Es war eine groteske Situation am vergangenen Samstag in München bei der Demo von Pro Deutschland gegen das geplante Islamzentrum ZIE-M (PI berichtete): Als sich fünf NPD-Leute Zugang zur Versammlung verschaffen wollten (Foto l.), stellte sich der stellv. Vorsitzende von Pro Deutschland, Lars Seidensticker (r.), den unwillkommenen Aktivisten um Karl Richter in den Weg.

Kurz darauf preschten drei Polizeibeamte an den Ort des Geschehens, führten aber nicht die NPD-Störer ab, sondern Lars Seidensticker und einen weiteren Pro-Aktivisten, der während des Disputs eine Deutschlandfahne in die Höhe gehalten hatte. Gegenüber PI schildert Seidensticker den detaillierten Ablauf des Vorfalls.

Seidensticker:

„Als Karl Richter mit einer Handvoll Leuten auftauchte, war mir klar, dass ich umgehend handeln musste. Ich forderte die Polizei dazu auf, Richter und Co. von der Veranstaltung zu entfernen.

Als mir der Einheitsführer mitteilte, dass es dafür keine rechtliche Handhabe gäbe, versuchte ich mit weiteren Mitstreitern, Stadtrat Richter zurückzuweisen. Ich hielt dabei eines unserer Plakate vor meinen Körper. Karl Richter stand vor mir, von hinten schoben Leute. Richter stemmte sich gegen das Plakat und gegen mich. Da kam der Einheitsführer der Polizei, zeigte auf Ralf Wasmund und mich und schrie „festnehmen“! Das war um 11:40 Uhr.

Danach wurde ich abgetastet und zu Fuß zu einer „mobilen Gefangenensammelstelle“ (Gesa) gebracht, die an einem Bahndamm lag. Umringt von ca. zehn Bewachern, musste ich 45 Minuten stehen und warten. Ein Zuständiger des Landeskriminalamtes entschuldigte sich dafür mit dem Hinweis, er sei aus der Sache raus und man würde nun „ganz oben“ entscheiden, wie es weiterginge.

Herr Wasmund und ich wurden dann getrennt voneinander in einem Gefangenentransporter ins Polizeipräsidium gebracht. Während ich mein Mobiltelefon bis dahin benutzen durfte, nahm man es mir vor der Fahrt ab, weil man Angst hatte, ich könne meinen Mitstreitern die Fahrtroute verraten und aus dem Transporter heraus eine Befreiungsaktion organisieren.

Die Fahrt dauerte etwa 30 Minuten. Im Polizeipräsidium herrschte zuerst Verwirrung, weil niemand etwas mit uns anzufangen wusste. Offenbar waren die Daten von der mobilen Gefangenensammelstelle nicht übermittelt worden. Irgendwann lichtete sich das Chaos. Statt der angekündigten „Erkennungsdienstlichen Behandlung“ erfolgte noch eine Belehrung. Ausserdem wurde ein Foto von mir gemacht.

Um 15.10 Uhr war ich dann frei. In Begleitung von sechs Sicherheitskräften wurde ich zu Fuß und mit der U-Bahn zur Abschlusskundgebung eskortiert, wo ich noch eine Rede halten konnte.

Inzwischen liegt auch ein Video des Vorfalls vor. Es zeigt ab der Minute 16:20, wie Seidensticker offensiv den Versuch zurückweist, die Bürgerbewegung durch die Anwesenheit von NPD-Mitgliedern in Misskredit zu bringen:

» Bericht von Pro Deutschland zum Video

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59 KOMMENTARE

  1. Dieser Staat wird allmählich zum Fürchten.

    Man kann vielleicht davon ausgehen, daß die Festnahme von Seidensticker ein Mißverständnis war. Vielleicht auch nicht.

    Man kann aber nicht mehr davon ausgehen, daß die Festnahme von Uckermann und seine Haftbedingungen und die Behandlung in der Haft mit rechten Dingen zugeht.

    Jemand von der Pro-Bewegung sagte mir vor ein paar Jahren: „Am liebsten würden „sie“ (gemeint sind jetzt die, die auch gegen Uckermann vorgehen) uns alle in Lager stecken.“

    Damals bin ich über diese Aussage erschrocken und habe ungläubig dreingeschaut.

