Während sich die russische Stadt Wolgograd wieder in Stalingrad umbenennt (PI berichtete soeben) folgen – völlig getrieben von „betrunkener“ politischer Korrektheit – Hamburgs SPD, FDP und Linke dem Grünen-Vorschlag, die Hamburger Hindenburgstraße umzubenennen. Die Begründung: Es ist „beschämend, dass Persönlichkeiten wie Max Brauer, Herbert Weichmann, Herbert Wehner, die vor den Nazis ins Exil fliehen mussten, gemeinsam mit Hindenburg in der Liste der Ehrenbürger Hamburgs stehen.“ Eine Ehrung durch eine Straßenbenennung sei nicht mehr tragbar. Ein Paradebespiel wie man sich politisch korrekt verkrampft.

(Von Stefan)

Geschichte ist halt so. So möchte man die Geschichte rückwärts „ausradieren“ und durch Zensur beschönigen. Wer so anfängt, Zensur zu betreiben, der schreckt auch nicht davor zurück, künftig Zensur zu betreiben. So findet in diesem unserem Lande geistige Zensur statt. Nicht nur in Kinderbüchern.

Die Betrunkenheit greift wie ein Virus weiter um sich: Kürzlich hatten sich die Einwohner der westfälischen Universitätsstadt Münster in einem Bürgerentscheid dafür ausgesprochen, den ehemaligen Hindenburgplatz wieder als Schlossplatz zu führen. Auch in Lübeck und Kiel gibt es derartige Initiativen.

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100 KOMMENTARE

  1. Der alte „Hindenburg“ ermöglichte dem Hitler erst die Machtergreifung!

    Allerdings finde ich die mittlerweile zahlreichen Namensumbennenungen lächerlich.

    Da wird von linker Seite massive Geschichtsklitterung betrieben.

  2. Viele Ostdeutsche Städte haben NACH der Wiedervereinigung begonnen ihre „Ehrenbürgerlisten“ zu bereinigen.
    So wird z.B. Bismarck mit dem NS in Verbindung gebracht…???
    Ich kenne mehrere Beispiele in meiner unmittelbaren Umgebung, wo Bismarck aus der Liste gestrichen wurde!

  3. Da fällt mir frei nach Orwells 1984 wieder ein:

    Wer die Vergangenheit kontrolliert,
    kontrolliert auch die Zukunft.
    Aber wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.

    Oder so ähnlich – aber wahr!

  4. Liebe SPD, FDP,Linke & Grüninnen,

    beschämend ist nur, dass in Deutschland ein Müslibruder Murxi, der die Menschenrechte mit Füßen tritt, auf rotem Teppich und mit allen Staatsehren empfangen und alimentiert wird und von euch, wie sonst immer, nichts zu hören ist! Dafür solltet ihr EUCH schämen!

  5. Nach Sylt dann bald über den „Omur K-Damm“?

    Die LZ 129 bald die „Özdemir“?

    Und wann wird das Schlachtschiff Bismarck in „Regenbogenfregatte Claudia Fatima Roth“ umbenannt?

  6. Ich muss mich doch sehr wundern! Wo bleiben die Berliner Aufrechten? Wie lange noch muss das Schandmal Siegessäule noch stehen! Wann kommt man der schon damals fortschrittlichen Forderung der Franzosen nach, die 45 die Siegessäule sprengen wollten nach!
    Wie lange noch müssen wir die Schmach des Brandeburger Tores (schon der Name! das ist doch Preussen! Ja merkt denn hier keiner was???) ertragen. Schließlich sind die Nazis durch genau dieses Tor marschiert, jawoll!
    Weg damit! Weg Mit der Quadriga! Weg mit dem Eisernen Kreuz!
    Weg mit unserer Geschichte!

    Weg mit uns allen…

  7. Ich finde das ungerecht, denn Hindenburg war eine historische Persönlichkeit und er konnte nich wissen was kommen würde als er Hitler mit der Reichskanzlei betraute!

    Das political correctness gone crazy…..top

  8. Vermutlich bestehen auch schon Pläne das explodierte Luftschiff LZ 129 Hindenburg und das versenkte Schlachtschiff SMS Hindenburg umzubenennen.

  9. Ich habe nichts übrig für den Hindenburg. Der hätte damals richtig reagieren können und dann hätte der Adolf sich ja in den Kopf geschossen, hat er ja versprochen gehabt.

    Aber was hinter dem heutigen Begehren unserer selbsternannten Couragierten, unserer Aufrechten und Schuh-Hochhalter steckt mit diesen Aktionen, das kann sich doch jeder an den 4 Fingern einer Hand abzählen.

    Ja dann benennt doch endlich eure Straßen nach euren Säulenheiligen! Mao-Straße, Pol-Pot-Platz, Stalin-Allee!
    Moment mal…

  10. Claudia Fo…. – Straße, klingt bisschen komisch, aber wenns politisch-korrekt ist …!
    Wie wärs mit einem Mursi-Platz?

  11. @#7 Schwarz-Seher (01. Feb 2013 08:33)
    Der vierte Kommentator dort schreibt:

    Man muss nicht erst die neueste Hindenburg-Dokumentation von Christian Weinert gesehen haben […Link…], oder die British-Pathe-Aufnahmen einer Hindenburg-Rede in Trier [ http://www.britishpathe.com/video/reichsprassident-von-hindenburg-am-rhein-aka-reich ], um zu der Überzeugung zu gelangen, dass dessen Name auf Straßenschildern vielleicht doch leicht fehl am Platz ist.

    Wenn man sich die „Rhein-Rede“ anschaut, dann fragt man sich, was für ein Denken der Schreiber hat, wenn er sich an Hindenburgs kurzem Bekenntnis zum Vaterland stört.

  12. #11 Veronika

    Es gibt ja Leute, die hätten gern einen Schniblo Tag,
    da wäre der Wunsch nach einer Lifostraße nicht unangemessen :)!

  13. Roth-Mursi-Tarir-Platz!

    @10 Puseratze
    Und ich Trottel gucke mir auch noch den Link an bei der Bild-Zeitung. Was muss ich lesen: „Brüderle-Debatte in der Sackgasse“-
    Also das ist doch mal ein Straßenname!

  14. 1. Hindenburg wurde demokratisch gewählt. Er war legitimer Präsident Deutschlands.

    2. Bedankt euch wegen Hitler bei den Sozialdemokraten und Kommunisten. Insbesondere den Sozialdemokraten. Denn die hätten es in der Hand gehabt, eine Minderheitsregierung vernünftig zu tolerieren, so dass Notverordnungen nicht nötig gewesen wären.

    3. Auch der Name Karl Marx müsste dann konsequenterweise getilgt werden.

  15. Dieses Land ist krank, total plemplem, hat jeden gesunden Menschenverstand verloren. Man verschließt die Augen vor der Kriminalität auf den Straßen zu bekämpfen und benennt sie lieber um. Das ist nur eins von vielen Beispielen. – Dazu mal wieder ein ausgezeichneter Zettel, den ich, wenn`s gestattet ist, ausnahmsweise etwas ausführlicher zitieren möchte:

    Die gegenwärtige deutsche Gesellschaft hat eine starke Neigung, die Augen vor den realen Problemen zu verschließen. Wir tänzeln im Überbau herum und kümmern uns wenig um die realen Probleme, um die Wirklichkeit da unten auf dem Boden der Tatsachen.

    Wir ängstigen uns vor der eingebildeten Gefahr einer Katastrophe à la Fukushima in Deutschland und kümmern uns nicht darum, welche Folgen die mit der „Energiewende“ verbundene Verteuerung der Energie für unsere Wirtschaft, für Arbeitsplätze und unseren künftigen Wohlstand haben wird.

    Wir verschließen die Augen vor der Christenverfolgung in vielen Ländern der Welt und sorgen uns stattdessen um die „Entpersonalisierung des Tötens“, die vorgeblich droht, wenn in einem Kampflugzeug kein Mensch mehr sitzt, sondern es als Drohne ferngesteuert wird.

    Diese deutsche Gesellschaft hat es fertiggebracht, über ihr wichtigstes Zukunftsproblem, das des demographischen Wandels, selbst dann nicht zu debattieren, als wochenlang um Sarrazins Buch gestritten wurde, in dessen Mittelpunkt dieses Thema steht.

    Daß unsere Gesellschaft im Begriff ist, zu überaltern; daß damit immer weniger produktiv tätige Menschen immer mehr Transferempfänger mitfinanzieren müssen und also der allgemeine Wohlstand drastisch sinken wird, das läßt die meisten Deutschen kalt. Aber der Blick auf den Busen an der Hotelbar – das ist doch einmal ein Thema von Bedeutung!

    http://zettelsraum.blogspot.de/2013/02/bruderle-himmelreich-stern-der-blick.html

  16. Irgendwann werden noch alle Denkmäler die wir hier haben zerstört.
    Die Moslems haben es in ihren eigenen Ländern ja schon vorgemacht.
    Wenn es schon von Moslems vorgelebt wird, dann kann es ja nur eine Bereicherung sein, für unsere Politdeppen garantiert.

