MekkaWie der Orientalist Tilman Nagel völlig zu Recht gesagt hat, fängt der Islam lange vor Muhammad an. Zu dieser Zeit war Mekka, die Geburtsstadt des späteren „Propheten“, bereits das wichtigste religiöse Wallfahrtszentrum der arabischen Welt. Eine ganze Reihe von Gottheiten wurde hier verehrt, und unter diesen befand sich auch der Mondgott Sin mit seinen drei Töchtern. Sin, der als Hauptgott verehrt wurde, trug auch den Beinamen „al Ilah“, was so viel wie „die Gottheit“ bedeutete. Noch in vorislamischer Zeit wurde daraus „Allah“.

Muhammad wuchs vaterlos auf, geriet später in die Dienste der reichen Witwe und Kauffrau Chadidscha, in deren Auftrag er mehrere Karawanen leitete. Als er Anfang oder Mitte Zwanzig ist, heiratet Chadidscha ihn; sie selbst ist zu dieser Zeit ungefähr Mitte Vierzig.

Im Alter von 42 Jahren beginnt Muhammad angeblich „Offenbarungen“ von Allah zu erhalten. Aus medizinischer Sicht sind die Hintergründe nicht mehr zu klären; manche gehen von epileptischen Anfällen aus, andere vermuten eine Erkrankung aus dem Formenkreis der Schizophrenien. Die „Offenbarungen“ sind szenisch – es erscheint eine Gestalt, bei der es sich um Erzengel Gabriel handeln soll, und diktiert Muhammad Verse, die er sich einprägen muss, denn diese seien Anweisungen von Allah.

Muhammad verkündet seine Botschaften zunächst im Familienkreise. Einer seiner Onkel wird wütend, als er erfährt, warum sein Neffe sie alle zusammengerufen hat: „Deswegen sind wir hier zusammengekommen?“ und er wirft einen Stein nach ihm. Daraufhin erhält Muhammad sofort eine neue „Offenbarung“, in der dieser Onkel von Allah verflucht wird:

„Dem Verderben geweiht seien die Hände von Abu Laheb, und dem Verderben geweiht sei er! Was nützt ihm sein Vermögen, und was er erworben hat? Er wird in einem flammenden Feuer brennen, und seine Frau wird das Brennholz dazu tragen. Um ihren Hals hat sie einen Strick aus Palmfasern.“ (Sure 111 ? Abu Laheb)

Auch später ist Allah immer mit passenden „Offenbarungen“ zur Stelle, wenn es um die Interessen seines „Gesandten“ geht; so zum Beispiel bei der Kriegsbeute – zwanzig Prozent der erbeuteten Güter und Menschen sind für Muhammad bestimmt (Sure Die Kriegsbeute).

Doch so weit ist es noch nicht. Muhammad beginnt nun damit, seine Lehre öffentlich in Mekka zu verkünden. Weil er sich vorwiegend an junge Leute richtet, gilt er bald als „Verderber der Jugend“. Der Mann fängt an, den Mekkanern gefährlich zu werden, denn er will den Götzenkult abschaffen, die Wallfahrten verbieten, die Pilgerströme zum Versiegen bringen, von denen die Stadt lebt. Auch sein eigener Stamm lebt von den Pilgern. Hätte Muhammad Erfolg mit seiner Lehre, dann wäre der ganze Stamm seiner Existenzgrundlage beraubt! Muhammad wird untragbar und muss Mekka verlassen. Er zieht mit seinen Anhängern nach Medina.

Zwischenzeitlich stirbt Chadidscha. Dank ihres Vermögens, das Muhammad erbt, gelangt er rasch zu wirtschaftlicher, politischer und militärischer Macht. Er überfällt Karawanen, die auf dem Weg nach Mekka sind, raubt sie aus, tötet die Pilger. Dadurch hofft er, Mekka in die Knie zwingen zu können. Er führt Krieg gegen jüdische Stämme, die in der Nähe von Medina leben, weil er glaubt, sie hätten sich mit den Mekkanern verbündet. Zwei Stämme unterwirft er sich, einen dritten rottet er aus. Auf dem Marktplatz wird den Männern des Stammes der Banu Quraiza (ca. 600-900, es gibt unterschiedliche Schätzungen) die Kehle durchgeschnitten. Nur zwei oder drei retten ihr Leben, indem sie dem Islam beitreten. Die Kinder und Frauen der Ermordeten werden versklavt. Auch hier wieder: zwanzig Prozent der „Beute“ sind für den „Propheten“.

In den medinischen „Offenbarungen“ wird der Ton von „Allah“ den Juden (und Christen) gegenüber immer härter. Muhammad hatte frühzeitig versucht, die Juden für seine Lehre zu gewinnen, war aber auf Ablehnung gestoßen. Die biblischen Geschichten, die ihm Allah in seinen „Offenbarungen“ überbrachte, waren bruchstückartig und falsch. Die Juden wussten: In der Thora steht es anders, und sie stellten ihm kritische Fragen. Um das Gesicht zu wahren, behauptete Muhammad, seine „Offenbarungen“ seien die Wahrheit, und die Juden, dereinst im Besitze des Koran, hätten Allahs Worte verfälscht und verändert.

Dennoch ist zu dieser Zeit die Gebetsrichtung, die quibla, immer noch gen Jerusalem, das Muhammad einmal in einer Nacht, reitend auf seinem fliegenden Pferd, Buraq, besucht haben will. Wegen dieser behaupteten Nachtreise gilt Jerusalem als eines der wichtigsten Heiligtümer im Islam.

Doch dann kommt es zu einem Deal mit den Mekkanern. Man einigt sich: Der Götzenkult wird abgeschafft, nur noch Allah soll verehrt werden („Allahu akbar“ – Allah ist größer, nämlich größer als die anderen Götter). Das Pilgerwesen, die Kaaba und das ihr zugeordnete Ritual, wird beibehalten, doch umgemünzt auf Allah – die Einnahmequelle der Stadt bleibt also gesichert. Und die Gebetsrichtung ändert Muhammad jetzt von Jerusalem nach Mekka. Triumphierend zieht er in seine Vaterstadt ein.

Von hier aus führt er anschließend blutige Eroberungszüge gegen die heidnischen Araber und unterwirft bald die gesamte arabische Halbinsel dem Islam. Die Besiegten haben die Wahl: Entweder Annahme der neuen Lehre oder der Tod oder die Verbannung.

Dann stirbt Muhammad „unerwartet“ im Alter von ca. 62 Jahren, doch seine Nachfolge ist nicht geregelt. Sofort bricht der Streit aus zwischen einer Partei, die behauptet, der „Prophet“ habe bestimmt, einer seiner leiblichen Nachkommen müsse sein Erbe antreten und einer zweiten Partei, die den wichtigsten Mitstreiter von Muhammad, Abu Bakr, als Nachfolger sehen will. An leiblichen Erben sind nur die beiden Söhne von Fatima vorhanden, dem einzigen Kind Muhammads, das nicht frühzeitig stirbt. Abu Bakr ist der Vater von Aisha, der Lieblingsfrau des „Propheten“, die er als Sechsjährige geheiratet hat und mit der er, als sie neun Jahre alt ist, die „Ehe vollzieht“. Aisha ist erst achtzehn oder neunzehn, als Muhammad stirbt. Zwischen den beiden um die Erbfolge streitenden Parteien bricht ein Krieg aus, in dessen Verlauf auch Fatima ums Leben kommt. Seit dieser Spaltung sind Schiiten (die Fatima-Partei) und Sunniten (die Abu-Bakr-Partei) bis auf den Tod verfeindet und bringen sich gegenseitig um, wenn sie es können.

Und der Koran? Den gab es bei der ganzen Geschichte noch gar nicht. Erst einige Jahre nach Muhammads Tod, als die Muslime schwere Verluste im Krieg gegen die „Ungläubigen“ hinnehmen müssen, kommt die Furcht auf, mit den Gefallenen könnten auch die von Allah geoffenbarten „Weisheiten“ verloren gehen. Alles, was irgendwie an Aufzeichnungen und Erinnerungen vorhanden ist, wird zusammengetragen und vom Adoptivsohn des „Propheten“ als Koran zusammengestellt. Doch diese erste Fassung wird später vom Kalifen vernichtet, der eine neue Fassung erstellen lässt. So entsteht das ewige „Wort Gottes“.

(Gastbeitrag von Yaab)

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147 KOMMENTARE

  1. „Wir dichten sehr viel Islam in Sachen hinein, wo er eigentlich gar nicht hingehört“, sagte Mazyek. „Es gibt nicht den leisesten Verdacht, dass Mord aus Ehre oder sonstigen Gründen zu rechtfertigen ist. Mord bleibt Mord.“

    http://www.n-tv.de/1103217.html

    Außer beim Religionsstifter, gelle?

  2. Nun wenn die EU Richtlinie, die Kritik am Islam verbietet, in ein oder zwei Jahren in Deutschland umgesetzt ist, wird der Autor für sein Buch ins Gefängnis gehen.

    Wenn Lissabonvertrag umgesetzt ist, wird er dafür erschossen (Einführung der Todesstrafe für Systemkritiker ist darin festgelegt).

  3. Islam — eine der großen Philosophien der Menschheitsgeschichte.

    Weltenbeweger und Menschenbeweger.

    Aber die historische Phase der Aufklärung fehlt. Die muß noch kommen.

    Das wünsche ich von Herzen allen, die Mohammeds Namen preisen und in Allah den Allmächtigen verehren.

  4. Auch lesenswert :

    http://www.mopo.de/2009/20090214/hamburg/panorama/hass_tiraden_nach_dem_urteil.html#car

    Hass-Tiraden nach dem Urteil
    – Lebenslänglich für Morsals Mörder – da brach im Gericht Chaos aus…

    Tumult, Tränen und obszöne Beschimpfungen: Morsals Eltern und Geschwister verlieren die Fassung, als der Richter das Urteil gegen Ahmad O. (24) verkündet: lebenslange Haft für den heimtückischen Mord an seiner Schwester. Die Mutter Nargis O. (42) will sich aus dem Fenster stürzen, der Bruder (14) hämmert gegen die Scheibe im Gerichtssaal, die Schwester Amina (25) muss mit einem Nervenzusammenbruch in die Klinik. Und der Angeklagte schleudert dem Staatsanwalt entgegen: „Du Hurensohn, ich ficke deine Mutter!“

    Der Vorsitzende Richter Wolfgang Backen hat die Worte „verurteilt zu lebenslanger Haft“ kaum ausgesprochen, da bricht ein Teil der Zuschauer in Beifall aus, während die Geliebte des Angeklagten und seine Mutter einander laut wehklagend in die Arme sinken. Die Freundin, eine afghanischstämmige Jurastudentin, wird die Journalisten später als „Ihr Nazis“ beschimpfen.

