Angesichts der selten dämlichen Art und Weise, wie weite Teile unserer Gesellschaft vom einfachen Michel über Politiker und Medien bis hin zu religiösen Würdenträgern die elementaren Bedrohungen der schleichenden Islamisierung für unsere westlich-freien Staaten ignorieren, kann einem manchmal Angst und Bange werden. Mut machen einem aber nicht selten die Moslems selber, zumindest jene, die das Rückgrat haben, die Missstände in ihrer eigenen „Religion“ anzuprangern.

Die Türken sind ein gutes Beispiel. Man kann sagen was man will, aber während hierzulande nur einige hundert Menschen den Mut haben, öffentlich gegen Islamisierung zu demonstrieren, ziehen sie in Istanbul zu Zehntausenden für den Erhalt ihres zumindest auf dem Papier säkularen Staates durch die Straßen. Vielleicht müssen die Menschen erst existenziell bedroht sein, bevor sie sich aus ihren Fernsehsesseln erheben. Oder sie müssen erst selber ihre Erfahrungen mit dem totalitären und freiheitsfeindlichen politischen System gemacht haben, das am Ende einer jeden Islamisierung steht.

Letzteres scheint für Elham Manea, gebürtige Jemenitin, zu gelten. Auch sie ist Moslem. Auch sie weiß, gerade als Frau, welche wenig wünschenswerten Zustände in islamischen Gesellschaften herrschen. Und auch sie macht uns Mut, wie jene Türken auf den Straßen Istanbuls. In ihrem Buch „Ich will nicht mehr schweigen“ (Foto) bricht sie mit vielen der Tabus, die innerhalb der islamischen Gesellschaft gelten, übt mutige Kritik an den Dogmas des Islam und erzählt von Ihrem Traum, „dem liberalen Islam“.

Schade, dass man zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen muss, dass es bei einem Traum bleiben wird. Denn ein muslimischer Luther ist nicht in Sicht. Und wenn er denn doch auftaucht, ist zu befürchten, dass er den „Diskurs“ mit seinesgleichen nicht überleben wird. Dennoch sollten sich alle islamkritischen Kräfte darüber im Klaren sein, dass sie Unterstützung auch und gerade unter Moslems finden. Dies zeigt, wie wichtig es ist, zu differenzieren. Auch in Deutschland gibt es Moslems, die sich von den islamistischen Verbänden nicht vertreten fühlen, mehr noch, die große Sorge haben, in diesem Land könnte irgendwann dieselbe, abartige Rechts- und Gesellschaftsform herrschen, vor der sie hierhin geflüchtet sind.

Diese Menschen gilt es, intensiver einzubinden. Wer den Islam – so abwegig das auf Basis von Schriften wie dem Koran und den Hadithen derzeit auch erscheint – als reine spirituelle Religion praktiziert, ohne politischen, gesellschaftlichen und/oder rechtlichen Anspruch, tut dies im Schutze der von unserer Verfassung garantierten Religionsfreiheit.

Schließlich haben auch wir Europäer vor nicht allzu langer Zeit in wenig freiheitlichen, undemokratischen und – im Mittelalter – teilweise erschreckend barbarischen Gesellschaften gelebt. Zwar ist die Lehre Jesu fundamental andersartig, um nicht zu sagen, gutartiger, als die des Propheten Mohammed. Doch hat dies alleine zur Ausbildung einer gutartigen Gesellschaft leider nicht gereicht.

Die Geschichte der Europäer ist also genauso ein Umstand, der Mut macht. Was der muslimischen Welt fehlt, ist eine Aufklärung, wie Elham Manea es beschreibt: der Koran ist das Werk eines Menschen, davon ist auszugehen. Dies zu behaupten ist kein Frevel, sondern das Diktat der Vernunft. So kann man konstatieren, dass es weniger die Masse der Moslems ist, die Angst macht, so lange es Stimmen wie diese gibt, als vielmehr die Ignoranz der westlichen Politiker, die – am Nabel arabischer Ölquellen hängend – jegliche Kritik am Islam verteufeln, in Unwissenheit und ideologischer Verblendung mit mutmaßlichen Verfassungsfeinden Konferenzen abhalten und damit zuguter letzt gerade jener, dringend notwendiger Aufklärung der islamischen Gesellschaft rückgratlos im Wege stehen.

Mehr über Elham Manea und ihr Buch kann man in einem Artikel des Schweizer Tagblatts nachlesen.

(Gastbeitrag von Marco)

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50 KOMMENTARE

  1. Sie ziehen in Istanbul zu 10000senden durch die Straßen ! Richtig ! Bloss was nützt es wenn die Mehrheit bei Wahlen endscheidet den Weg in die Islamisierung
    weiter zu gehen!
    Wir können den Türken von hier nicht Helfen ! Die gegenwehr wird ihnen nichts nützen !
    Wenn nicht mal mehrheitlich Christliche Geselschaften den Krieg gewinnen können siehe Großbrittanien!

