Dass es ethisch mehr als fragwürdig ist, Nahrungsmittel in den Tank zu schütten, während auf dieser Welt noch Menschen hungern, bedarf keiner weiteren Erklärung. Um die Plantagen für „umweltfreundlichen“ Sprit zu liefern, werden Regenwälder abgebrannt. Damit nicht genug, auch die Energiebilanz ist verheerend. Um Biosprit zu erzeugen, muss man mehr Energie hineinstecken als herauskommt.

Die Forscher rechnen am Beispiel Mais vor, dass der Produktionsprozess für einen Liter Ethanol einschließlich Anbau auf dem Feld 7474 Kilokalorien an Energie verschlingt. Der produzierte Liter Ethanol enthält aber nur 5130 Kilokalorien. Das entspricht einem Minus von 2344 Kilokalorien oder einer negativen Energiebilanz von 46 Prozent für Ethanol aus Mais.

Switchgrass (Rutenhirse) bringt ein Minus von 50 Prozent, Soja-Diesel ein Minus von 63 Prozent und Diesel aus Raps ein Minus von 58 Prozent. Selbst die vielversprechende Palmölproduktion ergibt ein Minus von acht Prozent.

Mit der Produktion von Biokraftstoffen machen sich die USA und andere Staaten ironischerweise stärker vom Öl abhängig, schreiben die Forscher. Denn meistens wird zur Produktion einer Einheit Biotreibstoff mehr fossile Energie benötigt, als durch den Treibstoff an Energie bereitgestellt wird. Folglich werden in den USA mehr Öl und Erdgas importiert, um Biotreibstoffe herzustellen. Politisch beabsichtigt war das Gegenteil.

Mit dem Anbau von Getreide für Biotreibstoffe werde „die Notwendigkeit zur Reduzierung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen außer Acht gelassen“. Auch verschärfe sich das Problem der weltweiten Unterernährung, wenn Nahrungsmittel zu Treibstoff umgewandelt werden. „Die Umwelt und insbesondere die globale Nahrungsmittelkette werden stärker belastet.“ Außerdem gebe es weltweit nicht genügend Land, Wasser und Energie, um neben Nahrungsmitteln noch Biotreibstoffe zu produzieren.

Ob der moderne, umweltbewusste Gutmensch, der neben seinem Kampf gegen Rechts™ auch die Klimakatastrophe abwenden will und Biosprit tankt, um sich im Luxus besser zu fühlen, davon beeindrucken lässt?

(Spürnasen: Ian S. und Pittiplatsch)

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59 KOMMENTARE

  1. Eine durchschnittliche Tankfüllung mit Biosprit (Raps) enthält so viele Kalorien, wie ein Mensch in einem dreiviertel Jahr verbraucht an Nahrung.

    Zum Ausgleich dafür kann der Gutmensch ja dann ein Afrika-Hilfe-Konzert von Bono oder Bob Geldof besuchen und da seine Solidarität mit hungernden Afrikanern zur Schau stellen.

  2. #1 Paula (02. Feb 2009 14:06)

    Zum Ausgleich dafür kann der Gutmensch ja dann ein Afrika-Hilfe-Konzert von Bono oder Bob Geldof besuchen und da seine Solidarität mit hungernden Afrikanern zur Schau stellen.

    Das mit den hungernden Afrikanern ist ein Thema für sich.

    Nehmen wir ein fiktives afrikanisches Land „X“ mit 20 Mio. hungernden Einwohnern, in das du über Jahrzehnte Milliarden von Entwicklungshilfe steckst. Was hast du dann?

    (1) ein Land „X“ mit 20 Mio. gut genährten und gesunden Einwohnern, die sich selbst versorgen können und unsere Hilfe nicht mehr benötigen.

    (2) ein Land „X“ mit 50 Mio. hungernden Einwohnern, die sich überhaupt nicht mehr selbst ernähren wollen (denn das Geld kommt ja vom bösen Westen), einen Diktator mit einem prall gefüllten Bankkonto und einer hochgerüsteten Privatarmee, sowie ein paar NGO-Abteilungsleiter mit einem neuen Dienstwagen?

  3. Um Biosprit zu erzeugen, muss man mehr Energie hineinstecken als herauskommt.

    Das muß so sein – ansonsten hätten wir hier ein Perpetuum Mobile;
    Und das können auch die Links-Grünen mit noch so aggressiven Friedensdemos nicht verhindern.

  4. Der ganze Biosprit ist wohl eine Sache der Parteistrategen. Biogewissen des Volkes beruhigen. Sich den Touch des Umweltbewußten Politikers geben. Und zahlen muss das dumme Volk.

  5. oweiowei.

    Naja, dann macht mal ordentlich mit beim Umbau der Welt auf nachhaltiges Wirtschaften udn CO2- Besteuerung.

    E.Ekat

  6. Wenn in Forschungsergebnissen die Einheit der Energie in Kilokalorien angegeben werden, hinterläßt es einen sehr faden Beigeschmack, da die Einheit Joule ist. Kilokalorien sind seit Urzeiten als Einheit abgeschafft.

    Allerdings bin ich der Meinung, daß Biosprit verboten werden muß. Nicht nur die Energiebilanz ist dürftig, sondern auch der gewaltige Wasserbedarf ist nicht zu rechtfertigen.

    PI: Auf jedem Lebensmittel stehen die Energie-Einheiten auch in kcal, weil sich deren Abschaffung eben nicht durchsetzen konnte.

    Gegen die Dummheit!

  7. @ Plondfair

    Das musst Du den Gutmenschen sagen, die regelmäßig auf solche Konzerte latschen und meinen, man müsste auf Afrika nur noch mehr Geld draufschmeißen und die diesen Bono mit dem Ferrari vor der irischen Haustür (wobei es in Irland angeblich nicht mal Autobahnen gibt) anbeten wie einen Messias.

  8. Der durchschnittliche, besserverdienende Grünling wird denken, er tue etwas gutes wenn er Bio-Diesel tankt. Dabei ist längst erwiesen, dass Biodiesel so ganz und gar nichts mit Umweltschutz zu tun hat, sondern ein Ressourcenfresser ist. Der durch Propaganda verdummte Gut- und Grünmensch wird es vielleicht nicht besser wissen.

  9. Nur weiss der normale Bürger mit (Kilo)kalorien durchaus was anzufangen im Gegensatz zu den Joule.

    Frag mal eine beliebige Gesundheits oder zumindest Gewichtsbewusste Frau wieviel Kilojoule sie am Tag zu sich nimmt. Die schaut dich an wies Karnickel wenns blitzt. Wenn du dagegen von vollkommen falschen (weil in wirklichkeit kilo) Kalorien redest, weiss die genau was du willst.

  10. #7 Paula (02. Feb 2009 14:27) @ Plondfair

    Das musst Du den Gutmenschen sagen, die regelmäßig auf solche Konzerte latschen und meinen, man müsste auf Afrika nur noch mehr Geld draufschmeißen und die diesen Bono mit dem Ferrari vor der irischen Haustür (wobei es in Irland angeblich nicht mal Autobahnen gibt)

    Gefällt mir gut. Mal was gegen Ferrari.