    Morsals ältere Schwester Amina (25) wird von heftigen Weinkrämpfen geschüttelt, rennt aus dem Saal, der Angeklagte schreit Sätze auf Afghanisch in Richtung seiner Angehörigen. Ein Mann, vermutlich Afghane, verlässt ebenfalls aufgebracht den Zuschauerraum: „Jeder deutsche Kinderficker bekommt Bewährung, aber er bekommt lebenslänglich!“

    Richter Backen setzt seine Urteilsbegründung fort, spricht über den Angeklagten, der sich alle Freiheiten herausnahm, von seiner jüngeren Schwester aber erwartete, dass sie sich den Regeln unterwarf. Als Backen beschreibt, wie die Familie die aufmüpfige Tochter 2007 zur „Erziehung“ nach Afghanistan schickte, schreit die Schwester, inzwischen wieder im Saal, dazwischen: „Das sind doch alles Lügen!“

    Der Richter mahnt Ruhe an, die Justizbeamten positionieren sich, da brüllt der Angeklagte los: „Lasst die Frauen in Ruhe, ihr Fotzen, ich meine euch, ihr deutschen Beamten!“ Ahmad O. hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Richter Backen verliest weiter die Urteilsbegründung, kommt zum Motiv der Tat: „Der Angeklagte entschloss sich, seine Schwester zu töten, um die Ehre der Familie zu retten.“ Wieder pöbelt Ahmad O. unbeherrscht los: „Was ist das, Ehre? Ich kenne keine Ehre!“

    Wenig später schlägt das jüngste der Geschwister, der 14-jährige Zahad O. gegen die Scheibe, die den Zuschauerraum vom Gericht trennt. Er schreit: „Ich habe keine Schwester mehr!“ Verwandte bringen den Jungen aus dem Saal. „Dieses Verbrechen wäre auch in Kabul verurteilt worden“, fährt Richter Backen fort, und wieder schreit Ahmad O. dazwischen: „In Kabul wäre ich längst wieder frei!“

    Nach Ende der Urteilsverkündung eskaliert die Situation vollends: „Habt ihr keine Kinder?“, ruft der Vater den Richtern zu, der Angeklagte schleudert dem Staatsanwalt die obszöne Beleidigung entgegen, wirft mit Papieren um sich. Seine Schwester erleidet einen Kollaps, wird von einer Beamtin in die stabile Seitenlage gebracht. Der Notarzt bringt sie später ins UKE. Die Mutter rennt über den Gerichtsflur, schreit immer wieder: „Das ist keine Gerechtigkeit!“, klettert auf ein Fensterbrett, will das (nicht zu öffnende) Fenster öffnen und sich in die Tiefe stürzen. Verwandte halten sie zurück.

    Morsals Vater Ghulam O. (46) ist bereits aus dem Gerichtsgebäude gestürmt, an der Terre-des-Femmes-Mahnwache vorbei. Eine Kerze, die die Frauen zum Gedenken an seine ermordete Tochter entzündet haben, wirft er auf den Fußweg. Er wird demnächst wegen Misshandlung Morsals vor Gericht stehen.

    Morsals jüngerer Bruder ging aggressiv auf die Journalisten los. Morsal hatte der Polizei geschildert, dass auch der 14-Jährige sich an den Misshandlungen gegen sie beteiligt hatte.

  5. #4 BUNDESPOPEL

    Aber die historische Phase der Aufklärung fehlt. Die muß noch kommen. Das wünsche ich von Herzen allen, die Mohammeds Namen preisen und in Allah den Allmächtigen verehren.

    Die wird nicht kommen – NIEMALS – und deshalb wünsche ich diesen Psychopathen, dass sie baldmöglichst zur Hölle fahren!

  6. #5 Sven W
    Alles in allem ein eindrucksvoller Beweis, dass diese Subjekte mit unseren Kultur- und Wertvorstellungen völlig überfordert sind und hier nicht hingehören. Was sind das für Barbaren, die sich über die Verurteilung des Mörders entrüsten und dabei offensichtlich keinen Gedanken an ihre eigene Tochter, die zum Opfer wurde, verschwenden. Erbärmlich und abstoßend ist dieses Geschmeiß!

  7. Zwischenzeitlich stirbt Chadidscha. Dank ihres Vermögens, das Muhammad erbt, gelangt er rasch zu wirtschaftlicher, politischer und militärischer Macht.

    Ahem…Kadijah war bei ihrem Tod verarmt.

    Übrigens war Gabriel keine Einbildung, sondern ein Freund Mos namens Dehya:

    Sahih Bukhari

    Volume 6, Book 61, Number 503:
    Narrated Abu ‚Uthman:

    I was informed that Gabriel came to the Prophet while Um Salama was with him. Gabriel started talking (to the Prophet). Then the Prophet asked Um Salama, „Who is this?“ She replied, „He is Dihya (al-Kalbi).“ When Gabriel had left, Um Salama said, „By Allah, I did not take him for anybody other than him (i.e. Dihya) till I heard the sermon of the Prophet wherein he informed about the news of Gabriel.“ The subnarrator asked Abu ‚Uthman: From whom have you heard that? Abu ‚Uthman said: From Usama bin Zaid.

    mehr:
    http://www.german.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?f=5&t=3623

  8. Auf meine Feststellung, der Islam sei die primitivste Weltreligion, hielt mir ein Muslim bei youtube entgegen, der Islam sei die jüngste und daher die weitest entwickelte der Weltreligionen.

    Er hätte vermutlich auch behauptet, die „Musik“ Mubabetts sei jünger und daher weiter entwickelt als die Kompositionen Mozarts.

    Gerade dass der Islam, als er ausgedacht wurde, bereits auf zwei große monotheistische Religionen zurückblicken konnte, lässt seine Rückschrittlichkeit desto erbärmlicher erscheinen.

    Das ist so, als würde heute ein Konstrukteur einen Ford Modell T zusammenschrauben und behaupten, die Baupläne jüngst von Gott erhalten zu haben, so dass sein Ford T fortan als das Non-Plus-Ultra des Automobilbaus zu gelten habe und die Fahrzeugmärkte der Welt erobern müsse.

    (Im Übrigen ist anzunehmen, dass M. betrunken war, als er seine „Visionen“ empfing, woraufhin er seinen Anhängern prompt den Alkoholgenuss verbot, um Konkurrenz im Propheten-Business auszuschließen.)

  9. #9 Daniel Israel

    Mohammeds hatte weniger Möglichkeiten als z.B. Stalin und Hitler. Er musste noch mit ner Truppe, die nur Schwerter hatte, sein blutiges Handwerk verrichten. Man stelle sich mal vor, ihm hätte eine moderne Armee zur Verfügung gestanden und Massenvernichtungswaffen.

  10. @ #2 Baschti (14. Feb 2009 15:23)

    “Wir dichten sehr viel Islam in Sachen hinein, wo er eigentlich gar nicht hingehört”, sagte Mazyek. “Es gibt nicht den leisesten Verdacht, dass Mord aus Ehre oder sonstigen Gründen zu rechtfertigen ist. Mord bleibt Mord.” (n-tv.de)

    „Wir“ – wer ist „wir“? Ich habe genug von dieser medialen „Schulmeisterei“ und Belehrung darüber, wie „wir“, d. h. in dem Fall wohl die Glieder des dummen, solch „medialer Belehrung bedürftigen“ Volkes, zu denken hätten. Es ist nicht wichtig, was diese oder jene irgendwo hineindichten wollen und was nicht. Fakt ist hingegen, daß die Sitte der „Ehrenmorde“ zur islamischen „Kultur“ paßt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

    Ansonsten: Sehr guter, fundierter Artikel.

  11. Ich bin immer wieder fassungslos, dass die Worte eines Epileptikers, Karawanenräubers und Massenmörders, die noch dazu nach seinem Tode aufgeschrieben und später zusätzlich neu gruppiert wurden, für über 1 Million Menschen heilig sind. Ein Werk mit so einer Vorgeschichte als letzte Offenbarung Gottes, an der kein Wort verändert werden darf zu verkaufen, ist – vorsichtig ausgedrückt – dreist.

    Allerdings gilt ähnliches auch für das Neue Testament. Es wurde erst Jahrzehnte nach Jesus Tod geschrieben. Dennoch ist mir (als Agnostiker) das NT allemal lieber als diese Ideologie namens Koran, denn das Leben von Jesus war vorbildlich und vor allem gewaltfrei (jedenfalls wenn man den Aussagen glauben kann).

  12. #10 Israel_Hands (14. Feb 2009 15:50)
    Alles schöne Worte, aber Fakt ist auch, ohne die Musels im MA würden wir heute noch Hexen verbrennen… 0 ist ein Beispiel dafür.

  13. Die von mir in den Dokumenten (oben) erwähnte Entstehungsgeschichte des Korans weicht ein wenig von der „Titelgeschichte“ ab. Sicher scheint zu sein, das Mohammed Anaphabet war und den Koran nicht schrieb… Wie der Koran entstand, darüber nachzuforschen, ist ja strengstens verboten!

    Zitat nach Ahmed Huber:

    „Und so ist es immer wieder gegangen und ich möchte daran erinnern, dass Aisha … Allahs
    Segen über ihr! … Aisha hat den Koran ausgelegt! Sie hat, was man heute Fatwa nennen würde, formuliert! Und diese Fatwas wurden von den Männern akzeptiert. Mit einem Hasrat Aisha hat als Mufti sich betätigt! Dasselbe Hafza, die den Koran auswendig konnte. Ich meine, das ist sehr wichtig. Und Hafza war so geachtet, als Bewahrerin des Korans (gemahnt ein wenig an arabische Himmelskäniginnenlegenden! Die Red.), die Tochter Omars, eine der
    Gattinnen des Propheten, dass man nach dem Tode Abu Bakrs ihr das Heiligste anvertraut hat, was die Muslime damals besassen, und das war der heilige Koran (und was ist den Muslims heute das Heiligste? Die Scharia? Die Red.), der damals noch nicht ein Buch war, sondern ein Komplex von Papieren und Papyri und Lederstücken und Knochen und Holzstücken usw. Und man hat ihr das anvertraut (bravo; immerhin behauptet Huber nicht, wie im Orient sehr oft noch oder wieder üblich, der Koran sei direkt fertig vom Himmel gefallen… Die Red.).

    Also, Sie sehen, man hat in der Frühzeit – und wir wissen vom Propheten, er hat Frauen mit militärischen und zivilen Kommandofunktionen betreut. Und nach seinem Tode haben Frauen immer wieder eine Rolle gespielt. Diese Dinge werden jetzt wieder publik gemacht von
    islamischen Forscherinnen, von Frauen der islamischen Frauenbewegung beispielsweise.
    Von Professorinnen (die alle Mohamed persönlich gekannt zu haben scheinen… Die Red.), die schreiben jetzt Bücher (z.B. „Die Frau im Islam“ war z.B. in der stark islambefreundeten
    kommunistischen DDR ein viel gelesenes Buch von erklärten Atheistinnen und Parteimitgliedern… Die Red.). Das kommt jetzt langsam, dass man diese Frauen kennenlernt und das, sie sind
    nicht nur fromm und tugendhaft, das waren sie auch gewesen, Aber sie waren aktiv, sie haben
    eine Rolle gespielt.

