muenster.jpgDer Provokationskünstler Johannes Gees brachte im Sommer an verschiedenen Schweizer Kirchtürmen heimlich und ohne Genehmigung Lautsprecher an. Zur Gebetszeit ließ er den Ruf des Muezzins ertönen. Der Kirchturm wurde hinterrücks zum Minarett — ein Beitrag zur Minarett-Debatte, der Entsetzen aber auch Wohlgefallen unter den Muslimen auslöste. Reine Provokation oder eine Schreckensvision der nahen Zukunft?

20 Minuten berichtete über den Schweizer Kirchenschreck:

Und plötzlich wurde die Stille am zwinglianischen Großmünster zerrissen. Ohrenbetäubender Muezzin-Gesang schallte um 17.30 Uhr von oben herab. Brave Kirchgänger zogen verschreckt den Kopf ein, Passanten schauten neugierig gen Himmel: „Was zur Hölle ist da los“, schmetterte einer dem Gebetsruf entgegen? Minuten später kam die Polizei angefahren. „Wir konnten nichts finden“, sagt Stadtpolizei-Sprecherin Susann Birrer am Abend.

Gleiche Szenen spielten sich in Einsiedeln und am der Berner Münster ab. Die Lärmquelle war ein verstecktes Tonband mit Megaphon. In Bern konnte der Störenfried dann schließlich gefunden und von der Polizei konfisziert werden. Die Informationsbeauftragte Henriette Urser sagte:

„Einige haben gefragt, ob die Kirche jetzt eine Moschee sei“.

Sie vermute selbst Islamisten hinter der Aktion, die provozieren wollten. Doch der Verursacher war ein Schweizer Künstler. Seine Motivation:

„Die Diskussionen um ein Minarett-Verbot finde ich maßlos übertrieben.“

Mit der Installation habe er Verwirrung stiften wollen. Unfreiwillig hat er damit aber auch einigen Schweizern vor Augen geführt, wie es wäre, wenn von den Kirchtürmen auf einmal Muezzine rufen würden.

Zwingli hätte vor ein paar Hundert Jahren solchen Leuten wohl in der Limmat „das schwimmen unter erschwerten Umständen“ beigebracht. Doch das war eine andere Zeit mit anderen Regeln. Was geschieht, am Zürcher Großmünster, wenn ein Muezzin erschallt?

Allah hu Akbar – Verdutze Blicke der Passanten gen Himmel, ein paar gerümpfte Nasen. Eine Muslima hingegen findet’s toll:

„Auch wenn es ein Künstler ist, es ist so ein Zeichen des Entgegenkommens. Das ist für mich mega interessant. Vor allem, dass die Muslime das nicht machen dürfen, das ist ja etwas wo wir groß rumkämpfen und so. Das sind eben genau so Aktionen, wie man sie eigentlich machen sollte.“

Ein empörter Zürcher findet dagegen:

„Wenn das in diesem Stil weitergeht, in diesem Ton weitergeht, dann landen wir in wenigen Jahrzenten genau, wo ich es seit zehn-zwanzig Jahren befürchte.“

Dann erscheint die Polizei vor Ort und die Kirchenglocken erklingen wieder.

In Einsiedeln war vor dem Kloster der schwarzen Madonna gerade alles für die Welttheater-Vorstellung am Abend aufgestellt worden. Als das Geschrei losging, wussten einige der Passanten wohl nicht recht, ob das zum Stück dazugehört. Die Sicherheitskräfte waren sichtlich verwirrt.

In der Bundeshauptstadt Bern, wo das Guerilla-Tonband schließlich gefasst werden konnte, zeige die Bevölkerung Muezzin-Abneigung. Das doch sehr traditionelle und eher konservative Berner Münster als Minarett? Das ging den Bernern zu weit. Sie blieben ungläubig auf der Straße stehen oder machten die Fenster zu. Die Touristen fanden’s spannend und machten gleich ein paar Aufnahmen mit Handykamera.

Kirchturm als Minarett? Nein, danke!

