Eva lernt Islam

Wir haben uns am Dhimmiday, dem 3. Oktober, exemplarisch einen Beitrag auf Einsplus angesehen, in dem die Frage gestellt wurde: „Mensch, Mesut! Muss ich eigentlich Angst vor dem Islam haben?“. Eine „Bio-Deutsche“ mit Namen Franziska Storz führte betont lässig durch die Sendung. Um den Ureinwohner der Bunten Republik Deutschland zu kennzeichnen, gehört „Bio“ davor. Das ist die erste Lektion, die wir in der 30-minütigen Sendung (Video am Ende dieses Beítrags) lernen.

Einleitend stellt die „Bio-Deutsche“ klar, dass „Rucksack – U-Bahn – Wummms“ riesengroßer Blödsinn sei. Dann lernen wir die Politologie-Studentin Kübra kennen. Auf dem Bildschirm werden wir darüber informiert, dass Kübra schon bis 400 zählen kann:

Kübra ist von Hamburg nach Oxford ausgewandert. Die „Bio-Deutsche“ fragt sogleich besorgt: „Warum hast du dich in Deutschland nicht mehr wohl gefühlt?“ Kübra meint, dass steigender Bildungsgrad nicht an steigende Toleranz gekoppelt sei. Das finden wir erfreulich, da man von Bildung nie genug haben kann, während übermäßige Toleranz bewiesenermaßen schon die schlimmsten Intoleranzen auslöste. In Kübras Welt fängt die Intoleranz allerdings schon da an, wo sie von anderen Politikstudenten darauf aufmerksam gemacht wird, dass sie nicht zu Deutschland gehört, weil sie Kopftuch trägt. Was ist denn mit den deutschen Politikstudenten los? Lernt man denn da nichts über Islam und Multikulti? Noch dazu in Hamburg! Wir sind irritiert. Kübra kann es sich nicht verkneifen, die Herren Professoren anzuschwärzen.

Offenbar wurde bei den Berufungen nicht genügend Wert auf Kultursensibilität gelegt. Und das in Hamburg! Kein Wunder also, dass dort auch Student Mohammed Atta in die Verzweiflung getrieben wurde.

Natürlich hat die Vorzeigemuslima auch schon im multiethnischen Berlin gewohnt. Erging es ihr dort besser? Keinesfalls, denn die „bio-deutschen“ Vermieter, bei denen sie zum Essen eingeladen war, legten ihr zum Dessert eine Mappe mit gesammelten Infos über den Islam vor, um sie aufzuklären. Das war dann der Tag, wo Kübra das Grundvertrauen in die deutsche Gesellschaft verlor. Trotz dieser erschütternden Lebensgeschichte wagt es die „Bio-Deutsche“, nach dem Grund für das Kopftuch zu fragen! Einzig und allein aus religiöser Pflicht sagt Kübra. Was Islam für Kübra bedeutet? Ein toleranter und herzensguter Mensch zu sein. Dazu die Bio-Deutsche: „Aber die Deutschen gehen noch krampfig damit um, oder?“

Hat eigentlich schon mal jemand im Fernsehen den exotisch anmutenden Dalai Lama gefragt, ob die Deutschen mit ihm „krampfig umgehen“?

Dann sehen wir Reporterin Eva, die zu Abdul nach Berlin „mitten in den muslimischen Alltag in Deutschland“ geschickt wird. Hier wohnt Abdul, mit dem Eva einen ganzen Tag verbringen will:

Eva streckt die Hand zur Begrüßung aus, die Abdul auch brav annimmt, um sich danach schnell die Hand am Pulli abzuwischen:


Auch Eva weiß natürlich, was sich gehört und friemelt ihre Füße aus den Chucks:

Als Abduls Vater in das mit islamischen Devotionalien ausgestattete Wohnzimmer kommt, will Eva ihm auch die Hand geben und lernt mit uns zusammen, dass das unkeusch ist:


Abdul erklärt erst mal, dass der gesamte Tagesrhythmus durch die Mekka-App getaktet wird:


Abdul hat übrigens einen Frauenberuf gelernt: er ist Erzieher. Der perfekte Vorzeigemigrant! Abduls Vater nebelt sich derweil mit einem Wässerchen ein und wir lernen die nächste Lektion:

Wie haben das die Wüstensöhne eigentlich fünf mal am Tag hingekriegt? Danach steht Eva daneben, als Abdul und sein Vater im Wohnzimmer beten: „Wenn wir ganz auf dem Boden sind, sind wir Gott am nächsten.“ Mutter und Tochter sind aber nicht dabei! Was sagt uns das? Die Tochter kommt dann aber, um Eva ein korrektes islamisches Kopftuch anzulegen. Sie kriegt einen Baumwollschlauch über den Kopf gezogen und dann ein Tuch drüber. Doppelt hält besser. Ob man mit dieser Ohrenabdeckung in der Schule alles mitkriegt, war leider keine Frage.

Nachdem die Tochter erklärt hat, welche Personen ihre Haare sehen dürfen und welche nicht, hält es Eva unter dem Kopftuch nicht mehr aus und reißt es sich runter, um unkeusch mit Abdul zum Friseur zu gehen. Staunend nimmt sie zur Kenntnis, dass es zwischen Männern keine Berührungsängste gibt, sondern sie Händchen halten und Bussis austauschen dürfen:

Das animiert Eva dazu, indiskrete Fragen nach Freundin und Rumknutschen zu stellen. Abdul hat nicht viel Bock, was darüber preiszugeben. Eine Freundin darf er nicht haben, so viel macht er klar. Es stellt sich heraus, dass alle im Friseursalon befindlichen Männer zu Abduls Sippe gehören, also potentielle Spitzel sind. Mit dem kahlgeschorenen Abdul geht’s draußen weiter und er erzählt von mehreren Festnahmen: „Ich kam von der Schule raus und wurde festgenommen.“ Eva ist entsetzt. Die Medien seien schuld, meint Abdul.

Sie steht dann blöd daneben, als Abdul lauter auf der Straße rumhängende „Brüder“ mit Handschlag begrüßt. Als Info für uns Ungläubige wird der Altersdurchschnitt der Moslems in Deutschland eingeblendet:

Bei der Moschee angekommen, erklärt Abdul Eva, dass sie durch den Fraueneingang gehen muss. Eva hat nichts dagegen einzuwenden und holt dabei – schön völlig automatisiert – ihr Kopftuch aus der Tasche.

Drinnen kriegt Eva erklärt, dass sie nach oben auf die Frauenempore muss. Ein bisschen darf sie aber noch unten bleiben und bekommt unter anderem erklärt, dass man den Koran nicht einfach anfassen darf.

Eva tut dann ganz verschwörerisch und emanzipiert und geht nicht auf die Empore, sondern setzt sich hinten in die Moschee:

Danach werden die „Erlebnisse“ im Studio mit Kübra und der anderen „Bio-Deutschen“ besprochen. Dabei kommt heraus, dass Kübra grundsätzlich jeden Körperkontakt zu anderen Leuten meidet und das Schwierigkeiten auf Parties mit „Bio-Deutschen“ macht. Die beiden „Bio-Deutschen“ sind erstaunt, wie sehr die Religion Kübras Leben beherrscht und stellen fest, dass sie außer Taufe und Kommunion wenig mit religiösen Riten konfrontiert wurden. Dann kommt die Sprache unweigerlich auf den Mohammed-Film. Die „Bio-Deutschen“ erwarten, dass Kübra sich ausheult, aber sie erzählt stattdessen von einem Imam, der von Land zu Land getourt sei, um die Leute aufzuwiegeln.

