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PRO kandidiert zur Berliner Wahl

Auch Immigranten unterstützen den Wettbewerb der Meinungen

Pro kandidiert im September in Berlin. Das klingt nicht neu, ist es aber in gewissem Sinne schon. Denn zur Kandidatur gehört nicht nur der in einem Hinterzimmer bekundete Wille, sondern auch das Sammeln der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Unterschriften zur Unterstützung der Kandidatur. In Berlin sind das weit über 8.000, wohlgemerkt von wahlberechtigten Berlinern mit voller Adresse, was von der linken Verwaltung bei bestimmten Parteien besonders gründlich geprüft wird.

Solche Unterschriften bekommt man nicht, indem man durch die Lande reist, sondern indem man vor Ort Präsenz zeigt und von Tür zu Tür geht. Die Aktiven der Pro-Bewegung sind darin seit vielen Jahren erfahren und können jetzt vermelden, dass sie schon beachtlich viele Unterschriften zusammen haben – so viel (6409 letzten Freitag), dass man von einer Teilnahme an der Wahl im September ausgehen kann – auch wenn ein grüner Bürgermeister schon versucht, den Wahlkampf der unerwünschten Partei zu verbieten. Pro-Berlin berichtet:

In zwei Drittel der Berliner Bezirke hat pro Deutschland mittlerweile die für den Antritt zur Wahl der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nötigen Unterstützungsunterschriften bei den Wahlämtern eingereicht. Nach Spandau, Marzahn-Hellersdorf und Tempelhof-Schöneberg wurde die Marke von 185 gültigen Unterschriften in der Woche vor Pfingsten in Charlottenburg-Wilmersdorf, Pankow und Steglitz-Zehlendorf deutlich und in Neukölln sowie in Lichtenberg knapp überschritten. Für die Landesliste befinden sich mehr als 2.400 Unterstützungsunterschriften in der Prüfung; zur Zahl der gültigen Unterschriften (nötig sind mindesten 2.200) kann aber derzeit nichts mitgeteilt werden.

Während die Sammlung der noch fehlenden Unterstützungsunterschriften für die BVV-Kandidaturen in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Reinickendorf und Treptow-Köpenick eher ein Selbstläufer ist, konzentriert sich jetzt die Arbeit der Kreisverbände der Bürgerbewegung auf die Erfüllung der Wahlteilnahmevoraussetzungen in den 78 Direktwahlkreisen für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus. Hier sind je 45 gültige Unterstützungsunterschriften für die Präsenz auf dem Stimmzettel nötig.

Nach Pfingsten wird pro Deutschland auch in Friedrichshain-Kreuzberg Informationsstände für die Unterschriftensammlung aufstellen. Die Bezirksverwaltung des grünen Bürgermeisters Dr. Franz Schulz knickte am 9. Juni 2011 vor dem Verwaltungsgericht Berlin ein und stimmte einem Vergleich zu, der die sofortige Genehmigung von pro-Deutschland-Infoständen in Friedrichshain und Kreuzberg vorsieht. Dem war eine umfassende Ortsbesichtigung von Spitzenbeamten des Bezirksamtes mit einem Verwaltungsrichter und dem Vorsitzenden der Bürgerbewegung pro Deutschland, Manfred Rouhs, vorausgegangen, die am Donnerstag vor Pfingsten vier Stunden lang diesbezüglich geeignete Standorte im Bezirk in Augenschein genommen haben.

Vielen Dank allen Spürnasen zum Thema!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Absurdes Miteinander in Augsburg

Beim gestrigen „Frühlingsfest des Integrationsbeirates“ in Augsburg durfte ich Zeuge des absurden Miteinanders werden. Obligatorisch waren die Grünen vor Ort, die mit reichlich Infomaterial, u.a. für den EU-Beitritt der Türkei, auch ihren „Grünen Arbeitskreis Migration, Flucht und Menschenrechte“ vorstellen durften.

