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Rettungsschirm: Die „Liste der Gerechten“

Es war ein schicksalsträchtiger Tag heute für Deutschland und Europa. Das Thema „Euro-Rettungsschirm“ (oder „Finanzkriegsanleihe“) wurde hier heute schon hinreichend beleuchtet. Etwas zu kurz kam bei aller Sachberichterstattung aber der „Faktor Mensch“. Wer sich heute auch nur in Ausschnitten die Bundestagsdebatte zu der namentlichen Abstimmung über das EFSF-Gesetz angeschaut hat, dem ist nicht entgangen, unter welcher immensen Anspannung zehn Unions-, drei FDP-, ein Grüner- und ein SPD-Abgeordneter dem „Zug der Lemminge“ in ihren Fraktionen widerstanden haben.

Schon gestern beschrieb im Fernsehen Wolfgang Bosbach, wie man die Abweichler über Wochen hinweg bearbeitet und gemobbt hat, so dass er sogar seine erneute Bundestagskandidatur nach dieser Erfahrung infrage stellte.

Das Verhalten der Bundeskanzlerin, von Minister Schäuble oder auch den Künasts, Roths und Trittins dieser Welt z.B. während der Rede von Klaus-Peter Willsch (CDU), war – gelinde gesagt – unter aller Sau. Es sollte den Redner verletzen, aus dem Konzept bringen, ausgrenzen, damit er nur ja für das Volk und die Nachwelt vor der Kamera eine schlechte, verunsicherte Figur macht.

Nun, den Gefallen haben er und auch Frank Schäffler (hier seine Rede im Video) von der FDP ihnen nicht getan. Und Klaus-Peter Willsch hat sogar gleich heute noch seine Rede in seinem Hauptstadtbrief an seine Freunde und Unterstützer in der ganzen Republik versandt. Er weiß offenbar – nach dem Spiel ist vor dem Spiel – dass das nicht der letzte „Rettungsschirm“ war, der von diesem Bundestag aufgespannt wurde…

Es wäre nicht das erste mal, dass sich die Geschichte – vielleicht erst lange später – in Dankbarkeit einer kleinen, opferbereiten Minderheit erinnert, um es einmal etwas theatralisch auszudrücken.

Wir wollen darum hier die Namen der tapferen Männer (ja es waren leider nur solche!), die heute gegen ihre Fraktionen mit Nein gestimmt haben – sozusagen auf einer „Liste der Gerechten“ – bekannt geben:

» Wolfgang Bosbach (CDU), Bergisch Gladbach
wolfgang.bosbach@wk.bundestag.de

» Thomas Dörflinger (CDU, Waldshut-Tiengen
thomas.doerflinger@bundestag.de

» Herbert Frankenhauser (CSU), München
herbert.frankenhauser@bundestag.de

» Alexander Funk (CDU), Homburg
alexander.funk@bundestag.de

» Dr. Peter Gauweiler (CSU), München
peter.gauweiler@bundestag.de

» Josef Göppel (CSU), Herrieden
josef.goeppel@bundestag.de

» Manfred Kolbe (CDU), Schkeuditz
manfred.kolbe@bundestag.de

» Dr. Carsten Linnemann (CDU), Paderborn
carsten.linnemann@bundestag.de

» Thomas Silberhorn (CSU), Bamberg
thomas.silberhorn@bundestag.de

» Klaus-Peter Willsch (CDU), Hohenstein
klaus-peter.willsch@bundestag.de

» Wolfgang Gunkel (SPD), Görlitz
wolfgang.gunkel@bundestag.de

» Jens Ackermann (FDP), Wanzleben
jens.ackermann@bundestag.de

» Frank Schäffler (FDP), Bünde
frank.schaeffler@bundestag.de

» Torsten Staffeldt (FDP), Bremen
torsten.staffeldt@bundestag.de

» Hans-Christian Ströbele (Grüne), Berlin
hans-christian.stroebele@bundestag.de

Immerhin enthalten haben sich noch Veronika Bellmann (CDU), Ottmar Schreiner (SPD) und Sylvia Canel (FDP).

Sicher kann jeder dieser Abgeordneten Bürgen- (wir meinen natürlich Bürger-)Zuspruch in diesen Tagen gebrauchen!




Wir gratulieren Moslem-Weihbischof Jaschke!