Schnell unterbricht eine „Bio-Deutsche“, um zu ergänzen, dass ja „auch von der christlichen Seite provoziert“ worden sei. Welche Kirchengemeinde das gewesen sein soll, verriet sie nicht. Dann wurde vorgetragen, welche Assoziationen das Thema Islam weckt, was die eine „Bio-Deutsche“ so kommentierte: „Da wird also schon mit den ganz großen Vorurteilen geschossen.“

Wir bekommen die nächste Lektion erteilt:

Was wütender Moslem-Mob anrichtet, ist anscheinend nebensächlich. Dass eine Handvoll Moslems zwei Hochhäuser in Schutt und Asche legten, längst vergessen. Dann kommt Markus Schäfert vom bayerischen Verfassungsschutz zu Wort. Er zählt auf, was die Salafisten in Deutschland wollen: Gottesstaat, keine Gewaltenteilung, kein Parlament, Abschaffung des Rechtsstaats und der Gleichberechtigung. Nur noch Gottesgesetz. Die „Bio-Deutsche“ brennt darauf, ihn unterbrechen zu können: „Die haben Korane verteilt – das hört sich doch friedlich an!“

Der Verfassungsschützer dröselt die Salafisten politkorrekt in „politisch“ und „dschihadistisch“ auf und meint, dass die politischen, aber nur vordergründig nichts mit Gewalt zu tun hätten. Er erzählt von Solingen und Bonn. Die „Bio-Deutsche“ muss also schnell wieder unterbrechen: „Was sind das für Leute? Sind das Deutsche?“ Sie ist beruhigt zu hören, dass es deutsche Konvertiten gibt und viele Salafisten Deutsch sprechen. Puh, das war knapp. Dann will sie was über den Internet-Dschihad wissen. Während Markus Schäfert über die Gefährlichkeit – gerade auch für Jugendliche – aufklärt, gibt es die nächste islamkonforme Unterweisung:

Dann darf die hochorthodoxe Kübra wieder ran, um über „liberalen Islam“ zu reden. In England sei das alles viel fortgeschrittener. In Deutschland würde der fundamentale Islam überwiegen. Dazu werden dann „liberale Surftipps“ eingeblendet. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Kübra bei der taz die Kolumne „Das Tuch“ betreibt, was ja so ziemlich das Progressivste ist, was man sich überhaupt vorstellen kann.

Die keusche Kübra sagt, dass sie nach jahrelanger Verteidigung ihres Kopftuchs nun ihr Kopftuch gegen die Burka verteidigen müsse. Dagegen ist der Kleiderstress der beiden „Bio-Deutschen“ sicherlich peanuts. Dann wird Eva wieder losgeschickt.

Sie soll in eine Moschee, wo Jugendliche vor Radikalisierung bewahrt werden sollen:

Ein bärtiger Jüngling erklärt Eva unter der Obhut des Imams, was „Islamophobie“ sein soll: Unwissen! Zwangsheirat und Ehrenmord würden die Leute mit dem Islam verwechseln. Das sei aber „von der Tradition“. Ein anderer erklärt: „Jeder Muslim ist ein Salafist.“ Kann also Salafismus was Schlimmes sein? Der Prediger mit den Gebetsbeulen an der Stirn macht Eva eindringlich klar, dass es nur ganz wenig Gewalt-Salafisten geben würde.

Einsplus blendet die Zahl „100“ ein.

Zurück im Studio behauptet die „Bio-Deutsche“, die Angst vor dem Islam würde geschürt werden. Und zwar von „populistischen rechten Deutschen“. Kübra nickt zustimmend und schwärmt wieder von England, wo „die Blicke auf der Straße anders“ seien.

Dort hätte Kübra sich schon nach zwei Wochen heimischer gefühlt als in 20 Jahren in Deutschland. Die beiden „Bio-Deutschen“ machen noch betroffenere Gesichter als ohnehin schon. Es werden Zahlen eingeblendet: 4,3 Mio Muslime in Deutschland, 1,6 Mio Muslime in England. In London würde ihr Pass am Flughafen von einer kopftuchtragenden Frau kontrolliert werden. In Deutschland sei ein blonder, blauäugiger Mann dafür zuständig. Unser Staat würde zu wenig Multikulti ausleben.

Seehofer wird eingeblendet wie er sagt: Multikulti ist tot!

Die eine „Bio-Deutsche“ fragt gegen Ende leicht gelangweilt: „Islamkritik muss trotzdem gehen, oder?“ Kübra macht ein paar Friede-Freude-Eier-Bemerkungen über die stetige Verbesserung des Islam und das Thema ist abgehakt.

Die beiden „Bio-Deutschen“ meinen, sie hätten nun keine Angst mehr vor dem Islam und die eine verspricht: meine nächsten drei Freundinnen tragen Kopftuch – das verpreche ich hiermit hoch und heilig!

Links zu dem angepriesenen Imam: Bild über Ferid Heider, Ferid Heider in Aktion (Video), Studie über Demokratiegefährdung in Berlin-Mitte

Die Sendung mit Kübra, Abdul und den beiden „Bio-Deutschen“:

Kontakt:

ARD einsplus
Südwestrundfunk
Anstalt des öffentlichen Rechts
Neckarstraße 230
70190 Stuttgart
Telefon: 0711/929-10
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Video: So grausam ist Halal-Schlachtung!

Dieses Video zeigt wieder einmal, wie grausam die Halal-Schlachtung ist. In einem Raum stehen (und liegen) etwa ein Dutzend Kamele. Diese armen Tiere müssen mitansehen, wie der Schlächter einem ihrer Artgenossen nach dem anderen den Hals durchschneidet. Allmählich sacken sie zusammen und verbluten elendig langsam und zuckend auf dem Boden. So etwas passiert aber nicht nur in islamischen Regionen – dieser Wahnsinn wird auch in deutschen Schlachthöfen durchgeführt. Mit der „Sondererlaubnis“ wegen seltsamer religiöser Bestimmungen, die vor eineinhalbtausend Jahren in die Welt gesetzt wurden. Es muss endlich Schluss sein mit all den Erlaubnissen für Grausamkeiten im Rahmen einer sonderbaren Auffassung von „Religionsfreiheit“.

(Von Michael Stürzenberger)

Warnung: Dieses Video ist absolut nichts für Tierliebhaber. Die bedauernswerten Kamele drücken sich in Todesangst an die Wand, während einem nach dem anderen das Blut aus der Kehle läuft.

Eines versucht sich verzweifelt gegen den grausamen Tod zu wehren..

Aber es nützt nichts – das Ende kommt langsam und qualvoll..

Welcher Gott sollte das seinen Geschöpfen antun wollen?

Das ist alles nur noch krank. Solche Videos sollten Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und all die anderen, die auch diese Ausnahmegenehmigungen für betäubungsloses Schächten aus „religiösen Gründen“ befürworten, ganz ansehen. Sie sollen wissen, was sie tun:

Kontakt zur Landwirtschaftsministerin:

» ilse.aigner@bundestag.de

(Spürnase: Melanie Villgrattner, PI Innsbruck)




Antikapitalisten in kapitalistischer Krise

In der DDR war sie die meistgelesene Zeitung und Zentralorgan der SED-Parteijugend FDJ. Heute fristet sie hingegen eine Nischenexistenz im Bahnhofsbuchhandel – und auch damit könnte es bald vorbei sein. Denn die kommunistische Tageszeitung „Junge Welt“, die sich ob ihrer Erwähnung in den jährlichen Verfassungsschutzberichten rühmt und vor einiger Zeit auf der Titelseite für den Mauerbau bedankte, steckt in einer Existenzkrise. Geschäftsführer Dietmar Koschmieder ruft die eigene Leserschaft daher in der morgen erscheinenden Samstagsausgabe dazu auf, in den nächsten zehn Wochen für neue Abonnements zu sorgen – sonst stehe das Marxistenblatt mit einer verkauften Auflage von nach eigenen Angaben 17.000 Exemplaren vor dem Aus.

Der Branchendienst „Kress“ schreibt:

„Das weitere Erscheinen der ‚jungen Welt‘ ist akut bedroht“: Mit diesem Satz läuten die Mitarbeiter von Verlag und Redaktion der Tageszeitung ihren Brief ein, den sie an ihre Leser verschickt haben. Das linke Blatt habe mit „existenziellen ökonomischen Problemen zu kämpfen“, heißt es darin weiter.

