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„Tyrannei der Ungeimpften“ ist Wahres Unwort des Jahres 2021

Unsere Leser haben – in einem ganz knappen Rennen, das in die Stichwahl ging – „Tyrannei der Ungeimpften“ zum Wahren Unwort des Jahres 2021 gewählt. „Pandemie der Ungeimpften“ belegte bei der Stichwahl den zweiten Platz. Wir danken allen Lesern und Jurymitgliedern für ihre rege Teilnahme.

„Womit man aufhören muss ist, dass sich jemand hinstellt und sagt, ‚Mit mir wird es nie eine Impfpflicht geben. Mit mir wird es nie einen Lockdown geben‘“, so der Vorsitzende des sogenannten „Weltärztebundes“, Frank Ulrich Montgomery, bei „Anne Will“ am 8.11.2021. „Es wird Situationen geben, in absehbarer Zeit, wo man, manchmal lokalisiert, manchmal vielleicht in einem ganzen Bundesland, vielleicht – und Gott möge das verhüten – in der ganzen Bundesrepublik solche Maßnahmen wird machen müssen, damit wir diese Pandemie einfangen, denn momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über das Zweidrittel der Geimpften bestimmen und uns diese ganzen Maßnahmen aufoktroyieren.“

„Ich benutze bewusst den Begriff der Tyrannei, denn in Ländern wie Portugal, in denen 97 Prozent geimpft sind, gibt es all diese einschränkenden Maßnahmen nicht mehr, weil man sie nicht mehr braucht“, bekräftigte Montgomery auf erstaunte Nachfrage von Anne Will.

Am 26. November kündigte die Regierung von Portugal an, aufgrund der „Omikron-Variante“ wieder in den „harten Lockdown“ zu gehen. Portugal ist das Land mit der höchsten Impfquote in der EU.

Laut einer Studie der Columbia University und Universität Hong Kong sind alle vier marktführenden Impfstoffe praktisch unwirksam gegen die Omikron-Variante B.1.1.529, die sich eher ausnimmt wie eine saisonale Grippe.

Der Corona-Experte Prof. Dr. Günter Krampf von der Uni Greifswald schrieb am 20. November im weltführenden Medizinjournal The Lancet: „Geimpfte Menschen haben ein geringeres Risiko, schwer zu erkranken, aber spielen immer noch eine relevante Rolle im Infektionsgeschehen.“ Es sei deshalb „falsch und gefährlich“ von einer  „Pandemie der Ungeimpften“ zu sprechen, so Krampf.

„In Deutschland und den USA sind Menschen historisch aufgrund ihrer Hautfarbe oder Religion stigmatisiert worden“, so Krampf. „Deshalb rufe ich hochrangige Politiker und Wissenschaftler dazu auf, die unangemessene Stigmatisierung der Ungeimpften zu beenden, die unsere Patienten, Kollegen und Mitbürger sind.“

Im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung am 7. Januar rechtfertigte sich Montgomery, anstatt sich zu entschuldigen. Er habe „eine Debatte losgetreten, die vorher komplett unterdrückt war.“ Er bekräftigte weiterhin: „Ungeimpfte sollen am Arbeitsplatz Einschränkungen haben, sie sollen bestimmte Dinge nicht mehr machen dürfen, sie müssen Freiheitseinschränkungen hinnehmen.“

Im Gespräch mit Joe Rogan am 29. Dezember stellte der Erfinder der mRNA-Impfung Dr. Robert Malone fest, die Zulassungsstudien der Corona-Impfstoffe seien „mit der heißen Nadel gestrickt worden, mit mRNA-Daten die nichts mit diesen Impfstoffen zu tun hatten“ und dann an die Zulassungsbehörden der Welt geschickt worden, „um Notzulassungen zu rechtfertigen.“

Immer mehr Daten würden auf eine große Zahl von Fällen von Impfnebenwirkungen deuten – in etwa 1 von 1000 Fällen, so Malone, darunter Herzmuskelentzündungen in jungen Männern und Menstruationsveränderungen in Frauen.

Laut einer aktuellen Studie der Universität Hongkong traten bei 1 von 2700 geimpften jungen Männern eine Herzmuskelentzündung auf, die in etwa 27 Prozent der Fälle einen tödlichen Verlauf nimmt, so Malone.




Das „Wahre Unwort des Jahres 2021“ geht in die Stichwahl!

