tunesische AsylantenWir hatten berichtet, das Tunesien wieder fleißig als Reiseland beworben wird. Ob man da unbedingt seinen Urlaub verbringen sollte, ist ein andere Frage. Auf keinen Fall ist zu akzeptieren, dass sich nach wie vor tunesische Asylanten (Foto) in Europa aufhalten, während auf der anderen Seite europäische Touristen in das Land gekarrt werden. Die Schweiz hat die Zeichen der Zeit erkannt. Ohne Anreize scheint das aber nicht zu funktionieren. Der schweizer Tagesanzeiger berichtet:

Der Bund will Tunesierinnen und Tunesier, die in der Schweiz um Asyl bitten, mit finanziellen Anreizen zur raschen Rückkehr in die Heimat motivieren. Mitte Juli ist das Programm angelaufen. Ziel ist unter anderem, dem Platzmangel in den Unterkünften abzuhelfen. (…)

Grundsätzlich erhält jede erwachsene Person 1000 Franken und jedes Kind 500 Franken. Ausbezahlt wird das Geld nach der Rückkehr in Tunesien.

Mehr Geld kann laut Glauser ausbezahlt werden, wenn Heimkehrer etwas Konkretes vorhaben, etwa die Eröffnung eines Geschäfts. Asylbewerber, für deren Verfahren die Schweiz zuständig ist, erhalten bis zu 4000 Franken. An Asylsuchende, für deren Gesuch ein Dublin-Staat zuständig ist, werden bis 3000 Franken ausbezahlt.

Ausserdem gibt es die Möglichkeit, für Gemeinschaftsprojekte bis zu 15’000 Franken zu erhalten. Zudem werden die Tunesier in der Schweiz und in Tunesien beraten. Angesprochen sind Menschen, deren Verfahren läuft oder noch gar nicht eröffnet worden ist. Keine Rückkehrhilfe erhalten Abgewiesene sowie Personen, die in der Schweiz straffällig geworden sind. (…)

Sollte es zu Missbräuchen kommen, könne das Programm rasch gestoppt werden, sagte Glauser. Die Rückkehrhilfe sei im Zusammenhang mit der von der Schweiz und Tunesien beabsichtigten Migrationspartnerschaft ausgebaut worden. (…)

Das BFM prüft zurzeit, ob Dublin-Fälle aus Tunesien künftig direkt ins Heimatland statt ins für ihr Asylgesuch zuständige Vertragsland zurückgeschickt werden können. Gemäss der «SonntagsZeitung» hält die Vereinigung der Kantonalen Migrationsbehörden (VKM) den Vorschlag für prüfenswert.

Die Schweiz könne über den in den Sommerferien eingebrachten Vorschlag nicht selbst entscheiden, sagte BFM-Sprecher Glauser. Die anderen Dublin-Vertragsstaaten, Tunesien und die Kantone müssten sich einverstanden erklären.

In der Schweiz stellen nach wie vor viele Menschen aus Tunesien ein Asylgesuch – 611 waren es von April bis Juni 2012 und 2547 im Jahr 2011. Viele seien auf Arbeitssuche, und praktisch niemand werde als Flüchtling anerkannt, sagte Glauser.

Berichte aus Asylunterkünften zeigten zudem, dass der Platzmangel in den Unterkünften zunehmend zum Problem werde. In Bern zum Beispiel prangerten Bewohner einer unterirdischen Zivilschutzanlage «katastrophale Bedingungen» an. Die Anlage sei für 160 Asylsuchende viel zu klein.

In der Waadt beträgt die Belegungsquote in den Unterkünften derzeit 120 Prozent. Angespannt ist die Lage nach Angaben des BFM auch in den Kantonen Aargau, Graubünden und Zürich. Die fünf Bundeszentren sind voll belegt. Das VBS hat Mühe, die verlangten zusätzlichen Unterkünfte bereitzustellen.

Während sich die Schweiz bei Ausreisewilligen großzügig zeigt, senkte sie auf der anderen Seite die monatlichen Zahlungen an Asylanten. In Deutschland hingegen bekommen Asylanten seit vergangener Woche mehr Geld.