    Inzwischen habe ich ein zunehmendes Unsicherheitsgefühl in diesem Staat. So ähnlich muß sich das Leben im Ostblock angefühlt haben. Wie weit werden sie gehen, wenn sie gegen die Opposition vorgehen, und vor allem, wenn sie gegen eine stärker werdende Opposition vorgehen?

  2. Polizei erzwingt im Auftrag des Ministeriums die Teilnahmeerlaubnis für NPD-Mitglieder und verhaftet Widerständler.

    Wenn das der Thiese wüsste…

  3. Bereits in der Vergangenheit haben staatliche Provokateure (in einem nachgewiesenen Fall ein Polizist, der von einem anderen Polizisten erkannt wurde) auf Veranstaltungen der Republikaner rechtsradikale Parolen gegrölt, um der anwesenden Systempresse zu „beweisen“ das die Republikaner Nazis sind.

    Ich traue der deutschen Polizei diesbezüglich alles zu, die deutsche Polizei wird sich gegen das eigene Volk stellen, so wie schon in der DDR und im 3. Reich!

    Eher zum Volk halten wird die Bundeswehr (darum heißt es ja auch immer die wäre voller Nazis und darum wurde ja auch die Wehrpflicht abgeschafft), aber die Polizisten sind Büttel, waren Büttel und werden Büttel sein.

  4. Was sind denn das für Stasi Methoden? Ist Deutschland eigentlich noch ein Rechtsstaat?

    Gruss aus Ösi

  5. Sozialisten, braune und rote zusammen gegen Demokraten. So weit sind wir schon in diesem kranken Land…

  6. NSU & NPD als staatliche Sperrspitze im Kampf gegen rechts?

    Man kann durchaus zu der Einschätzung kommen, wenn man die Verbindungen diverser Verfassungsschutzämter, ihrer Aktenvernichtung und jetzt den Schutz der NPDler durch die Polizei sieht.

    Nicht die PROLer werden als Veranstalter vor der NSPD durch die Polizei geschützt, sondern sie werden auch noch obendrein verhaftet.

    Ja, geht’s noch besser oder wer gab der Polizei die Anweisung?

    Ich habe Demokratie und Rechtsstaat bisher immer anders verstanden.Offenbar ein massiver Irrtum.

  7. Mich würde am meisten interessieren, um wen es sich hier handelt:

    Ein Zuständiger des Landeskriminalamtes entschuldigte sich dafür mit dem Hinweis, er sei aus der Sache raus und man würde nun “ganz oben” entscheiden, wie es weiterginge.

    Diese Person ist bestimmt sehr hoch in der Münchener Stadtverwaltung oder einer verbundenen Behörde und in der Politik angesiedelt.

  8. Was für Idioten!
    Anstatt die Kräfte zu bündeln, bekämpfen NPD und Pro sich gegenseitig.
    Ich sehe schon wie DF, Pro, NPD und Republikaner sich über die Gefährlichkeit von Sure 08/15 streiten, während die von Mohammedanern überrollt werden.

    Deshalb verlieren wir:
    Familien bekämpfen sich untereinander, Nachbarn gegen Nachbarn, Rentner gegen Arbeiter, Gesunde gegen Kranke, Reiche gegen Arme, usw. Jeder kocht sein eigenes Süppchen und hat NUR seine eigenen Interessen im Auge.

    Würde ein Ameisenvolk überleben, wenn jede Ameise ihr eigenes Süppchen kochen würde?
    Diese kleinen Insekten sind zu den außergewöhnlichsten Fährigkeiten imstande weil sie zusammenhalten.

  9. #6 Thomas d. U.

    Da ist doch die Vermutung sehr nahe liegend, dass die „Vereinigten BRD 2.0 Demokraten“ neben der NPD doch gleich die PRO Bürgerbewegung mit „verfrühstücken“ wollen.

    Warum taucht denn bei der Veranstaltung von PRO die NPD aus?

    Das stinkt gewaltig gen Himmel und der Parteienstaat steuert vermutlich die Angelegenheit.

  10. Homophobie-Vorwurf

    Xavier Naidoo wegen Volksverhetzung angezeigt

    Xavier Naidoo gilt als christlicher Gutmensch. Doch jetzt gibt es schwere Vorwürfe: Er und Kool Savas wurden wegen Volksverhetzung angezeigt. Grund: ein bizarrer „Hidden Track“ auf ihrem neuen Album.