» Infos zur Schweizer Minarett-Initiative finden Sie hier.

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46 KOMMENTARE

  1. Sollten bei unseren Kirchen solche Lautsprecher montiert werden und der Muezzin ruft schon morgens um 5 zum Gebet weil sich die Moslems sich ihren Gebetsplan offensichtlich nicht merken können, wird es bestimmt eine Untergrundorganisation geben, die die Dinger abmontiert.

  2. Solche Aktionen und auch die Burka-Gruppe beim krefelder Karneval sind nötig, um das unwissende oder unwissend gehaltene Volk auf das aufmerksam zu machen was ihm blüht, wenn es sich nicht baldmöglichst gegen die von gewissen Politikern forcierte Islamisierung wehrt!

  3. Dies gehört nicht hierher, aber in den letzten Tagen war viel über eine Studie des Gallup Meinungsforschungsinstituts zu lesen, die die beantworten sollte, was Muslime wirklich denken.
    http://fact-fiction.net/?p=180

    Nun sind ernste Zweifel aufgetaucht, ob diese Studie neutral ist. Einer der Autoren der Studie ist wegen seiner Nähe zu Islamisten und weil ein Institut, dessen Direktor er ist, von den Sausis finanziert wird in die Kritik geraten.

    Weil die Studie selbst noch nicht vorliegt – sie wird an diesem Samstag in Buchform erscheinen – stürzen sich die Medien auf die Interpretationen der beiden Autoren.

    Einer von ihnen, John L. Esposito von der Georgetown University in Washington D.C., steht in den USA unter ernst zu nehmender Kritik. Nicht nur, dass sein Forschungscenter maßgeblich von einem saudischen Prinzen finanziert wird, Esposito wird auch eine persönliche Nähe zu Islamisten unterstellt.

    (. . . . .)

    John Esposito ist Direktor des Prince Alwaleed Bin Talal „Center for Muslim-Christian Understanding“ an der Georgetown-Universität, welches 2005 20 Millionen US-Dollar von einem Enkel des Gründers der Saud-Dynastie erhalten hat. Prinz Alwaleed Bin Talal begründete seine Spende mit dem Anspruch „die USA über die islamische Welt zu unterrichten“. Über die Errichtung eines „Center for Muslim-Christian Understanding“ in Saudi-Arabien ist nichts bekannt.

    Im vergangenen Jahr ist Esposito in die Schlagzeilen geraten, als er seine Solidarität mit zwei muslimischen Organisationen in den USA bekundete, die wegen der Unterstützung terroristischer Vereinigungen vor Gericht stehen. Sein nach eigener Aussage „sehr guter Freund“ Sami al-Arian hat sich zudem 2006 vor Gericht selbst schuldig erklärt, die Terrororganisation „Palästinensischer Islamischer Dschihad“ unterstützt zu haben.

    http://www.welt.de/politik/article1758035/Was_eine_Milliarde_Muslime_wirklich_denken.html;jsessionid=B2FE03DFF416FEB5A9B53FFEB2553651#vote_1758067

  4. Entweder ich hab Halluz,

    oder ich höre ihn gerade bei mir in

    der Nachbarschaft !

    Ne ich glaub ich hab Islamophobic.

    Kennt ihr ein Spezialisten ?

    Ich werde ersteimal die Dosis

    pi-News.net (Zum Glück Rezeptfrei
    ) erhöhen.

  5. “Die Diskussionen um ein Minarett-Verbot finde ich maßlos übertrieben.“

    „Wenn schon, sollten die Stimmungsmacher Angst vor den Künstlern haben.“

    Leider lässt der Künstler immer noch offen, ob die Aktion für oder gegen Minarette stehen soll. Das wäre für mich interessant. Aber er erklärt sich nicht dazu.

