Foto des Tages: „Ramadan-Spezial“ auf der Zeil


(Gefunden von PI-Leser luxlimbus auf der Frankfurter Zeil)




Halal bis kurz vor Polen

Die Leserbeteiligung an der PI-Aktion „Halal in Deutschland“ reißt nicht ab. Weiterhin schicken uns Leser Fotos von Orten in Deutschland, in denen Halal-Produkte zum Verkauf angeboten werden, sodass hiermit nun der sechste Artikel mit Lesereinsendungen in Folge erscheint. Bislang konnte dank der Unterstützung der PI-Leser der Verkauf von Halal-Produkten in 45 deutschen Städten nachgewiesen werden.

Inwieweit die Islamisierung bei Aldi in Eutin stattgefunden hat, schildert uns Sebastian B.* (*Name von der Redaktion geändert):

„Gestern waren meine Frau und ich im Aldi Markt in 23701 Eutin, um Geflügelfleisch zu Grillen einzukaufen. Die große Tiefkühltruhe war auch voll mit Hähnchenbrustfilets, Putensteaks, usw. Bei näherer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass jede Packung das Halal-Zeichen trug. Lediglich einige marinierte Produkte trugen dieses Zeichen nicht. Mithin war uns eine Wahl zwischen Halal und Nicht-Halal überhaupt nicht mehr möglich. Offenbar wird eine flächendeckende Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Halalprodukten angestrebt.

Soweit ich informiert bin, hat das Bundesverfassungsgericht die Halal-Schlachtung lediglich als religiöse Ausnahme gestattet. Tatsächlich wird mit dieser Verfahrensweise unser Tierschutzgesetz auf den Kopf gestellt und massiv unterlaufen, denn bei der flächendeckenden Vollversorgung wird die Ausnahme zur Regel. Aus gleichen religiösen Gründen will ich Fleisch von brutal geschächteten Tieren ausdrücklich nicht. Aber meine religiösen Gründe spielen wohl keine Rolle. (…)“

Auch beim Marktkauf in Neuenkirchen/Greifswald kann man über ein zu kleines Halal-Sortiment nicht klagen – mit Halal wird dort sogar auf dem Preisschild geworben:

Aus Stuttgart erreichte uns dieses Bild einer Dönerbude mit eigener Halal-Metzgerei. Wir hoffen, dass hier die Tiere nicht auch bis zu 13 Minuten nach der Durchtrennung der Kehle zu leiden haben, wie PETA es bei einem Metzger mit Schächt-Sondergenehmigung im Lahn-Dill-Kreis dokumentiert hat:

Beim Aldi-Markt in Neubrandenburg warten Halal-Hähnchenfilets auf ihre Käufer. Ob der Mehrheit dieser Käufer bewusst ist, dass sie sich Halal-Produkte in den Einkaufswagen legen, ist fraglich. Sonderlich groß ist die Halal-Kennzeichnung auf der Verpackungsrückseite jedenfalls nicht:

Selbst bis nach Ahlbeck auf der Insel Usedom hat Halal schon Einzug gehalten – aus dem Sky Supermarkt wenige Kilometer vor der polnischen Grenze erreichte uns folgendes Foto:

PI-Leser Christian O.* (Name von der Redaktion geändert) wandte sich außerdem an die Süßwarenfirma Trolli, um sie mit seinem Unmut über Trolli-Halal-Produkte (PI berichtete) zu konfrontieren. Er erhielt folgende Antwort:

„Sehr geehrter Herr O.*,

vielen Dank für Ihr Schreiben zum Thema Halal und Schlachtmethoden.

Wir können Ihre Sorge um das unnötige Leid von Tieren verstehen und haben uns auch sehr intensiv mit dieser Fragestellung befasst. Auf Basis Ihres Schreibens werden wir aber noch einmal im Detail das Thema aufgreifen und unternehmensintern besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan B.*“

(Namen von der Redaktion geändert.)

Wir sind gespannt, was die unternehmensinternen Besprechungen bei Trolli diesbezüglich ergeben…

Wir danken an dieser Stelle den PI-Lesern für die bisherige Unterstützung der PI-Aktion „Halal in Deutschland“. Um ein klareres Bild über die Verbreitung des Halal-Handels in Deutschland zu bekommen, bitten wir unsere Leser weiterhin, uns Fotos von Unternehmen in Deutschland zu schicken (info@blue-wonder.org), die Halal-Produkte zum Verkauf anbieten. Jede neue Stadt, von der ein Foto mit dem Halal-Siegel eingesendet wird, wird auf der PI-Halal-Deutschlandkarte, die sich stetig füllt, eingetragen:

Bisherige PI-Beiträge zur Halal-Aktion:

» Lesereinsendungen 1
» Lesereinsendungen 2
» Lesereinsendungen 3
» Lesereinsendungen 4
» Lesereinsendungen 5




Trittin blamiert sich angetrunken in Vechta

Arrogant, machtgeil und elitär – auf wen passt das besser als auf Jürgen Trittin. Der SPIEGEL handelt ihn sogar als möglichen Bundeskanzler. Was passiert, wenn so jemand in einer konservativen Hochburg wie Vechta (Niedersachsen) eine stimmungsvolle politische Rede halten soll? Er wird ausgebuht. Offenbar hatte Trittin keine Lust, sich auf den Auftritt vorzubereiten und kompensiert das mit einer entsprechenden Menge Alkohol.