  17. Chronistenpflicht: Als dieses Umbennenungstheater vor drei Jahren losging, zum Beispiel hiermit:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/strassenumbenennung-das-groebenufer-ist-geschichte/1691980.html
    … sagte Kewil auf seinem Blog: Und ich sage euch, bald sind die Hindenburgstraßen dran. Damals dachte man: jetzt übertreibt er aber.

    Merke: Nichts ist in diesem Land so irrsinnig, als daß es nicht Realität werden könnte. Man sollte einen besonders phantasievollen Science-Fiction-Autoren damit beauftragen, sich den größtmöglichen linksgrünen politkorrekten Irrsinn auszudenken. In ein paar Jahren wird das Realität sein.

  18. Hitler-Demo
    Essener bekämpfen Nazi-Säuberung ihrer Straßen

    Zwei Straßen in Essen tragen Namen von Nazi-Generälen. Nun ist eine Umbenennung geplant, doch die verursachen bei Anwohnern Kosten. Weil sie sich wehren, stecken sie viele nun ins rechte Lager.

    Mit Hitler-Plakaten kämpft eine Bürgerinitiative in Essen derzeit für die Umbenennung zweier Straßen im Essener Süden. Die Von-Einem-Straße und die Von-Seeckt-Straße tragen seit 1937 die Namen der Generäle Karl von Einem (1853-1934) und Hans von Seeckt (1866-1936). Die Gegner sehen die Generäle in der ideologischen Nähe zum nationalsozialistischen Regime. Lokalpolitiker des zuständigen Stadtteilparlaments haben deshalb die Rückbenennung in die bis 1937 geltenden Namen Ortrud- und Irmgardstraße beschlossen.

    Dagegen protestierten viele Anwohner – weil ein Adressenwechsel Kosten verursacht und weil sie sich übergangen fühlen. Mit 6000 Unterschriften haben sie einen Bürgerentscheid erzwungen, der am ersten Februarwochenende im gesamten Stadtbezirk stattfindet. „Weil wir Anwohner gar nicht gefragt worden sind, sind wir auf den Baum gegangen“, sagt Dagmar Rode von der Bürgerinitiative „Provon“.

    Sie sieht hier eine „ideologisch überfrachtete Säuberung“ am Werk, die im Stadtteil Rüttenscheid erst ihren Anfang nehme. Von den Plakaten mit Hitler-Motiv fühlen sich die Gegner der Namensänderung provoziert: „Man will uns in die rechte Ecke drücken“, klagt Rode.

    Ihr Mann Martin Rode fügt hinzu: Von Einem und von Seeckt seien keine Nazi-Verbrecher. „Wenn Sie so anfangen, müssen sie Hunderte Straßen umbenennen“, fürchtet er. http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article109228199/Ein-Platz-spaltet-Muenster.html

    Wie nah standen die Generäle Hitler?

    Das Netzwerk „Ortrud und Irmgard“ widerspricht, man verstehe beide Generäle als Wegbereiter des Nationalsozialismus. Darauf sollen auch die Plakate im Viertel rund um die beiden Straßen hinweisen: Sie zeigen eine Originalaufnahme von Hitler im Gespräch mit von Seeckt und dem überlieferten Zitat, das die Haltung des Generalobersts zu Hitler ausdrücken soll: „Im Ziel waren wir uns einig“. Die Botschaft der Bürgerinitiative: Solchen falschen Helden muss die Ehre entzogen werden, die ihnen die Nazis mit Straßenwidmungen nach ihrem Tod zuteil werden ließen.

    Für das umstrittene Motiv habe man sich entschieden, um die Nähe der Generäle zu Hitler zu betonen – nicht um Anwohner des rechten Gedankenguts zu bezichtigen, sagt Matthias Klahold vom Netzwerk „Irmgard und Ortrud“ und Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung.

    Am Sonntag haben die rund 46.000 Wahlberechtigten im Bezirk das Wort. Sie müssen in einem Bürgerentscheid die Frage beantworten: „Sind Sie dafür, dass die Von-Seeckt-Straße und die Von-Einem-Straße ihre Namen weiterhin behalten sollen?“

    Abstimmung kostet rund 60.000 Euro

    Die Abstimmung wird die Stadtkasse mit etwa 60.000 Euro belasten, schätzt die Stadt, Personalkosten nicht mit eingeschlossen. Kommt es zur Rückbenennung, kosten neue Straßenschilder insgesamt rund 3600 Euro.

    http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article113277097/Essener-bekaempfen-Nazi-Saeuberung-ihrer-Strassen.html

  19. Letztendlich ist an allem der liebe Gott schuld. Durch ihn gibt es die Menschen und den Glauben und beides hat bereits Millionen Leben ausgelöscht. Streichen wir den Namen Gott und nennen ihn fortan „Knut“ …. sorry für den sinnfreien Beitrag aber pi-news raubt mir echt Nerven. Was in unserem Land mittlerweile abgeht ist nicht mehr auszuhalten. Mein Opa sagte schon vor 40 Jahren ….. wenn es so weitergeht verlieren wir unsere Kultur und werden ohne einen einzigen Schuss erobert….. Bismarck der Wegbereiter Hitlers ….. dass ich nicht lache. Man kann es sich heute wirklich einfach machen, heuchelnd und unterwürfig in die Rolle eines zeitgenössischen Geldgeberstaates zu schlüpfen. @Hokkaido: Zu 3.: Der Sieger macht die Regeln und er legt fest was gut und wahr ist. So war es schon immer. Die Zeit des Erwachens bricht immer dann an, wenn die Generationen verschwunden sind, denen die Vorwürfe unmittelbar trafen. Jetzt ist eine gute Zeit für Klartext. Und es sprechen immer mehr. Gut so.

  20. Ich finde es beschämend, dass nach „Persönlichkeiten“ wie Herbert Wehner Straßen benannt wurden. Andererseits passt das genau in unsere Bunte Republik – Verräter und Schreibtisch-Mörder (mit der „richtigen“ Gesinnung) werden geehrt.

  21. #24 wolaufensie (01. Feb 2013 09:46)

    Ich weiß auch schon, wer sie versenkt: Der Neger- ääähh Südseekönig!

  22. Die Bilderstürmer sind unterwegs. Achtung!
    Denkmäler und Büsten von Bismarck im Stadtbild, und es gibt viele davon, unbedingt verhüllen!
    Eine Burka, obwohl mehr den Frauen vorbehalten, tut es provisorisch auch.
    Später kann man mal nachdenken, ob man die Kunstwerke ohne allzu großen Aufwand in andere verdiente schnauzbärtige Persönlichkeiten umwandeln könnte, z.B. in Günther Grass oder Peter Struck. Der Vorteil bei Peter Struck wäre der, dass der schon gestorben ist und sich nicht mehr wehren kann. Trotz seiner Sucht, Dinge beim Namen zu nennen, war er ausserdem, im Vergleich zu Grass, „neutral“ genug für diese Ehre.

    Sinnvoll wäre es diesmal natuerlich, den Kopf in ein Schnellwechselfutter zu stecken.
    Spart Zeit und Geld bei zu erwartenden Änderungen der politischen Landschaft. Mazyek dürfte trotzdem nicht in Frage kommen, so lange er seinen Bart-Stil nicht ändert. Das kann er aber nicht. Mohammed hatte keinen Schnurrbart!

  23. Immer wenn die letzten Zeitzeugen tot sind kann die Geschichte problemlos umgeschrieben werden. – Wenn die letzten Kinder des Wirtschaftswunders weg sind, dann wird auch Allgemeingut, dass die Türken Deutschland aufgebaut haben und der Islam schon immer zu Deutschland gehört hat!

  24. #7, November
    ….Weg mit uns allen…
    …….
    Sie haben das Ziel des Grünen (Tritt Ihn) bestens erkannt!!!
    Schland verblödet!!

    Dazu passt: GRÜNE SPRÜCHE
    Äußerungen von Grünen: Jossef Martin Fischer, B`90 Die Grünen, ehemals Bundesaussenminister:
    „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi
    verdünnt werden.”
    „Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
    Jürgen Trittin B`90 Die Grünen
    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”
    Claudia Fatima Killerwarze Roth B`90 Die Grünen
    „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“
    Grünenvorstand, München
    „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”
    Aus PI.

  25. Der Hauptverantwortliche für das linke Projekt der Hindenburg-Demontage ist der hier:

    Prof. Dr. Alfons Kenkmann

    Historisches Seminar
    Beethovenstraße 15
    04107 Leipzig

    Raum 3.207

    Telefon: +49 341 97 37062
    Telefax: +49 341 97 37179
    kenkmann@rz.uni-leipzig.de

    Er hat de Umbenennung des Hindenburgplatzes in Münster als Präzedenzfall durchgepaukt.

