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Die große italienische Machtprobe naht

Von WOLFGANG HÜBNER | In Italien steht schon in naher Zukunft eine Entscheidung an, die größte Bedeutung für alle EU-Staaten, aber ebenso für das Schicksal der Demokratie in Europa haben wird. Nein, es geht in diesem Fall nicht vorrangig um das Problem der aus Asien und Afrika hereinströmenden Sozialmigranten. Da hat sich die sehr breit demokratisch legitimierte Regierung in Rom aus Lega und Fünf Sternen zwar bereits sehr unbeliebt gemacht bei den Herrschenden in Berlin, Paris und Brüssel. Doch letztere haben in dieser Beziehung keine guten Karten, um Salvini und Co. zur Räson zu bringen.

Weitaus erfolgversprechender ist es aber, die italienische Regierung mit ökonomischen Mitteln in die Knie zu zwingen. Denn in Rom mag man sich nicht länger dem Diktat der EU, der EZB und den „Märkten“ beugen. Die italienische Koalition will vielmehr trotz großer Schuldenlast die verbreitete Armut im Land bekämpfen, insbesondere die hohe Jugendarbeitslosigkeit, die verbunden ist mit lähmender Hoffnungslosigkeit. Die vorhergehenden EU-gehorsamen, die „Märkte“ bedienenden Regierungen, ob eher links oder eher rechts, haben Italiens Probleme – das ist unbestreitbar – jedenfalls nicht lösen können.

Das hat in Berlin und Brüssel niemand besonders bekümmert, so lange die deutschen Exporte mittels astronomischer Verschuldung Italiens über das Target-System ihre Abnehmer zwischen Mailand und Sizilien fanden. Und auch nicht, solange die EZB unter ihrem italienischen Präsidenten Draghi in so tatkräftiger wie  unverantwortlicher Weise half, Italien mit allen möglichen Manipulationen im Euro zu halten. Es war stets klar, dass all das nicht ewig so weitergehen konnte. Doch so lange gefügige Kräfte in Rom regierten, wurden die Probleme Italiens verschleppt und vertagt.

Das musste sich rächen und rächt sich nun. Die Lega-Fünf Sterne-Regierung hat wahrscheinlich zu viel, aber keineswegs Schädliches für viele Millionen Menschen in Italien versprochen. Allerdings ist schon der Versuch, diese Versprechen einzulösen, Sprengstoff für die EU und eine Währungsunion, die nicht nur für Italien schon immer ungeeignet war und ist. Salvini und Di Maio können die bekanntlich schon oft genug auch von Frankreich und Deutschland ignorierten Regeln der EU-Haushaltsregeln unmöglich einhalten, wollen sie nicht Generalverrat an ihren Wählern begehen. Genau das aber fordern faktisch die demokratisch niemals legitimierten Brüsseler Marionetten der wirtschaftlich Mächtigen. Und nirgendwo in den EU-Staaten ist die Kritik an Italien so aggressiv wie in Merkel-Deutschland, wo man auch  Vergeltung für Roms neuen harten Kurs gegen Sozialmigranten nehmen möchte.

Da weder Brüssel, Berlin oder gar Paris die ungeliebte italienische Regierung einfach absetzen können, wird jetzt die schärfste und gefährlichste Waffe in Stellung gebracht, nämlich die „Märkte“ samt Ratingagenturen. Schließlich ist Italien hoffnungslos verschuldet und deshalb darauf angewiesen, seine fälligen Schulden mit neuen Schulden zu bezahlen. Dazu braucht man zahlungswillige Gläubiger auf den Finanzmärkten. Diese haben deshalb ein fast unbegrenztes Erpressungspotential, das sie auch bei Bedarf durchaus einsetzen.

Besonders gefährlich ist diese Waffe, weil ihre Wirkung eine innere Spaltung Italiens zum Ziel haben wird: Die Reichen und Wohlhabenden sollen (und werden) ihr Heil in Kapitalflucht suchen, die Mittelschicht muss in Panik versetzt werden, die unteren sozialen Schichten müssen mal wieder eine Lektion erteilt bekommen, wer wirklich die Macht im Land und auf der Welt hat. Allerdings ist keineswegs sicher, ob das auch alles klappt. Denn in einem Land, in dem das Armutsrisiko bei bald 30 Prozent der Bevölkerung liegt, kann sich durchaus eine rebellische, ja sogar revolutionäre Dynamik entwickeln, die keiner mehr unter Kontrolle hat, auch nicht die jetzige Regierung.

