Ludwigsburg: Infostand über arabischen „Winter“

Am Samstag, den 3.11.12, informierte die „Aktionsgruppe für verfolgte Christen“ im baden-württembergischen Ludwigsburg über die Situation der Christen in den Staaten des „Arabischen Frühlings“. Dass dem „Frühling“ ziemlich rasch der „Winter“ folgte, konnten die Bürger den zahlreichen Informationsbroschüren, den Stellwänden und aus zahlreichen Gesprächen entnehmen.

(Von AG)

Tunesien, Syrien und Ägypten wurden dabei besonders in den Focus der Berichterstattung gestellt.

Aus aktuellem Anlass sammelten die Aktivisten Unterschriften für die 14-jährige Ägypterin Sara Isaak Almalek (PI berichtete). In  der Petition wird die ägyptische Regierung aufgefordert, gegen Entführungen von jungen christlichen Mädchen und Frauen, Zwangsislamisierungen und den damit häufig einhergehenden  Zwangsverheiratungen entschieden vorzugehen. Kopien dieser Petition gehen u.a. an MdB Volker Kauder, der sich in der Vergangenheit und aktuell aktiv für verfolgte Christen einsetzt.

Die Unterschriftensammlung wird am nächsten Sonntag, dem Weltgebetstag für verfolgte Christen in einer großen örtlichen Gemeinde fortgesetzt.

In weiteren Gemeinden der Region werden an diesem Tag Unterschriftenaktionen zu ähnlichen Schicksalen durchgeführt.

Außerdem wird deutschlandweit in über 1000 Gemeinden am 11.11.12 über die Situation der Christen weltweit informiert. Initiator ist in diesem Fall Open Doors.

Auf einer Tafel wurde auch über die Vorstufe von Verfolgung, die Diskriminierung von Christen informiert. Zwei Beispiele aus Europa: Ganz aktuell beklagt Kardinal Puljic: „Während dutzende von Moscheen in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo gebaut worden sind, wurde keine Baugenehmigung für christliche Kirchen gegeben“. Der Kardinal selbst wartet schon 13 Jahre auf die Erlaubnis, nur eine kleine Kirche bauen zu können.

Auch die jüngste Ankündigung der grünroten baden-württembergischen Landesregierung blieb nicht unerwähnt. Hier im „Ländle“ sollen die Freikirchen raus aus dem Rundfunkrat und statt dessen die Muslime rein.

War noch anfänglich das Interesse dünn, so wuchs die Zahl der Interessierten mit Abnahme des Regens und der Zunahme der Sonnenstrahlen merklich an. Zeitweise standen die Leute an, um sich in eine der drei Unterschriftenlisten einzutragen.

Ein nach eigenen Aussagen evangelischer Herr echauffierte sich über den Begriff des „Arabischen Winters“. Hier würde den Revolutionären Unrecht getan, die eine großartige Leistung vollbracht und sich des Unrechtregimes Mubaraks entledigt hätten. Das Argument, dass in der Folge 45% der Wähler in Ägypten in freien Wahlen der Muslimbruderschaft und 25% den Salafisten ihre Stimmen gaben und somit über 70% radikale, die Scharia befürwortenden Parteien, demokratisch gewählt sind, stieß auch ihm bitter auf. Er argumentierte weiter, dass doch der Kontakt mit Leuten vor Ort die Sicht auf die gute Situation in Ägypten ändern könne. Dass Mitglieder der Gruppe über direkten Kontakt mit Kopten und Muslimen hier und in Ägypten verfügen, ließ ihn nicht von seiner Position abbringen, uns indirekt eine unlautere Haltung gegenüber Muslimen zu unterstellen. Den gedanklichen Sprung, Menschen zu lieben, aber diese Liebe nicht auf ihr Handeln oder ihren Glauben (Islam) zu übertragen, wollte oder konnte er nicht nachvollziehen.

Auch eine Ethik-Lehrerin nahm für ihren Unterricht reichlich Infomaterial mit. Sie erzählte von ihren zahlreichen muslimischen Schülern, die oft ziemlich uninformiert über die Situation in ihren Herkunftsländern sind. Sie betonte: „Es ist an der Zeit, dass das Thema Christenverfolgung in die Öffentlichkeit kommt!“ Dankbar und fest entschlossen, diese Wissenslücken ihrer Schüler zum Thema Christenverfolgung  zu schließen, verabschiedete sie sich.