(Von faxendicke76)

Die Augsburger Grünen schreiben denn auch:

Die von Sarrazin, Seehofer und Innenminister Friedrich angestoßene Diskussionen über Migration, den Islam usw. macht deutlich, dass man in Deutschland ein Gegengewicht und FürsprecherInnen für Migranten /innen braucht. Die mediale Kraft, die von diesen Kräften ausgeht, macht eine Gegenöffentlichkeitsarbeit dringend notwendig. Ob es um das Unterbringen der AsylbewerberInnen, die Bildungsdefizite von Kindern mit Migrationshintergrund, die Einbürgerung des Islams oder die gleichberechtige Teilhabe in allen gesellschaftlichen Ebenen geht, die Diskussionen müssen mit den MigrantInnen geführt werden und nicht über die MigrantInnen….

Unmittelbar daneben hatte die Ahmadiyya Gemeinde-ihren Stand aufgeschlagen und ebenfalls reichlich Infomaterial bereitgestellt.

In einem dort erhältlichen Flyer über „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ fand ich folgendes zu lesen vor:

Neben dem Schaden für den Körper verursacht Schweinefleisch aber auch einen Schaden für die Seele. Jedes Nahrungsmittel beeinhaltet eine Eigenart aufgrund der Beschaffenheit, mit der es ausgestattet ist und durch die es entsteht. Das Schwein verhält sich abstoßend, insbesondere seine sexuellen Eigenheiten sind verwerflich. Das wirkt sich auf den aus der es isst….

Bereits früher ist dieser Verband mit der Aussage auffällig geworden, dass Schweinefleischkonsum zu Homosexualität führt.

Die WELT berichtete vor vier Jahren unter dem Titel „Schweinefleisch macht schwul“:

Der umstrittene Beitrag ist nach Angaben der muslimischen Vereinigung bereits zwei Jahre alt. Er erschien im Jugend-Journal der Gemeinde und ist online aufrufbar. Die Autorin diskutiert „Auswirkungen von Schweinefleischverzehr auf das menschliche Moralverhalten“. Sie bezeichnet das Schwein als „schamloses Tier“, das „Ausprägung gewisser Verhaltensweisen des Konsumenten“ präge. Sie schreibt, dass der frühere geistliche Führer der Ahmadiyya, Hazrat Mirza Tahir Ahmad, „den zunehmenden Hang zur Homosexualität mit dem Schweinefleischverzehr in unserer Gesellschaft in Verbindung“ gesetzt habe. Der Dachverband in Frankfurt am Main erklärte dazu jetzt: Die genauen Worte des verstorbenen vierten Oberhaupts der AMJ seien „derzeit nicht verfügbar“.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Bühnenauftritt des dritten Augsburger Bürgermeisters Peter Grab und dem Integrationsberatsvorsitzenden Ahmet Akcay, der selbst Mitglied im Bildungsverein der islamistischen VIKZ-Moschee „Eschenhof“ ist (PI berichtete bereits).

Nach diesen bereichernden Eindrücken habe ich mir beim nächsten Metzger erstmal eine schön warme Leberkässemmel besorgt und habe mit zärtlichen Gedanken an Volker Beck meinen Abendspaziergang beendet.




Keine Einbürgerung wegen „Integrationsdefizits“

Frankreich ImmigrationDas druckfrische Immigrationsgesetz erlaubt der französischen Regierung, Personen wegen „Unwürdigkeit oder mangelnder Integration“ die Einbürgerung zu verweigern. Dies hat ein Algerier jetzt bereits zu spüren bekommen. Das französische Innenministerium verweigerte ihm trotz vierjähriger Ehe mit einer Französin die Staatsbürgerschaft wegen eines Integrationsdefizits: Er hat die Gleichheit zwischen Mann und Frau nicht respektiert.

Laut Ermittlungsbericht, durfte die Ehefrau des Algeriers nur nach entsprechender Erlaubnis des Ehemanns das Wort ergreifen. Überdies habe der Mann nicht gewollt, dass seine Frau alleine die Wohnung verlässt oder eine Berufstätigkeit ausübe. Dieses Verhalten wurde von den Behörden als „unvereinbar“ mit dem Gleichheitsprinzip zwischen den Geschlechtern eingestuft.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy stellte jüngst das Thema der nationalen Identität sowie der Rolle des Islam in der französischen Republik in den Mittelpunkt der politischen Debatte. Der Präsident verschärfte seine Ausländer-Politik seit dem vergangenen Sommer, als er sogar Roma rumänischer und bulgarischer Nationalität vom Land auswies, obwohl die beiden Länder zur EU gehören. Innenminister Gueant erregte jüngst großes Aufsehen, als er sagte, viele Franzosen fühlten sich „nicht mehr zu Hause“, weil es so viele Ausländer im Lande gebe.