    2. Tag der Freiheit in Hannover ! Judiht Wolter eingeladen

    Zoff um pro-NRW-Parteitag in Gelsenkirchen

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch

  2. In Der Kampf um die Mitte beschreibt H.-O. Henkel sehr schön, dass die aufgeklärten und gebildeten Türken in der Türkei bleiben, während (sinngemäß) zu uns hauptsächlich die ungebildeten Schafhirten kommen…

  3. Sehr guter Beitrag. Es sollte immer deutlich werden, daß zwischen islamkritisch und islamfeindlich deutliche Unterschiede existieren. Kein aufgeklärter Bürger sollte stolz darauf sein, einer komplette Religion – ganz egal welche – gegenüber feindlich gesinnt zu sein, es ist aber eine Bürgerpflicht, demokratiefeindlichen Ausprägungen feindlich gesinnt zu sein.

  4. Zitat

    Was der muslimischen Welt fehlt, ist eine Aufklärung, wie Elham Manea es beschreibt: der Koran ist das Werk eines Menschen, davon ist auszugehen.

    /Zitat

    An dem Beitrag ist sicher vieles richtig, nur
    über obiges Zitat bin ich gestolpert:
    Wie soll das mit der Aufklärung funktionieren?
    Wenn es eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Person Mohammeds gibt, ist der Islam
    im Grunde erledigt.
    Was bleibt dann noch?
    Dann ist der Koran nicht von Gott.
    Folglich muß sich kein Mensch mehr
    daran halten. Dann ist Mohammed nicht der letzte Prophet und der Erzengel Gabriel
    nur ein Hirngespinst.
    Was bleibt noch?

  5. Zweischneidig. Bei aller sympathie für denkende Menschen, die eben einen anderen Startpunkt des Denkens als ich haben, wird diese Sympathie dochoft genug als Alibi für die falschen Argumente gebraucht. Wie oft wurde schon ein Bassam Tibi als Vertreter eines aufgeklärten Islam zitiert, um einer unkritischen Haltung gegenüber dem Islam das Wort zu reden. Dass dies aufgeklärten Muslime aber kaum mehr als ein Feigenblatt sind, wird deutlich, wenn man die Trends insgesamt analysiert. Und hierin erscheinen die aufgeklärten Muslime wie wenige Tropfen in der Wüste, die eben auch jene verzweifelte Wünsche nach einem Konsenzkurs befriedigen.

    Was also tun? Alle jene willkommen heißen, die einen eigenen Weg des Denkens vollziehen, aber sich nicht beirren lassen vom Widerstand gegen eine repressive Ideologie.

  6. Zu einem „muslimischen Luther“:

    So einer muss gar nicht erst auftauchen, es gibt schon Islamformen, bei denen die Scharia keine, oder nur eine untergordnete Rolle spielt, beispielsweise die Aleviten oder Teile der Ismailiten.

    Dummerweise üben diese Islamformen so gut wie keine Anziehung auf gewöhnliche Scharia-Muslime aus, ganz im Gegenteil.

    Die Aleviten beisielsweise werden arg von den Scharia-Muslimen bedrängt, sowohl in Deutschland als auch in der Türkei.

  7. Es sollte doch allen LinksgrünInnen zu denken geben, dass gerade dort, wo Deutschland am weitesten islamisiert ist, also im Testkalifat Al-Laschet (früheres Nordrhein-Westfalen), momentan ein Gründungsfieber bei Privatschulen ausgebrochen ist. So etwas wäre in den 1970ern noch undenkbar gewesen.

    Die durch den migrantisch-industriellen Komplex in gutbezahlte aber letztendlich unnötige Positionen gehobenen 68erInnen schicken ihre KinderInnen auf die Ypsilanti-Privatschulen und das Präkariat der Steuerkartoffeln ist dem mohammedanischen Terrormob an den „Gymnasien“ des Testkalifats NRW ausgesetzt!

    http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/6/12/news-122508451/detail.html

    Im Ruhrgebiet ist zurzeit so etwas wie ein Gründerfieber ausgebrochen. Duisburg hat eine solche private Bildungseinrichtung, Heiligenhaus auch, Bochum bekommt eine noch in diesem Jahr, und in Dortmund arbeitet eine Elterinitiative an der Eröffnung eines zumindest privaten Gymnasiums. „Es ist überall ein boomender Markt”, sagt Peter Lampe, Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhrgebiet (IR). Die Mitglieder des IR stehen hinter der Internationalen Schule Ruhr (ISR), die ihren Standort in Essen haben wird.

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  8. Uns Europäern tut keiner wie auch immer gearteter Islam gut. Weder der „friedliche“ von Frau Elham Manea oder einer Frau Kelek und wie sie alle heißen mögen, noch der Islam irgendwelcher konvertierter Muselmanen und Muselmaninen.
    Der Islam ist nicht reformierbar, er muß ferngehalten werden wie ein Krebsgeschwür vom europäischen „Körper.“
    Scherrt euch zum Teufel, ist meine klare Botschaft an diese Herren und Damen, sollten sie versuchen ihren „reformierten“ Islam uns aufs Auge zu drücken.

  9. Eines an dem interessanten Beitrag bleibt aber zu diskutieren:

    Zwar ist die Lehre Jesu fundamental andersartig, um nicht zu sagen, gutartiger, als die des Propheten Mohammed. Doch hat dies alleine zur Ausbildung einer gutartigen Gesellschaft leider nicht gereicht.