    Langsam vortasten.

    Als nächstes dann Porsche?

    E.Ekat

  11. Die Nazis faselten und faseln von Kohlehydrierung, die Kommunisten faseln vom Rübenbenzin — Nachtigall, ick hör Dir trapsen!

  12. #7 Paula (02. Feb 2009 14:27)

    Frage: Was ist der Unterschied zwischen Bono und Gott?

    Antwort: Gott läuft nicht durch die Straßen von Dublin und glaubt, er wäre Bono.

  13. Ob der VHS-Lehrer, Pop-Beauftragte und „Umweltminister“, wie heisst er noch mal, das schon begriffen hat?

    Ach jaa, Gabriel heisst er…

    Und was den „Nahrungsmittelmangel“ angeht:

    Allein Zimbabwe kann halb Afrika ernähren. Nicht wahr, Heidi mit den roten Haaren, gezücktem Scheckbuch und Schrumpfhirn?

    Allerdings NICHT mit von uns finanzierten Halbwilden mit Anzug und Schlips als Staatslenkern…

  14. Wir werden daran nicht ändern.

    Wir können uns aufregen, aber diese Schamanen gab es schon vor abertausend Jahren, die sich mit Weltuntergangsvisionen die Taschen voll machten.

  15. Ja, aber bitte, was ist die Alternative?

    Weiterhin die saudisch finanzierte Islamisierung mit unserem eigenen Geld vorantreiben? Wie können wir nur so blöd sein, den Krieg gegen uns auch noch bereitwillig zu finanzieren???

    Jede Form der Energiegewinnung hat ihre Nachteile: Windräder sind hässlich, Solarzellenparks sind auch nicht gerade schön, Biodiesel hat ungute Nebenwirkungen usw. usf.

    Jede Tankfüllung spült indirekt ein paar Cent in die Kassen von Al Qaida und radikalen Imamen. Und das soll gut sein?

    PI: „Jede Tankfüllung spült indirekt ein paar Cent in die Kassen von Al Qaida und radikalen Imamen.“ Jeder Liter Biosprit auch

  16. man muß nicht lange nachdenken, daß öko absolut zu verachten ist!
    denn, wie soll man 6 milliarden menschen mit öko ernähren? und nebenbei auch noch öko-sprit erzeugen?

    erstaunlich ist, daß öko mehr landflächen und wälder vereinnahmt als moderne anbau methoden.

    wer wirklich öko ist, MUß für die reduzierung der menschheit sein!

    davon ab, machen sich die gutmenschen noch schuldiger, indem sie noch solche schwachsinnigen hilfsprojekte wie zb brot-für-die-welt unterstützen.

    ich sehe öfters mal mittwochs beim markttag, wie die hilfsgüter als handelsübliche waren verkauft werden, zb vom roten-kreuz die kleidung.

    hilfe zur selbsthilfe ist eine tolle sache, aber nur „hilfe“ führt die menschen nur in noch größere abhängigkeit und damit folgender armut.

    gib einem fischer einen fisch, und du machst ihn von dir abhängig. zeige ihm wie man fischt, und du befreist ihn.

    von wirtschaftshilfe kaufen diese barbaren sich eher neue 4×4(alle halbe jahre…) und neue häuser und anderen schnickschnack. aber schulen werden davon nicht gebaut, eher noch völlig sinnlose parks.

    wollt ihr mal wissen was man madagaskar mit euren steuergeldern macht? ihr kennt doch sicherlich den berühmten schriftzug von hollywood?! das haben sie hier auch gemacht mit „Antananarivo“… und das erste n ist bereits abgefallen…

    ich verachte alle hilfsorganisationen. sie sind unnützer balast in der menschlichen evolution!

  17. Dieser ganze Biosprit-Irrsinn ist eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Und angefacht wurde dieser Wahn von den Grünen, nur um damit Panik zu erzeugen, die sie dann in Wahlstimmen ummünzen wollten. Deutschland (365000) müßte gut 400000 qkm mit Raps bestellen um genug Sprit zu produzieren. Wir würden alle verhungern und hätten trotzdem noch nicht genug Sprit! Die einzige Biosprit-Produktion die Sinn macht, ist die aus Pflanzenresten und aus Algen. Raps bringt es auf ca. 2000-2500 Liter pro Ha, Algen hingegen bringen es auf bis zu 45000 Liter Sprit den Ha. Anstatt das Geld für die Förderung von Biosprit zu verschwenden, hätte man in die Algenforschung investieren sollen.

  18. Dass es ethisch mehr als fragwürdig ist, Nahrungsmittel in den Tank zu schütten, während auf dieser Welt noch Menschen hungern, bedarf keiner weiteren Erklärung.

    Ja, da ist doch die Verwendung von bis zu 16 Kilo Getreide um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen besser und moralisch unbedenklicher.

  19. Ich glaube zwar an den Klimawandel, der schon immer stattgefunden hat; ich glaube jedoch nicht an die Katastrophe die man uns versucht vorzugaukeln. Es sind Ressourcen die von der Politik neu erschlossen wurden und eine neue zeitgemäße Abzocke!

  20. dann jetzt bitte die Diskussion über den Irrsinn, Fleisch zu essen.

    Dieser Ober-Inder des IPCC hat ja schon verlautbart, daß er der Meinung ist, die Menschheit müßte, wie er, Vegetarier werden, weil die Fleischproduktion so Energie- intensiv ist.

    Ich sehe hier völlig neue Dimensionen herausfbrechen bei PI.

    Aber lustig.

    E.Ekat

  21. Denker (02. Feb 2009 14:13) Um Biosprit zu erzeugen, muss man mehr Energie hineinstecken als herauskommt.

    Das muß so sein – ansonsten hätten wir hier ein Perpetuum Mobile;

    Mit dem Perpetuum Mobile stimmt nicht ganz, du hast die Sonnenenergie vergessen.

    Aber mit Abholzung von Regenwäldern bin ich auch nicht einverstanden.

  22. Es ist nur ein Zeichen, wie dekadent der verwöhnte Westen mit seinen grünen Mittelschichtler-Hippies geworden ist, dass jene sich den Luxus erlauben, Nahrungsmittel in den Tank zu füllen und dann alle paar Jubelwochen auf Veranstaltungen gegen den Hunger in der Welt sich als moralischer Herrenmensch zu profilieren.

  23. Lasst die GrünInnen mal machen, die wissen schon, wie sie aus „D“ einen Agrarstaat machen können, der sich dann selbst Entwicklungshilfe gewähren kann…

  24. ihr habt wohl keine Vorstellung, wieviel „Kalorien“ es bedarf, Euren Kaffe heißzumachen, und wieviel Kalorien ihr dabei dann Euch tatsächlich zuführt.

    Oder wieviel Joaule es erfordert, eine Bluse herzustellen, wo es doch ein um die Schultern gelegter Lappen auch tut.

