Neue Studie über „Schweizer“ Problemteenies

JugendgewaltDas schweizerische Bundesamt für Polizei (fedpol) hat das Täterprofil jugendlicher Gewaltverbrecher untersucht und festgestellt, dass der durchschnittliche jugendliche Intensiv- und Mehrfachtäter über folgende Merkmale verfügt: „Er ist männlich. Er stammt aus aus bildungsfernen Schichten. Er hat einen „Migrationshintergrund“. Er lebt bezüglich Familie, Schule, Arbeit und Drogenkonsum in problematischen Verhältnissen.“

Tatorte sind Orte, an denen sich auch andere Personen – vor allem Jugendliche – treffen, das heißt Bahnhöfe, Einkaufszentren oder Discos. Als Motiv geben die Jugendlichen häufig Langeweile, die Sucht nach dem Kick oder Provokation an. Fachleute vermuten eher Kompensationshandlungen für Frustration, Ängste und Verunsicherung.

Mehrheitlich unbestritten ist, dass sich die Jugendkriminalität in den letzten Jahren vor allem qualitativ verändert hat. Laut fedpol haben die Brutalität der Gewalttaten und die Intensität der Delinquenz zugenommen. Nur ein Teil der Polizeikorps ist der Meinung, auch die Zahl der jugendlichen Intensivtäter habe sich erhöht.

Immerhin wird in dem Bericht der Mihigru der jugendlichen Schätze nicht verschwiegen, obwohl das alles selbstverständlich gar nichts mit dem Islam zu tun hat. Die Umfrage selbst ist übrigens Teil des Maßnahmenpakets zum Thema „Jugendgewalt“, das der damalige Justizminister Christoph Blocher (SVP) 2007 bei seinen Bundesämtern in Auftrag gegeben hatte.




Bombenbastler aus „Langeweile“

Andrew IbrahimDer 20-jährige Andrew, genannt Isa, Ibrahim (Foto), ein zum Islam konvertierter Student aus Bristol, der zuhause im Eigenbau eine Sprengstoff-Weste gebastelt hatte und damit erwischt worden war (PI berichtete), meinte jetzt vor Gericht in Winchester, er hätte damit niemanden verletzen wollen. Ihm wäre einfach nur „langweilig“ gewesen.

Dass er die Weste selbst präpariert hat, gab Ibrahim ohne Umschweife zu. Allerdings sei sie noch nicht fertig gewesen, es fehlten noch ein paar Taschen. Vermutlich war die aus „Langeweile“ entstandene Weste letztendlich doch zum praktischen Einsatz in einem Bristoler Einkaufszentrum gedacht gewesen, vermuten die Behörden.

Der Student gilt seit seinem Übertritt zum Islam als extrem und strebt das islamische „Martyrium“ an. Nach eigenen Angaben wollte Ibrahim die Weste im Internet präsentieren, als Prototyp für andere Bastler. Dies sei seine „Ablenkungstherapie“ beim Entzug gewesen. Ibrahim leidet nebst an Islam unter einem Drogensuchtproblem.

(Spürnase: MARTI)




Ein Mann für Europa – Mustafa Ceric

Mustafa CericDen regelmäßigen Lesern von PI wird der Name Mustafa Ceric (Foto) ein Begriff sein. Er ist der Mufti von Sarajevo, der Hauptstadt Bosnien und Herzegowinas. Er wird im Westen als ein „Moderater“ und „Moderner“ Gesprächspartner akzeptiert, als eine Stimme der Moslems in Europa. In der Tat versucht er sich als „Europäischer Mufti“ zu positionieren.

Er hat mit seinem Ansinnen sogar einen beachtlichen Erfolg, PI berichtete bereits über sein Einwirken und seine Vorträge in Europa. Ich glaube, dass es interessant wäre, die neuesten Ereignisse über seine Person zu beleuchten, denn diese entlarven den „Kultureuropäer“, als was er sich dreist bezeichnet, als das, was er tatsächlich ist – ein Opportunist, von denen es auf dem Balkan nur so wimmelt. Es ist leider abzusehen, dass er in Europa zu mehr Einfluss kommen wird, deshalb ist es umso nötiger, die Person Mustafa Cerics und seine Tätigkeiten in Bosnien und den Nachbarstaaten zu beleuchten.

