Neues Raddatz-Buch: „Allah im Wunderland“

Allah im Wunderland - von Hans Peter RaddatzDie Integration Europas in den Islam ist ein Projekt, das der „interkulturelle Dialog“ seit vielen Jahren mit hohem Aufwand betreibt, aber offenbar – nicht nur mit Blick auf die Finanzkrise – in Zukunft effizienter managen muss. Denn trotz großen Medieneinsatzes nahmen nicht „Frieden und Respekt“, sondern Intoleranz und Inkompetenz zu, obwohl (oder weil) immer höhere Ebenen der Institutionen – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Justiz etc. – mitwirkten.

Es entstand keine geregelte Islamisierung, sondern eher eine Art gehobenes Affenthater, das der koranischen Einstufung der Nichtmuslime bedenklich nahe kommt. Es ist Aufgabe der Eliten, diesem Missstand konstruktiv abzuhelfen. Auch forcierter Moscheebau hilft hier kaum weiter, solange es noch an Religionsfreiheit für die vitale Autonomie und Reproduktion des Islam als obersten Glaubensebenen mangelt. Um dessen kulturelle und finanzielle Vorzüge zur Geltung zu bringen, legt der Autor als anerkannter Spezialist für beides einen innovativen Leitfaden vor, der die Möglichkeiten des modernen Wunderlandes Europa voll ausschöpft. So wird es allen Menschen guten Willens erleichtert, veraltete Scheuklappen abzulegen und sich neuen entspannenden Perspektiven zu öffnen. Der Islam ist zu wichtig, als dass man ihn der Konsum- und Spaßgesellschaft unpassend vermitteln sollte.

» Hans-Peter Raddatz; Allah im Wunderland – Geld, Sex und Machteliten; ISBN 978-3-00-026269-2; 296 Seiten; 15,2 x 23,2 Paperback (Leseprobe).

Die Satire kann bis zum 31. Dezember 2008 exklusiv über PI zu einem Subskriptionspreis von € 17,90 (ab 1. Januar 2009 kostet es dann € 19,90) inkl. portofreiem Versand bestellt werden. Bitte füllen Sie dazu nachfolgendes Bestellformular aus:




Moslems wünschen Moschee auf dem Ku’damm

Der oberste Bartträger der Nation, Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, hatte Berliner Muslime ins Parlament geladen, um ihre Wünsche entgegen zu nehmen. Die waren bescheiden, wie es für Allahs Bodenpersonal typisch ist: Eine große, repräsentative Moschee in Berlin, am besten auf dem Kurfürstendamm, multireligiöse Andachtsräume an Schulen und in Jobcentern und Aufhebung des Kopftuchverbotes in Amtsstuben. Alles machbar, oder? Der Integration zuliebe…




EU-Flagge kommt Václav Klaus nicht ins Haus


Václav Klaus (Foto), tschechischer Präsident und ausgemachter EU-Gegner, der demnächst turnusmäßig den EU-Vorsitz übernehmen wird, ist beim Anblick der EU-Fahne regelrecht ausgeflippt. Der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit hatte Klaus die Fahne als Geschenk mitgebracht.

Daraufhin habe Klaus, der sich selbst als „EU-Dissident“ bezeichnet, Fragen nicht mehr beantworten und das Treffen abbrechen wollen, sagte Cohn-Bendit der Internetzeitung „Aktualne.cz“.

Erst EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering sei es gelungen, das aufgebrachte Staatsoberhaupt zu beruhigen.

Jiri Weigl, Leiter der Präsidialverwaltung, sprach von einer „großen Provokation“. Der tschechischen Agentur CTK sagte er, einen solchen Ton habe man auf der Prager Burg seit Jahrzehnten nicht mehr gehört.

Nach Berichten der tschechischen Medien befragte Cohn-Bendit Klaus zu seinen Beziehungen zu der irischen Bewegung Libertas, die vor dem Referendum zum Lissabon-Vertrag erfolgreich eine „Nein“-Kampagne in ihrem Land angeführt hatte. Klaus hatte sich während einer dreitägigen Irland-Reise im November mit dem Libertas-Chef und Milliardär Declan Ganley getroffen.

