1

Friedman: Sarrazins Worte sind abscheulich

Friedman: Sarrazins Worte sind abscheulich„Ich finde diese Explosionsrede von Herrn Sarrazin schlichtweg unerträglich und unverantwortlich! Nicht nur in der Form und in der Sprache, sondern auch die darin erhaltenen Gedanken halte ich für nicht tragbar und abscheulich“, sagt N24-Moderator Michel Friedman – der Philosoph Peter Sloterdijk würde ihn wohl als Berufsempörer bezeichnen, der versucht einen Wettbewerb in Empörungsdarstellung zu gewinnen – im Making of zu seiner Sendung „Friedman schaut hin“ (heute um 23.30 Uhr auf N24).

In der Pressemeldung zur Sendung heißt es:

Thilo Sarrazin wird wegen seiner Äußerungen über Migranten heftig kritisiert. Die Wogen der Diskussion schlagen hoch: Viele meinen: „In der Sache richtig, nur im Ton vergriffen“ – doch wie sieht es in der Realität aus? Wie beleidigt fühlen sich Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland nun und was denken sie über Integration? Lösen wir die Probleme, in dem wir sie so formulieren, wie Sarrazin es getan hat?

Darum geht es in der kommenden Folge von „Friedman schaut hin“, am Mittwoch, den 21.10.2009, um 23.30 Uhr. Michel Friedman ist unterwegs in Berlin. Er spricht und streitet mit türkisch- und arabischstämmigen Mitbürgern, Menschen muslimischen Glaubens, Atheisten und deutschen Christen: Friedman hört sich um, ob das, was Sarrazin losgetreten hat, überhaupt stimmt, wie die Menschen es wahrnehmen und wie sie darauf reagieren. (…)

Michel Friedman spricht mit einer Frauengruppe vom Verein „TIO“, der sich um die Gleichberechtigung von Migrantinnen kümmert. Er trifft Mitglieder des streitlustigen Vereins „Allmende“, der zu einer Demo mit dem Motto „Schluss mit der Diskriminierung und dem Rassismus – Sarrazin & Co. müssen bestraft werden!“ aufgerufen hat und er besucht türkische und arabische Geschäfte. Außerdem befragt er Passanten im Kiez „Klein-Libanon“ in Berlin und trifft auch einen Unterstützer der Aussagen Thilo Sarrazins, ein Mitglied des Vereins „Die Deutschen Konservativen e.V.“

In Vorbereitung auf die Sendung wurde auch der 81-jährige in Berlin lebende jüdische Journalist Ivan Denes, der von den Nazis genauso verfolgt wurde wie von den Kommunisten, gefragt, ob er ein Interview in der Sache geben möchte. Als er erfuhr, dass der Interviewer Michel Friedman sei, lehnte Denes ab.

Hier seine Begründung:

1. Meiner Ansicht nach hat Michel Friedman durch seine penetrante, aggressive Art mit seinen Gesprächspartnern umzuspringen mehr Antisemitismus hiezulande generiert als irgendeine andere Einzelperson (vielleicht mit der Ausnahme der nunmehr verstummten Lea Rosh und dem mit ihm konkurrierenden Stephan Kramer).

2. Die politischen Positionen des Michel Friedman stehen in Gegensatz zu all meinen Überzeugungen.

3. Wer als Interviewer auftritt, gibt sich als Journalist. Nun hat Michel Friedmann in der Vergangenheit den Neonazi Horst Mahler um ein Interview gebeten. Ich finde Mahlers Positionen abscheulich. Aber er hat sein Recht auf eine eigene Meinung. Friedman musste wissen, mit wem er es zu tun und was er auf seine Fragen als Antwort zu erwarten hat. Trotzdem ist Friedman gleich nach dem Interview zur Staatsanwaltschaft gegangen und hat gegen Horst Mahler Anzeige erstattet. Ich finde, er hat sich damit ein für immer als Journalist disqualifiziert. Ein Interviewpartner ist für den Journalist das, was für den Anwalt (was Friedman ebenfalls ist) der Mandant ist. Was Friedman gegenüber Mahler begangen hat, ist gleichzusetzen mit dem, was Gregor Gysi laut Feststellungen eines Bundestagausschusses getan hat: einen Mandanten an die Stasi verraten. Beide Figuren sind nicht salonfähig weil moralisch nicht stubenrein.