    (Huber ist als ehemaliger marxistischer Sozialist sehr „feministisch“ geprägt, und weiss genau, dass sich der Dar El Islam nicht weltweit ausdehnen kann, wenn man die Muslimas nicht nachträglich
    künstlich aufwertet und somit heute ihr islamisches Selbstbewusstsein stärkt und sie besser in der Umma integriert, also eine mögliche, heimliche interne Opposition verhindert. Die Red.)“

    http://www.aaronedition.ch/Koran_fiel_nicht_vom_Himmel.htm

  14. #11 Baschti (14. Feb 2009 15:54)

    #9 Daniel Israel

    Mohammeds hatte weniger Möglichkeiten als z.B. Stalin und Hitler. Er musste noch mit ner Truppe, die nur Schwerter hatte, sein blutiges Handwerk verrichten. Man stelle sich mal vor, ihm hätte eine moderne Armee zur Verfügung gestanden und Massenvernichtungswaffen.

    Diese Vorstellung realisiert sich vielleicht bald – man blicke Richtung Iran.

  15. #9 Daniel Israel (14. Feb 2009 15:47)

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mohammed, Satan, Stalin, Mao und Hitler?
    ————-

    Die Waffentechnik. Wobei „Satan“ eine Erfindung der Herrschenden ist, um die Leute bei der Stange zu halten.

    Hat auch immer gut geklappt: Wo es keinen Satan und keine Hölle gibt, verliert der Tod für Geknechtete seinen Schrecken. Besonders, wenn höchst irdische Teufel ihnen schon die Hölle auf Erden bereiten.

  16. #16 Don.Martin1 (14. Feb 2009 15:56)
    #10 Israel_Hands (14. Feb 2009 15:50)
    Alles schöne Worte, aber Fakt ist auch, ohne die Musels im MA würden wir heute noch Hexen verbrennen… 0 ist ein Beispiel dafür.

    „0“ ist ein Beispiel dafür, dass Hexen es den Muslimen verdanken, heute nicht mehr von uns verbrannt zu werden? Du sprichst in Rätseln.

  17. @Norbert Gehrig #3

    Was?! Die Todesstrafe für Systemkritiker im Vertrag von Lissabon??
    Hab ich aber nix von gelesen.

  18. Und die Gebetsrichtung ändert Muhammad jetzt von Jerusalem nach Mekka.

    Haben die Juden in Richtung Jerusalem gebetet oder die Götzenanbeter oder beide?
    Wenn die Götzeanbeter in Richtung Jerusalem gebetet haben, aus welchem Grund haben sie in Richtung Jerusalem gebetet?

  19. @ #15 KDL (14. Feb 2009 15:56)

    Du hast Dich da wohl leicht zu unseren Gunsten vertan. Allein hier in D leben locker 5 Millionen davon.
    Weltweit werden es mindestens 1,5 Milliarden sein.

  20. #21 Israel_Hands (14. Feb 2009 16:06)
    Im MA waren die Europäer die geistig Armen! Leider ein Fakt. Das meiste aus der Antike war vergessen!

  21. @ Don.Martin1 und D@

    Ohje, das war natürlich ein peinlicher Schreibfehler von mir. Ich meinte selbstverständlich „über 1 Milliarde“ und nicht „über eine Million“ – dabei bin ich noch nicht mal Peanuts-Banker ;-). Vielleicht war auch ein bisschen Wunschdenken unterschwellig dabei, denn wenn es nur eine Mio. wären, wäre es traumhaft und die Welt wäre viel friedlicher …

  22. #16 Don.Martin1
    völlig richtig.
    alle Arten von religiösem oder anderem Fanatismus sind äußerst gefährlich. Leider lernt die Menschheit nichts aus derartigen Erfahrungen. Es gibt bei den Menschen leider kein Langzeitgedächtnis über Generationen hinweg. Alles Schlechte wird in den Skat gedrückt. Wir sind dazu verdonnert jeden Mist aller paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte wieder zu machen, dann merken wir uns das ´ne Weile und nach einiger Zeit gehts wieder von vorne los. Jüngstes Beispiel – mal abgesehen vom Islam – unser Ostteil bis 1989. Zwanzig Jahre sind vergangen und dieselben Leute kriechen wieder aus ihren Löchern und fordern denselben Mist (Verstaatlichung…), den wir glaubten überwunden zu haben. Mit denselben Mitteln wird versucht Andersdenkende mundtot zu machen, zu demontieren, die Medien werden gleichgeschaltet. Auch die Erkenntnis, daß ein ungebildetes Wählervolk leichter zu beherrschen und für Ideen, Ideologien oder Religionen zu gegeistern ist, ist nichts neues…

  23. #20 Dwalin (14. Feb 2009 16:05)
    Was ist das? Ein Glück ist WE und ich habe Zeit…
    Wie soll man das verstehen?

  24. #2 Baschti (14. Feb 2009 15:23)
    Zitat Mazyek: “Wir dichten sehr viel Islam in Sachen hinein, wo er eigentlich gar nicht hingehört”, sagte Mazyek. “Es gibt nicht den leisesten Verdacht, dass Mord aus Ehre oder sonstigen Gründen zu rechtfertigen ist. Mord bleibt Mord.”

    Ha, ha, Mazyek hat offenbar den Koran noch nicht gelesen.
    Die islamische Lügerei die Mazyek ständig betreibt, ist nur eine Variante des „heiligen Krieges“, dem Dschihad, den er führt, um den Boden hier für die Verbreitung des Islams vorzubereiten.

  25. @Norbert Gehrig #3
    …sicher mit der Todesstrafe ? ..wahrscheinlich die Duldung in anderen Ländern

  26. #2 Baschti (14. Feb 2009 15:23)

    “Wir dichten sehr viel Islam in Sachen hinein, wo er eigentlich gar nicht hingehört”, sagte Mazyek. “Es gibt nicht den leisesten Verdacht, dass Mord aus Ehre oder sonstigen Gründen zu rechtfertigen ist. Mord bleibt Mord.”

    Da spricht der Lügenmeister „Mayzecke“ des Propheten, um die Ungläubigen zu täuschen.
    Wieviel Dreck hat eigentlich Mayzek an seinem Stecken haften?

  27. #29 Ironman (14. Feb 2009 16:23)
    Um beim Skat zu bleiben, ich habe manchmal das Gefühl, hier spielen einige einen Grand mit Vieren,Schneider schwarz und haben im Eifer das Drücken vergessen! 😉

  28. #27 Don.Martin1 (14. Feb 2009 16:13)
    #21 Israel_Hands (14. Feb 2009 16:06)
    Im MA waren die Europäer die geistig Armen! Leider ein Fakt. Das meiste aus der Antike war vergessen!

    Ach so, aber das ändert ja nichts daran, dass Mohammed als spätester Weltreligions-Gründer die primitivste große Religion erfunden hat. Selbst im finstersten europäischen MA war die christliche Theologie spiritueller und weniger primitiv als die Gotteslehre des Islam zur gesellschaftlichen und wissenschaftlichen arabischen Blütezeit.

    Die Zeit der überlegenen arabischen Wissenschaft (vor allem in der Astronomie und Medizin) setzte auch erst weit nach Mohammed ein und erlosch alsbald wieder – ohne Mitwirkung der Christen.

    Falls unsere Epoche der Freiheit und Aufgeklärtheit erlischt, dann unter tatkräftiger muslimischer Mitwirkung.

    Im Übrigen haben die Muslime im Gegensatz zu uns Europäern niemals damit aufgehört, „Hexen“ zu steinigen.

  29. #30 Don.Martin1 (14. Feb 2009 16:24)

    #20 Dwalin (14. Feb 2009 16:05)
    Was ist das? Ein Glück ist WE und ich habe Zeit…
    Wie soll man das verstehen?
    ————-

    Was ist was??
    Da ich nicht im Gegensatz zu Ihnen nicht in Hieroglyphen schreibe, sollte meine Aussage allgemein verständlich sein.

  30. #23 Arik

    Soll ja auch nicht durchdringen:

    http://www.eu-vertrag-stoppen.de/rechtsstaat/recht.html

    sogar bei Heise darf Prof.Schachtschneider reden:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28372/1.html

    Hier steht es mit der Todesstrafe bei Aufruhr. Sprich Demos etc.

    Ein bischen googlen und du findest es. Gibt auch einen Artikel in „Die Zeit“.

    Wollen wir warten bis das Ermächtigungsgesetz in Kraft ist oder wollen wir unsere Demokratie verteidigen?

    In Hessen: http://www.prohessen.de

  31. #35 Israel_Hands (14. Feb 2009 16:35)
    Nach deren Zeitrechnung befinden DIE sich gerade im MA vor der Aufklärung, leider mit Waffen aus dem 20.Jahrhundert(unserer Zeitrechnung) in den Händen!Und wir hofieren sie auch noch, per Petrodollars…..

  32. @ Norbert

    „Lissabonvertrag: Einführung der Todesstrafe für Systemkritiker ist darin festgelegt“

    Find ich jetzt so schnell nicht.
    Quelle?

  33. „Das Pilgerwesen, die Kaaba und das ihr zugeordnete Ritual, wird beibehalten, doch umgemünzt auf Allah“

    In vorislamischer Zeit war es im ganzen Nahen Osten verbreitet, zu „heiligen“ Felsen, in denen die eine oder andere Gottheit wohnen sollte, zu pilgern und sie dann (oftmals nackt) zu umrunden. Ein Beispiel eines solchen Bethyl (so nennt man diese Steine) ist die Kaaba. Ein anderes sind die drei Felsen nahe Mekka, die heute als Symbol des Teufels von den Pilgern gesteinigt werden.
    In der Kaaba „wohnten“ ursprünglich auch eine ganze menge Götter. Einer davon, ein Mondgott, bekannt als Allah Hubal, war der Familien- oder Stammesgott von Mohammed.
    Na, merkt ihr was?
    Ausserdem erinnert der Islam in vielem an den altorientalischen Kult des Götzen Elegabal.

    Eines würde mich übrigens interessieren, wenn Allah den Koran ja bereits den Juden und Christen gebracht hätte, wieso sollten die ihn dann verfälscht haben?
    Entweder sie glauben NICHT an den Islam, dann könnten sie den Koran auch gleich in den Kompost schmeissen, oder sie glauben an den Islam. Wenn sie aber an den Islam glauben würden, wieso würden sie dann wohl so dumm sein, den Koran zu verfälschen? Das hätte ja dann, wie jeder Moslem weiss, die unweigerliche Folge, dass sie selber und ihre Nachkommen in der Hölle braten würden.
    Was hätten sie also davon, den Koran zu verfälschen?
    Die Story überzeugt mich gar nicht.