Aktuell hat Ceric ein Interview dem serbischen Wochenblatt „NIN“ gegeben. Dieses ist, wie die meisten Medien in Serbien, stark national gerichtet. Das liegt nicht daran, dass die Medien in diese Richtung gesteuert werden, sondern daran, dass die Serben ein selbstbewusstes Volk sind, die sich ihrer Geschichte und Traditionen bewusst sind. Eine Eigenschaft, die den kulturell verarmten Westeuropäern natürlich extrem erscheinen muss. Die Aussagen Mustafa Cerics in dem Interview sind, sagen wir mal, seltsam. Aber fangen wir mal von Vorne an.

Ceric:

„Und die Frage nach meiner Identität? Ich habe vier Identitäten: ich bin ein Moslem dem Glauben nach, ein Bosnier der Nationalität nach, ethnisch bin ich ein Bosniake und gesellschaftlich bin ich ein Europäer.“

Gesellschaftlich ein Europäer? Bitte seht Euch mal ein Bild von Mustafa Ceric an. Er sieht aus wie ein iranischer Mullah. Und er benimmt sich teilweise so. Sicherlich soll das ein Wink in Richtung Westen sein, wo er seine Ziele verfolgt, Aber sogar in seinen Amtsschreiben benutzt er den islamischen Kalender, z. B. Rebu-l-ahir 19, 1430 anstatt 14 April 2009. Das ist wirklich alles andere als europäisch. Dann kommt aber der Hammer.

Ceric:

„Ich als Moslem erwähne nicht, was der Westen uns angetan hat, sondern sage, dass ich die Angriffe in New York, Madrid und London verurteile. Und zwar unabhängig davon, was sie uns alles angetan haben.“

Hier müssten sich jedem Bosnier die Zehennägel aufrollen. Der Westen war es, der die Besatzung und die Zerstörung von Bosnien aufgehalten hat, durch konsequentes eingreifen. Zu spät zwar, um solche Massaker wie das von Srebrenica zu verhindern, aber immerhin. Und anstatt zumindest einen Hauch von Dankbarkeit zu zeigen, dass durch die Intervention von EU und USA nicht noch Tausende von seinen Landsleuten zu beweinen wären, spielt er sich als der Obermoslem auf. So viel zu seiner Qualifikation, für Bosnier zu sprechen.

So viel zu diesem Interview, kommen wir zu etwas viel schlimmerem, nämlich seinem Einfluss in Bosnien selbst. Die Europäer sollen mal hier sehen, wen sie als Gesprächspartner gewählt haben.

Aktuell hat sich Ceric als der Verteidiger von bosnischen Leistungen im Medizinbereich in die Öffentlichkeit gedrängt, indem er einen Brief an den Gesundheitsminister der Föderation geschrieben hat. Es geht um die Zusammenlegung von Kontrollämtern der bosnisch-kroatischen Föderation mit der serbischen Republik. Eigentlich ein Schritt zur Einheit des Landes. So schreibt er

„Die Nachricht, dass das Amt für die Medikamentenkontrolle FBiH als einziges befugtes staatliches Labor auf dem Territorium ex-Jugoslawiens das prestigeträchtige System zur Qualitätssteuerung besitzt nach ISO 17025, vergeben von EDQM, hat mich sehr erfreut, wohlwissend, dass das der Verdienst von 53 Angestellten ist, von denen 90% Bosniaken sind. Ich stelle fest, dass das ein löblicher Verdienst ist.“