Von 45.741 Asylanträgen entsprachen im Jahr 2011 ganze 652 den Anforderungen des Artikel 16 Grundgesetz:

Asylanträge in Deutschland 2011

Links:

» Schweiz zahlt nur noch Nothilfe an Asylanten und kriminelle Asylanten sollen bald gar nichts mehr bekommen
» Brandlegung und Randale in schweizer Asylantenheimen
» Alle Asylanten bitte nach Deutschland
» 3425 Asylanträge im Mai 2012
» Zahl der Asylanten in Deutschland gestiegen, monatliche Zahlen zu Asylbewerbern
» 1 Million Migranten kamen in 2011 nach Deutschland

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31 KOMMENTARE

  1. Warum muss jemand motiviert werden?
    Hat der Staat Schweiz keine gesetzliche Handhabe, die ungebetenen Gäste abzuschieben?

    Man sieht, auch dort ist es wie im politischen Irrenhaus.

  2. Ich würde mich doch nicht mit schlappen 500-15000 Franken begnügen, wenn ich lebenslänglich fürs Nixtun pünktlich zum Monatsanfang Geld überwiesen bekomme.

  3. Wenn man sie wirklich los werden wollte würde man sie einfach ausschaffen!!!

  4. OT : Sarrazin hält Schäuble für eine Fehlbesetzung

    Sarrazin hält Schäuble für eine Fehlbesetzung

    Der Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin glaubt in der Euro-Krise nicht an Finanzminister Schäuble. Dieser sei in der heutigen Zeit eine Fehlbesetzung. Auch an Bundeskanzlerin Merkel übt er Kritik.

    Die „riesigen Kosten“ scheine er ebenso in Kauf zu nehmen „wie ein Feldherr unter Friedrich II. in Kauf genommen hat, dass in einer Schlacht 30 Prozent seiner Soldaten fielen. Für mich ist er eine Fehlbesetzung als Finanzminister in der heutigen Zeit.“

    Quelle : http://www.welt.de/politik/deutschland/article108364184/Sarrazin-haelt-Schaeuble-fuer-eine-Fehlbesetzung.html

  5. #2 Stoerenfried (23. Jul 2012 17:16)

    Ich denke da geht es eher darum, dass die nicht gegen die Abschiebung Einspruch einlegen…

  6. immer noch billiger als die langfristigen Kosten wenn die bleiben. Das würde nämlich bedeuten, dass sich die Kosten verundertfachen.

  7. #5 Schnitzelbrueder

    seit 1962 sind so ziemlich alle Blockparteien Politiker eine Fehlbesetzung!

  8. Mal sehen wie viele das Geld nehmen und wieder kommen. Auch wenn die Projekte gut gemeint sind, helfen werden die nicht. Es hilft nur, die Sprache zu sprechen die verstanden wird. Schauen wir doch mal, was die Türkei mit ihren syrischen Glaubensbrüdern macht. Da wollen viele freiwillig zurück.

  9. — Für mich ist er eine Fehlbesetzung als Finanzminister in der heutigen Zeit. —

    Der sitzt da ja nicht wegen irgendwelchen Kompetenzen oder besonderen Fähigkeiten. Er besetzt die Behindertenquote, so wie der andere auf der Schwulenquote reitet und einer auf der Exoten/Migrantenquote.

    Auf der Frauenquote sitzt der Rest, bar jeglicher grundlegender Fähigkeiten und eine vereinigt neben der Frauen- noch die Ossi- und Stasiquote.

    Auch auf der Pädophilenquote sitzt ein neu Hinzugekommener. Aus verständlichen Gründen kann ich aber keine Namen nennen. Diese Quote ist nämlich noch nicht offiziell.

  10. @ #9 BePe (23. Jul 2012 17:38)

    Das ist mir persönlich durchaus bewusst !! 🙂

  11. Schweizer Ex-Parlamentarier spricht über Asylanten:

    «Wie Tiere. Abschaum. Elendes Schlägerpack!»

    http://www.blick.ch/news/politik/wie-tiere-abschaum-elendes-schlaegerpack-id1972428.html

    … und die Leser stimmen ihm zu. Nach Malta und Griechenland hat die Schweiz am meisten Asyltouristen pro Einwohner und zeichnet sich duch besonders lasche Ausweisungsgesetze aus.

