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Die „Ardennen-Offensive“ der NGO Schlepper-Lobby

Von EUGEN PRINZ | Jenen, die ein Interesse daran haben, dass der Shuttle-Verkehr von Libyen an die Strände Europas weiterhin auf vollen Touren läuft, schwimmen die Felle davon.

Den Stein ins Rollen brachte die Aktion von Defend Europe, die mit der gecharterten „C-Star“ im Mittelmeer kreuzten, um das Vorgehen der NGOs bei der „Flüchtlingsrettung“ öffentlich zu machen.

Die Erkenntnis, dass die NGOs schon in libyschen Küstengewässern „Flüchtlinge“ an Bord nahmen, den klapprigen Booten mit Lichtsignalen den Weg wiesen und damit das Geschäft der Schlepper beförderten, führte schließlich zum Erlass eines Verhaltenskodex, der die Phalanx der privaten Rettungskähne schon merklich dezimierte.

Es wird eng für die „Flüchtlingsretter“ im Mittelmeer

Und immer dünner wurde die Luft für die „tapferen, privaten Retter“: In Österreich kam eine rechts-konservative Koalition aus ÖVP und FPÖ an die Regierung, mit einem Bundeskanzler Kurz, der schon der Balkanroute das Wasser abgedreht hatte und ankündigte, mit der Mittelmeerroute dasselbe zu tun. In Italien übernahm eine Koalition aus Lega Nord mit der Partei Fünf Sterne das Ruder und machte die italienischen Häfen für Flüchtlingskähne dicht. Auch für die EU-Marine-Mission „Sophia„, die eigentlich gegen Schleuser gerichtet war, aber sich hauptsächlich mit der Rettung von Bootsflüchtlingen beschäftigt hatte, ist nun Feierabend. Die Italiener haben alle Schiffe zurück in die Häfen beordert.

Der „Flüchtlingsretter“ Claus-Peter Reisch, Kapitän der berüchtigten „Lifeline“, des NGO – Kahns, auf dem seit 2014 so genannte Flüchtlinge in 4-stelliger Zahl nach Europa gekarrt worden waren, steht nun in Malta wegen Schlepperei vor Gericht.

Jetzt wurde es also wirklich eng. Es wurde eng für die Mittelmeerflüchtlinge. Es wurde eng für die Schlepper, die es für Geld machen. Und es wurde eng für jene Schlepper, die kein Geld bekommen, sich aber wie Borstentiere in der Einbildung suhlen, Gutes zu tun und sich wohlig und wonnig im Glanz der Medien damit sonnen.

Spanier lernen nicht aus den Fehlern, sondern sie lernen die Fehler

Der einzige Silberstreif am sich verdüsternden Horizont der Gutmenschen ist, dass in Spanien nun die Sozialisten regieren und die harte Haltung der Vorgängerregierungen gegenüber Boots- und anderen Flüchtlingen etwas gelockert haben. Statt aus den italienischen Fehlern der Vergangenheit zu lernen, hat man die italienischen Fehler gelernt. Die Italiener hören auf, die Spanier fangen an. Und der Erfolg hat sich auch sofort eingestellt: „Spanien neues Hauptziel für Flüchtlinge“, meldet begeistert die Tagesschau. Gut gemacht, Spanien! Ihr werdet ebenso viel Spaß mit den Neubürgern haben, wie die Italiener.

Unter den Geretteten auch Gewaltverbrecher

Abgesehen von diesem Silberstreifchen läuft es jedoch schlecht für die breit gefächerte NGO Schlepper-Lobby. Durch spektakuläre, von Flüchtlingen begangene Gewalttatverbrechen ist die Stimmung in der Bevölkerung gekippt. Schädel-Hirn-Trauma, Kieferbruch, ausgeschlagene Zähne und massive Schnittwunden im Gesicht:  Die 46-jährige Notärztin, die Mitte Mai bei einem Einsatz im oberbayerischen Ottobrunn so übel zugerichtet wurde, ist das Opfer eines Eritreers, der 2015 den Shuttle-Service über das Mittelmeer nutzte und seitdem mit seinen Kumpels aus Äthiopien und anderen afrikanischen Ländern in einer Unterkunft für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge lebt. Monatliche Kosten pro Kopf: gute 5000 Euro. Danke, danke, danke, liebe Flüchtlingshelfer und Seenotretter!

Schade, dass es keine Statistik darüber gibt, wie viele Gewaltverbrecher von den NGOs schon aus den Schlauchbooten gefischt und nach Europa gebracht worden sind.