Cohn-Bendit sprach von einem „verrückten Treffen“, bei dem sich Klaus „paranoid“ verhalten habe. Klaus, der ein Hissen der EU- Flagge auf der Prager Burg kategorisch ablehnt.

Václav Klaus ist also paranoid, weil er es sich nicht bieten lässt, dass Kinderfreund Cohn-Bendit ihn offenbar einer Art Verhör unterziehen wollte, weil er sich mit irischen EU-Gegnern getroffen hat?

» Fakten & Fiktionen: Vaclav Klaus contra Capo Schulz und Hosentürl Cohn-Bendit

(Spürnase: Pilso)




Uni München lädt Gastdozenten für Dschihad ein

Ein von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) geplantes religionswissenschaftliches „Symposium zum Gottesbild im Islam“ hat blankes Entsetzen bei Vertretern jüdischer Organisationen und Iran-Experten ausgelöst. Der Grund: Zu der Veranstaltung der katholisch-theologischen Fakultät am 10. Dezember sind unter anderem drei iranische Islamprofessoren geladen.

Einer der Gastdozenten, Muhammad Legenhausen (Foto), lehrt an einem iranischen Institut, das offenbar Selbstmordattentäter ausbildet und als Kaderschmiede für hardcore Dschihadisten gilt.

Aus der heute publizierten Veranstaltungsinformation der LMU:

Professor Muhammad Legenhausen vom Imam Khomeini Education and Research Institute, Qom, hält einen Vortrag zum Thema „Can one ‚think’ Faith? – Allah and Reason“, Professor Shahram Pazouki, Research Center for Philosophy and Wisdom in Teheran, referiert über „Allah and Love – Islamic Mysticism in Persia” und Seyyed Mohammad Ali Abtahi, Institute for Interreligious Dialogue, Teheran, spricht zu „A God of Dialogue – Allah between Religions and Politics“.

Legenhausen vom Imam Khomeini Education and Research Institute in Qom gilt als der problematischste Vertreter unter den Gästen. Der 1953 in New York geborene Legenhausen ist als Katholik aufgewachsen und 1983 zum Islam übergetreten. Seit 1989 lehrt der Konvertit Islam im Iran. Sein „Imam Khomeini Bildungs- und Forschungsinstitut“ halten Fachleute für eine Kaderschmiede islamischer Hardliner. Die Schule gilt ebenfalls als theologisches Lieblingsinstitut Ahmadinedschads.

Auch die beiden anderen Gastdozenten sind problematisch: Shahram Pazouki und Seyyed Mohammed Ali Abtahi, beide aus Teheran, werden politisch dem Lager des ehemaligen iranischen Präsidenten und Wolf im Schafpelz Mohammed Khatami zugerechnet.

Leitung und Mitarbeiter des Instituts seien als extremistisch einzuschätzen, sagte der Politikwissenschaftler und Iranexperte Wahied Wahdat-Hagh von der „European Foundation for Democracy“ in Brüssel. Die Stiftung erforscht seit 2005 den Islamismus weltweit und erhält unter anderem von der Europäischen Union und nationalen Regierungen öffentliche Fördermittel.

Das Institut unterrichtet laut Experten Selbstmordattentäter

Direktor des Imam Khomeini Bildungs- und Forschungsinstituts ist Ayatollah Muhammad Taqi Mesbahe Yazdi, der als geistiger Mentor des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad bekannt ist und im Iran die antisemitische Zeitung „Parto Sokhan“ herausgibt. Wahdat-Hagh zufolge unterrichten Mitarbeiter des Instituts Angehörige von Basijii-Einheiten der iranischen Armee, „die nach eigenem Bekunden als freiwillige Selbstmordattentäter eingesetzt werden sollen“. „Von Ideologen solcher Institute geht nicht nur eine Gefahr für Israel und die Juden aus, sondern auch für einzelne religiöse Minderheiten in Iran und für den Westen im Allgemeinen“, warnte Wahdat-Hagh.