    Die Prozesse der Gesellschaftsentwicklung sind offensichtlich viel komplizierter und langwieriger, als wir es uns erhoffen. Es ist eben selten so, dass die bildung von Strömungen manchmal Jahrzehnte oder Jahrhunderte braucht. Ich sehe gerade in der Dialektik des NT den lang wirksamen Impuls, der es verhinderte, dass die westlichen Gesellschaften erstarrten, so wie es alle anderen Hochkulturen taten. Darum ist es fatal, die Lehre Jesus als unzureichend für den Gesellschaftlichen Wandel zu beschreiben. Sie ist wie das Salz in der Suppe, der Katalysator zur Umwandlung negativer Produkte.

  10. http://nachrichten.t-online.de/c/19/06/06/26/19060626.html

    Ahmadinedschad gewinnt deutlich

    Der ultrakonservative Staatschef Mahmud Ahmadinedschad hat die Wahl gewonnen und steuert auf eine zweite Amtszeit im Iran zu. Bei der Präsidentenwahl vom Freitag kam er nach Auszählung der Stimmen aus 87 Prozent der Wahlurnen auf eine große Mehrheit von 64,88 Prozent der Stimmen. Das teilte die Wahlkommission des Innenministeriums mit. Sein aussichtsreichster Herausforderer, der gemäßigt Konservative Mir Hossein Mussawi, erreichte demnach 32,6 Prozent.

    BRAVO…so muß das laufen…
    auch wenn die armen Iraner demokratisch gesehen weiter Gras fressen müssen…
    ..

    aber vielleicht begreift hier mal wieder einer mehr :

    WAS ISLAM BEDEUTET !

    .
    .
    dann war das für uns von Vorteil..
    .
    .
    und wenn man im Iran den Drucktopf lange genug zuhält und aufheizt . ist auch im Iran demnächst der Effekt signifikanter !
    .
    .
    Auch der letzte Bauer im hintersten iranischen Kral muß verinnerlichen :
    .
    NUR EIN TOTER MULLAH ,IST EIN GUTER MULLAH !
    .
    ….dann kommt auch die französische Revolution und die Aufklärung in den Iran !
    .

  11. #9 Eurabier (13. Jun 2009 09:28)

    Es sollte doch allen LinksgrünInnen zu denken geben, dass gerade dort, wo Deutschland am weitesten islamisiert ist, also im Testkalifat Al-Laschet (früheres Nordrhein-Westfalen), momentan ein Gründungsfieber bei Privatschulen ausgebrochen ist

    Der gemeine Gutmensch hat leider nicht ein solches reflektionsvermögen.

    in der- durch ideologie/ Propaganda „gegen rechts2 verblendeten gutmenschendenke hat das natüüüüürlich ÜBERHAUPTGARNIX miteinander zu tun…

    Da existiert keinerlei zusammenhang, ist purer zufall und hat mit dem „wahren Straßen-Islam“ nix zu tun.

  12. Zitat Frau Menea:

    Gar keine Lösung von Problemen biete aber die Anti-Minarett-Initiative. «Indem man ein Symbol abschafft, kann man nicht die Anwesenheit einer Gruppe abschaffen.»

    «Es ist der Mensch, der die Religion zu dem macht, was sie ist.»

    Ich will das einfach mal unkommentiert hier stehen lassen.

  13. Ich kann dem Artikel in vielen Punkten zustimmen.
    Was mich irritiert, ist die Position einiger Schreiber hier.

    Wer nur diese Gleichung kennt,
    Moslem=Kalifat, Scharia, Terror

    muss akzeptieren, der ähnlich gesehen wird.
    PI=Nazi, Antisemit, Ausländerhasser

    Wer sich darin wohlfühlt, ok! Ich glaube allerdings, dass die meisten Schreiber hier sich so nicht definiert wissen wollen.

    Ohne eine differenzierte Betrachtung wird man diejenigen (wenigen) säkularen Moslems nicht für den Kampf gegen die Islamisierung gewinnen können.

  14. Guter Text.

    Tatsächlich stellt der Islam an sich überhaupt keine Bedrohung dar. Genausowenig stellt Rechtsextremismus, oder linke Steinewerfer eine Bedrohung dar.

    Die Welt und die Menschen können so schlecht und barbarisch sein, wie sie wollen…
    SOLANGE unsere Politik nur richtig und entschieden HANDELT!!!

  15. @#5 politischer beobachter

    Es gab schon einen muslimischen Luther, den Bab im 19. Jahrhundert, der den Bahaismus gegründet hat. Wichtige Unterschiede gegenüber dem Islam: Nächstenliebe; Religion darf nicht der Vernunft und den Wissenschaften widersprechen; es gibt keine endgültige religiöse Wahrheit, Gott offenbahrt sich in immerwährenden Zyklen und begleitet die Fortentwicklung der Menschheit!

    Guckst du da: Bahai

  16. Diese Menschen gilt es, intensiver einzubinden. Wer den Islam – so abwegig das auf Basis von Schriften wie dem Koran und den Hadithen derzeit auch erscheint – als reine spirituelle Religion praktiziert, ohne politischen, gesellschaftlichen und/oder rechtlichen Anspruch, tut dies im Schutze der von unserer Verfassung garantierten Religionsfreiheit.