  6. Wir haben genau zwei Möglichkeiten:
    1. Wir unterwerfen uns dem Islam
    2. Wir schmeißen die Brut aus dem Land

  7. Art. 261bis 1 StGB

    Art. 261bis 1
    Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,

    wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,

    wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt,

    wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,

    wer eine von ihm angebotene Leistung, die für die Allgemeinheit bestimmt ist, einer Person oder einer Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion verweigert,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a261bis.html

  8. Art. 261 StGB

    Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit

    Wer öffentlich und in gemeiner Weise die Überzeugung anderer in Glaubenssachen, insbesondere den Glauben an Gott, beschimpft oder verspottet oder Gegenstände religiöser Verehrung verunehrt,

    wer eine verfassungsmässig gewährleistete Kultushandlung böswillig verhindert, stört oder öffentlich verspottet,

    wer einen Ort oder einen Gegenstand, die für einen verfassungsmässig gewährleisteten Kultus oder für eine solche Kultushandlung bestimmt sind, böswillig verunehrt,

    wird mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft.

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a261.html

  9. #13 Schweinsohr (05. Mrz 2008 12:50)

    Der Mann hätte mit Leichtigkeit nach 261 oder 261 bis veruteilt werden können. Die Kirchen waren natürlich tolerant, sie sind ja nicht von Beruf beleidigt.

  10. #4 Schweinsohr (05. Mrz 2008 12:35)

    “Multikulti war eine Illusion” Interview mit Norbert Lammert:

    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=913

    Diese Aussagen wecken bei mir ein wenig Hoffnung.

    Im Folgenden ein Welt-Online-Beitrag „Deutscher Widerstand gegen EU-Vertrag wächst“ mit obligatorischer Umfrage.
    http://www.welt.de/politik/article1696580/Deutscher_Widerstand_gegen_EU-Vertrag_waechst.html;jsessionid=72A05AF058D973AFBA56A4F9882A575B#vote_1696535

  11. Der Kommentar der Muslima ist lustig: die Muslime dürften soetwas nicht machen und müssten groß rumkämpfen.
    Ach ja? Mir scheint, Muslime dürfen alles, müssen für nichts kämpfen, sie brauchen nur ihren Mund aufzumachen und die Welt liegt ihnen zu Füßen. Wenn man sich ihnen verweigert, wird man gleich als Nazi oder Blasphemist beschimpft. Sie mussten nicht und haben für nichts gekämpft – unsere europäischen Vorfahren haben gekämpft. Dank denen geht es den Mohammedanern heute bei uns so gut. Ansonsten würden wir noch auf Eseln rumreiten und in Zelten wohnen.

  12. Egal wieviel Aufklärung über den Islam auch erfolgt, die Leute wollens nicht hören. Ähnlich wie beim Zauberer Obama laufen sie doch nur dorthin wo die süßen Töne schallen. Ein Vogelfänger spannt seine Netze vor den Augen der Vögel!! Und so ist es auch mit dem Islam, er ist amerika- und israelfeindlich, er zeigt Stärke, ist für „soziale Gerechtigkeit“ was auch immer das bedeuten mag und wenn wir ganz lieb sind wird er uns auch nichts tun.

  13. Der „Künstler“ hat genau das Gegenteil von dem erreicht, was er eigentlich erreichen wollte;

    Er hat die schlafenden Christen mal eben schnell wachgerüttelt; wenn der Muhezin einem ins eigene Ohr bläst, dann merkt man schnell, wie weit die Scharia noch weg ist…..

  14. erster kleiner Sabotage-Anschlag auf Berliner Satireausstellung:

    Mann verklebte Türschlösser – Ermittlungen eingeleitet
    Das Kaaba-Motiv der satirischen Berliner Kunstschau „ZOG“ animiert weiterhin zum Protest. Um die Ausstellung zu boykottieren, wurden heute morgen Türschlösser verklebt. Der Täter ließ sich allerdings erwischen.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,539501,00.html

    Der Täter hat sich erwischen lassen – vielleicht wollte er erwischt werden, damit die Islamfraktion wieder ein OPFER hat, durch das man wieder MEHR RESPEKT einfordern kann.