Die Aktivisten konnten die Erfahrung machen, dass in Gesprächen eine anfänglich ablehnende Haltung in der Mehrzahl der Fälle gedreht werden konnte. Abschließend ist festzustellen, dass überwiegend Zustimmung aus der Breite der Bevölkerung sichtbar wurde.




Abrogation im Islam, ein seltsames Ding

Oftmals wird die Abrogation im Islam von hiesigen Moslemvertretern bestritten oder zumindest ignoriert. So wird ständig Sure 2, Vers 256 zitiert: (…) „In der Religion gibt es keinen Zwang (d.h. man kann niemand zum (rechten) Glauben zwingen).“

(Von felixhenn)

Und auch der folgende Vers, Sure 2, Vers 257:

(…) „Gott ist Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Ungläubigen aber haben die Götzen zu Freunden …“ (…)

Die späteren Suren, die die Freiheit im Glauben nicht mehr so gegeben sehen und als Grundlage zur Christenverfolgung dienen, werden dann immer verschwiegen. Es wird dann so getan, als ob es die Abrogation nicht gäbe, die in Sure 2:106 festgeschrieben wurde:

(…) Wenn wir einen Vers (aus dem Wortlaut der Offenbarung) tilgen oder in Vergessenheit geraten lassen, bringen wir (dafür) einen besseren oder einen, der ihm gleich ist. Weißt du denn nicht, daß Allah zu allem die Macht hat? (…)

Dieses Beispiel zur verheimlichten Abrogation ist jedoch allgemein bekannt und wurde hier schon oft diskutiert.

Es gibt aber noch ein weiteres sehr interessantes Beispiel zur Abrogation, das überhaupt nicht verheimlicht wird und an das sich ein guter Moslem zu halten hat, der Wein.

Sure 16:67:

(…) „Und (wir geben euch) von den Früchten der Palmen und Weinstöcke (zu trinken), woraus ihr euch einen Rauschtrank macht, und (außerdem) schönen Unterhalt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Verstand haben.“ (…)

Hört, hört, lest, lest.

Sure 2:219 dann:

(…) „Man fragt dich nach dem Wein und dem Losspiel. Sag: In ihnen liegt eine schwere Sünde. Und dabei sind sie für die Menschen (auch manchmal) von Nutzen. Die Sünde, die in ihnen liegt, ist aber größer als ihr Nutzen. Und man fragt dich, was man spenden soll. Sag: Den Überschuss (von dem, was ihr besitzt)! So macht Gott euch die Verse klar. Vielleicht würdet ihr nachdenken.“ (…)

Das klingt dann für den muselmanischen Trinker schon ein wenig trauriger.

Und hier scheint einer der Gründe für das Umdenken in Sachen Wein zu sein:
Sure 4:43:

(…) „Ihr Gläubigen! Kommt nicht betrunken zum Gebet, ohne vorher (wieder zu euch gekommen zu sein und) zu wissen, was ihr sagt! (…)

Also lallen zu Allah ist nicht erwünscht.

In Sure 5:90 wird man dann ganz konkret und stellt die Trinkerei ab:

(…) „Ihr Gläubigen! Wein, das Losspiel, Opfersteine und Lospfeile sind (ein wahrer) Greuel und Teufelswerk. Meidet es! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergeben. (…)

Die Hadithen werden dann deutlicher. Es sind mehrere Traditionen aus den kanonischen Hadithsammlungen überliefert, die für wiederholtes Trinken die Todesstrafe vorsehen. Im kitab al-hudud von Abu Dawud as-Sidschistani heißt es:

Wenn sie Wein trinken, peitscht sie. Wenn sie nochmal trinken, peitscht sie. Wenn sie nochmal trinken, tötet sie!
(…)

Nachzulesen auf Wikipedia.

Da scheint wohl Mohammed schlechte Erfahrungen mit dem Wein gemacht zu haben, auch wenn er wohl vorher damit handelte. Denkbare Erfahrungen könnten sein: Er konnte nach mehreren Trinkgelagen seinen ehelichen Pflichten nicht mehr nachkommen oder vielleicht hat er auch lallend Allah gepriesen. Denkbar wäre auch, dass seine Mistreiter schwankend und grölend zum Gebet gekommen sind. Was es war, wir wissen es nicht.