Das neue Immigrationsgesetz ist seit vergangenen Donnerstag in Kraft und offenbar ist es den Franzosen bislang ernst damit.

(Spürnase: melli39ibk)




Henkel: „Der Euro bedroht Europa“

HenkelDer ehemalige BDI-Chef Hans-Olaf Henkel (Foto), hat Verständnis für die europaweite Wut auf die politischen Entscheidungsträger. „Scheitert der Euro, scheitert Europa“, sagte Henkel der Bild am Sonntag. Dagegen will Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, wie seine Kanzlerin Merkel noch mehr deutsches Geld in dieses Chaos stecken.

Der Focus schreibt:

„Scheitert der Euro, scheitert Europa“, sagte Henkel der „Bild am Sonntag“. Insofern müsse man sagen: „Der Euro bedroht Europa.“ Henkel machte ökonomische Unterschiede zwischen den Euroländern für die anhaltende Währungskrise verantwortlich. „Es wird Zeit, dass sich die Politik mit der wahren Ursache der Misere befasst: dem sturen Festhalten am Einheitseuro für unterschiedliche Wirtschaftskulturen“, sagte der frühere BDI-Chef weiter.

Dadurch würden südeuropäische EU-Staaten daran gehindert, ihre Währungen abzuwerten und so wieder wettbewerbsfähig zu werden, kritisierte Henkel. Umgekehrt würden die übrigen EU-Staaten so gezwungen, immer neue Rettungspakete zu schnüren. Zwar wäre es heute sicher sehr schwierig, die Einheitswährung aufzugeben, doch „es ist unverantwortlich, weiter zu behaupten, es gäbe keine Alternative“.

Der ehemalige BDI-Chef äußerte Verständnis für europaweite Wut auf die politischen Entscheidungsträger: „Die deutschen Steuerzahler werden langsam sauer, die Griechen sind es schon länger. Kein Wunder, von hier werden dauernd neue Rettungspakete versandt, dort würgen immer neue Sparpakete die Wirtschaft ab. Obwohl wir immer mehr zahlen, schimpfen die Studenten in Athen, die Arbeitslosen in Lissabon und die Protestierenden in Madrid immer öfter auf Deutschland. Kein Wunder, wenn unsere Politiker sich gezwungen sehen, die Schuldnerländer im Süden dauernd zu schulmeistern.“

Kauder befürwortet Hilfen für Griechenland

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) warnte währenddessen davor, Griechenland neue Hilfen nicht zu gewähren. In diesem Fall drohe eine neue Wirtschafts- und Finanzkrise, sagte der CDU-Politiker ebenfalls der „BamS“.
„Ich kann die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger gut verstehen, aber die neuen Hilfen nicht zu gewähren, wäre hochriskant und damit unverantwortlich“, mahnte Kauder. Er sprach sich allerdings zugleich dafür aus, neue Hilfen an harte Bedingungen zu knüpfen.

Am Vortag hatte bereits Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer wöchentlichen Videobotschaft ein eindringliches Plädoyer für Griechenlandhilfen gehalten. Sie warnte davor, dass sich die Schuldenkrise andernfalls zu einem Wirtschaftsabschwung in Deutschland führen könnte.

Warum hört unsere Regierung nicht auf solche Fachleute wie Hans-Olaf Henkel? Warum hört sie nicht auf sämtliche kompetenten Wirtschaftsökonomen, die vor diesem Wahnsinn warnen?

Die CDU/CSU ist bis auf wenige Ausnahmen jetzt auch völlig im EU-Taumel. Dass der Aufschwung Deutschlands nur durch die „Griechenlandhilfen“ zu erhalten sei, ist eine „Beruhigungspille“ für den besorgten Bürger. Offensichtlich hoffen Merkel, Kauder & Co, dass sie ihre „Karriere“ mit Hilfe des Imperiums der Europäischen Union erhalten können. Für diesen „Erfolg“ legt man dann halt auch Deutschland mit seiner starken Wirtschaftskraft auf den Opferaltar der EUdSSR.