  34. @ #37 Don.Martin1 (14. Feb 2009 16:41) :

    Während die europäische Aufklärung eben vor allem auch die Religion erfasste, tastete die wissenschaftliche und gesellschaftliche Blütezeit der Araber die Religion nicht an. Vielleicht liegt es daran, dass diese Blüte wieder erlosch und die muslimische Welt noch immer so rückständig ist.

  35. #39 Don.Martin1 (14. Feb 2009 16:43)

    #36 Dwalin (14. Feb 2009 16:38)
    Wirklich?
    —————

    Sie haben wirklich zu viel Zeit, und leider nicht nur am Wochenende, wenn ich mir Ihre sinnfreien und teils beleidigenden Beiträge der letzten Tage so ansehe…

    Wenn Sie mir gegenüber noch etwas Sinnvolles zustande bringen sollten, werde ich Ihre Postings gern beantworten. Solange aber betrachte ich Sie als Forentroll.

    PS: Ich bin hier zwecks echtem Austausch mit Leuten, die was bewegen wollen, und sicher nicht, um Ihnen die Langeweile zu vertreiben.
    Aber seien Sie nicht traurig, Spielkameraden finden sich ja immer.

  36. #44 Dwalin (14. Feb 2009 17:00)
    Solange so qualitativ hochwertige Kost, wie von Ihnen,kommt, muß ich doch nicht selber tätig werden. Ich lese lieber, recheriere nach und zieh manchmal anderen die Hose runter… Wenn das einer mit mir macht, shit happens, man kann nicht immer gewinnen! 😉

  37. #23 Arik (14. Feb 2009 16:08)

    Was?! Die Todesstrafe für Systemkritiker im Vertrag von Lissabon??
    Hab ich aber nix von gelesen.

    Dann solltest du vielleicht einmal etwas genauer lesen.

    „Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um

    c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“.

  38. #25 Don.Martin1 (14. Feb 2009 16:11)

    #18 Anna Karenina (14. Feb 2009 16:00)
    Aber sonst alles gerade?
    —————————————————-

    Auch einer, der Andersdenkende nicht stehen lassen kann – oder?
    WEIL der Westen nicht zusammenhält, wird ihm dies zum Verhängnis.
    Nur weiter so!

  39. #48 karim (14. Feb 2009 17:15)
    Na, Hut ab! Ich arbeite die Woche zw.48-60h,mache meine Arbeit deutschkorrekt, Fehler passieren auch,aber selten. Ich WILL GARNICHT VON STÜMPERN AKZEPTIERT WERDEN!!!! Wenn alle so eine Arbeitsauffassung wie ich hätten, wär ich arbeitslos. Haben sie aber nicht! Und der „Westen“ ist von Stümpern durchsetzt….

  40. Vieles was wir heute im Islam vorfinden, auch die ganze muslimische Lebensweise und ihre altertümlichen Ansichten (Kopftücher, Schweinefleisch, Steinigungen usw.) waren schon sehr lange vor Mohammed im Orient verbreitet. Dieser ganze Zopf an altarabischen Rückständigkeiten ist mit der islamischen Lehre bis in die heutige Zeit mitgeschleift worden und die verlogenen, islamischen Verbandsvorstände, wie Mazyek, versuchen uns das verrottete und stinkende Gerümpel ihres primitiven Glaubens, als modern, fortschrittlich und aufgeschlossen zu verkaufen.

  41. #49 Don.Martin1 (14. Feb 2009 17:26)

    Glaubst du, du bist der einzige in diesem Land, der für seinen Lebensunterhalt hart arbeitet?

  42. #54 Laurel (14. Feb 2009 17:42)
    Wer,wie,was,
    wieso,weshalb,warum,
    wer nicht fragt bleibt dumm..

    Also,erkläre Dich!!!!

  43. Vielen Dank für diesen informativen Beitrag, er hat mein Bild vom Islam weiter vervollständigt. Man erkennt einmal mehr, dass zwischen Christentum und Islam Größenordnungen liegen. Und an den aufgezeichneten Taten Muhammads erkennt man, dass er niemals ein Heiliger gewesen sein konnte.

  44. Der Islam verdankte seine wissenschaftliche Blütezeit den untervorfenen syrischen und byzantinischen Christen, die im Auftrag von islamischen Herrschern und Kalifen die antiken Texte selektiv übersetzten. Islam konnte aber meistens mit dem übernommenen Wissen nichts anfangen, so dass es immer zum Stillstand bzw. zu einer Rückentwicklung kam.

    Bücher zum Thema:
    Bat Ye’or – „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam“

    Ibn Warrag: „Warum ich kein Muslim bin“

  45. #4 BUNDESPOPEL (14. Feb 2009 15:29)

    Aber die historische Phase der Aufklärung fehlt. Die muß noch kommen.

    Die kann im Islam nicht kommen, denn sie widerspräche seiner inneren Systemlogik:

    1. Im Gegensatz zur Bibel kann der Koran nicht durch neue Interpretationen entschärft werden, weil es im Islam verboten ist, ihn überhaupt zu interpretieren. Er gilt absolut wortwörtlich und auch das nur auf Arabisch. Übersetzungen sind ungültig. Der Koran gilt als ungeschaffen, d. h. er existiert seit Ewigkeit so, wie er jetzt ist (also auf Arabisch, noch bevor die arabische Sprache überhaupt entstanden ist).

    Diese Ungeschaffenheit ist übrigens ein interessanter Aspekt, denn der Koran ist nicht nur von den Menschen sondern auch von Allah nicht geschaffen worden. Somit ist er eigentlich ein weiterer ewiger Gott neben Allah, was mit dem Prinzip des Monotheismus streng genommen nicht vereinbar ist.

    2. Das Christentum hatte von Anfang an eine Dichotomie von religiös und weltlich („Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist …“). Dem Islam hingegen ist das völlig fremd, denn aus islamischer Sicht ist absolut alles, was ein Mensch tun kann, Teil der Religion (somit auch Bereiche wie Politik, Wissenschaft, Kleidung oder Intimhygiene). Die Möglichkeit, daß im weltlichen Bereich die Vernunft Fuß faßt und von dort den religiösen Bereich eingrenzt oder beeinflußt, ist somit nicht gegeben,

    Das einzige, was dem Islam zustoßen kann, ist die gewaltsame Vernichtung von außen und die Ersetzung durch eine fremde Religion (darunter auch eine solche, die sich – wie beispielsweise der „Euro-Islam“ – als islamisch camoufliert) oder den Atheismus. Nichts davon hätte eine Ähnlichkeit mit dem Wirken der Aufklärung im damals christlichen Abendland.

  46. So interessant derartige Beiträge für historisch Interessierte sind, wie insbesondere auch detailliertete Abhandlungen von Nagel und Flaig, die eher ein wissenschaftliches Fachpublikum ansprechen, so wenig erfolgversprechend ist nach meiner Ansicht eine Bekämpfung der aktuellen negativen Erscheinungsformen des Islam basierend auf historischen Betrachtungen.
    Es ist naiv zu glauben, ein hinreichender Anteil unserer Bevölkerung hätte ein entsprechendes historisches Interesse. Nach meiner Anschauung ist es vielmehr so, dass die meisten hart arbeitenden Menschen in unserem Lande mit Alltagsproblemen beschäftigt und ansonsten einem (ich meine das absolut wertneutral) Konsumismus verhaftet sind, wobei ihnen der Islam in ihrer aktuellen Lebenswirklichkeit negativ aufstößt, wenn sie sich mit pöbelnden U-Bahn- und Bus-Fahrgästen, Ansammlungen von herumlungernden agressiven Jugendlichen etc. herumärgern müssen. Insoweit ein historisches Bewußtsein schaffen zu wollen ist schön und gut, überfordert aber wohl die meisten Menschen.
    Was Not tut, ist den Menschen klarzumachen, dass sie es sind, die den ganzen Spaß finanzieren und dass der Schlüssel zur Beseitigung dieser als die Lebensqualität einschränkenden erfahrbaren Erscheinungen die Wirtschafts- und Sozialpolitik ist. Es gibt für diese komplexen Probleme nämlich tatsächlich eine einfache Lösung: Den Geldhahn für die Störer zudrehen und das Geld bei den hart arbeitenden Menschen lassen. Dann wird die Karawane weiterziehen. Dänemark macht es aktuell vor, die Karawane macht sich auf, nach Schweden umzusiedeln.
    Wenn es gelingt, derart einfache Wahrheiten und Sinnzusammenhänge, die jeder Durchschnittsbürger in seiner alltäglichen Umwelt realisieren und verstehen kann, in die Köpfe der schweigenden Mehrheit zu bringen, dann kommt der Umschwung. Gerade auch die Berichterstattung über das Gebaren der hier eingebürgerten und alimentierten Großfamilie im Morsal-Mordprozeß in Hamburg anläßlich der dortigen Urteilsverkündung ist ein nicht hoch genug zu bewertender Beitrag für einen Bewußtseinswandel bei der schweigenden Mehrheit und wichtiger als tausend historische Forschungsprojekte.

  47. Erst einmal guten Tag. Ich bin neu hier als Schreibender nicht als Lesender.
    Darum zu Punkt zwei: Manchmal führt ihr euch auf wie eine Kindergartenschar. Hört mit euren kleinen gegenseitgen Sticheleien auf. Nun zu Punkt drei: Das was Don Martin sagte möchte ich so nicht stehen lassen. Mit der 0 meinst du wahrscheinlich unser Zahlensystem (arabische Ziffern). Diese sind aber indischen Ursprungs und von dort in die islamischen Kultur übernomen worden. Da meines wissens nach zu jener Zeit das Internet noch nicht so ausgeprägt war, kamen dies Zahlen erst später durch die islamische Kultur nach Europa. Dieses Zahlensystem wäre auf demselben Weg zu uns gekommen wenn eine jüdische, buddistische oder zoroastrische Kultur zwischen Europa und Indien gelegen hätte, dann hiessen sie halt jüdische, buddistische oder persische Zahlen. Die Eurpäer des MA als geistig Arme zu betrachten, halte ich auch nicht ganz korrekt. Erstens war nur der Westteil des römischen Reiches zertört worden. In Byzanz lebte die Antike noch bis 1453. Der Humanismus hatte den flüchtenden byzantinischen Gelehrten vor und nach diesem Datum viel zu verdanken.
    Man hört viel von der großen Zeit der arabischen Kultur. Aber zu jener Zeit waren die Juden, Christen und Zoroastrier höchstwahrscheinlich in der Überzahl. Ob alle die als leuchte Beispiele der islamischen Kultur wirklich Moslems waren oder eine andere Religion hatten, ist oft nicht nicht nachprüfbar, aber es wird zumindestens behauptet. Der Islam hatte Syrien, Ägypten und Persien mitsamt deren Bibliotheken und Gelehrten erobert und hatte dadurch dem westlichen Europa einen riesigen Reichtum des Wissens voraus. Aber schon ab dem 13. Jh. könnte man von Gleichstand sprechen. Avarröe war eigentlich ein arabischer und islamischer Gelehrte, aber seine Bücher wurden im Islam verbrannt und im Christentumgelesen u.a. Von Thomas von Aquin.
    Also ich sehe keine geistige Armut durch das Nichtwissen und dabei lernen und entwickeln wollen.
    Ich sehe aber sehr wohl geistige Armut im erben reicher Wissensschätze aber eine weiter Entwicklung zu verhindern wollen.

