Wer im Internet Nachrichten publiziert, gerät weltweit je länger je mehr ins Visier autoritärer Regimes, besonders wer dabei unliebsame Wahrheiten veröffentlicht: Gemäß einem aktuellen Bericht sitzen gegenwärtig bereits insgesamt 125 Journalisten, Blogger und Online-Redakteure wegen Verbreitung der Wahrheit über das Internet in Haft. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ), will sich darum in Zukunft vermehrt für regimekritische Online-Medien und Internet-Blogs einsetzen.

Bereits jetzt schon sind fast die Hälfte aller Medienleute, die wegen Ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen, regimekritische Blogger und Internet-Journalisten, Tendenz steigend.

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35 KOMMENTARE

  1. ohoh.
    Ob der ein oder andere PI-Blogger auch im visier des Vefassungsschutzes, und wie sie alle heissen, ist?

  2. Vor dem VV sind wir alle Verdächtige und sicherlich mehrmals registriert. Nun werden die Daten ausgewertet und Akten angelegt.
    Wenn die Müsligruppe später die Macht übernehmen sollte, dann geht es uns an den Kragen.

    Viva Germanica!

  3. Endlich mal eine gute Nachricht. Vielleicht sollten wir uns auch gegen unsere Angreifer währen. Ich überlege mir auch ständig, ob ich jemand verklagen soll, der mich zuletzt öffentlich in einer Rede in einer Veranstaltung verleumdet hat, indem über mich behauptet hat, ich sei „straffällig“ geworden. Das bin ich nicht, denn dafür müßte eine Verurteilung vorliegen.

    Was mich wütend macht: ich merke, dass solche Leute versuchen uns einzuschüchtern und uns immer mehr zur Selbstzensur zwingen. Ich selber habe angefangen, meine Worte auf die Waage zu legen und Dinge nicht mehr sage, die ich früher offen und gerade ausgesprochen hätte. Und gerade heute habe dieselbe Haltung bei einem bekannten Mitstreiter beobachtet – eine Zentralfigur in der islamkritischen Szene. Währenddessen posaunen die Gegner und die falschen Seiten ihre Unwahrheiten in der ganzen WELT herum und kriegen dafür Zugang zu allen Plattformen und Medien des herkömmlichen Indoktrinierungsjournalistmus.

  4. Der traurige Marsch in die Diktatur wird immer schneller.
    Nun soll auch noch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit in Baden-Württemberg so weitgehend eingeschränkt werden, daß es faktisch nicht mehr besteht. Durch reine Willkür könnte der Staat jegliche politische Opposition und zivilgesellschaftlichen Widerspruch auf der Straße verhindern, das Land würde sich somit einem diktatorischen Reppressionssystem gefährlich annähern.

    Sogar die TAZ, die sich ja gerne darüber freut, wenn Maßnahmen „gegen Rechts“ ergriffen werden, merkt jetzt, daß sich die staatliche Willkür nun auch gegen die eigene Klientel richten wird und schreit erschrocken auf:

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/gute-idee-schlechte-umsetzung/

  5. Unbequeme Wahrheitsverbreiter wurden schon immer verfolgt.

    Schön ist es, wenn es zwischendrin die kreidefressenden und systemangepaßten PC-Journalisten zur Abwechslung selber trifft.

    Nach den drastischen Einschnitten bei der Süddeutschen Zeitung, geht es jetzt der WAZ-Verlagsgrupe an den Kragen:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,594682,00.html

    WAZ-GRUPPE
    260 Stellen gestrichen

    Radikalkur im Ruhrpott: Die Essener WAZ-Mediengruppe entlässt 260 Mitarbeiter – vor allem in den Lokalredaktionen. Die einschneidenden Sparpläne wurden am Freitag der Belegschaft vorgestellt.

    Als Grund für den Stellenabbau gibt die Mediengruppe Defizite an, welche die vier Titel „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ („WAZ“), „Neue Ruhr/Neue Rhein- Zeitung“ („NRZ“), „Westfälische Rundschau“ („WR“) und „Westfalenpost“ („WP“) zusammen erwirtschaften.

    Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass die „WR“-Chefredakteurin Kathrin Lenzer nach nur elf Monaten an der Spitze des Blattes gekündigt hat. Nachfolger wird pikanterweise Malte Hinz, Vorsitzender der Ver.di-Gewerkschaft Deutsche Journalisten Union. Hinz arbeitet schon seit vielen Jahren bei der „WR“.

