Der deutsche Michel läßt sich von seinen gewählten Volkszertretern längst nicht mehr alles gefallen. Die Schulreform in Hamburg wurde erfolgreich gekippt und auch bei anderen Themen gehen die Menschen immer öfter auf die Straße. Das dieser Umstand auch einen politischen Wandel zur Folge haben wird, vermutet jetzt sogar ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Grünen.

In einem lesenswerten Artikel berichtet die taz:

Wütende Bürger

Leute betreiben öffentlich Affektabfuhr, und schon werden sie zum neuen politischen Subjekt erklärt. Dirk Kurbjuweit inszenierte den „Wutbürger“ für den Spiegel, die Süddeutsche Zeitung umkreiste das Phänomen und berichtete vom „Siegeszug der Wut-Literatur“. In demonstrativ postideologischer Manier wird dabei kein Unterschied zwischen Wut nach oben (Bahnhofsbauer) und Wut nach unten (Migranten) gemacht.

Die ganze „Debatte“ also ignorieren? Jetzt findet sich aber in dem kürzlich erschienenen Essay „Müdigkeitsgesellschaft“ des südkoreanischen Philosophen Byung-Chul Han eine Passage, die nahelegt, dass sich mit der Ankunft des Wutbürgers doch mehr ändern könnte als gedacht. Folgt man Han, ist die Wut nämlich ein anachronistischer und ebendeshalb utopischer Affekt. Er schreibt: „Im Zuge einer allgemeinen Beschleunigung und Hyperaktivität verlernen wir auch die Wut. Die Wut hat eine besondere Temporalität, die sich mit der allgemeinen Beschleunigung und Hyperaktivität nicht verträgt. Diese lässt keine temporale Weite zu. Die Zukunft verkürzt sich zur verlängerten Gegenwart. Ihr fehlt jede Negativität, die den Blick auf das Andere zuließe.“ Und weiter: „Die Wut stellt dagegen die Gegenwart ganz in Frage.“

Han verdrängt allerdings, dass sich „Negativität“ im politischen Raum allzu oft als Ressentiment gegen „die da oben“ äußert; erinnert sei nur an die rechtspopulistische Wählervereinigung „Bürger in Wut“ (BIW). Trotzdem glaubt er daran, dass die Wut eine geradezu subversive Antihaltung ist: „Die Wut ist ein Vermögen, das in der Lage ist, einen Zustand zu unterbrechen und einen neuen Zustand beginnen zu lassen.“ Er scheint keine Zweifel an der politischen Produktivität der Wut zu haben.

Bei Interesse bitte hier weiterlesen…

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72 KOMMENTARE

  1. Wenn ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Grünen einen politischen Wandel in Germanistan feststellt, dann muss diese These RICHTIG sein! Die Grünen wissen alles besser. 😉

  2. Was lange gärt wird endlich Wut!

    In demonstrativ postideologischer Manier wird dabei kein Unterschied zwischen Wut nach oben (Bahnhofsbauer) und Wut nach unten (Migranten) gemacht.

    Wut nach oben und Wut nach unten?

    Der Wutbürger fühlt sich wohl weniger durch Bahnhöfe bedroht als durch MohammedanerInnengewalt in Bahnhöfen!

  3. Und am Wahltag hat der ach so wütende Bürger erfahrungsgemäß wieder vergessen, wütend zu sein…

  4. @ 3 Galgenspielerin (11. Nov 2010 11:01)

    Die BIW auf Facebook unterstützen:

    http://www.facebook.com/pages/BURGER-IN-WUT/267063396173?ref=ts

    WIR sind das Volk!

    BIW auf Facebook unterstützen finde ich gut!

    Dennoch sollte uns allen klar sein, dass die Truppe um den Bremer Landtagsabgeordneten Jan Timke im Wahlkampf steht (22. Mai 2011) und unsere finanzielle Unterstützung benötigt…

    http://www.buerger-in-wut.de/cms/?d=spenden

    Wir verändern die Politik nicht durch Kommentare, sondern durch Politik!!!

  5. Die Wut der LinsgrünInnen auf die Zivilgesellschaft und die Verfassung:

    http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/360/360861.ziviles_engagement_im_fadenkreuz_des_sta.html

    11. November 2010
    Ziviles Engagement im Fadenkreuz des Staates

    Zur Ablehnung des Sächsischen Demokratiepreises durch AKuBIZ Pirna e.V. und zur damit verbundenen Kritik an der so genannten Antiextremismuserklärung erklären Claudia Roth MdB, und Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus:

    Demokratie lebt von vielfältigem Engagement. Dazu sind Freiräume für Kreativität und kritische Sichtweisen unerlässlich. Dass ausgerechnet der Demokratiepreis erst nach erfolgter „Gesinnungsprüfung“ verliehen wird, ist abwegig und fatal.

    Die potenziellen Preisträger sind Initiativen, die sich seit vielen Jahren mutig für Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus stark machen. All diese Engagierten stehen heute unter dem Generalverdacht des „Extremismus“, so lange sie nicht per Unterschrift das Gegenteil versichern. damit nicht genug: Wer den Demokratiepreis annehmen will, ist sogar gezwungen, die formaljuristische Verantwortung für die politischen Einstellungen seiner Bündnispartner zu übernehmen. Die geforderte Unterschrift wird so zum Politikum. Sie spiegelt ein grundsätzliches Misstrauen des Staates gegenüber der Zivilgesellschaft wider. Dieses Misstrauen ist es, das unsere Demokratie gefährdet – und nicht das Engagement von AKuBIZ Pirna e.V. und anderen hervorragenden Initiativen.

    Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck auf, ihre Programme und Auszeichnungen künftig so zu gestalten, dass zivilgesellschaftliche Akteure davon gefördert statt diffamiert werden. Dasselbe sollte sie auch bei den Landesregierungen anregen.