Was will uns der Reisu-l-Ulema Mustafa Ceric damit sagen? Dass die 90 Prozent Bosniaken es trotz der restlichen 10 Prozent Serben oder Kroaten geschafft haben, das Zertifikat zu ergattern? Oder waren die 10 Prozent ein Klotz am Bein? Das war wirklich ein exzellenter Beitrag zur Versöhnung und Einheit. Ferner formuliert er seine Sorgen, dass in dem neuen, gemeinsamen Amt die Bosniaken zu kurz kommen könnten, inklusive eines Rechtschreibfehlers. Hier ergreift er natürlich populistisch die Seite der Leute, die es vielleicht ohne den Eingriff des Westens nicht mehr gegeben hätte. Soweit, so gut. Aber, seine Absichten sind ganz andere. Den Brief hat er erst dann verfasst, als der Inhaber der Pharmafirma „Bosnalijek“, Edin Arslanagic, ihm dafür versichert hat, eine große Geldsumme zum Bau von Cerics Prachtvillen beizusteuern. Das kann man wohl Lobbyismus nennen, ich nenne es Bestechung. Das Ergebnis dürfte eine weitere Monopolstellung von „Bosnalijek“ sein, die dann die Medikamente zum dreifachen Preis verkauft. Ein großer Dienst am Volk, fürwahr.

Und nun schauen wir uns mal die Clique des europäischen Lieblingsmoslems an. Neben seinem Kumpel Arslanagic, der zwecks Geldvermehrung die Medikamente teilweise so hoch einstuft, dass sie ein normaler Bosnier nicht kaufen kann und dessen Konkurrenten schon mal Besuch von seinen Leibwächtern bekommen, nachdem sie dann selbst ihr bester Kunde werden, gehören dazu auch Wahhabiten. Ja, genau, die durchgeknallten radikalen Moslems aus Saudi Arabien. Mit ihnen versucht er sich zu einigen, damit er möglichst viel von seinem Einfluss behält. Er hat kein Problem damit, an einer Pressekonferenz zusammen mit dem Rechtsanwalt eines wegen Pädophilie verurteilten Imams teilzunehmen (wie soll er das als Korantreuer auch), ebenso mit dem Rechtsanwalt der Verbrecherbande um den Albaner Ali Gashi, der in Sarajevo für Unruhe sorgt.

Ja, Mustafa Ceric ist ein Mann für Europa. DER Mann für Europa. Wegen solchen Leuten ist der Begriff „Balkanisierung“ erfunden worden.

(Gastbeitrag von Amir)




Amnesty bläst zum Halali gegen Israel

Die Hamas im Schutz der MenschenrechtsorganisationIn Gaza seien zu viele Zivilisten gestorben, die israelische Kriegsführung zeige „Elemente rücksichtslosen Verhaltens“, meint die „Menschenrechtsorganisation“. Die israelischen Streitkräfte hätten angeblich nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen unterschieden. Dass die Hamas diese bedauerlichen Opfer als menschliche Schutzschilde missbraucht hat, ist natürlich bloß ein Detail, schließlich ist es für das Image von AI auf dem „humanitären“ Tapet besser, lauthals ins Anti-Israel-Horn zu blasen.

Mit dem 117-seitigen Bericht legte Amnesty als erste Menschenrechtsorganisation die Ergebnisse einer gründlichen Untersuchung zur Gaza-Offensive vor. Der Bericht stützt sich auf Indizien, die Amnesty im Januar und Februar auf einer Ermittlungsmission gesammelt hat.

Die israelische Regierung hatte bereits im Februar einem vorläufigen Bericht von Amnesty widersprochen und ihn als „einseitig“ und nicht objektiv bezeichnet.

Alles, wie zu erwarten war.

(Spürnase: Jan)




Moishes Banana Boat

Moishes Banana Boat

Moishes Banana Boat

Moishes Banana Boat

Moishes Banana Boat

© 2009 by Daniel Haw

Daniel HawDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 49-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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München: Mann fast totgetreten


Eine Schülergruppe aus Zürich hat auf ihrer Abschlussfahrt nach München dort einen Mann unvermittelt und ohne jeden Grund fast zu Tode getreten und geschlagen. Natürlich muss man Verständnis haben. Die Jugendlichen waren betrunken und bekifft und wollten einfach nur Spaß haben. Das Opfer der Gaudi erlitt diverse Gesichtsbrüche.