2458 Leser der freien Medien haben bisher über das „Wahre Unwort des Jahres 2021“ abgestimmt. In diesen verrückten Zeiten gibt es jedoch sehr viele starke Kandidaten, so dass sich noch kein klarer Favorit herausgebildet hat. Die Top 6-Vorschläge liegen alle nur wenige Prozentpunkte auseinander.

Deshalb geht das „Wahre Unwort des Jahres 2021“ in die Stichwahl. Wir bitten unsere Leser bis Dienstag, den 11. Januar 2022, nochmal über folgende Finalisten abzustimmen:

  • Pandemie der Ungeimpften
  • Geimpft, genesen oder gestorben
  • Impfmüdigkeit
  • Pushbacks
  • Corona-Leugner
  • Tyrannei der Ungeimpften

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Wählen Sie das „Wahre Unwort des Jahres 2021“!

Es ist soweit! Die Leser der freien Medien haben 164 Vorschläge für das „Wahre Unwort des Jahres 2021“ eingereicht.

Unsere Jury hat daraus eine „Short List“ von 17 Kandidaten ausgewählt.

Nun können unsere Leser bis zum kommenden Montag (10. Januar) den Gewinner aus dieser Liste wählen:

Auffrischimpfung
Blinddarm
Corona-Leugner
Geimpft, genesen oder gestorben
illegale (bzw. rechtswidrige) Spaziergänge
Impfmüdigkeit
Keine roten Linien
kleine Richterlein
kleiner Pieks
Lockdown
Menschen mit Gebärmutter
Pandemie der Ungeimpften
Pushbacks
Querdenker
Schwurbler
Transformation
Tyrannei der Ungeimpften

Und damit „Prozesshansel“ Katja Thorwarth von der Frankfurter Rundschau wieder etwas zu klagen hat, wollen wir hier nicht unerwähnt lassen, dass sie als „Mensch mit Gebärmutter“ schon früh zu den ersten „Corona-Leugnern“ und „Schwurblern“ gehörte: „Woher kommt bloß diese Panikmache? Vergleicht man das Coronavirus beispielsweise mit der Grippe, erscheint der neuartige Erreger eher als Leichtgewicht in puncto Bevölkerungsreduktion“, schrieb Thorwarth schon am 2.2.2020 in der Frankfurter Rundschau unter der Überschrift „Todesvirus aus dem Land der Fledermaus-Esser“ und nahm damit die Panikmache um „Omikron“ um fast zwei Jahre voraus.

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Wird „Pandemie der Ungeimpften“ das wahre Unwort des Jahres?

Wie im Vorjahr dreht sich beim „Wahren Unwort des Jahres“ wieder alles um SARS-Cov-2 und den kommenden Great Reset. Während der neue „Bundeskanzler auch der Ungeimpften“ droht, es werde „keine roten Linien“ geben, fordert die Grüne Bundestagsabgeordnete Saskia „Adam“ Weishaupt (AKA #Schlagstocksaskia) „im Zweifelsfall Pfefferspray und Schlagstöcke“ gegen friedliche Demonstranten einzusetzen. Die Jury wird dieses Jahr also eher die Qual der Wahl haben, um die Short List der Top 15 auszuwählen, über die im neuen Jahr die Leser der freien Medien abstimmen dürfen.

Die Jury 2021:

Feroz Khan: Zog 2015 für sein Masterstudium in Bahnsystemingenieurwesen nach Dresden und nahm damit die Gelegenheit wahr, die Berichterstattung über den Osten aus erster Hand selbst in Erfahrung zu bringen. Dies sollte sein politischer Weckruf und der Beginn seines aktivistischen Werdegangs werden. Betreibt mit achse:ostwest einen der erfolgreichsten regierungskritischen YouTube-Kanäle in Deutschland (129.000 Abonnenten, 11 Mio. Aufrufe).

Matthias Matussek: Preisgekrönter Journalist, schrieb u.a. für Spiegel, Stern und WELT, bevor er sich den freien Medien anschloss; schreibt jetzt für Tichys Einblick u.a. Gibt gerne private Geburtstagsfeiern im kleinen Kreis. Hat die seltene Ehre, seinen Chefs mit den Worten „Sie durchgeknalltes Arschloch“ gekündigt zu haben. Und ganz ehrlich: Sind wir nicht alle ein bisschen neidisch?