(Von Michael Böthel)




„Der Müll Afrikas“

So bezeichnet der kongolesische UN-Vertreter die Flüchtlinge, denen Italien Freifahrscheine für ganz Europa ausstellt. Die Bezeichnungen „Müll“ , „Ratten“ , „Abfall“ sollen gefallen sein. Sie würden in den Straßen herumlungern, sich prostituieren und mit allem handeln. Nun ist Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf, weit entfernt von jeder Rassismuskritik.

„SOS-Österreich“ berichtet:

Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG), veröffentlichte gestern einen offenen Brief, der letzte Nacht auf der italienischen Nachrichten-Website Julienews veröffentlicht wurde und in dem er sich unverblümt über die in Süditalien aufhältigen „Immigranten“ äußert, die über die Insel Lampedusa hereinkommen und deren Zahl ständig zunimmt.

„Süditalien“, so schreibt er, „erhält nicht nur den Müll aus dem Norden, sondern auch solche aus Afrika (nämlich die afrikanischen ‘Immigranten’, die hier als Krämer und Bettler auf den Straßen auftreten)“.

„Die Afrikaner, die ich manchmal in Italien sehe“, führt der kongolesischen Diplomat fort, „verkaufen alles und jedes und prostituieren sich, sie sind der Abschaum Afrikas. Diese Leute, die als Krämer an den Stränden auftreten und in den Straßen der Städte herumlungern, sind in keiner Weise repräsentativ für die Afrikaner in Afrika, die für den Wiederaufbau und die Entwicklung ihrer Heimatländer kämpfen. Angesichts dieser Tatsache frage ich mich, warum Italien und andere europäischen Länder sowie die arabischen Staaten es zulassen und tolerieren, dass solche Personen sich auf ihrem nationalen Territorium aufhalten. „

(Spürnase: WahrerSozialDemokrat)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




FAS: DIE FREIHEIT und die Wahrheit

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung befasst sich heute in einem umfangreichen Artikel unter dem Titel „Wie es sich in Wahrheit so verhält“ mit der neuen Partei DIE FREIHEIT. Der Journalist Alard von Kittlitz hatte sich durch einen Besuch beim Gründungsparteitag des rheinland-pfälzischen Landesverbandes in Worms Eindrücke verschafft. Er erlebte dort vor allem eine sehr engagierte Rede des stellvertretenden Bundesvorsitzenden.

Marc Doll hatte sich dort in einer Rede seinem Ärger über die meist tendenziöse Berichterstattung über DIE FREIHEIT in vielen Medien Luft verschafft: „Von mir aus hetzt weiter aus der Deckung! Nennt Euch dann aber nicht links, sondern nennt Euch Denunzianten gegen den Willen des Volkes!“.

Die FAS geht im Vergleich zu anderen Presseorganen relativ fair mit der neuen Partei um und nennt einige Programmpunkte:

Die Partei fordert mehr direkte Demokratie „nach Schweizer Vorbild“. Sie fordert einen sofortigen Einwanderungsstopp und die Abschaffung aller Integrationshilfen. Das Kopftuch soll in öffentlichen Einrichtungen verboten werden, alle Imame in Deutschland sollen ein Papier unterzeichnen, dass deutsche Rechtsnormen über dem islamischen Gesetz stehen und die „Scharia“ in Deutschland nie Gültigkeit haben werde.

Allerdings mahnt der FAS-Journalist, dass einige der Forderungen „mit den Grund- und Bürgerrechten kaum vereinbar erscheinen“. Sie schimmert eben doch immer wieder durch, die sorgsam anerzogene politisch korrekte Gesinnung.

Hier der gesamte Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (hier zum download).




Weitere Gewalt in Berliner U-Bahn

Für die Bundeshauptstadt Berlin sollte man Warnhinweise für das Nutzen des öffentlichen Nahverkehrs herausgeben. Auch an diesem Pfingst-Wochenende kam es wieder zu Gewalt und Überfällen in der Berliner U-Bahn.

Die Ankündigungen des rot-roten Senats, mehr Polizeipräsenz in den Bahnhöfen zu zeigen, wurden bisher nicht umgesetzt.

