Die linksliberale Presse und die „Rote SA“ ließen nicht lange auf sich warten: Am 1. Juli hat das konservative Jugendmagazin Blaue Narzisse das „Zentrum für Jugend, Identität und Kultur” in Dresden eröffnet. Der Stürmer Die „Süddeutsche Zeitung” (SZ) berichtet heute ausführlich über deren angeblich „stramm rechten” BN-Chefredakteur Felix Menzel und die Identitäre Bewegung.

Bereits am Montag hatten rund 50 Antifaschisten im Dresdner Stadtteil „Weißer Hirsch“ demonstriert und mittels Flugblättern vor „einer neuen Opposition gegen Multi-Kulti“ gewarnt. Die Polizei fuhr zeitgleich im gutbürgerlichen Viertel Streife und informierte noch vor der Antifa die Anwohner über ihre neuen konservativen Nachbarn.

An der „Roten SA“ stört sich indes die SZ nicht, umso mehr an jungen Leuten von der Identitären Bewegung, die der Eröffnung des Zentrums beiwohnten. Eine „gewisse Nähe” des Dresdner Zentrums zu den Identitären sei nicht auszuschließen, warnt die SZ. Weiter schreibt sie:

Menzel ist belesen, Rilke, Kafka, Philosophen aller Herren Länder. Er sagt: „Wir sind demokratisch.“ Er sagt: „Ich bin für Europa.“ Er sagt, er sei punktuell auch für Einwanderung. Es scheppert erst auf Nachfrage: Punktuell bedeute, verkürzt: Der „persische Arzt“ darf rein, der „arbeitslose Araber nicht“. Es schwindelt einen, wenn man Menzel eine Weile zuhört, weil er die Namen großer Denker und Literaten nimmt, um sie zu wehrlosen Kronzeugen seiner Schlüsse zu modellieren.

Ein stramm Rechter nistet sich ein, mitten im Dresdner Bürgertum. Einer, dessen Aufsätze aus dem Gemeinschaftskundeunterricht der zwölften Klasse bereits vom Verfassungsschutz mitgelesen wurden und der gerne zum Thema „Skandalokratie“ promovieren würde. Muss man sich deshalb Sorgen machen?

Dass die linksliberale Zeitung Menzel noch das ein oder andere falsche Zitat unterjubelt, überrascht da wenig. „Wir möchten die abendländische Seele rein halten”, soll Menzel gesagt haben. Das ist laut dem BN-Chefredakteur völlig aus der Luft gegriffen. Auf Facebook erklärt Menzel: „Eine Reinhaltung der abendländischen Seele habe ich nie gefordert und würde es auch NIE tun, weil Kultur immer im Austausch mit anderen Kulturen steht. Jedoch, und das ist meine Forderung: Jede Kultur muß sich selbst behaupten!“

Die Nazikeule lässt die SZ dann zwar stecken, zeigt sich aber aufgrund einer „Angst vor Überfremdung und Euro-Desaster” beunruhigt. Doch Menzel und seine Mitarbeiter im „Zentrum für Jugend, Identität und Kultur” wollen nicht klein beigeben. Menzel betont: „Im Zentrum sollen nonkonforme Jugendliche ihre Ideen verwirklichen können, ohne Rücksicht auf die Denkverbote der politischen Korrektheit.“ Im Oktober beginne der Seminarbetrieb, unter anderem zu den Themen „Politischer Aktivismus“, „Journalismus und Publizistik“ und „Ideen – aber kein Geld“.

Das konservative Jugendmagazin Blaue Narzisse erschien 2004 das erste Mal in Chemnitz. Ihr wurde bereits wenige Wochen danach das Verteilen an einzelnen Schulen verboten, eine Direktorin mit alten SED-Seilschaften schaltete den Verfassungsschutz ein. Ab 2005 bauten die Jungjournalisten ein eigenes Onlinemagazin auf, die Druckausgabe erscheint deutschlandweit. Inzwischen hat sie sich zu einer festen Größe eines jungen, unangepaßten Journalismus entwickelt. Die Idee für das „Zentrum für Jugend, Identität und Kultur” Dresden” (PI berichtete) entstand 2012 in den „Thesen-durch-Fakten-Anschlägen“.