Seehofers Schuss ins eigene Knie

Wohl unter dem Eindruck all dieser Geschehnisse entschloss sich Bundesinnenminister Drehhofer von Zurückweisungen an der Grenze zu schwafeln, verbunden mit einem aller- allerletzten Ultimatum an Merkel. Danach kam – wie üblich – der Salto rückwärts mit Bauchlandung.  Als er dann noch eine flapsige Bemerkung machte, dass an seinem 69. Geburtstag  69 „Flüchtlinge“ abgeschoben worden waren, sich ein nach Afghanistan abgeschobener „Flüchtling“ umbrachte und zwei andere „Flüchtlinge“ offenbar unrechtmäßig abgeschoben worden waren (darunter auch der Leibwächter von Osama bin Laden), war die Empörung bei den Gutmenschen und der Schlepper – Lobby groß. Das schrie nach einer konzertierten Aktion, bei der man nochmal alles aufbietet, was im linksgrünen Waffenarsenal zu finden ist. Beim aufmerksamen Beobachter werden Erinnerungen an den Geschichtsunterricht wach: Die Ardennen – Offensive im zweiten Weltkrieg, der letzte verzweifelte Versuch, eine drohende Niederlage abzuwenden.

Bei  Abgeschobenen wird der Rechtsbruch angeprangert

In den Zeitungen erscheinen plötzlich nur noch „flüchtlingsfreundliche“ Leserbriefe und die Mainstream Medien überbieten sich im Gejammer über zu Unrecht Abgeschobene. Dass einer der davon der ehemalige Leibwächter von Osama bin Laden ist und als Gefährder eingestuft wurde, spielt keine Rolle. Recht ist Recht. Jetzt auf einmal…

Man erreicht in (bisher) mehr als einem Fall sogar, dass der „Flüchtling“ wieder aus Afghanistan abgeholt und nach Deutschland zurückgebracht wird. Dagegen nimmt sich ein Irrenhaus wahrlich wie der Tempel der Göttin der Weisheit aus.

In Malta vor Gericht stehender mutmaßlicher NGO – Schlepper erhält Europa Preis

Fast eine komplette Zeitungsseite: Unterstützung für den in Malta der Schlepperei angeklagten Kapitän des NGO Schiffes „Lifeline“

Die Mediengruppe Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt widmet der in Malta wegen Schlepperei vor Gericht stehenden Crew des NGO-Kahns „Lifeline“ in den 16 Regionalausgaben ihrer Zeitung fast eine ganze Seite. Der bereits erwähnte Kapitän Claus-Peter Reisch wird von der SPD stellvertretend für alle „Seenotretter“ am 27. Juli den Europa Preis erhalten. Es wird groß und breit berichtet, dass sich innerhalb der CSU eine Gruppe zusammengeschlossen hat, die gegen die Flüchtlingspolitik von Drehhofer ist (gegen welche?). Der Remscheider SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf zeigt Horst Seehofer an, weil sich dieser über die Anordnung des Gerichts hinweggesetzt habe. Ein Umfrageergebnis, das die CSU in Bayern wegen ihrer „harten Haltung in der Flüchtlingsfrage“ (es darf gelacht werden) nur noch bei 38% sieht, wird veröffentlicht mit dem deutlichen Hinweis, dass Söder und Seehofer an Zustimmung verloren haben.

Gesine Schwan und Bischof Bedford-Strohm als Frontleute einer Online – Petition

Auch eine Online Petition mit dem Titel „Flüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!“ wird angeleiert, um den Mittelmeer-Shuttle-Betrieb wieder zur alten Blüte zu verhelfen. Bisher haben etwa 90.000 (Idio…) Bürger die Petition unterschrieben. Frontfrau ist unter anderem die ehemalige SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan. Sie wissen schon, das ist die auf jung getrimmte Tuben-Blondine mit dem eintätowierten, herablassenden Dauergrinsen. Auch der Gelegenheits-Kreuzträger Bischof Heinrich Bedford-Strohm hat sein Konterfei zur Verfügung gestellt.

Die linksgrünen Gutmenschen haben also noch einmal alles nach vorne geworfen, um die Stimmung, die sich quer durch ganz Europa gegen die Willkommenspolitik gewendet hat, noch einmal zu drehen.

Wie die Ardennen-Offensive ausgegangen ist, wissen wir. Anders wird es den linksgrünen Gutmenschen mit ihrem letzten Versuch, bei der Bevölkerung Wohlwollen für die Flutung Europas mit Schwarzafrikanern zu erzeugen, auch nicht gehen.

Kein Vergleich der Wehrmacht mit den Gutmenschen beabsichtigt!

Bleibt noch die Versicherung des Autors, dass er die Ardennen-Offensive nur als Bild zu Hilfe genommen hat, damit aber keinen Vergleich zwischen der Wehrmacht und den linksgrünen Gutmenschen ziehen wollte.

Nachtrag:

Durch die harte Haltung Italiens wird das Geschäft der Schlepper im Mittelmeer deutliche Einbußen erleiden. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese skrupellosen Geschäftemacher jetzt eine bedeutende Anzahl von Bootsflüchtlingen absichtlich im Mittelmeer ertrinken lassen würden, um der EU Feuer unter dem Hintern zu machen, damit wieder „gerettet“ wird.