  15. Warum ist der „Künstler“ so derart feige und hinterhältig und macht eine Glockengebimmel-Aktion nicht in einer Moschee Feiger Dreckspatz ! Nein, da hat er natürlich Angst, er weiss er müsste dann um sein Leben fürchten ! Herrscharen von beleidigten Muslime würden zu Demos aufrufen, Integrationsprofiteure würden Aufschreien und noch mehr Geld verlangen, Grün&Linksfaschisten würden ganz beschämt in die Fernsehkameras blubbern !!! Berlin und seine New Dimmielite, an Forderster Front „C.Fatima`Hamas`Sonne`Mond & Sterne Roth“ würde sich betroffen geben und wäre ein Stück weit traurig über die Menschenverachtenden Zustände in der pösen pösen Schweiz ! Aber nee … mit Christen kann man`s ja machen , die wehren sich nicht !
    Selbst Schuld !

  16. Ich denke, der Schuss des Provokationskünstlers ging nach hinten los. Muezzingeplärre von Kirchtürmen herab könnte so manch selig Schlummernden aufwecken. Es sei denn, der Schelm hatte genau dies beabsichtigt.

  17. Sehr interessant, was die EU gedenkt, künftig mit Islamkritikern anstellen zu lassen – nachzulesen bei http://www.radio-freiheit.info […] „Damit dies nun ganz reibungslos ohne größere Widerstände geschehen kann, hat sich die derzeitige slowenische Ratspräsidentschaft vor wenigen Tagen eine neue, ganz besondere Schweinerei ausgedacht. Die hat nämlich künftig vor, sogenannten „Verbalterrorismus“ hart bestrafen zu lassen.
    Wer jetzt glaubt, daß bald die Aufrufe von wahnsinnigen Steinzeitmoslems zum „Heiligen Krieg“ gegen die einheimischen europäischen Völker darunter fallen sollen, der liegt fast völlig daneben.
    Es sei, so der slowenische Innenminister, der Wunsch einer Mehrheit der EU-Justizminister, bei der Änderung des Rahmenbeschlusses zur Terrorismusbekämpfung neben der Aufnahme neuer Straftatbestände wie Anwerbung und Ausbildung für terroristische Vorhaben vor allem auch bestimmte Äußerungen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu erfassen. Die Präsidentschaft wolle auf der nächsten Ratstagung im April zu einer gemeinsamen Ausrichtung kommen. Der Rat ist übrigens der Teil des Brüsseler Apparats, der vorab verbindliche Beschlüsse für alle Mitgliedsstaaten faßt.
    Es gehe darum, “bestimmte Formen rassistischer Meinungsäußerungen und Fremdenfeindlichkeiten mit den Mitteln des Strafrechts” zu bekämpfen, heißt es in der Mitteilung der Slowenen.“

  18. *SATITE EIN:

    Köln Sonnenaufgang, Mo.10 März 2008 anno dommini 6:53 MEZ

    Erna F. ANTIFA-ANTIDISS-Gleichstellungs-Fachfrau schlürft betont hörbar an der Tasse ökologisch korrekt erzeugtem CO2-neutral-wiederaufbereitetem Altpapierkaffee als plötzlich die Welt um sie zusammenbricht:

    Fetter Bass dröhnt vom Dom mit quäckender Stimme herab:

    JESUS IST DER GRÖSSTE, JESUS IST DER GRÖSSTE
    Ich schwöre es gibt keinen Größeren !
    Ich schwöre es gibt keinen Größeren !
    Ich bezeuge daß er der Sohn Gottes ist !
    Ich bezeuge daß er der Sohn Gottes ist !
    Kommt zum Beten !
    Kommt zum Beten !
    Kommt Abendmahl !
    Kommt Abendmahl !
    Gott ist der Größte und Jesus sein eingeborene Sohn !
    Es gibt keinen Gott außer Gott und keinen Gottessohn außer Jesus !
    Ich bezeuge daß es keine anderen Götter gibt !
    Ich bezeuge daß Jesus sein eingeboren Sohn ist ! [Mehrfache Iteration des ganzen… ]