    Folgt auch nicht dem Irrwitz, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Gegenüber Fahrradfahren, oder laufen ist das die reine Energieverschwendung.

    Und jetzt macht Euren Computer aus. Das ist aus der Sicht des Energie- Einsatzes nicht vertretbar, gemessen an der offenbar wenigen, aber auch inkonsequent verwendeten Nachricht, die Euch dadurch zufällt.

    Redet lieber über den Papst. Oder den Antisemitismus. Solange dafür noch Geld vorhanden sein wird.

    E.Ekat

  25. @ #12 BUNDESPOPEL

    Diese Kohlehydrierung war damals nötig um Treibstoff herzustellen.

    Das Verfahren wurde schon 1913 patentiert. Wird allerdings nicht mehr benutzt, weil die Endprodukte extrem viel teurer sind, als aus gefördertem Erdöl.

    Dies ändert sich mit steigendem Ölpreis;

    In der Volksrepublik China gibt es Planungen zum Bau von zwei Kohleverflüssigungsanlagen in den Provinzen Ningxia und Shaanxi. Die Anlagen sollen eine Kapazität von jeweils 80.000 Barrel/Tag haben (ca. 12.720 m3/Tag) und mit der Technologie der südafrikanischen Firma Sasol arbeiten. In Australien plant Monash Energy, eine Kooperation von Anglo American und Shell, ein langfristig angelegtes Großprojekt, das einen neu zu erschließenden Kohleabbau, Kohleverflüssigung und CO2-Sequestrierung umfasst und schließlich ungefähr ein Viertel des australischen Kraftstoffbedarfs liefern könnte.

    Für Europa und Nordamerika wird damit gerechnet, dass bei einem bei 25-45 US-$ [1] je Barrel liegenden Ölpreis eine Kohleverflüssigung im großtechnischen Maßstab wirtschaftlich sein könnte. Hier bestünde zwar immer ein Kostennachteil gegenüber günstigen Kohlelagerstätten, es sind allerdings auch strategische Überlegungen von Bedeutung.

  26. Man sollte es auch mal von einer anderen Seite sehen: Nicht die ständig angekündigten und nie eintretenden Klimakatastrophen sondern unsere Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Generationen sollten genug Motivation für eine möglichst nachhaltige Wirtschaftsweise sein. Die bestehenden Möglichkeiten werden noch nicht einmal ansatzweise ausgenutzt. Und alles was die Grünen auf diesem Gebiet gebracht haben, langt gerade für ihre bunten Flyer auf „umweltfreundlichem“ Papier.
    Jedes Jahr werden von den Bauern zig Mio. Tonnen Stroh untergepflügt, weil es als Einstreu nicht mehr benötigt wird. Sicher, im freien Wettbewerb kann es derzeit nicht als Brennstoff für Heizwerke konkurrieren. Aber was ist schon freier Wettbewerb? Die Landwirtschaft wird ganz massiv subventioniert, aber eben nicht die Strohverwertung sondern z.B. die Überschussproduktion von Rindfleisch, dass dann als Tierquälende Lebendtransporte zu Dumpingpreisen in den Orient geht, zusätzlich bekommen die Araber dann auch noch Geld fürs Heizöl, welches wir anstatt des Strohs verbrennen.
    Gerade im Bereich Heizung wäre nur durch Änderung der Subventionspraxis eine kostenneutrale Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe unter zusätzlicher Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland möglich – und die dazu nötige Technologie ist ganz sicher ein Zukunftsmarkt mit weltweiter Nachfrage. Denn auch für viele Entwicklungsländer dürfte es interessanter sein, im Überfluss wachsende Vegetation zu verstromen als die Außenhandelsbilanz mehr als nötig durch Ölimporte zu belasten. Angenehmer Nebeneffekt, die Einnahmen der Ölmusels gehen zurück und sie haben nicht mehr soviel Geld zur Exportförderung des Islam.

    Und zum Biosprit: Jede Umwandlung von Energie ist mit Verlusten verbunden, dass ist weder neu noch bei Biokraftstoffen einmalig. Natürlich ist es Quatsch, aus teurem Raps Sprit herzustellen weil mit den eingesetzten Steuermitteln sehr wenig Erdöl eingespart wird. Das ist so ein typischer Fall von blindem Aktionismus, wo es letztlich aber nur darum geht, keinen der vielen Lobbyisten und Parteienspender das Geschäft zu nehmen.

  27. Denker, 23, Kohleverflüssigung,

    Wird allerdings nicht mehr benutzt, weil die Endprodukte

    Südafrika hat die Kohleverflüssigung eingestellt? Würde mich sehr wundern. Auch Dein Text gibt anderes her.

    Ist aber eigentlich auch egal.

    E.Ekat

  28. Bei diesem Thema schlagen immer zwei Herzen in meiner Brust. Wenn wir selber Erdöl hätten, oder sagen wir mal es von Dänemark oder der Schweiz in ausreichender Menge importieren könnten, würde ich die Kritik an den alternativen Energien voll mittragen. So aber sind die Antipatien gegenüber den Ölproduzenten wesentlich größer als der Abscheu, Rapsöl in meinen Tank zu schütten. Mir ist wesentlich wohler dabei, wenn ich weiß, daß meine Sprit-Euro dem heimischen Bauern im nächsten Dorf zugute kommen, als wenn ich mir vorstelle, daß Scheich Faisal von Saudi Arabien sich davon die achte Jungfrau leistet.

  29. @ E. Ekat

    Ich habe nichts gegen Ferrari gesagt und auch nichts gegen Porsche (wieso sollte ich?), sondern das Thema war Glaubwürdigkeit von Leuten wie Bono, die keine Gelegenheit auslassen, an die Tränendrüsen der Menschen zu gehen, damit sie noch mehr Geld auf Afrika draufschmeißen, während er selbst von diesem Konzept offenbar so wenig überzeugt ist, dass er sein Erspartes lieber für anderes ausgibt.

    Thema war Glaubwürdigkeit. Nicht die Autoindustrie.

  30. -> muss man mehr Energie hineinstecken als herauskommt. <-

    Ich sehe gewisse Parallelen zu einer gaaaanz bestimmten „Migrantengruppe“

    *zynischer Zynismus : AUS*

    Es ist egal welche Energiealternativen im Gespräch sind, mit der heutigen Technik sind sie ineffizient.
    Unsere Enkel werden vielleicht DEN Quantensprung vollführen, wir jedenfalls nicht mehr …….

  31. @ #27 Paula

    Geistige Tiefflieger wie Bono, der extra im Privatjet zum G-8-Gipfel düste, um sich für „Umweltschutz“ und Afrika einzusetzen, sind keiner Diskussion wert. Letztendlich geht es dem nicht armen Sänger nur um den Absatz seiner CDs. Dafür ist man dann lieb zu Tieren, unterstützt die armen Afrikaner und denkt nicht zu viel über diesen Blödsinn nach. Die Hälfte der Einwohner Somalias ist auf UN-Nahrungshilfe angewiesen – und zum Dank kapern sie dann unsere Schiffe. Bei den Palis sieht es ähnlich aus, wir sorgen dafür, dass sie genug zu essen haben und sie gehen – von solch lästigen Alltagsorgen befreit – Krieg spielen. Für uns wäre es besser, jeweils die Hälfte verhungern zu lassen – bevor sie mit ihrem Kriegsspiel Europa erreichen. Nur, dass ist kein Argument für oder gegen eine nachhaltige Wirtschaftsweise bei uns – das sollte uns der natürliche Selbsterhaltungstrieb eigentlich sagen.

