Widerlich sind Sie, Herr Justizminister Maas!

imageBundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sagte zu BILD über die morgige Pegida-Demo: „Hätten die Organisatoren einen Rest von Anstand, würden sie diese Demonstrationen einfach absagen. Die Opfer haben es nicht verdient, von solchen Hetzern missbraucht zu werden. Jeder hat das Recht zu demonstrieren, aber wie heuchlerisch ist das denn? In Dresden wollen Menschen mit Trauerflor am Arm eben jener Opfer in Paris gedenken, die sie vor einer Woche noch als Lügenpresse beschimpft haben. Es ist einfach nur widerlich, wie die Hintermänner dieser Demos das abscheuliche Verbrechen von Paris jetzt ausschlachten wollen.“

Kommentar:

Widerlich ist hier nur einer, die SPD-Hackfresse Maas, als Justizminister eine totale Fehlbesetzung. Wie kann dieser Vollpfosten behaupten, Pegida habe Charlie Hebdo oder sonst ein französisches Blatt als „Lügenpresse“ betitelt? Es ging immer nur um unsere Medien hier! Und wer da Charlie Hebdo laufend instrumentalisiert, sind Politiker wie Maas und unsere Lügenpresse. Auch die Teilnahme am Trauermarsch in Paris mag zwar geboten sein, ist aber, was Merkel und andere Politiker angeht, ebenfalls eine Instrumentalisierung. Da kommt man wieder staatstragend minutenlang im Fernsehen und gewinnt bei Dummen an Ansehen, obwohl man die Meinungsfreiheit hasst und an Weihnachten gepredigt hat: „Geht nicht zu denen…!“

(Foto oben: Nach dem moslemischen Gemetzel in Paris hat Bundesjustizminister Heiko Maas nichts Besseres zu tun, als die Sehitlik-Moschee in Berlin zu besuchen)




Neuer Herausgeber Jürgen Kaube auch FAZke?

juergen_kaube_ - KopieDer neue FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube (Foto) outet sich auch gleich als typischer Repräsentant der doofen Lügenpresse, dabei wollte er ganz gescheit sein. Irgendein Institut hat in Europa Umfragen gemacht, und man sollte die Moslem-Anteile schätzen. Die Schätzungen der Leute lagen teilweise gewaltig daneben und viel zu hoch. Und was macht  der weltfremde und unterbelichtete Kaube daraus? Ätsch, sagt er, da seht ihr dummen Pegidas, daß von Islamisierung keine Rede sein kann. Dabei beweist diese Umfrage genau das Gegenteil, wie ihm seine Leser gleich unter die Nase gerieben haben!

Wenn in einem Land mit 5 Prozent Moslems die Leute denken, es seien 25 Prozent, dann zeigt dies, welchen Lärm diese 5 Prozent machen, nämlich den fünffachen: Kopftücher, Kaftane, Islam-Konferenzen, Kreuze abhängen, Islam gehört zu Deutschland, Moslems da und da und dort und wieder beleidigt und Burkini und Halal-Kantinen undundund!

Auf solch naheliegende Gedanken kommt der erste Mann der FAZ nicht. Wahrscheinlich sitzen diese Fazkes den ganzen Tag im Büro und Konferenzen und mit gleichgesinnten Hohlköpfen hermetisch abgeschlossen zusammen, die Kinder, falls überhaupt vorhanden, in Privatschulen in England, und in ein Problemviertel verirren sie sich nie.

Kann aber jeden Artikel in FAZ online nur sehr empfehlen, wenn unten Leserkommentare stehen. In diesem Fall sind es sieben Seiten, gleich der erste Leser deckt die Dummheit des obersten FAZke auf!

Ähnlich haben die Leser heute einen FAZ-Artikel über die Regierungsdemo in Dresden mit angeblich 35.000 Teilnehmern zerrissen, auch 7 Seiten Kommentare! Einfach klasse, die Leser!




SZ-Prantl: „Paris-Attentat Anlass für Internet-Kloaken, Koran zu benutzen wie Klopapier“

prantlHeribert Prantl (Foto), Leiter des Ressorts Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, versinkt bei der Diskussion um den Islamterror von Paris in bisher ungeahnte geistige Abgründe. Dass er selber die brandgefährlichen Tatsachen um den Islam konsequent leugnet und sich damit zu einem Kollaborateur einer faschistischen Ideologie macht, ist schon schlimm genug. Aber dass er dann auch noch diejenigen in widerlicher Weise beleidigt, die mutig und faktengestützt die Wahrheit aussprechen, schlägt dem Fass den Boden aus.

(Von Michael Stürzenberger)

Prantl ist ein linksverdrehter Betonschädel, der propagandistischen Giftmüll in die Köpfe deutscher Bürger presst. Man kann nur hoffen, dass sich die Leser der Alpen-Prawda einen Rest gesunden Menschenverstand bewahrt haben, um diesem realitätsentrückten Alt-68er nicht auf den Leim zu gehen. Achtung, Anschnallen – unverdünnter Erguss aus der SZ:

Je suis Charlie: Es ist dieser Satz, neben dem sich die Rechthabereien von politischen Agitatoren ausnehmen wie eine Störung der Totenruhe, wie ein Missbrauch des Andenkens der Ermordeten. Von den Kloaken des Internets, in denen das Attentat ein neuer Anlass war, den Koran zu benutzen wie Klopapier, muss man nicht erst reden.

Man braucht nicht viel Phantasie, um zu wissen, wen er zu den „Kloaken des Internets“ rechnet. Mit Sicherheit vor allem den größten islamkritischen Blog Deutschlands. Die AfD wird in dem wirren Rundumschlag Prantls auch getroffen:

Aber ein Mann mit einer ernst zu nehmenden Vita wie der AfD-Politiker Alexander Gauland hat kundgetan, das Attentat gebe nun der Pegida-Bewegung recht mit ihren Warnungen vor einer „Islamisierung des Abendlandes“ und ihren Forderungen nach einer restriktiven Einwanderungspolitik. Und die Pegida-Bewegung hat verkündet, dass das Attentat zeige, in welche „Verhältnisse“ man mit Muslimen komme; mit ihnen seien keine Demokratie und kein Rechtsstaat zu machen.

Aus Prantl quillt typisch linke Ignoranz, gepaart mit faktischer Ahnungslosigkeit zum Islam und geballter Naivität:

Soziale Probleme in Deutschland lassen sich nicht islamisieren, wie das bei Pegida-Demonstrationen passiert. Und man kann den deutschen Muslimen, wenn sie eine Moschee bauen wollen, nicht damit kommen, dass in Mekka auch keine Kirche steht. Die Muslime in Deutschland können nichts für die Zustände anderswo. Sie können und müssen aber dafür sorgen, dass ihre Religion in Deutschland grundrechtsverträglich gepredigt und praktiziert wird.

Zu PEGIDA faselt er:

Frech ist es gleichwohl, dass die Leute von Pegida, die sonst gegen die „Lügenpresse“ hetzen, den Anschlag auf ein Organ dieser vermeintlichen Kategorie nutzen, um sich in ihrer Hetze bestätigt zu finden. Sie nutzen das Attentat auf ein Organ der Aufklärung, um die Werte der Aufklärung zu verachten. Sie antworten auf den Hass der gewalttätigen islamistischen Fundamentalisten mit Hass gegen die Muslime.