    Selbst, wenn diese Anschauung nur spirituell praktiziert würde und könnte (?), Aspekte von Terror und politischer Macht (???) außen vor blieben, wird (nicht würde!!) trotzdem das Bild des Herrenmenschen vermittelt, die Ungläubigen, die Christen und Juden entmenschlicht und zu schlimmer noch als Vieh erklärt, selbst dann ist der Wert einer Frau nur ein halber Menschenwert.

  17. Denn ein muslimischer Luther ist nicht in Sicht.

    Den gab es doch schon längst: Muhammad ibn Abd al-Wahhab.

    In Basra begann er auch zu predigen, wobei er sich gegen die Anbetung von pseudoreligiösen Symbolen wie Steine und Bäume, die Missachtung der Regeln des Korans sowie Ausschweifungen der Bevölkerung richtete.

  18. Nur ein schlechter Mensch ist ein guter Moslem.

    Begreift ihr das nicht?

    Ich bin der Meinung es ist besser ein guter Christ, Hindu, Buddhist, Shik oder was auch immer zu sein, als ein „guter“ Moslem.

    Die Quadratur des Kreises EXISTIERT NICHT.

    Wir leben in einer D E M O K R A T I E !!!

    Das heisst es steht jedem Frei den Glauben anzunehmen der ihm am besten entspricht. Solange der Glaube des Kinderschaenders und Kriegstreibers die wahl eines Menschen bleibt, ist ihm nicht zu helfen. Bestenfalls bleibt er ein Wegbereiter einer Sache die von A bis Z AUF DEM FALSCHEN FUNDAMENT STEHT UND SOMIT VON A BIS Z IN DIE FALSCHE RICHTUNG WEIST und das kann sich NIE AENDERN!

    ES GIBT NUR EINEN MOHEMMED !!!

  19. Natürlich verdient Frau Manea Respekt und an ihren Ansichten ist im Grunde nicht viel auszusetzen. Es fällt jedoch auf, dass auch im „Tagblatt“-Artikel davon die Rede ist, dass der Islam für dies oder jenes gebraucht oder gar missbraucht würde. Das halte ich für den falschen Weg. Statt die Kritik über den Hebel des Feminismus anzusetzen, wie Manea es offenbar tut, muss der Islam selbst der Kritik ausgesetzt werden. „Der Islam ist das Problem“, hat Ralph Giordano erkannt.
    Im Unterschied zu Manea bezeichnet sich etwa die Islamkritikerin Necla Kelek gerade nicht als Muslima, da dieser Status für sie untrennbar mit den politreligiösen Normen des Islam, Scharia und Sunna, verknüpft ist.
    Übrigens steht zu befürchten, dass „konservative“ Muslime in der Auseinandersetzung über längeren Atem besitzen, da sie sich direkt und ohne Umwege über Feminismus und „Gender“-Wissenschaft auf das Vorbild des „Propheten“ berufen können und daher über den Legitimationsgrund schlechthin verfügen.

  20. Natuerlich bestehen die kutlurellen Hierden und falimiaeren Bande, die einen Glaubenswechsel extrem erschweren. Das ist aber eine andere Geschichte, die man separat zu diskutieren hat.
    Wir koennen nicht hierfuer Wahrheitsbeugung betreiben. Es gibt nur einen Jesus Christus und nur einen Mohammed und es wird immer nur den einen Mohammed geben.
    Also, bitteschoen: Wahrheitsbeugung = Schuss nach hinten.

  21. Das ist doch die ganze Zeit meine Rede.

    … und PI, was soll der neueste Unfug mit der Moderation? So poste ich bestimmt nicht mehr viel, falls ich es nicht ganz aufbebe.
    Ihr wollt ja wohl nicht nur gleichgeschaltete Ansichten … wo bliebe dann die Wertschöpfung durch die dadurch entstehende Diskussion?
    Auch mal verlieren können gehört natürlich dazu.

  22. Gadaffi über die Frauen
    „In arabischer Welt ist die Frau wie ein Möbelstück“

    Bei einem Treffen mit 1000 Frauen aus der Wirtschaft, Kultur und Politik hat der libysche Revolutionsführers Muammar Gaddafi am Freitag in Rom die schwierige weibliche Situation in der arabischen Welt hervorgehoben.

    „In der arabischen und islamischen Welt ist die Frau wie ein Möbelstück, das man ersetzen kann, wann man will, ohne dass jemand fragt, warum“, sagte Gaddafi.

    Die Lage der Frauenrechte in der arabischen Welt sei „horrend“. In Afrika generell sei die Lage aber ganz anders. „Dort gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Oft bleibt der Mann in der Hütte, während die Frau arbeiten geht“, sagte Gaddafi.

    Der afrikanische Kontinent habe jedoch große Probleme. „Oft gibt es Frauen mit zehn Kindern. Wenn man sie fragt, wo der Vater ihrer Kinder ist, antwortet sie wahrscheinlich, dass sie es nicht weiß, dass sie verlassen worden sind“, so Gaddafi.

    Der Afrikanischen Union will Gaddafi ein Gesetzesprojekt zur Förderung der Familie, der Vaterschaft und der Ehe. „Wer ein Kind erzeugt, muss dafür verantwortlich sein“, so Gaddafi.