Hiermit gratulieren wir dem moslemischen Weihbischof in Hamburg, seiner Exzellenz Dr. Hans-Jochen Jaschke (Foto), zum 70. Geburtstag ganz herzlich! Sie fragen sich vielleicht warum. Nun ganz einfach, der ehemalige Katholik Jaschke glaubt nicht mehr an Jesus Christus, oder höchstens noch zu einem Drittel, aber mindestens ein weiteres Drittel hat er für Allah reserviert. Bei einem Interview mit BILD erklärte der studierte Theologe auf die Frage:

Gott kann alles sein: Jude, Christ, Moslem, Buddhist?

Jaschke: „Sicher! Gott ist nicht auf einen bestimmten Glauben eingegrenzt. Es gibt nur einen Gott für alle Menschen. Das gilt auch für mich als katholischen Bischof.“

Allahu akbar! Die Festrede hält übrigens Islam-Experte Patrick Bahners!

(Dank für Tipp an eu!)




Grenzdebil: Steven Geyer, Jörg Schindler

Steven Geyer und Jörg Schindler, die zwei linken Pipilottl aus der Dumont-Presse – Journalisten kann man diese falschen Fuffziger nicht nennen – mußten heute schon wieder in der Berliner Zeitung und der FR ihren Senf verzapfen, um den Verfassungsschutz zur Beobachtung von PI zu bringen. PI habe der Behörde in diesem Beitrag gedroht, man werde Wege finden, „die Wahrheit auszusprechen“. Ach so?

Das ist nach Ansicht dieser roten Schmieranten also eine Drohung. Gern geschehen! Etwas weiter unten behaupten die Verschwörungstheoretiker ins Blaue hinein, die Seite „Nürnberg 2.0“ gehöre zu einem PI-Netzwerk. Und der Schmierentext geht weiter:

Bekannt wurde das Projekt jedoch erst durch einen Aufruf auf PI am 7. September. Damals schrieb PI-Stammautor „Kewil“: „Wir werden die Namen der Verräter erfassen.“

Liebe Leser, hier können Sie meinen Text von damals anklicken! Auch ein Jungvolontär könnte schon rein optisch sehen, daß der Satz ein Zitat aus eben der Seite „Nürnberg 2.0“ ist und nicht von mir stammt. Die zwei Dumont-Kritzler sind entweder rotzfreche Lügner oder brunzdumm.

Es soll aber nicht verhehlt werden, daß ich absolut nichts gegen diese Nürnberg-Seite habe. Was spricht gegen eine Dokumentensammlung, wo die Zitate und Schriften der Islamisierungsfans im Land für jeden zur Einsicht und Erinnerung gespeichert werden. Und dabei sind wir voll im Einklang mit dem Bundeskriminalamt, das die Website „Nürnberg 2.0“ ebenfalls für unbedenklich hält. Mal schauen, mit was für einem Pipifax die zwei grenzdebilen und nicht ganz dichten Enthüllungsexperten morgen kommen!

Ihr Geschriebsel von heute (Islamfeinde drohen Geheimdienst) steht da! Hier das fast identische Gelaber in der FR! Und falls Sie es verpaßt haben, hier ist unsere vorgestrige Antwort an die zwei Dumont-Geyer!




Eilmeldung: Kanzlermehrheit für Eurohilfen

Wie zu befürchten haben Union und FDP der Aufstockung des Euro-Rettungsschirms mit der Kanzlermehrheit zugestimmt. 315 Abgeordnete der Regierungskoalition stimmten für den Rettungsfonds – vier mehr, als für die Kanzlermehrheit benötigt. Es gab 15 Abweichler: In der Union stimmten zehn Abgeordnete mit Nein, einer enthielt sich. Bei der FDP votierten drei Abgeordnete gegen das Gesetz, es gab ebenfalls eine Enthaltung. Ein Nicht-Erreichen der Kanzlermehrheit wäre als starker Vertrauensverlust für Kanzlerin Angela Merkel gedeutet worden.

» PI: Ab heute sind Sie 1000 € ärmer!




Ist der Miniflieger-Terrorist Amerikaner?