Der bekannte Islamwissenschaftler Professor Udo Steinbach bestätigte, dass das Imam Khomeini Bildungs- und Forschungsinstitut „für eine besonders konservative Koranauslegung“ bekannt ist. Der Direktor der Einrichtung, Ayatollah Muhammad Taqi Mesbahe Yazdi, sei „theologische Bezugsquelle von Präsident Ahmadinedschad“. Zudem halte er die Behauptung für zutreffend, dass Mesbahe Yazdi ein führender Angehöriger der Hojatiyeh-Bewegung ist. Die Hojatiyeh ist eine Geheimorganisation, die religiöse Minderheiten, vor allem die Baha’i im Iran, verfolgt.

Spricht ein Extremist vor Münchner Studenten?

Auch Nathan Kalmanowicz, Präsidiumsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde München, äußerte „schwere Bedenken“, ob die Einladung tatsächlich dem interreligiösen Dialog diene. Er befürchtet, den Gastrednern werde „vor Studenten ein Forum für Propaganda des theokratischen und menschenverachtenden Regimes in Teheran geboten“.

Er warf den Organisatoren der Veranstaltung vor, nicht sensibel genug dafür zu sein, dass Legenhausen jener Kaderschmiede in Qom angehöre, die dem iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad die Leitlinien vorgibt. „Die katholische Seite weiß genau, wer die Gesprächspartner sind“, kritisierte Kalmanowicz.

Universität: „Es geht um wissenschaftlichen Austausch“

Die anderen beiden Gastredner, Shahram Pazouki und Seyyed Mohammed Ali Abtahi, beide aus Teheran, werden politisch dem Lager des ehemaligen iranischen Präsidenten Mohammed Chatami zugerechnet. Auf der Internetseite der katholischen Fakultät heißt es: „Es geht um einen wissenschaftlichen Austausch, der, möglichst, unbeeinflusst von politischen Aspekten stattfinden soll.“

Daran kritisiert Yehoshua Chmiel, Sprecher des jüdischen Vereins Am Echad, der sich für interreligiöse Verständigung einsetzt: „Wer nur um den heißen Brei herumredet und die reale Situation ausklammert, unterstützt die Strategie der Ahmadinedschad-Führung.“

Die Veranstalter wollen sich dazu nicht äußern

Auf Nachfrage, warum gerade diese Islam-Gelehrten ausgewählt wurden, wollten die Veranstalter keine Auskunft geben. „Es tut mir leid, dass ich Ihnen derzeit nicht viel mehr sagen kann, als offiziell auch plakatiert wird“, sagte Stiftungsvorsitzende Alexa Künsberg.

Die Veranstaltung in Kooperation mit der Münchner Benedictus Stiftung soll Auftakt einer Reihe weiterer Zusammenkünfte christlicher und islamischer Theologen im Rahmen des Projekts „Encountering Islam“ sein. Alle drei Professoren werden im Internet als Kooperationspartner genannt. (Quelle: ddp)

Es geht also nur um die erste einer ganzen Reihe zahlreicher weiterer „unpolitischer“ Begegnungen mit dem islamischen Extremismus und iranischen Antisemitismus in Deutschland.

» Kontakt zu den Gastgebern:
Ludwig-Maximilians-Universität
Katholisch-Theologische Fakultät
Geschwister-Scholl-Platz1
80539 München
Tel. +49 (0) 89 / 2180 – 2416
Fax +49 (0) 89 / 2180 – 3130
E-Mail: dekanat@kaththeol.uni-muenchen.de

(Spürnase: Erwin M.)




Online-Journalist – ein Risikoberuf

Wer im Internet Nachrichten publiziert, gerät weltweit je länger je mehr ins Visier autoritärer Regimes, besonders wer dabei unliebsame Wahrheiten veröffentlicht: Gemäß einem aktuellen Bericht sitzen gegenwärtig bereits insgesamt 125 Journalisten, Blogger und Online-Redakteure wegen Verbreitung der Wahrheit über das Internet in Haft. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ), will sich darum in Zukunft vermehrt für regimekritische Online-Medien und Internet-Blogs einsetzen.