Mehr zum Zentrum gibt es hier.

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39 KOMMENTARE

  1. Diese Herren „Journalisten“ sind die geistigen Produkte einer schon in der Schule beginnenden systematischen links-mainstreamischen Erziehung!

    So bringt man den Schüler/innen schon dort bei,?daß sie ihren rechten Arm als etwas „BÖSES“ betrachten sollen!?

    Demnächst werden wohl bald die Fußballer nur noch mit dem linken Bein Tore schiessen?wollen um nicht solchen Hetzern bei einem?Rechtsschuss Grund zur politischen Hetze zu geben!

  2. Ich wünsche Felix Menzel und dem Zentrum viel Kraft, Kreativität und grosszügige Sponsoren!

  3. Im National-Sozialismus hätten Zeitungen wie die SZ (SZ = Sozialisten Zeitung ?) ganz sicher eine Zulassung und – wie Neven DuMont – auch Auszeichnungen vom Propagandaminister bekommen.
    Einfach nur widerlich, wie mit nationalsozialistischen Methoden ein vermeintlicher „Kampf gegen Rechts“ geführt wird!

  4. Die SZ scheint sich in einer ideologischen Krise zu befinden. Felix Menzel ist rechts, ich bin rechts und wer hier der Antisemit ist, das weiß man spätestens seit:

    http://www.pi-news.net/2013/07/broder-suddeutsche-der-neue-sturmer/

    Die SZ macht sich Sorgen um die „Angst vor Überfremdung“ (eigentlich Angst vor der vermehrten Einflussnahme einer archaischen, faschistischen Steinzeitreligion), hat aber selber totale Panik wenn sich junge Leute auf die Werte ihrer eigenen Kultur besinnen wollen. Die SZ sollte sich mal selber fragen, was Multi an Multikulti bedeuten soll, wenn hier nur zugewanderte Kulturen ein Existenzrecht haben sollen. Wo sollen sich Zuwanderer integrieren, wenn Deutsche ihre Kultur von Aufklärung und Demokratie ständig verleugnen?

  5. Was zeigt uns das????

    Die SZ muss schon weit nach rechts schauen, um die bürgerliche Mitte noch mit dem Fernglas zu sehen, denn neben einer waschechten Stalinposition ist links nur noch die Wand.

    War nicht auch Stauffenberg ein Rechter? Warum hätten ihn – betrifft auch die Mitglieder der Weißen Rose – die linken Sozialisten der NSDAP sonst töten sollen?

    Töten Sozialisten denn auch andere linke Sozialisten?

  6. Mich wundert gar nichts mehr, man denkt dieser oder jener Artikel ist nicht zu toppen aber es kommt immer anders als man denkt:

    Dem Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) werden vom Jahreswechsel an erstmals Muslime sowie Sinti und Roma angehören. Die neue Zusammensetzung des 74-köpfigen Kontrollgremiums ist ein Element des neuen SWR-Staatsvertrags.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neuer-swr-staatsvertrag-landesregierungen-nicht-mehr-im-rundfunkrat.c46f20ea-6663-4bc7-afed-6203d9ec19dd.html

  7. Es gibt rein gar nichts, was ich mit der Süddeutschen machen könnte.

    … möchte den Süddeutschen Beobachter auch nicht berühren.

    Mit keinem Körperteil.

    Deshalb wird er auch immer abgelehnt, wenn er mir andauernd werbegeschenkt angeboten wird.

