Die Publizistin Vera Lengsfeld wirft Max Otte vor, mit seiner Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten "alle Erneuerungsversuche der CDU gründlich sabotiert" zu haben.

Von WOLFGANG HÜBNER | Der AfD ist mit der Kandidatur des (suspendierten) CDU-Mitglieds und Vorsitzenden der sogenannten WerteUnion Max Otte für die Wahl zum Bundespräsidenten ein bemerkenswerter Coup gelungen. Die aufgeregten Reaktionen der neugewählten CDU-Spitze um Friedrich Merz zeigen das. Nun ist die Blamage der Union noch größer, ohne eigenen Kandidaten und mit der Zumutung konfrontiert zu sein, den Sozialdemokraten Steinmeier im Amt bestätigen zu sollen. Ottes Angebot, von der Kandidatur zurückzutreten, falls die Union sich doch noch zu einem eigenen Kandidaten aufraffen könne, ist zusätzliches Salz in den Wunden der nicht nur von Angela Merkel gründlich ruinierten Partei von Adenauer und Kohl.

Dass einer der beiden AfD-Vorsitzenden, der inzwischen spektakulär ausgetreten ist, sein Unverständnis für die Kandidatur Ottes öffentlich erklärte, gehört zu den Kuriositäten in der noch nicht langen, aber ereignisreichen Geschichte der „Alternative für Deutschland“. Das soll hier aber kein Thema sein. Vielmehr will ich mich mit der Reaktion derer beschäftigen, die sich als CDU-Mitglieder oder Parteisympathisanten auch als Konservative begreifen. Dazu gehören neben der Publizistin Vera Lengsfeld unter anderen auch der geschasste ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen oder der Politologe Werner Patzelt.

Alle drei genannten Personen halten strenge Distanz zur AfD, haben aber keine Berührungsängste mit derem geistigen Umfeld, zum Beispiel der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ samt dessem Gründer und Chef Dieter Stein. Sie alle – ob Maaßen, Lengsfeld, Patzelt oder Stein – haben zweifellos Verdienste im Kampf gegen den selbstzerstörerischen, antinationalen Kurs in der deutschen Politik und Gesellschaft. Doch sie alle hängen leider weiterhin der Illusion nach, dieser Kurs ließe sich noch immer mit den gängigen Mitteln einer parlamentarischen Demokratie stoppen, also einer künftigen Regierungsübernahme oder zumindest Regierungsbeteiligung freiheitlich-konservativer Kräfte.

Warum Lengsfeld und andere zudem glauben, diese Kräfte könnten ausgerechnet in der inhaltlich und personell völlig ausgehöhlten Union erweckt werden, bleibt ihr sehr spezielles Geheimnis. Es ist allerdings auch die Konsequenz aus der mangelhaften Analyse der Situation in Deutschland: Denn es geht hier nicht mehr um Regierungswechsel und rettende Reformen. Vielmehr beschleunigt das real existierende Machtsystem fast in jeder wichtigen Entwicklung in Staat und Gesellschaft eine destruktive Dynamik, die auf einen Systemkollaps zutreibt. Kurzum: Mit gewöhnlichen Mitteln ist der schwerkranke Patient nicht mehr zu retten – und er tut auch alles dafür, dass das nicht gelingen kann.

Damit provoziert dieses sich gleichwohl noch intakt und unangreifbar wähnende Machtgebilde letztlich die Systemfrage selbst: Nämlich die Frage, was nach dem Kollaps kommt, wie die Verhältnisse in Deutschland neu geordnet, wie sie anders gestaltet werden können. Sich diesem Problem zu stellen, ja es überhaupt zu erkennen, verlangt eine geistige Radikalität, vor der sich auch die meisten klugen Kritiker der jetzigen Zustände im Land noch scheuen. Das ist durchaus verständlich und soll hier nicht leichtfertig kritisiert werden.

Doch wer Manfred Kleine-Hartlages Buch „Systemfrage – Vom Scheitern der Republik und dem Tag danach“ mit großem Erkenntnisgewinn gelesen hat, kann nicht mehr in der Illusion leben, eine grundsätzliche Veränderung in Deutschland wäre einfacher und leichter zu haben. Hoffnungen, ausgerechnet die CDU mit Leuten wie Henrik Wüst (NRW), Tobias Hans (Saarland) oder Daniel Günther (Schleswig-Holstein) könnte das irgendwie schon bewerkstelligen, werden sich nicht erfüllen; sie schaden nur und nutzen dem herrschenden System. Dieses ist in der Viruskrise für viele Menschen als demokratie- und sozialfeindlich durchschaubar geworden. Statt sich in Illusionen und vergeblichen Hoffnungen zu wiegen, gilt es, sich auf die großen Aufgaben vorzubereiten, die dann warten, wenn viele Krisen zur Systemkrise werden. Das gilt übrigens auch für die AfD.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

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56 KOMMENTARE

  1. In 5 Jahren werden wir uns wünschen noch Corona zu haben

    Da ist ein Milliardär der unbedingt Billionär werden muss, dieser Herr hat jetzt vorrausgesagt dass die nächsten Pandemie schlimmer werden….also wird wieder etwas wie die Grippe halt anders genannt und ein Mittel teuer dagegen gespritzt, bumms machen wenige wieder Milliarden.
    Vielleicht wird der Sauerstoff in der Luft nicht mehr reichen und wir brauchen eine O2 Spritze, vielleicht ist sind die Sterne zu hell und es gibt vom Goldgrubenali eine neue Spritze dazu….
    Aufhören werden diese Geldgeilen Sch….Gewaltlos nicht mehr, alle Politiker ( siehe Österreich) verdienen fett daran

  2. Frau Lengsfeld hat schon viele kluge Artikel geschrieben.
    Aber in vielerlei Hinsicht ist sie doch gewaltig auf dem Holzweg,man kann nur hoffen,daß die Erkenntnis irgendwann kommt und hoffentlich nicht zu spät.
    Eine Erneuerung der Union wird es nicht geben,das Personal ist das gleiche wie zu Merkels Zeiten und Merz ist nicht der große „Gamechanger“,wie alle glauben.Der macht Politik fürs Kapitel und die,die es besitzen.
    Mein Bauchgefühl sagt mir,daß es irgendwann den großen Knall geben wird,wie auch immer.

  3. Die CDU gehört zum Kartell und wird es weiterhin bleiben. Schließlich ist man noch auf Koalitionen mit den Kartellparteien angewiesen, um Deutschland auch nach den nächsten Wahlen beherrschen zu können.