Zudem ist Italien im Gegensatz zum kleinen Griechenland von ganz anderer Bedeutung in der Politik und Ökonomie in der EU. Deren Vormacht Deutschland will und kann aber nach dem Abgang der Briten keinen weiteren Verlust hinnehmen, weil dann das Projekt des „freien“ Handels, des „freien“ Arbeitskräftemarktes und der offenen Grenzen kaum noch zu retten sein wird. Das wissen die Regierenden in Rom sehr genau, sie kalkulieren deshalb gewagt, aber durchaus rational: Entweder Deutschland (wer sonst!) zahlt für das italienische Experiment oder Italien hat keine andere Wahl, als die EU zu verlassen.

In Berlin wird die Merkel-Regierung alles tun, um in Deutschland Stimmung gegen die „Abenteurer und Schmarotzer“ auf dem Stiefel zu machen nach dem Motto: Die wollen unser Geld, um besser und bequemer zu leben. Mit gewohnt bereitwilliger massenmedialer Unterstützung wird sich diese Stimmung auch erzeugen lassen. Und die nützlichen Idioten von „Pulse of Europe“ werden wieder ganz große Konjunktur bekommen.

Patrioten allerdings sollten sich keinesfalls davon anstecken lassen und einen ganz andere Kurs verfolgen: Nein zu multimilliardenschweren deutschen Rettungsgeldern, um Italien in der EU zu halten. Ja hingegen zum Widerstand der demokratisch gewählten Regierung in Rom gegen alle politischen und ökonomischen Repressionen. Denn der große Konflikt, der sich in Italien nun abzeichnet, kann schon bald auch der große Konflikt in Deutschland sein – zwischen den „Märkten“ und der Demokratie.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Bremen-Migration: Einer geht noch

Bremen gehört zu den größten Nehmerländern beim Länderfinanzausgleich.  692 Millionen Euro kassierte der kleinste Stadtstaat in 2017 dank anderer Zahlmeister. Das arme Bremen ist vielleicht nicht so sexy wie das Schlusslicht Berlin, hat aber ein großes Herz: man will wieder mehr Flüchtlinge einbürgern und aktiv bei diesen dafür werben.

Laut Süddeutscher Zeitung hat die rot-grüne Landesregierung am Dienstag eine entsprechende Kampagne auf den Weg gebracht. Alle 36.000 Geflüchteten in der Weser-Stadt, die die rechtlichen Voraussetzungen erfüllten, bekommen demnächst einen Brief von Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne).

Die Briefe sollen voraussichtlich ab November in alphabetischer Reihenfolge nach und nach an die potenziellen Neubürger rausgehen, rund 1000 Schreiben monatlich. Zusätzlich informiert eine Internetseite über erfolgreiche Beispiele von Ausländern, die sich einbürgern lassen haben. Einbürgerungslotsen sollen Interessierten bei Fragen zur Seite stehen. Watt mutt, dat mutt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Bremer Stadtmusikanten, die auch einen Migrationshintergrund haben, würden vor Begeisterung Wiehern und Krähen, denn in der chronisch klammen Stadt sind laut Gebrüder Grimm schon immer Migrationsträume wahr geworden:  als Grund für die Aktivitäten wird nämlich angegeben, dass die Einbürgerungsquote für Ausländer in den vergangenen Jahren von 2,64 auf 1,29 Prozent gesunken sei. Man nehme sich deshalb ein Beispiel am einbürgerungsfreundlichen Hamburg, wo man schon viel weiter sei. Hamburg gehört 2017 allerdings zu den Geberländern im Finanzausgleich. (RB)




Mathematisches Modell sagt den Crash voraus

Von EUGEN PRINZ | Für den Laien mag es schwer verständlich sein, dass es möglich ist, die „reale Welt“  als Modell mathematisch abzubilden und aus solchen Modellen die künftige Entwicklung vorauszusagen, bzw. vorauszuberechnen.

Hier gibt es verschiedene Methoden und eine davon ist das Molekulardynamische Modell. Es bedient sich der Tatsache, dass sich zwar jeder Mensch als Individuum verhält und sich daher Voraussagen äußerst schwierig gestalten, aber bei entsprechend großer Anzahl ein Mittelwertverhalten bestimmt werden kann. Dadurch werden die aus der Individualität resultierenden Unsicherheiten deutlich verkleinert („Gesetz der großen Zahlen“). Dieses Mittelwertverhalten wird dann als Berechnungsgrundlage verwendet.