  32. Dafür fliegen die GrünnInnen aber wenigstens auch heute im Zeitalter von Internet und Videokonferenzen noch immer PERSÖNLICH in Privatjets um die halbe Welt zu „wichtigen“ Klima-Kongressen und nehmen dabei die Unannehmlichkeiten eines Luxushotels in einem Ferienparadies auf sich. Und trotz dieser widrigen Umstände bringen sie es fertig, sich darauf zu einigen, den CO2-Ausstoss so massiv zu senken, dass in nur tausend Jahren die Temperatur um ein ganzes halbes Tausendstel Grad sinken wird.
    Bei solchen Erfolgen muss man doch über kleine Rückschläge wie die Energiebilanz des Biodiesel wegsehen. Und dass dadurch Menschen verhungern, bedeutet ja immerhin ein paar CO2-Produzenten weniger!

  33. 31 Paula.

    Thema war Glaubwürdigkeit. Nicht die Autoindustrie.

    Dann habe ich den von Dir erwähnten Ferrari wohl in einen falschen Bezug gestellt, und Deinen Beitrag 1 völlig falsch verstanden:

    #1 Paula (02. Feb 2009 14:06) Eine durchschnittliche Tankfüllung mit Biosprit (Raps) enthält so viele Kalorien, wie ein Mensch in einem dreiviertel Jahr verbraucht an Nahrung.

    E.Ekat

  34. #30 Hardy

    So sehe ich das auch, wieso sollte ich nicht Deutschland stärken (die Bauern) indem ich ihre Produkte kaufe.

    Es ist mir relativ egal wie es den Leuten sonstwo geht, wir haben (bald mehr als) genug Probleme.

  35. #11 uli12us (02. Feb 2009 14:28)

    Frag mal eine beliebige Gesundheits oder zumindest Gewichtsbewusste Frau wieviel Kilojoule sie am Tag zu sich nimmt. Die schaut dich an wies Karnickel wenns blitzt.

    Der ist gut,danke für den Lachanfall.

  36. Sowas kommt von sowas.

    Wer den Hanf verbietet ist selber schuld wenn er die Photosynthese nicht optimal nutzen kann.

    Aber unsere Regierungen sind heutzutage halt im Drogenwahn gefangen.

  37. Ich muss mit entsetzen feststellen, das
    bei PI-News die letzten Wochen viele
    Unwarheiten gedankenlos seiter gegeben werden.
    =============================================

    Für 100 Liter Diesel an der Tanksäule muß
    man 115 Liter Erdöl-Äquivalent (Erdöl inklusive Förder- Produktions- Verteilaufwand) rechnen.

    Für 100 Liter Biodiesel aus deutschen Raps
    120 Liter Äquivalent. Dafür ist die Wertschöpfung aber komplett im Land.

    Bei Soja ist der Wert deutlich schlechter,
    da komplett importiert und der Hektarertrag
    nur halb so hoch wie bei Raps.

    Desweiteren muß man unbedingt den Presskuchen
    als Eiweißfütter berücksichtigen.
    Das macht 2/3 des Ernteertrags aus.
    Das Eiweißfütter wir für die Beimischung von B7, Merkel sei dank, ebenfalls komplett
    importiert.

    Das macht millionen Tonnen Material, die
    per Schiff um die Welt gekarrt statt hier
    angebaut werden.

    Die Zukunft liegt bei Algen-Ölen, welche
    den 200-300 fachen Ertrag haben als Pflanzenöle der jetzigen Produkte.

    Ethanol und Wasserstoff sind vollkommen
    uninteressant, das der Produktionsaufwand
    viel zu hoch ist.

  38. @ E. Ekat

    So ist es. Es geht um Glaubwürdigkeit und Doppelmoral.

    Meinetwegen kann jeder so viel Autofahren, wie er möchte und so viel Sprit verbrauchen wie er möchte. Aber wer viel verbraucht, soll dann nicht den Grünen raushängen lassen.

    Das einzige, was mir Sorge macht im Zusammenhang mit Sprit ist, dass wir mit Energieimporten erpressbar sind von Ländern wie Russland oder Saudi-Arabien. Das steht aber auf einem ganz anderen Blatt.

    Glaubwürdigkeit und Doppelmoral – das interessiert mich viel mehr. Z. B. wie Renate Künast es hinkriegen kann mit ihrer Moral, sich vor die Kameras zu stellen und dort dem Käufern japanische Autos zu empfehlen (wegen der Umwelt), selbst aber einen BMW mit 326 PS als Dienstwagen nutzte und darin selbstverständlich keinerlei Widersinn erkennen konnte. (Nein, das ist KEINE Kritik am BMWfahren, sondern an Frau Künast).

  39. Euer „nachhaltiges“ Wirtschaften: das ist für eine Exportnation wie die BRD es darstellt eine ambitionöse Angelegenheit.

    Ich konne es zunächst garnicht glauben, in der Neujahrsansprache der Merkel zu hören, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt.

    Dann sollten wir doch, so muß man das verstehen, unsere Verhältnisse dem was auch immer anpassen. Jetzt weiß ich endlich, warum ihr da niemand widersprochen hat.

    Ich glaube, wir sind mitten drin in diesem Prozeß der Anpassung. Der offenbar freudig begrüßt wird.

    Die Frage ist jetzt nur noch, wann der Hunger bei uns einsetzen, bemerkbar werden wird. Bei 6 Mio Arbeitslosen, bei 10 Millionen.

    Irgendwann wird der Magen zu knurren anfangen, und dann wird es auch wieder mit dem Denken klappen. Bzw diejenigen, die mit dem Denken ihre Schwierigkeiten haben werden davon dann auch befreit, weil sie mit der Nahrunsgsuche voll und ganz beschäftigt sein werden.

    Es ist egal, wie man die Planwirtschaft nennt: „nachhaltiges Wirtschaften“, oder
    „nachfolgenden Generationen verpflichtet“.

    In allen solchen Fällen ist eine zentrale Planungsbürokratie am Werk.

    Da müßt ihr Euch drüber im Klaren sein, bzw das wird Euch dann schon noch klar werden. Ich bin bestürzt, daß es dies offenbar nicht ist.

    Es ist völlig wurscht, ob das Meta- Thema „Gerechtigkeit“ heißt, und die politische Ideologie, die das umsetzt dann Sozialismus genannt wird, oder ob man die freie Entfaltung der Wirtschaft unter einen anderen, näm,lich Euren Deckel steckt.

    Wird die Wirtschaft reguliert, dann ist der Wohlstand vorbei. Das mit den staatlichen Planungen hat nicht funktioniert.