  26. In der Elisabethkirche von Marburg liegen Hindenburg und seine Frau begraben

    Leserbrief-Hinweis zur Debatte um den Hindenburgplatz in Münster

    Die Westfälischen Nachrichten vom 19. Juni 2012 veröffentlichten einen Leserbrief Rolf R. Radke aus Münster zu dem seit Monaten heißdiskutierten Namen Hindenburgplatz in Münster, der im März dieses Jahres von der Stadtregierung abgeschafft und in “Schlossplatz” umbenannt wurde, wogegen sich massiver Bürgerprotest erhob (siehe unsere bisherigen Berichte hierzu).

    Leser-Autor Radke fragt nun in seiner Stellungnahme, ob der Rat der Stadt Münster denn etwa “schlauer” sei als der “Rest der Republik”.

    Zudem erinnert er an die Grabstätte des früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg – der ein überzeugter evang. Christ war – in der bekannten Elisabethkirche in Marburg

    Hierzu nun die bemerkenswerte Zuschrift von Rolf Radke:

    “Kürzlich besuchten wir die altehrwürdige Universitätsstadt Marburg an der Lahn. Unter anderem nahmen wir teil an einer Führung durch die Elisabethkirche. Der beeindruckende gotische Sakralbau ist der heiligen Elisabeth gewidmet, die in Marburg tätig war.

    Im Innern zeigte uns die Führerin zwei Sarkophage, in denen Hindenburg und seine Gattin beigesetzt sind. Sofort tauchte bei mir die Frage auf, was hätten unsere Ratsfrauen und -herren unternommen, wenn diese Sarkophage im Paulusdom stünden? Hätte man vom Bischof deren Entfernung gefordert?

    Haben unsere Volksvertreter(innen) eigentlich eine höher bezahlte Einsicht als ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Städten und Gemeinden – oder verfügen die von ihnen zu Rate gezogenen Historiker über fundiertere Kenntnisse als jene aus dem Rest der Republik? Oder ist man ganz einfach nur profilierungssüchtig?”

    http://charismatismus.wordpress.com/2012/06/23/in-der-elisabethkirche-von-marburg-liegen-hindenburg-und-seine-frau-begraben/

    Das Grabmal der Hindenburgs. Das Grabmal war zuvor im Tannenbergdenkmal (Ostpreußen), wurde dann aber über Umwege schließlich 1946 in das nördlichen Seitenschiff der Elisabethkirche umgebettet. Seit 1961 befindet sich an der linke Seite auch eine Gedenktafel. Neben und hinter dem Grab befinden sich Wappentafeln von Rittern mit der Jahreszahl ihres Eintritts in den Deutschen Orden.

    Vor dem Verlassen der Kirche lasse man noch einmal die edle Architektur des Ganzen auf sich wirken! Die höchsten Repräsentanten der damaligen Welt, Kaiser und Papst, vereinigten sich in dem Bemühen, das Zustandekommen dieses großen Kunstwerkes zu fördern als Denkmal der im Namen Christi gelebten fröhlichen Liebe Elisabeths. Jedes Jahrhundert seitdem hat der Kirche Wunden geschlagen. Jedes hat aber auch Beiträge geleistet zu ihrer Erhaltung und würdigen Ausgestaltung.

    http://alt.elisabethkirche.de/rundgang/index11.htm

  27. Ein SA-Brigadeführer (ernannt 1.Juli 1933) hieß Wilhelm Schneemann. – Also, liebe Kinder, nun wisst ihr was ihr nicht mehr bauen dürft!

  28. Herbert Wehner, ein mörderischer Denunziant. Ins Hotel Lux in Moskau geflitzt hat er, wie die anderen KPD Funktionäre, seine Spießgesellen mit unterwürfigen Denunziationen ans Messer der Sowjethenker geliefert. Daher haben KBW/Grüne recht, so trostlose Denunzianten passen nahtlos dazu. Denunzieren ist der pawlowsche Reflex aller totalitären Schleimer.

  29. Es ist natürlich abzulehnen, die deutsche Geschichte rückwirkend „säubern“ und korrigieren zu wollen. In der Weimarer Republik war Hindenburg für die Deutschen – v.a. wegen und seit der „Schlacht von Tannenberg“ im 1. WK – nunmal eine Art Vaterfigur; deswegen wurden viele Straßen, Plätze und Schulen nach ihm benannt. Das ist eine geschichtliche Tatsache, die nicht verschwiegen werden sollte.

    Auf der anderen Seite fragt es sich, ob Hindenburg eine Persönlichkeit war, die öffentliche Ehrung verdient. Dies ist zweifelhaft. Nicht nur, weil er Hitler zum Reichskanzler ernannte. Sondern auch, weil er das Ermächtigungsgesetz unterzeichnete, mit Notverordnungen den Reichstag faktisch entmachtete, wegen seiner offenkundigen Bestechlichkeit im Zusammenhang mit der Schenkung von Gut Neudeck und vor allem, weil er das Deutsche Reich im Zeitraum von 1916 – 1918 zusammen mit Ludendorff als Leiter der OHL de facto diktatorisch beherrschte und damit eine erheblich Mitverantwortung für Millionen Weltkriegstote trägt. (Zitat Hindenburg: „Der Krieg kommt mir wie eine Badekur vor.“) Nein, jemand wie Hindenburg ist keine Persönlichkeit, die einem demokratischen und humanistischem Staat als Vorbild zu dienen geeignet ist.

  30. Eigentlich hat Hindenburg die Ernennung Hitlers mehrfach hinausgezögert und behandelte ihn mit einer gewissen Verachtung („bömischer Gefreiter“). Am Ende aber war der Wille des Volkes zu deutlich, als er ihm die Kanzlerschaft weiter hätte verweigern können.

  31. Ausgerechnet den Wehner zu nennen!!! Herbert Wehner hat während seines Aufenthaltes in Moskau im Hotel Lux in den dreißiger Jahren hunderte „Systemabweichler“ an Stalin denunziert!

  32. Mit Hindenburg hat man die Ehrung vielleicht wirklich etwas übertrieben. Es gibt ja kaum eine Stadt ohne Hindenburgstr. oder Platz. Man könnte sagen: Wenn davon zwei Dutzend wegfallen, bleiben immer noch genug übrig. Aber das ist gar nicht der entscheidende Punkt. Die linke Kamarilla maßt sich an, über unsere Vergangenheit das alleinige Urteil zu fällen. Das Ziel ist die kulturelle Hegemonie im Sinne von Gramsci. Und seien wir ehrlich: Sie haben es ja schon fast geschafft. Die Liste unserer Verluste ist lang:

    -der deutsche Osten samt der Städtenamen, Dialekte und Geschichte
    -die einseitige Fokussierung der Geschichte auf die Nazi-Diktatur; alles andere findet nur statt, wenn es als Vorläufer der Nazis gesehen wird
    -die Versaubeutelung unserer Schulen
    -der Verfall der öffentlichen Sitten
    -die desaströse Einwanderungspolitik
    -die Meinungshoheit in praktisch allen relevanten Medien
    -die Erodierung der Grundlagen unserer Kultur; nur drei Punkte dazu: Rechtschreibreform, keine Pflege der Volksmusik (und damit meine ich nicht den debilen Muskantenstadl) und die Kenntnis der deutschen Literatur oder auch nur eines Gedichts oder einer Ballade

    Die Liste ließe sich noch fortsetzen, aber ich setze hier einen willkürlichen Schlusspunkt, denn es dürfte klar sein, worum es geht.

    Darum: Keine Rückbenennungen von Straßen mehr, die nach Politiker/Generälen aus dem 19. und 20. Jhdt benannt worden sind! Wehret den Anfängen!

  33. #29 Eurabier (01. Feb 2013 09:52)

    Ja, aus anderem Grund 😉 Aber auch mit dem neuen Nahmen hat er meiner Meinung nach keine Ehre erworben…

    Den Geruch dessen, der man ist, kann man auch durch ein anderes Hemd nicht überdecken 😉

  34. Wie dumm nur, daß Hindenburg sich gleich zu Beginn des 1. Weltkriegs nicht von zwei überlegenen russischen Armeen bei Tannenberg hat besiegen lassen, sondern statt dessen das weitgehend besetzte Ostpreußen befreit hat! So wurden Truppen frei für Verdun und die Weltkriegsniederlage wurde noch viel schlimmer. Sein nächster Fehler war, daß er als Tattergreis weder die Diktatur Hitlers noch die der späteren political correctness vorausgesehen hat. Er sollte froh sein, daß er zwar erst an den Staßenpfosten ehrenvoll aufgehängt, jetzt aber wieder ehrlos abgehängt wird. Wenigstens mußte er es nicht umgekehrt am Galgen erfahren.
    Wir leben in einer absurd-perversen Zeit.

  35. Zum Beispiel Bremen:

    Völlig militaristische Straßennamen:

    Bremer Heerstraße
    Huchtinger Heerstraße
    Horner Heerstraße
    Burger Heerstraße
    Grambker Heerstraße
    Oslebenshauser Heerstrßa
    Osterholzer Heerstraße
    Ritterhuder Heerstraße
    Schwachhauser Heerstraße
    u.v.m.