  6. Wenn es nach dem Willen der Links-Mafia ginge, säßen wir PI-Blogger doch alle schon längst im Knast.

    Was nicht ist, kann aber noch werden!

  7. Man muss gar nicht so weit mit dem Finger nach China zeigen, in Deutschland (BRDDR) nähert man sich mit Riesenschritten Zuständen wie in China.

  8. Die EU möchte auch schon seit geraumer Zeit in die Freiheit der Worte eingreifen.

    Alle Blog- und Forenbetreiber stehen im Visier des Staates.

    Am Tag X sammelt man uns alle ein. Wenn wir Glück haben, bekommen wir dereinst einen Gedenkstein. Sie waren die letzten welche die „Freiheit des Wortes“ hochhielten.

    Ihre Hinrichtung war ein Verbrechen. Es wird nie wieder geschehen.

    Vorher wird ein Neu-Freisler seine Urteile sprechen.

  9. OT

    Dieser Bericht aus dem Südkurier ist nett. In Stockach wurde eine junge Frau von einem Ladendetektiv beobachtet, wie sie in einer Drogerie Parfümartikel stahl. Darauf verfolgte sie der Ladendetektiv und konnte sie stellen. Nun möchte der Südkurier seinen Lesern erzählen, Passanten hätten sich eingemischt, im Glauben, die Frau werde von dem Ladendetektiv belästigt und ermöglichten der jungen Dame so die Flucht. Ganz so dumm sind die Leser des Südkuriers dann hoffentlich doch nicht. Wenn man so einen Fall nüchtern betrachtet, dann werden es Musels gewesen sein, die Frau und die Passanten, die ihrer Schwester die Flucht ermöglichten.
    Es ist schon dreist, wie Polizei und Südkurier die Bürger hier bei uns belügen.
    Natürlich erfährt man nichts über die Frau, obwohl die Polizei nach ihr sucht, und natürlich nichts über die Passanten, die nach dem Lügenmedium aus Zivilcourage handelten.

    http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/stockach/art372461,3545373

  10. Online-Journalist – ein Risikoberuf

    Tja, so lange ein Online-Journalist das schreibt, was seine Vorgesetzten und die herrschenden Parteien sehen wollen, wird ihm nichts passieren. Die Mächtigen bedanken sich bei ihm mit Job und Kohle, beruflicher und gesellschaftlicher Anerkennung.

    Doch kann man das noch Journalismus nennen? Oder ist es nicht eher bezahlte Propaganda?

    Wir PI-Leser bevorzugen natürlich echten Journalismus, der investigativ ist und auch ein wenig subversiv mit den vorhandenen Mißständen und Fehlentwicklungen umgeht. Das aber bedeutet automatisch, sich die Mächtigen zum Feind zu machen -ob in China oder in Deutschland.

    Leider wurde die Bevölkerung hier schon viel zu lange in einer Weise sozialisiert, daß gegen Machtmißbrauch der Herrschenden kaum noch Widerspruch erfolgt -zumindest nicht aus der breiten Masse heraus, sondern fast nur aus politisch aktiven Minderheiten, die jederzeit sehr schnell durch repressive Maßnahmen ausgeschaltet werden könnten.

    Was fehlt ist eine Verankerung von Machtkritik in der breiten Masse. Die Leute sind viel zu brav, wagen kaum, aufzumucken, sind angepaßt und schleimerisch. Das ist der Grund, warum sie nicht aufstehen, wenn Machtmißbrauch und Vetternwirtschaft immer schlimmere Ausmaße annehmen.

    Alle Machthaber -das beweisen Geschichte und Gegenwart- neigen leider dazu, ihre Herrschaft unangreifbar zu machen. Hierzu nutzen sie das Mittel der Gesetzgebung und Verfassungsänderung -also Instrumente, die IMMER den Schein der Legalität wahren- um durch repressive Maßnahmen möglichst alle Stimmen der Freiheit zum Schweigen zu bringen.

    Wir dürfen uns nicht mehr blind auf die bestehenden Institutionen verlassen. Denn die erfüllen ihre verfassungsmäßigen Aufgaben oft nur noch auf dem Papier.

    Wir müssen uns darüber im klaren sein, daß es in keinem einzigen Land weltweit eine absolut sichere und dauerhafte Garantie dafür geben kann, daß der Staat die Grundrechte auch tatächlich immer beachtet.

