Von MANFRED ROUHS | Bei einer Demonstration in Düsseldorf am Samstag sollen Journalisten von der Polizei mit Knüppeln geschlagen worden ein. Das meldet die „Rheinische Post“. Der Autor des Berichtes prangert an:

„Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur berichtete, dass er von einem Beamten mehrfach mit einem Schlagstock geschlagen worden sei. Er berichtete zudem von mindestens einem weiteren Kollegen, der ebenfalls angegriffen worden sei. (…)

Die Deutsche Presse-Agentur protestierte gegen den gewaltsamen Übergriff auf ihren Mitarbeiter und andere Journalisten. dpa-Chefredakteur Sven Gösmann nannte den Vorgang einen ‚nicht hinnehmbaren Angriff auf die Pressefreiheit‘. In einem Schreiben an den zuständigen nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul (CDU) forderte er die lückenlose Aufklärung der Geschehnisse. Der Vorsitzende der NRW-SPD, Thomas Kutschaty, kündigte zu dem Vorfall die Beantragung einer Aktuellen Stunde im Landtag an.“

Ein Videobericht des „Blaulichtblogs“ zeigt weite Teile der linken Demonstration, die sich gegen eine Verschärfung des Versammlungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen wandte. Neben friedlichen Sequenzen mit Sprechchören und den üblichen linken Losungen ist auch zu sehen, wie einige der insgesamt rund 3000 Versammlungsteilnehmer die Konfrontation mit der Polizei suchen und die Beamten mit Gegenständen bewerfen, beispielsweise mit Bestandteilen der eingesetzten Absperrungen. Mehrere linke Randalierer prügeln mit Fahnenstangen auf die Ordnungshüter ein. Erst danach machen die Beamten von ihren Schlagstöcken Gebrauch.

Nicht zu erkennen ist, wie in dieser Gemengelage sämtliche Journalisten von durchschnittlichen linken Randalierern hätten unterschieden werden können. Von denen, die durch Kameras und andere Ausrüstungsgegenstände sowie durch ihr eher distanziertes Verhalten eindeutig als Journalisten identifizierbar waren, ist offenbar im dokumentierten, nachvollziehbaren Teil des Versammlungsverlaufs niemand geschlagen worden.

Das scheint die SPD und den ihr nahestehenden Teil der Massenmedien nicht davon abzuhalten, die Beamten öffentlich an den Pranger zu stellen und ihnen übertriebene Härte vorzuwerfen.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und im Internet ein Nachrichtenportal betreibt. Der Verein veröffentlicht außerdem ein Portal für kostenloses Online-Fernsehen per Streaming und stellt politische Aufkleber und andere Werbemittel zur Massenverteilung zur Verfügung. Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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31 KOMMENTARE

  1. Und wenn Journalisten von alternativen Medien angegriffen werden, von der Polizei nicht geschützt werden gegen Übergriffe, das ist in Ordnung, nehme ich an. Ich stimme zu, dass dies ein absolutes Unding ist, wenn die Polizei auf jeden eindrischt, der ihr in die Quere kommt. Aber ein Angriff auf die Pressefreiheit ist der Witz schlechthin, denn die gibt es schon längst nicht mehr. Möglicherweise haben die Polizisten damit die übliche linke Hetze vermieden. Dafür darf man ihnen gratulieren.

  2. Etwas beruhigend ist aber , dass die Polizei gegen Linksterroristen genauso hart durchgreift wie gegen die freiheitsliebenden Bürger aus Rentnern und „Abgehängten Weissen“ Deutschen …. vielleicht besteht ja doch noch etwas Hoffnung .

  3. Waren es nicht dieselben linksgewickelten Journaillen, die das harte Vorgehen der Polizei gegen gewaltfreie, aber trotzdem nazifizierte und gereichsbürgerte Normalbürger während der Anti-Lockdown-Demos befürwortet und teilweise noch mehr Knüppelensatz gefordert hatten?

  4. buntstift 28. Juni 2021 at 17:42

    Ja, richtig.