    …und dann auch noch:

    Bismarckstraße
    Hindenburgstraße
    Admiral Brommy Straße
    Richthofenstraße
    Stresemannstraße
    u.v.m.

    …da ist noch jede Menge Arbeit für Rotz-Grün in Bremen 😉

    Jede Menge Platz für
    Miri Allee
    Cem Özdemir Weg
    C. Roth Platz
    Bushido Ring
    etc.

  36. ….auch in der „Wissenschaftsstadt“ Darmstadt habe die Linken vorgeschlagen, die Hindenburgstrasse jetzt nach einem der mutmasslichen NSU-Opfer umzubenennen……
    Wurde aber glücklicherweise bisher abgelehnt.

  37. #49 coolkeeper

    …er als Tattergreis weder die Diktatur Hitlers noch die der späteren political correctness vorausgesehen hat.

    Hindenburg hat den Österreicher nie gemocht, darum hat er bis zuletzt vermieden Hitler zum Kanzler zu ernennen. Aber Dank der Taktiererei der SPD (Schlimmste Plage Deutschlands), hat sich die politische Gemengelage zugunsten des Österreichers geändert. Hindenburg hätte auch an von Schleicher festhalten können, aber im Nachhinein ist immer gut zu Richten – vor allem über Andere.

    (LOL: Wir haben das ja immer gewusst…)

  38. Was hätte Hindenburg denn damals sonst tun sollen, als den Vorsitzenden der stärksten Partei (Hitler) mit der Regierungsbildung zu beauftragen?

  39. #43 Bollmann

    Mit Hindenburg hat man die Ehrung vielleicht wirklich etwas übertrieben. Es gibt ja kaum eine Stadt ohne Hindenburgstr. oder Platz. Man könnte sagen: Wenn davon zwei Dutzend wegfallen, bleiben immer noch genug übrig.

    Stimmt. Die Benennungen resultieren durchweg aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Benennung z.B. des Hindenburg-Damms nach der Insel Sylt erfolgte 1926. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hindenburg seine Präsidentschaft noch vor sich. Es ist immer problematisch, einen Politiker zu ehren, bevor er seine politische Laufbahn beendet hat. Man weiß nicht, was noch kommt. (Wie bei Obama, dem der Friedensnobelpreis schon zu Beginn seiner Präsidentschaft verliehen wurde.) Als in Dresden ein Platz nach Helmut Kohl benannt werden sollte, lehnte dieser altersweise ab. Die Würdigung des Lebenswerks eines Politikers sollte immer erst der Nachwelt überlassen bleiben.

    Hindenburg war durch und durch ein Militarist und stand dem demokratisch-parlamentarischen System ablehnend gegenüber.

    Viele derer, die sich hier für ihn stark machen, hätte Hindenburg gnadenlos in den Schützengräben verheizt, wenn sie damals schon auf der Welt und im wehrfähigen Alter gewesen wären.

  40. Es wird auch langsam Zeit, dass sich die „Grünen“ für eine Talaat-Pascha-Strasse oder eine Erdolf-Sieges-Allee einsetzen.

    Cem-Häuser und Fatih-Christenschlächter-Moscheen gibts ja bereits zur Genüge.

  41. #52 AlfonsVIII

    das ist doch erst den Anfang der Umbennung. Bald kommen alle straßennamen weg und müssen politisch-korrekten Namen weichen. Oder glaubt hier einer das es Namen wie

    Schlesierweg
    Königsbergerstraße
    Berslauer Platz
    Stettiner Weg
    Ostpreußendamm

    usw. noch lange gibt? Die kommen alle weg, jede Wette darauf. In Berlin wurde ja der Bahnhof „Schlesischer Bahnhof“ schon vor langer Zeit in Ostbahnhof umbenannt! Dieses Land ist so voller Selbsthaß und Haß auf alles Deutsche, dass es nur mit der langfristigen Selbstvernichtung enden kann.

  42. hindenburg und bismark weg und nur noch öffendliche plätze und strassen nach zuwanderer benennen die deutsche totgeschlagen haben !!! so will es die regierung !!! und der dumme michel soll es bezahlen, und macht das auch noch !!!

  43. Hallo #60 BePe (01. Feb 2013 14:20)

    Berslauer Platz
    =================================
    In Dessau gibt es eine Gliwicer Strasse!

    Aber viele mussten schon weichen. Sogar Friedrich Ludwig Jahn – in Hamburg. Eine Schule wurde umbenannt.
    Gegen Ernst Moritz Arndt läuft schon viele Jahre eine Kampagne, wegen der UNI Greifswald und Gymnasien.

    Weg mit ihnen und allem, was deutsche Vergangenheit war!

  44. @ BePe

    Die Frage ist doch, wer Hass auf die Deutschen hat(te).

    Im 1. WK wurden von den Generälen – und zu denen gehörte Hindenburg nunmal – Millionen von Soldaten sinnlos verheizt und mussten oft einen grausamen Tod sterben oder wurden verkrüppelt. Das Stichwort „Verdun“ wurde schon genannt. Gegen Ende des Krieges kam es vor, dass ganze Altersjahrgänge von Wehrpflichtigen schon wenige Wochen nach ihrer Einziehung aufgerieben waren. Das Leben der „eigenen“ Leute – sofern es einfache Soldaten waren – galt Obristen wie Hindenburg rein gar nichts. Was anderes als grenzenlose Verachtung verbirgt sich hinter einer solchen Einstellung? (Sonst hätte er den Wahnsinn des Krieges schon viel früher beendet – was in seiner Hand gelegen hätte. Er war – wie oben gesagt – seit 1916 zusammen mit Ludendorff de-facto-Diktator. Reichstag und Kaiser waren ab diesem Zeitpunkt „kaltgestellt“. Erst, als sich die Westfront bis auf wenige Kilometer der elsässischen Grenze angenähert hatte und sich Heer und Marine durch Meutereien und Desertationen bereits in der Auflösung befanden, legte er dem Reichskanzler einen Waffenstillstand nahe.)

    Es ist kein Hass, sondern gesunder Menschenverstand, wenn man Straßen nicht nach Hindenburg benennt.

  45. #62 mixer

    „Weg mit ihnen und allem, was deutsche Vergangenheit war!“

    Ja es kann gar nicht anders enden! Die Politiker sagen es ja ganz deutlich, die BRD ist der Gegenentwurf zu Deutschland. Am deutlichsten wird dies bei der Bundeswehr, da gibt es nichts aus der Zeit vor 1933. Ausnahme sind nur noch das Gedenken an Verbrechen die von Deutschen begangen wurden und der Zapfenstreich, und der steht auch schon auf der Abschußliste. Wer derart auf seine eigenen Vorfahren, seine Geschichte und Kultur schei.. kann nur in der Selbstsvernichtung enden.

  46. #63 Kleinzschachwitzer

    es geht doch nicht nur um Hindenburg, das ist doch erst der Anfang, Arndt wurde ja schon genannt. Und dann gehts dem Schlesierweg usw. an den Kragen. Und wie wärs mit der Rückbennung von Eisenhüttenstadt in Stalinstadt.

  47. Wie mich diese Fälschungen durch diese Geschichtslegasthenier langsam ankotzen. Personen der VERGANGENHEIT nach fragwürdigen Massstäben von heute zu bewerten.
    Das ist mehr als Respektlos und diese Leute die angeblich studiert sein wollen sollten sich was schämen.
    Ich frage mich was Hamburg machen wird wenn Helmuth Schmidt (der letzte wahre Sozialdemokrat) stirbt.
    Wird schwierig etwas nach jemanden zu benennen der Wehrmachtsoffizier war und zu dem noch bei dem grossen Hochwasser das Grundgesetz gebrochen und einen Einsatz der Bundeswehr im Inland obwohl noch nicht mal autorisiert BEFOHLEN hat !

    Aber die Dortmunder Grünen können das sogar noch besser , während jeder kleine Heimatdichter der ganz nach Zeitgeist Mitglied der NSDAP war , nach dem darf keine Strasse benannt werden aber mit einem ehemaligen SS-Obersturmbandführer hat man kein Problem und will die Haupteinkaufsstrasse nach benennen. http://www.derwesten.de/ikz/suche/?q=Samtlebe

    Oder aber der (eventuell irgendwann) neue Flughafen in Berlin.
    Willy Brandt Flughafen ??? Jemand der unter falschen Namen Bundeskanzler wurde. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Dann doch eher Herbert Frahm Flughafen.

  48. Worum geht es bei diesem ganzen Hindenburg-Bashing überhaupt? Was hat er Schlimmes getan? Er war kein Nationalsozialist. Er hat keine Menschenrechte verletzt. Er hat auch keinen Krieg begonnen (anders als z. B. unsere derzeitigen Regierungen der Blockparteien, die ständig in neue Kriege auf der ganzen Welt ziehen). Er hat nur zunächst als Soldat und später als Reichspräsident nach bestem Wissen und Gewissen seine Pflicht getan.