    Die Welt brauche eine „weibliche Revolution“, die auf einer „kulturellen Revolution“ basieren müsse. Er stehe an der Seite aller Frauen der Welt, die die selben Rechte des Mannes haben sollten.

    „Ohne Frauen würde die Gesellschaft auf einem einzigen Bein gehen“, so der libysche Revolutionsführer. Er versicherte, dass in der libyschen Gesellschaft „absolute Gleichheit der Geschlechter“ gelte.
    (apa)

  23. @2 Andre

    Bloss was nützt es wenn die Mehrheit bei Wahlen endscheidet den Weg in die Islamisierung

    Ist genau wie bei uns. Ich stamme aus den sog. „Neuen Bundesländern“ und hier werden trotz mehrerer Jahrzehnte sozialistischer Diktatur von großen Teilen der Bevölkerung linke, um nicht zu sagen kommunistische, Parteien und Personen gewählt.

  24. #17 AufrechterDemokrat (13. Jun 2009 10:09)
    #19 Eichbaum (13. Jun 2009 10:14)

    Heute gibt es prinzipiell eine Vielzahl von Islamformen und Islamablegern wie z.B. den Baha’ismus zur Auswahl.

    Würden viele Muslime einen anderen Islam als dem traditionellen Scharia-Islam wollen, sie könnten sich einfach einer dieser Islamformen anschließen.

    Das Ganze zeigt, was das Gerede von der großen Islamreform ist: nichts weiter als das Hoffen auf das große Wunder, weil der realexistierende Islam einfach zu scheußlich ist.

    Letzendlich zeigt auch die Wahl im Iran das gleiche: Die Masse der Musliem wünscht sich keinen weichgespülten Islam, sondern fährt auf die Hardliner à la Ahmadineschad ab.

    Allein unsere Deutungseliten haben damit ein rießiges Problem, weil das ganze nicht in ihr Weltbild passt.

    Ich bin mal gespannt, wie sich sie den Erdrutschsieg Ahmadineschads zurechtinterpretieren.

  25. Leser Marco schreibt:

    der Koran ist das Werk eines Menschen, davon ist auszugehen. Dies zu behaupten ist kein Frevel, sondern das Diktat der Vernunft

    Nimmt man das Dogma von der Autorschaft Allahs am Koran weg, dann fiele der Islam wie ein Kartenhaus in sich zusammen. DARIN und VOR ALLEM DARIN bestand ja das „Knock-out-Argument“ der Muslime gegen die älteren monotheistischen Religionen: ihr habt menschliche und verfälschte Texte, wir haben den unverfälschten GÖTTLICHEN Text. Darin bestand die RECHTFERTIGUNG dafür, nach Thora und Evangelium mit einem ganz eigenen Buch aufzutrumpfen!

    Wie der Kölner Ex-Muslim Barino B. es wieder und wieder einschärft: die Entwicklungsstarre ist dem Islam eingeschrieben. Man könnte auch sagen, es handelt sich um ein „Betriebsprogramm“, das bei kleinster Veränderung mit Total-Ausfall reagieren müsste.

    Dieser Auffassung ist mutatis mutandis auch Prof. Tilman Nagel, der davor warnt, Parallelen zur westlichen/christlichen Theologiegeschichte ziehen zu wollen!

  26. #15 Byron (13. Jun 2009 09:56)
    Differenziert betrachten fällt schwer, wenn sich am laufenden Band, einer in die Luft sprengt(völlig undeffierierend).

  27. Der Islam ist bösartig. Der Islam ist nicht reformierbar. Entweder man akzeptiert ihn, unterwirft sich oder man beseitigt ihn. Ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass der Islam von Europa aus zerlegt werden muss. Sonst droht der Welt eine immense Katastrophe.

  28. #6 Andreas61 (13. Jun 2009 09:22)
    … der Großteil bildet sich mit dem Koran.

    besser: … der Großteil blödet sich mit dem Koran.
    ——————————————————
    Der Islam kann nicht humanisiert werden, dazu ist er in seinen Kernaussagen viel zu gewalttätig.
    Wenn Moslems einen gemäßigten Islam praktizieren, besteht ständig die Gefahr, dass sie in das gewalttätige Extrem verfallen.

  29. Ali Sina, ex-Musim of Iran „Understanding Muhammad – A Psychobiography of Allah’s Prophet“

    „About the Author“

    „… that he decided to launch his counter-jihad. He believes that reforming Islam is immpossible. That Islam is like a brittle stone. You can’t mold it, but you can smash it into pieces and pulverize it.

    Muslims are aware of its vulnerability and that is why they are so intolerant of criticism. „Islam is like a house of cards,“ he says, „sustained by lies; all it takes to demolish it is to challenge one of those lies holding it together. …“

  30. Nachtrag zu #30 Laurel (13. Jun 2009 11:51)
    Die Autoritäten der islamischen Welt sind an einer Reform des Islam überhaupt nicht interessiert, denn damit würde das Instrument Islam für den Machtmissbrauch untauglich werden.