Quantenmathematik erhöht die Zuverlässigkeit von Modellen

Solche mathematischen Modelle kommen in den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen zur Anwendung, unter anderem auch in der Betriebswirtschaftslehre und der Soziologie.  Bisher lieferten derartige Berechnungen jedoch oft falsche Ergebnisse, weil man die Unbestimmtheiten nicht im Blick behalten konnte.  Fehler, die sich aufgrund dieser Unbestimmtheiten in dem mathematischen Modell einschlichen und die im Laufe der Fortentwicklung der Berechnung immer größer wurden, blieben unerkannt, bis schließlich der Fehler groß genug war, um zu falschen Resultaten zu führen. Aus diesem Grund wichen die Ergebnisse dieser anhand von mathematischen Modellen erstellten Prognosen oft von der realen Entwicklung ab. Das war auch ihr größter Kritikpunkt und schadete der Glaubwürdigkeit der mit dieser Methode erstellten Voraussagen.

Seit neuesten sind jedoch einige Wissenschaftler dazu übergegangen, sich bei Erstellung solcher Modellrechnungen des mathematischen Apparats der Quantenphysik zu bedienen, da sich dieser um nichts anderes kümmert, als um Unbestimmtheiten.

Der Vorteil, mit dem mathematischen Apparat der Quantenphysik sozio-ökonomische Modelle zu „quantisieren“ liegt darin, dass man nun über einen „Fehlerabschätzungsmechanismus“ verfügt, der entsprechende Rechengänge als irreführend erkennt und nicht mehr weiter verfolgt.

Mathematisches Modell zur Flüchtlingskrise im Auftrag eines US-Konsortiums

Im Auftrag eines milliardenschweren US-Konsortiums führte in den Jahren 2015 und 2016 eine Gruppe von Wissenschaftlern Risikoeinschätzungen bezüglich der „Assets“ (Vermögenswerte) dieser Unternehmensgruppe durch. Neben Naturkatastrophen, Klimawandel und politischen Entwicklungen rückte die damals gerade beginnende Flüchtlingskrise in Deutschland, der wichtigsten Industrienation Europas, in den Fokus des Interesses der Auftraggeber. Daher wurden auch die Folgen dieser Massenzuwanderung anhand eines mathematischen Modells berechnet. In dem Gespräch mit PI-NEWS schilderte einer der beteiligten Wissenschaftler sein Erstaunen, über welche Fülle präziser Daten dieses Konsortium verfügte. Schon damals zeigte die Modellrechnung, dass die Entwicklung keinen guten Ausgang nimmt. Hier das Fazit:

„The results were shattering and even in the most optimistic constellations they brought only collapse-scenarios”

(Die Resultate  waren erschütternd und sogar die  optimistischsten Konstellationen ergaben nur Kollaps-Szenarien).

Mitte 2018 wurde dieses mathematische Modell dann noch mit den neuesten Zahlen und zusätzlichen Erkenntnissen ergänzt. Das Ergebnis: In zwei bis vier Jahren werden sämtliche gesellschaftliche Kernschmelzparameter erreicht:

  1. Die Energiekosten werden zu hoch für Normalverdiener
  2. Der Wohnraum wird zu teuer für Normalverdiener
  3. Das Euro-Finanzsystem wird zusammenbrechen
  4. Das Sozialsystem wird kollabieren
  5. Darauf folgt der Zusammenbruch der öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit Unruhen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen

Ab diesem Zeitpunkt werden die Verhältnisse so volatil, dass keine Voraussagen mehr möglich sind.

In Bezug auf die bürgerkriegsähnlichen Zustände machen dem Verfasser des Modells insbesondere die mehr als eine halbe Million untergetauchter Flüchtlinge Sorgen:

„Wenn nur jeder zehnte von ihnen bewaffnet ist und diese Waffe im Fall von Verteilungskämpfen Einsetzt, gibt es in Deutschland ein Blutbad“.

Auch der „Brain Drain“, die Abwanderung von hochgebildeten Fachkräften ins Ausland, verbunden mit der Zuwanderung einer großen Anzahl bildungsferner Neubürger sei ein großes Problem für ein Land wie Deutschland, das außer dem Humankapital keine Ressourcen hat. Die Emigration besonders ausgebildeter oder talentierter Menschen aus einem Land bedeutet für das gebende Land volkswirtschaftliche Verluste, wogegen das aufnehmende Land von der Talentzuwanderung (englisch Brain Gain) profitiert.