    Soweit Hindenburg die Ernennung von A. Hitler zum Reichskanzler vorgeworfen wird:

    Bitte mal beachten, dass damals Kommunisten und nationale Sozialisten die Obstruktionsmehrheit im Parlament hatten. Das heißt, Hindenburg musste sich für das eine oder andere Übel entscheiden, an beiden vorbei konnte demokratisch nicht mehr regiert werden. Wäre eine Entscheidung für die von Stalin gelenkten Kommunisten wirklich besser gewesen? Der stalinistische Terror mit Millionen Toten in der SU war und ist bekannt. Man wird es nie wissen, aber jedenfalls ist sein Handeln von der damaligen Entscheidungssituation her nachvollziehbar.

  49. Beschämend ist es, wenn dieses links-grüne Pack einen rot lackierten Faschisten und Denunzianten wie Herbert Wehner hier ins Feld führt.. der so manchem ein Ticket vom Hotel Lux in die Lublijanka verschafft hat…

  50. Spießbürgerliche Korinthenkackerei ist sowas. Diese Arschgeigen in den Regierungen unserer verkorksten Republik sollten langsam mal aufhören, Alles und Jeden als Nazi zu diffamieren. Hindenburg war kein Nazi, er war Kaisertreu. Und als er Hitlers Ermächtigungsgesetz unterschrieb, wußte er schon nicht mehr, was er tat. Aber das passt der Denkweise der Hirnis, die uns „regieren“, ja nicht. Was kommt als Nächstes? Kaiser Wilhelm II als Begründer des Nazionalsozialismus? Für soviel Verbohrtheit muß man sich doch schämen!

  51. @ Sir Wilfried

    Hindenburg war kein einfacher „Soldat“, der im Schützengraben lag und sein Leben riskierte.

    Er war seit 1916 als Generalfeldmarschall Führer der Obersten Heeresleitung, die über die Führung des Krieges praktisch eigenständig entschied.

    Ihn trifft daher einen ganz erheblichen Teil der Verantwortung der Geschehnisse zwischen 1916 – 1918 und deren Folgen.

    Hindenburg hat Hitler nicht nur zum Reichskanzler ernannt, sondern bis zu seinem Tod am 01.08.1934 nichts getan, um sich Hitler entgegenzustellen, als längst offenkundig war, dass Hitler eine rechtswidrige Terrorherrschaft ausübte. Hindenburg blieb bis zu seinem Tod im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte (Wolfram Pyta: Hindenburg – Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler, S. 855), ihm kann die Entwicklung ab März 1933 nicht verborgen geblieben sein. Statt dessen nahm er von der Reichsregierung 1933 Dotationen im Wert von 1 Mio. Reichsmark entgegen.

    Anstatt Hindenburg wie einen Säulenheiligen zu behandeln, sollte unvoreingenommen über seine politische Rolle geredet werden.

  52. #22 lorbas

    die sind doch echt bescheuert die Linken. Von Seeckt hat den 1923er Hitler-Putsch niedergeschlagen und die NSDAP verboten. Aber die Linken hassen ihn wohl eher deshalb, weil er auch den 23er Kommunisten-Putsch niedergeschlagen hat und die KPD verboten hat. Und den von Einem hassen die Linken weil er mal den Liebknecht angezeigt hat.

  53. die Persönlichkeit Wehner konnte sich in Moskau bekanntlich ausleben und Genossen ans russische Messer liefern. –

  54. #60 BePe (01. Feb 2013 14:20)

    Wenn man den Gedanken der Geschichtskorrektur durch Änderung von Strassennamen konsequent zu Ende gehen will, muss man auch geschichtlich deutlich früher einsteigen.
    Bitte sehr liebe Bessermeschen, hier ein paar Vorschläge:

    Karl-Martell-Straße, Nürnberg
    Wallensteinstraße, Nürnberg
    Tillypark, Nürnberg
    Gustav-Adolf-Straße, Nürnberg
    Moltkestraße, Nürnberg
    Karl-der-Große-Straße, Barum
    Barbarossastraße, Berlin
    Kaiserin-Augusta-Allee,Berlin
    König-Otto-Straße, Kiefersfelden
    König-Karl-Straße, Stuttgart
    König-Konrad-Straße, Fulda
    König-Heinrich-Weg, Hamburg
    Adolf-von-Nassau-Straße, Rüssingen
    Rudolf-von-Habsburg-Straße, Germersheim
    König-Ludwig-Straße, Oberammergau
    Sigismundstraße, Wiesbaden
    Maximilianstraße, München

    Diese Damen und Herren waren alle keine weltverbessernden Gutmenschen und haben ganz sicher alle Blut an den Händen und jede Menge Leichen im Keller.
    Also, auf geht´s 😉
    Mit der Maximilianstrasse in München würde ich persönlich anfangen, allein schon wegen der vielen arabischen Sommergäste :-((

  55. Bin schon mal gespannt, wie Hamburg in diesem Jahr den 70. Jahrestag seiner eigenen Zerstörung (Juli 1943) begeht und der vielen Tausend Hamburger Opfer gedenkt. 2.) In Rostock gibt es übrigens eine Ilja-Ehrenburg-Straße. Ilja Ehrenburg, sowjetischer Propagandist, rief zum Töten von Deutschen auf.

  56. Hallo #64 BePe (01. Feb 2013 14:49)

    Ausnahme sind nur noch das Gedenken an Verbrechen die von Deutschen begangen wurden und der Zapfenstreich, und der steht auch schon auf der Abschußliste.
    ============================
    Komisch, dass andere Völker sich einen Dreck um ihre Vergangenheit scheren.
    Dann hätte man die kleine Insel im Atlantik jenseits des Kanals schon versenken müssen.

  57. #75 mixer

    die Deutschen sind halt in der Masse zu einem ehr- und kulturlosen Barbarenhaufen verkommen. Übrigens, in Berlin wurde vor gut 10 Jahren der Stalin-General Bersarin zum Ehrenbürger Berlins ernannt! Das zeigt doch klar welche Motive die Straßenumbenner haben.

  58. #74 Dr. med. Wurst

    Mit der Insel haste recht. Und wie ich schon sagte, diese ganzen linken Straßenumbenner sind vom Haß aufs deutsche Volk, unsere Kultur und Identität als deutsches Volk getrieben. Seit einiger Zeit steht ja sogar der Nobelpreisträger Hauptmann auf der Abschußliste.

  59. Berlin, Mohrenstraße…. nanana!
    München, Hans-Klein- Straße ….sexistisch!
    Frankfurt, Feldgerichtstraße….. Hexenverbrennungen?
    Köln, Kaiser-Wilhelm Ring….oh oh oh…

    Alternativ Straßennamen:

    Selbsterniedrigungs-Auspeitschplatz
    Zicken-Allee
    Islamkuscher-Bücklingsring
    Wirhassenunsselbst-Straße

  60. Wieso ist man eigentlich ein „Deutschland-Hasser“, wenn man Straßen nicht nach einem militaristischen Politiker benennen will, der großen Schaden verursacht hat?

    Hindenburg hat immer allein die Interssen seiner Gesellschaftsschicht vertreten, der ostelbischen Großgrundbesitzer. Man kann und sollte ihn nicht mit Deutschland identifizieren.

  61. #81 :
    Weil er Teil unserer Geschichte , ob jetzt ein positiver oder negativer sei jetzt mal da hin gestellt , ist und wer deutsche Geschichte verleugnet ist ein Deutschlandhasser.
    Und Personen der Geschichte nach Massstäben von heute zu be(ver)urteilen ist schlicht weg Gutmenschtümelei.
    Im Prinzip muss jemand nur lange genug Tod sein um ihn aus seiner Vergangenheit in der Gegenwart einen Strick zu drehen.

  62. #77 BePe (01. Feb 2013 16:25)

    Als die „angefahrenen Schulkinder“ vor ein paar Jahren „Tötet Onkel Dittmeyer“ intonierten war kein Aufschrei der Empöhrung zu vernehmen.

  63. #82 Unlinks

    „Verleugnung deutscher Geschichte“ wäre, wenn man z.B. behaupten würde, dass es Hindenburg nicht gegeben hätte.

    Das ist aber etwas anderes, lediglich davon abzusehen, ihn durch die Benennung von Straßen öffentlich zu ehren.

    Genauso, wie nach dem Ende des 2. WK auch die vielen „Adolf-Hitler-Straßen“ umbenannt wurden, die es praktisch in jedem Ort gab. Oder nach 1989 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR viele „Karl-Marx-„, „Friedrich-Engels-“ oder „Straßen der deutsch-sowjetischen Freundschaft“. Es wurden so viele Straßen umbenannt, dass sich selbst die Einheimischen nicht mehr auskannten. Es wurde sogar eine ganze Stadt umbenannt (Chemnitz).

    Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?

    In Münster hat sich die Einwohnerschaft auf Grund einer demokratischen Abstimmung für die Umbenennung entschieden. Der Wille des Volkes sollte akzeptiert werden.