  48. #12 Don.Martin1 (14. Feb 2009 17:56)

    #8 Christa (14. Feb 2009 17:50)
    Sowas nenn ich ne klare Ansage! Schön

    Danke!

    #13 apollinaris (14. Feb 2009 18:01

    . „Insoweit ein historisches Bewußtsein schaffen zu wollen ist schön und gut, überfordert aber wohl die meisten Menschen“

    Das Wissen hat noch niemandem geschadet. Wer die Geschichte nicht kennt, versteht die Gegenwart nicht und ist für die Zukunft nicht gewappnet.

  49. #12 Israel Hands
    Der Ford T war – ist – eines der großen Meilensteine der Automobilgeschichte und ich finde die Gleichstellung eines solchen Geniestreichs mit den „Werk“ des großen pädophilen Propheten beleidigend

  50. der Mondgott Sin … der als Hauptgott verehrt wurde, trug auch den Beinamen „al Ilah“, was so viel wie „die Gottheit“ bedeutete. Noch in vorislamischer Zeit wurde daraus „Allah“.

    Diese Kontinuität des Mondgottes mit dem heutigen Allah beschränkt sich keineswegs bloß auf das Wort, sondern der Islam hat bis heute ein besonderes Naheverhältnis zum Mond.

    Erkennbar ist das an dem höchst unpraktischen Mondkalender, an dem die Moslems bis heute festhalten und am sogenannten „Halbmond“-Symbol, das sich noch heute in den Flaggen zahlreicher islamischer Staaten wiederfindet und so manche Moschee ziert.

    Zu den Glaubenslehren des Islam zählt auch, daß Mohammed das Wunder einer Mondpaltung vollbracht (und anschließend die beiden getrennten Halbkugeln wieder zusammengefügt) hat. Als Beweis dafür gilt unter Moslems heute eine Rille auf der Mondoberfläche (nämlich die Rima Ariadaeus im Mare Traquillitatis). Bezeichnenderweise gibt es in der Wikipedia über diese Rille nur drei Artikel, nämlich je einen kleinen auf Englisch und Deutsch und einen langen auf Arabisch.

  51. #66 0815 (14. Feb 2009 18:09)
    Begann damit die Fließbandarbeit? Eine der GRÖßTEN ERRUNGENSCHAFTEN?

  52. #63 apollinaris (14. Feb 2009 18:01)

    ein historisches Bewußtsein schaffen zu wollen ist schön und gut, überfordert aber wohl die meisten Menschen.

    Gewiß, aber gerade die wenigen intelligenten und gebildeten Menschen, die es nicht überfordert, sind die wichtigen, auf die es ankommt.

    Jeden über bloße Tagespolitik und Moslem-Kriminaliät hinausgehenden Artikel bei PI begrüße ich ausdrücklich. Davon sollte es mehr geben.

  53. #66 0815 (14. Feb 2009 18:09)

    Der Ford T war – ist – eines der großen Meilensteine der Automobilgeschichte und ich finde die Gleichstellung eines solchen Geniestreichs mit den “Werk” des großen pädophilen Propheten beleidigend

    Eine bessere Metapher wäre vielleicht die bloße Karosserie des Ford Modell T – aber mit Holzrädern und gezogen von Kamelen … 🙂

  54. #66 0815 (14. Feb 2009 18:09)
    #12 Israel Hands
    Der Ford T war – ist – eines der großen Meilensteine der Automobilgeschichte und ich finde die Gleichstellung eines solchen Geniestreichs mit den “Werk” des großen pädophilen Propheten beleidigend.

    1.) Der Ford T ist ein Meilenstein, weil er eine Pionierleistung darstellt. Hätte Mohammed eine Pionierleistung erbracht – d.h., hätte er seine Religion erfunden, bevor es Juden- und Christentum gab – wäre auch der Islam ein Meilenstein.

    2.) Im Grunde ist weniger der Ford T als Motorfahrzeug ein Meilenstein, sondern die Art, wie er produziert wurde, ist ein solcher – der Ford T ist das erste Auto der Welt, das massenhaft vom Fließband lief. Die Entstehung des Islam ist ebenso einzigartig. Es handelt sich um die erste weltweit erfolgreiche Religion, die von einem Wüstenräuber im Alkoholrausch erfunden wurde.

    Der Vergleich Ford-T/Islam ist also durchaus statthaft. Davon unberührt bleibt, dass ich sehr gerne mehr fahrtüchtige Ford-T-Oldtimer und dafür weniger „emotional leicht in Fahrt geratende“ Muslime in Europa wüsste.

  55. #20 Argutus rerum existimator (14. Feb 2009 18:28)
    Dem stimme ich vorbehaltlos zu, ohne Ironie!
    Wissen tut Not!

  56. Leute, vergesst nicht, daß es auf dieser Welt von Gewohnheitskriminellen, Soziopathen und einfach nur Schwachsinnigen wimmelt!

    Genau diese Deppen spricht der islam doch an!

    So kommt man leichter zu Geld, Sex, Macht – als daß man erstmal anfängt, Lesen und Schreiben zu lernen.

    Tja, solange die Dummheit besteht, ist auch der Islam nicht ausrottbar.

  57. #22 Israel_Hands (14. Feb 2009 18:34)
    Mal im Ernst, Du provozierst und lehnst Dich dann zurück und guckst zu oder legst noch ne Speerspitze nach. Also die feine englische Art ist das nicht!

  58. @ 59 Argutus rerum existimator

    Danke, Kommentator, für die Systematik.

    Tja, das gibt nun auch mir zu denken.

  59. #63 apollinaris (14. Feb 2009 18:01)

    Ich fand den Artikel schon interessant, liefert er doch in konzentrierter und überschaubarer Form die Vita dieses Wüstenräubers. Vielleicht dämmert so manchem mitlesenden Mohammedaner und mancher Mohammedanerin die Erkenntnis, dass Mohammed aus niedrigen Beweggründen, sich selbst zum Sprachrohr Gottes gemacht haben könnte, um an Macht, Reichtum und Sex in unbegrenztem Ausmaß zu gelangen.

  60. #27 Laurel (14. Feb 2009 18:45)
    Du hast Deinen Nick genau richtig gewählt! Obwohl ich eigentlich glaubte, daß Stan der Schlauere war…..

  61. Das Methadon-Programm für Moslems wäre die Baha’i Religion.

    Nicht so kompliziert wie die christliche Dreinigkeitslehre und gewaltfrei.

  62. # 77 Israels Hands
    Ford(schritt)statt Musels, das ist gut. Ich kann mich erinnern, daß in der Ford-Granada-Zeit dieses Auto ein beliebtes Modell für die Friedensreligions-Anhänger war. Mittlerweile bevorzugen sie eine andere Marke.
    Zu ergänzen bleibt vieleicht noch, daß Henry Ford seine Fließband-Produktionsmethoden nach dem Vorbild Chicagoer Schlachthöfe, die SCHWEINEHÄLFTEN produzierten, gestaltet hatte

  63. Und ich schreibe weiter, unter diesem Namen, NUR unter DIESEM Namen, ich bin keine gespaltene Persönlichkeit! Wenn ich euch“ den Sack gehen“ tue, dann fasst euch an die eigene Nase und fragt warum
    #53 Don.Martin1 (14. Feb 2009 17:26)
    Soviel dazu, wenn ich jetzt rausfliege…
    Shit happens, aber wenigstens habe ich manche auf Trapp gebracht

  64. Es lohnt, sich im Shia-Forum zu lesen.

    Wer noch einen Zweifel hatte, dass der Islam eine totalitäre Ideologie ist, die zwanghaft auch noch den kleinsten Furz des Lebens regelt und die Menschen in heillos schlechtes Gewissen über alles und jedes stoßen, der gönne sich dieses Beispiel:

    http://www.shia-forum.de/index.php?s=839dc32c930f2c31525fb220e5bf5c24&showtopic=23440

    Gibt es eigentlich IRGENDETWAS, das in dieser verqueren Ideologie nicht geregelt und vorgeschrieben ist???

  65. #80 Don.Martin1 (14. Feb 2009 18:42)
    #22 Israel_Hands (14. Feb 2009 18:34)
    Mal im Ernst, Du provozierst und lehnst Dich dann zurück und guckst zu oder legst noch ne Speerspitze nach. Also die feine englische Art ist das nicht!

    Frag mal Geert Wilders, was er von der feinen englischen Art hält.

  66. #39 Israel_Hands (14. Feb 2009 19:20)
    Außerdem hast Du Dich nichtmal für den Hinweis mit der Uhrzeit bedankt! Undank ist der Weltenlohn…

  67. #9
    Was sind das für Barbaren, die sich über die Verurteilung des Mörders entrüsten und dabei offensichtlich keinen Gedanken an ihre eigene Tochter, die zum Opfer wurde, verschwenden. Erbärmlich und abstoßend ist dieses Geschmeiß!

    Diese Babaren sind doch alle beteiligt und deren Verhalten bezeugen das doch eindruksvoll.
    Denke das dieser Mord von der gesammten Familie abgesprochen war, nur NOCH nicht beweisbar. Doch deren Verhalten beweist deren Mittäterschaft deutlich genug. Da beist keine Maus den Faden ab. Aber vielleicht wird von der regierung auf unsere Kosten natürlich, als Wiedergutmachung die nächste Moschee gebaut werden. Könnte bald wetten das es so kommen wird. Dann ist es die 1300 ste.

  68. #35 0815 (14. Feb 2009 19:04)
    # 77 Israel_Hands
    Zu ergänzen bleibt vieleicht noch, daß Henry Ford seine Fließband-Produktionsmethoden nach dem Vorbild der Chicagoer Schlachthöfe, die SCHWEINEHÄLFTEN produzierten, gestaltet hatte.

    Ich glaube langsam, wir sind da einem Dissertationsthema im Fach Orientalistik auf die Spur gekommen. „Der Ford T und der Islam. Eine vergleichende Analyse zweier Massenphänomene im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne“.

  69. #45 Israel_Hands (14. Feb 2009 19:33)
    Wieder falsch, die Industriealisierung und die Verelendung der Massen, wäre mein Vorschlag…
    Vielleicht kommt ein neues „Manifest“ oder“Kapital“ bei raus!