  4. Die neue SED in Deutschland war und ist leider keine Verschwörungstheorie. Wer CDU, SPD, FDP und Grüne wählt, wählt den Parteienblock SED, der sich von den NGO’s steuern lässt.

  5. Frau Lengsfeld sollte sich entscheiden, so wie sich jeder Mensch entscheiden muss. Es gibt nur diese beiden Möglichkeiten, entweder ich entscheide mich für den Bolschewismus oder für die AfD. Zumindest im derzeitigen Parteienspektrum des Bundestages, gibt es nur diese beiden Möglichkeiten. Frau Lengsfeld hat sich für den Bolschewismus entschieden, schade.

  6. seegurke@
    Der grosser Knall ist bereits im gange.
    Meta (FB) hat gestern 220 miliarden verloren !!
    Die EZB und IMF (Zinspolitik und schulden staaten) wissen absolut nicht mehr wie sie das alles handeln sollen. Gas, Ol, Strom, Mirgration, probleme usw
    Und viele Regierungen wo vollig ahnungslosen Deppen das Skepter schwingen.
    Auch hier in den Niederlande.

  7. „Nun ist die Blamage der Union noch größer, ohne eigenen Kandidaten und mit der Zumutung konfrontiert zu sein, den Sozialdemokraten Steinmeier im Amt bestätigen zu sollen. “ Die CDU könnte jetzt natürlich auch ganz gehössig sein, und Merkel aufstellen.

  8. Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ war stets mit den Spaltern.
    Ich erinnere mich dumpf, daß sie wohl die einzige zugelassene Presse bei dem denkwürdigen Treffen von Petry/Petzel und einigen europäischen Parteien aus dem rechten Lager in Koblenz war, wo Petry sich schon fast als neue Bundeskanzlerin feiern ließ.

    Manchmal frage ich mich, welche Rolle die JF wirklich spielt.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/europa-braucht-frauke-statt-angela/

  9. Martin Sellner hat in seinen Videos mal gesagt, die Patrioten, die in der CDU seien und erstmal dort bleiben wollten, sollten das ruhig tun. Wichtig sei nur, daß ihre innere Einstellung Wirkung entfalte. Das könne auch in der CDU geschehen.
    Ich denke auch, Lengsfeld und Maaßen sollte man nicht zu streng bewerten. Sie laufen zwar teilweise noch in die falsche Richtung, aber es werden die anderen sein, die ihnen das schon sagen. Irgendwann bleibt auch ihnen nichts anderes übrig, als rüberzukommen.
    https://i.pinimg.com/originals/f4/a9/fe/f4a9fe21d0d99a0d3256b8a07739b107.jpg
    Erika Steinbach hat es schon vorgemacht.

  10. Das Problem ist halt, dass es keine relevante eigenständige konservative Kraft in Deutschland gibt. Die CDU ist komplett nach links abgedriftet und in der AfD haben Spinner vom Flügel sowie die Putin-Anbeter zu viel Macht. Das macht es für die Wähler immer schwieriger.

  11. Vera Lengsfeld wird von ihrer eigenen Partei auf
    einer Demo mit Gewalt festgenommen, bleibt trotzdem
    bei dem Verbrecherhaufen Mitglied.
    Das nenne ich dumm !
    Maaßen wird von der CDU seines Amtes enthoben,
    ohne auch nur den geringsten Verstoß begangen zu haben. Auch Maaßen bleibt in der Partei !
    Das nenne ich nicht nur dumm, sondern total vernagelt !
    Gleichzeitig hetzt dieser Hirnverbrannte über die AFD
    als undemokratische Partei.
    Beide haben mit der Wahrheit nichts zu tun und lügen
    sich in die eigene Tasche !

  12. Lieber W.Hübner –
    in einer wenigen Tage vorhergehenden PI Kommentar Seite über das gleiche Thema hatte ich bereits explizit über die große Illusion und Blauäugigkeit der Vera Lengsfeld einen längeren Kommentar geschrieben. Ebenso zu Manfred Kleine Hartlage und seiner politischen Einschätzung, ebenso auf sein Buch Systemfrage vom Scheitern der Repuplik und dem Tag danach“ hingewiesen. Sie haben damit die gleiche Einschätzung nochmals verstärkt aufgegriffen. Ist gut so. Wer die Statements von Vera Lengsfeld über div. Zeitraum verfolgt, z.B. auch bei Markus Gärtner, Tichys Einblick, oder MMnews /Michael Mross bemerkt, dass Vera Lengsfeld direkt zum politischen System und Merkel sehr gut kritisch Bescheid weiss, aber wieso sie immer noch trotzdem ausgerechnet in der CDU herumturnt versteht kein Mensch/Insider mehr. Eigentlich müsste sie dies auch selbst wissen, dass sie innerhalb des CDU Systems ob allgemein als Mitglied oder in der Absplitterung in der Werteunion NULLkommaNUll ein Korrekturfaktor wäre. Im Gegenteil sie trägt eher dazu bei dieser Partei eine weitere Stimme zu geben. Ich habe ihr sogar mal persönlich gesagt und geschrieben, es kam leider nur subjektives BeschwichtigungsblAbLA. Eigentlich müsste sie aus der Causa
    Sarrazzin gelernt haben, der mit dem gleichen Ideen bie der SPD längst auch chancenlos gestrandet ist.
    Ob Vera Lengsfeld dies einmal kapiert bezweifle ich, da sie nach wie vor so große Abgrenzeritis Probleme mit der AFD hat, obwohl diese Partei die gleiche Kritik gegen das aktuelle System anbringt.
    Beigefügt nochmals das hochinteressante Interview mit Manfred Kleine Hartlage zu og. Systemfrage :
    https://gloria.tv/post/Qh8bKUqCTMwy4xYc2SHLyGhah

  13. Ich kann mit Vera Lengsfeld nichts anfangen. Das ist sicher eine sehr sympathische Frau, mit der ich auch gern einen Kaffeeklatsch abhalten und über Kochrezepte reden würde, aber ich hab’s noch nie geschafft, einen ihrer Artikel zu Ende zu lesen. Die sind mir zu langweilig und ohne jeden Erkenntnisgewinn für den Leser. Konservativ eben.