  31. Teile die Skepsis von OxyMoron, Politischer Beobachter, Ogmios und Maethor

    Herder sucks

    Gar keine Lösung von Problemen biete aber die Anti-Minarett-Initiative. ‘Indem man ein Symbol abschafft, kann man nicht die Anwesenheit einer Gruppe abschaffen.’ Stattdessen fordert Manea, genau hinzuschauen, woher das Geld für Moscheen kommt. Das sage viel darüber aus, was die Prediger lehren.

    Diese Argumentation erscheint mir geradezu kindisch. Das Geld kommt von irgendwelchen Staaten und die Prediger predigen die koranische Lehre. Das ist doch Quatsch, so als gäbe es moderates Geld für einen moderaten Islam. Es gibt für dieses Muselzeug nur islamisches Geld für Islam.

    Es dürfte jedem klar sein, dass die Probleme mit den Musels weiterbestehen, auch wenn man ihnen verbietet, an ihren Gebetstempeln Minarette anzubringen. Dennoch ist es geboten Minarette zu verbieten. Denn es wird eine Grenze überschritten, wenn Minarette gebaut werden, weil diese im Selbstverständnis der Mohammedaner ein Symbol für die Geltung der Scharia sind. Sie sind damit ein Angriff auf unsere Rechtsordnung und die ihr zugrundeliegenden Werte.

    Die Mohammedaner können eben nur in so weit Religionsfreiheit in Anspruch nehmen, wenn dadurch nicht andere Grundrechte in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Indem der Rechtsstaat Mohammedanern Minarette verbietet, bringt er zum Ausdruck, dass er nicht bereit ist, eine Religion unbeschränkt zu tolerieren, weil er sich bewusst ist, dass diese Religion gegen seine fundamentalen Werte verstößt.

    Das ist eine moderate Mohammedanerin, die der Islamisierung den Weg ebnet, weil sie mit dem Trugbild eines vielfältigen Islams den Politikern eine Ausrede bietet, fundamentale Islamkritik nicht zu hören, weil es da ja so schöne Stimmen gibt, die den Islam verharmlosen.

    Was wir brauchen ist fundamentale Islamkritik, die man nur üben kann, wenn man sich von dieser Lehre lossagt. Akzeptieren kann ich zwar auch Frauen wie Kelek, wenn sie keine fundamentale Islamkritik üben und sich nicht lossagen, solange sie uns nicht den Mist eines reformierbaren Islams auftischen.

    Meiner Vermutung nach steckt in dem Herder-Verlag, der in den 90ern in großen Finanzproblemen war, islamisches Geld.

  32. Nachtrag zu #32 Laurel (13. Jun 2009 12:12)
    Bestes Beispiel einer Reformverhinderung im Islam liefern in Deutschland diverse Vorstände islamischer Verbände, allen voran Ayyub Axel Köhler.

  33. #20 Ogmios (13. Jun 2009 10:15)

    Nur ein schlechter Mensch ist ein guter Moslem.

    Begreift ihr das nicht?

    Ich bin der Meinung es ist besser ein guter Christ, Hindu, Buddhist, Shik oder was auch immer zu sein, als ein “guter” Moslem.

    Die Quadratur des Kreises EXISTIERT NICHT.

    Wir leben in einer D E M O K R A T I E !!!

    ……
    …….
    dem kann man nur m.M.nach
    .
    . DEN LEHRSATZ VON EHSAN JAMI
    .zufügen :

    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=2563

    „ES GIBT KEINEN GUTEN ISLAM ,ES GIBT HÖCHSTENS
    GUTE MUSLIME , DIE NICHTS AUF DIESE
    INTOLERANTEN REGELN IHRER RELIGION GEBEN !“

    ..im Zusammenhang für europäische Demokratien ,wer nicht das ganze Interview lesen will :

    Man würde nicht erwarten, dass jemand in einem freien Land wie Holland so leben muss, nur weil er seine Religionsgemeinschaft verlassen hat.
    Das ist in der Tat eine Schande. Für Muslime bin ich ein Apostat, ein Abtrünniger, weil ich die Religion hinter mir gelassen und von ihr abgeschworen habe. Für das islamische Recht ist das ein schweres Verbrechen, das mit dem Tod bestraft werden muss.

    Ist das eine Interpretation von einigen ewig Gestrigen oder würden Sie den Islam selbst dafür verantwortlich machen?
    Es ist der Islam selber. Der Islam ist eine untolerante Religion. Es heißt im Koran unter anderem: „Tötet die Ungläubigen“. In dieser Aussage steckt nicht viel Interpretationsspielraum. Es gibt keinen guten Islam, es gibt höchstens gute Muslime, die nichts auf diese intoleranten Regeln ihrer Religion geben.


    …..
    im Umkehrschluß habe ich als Antwort auf die ,
    „STUPIDEN VEREINFACHER “ und totalen Religionsgegner gegen jede Religion ,die die Entwicklung und Geschichte Europas und des Christentums ignorieren ,und daher auch gegen das Christentum zu Felde ziehen und es als Religion per se diffamieren , den
    Lehrsatz von Ehsan Jami umgewandelt und ergänzt in den
    .“.LEHRSATZ VOM KÖLSCHDOC.“..
    .
    ..“ ES GIBT KEIN SCHLECHTES CHRISTENTUM ,
    ES GIBT HÖCHSTENS SCHLECHTE CHRISTEN ,
    DIE NICHTS AUF DIE REGELN DER NÄCHSTENLIEBE
    * IHRER RELIGION GEBEN ! “

    *(Regeln der ,der Gottesliebe ebenbürtigen Nächstenliebe ihrer Religion geben !)