    Den deutschen Hip-Hop-Stars Xavier Naidoo und Kool Savas droht Ärger von der Justiz: Ein linkes Jugendbündnis hat Anzeige gegen die beiden Musiker erstattet. Der Vorwurf: Aufruf zur schweren Körperverletzung und zum Totschlag sowie Volksverhetzung. Das bestätigte die Mannheimer Staatsanwaltschaft der „Welt“. Die Behörde prüft nun, ob sie ein Strafverfahren einleitet.

    Hintergrund ist das aktuelle Album „Gespaltene Persönlichkeit“, die Savas und Naidoo als Duo Xavas im September herausgebracht haben. Am Ende der Platte, nach einigen Minuten Stille, befindet sich als sogenannter Hidden Track der Song „Wo sind“.

    http://www.welt.de/kultur/pop/article111031193/Xavier-Naidoo-wegen-Volksverhetzung-angezeigt.html

  11. sehr gut, dass die beiden den braunen wegelagern entschieden entgegen getreten sind, sonst hätten die medien ein sehr gefundenes fressen gehabt.

    würde mich nicht wundern, wenn diese gesellen bewusst dorthin geschickt wurden um genau diese bilder zu verursachen.

  12. Solange sich alle Gruppierungen rechts der Linkspartei gegenseitig stören, können unsere Bundesmarxisten lustig mit unserer Ausrottung weitermachen.

  13. an r2d2

    Es kann keine Zusammenarbeit gegen die Islamisierung mit Nationalsozialisten, NPD und Antisemiten geben!

    DIE FREIHEIT und PRO sind demokratische Parteien! Die NPD mag demokratische Regeln beachten, ist aber im tiefsten Grunde undemokratisch. Da gibt es keine Basis.

    Islamkritiker müssen zusammen finden, da haben Sie Recht! Aber auf der Basis der freiheitlich, demokratischen Grundordnung und unter Ablehnung jeglichen Antisemitismus´.

  14. Ich bin zwar für eine Bündelung der Kräfte, aber nicht mit einer Partei, die so rückwärts gewandt sind, dass sie Hitler für einen guten Man halten.

    Nein, sollten die PROs dies tun, dann werde ich nichts mehr mit Pro zu tun haben wollen. Rassisten dürfen keine Option für Pro sein.

    Gegen eine zweite Auflage des Nationalsozialismus würde mich zu einem entschlossenen Gegner machen.

  15. Also ich weiß ja nicht, wie die rechtliche Situation genau ist, aber ich bin der Meinung, dass zu einer öffentlichen Kundgebung jeder gehen kann oder gehen können sollte, egal welcher Herkunft und politischer oder religöser Überzeugung – solange! – er oder sie sich anständig benimmt, inbesondere auch nicht die Veranstaltung mittels unpassender Plakate etc. zweckentfremdet.

    Bei stupiden „Nazis raus“-Rufen, die man von linken Idioten gewohnt ist, krieg‘ ich jedenfalls einen Würgereiz! Das wird auch um so erbärmlicher, wenn man bedenkt, dass die Motivation dahinter, also sich zwanghaft von allem zu distanzieren, was irgendwie mit einer rechten Partei zusammenhängen könnte, schlichtweg Folge des herrschenden, linken Mediumspektrums und politischen Mainstreams ist und zusätzlich außerdem zum Scheitern verurteilt. Da können die sich distanzieren und „Nazis raus“ rufen bis sie schwarz werden, den „Nazi-Sticker“ kriegen sie trotzdem verpasst, wenn sie unbequem werden. Dazu kommt noch, dass alle irgendwie rechte generell abzuweisen, genau die selbe Schiene ist, die etablierten Parteien gegen alles fahren, was nicht wenigstens tendenziell links ist, so dass auch gute, und unpolitische Vorschläge gar nicht erst diskutiert werden, wenn sie von der falschen Partei vorgeschlagen werden. Siehe Sitzungsprotokolle von Pro Köln von Stadtratssitzungen. Im Übrigen gibt es Videos, wo Linke sogar ans Rednerpult auf Rechten Kundgebungen gelassen wurden, wenn auch nur kurz und kaum in der Lage gegen das Meinungsungleichgewicht etwas auszurichten, das Prinzip zählt. Wann ist je soetwas auf einer Linken Demo vorgekommen? Schon arm, wenn man nicht einmal die Größe hat, sich Gegenargumenten anders zu stellen, als mit „Nazis raus“. Warum haben sie nicht gleich noch „Die Internationale“ gesungen um anwese Presse auch wirklich daovn zu überzeugen, nicht rechts zu sein?!