Ivan Denes

(Dieser Beitrag wird heute Abend um 23.30 Uhr wieder nach oben gestellt)




Michael Savage-Interview mit Geert Wilders

Geert WildersDer berühmte amerikanische Radio-Talkshow-Moderator Michael Savage, der sich furchtbar darüber aufgeregt hatte, dass Wilders nicht nach Großbritannien einreisen durfte, interviewte den Niederländer nach seinem Doch-noch-Besuch in London. Wilders erklärt, dass er den Film Fitna im Königreich immer noch nicht zeigen, sei eine politische Entscheidung, keine inhaltliche und findet in seinem Interviewer einen Verbündeten im Geiste.

Der Islam ist mehr Ideologie als Religion, will dominieren und sich nicht einfügen, duldet keine anderen neben sich.

Interview Teil 1:

Die Toleranz gegenüber den Intoleranten muss aufhören, aber die Macht der Political Correctness ist so groß, dass niemand sich zu handeln traut.

Interview Teil 2:




Neue PI-Aufkleber und T-Shirts

Die lang erwarteten PI-Aufkleber und T-Shirts mit dem Moishe Hundesohn-Motiv sind nun endlich bei kerngesund.eu zu bestellen. Ebenfalls neu im Angebot ist das schwarze T-Shirt „Wien“ in Anlehnung an die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 und als Antwort auf die bei Türken so beliebten „1453“-T-Shirts.




Die Israelis sind unsere Brüder und Schwestern

Tel Aviv bei NachtDer bekannte Islamkritiker Robert Spencer hat es in Berlin bei der Pax Europa-Demonstration im Interview treffend formuliert: Israel befindet sich an der Frontlinie des internationalen Djihad. Beim Konflikt mit den Palästinensern geht es nicht etwa um ein paar Kilometer Land. Nein, es geht um die kompromisslose Ideologie des Islam.

Denn nach Ansicht von Moslems dürfen „Ungläubige“ nicht über muslimisches Land herrschen. Oder dem, was sie für muslimisches Land halten. Und Israel gehört in der paranoiden Denkweise von Hamas, Hizbollah & Co ganz offensichtlich dazu. Die Charta der Hamas spricht es ganz offen aus: Die islamische Flagge soll über ganz Palästina wehen. Diese Religionsfanatiker hören erst dann auf, wenn ganz Israel von Moslems übernommen ist. Und die Juden sich entweder unterworfen haben oder getötet sind. Ganz korangemäß eben im Sinne ihres machtversessenen „Großen Propheten“. Und nicht nur daher haben die Israelis unser aller uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung verdient. Uns wird es bald genauso gehen, denn wir haben bereits die Vorläufer kleiner Gazastreifen in unserem eigenen Land: Neukölln beispielsweise befindet sich bereits im vorbürgerkriegsähnlichen Zustand.

Jeder sollte sich überlegen, wo er zukünftig seinen Urlaub plant. Und ob er es mit seinem islamkritischen Gewissen vereinbaren kann, in ein muslimisches Land wie beispielsweise die Türkei zu reisen. Israel ist dagegen eine mehr als interessante Alternative. Wer schon einmal in Tel Aviv gewesen ist, wird dies bestätigen können: Ein wunderschöner Urlaubsort am Mittelmeer, der gottseidank auch weit genug vom Gaza-Streifen entfernt ist, so dass die Kassam-Raketen der Hamas dort kein Unheil stiften können.

Tel Aviv ist ganz anders, als es in manchen anti-israelischen Medien dargestellt wird. Die einzige Demokratie des Nahen Ostens bietet ihren Bewohnern Freiheit und Lebensqualität. Im Gegensatz zu all den islamischen Diktaturen ringsherum. Und so fühlen sich auch viele Muslime in Israel wohl. Kein Wunder, sie dürfen Beamte, Richter, Minister und Regierungsmitglieder werden. Tel Aviv ist in jedem Fall eine Reise wert, das haben wir von PI München selbst dort erleben dürfen. Das Meer ist auch um Mitternacht noch angenehm warm – und die Lebensfreude überall spürbar.

