Kreuzritter„Islamophob und stolz drauf“, betitelt Claudia Mende ihren Artikel zur „anti-islamischen Stimmung“ in Deutschland, der im Oktober 2007 auf Qantara veröffentlicht wurde. Von „Recherchen“, wie die ersten Zeilen großsprecherisch ankündigen, findet man allerdings gerade so viel, dass es auch für die taz gereicht hätte. Dabei wäre es so einfach gewesen. Hätte Mende über „Anti-Islamismus“ geschrieben, hätte sie allein in Deutschland über ein breites Spektrum von Islam-Kritikern berichten können.

Das reicht von (ehemaligen) Kommunisten wie Ralph Giordano und den Gründern des Zentralrats der Ex-Muslime bis zur rechten Partei Pro Köln und von brillanten Publizisten wie Henryk M. Broder und seiner Achse des Guten bis zu unsachlichen Hinterhof-Blogs.

Doch wer peinlich darauf achtet, dass auch niemand „Islam“ und „Islamismus“ verwechselt, zeigt sich im umgekehrten Falle umso generöser. Ob Anti-Islamismus oder anti-islamisch, die Hauptsache ist, dass „investigative“ Journalisten ihrer Lieblingsbeschäftigung gleich nach Israel-Kritik nachgehen können, nämlich jene Unbelehrbaren zu verpetzen, die sich fragen, ob der Zentralrat der Muslime zu Recht als seriöser Dialogpartner des Bundesinnenministers gelten kann.

Schweinefleisch ohne Besteck

Dabei reicht die Tiefe der „Recherchen“ nicht weiter als ein Schnorchel-Tauchgang im Roten Meer. Der reiche Fang, den dieser journalistische Fischzug versprach, erweist sich als äußerst magere Ausbeute. Immerhin landen ein paar Namen in Mendes Netz: Die christlichen Vereine namens „Gott will Liebe“ und „Deus Vult“, Udo Ulfkotte und dessen Verein Pax Europa, der Internetblog Politically Incorrect sowie Christine Schirrmacher, die gemeinsam mit der Marburger Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann den Band „Frauen und die Scharia“ herausgegeben hat.

So wie die Hitsingle immer als erste Nummer auf einer Pop-CD landet, so beginnt der Artikel mit dem Thema, bei dessen Lektüre dem Leser der gruseligste Schauer garantiert ist, dem über fundamentalistische Christen. Selbstverständlich darf auch der obligatorische Hinweis auf die Kreuzritter nicht fehlen, der sogar mit einem lateinischen Zitat eingeleitet wird. Mende bezeichnet den Verein „Deus Vult“ als „Kreuzfahrer“. Und es wird klar, was diese finsteren Gralsritter planen: Die Errichtung eines römisch-katholischen Reiches deutscher Nation, in dem nur Staatsbürger wird, wer das große Latinum ablegt.

Denn in einem „Dialog“, in dem die islamischen Eroberungen der arabischen Halbinsel, des Nahen und Mittleren Ostens, des byzantinischen Reiches, Nordafrikas, Spaniens und des Balkans als „friedliche Expansion durch Mund-zu-Mund-Propaganda“ verkauft werden, ragen allein die Kreuzzüge als Mahnmal von Gewalt heraus. Nicht nur hier eignet sich der Westen die islamische Lesart an, nach der sich beispielsweise Muhammad, als er Yathrib (Medina) durch Vertreibung, Raub und Mord von drei jüdischen Stämmen „säuberte“, lediglich verteidigte. Und während schon der Großmufti von Jerusalem und dessen Neffe Yassir Arafat große Bewunderer von Adolf Hitler und dessen „Endlösung“ waren, freut man sich, in den Kreuzzügen gewissermaßen einen Holocaust-Ersatz gefunden zu haben.

Der Westen spielt mit. Das äußerst negative Bild des Mittelalters, das in der Renaissance wurzelt, findet seine Klimax in der Darstellung der Kreuzritter: ein ungehobelter Haufen post-germanischer Barbaren, die jeden Tag ein Holzkreuz anbeteten, dumpf auf alles Nicht-Christliche einschlugen und ihr Schweinefleisch ohne Besteck aßen. Wie ein Wirbelwind, so die offizielle Lesart, kamen sie über die distinguierten Muslime im Nahen Osten, noble Gewürzhändler und kultivierte Sufis, die Mokka schlürfend den Versen von Poeten lauschten.