Der Tagesspiegel berichtet:

Ein Unbekannter hat am Sonnabend einem anderen Fahrgast in der U-Bahn gegen den Kopf getreten und ihn verletzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte ein 58-Jähriger kurz vor 17 Uhr in der U5 am Cottbusser Platz einen unbekannten Fahrgast gebeten, die Beine beiseite zu nehmen, damit er sich setzen kann. Bevor der Unbekannte am Bahnhof Hellersdorf ausstieg, trat er dem Mann mehrfach gegen den Kopf und flüchtete.

Der Angegriffene erlitt Platzwunden an den Augen zu und musste kurzzeitig ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen den Schläger wegen gefährlicher Körperverletzung.

Bereits in der Nacht zu Sonnabend war es an zwei weiteren U-Bahnstationen zu schweren Übergriffen gekommen. Gegen 2 Uhr überfielen Unbekannte einen 18-Jährigen an der Haltestelle Hermannstraße in Neukölln. Sie verprügelten ihn und raubten sein Geld.
Etwa zur selben Zeit wurde ein 28-Jähriger am U-Bahnhof Wittenbergplatz attackiert und seiner Tasche beraubt. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen.

In den vergangenen Wochen und Monaten war es in Berlin wiederholt zu Übergriffen auf U-Bahnhöfen oder in den Zügen gekommen. So war der 30-jährige Malergeselle Marcel R. am 11. Februar im U-Bahnhof Lichtenberg so brutal zusammengeschlagen worden, dass er drei Wochen lang im künstlichen Koma lag.

Erst am Freitag hatte die Gewerkschaft der Polizei kritisiert, dass die Landeseinsatzreserve der Polizei, die eigentlich die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr erhöhen sollte, zum Teil für die Bekämpfung von Autobrandstiftern abgezogen worden war. Die Sicherheit der Fahrgäste gehe vor.

Nach etlichen Übergriffen im Nahverkehr wollte die Polizei ihre Präsenz dort eigentlich erhöhen.

Die Entwicklungen in Berlin sind auf einem dramatischen Tiefpunkt. Die Regierung schaut weg, und schützt die Bürger nicht mehr. Die Hoffnungen richten sich auf den 18. September…




Masseneinwanderung nach Europa hält an

Lampedusa FlüchtlingeDer Ansturm auf das „Tor von Europa“ läuft ungebremst weiter. Mehr als 1500 Immigranten kamen gestern in Lampedusa an. Während die Fernsehanstalten von „vielen Frauen und Kindern“ berichteten, spricht die dpa von 135 Frauen und 22 Kindern.

Der „Focus“ schreibt:

Eine neue Flüchtlingswelle schwappt nach Süditalien. Mehr als 1500 Immigranten kamen am Samstag wieder auf der winzigen Mittelmeer-Felseninsel Lampedusa an. Wie italienische Medien berichteten, stammen die meisten von ihnen aus Tunesien.
Rund 300 der Immigranten kämen hingegen aus Libyen, hieß es. Ihr Kahn mit zahlreichen Frauen und Kindern an Bord war schon in der Nacht von der Küstenwache in den Hafen geleitet worden. Insgesamt hätten 135 Frauen und 22 teils kleine Kinder Lampedusa erreicht.
Ein Anfang April geschlossenes Abschiebeabkommen zwischen Rom und Tunis hatte den Strom der Tunesier eine Zeit lang aufgehalten. Vorher – nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali im Januar – hatten über 23 000 tunesische Migranten von Tunesien über die gefährliche Mittelmeerroute Lampedusa erreicht. In den vergangenen Wochen hingegen flohen zunehmend Menschen vor dem blutigen Bürgerkrieg aus Libyen nach Süditalien.

Nach jüngsten Angaben des italienischen Innenministeriums trafen seit Beginn der Unruhen in Nordafrika im Januar insgesamt über 42 800 Immigranten an den italienischen Küsten an, davon über 33 000 allein auf Lampedusa. Nur 130 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt gelegen, ist die nur 20 Quadratkilometer große Insel seit langem für viele Verzweifelte ein „Tor nach Europa“.