(Text: byzanz / Film: byzanz & Black Knight / Foto: Tel Aviv bei Nacht)




Gründer kritisiert Human Rights Watch

Robert L. BernsteinRobert L. Bernstein (Foto) gründete Human Rights Watch (HRW) und stand der Menschenrechtsorganisation 20 Jahre lang vor. Heute spricht er sich gegen sein eigenes „Kind“ aus, nachdem HRW sich in letzthin immer israelfeindlicher geäußert und sich sogar mit den Saudis gegen Israel verbündet hat. Gestern schrieb er öffentlich in der New York Times: „Als Gründer von Human Rights Watch muss ich etwas tun, was ich nie erwartet hätte: Ich muss den Kritikern der Organisation öffentlich beipflichten.“

Bernsteins zentraler Vorwurf: HRW mache bei der Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen keinen Unterschied mehr zwischen Demokratien und Ländern, die autokratisch regiert würden. Früher sei das anders gewesen. Da habe man sich bemüht, Öffentlichkeit herzustellen, wenn es keine gab. In Israel aber gebe es demokratische Institutionen und eine freie Presse. Trotzdem fixiere sich HRW im Nahostkonflikt ganz überwiegend auf dessen Rolle. Umgekehrt ignoriere die Organisation die Leiden der Menschen in der arabischen Welt und im Iran – obwohl „diese am meisten von der Aufmerksamkeit einer großen und finanzkräftigen Menschenrechtsorganisation profitieren könnten“.

Weiterhin bemerkt Bernstein, dass sich HRW nur für die Kriegsführung interessiere, dabei aber unberücksichtigt lasse, warum es überhaupt zu Kämpfen komme. „Israel ist immer ein Opfer von Angriffen gewesen – trotzdem richtet sich die Kritik von HRW hauptsächlich gegen dieses Land“, schreibt Bernstein. Hinzu komme, dass bis heute niemand wirklich beurteilen könne, welche Seite zum Beispiel im Gazakrieg Menschenrechte verletzt habe – HRW erwecke aber diesen Eindruck. Seinen Artikel schließt Bernstein mit einer Warnung an die Führung von Human Rights Watch: Wenn die Organisation bei der Betrachtung des Nahostkonflikts nicht wieder ihre Glaubwürdigkeit herstelle, dann werde sie generell an Bedeutung verlieren.

Robert L. Bernstein selbst ist ein humanistischer, amerikanischer Jude und Verleger der alten jüdischen Schule. Die antisemitischen Tendenzen seiner eigenen Menschenrechtsorganisation müssen ein schwerer Schlag für ihn sein. Ein Glück, dass die Gründer des UNO-Menschenrechtsrates nicht mehr miterleben müssen, was aus ihrer Organisation geworden ist.

(Spürnase: Tobias K.)




Broder kandidiert für ZdJ-Vorsitz

Henryk M. Broder (Foto), bekannt als scharfzüngiger und begnadeter Autor, wird um die Nachfolge von Charlotte Knobloch als Vorsitzender vom Zentralrat der Juden in Deutschland kandidieren. Der Zentralrat gebe ein „erbärmliches Bild in der Öffentlichkeit“ ab. Es könne nicht seine Aufgabe sein, „sich als das gute Gewissen Deutschlands aufzuführen“.

Der Zentralrat trete als „Reue-Entgegennahme-Instanz“ auf und stelle „Unbedenklichkeitserklärungen“ aus, wobei es „weder nach oben noch nach unten eine Schamgrenze“ gebe. Als Präsident werde er sich dafür einsetzen, dass die Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben werde. „Das Gesetz war gut gemeint, hat sich aber als kontraproduktiv erwiesen, indem es Idioten dazu verhilft, sich als Märtyrer im Kampf um die historische Wahrheit zu inszenieren“ argumentierte Broder.