Unterschied zwischen Islamkritik und Rechtsradikalismus darf nicht existieren

Als nächstes knöpft sich die Autorin Udo Ulfkotte vor, von dem sie immerhin weiß, dass er mal FAZ-Redakteur war. Für einen Leser, der sein Frankfurter-Rundschau-Abo vierteljährlich erneuert, reicht allein dies schon zur Verurteilung. Aber Ulfkotte soll auch die Gründung einer „antiislamischen Partei“ planen. Ein harter Schlag für ein Land, in dem es „höchstens“ ein paar hundert gewaltbereite Islamisten geben soll! Auch hier wird deutlich, dass in der Sprache der political correctness der Unterschied zwischen Islamkritik und Rechtsradikalismus nicht existieren darf. Wer sich wie Ulfkotte gegen Sonderregelungen für Muslime, darunter das äußerst grausame Schächten ohne Betäubung, Badetage nur für weibliche Muslime etc., einsetzt, wer wie Ulfkotte darauf hinweist, wie die radikale Muslimbruderschaft in Deutschland aktiv ist, der wird als „anti-islamisch“ eingestuft.

Selbstverständlich fehlt auch der Hinweis des „Rechtspopulisten“ nicht, als wären vor allem die etablierten Parteien Deutschlands alles andere als populistisch, wenn sie im Zuge des Wahlkampfes mit immer neuen Geldgeschenken um die Gunst des Wählers buhlen oder auf unangenehme Fragen mit den immer gleichen Stilblüten antworten.

Den Begriff der „niederen Instinkte“ allerdings hebt sich Mende für jemanden anderen auf. Doch für wen eigentlich? Denn nach der „Kritik“ an Ulfkotte kommen nun „anti-islamische“ Internetseiten an die Reihe, konkret: Politically Incorrect (PI). Hier übertrumpft sich die Autorin selbst mit der Beherrschung des journalistischen Handwerks, indem sich ihre Kritik lediglich auf den Kommentarbereich richtet. Nichts erfährt der Leser über die Arbeit von PI, außer dass dessen Betreiber Stefan Herre katholisch und Lehrer ist.

Stattdessen zerpflückt Mende eine Handvoll Kommentare! Nicht nur, dass man eine Zeitung und eben auch einen Blog nicht anhand der Leserbriefe (und nichts anderes stellt der Kommentarbereich dar) bewerten kann. Sie tut auch so, als ob sie nicht wüsste, dass sich jeder unter beliebigem Namen registrieren und alles möglich online veröffentlichen kann, bis ein Moderator die Beiträge löscht. Dass ein Blog, der immerhin ehrenamtlich geführt wird, nicht die Möglichkeit hat, jeden Beitrag innerhalb kürzester Zeit zu prüfen, sollte auf der Hand liegen. Falls Mende also die Qualität des Kommentarbereichs von PI besonders am Herzen liegen sollte, darf sie sich bereit erklären, diesen täglich zu überwachen.

Eine anmaßende Dhimmi

Letztlich bewegt sich die Autorin mit ihrer plumpen Pseudo-Kritik, die nicht mal den journalistischen Mindeststandard erfüllt, auf dem aktuellen Niveau großer Tageszeitungen. Auch die Süddeutsche kritisierte PI vor einigen Wochen anhand des Kommentarbereichs.

Die Idee hinter dem Button „Islamophob und stolz drauf“ wird nicht dargestellt. Dass damit der inhaltslose Begriff der Islamophobie karikiert wird, mit dem man kritische Autoren mundtot machen möchte, bleibt unerwähnt. Es fehlt nur noch die Forderung, im Stile Chinas Internet-Polizisten einzuführen, um alle Webseiten auf islamophobe Aussagen hin zu überprüfen.

Zuletzt geht die Autorin mit der Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher ins Gericht. Als bekennende evangelische Christin verfasst Schirrmacher Kalender, auf denen für Muslime gebetet wird, damit diese zum Christentum finden. Zwischen den Zeilen liest man: So etwas tut man nicht. Nicht nur, dass für manchen postmodernen „weltoffenen“ Kosmopolit der christliche Glaube im Vergleich zu den „bereichernden“ Traditionen des Islam völlig antiquiert wirkt; es ist auch anmaßend, wenn eine Dhimmi ihre Religion für richtig hält, ohne zumindest zu erwähnen, dass der Islam eigentlich der bessere Glaube ist.