Nach eigenen Angaben hat die Tageszeitung in diesem Jahr bereits 100.000 Euro Verlust gemacht und rechnet bis zum Jahresende mit einem Minus von 140.000 Euro. Als Gründe werden sowohl die Mehrkosten für Personal und Redaktion sowie Zustelldienste als auch die juristischen Streitereien genannt. Die Abo-Zahlen sowie der Einzelverkauf seien zwar nahezu stabil geblieben, dennoch könne man keine Preisanpassung durchsetzen, weil „die finanzielle Lage potentieller und schon vorhandener Abonnenten schwieriger“ werde.

In dem Brief wenden sich die Mitarbeiter an die Leser mit der Bitte, ein Abonnement abzuschließen, damit die Zeitung weiter erscheinen könne: „Nur wenn wir durch die Einnahmen aus den Abonnements die laufenden Kosten für Erabeitung, Druck und Vertrieb der ‚jungen Welt‘ decken können, stehen Spenden und Genossenschaftsgelder für nötige Investitionen zur Verfügung.“

Sparmaßnahmen seien nicht möglich, ohne die journalistische Qualität zu beeinträchtigen und kämen deshalb nicht in Frage, erklärte Chefredakteur Arnold Schölzel. jW-Geschäftsführer Dietmar Koschmieder gibt der Rettung der Zeitung noch zehn Wochen.

Die „junge Welt“ wurde 1947 gegründet, war Zentralorgan der Freien Deutschen Jugend und eine der auflagenstärksten Tageszeitungen in der DDR. Nachdem die Zeitung 1995 eingestellt wurde, organisierte kurz darauf ein Teil der Redaktion die weitere Herausgabe. Seit 1998 ist das Blatt durch die Genossenschaft LPG junge Welt eG organisiert. Die Auflage beträgt 17.000 Exemplare. Die „junge Welt“ versteht sich als einzige unabhängige linke, marxistische Tageszeitung in Deutschland. Sie wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als „das bedeutendste Printmedium“ der radikalen linken Szene in Deutschland bezeichnet.

Die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ kommentiert auf Facebook:

Trotz der unterschiedlichen politischen Ansichten wäre ein Verschwinden der „Jungen Welt“ dem Pluralismus der deutschen Presselandschaft sicher nicht zuträglich.

Dem können wir uns nicht anschließen – existiert mit dem SED-nahen Blatt „Neues Deutschland“ doch eine Tageszeitung mit ähnlicher Ausrichtung. Der aktuelle Verfassungsschutzbericht des Bundes weiß über die „Junge Welt“ auf Seite 174 zudem zu berichten:

Im Rahmen der Kämpfe für die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft schließt die jW Gewalt nicht aus. Wiederholt veröffentlicht die Zeitung Beiträge, in denen Gewalt gerechtfertigt wird.

Nein, darauf können wir getrost verzichten!




BPE-Bericht vom OSZE-Meeting in Warschau

Dieser Bericht wurde von Elisabeth Sabaditsch Wolff verfasst. Sie war Teil des Teams, das die Bürgerrechtsbewegungen, ACT! For America, Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), die Stresemann Stiftung und die Civil Liberties Alliance (ICLA) vertreten hat.

(Im Original erschienen auf dem Blog der Bürgerbewegung Pax Europa)

Eine ansehnliche Delegation von Repräsentanten des Counterjihad, nimmt zurzeit (24.9.-5.10.2012) an der OSZE-Jahreskonferenz, genannt ’2012 Menschliche Dimension Durchführungs-Konferenz’ in Warschau teil. Auf dieser Konferenz wird in einem Plenum, zusammengesetzt aus Diplomaten der Teilnehmerstaaten (OSZE-Jargon für Mitgliedsstaaten), Repräsentanten von internationalen Organisationen und, besonders wichtig, Vertreter der Zivilgesellschaft, der Stellenwert der Menschenrechte in der OSZE- Region diskutiert. (Die OSZE ist die “Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa”, früher auch bekannt als KSZE oder Helsinki-Konferenz.)

Die Leser sollten sich des hohen Status gewahr sein, den der Zivilgesellschaft in der OSCE gewährt wird, ein Status, der in keiner anderen internationalen Organisation weltweit eingeräumt wird. Wir genießen vollkommene Gleichstellung mit den teilnehmenden Staaten, das bedeutet, wir haben das Recht zu sprechen; tatsächlich werden sogenannte “Interventionen” im Plenum gefördert, die diplomatischen Delegationen haben das exklusive Recht zu Antworten.

Das letzte Mal besuchte ich im Jahr 2009 ein HDIM Treffen, danach wurde ich den österreichischen Behörden gemeldet und für die folgenden zwei Jahre in ein Gerichtsverfahren verwickelt, wie die meisten von Euch wissen. Eine Delegation von ICLA war im letzten Jahr anwesend.

Hier sind einige Beobachtungen von der gestrigen Veranstaltung mit dem Titel “Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Glauben”.

1) Gegen alle Erwartungen war die Rednerliste voll, aber nicht überladen. Jeder, der etwas zu sagen hatte, bekam eine Chance zu sprechen. Das wurde von Vertretern von ICLA, BPE, ACT! For America 5280 Koalition und der Stresemann Stiftung wahrgenommen.

2) Interessanterweise trug die Vorsitzende einen islamischen Schleier. Während offensichtlich Moslems hier den wichtigen Vorsitz inne hatten, so hätte man doch zu Recht verlangen können, dass sie während dieser Zeit ihren persönlichen religiösen Glauben zurückstellen und die Funktion in der OSCE neutral erfüllen würden.

3) Die Repräsentanten der OIC (COJEP, Europäische Moslem Initiative für soziale Zusammenhalt) sprachen hier, wie auch eine Dame von CAIR-CANADA. Die Botschaft war immer die gleiche: “Wir sind hier, wir wollen Sonderrechte, es mag Angst geben, aber die ist unbegründet und ein klares Zeichen für Islamophobie, der begegnet werden muss – da sie eine Gefahr für den Weltfrieden ist.”

4) Wir waren sprachlos als wir Bashy Quraishy hörten, ein Vertreter der EMISCO, der etwas, was wir als nur leicht verschleierte Drohung interpretierten, in seiner Rede aussprach: “Wenn die Dämonisierung des Islam nicht aufhört, ist das eine Gefahr für den Weltfrieden”. Wir haben diese Bemerkung gefilmt.

5) BPE und ICLA antworteten auf diese Drohung, ihre Besorgnis äußernd, dass das Plenum und die OSCE der falsche Ort für Drohungen sei und dass dieses Verhalten zurückgewiesen werden muss.

6) Die Europäische Moslem Initiative für soziale Zusammenhalt betrat anschließend die Bühne, pickte sich BPE heraus indem sie behaupteten wir würden Lügen über den Islam verbreiten. Der Sprecher war extrem wütend und ich war froh, dass wir im Plenum waren, denn ich konnte fühlen wie sich der Zorn im gesamten Raum verbreitete. Die OIC Seite hatte offensichtlich nicht erwartet sich in der Defensive wiederzufinden.

7) Das ist eine der wichtigen Beobachtungen, die wir gestern machten: es fand eine Gezeitenwende statt. Die Freiheitsliebenden sind nicht länger mehr in der Defensive; das Gegenteil trifft zu. Die OIC Seite war isoliert: der Counterjihad erfuhr viele unterstützende ‘Daumen hoch’ Gesten. Wir fanden neue Verbündete.

8) Zuletzt, war ich mehr als überrascht, ein Mitglied von MPAC die Bühne für die US Delegation betreten zu sehen. Seit wann repräsentiert MPAC die US Regierung? Und mit diplomatischem Status! Das ist falsch und empörend. Wir bitten unsere Freunde im US Repräsentantenhaus dagegen einzuschreiten.