Im Tagesspiegel schrieb Broder:

In zwei Jahren werde ich 65, ich habe immer das getan, was ich tun wollte. Jetzt ist die Zeit gekommen, das zu tun, was ich tun sollte. (…) Die Präsidentin – intern „Tante Charly“ genannt – scheint von dem Job überfordert. Wer die Pressemitteilungen liest, die von ihrem Büro herausgegeben werden, erfährt, dass ein Besuch bei der Frau des Bundespräsidenten zu den wichtigsten Erfahrungen ihres Lebens gehört. Ihre Stellvertreter belauern sich gegenseitig und warten darauf, wer als Erster aus der Deckung geht.

Was der Zentralrat tut oder unterlässt, das entscheidet dessen Generalsekretär, der die schwindende Bedeutung der Organisation durch taktische Allianzen und sinnfreien Aktionismus auszugleichen versucht. Zuletzt hat er den ehemaligen Berliner Finanzsenator, Thilo Sarrazin, wegen dessen kritischen Äußerungen über integrationsunwillige Migranten in eine Reihe mit Hitler und Goebbels gestellt und sich bald darauf für diese Entgleisung auf eine Weise entschuldigt, die vor allem eines demonstrierte: dass er keine Ahnung hat, wovon er redet.

Der Zentralrat vertritt eine kleine Minderheit, etwa 100 000 Juden, von denen die meisten nach 1989 aus der ehemaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik gekommen sind, sein Wort hat aber Gewicht. Besser gesagt: Es hatte Gewicht. Inzwischen werden dessen Stellungnahmen kaum noch wahrgenommen, weil er sich inflationär zu allem und jedem äußert. Den Rücktritt eines Ministerpräsidenten zu fordern, weil dieser sich in der Wortwahl vergriffen und von einer „Pogromstimmung gegen Manager“ gesprochen hat, ist nicht nur unangemessen sondern auch dumm. Man soll keine Forderungen erheben, zu deren Durchsetzung man nicht in der Lage ist. Es sei denn, man will sich vorsätzlich blamieren.
(…)
Der Zentralrat versteht sich als eine Art Frühwarnsystem gegen politischen Extremismus und andere aufziehende Gefahren. Das war die Rolle, die den kapitolinischen Gänsen im alten Rom zukam. Dennoch haben sie den Untergang Roms nicht verhindern können.
Es kann nicht die Aufgabe des Zentralrates sein, sich als das gute Gewissen Deutschlands aufzuführen. Es bringt auch nichts, „Wehret den Anfängen!“ zu schreien, wenn eine Handvoll Neonazis durch Möllenhagen in Mecklenburg-Vorpommern marschiert, und das Verbot der NPD zu fordern, was die Partei, die im Begriff ist, sich selbst zu zerlegen, nur in ihrer Scheinbedeutung bestätigt. Ebenso ist es nicht die Aufgabe des Zentralrates, den übrigen 79,9 Millionen Deutschen vorzuschreiben, wie sie mit ihrer Geschichte umgehen sollten. Liebesbeweise, die erzwungen werden, sind keine.

Der Zentralrat tritt als Reue-Entgegennahme-Instanz auf und stellt Unbedenklichkeitserklärungen aus, wobei es weder nach oben noch nach unten eine Schamgrenze gibt. Der Zentralrat hat seine Beziehungen zum Vatikan und zur deutschen Bischofskonferenz im Zuge der „Williamson-Affäre“ zeitweise abgebrochen; wenn ein Theater in der Provinz Fassbinders Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ aufführen will, eilt der Generalsekretär persönlich hin, um den Theaterleuten zu sagen, was sie machen beziehungsweise nicht machen sollen. Wenn das keine Beschäftigungstherapie ist, dann ist es nur lächerlich.

Als Präsident des Zentralrates werde ich für ein Ende des kleinkarierten Größenwahns sorgen, der sich immer mehr zumutet, als er zu leisten in der Lage ist.

Ich werde mich um gute Beziehungen zu den in Deutschland lebenden Moslems bemühen. Nicht zu religiösen Eiferern oder türkischen Nationalisten, die den Paragrafen 301 des türkischen Strafgesetzbuches („Beleidigung des Türkentums“) verteidigen oder verharmlosen und sich um jede Stellungnahme zu der Armenierfrage drücken, sondern zu solchen, die für eine strikte Trennung von Staat und Religion und für eine säkulare Gesellschaft eintreten.