Der Titel des Prantlschen Machwerks lautet „Deutschland muss Vielfalt akzeptieren„. Sein Intellekt reicht ganz offensichtlich nicht, um zu begreifen, dass die gewünschte kulturelle Vielfalt in unserer demokratischen Gesellschaft von der islamischen totalitären Monokultur abgeschafft wird, sobald sie in Mehrheitsverhältnissen ist und dann gemäß ihrer inneren Gesetzmäßigkeiten an die Macht kommen muss. Der ägyptischstämmige Autor und Politologe Hamed Abdel-Samad kontert das Prantelsche realitätsferne Geschwafel mit harten Fakten:

Es war ein Anschlag mit Ansage, und dennoch scheinen alle nun ratlos. Eine Krankheit bricht aus und befindet sich auf dem Vormarsch. Sie heißt islamischer Fundamentalismus. Lange wurde diese Krankheit von Muslimen verharmlost und von westlichen Politikern und Journalisten relativiert. Nach jedem Anschlag und nach den Gräueltaten der IS-Milizen hieß es immer, diese hätten mit dem Islam nichts zu tun. Aus Mangel an Selbstkritik oder aus Angst vor rechtsextremer Propaganda diagnostizierte man die Krankheit immer falsch und verlagerte das Problem woandershin. Mal war es die Machtpolitik des Westens, die für den islamistischen Terror verantwortlich gemacht wurde, mal soziales Elend und Marginalisierung junger Muslime. Diese sind aber nur Brandbeschleuniger, nicht das Feuer.

Terrorismus ist keine Reaktion, sondern Vollstreckung eines politischen Anspruchs, der in der islamischen Theologie eingebettet ist. Es gibt einen Konsens unter fast allen islamischen Rechtsschulen, dass die Beleidigung des Propheten oder die Apostasie mit dem Tode bestraft werden sollte. Charlie Hebdo und davor Theo van Gogh sind da nicht die ersten Opfer. Viele Schriftsteller in den islamischen Staaten mussten dies am eigenen Leibe spüren. In Saudi-Arabien und im Iran wurden bereits mehrere Menschen wegen Blasphemie oder Beleidigung des Propheten hingerichtet. In anderen islamischen Staaten wie Marokko und Pakistan müssen Apostaten und Islamkritiker mit hohen Haftstrafen rechnen.

Abdel-Samads kluger Artikel ist im Kurier nachzulesen. Prantl darf sich hierbei als journalistischer Relativierer angesprochen fühlen. Ein weiterer linker Brandstifter und geistiger Bruder Prantls ist der Dauerknipser und Gesinnungsschnüffler Tobias Bezler, der sich hinter seinem Pseudonym Robert Andreasch versteckt:

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Bezler versorgt gerade die Münchner Medien mit üblen Verleumdungen über PI. In der Abendzeitung wird unter Berufung auf ihn behauptet:

Laut Robert Andreasch vom a.i.d.a. Archiv München gehört die Aktivistin zum Umfeld von Michael Stürzenberger, Chef der rechtsextremen Splitterpartei „Die Freiheit“. Der wurde 2013 wegen Beleidigung eines Polizisten verurteilt, vergleicht den Koran gerne mit Hitlers „Mein Kampf“ und sammelte Unterschriften gegen das Moschee-Projekt Ziem des Penzberger Imams Benjamin Idriz. Er sprach im Oktober auf einer Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten“ in Hannover – und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Seinen Blog „Politically Incorrect“ und die gleichnamige Münchner Gruppierung bewerten die Schlapphüte als „islamfeindlich“, weil „pauschale Ängste“ geschürt und „alle Muslime aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit als Feinde des Rechtsstaates“ verunglimpft würden. Robert Andreasch wird deutlicher: Stürzenbergers Blog sei schlicht „volksverhetzend, rassistisch und antisemitisch“.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit dieses diffamierenden Schmierfinken, das dezidiert pro-israelische und pro-jüdische PI so in den Schmutz zu ziehen. Bezler sollte sich lieber mal um seine linksextremen anti-israelischen Gesinnungsgenossen kümmern, die zusammen mit moslemischen Gaza-Sympathisanten auf der Straße unterwegs sind, unter denen nicht wenige immer wieder „Juden ins Gas“ brüllen.

Man beachte auch die Fotocollage dieses AZ-Artikels: Da wird erwähnt, dass Richter wegen des angeblichen Zeigens des Hitlergrußes während seiner Vereidigung als Stadtrat verurteilt wurde. Aus den zigtausenden Fotos, die Dauerknipser Bezler in seinem Archiv hat, suchte die Abendzeitung dann eines heraus, dass mich beim Deuten zeigt, was man auch bei großer Phantasie mit jener beschriebenen Geste in Verbindung setzen könnte. Durch die Unterzeile der Fotocollage wird die Verwechslung ganz bewusst ermöglicht:

Bereitet den Bagida-Aufmarsch vor: Michael Stürzenberger (l.) – Wettert gegen „Gehirnamputierte“ und zeigte den Hitlergruß: BIA-Stadtrat Karl Richter.

Dann wird noch wahrheitswidrig behauptet, der BIA-Stadtrat Karl Richter sei ein „Kopf hinter PEGIDA“. Wahr ist vielmehr, dass er lediglich zur Teilnahme an der BAGIDA-Demonstration am morgigen Montag in München aufruft, was im Rahmen der Versammlungsfreiheit sein gutes Recht ist. Mit der Planung und Organisation hat er aber im Gegensatz zur Darstellung in der AZ absolut nichts zu tun. Ebenso unwahr ist Bezlers Behauptung, „ein NPD-Funktionär“ sei in die Organisation von BAGIDA eingebunden. Dieses bösartige Gerücht hatte auch die linksextremistische Propaganda-Maschinerie „Antifaschistisches Informations- und Dokumentations-Archiv (a.i.d.a.)“ in die Welt gesetzt, für die Bezler schreibt.

Üble Methoden, die denen der linken national-sozialistischen Hetze des „Stürmer“ nahekommen. Wundert sich noch jemand, dass auf der Straße „Lügenpresse“ gerufen wird? Beruhigend ist aber, dass sich immer weniger Bürger dieses Landes von den linksverdrehten Medien hinters Licht führen lassen. Die Zustimmung für PEGIDA bei den Umfragen spricht eine deutliche Sprache.

Kontakt zu Heribert Prantl:

» heribert.prantl@sueddeutsche.de

und zur Abendzeitung:

» redaktion@abendzeitung.de




FAZke-Agitprop: Assad soll Atomfabrik planen

Der CIA-Propagandamüll kann nicht blöd genug sein, dass ihn nicht der Lügen-SPIEGEL und die FAZkes von der Atlantikbrücke gehorsamst nachdrucken: Assad soll eine geheime Atomfabrik planen! Also Assad steht das Wassser bis zum Hals, Feinde auf allen Seiten und über dem Atlantik, IS-Terror, Bürgerkrieg, Flüchtlinge, Bomben, Anschläge, Tote, unsichere Finanzlage, und die Kräfte seit Monaten bis zum Äußersten gespannt, und was macht er?

Assad geht um die Ecke in einen Supermarkt, wo man Einzelteile für Atomanlagen kaufen kann, ersteht diese für zwei Mark fuffzig, läßt sie in drei Tagen zusammenbauen und hat in sechs Tagen Atombomben im Dutzend, legt diese in seine Interkontinental-Raketen und zündet sie Richtung IS und  Washington. Da müssen wir was tun! Um das zu verhindern, muß Obama jetzt einfach Syrien sofort in Schutt und Asche legen und den islamischen Kopfabschneidern von der ISIS auch Atombomben geben. Wir haben keine Alternative mehr!

Lügenpresse, kann man auch so blöd sein wie ihr und eure Leser für so blöd halten? (Man beachte die Leserkommentare unter dem FAZke-Artikel!)