  70. #16 KDL (14. Feb 2009 15:56)

    Mohammed war keinesfalls ein Epileptiker. Epileptiker können ihre Umwelt während ihres Anfalls nicht zur Kenntnis nehmen. Mohammed war ein Besessener, von Dämonen geführter und gelenkter Mensch.
    Das war zu seiner Zeit keine Seltenheit. Die Geschichte ist voll von solchen Schilderungen.
    Mohammed war ein Medium des Satans.
    Und die, die ihn heute noch verehren und so sein wollen wie er, sind ebenfalls von Satan geleitet.

    Ihm Epileptismus zuzugestehen ist viel zu lasch.

  71. #45 Israels Hands
    Ich weiß nicht wie man diese gelben Buttons einbaut, deshalb einfach textlich : grins. Aber dem 3er BMW muß auch ein Kapitel gewidmet sein

  72. #92 Don.Martin1 (14. Feb 2009 19:22)
    #89 Israel_Hands (14. Feb 2009 19:20)
    Nö. Ich fragte Dich!

    Wonach denn?

    #93 Don.Martin1 (14. Feb 2009 19:27)
    #39 Israel_Hands (14. Feb 2009 19:20)
    Außerdem hast Du Dich nichtmal für den Hinweis mit der Uhrzeit bedankt! Undank ist der Welten Lohn …

    Sei doch nicht so empfindlich!

    Meine Bedankung für Deine Tipps erfolgte vor Stunden im „unkultur-in-hochform“-Thread unter #346 am 14. Feb 2009 um 13:00, wenn auch nicht eigens für den Uhrzeit-Hinweis, den ich jedoch explizit würdigte.

  73. Zum Verhältnis Mohammed-Chadicha fallen einem noch die betagteren Europäerinnen ein, welche gerne allein nach Tunesien zu fliegen pflegen um sich dort auch von einem kleinen Mohammed beglücken zu lassen. Dieser dann auch keinen Schaden davon haben soll..

  74. #47 antonio (14. Feb 2009 19:41)
    Epileptiker können ihre Umwelt während ihres Anfalls nicht zur Kenntnis nehmen?????????

    Du hast scheinbar noch nie jemanden mit epi- Anfällen erlebt!!!!!!!!

    Ich schon, leider….

  75. Nochmal: Es mag ja sein, dass die meisten hier natürlich nicht mehr auf die dollen Argumente vom hochstehenden Islam im Mittelalter, dem alles Wissen von den bösen Europäern „gestohlen“ wurde, hereinfallen, aber dennoch ist auch hier das Klischee vom dunklen Mittelalter ziemlich verbreitet. Man kann lang und breit Vergleiche anstellen, aber so „dunkel“, wie es allgemein ungeprüft verbreitet wird, war es sicher nicht. Diese Geschichten bleiben halt gut in den Köpfen hängen.

    Während die Leute in der Antike schön im warmen und sonnigen Mittelmeerklima den ganzen Tag nix zu arbeiten hatten, auf dem Marktplatz miteinander philosophierten, Wein tranken und Wissenschaft trieben, siechte man im Mittelalter elend dahin, vernichtete aus Glaubensgründen wissenschaftliche Erkenntnisse, musste den ganzen Tag auf dem Feld knechten, natürlich immer in herbstlich-regnerischer Umgebung, während das Volk angestachelt von der Kirche noch rund um die Uhr Ketzer ausmachte und verbrannte. So ähnlich stellt sich Klein-Erna Geschichte vor. Aber das kommt nicht von ungefähr, man denke nur mal an Hollywood, das solche Klischees nutzt und verstärkt. Man denke mal an die Atmosphäre von Filmen wie der „Name der Rose“. Ähnlich ist es mit dem 3. Reich, damals hatten offenbar alle Deutschen vernarbte und hasserfüllte Gesichter, so Typen wie Klaus Kinski waren ideale Repräsentanten für Hollywood. Auch das Wetter ist in den Filmen dann mies, weil Dunkelheit und Regen eben so gut zu den finsteren Deutschen passen. In genau dem Moment, wo die Deutschen nach dem Krieg Verbündete waren, verschwanden die Narben, und auch das Wetter verbesserte sich schlagartig in den Filmen. Es gab 2006 amerikanische Besucher der WM, die vor der Kamera sagten, dass sie völlig überrascht über die Hitze hier waren, weil sie Deutschland nur aus Nazifilmen kannten und es da immer kalt und dunkel aussah.

    Es ist natürlich kein Wunder, dass unsere linksatheistischen 68er-Lehrer und -Medien diese Klischees ebenso ausbauen und verbreiten, weil sie ihnen ideologisch wunderbar ins Konzept passen.

    Hier ist es fehl am Platz, aber über wissenschaftliche und kulturelle Leistungen des europäischen Mittelalters kann man sich gut und schnell im Netz informieren. Nur mal ein Beispiel: Die Inquisition ist so ein Musterbeispiel für das „dunkle Mittelalter“, und auch beim gegenwärtigen Papst weisen viele Leute darauf hin, dass er vorher für die Nachfolgeorganisation gearbeitet hat. So bedient man schön die Assoziationen der Leute, die beim Papst dann zumindest unbewusst an Hexenprozesse u.ä. denken. Die Wahrheit ist jedoch, dass grade die Inquisition, heute Sinnbild für das finstere Mittelalter, eine große zivilisatorische Entwicklung ins Leben rief, weil sie formal die damals meist willkürliche Verurteilung aufhob und an ihre Stelle einen Rechtsprozess mit Zeugen, Beweisen, Anhörungen, Protokollierungen usw. ins Leben rief, der im Grundaufbau bis heute beibehalten wurde. In Hollywood sieht es natürlich exakt andersrum (!) so aus, dass irgendwelche blutrünstigen Typen ständig grundlos Leute vor Gericht zerrten und ohne Beweise einfach zum Spaß zum Tode verurteilten.

    Auch hier gibt es viele politisch inkorrekte Dinge zu erfahren, wenn man nur will.

    Übrigens ist das Mittelalter hinsichtlich der gewaltsamen Beförderung von Menschen ins Jenseits im Vergleich zu den letzten 100 Jahren, also der historischen Gegenwart, absolut harmlos. Das ist so, als ob ein Massenmörder über eine Mörder richtet.

    Hier und da traut sich jemand mal was:

    http://www.welt.de/wissenschaft/history/article1564612/Warum_die_Inquisition_im_Fall_Galilei_Recht_hatte.html

  76. #49 antonio (14. Feb 2009 19:44)
    Henry Ford war ein Anhänger der “Protokolle der Weisen von Zion”

    Mensch, ja, stimmt, er war ein bekennender Antisemit und Hitler-Verehrer! Die Geheimverbindungen Ford T/Religion de Friedens werden ja allmählich Kopp-Verlag-tauglich.

  77. Eine Ausführung über die Entstehung der Kaaba aus dem Buch „Mohammed, Leben und Legende“ von Tillmann Nagel:

    Abrahams Bau Die göttliche und die von Menschenhand gemachte Kaaba
    Am Anfang, vierzig Jahre vor der Schöpfung der Himmel und der Erde, war die Kaaba der Schaum über dem Wasser; von ihr her breitete Allah das Land aus. So lehn: es Ka;b al-Ahbär. der in der vorislamischen Heilsgeschichte bewanderte Jude, der zur Regierungszeit des Kalifen cUmar (reg. 634-644) aus dem Jemen nach Medina gekommen ist und den Islam angenommen hat. Ibn al-‚Abbäs (gest. 688), ein Vetter des Propheten Mohammed, weiß es noch genauer: In der Zeit vor der Schaffung der Himmel und der Erde schwebte der Thron Allahs über dem Wasser; Allah entfachte einen Sturm, der an der Stelle der Kaaba eine Sandbank hervortreten ließ, einer Kuppel ähnlich. Unterhalb von ihr verfertigte Allah die sieben Erdschichten; sie schwankten und schwankten, worauf der Schöpfer sie mittels tiefwurzelnder Berge festpflockte. Der erste Berg war der Mekka überragende Abu Qubais, und die Stadt nennt man „die Mutter der Ortschaften“. Mugähid b. Gabr (gest. 722), ein mekkanischer Gelehrter, teilt uns darüber hinaus mit, schon zweitausend Jahre vor Schaffung der Erde habe Allah jene erwärmte Stelle freigelegt, deren Fundament bis zur siebten und letzten Schicht hinabreiche.
    Mit diesen Überlieferungen leitet Abu 1-Walid al-Azraql (gest. ca. 858,) sein großes Werk über die Geschichte Mekkas ein. Die heilige Stadt beherbergt den Mittelpunkt der Schöpfung: Alle Länder lagern sich um den Ort der Kaaba; deren Grundmauern ruhen auf der tiefsten Erde. Und unmittelbar über ihr, jenseits des siebten Himmels, befindet sich der Thron Allahs; die Achse des Kosmos verläuft durch die Kaaba. Dies versichert uns eine andere Legende: Als Adam aus dem Paradies verstoßen worden war. vermißte er schmerzlich den Gesang, der dort ständig erklingt; Allah führte ihn an den Ort des künftigen Mekka, und Gabriel fegte mit einem gewaltigen Flügelschlag das Erdreich von der Bodenerhebung, auf welche die Kaaba gesetzt werden sollte: andere Engel schleppten aus verschiedenen Gegenden der Welt mächtige Felsbrocken herbei und ließen sie dort hinab; so wurden die Grundmauern gelegt, und nun schwebte das „vielbesuchte Haus“ vom Himmel hernieder und wurde auf den Felsstücken abgesetzt. Das Haus bestand, wie Kacb al-Ahbär weiß, aus einem riesigen ausgehöhlten Rubin; Allah befahl Adam, es zu umkreisen, gleich wie die Engel oben den Thron des Höchsten. Als später die Flut über die sündhafte Menschheit hereinbrach, wurde das „vielbesuchte Haus“ wieder in den Himmel emporgezogen.
    Daß an dem Ort, wo dieses einst gestanden hatte, heilige Kräfte walteten, geriet nicht in Vergessenheit, nachdem sich die Fluten verlaufen hatten. Allah beschloß, wie einst Adam so nun Abraham die Riten zu lehren; er zeigte ihm den Ort, beauftragte ihn mit dem Bau eines neuen „Hauses“, und Abraham maehte sich ans Werk. Sein Sohn Ismael schleppte die Steine herbei, aus denen er die Mauer fügte – bis in eine Höhe von neun Ellen. Es entstand ein Geviert, eine Einfriedung ohne Dach, deren Ecken nach den Himmelsrichtungen gelegen waren: Die südliche Ecke nannte man die jemenische; rechter Hand von ihr dehnte sich die Mauer einunddreißig Ellen weit nach Nordosten bis zur östlichen Ecke, die später die irakische heißen sollte; von dort schritt man die Stirnwand entlang und erreichte nach zweiundzwanzig Ellen den nördlichsten Punkt des Gebäudes, die syrische Ecke; der westlichste Punkt war von da zweiunddreißig Ellen entfernt und zwanzig von der jemenischen Ecke.4 Die annähernd rechtwinklige Einfriedung konnte durch eine Lücke betreten werden, die Abraham in der nach Nordosten weisenden Längswand freigelassen hatte. Er verzichtete im übrigen darauf, die Eugen des Gemäuers mit Lehm auszuschmieren, sondern setzte lediglich die unbehauenen Steine fest aufeinander. Als er bis zur östlichen Ecke gelangt war, bat er seinen Sohn, er möge ein besonders markantes Eckstück suchen. Es war der Engel Gabriel, der Ismael den funkelnden Meteoriten brachte, der noch heute an jener Stelle der Kaaba zu sehen ist, inzwischen freilich geschwärzt wegen der zahllosen sündigen Hände, die ihn in heidnischer Zeit berührten. Im Innern des Bauwerks, zur Rechten des Eingangs, hob Abraham eine Grube aus; in ihr wurden die Votivgaben verwahrt, die die Wallfahrer dem Heiligtum stifteten. So war nun der krafthaltige Ort, zu dem seit dem Rückgang der Flut die Menschen gepilgert wraren, um die Vergebung ihrer Verfehlungen zu erflehen,“ wie zu Adams Zeiten durch ein Gebäude gekennzeichnet, ein menschengemachtes allerdings, und der Meteorit lehrte, von wo aus man mit dem Umschreiten der Achse des Kosmos beginnen sollte.