Bereits jetzt schon sind fast die Hälfte aller Medienleute, die wegen Ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen, regimekritische Blogger und Internet-Journalisten, Tendenz steigend.




Rettet das aramäische Kloster Mor Gabriel

Während in Deutschland darüber gestritten wird, wo noch mehr und noch größere Moscheen gebaut werden sollen, will man in der Türkei mithilfe einer Siedlungsklage ein Kloster schließen, das bereits stand, bevor der sogenannte Prophet überhaupt das Licht der Welt erblickte (PI berichtete). Nicht nur die Enteignung droht, sondern auch ein endgültiges Verbot des gesamten Klosterlebens in Mor Gabriel.

Die Verhandlungstermine wurden von den Türken alle „verständnisvoll“ um die Weihnachtsfeiertage angesetzt: Auf den 19., 24., und 30. Dezember. Die Föderation der Aramäer (Suryoye) in Deutschland (FASD) e.V. bittet uns daher alle um Hilfe und Unterstützung.

Das Kloster Mor Gabriel ist nicht nur das geistige und kulturelle Zentrum der Syrisch-Orthodoxen Kirche, sondern auch ein lebendiges Zeichen für das gesamte Christentum im Osten der Türkei. Aus eigener Kraft kann es der Bedrohung durch die Dorfschützer und der Schließung nicht entgehen. Dabei geht es nicht nur um den Grund und Boden, der durch das Katasteram erfasst werden soll, sondern auch um die von den Dorfschützern ausgesprochenen Drohungen. Welche Folgen eine von den politischen und religiösen Führern angestachelte Situation für die aramäische Bevölkerung vor Ort hat, zeigt allein ein Rückblick in die nähere Vergangenheit.

Die FASD hat bereits Gespräche mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aufgenommen. Des Weiteren steht die FASD derzeit in Kontakt mit hochrangigen Politikern. Damit die Bemühungen aber Erfolg versprechen, muss unser Volk in Deutschland an einem Strang ziehen. Dazu ist die FASD bereit. Nur durch ein gemeinsames Auftreten kann in einer solchen Situation die nötige Stärke gezeigt werden, um den türkischen Staat zum Umdenken zu bewegen und an die Vielfalt seines Landes zu erinnern, die nicht für nationalistische Ziele geopfert werden darf. Es gilt nicht nur schnell, sondern auch effektiv zu handeln.

Wir rufen alle Personen, Parteien und Organisationen unseres Volkes und der europäischen Öffentlichkeit auf, die die Menschenrechte und die Geschichte des Christentums wahren wollen, gemeinsam gegen eine Schließung von Mor Gabriel und für ein Leben im Kloster ohne staatliche Zwänge ihre Stimme zu erheben.

Die FASD plant in den kommenden Wochen Aktionen und ruft alle auf, sich gemeinsam daran zu beteiligen – über alle Grenzen hinweg!

» Kontakt zur Föderation der Aramäer (Suryoye) in Deutschland e.V.
Postfach 12 04 57
669066 Heidelberg
Tel: 0177-3375301
Mail: fasd@gmx.net

(Spürnase: David O.)




Medien überschütten CDU-Beschluss mit Häme

Die Netzeitung und SpOn beginnen damit, den Vorschlag der CDU zur Aufnahme der deutschen Sprache ins Grundgesetz (PI berichtete) mit Häme zu überschütten und ein Bedrohungsszenario zu kreieren. Dieses Vorgehen entspricht der Standardtaktik totalitärer Propaganda, um die Meinungen von politisch Andersdenkenden zu tabuisieren.

Sie ist unterteilt in drei Stufen:

1. Zuerst mit voller Empörung Gegenposition beziehen, dann
2. mit Häme überschütten und schließlich
3. Drohen

Genau dies wird momentan mit dem CDU-Sprachenbeschluss gemacht. Die empörte Gegenposition ist schon eingenommen; jetzt kommt die Häme und dann kommt das Bedrohungsszenario („die CDU will Fremdwörter verbieten“, unterlegt mit passenden hämischen Beispielen), beginnend aber schon jetzt (siehe Netzeitung– und SpOn-Artikel). Diese subversive Massen-Beeinflussungstechnik funktioniert – leider auch noch im Jahre 2008 – perfekt nach der Goebbelschen Lehre.