Die Angst der FAZ vor Pegida

stuttmann_karikaturNach den blutigen Pariser Tagen stellt sich vielen die Frage: wie geht man um mit für manche unangenehmen Wahrheiten, wie begegnet unsere Freiheit dem eingeschränkten Weltbild der Koranhörigen? Derzeit sind auch all jene „Charlie“, die das bisher niemals waren. Die sonst so politisch korrekte Presse bringt Charlie Hebdo-Karikaturen, wobei sich aber kaum einer an Mohammed herantraut. Gleichzeitig werden jene, die den Islam schon davor kritisierten und anprangerten noch schärfer aufs Korn genommen und wie die sprichwörtliche Sau auf eben so einem Niveau durchs Mediendorf gejagt. Aktuell besetzt die FAZ den ersten Platz des Einpeitschers.

(Von L.S.Gabriel)

In der Onlineausgabe vom 9.1.2015, dem Tag des zweiten blutigen Anschlags in Paris, prangt unter dem Titel: „Aufruf der Zeitungsverleger – Wehren wir uns“ eine Karikatur von Klaus Stuttmann, in der die skrupellosen Mörder von Paris den friedlichen Pegida-Spaziergängern gleichgestellt werden.

Was darf Satire? Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky war der Meinung, Satire dürfe alles. Tucholsky gab wohl nicht immer nur Kluges von sich – was die Satire betrifft, hatte er aber bestimmt recht. Denn würden wir diese Zeichnung verbieten wollen, weil sie uns beleidigt, wo wäre der Unterschied zu den Moslems, die sich durch Charlie Hebdos Karikaturen beleidigt fühlten? Aber Kritik muss eben, genauso wie die Zeichnung selber, Platz haben in einer freien Gesellschaft.

Im Normalfall handelt es sich bei Karikaturisten um scharfe Beobachter, die hervorstechende Eigenschaften überzeichnen, um sie zu persiflieren, zynisch oder sarkastisch abzuurteilen. Die meisten zeichnet nicht nur ihr Blick für das Wesentliche, sondern auch ein scharfer Verstand aus. Im Fall dieses Werkes dürfte wohl beides eher weniger ausgeprägt gewesen sein. Denn der hier dargestellte Vergleich hinkt nicht nur gewaltig, er bekommt kein Bein auf den Boden und zielt nur darauf ab, eben der von Pegida zu recht angeprangerten „Lügenpresse“ nach dem Wort zu zeichnen. „Die reden nur! Wir tun was!!“, vergleichen sich da die Mörder mit den „Lügenpresse“ skandierenden Pegida-Anhängern. Nun möchten wir nicht so tief sinken wie Klaus Stuttmann und ihn in seinem Verkennen und Verdrehen der Tatsachen mit den ebenso dummen moslemischen Attentätern gleichstellen. Aber eine gewisse geistige Nähe, zumindest zu den gezeichneten Figuren mit ihrem Schöpfer, ist nicht zu bestreiten, da diese ja, wie offenbar auch Stuttmann, keine Ahnung von den Forderungen und der Intention Pegidas haben.

Stellt sich nun noch die Frage, was war zuerst? Der gezeichnete Satireunfall Klaus Stuttmanns oder die weinerliche Kriminalisierung eines zutiefst basisdemokratischen Mittels, der öffentlichen Demonstration gegen eine fehlgeleitete Politik durch Helmut Heinen.

Zum Unterschied von Satire darf seriöser Journalismus, den die FAZ vorgibt zu produzieren, nämlich nicht alles. Dazu gehört auf jeden Fall dumpfe, nicht fundierte Hetze gegen besorgte Bürger, die vieles, das im Argen liegt, nicht mehr still erdulden wollen und Gehör fordern. Auch der Artikel stellt Pegida de facto auf eine Stufe mit den moslemischen Schlächtern der Mitglieder der Charlie Hebdo-Reaktion. Das ist nicht nur eine bösartige Diffamierung, sondern auch bewusstes Aufhetzen der Leser gegen friedlich demonstrierende Bürger.

Dabei ist es augenscheinlich, dass Heinen der Angstschweiß auf die Tastatur getropft sein muss bei der Vorstellung, dass große Teile der Bevölkerung ihm und seinen gleichgeschalteten Kollegen schlichtweg nicht mehr glauben und somit die Meinungsgefolgschaft verwehren. Denn vielmehr als gegen den islamischen Terror wider die Meinungsfreiheit und alle Nichtmoslems, „wehrt“ er sich gegen Pegida:

„Lügenpresse“ – das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Perfide Propaganda der Pegida-Anführer, Ignoranz und unklare Ängste drohen hier eine üble Allianz einzugehen. Sie versprechen einfache Antworten auf komplexe Fragen. In unserer globalisierten Welt gibt es diese einfachen Antworten nicht.

Wehren wir uns. Beharren wir, Zeitungen und Leser gemeinsam, auch weiterhin selbstbewusst auf der Pluralität der Meinungen und der Freiheit, sie zu äußern.

Heinen hat, wie auch Stuttmann, nicht begriffen, dass es genau das ist, was Pegida unter anderem fordert: Meinungsfreiheit, die Freiheit sagen zu dürfen, was man sieht, was man davon hält, dass man etwas als schädlich für die Gesellschaft erkannt hat, und dass die angebliche „freie Presse“ auch wahrheitsgetreu, ohne politische Einflussnahme über die herrschenden Zustände berichtet. Was das Lügen betrifft, wurde gerade die FAZ schon mehrmals dabei erwischt, gerade wenn es um Pegida geht, aber auch zu anderen Gelegenheiten.

Der Anschlag auf Charlie Hebdo war eine weitere Selbstentblößung des Charakters und der Intention des Islams. Niemand will den Krieg, den diese Hassideologie in unsere Länder getragen hat. Niemand will hier Zustände, wie sie in arabisch moslemischen Ländern herrschen. Sein Leben, seine Freiheit und Kultur zu verteidigen, ist nicht faschistisch, der Angriff auf dieselben aber ist es. Und gegen jene zu agitieren, die das aufzeigen und die herrschende Dhimmitude-Politik gegenüber einer mörderischen Ideologie nicht hinnehmen wollen, ist nicht nur kurzsichtig, selbstschädigend und skandalös, sondern ein Verrat an all dem, was hier seitens der sich „wehrenden Verleger“ angeblich verteidigt werden soll.

Und was Pegida betrifft gibt es auch ein passendes Tucholsky-Zitat:

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.

» redaktion@faz.de




Stuttgart: OB Kuhn hetzt gegen Pegida und AfD

kuhnOB Kuhn von den Grünen (Foto) sprach auf der am 5. Januar stattgefundenen Anti-Pegida-Demo in Stuttgart. In seiner Rede fabulierte er von einem „Stuttgarter Weg“. Darin führte er stolz auf, dass „Flüchtlinge“ meistens in neuen Gebäuden untergebracht werden. „Wo immer das geht, bauen wir neue Gebäude auf“, so Kuhn. Er sprach propagandistisch von einer Willkommenskultur, die angeblich überall auf Gegenliebe stoße.

(Von PI-Stuttgart)

Pauschal bezeichnete er alle Menschen, die in seine Stadt kommen, als Stuttgarter. Er behauptete, dass es nicht von der Verfassung gedeckt sei, wenn Sorgen und Ängste gegen den „Islam als Weltreligion“ gerichtet werden. In diesem Zusammenhang warf er den Pegida-Anhängern einen Angriff gegen die Menschenwürde vor. Er bezichtigte Pegida „niedere Hetze zu betreiben“ und warf der Bewegung vor, aus „rechtsradikalen Neonazis“ zu bestehen.“Machen sie sich nicht zum Mitläufer und Handwerkszeug von rechtsradikalen Neonazis“, warnte Kuhn.