Der Wissenschaftler schickte seine Berechnungen an Fachkollegen in Europa und den USA und bat sie um Überprüfung des Modells. Sie konnten keine Fehler finden.

Modelle mit ähnlichen Resultaten auch in anderen europäischen Staaten

In dem Gespräch mit PI-NEWS wies der Wissenschaftler  auch darauf hin, dass an mehreren europäischen Forschungseinrichtungen (Dänemark, Schweden, Schweiz, Norwegen, Frankreich) Mathematiker Modelle zum selben Thema erstellt haben. Die Ergebnisse sind ähnlich. Unterschiede gibt es nur in Teilbereichen, wie zum Beispiel im Energiesektor. Diese Fachkollegen würden es jedoch aufgrund der überall herrschenden political correctness, bzw. der Furcht vor islamischen Racheakten nicht wagen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Auch der Verfasser des mathematischen Modells, das PI-NEWS vorliegt, hat lange damit gezögert, weil er befürchtet, dass die Leute in Panik geraten könnten. Mit dem Hinweis, dass die meisten Deutschen Schlafmichel seien und die Veröffentlichung keine nennenswerten Reaktionen hervorrufen würde, konnte der Autor dieses Beitrags den Wissenschaftler schließlich überzeugen. Jedenfalls kann danach niemand, der diesen Beitrag gelesen hat sagen, er hätte es nicht gewusst.

Der Verfasser des Modells möchte jedoch nicht, dass sein Name an die große Glocke gehängt wird. Auch einer Veröffentlichung der Arbeit auf einer für jedermann zugänglichen Internetseite stimmte er nicht zu. Allerdings ist er damit einverstanden, dass PI-NEWS-Lesern, die über die entsprechenden Fachkenntnisse verfügen, das Modell innerhalb eines begrenzten Zeitraums (bis 08.11.2018) zur Überprüfung kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Bei Interesse bitte ein Email an recherche@pi-news.net. Voraussetzung für die Übersendung des Modells sind Name, Adresse und Email Adresse des Interessenten, sowie ein Nachweis seiner Qualifikation und die Zusicherung, das Modell weder weiterzugeben, anderweitig zu verbreiten oder zu veröffentlichen. Wie die meisten wissenschaftlichen Arbeiten ist das Modell in englischer Sprache verfasst.




19 Prozent! Jetzt jagen die GRÜNEN die Union!

Von PETER BARTELS | Was macht fast jeden Autofahrer zum Michael Schuhmacher? Die Grüne Welle! Für sie gibt er an der Kreuzung oft noch bei Dunkel-Gelb Gas. Bloß den Anschluss nicht verpassen …

Um die wunderbare PI-NEWS-Story von Wolfgang Hübner zu zitieren, die gestern durchs Netz raste (sogar von Jouwatch geklaut wurde, ohne gequotet zu werden): „Der Mensch will mitgerissen werden von der großen Welle namens Trend“. Offenbar: Auf der Straße geht’s um Sekunden, die den möglichen Verlust des „Lappens“ nicht wert sind. In der Politik vergisst „man/frau oben auf der Welle, welche grüne Haifische darunter lauern“. Hübner nennt das Phänomen „Massenpsychologisch“. Schlichter: Die Todessehnsucht der Lemminge. Geschwollener: Die Quadratur des Kreises subkutaner Manipulation.

Bei BILD geht das so: Als nicht mehr unterm Deckel zu halten war, dass die AfD 18 Prozent hat (gefühlt 28%), wurde gemeldet: AfD überholt SPD (17%). Jetzt haben die GRÜNEN angeblich 19 Prozent (gefühlt 8,9%). Aber die Lieblinge der gottlosen Götter in Politik und Presse  halten sich natürlich nicht erst piefig mit der immer toteren SPD auf. BILD enthusiastisch: „Umfrage-Hammer! Grüne greifen Union an“.

Ouuups? Merkels Messdiener haben doch „noch“ 26 Prozent, die GRÜNEN aus „Schweinedeutschland“ aber erst 19 Prozent!! Angriff?? Wäre doch noch ein ziemlich weiter Weg ins Land wo Milch und Honig fließen!?!