    Konservativismus empfinde ich viel eher als Charaktereigenschaft denn als politische Position, obwohl eine bestimmte politische Position natürlich prädestiniert für einen Menschen mit konservativem Charakter ist. Bloß nichts Aufregendes sagen oder gar tun, am besten nicht einmal denken! Immer korrekt bleiben und die Regeln auch dann einhalten, wenn sie beschissen sind, und der Gegner es offensichtlich nicht tut. Immer gemäßigt bleiben, nie den geistigen Käfig verlassen und immer schön darauf achten, dass man auch noch innerhalb des Käfigs „in der Mitte“ ist. Die Mitte ist Konservativen ganz wichtig und es ist fast lustig zu beobachten, wie sie innerhalb des Käfigs von etwas weniger zimperlichen Elementen rücksichtslos ans Gitter gedrängt werden und dort verzweifelt behaupten, sie seien aber trotzdem immer noch „die Mitte“, während der Gegner ihnen droht: „Noch ein Wort, und wir bezeichnen dich als radikal!“ Dieses eine Wort sagt der Konservative natürlich nie, denn DIE Drohung ist für einen Konservativen ist schlimmer als eine Morddrohung.

    Wenn man konservativ als Charaktereigenschaft betrachtet, dann ist radikal das Gegenteil davon. Und Interessanterweise schreibt auch Herr Hübner.

    Sich diesem Problem zu stellen, ja es überhaupt zu erkennen, verlangt eine geistige Radikalität, vor der sich auch die meisten klugen Kritiker der jetzigen Zustände im Land noch scheuen.

    Konservative sind in einem guten Staatswesen nützlich, da können sie sich um langweilige Aufgaben kümmern, aber in einem weniger guten Staatswesen sind sie eher eine Last.

  14. Im Gegenteil. Die Kritik an den Genannten wie Lengsfeld etc. ist nicht leichtfertig, sondern notwendig, dringlich und überfällig. Die Frage stellt sich nicht nur Politikern, sondern auch den Bürgern, oder sollte sich stellen und von ihnen beantwortet werden. Auch von den Spaziergängern, egal, ob geimpft oder nicht, ob links oder rechts, alt oder jung, oder dick oder kariert. Wie wollen die Menschen morgen leben, wer wollen sie morgen sein? Immer noch die Gehorsamen, die Lemminge, die frembestimmt und betreut von A bis Z leben wollen, weil es so bequem ist, oder wollen die selbstbestimmt leben, was weniger bequem, weniger leicht ist, wo man Eigenverantwortung übernehmen muss und bereit ist, die Zukunft dieses Landes, dieses Kontinents aktiv zu gestalten für alle Generationen, und zwar menschenwürdig und umweltverträglich sowie mit mehr Bewusstsein und Respekt für unsere Faune und Flora, vor allem der Nutztiere und Nutzpflanzen. Also entwicklungstechnisch weitergehen nach vorn, oder der Islamisierung und Chinifizierung nachzugeben und zurück ins Mittelalter zu marschieren.

  15. Nuada 5. Februar 2022 at 14:03

    Der Konservative zeichnet sich durch die Contenance aus.
    Die Contenance geht ihm über alles.
    Die Contenance verlieren, bedeutet geächtet, ausgeschlossen zu werden.

    Wer einmal bei Konservativen die Contenance verloren hat, indem er in der heutigen Zeit bei Tisch gesagt hat: „So kann das doch politisch nicht weitergehen!“ dem wird nach Jahrzehnten die Freundschaft gekündigt, der wird nie wieder eingeladen. (Selbst erlebt!)

  16. uada 5. Februar 2022 at 14:03
    Ich kann mit Vera Lengsfeld nichts anfangen.
    —————————————————–
    Ich auch nicht. Allein schon der politische Werdegang der Dame ist mir suspekt: SED, GRÜNE, CDU und jetzt AfD. Vera Lengsfeld ist eine typische Wanderin zwischen den Welten, die niemals ankommen wird. Bei ihr dreht sich alles um die „Politische Mitte“, der sie natürlich und unter allen Umständen angehört. Bloß nicht rechts, um Himmels Willen! Warum eigentlich nicht, was spricht dagegen?

  17. @Nuada:
    „Konservativ sein, heißt an der Spitze des Fortschritts zu marschieren.“ (Franz-Josef Strauß (wenn ich den Spruch richtig im Gedächtnis habe))
    Das ist ja nun nichts für Langweiler.

  18. Deutschland ist Dank der linksgrünen Politik mit Millionen von Importkuffnucken und Klimawahn unglaublich reich!

    Eines der reichsten Länder auf der Erde!

    „hüstel hüstel“

    Die bittere Wahrheit:

    2.400.000.000.000 € Schulden der öffentlichen Haushalte!
    Macht ca. 29.000 € Schulden pro Kopf.

    Deshalb braucht Deutschland noch viel mehr Importkuffnucken und den zusätzlichen Ausstieg aus Gas als Energieträger.

    Wir lassen dann einfach die Importkuffnucken in Laufrädern elektrische Energie erzeugen!
    Dann wird alles gut und Deutschland kann die 2.400.000.000.000 € wieder tilgen. 🙂

    http://www.live-counter.com/deutsche-staatsverschuldung/

  19. OT

    Lieber Herr Hübner, der Artikel ist ausgezeichnet.

    Aber mir fiel folgende Stelle auf:

    … zum Beispiel der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“, samt d e s s e m Gründer und Chef Dieter Stein.

    Es geht hier um „dessem“. Wo ist das Substantiv, auf das sich „dessem“ bezieht. Das ist ja wohl „Wochenzeitung“. „Wochenzeitung“ ist bezg. des Geschlechts weiblich – die Wochenzeitung. Also muß es in diesem Fall: „samt deren Gründer“ heißen.
    Das Verwechseln von „dessen“ und „deren“ kommt bei vielen Kommentatoren sehr oft vor. Die Klippe läßt sich eigentlich leicht umschiffen – man muß es nur laut lesen. Dann merkt man in der Regel, daß das gerade Geschriebene falsch ist, und kann es noch ändern.

  20. @Marie-Belen 5. Februar 2022 at 14:18:

    Wer einmal bei Konservativen die Contenance verloren hat, indem er in der heutigen Zeit bei Tisch gesagt hat: „So kann das doch politisch nicht weitergehen!“ dem wird nach Jahrzehnten die Freundschaft gekündigt, der wird nie wieder eingeladen. (Selbst erlebt!)