    In einer Zeit, in der sich viele Menschen enttäuscht ins Private zurückziehen, muss Politik zur Mitgestaltung der Demokratie ermutigen. Die Bundesregierung sollte die vorhandenen Beiträge zivilgesellschaftlicher Initiativen würdigen, anstatt sich vor ihnen zu fürchten.

  6. Welcher Bürger und welche Wut? Stuttgart 21 war initiiert und wer sich die Mühe machte und genau hinsah, erkannte dieses Schauspiel des Protestes und die wenigen Bürger waren lediglich Staffage. Ein Masse von Grauhaarigen stellt nicht das Gegengewicht zu den Schwarzvermummten, sondern ist eher der Überbau dazu. Der normale Bürger getraut sich nicht einmal am Wahltag abzurechnen. Ich wünschte der Bürger wäre in Wut, das was uns vorgeführt wurde, war nur ein Schauspiel und sollte der Republik vermitteln, es wäre der Normalbürger, so kann man eine Wut auch kanalisieren. Wäre der Bürger wütend, würde er zuerst den linksgrünen Mob zum Teufel jagen.

  7. Wer dies als die Wut der Bürger feiert, merkt nicht, daß er denen, die das Beil an die Wuzel unserer bürgerlichen Gesellschaft legen, auch noch applaudiert.

  8. @ #8 mvh (11. Nov 2010 11:28)

    Wäre der Bürger wütend, würde er zuerst den linksgrünen Mob zum Teufel jagen.

    Genau das wird noch passieren!
    Wir sind erst am Beginn – aber so manches Donnergrollen als Vorbote des Vulkanausbruchs ist bereits hörbar.

  9. #10 Denker (11. Nov 2010 11:35)

    Wir werden es bei der nächsten Wahl sehen.
    Es werden noch Wetten angenommen.

  10. In demonstrativ postideologischer Manier wird dabei kein Unterschied zwischen Wut nach oben (Bahnhofsbauer) und Wut nach unten (Migranten) gemacht.

    Aha. Und „Wut nach oben“ ist linkem Verständnis zufolge natürlich revolutionär, mutig und gut, im Gegensatz zu „Wut nach unten“. Wobei Wut über die „Migranten“-Misere keineswegs, wie hier angedeutet, ein Nach-unten-Treten gegen Hilflose und Schwächere ist, denn „Migranten“ (gemeint sind natürlich immer nur muslimische Immigranten, vor allem Araber und Türken) sind längst eine gegenüber dem Normalbürger privilegierte Kaste in Europa mit vielen Sonderrechten und dem besonderen Schutz der Obrigkeit und der veröffentlichten Meinung. Insofern ist Wut über die „Migranten“-Misere keine „Wut nach unten“, sondern vielmehr eine „Wut nach oben“, die sich in vielen Fällen eher gegen die verantwortlichen Politiker richtet als direkt gegen ausbeuterische und kriminelle Immigranten.

    Han verdrängt allerdings, dass sich “Negativität” im politischen Raum allzu oft als Ressentiment gegen “die da oben” äußert; erinnert sei nur an die rechtspopulistische Wählervereinigung “Bürger in Wut” (BIW).

    Wie jetzt? Plötzlich, wenn sie von „Rechts“ kommt, ist „Wut nach oben“ doch was Schlechtes?

    Sorry, aber ich muss gar nicht „hier weiterlesen“, um zu merken, dass das ein bescheuerter taz-Artikel ist.

  11. #12 Israel_Hands (11. Nov 2010 11:46)

    Insofern ist Wut über die „Migranten“-Misere keine “Wut nach unten”, sondern vielmehr eine „Wut nach oben“

    Völlig richtig. Allerdings bin ich nicht bereit, die Richtung der Wut als Parameter für ihre Berechtigung zu akzeptieren. Ein anständiger Mensch ist auf alle jene Dinge wütend, die frech und bösaratig sein Leben beeinträchtigen – egal ob die nun oben, unten oder seitlich daneben anzufinden sind.

  12. Die Wut der Bürger ist doch nur allzu verständlich und sie wird weiter steigen.

    Münchner Behörden schützen brutale Renten-Räuber

    Behörden-Irrsinn, nur weil man Angst hat, als ausländerfeindlich zu gelten? Die Münchner Justiz verfügt über aktuelle Bilder der Renten-Räuber – gibt sie aber allen Ernstes nicht für die Öffentlichkeitsfahndung frei…..

    http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/renten-raeuber-muenchen-die-bande-der-schande-998298.html

    München: Afghanische „Bereicherungsschätze“ rasten aus

    Drei zugewanderte afghanische Brüder sind bei einer Verkehrskontrolle völlig ausgeflippt und haben unvermittelt auf die deutschen Polizisten eingeprügelt. Anschließend behaupteten die Mohammedaner noch, von den Beamten bestohlen worden zu sein. (Quelle: http://www.abendzeitung.de/muenchen/225612 ).

  13. Mir wird allerdings einmal mehr schlecht, wenn ich sehe, dass die ganzen 68er so langsam ins Rentenalter kommen und dem zufolge jetzt sehr viel Zeit haben, ihren an sich kaputten linken Ideologieschrott – verkleidet als „Wutbürger“ oder gar als „wütender deutscher Michel“ – unters Volk zu bringen und so dann doch noch mal nach Herzenslust ihrer Lebenslüge frönen können.

  14. #13 Argutus rerum existimator (11. Nov 2010 11:52)

    #12 Israel_Hands (11. Nov 2010 11:46)

    Völlig richtig. Allerdings bin ich nicht bereit, die Richtung der Wut als Parameter für ihre Berechtigung zu akzeptieren.

    Das sehe ich genauso. „Wut nach unten“ ist ebenso wenig „prinzipiell gut“ wie „Wut nach oben“. Etwa wäre Wut gegen schwerbehinderte Kinder von Hartz-IV-Empfängern weder berechtigt noch gut; dasselbe gälte für generelle Wut gegen Fahrer von Mercedeslimousinen der S-Klasse.