  8. Ein Beispiel für die Realitätsferne der SZ-Journaille ist das offenkundige Unverständnis („da schwindelt es einen“)für die Nichtaufnahme des „arbeitslosen Arabers“ in die deutsche soziale Hängematte.
    Nun mag ja sein, daß der Autor Herr Pollmer leicht zu Schwindelanfällen neigt, aber ich bekomme bei dem Gedanken an weitere Araber und Moslems in Deutschland und Europa sogar das große Kotzen.

  9. Wenn ich nachlese, was Felix Menzel vor Männern einer Bielefelder Burschenschaft über die „perfekte rechte Zeitung” gesagt hat, dann habe ich eher meine Zweifel, dass Menzel sowas wie „jungen, unangepaßten Journalismus“ zustandebringen kann. Nach seinem Vortrag ist er nämlich wegen Beleidigung der Grünen-Bundesvorsitzenden Claudia Roth zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 15 Euro = 1350 Euro verurteilt worden.

    Zu recht, wie ich finde, denn Klein-Felix wollte mal den Großmacker geben und hat sich prompt im Ton vergriffen. Das war ein so widerwärtiges Altmännergeschwätz, was er von sich gegeben hat, dass bei PI immer gelöscht wird, wer den genauen Wortlaut zitiert. Es ging um eine „fette Qualle“, die man „nichtmal im Vollsuff“ besteigen würde.

  10. @Puseratze #7

    Unglaublich, dazu fällt einem nichts mehr ein, Zigeuner und Muslime im Rundfunkrat und das in Deutschland.

  11. Zitat : „Es ging um eine „fette Qualle“, die man „nichtmal im Vollsuff“ besteigen würde.“
    HA HA HA HA HA !!!! 🙂 😉
    Danke für die Erheiterung, ein bisschen Spass muss mal zwischendurch sein !!!

  12. Ich habe die SZ früher im Flugzeug wenns in München los ging oft gelesen. Das war bis Mitte der 90-er. Da habe ich die als ganz normale Zeitung in Erinnerung. In de Qualität weit unter der damaligen FAZ und der „Zeit“ wie ich sie aus den 70-ern kenne. Aber ansonsten ganz normal. Hat die meist einstündigen Flüge verkürzt. Man bekommt es mit der Angst zu tun, wenn man nicht Bescheid wüßte und deshalb ganz gelassen sein kann. Wir haben es einfach mit dem Bösen un Primitiven zu tun. So war die Welt immer´wieder und heute auch. Ich genieße jeden Tag, den ich noch habe. Und die die noch nicht sehen wollen und die ich nicht überzeugen konnte werden es auch erleben. Das wäre dann der Trost.

  13. „Es scheppert erst auf Nachfrage: Punktuell bedeute, verkürzt: Der „persische Arzt“ darf rein, der „arbeitslose Araber nicht“.“

    Hä? Was soll an der Aussage nicht akzeptabel sein? Völlig richtig, völlig normal. Vor nur zwei Jahrzehnten stand sowas im Wahlprogramm großer Volksparteien.

  14. Ich hab das immer so gesehen. Ich habe sehr früh die große Anzahl der Menschen, also die Vermassung als Problem gesehen. Dann die steigenden Anforderungen im Beruf. Was wollten die vielen studierunfähigen Linken in den siebzigern machen. Selbst die Hochintelligenten die es bei denen gab traf man damals nach dem Examen als Taxifahrer. Was die Chaoten machen sollten, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ich weiß, das zwei als hohe Grüne landeten. Also letzlich sind die hohen Anfoderungen der Gesellschhaft mit schuld, dass es nicht alle schaffen und die müssen dann zumindest links übeleben. Ich hätte nur nicht gedacht, dass es, nachdem es in den siebzigern nicht einmal mehr Arbeitsplätze für die Guten gab, es nie welche geben würde. Deshalb bin ich völlig überrascht wie die anscheinend alle unter gekommen sind.
    Da geht unglaublich was vom Sozialprodukt verloren. Aber wenn nicht, wo hätten sie bleiben sollen. Hätte man es schaffen können sie sinnvoll auszubilden und ihnen Arbeit zu verschaffen?