  16. Tja, Leute von der FREIHEIT: So geht das! Gerne hätten wir bei dieser Gelegenheit auch eine Rede von Herrn Stürzenberger gehört – hätte schon gepasst!

  17. #19 Demokedes (14. Nov 2012 17:36)

    Es gibt immer noch die Möglichkeit, die NPD-Mitglieder „umzudrehen“ und auf den demokratischen Weg zurückzubringen!

    Es sind keine Maschinen sondern Menschen – und die können ihre Meinung und ihr Handeln ändern! Man sollte niemanden stigmatisieren – aber man sollte Abstand wahren, solange sie noch auf der verfassungsfeindlichen Schiene laufen.

    („Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ – und wer ist heutzutage der Geringste?)

  18. Wenn ich zu einer öffentliche Versammlung einlade, so ist jedermann berechtigt an dieser Veranstaltung teilzunehmen, solange er nicht stört oder provoziert. Das gilt auch für politische Gegner ganz gleich ob von links oder rechts. Wenn nun Pro von vorneherein ausgrenzt, sind die nicht besser als der linke Mob.

  19. Es wird ja allgemein immer wieder die Meinung vertreten, Pro grenze sich nur zum Schein von der NPD ab. Das Gegenteil scheint aber tatsächlich der Fall zu sein, zumindest im Falle Seidensticker. Da stellt sich ein Mann den Nazis der NPD offen in den Weg und wird daraufhin offenbar so grundlos festgenommen, dass er noch am gleichen Tag ohne erkennungsdienstliche Behandlung wieder freigelassen wird. Ein solcher Fall legt eher nahe, dass von Seiten der Polizei bewusst versucht wird, eine Nähe von NPD und Pro darzustellen. Damit missbraucht die Polizei ihre Aufgabe, die Bürger bei der Ausübung ihrer Rechte zu unterstützen, offenbar für politische Zwecke. Wenn man der Pro-Bewegung eine Nähe zur NPD vorwerfen will, tut man sich mit solchen Aktionen eher keinen Gefallen, da so eigentlich ziemlich schnell klar wird, dass diese Nähe nicht (mehr) besteht.

  20. #18 Kurt Kowalski (14. Nov 2012 17:33)

    an r2d2

    Es kann keine Zusammenarbeit gegen die Islamisierung mit Nationalsozialisten, NPD und Antisemiten geben!

    DIE FREIHEIT und PRO sind demokratische Parteien! Die NPD mag demokratische Regeln beachten, ist aber im tiefsten Grunde undemokratisch. Da gibt es keine Basis.

    Islamkritiker müssen zusammen finden, da haben Sie Recht! Aber auf der Basis der freiheitlich, demokratischen Grundordnung und unter Ablehnung jeglichen Antisemitismus´.
    ——————————
    Antisemitismus ist kein Thema, den gibt es bei der Pro-Bewegung nicht. Dieses Thema ist schon von den Moslems hinreichend besetzt.

    Die Frage ist nur: Gibt es noch eine freiheitliche, demokratische Grundordnung in unserem Land? Jeder möge sich selbst sein Urteil bilden.

  21. r2d2 (14. Nov 2012 16:55)

    Was für Idioten!
    Anstatt die Kräfte zu bündeln, bekämpfen NPD und Pro sich gegenseitig.

    Passenderweise würde ich eher eine Koalition den GRÜNEN und NPD vorschlagen.

  22. #10 r2d2:

    Seh ich ähnlich, wenn ALLE(!) „rechten“ Parteien in Deutschland zusammenarbeiten würden, würde sich auch endlich mal etwas bewegen.

    Denn einen gemeinsamen Nenner sollte es doch wohl geben: ZUSAMMEN FÜR DEUTSCHLAND !

  23. an #25 Milli Gyros

    Natürlich gibt es die freiheitlich demokratische Grundordnung, zumindest auf dem Papier (siehe Grundgesetz), aber auch in der gelebten Wirklichkeit.

    Sie wurde und wird nur langsam, und mehr oder weniger still und unbemerkt, ausgehölt und unterwandert.

    Unser Land ist (Gott sei es gelobt) immer noch stark und gesund. Aber der moralische und politische Zerfall nimmt zu. Ich bin alt genug, um das beobachtet haben zu können.

    Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach
    1. die Desinformation durch die inzwischen gleichgeschalteten Medien,
    2. die Gleichschaltung des Denkens durch einen politisch korrekten, unsichtbaren „Geistesnebel“ und
    3. der Verlust des Glaubens, und zwar des christlichen!

    Gerade letzter Punkt zerstört das Fundament unseres Landes. Denn der Glaube setzt ganz tief und unten im Menschen an. Und wer da ein festes Fundament hat, widersteht Despoten, Extremisten und natürlich Islamisten.

    Da aber der deutsche Michel nicht mehr glaubt, ist er zum dummen Spielball geworden. Er hat ja noch seine Bundesliga und seinen Fernseher.

  24. Oh, da haben die NPD-V-Leute wohl einen Befehl von oben erhalten.
    Mission: „Unter die Pro-Leute mischen, um Diskreditierungskampagne starten zu können.“

    Unglaublich, innerhalb von ca. 4 Jahren in der islamkritischen Szene habe ich, als vorher kritikloser und zufriedener Freund unseres Rechtssystems, fast das komplette Vertrauen in Regierung und Rechtsstaat verloren.

    Reife Leistung, liebe Volksvertreter.

  25. #10 r2d2

    Also die NPD braucht echt keiner…aber warum die anderen nicht ein bißchen mehr zusammenarbeiten, ist für mich auch ein Rätsel?

    Zu allen anderen Punken, da gebe ich Dir absolut recht! Das egoistische Denken vieler, wird uns irgendwann das Genick brechen…leider!

  26. @32 Zirze:

    Danke für den Link, gibt es in der Ecke eine PI-Gruppe die Lust hat dort hin zu gehen:

    Nächsten Dienstag (20. November) nimmt Schröder-Köpf an einer Veranstaltung zum Thema teil.

    Motto: „Willkommenskultur in Deutschland – Gibt es Heimat auch in der Mehrzahl?“

    http://www.spd-hannover-stadt.de/aktuell/termine/2012/380771.php

    Wie funktioniert das Zusammenleben in einer Gesellschaft, in der sich eine Mehrzahl von Identitäten überlagern, vermischen und miteinander konkurrieren? Welche Diskriminierungen werden im Alltag von Migrant_innen erfahren? Und schließlich: Brauchen wir eine neue Willkommenskultur in Deutschland? Über diese Fragen möchte ich gern mit Ihnen und meinen Gästen diskutieren.

    Dazu habe ich mit Dr. Naika Foroutan, Tatjana Forner, Dr. Mehmet Daimagüler und Alptekin Kirci vier wichtige Stimmen aus der Integrationsdebatte in Deutschland eingeladen.

  27. “Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam! Unser Prophet tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen!”

    Ayatholla Sadeq Khalkali

    Die Blutspur Khalkalis und seiner Schnellgerichte zog sich durch sämtliche aufständische Provinzen, in Teheran ließ er extra Galgen errichten. Er selber rühmte sich mehr als 400 Menschen zum Tode verurteilt zu haben. Über die tatsächliche Zahl seiner Opfer wird gestritten, mehrere Hunderte bis Tausende, die unbestätigte Zahl von 8.000 wird öfter genannt, dürfte jedoch zu hoch gegriffen sein. Nach Greussing sind vom Februar 1979 bis zum Attentat auf die IRP-Zentrale am 28. Juni 1981, mindestens 1.600 Menschen vom Regime hingerichtet worden.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sadegh_Khalkali

  28. #10 r2d2 (14. Nov 2012 16:55)
    Was für Idioten!
    Anstatt die Kräfte zu bündeln, bekämpfen NPD und Pro sich gegenseitig.
    Ich sehe schon wie DF, Pro, NPD und Republikaner sich über die Gefährlichkeit von Sure 08/15 streiten, während die von Mohammedanern überrollt werden.

    Wieso sollte die NPD den Islam bekämpfen? Die gegenwärtige populistische Kampagne der NPD gegen Islamisierung richtet sich doch im Grunde genommen gegen Überfremdung, gegen Ausländer im Allgemeinen. Im Grunde genommen hat die NPD Sympathien in nicht geringem Ausmaß für den Islam:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islamisten-und-die-npd-etwas-mehr-kopftuch-auch-fuer-deutsche-maedel-1461604.html

  29. Die NPD-Leute bzw. deren Wähler sollten sich doch mal fragen, warum hier 5 ihrer Leute so einen Auftritt hinlegen.

    Anscheinend sind die beiden vom V-Schutz oder Polizei ferngesteuert, also Spitzel.