Aber worauf ich anfangs hinaus wollte: In der Abrogation legen die Moslemsprecher wohl zweierlei Maß an. Wenn man Mazyek so hört, spricht er ständig davon, dass es keinen Zwang im Glauben gibt, verschweigt aber, dass Moslems sich keine Christen zu Freunden nehmen und die sogar töten sollen, was ja auch heute noch mehr als 100.000 mal pro Jahr geschieht. Würde man ihn aber nach dem Alkoholgenuss fragen, würde er mit Sicherheit darauf bestehen, dass Moslems keinen Alkohol trinken dürfen. Und selbst im Krankenhaus soll alles alkoholfrei sein, auch wenn das schwierig ist.

In den Märchen Tausend und einer Nacht, die oft um die Zeit Harun al Raschids spielen, der so um 800 als Kalif in Bagdad gewirkt hat und im richtigen Leben ein echt übler Zeitgenosse war, wird aber recht oft getrunken. Und sogar der Harun, Chef aller Gläubigen, verfügt über einen guten Weinkeller.

Irgendwie verlogen, oder?




Interview mit den Moscheebesatzern von Poitiers

Am 20. Oktober besetzten ca. 80 jugendliche Aktivisten der „Generation Identitaire“ die Moschee von Poitiers (PI berichtete). In einem Interview mit der Zeitung Nice-Matin äußern sich jetzt erstmals die zwei Chefs der Öffentlichkeitsarbeit der Identitären in Cannes zu der Aktion: Guillaume Delefosse (24, l.) und Romain Brun (20).

Die beiden sind von „Cannes-Identaire“, einer Zweigstelle der politischen Partei „Bloc Identitaire“, die von Fabrice Robert auf der nationalen Ebene geführt wird.

Was wollten Sie uns mit der Besteigung dieser Moschee zeigen?
Romain Brun: Wir waren 79 junge Männer, alle unter 25, davon neun aus Cannes. Für uns ist Poitiers die Stadt, wo die muslimischen Eindringlinge im Jahr 732 aufgehalten wurden. Es ist ein ideales Symbol für die Lancierung der Bewegung „Génération Identitaire“, ein Sammlungspunkt für Identitäre unter 25. Wir wollten darauf aufmerksam machen, dass wir von der Regierung Volksabstimmungen über die Einwanderung und den Bau neuer Moscheen fordern. Die Meinungen der Französen zu diesen Fragen wurde nie eingeholt.
Die Aktion von Poitiers, wo wir unsere Parolen vom Dach verkündet haben, verschaffte uns eine sehr gute Medienpräsenz. Man muss zudem wissen, dass wir die Aktion für 05:30 angesetzt haben, also zu einer Zeit, als niemand vor Ort war. Zudem ist die Justiz gegen keinen Einheimischen von Cannes im Zusammenhang mit dieser Aktion vorgegangen.

Was sind die nächsten Ziele vom „Bloc Identitaire“?
Guillaume Delefosse: Wir organisieren unsere Nationalversammlung am 3. und 4. November in Orange. Dieses Jahr gibt uns die Gelegenheit, 10 Jahre Existenz der identitären Bewegung zu feiern. Diesmal werden alle Nationen Europas auf der Versammlung vertreten sein.

Und auf der lokalen Ebene?
Romain Brun: Wir rufen die Jugend auf, sich in den kommenden Jahren für die Sache einzusetzen, eine Aufgabe, die sich immer schwieriger gestaltet, besonders wenn es ums „Zusammenleben“ geht. Wir denken nicht, dass zwei Völker zusammenleben können. Es gibt immer welche, die die Oberhand für sich gewinnen wollen.
Guillaume Delefosse: Wir verteidigen unsere Identität zu Hause, genauso wie die Identitäten anderer in ihren Ländern. Wir überlegen auch unsere Beteiligung an den Kommunalwahlen, jedenfalls vorläufig nur in Cannes, auch wenn bei uns nichts stillsteht.

(Das Interview wurde geführt von M.L.M. in der Zeitung Nice-Matin via der Facebook-Seite der Cannes-Grasse Identitaire / Übersetzung: Ben)




Saudis zerstören Kultstätten Mekka und Medina

Mekka früher und heute

Das ist sehr irritierend: in den beiden heiligsten Städten des Islam sollen weitere Umgestaltungen vorgenommen werden, die historische Denkmäler zerstören. Schon jetzt sind die islamischen Pilgerstätten in Mekka und Medina baulich überwuchert. Im Bild oben links sieht man in Mekka auf dem Hügel hinter der Kaaba eine historische Festung. Die Festung wurde mit Bulldozern niedergemacht. Dort steht heute der 858 Hotel-Suiten fassende „Makkah Royal Clock Tower„, der mit 601 Metern das zweitgrößte Hochhaus der Welt ist.