Mit der US Verfassung auf der Kippe und dem ersten Verfassungszusatz unter der Bedrohung der moslemischen Forderung der Kriminalisierung der “Islamophobie”, war es bizarr die US Delegation das Gespenst im Raum ignorierend, durch die Beschäftigung mit LGTB Angelegenheiten als “Verteidiger des Pluralismus” posieren zu sehen.

Auch wenn ich es verabscheue diese Worte zu verwenden, meine Schlussgedanken sind folgende: Die Schlacht hat begonnen. Die beiden Seiten – die Verteidiger der Freiheit und diejenigen, die den Tod und die Unterwerfung lieben – stehen nun in direktem Gegensatz zueinander.

Mögen die Kräfte des Guten im Menschen sich durchsetzen. Nichts weniger verdienen unsere Kinder.

Mit Dank an EuropeNews für die Übersetzung

Alle Empfehlungen der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA an die OSZE anlässlich dieser Konferenz findet man auf der Web-Seite der OSZE (engl.)

Weitere Berichte (engl.) und Videos auf der Web-Seite von ICLA

Der Begriff Islamophobie muss definiert werden: hier

ICLA hilft mit Pro Scharia & Anti Israel Intentionen der US Regierung zu entlarven: hier

Ein Bericht von der offiziellen Zusatzveranstaltung von BPE und ICLA über “Blasphemiegesetze und Meinungsfreiheit” am 2. Oktober folgt noch.

Siehe auch:

» Center for security policy: International pro-freedom organizations champion individual liberty and human rights at key European conference


(Foto oben: Die sieben Teammitglieder v.l.n.r. Alain Wagner (Frankreich) ist der Leiter der Stopp Scharia Kampagne und Mitbegründer der International Civil Liberties Alliance (ICLA), David Erzett (Belgien) repräsentiert die International Civil Liberties Alliance (ICLA) Dave Petteys (USA) repräsentiert ACT! For America 5280 Koalition, Felix Strüning (Deutschland) ist Direktor der Stresemann Stiftung – eine Lobby für die Freiheit, Hendrik Raeder Claussen (Dänemark) vertritt die International Civil Liberties Alliance (ICLA), Liz Schmidt (Deutschland) vertritt die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE Österreich), Elisabeth Sabaditsch- Wolff (Österreich) ist im Vorstand der Bürgerbewegung PAX Europa)




Video: Rede von Buchautor Zahid Khan in Bonn

Zahid Khan, Autor von „Die Verbrechen des Propheten Mohammed“, hielt am 29. September auf der Demo von Pro NRW in Bonn-Lannesdorf eine vielbeachtete Rede, von der mittlerweile ein Videomitschnitt in zwei Teilen vorliegt. In einem dritten Video am Ende dieses Beitrags äußert sich Khan in einem Interview zu seinen Eindrücken von der Kundgebung. JETZT mit Abschrift der Rede!

Rede von Khan in Bonn, Teil 1 (wir bitten die schlechte Ton- und Bildqualität zu entschuldigen):

Teil 2:

Abschrift des Textes aus den Videos auf PI; Rede von Herrn Zahid Khan auf der Demonstration von PRO NRW am 29. September 2012 in Bonn:

Herzlichen Dank, meine Damen und Herren. Was ich heute zu Ihnen sprechen möchte: Als ich mein Land verließ, wollten sie Herrn Khan 14 Jahre ins Gefängnis stecken, nur weil er gesagt hat, daß etwas im Islam falsch ist. Ihr könnt in jedes islamische Land gehen, da gibt es keine Freiheit der Meinung. Muslime kommen hierher, sie bekommen die Staatsbürgerschaft, sie können ein Business etablieren und sie können Moscheen errichten wie ein Weltmeister in Deutschland, aber hat jemand danach gefragt, was in den Moscheen abläuft, was da vorgeht?

Ich sage Euch, was in Moscheen geschieht! Moscheen bestehen aus drei Teilen. In einem Teil verkaufen sie Lebensmittel. Im zweiten Teil machen sie Illegales, Business- Geschäfte, im dritten Teil produzieren sie Kinder und hetzen sie auf für Terrorismus in der Zukunft. Sie erzählen ihren Kindern, daß die Demokratie unmoralisch sei. Sie sagen ihren Kindern, daß die Christen in die Hölle gehen werden. Auch, daß die Juden in die Hölle gehen würden. Welche Art von Kindern werden das sein, wenn sie wachsen? Sie werden wie ein Gift und hochgefährlich sein für die Gesellschaft. Der Prophet Mohammed hat zu seiner Lebenszeit gesagt: Ich will die Welt beherrschen mit Macht. Wenn Mohammed länger gelebt hätte, würde er nicht den Heiligen Krieg gestoppt haben, bis er die ganze Welt beherrschen würde. Laß uns sagen: Islam sind Salafisten, Extremismus. Das zweite Element ist: Wer finanziert sie? Das dritte Element ist: Wer positiv sieht, was Salafisten tun!

Aber geht in jedes islamische Land: Ihnen ist nicht mal erlaubt, die Bibel mit sich zu bringen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel für das Land Saudi-Arabien. Salafisten wollen Deutschland wie Saudi-Arabien sehen.

Ich lebe in diesem Land 35 Jahre. Seitdem ich das Buch geschrieben habe „Die Verbrechen des Mohammed“ in 2009 … ist er unter Staatsschutz (Anm.: genießt Personenschutz) jeden Tag bedrohen sie ihn, es ist praktisch nur eine Frage der Zeit, wann sie ihn töten würden.

Die Frage ist, was ist die stärkste Waffe der Muslime? Angst, Angst, Angst!

Ich erzähle Ihnen, was Mohammed gesprochen hat. Mohammed wollte diese Welt beherrschen. Wenn die Muslime in der Minderheit sind, sprechen sie über Frieden. Sie lassen die Zeit verstreichen. Wenn sie in der Mehrheit sind, dann wollen sie fordern, daß die Scharia in dieses Land kommt. 2017, das wird ein schreckliches Umfeld sein in Deutschland.

Wer sind die Salafisten? Salafisten sind praktisch direkt Starkstrom von Mohammed. Als Mohammed gelebt hat, wollte er töten lassen, wer nicht mit seiner Meinung übereingestimmt hat. Die Salafisten sind unveränderlich. Es ist nur eine Frage der Zeit. Schaut nach England. 80 Scharia-Gerichte haben es möglich gemacht, daß Muslime nicht einen normalen Gerichtsprozess durchgehen in England. Wenn die Muslime in Deutschland wachsen, deren Scharia ist ein Gift für die Demokratie. (Beifall) Wenn der Islam in diesem Lande wächst, dann könnt Ihr „Goodbye, Auf Wiedersehen“ sagen zur Demokratie. (Beifall) Und Ihr könnt die Demokratie beerdigen mit Euren eigenen Händen. Denkt darüber nach, daß die Frucht nicht weit vom Stamm wegfällt. Es war Mohammed, die Leute zu inspirieren, daß sie die Welt regieren, beherrschen werden, und wenn sie sterben, dann werden sie ins Paradies eingehen.

Wahrscheinlich wißt Ihr, daß Pierre Vogel und Abu Nagie, dieser Salafist, der die Korane verteilt hat, einen Mordplan gegen Herrn Khan gemacht haben. Sie haben jemand angeheuert und wollten jemand 30.000 Euro geben, um Herrn Khan zu töten. Wohin sollte Herr Khan gehen, wenn er dieses Land Deutschland verlassen würde? Heute wollen sie vielleicht Herrn Khan töten, morgen kann es sein, daß sie irgendjemand töten, der für die Freiheit eintritt. Wir sprechen über Meinungsfreiheit in Deutschland. Und sie erzählen uns, je mehr wir wachsen, umso weniger Meinungsfreiheit gibt es. Was ist eine islamische Scharia? In der islamischen Scharia gibt es 377 Gesetze; nicht EIN Gesetz paßt mit der Demokratie zusammen! (Beifall)

Herr Khan hat in seinem Buch „Die Verbrechen den Prophet Mohammed“ zwölf Integrationspunkte beschrieben. Wenn die Salafisten nicht diesen Integrationspunkten Folge leisten, dann ist es Zeit, die Konsequenzen zu ziehen! Und unsere Stimme hat zu sein, diese zwölf Integrationspunkte haben verankert zu werden.