  15. @ #11 MohaMettBroetchen (11. Nov 2010 11:45)

    Die nächste Wahl schon? Das ist aber sehr optimistisch. Volksbewegungen brauchen verdammt viel Anlaufzeit.

  16. Polizei bewachte Gysis Dienstwagen
    … während er gegen den Castor demonstrierte

    Randale, Tränengas, Molotowcocktails – bei der Castor-Demo am Wochenende ging ’ne Menge zu Bruch. Gut, wenn da das Auto in Sicherheit parkt…

    Während Gregor Gysi, Chef der Linksfraktion im Bundestag, in Dannenberg (Niedersachsen) einen Traktor im Demonstrationszug steuerte, passte die Polizei auf seinen silberfarbenen Audi A8 samt Fahrer auf.

    Eine Polizeisprecherin zu BILD: „Der Politiker hat seinen Wagen auf dem Geländevorplatz des Sägewerks in Dannenberg abgestellt – in Absprache mit dem Befehlsstellenleiter. Hier stehen in erster Linie Polizeifahrzeuge, aber Gysi durfte seinen Wagen ausnahmsweise dort abstellen.“

    Der CSU-Innenexperte Norbert Geis empört: „Herr Gysi hat ein schizophrenes Verhältnis zu unserer Rechtsordnung. Er gibt sein Auto in die Obhut der Polizei und unterstützt gleichzeitig durch seine Anwesenheit die Aggression der Demonstranten gegen die Polizei!“

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/11/gregor-gysi/polizei-bewacht-dienstwagen-waehrend-castor-demonstration.html

  17. 25 Millionen unsinnig für Castor-Blokaden verpulvert und die Grünen streiten sich im Bundestag mit der Union, wer die legitime demokratische Kraft im Land verkörpert?

    Nicht wer am lautesten brüllt repräsentiert die legitime Macht in einer Demorkatie, und noch viel weniger die Abgeordneten und erst recht nicht der Mob, sondern die Mehrheit der Bürger.

    Ab in die Wüste mit Verfassungsrichtern, die niemand gewählt hat und Schlichtungsausschüßen. Schluß mit Denkzettelwahlen und Blokadepolitik.

    Der Bürger sollte endlich direkt über wichtige Fragen entscheiden, damiot Deutschland wieder regierbar wird.

    Nur das wollen auch die Grünen in Wahrheit nicht, weil es viel leichter ist, einige Tausend Protestler zu organisieren, die auf Polizisten einhauen, als eine wirkliche Mehrheit.

    Jede Bundestagspartei weiß doch heute, dass wenigstens drei Viertel ihrer wichtigen Themen beim Bürger keine Chance hätten, wenn er tatsächlich mitbestimmen dürfte.

    Also ist man sich in einem einig in Berlin:

    Alle gemeinsam gegen den Bürger.

  18. #17 Denker (11. Nov 2010 12:02)

    Da Du es mit einem Vulkan vergleichst, hast Du wohl Recht, auch wenn ein Vulkan unberechenbarer ist.
    Aber wenn er ausbricht, wird es bestimmt Tote geben.
    Außerdem ist der Zustand nicht erst seit einem halben Jahr so dermaßen desaströs, daß wir schon oft auf die nächste Wahl hofften und scherst enttäuscht wurden.

  19. #18 HarryM (11. Nov 2010 12:03)

    Warum nicht gleich den Oskar für geschauspielte Integration ❓ :mrgreen:

  20. Die „Wut“ der Bürger (egal über welchen Sachverhalt) ist ja bei der uns interessierenden Problematik bisher eher ein unartikuliertes und dumpfes Grummeln.

    Es wäre Aufgabe der Politik, dieses Grummeln in vernünftiger Weise aufzugreifen und zu kanalisieren, damit es produktiv in politische Ansätze transformiert werden kann.

    Wut allein reicht nicht, die macht höchstens blind. Sie verfliegt auch immer wieder wenn die Sonne des nächsten Tages aufgeht.

    Gefragt ist die praktische Umsetzung in nachvollziehbarer und überzeugender Form.

  21. Bürger in Wut!

    Die Arroganz der Bürokraten ist doch inzwischen immer mehr gestiegen.
    Der Bürger ist nur noch ein notwendiges Übel und wird nach Bedarf abgezockt, von Leuten denen wirtschaftliches Denken fremd ist.
    Oft dient der Job nur zur eigenen Bereicherung. Und es gibt offensichtlich keine Kontrolle. Wie könnte hier sonst ein Gerichtsvollzieher immer wieder über Jahre in die eigene Tasche wirtschaften
    Und keiner will’s gemerkt haben?
    Kein Wunder, daß die Stadt so am Boden liegt, wenn man solche Staatsdiener hat. Geld verzockt, Geld unterschlagen, das Denken der „neuen Zeit“ greift um sich. Bereicherermentalität!

    http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/arid,194779_puid,1_pageid,17.html

    http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Pforzheim/arid,222107_puid,1_pageid,17.html

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2289685_0_9223_-ermittler-durchsuchen-pforzheimer-rathaus.html

    Und so wie er handeln offenbar immer mehr. Alte Tugenden, wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit u.s.w. landen auf dem Müllhaufen der Geschichte. Stattdessen Lüge und Verstellung!

    In der Beziehung hat Guido recht, spätrömische oder besser byzantische Dekadenz!

  22. Polizei bewacht Gysis Dienstwagen, während er gegen den Castor demonstriert

    Berlin – Randale, Tränengas, Molotowcocktails – bei der Castor-Demo am Wochenende ging ’ne Menge zu Bruch. Gut, wenn da das Auto in Sicherheit parkt…

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/11/gregor-gysi/polizei-bewacht-dienstwagen-waehrend-castor-demonstration.html

    Und hier http://baer.rewi.hu-berlin.de/profdrbaer/veroeffentlichungenhistorisch die Veröffentlichungsliste der neuen grünen Bundesverfassungsrichterin in spe, Susanne Baer! Mit einem solchen „Scheißdreck“ kommt man in höchste Staatsämter!!