Dann eskalierte der grüne OB vollständig und hetzte gegenüber den drei AfD-Vertretern im Stuttgarter Gemeinderat: „Wer diese Pegida-Bewegung gut heißt, der instrumentalisiert Flüchtlinge und macht sich zum Wegbegleiter von Faschisten, von Neonazis und Rechtsradikalen…“. Eine Islamisierung des Abendlandes nannte er „Quatsch in Reinform“. Kuhn: „Ihr seid nicht das Volk.“

In der Folge verband er politische Felder wie die Energiewende und Feinstaub vollkommen zusammenhanglos mit islamischen Bürgern und verteidigte sie gegen Vorwürfe, die in der Vergangenheit noch nie jemand erhoben hat. Im gleichen Atemzug schob er dann die Wohnungsknappheit hinterher, die nach Kuhn ebenfalls nichts mit dem Thema islamischer Flüchtlinge zu tun hätte. Da widersprach sich der OB allerdings, wenn man seine anfangs angeführten Maßnahmen zur dezentralen Unterbringung Glauben schenken will. Stuttgart muss allein in diesem Jahr ca. 4000 „Flüchtlinge“ aufnehmen. Er sprach von der „Diskriminierung einer Weltreligion“ durch Pegida und echauffierte sich schließlich noch über das in Dresden tausendfach ausgerufene „Wir sind das Volk“. Er widersprach sichtlich erregt: „Nein, ihr seid nicht das Volk“. „Hier in Stuttgart können Hetzer und Rassisten nicht für sich in Anspruch nehmen zu sagen, wir seien das Volk…“. „Alle die hier leben sind Stuttgarter…“. Dann trat er ab, um einem weiteren Redner das Mikrofon zu übereichen, der auch vor irgendwelchen Rechtsradikalen warnte. Wer an diesem Tag in Stuttgart dabei war, musste den Eindruck bekommen, das 4. Reich stünde kurz bevor.

AfD wehrt sich, OB Kuhn fühlt sich gekränkt

In den Tagen nach der Hetzrede von Kuhn regte sich Widerstand von Seiten der Stuttgarter AfD. Die AfD-Stadträte erklärten, Kuhn habe den Weg des zivilen Umgangs mit den demokratischen Parteien in Stuttgart verlassen und sich als „Hetzer“ und „Marktschreier des Linksradikalismus“ gezeigt. Stadtrat Lothar Maier nannte Kuhn in einer Stellungnahme einen „linksradikalen Agitator“ und „Hetzer“. Seine Rede sei eines Stadtoberhauptes unwürdig gewesen. Kuhn habe eine Pegida-Demo, die gar nicht stattgefunden habe, als Vorwand genommen, um die Stuttgarter AfD-Stadträte „als faschistisch zu verleumden“. Wenn Kuhn Erkenntnisse über Verbindungen der Stuttgarter Stadträte zu Pegida habe, solle er sie „gefälligst auf den Tisch legen oder beschämt schweigen“, so Maier. Kuhn wehrte sich dagegen in Gutsherrenart, indem er der AfD vorwarf: „Wer einen Oberbürgermeister als Hetzer diffamiert, der vergreift sich im Ton.“ Eine Argumentation, die in der Vergangenheit auch schon Päpste für sich in Anspruch genommen haben, um ihre Unfehlbarkeit zu demonstrieren und zu verteidigen. Zur Sachlichkeit fand Kuhn bis zur Stunde nicht zurück. Dass er sich bei den AfD-Abgeordneten entschuldigt hätte, ist bisher auch nicht bekannt geworden. Selbstkritik scheint nicht zu den Stärken linker Politiker zu gehören, besonders dann nicht, wenn sie in „Amt und Würden“ sind.

SWR im Faktencheck

Der SWR bewies mit seiner kostenlosen Propaganda und den bewussten Fehlinformationen wieder einmal mehr, dass der Ausruf „Lügenpresse“ in vielen Fällen seine Berechtigung hat. Im Vorfeld der Anti-Pegida Demo kündigte der SWR zunächst für den 5.1. wahrheitswidrig eine Pegida-Demo an, um ein Feindbild aufzubauen und in der Folge mehr Menschen für die Anti-Pegida-Demo zu mobilisieren. Es wurde im SWR-Rundfunk am 5.1.15 halbstündlich zur Anti-Pegida Demo aufgerufen. Das Stuttgarter Ordnungsamt gab hingegen bekannt, dass bisher keine Pegida-Demo im Stadtgebiet angemeldet wurde.

Auch im Anschluss an die Anti-Pegida Demo log der SWR weiter und sprach von angemeldeten Pegida-Demos in Stuttgart. Außerdem nannte der SWR falsche Teilnehmerzahlen. Er sprach davon, dass nach Polizeiangaben 8000 Menschen an der Anti-Pegida-Demonstration teilgenommen hätten. Tatsächlich sprach die Polizei aber nur von 5000 Teilnehmern. Die Zahl von 8000 wurde hingegen nur von den Veranstaltern so hoch angegeben. Unsere Beobachter vor Ort konnten ca. 3000 Personen zählen.

Beobachtungen auf der Anti-Pegida-Demo

Zur Demo selbst. Vor Ort konnte beobachtet werden, dass eine große Zahl der Demonstranten aus dem „Pool“ der sowieso jeden Montag stattfindenden Anti-Stuttgart21 Demonstrationen stammten.

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Außerdem stellten sich viele der Demonstranten in Blockadeformation auf die Haupteinkaufsmeile Königstraße. Viele der Passanten wurden so einfach nur am Weitergehen gehindert. Auf Presse-Bildern tauchten in der Folge viele Menschen auf, die einfach mitgezählt wurden, obwohl sie an der Demonstration gar nicht teilnahmen.

Auch scheint die Veranstalter nicht gestört zu haben, zusammen mit gewaltbereiten Linksextremisten und Muslimen zu demonstrierten. Grüne, die Linke, MLPD und DKP und muslimische Gruppen standen geeint beieinander.

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Kommentar

Grüne und andere meist linke Politiker verweigern sich konsequent der Ursachenforschung islamischen Terrors und sehen in Islamkritik eine genauso große Gefahr wie in den islamischen Tätern, die jetzt in Paris Angst und Terror verbreiten. Sie können und wollen nicht verstehen, dass Kritik am Islam nichts mit Menschenfeindlichkeit zu tun hat. Linke Politiker, Kirchen, Medien und andere Gruppen zeigen mittlerweile immer deutlicher, dass ihre Auseinandersetzung mit dem Islam in Hass auf alle Menschen mündet, die den Islam kritisch hinterfragen. Ein Beispiel hat erst kürzlich wieder Cem Özdemir gebracht, als er am 5.1.15 öffentlich mit einem Posting hetzte und Pegida-Anhänger als „Nazischweine“ bezeichnete. Braucht es da noch mehr Beispiele, um den Menschenhass des linken Establishments aufzuzeigen?

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Hier das Video mit der Hetzrede des Stuttgarter OBs Fritz Kuhn:




Würzburg: Mannheimer ruft zum Widerstand auf

unserlandEindrucksvolle Reden wurden am 5. Januar auf der WüGIDA-Kundgebung in Würzburg gehalten. Ausschnitte der Reden waren hier auf PI im Rahmen der letzen Berichterstattung zu WüGIDA bereits zu sehen. Jetzt die Reden in voller Länge. Es sprachen ein DDR-Bürgerrechtler, die Orga-Leitung von WüGIDA und der bekannte Journalist und Islamkritiker Michael Mannheimer.

(Von PI-Stuttgart)

Zunächst sprach der WüGIDA-Leiter zu den Teilnehmern. Dies war schon deshalb eine besondere Herausforderung für ihn, weil der Student hier nicht nur vor hunderten von Menschen sprach, sondern weil auf der Gegenseite auch seine Professoren Seite an Seite mit gewaltbereiten Linksextremisten standen und gegen Pegida und somit gegen ihn selbst demonstrierten.