(Spürnasen: Thomas D. und Denker)




Moscheegemeinde Lübeck bittet um Spenden

Vor dem Aufbau Europas durch das „sehr junge, eifrige, gebildete und arbeitsfähige Volk“ der Türken sollen die Deutschen erst mal helfen, den Türken eine Moschee zu finanzieren. Der moslemischen Gemeinde in Lübeck geht das Geld aus. Und jetzt bittet sie die Lübecker um Spenden.

Denn während die Weltwirtschaftskrise wegen der „unbändigen Arbeitskraft“ des „jungen, arbeitsfähigen Volkes“ ohne die Türkei stattfindet, ist dieses nicht mal in der Lage, eine einzige Moschee mit eigener Kraft aufzubauen.

Die Moschee in der Fleischhauerstraße – für viele Lübecker Muslime ist sie ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. Eine Million Euro wurden vor acht Jahren investiert, um die ehemaligen AOK-Zentrale in ein islamisches Gotteshaus umzubauen. Für die rund 10 000 gläubigen Muslime in der Stadt damals ein Grund zum Feiern. Doch der Preis war hoch: Jetzt droht die Schuldenlast, die Gemeinde zu erdrücken.

„Wir haben in den vergangenen acht Jahren 700 000 Euro abbezahlt – davon waren 400 000 Euro ausschließlich Zinsen“, sagt Mahir Ötün, Soziologe und Kassenwart des Kulturvereins. Noch immer sitzt der Verein mit seinen rund 400 festen Mitgliedern auf einem Schuldenberg von 750 000 Euro. Dazu kommen pro Jahr zehn Prozent Zinsen. „Unser Dachverband Ditib hat uns damals den Kredit vermittelt. An einen günstigeren konnten wir leider nicht herankommen“, sagt Ötün. Damit nicht genug: Pro Monat werden 3000 Euro Energiekosten fällig. Und weitere 50 000 Euro muss der Verein an die Stadt Lübeck für die Sanierung der Fleischhauerstraße bezahlen.

Mitgliedsbeiträge und Spenden, die bei den Freitagsgebeten oder den hohen Feiertagen zusammenkommen, reichen gerade aus, um die Raten mit Ach und Krach zu bedienen. „Aber darüber hinaus haben wir keine Möglichkeiten mehr, das Gemeindeleben zu gestalten“, sagt Ötün. (…) Ihre einzige Hoffnung setzt die Gemeinde jetzt in die Lübecker und ihre Spendenbereitschaft – und die Hilfe der öffentlichen Hand. Bei der jetzt eröffneten Moschee in Duisburg haben sich das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union auch mit mehr als drei Millionen Euro an den Baukosten beteiligt. „Es gibt Fördermittel“, weiß Mahir Ötün. „Aber wenn wir die bekommen wollen, brauchen wir aktive Unterstützung der Stadt.“

„Wir rufen ganz Lübeck auf, uns zu helfen“, sagt Mustafa Yilmaz, Vorsitzender des türkisch-deutschen Kulturvereins.

Da werden wir auf die Mithilfe der Lübecker Moscheegemeinde beim Aufbau Europas wohl verzichten müssen… Auf München Sendling auch?

(Spürnase: Aufgewachter)




Christenverfolgung betrifft 250 Millionen

Nie zuvor in der Geschichte war eine so große Zahl von Christen so schweren Verfolgungen ausgesetzt wie heute. Jeder Zehnte Christ weltweit ist wegen seines Glaubens in Gefahr. Viele fürchten um ihr Leben, besonders in islamischen und kommunistischen Staaten – allen voran Nordkorea und Saudi-Arabien. In neun Staaten droht Christen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, offiziell die Todesstrafe. In allen anderen inoffiziell.