    Das sind auch die linksgewickelten Journaillen, die die Pressefreiheit für alternative oder gar schröcklich rechte Journalisten gleich ganz abschaffen wollen.

  5. Das scheint die SPD und den ihr nahestehenden Teil der Massenmedien nicht davon abzuhalten, die Beamten öffentlich an den Pranger zu stellen und ihnen übertriebene Härte vorzuwerfen.

    Wer im linksalternativen Szenetreff und in grünen und roten Parteizentralen regelmässig „Acht Cola, Acht Bier“ grölt und das eine Bestellung nennt….

  6. Sind das die gleichen linken, die bei der Polizei immer nach rechtsradikalen suchen? So sieht man sich wieder.

  7. Es ist nichts Neues, das Gewalttäter der sog. „Antifa“ versuchen, sich mit fingierten Presseausweisen zu schützen. Standard in der linksradikalen Szene seit Jahrzehnten!

  8. nicht die mama 28. Juni 2021 at 18:09

    Das scheint die SPD und den ihr nahestehenden Teil der Massenmedien

    Niemals wäre die SPD vor 2015 auf die Idee gekommen, soziale Plattformen von Staats wegen zum Ausschnüffeln der Bürger zu verpflichten, sagt der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Gunter Weißgerber. Sie sei zu einer Schande ihrer freiheitlichen Geschichte geworden. Die SPD rückte nach links, die Merkel-CDU zog hinterher und beide schufen rechts der Mitte ein Vakuum für die AfD. So wurde die Gesellschaft gespalten. Es sei der linke SPD-Flügel gewesen, welcher die SED-Nachfolger durch Koalitionen in den Ländern salonfähig machte. Die SPD habe sich von einer sozialdemokratischen zu einer sozialistischen Partei gewandelt. Hinzu sei der von der SPD massiv eingeforderte Merkel’sche Jahrtausendfehler der völlig unkontrollierten Masseneinwanderung gekommen. Seither werde gelogen, dass sich die Balken biegen. Die Partei habe vergessen, das der ideologische Weg ins Paradies auf Erden immer durch Lager führe. Die heutige SPD stehe dem Lager näher als der Freiheit.

    https://juergenfritz.com/2021/06/15/ehemaliger-abgeordneter-die-spd-ist-zu-einer-schande-ihrer-freiheitlichen-geschichte-geworden/?fbclid

    „Die jetzige SPD ist hauptverantwortlich für den öffentlichen Geruch nach Spitzeln und Repression in Deutschland.“

    Deutschland sei

    „was Meinungsfreiheit angeht, ein Rückentwicklungsland geworden und das wurde maßgeblich durch die SPD in Gang gesetzt.“

    Und dann wird er noch deutlicher:

    „Die SPD ist zu einer Schande ihrer freiheitlichen Geschichte geworden.“

  9. Unzählige Videos beweisen ganz klar, dass bei ungleich friedlicheren Demos mit weitaus demokratischeren Zielen, wie z.B. jene der Querdenker, wesentlich härter und unverhältnismäßiger durchgegriffen wurde als bei dieser hier. Das gleiche gilt auch für Journalisten und ich denke dabei u.a. an Herrn Reitschuster (ebenfalls per Video dokumentiert). Aber da ist das ja genau so gewollt und dieses Links/Grün- versiffte, faschistoide Pack fungiert dabei sogar als tatkräftiger Unterstützer, gegen den die Polizei praktisch nie vorgeht! Kaum dreht sich aber mal der Wind, wird geschrien und gejammert und die Berliner Vollversager – allen voran diese seltsame Frau mit den abgekauten Fingernägeln – bekommen Schnappatmung!

  10. Vertreter der links-grünen Journaille haben von der Polizei auf die Fresse bekommen?

    Das tut mir jetzt aber leid …. LOL

  11. Solange es die Journalisten der total linken MM sind kann ich ruhig schlafen. Mehr davon. Da können sie mal lernen, wie es ist, wenn es nicht nur nach ihren linksradikalen Weltanschauungen geht.