Der Deutschlandfunk hat den Auftritt von Trittin mitgeschnitten und hemmungslos online gestellt. Spannend wird es ab Min 2:50. Ausschnitte der Rede gibts auch auf Youtube – viel Spaß mit Jürgen Trittin auf dem Stoppelmarkt in Vechta!

(Spürnase: hgrberlin)




Kretschmann für Landschaftsverschandelung

In Baden-Württemberg regiert nun 100 Tage Grünrot. Die Mainstream-Presse ist überwiegend positiv gestimmt, obwohl außer der Installierung der Türkenministerin Öney eigentlich nur Pläne diskutiert werden. Nun gab der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann der ZEIT ein Interview (noch nicht online), in dem er die Verspargelung der Landschaft durch Windräder androhte.

Auszüge: „Ich werde jetzt Widerstand bekommen, weil wir viele große Windräder in die Gegend stellen werden. Den Leuten, die das für Landschaftsverschandelung halten, muss man von vornherein sagen: Wenn ihr meint, es verschandele die Landschaft, ist das leider nicht zu ändern.“ Und er wolle zwar eine Konzentration in Windparks: „Aber wir können die Windräder nicht im Keller unterbringen“, sagte er und fügte an die Adresse der Gegner hinzu: „Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet.

Die Volksabstimmung über den Bahnhof Stuttgart 21 soll im Dezember stattfinden. Die Bahn will aber so lange nicht warten und bis dahin schon den Südflügel des alten Bahnhofs abgerissen haben. Es bleibt interessant.




Die illiberale ZEIT zum Papst in Madrid

Die ZEIT gilt heute noch als liberal. Darunter versteht man, daß verschiedene Ansichten ihren Platz haben. In Wiki lesen wir: „Die Zeitung wendet sich an Zielgruppen mit gehobenem Bildungsstandard, traditionell vor allem Akademiker bzw. Bildungsbürger. Ihre politische Haltung gilt als liberal. Bei kontroversen Themen werden zur unabhängigen Meinungsbildung des Lesers zuweilen auch unterschiedliche Positionen gegenübergestellt.“

Davon ist aber leider gar nichts zu sehen. Das Blatt ist nur noch grünrot, ein glühender Anhänger der Klimareligion, islamfreundlich, aber christenfeindlich. Das kann man leicht bei solchen Ereignissen wie dem aktuellen Papstbesuch in Spanien nachweisen.

So kam es im Vorfeld des Besuchs in Madrid zu einer Gegendemonstration, etwa 5000 Personen demonstrierten. Der Besuch sei zu teuer, die Kirche solle das Geld nach Somalia spendieren, und ähnlicher Quatsch wurde verbreitet. Dies war ZEIT Online gestern ein Artikel auf Seite 1 oben wert. Parallel sind aber 1,5 Millionen Pilger in Madrid eingetroffen, also das 300-fache an Menschen im Vergleich zur Demo, und Hunderttausende nehmen an den jeweiligen Events teil. Die zählen aber nicht, kein Artikel, darüber schweigt die ZEIT bisher. Versteht man unter liberaler Berichterstattung Voreingenommenheit, Nicht- und Desinformation?

Und dann noch was zum „gehobenen Bildungsstandard“ der ZEIT-Leser, zu den „Akademikern bzw. Bildungsbürgern“. Die ZEIT schreibt im Artikel klar:

„Die 50 Millionen Euro, die das Glaubensfest koste, würden von den Teilnehmern selbst sowie mit Hilfe von Spendern aufgebracht, sagten sie. Auch die [rote] spanische Regierung wies den Vorwurf der Demonstranten zurück. Spanien gewinne bei dem Papstbesuch mehr als es dafür ausgebe, sagte Regierungssprecher José Blanco.“

Dies hält aber die angeblichen Bildungsbürger und Akademiker, bei denen es sich in Wahrheit um pöbelnde Analphabeten handelt, nicht ab, in über dreihundert Kommentaren mehrheitlich in übler Weise über die „Verbrechen“ der Katholiken herzuziehen und immer wieder gerade die teuren Kosten anzuführen. Kleines Beispiel:

Nun ja, so ist die Demokratie, verarmte Demonstranten werden zusammengeschlagen und vertrieben, damit ein Reicher Brot-und-Spiele Darsteller dem Durchschnitts-Pleb eine schöne Welt einlügen kann. Und wieder einmal prügeln die Polizeibullen auf Demonstranten ein – wie schon in den Unrechtsstaaten England und Schwabenland. Wenn erst das totalitäre Wirtschaftsregime installiert ist, kein Unkonformist auch nur noch ein Lächeln mehr.