Die Presse schreibt:

Von der europäischen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, leben weltweit rund 250 Millionen Christen in Angst. In mehr als 50 Staaten werden sie als religiöse Minderheit mit dem Tod bedroht, vergewaltigt, unterdrückt oder vertrieben. Umgerechnet wird damit weltweit etwa jeder zehnte Christ wegen seines Glaubens verfolgt. „Wir erleben die vielleicht größte Christenverfolgung aller Zeiten“, sagt Johann Marte, Präsident der christlichen Organisation „Pro Oriente“ und Mitglied der unlängst gegründeten Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“.

In vielen islamischen, aber auch in kommunistischen (China) und religiös-nationalistischen Staaten wie dem buddhistischen Bhutan gelten Christen als Freiwild: Die weltweit größte Gefahr herrscht für Gläubige in Nordkorea; das besagt der sogenannte Weltverfolgungsindex der US-Hilfsorganisation Open Doors. Die 220.000 Christen in dem stalinistischen Land dürfen sich nicht zu ihrem Glauben bekennen. Auf sie warten Haft, Folter und immer öfter auch Mord. Auf Platz zwei der traurigen Liste der Christenverfolgung liegt Saudiarabien, gefolgt vom Iran.

» Lichterkette gegen Christenverfolgung in Wien

(Spürnasen: Constantin H., felixvonkrull und HBS)




Streit um Antisemitismus-Konferenz in Berlin

Wolfgang BenzDie anerkannte Philologin und Wissenschaftsredakteurin des Spiegel, Renate Nimtz-Köster, nimmt sich in der Süddeutschen Zeitung einer Gruppierung von islamkritischen Bloggern an, die es wagen, eine für den 8. Dezember 2008 in der TU Berlin geplante Konferenz des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) zum Thema „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“ nicht nur zu kritisieren, sondern sie samt allen dort zu verhandelnden Themen in der Luft zu zerreißen.

Zwei dieser unbotmäßigen Personen werden eigens erwähnt, der anerkannte Publizist und Politologe Matthias Küntzel und die Publizistin Gudrun Eussner, oder schlicht Bloggerin Eussner genannt. Matthias Küntzel wird vielleicht selbst Stellung nehmen, ich beziehe mich auf die mich und meinen Offenen Brief an das ZfA betreffenden Passagen der vier Absätze, obgleich ich einen ganzen Artikel allein über den Satz des Prof. Dr. Wolfgang Benz (Foto oben)

„die Wut der neuen Muslimfeinde gleicht dem alten Zorn der Antisemiten gegen die Juden“

verfassen könnte.

Es handelt sich bei der heutigen Islamkritik weder um die Wut der neuen Muslimfeinde, noch geht es beim alten, uralten und neuen Antisemitismus um Zorn gegen die Juden, es geht nicht um Islamfeinde und Judenfeinde. Pseudowissenschaftliches Vokabular diskreditiert die Antisemitismusforschung des ZfA und verschleiert den Forschungsgegenstand der Islamkritik.

Renate Nimtz-Köster zeigt durch ein Zitat aus meinem Offenen Brief, dass sie diesen gelesen und seinen Inhalt nicht verstanden oder gar bewusst nicht zur Kenntnis genommen hat. Unvollständig und verfälscht zitiert sie den letzten Satz meines Offenen Briefes; er lautet so:

Eine Frage gestatten Sie mir bitte zum Abschluß: Warum heißt Ihr Institut Zentrum für Antisemitismusforschung, wenn Sie den Forschungsgegenstand entsorgen, und warum entsorgen Sie sich nicht gleich mit?

Im Gegensatz zu den Lesern der SZ können meine Leser meine Aussagen nachprüfen; denn ich belege das, worüber ich be- oder entgeistert schreibe durch Links, die Konferenzankündigung, Äußerungen von Mitarbeitern des ZfA zum Thema sowie Texte, die ich in diesem Zusammenhang für lesenswert halte. Solches Arbeiten ist den MSM generell fremd, denn ihre Aufgabe sehen sie nicht darin, die Leser so sachlich wie möglich zu informieren und ihnen das Urteil zu überlassen, sondern sie zu indoktrinieren und sie nach ihren Vorstellungen zu erziehen. Es steht von vornherein fest, was den Lesern zu vermitteln ist: die Arbeit des ZfA, des weltweit einzigen Instituts dieser Art, und sein 18 Jahre dort tätiger Leiter sind über jede Kritik erhaben. Die Argumente, die ich im Offenen Brief vorbringe, brauchen die Leser der SZ dazu nicht zu kennen, sondern sie müssen ihrer Zeitung blindlings glauben. Renate Nimtz-Köster bedient sich zusammengestückelter Zitate aus der Kritik von Matthias Küntzel, um ihre vorgefasste Meinung über die Kritiker der Konferenz zu erhärten, ihre Wortwahl zur Benennung meiner Arbeit verweist mich in den Rinnstein; denn