Natürlich geht’s nur darum, das dösende Volk in die schwarz-grüne Republik einzulullen. Motto: Wir hatten doch sogar schon mal Rot-Grün. Immerhin haben da ein roter Cohiba-Nassauer und ein grüner Bullen-Treter mit der Agenda 2010 Merkel gleich dreimal die Kanzler-Krone gesichert. Jetzt also Schwarz/GRÜN. Na und? Wäre das nicht endlich ein Ruck? Ein Ruck zur Ruhe? Denn Mutti würde bleiben …

Et kütt wie et kütt … Hübners „massenpsychologisch“ zu Ende gedachte deutsche Seele; was ist das Schlechte an Englands Queen? Dass die Deutschen keinen Kaiser mehr haben, der seinen Mantel über Bier, Bauch und Ball hält.

Erst die Bundesklatsche vor einem Jahr, dann die brutale Bayern-Watschen. Schon läuteten die Glocken von Nagasaki die Atomisierung der „großen“ Parteien ein. Und jetzt Gott erbarm, die Hesse komme … Da musste die Merkel-Meute ran. Stalinorgel an allen Fronten. Weil die AfD längst das Kainsmal der Paria-Partei hat, muss man die nicht mehr sooo fürchten. Aber da die SPD selbst bei doppelster Buchführung nicht mal mehr für die treuesten FORSA-Freunde glaubwürdig zu retten ist, m u s s GRÜN ran. Und das Wunder nahm seinen Lauf: GRÜNES Wetterleuchten: Bayern-Trend: GRÜN 15%. Bayern-Wahl: GRÜN 17,5%. Jetzt INSA: GRÜN 19%!!

Grünes Wunder oder Presse-Plunder? Nein, diesmal wurde der Marsch durch die Demoskopie-Institutionen nur sorgsamer vorbereitet: Deutschlandtrend, FORSA, endlich auch INSA, die letzten Meinungsforscher, die sich in nacheilendem Gehorsam den Meinungs-Machern unterwarfen. Und so konnte der Horizont aus heiterem Himmel immer grüner werden. Von der Alpenpravda bis zur „Aktuellen (ARD/ZDF) Kamera“ hatten ja alle klammheimlich daran gearbeitet. Hauptsache, die AfD konnte bei 18 Prozent unter Kontrolle gehalten werden. Für einen Ausgestoßenen glaubwürdig gedeckelt genug.  Aber eben auch noch gefährlich genug, um die Wähler mit der latenten German Ängst in die Arme der GRÜNEN zu treiben. Ohne dass die Meinungs-Macher ihr Gesicht verlieren. Schweinedeutschland hin, mieses Stück Scheisse her. „Et hätt noch emmer joot jejange“ …

Jetzt also rauf zu den Sternen, BILD: „Im aktuellen INSA-Meinungstrend gewinnen die Grünen zwei Punkte, kommen mit 19 Prozent auf einen neuen Höchstwert, greifen die Union an. Denn die verliert einen halben Punkt und landet jetzt bei 26 Prozent.“ Und: „Auch die FDP, jetzt bei neun Prozent, verliert einen halben Punkt. Die AfD gibt einen ganzen Punkt ab und liegt bei 17 Prozent. SPD (15 Prozent) und Linke (10,5 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche.“

Dann zeigt „Schäl“ Blome, was er bei Rudis Nennsohn „Tünnes“ Augstein gelernt hat, deutet in die von Merkel und Meute gewünschte Richtung: „Eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und der FDP erreicht zusammen 54 Prozent“… Hört einer Merkels grünen Kuschel-Klopps Altmaier schmatzen? Endlich am Ziel jahrelanger Fress-Qualen in der Pizza-Connection!

Und so lässt der BILD-„Schäl“ auch INSA-Chef Hermann Binkert in die richtige Richtung schnappatmen: „Nur noch sieben Punkte liegen zwischen Union und Grünen. Die Grünen haben die SPD hinter sich gelassen, jetzt fordern sie die Union heraus.“ … Und BILD lässt die Philister fragen: „Wie schaffen die Grünen den Höhenflug?“ Und die Pharisäer antworten: „Die Grünen sind im Gegensatz zur SPD nicht Teil der Großen Koalition und bieten für Wähler, die einen liberalen Flüchtlingskurs wollen, die beste Alternative zur Regierungspolitik“.