    STILLE

    Köln Sonnenaufgang, Mo.10 März 2008 anno dommini 6:59 MEZ

    STILLE

    Erna F. ANTIFA-ANTIDISS-Gleichstellungs-Fachfrau erholt sich langsam aus Ihrer neuralblockadebdingter Starre nunmehr fähig den in der Luftröhre befindlichen Kaffeeersatzstoff zu respirieren, stöhnend sich vom Asphalt des Domplatzes erhebend,
    wut- und fassungslosigkeitsverzerrtes Gesicht stöhnend:
    „Diese verdammten Kulturchauvis, diesmal haben Sie den Bogen überspannt, diesmal reichts !
    Kreuzzüge, Folter, Hexenverbrennung bla.bla.bla. quääck… unverschääääämt“

    Köln Sonnenaufgang, Mo.10 März 2008 anno dommini 7:10 MEZ

    Feuerwehr, Staatsschutz, Polizei treffen auf dem Domvorplatz ein.
    Vereinzelte Müllcontainer gehen in Flammen auf. Skandierende Menschenmengen versammeln sich: KEIF,KEIF,KEIF,KEIF

    Frühstücksjornaile schaltet live zu:

    „Schlagzeile: religiös rassistischer Affront in Kölle treibt friedliebende Bürger und Bürgerinnen auf die Strasse, vereinzelte Übergriffe finden statt…,
    Ich frage Sie wesshalb in aller Welt zwingen sie diese friedliebenden Menschen geadezu zu dieser gewaltsamen Empörung… WAAAARUMMM sabel,sabel..
    STILLE, BILDUNTERBRECHUNG…
    *SATIRE AUS

    Frage:
    Wieviele Bürger fänden es akzeptabel (wenn Sie ihre Meinung geheim kundtun könnten) obige Aufrufe von der Spitze eines Kirchturmes mehrmals täglich vernehmen zu MÜSSEN ?

    Nicht sehr viele denke ich.
    Zurecht meine ich …

  19. Also ich muß leider sagen, daß ich den „Ruf des Muezin“ gerne höre. (nicht ironisch gemeint!)
    Wenn in Kairo am Freitag der Verkehr stehenbleibt,und Ruhe in der Stadt einkehrt und dann klagend und mahnend über allem dieser Ruf erschallt… das hat schon was.

  20. Der Künstler findet die Minarett-Diskussion für überzogen, reagiert dann „künstlerisch“ auf diesen „Mißstand“ und erreicht das genaue Gegenteil von dem, was er eigentlich beabsichtigt hatte.
    Das finde ich doch zum Schreien komisch, danke Herr Künstler, gut gemacht.

    Was daran künstlerisch ist, bleibt mir zwar schleierhaft, aber naja, Kunst ist ja sehr weitläufig definiert, auch Hundehaufen mit Fähnchen hat der eine oder andere schon als große Kunst bezeichnet. Vielleicht ist es Kunst, durch eine Aktion wie diese genau 180 Grad das Gegenteilige zu erreichen, das kann definitiv nicht ein jeder – das ist wahre Kunst des großen Meisters.

  21. Unsere Musl-Herrenmenschen lassen sich von dieser „Aktion“ bestimmt gerne inspirieren und werden Einsatzkommandos (mit rotgrüner Unterstützung) für das Entern Christlicher Kirchtürme bilden.

  22. Wenn es darum geht die eigene Kultur in den Dreck zu treten übertrifft niemand in der Welt die Mitteleuropäer. Und überall zuckt die Masse nur mit den Schultern und zieht daraus keine Konsequenzen.

  23. *kicher* – unabhängig von allen politischen Inhalten, das war eine verblüffende Aktion. Richtig gut. Ich vermute mal, die qualitativen
    Filme stammen auch vom Künstler.