  12. „Das scheint die SPD und den ihr nahestehenden Teil der Massenmedien nicht davon abzuhalten, die Beamten öffentlich an den Pranger zu stellen und ihnen übertriebene Härte vorzuwerfen.“

    alles nicht schlimm, es gibt nur noch „Delta“. wir werden bestimmt alle sterben….

  13. +OT*

    Für alle die sich fragen was in London wegen der Explosion vorhin los ist. Ich habe hier in London Earlsfield (da wohne ich, wenn ich in London bin) vorhin die gewaltige Rauchwolke gesehen. Earlsfield ist etwas südlich von der Brandstelle bei Elephant und Castle im Stadtteil Chaucer südlich der Themse. Alle Linien durch Elephant und Castle sind aufgrund des Feuers noch immer blockiert, wobei die Verbindungen zwischen St Albans und Sutton sowie London Blackfriars und Sevenoaks betroffen sind. Terror? Noch wird nichts dazu gesagt. Allerdings sieht die Explosion aus der Rauchwolke heraus nicht nach einer Bombe sondern eher nach einen Backdraft des Rauchgases aus. Ich bleibe dran.

  14. „Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur berichtete, dass er von einem Beamten mehrfach mit einem Schlagstock geschlagen worden sei. Er berichtete zudem von mindestens einem weiteren Kollegen, der ebenfalls angegriffen worden sei. (…)“

    Wie kann der Fotograf der Deutschen Presseagentur nur davon berichten!?

  15. DFens 28. Juni 2021 at 19:23

    +OT*

    Für alle die sich fragen was in London wegen der Explosion vorhin los ist.

    Ich bleibe dran.

    Dankeschön.

    Der PI-Ausguck in London.

  16. Jaja. Immer wenn diese Hetzmäuler eines auf Selbiges kriegen, faseln sie von „Angriff auf die Pressefreiheit“.

  17. Es liegt mir ferne, anlaßlos prügelnde Uniformierte zu verteidigen. Kein zweierlei Maß! Hier aber sollte man zumindest prüfen, ob die „Journalisten“ nicht vielmehr Antifa-Spitzel mit Presseausweis gewesen sind, die in der Tat provoziert oder zur Gewalt aufgestachelt haben könnten. Die Möglichkeit besteht durchaus.

  18. Der LINKE ROT – GRÜNE FLÜGEL im Landtag fordert eine Sondersitzung. Hoffentlich haben die Polizisten richtig
    getroffen. Naja, bei dem Publikum, Terrorbolzen und Medienschmierer trifft es sicher die, die es verdienen.

  19. Oooooh. Ihr armen Mainstream-Journalisten.
    Hat die pöse, pöse Bullerei euch geschubst und gekratzt???

    Ich würde mal sagen: Jeder bekommt, was er verdient…!! 🙂

  20. NRWler und Duesseldorfer – demonstriert gegen Laschet-Lusche.
    Er ist ein Clon von Merkel, er ist ebenso, wie die beiden anderen Kanditaten der Altparteien, ein ueberzeugter
    weiter so wie bisher, im Gegenteil nach Corona was niemals enden wird, auf Klimaerwaermung setzen und damit die Menschen tyrannisieren.

    16 Jahre + Merkel war genug, dieses vor ihr tatsaechlich lebens und liebenswerte Land in eine Hoelle der Inkompetenten, pro offene Grenzen = Islamflutung, Windraeder Spinner zu setzen und durch Betonkopf die reale Wahrheit nicht mehr kapieren und erfassen koennen.

    Es reicht, neue Leute braucht das Land mit ihm neue Ideen und Mut zurueck zur Realitaet, alle Massnahmen beginnen mit Deutsche zuerst.
    Viel Zeit bleibt nicht mehr die Rolle rueckwaerts zu machen.

  21. Nicht zu erkennen ist, wie in dieser Gemengelage sämtliche Journalisten von durchschnittlichen linken Randalierern hätten unterschieden werden können.

    Haben die Journalisten denn randaliert? Falls nicht, wäre das doch ein vernünftiges Kriterium zur Unterscheidung gewesen.