  64. Ich empfehle die Lektüre zu diesem, zugegeben schon älteren (2009) Artikel bezüglich der Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße in Saarlouis, die sich aber 1:1 auf Hindenburg übertragen lassen: Ringelpietz mit Lettow-Vorbeck“

    Meine Vorfahren führe ich bis auf jene Menschen zurück, die Saarlouis erbaut haben. Ich mache mir Sorgen um das Geschichtsverständnis einer Stadt mit der nicht alltäglichen Historie – auch der militärischen – wie unser Saarlouis. Sie hat es nicht verdient, dass ihre großen Gestalten auf dem Altar eines oft närrischen Zeitgeistes geopfert werden. Saarlouis gebühren vielmehr historisch nobel denkende Politiker, die den Zeitgeist samt Political Correctness zuweilen bewusst in den Mülleimer befördern. Wozu in diesem Land – mittlerweile – Courage gehört. Doch, wie schon Hermann Hesse klagte: „Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.“
    Generalmajor Paul von Lettow-Vorbeck wird vornehmlich als tapferer, in vielem Beispiel gebender Soldat geschildert, dem seine früheren Gegner, gerade im Ausland – man beachte dies gebührend! – bis heute unverändert hohen Respekt zollen; ein Mann, der dem Werben der NSDAP widerstand, der deswegen von Goebbels als „Stänkerer gegen die Partei“ und „Reaktionär“ beschimpft wurde. Lettow-Vorbeck zeigte Hochachtung vor den afrikanischen Askaris, als der Rassismus in Deutschland noch seine Hochzeit feierte, und setzte hartnäckig eine kleine Rente für sie durch.

    Lettow-Vorbeck dachte und handelte also eben nicht so zeitgeistig und so „provinzpossierlich“, wie es in Saarlouis einige Parteien oder deren Versprengsel nun beabsichtigen – sondern überzeitlich. Dies allerdings kann man nur mit dem nötigen Geschichtswissen und dem gebotenen Respekt vor verflossenen Zeitaltern und ihren Protagonisten tun.

    Gerade offenkundig willfährige Zeitgeister wie jene (nicht alle) lettow-vorbeck-aversiven Ratsherren sollten sich bitteschön – wie wir allesamt – durchaus einmal prüfen, wie sie denn wohl unter dem Zeitgeist, unter dem Terror der Nazi-Diktatur gehandelt haben würden. Der konservative Lettow-Vorbeck hat es ihnen jedenfalls vorgemacht. Ach ja: Die SED-Rechtsnachfolgepartei, die Linke – die sich überall für die Umbenennung von Lettow-Vorbeck-Straßen (zum Beispiel in Wuppertal) vehement einsetzt – sollte schon gar keinen Einfluss auf eine solche Frage nehmen, sich lieber ihrer Grauen erregenden Untaten erinnern und diese öffentlich bereuen; beispielsweise jene etwa 150 heimlichen Hinrichtungen durch Genickschuss in der DDR. Wenn man die Lettow-Vorbeck-Straße schon umbenennen möchte, dann doch am besten in „Straße der Erinnerung an die ungeahndeten Verbrechen der SED“.

    Graf von Stauffenberg war, wie von Lettow-Vorbeck, ein aufrechter, vaterlandsliebender Konservativer und Offizier. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis linke Oberbesserwisser auch diesen Namen nicht mehr tolerieren mögen. Ich habe in der Bibel und im Grundgesetz nachgeschlagen: Nirgendwo steht darinnen, dass Linke immer Recht hätten. Kein Wort davon. Es steht aber etwas von der Würde des Menschen drinnen. Und die sollte man selbst einem Herrn von Lettow-Vorbeck in seiner Heimatstadt nicht so beschneiden, wie es nunmehr einige Kommunalpolitiker betreiben.

    Schon die Brückenbezeichnung Lettow-Vorbeck hätte man aus Traditionsgründen belassen sollen. Inzwischen ist die Brücke nach einem Herrn benannt, den bei einer Umfrage auf dem Großen Markt kaum ein Bürger kennen dürfte. Die Vita Lettow-Vorbecks hin oder her: Es ist nachvollziehbar, dass zum Beispiel die frühere Saarlouiser „Gefängnisstraße“ umbenannt werden musste, da den Anwohnern die Anschrift peinlich war. Doch es gibt auch eine Verbundenheit mit althergebrachten Straßennamen, wie eben jenem von Lettow-Vorbeck, ganz losgelöst von der Person. Auch diese sollte man tunlichst respektieren.

    Und wo endet es denn überhaupt dereinst, wenn von uns Neuzeitlingen, aus vermeintlich überlegener Warte, Zeitgenossen versunkener Epochen gedemütigt werden? Wollen wir nicht auch die Römerstraße in Roden lieber gleich umbenennen, weil die Römer Karthago damals ohne die vorherige Einwilligung des Saarlouiser Stadtrates zerstört haben? (Wie wäre es statt dessen mit „Avenue Oskar Lafontaine“?).

    Natürlich: Lettow-Vorbeck war – wie wir alle – ein Mensch mit Fehlern und er beging durchaus einige davon, die einen Menschenfreund, der Krieg verabscheut, nicht für ihn einnehmen. Auch mich nicht. Er war kein Albert Schweitzer. Und kein Robert Koch. Dies sei gerne eingeräumt. Dennoch schmälert dies seinen geschichtlichen Rang insgesamt mitnichten in jenem Maße, wie man es nun versucht. Wenn ein Land Generale ausbildet und in überaus fragwürdigen Kriegen einsetzt (damals in Ost-Afrika, heute in Afghanistan), kann es wohl kaum erwarten, dass diese mit den Gegnern vor Ort Norwegerpullover stricken oder Ringelpietz tanzen. Sie kämen vor ein Kriegsgericht.

    Wenn ein Buchautor – dessen frühere Mitarbeit an der umstrittenen, weil tendenziösen Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ seine Lieblingsbeschäftigung unschwer erraten lässt – über Land fährt, um für ein neues Werk zu werben, sollte man nicht überhastet seinen Darlegungen nachhecheln. Sondern vielmehr – bevor man urteilt – die viel mächtigere Gesamt-Literatur über den Delinquenten sorgsam sichten.

    Ist das im Rat geschehen? Betrachtet man den Autor womöglich als unabhängigen Gerichtshof? War der Schreiber (Jahrgang 1966) bei den vermeintlichen Untaten denn etwa persönlich zugegen? Lettow-Vorbeck kann sich gegen die Anwürfe jedenfalls nicht mehr verteidigen.

    Die Saarlouiser Bürger sollten für ihren Saarlouiser Landsmann und Ehrenbürger – zu dem er 1956 noch ernannt wurde, nicht etwa 1933 – klar Partei ergreifen. Und zwar nicht nur, weil bei Umbenennung unnötig neue Visitenkarten und Geschäftspapier gedruckt werden müssten, was die Grünen eigentlich zuhöchst alarmieren müsste. Demokratie findet eben nicht mit diskretem Murren oder Wutausbrüchen beim Zeitungslesen statt. Die Gewählten haben eine Postadresse.

    Und jenen (nicht allen) mir historisch zu respektlosen Ratsmitgliedern, die gegen Lettow-Vorbeck agitieren, sei zudem die Frage gestellt, ob Saarlouis nicht eigentlich wichtigere Probleme hat als die ideologiegespeiste Umbenennung einer Straße. Beispielshalber den Wiederaufbau – auf demselben Terrain bitte sehr – des gegen den ausdrücklichen, vieltausendfach bekundeten Willen abgerissenen Stadtgartenbades, den man der Bevölkerung schlicht schuldet. Man muss es ja dann nicht gleich „Lettow-Vorbeck-Bad“ taufen…

    Ja, dem stimme ich zu. Und ich befürworte auch eine Umbenennung einer Hindenburgstraße, wenn sie im Gegenzug „Straße der Erinnerung an die ungeahndeten Verbrechen der SED“ genannt wird.

  65. @ Kleinzschachwitzer
    Diese Abstimmungen sind alles andere als richtige Volksabstimmungen. Es gibt lediglich eine aufgedrehte Seite die mit allen Mitteln und falschen Karten , wie zur Zeit in Essen schön zu beobachten ist , spielt und eine andere Seite. Ja ? Eine wirkliche andere Seite gibt es in diesen Fällen nicht. Da gibt es höchstens Anwohner die keine Lust auf Rennerei wegen Ausweisumschreiben ect. haben aber bestimmt keinen Hindenburgfanclub mit einem ähnlichen Elan.
    Das ist keine Volksabstimmungen sondern Volksverarsche !
    Abgesehen da von eine Hindenburgstrasse kann auch an die Opfer des gleichnamigen Luftschiffunglücks erinnern.
    Oder sind diese Toten auch nicht „ehrenwert“ genug ?
    Etwa wie kleinkriminelle Kioskbesitzer ?