  23. @ #20 MohaMettBroetchen (11. Nov 2010 12:22)

    Die Anspielung auf die Unberechenbarkeit ist durchaus gewollt! Deshalb brauchen wir Strukturen wie PI und Parteien und eine APO, um diese Unberechenbarkeit zumindest ein bischen zu zähmen und in Richtung Demokratie zu lenken!

    Man kann diesen bevortehenden Vulkanausbruch nämlich auch in Anti-Demokratische Bahnen lenken – und das gilt es zu verhindern.

  24. #18 HarryM (11. Nov 2010 12:03)
    Die dummen Taten der Bürokraten:

    http://www.focus.de/panorama/vermischtes/mesut-oezil-nationalspieler-erhaelt-bambi-fuer-integration_aid_570968.html

    Özil der allseits Mißbrauchte.
    ===========
    Der Mann ist ein guter Fussballer und verdient damit viel Geld. Es sei ihm gegönnt.
    Keine Missgunst.
    Aber was das mit Integration zu tun hat?

    Inzwischen kriegt doch jeder Zombi datt Bambi.

    P.S.: Der Roman „Bambi“ ist von Felix Salten geschrieben.
    Seiner Feder soll auch die
    „Josephine Mutzenbacher“ entstammen.
    Auf die Frage, ob das denn stimme, soll er nur enigmatisch gelächelt haben.
    Also Schluss mit Genuss mit Bambi.

  25. Man braucht über die Wut gar nicht zu philosophieren.

    Die Wut bekommt der arbeitende Teil der Bevölkerung dann, wenn er sich seine Einkommensabrechung anschaut – oder die Steuererklärung.

    Dann fragt er sich: Wo zum Henker ist das ganze Geld?

    Und erst im zweiten Schritt macht er sich Gedanken über Massenmigration mit Sozialbetrug, Verschwendung bei Riesen-Bauprojekten, etc. etc.

    Und wenn der Bürger dann seine Kinder aus der Schule zuhause empfängt, und sich die ganzen Geschichten anhören muss, die wohl das Beste sind, was der Staat an Bildung zu bieten hat (und das will nicht viel heißen), auch dann bekommt er einen Hals.

    Dem Bürger wird die Möglichkeit genommen, sein Schicksal selbst zu wenden. Er würde ja ackern und ackern, damit es seiner Familie gut geht. Doch es bringt nicht. Es profitiert ein anderer davon, mit dem der Bürger gar nichts zu tun hat. Und die Familie hat auch den Nachteil, weil der Bürger keine Zeit mehr hat, weil er so viel geackert hat.

    Und darum ist der Bürger wütend. Er fühlt sich ausgenutzt, er wird auch tatsächlich ausgenutzt. Für die idiotischen Ideologieprojekte der Linken, sei es Multikultur, sei es die Rettung der Staatsfinanzen von Griechenland das zum Dank Päckchen schickt.

    Jemand hat dem Bürger seine Freiheit genommen, schleichend, ohne dass er es bemerkt hat. Doch so langsam wacht er auf. Und dann kommt die Wut.

  26. #2 Eurabier

    Der Wutbürger fühlt sich wohl weniger durch Bahnhöfe bedroht als durch MohammedanerInnengewalt in Bahnhöfen!

    Aber im Gegensatz dazu lassen sich durch Bahnhöfe (oder auch Zwischenlager) viel mehr Menschen mobilisieren als durch MohammedanerInnengewalt. Ich bin mir aber nicht sicher, was du unter „Wutbürger“ verstehst.

    Das perfide ist, dass eine bestimmte Partei (ich will da keinen Namen nenne, aber sie fängt mit G an 😉 ) diese Wut für ihre Zwecke instrumentalisiert. Das wird denen mit Sicherheit ein paar Prozentpunkte bringen. Aber wann wenden diese ihre gut geölte Empörungsmaschinerie endlich mal gegen Moscheebauten an?

  27. Zitat…#25 Arno S. (11. Nov 2010 12:52)
    „P.S.: Der Roman “Bambi” ist von Felix Salten geschrieben.
    Seiner Feder soll auch die
    “Josephine Mutzenbacher” entstammen.
    Auf die Frage, ob das denn stimme, soll er nur enigmatisch gelächelt haben.
    Also Schluss mit Genuss mit Bambi.“
    _________________________________________

    Das stimmt; die Erben Saltens haben sogar
    auf Tantiemen dafür geklagt.

  28. Wut war noch nie ein wirklich produktives Gefühl. Wut als Ausdruck ist ein Zeichen von Schwäche und einer Adrenalinvergiftung… die Karft die in der Wut steckt gilt es umzuwandeln… Wer in Wut handelt, handelt meist impulsiv, unüberlegt und ist nicht exakt.

    Was wir brauchen sind kühle Köpfe und ein kluges Vorgehen… wenn die Wut sich beruhigt hat, nehmeich die Kraft und handele.

    Schwache Menschen werden wütend, weil sie nicht tun können was sie wollen. Starke Menschen handeln und machen was sie wollen.

    Und es gibt viel zu tun… also geben wir unserer Kraft etwas zu tun und handeln.

    By the Way: wer Interesse hat an innovativer-libraler und humanistischer Politik (ja, auch islamkritisch… 😉 ) der kann sich ja mal das Netzwerk 21 anschauen.

    Wir sind eine der Ur-Keimzellen der Partei „Die Freiheit“ und verstehen uns als eine Art „Think Tank“. Wir stehen NICHT in Konkurenz zur Partei „Die Freiheit“, sondern sind eher eine Bürgerbewegung, der Partei „Die Freiheit“ freundschaftlich verbunden und werden dort aktiv wo es „Die Freiheit“ – noch – nicht gibt.