    Es ist natürlich ein hehrer Ansatz, an die nachfolgende Generationen denken zu wollen. Die werden sich aber fragen, warum wir uns dann freiwillig für sie in das Armenschwert gestürzt haben, und was das ihnen hätte nutzen sollen.

    Das alles ist nicht sehr viel besser als Konzerte für Afrika.

    Ich wußte bisher von Bono nicht. Das scheint ja ein pfiffiger Mensch zu sein.

    E.Ekat

  40. also, Paula, die Grünen, die interessiert doch kein Mensch. Schon garnicht als Meßlatte für Glaubwürdigkeit.

    Die haben ein paar Themen besetzt, die sie beackern. Das ist ihr Geschäftsmodell. Ich bin schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr auf diem Idee gekommen, deren Äußerung mit Glaubwürdigkeit in Verbindung zu bringen.

    Nur muß man sehen, daß man nicht doch noch auf deren geistige Umweltverschmutzung hereinfällt. Und zum Beispiel damit anfängt sich auszurechnen, wie viel Energie im Tank eines Autos dem Energiebedarf entspricht, der einen Mensch ein ganzes Jahr lang am Leben hält.

    Da kommst Du nämlich darauf, daß die Energiemenge nicht davon abhängt, ob sie aus Raps-Öl, oder aus Erdöl hergestellt wird.

    Du bist also mit einer irreführenden, weil halbherzigen Betrachtung ganz nahe dabei, unsere Lebensweise in Frag zu stellen.

    Da darf man jedoch nicht auf halbem Wege stehen bleiben.

    Fleich als Nahrung: absolute Energie- Verschwendung. Mit 10 kilo Getreide erhälst Du lediglich 1 kg Fleisch. Also bitte, Vegetarier sind das Modell der Zukunft.

    Die Übervölkerung wird so weit zunehmen, daß irgendwann dies eine Vorschrift werden dürfte, kein Fleich mehr zu essen.

    Ohne daß man dadurch jedoch etwas erreichen wird, denn wenn die Erdbevölkerung dann weiter zunehmen wird, ist auch das irgendwann für die Katz.

    Das heißt: wir können eine ganze Reihe von Problemen nicht lösen, weil wir ein übergeordnetes Problem haben.

    Beispiel: Wenn wir Erdöl sparen, dann heißt das nur, daß dieses Erdöl auf dem Weltmarkt dadurch billiger wird, und dadurch von anderen dankbaren Menschen verkonsumiert werden kann, die nicht über unsere Kaufkraft verfügen.

    Noch ist das so.

    Aber wir arbeiten ja daran, daß wir unsere Leistungsfähigkeit nachhaltig schwächen.

    Damit lösen wir auch das Problem uns entscheiden zu müssen, ob wir besser verzichten sollten.

    Es gibt sinnvolle, und weniger sinnvolle Maßnahmen. Zusätzlich menschliche Wunschvorstellungen irgendwo hineinzuflechten, das nennt man Ideologie.

    Das geht in die Hose.

    Immer.

    E.Ekat

  41. Sehr geehrte PI-Redaktion,

    wenn Sie als Kommentar in #7 schreiben, daß auf jeder Lebensmittelpackung kcal steht… usw. ist das richtig. Allerdings MUß neben der nicht-gesetzlichen Einheit kcal die gesetzliche Einheit Joule (J) oder kJ stehen. Wenn Ottonormalverbrauer alte Einheiten verwendet wie z.B. PS für Leistung mag das im Umgangsverkehr akzeptabel sein. Wissenschaftliche Veröffenlichungen in der Technik erfordern die Angabe von gesetzlichen Einheiten, um in wissenschaftlichen Kreisen beachtet zu werden.

  42. Was kann man denn außer dem benötigten Diesel, dem Dünger und Veresterungsvorgängen noch wesentliches mit hineinrechnen? Was weiß der Gutachtenauthor mehr als unsere Landwirte?

    Richtig, der Landwirt muß auch essen, deshalb rechnen wir auch seinen Energiebedarf mit hinein, außerdem trägt er üblicherweise eine Kleidung bei der Arbeit, auch deren Herstellung kostet Energie, und im Winter will er auch nicht frieren.
    Abfallende Nebenprodukte wie Tierfutter lassen wir natürlich unberücksichtigt.

    Und schon können wir den Grünen eine negative Energiebilanz um die Ohren hauen.

  43. @ 27 Denker

    Seien Sie bedankt, Kommentator, für die fachliche Richtigstellung.

    Gruß und Segen Ihnen und Ihren Lieben,
    pepe.

  44. Ist das denn überhaupt noch aktuell ? Soviel ich mitbekommen habe, hat sich in Europa und Usa
    doch ziemlich rumgesprochen, wie schwachsinnig Biosprit ist. Meine sogar, was von den Grünen gehört zu haben von wegen suboptimal und schädliche Effekte überwiegen. Und wenn selbst diese schon dahintergestiegen sind….
    Brasilien und einige südamerikanische Staaten sind zwar noch groß im Biosprit tätig, die haben das aber auch schon vorher gemacht und natürlich nicht aus ökologischen Gründen, sondern aus Armut und um Devisen zu sparen.

  45. @ E. Ekat

    Vielleicht muss ich’s nochmal anders beschreiben: dass die Energiemenge im Tank am Ende mehr oder weniger aufs Gleiche rausläuft, ist auch mir klar.

    Es geht um den Zusammenhang – wobei wir wieder bei den Grünen wären, leider – sich für besonders gutmenschlich zu halten (Rapsöl kann man im Gegensatz zum Erdöl nun mal auch verzehren) und gleichzeitig die Litanei über Hunger in Afrika anzustimmen.

    Irgendwer hat vor langer Zeit mal einen viel diskutierten Beitrag im ZEIT-Blog geschrieben, indem es darum ging, dass Gutmenschen zwar dafür sorgen, dass man Afrikaner nicht „Neger“ nennen darf, aber man darf ihre Meere leerfischen. Der Beitrag ist dann wegen Nazometer-Alarm gelöscht worden.

    Darum geht es. Mag sein, dass Glaubwürdigkeit für Dich persönlich kein Thema mehr ist. Mir geht es aber darum noch immer, auch wenn ich genau weiß, dass man bei den Grünen da an der komplett falschen Adresse ist. Ich arbeite daran, grüne Menschen mit den Widersprüchlichkeiten zu konfrontieren. Ich will wissen, wie die sich rausreden und verbiegen.

    Zum Thema Planwirtschaft musst Du mir nichts erzählen. Ich mache drei Kreuze, dass sie den Sigmar Gabriel gerade gestoppt haben. Der Grund, dass ich gerade so viel bei PI rumlungere ist der, dass ich einen Mordsberg an bürokratischer Schexxxe vor mir liegen habe und mich beim besten Willen nicht dazu überwinden kann, mit diesem Verwaltungsbürokratenscheißkram auch nur eine Minute zu befassen. Ich will das Thema jetzt nicht ausweiten, aber zum Thema Planwirtschaft gebe ich Dir absolut recht. Das sind in meinen Auge Irre, die da gerade am Werke sind. Und das mitten in der Finanzkrise.