    Oh, das ist heftig!
    Denn das war ja nun wirklich keine schlimme Bemerkung, das müssen schon SEHR konservative Exemplare gewesen sein. Aber es passt. Konservativ bedeutet ja wörtlich bewahrend, das heißt „Es muss immer alles so weitergehen. Bloß keine drastischen Änderungen!“

    Deshalb haben Konservative auch die Tendenz, immer den Status quo zu verteidigen. Linke Radikale (zum Beispiel Grüne) führen etwas Neues ein, Konservative meckern dagegen, weil es eine Veränderung ist, aber wenn die Veränderung erst einmal im Gesetz steht, dann gehört sie zu dem, was der Konservative bewahrt. Die Linken können sich voll und ganz darauf verlassen, dass die Konservativen aufpassen, dass keine Radikalen von der anderen Seite (AfD, außerparlamentarische Kräfte) den Status quo angreifen, und sich selber der nächsten radikalen Veränderung widmen, während die Konservativen das Erreichte verteidigen.

    Ich glaube nicht, dass es seitens der AfD (die übrigens selber viele Konservative beheimatet, aber weniger ausgeprägt als die Werteiunion und auch nicht ausschließlich) sinnvoll ist, Leuten wie Herrn Maßen und Frau Lengsfeld aufdringlich hinterherzurennen. Diese würden vielleicht nicht unbedingt von selber gegen die AfD schimpfen, sondern eventuell gar nichts sagen. Aber wenn sie von der AfD bedrängt werden und wenn behauptet wird „Die würden wunderbar zur AfD passen“, dann kann man sich darauf verlassen, dass Konservative in ihrer Panik, bloß nicht mit radikalen Schmuddelkindern gleichgesetzt zu werden, supergehässig werden.

  21. Ich schätze Vera Lengsfeld.

    Aber bei einigen grundlegenden Stömungen scheint sie kein Gespür zu haben.

    Die CDU ist wie ein Auto mit durchgerostetem Bodenblech.
    Jede Investition ist da zum scheitern verurteilt.

  22. Nuada 5. Februar 2022 at 14:39

    Nun ja, um ganz genau zu sein: Es wurde auch noch dazu mit der Hand bekräftigend auf den Tisch geschlagen!

    Es haben allerdings keine Gläser geklirrt, noch sind Teller auf dem Tisch gehüpft.

    Jedoch: Ein jahrzehntelange sehr gute Bekanntschaft ist zersprungen!

  23. Jeder Politikus, der CDU, der dem Migrationspakt zugestimmt hat, hat Deutschland zu Ausplünderung freigegeben, hat somit schon gezeigt, dass er ein Feind Deutschlands ist. Solche ReGIERenden, denen nur noch ihre Posten und die Futtertröge wichtig sind, brauchen wir nicht.

  24. Nuada 5. Februar 2022 at 14:39
    Deshalb haben Konservative auch die Tendenz, immer den Status quo zu verteidigen. Linke Radikale (zum Beispiel Grüne) führen etwas Neues ein, Konservative meckern dagegen, weil es eine Veränderung ist, aber wenn die Veränderung erst einmal im Gesetz steht, dann gehört sie zu dem, was der Konservative bewahrt. Die Linken können sich voll und ganz darauf verlassen, dass die Konservativen aufpassen, dass keine Radikalen von der anderen Seite (AfD, außerparlamentarische Kräfte) den Status quo angreifen, und sich selber der nächsten radikalen Veränderung widmen, während die Konservativen das Erreichte verteidigen.
    —————————————-
    Ja, diese Vorstellung von „konservativ“ gibt es. Wie in diesem Meme:
    https://i.kym-cdn.com/photos/images/original/001/852/741/2a6.jpg
    Ich habe aber einen anderen Begriff von „konservativ“, der vielleicht älter ist (bzw. auf Konfuzius zurückgeht, 500 v.Chr.):
    Die Linken versuchen ständig, die Begriffe zu verschieben. Sie wollen eine „Umwertung aller Werte“. Z.B. wollen sie die Begriffe von „Ehe“ und „Familie“ verschieben, neu definieren, umwerten.
    Dem Konservativen geht es darum, das zu verhindern. Es geht ihm um die „Richtigstellung der Begriffe“. Ein Vater soll sich wie ein „Vater“ verhalten, ein Sohn wie ein „Sohn“.
    Wenn die linken Radikalen etwas „Neues“ einführen, erkennt der Konservative (in meinem Sinne), daß damit die Wertmaßstäbe verändert werden sollen. Dagegen leistet er Widerstand. Und selbst, wenn die Veränderung ins Gesetz geschrieben wird, bleibt es dabei, daß der Konservative weiß, daß das ein Gesetz ist, das zur „Umwertung aller Werte“ dienen soll. Diese Umwertung wird er niemals hinnehmen und auch nicht übernehmen. Stattdessen wird er sich dafür einsetzen, daß dieses Gesetz wieder aufgehoben wird, und so die Begriffe wieder richtiggestellt werden.

  25. Damit provoziert dieses sich gleichwohl noch intakt und unangreifbar wähnende Machtgebilde letztlich die Systemfrage selbst: Nämlich die Frage, was nach dem Kollaps kommt, wie die Verhältnisse in Deutschland neu geordnet, wie sie anders gestaltet werden können. Sich diesem Problem zu stellen, ja es überhaupt zu erkennen, verlangt eine geistige Radikalität, vor der sich auch die meisten klugen Kritiker der jetzigen Zustände im Land noch scheuen. Das ist durchaus verständlich und soll hier nicht leichtfertig kritisiert werden.

    Nur wie soll das konkrete Handeln dann aussehen? Natürlich kann man auch die Ottes, Maaßens, Sarrazins (Köppel sowieso) usw. alle vergessen, weil sie so etwas nicht aussprechen. Aber was würde sich ändern, wenn sie es offen aussprechen würden, wenn sie es denn könnten. Es bliebe, wenn man sich organisieren würde nur eine Exil-Regierung oder Widerstand (mit den Ziel des Umsturzes) im Innern. Denn politisch parlamentarische Sacharbeit ist ja nicht mehr möglich. Zwar könnte die AfD ihre Mandate behalten, aber es ist ja weitgehend unnütz diese Mandate auszuüben (außer die Diäten abzugreifen).
    Ich habe keine Ahnung, wie in diesem System überhaupt noch (auch nicht von wirklich Entschlossenen) noch Widerstand geleistet werden kann. Max Otte ist Bla Bla.