  34. VOLTAIRE über Mohammed und den Koran:

    „Ich gebe zu, dass wir ihn hoch achten müssten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seinen Mitbürgern Glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt; dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.“

    Also, der ist ja echt islamophob, dieser Voltaire! Herr Edathy, übernehmen Sie! Scheint allerdings ein Franzose zu sein.

  35. #5 Politischer Beobachter (13. Jun 2009 09:22)
    Zitat

    Was der muslimischen Welt fehlt, ist eine Aufklärung, wie Elham Manea es beschreibt: der Koran ist das Werk eines Menschen, davon ist auszugehen.

    /Zitat

    An dem Beitrag ist sicher vieles richtig, nur
    über obiges Zitat bin ich gestolpert:
    Wie soll das mit der Aufklärung funktionieren?
    Wenn es eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Person Mohammeds gibt, ist der Islam
    im Grunde erledigt.
    Was bleibt dann noch?
    Dann ist der Koran nicht von Gott.
    Folglich muß sich kein Mensch mehr
    daran halten. Dann ist Mohammed nicht der letzte Prophet und der Erzengel Gabriel
    nur ein Hirngespinst.
    Was bleibt noch?

    Beziehen wir das mal auf das Christentum:
    Wenn Jesus nicht Gottessohn wäre, sondern ein ganz normaler Mensch, wenn er nicht auf Golgatha gestorben wäre und nicht von den Toten auferstanden wäre, wenn er nicht in den Himmel aufgefahren wäre, ja was wäre dann mit dem Christentum?

    Ich wäre dann immer noch Christin und Anhängerin eines Jesus, der mit seiner Forderung den nächsten zu lieben, von mir verehrt würde.
    Ja, sogar die Kirche könnte aufgrund der Lehre dieses Mannes Kirche bleiben.

    Es stellt sich in der Tat die Frage, was wäre, wenn Mohammed nicht der letzte Prophet für die Muslime wäre, wenn der Koran nicht das Wort Gottes wäre, wenn die Geschichte mit Gabriel ein Hirngespinst wäre. Wären die Muslime dann noch Muslime?

    Die Frage kann wohl ein westlich erzogener Mensch nicht beantworten.
    Mich würde da die Antwort eines Moslems interessieren.

  36. Zitat

    #17 AufrechterDemokrat (13. Jun 2009 10:09)
    @#5 politischer beobachter

    Es gab schon einen muslimischen Luther, den Bab im 19. Jahrhundert, der den Bahaismus gegründet hat. Wichtige Unterschiede gegenüber dem Islam: Nächstenliebe; Religion darf nicht der Vernunft und den Wissenschaften widersprechen; es gibt keine endgültige religiöse Wahrheit, Gott offenbahrt sich in immerwährenden Zyklen und begleitet die Fortentwicklung der Menschheit!

    Guckst du da: Bahai

    /Zitat

    Von Luther habe ich nichts gesagt, ist wohl eine Verwechslung mit anderem post.
    Die Bahai sind mir wohl bekannt, habe sogar schon Veranstaltungen von ihnen besucht.

  37. #40 sabinesiebert (13. Jun 2009 13:11)

    Beziehen wir das mal auf das Christentum:
    Wenn Jesus nicht Gottessohn wäre, sondern ein ganz normaler Mensch, wenn er nicht auf Golgatha gestorben wäre und nicht von den Toten auferstanden wäre, wenn er nicht in den Himmel aufgefahren wäre, ja was wäre dann mit dem Christentum?

    Ich wäre dann immer noch Christin und Anhängerin eines Jesus, der mit seiner Forderung den nächsten zu lieben, von mir verehrt würde.
    Ja, sogar die Kirche könnte aufgrund der Lehre dieses Mannes Kirche bleiben.

    Es stellt sich in der Tat die Frage, was wäre, wenn Mohammed nicht der letzte Prophet für die Muslime wäre, wenn der Koran nicht das Wort Gottes wäre, wenn die Geschichte mit Gabriel ein Hirngespinst wäre. Wären die Muslime dann noch Muslime?

    Die Frage kann wohl ein westlich erzogener Mensch nicht beantworten.
    Mich würde da die Antwort eines Moslems interessieren.

    Ein Muslim würde niemals an der Prophetenschaft Mohammeds und Allah als Autor des Koran (unverformtes Wort Allahs) zweifeln, im Gegenteil, er würde dich fragen, wie du daran zweifeln kannst und warum du daran zweifelst, etwa, um ihn zu beleidigen?!

  38. #24 Schlernhexe (13. Jun 2009 10:32)
    Gadaffi über die Frauen
    „In arabischer Welt ist die Frau wie ein Möbelstück”

    Bei einem Treffen mit 1000 Frauen aus der Wirtschaft, Kultur und Politik hat der libysche Revolutionsführers Muammar Gaddafi am Freitag in Rom die schwierige weibliche Situation in der arabischen Welt hervorgehoben.