Auch friedvolle Muslime sollten aufstehen und gegen diese Extremisten vorgehen, eintreten, weil sie in einem schönen Land leben und wir wollen das erhalten. Wo sind friedvolle Moslems? Sie haben die Angst, wie sie verbreitet ist in der deutschen Gesellschaft. Es ist Zeit, daß wir sehr klar sagen, daß Islam und Scharia nicht in diesem Land wachsen sollen! (Beifall) Islam gehört nicht zu Deutschland und Islam gehört nicht zu Europa! (Beifall) Und Islam gehört zu keinem Land, wo die Demokratie etabliert ist! (Beifall)

Viele Muslime haben Herrn Khan E-Mails gesandt und haben mitgeteilt, daß, ob Deutsche wollen oder nicht wollen: Wir werden Deutschland regieren, beherrschen! Sie sagen: Deutschland gehört zu Allah! Und sie sagen: Wir sind Allahs Botschafter! Und sie sagen: Wir haben das Recht, dieses Land zu regieren! Wo wird sich Deutschland hinbewegen? Wohin? Wo werden Deutsche hingehen? Nach Australien? Neuseeland?

Wenn Ihr heute etwas tut, könnt Ihr den Tsunami stoppen! Aber fünf, sechs Jahre später wird uns der Tsunami überschwemmen.

Herzlichen Dank für die Gelegenheit, hier zu sprechen! Wenn Sie mehr wissen wollen, Wahrheit über den Islam, dann haben Sie die Möglichkeit, bei www.khanverlag.de das Buch „Die Verbrechen des Mohammed“ kennenzulernen und weitere Bücher, die Herr Khan veröffentlicht hat und sie werden die wahre Natur von Mohammed kennenlernen.

Interview mit Khan:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern wurde ich von pro NRW eingeladen, auf einer ihrer Demonstrationen als Gastredner teilzunehmen und zum Thema, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, zu sprechen. Persönlich glaube ich genau so wie Martin Luther, daß man, auch wenn man verschiedene Ansichten vertritt, man trotzdem einen Konsens bei Übereinstimmung finden kann. Wenn wir nicht nach Gemeinsamkeiten, nach gemeinsamen Werten suchen, dann kann das dazu führen, daß sich Spannungen aufbauen und man sich in der Gesellschaft streitet. Was mich sehr überraschte, war die Tatsache, als ich nach Bonn kam, daß diese Veranstaltung durch tausend Polizeibeamte überwacht wurde. Und es gab nur 60 Teilnehmer, die friedlich gegen den Islam protestieren wollten. Hier stellt sich die Frage, ob man wirklich für diese 60 Leute 1000 Polizeibeamte benötigt. Und auch erstaunlich war die Tatsache, daß man diese Veranstaltung in ein abgelegenes Industriegebiet gelegt hatte, und die Pollizei hatte die Versammlung so umringt, daß es für unbeteiligte … fast unmöglich war, an dieser Versammlung teilzunehmen. Ich glaube, diese 1000 Polizeibeamten wurden eingesetzt, weil man Angst vor den Muslimen hatte.

Sie hatten aus der bitteren Erfahrung vom Mai 2012 gelernt, als bei der letzten Kundgebung von Pro NRW 29 Polizeibeamte verletzt wurden und zwei sogar mit einem Messer attackiert wurden.

Ich glaube daran, oder ich bin davon überzeugt: Sobald wir Menschen daran hindern, ihre verschiedenen Meinungen über den Islam öffentlich kundzutun, wird diese Situation sich mehr und mehr isolieren, und es wird gefährlicher werden. Islamische Gruppen haben kein Recht zu intervenieren, wenn Menschen, die in diesem Land leben, von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung öffentlich Gebrauch machen. Muslime verkünden öffentlich, daß sie danach streben, die Scharia in unsere Gesellschaft einzuführen und daß sie die demokratischen Werte hier auslöschen werden.

Diese Probleme werden so nicht gelöst werden, sondern sie werden in eine neue Stufe des Krieges führen, wenn wir es nicht schaffen, dem Islam Herr zu werden.

Der Islam hat nichts mit dieser Gesellschaft zu tun, er ist eine fremdeartige Religion und er ist gegen die Rechtsordnung Deutschlands und Europas gerichtet.

Jeder kann sich dieses Video, das jetzt kommt, anschauen und sich selber ein Bild davon machen, was er davon halten soll. Ich danke.

Nun kommt die Ankündigung von Markus Wiener zur Rede von Herrn Khan bei der Demo:

Wir werden nun einen, wie ich denke, sehr interessantenVortrag unseres Ehrengastes Herrn Khan hier haben, ein profilierter Islam-Kritiker, herzlich willkommen. (Beifall) Herr Zahid Khan weiß aus eigener Erfahrung, welche Gefahren mit Islamisten, mit Islam, mit der Islamisierung verbunden sind. Ich bin schon sehr gespannt auf diese Ausführungen und ich denke, er wird uns da sicher auch etwas dazu sagen, was vielleicht nicht immer in jedem Detail der Parteilinie entspricht, aber wir wollen hier ein offenes Mikrophon bieten auf dieser Veranstaltung allen, die gegen die Islamisierung in unserem Land etwas tun wollen; etwas beizutragen haben zu dem Thema.




Grundschüler Süd plus – B, HB, HH minus

Heute wurde ein neuer bundesweiter Vergleich von Grundschulen veröffentlicht. Dafür wurden mehr als 30.000 Viertklässler an über 1.300 Grund- und Förderschulen getestet. Es zeigte sich, daß Bayerns Grundschüler am besten lesen, rechnen und zuhören können. Insgesamt schneiden Schüler aus dem Süden Deutschlands und die Sachsen am besten ab. Erhebliche Probleme in allen Bereichen haben die SPD-Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Das ist nicht neu. Bei allen bisherigen Schulstudien in den vergangenen Jahren, von wem auch immer, kam jedes Mal haarscharf dasselbe heraus. Eher konservativ Beschulte im Süden vorn, linksmodern Beschulte im Norden hinten. Es sei denn, und auch das ist vorgekommen, daß die roten Socken in den Stadtstaaten aus Angst vor den Ergebnissen gleich gar nicht an bestimmten Tests teilgenommen haben.

Auch nicht neu ist, daß solche Studien bereits eine halbe Stunde nach Erscheinen und ohne daß sie gelesen wurden, von den linken Versagern angegriffen und bezweifelt werden. Man habe die Situation Berlins mit den Schülern „mit Migrationshintergrund“ nicht berücksichtigt und so weiter! Leider falsch, ihr analphabetischen „Bildungsexperten“!

Erst mal gilt es festzuhalten, daß beispielsweise in Stuttgart oder Frankfurt die Zahl der Einwandererkinder doppelt oder dreimal so hoch liegt wie in Berlin. Auch in München leben 24% Ausländer, in Berlin um die 13%. Lächerlich, diese Ausrede!

Die Studie, die inzwischen erschienen ist und die jeder selber lesen kann, hat nämlich zusätzlich eine peinliche Rubrik „Großstädte ohne Hamburg, Bremen und Berlin“. Und was lesen wir da unter dem Fach Deutsch beispielsweise (S. 104)?

– Bayern (Spitzenreiter) 515 Punkte
– Deutschland 500
– Großstädte (ohne B, HB, HH) 493
– Hamburg 478
– Berlin 467
– Bremen 463

Auch in anderen Großstädten wohnen Ausländer. Es ist peinlich, wenn das Schlußlicht Bremen 30 Punkte unter dem Großstadt-Durchschnitt rangiert. Die Gründe sind übrigens klar. Es ist das Weglügen von Problemen, das sich selbst Belügen seit Jahren, das Absenken des Niveaus, das Statistikfälschen, wie es Buschkowsky beschrieben hat, das den Problemen wie Schulschwänzen aus-dem-Weg-Gehen. Und notfalls, wenn die Schüler einfach immer noch nicht schreiben können, schafft man die Schreibschrift ab, wie Hamburg das letztes Jahr getan hat!  Und dann bezweifelt man die Ergebnisse!