Er forderte: „Es muss Schluss sein mit einer Politik, die jedwedes Fremde über alle Maßen hinaus lobt, aber das Eigene verteufelt.“ Seine Rede wurde immer wieder von Sprechchören der Teilnehmer unterbrochen. „Wir sind das Volk“, hallte es kraftvoll über den Platz.

Michael Mannheimer ruft zum Widerstand auf

Als nächster Redner sprach Michael Mannheimer. „Wir sind gekommen, um uns das zurück zu holen, was man uns gestohlen hat“, eröffnete Mannheimer seine mitreißende Rede. Er führte Beispiele für die Islamisierung Deutschlands an. Kindergärten und Schulen mit exorbitant hohen Anteilen an Muslimen. Er sprach unverblümt über die Verantwortung von Politikern und zitierte deren nicht eingelöste Versprechen. „Keine Stimme mehr den Altparteien“, forderte Mannheimer und zeigte die Verstrickungen von Merkel und Co. und deren linke Gesinnung auf.

„Abschaffung Deutschlands, das ist linke Politik“, „Widerstand ist angesagt“. Unter Berufung auf namhafte Verfassungsrechtler rief Mannheimer Artikel 20, Absatz 4, GG aus. „Unser Land, unsere Werte“ und „Widerstand“ skandierte die Menge in der Folge. „Tragt diesen Funken der Demokratie, tragt diesen Funken des Aufbegehrens gegen unsere Abschaffung in eure Arbeitsplätze, in eure Schulen in eure Verwandten- und Freundeskreise“, „wir müssen mit dieser Bewegung von Woche zu Woche, von Monat zu Monat stärker werden (…) um uns das wieder zurück zu holen was sie uns gestohlen haben – unser Deutschland“. Damit schloss Mannheimer seine aufrüttelnde Rede, die den Nerv der Zuhörer traf und beigeisterte. Die Menge antwortete kraftvoll und in Einheit: „Wir sind das Volk!“.

Als letzter Redner sprach der DDR-Bürgerrechtler Rüdiger Schmitt. Er thematisierte die Rolle der Medien und kritisierte die alltäglich und offen zu Tage tretende Islamisierung „Warum werden Plastikschweine aus den Schaufenstern herausgenommen?“, „Warum wird die Essenszubereitung direkt ausgerichtet auf die Moslems?“, „Warum werden Badetage für Moslems eingerichtet?“ – „Das sehe ich alles nicht ein und deshalb bin ich auf die Straße gegangen“, führte er weiter aus.

Zum Ende hin zitierte Schmitt einen Journalisten der New York Times, der selbstreflektorisch feststellte: „Eine objektive Berichterstattung findet nicht statt!“.

Kommentar

Weil nicht mehr objektiv berichtet wird und weil das auch immer mehr Menschen so feststellen, sind die Sprechchöre und Rufe „Lügenpresse“ eine logische Konsequenz, die auf Erkenntnis beruht. Die Menschen stellen fest, dass zwischen dem, was sie täglich erleben und dem, was sie täglich aus den Medien erfahren, eine riesige Lücke klafft. Solange sich daran nichts ändert, werden die Rufe „Lügenpresse“ so schnell nicht verstummen und alternative Medien wie PI weiter wachsen. Die Menschen wollen aber längst mehr als nur eine faire Berichterstattung, sie wollen mehr als dass ihnen nur zugehört wird – sie wollen echte Mitbestimmung und sie wollen einen Politikwechsel. Die Rufe „Wir sind das Volk“, waren hier, wie auch an vielen anderen Orten Deutschlands, nicht nur ein Zeichen von Einigkeit und Entschlossenheit. Der Ruf „Wir sind das Volk“ sollte von den Regierenden auch als warnendes Signal verstanden werden, dass sich was ändern muss!

„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“ (Abraham Lincoln zitiert im Milwaukee Daily Journal)

» Die Main-Post über die Rede von Michael Mannheimer
» Anti-Wügida-Bündnis ruft zu Blockaden auf




Sezession: Charlie Hebdo und Berthold Kohler

Während in Deutschland kein Tag ohne Hetzartikel vergeht, die darauf abzielen, das Anliegen von Pegida zu diskreditieren und diffamieren, haben in Paris muslimische Terroristen mit einer Kalaschnikow die gesamte Redaktion einer Satirezeitschrift ausradiert, weil sie nicht genügend Respekt vor dem Islam gezeigt hat. Unter den zwölf Toten finden sich deren Chefredakteur und vier Karikaturisten. Das ist eine makabre Wende in einer Debatte, die zunehmend schizophrene Züge zeigt.

Die Kommentatoren müssen immer größere Spagate vollbringen: einerseits füllen sich die Seiten der Zeitungen täglich mit Artikeln über die politische Problematik des Islam in Europa und der Welt, andererseits wird Pegida eimerweise mit Schmutz beworfen, unter konsequenter und nachweislicher Mißachtung der tatsächlichen Positionen und Forderungen der Initative, die beharrlich als „extremistisch“ bezeichnet wird, obwohl hierzu jeder Anhaltspunkt fehlt.

FAZ-Herausgeber Berthold Kohler glaubt nun, das Ei des Kolumbus gefunden zu haben, indem er das Lied von den „Extremisten jeder Couleur“ anstimmt, die die „westliche Demokratie“ bedrohen. Simsalabim, ein paar Zauberwörter und schon sind wir wieder im Märchenland der FDGO-Fiktionen, in dem alles in Butter wäre, gäbe es nicht all diese grundlos böswilligen „Extremisten“. Er bringt es mit anderen Worten fertig, Pegida und die Attentäter von Paris über einen Kamm zu scheren…

Kurzkommentar:
Fortsetzung des Textes in der Sezession hier! PI ist dieser unsäglich eingebildete FAZke Berthold Kohler gestern auch aufgefallen. Offenbar muß man keine Ahnung haben, was in normalen Menschen vorgeht, um FAZ-Herausgeber sein zu dürfen.

Der zweitletzte Artikel dieses Benebelten drehte sich um die Verdunklung des Kölner Doms wegen Kögida. Kirche zeigt Kante, hieß die Überschrift!  Darunter stehen sechs Seiten super Leserkommentare mit sehr oft mehreren hundert Sternen an Zustimmung. Das Lesen rentiert sich immer noch! Man fragt sich, was für ein unsäglich dummer Affe muß man als Journalist eigentlich sein, um seine eigenen Leser nicht zu verstehen und obstinat und unbelehrbar weiter an ihnen vorbei zu schreiben? Tut mir leid, auch die FAZ, die ich einmal abonniert hatte, gehört eindeutig zur Lügenpresse!




FAZ setzt Pegida mit Hebdo-Mördern gleich

FAZ-Herausgeber Berthold Kohler glaubt nun, das Ei des Kolumbus gefunden zu haben, indem er das Lied von den „Extremisten jeder Couleur“ anstimmt, die die „westliche Demokratie“ bedrohen. Simsalabim, ein paar Zauberwörter und schon sind wir wieder im Märchenland der FDGO-Fiktionen, in dem alles in Butter wäre, gäbe es nicht all diese grundlos böswilligen „Extremisten“. Er bringt es mit anderen Worten fertig, Pegida und die Attentäter von Paris über einen Kamm zu scheren:

In den westlichen Demokratien müssen die Extremisten und Volksverhetzer jeder Couleur von der Nachschubverbindung aus dem politisch gemäßigten Lager abgeschnitten werden. Unbändigen Hass auf die „Lügenpresse“ gibt es auch in Deutschland.