  66. #1 Wilhelmine (01. Feb 2013 08:09)
    Der alte “Hindenburg” ermöglichte dem Hitler erst die Machtergreifung!

    Allerdings finde ich die mittlerweile zahlreichen Namensumbennenungen lächerlich.

    Da wird von linker Seite massive Geschichtsklitterung betrieben.

    Und was, bitte schön, hätte Hindenburg dagegen unternehmen können? Hindenburg hat Hitler bestimmt nicht mit Freuden zur Regierungsbildung beauftragt. Das war schon das Wahlergebnis vom November 1932. Es war nur Papen-Hitler möglich. Und wer auf Hindenburg zeigt, sollte gerade als SPDler recht vorsichtig sein. Die SPD hat nämlich vorher so jämmerlich versagt und sogar auf die streikenden Arbeiter schießen lassen. Kein Wunder, dass die keiner mehr wollte. Hindenburg war doch kein Nazi.

    Es ist erschütternd, wie wenig man heute noch von der damaligen Zeit weiß. Da baut sich jeder ein blödsinniges Hirngespinst zusammen und meint das wäre die Wahrheit.

  67. #84 Kleinzschachwitzer

    viele “Karl-Marx-”, “Friedrich-Engels-” .“

    naja man kann es auch übetreiben, und das hat man im Osten mit „Marx“ u. „Engels“ gemacht. Es gibt aber noch haufenweise Straßen die nach den beiden benannt sind, schaun sie doch nur mal bei Google-Earth rein, überall gibt es diese Namen, in West und Ost. Und dass die Bürger die kommunistischen Propagandanamen loswerden wollten ist ja nur allzu verständlich. Ich hätte die Straßen in „Deutsch-russische Freundschaft“ oder „Deutsch-ukrainische Freundschaft“ umbenannt, damit könnte ich gut leben, aber nicht mit sowjetisch, das steht für mindestens 40 Millionen kommunistische Opfer nur in der Sowjetunion.

    Und dass sie das Beispiel Chemnitz anführen wundert mich schon. Sie sind doch ein Fan von Volksabstimmungen, nun in Chemnitz gab es eine, 75% der Bürger wollten den aufgezwungenen Namen Karl-Marx-Stadt loswerden, und der olle Marx-Kopf steht immer noch in Chemnitz.

  68. Schade, dass „Kleinstschwachwitzer“ damals nicht an Stelle von Hindenburg war.

    Er hätte als Chef des Generalstabes des Feldheeres den ersten Weltkrieg sofort mit links beendet. Gut, er hätte vorher den Kaiser und einige andere unwichtige Gestalten beseitigen müssen, aber das ist ja kein Problem. Ach ja: Und die Gegner hätten natürlich auch sofort begeistert mitgemacht und alle Friedensbedingungen von ihm akzeptiert, obwohl die ja bis dahin einen ausgewogenen Verhandlungsfrieden ablehnten.

    Hitler hätte er natürlich nicht zum Kanzler ernannt (wen eigentlich stattdessen?). Falls es, sozusagen als Betriebsunfall oder weil er gerade unpässlich war, doch passiert wäre, hätte er spätestens nach 2 Monaten erkannt, welche Verbrechen der Typ Jahre später begehen würde, und hätte dies verhindert, indem … – ja, weiß ich jetzt auch nicht genau wie, aber ihm wäre ganz sicher was eingefallen.

  69. Gestern ist im Saarland gleich ein ganzer Stadtteil umbenannt worden, nicht nur eine Strasse oder ein Platz. Das folgende Zitat ist allerdings bereits ein halbes Jahr alt:

    Bürger kämpfen für „Hermann Röchling“

    Hermann-Röchling-Höhe.
    Nun gibt es neben der Bürgerinitiative für die Namensänderung auch eine Initiative für die Beibehaltung. Bürger im Völklinger Stadtteil Hermann-Röchling-Höhe (rund 1300 Einwohner) wollen nicht hinnehmen, dass sich der Stadtrat am 14. Juni über ihre Köpfe hinweg für eine Umbenennung entscheidet.

    Über 30 Teilnehmer haben am Donnerstagabend bei einem Treffen im Gasthaus Adlerhorst eine Bürgerinitiative (BI) für den Namen Hermann-Röchling-Höhe ins Leben gerufen, und für Freitagabend war ein weiteres Treffen im Clubheim am Sportplatz angesetzt.

    Protest-Flyer, die an die Haushalte verteilt werden sollen, und eine Unterschriftenaktion sind bereits in Vorbereitung.

    Zu ihren Sprechern hat die Bürgerinitiative Torsten Krieg aus der Homburger Straße sowie Karl-Ludwig Ströher aus der Mettlacher Straße gewählt. Krieg erklärte zur Situation: „Einmal davon abgesehen, dass eine Umbenennung finanzielle Belastungen für die Stadt und vor allen den ortsansässigen Vereinen bescheren würde, ist es dem Bürger auch schwer zu vermitteln, das gerade in der Zeit klammer kommunaler Kassen ein solcher Schritt getan werden soll.

    Viel lieber würde man sehen, den jetzigen Ortsnamen so zu belassen und endlich die fällige 75-Jahr-Feier des Stadtteils auf die Beine zu stellen. Hier zeigen die Bürgerinnen und Bürger die Bereitschaft für ein Engagement.“

    Karl-Ludwig Ströher meinte: „Wir sind alle mit dem Namen Hermann-Röchling-Höhe alias Bouser öhe groß geworden. Bei dem alias sollte es auch bleiben. Der Ort hat sowieso schon enorm mit dem demographischen Wandel zu kämpfen, jedoch raubt eine Umbenennung den Hermann-Röchling-Höhern eindeutig ihre Identität. Eine Umbenennung machen wir nicht mit. Die Hermann-Röchling-Höhe ist Kult.“

    Das ganze auf den Punkt gebracht: die Blockpolitiker scheixxen auf die Meinung der Einwohner Völklinges bzw. des betroffenen Ortsteils.

    Und das ganze nach 7 SPD-Bürgermeistern nach 1945! Wo waren die denn in der ganzen Zeit? Der Name „Herman-Röchling-Höhe“ enstand übrigens noch während der französischen Besatzungszeit . Und die haben es akzeptiert!

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/voelklingen/Voelklingen-Hermann-Roechling-Hoehe-Klaus-Lorig-CDU-SPD-Christoph-Gottschalk-Torsten-Krieg-Karl-Ludwig-Stroeher;art2812,4322929#.UQwOLB0WFP8

  70. #88 BePe

    Sie rennen bei mir offene Türen mit dem Hinweis auf Volksabstimmungen ein: Was für Karl Marx in Chemnitz gilt, muss aber genauso für Hindenburg in Münster oder Hamburg gelten. Und #43 Bollmann hat ganz recht: Selbst wenn man – in Hamburg – eine Straße umbenennen sollte, bleiben immer noch Hunderte von nach Hindenburg benannten Lokalitäten übrig. Also mal keine Panik.

    # 89 „Boy Wilfrid“

    Ihre Argumentation ist völlig ahistorisch.

    Hindenburg hat nicht einmal versucht, den 1. WK zu beenden, bevor er durch die Verhältnisse dazu gezwungen war, weil er ein Militarist war. Der Kaiser hatte spätestens ab 1916 nichts mehr zu melden und wurde im November 1918 von Hindenburg ins Exil geschickt – nur, um sogleich an der „Dolchstoß-Legende“ mitzustricken, durch die der Republik die Schuld an der Kriegsniederlage zugespielt werden sollte.

    Für Hindenburg war klar erkennbar, dass das Ermächtigungsgesetz gegen die Weimarer Reichsverfassung verstieß. Er ernannte Hitler zum Reichsklanzler, weil ihm das Ende der parlamentarischen Demokratie ganz recht kam.

  71. #91 Kleinzschachwitzer (01. Feb 2013 20:08)

    Ach so, ja dann.

    Dann hab ich das falsch gelesen, dass es ein Friedensangebot vom 12. Dezember 1916 gab und dass das Ermächtigungsgesetz nicht von Hindenburg, sondern vom Reichstag mit 2/3-Mehrheit beschlossen wurde (und dass es vorher in den 20er-Jahren unter den demokratischen Regierungen schon eine Reihe von Ermächtigungsgesetzen gegeben hatte).

    Sei’s drum.

    Also:
    Wie hätten Sie den 1. WK beendet?
    Wen hätten Sie als Reichskanzler benannt mit der Aussicht, eine stabile demokratische Regierung zu bilden?
    Wie hätten Sie Hitler noch vor August 1934 beseitigt, und zwar ohne einen Bürgerkrieg auszulösen?

  72. #92 Sir Wilfrid (01. Feb 2013 20:43)

    Danke, dass Sie Kleinschachwitzer die richtigen Fragen stellen. Ich denke, er wird keine einzige beantworten.