Ich bin überzeugt, dass es keine partikularen jüdischen Interessen gibt. Ob jemand koscher isst oder halal oder doch lieber Kassler, ist Privatsache. Ebenso wann und zu welchem Gott er betet.
Religionsfreiheit beinhaltet auch das Recht, areligiös und antireligiös zu sein und sich über den eigenen und seiner Nachbarn Gott lustig machen zu können, ohne deswegen bedroht zu werden. Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat sind die Werte, die offensiv verteidigt werden müssen.

Gemäßigte, säkulare Moslems sind die, die zunächst am meisten unter der politischen Aufwertung religiöser Eiferer durch unsere Politiker leiden. Deshalb flüchten sie aus den Ghettos wie ihre deutschen Nachbarn. Und sie haben niemanden, der zum Dialog-Partner aufgewertet, durch die Islamkonferenzen wandert. Vielleicht liegt das daran, dass sie keine Sonderrolle beanspruchen, sondern einfach mit uns leben wollen.

Wir wünschen Henryk Broder viel Erfolg!

(Spürnasen: Thomas D., pinchador, unbekannt, miso, Klaus, Asma, Rainer, Martin und Eckhard)




Wilders in Philadelphia ausgebuht

Protesierende StudentenDer niederländische Politiker Geert Wilders hat gestern Abend an der Temple University in Philadelphia (USA) vor Studenten seinen Film Fitna gezeigt und eine Rede gehalten, die er kaum beenden konnte, weil er von Muslimen und Linksaktivisten ständig ausgebuht und unterbrochen wurde. Während einer anschließenden Fragerunde spitzte sich die Situation dermaßen zu, dass Wilders unter lauten Buh-Rufen mehrerer hundert Studenten aus dem Saal geführt werden musste. Wilders war vom David Horowitz Freedom Center für den Vortrag eingeladen worden.

(Spürnase: MMartin T.)




Die Ghetto-Lüge

Keupstraße in Köln-Mülheim„Tatsächlich ist es so, dass sogenannte Parallelgesellschaften wie zum Beispiel in Duisburg-Marxloh oder Köln-Mülheim vor allem durch die Wohnungspolitik der deutschen Behörden geschaffen wurden, die es lange Zeit für sinnvoller hielt, Türken in eigene Ghettos zu verfrachten, statt sie zusammen mit Deutschen wohnen zu lassen. Wenn es wirklich Parallelgesellschaften auf dieser Welt gibt, dann schon eher auf Mallorca.“ (Serdar Somuncu, „Der Antitürke“, S. 31-32)

„Als die Zahl der türkischen Familien im Block auf vier stieg, setzten sich die deutschen Familien haufenweise ab und zogen in andere Stadtteile. Die Unsrigen wiederum kamen in die leergewordenen Wohnungen. So waren wir endgültig von den Deutschen isoliert. Wir waren ständig zum Türkischsprechen verdammt.“ (Dursun Akcam, „Deutsches Heim – Glück allein“, S. 38)

So oder ähnlich lauten sie, die Vorwürfe der Türken an die Deutschen. Wir Deutschen sind daran schuld, dass die Türken hierzulande in Ghettos leben! Wir Deutsche haben sie ausgegrenzt, damit wir nicht von ihnen belästigt werden!

Ist das wirklich so? Die Autorin Hanne Straube hat Turkologie studiert, war längere Zeit in der Türkei, arbeitete auch als Sozialarbeiterin für türkische Familien in Deutschland. Viele ihrer Bücher sind der „Türkei-Versteher-Literatur“ zuzuordnen. Sie versuchen, Verständnis für die Türken und ihre Gewohnheiten zu erwecken. Und wer aufmerksam liest, kann die Geschichte von den Türken, die zusammengepfercht wurden, als Lüge entlarven. Sich in regelrechten Ghettos zusammenzufinden, war die volle Absicht der türkischen Zuwanderer, unter anderem deshalb, um wie im anatolischen Heimatdorf effektiv soziale Kontrolle auszuüben!