Doch auch Morddrohungen verschweigt die Autorin nicht. Allerdings nur diejenige, die der Publizist Matthias Rohe erhielt, der sich für einen Dialog mit dem Islam einsetzt. Die erwähnte E-Mail war äußerst grob und unverschämt. Doch wer sich für Morddrohungen interessiert, sollte einmal recherchieren, unter welcher Angst auch in Deutschland bedrohte Islamkritiker leben, darunter Ralph Giordano oder Udo Ulfkotte. Von Morddrohungen an letzteren ist in Mendes Artikel nichts zu lesen. Die barbarischen Morde an Farag Foda, Theo van Gogh oder dem Übersetzer von Rushdies „Satanischen Versen“ stellen eine ständige Erinnerung dar, wie es denjenigen ergehen kann, die sich nicht islamischer Norm anpassen.

Sicher und unauffällig im Zeitgeist

Mende bewegt sich in ihrem Artikel so sicher und unauffällig im Zeitgeist wie ein Galabiya-Träger in Kairo. Ihre „Recherchen“ beschränken sich darauf, einer Auswahl an Islamkritikern die Etiketten „Rechtspopulist“, „anti-islamisch“ und „christlich-fundamentalistisch“ anzuheften. Es sollte zwar selbstverständlich sein, auch Islamkritiker zu kritisieren. Doch mit Argumenten geizt die Autorin.

Der Islamwissenschaftler Hans-Peter Raddatz beschreibt dieses Phänomen u.a. in seinem Buch „Allahs Frauen“:

„Die Anhänger des ‘Dialogs mit dem Islam’ setzen ihre Tradition marxistischer Indoktrination fort. (…) Hat man hingegen den Eindruck, dass es [das islamische Heilsobjekt] in echte Bedrängnis gerät, wird man auch etwas deutlicher und wirft den Zweiflern vor, ‘Ängste’, ‘Vorurteile’, ‘Feindbilder’ oder gar ‘Rassismus’ zu schüren.“

Mit der Aussage „Fakten werden zu Meinungen“ beklagt Raddatz, dass in den Wissenschaften das kritische, objektive Forschen mehr und mehr einem ideologischen Diktat weichen muss. Er spricht von „Hofchronisten“, die sich einem nicht objektiven, proislamischen Leitbild unterwerfen.

In einem geistigen Umfeld, in dem Menschenrechtler wie Ayaan Hirsi Ali oder Necla Kelek von der taz als „aggressive Frauenrechtlerinnen“ verhöhnt werden, scheinen Raddatz’ pessimistische Befürchtungen wahr geworden zu sein. Die Generation „Feindbild Saddam“, die mit jeder noch so brutalen Terrororganisation den „kritischen Dialog“ sucht, tut sich schwer, einen solchen mit Islamkritikern zu führen. Artikel wie der von Claudia Mende lassen daran zweifeln, ob alle am Dialog Beteiligten als Ziel die Integration der Muslime in ein demokratisches, säkulares Deutschland vor Augen haben.

(Gastbeitrag von Martin Rudiger)

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51 KOMMENTARE

  1. Es fehlt in der sehr guten Aufzählung leider die von mir bereits erwähnte Demaskierung der Fähigkeiten dieser Journaillistin, die „deus vult caritatem“ schnell mal zum Kreuzfahrerspruch erklärt, den Aufruf zum Kreuzzug erst bei der Eroberung Jeruslams erfolgen läßt und natürlich auch noch schnell eine vom Papst geplante ethnische Säuberung erfindet.

    „Deus Vult Caritatem“ (Gott will die Liebe) lautete im Jahre 1099 der Aufruf Papst Urbans an die ersten Kreuzritter. Sie sollten die Muslime aus dem Heiligen Land vertreiben.

  2. Dabei dachte ich immer, die Türken hätten unseren PISA-Schnitt versaut. Nein, die Möchte-Gern-Journalisten aus den Gesamtschulen waren es. Oder hat Fr. Mende Nachhilfe von einem muslimischen Mitschüler aus dem Deutsch-Leistungs-Kurs bekommen?

    Die Journaille beherrscht in ihren Pseudo- Essays nicht mal mehr die logische Semantik, noch einfache Syntax, geschweige denn so etwas wie Dialektik. Die sind heute garnicht mehr in der Lage sich einem Thema durch argumentative Abwägung zu nähern.

  3. ich weiß nicht wieso ihr euch so über die badetage nur für kopftücher aufregt. verlangen wir halt einen badetag nur für weiße 😉

  4. Abendgebet

    Oh Herr, gib, dass Kritiker am Islam mit der selben Vehemenz und Konsequenz gehasst werden, wie Herr Professor Mathias Rohe, welcher den Islam in Deutschland schönredet und mach, wenn Du gerade dabei bist, dass Muslime mit der Claudia Mende genauso konstruktiv diskutieren, wie mit den dänischen Karikaturisten, Du weisst schon welche. Und lass dann auch bitte jemanden das zu erwartende Kopfgeld gewinnen. Danke. Und mach bitte schnell.