  78. #2 Don.Martin1 (14. Feb 2009 19:46)

    Doch mein Lieber, habe ich.

    Reg dich aber bitte nicht auf. Deine vielen Ausrufezeichen verheißen nichts Gutes. 🙂

  79. #100 Israel_Hands (14. Feb 2009 19:45)
    Dann nehm ich alles zurück und behaupte das Gegenteil!
    Nicht wirklich, mir ist leider Deine Reaktion entgangen. Das Du es registriert hattest war mir klar, aber ich bin hier wohlgelitten, aber daß ist auch gut so…. Was hier manche so vom Stapel lassen, spottet jeder Beschreibung….

  80. #106 antonio (14. Feb 2009 19:54)
    Ich glaube nicht!
    Dann erzähl mal……
    Mit großen Augen im Schneidersitz eine Geschichte erwartener Don
    Leg los………..

  81. #3 Baschti (14. Feb 2009 19:51)
    (…) das Klischee vom dunklen Mittelalter (…) Man kann lang und breit Vergleiche anstellen, aber so “dunkel”, wie es allgemein ungeprüft verbreitet wird, war es sicher nicht.

    Da hast Du recht.

    Nur mal ein Beispiel: Die Inquisition ist so ein Musterbeispiel für das “dunkle Mittelalter”, und auch beim gegenwärtigen Papst weisen viele Leute darauf hin, dass er vorher für die Nachfolgeorganisation gearbeitet hat. So bedient man schön die Assoziationen der Leute, die beim Papst dann zumindest unbewusst an Hexenprozesse u.ä. denken. Die Wahrheit ist jedoch, dass grade die Inquisition, heute Sinnbild für das finstere Mittelalter, eine große zivilisatorische Entwicklung ins Leben rief.

    Ja!

    Buchtipp:

    Hans Conrad Zander:
    KURZGEFASSTE VERTEIDIGUNG DER HEILIGEN INQUISITION
    (Gütersloher Verlagshaus, 191 S., 2007)

    Warum die Heilige Inquisition gut ist. Hätte es Papst Pius V. nicht gegeben, würde die Christenheit heute nicht mehr existieren. Er allein hat nämlich verhindert, dass Rom, und damit ganz Europa, von den Muslimen erobert wurde. Ohne ihn würden vermutlich Alice Schwarzer und Angela Merkel heute mit einem Kopftuch oder gar in einer Burka herumlaufen. Hans Conrad Zander macht geneigten Zeitgenossen klar, was die Heilige Inquisition war: jung und fortschrittlich, frauenfreundlich, effizient, im Recht und eben heilig …

    Das Buch ist klasse!

  82. #13 Argutus rerum existimator (14. Feb 2009 17:51)

    „“Im Gegensatz zur Bibel kann der Koran nicht durch neue Interpretationen entschärft werden, weil es im Islam verboten ist, ihn überhaupt zu interpretieren.““

    Richtig heißen muss es: Es ist verboten, den Islam zu hinterfragen!

    Zu interpretieren ist schon die nächste Stufe des Abfalls vom Islam und ziréht die Todesstrafe nach sich.

  83. #3 Baschti (14. Feb 2009 19:51)

    (…) das Klischee vom dunklen Mittelalter (…) Man kann lang und breit Vergleiche anstellen, aber so “dunkel”, wie es allgemein ungeprüft verbreitet wird, war es sicher nicht.

    Da hast Du recht.

    Nur mal ein Beispiel: Die Inquisition ist so ein Musterbeispiel für das “dunkle Mittelalter”, und auch beim gegenwärtigen Papst weisen viele Leute darauf hin, dass er vorher für die Nachfolgeorganisation gearbeitet hat. So bedient man schön die Assoziationen der Leute, die beim Papst dann zumindest unbewusst an Hexenprozesse u.ä. denken. Die Wahrheit ist jedoch, dass grade die Inquisition, heute Sinnbild für das finstere Mittelalter, eine große zivilisatorische Entwicklung ins Leben rief.

    Stimme zu.

    (An dieser Stelle folgte in meinem ursprünglichen Kommentar ein Buchtipp zum Thema, der rätselhafter Weise eine Moderation meines Kommentars zur Folge hatte. Ich hatte diesen ganz harmlosen Buchtipp schon mal in einem älteren Thread gepostet, damals wurde das Posting gelöscht.)

  84. #11 Israel_Hands (14. Feb 2009 20:09)
    Leider muß ich Dir wieder Recht geben,die Inquisition ist die erste staatungebundene Rechtssprechung.. 🙁

  85. #112 Israel_Hands (14. Feb 2009 20:09)
    (An dieser Stelle folgte in meinem ursprünglichen Kommentar ein Buchtipp zum Thema, der rätselhafter Weise eine Moderation meines Kommentars zur Folge hatte. Ich hatte diesen ganz harmlosen Buchtipp schon mal in einem älteren Thread gepostet, damals wurde das Posting gelöscht.)

    Ich könnte mir denken, dass es bei PI eine Art Werbeverbot in Kommentaren gibt, weswegen solche Buchtipps rausfliegen. Das wäre auch verständlich, sollte aber in der „Policy“ erwähnt werden.

  86. hier noch der vollständige name des verursachers…..

    Abul Kasim Mohammed Ibn Abdallah

    Spitzname: el Amin – der Zuverlässige…

    sinnig,sinnig

  87. #111 Israel_Hands (14. Feb 2009 20:09)

    Buchtipp … gelöscht

    Seltsam. Die Zeit der verbotenen Bücher sollte doch eigentlich vorbei (und noch nicht wieder angebrochen) sein.

    Jedenfalls macht mich das neugierig. Vielleicht kannst du ganz vorsichtig ein paar zarte Hinweise auf dieses Buches geben ohne den Zensor zu reizen.

  88. Puh, die Mitte der Gesellschaft ist angekommen, jetzt gehts hier richtig rund, bitte anschnallen und das Rauchen einstellen…..

  89. #103 Baschti (14. Feb 2009 19:51)

    das Klischee vom dunklen Mittelalter

    Ich nehme an, daß historisch unbedarfte Menschen von so ziemlich jeder Epoche und Kultur in der Geschichte der Menschheit falsche Vorstellungen haben. Das Mittelalter ist da eben auch keine Ausnahme.

  90. #23 Heretic (14. Feb 2009 20:33)
    Das ist vorauseilender Gehorsam….

    #21 mitte der gesellschaft (14. Feb 2009 20:28)
    Du hast Deine Leute nicht unter Kontrolle!

  91. Wer sich über das Thema „Islamische Hochkultur versus Europa im Mittelalter – unter Berücksichtigung der antiken Quellen beschäftigen möchte , dem empfehle ich die sehr fundierten, auch für den interessierten Laien gut lesbaren Abhandlungen von

    Alistair C. Crombie „Griechisch-arabische Naturwissenschaften und abendländisches Denken“

    sowie von

    Hans Wilderotter: Aristoteles Averroes und der Weg der arabischen Philosophie nach Europa“

    Ich hatte die genauen Buchdaten bereits geschrieben, sah aber, dass dies wohl hier nicht gewünscht wird.

  92. #126 SaekulareWelt (14. Feb 2009 20:51)

    Danke für die Buchtips. Klingt interessant. Besonders der erste Titel.

  93. #26 Argutus rerum existimator (14. Feb 2009 20:36)
    Aber Du siehst die Sachen objektiv, nicht subjektiv?

  94. „Um das Gesicht zu wahren, behauptete Muhammad, seine “Offenbarungen” seien die Wahrheit, und die Juden, dereinst im Besitze des Koran, hätten Allahs Worte verfälscht und verändert.“

    „Und der Koran? Den gab es bei der ganzen Geschichte noch gar nicht. Erst einige Jahre nach Muhammads Tod, …. irgendwie an Aufzeichnungen und Erinnerungen vorhanden ist, wird zusammengetragen und vom Adoptivsohn des “Propheten” als Koran zusammengestellt.“

    Und was stimmt nun?

  95. #31 Nivea ist eine Creme. (14. Feb 2009 22:31) “Um das Gesicht zu wahren, behauptete Muhammad, seine “Offenbarungen” seien die Wahrheit, und die Juden, dereinst im Besitze des Koran, hätten Allahs Worte verfälscht und verändert.”

    “Und der Koran? Den gab es bei der ganzen Geschichte noch gar nicht. Erst einige Jahre nach Muhammads Tod, …. irgendwie an Aufzeichnungen und Erinnerungen vorhanden ist, wird zusammengetragen und vom Adoptivsohn des “Propheten” als Koran zusammengestellt.”

    Und was stimmt nun?
    ———————————————

    Dass mit dem `Koran der Juden` ist Lüge Muhameds gewesen ………
    Zugegeben dies hätte der Autor ebenso deutlich darstellen sollen, wie er sonst zumeist auf sehr präzise Angaben achtete.

    Jetzt alles klar ?

  96. #30 Don.Martin1 (14. Feb 2009 21:26) #26 Argutus rerum existimator (14. Feb 2009 20:36)
    Aber Du siehst die Sachen objektiv, nicht subjektiv?
    ——————————————-

    Objektiv ist ein Ausdruck der Fotografen.

    Lüge und Mühe oder Achtsamkeit zur aufrichtigen Betrachtung sind unsere Denkkategorien – und die der Fotografen denen Menschliches wichtig ist.