Die ganze Welt würde aber schreien, wenn die Israelis ein solches Monstrum an den Pilgerstätten in Jerusalem errichten würden. Nicht nur Gläubige, sondern auch die gesamte historische Wissenschaft würde intervenieren. Man würde von Barbarei und Größenwahn sprechen. Doch haben Sie auch nur ein Wort in unserer Presse über die stattgefundene Verunstaltung von Mekka und Medina vernommen? Und das ist noch nicht alles. Der Wahnsinn geht nämlich weiter. In gigantischem Ausmaß. Weiterlesen bei Zukunftskinder




Wird Tonio Borg der nächste Rocco Buttiglione?

Tonio Borg (Foto l.) ist Maltas Außenminister und soll EU-Kommissar werden. Dazu findet am 13. November eine Anhörung der EUdSSR statt, die wieder ein bezeichnendes Licht auf den linksversifften Brüsseler Wohlfahrtsausschuß werfen dürfte. Borg ist nämlich Katholik und gegen Abtreibungen. Seine sonstigen Ansichten kennen wir nicht. Wir erinnern uns aber an den Italiener Rocco Buttiglione (r.), der 2004 nicht Kommissar werden durfte, weil er Katholik war. Es ist eine unermeßliche Frechheit der EU, Katholiken als Staatsfeinde zu behandeln und dem Islam gleichzeitig den Roten Teppich auszurollen. In einer Demokratie müßte es auch möglich sein, zur Homoehe Ja oder Nein sagen zu dürfen. Aber die Schwulenehe gehört zu den „fundamentalen Rechten der europäischen Union“! Kein Wunder kracht der Laden bald auseinander. 

Wenn es für uns nicht so teuer wäre und hinterher an jeder Straßenecke ein Muezzin vom Minarett schreien würde, könnte man sich zur Belustigung sogar den EU-Beitritt der Türkei vorstellen. Es wäre mit Sicherheit ein Genuß, wie die türkischen Kommissare und Abgeordneten den Sauladen in Brüssel in ein totales Chaos stürzen würden, daß denen Sehen und Hören verginge. Die EU-Bonzen könnten nur noch nach Luft schnappen und Tabletten gegen Herzinfarkt schlucken. Das Schauspiel wäre erste Sahne!




EUdSSR – zere will be not Englisch in 100 yeers

Die EUdSSR-Propagandisten hier werden immer dümmer. Auf der „Townhall-Konferenz“ des Nicolas Berggruen Institute on Governance, über die wir neulich schon wegen dem unverschämten Joschka Fischer berichtet haben, wurde anscheinend noch mehr Mist dahergeredet. Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (Foto), der geistig immer inkontinenter wird, sagte, es sei wichtig, daß alle Einwohner Europas in einer Art Umerziehungsverfahren Englisch lernten: „Das muß im Kindergarten beginnen, in den Grundschulen. Dann haben wir es in 20 Jahren geschafft, daß alle Europäer die gleiche Sprache sprechen, ein Vorteil, den uns gegenüber die USA und China haben.“ Natürlich stimmten alle anwesenden Germanen zu, aber keine Angst, das passiert niemals.

Kommissar Oettinger, dessen Englisch furchtbar ist, hatte in Baden-Württemberg Englisch in der Grundschule eingeführt. Ein Problem war, daß die Lehrerinnen auch kein Englisch konnten, also übten sie jede Woche ein anderes Liedchen mit den Kleinen. An den weiterführenden Schulen lachten die Lehrer nur noch. Dabei können auch Abiturienten eigentlich in den meisten Fällen nur radebrechen wie Finanzminister Schäuble: Zere will be no Staatsbankrott! Die Idee, daß man 80 Millionen einfach eine neue Sprache überstülpen kann, ist dumm und grotesk, und dabei müssen wir nicht einmal an unsere türkischen Mitbürger denken.

Dazu besteht die EUdSSR ja noch aus anderen Staaten. England selbst gehört in zwanzig Jahren vielleicht gar nicht mehr dazu, und wer glaubt ernsthaft, daß die Franzosen Französisch aufgeben? Niemals! Die JF braucht sich absolut keine Gedanken machen! Hier was zum Lachen:

Oettinger spricht Oettinger-Englisch:

Papagei Schäuble spricht Schwäbisch-Englisch, was ihm ein Hilfsreferent aufgeschrieben hat:

Furchtbar, dieses Gestackse!