    Die Weltwoche fasste im letzten Jahr die Praxis der Schweizer Behörden bei Aslanten so zusammen:

    „Wer will darf blieben.“

    Das gilt selbst für Kriminelle.

  12. Man sollte Asylmissbrauch als kriminelle Handlung einstufen!
    Betrug ist doch strafbar, oder nicht?

  13. Ich habe da mal eienen interessanten OT-Tipp (die Schweizer mögen mir verzeihen):

    Es geht wieder mal um das allseits beliebte Gesellschaftsspiel „Kampf gegen Rechts“: Weil jetzt jemand bei einem alten YouTube-Clip aufgefallen ist, dass der russische Bassbariton Evgeny Nikitin ein Hakenkreuztatoo trägt, wurde er bei den Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth ausgeladen. Zudem ist das Ganze mittlerweile zu einer Affäre aufgebauscht worden. Man muss sich mal vorstellen, dass der Sänger, der früher in einer Metal-Band spielte sich das Tatoo mit 16 hat stechen lassen – also nicht mehr als eine Jugendsünde. Ich stelle mal in den Raum: Hätte es auch einen Skandal gegegeben, wenn er ein Hammer und Sichel-Tatoo, also das Symbol der roten Massenmörder tragen würde?

  14. O.T.
    Laut einem Bekennerschreiben hat eine unbekannte Organisation namens „Qaidat al-Dschihad“ hat die Verantwortung für den Selbstmordanschlag im bulgarischen Burgas übernommen.

    http://tinyurl.com/bvo6wvq

  15. Zum Bau von Moscheen habt ihr Schweizer nein gesagt und jetzt verkauft ihr euch an Tunesien
    Was sind das für Flüchtlinge, die Revolution in Tunesien soll doch gesiegt haben ? Und die Schweiz hat keine gemeinsame Grenze mit Tunesien
    durch wie viele Länder sind den die Flüchtlinge gewandert oder geschoben wurden ?

  16. Die Niederländer wollten Multikulti, jetzt bekommen die Niederländer dafür das ganze Paket Multikulti und die Quittung serviert, inklusive langfristiger Abstieg des Landes auf den Lebensstandard der MultiKulti 3. Weltländer.

    Niederlande: Rentenkürzung von 7% !!!

    http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=22253

    Und das ist erst der Anfang. Ja so ist das, wenn man freigiebig seinen Wohlstand zum Fenster hinauswirft! Das steht dem deutschen Michel auch noch bevor.

    Das deutsche Gesundheitssystem geht schon den Bach runter.

    Absturz von Platz 6 auf 14.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108364486/Deutsches-Gesundheitssystem-nur-noch-auf-Platz-14.html

  17. Spätestens wenn die Polizei (ausführende Organe) und die Behörden mit 30-50% Migranten (bzw. Deutsche mit Migrationshintergrund) besetzt sind – also der Marsch der Migranten durch die Institutionen vollzogen ist – werden „Ausweisungen“ oder sonstige Vollstreckungen gegen deren Glaubensbrüder und Landsleute nichtmal mehr ansatzweise durchsetzbar sein.

    Es ist so, Muslime halten nunmal zusammen, drücken einander gegenüber ein Auge zu etc. pp.

    Was Links/Grün nicht kapiert oder kapieren will ist, daß sich das Klima schlagartig auch gegen sie selbst wenden kann. Wobei man vermutlich gewaltbereite Migranten als die „SA Schergen“ von morgen sieht, die in den Straßen die verängstigte Bevölkerung in Schach hält,

    während man selbst in abgeschotteten Villen dinniert und die Reste des ehemaligen Kuchens untereinander aufteilt.

    Verlierer ist eindeutig (wie immer) der Michel, der nach 2 Weltkriegen eigentlich keinen Krieg mehr im Land will und einfach seinen Wohlstand erhalten oder mehren wollte. Ein derartiges Lebensmodell gibt es evt. noch auf Dörfern, die Städte werden jedoch brennen.

  18. Wozu sollten Schweizer, Deutsche oder andere Leute in Europa für die Rückführung illegaler Flüchtlinge zahlen und arbeiten müssen?