  15. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die SZ dafür, dass eine totale Völkervermischung stattfinden soll.

    Das heisst, dass alle daran beteiligten Völker danach keine Völker mehr sind mit all ihren Eigenheiten.

    Warum gibt es denn dann die
    Gesellschaft für bedrohte Völker?
    <<Die GfbV-International wendet sich gegen alle Formen von Genozid und Ethnozid. In ihr arbeiten alle Mitglieder bzw. Sektionen der GfbV-International zusammen, um die Ziele der Grundsatzerklärung der Internationalen Gesellschaft für bedrohte Völker zu verwirklichen. Die GfbV-International hat beratenden Statuts beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der UNO und mitwirkenden Status beim Europarat.<<

    Die sind doch gerade dagegen, dass man Völker vernichtet. Da müsste man doch diese Org. zuerst bekämpfen. Und die machen sogar bei der UNO mit.

  16. Was für Leute wollen die SZ eigentlich noch lesen?

    sticht hier die Verlogenheit nicht schon geradezu förmlich heraus?

    Ein stramm Rechter nistet sich ein, mitten im Dresdner Bürgertum.

    So würde doch ein objektiver Journalist niemals berichten!
    Das ist doch alles streng rot eingefärbt!

  17. #15 Heta (03. Jul 2013 16:20)

    Jedenfalls besser als zum Lachen in den Tiefkeller zu gehen, wie ich vermute 🙂

  18. #20 Cedrick Winkleburger:

    Bei Menzels Zote konnte sich eine gewisse fiese Männlichkeit lachend auf die Schenkel klopfen ¬– wollen Sie mit der Sorte was zu tun haben?

  19. „„Wir möchten die abendländische Seele rein halten”“
    …was kann selbst an diesem fälschlich unterstellten Zitat verwerflich sein, wenn die ungebildeten Massen der kalkulierten Bevölkerungsexplosion die Infragestellung dieses Satzes, in entsprechender mohammedanischer Abwandlung (Morgenland), bereits als Häresie, und somit als legitimen Grund zur Tötung ansehen?
    Schulden wir diesen Geburtenverbrechern (Krieger statt Wohlstand) den geringsten Anstand!?

  20. Die ehemals lesenswerte SZ ist zum Dreck-Schleuder-Blatt der linken verwahrlosten Gesellschaft geworden.
    Alle ihre Redakteure würde man sich im Münchner Bahnhofsviertel beheimatet wünschen. Dort würden sie ihre kreativitätstreibenden Anregungen sicher zuhauf spendiert bekommen. Sie sollten sich wirklich um komplette Integrationen (ihrer eigenen) bemühen, um so noch sachverständiger und überzeugender berichten zu können.
    Ich traue denen nicht, welche für sich und ihre Familien kopftuchärmere Wohnviertel und für ihre Kinder deutschsprechende Schulklassen vorziehen.
    Welch charakterlicher Abschaum!

  21. #19 Draga Draga (03. Jul 2013 16:42)

    << Ein stramm Rechter nistet sich ein, mitten im Dresdner Bürgertum.

    So würde doch ein objektiver Journalist niemals berichten!<<

    ——————

    Am 11.6.13 gab Yvonne Hofstetter ein Interview in 3sat-Kulturzeit:
    <<…. daß wir es immer mehr mit Meinungen zu tun haben statt mit Informationen….ganz gezielt oder ganz subtil manipuliert …. Wir befinden uns im „infomationellen Kriegszustand.“<<

    Knallhart gesagt, statt Informationen werden unsere Gehirne mit den PC-Meinungen der Oberbonzen gewaschen.

    Darum heissen unsere Propagandaministerien zur Verschleierung heute auch "Bundes- und Landeszentrale für politische Bildung".