„Liberaler Flüchtlingskurs“?? Waren nicht gerade (auch in BILD) 81 Prozent der Deutschen gegen die Flüchtlings-Fluten, die Deutschland melken, messern,  Mädchen flachlegen? Was kümmert den Schäl das dumme Geschwätz von gestern!! Die Leser sind eh weg: „Außerdem herrscht eine Antistimmung gegenüber der GroKo“, lenkt BILD schnell ab. Und zaubert zum Glück gleich den passenden Politikwissenschaftler aus der Schublade: Professor Uwe Jun von der Universität Trier: „Wir haben zurzeit eine Stimmung gegen die Regierungsparteien in Berlin.“… Das hat zwar mit dem „liberalen Flüchtlingskurs“ nichts zu tun, lenkt aber noch besser ab. Und hat auch noch den Vorteil, dass es sogar stimmt.

Und damit‘s noch stimmiger stimmt, darf der gute, alte Professor Heinrich Oberreuter (75), Politologe von der Uni Passau, die finale Nebelkerze zünden: „Die Zeit der großen Volksparteien neigt sich ihrem Ende zu. Die Prozesse werden weitergehen, weil sich auch die Gesellschaft weiter differenziert.“

Auch nix verstanden? Macht nix. Gehirnwäsche soll man nicht verstehen. Nur alles „richtig“ machen: Schwarz-GRÜN wählen. Damit sich nix ändert im neuen Deutschland Germoney…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Tommy Robinson ist frei!

Der Journalist und Gründer der English-Defence League und Großbritanniens führender Islamkritiker, Tommy Robinson ist frei! Er war am 25. Mai vor dem Crown Court in seiner Heimatstadt Leeds festgenommen worden, weil er vor dem Gerichtsgebäude stand und filmte, um über den Prozess gegen eine moslemische Kinderschänderbande, deren Verbrechen jahrelang vertuscht worden waren, zu berichten. Das Video streamte er live ins Internet (PI-NEWS berichtete). Innerhalb kürzester Zeit wurden die Aufnahmen mehr als 250.000 Mal angesehen.

In einem darauffolgenden Schnellverfahren war er von Richter Geoffrey Marson QC zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er war angeklagt das Berichterstattungsverbot missachtet zu haben.

Am 1. August wurde der Brite vorerst auf freien Fuß gesetzt, sein Anwalt konnte erfolgreich Verfahrensfehler geltend machen.

Heute stand er erneut vor Gericht. Richter Nicholas Hilliard QC betonte „zur Vermeidung von Zweifeln“ vor Beginn der Anhörung, dass es Fotografieren oder Filmen innerhalb des Gerichtsgebäudes nicht gestattet wäre. Lediglich Twitter-Berichte ließ er zu. Am Ende entschied er, die Vorwürfe der Missachtung seien zu komplex und der Fall müsse daher an den Generalstaatsanwalt verwiesen werden.

Unter der Auflage sich für ein weiteres Hearing zur Verfügung zu halten durfte Tommy Robinson gehen und muss nicht in ein englisches Gefängnis, das bis unters Dach voll ist mit Moslems, die ihm nach dem Leben trachten.

Robinson war erst am Sonntag bei der PEGIDA-Geburtstagsfeier aufgetreten, wo PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ihn interviewte.




„Feine Sahne“: Der Fisch stinkt vom Kopf her

Von DAISY | Die linksradikalen Hass-Punker von Feine Sahne Fischfilet mit ihren gewaltverherrlichenden und menschenverachtenden Texten erhielten zu Recht Auftrittsverbot im Bauhaus Dessau. Doch jetzt eine irre Rolle rückwärts. Das Anhaltinische Theater in Dessau, als Ersatz-Auftrittsort auserkoren und bislang ebenfalls auf Verbotslinie,  knickt ein, wirft sich in den Staub und leistet Abbitte für seine „Fehlentscheidung“, den Hass-Botschaftern zunächst den Auftritt ebenfalls verwehrt zu haben. Zwei weitere Bauhaus-Stätten in Berlin und Weimar bieten den Punkern zusätzlich Ersatz-Asyl in Berlin und Weimar. Nur noch das Bauhaus Dessau bleibt bei seinem Nein. Allerdings mit der tranigen Begründung, die Rechten machten sonst zu viel Rabatz. Fällt auch noch diese Bastion?

An den gewaltaffinen Texten der mecklenburgischen Band gegen Polizei und Staat besteht nach wie vor kein Zweifel. „Deutschland ist Scheiße, Deutschland ist Dreck, gib mir ein Like gegen Deutschland“, heißt es unter anderem (weitere Textproben hier).