Nomen est Omen

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

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Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Buschkowsky und die Berliner Polit-Lumpen

Wenn man eine Partei wählt und diese die Wahl gewinnt, sollte man als Bürger annehmen, daß die Gewählten irgendwie zusammenarbeiten. Weit gefehlt. In Berlin – und wahrscheinlich nicht nur dort – besteht Politik und höhere Beamtenschaft aus charakterlich heruntergekommenen Lumpen, die sich gegenseitig anlügen, bekämpfen, sabotieren und niedermachen. Hier ein Beispiel aus dem Buschkowsky-Buch „Neukölln ist überall“, das alle kennen: der Wachschutz an Neuköllner Schulen.

Vier arabische Schüler hatten Bürgermeister Buschkowsky (SPD) die Situation geschildert, und er handelte:

So kamen ein wenig später der Schuldezernent und ich zu dem Ergebnis, dass wir unsere Schulen schützen müssen. Da die Polizei es mit ihrem Personalbestand nicht kann und wir kein eigenes Personal dafür zur Verfügung hatten, blieb nur die Beauftragung eines externen Wachschutzunternehmens. Das schlug in Berlin ein wie eine Bombe. Schwarze Sheriffs an staatlichen Schulen! Die linke SPD in Berlin stand Kopf. Der damalige Innensenator beschimpfte mich ob des Einsatzes von »paramilitärischen Einheiten« an Schulen. Damit würden wir das Gewaltmonopol des Staates untergraben. Das verstanden wir gar nicht. Hatte uns die Polizeiführung doch belehrt, dass der Schutz des Grundstücks Angelegenheit des Eigentümers sei.

Auch das großherzige Angebot, wir sollten doch Kooperationsvereinbarungen mit der Polizei schließen, lief ins Leere. Erstens helfen Kooperationsvereinbarungen nicht gegen einen akuten Angriff, und zweitens gab es die längst. Mit 55 Vereinbarungen standen wir sogar an der Spitze der Berliner Bezirke.

Senatsjuristen prüften alle möglichen Gesetze, ob man Neukölln das nicht verbieten könne. Der Schuldezernent wurde mehrfach in die Gremien des Parlaments einbestellt, um den ketzerischen Plänen abzuschwören. Er hielt es aber mit Martin Luther: »Hier stehe ich und kann nicht anders.«

Wir schrieben damals also den Auftrag aus. Die Firma Dussmann gewann die Ausschreibung. Sie unterschrieb auch den Vertrag. Eine Woche vor Dienstbeginn trat sie überraschend von ihm zurück. Verhandlungen seien zwecklos, das sei eine Anweisung von oben, hieß es.

Wir fanden eine zweite Firma. Diese sagte plötzlich ab, weil sie Schaden von sich und ihren Mitarbeitern abwenden müsse. Sie war stark in die Bewachung der Polizeieinrichtungen in Hessen involviert. Der Verband der Wachschutzunternehmen gab seinen Mitgliedern die Empfehlung, sich nicht um den Auftrag in Neukölln zu bewerben. Es wurde damals an allen Strippen gezogen, um das Projekt zu torpedieren.

Aber wir fanden doch ein Unternehmen, und unter großer Beteiligung der Medienwelt nahm der Wachschutz an Neuköllner Schulen seinen Dienst auf. Nun begann man, die Mitarbeiter zu bespitzeln. Wühlte in ihrer Vergangenheit herum, hinterfragte ihre Ausbildung und suchte nach Schmutz. Es gelang jedoch nicht, die Aktion zu diskreditieren.

Das war in meinem gesamten politischen Leben in Berlin der unappetitlichste und bis an den Rand des Strafgesetzbuches reichende Vorgang, den ich miterlebt habe. Durchgehalten haben wir damals nur, weil es auch uns wohlgesonnene »Maulwürfe« in anderen Ebenen gab.

Eine kleine Ergänzung aus der Sparte Unterhaltung gibt es noch dazu. Die Anzahl der Übergriffe in den Berliner Schulen unter den Schülern oder von außen hereingetragen — war damals recht hoch. Insbesondere die Vorfälle, in denen die Lehrer zur Zielscheibe wurden. Was tat man, um das Thema zu entschärfen? Ganz einfach: Die Meldepflicht wurde so geändert, dass bestimmte Vorfälle nicht mehr unter sie fielen und so nicht mehr in der Statistik auftauchten. Und schon sah die Welt viel friedlicher aus.

Zum Jahresende 2011 mussten wir den Vertrag mit den Wachschützern kündigen. Wir hatten in Folge der Wahlen und des Regierungswechsels keinen beschlossenen Haushalt und somit kein Geld mehr, um einen neuen Vertrag abzuschließen. Es handelt sich um rund 750.000 Euro. Im Jahre 2011 hatten inzwischen 16 Schulen Wachschutz, wobei dieser immer nur auf Antrag der Schule zum Einsatz kam. Er wurde niemandem übergestülpt. Schon am zweiten Schultag ohne Wachschutz kam es in einem Gymnasium zu einem schweren Vorfall mit Drogensüchtigen.

Kurze Zeit später folgte ein weiterer Übergriff: Der einzige deutsche Schüler einer Schule hatte außerhalb der Schule Ärger mit einigen arabischstämmigen Jugendlichen einer anderen Schule, und am Tag darauf kam eine Horde von mehreren Dutzend Jugendlichen in die Schule, stürmte in das Klassenzimmer, räumte die Lehrerin beiseite, zertrümmerte das Mobiliar und schlug den Schüler zusammen. Ein Polizist sagte später, er sei der klassische Opfertyp.

Auf Nachfrage der Medien wurde der Vorfall als Folge einer Schneeballschlacht bagatellisiert, und einige Monate später konnte sich niemand mehr so recht an die Sache erinnern. Insgesamt hat sich die Zahl der Fälle von Störungen durch schulfremde Personen, Vandalismus, Beleidigungen und Tätlichkeiten an Neuköllner Schulen seit dem Ende des Wachschutzes nach Aussage der Schulen wieder deutlich erhöht. Deshalb wird es im neuen Schuljahr ab 2013 in Neukölln auch wieder Wachschutz geben.

Glücklich ist jede Stadt, die keinen Wachschutz wegen solcher Verhältnisse benötigt. Wir haben ihn gebraucht. In den vier Jahren des Wachschutzes gab es nicht einen einzigen Gewaltvorfall in einer Neuköllner Schule, der durch Außenstehende ausgelöst oder verursacht worden wäre. Darüber hinaus können die Wachschützer 400 Fälle belegen, bei denen sie durch ihre Anwesenheit und ihren Einsatz Eskalationen und Gewaltvorfälle verhindert haben. Wenn es Maßnahmen in den letzten Jahren in Neukölln gegeben hat, die nachweislich ihren Zweck erfüllt haben, dann gehört der Wachschutz definitiv dazu.

Nochmals im Klartext: ein SPD-Bürgermeister will einen Mißstand abstellen, und aus rein ideologischen Gründen wird er von den Spitzen seiner eigenen Partei, von Parteifreunden und Untergebenen verleumdet, behindert, sabotiert und heruntergemacht. Firmen werden eingeschüchtert. Die Presse wird eingesetzt, um Verdachtsmomente und Gerüchte zu streuen, Statistiken werden gefälscht, es wird gelogen, daß die Heide wackelt. Und solch einen fiesen Misthaufen von Partei wählen die Bürger und haben keine Ahnung, wie es hinter den Kulissen zugeht. Daß man bei den Wachschützern einzelne Personen mit Neonazi-Verdacht über die Presse fertigmachen wollte, daran kann ich mich noch erinnern. Buschkowsky schreibt ja selber, er sei bis an den Rand des Strafgesetzbuches behindert worden, nur weil er Schüler schützen wollte.