Rezwan FerdausEin amerikanischer Terrorist wollte mit Minifliegern das Pentagon angreifen, wie heute morgen überall berichtet wird. Da stellt sich wieder einmal die Frage, ist es tatsächlich ein „US-Bürger“, wie die WELT schreibt, ist es „ein Mann“, wie die FAZ schreibt, oder ist es wieder mal ein Moslem?

Um es kurz zu machen, ja, der Verdächtige ist diplomierter Physiker, Moslem und heißt Rezwan Ferdaus. Wie das Foto anzudeuten scheint, ist er weder Indianer, noch Ur-Amerikaner, egal welchen Paß er besitzt. Laut US-Medien heißt sein Vater Showket, seine Mutter Ana Maria, sein Bruder Farhad. Man darf wohl davon ausgehen, daß sein Vater aus einem moslemischen Land eingewandert ist, auch wenn die US-Medien das bisher nicht thematisieren. QED.




Die griechische Grundsteuer zum Beispiel

Um uns in Sachen Rettungsschirm übers Ohr zu hauen, ist der Regierung und der EU-hörigen Presse kein noch so durchsichtiges Manöver zu lachhaft, als daß es nicht doch noch als schlagkräftiges Argument dafür herhalten müßte, daß wir beruhigt zahlen können. Als Papandreou neulich hier war, forderte er Respekt für Griechenland und verbreitete die Nachricht, das Parlament in Athen habe der Einführung einer Grundsteuer zugestimmt. Darum seien unsere Kredite nun noch sicherer. Berlin zeigte sich respektvoll hocherfreut.

Ja, die griechischen Parlamentarier haben tatsächlich dieser Grundsteuer/Immobiliensteuer zugestimmt. Nehmen wir an, die Griechen sind ehrlich, was passiert damit?

Als erstes müßte man den Grundbesitz im Land erfassen, der ist nämlich in keinem Zentralcomputer. Folglich sollten Beamte vom Peloponnes bis Thessaloniki in jede Stadt und jedes Dorf und sämtliche Immobilien durchleuchten. Natürlich würden alle Grundbesitzer herumstreiten, ihre Grenzen und Werte diskutieren und Einsprüche einlegen. Allein um in Athen gesicherte Kataster anzulegen, wären beim griechischen Beamtentempo mindestens zehn Jahre notwendig.

In dieser Zeit hat x-mal der Bürgermeister, die Regierung und der Stadtrat gewechselt, die Höhe der zu erhebenden Grundsteuer wäre in einer permanenten Diskussion. Jede Stadt, jedes Dorf könnte etwas anderes festlegen, wenn überhaupt.

Immer davon ausgegangen, daß wir in Griechenland willige Politiker, Beamte und Bürger hätten, käme der erste Euro aus der Grundsteuer allerfrühestens im Jahr 2025 in die Staatskasse. Und darüber sollen wir Spender uns heute schon freuen? Um all dem aus dem Weg zu gehen, wollte die griechische Regierung jetzt die Grundsteuer sofort mit der Stromrechnung einziehen. Wer’s glaubt, wird selig!

In der EU-hörigen Berliner Republik, die jeden Befehl des Brüsseler Zentralkomitees mit den Händen an der Hosennaht bereits vorgestern ausführt, ist es aber noch immer nicht durchgedrungen, daß andere Länder anders ticken. Die griechischen Beamten, denen das Gehalt und die Rente gekürzt werden soll – die Betomung liegt auf „soll“ – scheren sich nämlich einen Dreck um irgendwelche Beschlüsse und verweigern ihre Arbeit:

Die Anweisung, Namenslisten für Entlassungen vorzulegen, ignorierten die meisten Ministerien und Behörden. Stattdessen schrieben sie dem Minister, wie viele zusätzliche Stellen ihr Haus benötige.

Ist das nicht klasse? Andere streiken seit Wochen, bauen Galgen für die Politiker oder tun gar nichts mehr. Und aufgrund solcher hoffnungsvoller Signale aus Athen, werfen „unsere“ Abgeordneten heute morgen unser Geld raus und kaufen ein bißchen Zeit, vor das System erneut kracht. Und das Schlimme ist, sie tun das nicht, weil sie alle so blöd sind und an Griechenland glauben, sondern weil sie bei der nächsten Wahl von ihrer Partei wieder aufgestellt werden wollen. Ihr eigenes Wohl geht vor dem Wohl des Volkes! Fakten und Fiktionen! (Siehe dazu auch den vorletzten Artikel!)