  46. 3 Plondfair (02. Feb 2009 14:12)

    #1 Paula (02. Feb 2009 14:06)

    Zum Ausgleich dafür kann der Gutmensch ja
    dann ein Afrika-Hilfe-Konzert von Bono oder Bob
    Geldof besuchen und da seine Solidarität mit
    hungernden Afrikanern zur Schau stellen.

    Du vergisst noch zu erwähnen, den Massentourismus richtung Europa (Lampedusa)
    Gäste die kein Geld bringen, sondern uns, um unser Geld bringen.

  47. Paula, habe ich mir gedacht (gewünscht) daß wir soweit nicht auseinanderliegen können.

    Dennoch, ein kleiner Hinweis: unter Grün läuft heute alles mögliche. Oft ist es nur eine Sammelmarke, um anderen Stöcke zwischen die Beine schmeissen zu können, udn sich dabei wichtig vorzukommen.

    Beispiel: Die wollen einerseits Energie-unabhängig werden, auf regenerative Energieressourcen setzen. Und am anderen Tag bekämpfen sie Windräder. Weil sich da Vögel verletzen würden.

    Palmöl- Herstellung in Indonesien, und dafür Regenwälder plattmachen: sowas ist schlecht.

    Rapsöl: die Veresterung ist inzwischen eingestellt worden, was nichts anders war, als aus einwandfrei biologischem, verzehrbaren Raps, der niemanden schädigen konnte eine Brühe (Veresterung) zu machen, die hochgiftig war: der sogenannte Bio-Diesel.

    Im Hinterkopf hatten die Handelnden, (das war die bayerische Staatsregierung, sowie ein Energie- Konzern, Steuermittel: 50 Mio Euro) nichts anderes im Kopf, um aus Raps ein Industrieprodukt zu machen, das man nur noch aus ihren Quellen hätte beziehen können. Damit besteuerbar usw usf. Der einzige Vorteil der Veresterung: etwas Winterfestigkeit.

    Tatsächlich fährt jedoch jeder anständige Diesel mit völlig unbehandeltem Raps. Soweit er nicht der neuesten Generation angehört.

    CO2- neutraler geht es garnicht.

    Also: die neuen Pumpe-Düse-Triebwerke gehen nicht, aber ältere Daimler beispielsweise, mit Bosch-Pumpe und Vorkammerglühverfahren schlürfen den Raps so wie jeden Tankstellen-Diesel.

    Ich weiß, daß es da noch Umrüst-Bausätze gab, zur Vorerwärmung. Ich bin einen Diesel gefahren 70000 km, ohne jede Umrüstung, nachdem ich gelesen hatte, daß der olle Otto Diesel seine Motoren mit Nußöl betrieben hatte.

    Raps war interessant bis vor etwa einem Jahr, wo man bei Aldi und Lidl usw den Liter Raps für 85 Cent erhielt. Jetzt kostet er 1,35.

    Natürlich hat sich an den Herstellungskosten für die Bauern nichts geändert, und in Rapsmühlen erhält der Steuer-scheue Kenner seinen Diesel-Ersatz weiterhin zu Preisen weit unter denen der Tankstelle.

    Nur wenn es unter 0 Grad geht ist es angezeigt, etwas Tankstelölen- Diesel beizumischen.

    Nichts, aber auch garnichts spricht dagegen, diesen Raps als Treibstoff zu verwenden. Dessen Öl übrigens erst seit wenigen Jahren genießbar ist. Durch eine herbeigezüchtete Genveränderung.

    Es gibt massenhaft Flächen, die für herkömmliche Nutzpflanzen uninteressant sind. Die Welt leidet ohnehin nicht an Nahrungsmittel- Knappheit, Menschen verhungern, weil sie keine Kaufkraft haben.

    Die ganzen Stories über explodierende Getreidepreise, explodierende Reispreise, die wir in Erinnerung haben udn daraus unsere falschen Schlüsse ziehen, die werden von zynischen Selbstdarstellern mißbraucht, um auf Mißstände hinzuweisen, die garnicht existieren. Und die ein halbes Jahr danach auch wieder aus den Schlagzeilen verschwunden sind.

    Deswegen: wenn Dir ein Grüner irgendwas sagt: vergiß es. Der konfrontiert Dich lediglich mit einer Projektion dessen, was er sich so in seiner Birne zusammenreimt.

    Hat nichts mit Realität zu tun. Hat ausschließlich nur damit zu tun, daß er sich gut fühlen möchte auf Deine Kosten, idem er Dir einen Spleen einpflanzt, sich sein Gutsein von seiner Umwelt bescheinigen lassen will. Das treibt ihn an. Nichts anderes. Das sind Junkies.

    Die Pendants zu islamischen Selbstmordattentätern. Nur hat man den Grünen beizupuhlen versäumt, daß die sich dann anschließend in die Luft sprengen müssen.

    Der Trick mit den 72 Jungfrauen.

    Du glaubst doch nicht etwa daran?

    Natürlich nicht. Aber das Getreide und Reis knapp wird, (und Erdöl, als es 150 Dollar/Barrel kostete) das hast Du womöglich geglaubt.

    E.Ekat

  48. > Dass es ethisch mehr als fragwürdig ist, Nahrungsmittel in den Tank zu schütten, während auf dieser Welt noch Menschen hungern, bedarf keiner weiteren Erklärung.

    Ähh, doch! Wer Geld hat kann Nahrung kaufen und damit tun was er will, wer kein Geld hat sollte nicht so viele Kinder in die Welt setzen wie es diese Länder tun. Es wir noch lange Zeit Menschen geben die hungern.

    Ausserdem gibt gerade diese Nachfrage diesen armen Menschen die Möglichkeit in der Landwirtschaft zu arbeiten, oft leiden diese Länder ja daran das die Industriestaaten Überschüsse produzieren.

    > auch die Energiebilanz ist verheerend.

    Nur bestimmter Biosprit, dass muss nicht so bleiben. Wenn für „Bio“ allerdings mehr bezahlt wird, einige Länder Umweltschutz betreiben und andere nicht, ist diese Entwicklung vollkommen logisch.

  49. @#49 frohundheiter

    Die Entstehungsgeschichte der Grünen ist eng verbunden mit der Auflösungsgeschichte des kommunistischen Bunds Westdeutschlands (KBW), der für eine kommunistische Organisation sehr wohlhabend aber politisch erfolglos war. Viele der führenden Grünen waren vorher dort oder in anderen kommunistischen Vereinigungen aktiv. Sie verfügten über Geld und vor allem eine sehr leistungsfähige Organisationsstruktur, damit übernahmen sie in den sich überall gegründeten Friedens- und Umweltgruppierungen schnell die Führung. Wie sich mittlerweile rausgestellt hat, ging es ihnen nie um „Sozialismus“ oder auch nur „sozial“ sondern immer nur um die eigene Macht. So wurden die Ziele „Frieden“ und „Umwelt“ auch nur zu diesem Zweck gekapert, ein wirkliches Eigeninteresse daran hat es nie gegeben. Entsprechend deletantisch ist es dann auch, was sie in diesem Bereich zu verantworten haben.