Chaim Noll: Geboren 1954 in Berlin. 1961 durch Mauerbau der DDR zugeschlagen. 1972-80 Studium in Jena und Berlin, erst Mathematik, dann Kunst und Kunstgeschichte. 1984 mit Frau und Kindern in den Westen. Buchautor, Journalist und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin. 1991 nach Rom, von dort 1995 nach Israel. Seit 1998 israelischer Staatsbürger. Von 1998-2018 Dozent und Writer in Residence am Center for German Studies der Ben Gurion Universität, Beer Sheva. Autor bei Die Achse des Guten. Sein neues Buch „Der Rufer aus der Wüste – Wie 16 Merkel-Jahre Deutschland ramponiert haben. Eine Ansage aus dem Exil in Israel“ ist bei Edition AchGut erschienen. Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeladen, da  zu unbequem für einen  Hofjuden.

Sven von Storch: 1970 in Chile geboren. Gründete 1996 die Göttinger Studenten für den Rechtsstaat und 2000 die Allianz für den Rechtsstaat, um gegen die Anerkennung von DDR-Unrecht durch die Regierung Kohl zu mobilisieren. Leitet u.a. die Zivile Allianz, das Institut für Strategische Studien Berlin und die Nachrichtenseite Die Freie Welt. Langjähriger Verbündeter von Trump-Berater Stephen K. Bannon, den er in europäischen und lateinamerikanischen Fragen berät. Zieht gern im Hintergrund die Fäden, während andere Familienmitglieder das Rampenlicht ertragen müssen.

Michael Stürzenberger: seit vielen Jahren PI-NEWS-Stammautor; ehemaliger Pressesprecher der CSU-München und Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“, die sich Ende 2016 auflöste, da die AfD seiner Meinung nach alle Politikfelder abdeckt. Wegen Islamkritik vom Verfassungsschutz beobachtet und mehrmals wegen aufgetrumpfter Vorwürfe vor Gericht gezerrt. Der aktuell prominenteste politisch Verfolgte Deutschlands.

Shlomo Finkelstein: Wollte immer schon „irgendwas mit Hass“ machen. Seit 2015 erstellt er als „Die vulgäre Analyse“ Videos, und seit 2019 zusammen mit Idiotenwatch den Podcast „Honigwabe„. Belltower News schreibt über ihn: „Da er vorgibt, sein Hass sei rational begründet, sind besonders junge Menschen der Gefahr ausgesetzt, die Thesen für bare Münze zu nehmen und sich so zu radikalisieren.“ Schreibt auch für Kraut-Zone.de.

Schreiben Sie Ihren Vorschlag für das „Wahre Unwort des Jahres 2021“ bis zum 31.12. in die Kommentare. Die Jury wird eine Vorauswahl aller Vorschläge treffen. Bis zum 11.1. dürfen unsere Leser dann über die Finalisten abstimmen.




Von Bratwurst bis Blinddarm: Wählen Sie das Wahre Unwort des Jahres 2021!

Zum fünften Mal dürfen die Leser der freien Medien dieses Jahr wieder das „Wahre Unwort des Jahres“ wählen. Die bisherigen Gewinner geben bereits ein gutes Bild des eskalierenden Wahnsinns des angeblichen „Mainstreams“ ab:

2017: Köterrasse
2018: Hetzjagden und Zusammenrottungen
2019: Klimaleugner
2020: Covidiot

Das bisherige „Unwort des Jahres“ hatte sich bekanntlich völlig disqualifiziert, da die systemtreuen Sprachforscher sich durch politisch korrekte Anbiederei an den linken Zeitgeist wie „Lügenpresse“ (2014), „Gutmensch“ (2015), „Volksverräter“ (2016) „Alternative Fakten“ (2017), „Anti-Abschiebe-Industrie“  (2018), und „Klimahysterie“ (2019) selbstentlarvt hatten.

2020 konnten sich die Sprachpolizisten gar nicht entscheiden und kürten gleich eine Doppelspitze – „Rückführungspatenschaften“ und „Corona-Diktatur“. Wobei Ersteres aus Mangel an Rückführungen jetzt schon in Vergessenheit geraten ist und Zweiteres sich – genauso wie die „Verschwörungstheorie Impfpflicht“ – eben doch als allzu zutreffend erwiesen hat.

Ein paar Vorschläge für das „Wahre Unwort des Jahres 2021“:

Blinddarm
Bratwurst
Corona-Leugner
Erlebnisorientiert
Geimpft, genesen oder gestorben
Impfangebot
Impfdurchbruch
Impfverweigerer
Klimagerechtigkeit
Menschen mit Gebärmutter
Na herzlichen Dank an alle Ungeimpften!
Nachhaltigkeit
Pandemie der Ungeimpften
Pushbacks
Querdenker
Querficker
rassifizierte Personen
Schwurbler
Verbrennerverbot
Verschwörungsideologe

Schreiben Sie Ihren Vorschlag für das „Wahre Unwort des Jahres 2021“ bis zum 31.12. in die Kommentare. Die Jury wird eine Vorauswahl aller Vorschläge treffen. Bis zum 11.1. dürfen unsere Leser dann über die Finalisten abstimmen.