  5. Warum ich mittlerweile mit moslemischem Dialüg und „Aufklärung“ nichts mehr anfangen kann ist hier in drei Zeilen zusammengefasst:

    ZITAT TAGESSPIEGEL
    Integration (17.10.2007 18:11 Uhr)
    Zentralrat der Muslime kritisiert Bischof Huber

    „Tief enttäuscht“ zeigte sich der Zentralrat der Muslime von den Äußerungen des EKD-Vorsitzenden Huber. Woher die Enttäuschung rührt, ist nicht ganz klar. Huber hatte sich für den Bau von Moscheen ausgesprochen.
    DER ARTIKEL
    http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Integration-Zentralrat-der-Muslime;art122,2401632

    IRGENDWANN WIRDS ZEIT FÜR EINE LINIE IM SAND. DIE ZEIT IST JETZT DA. Meine Meinung.

  6. Die Zeit der Kreuzritter scheint vorbei zu sein. Ihre Erben betreiben in Afghanistan nur noch „Eigensicherung“:
    http://sipol.forschungsgruppe-sicherheit.org/2007/10/16/afghanistan-die-deutsche-strategie-der-passivit%C3%A4t.aspx
    Die „taz“ kann also beruhigt sein. Ihre Positionen sind längst Mainstream und Deutschland (wie der Großteils des Westens) so gründlich pazifiziert, dass es für niemanden, auch für die Taliban, keine Gefahr mehr darstellt.

  7. ….Äpfel und Birnen, sowie Usache und Wirkung verwechselnd, postulieren sich Menschen wie diese Frau Mende in den Schatten, den die Ideolgie der Unterwerfung auf Europa wirft.

  8. Dabei dachte ich immer, die Türken hätten unseren PISA-Schnitt vers**t. Nein, die Möchte-Gern-Journalisten aus den Gesamtschulen waren es. Oder hat Fr. Mende Nachhilfe von einem muslimischen Mitschüler aus dem Deutsch-Leistungs-Kurs bekommen?

    Die Journaille beherrscht in ihren Pseudo- Essays nicht mal mehr die logische Semantik, noch einfache Syntax, geschweige denn so etwas wie Dialektik. Die sind heute garnicht mehr in der Lage sich einem Thema durch argumentative Abwägung zu nähern.

  9. Dummheit und Blindheit sind hier gar nicht mehr (alleine) am Werk, glaube ich. Das halte ich für pure Absicht.
    Diesen Mendes & Co. traue ich gar zu, dass sie (oder ihre Symphatisanten) bösartige Kommentare auf islamkritische Weblogs plazieren, um diese dann zu diskretitieren.

    Warum tun sie das? Hoffen sie auf eine Gutmensch-Auszeichnung? Bereitet es ihnen Lust als Ankläger Menschen zu verurteilen?

  10. #13 Maria Magdalena (17. Okt 2007 21:18)

    … bösartige Kommentare auf islamkritische Weblogs plazieren, um diese dann zu diskretitieren

    Dieser Gedanke ist mir auch schon gekommen.

    Im Gegenzug sollten wie vielleicht mal auf den Islam-Seiten in rüder Form gegen die Ungläubigen hetzen und die Betreiber dann wegen Volksverhetzung anzeigen.

  11. „Dabei reicht die Tiefe der „Recherchen“ nicht weiter als ein Schnorchel-Tauchgang im Roten Meer.“

    In einer FREIEN Gesellschaft mit Zugang zu nahezu allen Informationen hätte Frau Mende durchaus Gelegenheit gehabt, mal das „Islam-Prinzip“ oder viele andere islam-kritische Beiträge zu lesen.

    Leider hat sie diese Chance offenbar verpaßt 🙁

    In islamischen Gesellschaften gibt es i.d.R. keinen freien Zugang zu wirklich kritischen Infos; da werden Blogs und andere Internet-Seiten gesperrt; da wird die Presse zensiert; da werden Karikaturen verboten; …

    Echnaton

    http://islamprinzip.wordpress.com/about/

    und

    http://islamprinzip.wordpress.com
    we_are_sorry_2.pdf

    Download mittels rechter Mouse-Taste und dann :
    Ziel speichern unter : …
    Angabe der Festplatte oder des Verzeichnisses auf der Festplatte –
    ODER direkt öffnen mit Acrobat Reader, dann ausdrucken und / oder Speichern unter …