  22. Prügelnde Polizei geht eigentlich gar nicht.
    ABER:wenn diese Übergiffe konservativen Journalisten gelten,dann ist Schweigen im Walde,da solidarisiert sich niemand.Ganz im Gegenteil,eine gewisse Häme ist von links immer zu spüren.
    Die Nahtsies haben es nicht anders verdient.
    Nun hat es mal die Falschen getroffen.

  23. Der linke Abschaum aus SPD, Jusos, Grüne, grüne Jugend, SED-Linke schwenkt Antifa-Fahnen, Regenbogenfarbenfahnen und rote Fahnen mit der geballten Kommunistenfaust.

    Sven Gösmann war früher Chefredakteur bei der Rheinischen Po(e)st. Ein typisches geprägtes SPD-Blättchen

  24. Ich wohne nicht in Deutschland aber mir kommt es so vor das es sich bei den Demonstranten überwiegend um Antifaschmutz handelte.

  25. Da haben die Polizisten mit den dpa-Leuten ja wenigstens die Richtigen erwischt.
    Es ist nicht mehr auszuhalten, wie der dpa-Müll von praktisch allen Zeitungen weiterverbreitet wird. Früher verstand ich unter dpa-Meldungen reine Nachrichten und Informationen. Heute sind es linksrotgrüne fertige Zeitungsartikel, die von den Zeitungen 1:1 übernommen werden. Man meint, es wäre ein Artikel der Zeitungsredaktion, jedoch das Kürzel dpa unter dem Artikel klärt auf: Ein Massenartikel, den man wortgleich in fast allen anderen Zeitungen finden kann. Und da heutzutage nur eine ganz bestimmte Meinung vorherrschen darf, sind auch die dpa-Artikel von diesem Strickmuster, sonst ließen sie sich ja nicht verkaufen. Die Zeitungsleser kommentieren zwar oft heftig, sehen aber nicht den Ursprung des Artikels. Wenn ich inzwischen „dpa“ lese, dann verstehe ich nur noch: Manipulation.

  26. Das nennt sich dann wohl „friendly fire“ oder doch „Kollateralschaden“, auf jeden Fall sind das nur Einzelfälle und nicht erwähnenswert.
    Demnächst mit Schuhwichse das Gesicht einfärben, eine Kringeldauerwelle ins Haar und doof gucken, einen PoC haut kein Polizist in Deutschland mehr.
    Zumindest ist es alles so schön bunt, das Auge des hellhäutigen Reporters hoffentlich auch.

  27. lorbas 28. Juni 2021 at 18:21; Natürlich, Die Erde ist eine Scheibe und Schweine können fliegen, Zitronenfalter. Grade die Sozen waren immer gern bereit, hinter jedem, der nicht ausreichend links war herzuschnüffeln.

    AlterNotgeilerBock 29. Juni 2021 at 09:44; Zukünftig sollte man Farbenblindheit ins Anforderungsprofil der Bullerei setzen. Einfach damit man nen Gegenpart zu den bisher stetig erniedrigten Anforderungen hat.

  28. das dürfte möglicherweise erst der Anfang sein, und wen dies erstaunt, der muss schon sehr blind und taub sein. Seit über 200 Jahren werden die Medien von Fanatikern und Schmierfinken zur politischen Massenmanipulationen missbraucht.
    Nur zur Erinnerung, dass französische Königspaar war eines der Opfer dieser Pest, – es gab keine Limite um u.a. Marie- Antoinette als perverse Hure zu verunglimpfen.
    Niemand schützte das Königspaar vor diesem Gesindel. Erst während des Terrorregimes, fand eine junge Französin (Charlotte Corday) bereit, einen der Hetzer (J.P. Marat) ausser Gefecht zu setzen. Sie zahlte mit ihrem Leben, aber einer der Anstifter zum Massenmord war damit weg.
    Eigentlich sollte es in jeder freiheitlichen Gesellschaft Strassen und Plätze geben, die nach Charlotte Corday benannt sind, allen Journalisten als Mahnung.

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