Das Wahre Unwort des Jahres: Die Jury 2020

„Irgendwas mit Corona“ werde das Wahre Unwort des Jahres 2020, orakelt jetzt schon Jurymitglied Matthias Matussek. Und in der Tat: Viele der über 250 Begriffe, die die Leser der freien Medien vorgeschlagen haben, drehen sich um das Spannungsfeld zwischen Corona-Maßnahmen-Befürwortern und Corona-Maßnahmen-Kritikern. Da viele Leser der Alternativen mehrheitlich dem zweiten Lager angehören, sind hier entsprechend viele Vorschläge eingegangen.

Die Jury 2020:

Thomas Böhm: Seit über 40 Jahren als Journalist tätig, erfolgreicher Buchautor und ehemaliger Chefredakteur von Jouwatch. Jetzt in Rente. Lebt als politisch Verfolgter an einem unbekannten Ort in Ungarn.

Matthias Matussek: Preisgekrönter Journalist, schrieb unter anderem für Spiegel, Stern und WELT, bevor er sich den freien Medien anschloss. Gibt gerne private Geburtstagsfeiern im kleinen Kreis. Hat die seltene Ehre, seinen Chefs mit den Worten „Sie durchgeknalltes Arschloch“ gekündigt zu haben. Und ganz ehrlich: Sind wir nicht alle ein bisschen neidisch?

Chaim Noll: Geboren 1954 in Berlin. 1972-80 Studium in Jena und Berlin, erst Mathematik, dann Kunst und Kunstgeschichte. 1984 mit Frau und Kindern in den Westen. Buchautor, Journalist und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin. 1991 nach Rom, von dort 1995 nach Israel. Seit 1998 israelischer Staatsbürger. Von 1998-2018 Dozent und Writer in Residence am Center for German Studies der Ben Gurion Universität, Beer Sheva. Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt: „Die Wüste. Literaturgeschichte einer Urlandschaft des Menschen“. Autor bei der Achse des Guten. Bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeladen, da als „Hofjude“ zu unbequem.

Naomi Seibt: YouTuberin aus Münster. Abitur mit 16 und einem Schnitt von 1,0. Von der Washington Post als „The Anti-Greta“ bezeichnet. Auch wenn sie die Etikettierung ablehnt, wurde „I don’t want you to panic, I want you to think“ zu ihrem Wahlspruch. Gewann 2018 für ihren Aufsatz „A Deconstruction of Postmodern Socialism and its Motives“ den Sonderpreis der Hayek-Gesellschaft. 2020 sprach sie in Washington auf der weltführenden Konferenz für konservative Politik, CPAC, neben Rednern wie Donald Trump und Nigel Farage, und hielt am 10. Oktober die Rede Das Coronamärchen auf der „Konferenz der freien Medien“ im Deutschen Bundestag.

Sven von Storch: 1970 in Chile geboren. Gründete 1996 die Göttinger Studenten für den Rechtsstaat und 2000 die Allianz für den Rechtsstaat, um gegen die Anerkennung von DDR-Unrecht durch die Regierung Kohl zu mobilisieren. Leitet unter anderem die Zivile Allianz, das Institut für Strategische Studien Berlin und die Nachrichtenseite Die Freie Welt. Langjähriger Verbündeter von Trump-Berater Stephen K. Bannon, den er in europäischen und lateinamerikanischen Fragen berät. Zieht gern im Hintergrund die Fäden, während andere Familienmitglieder das Rampenlicht ertragen müssen.

Michael Stürzenberger: PI-NEWS-Autor, Journalist, unter anderem 25 Jahre beim Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim Islamterror-Anschlag von Mumbai 2008 umkam; ehemaliger Pressesprecher der CSU München und Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“, die sich Ende 2016 auflöste, da die AfD seiner Meinung nach alle Politikfelder abdeckt. Wegen Islamkritik vom Verfassungsschutz beobachtet und mehrmals wegen aufgetrumpfter Vorwürfe vor Gericht gezerrt.