  12. Auszug aus der berühtem Rede des Papstes Urban II auf dem Konzil in Clermont im Jahre 1095 (der als Aufruf zum Kreuzzug gilt):

    „…Denn Ihr müßt Euch sputen, um Euren im Osten lebenden Brüdern, die Eure Unterstützung brauchen, um die sie oft dringend nachsuchten, Hilfe zu bringen.
    Denn die Türken, ein persisches Volk, haben sie angegriffen, wie viele von Euch bereits wissen, und sind bis zu jenem Teil des Mittelmeers, den man den Arm des heiligen Georg nennt, auf römisches Territorium vorgedrungen. Sie haben immer mehr Länder der Christen an sich gerissen, haben sie bereits siebenmal in ebensovielen Schlachten besiegt, viele getötet oder gefangengenommen, haben Kirchen zerstört und haben Gottes Königreich verwüstet. Wenn Ihr ihnen gestattet, noch viel länger weiterzumachen, werden sie Gottes gläubiges Volk auf weiter Flur unterwerfen…“

    Nun, die „friedliche Expansion des Islam durch
    Mund-zu-Mund-Propaganda“ hat man damals
    zu spüren bekommen! Heute geschieht das
    auf eine etwas subtilere Art …
    Wo bleiben die Kreuzritter? Wer rettet unser
    christliches Abendland?

    (Hallo, Frau Mende, hier spricht wieder mal
    so ein christlich-fundamentalistisches, islamophobes, anti-islamisches, Angst verbreitendes Subjekt …)

  13. #15 Astral Joe:

    Um Himmels Willen, bitte mach‘ das nicht!
    Dann wären wir nicht nur unglaubwürdig sondern den Taqyia verbreitenden Islampropagandisten ähnlich!
    Ich habe ein für mich absolut verbindliches Prinzip: Sobald ich Lügen verbreite oder glaube sie verbreiten zu müssen, dann ist an meiner Sache etwas faul und dann bin ich im Unrecht. Unrecht gedeiht nicht gut! WIR haben das nicht notwendig! Wir kämpfen gegen diesen Faschismus und dafür muss man nicht lügen.

  14. #15 Astral Joe und 13 Maria Magdalena (17. Okt 2007 21:18)

    … bösartige Kommentare auf islamkritische Weblogs plazieren, um diese dann zu diskretitieren

    Die richtige Methode ist was anderes:

    Wenn man so einen erwischt, sofort den Beitrag und IP-Adresse des Schreibers sicher stellen und ganz unschuldig Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen rechtsradikale, ausländerfeindliche Propaganda stellen.

    Wenn mir so ein Faker in meinem Blog unterkommt, das würde ich sofort durchziehen. Danach vergeht ihm schon die Lust an solche Diskreditierungsbeiträge, nachem er erst mal der Staatsanwaltschaft was beweisen muß.

  15. #20 Maria Magdalena (17. Okt 2007 21:41)
    #22 Kybelien (17. Okt 2007 22:07)

    Richtig, wir haben es nicht nötig, uns solcher miesen Tricks zu bedienen.

    Die anderen werden sich irgendwann selber enttarnen.

  16. Bei Propaganda zählt die Wahrheit nicht, sondern die Glaubwürdigkeit. Und bei aktuellem Mediendiktat wirken sogar solche Artikel glaubwürdiger als solide Islamkritik.

  17. Sehr schöner Artikel! Ich glaube, Qantara.de hatte noch nie zuvor so viele Besucher wie heute abend. 😉 Kommentar #15 vom 5. Oktober stammt von mir, ich habe ihn auch als E-Mail an Qantara geschickt mit Bitte um Weiterleitung an Frau Mende. Geantwortet hat sie nicht. 😉

  18. Ich bin stolz darauf ein Kreuzritter zu sein und zum Wohle meiner Nachfahren das Schwert zu ziehen.

  19. @#4 chrisou
    Was für ein überaus cleverer Beitrag!
    Intelektuell eingängig und über alles erhaben.
    Tja, was solls, auch Du wirst mal Kinder haben.

  20. Weil es mir mittlerweile in vielen Artikeln aufgefallen ist die sich indirekt mit PI beschäftigen, wollte ich mal anmerken woher die Gleichsetzung Kommentarbereich und Betreiber stammt.
    Viele Linke glauben anhand des Kommentarbereichs oder anhand der Zuhörerschaft die „wahre Intention“ des Geschriebenen/Gesagten erkennen zu können.
    Islamkritik entspricht bspw. in ihrem Begriffsverständnis mehr oder weniger Hass auf Moslems.