    Mir gehts wie Babylon – ich finde den Ruf gar nicht so schlimm. Allerdings – Kirchenglocken sind so konzipiert, daß sie ohne Lautsprecher funktionieren – und, da man sie elektrisch antreiben kann, glücklicherweise auch ohne manpower. Der Muezin per Tonband rockt aber nicht wirklich.

    Und, falls „wie benehme ich mich richtig, ohne Watschen zu bekommen“ auch schon bei Euch sich eingeschlichen hat: Ich distanziere mich von allem antidemokratischen was dieser Ruf ausdrücken könnte. Wir sollten nicht vergessen, daß diese Atmosphäre von PC auch uns, unsere Diskussionsmoral vergiften könnte.

  24. Man könnte auch eventuell auf den höchsten Berg der Schweiz einen Muezin-Lautsprecher installieren, damit alle lieben Muslime in der Schweiz, ihr Hintern-Hoch-Gebet nicht versäumen:-)

  25. Ich habe dem Initiativkomitee der Minarett-Initiative vorgeschlagen, sie sollen an ihren Informationsständen wo sie auch Unterschriften sammeln, riesige Boxen aufstellen und den Muezzin in aller Lautstärke schreien lassen. Das gäbe massenhaft Unterschriften! Die Leute wären schockiert. Heute denken ja die meisten, dass Minarette ein Recht sei wegen Religionsfreiheit usw. Aber die denken leider nicht weiter als vor die Nasenspitze. Der Muezzin ist nur ein weiterer (logischer) Schritt.

    Was auch nützt, ist solch einem Dummmenschen zu sagen, dass wenn die Musels keinen Muezzin erhalten, sie dann fordern werden, die Kirchenglocken abzustellen.

  26. Die Schweizer sollten mal. eine Horde Schweine
    durch eine Moschee jagen, versehen mit einer Kuhglocke, das wäre dann die angemessene
    Retourkutsche, für das islamische entweihen eines Kath-Kirchturms.Ich hoffe nur daß die Glocken keinen schaden nehmen, die braucht man noch zum läuten neben den Skipisten.

  27. 41#
    Heroin in Moschee: Angeklagter schweigt
    Ich würde eine Wette abschließen, daß dieser
    Kulturbereicherer weniger bestraft wird, wie wenn ein Deutscher bei der Holländischen Grenze mit 400 Gramm erwischt wird-
    400 Gramm DEUTSCH= 40KG Islam.
    Mit diesen Verhältniis werden sie täglich mit
    Samthandschuhen angefaßt

  28. Mein “ Freund “ Dietmar N. schreibt:
    Zitat:Muslime hatten mit dem Ganzen übrigens nicht das Geringste zu tun. Nur mal so nebenbei angemerkt.
    ————————————–
    Klar, daß der Herr so etwas sagt.
    Aber…, wenn es in der Schweiz nur eine Handvoll Muslime gäbe, würde auch Niemand auf die Idee kommen, so etwas zu innizieren.
    Aber vielleicht sollten es mal die Christen in der Türkei versuchen, Glocken an ein Minarett zu hängen, hat dann mit Christen nichts zu tun;-)
    Man sollte schon Herr Näher, den IQ auf Raumtempertur bringen, sonst machen sie sich noch lächerlicher, wie sie es ohne hin schon sind, grüße aus den Süden.

  29. Die Muslima war ja ne nette, sprach besser Schwitzer-Dütsch (schreibt man das so? haha) als so mancher Schweizer …. nett gelächelt, locker von der Art … also vor so einer hätte ich keine Angst, wär mir willkommen. Aber die deutschen Repräsentanten der Muslime die Scheuble da einschleppt.

    Ernst gucken, stärker verschleiert, alle so einen auf Krieg der Welten wenn auch sachlich.

  30. #32 Babylon (05. Mrz 2008 14:28)

    Wenn in Kairo am Freitag der Verkehr stehenbleibt, und Ruhe in der Stadt einkehrt und dann klagend und mahnend über allem dieser Ruf erschallt… das hat schon was

    ja… das hat schon was. Ein Gendefekt hat das… aus Mangel an DNA Vermischung.

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