    Warum also warten bis andere es für uns machen ?

    Ein Netzwerk aufzubauen lohnt sich, bei >gründung ensprechender Landesverbände ist dann schon eine Basis vorhanden…

    Lest euch doch mal unsere Grundsätze durch und wenn euch die gefallen: herzlich willkommen !

    http://www.netzwerk-21.de

    Wer wenn nicht wir ? Wann wenn nicht jetzt ?

    Es gibt bereits eine recht aktive Gruppe in NRW aber auch anderswo bundesweit.

    P.S.: „national konservative Patrioten“ oder „Bibeltreue“ werden wahrscheinlich keinen Spaß an uns haben 😉 aber für dieses Klientel gibt es auch schon Parteien und Gruppierungen….

  29. off topic:

    In der Türkei geht die Regierung von Erdogan bei der Islamisierung des Landes immer radikaler vor. Jetzt hat sie Ali Bardakoglu, den Chef der Religionsbehörde Diyanet, zum Rücktritt genötigt, weil dieser sich geweigert hat, das Tragen von Kopftüchern zur religiösen Pflicht der Frauen zu erklären.

    Oberster türkischer Religionswächter muss abtreten

    Ali Bardakoglu, Chef der Religionsbehörde, muss gehen. Der Regierung Erdogan missfiel, dass er das Kopftuchtragen nicht als Pflicht ansah.
    (. . . . . .)
    Die Zeitung schrieb, Bardakoglu habe der Regierung im Kopftuch-Streit eine klare Position verweigert, indem er erklärte, das Kopftuch sei für muslimische Frauen keine religiöse Pflicht, sondern eine persönliche Entscheidung. Alkohol hatte er zwar als Sünde im religiösen Sinne bezeichnet, „egal ob am Steuer eines Autos oder in den Bergen“. Allerdings sei es eine politische Frage, in welchen Situationen der Genuss von Alkohol auch eine Straftat sei.
    (. . . . . .)

  30. #31 OttoDd:

    Danke für den Link. Da kann ich jeden Satz unterschreiben. Das meiste stammt ja wohl von Aaron!?

    Wollt Ihr eine Ortsgruppe Tunis?? Ich fürchte nur, die wird nicht viel nützen 🙂

  31. Schauen wir mal wo das ganze hin führt. Das Problem wird sein, die Wut ernst zu nehmen und in realpolitisches Handeln zu integrieren. Sie kann den Diskurs anstoßen. Das wäre ein Weg um Wut in richtige Bahnen zu lenken.

    Klappt das nicht, bekommen wir ein echtes Sicherheitsproblem in Deutschland. Zu Recht!
    http://www.blaulicht-blog.net

  32. #37 WissenistMacht

    Das ist jetzt mindestens der zweite Hinweis von dir, dass du in Tunesien lebst. Nur aus Neugierde und Interesse: Wie kann man als Islamkritiker ausgerechnet in einem islamischen Land leben? Ich jedenfalls meide diese Länder wie der Teufel das Weihwasser 😉 , zumal es genug Alternativen gibt.

  33. @ Wissen ist Macht: ihr könnt ja dann die Falafel und Shawarma liefern… 😉

    Danke für den Hinweis auf deinen Beitrag, viel Glück euch beiden !

  34. In Frankreich nimmt die Wut der Bürger ebenfalls zu!

    Im Vorfeld einer möglichen Regierungsumbildung in Frankreich – Folge der sonnigen Streiktage der letzten Zeit – zieht Christine Tasin, die Gründerin von “Résistance Républicaine”, alle Register und nimmt diverse Minister – sie nennt sie “islamo-collabos” – unter die Lupe. Besonders die Themenkreise nationale Identität und Immigration werden untersucht. Das gut dokumentierte Fazit ist messerscharf: Ministre XY, dehors! (hinaus!)

    http://www.ripostelaique.com/Remaniement-ministeriel-les.html

    “Islam-Kollaborateure” – hat schon einen besonderen Beigeschmack!
    Auch hier sprechen die Leserkommentare (> “Courrier des lecteurs”) Bände…

  35. #40 KDL (11. Nov 2010 13:51)

    PI wird inernational, oder meinst Du, daß die Mohamedaner nur in Deutschland aktiv sind ❓ 😉

  36. #41 WissenistMacht

    Tja, wo die Liebe hinfällt… Das ist ein sehr schön geschriebener und interessanter Beitrag (merkwürdig, dass ich den im Sommer übersehen habe). Wenn du den Aufsatz noch ein bisschen ausbaust und als Roman veröffentlichst (so nach Art von „Maria, ihm schmeckt’s nicht“) wird das bestimmt ein Bestseller. Und vielleicht wird dieser auch, leicht geändert, vom ZDF verfilmt, um den Zuschauern zu zeigen, wie toll doch der Islam ist 😉 Aber tunesischer Wein? Da fall‘ ich als Weinliebhaber doch vom Glauben ab. Wie auch immer: Gegen solche Moslems wie euch habe ich beim besten Willen nichts einzuwenden

    Aber dein Beispiel zeigt aber auch, warum sich der Islam so rasant vermehrt: Egal ob ein Moslem oder eine Moslemin einen Andersgläubigen heiratet, es muss der Andersgläubige zum Islam konvertieren. Ich habe einen ähnlichen Fall vor ein paar Jahren selbst im Kollegenkreis erlebt. Er hat sich in eine hübsche Marrokanerin verliebt, und musste gegen den Widerstand ihrer Familie ankämpfen. Schließlich ist er zum Islam konvertiert und hat sie geheiratet. Zur Hochzeitsfeier in Deutschland waren alle Kollegen eingeladen und diese verlief exakt so, wie die von dir beschriebene typische tunesische Hochzeit (sehr laute Musik, Thron). Ergänzend: Es gab zuerst nur Süßigkeiten und erst gegen Mitternacht zum ersten mal was Herzhaftes zu essen. Alkohol gab es leider auch keinen. Ach ja: Der Konvertit hat im Gegensatz zu dir seine neue Religion ernst genommen und häufig versucht, uns davon zu überzeugen, womit er aber stets auf Granit gebissen hat.