    Rational geprüft wird dieses Verständnis nicht mehr, daher sind Gegenargumente ab einem bestimmten Grad* zwecklos, sie sind schlichtweg überzeugt, das PI ein rechtspopulistischer-islamhassender Internetblog ist.

    *Grad der Ideologisierung
    Der Grad an dem Informationen stur der eigenen Ideologie untergeordnet werden und nicht mehr geprüft werden.
    Meist recht paranoid und debil was bei diesen Kategoriesierungen herauskommt.

  21. Ich bin stolz darauf ein Kreuzritter zu sein und zum Wohle meiner Nachfahren das Schwert zu ziehen.

    Wohl an denn. Ich bin auch bereit.
    Kampflos wird dieses Land nicht fallen!

  22. Deus vult , war der Schlachtspruch der Templer, der sich übertragen hat auf die Kreuzritter.

    Gott will es…

    Irrtum, denn Gott wollte niemals ein Gemetzel.

  23. @#32 Black Elk
    Was sprichst Du von Irrtum?
    Es ist der Mensch der metzelt, nicht Gott.
    Genau wie die (zugegebenermaßen einfach strukturierten) Muselmanen.
    Es gibt allerdings Zeiten, in denen man nicht um ein Gemetzel herumkommt.
    Man kommt zwar nicht (wahrscheinlich) in den Himmel, aber Mann hat das nötigste auf dieser Erde getan.

  24. Und wir sollten auch den fränkischen Hausmeier Karl „der Hammer“ Martell nicht vergessen, wenn wir der Kreuzritter positiv gedenken (was jeder Europäer tut, der bei Sinnen und bei Verstand ist!). Wenn der Großvater Karls des Großen nicht im Oktober 732 die arabischen Heere bei Tours und Poitiers besiegt und vertrieben hätte, wer weiß wie die Geschichte Europas begonnen hätte (denn sie hatte ja als europäische Geschichte noch gar nicht richtig begonnen). In machen Chroniken wird der 18.10. – das wäre heute – öfters aber der 25.10. als Tag der Schlacht genannt. Wie dem auch sei, es kann kein Fehler sein, heute im Gedenken an diesen großen Mann der europäischen Geschichte, des ersten großen Siegers über die Islamisierung Europas, anzustoßen. Warum nicht heute auf den Beginn der Schlacht und auch auf die kämpferische Bereitschaft, sich den überlegenen Heeren der Ungläubigen entgegenzustellen und am 25. Oktober auf ihre Vollendung, den Sieg über die muselmanischen Truppen? In diesem Sinne: Hoch lebe Karl „der Hammer“ Martell!

  25. @Karl Martell

    Den hochinformativen, aufklärerischen Link wollt‘ ich auch einstellen.
    Hier nochmal: DIE WAHRHEIT ÜBER DIE KREUZZÜGE.

    http://www.zenit.org/article-10858?l=german

    » Es ist Zeit, klar zu sagen: „Jetzt reicht es“,
    und unsere Kinder zu lehren, auf ihr eigenes Erbe stolz zu sein.
    Sie sollen wissen, dass sie eine Kultur und eine Geschichte haben, für die sie dankbar sein können; dass sie nicht Kinder und Enkel von Tyrannen und Schurken sind, und dass ihre Häuser und Familien es wert sind, dass man sie gegen jene verteidigt, die sie ihnen wegnehmen wollen und die nicht davor zurückschrecken, einen Mord zu begehen, um ihr Ziel auch zu erreichen.
    «

    @36 Norabia

    Diesem Hero gehört ein Nationalfeiertag gewidmet, und euín repräsentatives Denkmal in jeder Stadt:

    » …
    In Osteuropa gelang es Ludwig Wilhelm, im Türkenkrieg zwischen 1683 und 1691*, in über zwanzig Schlachten (u.a. bei Ofen/Buda, Neuhäusel, Mohács, Nissa, Widin, Großwardein, Slankamen) die osmanischen Streitkräfte immer weiter zurückzudrängen, bis fast ganz Ungarn, Siebenbürgen und weite Landstriche Serbiens und der Walachei befreit waren.

    Seinen Erfolg – nicht selten war sein Heer den Osmanen zahlenmäßig unterlegen und er erfocht den Sieg unter ungünstigsten Umständen – verdankte der Türkenstreiter seinen imponierenden Fähigkeiten als Taktiker und Stratege, aber auch seinem persönlichen Einsatz im Kampf, seinem Mut und der Fähigkeit, die Kampfmoral seiner Truppen zu motivieren.

    Dem charismatischen Markgrafen sagte man Tapferkeit und Kühnheit, aber gleichzeitig auch Umsicht und Gelassenheit, Scharfsinn und Festigkeit nach.

