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Asyl-Irrsinn in Deutschland: Stuttgart – Mieten steigen, aber schon 67 Flüchtlingsunterkünfte

asylirrsinn_deutschland8Gerade die angedachte Planung, die „Flüchtlinge“ dezentral, nicht in Massenunterkünften unterzubringen, um sie wie es heißt, nicht zu ghettoisieren, wird zur Folge haben, dass sich der Wohnraum weiter verknappt. Schon jetzt suchen für das Wintersemester über 5000 Studenten in Stuttgart eine Unterkunft.

Eigentlich gibt es ja 6700 Wohnplätze für Studenten. Momentan sind aber nur noch 288 Plätze zu vergeben. Zudem kommt für deutsche Studenten erschwerend hinzu, dass vorweg schon über 1300 Wohnheimplätze für ausländische Studenten reserviert sind, weil diese es angeblich besonders schwer hätten an günstigen Wohnraum nahe der Uni zu gelangen. Nicht in dieser Rechnung enthalten sind die zahlreichen Familien und sonstigen Wohnungssuchenden, die jetzt in Konkurrenz mit den „Flüchtlingen“ eine der immer rarer werdenden Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt werden suchen müssen.

Momentan gibt es in Stuttgart neben den Massenunterkünften eine wachsende Anzahl an kleineren Wohneinheiten, die sich häufig nicht von „normalen“ Wohnungen unterscheiden lassen. Da auch vor Stuttgart die Regeln des Marktes nicht halt machen werden, gilt: Steigt die Nachfrage, werden auch die Preise weiter steigen. So finanzieren die Bürger mit ihrem Geld nicht nur die Unterkünfte und die laufenden Kosten der „Neubürger“ und sie müssen zunehmend auch mit höheren Mieten rechnen, am nun noch mehr umkämpften Wohnungsmarkt.

Für den Normalbürger kommt erschwerend hinzu, dass der Staat dem „Privatmann“ gerne vorgezogen wird. Er bezahlt pünktlich seine Miete, gilt somit als verlässlicher und gern gesehener Mieter, auch weil er die Haftung für eventuell auftretende Schäden ohne Murren übernehmen wird, egal wie der Unterzubringende auch haust. Eine kostenlose Renovierung ist da dann unter Umständen schon im „Preis“ inbegriffen. Außerdem entfällt für den Vermieter das Risiko „Mietnomade“.

Unter dem Druck Unterbringungsmöglichkeiten schaffen zu „müssen“ werden, auch ohne viel zu verhandeln, Mieten im oberen Bereich gezahlt. Wie soll also ein Familienvater, oder wie auch immer darstellender privater Mieter, unter diesen Umständen in Zukunft mithalten können?

Hier eine Darstellung der derzeit schon betrieben Flüchtlingsheime mit mehr als 20 Plätzen in Stuttgart:

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Anfang Oktober beherbergte allein die Stadt Stuttgart 2230 Personen in insgesamt 67 Unterkünften. Für 2015 werden rund 4000 dauerhaft in Stuttgart wohnende Asylbewerber prognostiziert, Tendenz steigend. Erst kürzlich waren innerhalb von zehn Tagen 3000 Asylsuchende nach Baden-Württemberg gekommen.

Dass grüne, rote und auch die meisten schwarzen Bürgermeister und Landräte laut STOPP rufen werden, darauf darf der Steuerzahler nicht hoffen. Spätestens bei der nächsten Wahl sollten wir Bürger klarstellen, dass es so nicht weiter gehen darf.

Bisher erschienen in der PI-Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“:

» 1. Willkommenspakete und Rundumversorgung für 120 ledige Männer
» 2. Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter
» 3. 220 Asylanten für niederbayerischen Ort mit 850 Einwohnern
» 4. Vaihinger Schloss – 250 Asylbewerber ins Wahrzeichen der Stadt?!
» 5. Fürstenfeldbruck – 600 Asylbewerber mit Soldaten in Kaserne
» 6. Christ von 50 Muslimen zusammengeschlagen
» 7. Kirche hat für 122 „Flüchtlinge“ Wohnungen, keine für Studenten


Wenn auch Sie aus Ihrer Stadt Ähnliches zu berichten haben oder sie von einer Schule, Turnhalle, einem Hotel, Schloss etc. Kenntnis haben, das umfunktioniert wurde oder werden soll, schreiben sie an PI. Senden Sie uns Fotos mit Ortsangaben, wichtige Eckdaten des Asylheimes und ev. Quellhinweise. Wir werden die Um(Miss)stände bei ausreichendem Infomaterial veröffentlichen.