  30. Die NPD wird niemals mit uns (Pro, Freiheit, PAX, Identitären, GDL,…) zusammen arbeiten. Aber es ist nicht schlimm, wenn wir viele Splittergruppen sind. Das ist sogar gut so finde ich. Aus den Splittergruppen können größere Gruppen entstehen und für jeden kann etwas dabei sein. Wir müssen einfach nur weiter machen. Das ist eine Lebensaufgabe. Politik ändert sich langsam.

  31. Da steht ein lächerlich kleiner Haufen gegen eine Masse Antifa und Gegner aller Art und grenzt sich gegen eine andere, lächerlich kleine Gruppe ab.

    Der Gegner ist geschlossen gegen „Rechts“, doch „Rechts“ ist auch gegen „Rechts“. Eine peinliche Veranstaltung, bei der die Polizei einmal ausnahmsweise richtig gehandelt hat.

    So wird das nie was.

  32. Pro, Freiheit, PAX, Identitären, GDL, BiW, REPs

    Alle an einen Tisch setzen, einen neuen vernünftigen Namen ausdenken und die BTW 2013 angreifen.

  33. Es mag für Herrn Seidensticker redlich sein, sein Demokratieverständnis nicht mit dem der NPD zu vermischen. Aber diese Art von Feingeisterei können wir uns nicht mehr leisten. Jetzt sind die Angriffspunkte noch vielfältiger. Um etwas erreichen zu können, müssen diese Abgrenzungen und Distanzierungen ein Ende haben. Oder glaubt Herr Seidensticker im Ernst, dass so Verständnis wächst bei den Behörden und Politikern? Die werfen alles in eine Ecke, dann können wir auch gleich zusammenarbeiten. Das macht jedenfalls stark, und das brauchen wir!

  34. Eine kritische Anmerkung zur Rede von Lars Seidensticker auf der Abschlusskundgebung: Ein Angriff auf persönlicher Ebene gegen den politischen Gegner (hier konkret, zu sehen ab 22:10 im Video: Micky Wenngatz) ist äußerst kontraproduktiv. Damit habt Ihr schon mal bei allen Frauen verschissen – bei den Hässlichen sowieso, bei den Gutaussehenden, die sich mit den Hässlichen solidarisieren, ebenso.

    Das ist genauso kontraproduktiv wie das Zeigen der Mohammed-Karrikaturen während des NRW-Wahlkampfes. Damit wart Ihr zwar Gegenstand der Berichterstattung in allen möglichen Medien – Wählerstimmen, die zum Einzug ins Landesparlament gereicht hätten, habt Ihr so nicht bekommen.

  35. Eine Bündelung der Kräfte, das ist die einzige, realistische Alternative, um einen Kurswechsel zu erreichen. Wir haben keine andere Wahl. Alleingänge sind sinnlos und selbstmörderisch!

  36. Jeder Veranstalter einer Versammlung kann entscheiden, wer an seiner Versammlung teilnimmt. Wenn Pro nicht will, dass ihre Veranstaltungen von einer nazistischen Organisation mit gegensätzlichen Zielen instrumentalisiert werden, ist dies nicht nur legitim, sondern auch politisch klug.

    In Wuppertal, Bonn oder Solingen hat die Polizei interessierten Passanten den Zugang zu Pro-Veranstaltungen verboten. In München versucht sie hingegen, die Teilnahme hochrangiger NPD-Funktionäre (wahrscheinlich gesteuerte V-Leute) gewaltsam zu erzwingen, wobei sie nicht einmal davor zurückschreckt, Ordner der veranstaltenden Organisation festzunehmen. Das stinkt doch alles zum Himmel!

    Auf diese Weise soll Islamkritik als „nazistisch“ diskreditiert werden. So wurde es dann auch im Bericht der Süddeutschen Zeitung hingestellt. Kommentare, die den Ablauf richtigstellen wollten, wurden zensiert.

  37. Islamkritik wird so oder so als nazistisch hingestellt. Aus diesem Teufelskreis kommt man nicht heraus. Ob mit oder ohne NPD, das bleibt sich gleich! PRO wird ein kleiner Haufen bleiben, den man nicht ernstnehmen muß. Koalitionen bilden, wie die Etablierten, ist der einzige Weg, auch wenn Unterschiede bleiben.