Die äußeren Verhältnisse in Neukölln sind sicher allen PI-Lesern und -Autoren bekannt. Daß sich aber im Hintergrund  innerhalb der eigenen Partei SPD und in der Berliner Verwaltung ein charakterloser, intriganter, linker Haufen von Opportunisten mit widerlichsten Tricks bekämpft, war mir so nicht bekannt. Ursula Sarrazin berichtet dasselbe von Berliner Beamten – kommt noch extra! (Hier die interessante Vorabdruck-Serie des Buschkowsky-Buches in BILD!)




Malmö ist für Juden ein gefährliches Pflaster

Malmö ist seit Jahren für Juden ein gefährliches Pflaster. Vor drei Jahren riet das Simon Wiesenthal Center Juden von Reisen nach Malmö ab. Bei einem Sprengstoffanschlag, der in der Nacht kürzlich auf das jüdische Gemeindezentrum von unbekannter Täterschaft verübt wurde, kamen keine Menschen zu Schaden. Zwar besitzt die jüdische Gemeinde das Recht, den Eingang des Gemeindehauses von Kameras überwachen zu lassen. Ihr Gesuch, die Kameraüberwachung auch auf das Trottoir auszudehnen, wurde von den Behörden der Provinz Schonen aber schon zweimal abgewiesen, wie die Vorsitzende des Jüdischen Zentralrates Posner-Körösi vor der Presse erklärte.

Malmö zählt 300 000 Einwohner, unter ihnen 600 Juden und 70 000 Muslime. Rund 22 000 Muslime wohnen unter misslichen Verhältnissen in den Betonblöcken des Rosengård-Viertels. Dieses Quartier wurde in den sechziger Jahren im Zuge eines Regierungsprogramms hochgezogen, als es galt, in kurzer Zeit eine Million neuer Wohnungen zu bauen. Die Hälfte der Bewohner ist jünger als achtzehn Jahre. In Rosengård kann man leben, ohne mit der schwedischen Gesellschaft in Berührung zu treten, vom Sozialbüro einmal abgesehen. In Herrgården, einer Siedlung des Viertels, die zwischen 5000 und 8000 Menschen beherbergt, gehen lediglich 15 Prozent der Bewohner einer Arbeit nach. «Die Religion regelt ihr ganzes Leben», schreibt der Soziologe Aje Carlbom, der drei Jahre in Rosengård lebte. Nach Fabrikschliessungen drängten schlecht ausgebildete Muslime auf den Arbeitsmarkt. Die Religion vermittelt ihnen Stolz und Würde.

(Lesen Sie den Rest in der NZZ! PI hat das antisemitische, moslemische Malmö schon x-mal thematisiert.)




Lotto-Mörder Nürnberg: Sid Ali C. und Rachid C.

In den frühen Morgenstunden am Karsamstag 2011 wurde die 76-jährige Frieda H. in ihrem Lotto-Laden im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl wegen 130 Stangen Zigaretten brutal beraubt und erwürgt. Der Fall ist jetzt nach eineinhalb Jahren vor Gericht (Foto). Die Täter sind laut Staatsanwalt Sid Ali C. (damals 16) und sein 12 Jahre älterer Bruder Rachid C.! Der Ältere ist ein gefährlicher Intensivtäter mit mehreren Überfällen. Wieder einmal Ausländer, die man ins Land gelassen hat. Sicher ist, für Frieda H. gab es keine Lichterkette und es wird auch keine Gedenktafel für sie angebracht oder sogar ein Platz umbenannt. 

Auch zu beachten beim Fall ist die Jugend der ausländischen Straftäter und das Alter deutscher Opfer. Buschkowsky schreibt in seinem neuen Buch über Neukölln, daß die Opfer der Kriminellen dort an erster Stelle junge Männer, also teilweise sie selbst sind, und an zweiter Stelle alte (deutsche) Frauen. Zur Zeit tagt gerade wieder ein Demographiegipfel in Berlin. Die CDU empfiehlt mehr Einwanderer. Hier ein paar Links:

» Lotto-Mord: die Angeklagten schweigen!
» BILD: Lotto-Omi (76) erwürgt!
» Parallelfall in Stuttgart: 14-jähriger Bosnier prügelt 78-Jährige krankenhausreif
» BZ: So jung, so böse! Teens überfallen Frau (80)




Video: Im Gespräch mit Susanne Zeller-Hirzel

Susanne Zeller-Hirzel hat am 7. Juli 2012 zusammen mit acht anderen Patrioten, hauptsächlich von der Bürgerbewegung Pax Europa, die Weiße Rose reaktiviert. Sie war die beste Freundin Sophie Scholls und ist eines der letzten beiden noch lebenden Mitglieder der damaligen Widerstandsbewegung. Damals kämpfte sie gegen die National-Sozialisten und heute setzt sie sich wieder gegen gefährlichen Faschismus ein, und zwar den des Islams und des Linksextremismus. Wir hatten Susanne bereits im Jahr 2010 bei der Gedenkveranstaltung der Bürgerbewegung Pax Europa zum islamischen Terror von 9/11 in Stuttgart getroffen und mit ihr am Rande der Kundgebung ein ausführliches Gespräch geführt. Es ist ein eindrucksvolles Dokument der Zeitgeschichte, denn sie erzählt viel über die damaligen Ereignisse um die Weiße Rose.

(Von Michael Stürzenberger)

Diese mutige Frau, die im August 91 Jahre alt wurde, ist ein Vorbild an Mut, Engagement, Einsatzbereitschaft, Lebensfreude und Stärke. Mit ihrem Kampfeswillen erhält die Weiße Rose wieder neue Bedeutung und Sinn. Hier das Video aus Stuttgart:

Die Freundschaft mit der Bürgerbewegung Pax Europa, in der sie auch Mitglied ist, besteht übrigens schon einige Jahre. BPE-Geschäftsführer Conny Axel Meier interviewte sie bereits im September 2009 nach einem Fragenkatalog, den ihm Kendra Adams, Mitbegründerin der amerikanischen Organisation „Stop Islamization of America“ (SIOA), geschickt hatte. Vorausgegangen war der Artikel von Adams „Abandoning Sophie Scholl and the White Rose“ (Das Verschwinden von Sophie Scholl und der weißen Rose), in dem sie aufzeigte, dass die Lehren aus der Geschichte nicht wirklich gezogen werden, weder in den USA noch in Europa.

Im Frühjahr 2010 hatten wir mit Susanne Zeller-Hirzel auch ein Video-Interview geführt, in dem sie auf ihre überaus kritische Einstellung zum Islam eingeht. Ihren Widerstandsgeist brauchen wir im Deutschland des Jahres 2012!

(Kamera & Videoschnitt: Manfred Schwaller; Fotos: Roland Heinrich)




Kommentare aus Versehen gelöscht

Gestern wurden wieder viele Kommentare unter den Artikeln gelöscht. Das war ein Versehen. Die türkischen Hacker neulich hatten Gastbeiträge gelöscht. Es gelang unserer Technik, sie wiederherzustellen. Dabei waren auch die Kommentare unter den Gastbeiträgen gelöscht worden. Als unsere Technik versuchte, auch diese wiederherzustellen, löschte sie versehentlich die Kommentare von gestern. Glück im Unglück. Wir hatten nämlich auch erstmal wieder die Hacker in Verdacht. Entschuldigung, und die Hoffnung, daß nun wieder alles rundläuft!