Auch das neue Album lässt im Hass nicht nach. „s ist kalt – in der Stadt/Wir ham Bock auf Stress und ’ne Menge Hass./Wir sind zurück in unserer Stadt/Mit 2 Promille durch die Nachbarschaft./Wir sind zurück in unserer Stadt/und scheißen vor eure Burschenschaft.“

Dennoch sind Deutschlands linke Eliten rein närrisch auf Feine Sahne, eine Auswahl:

  • Das ZDF wollte das neueste Hass-Album in Dessau auf Kosten der Zwangsgebührenzahler promoten.
  • Bundespräsident Steinmeier empfahl auf Facebook ein Sahne-Konzert in Chemnitz und verlieh damit quasi das staatlich legitimierte Siegel, dass linke Hassparolen unter Kunst zu verbuchen sind,  das heißt, erlaubt sind, wenn sie von der richtigen  Seite kommen. Auch mancher Chefredakteur bemüht die Kunstfreiheit zur Beruhigung seines Gewissens.
  • Der Berliner Kultursenator Lederer (PDS), Vorsitzender des Bauhausverbundes,  bietet untertänigstes Asyl an
  • Zu den Fans von Feine Sahne gehört Außenminister Maas (SPD), ebenso wie Kulturstaatsministerin Grütters (CDU)
  • Und die beflissenen Demokratiewächter von der Presse ducken sich: Bedenken wie von der Staatskanzlei Sachsens Anhalts gehen im Getöse unter.

In Zeiten, in denen bereits harmlose Äußerungen auf Facebook oder Twitter zum Sperren des Accounts führen, wenn nicht gar zu polizeilicher und staatsanwaltlicher Verfolgung, wird ganz offensichtlich ein gewaltaffiner Freiraum nach links offeriert. Von oben geduldet und honoriert. Das Geschehen  lässt sich auf einen Punkt bringen: Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Beispiele für das zeitweilige mentale Irrsein ganzer Eliten finden sich etliche in der Geschichte. Die Inquisition gehört dazu. Vom Teufel ist  heute dagegen alles, was im Verdacht steht, rechts zu sein. Reflexartig wird dann das (linke) Gute unterstützt, und sei es auch noch so abwegig.

Eine Phase des kollektiven Abdriftens findet sich in den früheren 70ern, als es modern war, „progressiv“ zu sein. Der hannoversche Professor Kentler beispielsweise schickte bewusst obdachlose Jungen zu pädophilen Pflegevätern. Als Kentler-Experiment bekannt, vom Jugendamt genehmigt. Das war progressiv. Wer dem nicht folgte, war reaktionär, ein Spießer. Und wurde für vogelfrei erklärt. Linke Netzwerke unterstützten sich gegenseitig. Akzeptanz der Pädophilie gehörte zeitweise auch zu den Grünen. Die mediale Unterstützung durch „progressive“ Magazine war an der Tagesordnung.

Die Zeiten ändern sich, Themen und Inhalte wechseln, die Muster sind weitgehend die gleichen geblieben. Es genügt heute, „links-progressiv“ zu sein, dann gehört man zu den Guten. Vera Lengsfeld schreibt:

So wird Linksradikalismus hoffähig gemacht. Abzuwarten bleibt, wie die echten Fans der sahnigen Fische es finden, dass ihre Combo staatstragend wird.




Video: Interview mit Filip Dewinter vom Vlaams Belang aus Belgien

Filip Dewinter, der Fraktionsvorsitzende der islam- und einwanderungskritischen Partei „Vlaams Belang“ aus Belgien, war einer der internationalen Gäste beim 4. Geburtstag von Pegida Dresden am vergangenen Sonntag. Im Interview berichtet er von der erfolgreichen Kommunalwahl in Belgien vor einer Woche, die seiner Partei erneut Zuwächse brachte und zur drittstärksten Kraft machte. Außerdem beschreibt er das Volksbegehren „Migrationsstop“ von Vlaams Belang in Antwerpen, das schon fast 50.000 Bürger unterschrieben haben.

Filip Dewinter ist ein erfahrener Islamkritiker, der schon im Jahr 2010 zusammen mit Heinz-Christian Strache von der FPÖ, Kent Ekeroth von den Schwedendemokraten und René Stadtkewitz von der ersten islamkritischen deutschen Partei „Die Freiheit“ die Jerusalemer Erklärung unterzeichnete, die eine Solidaritätsbekundung mit der einzigen wirklichen Demokratie des Nahen Ostens inmitten vieler bedrohlicher islamischer Diktaturen darstellt. Von den Erfahrungen, die Israel seit Jahrzehnten mit dem islamischen Terror macht, sollten die europäischen Regierungen lernen.