  26. buntstift 5. Februar 2022 at 14:11
    Wie wollen die Menschen morgen leben, wer wollen sie morgen sein?
    ——————————————–
    In einer Demokratie wäre das eine wichtige Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte.
    Aber ich fürchte, wir sind weiter: Einer Regierung, die darüber hinweggeht, was die Menschen für ihren eigenen Körper entscheiden, ist die Meinung der Menschen darüber, wie sie morgen leben wollen, leider völlig egal.

  27. INGRES: „Nur wie soll das konkrete Handeln dann aussehen?“
    ———————————————-
    Kommt Zeit, kommt Rat.

  28. Eistee 5. Februar 2022 at 15:07

    M. e. ist der „Konservative“ in diesem Sinn nicht politisch zu sehen, sondern nur ein richtiger Mensch, so wie er in der Bibel noch beschrieben ist. Denn es ist doch z.B. selbstverständlich, dass es zwei Geschlechter gibt und die Ehe nur zwischen Mann und Frau gilt. Alles anderes ist doch krank und würde in einer gesunden Gesellschaft auch entsprechend behandelt. Der Konservative wäre also ein gesunder Mensch, es sei denn der Begriff wird politisch benutzt, dann ist er ein Niemand.

  29. Die Illusionen des grünen Ministers Harbeck.

    Minister Harbeck will unabbhängiger vom Russischen Gas werden.

    Wie will er das machen? Das sagt er nicht dazu.

    Man kann nicht einfach die Gase austauschen, da die verarbeitenden Geräte auf das jeweilige Gas eingestellt ist.

    Erdgas ist nicht gleich Erdgas. Es gibt H und L Varianten mit unterschiedlichen Eigenschaften wie Brennwert. Der Energiegehalt bei gleicher Menge Gas.

    Propangas wie es aus verschiedenen Länden kommt kann nicht Erdgas ersetzen. Es hat einen wesentlich höheren Brennwert, Rußt bei der verbrennen bei Brenngasdüsen für Erdgas.

    Erdgas welches mit Schiffen transportiert wird muss gekühlt werden und Hoch komprimiert werden. Das kostet sehr viel Energie.

    Das sind nur ein Paar Aspekte.

    Man muss nicht nur fordern sondern Funktionstüchtige Konzepte benennen.

  30. @ Nuada
    Ihr Komm. /Zitat:—„Deshalb haben Konservative auch die Tendenz, immer den Status quo zu verteidigen. Linke Radikale (zum Beispiel Grüne) führen etwas Neues ein, Konservative meckern dagegen, weil es eine Veränderung ist, aber wenn die Veränderung erst einmal im Gesetz steht, dann gehört sie zu dem, was der Konservative bewahrt. Die Linken können sich voll und ganz darauf verlassen, dass die Konservativen aufpassen, dass keine Radikalen von der anderen Seite (AfD, außerparlamentarische Kräfte) den Status quo angreifen, und sich selber der nächsten radikalen Veränderung widmen, während die Konservativen das Erreichte verteidigen.—“

    Bemerkung: Ihr Vergleich zu „Konservativ“ hinkt ziemlich. Man kann auch Konservativ denken aber trotzdem für Veränderungen sein, bzw. diese zulassen. Der Zeitfaktor ist entscheidend. Veränderungen sind für mich relativ. Konservativ heisst nämlich z:B. nicht stehenbleiben, sondern eher Werte, Ideale und Ethik und Eigenschäften einer Gesellschaft die sich bewährten und letztendlich als richtig und robust bewiesen haben weiterhin zu pflegen und zu verteidigen,ebenso teilweise zu reformieren. Eine kontinuierliche Verschiebung in die Moderne ergibt sich über Generationen hinweg nahezu fast von selbst.
    Wenn dies jedoch radikal und zwanghaft geschieht, so wie derzeit durch die Grünroten Ideologen praktiziert, driftet die Gesellschaft in einen Kulturrelativismus ab, das meiner Meinung nach nahezu ausschließlich als Ergebnis die Auflösung aller fester Strukturen und innerer Halt eines Menschen zur Folge hat.
    siehe u.a. Nihilismus:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nihilismus

    Auf diese System Strukturen steuern wir gerade mit Volldampf zu, bis zum großen Chrash.
    (Siehe meinen vorigen Komm. und Hinweis auf Martin Kleine Hartlage.)

  31. @Eistee 5. Februar 2022 at 15:07:

    Ja, diese Vorstellung von „konservativ“ gibt es. Wie in diesem Meme:
    https://i.kym-cdn.com/photos/images/original/001/852/741/2a6.jpg

    Das ist ja genial. Das gefällt mir, das müsste man mal auf deutsche Verhältnisse übertragen (reines Übersetzen wird nicht ausreichen). Vielleicht gehe ich da mal dran.

    Das ist genau das, was ich mir vorstelle, wenn ich „konservativ“ höre und die Werteunion, aber auch Teile (!) der AfD und ihrer Anhängerschaft bestätigen dieses Bild.

    Ich habe aber einen anderen Begriff von „konservativ“, der vielleicht älter ist (bzw. auf Konfuzius zurückgeht, 500 v.Chr.):

    Dieser Denkweise kann ich mich anschließen. Ich fürchte nur, mit konservativen Methoden wird sich das nicht erreichen lassen. Mit dem, was man sich so gemeinhin unter radikalen Methoden vorstellt – also gewalttätig – zwar auch nicht, deshalb müssen wir vermutlich noch radikaler anders und „out of the box“ denken. Okkult? Esoterisch? Was anderes fällt mir nicht ein, aber auch das ist höchst zweifelhaft, und ich glaube, die Gegenseite beherrscht das gut. Ich befasse mich dennoch damit, aber es ist weit entfernt davon spruchreif zu sein.

  32. Nun gut, in Italien musste nach sechs Wahlgängen dar Alte Materella noch mal ran, aber im Unterschied zu Steinmarder, was Charakter und Moral betrifft, müsste man ihn fast den Heiligenschein verpassen, der hat noch nie mit welche Äusserunge für Skandal gesorgt, euer Oberfuzzi schon, der gratulierte sogar den iranischenn Massenmörderpräsidenten zum Ramadan, und die Christen hat er zu Ostern vergessen

  33. Tatsächlich hat die Kandidatur Ottes zum Bundespräsidentenamt die CDU gehörig durcheinandergewirbelt, weil damit eine Union vorgeführt wird, die auch hier keine eigenen Werte und Inhalte mehr zu vertreten hat, was sich in der Entscheidung erzeigt, den „linksaußen“ verwurzelten bisherigen Inhaber aus der SPD mit Bezug zu Bands mit menschenverachtenden und volksverhetzenden Texten erneut mitzutragen.