  37. Ich höre immer Rechtspopulistische Wählervereinigung BIW. Kann mich mal jemand aufklären? Ich bin nicht nur wütend, weil Herr Seehofer auf einmal ins gleiche Horn stößt wie Herr Sarrazin, aber trotzdem nichts passiert, oder unsere Bundesangie Multikulti für gescheitert erklärt, aber trotzdem nichts passiert, Tatsachen verdreht werden, weil es dem Establishment besser in den Kram passt, aber trotzdem nicht passiert, weil man seine Meinung- oder Erfahrung- nicht ohne Konsequenzen wie Jobverlust kundtun kann, aber trotzdem nichts passiert, weil wir GEZ bezahlen müssen, wofür noch mal? Ach ja, richtig, weil man „einfach gestrickte“ so viel besser manipulieren kann, aber trotzdem nichts passiert, weil wir seit 1964!!! Leute im Ausland gesundheitlich mitversorgen, die über die Jahre mit dafür verantwortlich sind, dass man hier immer mehr bluten muss, die aber weder hier je in Deutschland waren, noch je eine Kopeke in System eingebracht haben, aber trotzdem nichts passiert, oder, oder, oder.
    Das sind nur ein paar Sachen, die mir tierisch auf den Sack gehen. Es werden sich bestimmt noch zwei andere finden, die ähnlich denken.
    Wenn man uns drei jetzt als Rechtspopulisten abstempeln will, OK, das wird mich aber auch weiterhin nicht daran hindern, die BIW zu wählen.
    Das hat natürlich Gründe:
    1. Ich kann lesen
    2. Ich kann verstehen
    3. Ich bin mit den Leitlinien einverstanden
    4. Gleiches gilt für das Bundesprogramm

    Ich wähle die BIW jedenfalls nicht, weil Jan Timke Kugelschreiber verteilt hat, wie die Spezialdemokraten es großspurig in unserer, leider einzigen, Zeitung behauptet haben. Das die etwas rotlastig sind, brauche ich wohl nicht zu betonen. Etwas bitte streichen.

  38. OT
    In einem Kommentar zu der Meldung von „Jihadwatch“ „Court blocks Oklahama anti-Sharia law behest of Hamas-linked CAIR“
    http://www.jihadwatch.org/2010/11/court-blocks-oklahoma-anti-sharia-law-at-behest-of-hamas-linked-cair.html
    beleuchtet ein Kommentator die juristischen verfassungsmäßigen Hintergründe dieser Entscheidung. Hier spielt der sog. „Lemon Test“ eine Rolle, der die Legalität einer Aktion der Regierung im Umgang mit einer Religion beurteilt. Der Kommentator (#13Tom Davis replied to comment from give me doughnuts | November 8, 2010 1:02 PM | Reply ) schreibt (ins Deutsche übersetzt):

    Auf keinen Fall kann der Lemon Test auf die Scharia angewandt werden. Hier ist der Test:
    1. Die Initiative der Regierung muß einen säkularen gesetzgeberischen Zweck haben
    2. Die Initiative der Regierung darf keinen primären Einfluß auf die Förderung oder Einschränkung einer Religion haben
    3. Die Initiative der Regierung darf nicht zu einer „übermäßigen Verwicklung der Regierung“ mit der Religion führen.
    Das Gesetz von Oklahoma genügt Punkt #1. Es genügt auch Punkt #2 und #3, wenn man annimmt, daß die Scharia so beschaffen ist, daß sie andere Religionen verbietet (oder behindert) und so beschaffen ist, daß die Regierung darin verwickelt ist.
    Oder angenommen, Test #3 wird nur dann nicht erfüllt, wenn die Regierung die Scharia nicht verbietet und erlaubt, daß der Zweck der Scharia ist, die Regierung zu dominieren und zu verwickeln. Das „OK law“ (Erklärung der Rechtmäßigkeit von Gesetzesanwendungen) verfehlt dann den Lemon Test nur, wenn der Gerichtshof ignorant ist oder unter Druck gesetzt wurde.

    Der nächste Kommentator (#14sewsalot | November 8, 2010 1:08 PM | Reply ) schreibt danach euphorisch (ins Deutsche übersetzt):

    Nun, CAIR (islamistische Organisation) wäre gar nicht in der Lage, all den bösen Druck zu erzeugen auch in Ihren Köpfen!!!
    70% der Bürger von Oklahoma wissen nun, daß der Islam und die Scharia nicht konform mit der Verfassung sind!!
    HA! Es ist wirklich lustig, wenn Sie das denken.
    Alle wirklichen Amerikaner in Oklahoma pissen auf den Islam!!
    Was für eine Chance, die Feinde der Scharia und des Islams aufzuwecken. YEE HAWWWWWW!! Was für ein Weckruf!!
    DIE SONNE IST SO HOCH WIE DAS AUGE EINES ELEFANTEN, UND ES SCHEINT SO; DASS DIE FREIHEIT ZUM HIMMEL STEIGT…OH; WAS FÜR EIN SCHÖNER MORGEN11
    Der Islam wird seiner idiotischen Scharia-Scheiße ausgesetzt!

  39. Meine Wut ist grenzenlos. Ich will, daß die Blockparteien mit ihren Versagern und Selbstbedienern in meinem Land kein Land mehr sehen und daß die volksfernen Politruks, die über viele Jahrzehnte die Menschen schamlos belogen und sich gierig bereichert haben vom Futtertrog wegmüssen.