Duisburg: täglich Polizei vor Zigeuner-Hochhaus

Duisburg (RP). Fast jeden Abend gibt es in einem Hochhaus im Duisburger Stadtteil Rheinhausen einen Polizeieinsatz. 300 Menschen aus Rumänien und Bulgarien leben hier. Viele von ihnen wurden bereits straffällig. Polizei und Stadt sind ratlos. In deutschen Gefängnissen gehe es den Straftätern besser als in ihrer alten Heimat, sagt ein Beamter. (Lesen Sie den Rest hier! Daß EU-Bürger nach Duisburg reisen dürfen, ist unbestritten. Es steht aber nirgends, daß man denen umsonst Wohnungen zur Verfügung stellen oder Schulgeld geben muß. Wer gibt mir dort eine Wohnung, wenn ich nach Rom oder Paris will? Alles selbst erfundene deutsche Blödigkeiten!)




Obama 90 Prozent – Romney 3 Prozent

Obama 90% – Romney 3%! Das ist das Ergebnis der US-Wahl in Deutschland. Die WELT meint, solche Prozentzahlen kenne man nur aus Diktaturen, und fragt nach dem Grund und findet keinen gescheiten, vor allem da Obama dasselbe mache wie Bush. Dabei ist es ganz einfach: Obama ist ein Neger! Und die sind alle so arm, unterdrückt und lieb, und die weißen Amerikaner sind alle reich, dumm und rassistisch. Dieses Bild wird von der simplen deutschen Qualitätspresse seit Jahrzehnten gepflegt, und diese Gehirnwäsche ist im vorherrschenden geistesgestörten deutschen Denken höchst erfolgreich, wie man sieht. Das Foto zeigt Obama in Berlin 2008. Mehr Dummköpfe wären zu einer Rede Hitlers auch nicht gekommen.




Liberale Säkular-Islamisten

Wie PI am 21. Oktober berichtete, möchten Krefelder Liberale den islamischen Gebetsruf und das christliche Glockengeläut rechtlich gleichstellen. Denn, so vermögen wir uns als Kinder unserer Zeit hineinzudenken, rechtliche Ungleichbehandlung der Religionen widerspricht der gebotenen „Äquidistanz“ des modernen säkularen Staates allen Religionsgemeinschaften gegenüber. Selbst aber nehmen es diese Liberalen mit der gepredigten Indifferenz nicht so genau.

(Von Theobald Krude)

Liberalen des Schlages Leutheusser-Schnarrenberger geht das eigene christliche Erbe sehr viel mehr unter die Haut, denn es ist ihnen verhasst. Der Eindruck dürfte nicht täuschen, dass in der Summe die Aussagen solcher Liberaler über das Christentum ungleich weniger wohlwollend, anerkennend und verständnisvoll sind als wenn die Rede auf den Islam kommt.

Sie definieren ihren Liberalismus und Humanismus als das Ergebnis eines jahrhundertelangen Emanzipationsprozesses, der gegen das Christentum hat erfochten werden müssen. Feindschaft gegen das dem eigenen kulturellen Genom eingeschriebene religiöse Erbe gehört dort zur liberalistischen Identität. So zuwider ist es ihnen, dass sie instinktiv das Prinzip „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ verinnerlicht haben, weshalb der traditionelle Antagonist des christlichen Abendlandes, der Islam, eine willkommene Gelegenheit bietet, das Christentum in Europa weiter abzuwickeln. Raffiniert wird sich der eigenen Religion weiter entfremdet, indem man sie relativierend mit der fremden gleichstellt, die ihrerseits enthusiastisch, weil jetzt angeblich zu Deutschland gehörend, zum Eigenen erklärt wird.