Die Völkerwanderung von Afrika nach Europa geht weiter. Inwiefern dass auch mit der Eröffnung von EU-Büros in Afrika zu tun hat, bleibt vorerst offen…




Mit Gewerkschaft gegen den Papst

Im September kommt der Papst nach Deutschland. Höchste Zeit also, Gegenmaßnahmen zu planen, denn bekanntlich geschehen in katholischen Ländern täglich schlimme Menschenrechtsverletzungen, besonders gegen alle, die Sex haben. So verwundert es nicht, dass Verbandsfunktionäre, die allein Kraft ihrer sexuellen Orientierung bereits Beruf und Auskommen sicher haben, in vorderster Front kämpfen.

Auch  Gewerkschaftsbosse ergreifen wieder freudig die Gelegenheit,  einmal mehr Beitragsgelder, die sie für die tarifrechtliche Vertretung ihrer Mitglieder erschwindelt haben, zu veruntreuen. Nicht fehlen dürfen jene Religionskritiker, die stets verstummen, wenn das Gespräch auf den Islam kommt und sich nicht selten schützend vor Moscheebauten stellen, beim Thema Christentum aber ganz mutig eine dicke Hose bekommen. Erstaunlich, wieviele „humanistische Vereine“ zu diesem Zweck existieren, von denen der Normalsterbliche noch nie gehört hat und vermutlich auch nie wieder hören wird – schon garnicht, wenn es um Menschenrechte in islamischen Ländern und öffentliche Aktionen zu deren Kritik geht. Die Achse des Guten entdeckte den Bericht zum Thema bei Kath.net:

Mittlerweile über 30 Gruppen wollen am 22. September mit einer Demo gegen die „menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik“ des Papstes im Allgemeinen und seine Rede vor dem Deutschen Bundesstag im Besonderen protestieren. Politische Organisationen wie ver.queer der Gewerkschaft Ver.di, die Berliner SchwuSos (SPD) und der Bundesverband der Grünen Jugend geben sich genauso die Ehre wie kämpferische Atheisten-Bünde, darunter natürlich die um mediale Knaller nie verlegene Giordano-Bruno-Stiftung, aber auch eher in die Jahre gekommene Glaubensgemeinschaften wie der Humanistische Verband, die Humanistische Union und der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten.

Daneben ein buntes Panoptikum der vom rot-roten Senat gehätschelten, nicht selten liebevoll alimentierten zivilgesellschaftlichen Tugendwächter der Anti-Diskriminierung und sexuellen Demokratie: die „Regenbogenforellen“, „AndersArtig“, „pro familia“ oder „Seitenwechsel“. Selbst der ansonsten eher anders fokussierten Organisation „Berlin Leder und Fetisch e.V.“ schwoll die politische Ader.

Inzwischen ist eine Resolution verfasst, die im Papst einen der „Hauptverantwortlichen für die Unterdrückung von Lesben, Schwulen und Transgender auf der Welt“ sieht. Auf internationaler Ebene, so heißt es da, kämpfe der Vatikan Seit an Seit selbst mit brutalen Diktaturen gegen die Menschenrechte der Genannten. Zudem schmähe Joseph Ratzinger die Entscheidungen demokratisch gewählter Parlamente zur rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare als „Legalisierung des Bösen“ und rufe Katholiken zum Widerstand auf. Weiter missachte der Papst die reproduktiven Rechte der Frau – Abtreibung Verhütung – und verdamme durch seine „Kondom-Politik“ viele Menschen zur Krankheit, schließlich gar ihren Tod billigend in Kauf nehmend.

Es kommt also niemand Geringeres als der Feind des Menschengeschlechtes in die Bundeshauptstadt. „Es gibt viel zu tun“, meinte ein LSVD-Vertreter denn auch zu Beginn des konspirativen Treffens und klagte über die Papstfreunde, die etwa mittels des „Tagesspiegels“ durch tägliche Spekulationen über den Messort – Schlossplatz Charlottenburg oder Olympiastadion? – die Erwartungen geschickt in die Höhe schaukelten. Damit der bessere Teil der Menschheit dem Staatsgast der Bundesrepublik Deutschland also organisatorisch Paroli bieten kann, holte sich der LSVD den im Kampf mit Ordnungsämtern und Polizeipräsidien gestählten Geschäftsführer des Christopher Street Day (CSD) an die Seite. Zur Einordnung: Die Homo-Parade hat jedes Jahr etwa eine halbe Million Besucher.