„Man versucht, die eigenen Verwandten nachzuziehen, möglichst gemeinsam in den gleichen Städten und Stadtvierteln zu siedeln und an denselben Arbeitsplätzen zu arbeiten. (…) Häufig und eng zusammenzusein ist die Devise.“ (Hanne Straube, „Türkisches Leben in der Bundesrepublik“, S. 189)

„In einer fremdethnischen Umwelt ist man noch stärker auf die traditionelle Nachbarschaftsgruppe angewiesen und ist bemüht, sie in voller Funktionsfähigkeit hier zu installieren. Dazu gehört, daß möglichst ähnliche Zustände wie im Dorf oder der mahalle aufgebaut werden. Zunächst versucht man eine räumliche Sicherung durch Besiedeln der Nachbarschaft mit Personen aus der Verwandtschaft, aus demselben Dorf oder aus derselben Region zu erreichen. Durch die Errichtung einer türkischen Binnenstruktur mit Läden, Vereinen, Cafés, Gebetsräumen oder gar einer Moschee ermöglicht sich beinahe ein traditionelles soziales und kulturelles Leben.“ (Hanne Straube, „Türkisches Leben in der Bundesrepublik“, S. 82)

„Je dichter die räumliche Nähe, um so geschlossener ist die Gruppe, aber auch die Kontrolle über die Einhaltung der Normen. In Häusern, in denen mehrere türkische Familien wohnen, geschieht nichts unbeobachtet. Man spricht über die Länge des neuen Rocks, die erhaltenen Briefe oder den Besuch, den man empfängt. (…) Vergleichbar streng verläuft die Kontrolle in der größeren Einheit des gemeinsamen Wohnviertels. Man kennt sich untereinander, wenn auch nur vom Hörensagen. (…) Jedes Fehlverhalten wird registriert und unweigerlich an eigene Verwandte, auch in der Türkei, weitergeleitet. Junge Frauen haben Angst, alleine durch ihr Wohnviertel zu laufen, da sie damit einen Vorwand für Klatsch bieten. Die Dörfler im Viertel würden diese Nachricht ins Heimatdorf vermitteln.“ (Hanne Straube, „Türkisches Leben in der Bundesrepublik“, S. 83)

(Foto: Keupstraße in Köln-Mülheim)




Ein modernes Land braucht keine Minarette

Lukas ReimannDer SVP-Nationalrat Lukas Reimann (Foto) erklärt in einem Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung, warum Minarette die Speerspitzen der Islamisierung Europas sind, die ein moderner Mensch zur Ausübung seiner Religion nicht braucht. In der Schweiz stehen bereits Hunderte von Moscheen. In den nächsten Jahren wird sich bei vielen die Frage nach einem Minarett-Bau stellen. Wer am 29. November seinen Stimmzettel ausfüllt, sollte sich fragen: Möchte ich persönlich ein Minarett in meiner Nachbarschaft? Nur ein Minarett-Verbot vermag dies zu verhindern.

Reimann schreibt:

Vorarlberg und Kärnten untersagen den Bau von Minaretten bereits. Es gab keinerlei internationale Proteste. Die Erfahrungen sind durchwegs positiv. Das Minarett hat – ebenso wenig wie das Gebot zur Ganzkörperverhüllung mit der Burka, die muslimische Zwangsehe, die Zwangsbeschneidung von Mädchen oder der Ehrenmord – nichts mit der Religionsausübung zu tun. Das Minarett ist im Koran nirgends erwähnt. Tausende Moscheen weltweit tragen kein Minarett – ohne dass die Ausübung des islamischen Glaubens damit behindert würde.