Auf der Suche nach einen „Kick“ hat eine Schülergruppe auf Klassenfahrt in München einen 46-jährigen Mann beinahe zu Tode geprügelt. Die Jugendlichen schlugen den unbeteiligten Passanten in der Nacht zum Mittwoch unvermittelt nieder und traten auf den am Boden liegenden Mann ein, wie die Münchner Polizei mitteilte. Das Opfer erlitt zahlreiche Brüche am Kopf und im Gesicht. Die Schüler gingen laut Staatsanwaltschaft mit großer Brutalität vor. Teilweise haben sie die Vorwürfe gestanden.

Gegen drei 16-Jährige wollte der Staatsanwalt Haftbefehl wegen versuchten Mordes beantragen. Zwei weitere Schüler im Alter von 15 und 17 Jahren wurden festgenommen. Auch gegen sie wird ermittelt.

Laut Staatsanwalt Laurent Lafleur überraschten die Schüler den Mann mit ihrem Angriff. Es habe davor keinerlei Streit oder Gespräche gegeben, betonte er. Das Motiv sei offensichtlich „Spaß“ gewesen. „Einer der Jugendlichen hat ausgesagt, dass sie einen ’Kick’ gesucht haben“, so Lafleur. Die Jugendlichen sollen zuvor Alkohol getrunken und teilweise Marihuana geraucht haben.

Der 46-Jährige musste mit mehreren Brüchen im Gesicht und einem Schleudertrauma in eine Klinik eingeliefert werden, berichtet die Münchner „Abendzeitung“. (…)
Die Gruppe bestand laut Polizei aus sechs bis sieben Schülern, die auf der Abschlussfahrt der zehnten Klasse einer Zürcher Schule waren. Die Jugendlichen sollen außerdem unmittelbar vor beziehungsweise nach der Haupttat drei ältere Männer und einen Studenten verprügelt haben. „Man kann sich das als eine Art Amoklauf vorstellen, zum Glück nicht mit Waffen“, sagte Lafleur. Einer der Schüler habe ausgesagt, die Gruppe habe vorgehabt, „Leute wegzuklatschen“.

Bei den drei Hauptverdächtigen handelt es sich um zwei Schweizer Staatsbürger und einen Slowenen. Außerdem nahm die Polizei einen Portugiesen und einen Schweizer mit Migrationshintergrund fest. Sie alle gingen in Zürich zur Schule.

(Danke an alle Spürnasen)




Hessen-Polizei: Gut gerüstet in die Zukunft

In großzügig angelegten Sprechblasen verkündet das hessische Landeskriminalamt, wie es die Probleme der Zukunft anzugehen gedenkt: Durch Umbenennung der AusländerbeauftragtInnen in MigrationsbeauftragtInnen. Faszinierend ist auch das blumige Umschiffen des Problems der Kriminalität mit Migrationshintergrund.

Die Bevölkerungszuwanderungen der letzten Jahrzehnte haben zu einer ethnisch und kulturell-religiösen Heterogenität unserer Gesellschaft geführt, die von vielen als Gewinn betrachtet wird. Allerdings können die vorhandenen kulturellen Unterschiede beim Aufeinandertreffen von Menschen unterschiedlicher Herkunft auch zu Konflikten führen, die häufig Auslöser polizeilichen Handelns sind.

heißt es dort. Auslöser dieser Konflikte sind natürlich nicht die Zuwanderer, sondern wir, die Gesellschaft.