Bonn: Ashura-Fest sorgt für Entsetzen

Ashura-Fest in Bonn-Bad GodesbergFür reichlich Verblüffung und Entsetzen unter der Bevölkerung sorgte am Samstag in Bonn-Bad Godesberg der Aufmarsch schiitischer Muslime, die das Ashura-Fest feierten (siehe Beitrag „Selbstgeißelung in Bad Godesberg“ in der WDR-Mediathek). Die Veranstaltung wurde als Trauermarsch angemeldet und fand unter strengen Auflagen statt: Selbstgeißelung mit Peitschen oder gar Schwertern waren nicht erlaubt.

Hier das Video aus Bonn:

Sonst wären einige Zuschauern wohl noch schockierter gewesen, wenn sie das Spektakel in seiner unzensierten Variante erlebt hätten, wie man es z.B. auf Youtube sehen kann (Achtung: nichts für sensible Naturen). Auch am Ende der höchst sehenswerten Spiegel-TV-Reportage „In Gottes Namen – Die Rekruten des heiligen Krieges“ ist eine Ashura-Prozession zu sehen.

Aber zurück zum Bad Godesberger Ashura-Fest. Bemerkenswert das Statement des Bonner Polizeisprechers Frank Kreft in dem WDR-Beitrag:

„Wir haben so gut wie keine Handhabe, eine solche Veranstaltung zu untersagen und das wollen wir auch nicht. Demonstrationsfreiheit und Religionsfreiheit sind wichtige Freiheitsrechte Freiheitsgüter und denen müssen wir einfach gerecht werden. Ich kann verstehen, dass manche Leute daran Anstoß nehmen über die Art und Weise, aber das muss eine Gesellschaft ertragen.“

Nur, wer möchte in einer solchen Gesellschaft noch leben?

Kontakt:

Polizeipräsidium Bonn
Pressestelle
Königswinterer Straße 500
53227 Bonn
frank.kreft@polizei.nrw.de
Tel.: 0228/15-1023
Fax: 0228/15-1202

(Spürnase: Martin)




Ab heute sind Sie 1000 € ärmer!

Der heutige Donnerstag wird – sollte dies nicht noch ein anderes Euro-Land verhindern – als schwarzer Tag in die deutsche Geschichte eingehen. Der Deutsche Bundestag wird – mit oder ohne Kanzlermehrheit bei den Regierungsparteien – mit überwältigender Zustimmung die Ausweitung des sogenannten „Euro-Rettungsschirms“ auf 780 Mrd. Euro beschließen.

(Von Thorsten M.)

Durch die unseelige und wirtschaftswissenschaftlich unsinnige Verquickung der Frage nach der Zukunft des Euro mit der nach dem griechischen Staatsbankrott, wird so die Haftungssumme für den deutschen Steuerzahler über Nacht von 123 auf 211 Mrd. (mit Zinsen 400 Mrd.) Euro steigen. Dies bedeutet pro Kopf der Bevölkerung in der Bundesrepublik (ohne Zinsen) ein Zusatzbetrag von über 1.000 €.

Mit diesem Geld wird die Europäische Zentralbank in den nächsten Monaten nach und nach weitere Banken und private Kreditgeber insbesondere auch griechische Staatsbürger aus der Haftung für das bankrotte Land entlassen. Gleichzeitig werden Sie und ich – und jedes unserer Kinder – anteilig jeweils für 1.000 € mehr faule Kredite besitzen, die die Bundesrepublik in unserem Namen gewährt. Auf Pump versteht sich, da wir ja ohnedies pro Kopf schon auf eigenen Staatsschulden in Höhe von 25.000 € sitzen. Das Geld werden wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zurück bekommen. Insofern ist unter Berücksichtigung von Zinsen und Schulden-Restwert der Betrag von 1.000 € Schaden pro Kopf wohl real.

Aus der Perspektive der Griechen ist das, wie wenn im Privatleben Herr Pooth vor seiner Großinsolvenz noch mal schnell geborgtes Geld per Geschenk an seine Verona verschieben kann. Und vor allem ist es eigentlich das, was man in der realen Wirtschaft eine Konkursverschleppung nennt. Ein Banker, der vor diesem Hintergrund einer Firma noch Geld leiht, würde vermutlich im Knast enden – oder finanziell zur Verantwortung gezogen. Von einer Politikerhaftung – und sei es nur bezogen auf die großzügigen Rentenansprüche eines Abgeordneten – sind wir aber weit entfernt.