Das Minarett ist das Symbol des politischgesellschaftlichen Machtanspruchs des Islam. Der türkische Ministerpräsident Erdogan lässt sich dazu wie folgt zitieren: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“. …

Der Minarettstopp ist eine Absage an jene Islamisierung der Schweiz, die mit dem islamischen Gesetz Scharia in unauflösbaren Gegensatz gerät zu den in der Verfassung gewährleisteten Freiheits- und Grundrechten. Der Islam hat zwei Seiten. Einerseits ist er Religion, der anzugehören und die auszuüben jedem in der Schweiz wohnhaften Menschen im Rahmen der Religionsfreiheit gewährleistet ist – in der Gegenwart wie in der Zukunft. Andererseits verordnet der Islam seinen Anhängern eine verbindlich einzuhaltende Rechtsordnung, die Scharia. Diese steht im fundamentalen Widerspruch zu den Freiheitsrechten, wie sie in der Verfassung jedem in der Schweiz wohnhaften Menschen garantiert sind. Das Ja zum Minarettverbot ist ein Ja zu den Freiheitsrechten, ein Ja zu einer modernen und aufgeklärten Schweiz.

Wer für die Freiheit ist, stimmt einem Minarettverbot zu und ignoriert die Hexenverfolgung der Gutmenschen, die sich gegenüber jeglicher Islamkritik wie Großinquisitoren aufführen.

(Spürnase: Asma)




Stasi-Schnüfflerin wieder an der Macht

kerstin-kaiserBis in die Unterwäsche ihrer Mitstudentinnen schnüffelte Stasi-Verräterin Kerstin Kaiser (Foto), um dem Genossen Mielke Schlechtes über Mitmenschen hinterhertragen zu können. Ihr Stasioffizier schenkte ihr dafür ein Deo. Mit Hilfe der SPD kommt die schmuddelige Kommunistin, die nichts bereut, jetzt in Brandenburg an den Regierungstisch.

BILD berichtet:

Kerstin Kaiser (49, Linke) hat es geschafft. Jahrelang traf sie sich heimlich mit Regierungs-Chef Matthias Platzeck (55, SPD) zu Abendessen und Rotwein. Heute verhandelt sie mit ihm die rot-rote Koalition. Und bald wird sie als Fraktions-Chefin am Kabinettstisch sitzen. Trotz ihrer Stasi-Vergangenheit. Und die ist finster.

BILD las ihre Täter-Akte: 300 Seiten Verrat und Intrigen, Spitzel-Eifer und menschliche Schweinereien. Kaiser verriet alle und jeden, hetzte sogar ihrem Ex-Freund die Stasi auf den Hals. Als sie abgeschaltet werden sollte, heulte sie. Aber lesen Sie selbst:

Am 29. September 1978 nahmen zwei Stasi-Offiziere erstmals Kontakt zu Kerstin Henschke, so ihr Mädchenname, auf. Sofort bot die künftige Auslandsstudentin an, „über Probleme und Vorkommnisse der Gruppe zu informieren“.

Schon beim zweiten Treffen verpetzte sie eine Mitschülerin, „die Westsachen mit ins Internat nimmt“. Und versprach „ohne entsprechende Aufforderung, die Studentin intensiver unter Kontrolle zu halten“. Dafür bekam sie „ein Präsent im Wert von 40,- Mark“.

Sex und Verrat – Kaisers Schnüffeleien gingen bis in den Intim-Bereich!

Am 3. April 1979 verpflichtete sich Henschke-Kaiser, der Stasi fortan als Inoffizieller Mitarbeiter „IM Katrin“ zu dienen. Freiwillig und sehr eifrig. Eine Leningrader Mitstudentin verpetzte sie, weil sie „in unsauberen Jeans rumläuft“ und „sehr oft Nikis auf bloßer Haut“ trage, was „aufgrund ihrer etwas kräftigeren Figur anstößig wirkt“.

Eine andere, weil sie „ziemlich leicht mit verschiedenen Männern enge Beziehungen eingeht“, weshalb sich „sowjetische Studenten sehr offen über ihre Erlebnisse mit ihr aussprachen“. Auch eine Dozentin schwärzte sie an. Sie habe „engste private Beziehungen“ zu einer französischen Studentin gepflegt.

Besonders schäbig: Am 14. April 1980 „informierte sie darüber, dass sie ihr Verlöbnis mit dem DDR-Bürger (Name geschwärzt) gelöst habe. Weiter erklärte sie“, so die Akte, „dass er eventuell etwas von ihrer Zusammenarbeit mit dem MfS ahne. Er sei krankhaft eifersüchtig“ und „würde nie dulden, dass seine Ehefrau ihn so hintergeht“.