Landespolizeipräsident Norbert Nedela führte in seiner Ansprache aus, dass die Integration der dauerhaft und rechtmäßig hier lebenden Menschen aus anderen Kulturkreisen unstrittig eine Schlüsselaufgabe der Gesellschaft sei. „Die hessische Polizei ist lediglich ein Teil dieser Gesellschaft. Wir können hier nur Zeichen setzen und deutlich machen, dass wir uns unserer Verantwortung sehr wohl bewusst sind,“ so Nedela weiter. Dazu gehöre es auch, bei der Behandlung kriminalpräventiver Themen zu berücksichtigen, dass ungünstige Sozialprognosen unter anderem auch auf Integrationsmängel zurückzuführen sein könnten.

Die Polizei entwickelt sich derweil vom Konfliktlöser zum Berater weiter:

Die ursprüngliche Aufgabenstellung der Ausländerbeauftragten der hessischen Polizei als Mittler gesellschaftlicher Konfliktpotenziale verändert sich zunehmend zu anerkannten Beratern im polizeilichen Handlungsfeld des interkulturellen Zusammenlebens. In vielen hessischen Regionen konnten so Sicherheit fördernde und Vertrauen bildende Dialoggremien zwischen örtlichen Polizeirevieren und Moscheegemeinden institutionalisiert werden.

Dafür braucht man verstärkt BeamtInnen mit Migrationshintergrund, denn zu uns Ur-Deutschen können die MigrantInnen kein Vertrauen fassen.

Mit der vermehrten Einstellung von Polizeibeamtinnen und -beamten mit Migrationshintergrund reagiert die hessische Landesregierung bereits seit einigen Jahren auf die veränderten Gesellschaftsstrukturen. Verfügten im vergangenen Jahr noch 12 % der angehenden Polizistinnen und Polizisten über einen Migrationshintergrund, was etwa dem Bevölkerungsanteil in Hessen entspricht, waren es zum Einstellungstermin im Februar 2009 bereits 17 % der zukünftigen Polizeibeamtinnen und -beamten.

Landespolizeipräsident Nedela wies ergänzend auf das ebenfalls am heutigen Tag beginnende Pilotprojekt „Migranten-Ansprechpartner“ im Polizeipräsidium Südosthessen hin. Ziel des Projektes ist es, auf der Ebene der Polizeireviere und -stationen im täglichen Streifendienst den direkten Kontakt und Zugang zu den Migrantinnen und Migranten durch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte mit eigener Migrationserfahrung aufzubauen und zu intensivieren.

Und dann fassen sich alle im Stuhlkreis an den Händen und singen ein Lied…

(Spürnase: Jagdmops)




Moslems fordern Bezirksamtsgrill halal

Quartiersmanagements wurden geschaffen, um dem sozialen Abstieg von Stadtteilen entgegenzuwirken. So gibt es sie natürlich auch in Berlin. Auf Kosten des Steuerzahlers schaffte das Bezirksamt Mitte für 400,- Euro (!) einen Grill für alle an. Moslems fordern nun ein Schweinefleischverbot für den Rost. „Das muss man akzeptieren, das ist Integration.“

Am Schweinefleisch-Grillverbot entzünden sich die Geister im zuständigen Quartiersrat.

Ein Teil des Gremiums reklamiert den gusseisernen Grill) für sich. Auf dem „islamischen Grill“ dürfe nur Lamm, Huhn und Rind gebraten werden.

Quartiersmanager Jörg Krohmer: „Das geht nicht. Es gibt einen klaren Beschluss, dass der Grill allen Bürgern im Quartier zur Verfügung steht. Und es gibt einen Extra-Rost, damit niemand Lammfleisch auf einen Rost legen muss, auf dem schon Schweinefleisch lag.“

Doch aktive und ehemalige moslemische Vertreter im Quartiersrat fordern noch mehr Rücksichtnahme. Der Bildhauer Ugur Özbay: „Wir haben hier über 80 Prozent Ausländeranteil, mehrheitlich Türken, Araber. Viele sind streng gläubig, sie lehnen es ab, von einem Grill zu essen, auf schon einmal Schweinefleisch briet. Das muss man akzeptieren, das ist Integration.“

Obendrein bezichtigt er Krohmer der Ausländerfeindlichkeit: „Es gab da eine Bemerkung, als ich ihn nach dem islamischen Grill fragte.“ Deshalb forderte er vom Bezirk die Ablösung Krohmers.