  97. #5 BUNDESPOPEL (14. Feb 2009 15:29)

    Islam — eine der großen Philosophien der Menschheitsgeschichte.

    Religionen sind keine philosophischen Systeme

    – mit Ausnahme des Buddhismus, welcher einige hervorragende Denker hervorgebracht hat.

    Bezeichnenderweise geht vom Buddhismus auch am wenigsten Gewalt aus.

    Ansonsten wurden im Dunstkreis des „Glaubens“ nachweislich die grössten Massaker, die schlimmsten Menschenverdummungen und abscheulichsten Verbrechen verübt – auch von den Christen und Juden.

    Religion ist und wird nie Philosophie sein.

    Religion steht auf derselben Stufe wie der Kommunismus, welches das letzte herrschende sog. Glaubenssystem war, mit all den bekannten Beglückungen für die Menschheit.

    Religion sollte man tunlichst nicht mit dem Glauben an einen gütigen Gott oder an den Glauben an höhere Mächte verwechseln. Das kann man auch ohne sie praktizieren.

    Aber mal ganz unter uns, glaubt hier wirklich jemand, das derjenige, der seiner Frau den Kopf abschlägt, der Kinder missbraucht (solche Dreckschweine gibt es auch zur Genüge bei kirchlichen Uniformträgern, äääh Kuttenträgern) in den „Himmel kommt“ 🙂 .-)

    Ich empfehle zur geistigen Erhellung:

    suhrkamp Verlag

    Immanuel Kant

    Werksausgabe Band 3 und Band 4

    Kritik der reinen Vernunft

    Religion ist keine Philosophie

    Eine geniale Konzeption, ein Juwel der Sprachkunst, man muss allerdings seinen Grips etwas anstrengen und auch zwei oder dreimal lesen!!!

  98. @ 132 Storch

    Ich gebe zu bedenken, Kommentator:

    Das Objekt unserer Anschauungen betrachte ich eben nicht als „Religion“ in der Tradition geistesgeschichtlicher Deutungsstrategien, sondern als „Weltanschauung“ oder „Philosophischen Weg“.

    Demgemäß sollten Sie mit dem als Einwand Vorgebrachtem sowohl recht als auch unrecht haben.

  99. Schluss mit dem Getue Mohammed, sei vielleicht „Epileptiker“ oder „schizohren“ gewesen.

    Das würde Mohammed ja in gewisser Weise entschuldigen, weil er dann tatsächlich zumindest geglaubt hat, eine „Erscheinung“ zu haben.

    Mohammmed hat nie irgendwelche „Erscheinungen“ gehabt, er hat ganz bewusst gelogen und betrogen und den Menschen seiner Zeit Theater vorgespielt und der Koran stammt von Mohammed selber, den er bewusst selber erdichtet hat.

    Punkt.

  100. #130 Don.Martin1 (14. Feb 2009 21:26)

    Aber Du siehst die Sachen objektiv

    Darum bemühe ich mich so gut es eben geht. Deshalb lehne ich auch Unterhaltungsmedien und andere wissenschaftlich wertlose Publikationen als Quellen für historische Informationen ab.

  101. @131 – Nivea ist eine Creme

    Und was stimmt nun?

    Sorry, eine Schlampigkeit von mir.

    Den Koran in Buchform gab es zu Lebzeiten Muhammads nicht.

    Die „Offenbarungen“ wurden teilweise schriftlich festgehalten, einzeln und zerstreut, auf Knochen, Scherben, Papyrus etc. Zugleich wurden „Offenbarungen“ von seinen Anhängern auch auswendig gelernt und rezitiert (Koran heißt ja: Rezitation). Das war das Material, aus dem nach dem Tode Muhammads der Buch-Koran gebildet wurde.

    Nach Auffassung des Islam gab „Allah“ den Koran und zwar in Buchform an die Juden und diese hätten ihn dann verfälscht und verändert.

    Die Entstehungsgeschichte des Koran wirft Licht auf den Gründer des Islam: Ihm vor ziemlich gleichgültig, was mit seinen Anhängern nach seinem Tode passieren würde; er hinterließ sein „Werk“ nicht in zusammengefasster Form (d.h. Koran als Buch) und er hat seine Nachfolge nicht geregelt. Ein weiterer Beweis dafür, dass er den Islam nur zu seinem eigenen Nutzen konstruiert hat. Es gibt keine andere Religion oder Lehre, die dermaßen konstruiert und „gemacht“ ist, wie der Islam!

    Viele Grüße, Yaab

    Webseite: Yaabs Leiter

  102. Danke für den Beitrag!

    Noch ein paar Ergänzungen

    Aus medizinischer Sicht sind die Hintergründe nicht mehr zu klären; manche gehen von epileptischen Anfällen aus, andere vermuten eine Erkrankung aus dem Formenkreis der Schizophrenien.

    Immer unter der Prämisse, dass es den geschichtlichen Mohammed gab. Die Erkrankung ist von der Symptomatik eindeutig einer Akromegalie zuzuordnen. Auch der „Waschzwang“ des fünfmaligen Waschens am Tag kam von dieser Krankheit, die Mohammed unangenehm riechen liess.

    Aisha, der Lieblingsfrau des “Propheten”, die er als Sechsjährige geheiratet hat und mit der er, als sie neun Jahre alt ist, die “Ehe vollzieht”.

    Ich weise immer wieder darauf hin, dass damit Mondjahre gemeint sind. Àisha war also 8 Sonnenjahre, als sie Der Grosse Pädophile bestieg.

    Im übrigen gibt es auch Traditionen, dass diese süsse Kleine nicht ganz unschuldig am plötzlichen Dahinscheiden des Propheten war.

  103. Nach Auffassung des Islam gab “Allah” den Koran und zwar in Buchform an die Juden und diese hätten ihn dann verfälscht und verändert.

    Da stellt sich aber die Frage, wie ein unfehlbarer Gott, der ALLES vorhersehen kann, sein Werk „aus den Händen“ geben konnte.

    Mit der Allmacht kann es nicht soweit her sein, wenn Menschen ( hier Juden) nach Gutdünken ändern und verfälschen können.

  104. #41 SaekulareWelt (15. Feb 2009 09:48)

    Da stellt sich aber die Frage, wie ein unfehlbarer Gott, der ALLES vorhersehen kann, sein Werk “aus den Händen” geben konnte.

    Mit der Allmacht kann es nicht soweit her sein, wenn Menschen ( hier Juden) nach Gutdünken ändern und verfälschen können.

    Mit Logik kann man dem Islam nicht kommen. Er lebt in der arabischen Tradition und ist eigentlich nur aus dieser verständlich. Der Quran ist widersprüchlich wie Mohammeds Leben. Dem gläubigen Mohammedaner ist das völlig egal. Wahrheit in unserem Sinne hat für ihn keinerlei Wert.

    „Wenn es also falsch sein sollte, Allah weiss schon, wieso er es so gemacht hat.“ Der ganze den Mohammedanismus durchwabernde Fatalismus auch in Glaubendingen ist dem aufgeklärten westliche Geist völlig fremd, ja, nicht einmal nachvollziehbar.

    Mohammed war wenigstens in seinem Glaubensbekenntnis ehrlich. Er sagte einmal : „Das Einzige, was ich liebe, sind Weiber, Wohlgerüche, gutes Essen und das Gebet“.

    Der fromme Mohammedaner folgt ihm genau darin. Es geht ihm um sein persönliches Wohl als Mann. In jeder Beziehung. Die Aussenwelt kommt sehr viel später, wenn überhaupt.

  105. @ Prosemit

    Es ist eben diese fatalistische Einstellung in Glaubensdingen und in Fragen der persönlichen Lebensgestaltung/führung, die mich immer wieder sprachlos macht.

    In Gesprächen – auch mit sehr gebildeten Muslimen – kommt unweigerlich der Punkt, an dem jegliche Logik, wissenschaftliche Erkenntnisse usw., einfach negiert werden.

    Da herrscht ein geradezu kindliches Vertrauen in die Allmacht Allahs und seines Propheten.

    Jegliche sachliche Argumentation und Hinweise auf Erkenntnisse der modernen Wissenschaften, die unleugbar sind, werden abgetan mit dem Verweis auf die Unfehlbarkeit ihres Glaubensstifters.

    Es ist mir persönlich ein Rätsel, wie gläubige, gebildete Muslime diesen Spagat alltäglich hinbekommen.

  106. 1.Aus medizinischer Sicht sind die Hintergründe nicht mehr zu klären; manche gehen von epileptischen Anfällen aus, andere vermuten eine Erkrankung aus dem Formenkreis der Schizophrenien.
    Immer unter der Prämisse, dass es den geschichtlichen Mohammed gab. Die Erkrankung ist von der Symptomatik eindeutig einer Akromegalie zuzuordnen. Auch der “Waschzwang” des fünfmaligen Waschens am Tag kam von dieser Krankheit, die Mohammed unangenehm riechen liess.

    Ob es die historische Person Mohamed – in der tradierten Form – überhaupt gegeben hat, wage ich persönlich stark zu bezweifeln.
    Ich habe allerdings auch ein gewisses Problem, wenn „wir“ versuchen, den „Erscheinungen“ mit medizinischen Erklärungen beizukommen.
    Das ist für mich eine Pseudoauseinandersetzung mit der Thematik. Damit meine ich, dass wir uns mit solchen Erklärungsversuchen auf das gleiche Niveau begeben wie gläubige Muslime: Alles wird irgendwie erklärbar gemacht.
    Meiner Meinung nach haben die Eingaben durch den Erzengel Gabriel nur eine Wurzel, nämlich die Verkündigung des Erzengels Gabriels an Maria.
    Also schlicht und ergreifend eine weitere Übernahme von christlichen Elementen.

  107. #43 SaekulareWelt (15. Feb 2009 10:43)

    Es ist mir persönlich ein Rätsel, wie gläubige, gebildete Muslime diesen Spagat alltäglich hinbekommen.

    Ich will jetzt nicht mit dem billigen Hinweis auf kulturelle Unterschiede kommen. Und ich will vom Mohammedanismus wegkommen.

    Es ist der „Glaube“, etwas, das dem rationellen Westen leider völlig abgekommen ist. Es ist das von der Kindheit gelehrte und von den Eltern vorgelebte Urvertrauen in eine Weisheit. Man mag es archaisch nennen, aber genau das ist die Stärke jeder lebendigen Religion. Ob ich als Mormone an die goldenen Tafeln Moronis glaube (übrigens höchst erfolgreich !!!!), oder als Hindu an den Elefanten Ganesha (weniger erfolgreich)oder als … ist völlig egal. Im Mohammedanismus ist weitgehend der Glaube noch intakt oder wird wieder neu entdeckt.

    Das ist die uns allen drohende Gefahr, der Verlust der rationell aufgeklärten Westens. Man kann trefflich streiten, ob auch das wirklich ein Verlust ist.

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