    Überall und jederzeit muß mit Entwicklungen gerechnet werden, an deren Ende massive Repressionen stehen können. Es gibt keine absoluten Sicherheiten!

    Der Kampf für die Freiheit muß also JEDEN Tag neu geführt werden.
    Der machtkritisch-subversive Blogger kann hierzu einen maßgeblichen Beitrag leisten.
    Denn der Raum, in dem er sich bewegt, ist noch einigermaßen frei.

    Ich behaupte: Sollte die Freiheit im Internet verloren gehen, gäbe es für die Herrschenden überhaupt kein Halten mehr. Der Griff nach der absoluten, unbeschränkten Macht wäre nur noch eine Frage der Zeit. Gerade auch das Beispiel des EU-Grundlagenvertrages belegt auf erschreckende Weise, daß die Mächtigen jegliche Hemmungen verloren haben.

  11. Ratio sagt mir immer: Schnauze halten. Aber Emotio ist stärker. Die Vergangeheit lehrt, kranke Systeme sind mit Worten nicht zu kurieren. Sie sterben schließlich an der Realität.

  12. Ist schon eine Sauerei, wenn ein paar Wahrhafte der Luege die Stelzen wegziehen.

    Immerhin ist beim Spon und der SZ niemand davon bedroht, eingeknastet zu werden, weil sie kraeftig mitluegen. Bevor die SZ pleite geht, gibts daher wahrscheinlich noch einen warmen Regen aus Steuerknete.

  13. OT

    Bei diesem Fall schnappt die Polizei eine Jugendbande in Weil am Rhein. Der Kopf der Bande ist ein 15-jähriger, der bei der Polizei seit Jahren bekannt ist. Das ist dann ein typischer Fall dafür, dass Musels sich die Strafunmündigkeit von Kindern zunutze machen für ihre Multikriminalität. Ein Kind, das immer wieder durch Straftaten auffällt, macht das ganz sicher nur, weil der Muselclan es eben von ihm verlangt.

    Die Straftaten, die die Polizei der Bande zur Last legt, sind die üblichen Delikte der muselmanischen Gegengesellschaft, mit der sie die deutsche Gesellschaft in ihrem Allah-Krieg überzieht.

    http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/weil-am-rhein/art416016,3545726

  14. # 13 Talkingkraut

    Diese Masche hat wohl eher nichts mit unseren mohammedanischen Freunden zu tun, das dürften eher die KameradInnen vom „fahrenden Volk“ aus Albanien oder Rumänien gewesen sein.

    Kurios in diesem Zusammenhang sind natürlich die rheotorischen Verrenkungen des Südkuriers, um nur ja nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, es handele sich hierbei um eine Tat mit (muslimischen) Migrationshintergrund.

  15. #1 eifel (05. Dez 2008 16:34)
    #3 elohi_23 (05. Dez 2008 16:43)

    Das Internet hat derzeit allenfalls eine BEGRENZENDE und KORRIGIERENDE Wirkung, d.h. schlimme Mißbräuche der politischen und wirtschaftlichen Macht werden zur Sprache gebracht und dadurch öffentlicher Druck ausgeübt.
    Jedoch hat das Internet bei uns real noch nicht die Bedeutung, daß es die bestehenden Machtverhältnisse gefährden könnte.
    Sollten machtkritische Blogger irgendwann tatsächlich so stark werden, dann -in der Tat- werden die Mächtigen entsprechend reagieren und viele von uns werden wohl im Gefängnis landen.
    Unsere persönlichen Daten (Name, Alter, Adresse, Familie, Beruf) und z.B. Gewohnheiten, Mitgliedschaften in politischen Organisationen, Kontakte mit anderen Aktivisten, usw. usw: das haben die Geheimdienstfuzzis bestimmt längst alles gesammelt und gespeichert.
    Am Tag X brauchen die uns nur noch abholen und in die Zelle werfen. Ende der Demokratie.

    Da dürfen wir uns keine Illusionen machen. Freiheit gibt´s nur so lange, wie es den Mächtigen genehm ist.

  16. Vor dem VV sind wir alle Verdächtige und sicherlich mehrmals registriert. Nun werden die Daten ausgewertet und Akten angelegt.
    Wenn die Müsligruppe später die Macht übernehmen sollte, dann geht es uns an den Kragen. Am Tag X sammelt man uns alle ein. Wenn wir Glück haben, bekommen wir dereinst einen Gedenkstein. Sie waren die letzten welche die “Freiheit des Wortes” hochhielten.
    säßen wir PI-Blogger doch alle schon längst im Knast.