  73. #92 Sir Wilfrid

    Hindenburg hat das Ermächtigungsgesetz unterschrieben, wodurch es erst in Kraft treten konnte. Die 2/3-Mehrheit kam nur dadurch zustande, dass die Reichstagsabgeordneten der KPD zum Zeitpunkt der Abstimmung rechtswidrig bereits alle verhaftet worden waren. Die Abgeordneten der bürgerlichen Parteien waren durch den Straßenterror der SA eingeschüchtert, von einer freien Abstimmung konnte unter diesen Bedingungen keine Rede mehr sein. Immerhin – die Abgeordneten stimmten dagegen, was ihnen hoch anzurechnen ist. (Dass der spätere Bundespräsident Theodor Heuss auch für das Ermächtigungsgesetz stimmte, wird immer sein Andenken beflecken.)

    Nun zu Ihren Fragen:

    Vorauszuschicken ist, dass Fragen von der Art: „Was hätten Sie an der Stelle von Napoleon oder Caesar getan?“ immer nur reine „Sandkasten-Spielereien“ sind.

    zu 1.

    Wie hätten Sie den 1. WK beendet?

    Wäre ich damals an leitender, veranwortlicher Position gewesen, hätte es gar keinen Kriegseintritt Deutschlands gegeben. Es war die reine Idiotie, sich von einem morschen und innerlich verfaulten Verbündeten wie der K&K-Monarchie in einen Krieg hineinziehen zu lassen. (Schon, sich nach Bismarcks Tod in eine Zwei-Fronten-Konstellation drängen zu lassen – hier Frankreich/England, da Russland – war strategisch verfehlt und der unsinnigen Flottenpolitik des Kaisers geschuldet, die Deutschland nichts nutzte, aber durch die England sich herausgefordert fühlte.) Und kommen Sie mir jetzt nicht mit „Bündnisverpflichtungen“ – auch Italien bildete ursprünglich den „Dreibund“ mit Österreich und Deutschland und wechselte später die Seiten – sehr zu seinem Vorteil (Südtirol).

    Nachdem man aber den Krieg einmal begonnen hatte – schon mit dem Scheitern des Schlieffen-Plans und dem Beginn des Stellungskrieges war doch klar, dass der Krieg nicht mehr gewonnen bzw. mit einem Diktatfrieden zu Gunsten Deutschlands beendet werden konnte. Spätestens mit dem Eintritt der USA in den Krieg war die Niederlage Deutschlands nur noch eine Frage der Zeit. Trotzdem hielt die OHL bis ganz zum Schluss am gänzlich illusorischen Ziel eines „Siegfriedens“ fest. Sicher – auch jemand an Hindenburgs Stelle hätte den Krieg nicht so ohne weiteres von heute auf morgen beenden können. Aber die ganze Zielsetzung ging in die falsche Richtung.

    zu 2.

    Wen hätten Sie als Reichskanzler benannt mit der Aussicht, eine stabile demokratische Regierung zu bilden?

    Jedenfalls nicht Hitler.

    Eine stabile demokratische Regierung wäre wohl im Januar 1933 überhaupt nicht möglich gewesen, aber Hitler war ein ausgewiesener Demokratie- und Parlamentarismusgegner. Er wollte die Diktatur, woraus er keinen Hehl machte. Hindenburg wusste das auch.

    zu 3.

    Wie hätten Sie Hitler noch vor August 1934 beseitigt, und zwar ohne einen Bürgerkrieg auszulösen?

    Das Schlimme war doch, das Hitlers Politik auch Hindenburgs Zielsetzung und Wunschvorstellung entsprach. Es ist nichts davon bekannt, dass Hindenburg versucht hätte, mäßigend auf Hitler einzuwirken, oder sich öffentlich gegen ihn gewandt hätte. Dabei gab es genug Anlässe – der Straßenterror, die ersten Konzentrationslager, die Zerschlagung der Gewerkschaften, das Parteienverbot, der „Röhmputsch“ und und und…

    Statt dessen trat Hindenburg zusammen mit Hitler am „Tag von Potsdam“ auf.

    Kurzum: Mir hat bisher niemand erklären können, warum man Hindenburg heute durch Benennung von Straßen oder Schulen öffentlich ehren oder als Vorbild hinstellen sollte.

  74. #95 Kleinzschachwitzer (02. Feb 2013 01:16)

    Lange Rede, kurzer Sinn: Sie haben nicht eine einzige meiner Fragen beantworten können!

    Zu Ihrer Abschlussfrage:

    Erstens ist sie falsch gestellt, weil es nicht darum geht, warum man HEUTE eine Straße etc. nach Hindenburg benennen soll, sondern warum man dies FRÜHER getan hat und warum man sich HEUTE über unsere Vorfahren erheben und das auslöschen will, anstatt es als Erinnerung stehen zu lassen.

    Zweitens: Was genau die Gründe für unsere Vorfahren für die einzelnen Straßenbenennungen etc. waren, müsste man im einzelnen in den jeweiligen Annalen nachlesen. Ich nehme an, überwiegend wird es darum gegangen sein, Hindenburg als Sieger der Schlacht von Tannenberg zu ehren und dafür, dass er sich in hohem Alter noch einmal in die Pflicht nehmen ließ, um Reichspräsident zu werden – übrigens bis heute das einzige direkt vom Volk gewählte deutsche Staatsoberhaupt.

    Das mag Ihnen reichen oder nicht und man mag historisch über Vieles streiten und in der Nachschau sagen, was er hätte anders machen sollen (was Sie aber nicht einmal können, s. o.), aber es gibt schlechtere Leute, die als Namensgeber für alles mögliche fungieren.

  75. #96 Sir Wilfrid (02. Feb 2013 10:17)

    Es dreht sich doch im Kreis: Mit Ihrer Argumentation hätte man nach dem 2. WK auch die vielen nach Adolf Hitler benannten Plätze und Straßen nicht umbenennen dürfen. Und nach 1989 auch in der ehemaligen DDR keine Umbenennungen durchführen dürfen.

    Sie sagen es: Straßennamen sind nicht für die Ewigkeit, sondern sie spiegeln (auch) immer das zeitgenössische Denken wieder. Es ist legitim, wenn neue Generationen auch die Straßen nach ihren Vorstellungen benennen.

    Im Falle Hindenburgs kommt hinzu, dass die Ehrung durch Straßenbennnungen offenbar voreilig erfolgte – noch bevor man seine spätere unheilvolle Rolle bei der Machtergreifung des Nationalsozialismus kannte Viele Deutsche hatten Hindenburg – gerade 1932 – gewählt, weil sie glaubten, auf diese Weise Hitler verhindern zu können. Diese Menschen hat Hindenburg verraten.

    Es gibt schlechte und gute Staatsoberhäupter. Es gibt auch Fehlbesetzungen in diesem Amt. In einem solchen Fall gibt es keinen Grund, die Erinnerung an den Betreffenden wachzuhalten. Es wird später einmal auch niemand auf die Idee kommen, eine Straße nach Christian Wulff zu benennen, obwohl der viel weniger Schaden angerichtet hat als Hindenburg. (Gerade die Direktwahl Hindenburgs war übrigens der ausschlaggebende Grund, warum das Grundgesetz die Direktwahl des Präsidenten nicht mehr vorsieht.)

    Wer Hindenburg als Vorbild will, steht den Werten des Grundgesetzes ablehnend gegenüber.

  76. #97 Kleinzschachwitzer (02. Feb 2013 12:18)

    Solange Sie meine Fragen nicht beantworten (was Hindenburg konkret hätte machen sollen), drehen wir uns wirklich im Kreis und bleiben Ihre Ausführungen Schall und Rauch.

  77. #98 Sir Wilfrid

    Ganz einfach:

    Als Leiter der OHL hätte Hindenburg die Anordnung erteilen können, die Kampfhandlungen einzustellen und die Truppen hinter die Reichsgrenze zurückzuziehen.

    Man darf nicht vergessen, dass das Deutsche Reich einen Angriffs- und Eroberungskrieg führte, wobei es die Neutralität Belgiens missachtet hatte.

    Um noch einmal meinen vorherigen Gedanlen aufzugreifen:

    Die ganze Konzeption unseres Grundgesetzes zur Stellung des Präsidenten ist darauf angelegt, einen Machtmissbrauch, wie er unter Hindenburg stattfand, ein für allemal zu verhindern. Straßen nicht mehr nach Hindenburg zu benennen, ist gewissermaßen folgerichtig.

  78. Mensch Kleinschwachwitzer, Sie sind genial! Super Idee! Warum ist da vorher noch keiner drauf gekommen? Einfach umdrehen und nach Hause gehen. Frei nach dem Motto: „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin.“ Und der Gegner guckt nur noch in die Röhre. Wundert sich, warum keiner mehr mit ihm kämpft. Krieg zu Ende, Frieden für alle Zeiten, alle Menschen glücklich.

    OK, haken wir Frage 1 mal ab. Ich muss zugeben, da fällt mir jetzt wirklich nichts mehr zu ein.

    Frage 2 und 3 wären allerdings die eigentlich wichtigen für unser Thema. Die haben Sie vergessen, scheint mir?

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