Wieder einmal zeigt sich, wie sehr der vermeintlich aufgeklärte, in der Selbsteinschätzung dem engen Horizont seiner nationalen-kulturellen Voreingenommenheit erfolgreich entflohene Euro-Weltbürger – sei es der schnorrend-schmarotzende Rucksacktourist, sei es der pseudowissenschaftliche Migranten- und Islamversteher – ohne es zu merken unentwirrbar in seinen abendländischen und christlichen Dispositionen verfangen bleibt:

Denn selbst die Religionskritik hat eine entfernte christliche Wurzel. Aus Vorgaben und Vorprägungen des Islams zumindest, so er denn wie behauptet auch zum prägenden europäischen Erbe gehört, dürfte sich dieser Zug des modernen Europa schwerlich ableiten lassen. Wohl aber aus der dem Christentum eingeschriebenen, autoaggressiven Selbstpolemik. Zur Geschichte des Christentums gehört das Hadern mit sich selbst, die „Selbstgeißelung“, der „Schuldkomplex“. Auf das praktizierende Individuum trifft das nicht mehr zu als auf die kollektiven Lebensäußerungen der Christenheit, deren Pilgerschaft durch die Zeit unablösbar vom Leiden an den Unzulänglichkeiten der geschichtlichen Wirklichkeit von Kirche und christianisierter Gesellschaft begleitet wird, die stets durch das ursprüngliche, hohe Ideal angeklagt werden.

Was heute „gemeinhin“ unter der „Trennung von Staat und Kirche“ verstanden wird, also die Zurückdrängung der (christlichen) Religion auf die rein private Sphäre möglichst ohne öffentliche Vernehmbarkeit, ist weiß Gott (!) Lichtjahre von der traditionellen Lehre der Katholischen Kirche entfernt. Trotzdem ist es auch das Vermächtnis einer Religion, die nüchtern anempfiehlt, dem Kaiser zu geben was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist, sowie einer Kirche, der daran lag, ihre Autonomie gegenüber der weltlichen Gewalt theoretisch zu begründen, dass in Europa die Dualität einer geistlichen und einer weltlichen Sphäre, die nicht aufeinander zurückgeführt werden können, zum Grundbestand politischen Denkens gehört, ohne das auch der moderne Säkularismus, mag er selbst religions- und kirchenfeindlich sein, schwer vorstellbar ist.

Auch das, was „man“ heute „so irgendwie“ unter der Autonomie des Individuums versteht, hat, wie die Unterscheidung der geistlichen und weltlichen Sphäre, seinen christlichen Entstehungszusammenhang zwar überschritten und sich gegen diesen gewandt. Jedoch bleibt selbst der verhasste Ursprung immer noch der eigene Ursprung. Schwerlich wird man ohne Abstriche an der intellektuellen Redlichkeit vom westlichen Individualismus sprechen können ohne auch das christliche Bild einer Erwähnung zu würdigen, in dem der allmächtige personale Schöpfergott sich in seiner ganzen ungeteilten Unendlichkeit bis in die Verbrüderung durch die Menschwerdung hinein jedem Menschen, jeder unsterblichen, personalen Menschenseele zuwendet. Der freien Entscheidung des einzelnen obliegt es, das ausgesprochene Heilsangebot anzunehmen.

Deswegen muss man gewiss noch lange kein Christ werden! Selbst wenn Kritik, Säkularität und Autonomie das Christentum zur notwendigen geschichtlichen Voraussetzung haben sollten, zwänge dies nicht zu ewiger Verbundenheit. Warum sollen diese Werte nicht längst in einem mittlerweile anderen, eigenständigen und säkularen Begründungszusammenhang stehen? Einen Schuss mehr Besonnenheit eingedenk des eigenen Herkommens aber würde Liberalen nicht schlecht anstehen, bevor sie noch den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Im säkularistischen-antichristlichen Eifer ausgerechnet eine Religion aufzuwerten, die keine Kritik zulässt, keine Dualität geistlicher und weltlicher Sphäre kennt und das Individuum rigide dem Kollektiv unterwirft ist doch, ganz liberal betrachtet, eigentlich absurd.

Wie weit die Absurdität schon gediehen ist, davon zeugt jene Justizministerin mit dem unaussprechlichen Doppelnamen. In ihrem Hass auf das christliche Erbe tritt sie einerseits für Homo-Privilegien ein und andererseits für muslimische Feiertage in Bayern (siehe Interview in der SZ). Bei allem Vergnügen an Paradoxien, ineinander umschlagende Extremen oder Knobelaufgaben: Wie soll denn das gehen? Ganz easy! Es müssen alle nur das Grundgesetz anerkennen, dann klappt das schon mit dem muslimischen und schwulen Nachbarn. Vielleicht ist auch das Ausdruck nicht nur der Borniertheit unwissentlich zutiefst eurozentrischer Gutmenschen, die rein gar kein Verständnis für den Islam haben, wie auch eines missverständlich nachklingenden christlichen Erbes: Selig die Einfältigen! Selig die Armen im Geiste!