So der Vorspann. Nun der Spagat, oder besser: die multiplen Spagate:

Tatsächlich muss sich niemand wundern, dass sich immer mehr Menschen vor dem Islam fürchten. In seinem Namen und unter Berufung auf den Koran werden Angst und Schrecken verbreitet. Die dünnen Stimmen, die bestreiten, dass der „Islamische Staat“ und andere Terrororganisationen das wahre Gesicht des Islam darstellten, werden immer wieder von den Explosionen der Bomben und den Schreien der auf bestialische Weise Ermordeten übertönt. Doch ist die Überzeugung, dass der Islam und die Werte der westlichen Demokratien unvereinbar seien, nicht auf das Lager der Islamisten beschränkt.

In vielen europäischen Ländern gibt es Sammlungsbewegungen, die, wie nun auch in Deutschland, gegen „die Islamisierung des Abendlandes“ antreten. Und auch hier, im Abendland, ist Hass anzutreffen, der in Gewaltphantasien mündet, auch in Bezug auf die „Lügenmedien“, gegen die auf den Demonstrationen der Pegida gehetzt wird. (…)

Nun, Meister Kohler, sag Er mir: warum eigentlich werfen die Anhänger von Pegida den Medien vor, zu „lügen“? Hat Er es denn wirklich nicht kapiert? Zur Erinnerung: Weil diese Medien 1. die Gefahr der Islamisierung beharrlich verharmlosen und 2. weil sie jene, die vor dieser Gefahr warnen, beharrlich verteufeln. Und wenn sich die Gefahr bestätigt hat, vor der die Warner gewarnt haben, dann gehen sie auch noch so weit, die Warner mit den Tätern gleichzusetzen: 3. Jetzt hat es mit Charlie Hebdo ein paar islamkritische Warner an Leib und Leben erwischt. Nun kommt Kohler und sagt, die Mörder, und nicht die Opfer, seien mehr oder weniger aus demselben Holz geschnitzt wie die islamkritischen Warner von Pegida. Warum? Weil es die eigene Mischpokke, die Journalisten, erwischt hat? Was würde Kohler sagen, wenn Islamisten die Macher von pi-news killen würden, wofür sie aus ihrer Sicht ja alle Gründe hätten? (Artikel von Martin Lichtmesz auf Sezession – hier gehts weiter!)


» Siehe auch PI-Beitrag: Die Stunde der Welterklärer




Von linken FAZkes und BILD-Lumpen: Lügenpresse lügt sich Anti-Pegida schön

Von den linken FAZkes bis zum Lumpenjournalismus der BILD freuen sich alle Medien, dass die Pegida-Demos in anderen Städten außerhalb Dresdens (wie in Berlin) und in Westdeutschland (wie in Würzburg und Köln) am Montag so wenig Zulauf hatten und die Gegenaufmärsche stärker waren. Man träumt von einem „Aufstand der Anständigen“, lügt sich selber und anderen die Tasche voll und verschweigt die wahren Gründe und wie es tatsächlich hier aussieht. Keiner der Journalisten-Lümmel schreibt objektiv, warum diese Demos (bisher) so klein geblieben sind: Angst!

Es müssen in Berlin bei der Bärgida 300 sehr tapfere Menschen gewesen sein, die sich trotz der Tausende von bundesweit berüchtigten linken Schlägern und Verbrechern bei der Roten SA, bei den Antifanten, türkischen Intensivtätern und im Schwarzen Block getraut haben, Richtung Brandenburger Tor zu gehen. Auf die Polizei ist nämlich kein Verlass! Manchmal ist sie unfähig, manchmal unwillig, manchmal zu schwach, das Demonstrationsrecht bei kleinen Demos durchzusetzen und Teilnehmer zu schützen.

Das trifft besonders auch auf Köln zu, wo die Polizeiführung seit Jahren den linken Terror verharmlost und begünstigt und Rechte kriminalisiert und immer wieder schutzlos stehen läßt.

Trotzdem: es gibt noch Polizei. Denn es kann absolut keinen Zweifel geben, dass 300 Bärgida-Demonstranten in Berlin allesamt vom linken Mob totgeschlagen worden wären ohne Polizeischutz! Anscheinend zur Freude des CDU/SPD-Senats und der grün-kommunistischen Opposition, welche die roten Verbrecher laufend zu Gegenaufmärschen aufrufen! In Köln haarscharf dasselbe:

Bei den Protesten gegen „Kögida“ versuchten nach Polizeiangaben „rund 100 schwarz gekleidete Personen mit Knüppeln bewaffnet“ den Startpunkt des örtlichen Pegida-Ablegers zu stürmen. Die Polizisten mußten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um die Angreifer zurückzudrängen.

Das linke Verbrecher-Gesockse, das in Hamburg auch schon Polizeiwachen verrammelte und angezündet hat, schreckt auch vor Mord nicht zurück! Ist es da ein Wunder, dass sich ältere Menschen in Köln oder Berlin nicht auf kleine Demos trauen? Denn bei den Pegida-Demos würden doch auch viele ältere Bürger mitmachen, wenn sie noch fit wären und sich vor dem linken Pöbel nicht fürchten würden. Zehntausende Pegida-Sympathisanten bleiben deshalb zu Hause.

Manche haben vermutlich auch nicht genug Zivilcourage wegen von der Presse verhetzten Nachbarn oder im Berufsleben, und möchten nicht als Pegida-Freund erkannt werden, was sich legen wird, wenn Zehntausende demonstrieren.

Und dann ist da noch ein Punkt! Wenn in Stuttgart bereits mehr als ein Drittel der Einwohner „Migrationshintergrund“ haben, dann fallen die wohl als Demonstranten gleich aus. Wie soll die Pegida in Duisburg-Marxloh oder Neukölln auftreten, wenn die absolute Mehrheit längst aus Mohammedanern mit und ohne Paß besteht? Da ist die Islamisierung doch bereits unumkehrbar, und unsere Politiker holen von dort per staatlich finanzierter Handy-App ihre Schläger-Hilfstruppen auch in andere Viertel!

Dass mindestens ein Drittel, wenn nicht bereits die Hälfte der autochthonen Bevölkerung die Ziele von Pegida, die von der Lügenpresse nie thematisiert werden, teilt, dürfte keine Utopie sein! Der Spruch „Lügenpresse, halt die Fresse“ hat nach wie vor seine volle Berechtigung!

Der erste „Aufstand der Anständigen“ kam 2000 übrigens nach einem Brandanschlag auf eine Synagoge, welche von Gas Gerd den Rechten in die Schuhe geschoben wurde. Und da standen die Hammel dann mit Kerzen herum – und Fakt war (siehe Wiki):

Nachdem die nordrhein-westfälische Polizei zwei seit der Tatnacht verdächtigte „arabischstämmige“ junge Männer, einen aus Marokko gebürtigen deutschen Staatsbürger und einen aus Jordanien stammenden Palästinenser, schließlich mit den Ergebnissen einer Telefonüberwachung konfrontiert hatte, gestanden diese Anfang Dezember 2000, die Synagoge mit einem Steinwurf und drei selbstgebastelten Molotowcocktails beschädigt zu haben.

Schon das beweist die Islamisierung. Die Ex-Ministerin Kristina Schröder hat auf Twitter jetzt daran erinnert, und wird von dreckigen  BILD-Kanaillen deshalb angegriffen!

Heute darf man auf Demos auch schreien „Juden ins Gas“, und nichts passiert! Aber wenn gestandene Bürgersleute dann gegen Islamisierung demonstrieren, werden sie von der Zonenwachtel, von Gas Gerd und Kanzler-Greis Schmidt mit einem zweiten „Aufstand der ‚Anständigen'“ plattgemacht, und die Lügenmedien applaudieren. Nochmals: Lügenpresse, halt die Fresse!

PS: Wir warten übrigens interessiert auf die Auflagenzahlen der ‚Qualitätspresse‘ im IV. Quartal 2014 und den Langfristtrend!