    Alle drei genannten Personen halten strenge Distanz zur AfD, haben aber keine Berührungsängste mit derem geistigen Umfeld, zum Beispiel der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ samt dessem Gründer und Chef Dieter Stein. Sie alle – ob Maaßen, Lengsfeld, Patzelt oder Stein – haben zweifellos Verdienste im Kampf gegen den selbstzerstörerischen, antinationalen Kurs in der deutschen Politik und Gesellschaft. Doch sie alle hängen leider weiterhin der Illusion nach, dieser Kurs ließe sich noch immer mit den gängigen Mitteln einer parlamentarischen Demokratie stoppen, also einer künftigen Regierungsübernahme oder zumindest Regierungsbeteiligung freiheitlich-konservativer Kräfte.

    Bedauerlicherweise machen alle jedoch das Spiel der Spalter mit. Auch die JUNGE FREIHEIT, ein ansonsten empfehlenswertes Blatt, macht da (vor allem in Gestalt ihres u. a. dem sozial-patriotischen AfD-Flügel um Björn Höcke abholden Chefredakteurs Stein) keine Ausnahme, und auch hier tummelt sich so mancher, der diesbezüglich die Uhr noch immer nicht hat schlagen hören. Der Weggang des Opportunisten Meuthen aus der AfD aber zeigt bereits an, daß dieser Weg „Geh ins Wasser aber mache mich dabei nicht naß“ gescheitert ist und weiterhin scheitern muß.

    Innerhalb des Bösen läßt sich Gutes nicht dauerhaft vollbringen. Das muß sich neben einem Herrn Maaßen auch auch eine Bürgerrechtlerin Lengsfeld einmal mehr sagen lassen. Gemeinhin ist die Werte-Union der zwar löbliche, aber untaugliche versuch, innerhalb einer politisch korrupten, inhaltlich wie moralisch abgewirtschafteten Partei etwas errichten zu wollen, was dem diametral widerspricht. Wir deutschen könnten siegen. dazu aber müssen wir in der Sache wie untereinander vollkommen geeint sein, statt die eigenen Leute ans Messer zu liefern, die uns mißfallen, weil wir es vorgezogen haben, denen zu glauben, die in irgendwelchen Hetzblättern und „Sturmgeschützen gegen die Demokratie“ Lügen über sie verbreitet haben.

  34. Diese krude Logik erschließt sich nur einer Lengsfeld . Es fällt doch immer wieder auf , dass gerade sogenannte Dissidenten immer wieder Ihrer kruden Logik verfallen . Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los … die brauchen das , weil Sie sich nicht von Ihren Unterdrückern lösen können / wollen !
    Sie wollen nicht begreifen , dass eine CDU oder auch CSU nie wieder das sein wird , was Sie einmal war ! Die CDU ist heute durch und durch kommunistisch und steht der SED näher als einer unabhängigen demokratischen Partei , die den Willen hat unbedingt die Regierung zu übernehmen . Nein … diese Zeiten sind für die CDU ein für alle mal vorbei , Sie will nur noch regieren , wenn es die Verhältnisse zulassen . Es ist dieser kommunistischen CDU allemal lieber , eine kommunistische Regierung unter Ramelow zu stützen um eine Regierung zwischen CDU,FDP und AfD zu verhindern !!Noch gestern hat die CDU den thüringischen Haushalt unter Ramelow zugestimmt mit 11,9 Milliarden € , weil die Ramelow – Regierung keine Mehrheit hat ; Ihr fehlen 4 Stimmen ! Also hat sich unter Merz nichts geändert , auch Er stützt die Mauermörderpartei ! Damit ist aber auch klar , dass nur noch die AfD die einzigste Oppositionspartei im thüringischen Landtag ist !!
    Frage mich , was die Lebgsfeld für Hirngespinste treiben , schlimmer geht es nimmer !! Es wäre besser , die CDU als das zu betrachten was Sie wirklich ist und nicht wie Sie sie einige gern hätte !! Die CDU ist und bleibt eine undemokratische SED – Partei ! Die AfD muss versuchen eigene Mehrheiten zu entwickeln und Koslitionen mit der CDU/CSU kategorisch ausschließen ! Nur so erwirbt die AfD mehr Stimmen !!

  35. Wenn die CDU so weitermacht, wird Sie in 10 Jahren,genau so verschwinden, wie die „Democratia Cristiana“
    in Italien. wenn man dort auch 10 Jahre vorher das gesagt hätte, würde man für einen Volldeppen erklärt worden sein

  36. Frau Lengsfeld ist weder Fisch noch Fleisch. Sie spielte und wird in der CDU nie eine entscheidende Rollen spielen. Die ganze Wertunion hat noch nicht begriffen, dass sie nur ein Klötzchen, nicht mal ein Stachel in der CDU sind. Über sie wird die Zeit hinweggehen. Die CDU wird niemals wieder so sein, wie sie war, auch mit Herrn Merz nicht. Eine gründlich verkorkste Organisation kann nie aus dem Innern verändert werden, wenn die Führungskräfte es nicht wollen. Ich sehe nicht, dass die Führungskräfte der CDU einen anderen Weg einschlagen wollen. Schließlich haben sie im BT noch nicht mal begriffen, dass sie OPPOSITION sind. Im Gegenteil, auch Frau Lengsfeld ist wegen ihrer Bewegungslosigkeit mit schuldig an den Weg, den dieses Land geht. Die CDU hat alles in die Wege geleitet und hält immer noch an ihrem Weg fest. Die strenge Abgrenzung zur AfD ist tödlich, weil es eben nur diese eine Partei gibt, die nicht linksgrün ist. Übrigens zehrt Frau Lengsfeld immer noch davon, dass sie Bürgerrechtlerin war. Sie spielte aber in einer anderen Liga, als Bürgerrechtler eigentlich spielen. Als sie vor Gericht stand, durfte sie, statt ins Gefängnis zu gehen, nach GB ausreisen und konnte dort ein Studium absolvieren. Ihr Anwalt war in der Stasi. Zwischenzeitlich mussten andere, wirkliche Bürgerrechtler in Stasigefängnissen oder im berüchtigten Bautzen sich erniedrigen lassen.