Unter dem Treffbericht steht der Vermerk: „Maßnahmen: Überprüfung.“ Kaum getrennt, hat sie ihrem Ex den Geheimdienst auf den Hals gehetzt… Ihr Judaslohn: Mal gute Bewertungen, mal ein Deospray zum Frauentag, mal eine „Schmuckdose im Wert von 20,- Rubel“.

Als die Stasi Anfang 1983 das Interesse an ihr verlor, „bestand IM Katrin aber auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem MfS und wünschte, dass sie nicht auf ein totes Gleis gestellt wird“. Kaiser weinte bei dem Treffen. Mit Erfolg: Bis Ende Mai 1984 durfte sie weiterspitzeln. Erst 1988, ein Jahr vor dem Mauerfall, landete ihre Akte im Archiv.

Nach der Wende räumte sie immer nur längst Bekanntes ein. Weil sie ihren Parteigenossen das Ausmaß der Spitzelei verschwieg, flog Kaiser 1994 aus dem Bundestag. Bis heute nennt sie die Stasi respektvoll „den Geheimdienst eines souveränen Staats“. Platzeck stört das nicht. IM „Katrin“ ist nun seine „Kaiserin“.

» Mail an Matthias Platzeck




Muslime planen Eroberung Roms

Islamisches Gebet vor dem KolloseumEine Gruppe renommierter Islamwissenschaftler warnt in einem offenen Brief an die italienische Botschaft den italienischen Innenminister Roberto Maroni davor, dass der französische Moslemverband „Union der islamischen Organisationen Frankreichs“ (UOIF) bei einem Moslemtreffen im April zur Eroberung Roms aufgerufen hat.

Gastredner „Dr.“ Tareq Suwaidan erklärte bei der Moslemkonferenz in Bourget seine Unterstützung für die Hamas zur Vernichtung Israels. In einem weiteren schritt steht die Eroberung des Abendlandes auf der Tagesordnung. Die französischen Islamologen warnen ihre Regierung seit Jahren vor den Gefahren der mit den Moslembrüdern verbundenen UOIF, die auf ihrer Website eine Friedenstaube schweben lässt, in Wahrheit jedoch die Ungläubigen vernichten und das Christentum auslöschen will. Als Sinnbild der verhassten Christenfeinde gilt ihnen Rom, das in aller Stille erobert werden soll.

Zu den Unterzeichnern des offenen Briefes gehören der französische Publizist und Gründer der Gruppe Joachim Véliocas, Sami A.Aldeeb Abu-Shalieh – Professor für arabisches Recht an der Universität Freiburg in der Schweiz, Arabischexperte René Marchand, der Historiker Louis Chagnon, Religionswissenschaftler Johan Bourlard aus Brüssel sowie die Islamwissenschaftlerinnen Marie Thérèse und Dominique Urvoy aus Toulouse.

(Spürnase: Dummer deutscher Michel)




Politische Islamkritik

Jetzt, wo PI eine neue Schallmauer durchstoßen hat (PI-Leser Verte war der 50.000ste und schickte uns obigen Screenshot), dürfen wir viele neue Interessenten in unseren Reihen begrüßen, unter denen sich möglicherweise auch einige „Sarrazinen“ befinden.

Also Islamkritiker, die von der linken Seite zu uns stoßen, wo man langsam zu begreifen scheint, was uns mit der islamisierenden Einwanderung zugemutet wird an grotesker, offener Verachtung gegenüber unseren humanistischen Errungenschaften wie Freiheit der Rede und des Denkens, Demokratie, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung der Frau.

Für unsere neuen Leser bringen wir in lockerer Folge Hinweise auf informative, zeitlose ältere Beiträge, die wertvolle Informationen über den politischen Islam enthalten. Heute machen wir den Anfang mit einem Verweis auf die „sieben Säulen der politischen Islamkritik“ und wünschen eine fruchtbare Lektüre.