Schreiben Sie Ihren Vorschlag für das „Wahre Unwort des Jahres 2020“ bitte (falls noch nicht geschehen) bis zum 31. Dezember in die Kommentare. Die Jury wird eine Vorauswahl aller Vorschläge treffen. Bis zum 11. Januar stimmen unsere Leser dann über die Finalisten ab.




Das „Wahre Unwort des Jahres 2020“: Machen Sie mit!

Es ist wieder soweit: Jedes Jahr nominieren unsere Leser die linksversifftesten, gutmenschelndsten, besserwisserischsten, intolerantesten Begriffe, die die öffentliche Diskussion im Jahr 2020 geprägt haben.

Und was für ein verflixtes Jahr, oder? Seien wir doch mal ehrlich. Sollte mit der Liquidierung des Mullah-Terrorchefs Qassem Suleimani am 3. Januar durch Donald Trump noch der dritte Weltkrieg kurz bevorstehen – bei der Revolutionsgarde reichte es dann leider nur für den Abschuss von 176 unschuldigen Passagieren an Bord von UA 752 – wirkt dieser seltene Militärschlag Trumps heute beinahe wie die guten alten Zeiten. Angela Merkel meldete sich aus Südafrika zu Wort, um die Wahl in Thüringen zu kippen, und RA Ralf Höcker und seine schwangere Frau erhielten Morddrohungen.

Doch das wirkt heute alles wie eine graue Vorzeit, wie ein vergangenes Jahrhundert: „Das Virus kennt keine Grenzen“, unkten unsere Politgenies noch im März, als böse Rechtspopulisten begannen, ihre Bevölkerungen zu schützen. Möchtegern-Kanzler Markus Söder hielt am 15. März noch Kommunalwahlen ab, bevor am 18. März die Grenzen dann doch geschlossen wurden – natürlich nur für alte weiße Männer, nicht für die vielen frierenden Frauen und Kinder aus Moria, die so froren, dass sie ihr Lager kurzerhand warmsanierten.

Als wenn das nicht genug wäre widersetzte sich am 25. Mai in Minneapolis der mehrfach vorbestrafte Intensivtäter Georg Floyd eine halbe Stunde lang der Verhaftung aufgrund Falschgeldbetrugs und verstarb in Polizeigewahrsam, mutmaßlich an einer Fentanyl-Überdosis. Im Ergebnis rief die neo-marxistische Vorfeldorganisation „Black Lives Matter“ zu gewaltsamen Demos, brannten in USA die Innenstädte, hunderte Polizisten wurden verletzt und dutzende getötet. Und das war erst der Auftakt zu dem, was sich in den Geschichtsbüchern als vielleicht größter Wahlbetrug aller Zeiten herausstellen wird.

PI-NEWS-Autoren öffneten morgens einem SEK-Kommando die Tür, weil sie angeblich anonyme Drohbriefe mit Namen und Adresse unterschrieben hätten – zur Klageerhebung kam es freilich nie, der Imageschaden war aber da. Corona-Skeptiker, die das Grundgesetz hochhalten, wurden zu Reichsbürgern und Verschwörungstheoretikern stilisiert, Wasserwerfer und Hundestaffeln wurden vor dem Reichstag aufgefahren, weil zu viele Herzchen-Luftballons den Abstand nicht einhielten, und die Flüchtlingshelferin und Journalistin Rebecca Sommer wurde zum Ein-Frau-Sturmtrupp, weil sie es gewagt hatte, einem Politiker kritische Fragen zu stellen. Und das war noch vor #Böhmergate…

Also auf, liebe Leser: Das Jahr 2020 bietet mehr als genug Stoff für einen großartigen Wettbewerb! Wir sammeln mit anderen Freien Medien bis zum 31. Dezember 2020 Ihre Vorschläge, aus denen dann unsere Promi-Jury wie jedes Jahr die Finalisten aussuchen wird. Bis zum 12. Januar 2021 dürfen dann unsere Leser abstimmen, welches Wort das „Wahre Unwort des Jahres“ 2020 sein soll!

Hier eine kurze Liste von Vorschlägen:

  • Öffnungsdiskussionsorgien
  • Corona-Leugner
  • Covidiot
  • Pandemie
  • „Sturm auf den Reichstag“
  • Der gewählte Präsident Joe Biden
  • Dominion Democracy Suite
  • „Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“
  • Boomer
  • Party- und Eventszene
  • Feiernde
  • Polizeigewalt
  • Antifa-Kabinett
  • Demokratiefördergesetz
  • „NSU 2.0“
  • „Meine Oma 2.0“
  • Cancel Culture

Dabei geht es vor allem darum, einen Begriff zu finden, der 2020 in den öffentlichen Gebrauch kam. Bitte schreiben Sie Ihren Vorschlag in die Kommentare unten. Und wenn danach ein SEK-Kommando vor Ihrer Tür steht, bieten Sie ihnen einen Kaffee an.