  37. Schätze Frau Lengsfeld und gestehe ihr selbstverständlich eine eigene Meinung zu, doch „Erneuerungsversuche der CDU“ kann ich ebenso wenig erkennen, wie eine Radikalität oder Gefahr, die von der AfD ausgeht.
    Die AfD steht da, wo die CDU einmal stand, jedoch nicht mehr stehen möchte. Wenn Frau Lengsfeld diese Standpunkte im Parteienspektrum nicht mehr repräsentiert sehen möchte, dann würde mich das wundern. Wenn doch, dann verstehe ich ihre Haltung nicht.
    Nicht Namen von Parteien zählen, sondern allein ihre Standpunkte.

  38. BinTolerant 5. Februar 2022 at 13:59
    +++
    das Gespräch mit Hrn. Kleine-Hartlage ist wirklich sehr hörenswert.
    Seine Einschätzungen entsprechen meiner Sichtweise, welche sich schon seit etlichen Jahren in meinen Gedanken verfestigt haben, was ich auch in diesem Blog schon etliche Male geäußert habe.

    Wäre der Masse dieser Bevölkerung diese Sachlage einigermaßen ersichtlich, wäre dieser unfähige Haufen von ferngesteuerten Dummschwätzern aus seinen Ämtern gefegt.

  39. Frau Lengsfeld glaubt immer noch die CDU von 1990 vor sich zu haben. Da steht aber heute die AfD.

  40. @Anita Steiner 5. Februar 2022 at 16:17
    @Bedenke 5. Februar 2022 at 15:25
    Die Illusionen des grünen Ministers Harbeck.

    @Anita Steiner 5. Februar 2022 at 16:17 :

    Putin ist gar nicht drauf angewiesen, daß Harbeck im noch Gas abkauft,
    der hat schon mit China einen Abnehmer gefunden

    Och sie Gas reicht auch noch für Europa

    Die Gase sind Kohlenwasserstoffe, wie Erdöl. Aus ihnen kann man von ihnen Medikamente über Kunststoff alles mögliche Herstellen. Das wird dann in Deutschland und Europa in China hergestellt werden.

    Das wird die Grünen freuen, da sie sich ja im Kampf, mit dem Bürgertum befinden.

    Dieses kann man dann so langsam, mit dem Angriff auf Ihr Existenz, fertig machen kann.

    Zu weit hergeholt?

    Migration ist auch nur ein Mittel zum Zweck.
    Besonders Kulturen die uns als Feinde ansehen werden hereingeholt. Die betreiben Zermürbung und erledigen die Drecksarbeit.

    Sie sägen aber an ihrem eigenen Ast. Weil sie zuerst abgeschafft werden.

    Schwächung durch zu große Steuern und Sozialabgagen gehört auch dazu.

    Da hat der Bürger so viel mit der Deckung seins tägliche Bedarfes zu tun, da kann er nicht mehr politisch aktiv sein. Sie Recht ein zu fordern.

    Die „Rechte Sau“ hat zu schweigen

    Was da so bei der UNO ausgeheckt wird, die Abschaffung der Grenzen.

    Es sind nicht alle Menschen auf Menschrechtsebene, sie lehnen sie ab und bekämpfen sie.

    In der UNO – Menschenrechts Kommission hat Saudi Arabien den Vorsitz. Da kann man leicht die weltweite Verteilung von sunnitischen Fundamentalisten vorantreiben.

    Derartige Völkervermischung bewirkt dass man die unüberwindlichen, Unterschiedlichkeiten, nicht mehr an den Grenzen aus gefechtet werden, sondern innerhalb der Gesellschaft, austragen muss.

    Nur die Naiven sehen nicht, dass es so große Kulturelle Unterschiedlichkeiten gibt, die nicht überwindbar sind. Diese werden sich nicht wo anders einpassen. Sie arbeiten an der Etablierung ihrer Kultur woanders.

    Nur zwei genant. Chinesen oder Muslime sind höchst Nationalistisch. Sie Tolerieren nicht andere Kulturen.
    Das sind Erfahrungswerte. Neben dem Täglichen, ich habe mit jeder Schattierung Unterrichtet geschäftlich mit zu tun, sie zur Miete und zu Untermiete.

    Leider ist die Interkulturelle Kompetenz, bei Grünen und CO, sehr gering.

    Sie lernen nicht aus dem offensichtlichen und den Erfahrungen anderer. Können die Dinge nicht weiterdenken.

    Genauso naiv ist ihr vorgehen in anderen Bereichen, wie der Ökologie, Es wir alles nicht funktionieren.

    Sie kommen auch mit einen Argumentativ überzeugen einzelner nicht weiter.

    Geht er in sein Gruppe zurück, wird er in kürzester Zeit wider umgedreht.
    Er müsste seine Kommune verlassen um sich zu ändern.
    Dann schlägt die Kommune, unter Umständen, zu rück.

    Siehe: Kelek, Ates, Samad.

  41. „… von Angela Merkel gründlich ruinierten Partei von Adenauer und Kohl. …“
    Ich möchte ausdrücklich anmerken, dass hier nicht „nur Mutti“ die Schuld der Ruinierung der CDU anzulasten ist – virelmehr trifft eine viel größere Schuld Kohl.
    Dieser selbstverliebte Nichtsnutz und Popanz eines Politvereins hat diese unmögliche Schranze, ihres Zeichens Physikerin von SED’s (und Moskaus) Gnaden, dazu benutzt um Deutschland dafür zu bestrafen, dass es „Birne“ nicht mehr liebte!
    Überdies, ein Adenauer hätte sowas wie dieses diffuse Etwas mit Namen Merkel niemals auch nur in eine untergeordne „Partei“-Funktion kommen lassen!

  42. @Bedenke 5. Februar 2022 at 20:07

    Auch Die Kommunen SPD und CDU sondern Unwerte Meinugsträger aus.

    Sarazin, Max OTTE, Vera Lengseld, Steinbach …

    Manchmal hat sich auch die Gruppe fehl entwickelt.

    Das ist nur die Spitze andere sind in der AFD angekommen.

  43. Wären SPD, CDU und FDP dieselben, wie sie waren bevor es die Grünen gab würde es keine AfD geben.

  44. @gebt acht 5. Februar 2022 at 20:58
    Wären SPD, CDU und FDP dieselben, wie sie waren bevor es die Grünen gab würde es keine AfD geben.

    Wen man unter den üblichen Parteien, keinen Voksvertreter, für sich findert muss man halt eine neue Partei Gründen.