Erschreckend ist, dass sich nur ein kleines Häufchen ihrem Gewissen verantwortlicher öffentlicher Persönlichkeiten gegen diese gigantischen „Finanzkriegsanleihen“ wehrt. Namentlich seien hier die MdBs Klaus-Peter Willsch, Wolfgang Bosbach, Frank Schäffler oder auch Peter Gauweiler genannt.

Und das, obwohl sich eine überwältigende Mehrheit von 91 % der deutschen Volkswirtschaftsprofessoren gegen diese Rettungsschirmpolitik ausgesprochen hat! Es soll sich daher hinterher kein Abgeordneter rausreden, er habe es nicht besser wissen können. Entweder wir glauben, dass Volkswirtschaftslehre eine Wissenschaft ist. Dann sollten wir auf die Fachleute hören. Wenn wir das für Vodoo halten, was dort geforscht wird, stünde es den Politikern frei, konsequenterweise sämtliche VWL-Lehrstühle per Mittelstreichung zu schließen.

Aber selbst wer nicht von deren Votum überzeugt ist, kann sich als Abgeordneter immer noch auf seine Verpflichtung gegenüber Wohl und Wille des deutschen Volkes besinnen. Wie die Forschungsgruppe Wahlen veröffentlicht hat, sind nämlich 75 % der Deutschen gegen die Ausweitung des „Olivengürtel-Rettungsschirms“. Man sollte eigentlich meinen, dass ein Abgeordneter vor diesem Hintergrund nicht viel falsch machen kann?

Inakzeptabel ist neben der internationalen Einflussnahme auf uns als Hauptzahlmeister, der Druck auch der Wirtschaftsverbände, wie BDA, BDI oder DIHK. Offenkundig hat die Mentalität nur noch mit der Perspektive des Geschäftsjahrs und der Quarterly reports zu denken, von den Großunternehmen auf deren Lobbyisten übergegriffen. Selten hat aber der Satz so wenig gestimmt, dass was gut für die großen Unternehmen ist, auch gut für den Bürger und unser Land ist. Das wichtigste ist offenkundig nur noch, dass die Party für das nächste Jahr gesichert ist, danach sehen wir weiter… Kleinere Wirtschaftsverbände, die eher Familienunternehmen vertreten, heben sich davon allerdings wohlwollend ab.

Erst wenn die von ideologiegetriebener Europaduseligkeit geprägte Politik einer echten Sachpolitik weicht, kann der deutsche Steuerzahler wieder aufatmen. Griechenland braucht den Schuldenschnitt und damit den Staatsbankrott, um wieder auf die Füße zu kommen. Und das Land muss – vermutlich für lange Zeit – aus dem Euro austreten, um international wettbewerbsfähig zu werden.

Die einzige Alternative dazu ist, dass vor allem wir Deutschen – die schon 2008 mit 8,8 Mrd. Euro netto so viel nach Brüssel überwiesen haben wie Frankreich, Italien und Großbritannien zusammen – künftig mit immer neuen „Rettungsschirmen“ und ganz neuen Dimensionen von Transferzahlungen für den griechischen Lebensstandard aufkommen. Die vielbeschworene „gemeinsame Wirtschaftsregierung“ würde an diesem Sachverhalt nichts ändern, da sie Griechenlands Produktivität und Mentalität nur marginal beeinflussen könnte.

Der sicherste Weg, zwischen den Völkern Europas wieder Unfrieden zu stiften, ist, sie in eine Transferunion zu zwingen, die weder den Geber noch den Nehmer glücklich macht, wie wir an der Deutschen-Beschimpfung in Griechenland im Moment schon eindrucksvoll sehen können.

Deutschlands beste Europäer und loyalste Staatsbürger zugleich sind daher die Abgeordneten, die heute mit „NEIN“ stimmen werden. Das ist bei dem in Berlin bestehenden Druck der Leitwölfe wirkliche Zivilcourage! Wir PI-ler sind heute gedanklich ganz bei ihnen!