    Er sollte als Feldherr historischen Formats, als einer der großen Verteidiger des Abendlandes gegen die Osmanen in die europäische Geschichte eingehen.«

    http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_lou/MarkgrafLudwig_de.php

  26. @Schwarzelch
    Was soll das denn werden, wenn es fertig vergoren ist?

    Wer redet denn von Gemetzel, wenn es darum geht, Wehrlose (so etwas wie Kinder und deren Mütter … soll es mal auf diesem Kontinent unter den Eingeborenen auch gegeben haben) zu schützen oder das zu verteidigen, was sich selbst nicht verteidigen kann (eine Kultur samt ihren Gütern zum Beispiel; soll vor langer Zeit auf dem Territorium der EUdSSR existiert haben).

    Wenn dann manche Schlitzohren in solchen Situationen die hehre Pflicht mit dem persönlichen Gewinn verbinden, ist das zwar häßlich, passiert aber in den besten Familien.

    Es kann ja auch nicht jeder so erhaben sein, wie der mohammedanische Herrenmensch dem Verrat, Lug und Betrug, Metzeln, Meucheln und das Terrorisieren von Schwächeren als höchste Kriegskunst befohlen werden.

    Na ja, was und mit wem grantele ich auch herum: schluffige Protestanten haben sich ja auch nie mit MOhammedanern schlagen müssen – das haben ja bekanntlich die bösen Papisten und noch abergläubischeren (und darum viiiiel schlimmeren) Orthodoxen für den verschnarchten Rest Europas erledigt.

  27. @ #33 Black Elk
    Gott will es…

    Irrtum, denn Gott wollte niemals ein Gemetze

    Na, dann guck mal in die Offenbarung …

    Und bis dahin sollte man sich merken, daß Krieg mit Vernunft geführt werden sollte. Es heißt nicht: „führet gar keinen Krieg“

    Sprüche 20,18:
    Pläne kommen zum Ziel, wenn man sich recht berät; und Krieg soll man mit Vernunft führen.

  28. Zum Artikel:

    Denn in einem „Dialog“, in dem die islamischen Eroberungen der arabischen Halbinsel, des Nahen und Mittleren Ostens, des byzantinischen Reiches, Nordafrikas, Spaniens und des Balkans als „friedliche Expansion durch Mund-zu-Mund-Propaganda“ verkauft werden[…]

    M. E. sollte man nicht die 1200 Jahre zurückliegende Eroberung Spaniens als Beleg für heutige Expansionsstrebungen heranziehen. Immerhin scheint damals mit den Mauren (?) einiges Vorteilhafte ins Land gekommen zu sein. (Aus „Leben des Brian“: „Der Aquädukt, medizinische Einrichtungen, der Kanal, öffentliche Sicherheit und Ordnung…“)
    Und angesichts der mittelalterlichen Hin- und Hereroberungen von Spanien bis zu den Goten sollte man das nun nicht speziell dem Islam vorwerfen.
    Bei schneller Suche fand ich einen Artikel (türkische *.de-Webseite; haben die eigentlich dort ein Impressum?), dessen inhaltliche Richtigkeit ich aber nicht beurteilen kann:
    http://www.enfal.de/grund30.htm

  29. @ wolfi

    Life of Brian – what have the Romans ever done for us?!

    Romans! Nicht Mauren.

    Und dein Islamolink ist auch Müll.

  30. @ wolfi,

    bitte SERIÖSE BÜCHER benutzen und nicht irgendwelche seiten aus dem internet. auf einer propaganda-seite steht natürlich, daß die islamische periode für spanien die wundervollste zeit darstellte. und natürlich wurde spanien von den mauren militärisch erobert. also bitte erst informieren, dann kritisieren…

  31. @ #36 norabia

    Und wir sollten auch den fränkischen Hausmeier Karl “der Hammer” Martell nicht vergessen, wenn wir der Kreuzritter positiv gedenken

    @ #39 Bohemund

    das haben ja bekanntlich die bösen Papisten und noch abergläubischeren (und darum viiiiel schlimmeren) Orthodoxen für den verschnarchten Rest Europas erledigt.

    Vor kurzem habe ich in einem Artikel in „Wikipedia“ gelesen, dass die Rolle von Ostrom/Byzanz/Konstantinopel im Kampf gegen den Islam fast nie erwähnt wird, so wie die der orthodoxen Kirchen. Die hätten eigentlich die Hauptlast getragen, weil sie die Moslems schon vor den Grenzen Europas zurückgehalten haben. Wahrscheinlich ist deswegen wenig davon bei uns bekannt. Auch an alle die ein verspätetes Großes Danke!