    Solange, wie keine Reisewarnungen für und UN-Sanktionen gegen die Herkunftsländer ausgeprochen wurden, können von dort keine echten Asylbewerber kommen, nur Wirtschaftsflüchtlinge.

    Und für Wirtschaftsflüchtlinge besteht keinerlei Recht auf Einwanderung oder auf Aufnahme, das man mit ihnen mit diesen Zahlungen „abkaufen“ könnte.

    Wer sich ohne Recht irgendwo Zugang verschafft, ist kriminell und darf mit jedem Recht der Welt wieder rausgeworfen werden.
    Und zwar Hochkant und mit einem Tritt, wenn der Illegale es denn so haben will.

  19. Tolle Idee. Einreiseprämie für Tunesier: Einfach mal irgendwie in die Schweiz, und bis zu 15.000 Franken kassieren. Das Codewort lautet „Asyl“. Willy go!
    Was für ein Anreiz für diejenigen, die Schweiz zu besuchen.

  20. #17 KDL (23. Jul 2012 18:05)

    Ja, diese Posse ist einer Komikernation mehr als würdig und hätte sich einen eigenen Artikel verdient. 😀 😀

    Das besagte Hakenkreuz hat Nikitin längst überstechen lassen, weil ihm diese Jugendsünde selber peinlich war.
    Hat leider nichts genutzt, einmal Nazi, immer Nazi.

    Resozialisierung?

    Zweite Chance?

    Nachgedacht, eingesehen, abgeschworen?

    Tstststs, doch nicht bei Nazis, denn gute Gutmenschen veranstalten in derselben Komikernation, in der Linksterroristen und Transporteure von Tatwaffen wie Josef Fischer ohne abzuschwören zu Aussenministern werden können, trotzdem eine Hexenjagd auf Nikitin.

    Richtig paranoid wird es dann, wenn man beachtet, dass ein Didi Hallervorden „Rassismus“-Anwürfen ausgesetzt war, weil er einen Weissen als N*g*r maskiert auf die Bühne stellte, anstatt die Rolle von einem „echten“ Schwarzen spielen zu lassen.

    Was diese Hallervorden-Geschichte mit den Wagner-Spielen zu tun hat?

    Nun, erstens sollte der Russe Nikitin einen Holländer spielen und nun spielt den Holländer ein Asiate.
    Gibts denn keine echten Holländer für diese Rolle? 😉

    PS: Nichts gegen Asiaten oder Russen, aber diese Paranoia in der Komikernation Bunt-Doischland muss man einfach durch den Kakao ziehen. 😀

  21. Die Jungs auf dem Foto sehen so aus, als könnten sie es nicht erwarten, in Deutschland als Fachkräfte in der Altenpflege anzufangen…

  22. Ich sehe das ganz anders. 1000 Franken sind ein billiger Preis, um die Muslime wieder loszuwerden.

    Was meint ihr, was jeder von denen Im Jahr an Sozialhilfe, Polizeieinsaätzen, Gratis-Krankenversorgung, Sprachkursen, Integrationsangestelltenplätzen und und und kostet.

    Einziger Nachteil könnte sein, dass dann aus der Einreise in die Schweiz ein Geschäftsmodell bei den Muslimen wird.

  23. Das Geld für die Rückkehr nach Tunesien kann dann idealerweise für die erneute Wiedereinreise in die Schweiz gebraucht werden (z.B. für den Schlepper), ev. reicht es auch noch für einen weiteren Familienangehörigen für den Trip nach Europa.

  24. Die Schweiz hat ein Milizsystem und das halbe Land hat eine SIG Sauer im Schrank.
    Irgendwann geraten hier einige Bereicherer an den Falschen.
    Murphys Gesetz gilt auch für Asylbetrüger mit krimineller Energie und ohne Manieren.

  25. #8 BePe (23. Jul 2012 17:36)

    immer noch billiger als die langfristigen Kosten wenn die bleiben. Das würde nämlich bedeuten, dass sich die Kosten verundertfachen.

    Die nehmen die Kohle, machen in der Heimat nen schönen Urlaub, und stehen nach drei Monaten mit neuer Identität wieder auf der Schwyzer Matte, um Asyl zu beantragen!!!

    🙁

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