Petition gegen Beschneidung

Gestern Nacht sendete n24 um 23:10 Uhr ein 30-minütiges Special zur Beschneidung mit Michel Friedman, der Moslems, Juden, Nichtbeteiligte und einen Arzt dazu befragte. Es scheint also zu diesem Thema noch längst nicht alles gesagt zu sein. Mitte September kam in dem taz-Artikel „Im Bett mit und ohne“ ein Mann zu Wort, der vorher und nachher gut vergleichen kann. Er wurde als Erwachsener beschnitten, nachdem sich seine damalige jüdische Freundin das gewünscht hatte. Der Bedauernswerte kann von schlimmen Schmerzen und einem entscheidend veränderten Sexualleben berichten.

(Von Michael Stürzenberger)

Die seltsame Politik des Berliner Justizsenators Heilmann, der die Beschneidung von Babys und Kleinkindern erlauben möchte, kommentierte Journalistenwatch-Chefredakteur Thomas Böhm in einem herrlich süffisanten Offenen Brief. Und nun liegt auch eine Petition vor, um klarzumachen, dass in Deutschland das Grundgesetz und die körperliche Unversehrtheit von Kindern Vorrang vor uralten religiösen Bestimmungen haben sollte. Und zwar für alle.

Ziel dieser Petition ist der Beschluß eines Gesetzes des Verbotes der religiösen Beschneidung vor dem Alter der Religionsmündigkeit gemäß § 5 Gesetz über die religiöse Kindererziehung vom 15.07.1921, also mit Vollendung des vierzehnten Lebensjahres, ggf. mit der Feststellung, dass eine Einwilligung der Personensorgeberechtigten (mit jüdischer oder muslimischer religiöser Begründung) dem Kindeswohl gemäß §§ 1631, 1666 BGB wegen Verstoßes gegen Art. 2 Abs. 2 Satz 1/ körperliche Unversehrtheit sowie Art. 2 Abs. 1/ sexuelle Selbstbestimmung Grundgesetz widersprechen würde.

In einem solchen Verbot würde kein Verstoß gegen die Religionsfreiheit gem. Art. 4 Abs. 1 und 2 GG liegen, bzw. dieses Recht muß gegenüber höherrangigen Rechtsgütern des Kindes zurücktreten.

Begründung:

A. Beschneidung als Ausprägung der Religionsfreiheit (Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG) incl. Freiheit der Religionsausübung (gem. (h.M.) als ein kombiniertes Recht – forum internum + forum externum):

– ob es Freiheit der Eltern (d.h. incl. Elternrecht auf Erziehung gem. Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG)

– oder (so eine Meinung/ Freeman: A child´s right to circumcision, British Journal of Urology International 83 [1999], 74 ff. m.w.N.) das Recht des Kindes selbst

– oder als Ausprägung der kollektiven Religionsfreiheit ein Recht der jüdischen und muslimischen Gemeinschaft (i.V.m. Art. 19 Abs. 3 GG) gesehen wird – dies zu differenzieren dürfte der Rechtswissenschaft überlassen bleiben – festzustellen sind einige Aspekte:

1. Weder im Judentum noch im Islam ist die Beschneidung religionsbegründend sondern nur religionsbestätigend:

– S. Putzke, FS für Herzberg, 2008, S. 701; hierzu Raack/Doffing/Raack, Religiöse Kinder-erziehung, Recht der religiösen Kindererziehung, 2003, S. 59 und 131; zum Erwerb der Mitgliedschaft in der evangelischen und römisch-katholischen Kirche sowie einer jüdischen Kultusgemeinde List, BB 1997, 17 (19) und auch schon Gideon Becher: Beschneidung der Israeliten, 1845, S. 7 [BSB Jud. 9 d, Volltext im Internet])

– die religiöse Zugehörigkeit zum Judentum ergibt sich aus der jüdischen Religionszugehörigkeit der Mutter

2. Die Grundrechte und Menschenrechte sind primär Individualrechte

Eine Konzeption von Gruppenrechten, die einer Gruppe Rechte an den Angehörigen dieser Religion gibt (so eine Konzeption des Judentums, das sogar der jüdischen Religionsbehörde das Recht gäbe, eine Beschneidung zu erzwingen, wenn sie der Vater nicht ausüben will, s. Brecher Gideon: aaO, S. 10) widerspricht dieser Konzeption.

3. Rechtspolitische Argumente (wie Rücksichtnahme auf einen Jahrtausende alten jüdischen Brauch), welche ein religiöses Sonderrecht rechtfertigen würde, wären juristisch zweifelhaft (so Prof. Reinhard Merkel, Mitglied der Ethikrates, in der Sitzung vom 23.08.2012:

„Hier liegt der eigentliche, der schwierigste normative Konflikt. Und dieser Konflikt zwingt ebenfalls zu einer Abwägung: einer rechtspolitischen. Das Problem allein nach positivrechtlichen Kriterien zu beurteilen, griffe zu kurz..

Nach welchen Kriterien welcher Vernunft ließe sich das politische Gebot der besonderen Sorge um jüdische Belange in Deutschland mit dem verfassungs- und menschenrechtlichen Gebot abwägen, alle Kleinkinder, auch die jüdischer Eltern, vor erheblichen Verletzungen zu schützen, die ihnen vorsätzlich beigebracht werden? Damit erweist sich das Dilemma als eine Art rechtspolitischer „Notstand“.

B. Im Übrigen würde eine Beschneidung im nicht einwilligungsfähigen Alter der negativen Religionsfreiheit des Kindes (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) widersprechen:

– Religionsabzeichen, gar religiöses „Brandmal“, Stigma, das irreparabel wäre (Wiederherstellungsversuche gibt es, jedoch keine totale Rückgängigmachung möglich) und das Kind äußerlich dem Judentum oder Islam ohne freie Entscheidung definitiv zuordnet oder vorprägt. So sogar der vor kurzem nach Deutschland eingereiste jüdische Rabbi Yana Metzger vor der Bundespressekonferenz: Yana Metzger, jüd. Beschneider und Richter, 21.08.2012 – in Berlin vor der Bundespressekonferenz:

„Ein Siegel, von dem man sich nie verabschieden kann“

„Die Brit Mila, die Beschneidung, das ist ein Bund, ein Abkommen, das jeder Jude hat mit seinem Gott“,

„Das ist ein Stempel, ein Siegel auf dem Körper eines Juden. Ein Siegel, von dem man sich nie verabschieden kann.“

„Damit soll der jüdische Mann selbst an dem verlorensten Ort der Welt daran erinnert werden, dass er Jude ist.“

– Der Eintritt der Religionsmündigkeit ist nach deutschem Recht eindeutig beantwortet: mit Beendigung des vierzehnten Lebensjahres (§ 5 RKEG). Damit darf eine solche Entscheidung von den Eltern mit Berufung auf deren eigene Religionsfreiheit vor diesem Alter nicht vorweggenommen werden.

– Das Recht auf Religionsfreiheit ist ein höchstpersönliches Recht des Kindes und nicht eines der Eltern oder einer Religionsgemeinschaft, die Religionszugehörigkeit eines Dritten zu bestimmen

Weitere Quellen:
Czermak G.: Religions- und Weltanschauungsrecht, 2008; Wähler K.: Interreligiöses Kollisionsrecht, Heymann, 1978; Allenspach, Esther: Schutz von Kindern in neuen religiösen Bewegungen, Zürich 2001; Wyttenbach, Judith: Grund- und Menschenrechtskonflikte zwischen Eltern, Kind und Staat, 2006; BVerfGE 99, 145, 156; 75, 201, 218; u.a.; J. v. Staudingers Kommentar zum BGB, Buch 4, Familienrecht, §§ 1626-163; Anh. zu § 1631: RKEG (Gesetz über die religiöse Kindererziehung vom 15.07.1921); §§ 1631a-1633, Elterliche Sorge 1 – Inhaberschaft und Inhalt; u.v.m.

Hier geht es zur Unterzeichnung der Petition.

(Text der Petitionsbegründung: Hajo F.)

Spannend in dem Zusammenhang ist auch das Gesetz über die religiöse Kindererziehung, in dem übrigens auch das Recht des Kindes auf Religionswechsel ab dem 14. Lebensjahr festgelegt ist. Wie das mit dem Islam wohl vereinbar ist?