Klimaleugner ist das „Wahre Unwort des Jahres 2019“

Die Leser der alternativen Blogs haben entschieden: Klimaleugner ist das „Wahre Unwort des Jahres 2019“. 1.005 der 4.740 Leser (21,2 Prozent), die an der Wahl teilgenommen haben, haben sich für Klimaleugner entschieden und damit für ein Wort, das wie kaum ein anderes die Dummheit und Boshaftigkeit derer, die es verwenden, um Kritiker der Klimawandel-Hysterie zu diskreditieren, zum Ausdruck bringt.

Denn: Einerseits kann man das Klima nicht leugnen, ebensowenig wie man die Tatsache leugnen kann, dass sich das Erdklima seit Jahrmillionen ändert. Wer das Wort verwendet, sagt damit lediglich aus, dass er es sich vorstellen kann, dass man das Klima leugnen könne. Eine solche Vorstellung kann nur haben, wer ein gerüttelt‘ Maß an Dummheit inkorporiert hat.

Andererseits soll mit der Qualifikation „Leugner“ entweder eine Analogie zu Strafprozessen, in denen der Angeklagte leugnet, das Klima erschlagen zu haben oder – noch perfider – zum Holocaust hergestellt werden, womit diejenigen, die die vielen wissenschaftlichen Belege, die es dafür gibt, dass der Klimawandel eben nicht menschengemacht ist, auf eine Stufe mit denen gestellt werden, die den Holocaust leugnen.

Um dies zu tun, ist schon ein gehöriges Maß an Boshaftigkeit notwendig. Das Wort „Klimaleugner“ ist somit ein Indikator für die Dummheit und Boshaftigkeit, die sein Verwender beherbergt, und er ist daher zurecht unser „Wahres Unwort des Jahres 2019“.

Auf Platz zwei und drei finden sich „Umweltsau“ mit 647 Stimmen (13,6 Prozent) und „Verschissmus“ mit 575 Stimmen (12,1 Prozent). Die Umweltsau ist abermals ein Beispiel für die Kombination von Boshaftigkeit und Dummheit. Bekannt wurde die Umweltsau durch den Kinderchor des WDR, der aus Mädchen besteht, die nichts dabei finden, die eigene Oma zur Umweltsau zu erklären.

Damit hat der WDR den Generationenkonflikt, den Klimahysteriker so gerne anfachen wollen, auf kleiner Flamme begonnen, wenngleich man feststellen kann, dass der nachfolgende Aufschrei auch die letzten Funken des Konflikts, den der WDR so gerne schwelen lassen würde, erstickt hat. Davon abgesehen ist in mittelalterlicher Zeit kein Dorf vorstellbar gewesen, in dem nicht Schweine als Müllabfuhr dafür gesorgt hätten, dass Menschen nicht im eigenen Dreck erstickt sind.

Dass Schweine als Gesundheitspolizei in vielen Gesellschaften eine wichtige Rolle gespielt haben und spielen, das ist, wie man sagen könnte, eine ethnographische Konstante. Schweine oder Säue, für diejenigen, die es bei weiblichen Schweinen belassen wollen, sind somit Tiere, die der Umwelt nutzen, nicht schaden. Einmal mehr finden sich Dummheit und Boshaftigkeit in trauter Eintracht bei denen, die den Begriff verwenden.

Der „Verschissmus“ ist eigentlich nicht wirklich ein Unwort. Er ist ein Indikator für sinnentleerte Rituale, die ohne Motivation und ohne Interesse aufrecht erhalten werden, weil man, die SPD-Mülheim in diesem Fall, denkt, man müsse sie aufrecht erhalten. Das jährliche Ritual des Volkstrauertages, an dem man auch als Parteifunktionär seine Trauer für Leute heucheln muss, die man nicht kennt, es hat in Mülheim einen entlarvenden Twist genommen und das zum Ergebnis gehabt, was man in der Pfalz eine hingekotzte Art nennt.

„Virtue signalling gone wrong“, ist wohl die verträglichere Formulierung, die in freundlicherer Form beschreibt, dass jemand versucht, Dinge, die ihm am Allerwertesten vorbei gehen, zu den Dingen zu erklären, die ihm ganz besonders wichtig sind.