Doch ist politisch korrektes Protestieren an sich schon eine logistische Herausforderung. So handelte es sich bei der zur Abstimmung gestellten Route auch eher um eine Wallfahrt durch das geschichtspolitische Gedenkmekka Berlin. Die AIDS-Opfer-Stele „Gegen das Vergessen“ an der Berliner Urania sowie das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten durften als gesetzt gelten. Dem Anlass entsprechend musste also noch am Giordano-Bruno-Denkmal am Potsdamer Platz vorbeigepilgert werden – schließlich sei die katholische Kirche der Hort des wissenschaftsfeindlichen Obskurantismus – und dem Canisius-Kolleg, der Jesuiten-Schule, wo der „Missbrauchsskandal“ 2010 seinen Anfang nahm. Warum man glaubte, dass es in Zeiten einer Familienministerin Schröder, die selbst schon an CSD-Paraden teilnahm, eine politische Aussage sei, das Adenauer-Haus zu passieren, wird das Geheimnis der Veranstalter bleiben.

Doch hatte der LSVD die Rechnung ohne die Frauen gemacht. „Ich bin brüskiert und betroffen, dass die Frauen auf dieser Route gar nicht vorkommen. Das ist eine reine Schwulen-Demo“, meinte eine Vertreterin des Arbeitskreises Frauengesundheit. Applaus im Saale. Den Homo-Lobbyisten war eine Lektion in Geschlechtergerechtigkeit erteilt. Doch selbst kollektivem Nachdenken wollte es nicht gelingen, auf der Route, so lang sie war, zwei bis drei Stunden wurden für den Marsch bei etwa 10 000 Teilnehmern veranschlagt, irgendeinen vernünftigen frauenpolitischen Bezug zu konstruieren – „vielleicht an der Charité vorbei. Da werden ja auch Abbrüche vorgenommen“.

Zudem, so wurde eingewandt, führe der Weg der Station Canisius-Kolleg wegen weitgehend durch unbelebte Straßen, den Tiergarten auf der einen und sterile Botschaftsareale auf der anderen Seite. Nicht gerade attraktiv für Demonstranten, durch leere Straßen zu laufen. Und wo sollte man beginnen? Am Brandenburger Tor neben dem Reichstag, wo der Papst um 16.30 Uhr spricht, und dann weiterziehen? „Das finde ich super. Wir finden den Papst eben zum Weglaufen“, meinte ein Teilnehmer.

„Es wäre doch schön, den Papst mit einem Pfeifkonzert zu empfangen. Dazu müssen wir aber auch rechtzeitig da sein“, meinte ein anderer. Das fand allgemeine Zustimmung. Also Beschluss: 16 Uhr Demobeginn am Brandenburger Tor. Vielleicht mit medial effektvollem Verlassen des Reichstages durch die Grünen-Abgeordneten, die bereits angekündigt haben, der Papstrede demonstrativ fernbleiben zu wollen.

„Können wir nicht an ein paar Kirchen vorbei? Ich habe gehört, dass es da Public Viewing geben wird“, meinte eine Vertreterin der Regenbogenforellen. „Und warum ziehen wir nicht in den Osten? Da hätten wir sicher viel Zustimmung. Schließlich waren die dort nicht dem religiösen Zwang ausgesetzt wie wir im Kirchenstaat Westdeutschland“, schlug ein „kämpferischer Atheist“ vor, wie er sich selbst vorstellte. „Ja, super“, meinten die Frauen, die eifersüchtig über das ihnen zugefallene Veto wachten, „der Rosa-Luxemburg-Platz würde natürlich gehen“. Das freute den Vertreter der Partei „Die Linke“, deren Zentrale sich in unmittelbarer Nähe zum Platz befindet. Damit war die ursprünglich vorgeschlagene Route schnell passé. Das rief Bernd Fischer auf den Plan, den Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik der Grünen. „Ich bin erschüttert, dass wir nicht zur Urania ziehen, um der AIDS-Opfer zu gedenken.“