    „In der arabischen und islamischen Welt ist die Frau wie ein Möbelstück, das man ersetzen kann, wann man will, ohne dass jemand fragt, warum”, sagte Gaddafi.

    Trotzdem hinkt der Vergleich, denn ein Möbelstück wird in eigenem Interesse in der Regel pfleglich behandelt.

  39. Was mir fehlt, ist eine Analyse, warum unsere Eliten, die Medien, die Politiker diesen Weg gehen. Die haben doch auch Kinder und können später nicht allesamt in umzäunten Sicherheitsghettos leben wollen…

  40. Vielleicht müssen die Menschen erst existenziell bedroht sein, bevor sie sich aus ihren Fernsehsesseln erheben.

    Fernsehsessel ist das richtige Stichwort.
    Die Mehrheit der Leute wird genau solange nichts tun, wie die Medien ihnen nicht sagen, was sie zu tun haben, denn traurige Tatsache ist, die grosse Mehrheit der Menschen glaubt genau das was ihnen das Fernsehen und die Zeitungen erzählen und nicht mehr.

  41. 42 Rabe (13. Jun 2009 13:46)
    #40 sabinesiebert (13. Jun 2009 13:11)

    Die Frage kann wohl ein westlich erzogener Mensch nicht beantworten.
    Mich würde da die Antwort eines Moslems interessieren.

    Ein Muslim würde niemals an der Prophetenschaft Mohammeds und Allah als Autor des Koran (unverformtes Wort Allahs) zweifeln, im Gegenteil, er würde dich fragen, wie du daran zweifeln kannst und warum du daran zweifelst, etwa, um ihn zu beleidigen?!

    Kann sein, dass viele Muslime so reagieren würden, sicher sogar!
    Aber vielleicht gibt es ja auch andere.

    Ich würde da gerne mal einen säkularen Moslem zu hören.

    Überhaupt, was heisst das, säkularer Moslem? Heisst das, dass er den Glauben ad acta gelegt hat, (warum nennt er sich dann noch „Moslem“?) heisst das, dass er gegen die Gewaltdoktrin des Islam ist, oder heisst das gar, dass er nicht an die göttliche Offenbarung des Koran glaubt aber mit dem, was im Koran steht, einverstanden ist?

  42. Diese Menschen gilt es, intensiver einzubinden. Wer den Islam – so abwegig das auf Basis von Schriften wie dem Koran und den Hadithen derzeit auch erscheint – als reine spirituelle Religion praktiziert, ohne politischen, gesellschaftlichen und/oder rechtlichen Anspruch, tut dies im Schutze der von unserer Verfassung garantierten Religionsfreiheit.

    Mit Verlaub werter Autor, das ist eine Illusion. Ein moderater Euroislam ist ein reines Hirngespinst. Die Idee, uns den Islam spirituell zu präsentieren ist die neueste Masche der Islamstrategen. Das versucht zur Zeit z.B. die Achmadiya-Sekte zu propagieren. Das von ihr anvisieierte Kalifat Deutschland solle rein spirituell gesehen werden.

    Was ist das, ein „spiritueller Islam“ ? Steinigungen sind nur im Kopf auszuführen ? Tötungen von Ungläubigen ab sofort mit Voodoo ?

    Neee…

    Nach wie vor lehne ich den Islam kategorisch ab.

    Gerade vorhin – am hellichten Tage – sehe ich in meinem Stadtteil einen unschwer als Mohamedaner zu erkennenden Bärtigen mit weissem Schlafanzug, begleitet von einem Bodyguard. Was will der hier ?
    Während wir hier diskutieren, schreitet die Islamisierung planmässig voran.
    Die islamische Revolution wird hier zügig vorangetrieben.

    PM-9999

  43. Liebe Elham Manea,
    ein guter Titel, aber falsche Sprache und falscher Ort.
    Übersetzen sie das Buch ins türkische oder arabische und gehen sie ins Zentrum des Islam.
    Dort können sie diskutieren, reformieren oder sonst was damit machen, aber nicht hier.
    Mich INTERESSIERT dieses Buch und sein Inhalt überhaupt nicht.
    Ich will mit diesem Thema nichts zu tun haben.
    Mir reicht die tägliche Portion Islam jetzt schon mehr als genug!

  44. Ich halte den o. a. Beitrag für illosorisch und überdies gefährlich.
    Es sollte jedem denkenden, einigermaßen intelligenten Menschen schon einen Blick wert sein, zu erfragen, was es mit seiner Religion auf sich hat. Betrachtet man nun die zahlreichen gewalttätigen Suren des Koran, vor allem aber betrachtet man unter diesem Gesichtspunkt den Stifter dieser Religion und seine Taten zu Lebzeiten, erübrigen sich weitere Fragen.
    Ein durch und durch moralisch verkommener, verbrecherischer und gewalttätiger Mensch wie dieser Möchtegernprophet kann nicht der Stifter einer Religion sein, der auch nur ansatzweise etwas Gutes für die Menschheit anhaftet.
    Der Islam ist grundsätzlich abzulehnen, in jeder Spielart, in jeder Erscheinungsform ist er eine menschenverachtende Ideologie, deren Verbreitung nur Schaden anrichtet.

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