    (Wenn nötig, versuche ich den Artikel wieder zu finden.)

  32. @ #41 wolfi

    Immerhin scheint damals mit den Mauren (?) einiges Vorteilhafte ins Land gekommen zu sein.

    Was meinst du, wie viel Vorteilhaftes die deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg in viele rückständige Gegenden gebracht haben?

    (Bin ich jetzt Eva Herman? Muss ich gehen?)

    Schon als ich die Mär von den toleranten und fortschrittlichen Mauren noch geglaubt habe, habe ich mich immer gefragt, warum sie bei ihrer übergroßen Menschenliebe überhaupt andere Länder eroberten. Inzwischen glaube ich auch an ihre Wissenschaft und Kultur nur noch soweit, wie sie die nicht von den Griechen, Byzantinern und vielen anderen bekommen haben.

  33. @tape
    Ich weiß schon, dass es bei Brian die Römer waren… Entsprechendes könnte ich mir doch vorstellen *duckundweglauf*

    @tape und @moench:

    Hab mir mal den entsprechenden Wikipedia-Artikel reingezogen, in der Zeit ist es demnach dort ziemlich rund gegangen, die Goten und sogar die Wikinger sollen mal auf Besuch gekommen sein.
    Der Islam war damals schon so, wie heute, zeigt also Konstanz und Ignoranz:

    Ein Teil der Werke des antiken Griechenland wurden von christlichen und jüdischen Gelehrten ins Arabische übersetzt. Muslime lernten die antiken Sprachen grundsätzlich nicht. Christen, Juden und Muslime entwickelten dieses Erbe zum Teil weiter. Im Islam wurde dieses Erbe jedoch ausgerottet, da der berühmte islamische Gelehrte Al-Ghazali jede Philosophie, die zu anderen Schlüssen als der Islam kam, zur Apostasie erklärte, die mit dem Tode zu bestrafen ist.

    Unter anderem war es den christlichen und jüdischen Gemeinden verboten, ihre Religion öffentlich sichtbar auszuüben oder ihre Ansichten über Religion öffentlich zu äußern. Ein Übertritt von Muslimen zum Christentum oder Judentum war ein Delikt, das mit dem Tode bestraft wurde.

    Der Qadi Ahmad b. Talib (9. Jahrhundert) zwang die Juden an der Schulter einen weißen Stoff zu tragen, auf dem ein Affe zu sehen war – die Christen mussten einen Stoff mit einem Schwein mit sich führen)

    OK, also wenn wieder jemand wegen den Kreuzzügen auf die Kirche schimpft, weiß ich wieder was zu den Halbmondzügen.

    Und dennoch, die Alhambra gefällt mir.
    Komisch, was für beeindruckende Bauwerke (auch Kathedralen) in diesen harten Zeiten gebaut werden konnten. Und heute nur Betonklötze und Pixelfenster.

  34. @Fensterzu:
    Das Erobern liegt dem männlichen Geschlechte im Blut (Oh Gott, gleich kommt die Gleichstellungspolizei!); als Kind hab ich aus Klötzchen Ortschaften aufgebaut und die dann begeistert zerstört.

  35. Frau Mende, Sie stecken in der Dogmenfalle ! Werden Sie mündiger Bürger ! Dogmatische Journalisten kann Deutschland nicht gebrauchen.

  36. @ #47 wolfi:

    Universale Gerechtigkeit und sensible Korrektheit – „PC“ – sind ein Produkt des Intellektes aus dem schwärmerisch-geschützten Elfenbeinturm. Geht diese Strategie aber aus dem Elfenbeinturm heraus, wird Praxis der Politiker, dann ist sie – Dschihad !

    Es ist der Kampf gegen die Religionen mit einer neuen Religion, die noch keiner kennt: dem entgegenkommenden Duldungspostulat, das jedoch nicht Selbstzweck ist, sondern Methodik für die dahinterstehende unbekannte neue „Religion“ :

    Konkurrenzsituation in der Vermischung schaffend, und dann bleibt diejenige Kraft übrig, die dem „eifernden Gott“ am nächsten kommt. Diese neue Religion ist: Endkampf, Armaggedon. Die Tore sind dafür geöffnet worden mit der „Toleranz“, den „Menschenrechten“, der „Freiheit“, dem „Säkularismus“.

    Globalisierung und One World sind die Neue Sintflut, auf der Noah keine Arche mehr aussetzen kann, weil es kein Ararat mehr gibt. Auch nicht in Israel.

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