    UND?

    Irgendwelche Gedanken ueber diese Selbstbeweihraeucherungen hinaus?

    KONSEQUENZEN?

  17. Und wieder gab es ganz tolle Werbung für PI, diesmal auf einer Radiotochter von BR3. Zu hören ist auch die lispelnde Stotterstimme eines gar tapferen Gegenbloggers und täglichen Mitlesers. Der hat sich zwischen den Zeilen auch gerade geoutet als anonymer Autor zahlreicher linker Gegenkommentare (Pseudonym „Wiesel“) in einem gestrigen Thread.

    Trotz der PI-Werbung mein Tipp an ihn: Derart peinliche verbale Auftritte vermeiden und lieber wieder nur schreiben. Da laufen dann nicht ganz so viele irregeführte „Sektenmitglieder“ davon.

    In jedem Fall wäre ein Besuch beim Logopäden ratsam. Denn wer richtig sprechen kann, steht nicht mehr gar so sehr am gesellschaftlichen Rand und muss nicht mehr nur durch destruktive Kritzelattacken am Gemeinschaftsleben teilhaben. Ich mein’s nur gut.

  18. ich lebe in einem arabischem Land. In der BRD (Deutschen Demokratischen Republik) wird viel ueber die politische Unfreiheit in der arabischen Welt gejohlt. Persoenlich habe ich das Gefuehl das die Freiheit hier groesser ist als in D. Wer in D Falsches zur Einwanderung oder zu den 30er Jahren sagt wird gnadenlos inhaftiert. Wer sich wie Fr. Eva Hermann von der Staatsideologie der dominanten, erwerbstaetigen Frau absetzt verliert umgehend den Job. Wer die Oekoreligion kritisiert wie der Solarkritiker betrachtet die Welt durch Gitterstaebe. Das Einzige das es in der BRD nicht gibt sind Oppositionelle die vom Balkon fallen.

    Pivandale

  19. Politische Korrektheit ist die Fortsetzung kommunistischer Ideologie und verbreitete sich ab 1990 in Deutschland, also unmittelbar nach dem Mauerfall.

    Der frühere sowjetische Regimekritiker Wladimir Bukowski hat die verhängnisvolle Herkunft dieser politischen Korrektheit eindrucksvoll beschrieben:

    „Die politische Mitte und der politische Konservatismus brechen derzeit überall zusammen. Trotz des Ausgangs des kalten Krieges verzeichnen wir seltsamerweise einen Linksrutsch statt einer Verschiebung nach rechts. Die Ideologie der Bolschewisten ist gescheitert, aber schon nimmt eine neue Art von Utopisten deren Platz ein, die politisch Korrekten. Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war. Die politisch Korrekten gehen genau gleich vor wie früher die Kommunisten. Sie steuern die Linke – Sozialisten und Sozialdemokraten – und setzen so ihr Programm durch. Sie sind in der Tat eine große Bedrohung für unsere Demokratien und unsere Grundrechte. Unglücklicherweise besitzt unsere heutige Welt keine Kraft mehr. Als die Sowjetunion noch existierte, war die Bedrohung sichtbar. Und diese Bedrohung mobilisierte Widerstandskräfte in den westlichen Gesellschaften. Heute gibt es keinen Widerstand. Es ist fast wie bei Aids, wir haben kein Abwehrsystem mehr. Die Menschen sind apathisch. Sie haben alle Hoffnung aufgegeben und schauen solchen Eingriffen in ihre Grundrechte verzweifelt zu. Aber sie nehmen die «political correctness» nicht als eine schwere Bedrohung wahr. Es ist eine vordringliche Aufgabe, die «political correctness» als eine schwere Bedrohung unserer Freiheit zu entlarven und Kräfte dagegen zu mobilisieren.“

    http://de.metapedia.org/wiki/Politische_Korrektheit

  20. #15 Ingmar (05. Dez 2008 17:59)

    Ratio sagt mir immer: Schnauze halten. Aber Emotio ist stärker. Die Vergangeheit lehrt, kranke Systeme sind mit Worten nicht zu kurieren. Sie sterben schließlich an der Realität.

    von Jakob Boßhart
    (07.08.1862 – 18.02.1924)

    Extreme Idealisten sind immer Feiglinge,
    sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

  21. …kurze Frage an PI ich kopiere #24 Mosquitoes (05. Dez 2008 19:56)

    und dann steht #23 Mosquitoes (05. Dez 2008 19:56) da.

