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Zweiter Infostand in München

BPE- und PI-Infostand in MünchenBereits eine Woche nach dem ersten Infotag in der Münchner Fußgängerzone (PI berichtete) führte die PI-Gruppe München in Zusammenarbeit mit der Bürgerbewegung Pax Europa den nächsten durch. Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich viele interessierte Bürger ein, um über den Islam zu diskutieren und sich mit Informationsmaterial einzudecken.

BPE- und PI-Infostand in München

Am kommenden Mittwoch findet die bisher größte islamkritische Veranstaltung Münchens statt, und so rührten über ein Dutzend Aktivisten kräftig die Werbetrommel. Hunderte Flyer kamen unters Volk.

BPE- und PI-Infostand in München

Denn der Saal, der für 200 Personen ausgelegt ist, soll am 3. März schließlich randvoll gefüllt sein. Ab 19 Uhr werden zunächst zwei interessante Vorträge über die angebliche Toleranz des Islams und über Christenverfolgungen in islamischen Ländern zu hören sein, bevor dann eine offene Diskussion beginnt. Alle Fragen sind zugelassen. Es wird keine Tabus geben und das Ende ist offen.

BPE- und PI-Infostand in München

Selbstverständlich sind auch muslimische Mitbürger zu diesem Infoabend eingeladen. Aber nicht die von jener Sorte, die den Wirt des Abends bereits telefonisch einzuschüchtern versuchten. Der Eintritt ist frei und jeder darf seine Meinung sagen. Die Fragen müssen auch nicht schriftlich eingereicht werden, damit sie dann der Zensur zugeführt werden können, wie wir es im vergangenen Jahr bei einer Islam-Veranstaltung im Münchner Rathaus erlebt hatten. Natürlich steht es jedem frei, seine Fragen trotzdem schriftlich zu formulieren, wenn er sie nicht selber stellen möchte.

BPE- und PI-Infostand in München

So wie die Bürgerbewegung Pax Europa für Meinungsfreiheit und Demokratie einsteht, so gewährt sie dies auch bei ihren Veranstaltungen. An unserem Infostand haben wir an der Reaktion vieler Bürger gemerkt, wie sehr eine offene Debatte über die Religion des Friedens™ herbeigesehnt wird.

BPE- und PI-Infostand in München

Ein Tourist aus England bemerkte, dass ein solcher Infostand dort nicht so leicht durchzuführen wäre. Dort scheint die „Political Correctness“ in bezug auf den Islam schon sehr viel weiter fortgeschritten zu sein. Wir erlebten an diesem Nachmittag viele interessante Unterhaltungen.

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Keine dreihundert Meter entfernt hatten übrigens Muslime ebenfalls einen Infostand aufgebaut. Sie warben für „die am schnellsten wachsende Religion der Welt“ und für Pierre Vogels „Einladung zum Paradies“.

Einer der Standleute war ein langbärtiger Konvertit.

Die Hochglanz-Broschüren lockten mit Glück, Seligkeit und Frieden.

Solch schöne Versprechungen konnten wir natürlich nicht machen. Bei uns gab es nur harte Fakten und deutliche Warnungen vor einer Ideologie der Intoleranz, Gewalt und Unterdrückung.

Nichts zum Wohlfühlen also. Ein polarisierendes Thema, um das immer noch viele Bürger lieber einen Bogen machen. Entweder aus Angst, Desinteresse, Teilnahmslosigkeit, Unwissen oder linksgrüngutmenschlich-ideologischer Fixierung.

Für uns Islamkritiker gibt es also noch genug zu tun. Aber mit jeder Aktion wachen mehr Menschen auf und schärfen ihren Blick.

BPE- und PI-Infostand in München

» BPE-Veranstaltung in München: „Wie tolerant ist der Islam?“ mit Thomas Gross von CSI (Christian Solidarity International) und dem BPE-Vorstandsmitglied Wilfried Puhl-Schmidt. Termin: Mittwoch, den 3. März 2010, 19:00. Ort: Zunfthaus Sendling, Thalkirchner Straße 76, 80337 München.

(Text: byzanz / Fotos: RChandler – PI-Gruppe München)