Dieser ungebildete Pöbel ist also der „gehobene Bildungsstandard“, der die ZEIT liest. Bei anderen Medien läuft das aber durchaus ähnlich, und in Berlin werden wir in Kürze ein Remake erleben! Die FAZ hat gestern eine Ausnahme gemacht. (Hier eine dynamische Fotosammlung, die sich verändern kann. Ich denke, man sieht, wer in Madrid die Mehrheit ist!)




Mesut Özil: „David Villa hat den Islam beleidigt“

Beim spanischen Supercopa-Endspiel von Real Madrid beim FC Barcelona flogen die Fetzen. Dabei bekam auch der uns allen bekannte deutsch-türkische Nationalspieler Mesut Özil die Rote Karte. Grund seines Ausrasters sei darin zu finden, dass Barcelona-Spieler David Villa den Islam beleidigt haben soll, schreibt der „kicker“.

Der Schweizer BLICK schreibt:

Der sonst eher als ruhig bekannte Özil ist mindestens auf Hundertachtzig. Seine Teamkollegen müssen ihn zurückhalten, damit er nicht völlig ausrastet.

Aber was bringt den Deutsch-Türken bloss so auf die Palme? Auf verschiedenen Internetseiten wird Özil nun zitiert: «Ich habe dies getan um meine Religion zu verteidigen, weil David Villa den Islam beleidigt hat.» Ob dieses Zitat aus Özils Mund stammt, ist jedoch unklar…

Man stelle sich nur einmal vor, ein Christ oder Jude würde sich aufgrund seines Glaubens so aufführen. Die FIFA würde sich vermutlich einschalten und drastische Strafen aussprechen. Doch bei der „Religion des Friedens“ sollten wir weiter fleißig Toleranz üben und Verständnis aufbringen…

Hier die Rudelbildung-Szene aus der Begegnung im Camp Nou:




Islamische Morddrohung gegen David Letterman

David LettermanAnhänger der Friedensreligion™ fordern den Tod von US-Talker David Letterman. Er habe in seiner Sendung Witze über Osama Bin Laden und andere Terroristen gemacht. Die New York Post zitiert eine islamische Website, auf der es heißt „Wir beten zu Allah, dass seine Zunge im Zaum gehalten wird und ein Rechtgläubiger ihm das Genick bricht“.

„E-Online“ berichtet, auf einer Website werde dazu aufgerufen, „diesen Juden und Zionisten für immer zum Schweigen zu bringen“. Obwohl Letterman evangelischer Christ ist, bezeichnet ihn das Forum-Mitglied als Jude, der Teil einer zionistischen Verschwörung sei. An die Adresse seiner Glaubensbrüder in Amerika schreibt der Moslem: «Ist da unter euch nicht Sayyid Nosair, der Ägypter, der diesem lausigen Juden die Zunge abschneiden und ihn für immer zum Schweigen bringen kann?» Sayyid Nosair brachte im Jahr 1990 im New Yorker Stadtteil Brooklyn einen Rabbi um.

Wie die „New York Post“ berichtet, nehmen Experten diese Warnung besonders ernst. Die Polizei habe bereits reagiert.

Es ist wie es bleibt. Mordaufrufe, Hass, Gewalt und Einschüchterung. Kommt der Islam-Faschismus mit der Freiheit in Berührung, muss er ängstlich die Waffen zücken.

Hier das Video der Letterman-Sendung, das einige Moslems so erzürnte:

Mehr Informationen dazu hier und hier.




Geburtenrate, glückliche Griechen, Wahl

In den Zeitungen steht auch so manches, wenn der Tag lang ist. So erfreute uns gestern die Presse damit, daß unsere Geburtenrate mit 1,39 Kindern pro Frau so hoch sei wie seit 1990 nicht mehr. Leider bringt uns diese Zahl gar nichts, denn nur zur Erhaltung der bisherigen Bevölkerung wären 2,1 Kinder erforderlich.

Zweitens wird der Wert berechnet, indem alle Kinder, die pro Jahr geboren werden, auf alle Frauen zwischen 15 und 49 Jahren umgerechnet werden. Die Zahl dieser Frauen sinkt aber. So kommt es, daß die Geburtenrate steigt, obwohl die Anzahl der Geburten sinkt. Kein Anlaß zur Entwarnung also.

Bei einem anderen Thema machte uns die WELT schon gestern Vorhaltungen, wir seien trotz Reichtum ein miesepetriges Volk, während die Griechen trotz Armut glücklich seien. Heute wiederholt der FOCUS diesen Quatsch. Natürlich sind die armen Griechen glücklich, wenn sie von reichen Germanen seit Jahren alimentiert werden. Warum sollte sie das stören?

Und wer noch was aus der Autoabfackler-Hauptstadt lesen will, kann sich am WELT-Interview mit der BIG-Partei erfreuen! Man darf echt gespannt sein, wie die bei der Wahl im September abschneiden! Über die FREIHEIT liest man nichts und bei Pro Deutschland kommt seit dem Zwischenfall mit den Wahlhelfern und dem Sarrazin-Verbot derzeit auch nichts mehr. Zumindest findet sich in Google News nichts?




Moishe – typgerecht

© 2011 by Daniel Haw


Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien Daniel Haws Roman „Saphir – Abenteuer eines Hofnarren in Abschweifungen“.

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