    Nur das – und da hat Paula völlig Recht – ist einem Großteil der Bevölkerung immer noch nicht bewusst. Die wählen die Grünen immer noch, weil sie tatsächlich glauben, damit was für die Umwelt zu tun. Tun sie auch, allerdings nichts Gutes.

    Solar- und Windenergie sind ja ne wunderbare Sache, allerdings werden sie unsere Energieversorgung nie sicherstellen können. Wäre nicht so schlimm, wenn z.B. statt in Afghanistan einen Gottesstaat aufzubauen, verlorene Zuschüsse an die Hersteller gezahlt worden wären. Die Finanzierung über den Strompreis allerdings kostet nicht nur Geld sondern auch Arbeitsplätze.

    Alles was die Grünen machen läuft nach ihrem modernen Zukunftskonzept: „Nach uns die Sinnflut“. Die abgebrochene Theologiestudentin „schont“ die Umwelt im 350PS-Lexus, der sichert wenigstens keine Arbeitsplätze im verhassten Deutschland.

    Und Biosprit: Rapsöl pur zu fahren, ist nicht so ganz unproblematisch, aber es gibt immer 2 Möglichkeiten. Entweder man passt den Sprit dem Motor an – oder den Motor dem Sprit. Für Rapsöl wäre die letztere Möglichkeit die bessere Lösung. Es fehlen nur die Anreize für die Industrie, dies umzusetzen, stattdessen wurde gerade unter rot/grün eine gewaltige Feinstaub-Hetzkampagne gegen Dieselmotoren gestartet. Das in Deutschland aufgrund der steigenden Diesel-Fahrzeugzahlen der Spritverbrauch in den letzten 20 Jahren gesunken- und nicht wie in Benzin-Ländern wie USA stark gestiegen ist, wurde natürlich unterschlagen. Auch das jetzt für den Atomausstieg über 20 neue Kohlekraftwerke gebaut werden ist ein typisch grüner „Sieg“ für die Umwelt.

  50. 51, Okzidental, interessanter Beitrag, Danke.

    Da ich selber ein Grüner der ersten Stunde war, sagst Du mir nicht viel Neues. Außer vielleicht, daß die Grünen sich ausschließlich aus Linken zusammengesetzt haben sollten. Das ist sicherlich nicht der Fall.

    Wenn Dich das Thema interessiert, besorge Dir mal die Magisterarbeit :

    Über die „Mehrheit Links Der Mitte“ Untersuchung zum Verhältnis von SPD und Grünen zu begimnn der 80iger Jahre.

    Autor: Klemens Klein, 1985 erschienen. Da sind die verschiedenen Herkünfte der Grünen genau ausgewiesen.

    Zum Rapsöl: Völlig unproblematisch, einen Vorkammer- Mecedes-Diesel mit Raps zu fahren. Ohne Anpassung. Einfach so. Glaube es, oder glaube es nicht. Google mal im Internet.

    Was die neueren Motorengenerationen angeht, da geht das nicht mehr.

    E.Ekat

  51. @ E. Ekat

    Deswegen: wenn Dir ein Grüner irgendwas sagt: vergiß es. Der konfrontiert Dich lediglich mit einer Projektion dessen, was er sich so in seiner Birne zusammenreimt.

    Hat nichts mit Realität zu tun. Hat ausschließlich nur damit zu tun, daß er sich gut fühlen möchte auf Deine Kosten, idem er Dir einen Spleen einpflanzt, sich sein Gutsein von seiner Umwelt bescheinigen lassen will. Das treibt ihn an. Nichts anderes. Das sind Junkies.

    Absolute Zustimmung. Es geht um Machtausübung und auch um Eitelkeiten. Eitelkeiten im Sinne von: seine Claqueure um sich scharen. Egal wie sinnlos der Kram ist. Nicht nur bei den Grünen. Der Hammer war das Energieprojekt von Frau Ypsilanti. Wonach man die sämtliche Agrarfläche Hessens mit Mais zur Energiegewinnung bebauen müsste. Nur als einen Baustein von vielen.

    Aber das Getreide und Reis knapp wird, (und Erdöl, als es 150 Dollar/Barrel kostete) das hast Du womöglich geglaubt.

    Ganz sicher nicht. Ich bin ja ein großer Fan der reduzierten Fragen. Die Hauptfragen in dem Zusammenhang sind: wieso soll man auf Afrika noch mehr Geld draufwerfen, wenn es sowieso versickert? Und: wie kann man sich in Sachen Energie weniger erpressbar machen von unsympathischen Entwicklungen? Die Klärung dieser Fragen reicht mir schon, da bin ich anspruchslos.

    Von grünen Ideen, die man partout umgesetzt hat und die sich für die Umwelt am Ende als teuer und schädlich herausgestellt haben, kann ich auch ein Lied singen. Aber das hatten wir hier neulich in einem anderen Thread schon mal.

  52. Paula

    Die Hauptfragen in dem Zusammenhang sind: wieso soll man auf Afrika noch mehr Geld draufwerfen, wenn es sowieso versickert?

    Es gibt viele Gründe, kein Geld nach Afrika zu schicken. Aber es gibt noch ein paar andere Sachen, mit denen wir das ohnehin schwache Afrika ruiniert haben.

    Beispielsweise haben wir Agrar- Produkte, die wir bei uns nicht mehr absetzen konnten, nach Afrika verschifft. Subventioniert, versteht sich, sonst hätte das dort nicht abgesetzt werden können. Mit der Folge, daß wir die dortigen Produzenten ruiniert haben.

    Beispielsweise haben wir Futterpflanzen, Sojoa etc, in Afrika anbauen lassen, weil der Anbau dort billiger war. Um damit dann hier unsere Tiere zu füttern. Die Folge war: Die dortigen Bauern haben angebaut, für was sie mehr Geld bekamen, also Soja usw. Und nicht mehr das, was deren Bevölkerung benötigte, das daher auch noch teurer wurde.

    So verwüstet man einen Kontinent. Die EU: ganz, ganz vorne mit dabei. Zentrale Planung eben. Führt immer zur Verwüstung. Bestenfalls sieht man sie nicht, aber sie ist immer vorhanden und taucht irgendwann als Problem auf.

    Ich weiß nicht, ob das heute auch noch so ist, Südamerika, deren Rinderexporte wurden auf ähnliche Weise von der EU plattgemacht.

    Widerlich.

    Da soll man dann mit Spenden dagegenhalten? Lachhaft.
    Diese Wizcorek-Zeul sollte man an ihrer roten Perücke festtackern, die ist seit Jahren in diesem Geschäft. Nur Leichen. Aber gut gemeint.

    Ich kann Dir Links zu den Verhandlungen des WTO geben, wie die dort rumschachern. Und am Ende dann alles auf die Amis schieben. Widerlich.