drastisch, mit Internet-Schmähungen, zieht Bloggerin Eussner gegen den renommierten Historiker Benz zu Felde.

Wie in diesem vergleichsweise unbedeutenden Fall gehen die SZ und die meisten anderen MSM auch bei der Berichterstattung über weltweit bedeutende Ereignisse vor, über den US-Wahlkampf und kürzlich über die Angriffe von Mumbai beispielsweise. Die Leser und Zuschauer werden indoktriniert und erzogen: sie schlagen entweder noch uninformiert über den Sachverhalt oder mit einer bestimmten Meinung die Zeitung auf, und nach Lektüre des Artikels haben sie die Meinung der Zeitung übernommen; das öffentlich-rechtliche Fernsehen arbeitet genauso, es informiert nicht, sondern es vermittelt einseitig Meinung und erzieht sein Publikum.

Wenn die Leser die vier Absätze der Renate Nimtz-Köster verinnerlicht haben, wenn sie begriffen haben, dass das ZfA und seine Mitarbeiter ungerechtfertigt Vorwürfen und Schmähungen ausgesetzt sind, können sie einen Blick auf die Google-Anzeigen unter dem Artikel, werfen: Die Bibel verneint die Göttlichkeit Jesu‘ (Teil 5 von 7): Paulus glaubte, dass Jesus nicht Gott ist, liest man als erstes in der Anzeige Was ist Islam? Islam kennenlernen und konvertieren mit Direkthilfe per Chat, und in der anderen Anzeige findet man Tausende von schicken Kopftuchfräulein und netten Muslimen, mit denen man/frau sich verehelichen kann. Die SZ scheint mir schon lange eine Zeitung für Konvertiten sowie für linke, noch nicht konvertierte Bewunderer des Islams. Die Anzeigen passen bestens.

Wen wundert es, dass die Leitung der SZ den Mitarbeitern eine „neue Lebensplanung“ vorschlägt, zu deutsch, dass sie das Weite suchen sollen, sich verdrücken? Im Konkurrenzblatt WELT liest man über solche Vorschläge leitender Redakteure an ihre Untergebenen, dabei weiß jeder, der Redaktionsstuben kennt, dass es die leitenden Redakteure sein sollten, denen man die Papiere in den Fahrstuhl nachwirft. Sie geben die politische Linie vor, sie entscheiden, dass Artikel wie der von Renate Nimtz-Köster ins Blatt kommen.

Kein Wunder, dass Leser und Anzeigen weniger werden, das bisschen Einkommen durch Google-Anzeigen reißts nicht raus. Ab, auf den Altpapierhaufen der Geschichte, rufe ich den Machern der Süddeutschen Zeitung zu; denn dahin gehören Sie!

(Gastbeitrag von Dr. Gudrun Eussner)




Hessen-SPD in Umfragen bei 23%

Der dreiste Wählerbetrug von Parteichefin Lügilanti hat trotz der Charmeoffensive durch den Hoffnungsträger und Everybody’s Darling TSG die SPD in Hessen von 36,7 auf nur noch 23% stürzen lassen. Die CDU (41%) und die FDP (13%) hätten zur Zeit eine absolute Mehrheit. Dennoch ist die Wahl für Schwarz-Gelb noch nicht entschieden, denn Hessens links-alternatives Wählerpotential liegt noch immer bei über 40% (SPD 23%, Grüne 14%, SED 6%). Mehr…

» Spiegel: Die Würde des Gümbel