  38. Die NPD ist doch eine vom VS gesteuerte Partei auch wenns nicht viele ihrer Mitglieder mitbekommen. Gezielt provozieren um den brauen Sumpf an eine Partei zu binden. Gar nicht unklug, sonst findet alles im Untergrund statt. Außerdem braucht man das „braune Gespenst“, eine Schauergeschichte, damit jeder Angst bekommt. Nach dem Motto: Wehe du wählst rechts von der CSU. Jedwede Partei rechts der CSU ist damit kriminalisiert, beim Bürger inakzeptabel gemacht worden. Gebetsmühlenartig wird dieses Gespenst wiedervorgekramt. Ist doch auffällig, das gefühlte tausendmal nach einem NPD-Verbot gerufen wird und gefühlte tausendmal klar ist, das es nach derzeitigem Stand, rechtlich nicht durchsetzbar ist, weil die NPD offenbar vom VS durchsetzt ist. Die Aktenvernichtung NSU steht ja auf nem anderen Blatt. Ich will gar nicht wissen, was dahinter steckt.

    Was bedenklich ist: Man versucht auf diese Art und Weise, mit diesem „Gespenst“ unliebsame Konkurrenz aus dem rechten Spektrum zu kriminalisieren. Der VS untersteht doch dem Innenminister. Und wer ist das derzeit? Und wer ruft seither lauthals nach einem Verbot? Rechts von der CSU darfs doch nichts mehr geben…..

    Das ist nicht rechtmäßig. In den USA würde es sowas gar nicht geben.

    Hierzulande glaubt doch jeder Politiker, man ist verblödet.

  39. Eine Zusammenarbeit verschiedener Kräfte hat nur dann Sinn, wenn man dieselben Ziele anstrebt. Das ist zwischen Islamkritikern und Nationalsozialisten, zu denen auch die NPD zählt, nicht der Fall.

    Die Nazis (NPD) sehen im Islamfaschismus einen (potentiellen) Verbündeten. Die Islamkritiker wollen sie lediglich für ihre Zwecke instrumentalisieren.

  40. Erst Uckermann, jetzt Seidensticker. Können die sich nicht einfach mal benehemen? Auch für die politischen Überflieger von der „Pro“-Bewegung gelten die allgemeinen Gesetze.

  41. #21 Testales (14. Nov 2012 17:40)

    Warum haben sie nicht gleich noch “Die Internationale” gesungen um anwese Presse auch wirklich daovn zu überzeugen, nicht rechts zu sein?!

    Ich bin mir sicher, keiner der Anwesenden hätte bestritten „rechts“ – im Sinne von „rechts-konservativ“ – zu sein. Das man aber auf eine Abgrenzung zu tatsächlich Neonazis besteht finde ich mehr als verständlich.

    #24 Denker (14. Nov 2012 17:46)

    Es gibt immer noch die Möglichkeit, die NPD-Mitglieder “umzudrehen” und auf den demokratischen Weg zurückzubringen!

    Nach der Logik arbeiten Pro und Die Freiheit dann demnächst mit radikalen Muslimen zusammen – natürlich alles mit der Hoffnung, daß man diese „umdrehen“ könne. Die Reihenfolge muß nunmal anders herum sein. Eine Zusammenarbeit mit ehemaligen Neonazis, die ihr Weltbild überdacht haben, kann es geben. Eine Zusammenarbeit mit Nennazis, die aktuell dieses Weltbild pflegen, nicht.

  42. DIE FREIHEIT wird niemals mit der NPD zusammenarbeiten. Andernfalls würde sie auf meine Mitgliedschaft verzichten müssen. Es geht mir nicht in den Kopf, wie man bei der NPD Leute verherrlichen kann, die Männer, Frauen und Kinder in die Gaskammern schickten, nur weil diese einer bestimmten Religionsgruppe angehörten. So etwas ist einfach nur krank!

    Es könnte allerdings schwierig werden, von der Polizei eingeschleuste Neonazis aus Versammlungen der FREIHEIT rechtzeitig herauszufiltern. Da wir in unseren Reihen meines Wissens keine „alten Kameraden“ haben, wüsste ich nicht einmal, wie beispielsweise die Leute von der Hamburger NPD überhaupt aussehen.

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