    Man muß, man sollte, man könnte den Afrikanern helfen, selber auf die Füße zu kommen.

    Aber schau Dir diesen Mugabe an, diese rassistische Teufelsbrut, der ein prosperierendes Land, Rhodesien, wirklich ruiniert hat. Mit Vertreibungen, mit allen Schikanen. Dort verrecken nun die Menschen wie die Fliegen, an Cholera, jetzt in diesem Moment. Aber in den Medien ist das durch. Erbärmlioch.

    Nur weil der seine Abwahl nicht akzeptieren mag. Die ganze UNO sollte man schließen, die sich das Maul zerreißt über Länder wie Israel, und solche Schlächter achselzuckend agieren läßt.

    Und dieser Mugabe ist wahrlich nicht der erste, oder einzige.

    Es ist sehr schwer, auf einen tauglichen Vorschlag zu kommen, wie man helfen könnte. Vielleicht das, was der Karlheinz Böhm gemacht hat. Aber dazu eignet sich nicht jede Gegend in Afrika.

    Wie kann man sich in Sachen Energie weniger erpressbar machen von unsympathischen Entwicklungen? Die Klärung dieser Fragen reicht mir schon, da bin ich anspruchslos.

    Die allerbeste Methode ist: Energie einsparen. Es gab mal in Kalifornien einen Typen, der den dortigen Energie- Unternehmen klargemacht hatte, daß es wirtschaftlicher für diese sei, deren Kunden den Einsatz von energieeffizienteren Geräten zu finanzieren, als teure Kraftwerke zu bauen.

    UMgesetzt hier würde das heißen: KLredite der Energie- Unternehmen für stromeffektive Geräte, die Rückzahlung erfolgt durch die Einsparung. Trockner. Geschirrspüler. Gefrierschränke.

    Mir ist klar, das kann nicht die ganze Antwort sein, aber hier fängt es an. Nur: das ergibt sich vollständig automatisch im Zuge der Marktkräfte.

    Wir greifen da nur vor mit subventionierten Dämmmaßnahmen, E- Voltaik, um uns gut fühlen zu können. Im Moment ist das alles jedoch noch eine Liebhaberei. Ein Spleen.

    Energie ist billig. Ein Liter Benzin kostet keine 40 Eurocent. Der Rest sind Steuern.

    Durch diese Steuerlast wird das Wirtschaftswachstum gebremst. Seit Jahren.

    Beweis: es gingen die Ölpreise hoch, und schon rechneten uns die Wirtschaftsweisen vor, wie sehr dies das Weltwirtschaftswachstum beeinträchtige.

    So ist das also. Aber für D gilt das offenbar nicht. Die auf Energie liegenden Steuern scheinen keine Wachstumsbremse zu sein.

    Wir erleben gerade, was für ein Schwachsinn das ist. Kollaps unserer Wirtschaft. Das hat was mit hohen Energiepreisen des vergangenen Jahres zu tun und der Stigmatisierung des Autos, die als Objekt einer Liebhaberei geächtet und mittels einer Sonderbesteuerung, CO2- Abgabe genannt, statlicher Lenkung unterzogen werden.

    Energie muß im Kapitalismus frei verfügbar sein. Das ist die wichtigste Eigenschaft von Energie.

    Alles andere ist daneben sekundär.

    Über die Energie bremsen wir erklärtermaßen udn beabsichtigt unser wachstum ein. So Merkel. So die Grünen. Nun haben sie sich etwas verbremst. Aber sie trauen sich nicht, dies zuzugeben. Sie behaupten, dies sei Folge der Finanzkrise. Warum erwähne ich das hier ?

    Weil damit auch das Schicksal Afrikas besiegelt ist.

    E.Ekat

  53. @#2 LaCross (02. Feb 2009 14:11)

    Hybride, Elektro oder Wasserstoffmotoren sind die Zukunft

    Leider konnte mir bisher keiner erklären, wo die Energie für diese Antriebsformen herkommen soll. Atomkraft scheidet in Deutschland aufgrund der Massenhysterie wohl aus…

  54. Sorry,
    wie wärs denn mal mit wissentschaftlich fundierten und differenzierten Beiträgen!
    Das ist hier teilweise weit unter Springer Bild Niveau.
    Das stört mich an PI!

    Ich halte auch nichts davon „Lebensmittel“ in den Tank zu gießen (im übrigen ich habe keinerlei KFZ, weder Roller noch nen Porche)

    Aber diese suffigen Beiträge zu Hybrid und anderen Energie-Quellen.. (Energie kommt nicht aus einer Quelle, Energie wird ausschließlich umgesetzt!!!

    Desweiteren ist plötzlich eine Springer-Quelle wieder mal schwer angesagt, hauptsache es paßt in Konzept!

    Ich kann keine Prozentrechnung, aber, bei den Zahlen im Artikel habe ich so meine Probleme, kann das mal ein Wissender nachrechnen…. Danke.

    TheDayAfter

  55. „Umwelt“ist eine weitere Keule, mit der erzieherisch auf den Deutschen eingetroschen wird. Sie entfaltet ähnliche Wirkung wie die „Nazikeule“, die „Rassismuskeule“.
    Global gesehen ist es vollkommen egal, wo was verbraucht wird.

    Der „Grüne Gedanke“ ist speziell ein deutschen Exportgut – Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!

  56. Die Aussage des WELT-Artikels ist zum Glück prinzipiell falsch.
    Kein Mensch hat je behauptet, dass bei der Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln, z.B. von Olivenöl, mehr Energie reingegeben werden muss als neu entsteht. Das Plus an Energie liefert die Sonne!
    Ferner macht der Artikel einfach die Annahme, Biodiesel müsse industriell aufbereitet werden. Auch das ist falsch.
    Ludwig Elsbett, ein deutscher Erfinder in Augenhöhe von Otto, Diesel und Wankel, hatte einen Motor entwickelt, der mit kaltgepresstem Pflanzenöl mehr Laufleistung erbringt als ein Dieselmotor! Damit hatte er es zwar bis in Wetten Dass??? zu Gottschalck gebracht, leider in Deutschland aber nicht in die industrielle Grossproduktion. Weltweit laufen zehntausende seiner Motoren. Sein Motor wird, wie bei deutschen Erfindungen üblich, im Ausland produziert, vor allem in Indien.
    Wer also einen Hektar übrig hat, kann Pflanzenöl ernten, mit seinen Füssen gerne kaltpressen und direkt in den Tank kippen!

    Wer sich näher informieren will, schauen unter
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elsbett-Motor

    Ein Wort noch zur Ethik: Simbabwe könnte locker mit seinem superfruchtbaren Boden und Klima, bis zu drei Ernten im Jahr (), die Hälfte Schwarzafrikas ernähren. Ja, es ist eine ethische Frage, dass die westliche Welt hier zuschaut, wie ein Diktator seine eigene Bevölkerung verhungern lässt.
    Auch werden meiner Kenntnis nach noch immer Flächenstilllegungsprämien gezahlt um eine Überproduktion zu vermeiden.

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