  22. Na ja, Menzel ist aber ein Rechter, das ist in einer Demokratie aber auch so vorgesehen und daher kein Problem.

    Das Problem sind Leute wie bei der SZ, die in Rechten etwas Schlechtes sehen, und obwohl zum Funktionieren einer Demokratie zwingend Rechte und Linke gehören, die Rechten abschaffen und einen gleichgeschalteten Linksstaat ohne Rechte etablieren möchten, womit sich die Linken von der SZ als Linksextreme und Antidemokraten blosstellen.

    Wenn man selbst nur weit genug nach linksaussen rückt, steht irgendwann jeder Andere rechts.

  23. #18 kiste (03. Jul 2013 16:41)

    Nur ein nichtweisses Volk kann den Status eines bedrohten Volkes erhalten.

  24. Heta #25
    Wäre Ihnen das genehm?
    Frau Roths Selbstbewußtsein hat sich noch nicht als ein individuelles aufgehoben und sich damit noch nicht als etwas anderes, nämlich ein Allgemeines, bewährt.

  25. #wallhall
    #puseratze

    swr!!
    dafür sind Vertriebenenorg. und Freikirchen
    rausgeflogen

  26. Solche Artikel werden sich schnell tot gelaufen haben.

    Vielleicht ein kleiner Tipp fürs nächste mal.

    Im Geschäft der Meinungsmache, geht es in erster Linie darum, wer das Publikum als erstes erreicht. Die ersten Informationen, die man über etwas bekommt, sind viel Eindrucksstärker und schwerer zu verändern, als nachfolgende Informationen.

    Sollten weitere solcher Zentren geplant sein, bietet es sich an, die Nachbarschaft selbst zu informieren, etwa mit einem Flugblatt. Kostet wenig, hilft viel.

    Es ist auf jedenfall besser als von der Polizei vorgestellt zu werden. Was natürlich ei gemeiner politischer Schachzug war.

    Ansonsten mein Kompliment an die Betreiber, die sich auch trauen in der Öffentlichkeit zu stehen. In einem Artikel der BN hieß es dazu:

    4. Jeder Neuanfang bedeutet zuerst Verzicht und Schmerz. Das neue Europa muß ein identitäres Programm umsetzen. Das stößt auf enormen Widerstand der herrschenden Elite. Diese Vision nimmt daher erst konkrete Züge an, wenn sich eine Opposition formiert, die sich vom allgegenwärtigen Opportunismus abwendet und dabei auch materielle Nachteile in Kauf nimmt. Man kann in der Moderne gut leben, ohne jede Mode mitzumachen. In den letzten Jahrzehnten hat sich Europa auf einen Irrweg begeben, weil es glaubte, allen Konflikten aus dem Weg gehen zu können. Dies führt jedoch nur dazu, daß die Probleme größer werden.

    Pessimismus ist Feigheit.
    http://www.blauenarzisse.de/index.php/aktuelles/item/3370-thesen-durch-fakten-anschlaege-pessimismus-ist-feigheit

    Alles Gute für das Projekt.

  27. Ich habe mir die „Süddeutsche“ gekauft und kann allen, die sich hier so meinungsstark zu Wort gemeldet haben, sagen: Selbst schuld, wenn Ihr Wort für Wort glaubt, was PI Euch zu erzählen hat.