    Aber ich bleibe in all‘ meiner Wut eiskalt und besonnen. Ich falle auf keine Lüge, keinen Betrug mehr herein und versuche in meinem persönlichen Umfeld und überall wo sich privat und geschäftlich die Gelegenheit zu einem Gespräch ergibt die Menschen aufzuklären.

    Die Betrüger haben den Bogen überspannt, sie haben die Menschen zu lange schon für noch dümmer, materialistischer und oberflächlicher gehalten als sie es selbst sind. Jetzt bricht die Flut der Medienverdummung und der Blockparteienpropaganda. Jetzt erkennen immer mehr Wähler welchen Gaunern, Lumpen und Verbrechern sie viel zu lange aufgesessen sind.

    Die nächsten Wahlen werden spannend.

  40. #46 KDL:

    Danke für Deine Antwort. Es gibt hier durchaus Spitzenweine. Die sind zwar teuer (weil vom Staat mit Strafsteuer belegt) aber nicht von der Hand zu weisen.

    Wenn Du einen weiteren Grund braucht, warum ich hier bleibe, dann überzeugt Dich vielleicht dieser:

    http://www.bilder-hochladen.net/files/ge6j-9-jpg.html

    Am 03.12. nehmen meine Frau und ich am PI-Stammtisch in Nürnberg teil (sofern alles klappt und SpiderPig nicht die Daten verwechselt hat 😉 . Da kann die Papier-Moslemin dann in natura „beäugt“ werden.

  41. Recht herzlichen Dank für das hübsche Foto. Aber da hast du ja eine sehr junge Frau, denn nach deinen früheren Kommentaren musst du deutlich älter sein. Oder ist das einfach nur ein älteres Foto 😉

    Bis Nürnberg ist es ein bisschen weit, ansonsten wäre ich gerne dabei.

  42. #41 WissenistMacht (11. Nov 2010 13:58)

    Warum warst Du nicht bei Pierre?
    Da wäre es einfacher gewesen Mohamedaner zu werden.
    Einfach die Schahada aufsagen …… erledigt. 😉

  43. #53 KDL:

    Der Altersunterschied spielt in dieser Kultur (wie man ja von ihrem Gründer weiss 😉 ), keine so überragende Rolle wie in D.

    Ausserdem habe ich jetzt endlich die Gelegenheit, Dir meine Interpretation Deines undurchsichtigen Nicks zu geben: Kraft Durch Liebe 🙂

  44. #52 WissenistMacht (11. Nov 2010 15:42)

    Kannst uns auf dem Weg zurück besuchen kommen.
    Wir holen Euch von Zagreb ab 😉

    Und liebe Grüße an PI-Nbg., wir sind in gutem Kontakt. 😉

  45. Er scheint keine Zweifel an der politischen Produktivität der Wut zu haben.

    Hab ich auch nicht.

    Man erinnere sich nur an die Vergangenheit.
    Oftmals ging einem politischen Umsturz die Wut des Volkes über seine Herrscher voraus.

    Die Bauernaufstände, von denen einer zur Abschaffung der Leibeigenschaft führte.

    Die Aufstände der Arbeiter im Zeitalter der Industialisierung.

    Die französische Revolution war ebenfalls aus der Wut des Volkes auf den masslosen Adel geboren.

    Und was was mit den Montagsdemonstrationen in der DDR?

    Alles Massnahmen, die zu bedeutenden politischen Änderungen führten.

    Die Herrscherkaste darf nicht glauben, dass sich Menschen alles gefallen lassen, nur weil man in einer „Zivilisation“ lebt und „Diskussionskultur“ pflegt.

    Bringen die zivilisierten Handlungsweisen keinen Erfolg, erinnert sich der Mensch an seine vorzivilisatorischen Handlungen.

  46. #54 MMB:

    Der Pierre dürfte wohl vereinnahmender sein als der Mufti von Tunis. Das wäre wohl eher nicht mein Fall 🙂

    Zagreb liegt nicht an Strecke! Wir sind nur wegen des Christkindlesmarkt in Nürnberg, weil meine Frau die Rostbratwürste und den Glühwein liiiebt 😉

  47. #55 WissenistMacht (11. Nov 2010 16:17)

    Der Altersunterschied spielt in dieser Kultur … keine so überragende Rolle wie in D.

    Wenn ich mich nicht falsch erinnere, dann schriebst du doch kürzlich, daß alle deine drei Kinder Akademiker sind. Da ist das Baby aber früh dran … 🙂

  48. #58 WissenistMacht (11. Nov 2010 16:21)

    O.K., aber jammer nachher nicht rum, weil Du verpaßt haben könntest. 😉

    Vorm Christkindlesmarkt bin ich immer geflüchtet. 1x und nie wieder. Selbst wenn man nur in die stadt wollte war ein eigenständiges Vorankommen fast unmöglich.
    Total kommerzialisiert und überlaufen.

  49. #59 Argutus:

    Ich bin zwar 42 Jahre verheiratet, aber nicht immer mit derselben Frau (ooops, das dürfen unsere katholischen Freunde jetzt nicht mitlesen!). Das Baby auf dem Foto ist ein Neffe, der Josef heisst. Also so zu sagen ein Leih-Baby, um andere zu täuschen 😉

    Meine Frau wollte nur mal sehen, wie ihr so etwas steht.

  50. @HarryM
    Also dass die Werte verschwinden ist logisch. Sie werden ja weder geehrt noch geliebt. Alles mögliche wurde ja weggeworfen, auch die Werte. Nun fehlt alles und jeder wurschtelt für sich.

    Woher kommen unsere Werte? Aus der Bibel. Wenn keiner das weiss, kann dass keiner Leben und merkt auch nicht was verloren ist.