Niederländisches Fernsehen kritisiert Pegida-Berichterstattung deutscher Medien

pegidanosEs geht also auch anders: Sachlich, unaufgeregt und verständnisvoll berichtet heute die niederländische Tagesschau von NOS an erster Stelle über die gestrigen PEGIDA-Demonstrationen, u.a. in Dresden. Der genannte Titel der NOS-Meldung ist allerdings nicht nur eine sachliche Beschreibung der Lage. Vielmehr wird aus dem Text deutlich, dass man es nicht als Aufgabe von Zeitungen versteht, in der hierzulande üblichen Form als Presse Standpunkte einzunehmen oder Bericht und Meinung nicht (mehr) zu trennen. Entsprechend wird Verständnis für die Demonstranten deutlich in einem fairen Artikel.

NOS schreibt:

Die deutschen Zeitungen stehen heute Morgen voll mit Nachrichten über die Pegida-Demonstrationen. Tausende „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ gingen gestern Abend unter anderem in Dresden, Köln, Berlin und Hamburg auf die Straße.

„Dies ist ein Tag für die Zeitungen, Stellung zu nehmen gegen Pegida“, sagt Korrespondent Jeroen Wollaars aus Dresden. „Nimm Bild, die größte Zeitung Deutschlands. Diese hat 80 Prominente gefunden, die nein sagen zu Pegida. Die Altkanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder und verschiedene Minister, darunter Außenminister Steinmeier, aber auch Toppsportler, Schauspieler und Künstler wie Kultsänger Udo Lindenberg.“

Die Zeitungen schreiben auch darüber, welche Parteien sich mit der Bewegung beschäftigen. Wollaars: „Pegida ist sozusagen auf der Suche nach politischem Obdach. Zwei Parteien streiten um die Gunst dieser Leute, das sind die liberale FDP und die antieuropäische Partei Alternative für Deutschland.“

Insgesamt wird schmähend gesprochen über den Protest in Dresden von gestern Abend. „Das Abendland stand im Regen“, schreibt eine Zeitung.

Die Arroganz der Macht aber ist genau das, was die Demonstranten ärgert. „Wenn man da ist, wird man oft dargestellt als „Lügenpresse““, sagt Wollaars. „Ich muss sagen, dass ich diese Empfindung einigermaßen verstehe, da die Zeitungen wirklich Stellung nehmen und wenig Mühe darauf verwenden, diese Menschen zu fragen, was sie bewegt zu demonstrieren.“

Laut Wollaars verlief die Demonstration in Dresden gestern Abend überhaupt nicht aggressiv. „Ehrlich gesagt hat man das Gefühl, als ob man bei einer Demonstration in einem beliebigen Arbeiterviertel läuft. Das bedeutet, dass dort in der Tat auch verärgerte Menschen laufen, aber doch auch sehr freundliche Männer und Frauen, die sehr gerne erklären möchten, was sie ärgert.“

„Es ist eine sehr gemischte Gruppe und es geht auch überhaupt nicht alleine um den Islam. Es geht über alle Dinge, über die die Menschen in den Niederlanden auch schon einmal ärgerlich sind, wie etwa Europa und die Politik im Allgemeinen.“

(Übersetzung: Andreas F.)




Buch-Tipp: Michel Houellebecq „Unterwerfung“

imageMichel Houellebecq ist ein französischer Bestsellerautor. Er eckt oft an, weil er Dinge beim Namen nennt, die dem politischen Establishment nicht schmecken. Und ihm schmeckt sein geliebtes Frankreich nicht mehr. Überfremdung, Islamisierung, Politische Korrektheit – diese Alltäglichkeiten widern ihn an. Deswegen ist der begnadete Literat ausgewandert, leidet aber weiter an seiner eigentlichen Heimat. Jetzt erscheint am 16. Januar sein neuester Wurf, der für einen Skandal sorgt, bevor das Buch überhaupt erschienen ist! Warum das so ist? Das Buch heißt „Unterwerfung“ (von Islam = Unterwerfung) und enthält allem Anschein nach islamkritische Nahrung vom Feinsten.

Der Reihe nach: In wenigen Tagen erscheint sowohl in Frankreich als auch in Deutschland der genannte Roman des exzentrischen Autors. Die Handlung spielt im Mai 2022, die Islamisierung der Gesellschaft ist mit gütiger Hilfe der Blockparteien und der Intellektuellen vorangeschritten und das demokratische Allparteienbündnis kooperiert mit Islamisten, um im ewigen „Kampf gegen rechts“ den aufstrebenden Front National Marine Le Pens zu besiegen. Das Resultat: Der neue Präsident wird ein Kader der „Bruderschaft der Muslime“. Er sorgt u.a. dafür, dass auch Marokko und Tunesien Teil der EU werden, um dem Islam in Europa zum Sieg zu verhelfen. Soweit grobe Züge der Handlung.

Die Presse dreht nun hierzulande schon fast durch, weil man Aufwind für „Islamhasser“ fürchtet. Houellebecq bezeichnete den Islam tatsächlich mal als „dümmste Religion“. Nun erklärt er, sein neuer Roman sei „politische Fiktion“. Zugleich hält er wesentliche Züge der Geschichte für realistisch, auch eine Kampfkandidatur Le Pens 2017 oder 2022. Es ist anzunehmen, dass der Islamisierungs-Roman Houellebecqs für noch einmal mehr Aufsehen sorgen wird, als es bei der unnachahmlichen Multikulti-Kritik Richard Millets der Fall gewesen ist. In Frankreich tut sich was! Kein Wunder, dass auch die deutschen Leitmedien ängstlich über den Rhein blicken:

Trotzdem wünscht man sich angesichts der Lektüre von „Soumission“, dass Pegida-Anhänger sich nicht für französische Romane interessieren.

Das sollten sie also schon alleine, um der Lügenpresse ihre Wünsche zu sabotieren! Wer das Buch „Unterwerfung“ sein Eigen nennen möchte, dem empfehlen wir, bei der Online-Buchhandlung des konservativen Verlags Antaios zu bestellen. Dort wird das Buch am Tag des Erscheinens mehr als ausreichend vorrätig sein und innerhalb von 24 Stunden versendet! Hier geht’s zur Bestellung.




Sven Eichstädt – ein Einfaltspinsel in der WELT

In der gleichgeschalteten Journaille darf jeder uninformierte Idiot unkontrolliert die dümmsten Lügen verbreiten, und die werden gedruckt – Hauptsache, es geht gegen Pegida. So behauptet ein Schmierant namens Sven Eichstädt in der Mainstream-WELT, der es unter Goebbels weit gebracht hätte, die Pegida verwende Nazi-Vokabular, und bringt als Beispiel das Wort „Lügenpresse“, das er gleich bestätigt. Wie doof diese Type ist, zeigt sein Angriff auf Ulfkotte, der gestern in Dresden gesprochen hat. Er schreibt:

Ulfkotte gab an zu wissen, dass „Alphajournalisten als verlängerter Arm der Pressestelle der Bundesregierung“ agierten. „Wollen wir diesen Weg gemeinsam gehen und es den Politikern und der Lügenpresse zeigen?“, rief Ulfkotte in die Menge. „Lügenpresse“-Rufe und die Worte „Wir sind das Volk“, die eigentlich von den Demonstrationen gegen die DDR-Regierung im Herbst 1989 stammen, signalisierten die Antwort der Pegida-Demonstranten auf Ulfkottes Frage: Ja.

Freilich erwähnte Ulfkotte nicht, dass er selbst Journalist ist und von 1986 bis 2003 in der politischen Redaktion der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ arbeitete: Einer Zeitung mithin, die zu den Blättern gehört, in denen von ihm als Alphajournalisten bezeichnete Redakteure schreiben.