    „Der Turmkeller“ ist ein leicht ironischer Bericht über die Eröffnung dieses „Zentrums für Jugend, Identität und Kultur“, angesiedelt im „schlichten Keller eines schönen Hauses“ in Dresdens Nobelviertel Weißer Hirsch:

    18 Gäste sind es schließlich auf diesen 60 Quadratmetern… Nur „er“ ist nicht gekommen, aber damit hatte Felix Menzel auch nicht gerechnet. Obwohl er „ihn“ schon zweimal gesehen hat, „er“ wohnt ja ganz in der Nähe. „Er“ meint den Schriftsteller Uwe Tellkamp, und er ist auch gemeint, wenn Felix Menzel sagt: „Wir werden uns auf das Eigenleben hier im Turm konzentrieren.“ … Das ist natürlich ein schönes Trittbrett, das sich Menzel da ausgesucht hat, aber ganz praktisch ist es erstmal so, dass er nicht im Turm, sondern in einem Keller sitzt. Nackte weiße Wände, Neonröhren, Deckenhöhe 2,04 Meter.“

    Die „linken Gruppen“, die von der Sache „Wind bekommen und daraufhin reflextreu eine Demonstration angemeldet“ haben, werden, wie man sieht, genauso ironisch behandelt.

    Die Polizei besuchte deswegen alle Hausbewohner und informierte über die neuen Mieter unter Erde. Was glauben Sie, was die Polizei da erzählt hat, Herr Menzel? „Wahrscheinlich, dass da Rechte im Keller sind und dass das gefährlich werden könnte.“ Wird es aber nicht. Es läuft keine Musik auf der Eröffnung, und die Gruppe um Menzel wirkt so gefährlich wie eine Jahrestagung der Videoschnittfreunde Weißer Hirsch e.V.. Die Einmütigkeit kippt gerade in Richtung Langeweile, als eine Frau und ein Mann zur Kellertür hereintreten: „Hallo, wir sind die Nachbarn!“

    Undsoweiter. Tja, Leute, so ist das. Der SZ-Autor, Cornelius Pollmer, behauptet übrigens nicht, dass Menzel die Sache mit der abendländischen Seele „gefordert“ habe, Menzel habe das gesagt, sagt er. „Die reine abendländische Seele riecht an diesem Abend übrigens nach Aftershave von Rossmann und Rauch.“ Ein amüsanter Artikel.

  28. Und sollte sich hier einer fragen, was es denn mit diesem Turm auf sich habe: Uwe Tellkamps Erfolgsroman heißt „Der Turm“ und er spielt in genau diesem Dresdner Villenviertel, dem Weißen Hirschen.

  29. Wundert das noch einen ?
    -Nazis ? out , die sitzen alle in München vor Gericht
    -Islamkritiker ? Nazikeule und im Wahlkampf kein Thema mehr
    -Eurokritiker ? ja das machen wir mit Versprechen wett
    -Konservativ ? die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird !
    Alles zusammen hier zu finden und vom Verfassungsschutz beobachtet.
    Hail to the Chief ^^

    Lasst die Behörden labern , spitzeln , verleugnen , Prism , Tempora …1984 Orwell

    Interessiert nicht , eine freie Meinung lässt sich nichtvorkauen oder unterdrücken !
    Schlimmer ist nur Mainstream nachplappern !

  30. Der pöse PÖSE soll gesagt haben:
    .

    Der „persische Arzt“ darf rein, der „arbeitslose Araber nicht“.

    .
    So ungefähr kann man allerdings auch die Politik aller klassischen Einwanderungsländer umschreiben.
    .
    „Wir begrüßen jeden, von dem wir einen aktiven und stark nachgefragten Beitrag erwarten dürfen. Wer dagegen nur kommt, um abzukassieren aus einem System, zu dem er niemals beigetragen hat, ist nicht so gerne gesehen“.
    .
    Was ist falsch daran?
    Warum sind die USA und Kanada pöse, pöse?

  31. #37 punctum (04. Jul 2013 09:26)

    <<Der „persische Arzt“ darf rein, der „arbeitslose Araber nicht“.

    So ungefähr kann man allerdings auch die Politik aller klassischen Einwanderungsländer umschreiben.<<
    —————————————
    Wir sind kein Einwanderungsland!

    Wir haben auf einen Quadratkilometer 230 Einwohner, die USA nur 30 und Kanada nur DREI!

    Da ist Platz für alle Mühseligen und beladenen.

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