    Templarii

  51. #55 WissenistMacht

    „Kraft Durch Liebe“ klingt gut. Mein Nick ist aber leider völlig trivial, es sind einfach nur meine Initialen. Ich habe mir schon oft überlegt, mir einen sprechenden Nick zu geben (vielleicht sowas wie „Ideologien – nein danke“). Aber jetzt hat sich mittlerweile jeder an die 3 Buchstaben gewöhnt.

  52. #62 templarii:

    Woher kommen unsere Werte? Aus der Bibel.

    Das mag nach Ihrer Meinung richtig sein und das dürfen Sie ja auch gerne weiterhin glauben.

    Einer sauberen Faktenanalyse hält eine solche Behauptung allerdings nur schwer stand.

  53. #64 WissenistMacht (11. Nov 2010 17:07)

    Einer sauberen Faktenanalyse hält eine solche Behauptung allerdings nur schwer stand.

    So ein höfliches Understatement ist doch immer wieder etwas Feines. 🙂

  54. #22 Islam-bringt Unglück über die Welt (11. Nov 2010 12:08) Österreich hat nun seinen türkischen Sarrazin

    Die hysterischen Reaktionen der Politik auf die teils krausen Thesen des türkischen Botschafters zeugen nicht von Problembewusstsein, sondern von üblicher Verdrängung.

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/609341/Oesterreich-hat-nun-seinen-tuerkischen-Sarrazin?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/609016/index.do&direct=609016

    ———————-

    möglicherweise ist die presse auch schon von türken aufgekauft.

    diesen wachsweichen, knieschlotternden artikel schreibt der chefredakteur!

    jetzt verstehe ich auch, wieso fast nur lobgesänge von türken zum botschafterinterview durchkommen und sachliche gegenkritik nicht.

    es ist ein jammer, anscheinend kann man gesinnung wirklich kaufen. bei den sog. eliten.

  55. Umfrage

    Bürger fühlen sich der Politik ausgeliefert

    Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus – so steht es im Grundgesetz, aber die Mehrheit der Bürger glaubt einer Forsa-Umfrage zufolge nicht daran. Demnach beklagen 79 Prozent, auf die Interessen des Volkes werde kaum Rücksicht genommen.

    Hamburg – Die meisten Deutschen bezweifeln, dass die Staatsgewalt tatsächlich vom Volke ausgeht, wie es im Grundgesetz steht. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Forsa-Umfrage für den „Stern“ beklagen 79 Prozent, dass auf die Interessen des Volkes hierzulande kaum Rücksicht genommen werde.

    Nur 17 haben den Eindruck, dass das Volk etwas zu sagen hat. Wenig Einfluss messen die Bürger offenbar auch den Wahlen bei. Lediglich vier Prozent der Deutschen glauben laut der Umfrage, Wahlentscheidungen würden in starkem Maße die Richtung der Politik bestimmen. 53 Prozent sehen „etwas Einfluss“. 43 Prozent sind der Ansicht, dass Wahlen für die Richtung der Politik bedeutungslos sind.

    Um am politischen Geschehen stärker mitwirken zu können, wünschen der Umfrage zufolge 79 Prozent der Bürger Volksbegehren und Volksentscheide auch auf Bundesebene. Das Meinungsforschungsinstitut befragte am 25. und 26. Oktober 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

    Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine bundesweite Umfrage des Leipziger Institut für Marktforschung für die „Leipziger Volkszeitung“. Für 58 Prozent der Bundesbürger zeigen demnach die jüngsten Proteste eine tiefe Entfremdung zwischen dem Volk und den Politikern. 70 Prozent mahnen die Politik, diese Proteste ernst zu nehmen und sie als Aufforderung zur Reform der politischen Entscheidungsprozesse aufzufassen. 61 Prozent ziehen den Schluss, dass Deutschland mehr Volksentscheide brauche. Zwei Drittel (66 Prozent) sind der Auffassung, dass die Menschen Ängste vor der Zukunft plagen und die Politik ihre Entscheidungen besser erklären und gegebenenfalls auch anpassen müsse.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,728640,00.html

  56. Solange die bürger noch nicht so grosse wut haben, dass sie gegen den islam samt seiner besatzungsmacht in der brd mit scharia, harem und zwangsehen demonstriert, ist es den machthabern anscheinend ziemlich egal. Zumindest sind die erzwungenen „erfolge“ keine gefahr für „die da oben“.

    Im gegenteil, schliesslich hat ja schon der staatsrundfunk und das -tv vor wochen verkündet, wann der castor losfährt.
    Da konnten sich alle krawallmacher bestens vorbereiten. Und das soll nicht gewollt gewesen sein?

  57. #67 Elisa38 (11. Nov 2010 17:45)

    Ja, vor Allem wenn man bedenkt, daß man den Castor-Transport in den Spätherbst verlegt, wenn die Ernte eingefahren ist und die vielen Trecker für eine Blockade frei sind.
    Warum verlegt man solche Transporte nicht in die Erntezeit ❓

  58. Deutschland hat ein Warzen-Risiko, guckstu hier:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article10845330/Gruene-wollen-Rebellen-und-Regierende-zugleich-sein.html

    Wenn ich die Fratze auf dem Titelfoto sehe, kommt mir mein Montagsmorgen-Kaffee hoch!!
    (fällt mir eben ein, hat sich schon erledigt, habe die Künast-Fresse Anfang der Woche als Titel in einem Artikel zur Wahl zum Berliner Bürgermeisteramt gesehen)

    „sicher ist nur das Risiko“
    ……grün zu wählen, um nachher festzustellen, dass man von Irren Meinungsdiktatoren regiert wird, bin ‚mal gespannt, was sich dieses ganze linksradikale Dreckspack z.B. zum Thema Islam noch einfallen lässt, wenn das jetzt schon so einen Terror mit den Atommülltransporten gibt, die ja bekanntermassen die gleichen Arschlöcher verschuldet haben (Stichwort „Schneller Brüter“).

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