Krohmer: „Ich habe nur darauf hingewiesen, wie die Situation ist. Auf Özbays Frage, was mit den muslimischen Mitbürgern sei, sagte ich, der Grill sei auch für Moslems da. Notfalls müsse man einen eigenen mitbringen.“

Das Bezirksamt sieht darin keinen Skandal und will auch keine Moslem-Sonderrechte. Stadtteilmanagerin Petra Patz-Drüke: „Wir schätzen Krohmers Arbeit sehr. Ihm Ausländerfeindlichkeit zu unterstellen, weil es keine Extrawurst gibt, ist kontraproduktiv.“

Wenigstens wissen wir jetzt aus kompetentem Munde, was „Integration“ in moslemischen Augen bedeutet.

(Spürnasen: Florian G., Klandestina, pozilei, Ein_Leser, Gastarbeiterkind und Bernd v. S.)




NRW will landesweiten Islamunterricht

In NRW soll es ab Sommer 2010 neben dem konfessionellen regulären islamischen Religionsunterricht geben. Das Fach soll versetzungsrelevant sein und in deutscher Sprache von hier ausgebildeten Lehrern unterrichtet werden. NRW- Integrationsminister Laschet (Foto, CDU) bedauert, dass es noch nicht genug von ihnen gibt, um alle Schulen beglücken zu können.

Letztendlich plant der kluge Mann, den Islamverbänden volle Narrenfreiheit über die Schüler einzuräumen und den Staat ganz rauszuhalten. Es reicht doch, wenn der für das Unterrichten einer verfassungsfeindlichen Ideologie zahlt:

Die Unterrichtsinhalte will die Landesregierung mit den vier größten islamischen Verbänden abstimmen, sie sollen ebenso wie weitere Islam-Vertreter auf einem Konvent ihr Einverständnis geben. Auch Wissenschaftler und Eltern sollen einbezogen werden. Für die Einührung des islamischen Religionsunterrichts muss auch das Schulgesetz geändert werden.
(…) Laschet nannte den geplanten Religionsunterricht einen Zwischenschritt auf dem Weg zu einem bekenntnisorientierten Islamunterricht. Bei der bisher erprobten Islamkunde lege der Staat die Inhalte fest. Davon wollen wir qualitativ weg. Die Religionsgemeinschaft selbst solle in einem bekenntnisorientierten Unterricht die Inhalte festlegen.

Leider gibt es noch keinen Ansprechpartner, weswegen Laschet ausgerechnet mit den Islamverbänden zusammenarbeiten will, wohl wissend, dass diese gerade einmal ein Viertel der hier lebenden Moslems präsentieren.

NRW wolle nun auch die Islam-Dachverbände als Kooperationspartner akzeptieren, sagte Laschet. Von ihnen fühle sich zwar nur jeder vierte Muslim vertreten, sie nähmen aber für die religiöse Identität ihrer Mitglieder wesentliche Funktionen wahr. Eine liberale Vertretung, wie sie offenbar viele Muslime wünschten, müsse sich erst gründen. Reden will die Landesregierung mit den vier Dachverbänden Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ), Islamrat und Zentralrat der Muslime. „Wir werden starten mit dem, der guten Willens ist, sagte Laschet.

Die Chance lassen die Rückwärtsgewandten sich natürlich nicht entgehen, weshalb Islamrat und VIKZ schon freudig ihre Mitarbeit zusagten. Das wird dann diese Entwicklung noch beschleunigen. Was das gemeine Volk über die Pläne denkt, gibt der Kommentarbereich dieses Artikels wider.

(Spürnasen: Harzhasser, Nils Sch. und Bundesfinanzminister)