Da schreibt Udo Ulfkotte ein Enthüllungsbuch über Gekaufte Journalisten, das gerade eben monatelang auf den Bestsellerlisten stand und diskutiert wurde, wo Ulfkotte seitenlang berichtet, dass er in der FAZ gearbeitet hat und wie es dort zuging, und dieser jämmerliche Kretin Sven Eichstädt, weiß davon nichts, will aber seine Leser aufklären! Wie blöde muß man als Journalist eigentlich sein, um in der WELT schreiben zu dürfen?

Ach ja, das „Nazi-Vokabular“ besteht laut Eichstädt nur aus „Volksverräter“ und „Lügenpresse“! Nun, die Nazis haben bestimmt noch mehr treffende Wörter gehabt wie zum Beispiel „dummes Arschloch“ oder „Idiot“. Das dazu!




Quatsch: AfD steht nicht vor Zerreißprobe!

imageGestern kam bei PI ein Artikel, die AfD stünde vor einer Zerreißprobe. Als Quelle wurde ausgerechnet der SPIEGEL genannt. Wie das? Da skandiert die Pegida „Lügenpresse“, wir finden das gut und im nächsten Atemzug zitieren wir alles, was die Lügenpresse schreibt und gerne hätte. Denn nur darum geht es. Am 15. Februar wird in Hamburg die Bürgerschaft gewählt, und die gleichgeschaltete Journaille möchte, daß die AfD draußen bleibt.

Es ist doch völlig normal, daß eine neue Partei noch um ihr Programm ringt, gerade auch dann, wenn neue Phänomene wie die Pegida auftauchen. Es ist absolut normal, daß hier verschiedene Parteimitglieder nicht in jedem Punkt einig sind. Und es ist auch normal, daß um bestimmte Posten gekämpft wird. Aber von einer Zerreißprobe sieht man gar nichts. In der WELT schreibt heute der lächerliche Lachmann das:

Es sind Szenen kaum verhüllten Hasses, von Angst und blinder Machtversessenheit, die sich zu Beginn des neuen Jahres im Vorstand der AfD abspielen. Sind schon die inhaltlichen Risse kaum noch zu kitten – die zwischenmenschlichen sind es anscheinend noch weniger. Diese AfD-Spitze ist in einem durch Konflikte hochexplosiv aufgeladenen Zustand in sich selbst gefangen.

Das hätte der Lachmann gerne! Unsere perversen Journalisten möchten schließlich die bisherigen Blockparteien ungestört am Ruder haben. Warum eigentlich? Mit Wahrheit oder Objektivität hat das aber nichts zu tun. Mit Lügenpresse umso mehr!

Gehen wir also mal beruhigt davon aus, daß sich die AfD-Spitze zusammenraufen wird, daß sich AfD und Pegida irgendwie finden und daß Pegida & Co mehrheitlich AfD wählen. Man kann nicht ewig nur demonstrieren, man muß auch Anträge stellen und parlamentarisch etwas ändern wollen.

Selbst wenn ein prominenter AfD-Politiker wie Olaf Henkel austreten sollte, wäre das nichts, was es nicht schon zigfach in der Politik gegeben hätte, ohne daß die Welt eingestürzt wäre. AfD und Pegida ergänzen sich jedenfalls bestens und übrigens, ohne daß man sich um den Hals fallen und jeden Tag küssen muß.

Auch wenn eine Partei sich im einen oder anderen Punkt  nicht festlegt oder nicht einig ist, kann man sie trotzdem wählen, und sei es als Protestpartei. Es wäre ein Irrweg, wenn jedes Detail per Befehl von oben festgezurrt würde. Und hat man eigentlich die 180 Grad-Wendungen anderer Parteien schon vergessen? Sind die auch nur in einem Punkt glaubwürdig? Dagegen ist die Richtung der AfD  zuverlässig und eindeutig: konservativ!

Die AfD sollte aber jetzt erstmal den Einzug in die Hamburger Bürgerschaft, und sei es mit 5,5 Prozent, schaffen. Das wäre ungeheuer wichtig und würde den Trend stabilisieren. Wie aber an der Elbe die Chancen für die AfD stehen, dazu wissen vielleicht manche Leser hier mehr. Bitte um Informationen!




Fährunglück: Alpen-Prawda und „die Männer“

norman_atlantikDie brennende Fähre „Norman Atlantic“ (Foto) sorgte dieser Tage für eine Menge Schlagzeilen. An Bord hatten sich mehr Passagiere befunden, als auf den Passagierlisten aufgeführt waren. Nach letzten Ermittlungen sollen 13 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter auch zwei Mitglieder der Einsatzkräfte. Die Differenz zwischen Passagierliste und der Anzahl der an Bord befindlichen Menschen ergibt sich aus einer Vielzahl von „Flüchtlingen“, die sich als blinde Passagiere auf der Fähre aufhielten. Sie sind vermutlich auch die Verursacher der Feuerkatastrophe (PI berichtete). Berichte darüber, was sich tatsächlich an Bord abgespielt hat, gibt es in unterschiedlichen Versionen.

Eine Woche nach dem Brand ist zwar immer noch nicht klar, wie viele Menschen tatsächlich an Bord waren, daher ist es auch nicht möglich zu sagen, wie viele eventuell noch vermisst werden, dafür wird aber nun sichtbar, wie dramatisch die Situation auf dem Schiff war.

Die dänische Tageszeitung BT („Berlingske Tidende“) berichtet ( hier die englische Übersetzung):

Augenzeugenberichten zufolge war auf der Norman Atlantik die Hölle los, sie sprechen von Chaos, Panik und Menschen, die ums nackte Überleben kämpften.

Die Fähre fing Sonntagmorgen um 6 Uhr Ortszeit Feuer. Zu dieser Zeit war das Schiff 61 km von der Küste Korfus entfernt.

Das Feuer brach am Deck aus und es war unmöglich zu löschen. Es dauerte 32 Stunden, bis der letzte Passagier von der Fähre evakuiert werden konnte.

Auch die griechische Sopranistin Dimitra Theodossiou war an Bord. Sie erzählte gegenüber italienischen Medien, wie sie beobachtete, dass Männer auf Frauen einschlugen, um vor ihnen an Bord der Rettungshubschrauber zu gelangen.

„Es war die Hölle. Ich sah einige gruselige Szenen. Es waren Männer, vor allem Iraker, Türken und Pakistanis auf dem Schiff, denen gesagt worden war, sie sollten sich hinzusetzen, damit die Rettungskräfte sich erst um Kinder, ältere Menschen und Frauen kümmern könnten. Aber sie kletterten hoch, schlugen stießen uns weg, um zuerst in die Rettungshubschrauber und in Sicherheit zu kommen. Ich wurde auch geschlagen. Ich war so wütend. Es war wirklich hässlich. Ich werde das nie vergessen.“, sagte Dimitra Theodossiou.

Die Aussage der griechischen Sängerin (kl. Foto re.) ist von großer Bedeutung, denn die Süddeutsche Zeitung brachte einen Bericht über das Theodossious-Statement, allerdings mit einem kleinen Unterschied:

Einige Männer wollten Kindern, älteren Menschen und Frauen nicht den Vortritt lassen. Die griechische Sängerin Dimitra Theodossiou, die sich auch auf der Fähre befand, sagte: Männer „schlugen uns und schoben uns weg, um sich als erste in Sicherheit zu bringen“. Auch sie selbst sei geschlagen worden.

Aus den „Irakern, Türken und Pakistanis“ aus dem Bericht der Augenzeugin machte die Prantl-Prawda also einfach nur noch „Männer“. Wer kann den Leuten bei solchen Verdrehungen und Weglassungen verübeln, wenn sie unsere Medien nur noch als „Lügenpresse“ bezeichnen?

» leserbriefe@sueddeutsche.de

(Spürnase: Hans)