    Also ich mein #24 und Danke

  22. Na, könnte es nicht auch genau umgekehrt sein?

    Wer seinen Frust in die Tastatur hackt. stellt keine direkte Gefahr dar – ist doch verhinderter Straßenkampf, kanalisiert den Frust und „Draußen“ kriegt Onkel Ewald in der U-Bahn wieder eins auf die Schnauze.

    Mit der „Klowand“ hat die TAZ ja, unbeabsichtigt, nicht ganz unrecht. Hinter verschlossenen Türen darf man leise maulen, mit dem Filzer „Sau“ auf die Resopalzwischenwand kritzeln, muss dabei aber aufpassen, dass niemand durch die eingepuhlten „Gucklöcher“ lukt. Unfreiwillig hat der Ausdruck „Klowand“ in erschreckender Weise den Zustand unserer Konsumdemokratie im Gepäck.

  23. Total-OT (oder auch nicht 🙂 ):

    Nun muss ich aber mal mit was ganz Anderem die Blogger-Ehre retten!

    Unseren niederländischen Nachbarn wünschen wir heute Abend ein fröhliches Sinterklaas Fest! (Nikolaus wird traditionell in Holland am Vorabend gefeiert). Der Sinterklaas ist in den Niederlanden mindestens genauso bedeutend wie Weihnachten.

    Und ein friedliches Sinterklaas! Die Chancen stehen heuer ganz gut, werden doch die holländischen Nikoläuse nun durch marokkanische Bodyguards bewacht, um sie vor der marokkanischen Jugend zu schützen.

    Hier der Kinderreim, den jeder Holländer kennt:

    Sinterklaas kapoentje,
    Gooi wat in mijn schoentje,
    Gooi wat in mijn laarsje,
    Dank je Sinterklaasje!

    Sinterklaasje bonne bonne bonne,
    Gooi wat in mijn lege lege tonne,
    Gooi wat in mijn laarsje,
    Dank je Sinterklaasje!

  24. #25 Weder Dings noch Bums
    :von Jakob Boßhart
    (07.08.1862 – 18.02.1924)
    Extreme Idealisten sind immer Feiglinge,
    sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus:

    Jordano Aber Bruno starb für die Wahrheit und anderer namenlose auch.

  25. Nun, wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. So war´s früher.

    Heutzutage muß man schon gedient haben, um die Schaufel für die Beräumung der Fluchtwege fachgerecht und sicher in der Hand zu führen.

    Da sind oft Herr Heckler oder Herr Koch die einzigen treuen Fluchthelfer.

    Leider.

  26. Wer im Internet Nachrichten publiziert, gerät weltweit je länger je mehr ins Visier autoritärer Regimes, besonders wer dabei unliebsame Wahrheiten veröffentlicht

    Im deutschen „Rechtsstaat“ sieht das derzeit beispielsweise so aus:

    http://www.focus.de/digital/internet/tid-9660/homepage-blog-und-co-vorsicht-vor-der-abmahnfalle_aid_295872.html

    http://www.focus.de/digital/internet/tid-9660/homepage-blog-und-co-schwammige-rechtslage_aid_302708.html

    Fazit: Es muß nicht immer die Holzhammer-Methode -wie z.B. in China- sein, um unerwünschte Meinungsäußerungen zu unterdrücken.
    Die deutsche Variante ist da viel raffinierter: Man kommt nicht ins Arbeitslager, wo Elektroschocker, Stockschläge und Genickschuß auf das „subversive Element“ warten, sondern man wird wirtschaftlich ruiniert – auch eine sehr wirksame Methode, wie die Praxis gezeigt hat. Abschreckung, Einschüchterung und Maulkorb: Viele Richter leisten ihren Seilschaft-Komplizen in der Politik gerne willige Vollstreckerdienste.
    Tja, so sieht sie nun aus, unsere BRDDR-Demokratur im Jahr 2008.

    Lösung für Blogs: Ab ins Ausland. PI ist auch schon dort.

  27. Wenn ich als PI-Schreiber im Visier von irgendwelchen staatlichen Überwachungsorganen bin, ehrt mich das doch.

    Die Indianer sagten schon : „viel Feind, viel Ehr“!!!

    Außerdem bekomme ich dann auch mal das Gefühl, daß sich Jemand für mich interessiert *hihi*

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