Es half alles nichts. Die gedächtnispolitische Korrektheit sollte die Demo nicht um die mediale Aufmerksamkeit und möglichst viele Teilnehmer bringen. Zum Schloss Charlottenburg zu ziehen, wo der Papst im Anschluss an seine Parlamentsrede eine Messe zelebrieren wird, wurde dann aber doch verworfen. Das Gelände wäre zu weiträumig abgesperrt. Der LSVD-Vertreter brachte es auf den Punkt: „Uns muss es darum gehen, das Herz des Katholizismus zu treffen. Also müssen wir zur Hedwigs-Kathedrale, der Kirche des Berliner Erzbischofs. Wir wollen den Papst in Charlottenburg ja auch gar nicht körperlich attackieren. Das ist mir persönlich übrigens viel zu unangenehm.“

Schnell einigte sich die Versammlung auf die Hedwigskathedrale als Endpunkt der Demo. Weil dort aber auf einer großen Leinwand der Papstgottesdienst übertragen werden wird, gab es Zweifel, ob die Stadt das genehmigen würde. Alternativ verständigte man sich auf den Alexanderplatz als Endstation. Ein Teilnehmer: „Wenn die Gottesdienst feiern, feiern wir auf dem Alex mit Tanz. Das ist doch ein wunderbares Kontrastprogramm.“

Der Kreativität sollen auch ansonsten keine Grenzen gesetzt sein. Wie die Wagen des Demozuges gestaltet werden, bleibt der Phantasie der teilnehmenden Gruppen überlassen. Schon jetzt hat der LSVD ein Quartett von zwei Päpstinnen und zwei Päpsten aufgestellt, die beim baldigen schwul-lesbischen Stadtfest mit ihrem selbstgebastelten Papamobil durch die Stadt fahren werden. Und die Vertreterin der Regenbogenforelle will das kreative Potenzial Kreuzberg-Neuköllns mobilisieren, um die Nachtruhe des Papstes in der dort gelegenen Nuntiatur etwa durch geübte Trommler zu stören. „Wunderbar“, meinte der LSVD-Vertreter anerkennend. Heiliger Vater, willkommen in Berlin!

Erstaunlich, dass es sich bei der Zusammensetzung der Kämpfer gegen religiöse Unterdrückung fast deckungsgleich um solche Gruppen handelt, die jeden Moscheebau in Deutschland vor den Protesten islamkritischer „Populisten“ schützen zu müssen meinen. Nicht wenige der Gruppen sind inzwischen auch gern gesehene Gäste bei „Kirchentagen“.

Vielen Dank allen Spürnasen zum Thema!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Wulff: Mehr Ehen zwischen Christen & Muslimen

Nachdem unser islambewegter Bundespräsident schon im Vorjahr mit seiner Äußerung, auch der Islam gehöre zu Deutschland, für erhebliche Irritationen sorgte (weniger in den Mainstream-Medien, aber doch wohl im Volke), hat er – wie die JF vom 10.6. berichtet – auf dem Kirchentag in Dresden ein neues Anliegen zum Besten bzw. zum Schlechten gegeben: Christian Wulff wünscht sich mehr Ehen zwischen Christen und Muslimen!

(Von Felizitas Küble)

Ein befreundeter katholischer Geistlicher meinte hierzu in einem Telefonat ironisch: „Schicken wir unserem Bundespräsidenten doch Rasierklingen nach Berlin, damit er seine Tochter Annalena schon mal rechtzeitig beschneiden lassen kann!“ – Vielleicht dachte er ein wenig an die bekannte amerikanische „Tea-Party“, die aus Protest massenhaft Teebeutel an Politiker sandte.

Eine solche Rasierklingen-Idee wäre nicht schlecht, weil sie zugleich einen Protest gegen die brutale, in vielen islamischen Ländern (vor allem Afrikas) weitverbreitete Genitalverstümmelung darstellen würde.

Jährlich werden weltweit schätzungsweise drei Millionen Mädchen beschnitten. Vor allem in Afrika werden die Opfer immer jünger. Weil es dort in manchen Staaten Bestrebungen gibt, gegen diese grausame Praxis vorzugehen, sagen sich viele Moslems: Bevor es gar nicht mehr klappt, müssen wir unser Mädchen schnell noch beschneiden lassen!

Statt gegen diese brutale Körperverletzung zu protestieren, die auch in Deutschland tausende Opfer fordert, wünscht sich unser aller Bundespräsident mehr Ehen zwischen Christen und Moslems. Ist ihm nicht klar, wie frauenfeindlich solch ein Ansinnen ist?!

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