    Es werden ja ständig neue Interssengruppen gegrünet. das ist norma. nur wenige dringen durch.

    Die 5% Klausel bremst. Deshalb brauch man mehr direkte Einflussnahmen der Bürger.

    Der Bürger hat eingebuden und gefragt zu werden!

  45. Auf den Punkt getroffen! Wieder einmal, das muss man mit Wertschätzung feststellen. Denn es erfreut und spornt an, dass streitbare Geister nach Aufklärung und Lösungen in dieser Situation suchen.

    Frau Vera Lengsfeld hat sich in jüngster Zeit schon einmal grundlegend geirrt, als sie Herrn Laschet als Hoffnungträger der CDU ansah und ihm eine Oppositionsrolle gegen Merkel zuschrieb. Eine Illusion, die mehr als vorhersehbar an der Praxis zerschellte. Sich gar sich als grotesk herausstellte. Sicher spielte da ein Wunsch die entscheidende Rolle, der Wunsch, dass die CDU noch nicht im Kern verrottet und grundlegend unbrauchbar geworden ist. Dass Merkel eine Art Betriebsunfall sei, auch wenn 16 Jahre Unfall eher unwahrscheinlich klingen.

    Denn, man mache sich nichts vor. Die Anführerin der Deutschlandzerstörer hätte das schändliche Werk nicht ohne ihr Gefolge und ihre Speichellecker in der CDU durchführen können. Mehr als 10 Minuten Beifall und Hochrufe wie bei Honeckers SED, braucht es mehr Zeichen des kommunistischen Verfalls dieser CDU?

    Die Werte-Union war ein Feigenblatt, viel zu gering ihr Einfluss, nie entscheidend und noch nicht mal unter der Mehrheit der Unionsgenossen gelitten. Das konnte man gar nicht übersehen wollen.

    Die CDU ist nicht zu retten, denn die sozialistischen Originale sind nunmal versierter im Geschäft.

    Und noch eine Lüge muss hier auf den Tisch. Merkel war weder ein Betriebsunfall der CDU noch der Berliner BRD, sie hat gar nichts weiter machen müssen, als nur da zu sein, hat nur die Gunst der Stunde erkannt, dem ewigen Klassenfeind den Todesstoß zu versetzen. Weil Deutschland heute schon längst ein halbsozialistisches System ist mit sozialistischem Untertanengeist und sozialistisch handelnden Organen von ARD bis Amtskirche, von Verfassungsschutz bis Verfassungsgericht, von Klimainstituten bis Impfkommissionen… Apparatschiks überall wie in der Sowjetzone.

  46. Wenn unser Herr Umweltminister vorhat, vom
    russischen Gas unabhängiger zu werden, meint
    er das nicht ohne einen Hintergedanken.
    Er ist wahrscheinlich der Meinung, dass das Gas,
    was er in seinem Körper aufbewahrt, Nordstream 2
    langfristig ersetzen könnte.
    Er braucht faktisch nur das Ventil hinten öffnen und
    das Energieproblem wäre nicht mehr vorhanden.
    Märchenbücher hat er ja schon genug geschrieben !

  47. Lengsfeld, Maaßen und Patzelt wollen nicht vestehen, dass sich nach dem Mauerfall etwas grundlegendes geändert hat. Sie hängen noch an einer CDU von Kohl und Strauss. Das ist unlogisch. Die Zeiten haben sich geändert. Deutschland hat seine Dienste erledig. Der Ostblock ist zusammengebrochen. Wir haben unsere Einheit zwar wieder aber stehen auch vor einem Schrotthaufen. Ohnehin haben sich Russland und die USA vorher Europa unter sich aufgeteilt. Mit welchen Recht?

  48. Lengsfeld ist schon in Ordnung, aber die hat nicht so ganz gepeilt, daß DDR, jedenfalls offiziell und propagandastisch, vorbei ist.

  49. Aber wer zum Geier ist da zwischen den Schlipsen die Kreatur in dem scheußlichen Kleid?

    Liebe Leute, gewöhnt euch bitte mal an: Unter jedes Artikelbild gehört eine Unterschrift, wer, wann, was, warum und wieso, von links nach rechts usw.
    Das Nachwuchsjournalisten einzupuhlen sollte flache Hand wieder Standard werden, ich stelle meine Bratpfanne gern zur Verfügung – meine Fresse, so schwer ist der Journalismusschmonz doch nicht, aber Bilder zu beschriften überfordert bereits. Und das auch hier bei PI, traurig.

  50. es gibt bei der aktuellen CDU längst frapierende Parallellen und Konsequenzen zu der ehemaligen Partei Democratia Cristiana“ in Italien. Bereits zu Zeiten von Kohl wurde einige Errosionserscheinungen der CDU
    erkennbar. Im Laufe von 16 Jahren Merkel hat insbsondere diese ex DDR Ideologin geradezu absichtlich, oder aber Systembedingt mit der LInksverschiebung, sowie der Relativierung der Refugee Wellcome Entwicklungen, nahezu ins Nichts aufgelöst. Es war nur noch eine Frage der Zeit bis sich mit kollektiven Klatschorgien, inkl.Hirnausschalten aller Parteiprotagonisten sich selbst ins Knie (bzw. ins Aus )geschossen hatten. Der Untergang den man nicht wahrhaben wollte hat allerspätestens seit merkel das Totenglöcklein geläutet. Leider haben die oben genannten in der Werteunion der CDU -allen voran V.Lengsfeld nicht kapiert. Mit Black Rock Merz der nächste Blender wird der Vorgang nun wiederholt.
    Motto: Das System ist tot, es lebe das System.
    Wie sich eine solche fatale Struktur entwickelt und auswirkt -bereits Dez. 1999 in der WELT erklärt,
    Zitat:…..“Sechs Jahre nach dem Ende der Democrazia Cristiana, am 6. Juli 1999, schrieb selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die ehemaligen Christlich-Demokraten in Italien: „Wie herrenlose Hunde laufen sie durchs politische Gelände, bellen mal diese, mal jene Meinung in den von anderen Sonnen, Monden und Sternen beherrschten Himmel.“ In diesen Wochen entscheidet sich, ob es eine solche Selbstzerstörung der Christlichen Demokraten auch in Deutschland geben wird.“

    siehe:
    „Italien und die Schatten der CDU“
    https://www.welt.de/print-welt/article593940/Italien-und-die-Schatten-der-CDU.html

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