Die starke Rede des sehr gut Deutsch sprechenden Filip Dewinter beim vierten Geburtstag von Pegida Dresden ist im Gesamtvideo der Veranstaltung von 1:14:10 bis 1:23:40 zu sehen. (ms)




Nahles sticht der Hafer: Sie gründet „Parlamentskreis Pferd“

Sie hat ein Haus, ein kunterbuntes Haus, macht sich zum Affen, hat ein Pferd und macht sich die Welt, widdewidde wie sie ihr gefällt. SPD-Chefin Andrea Nahles, die gerne schon mal im Bundestag am Rednerpult die Pipi Langstrumpf gibt, ein Liedchen trällert und sich als Dummschlumpf profiliert, hat offenbar zu viel Zeit und keine Probleme. Was wundert, befindet sich ihre Partei doch im Sinkflug, mit der Nase voran schon fast am Boden aufschlagend.

Dagegen muss man doch etwas tun, dachte Pipi-Lotta Nahles sich und machte sich stark für die Gründung eines „Parlamentskreises Pferd“. Nein, das ist weder ein Schreibfehler, noch Satire. Das ist große deutsche Politik auf SPD-Niveau. Dafür gab es sogar aus Reihen der SPD Kritik, die Chefin aber bleibt dabei, dass dieser Unfug wichtig sei.

Ziel dieses bedeutenden Projektes sei es „fraktionsübergreifend im Kreis pferdeinteressierter Kolleginnen und Kollegen über aktuelle Themen zum Pferd und aus der Pferdewelt zu informieren und diese mit Gästen aus der Praxis und Wissenschaft zu diskutieren“, heißt es in der Einladung zum Gründungstreffen.

Schließlich gebe es „fast vier Millionen Reiter in Deutschland und sie sei eine davon. Außerdem sei es wichtig, dass Parlamentarier Kontakt zu Teilen der Gesellschaft hätten, erklärte Nahles. Sie selbst reite, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.

Nahles will den Kopf frei bekommen? Wovon? Was ist da denn drin? Und Teile der Gesellschaft wären doch eigentlich auch Rentner, die sich kein frisches Gemüse leisten können, Alleinerziehende, die überlegen müssen, für welches ihrer Kinder sie sich im nächsten Jahresquartal neue Schuhe leisten können oder Familien, für die es ein finanzielles Desaster bedeutet, wenn sie im Winter wegen einer defekten Heizung einen Installateur brauchen. Waren das nicht mal, vor Brioni-Schröder und Rolex-Chebli, die Teile der Gesellschaft für die die SPD antrat?

Das ist lange her und haben die einstigen Wähler schon vergessen, die sind ja auch vollzeitlich damit beschäftigt sich selbst mit manchmal drei Jobs über Wasser zu halten und damit auch noch das Steuergeld zu erwirtschaften von dem Nahles ihre satten Diäten erhält, damit sie sich ein Pferd leisten kann.

Die rote Pipi-Lotta sitzt offensichtlich auf einem ziemlich hohen Ross. Aber vielleicht bringt so die SPD so im Schweinsgalopp noch unter die 5-Prozent-Marke. (lsg)




Frankreich: Schwarzer Schüler hält Lehrerin Waffe an den Kopf

Im Pariser Vorort Créteil kam ein 15-jähriger Schüler am Donnerstagmorgen zu spät zum Unterricht ins Lycée Édouard-Branly. Der Jugendliche, der als schwieriger Schüler bekannt war, wollte nun verhindern, dass seine Fehlstunden festgehalten würden.

Um das durchzusetzen hielt er seiner Lehrerin eine Waffe an den Kopf und forderte: „Du schreibst bei mir: anwesend, nicht abwesend!“ Als die Lehrerin sich zu ihm umdrehte, um das mit ihm zu sprechen herrschte er sie an: „Drehen Sie den Kopf nach vorne!“

Vermutlich ein Mitschüler, der nun auch als Mittäter gilt, filmte die Szene mit und so entstand ein schockierendes Bilddokument über die Verhältnisse, wie sie wohl in vielen anderen Klassenzimmern europaweit mittlerweile vorzufinden sind.

Im Hintergrund hört man jemanden lachen und ein anderer Klassenkamerad stellt sich ins Bild und zeigt den Stinkefinger. In Folge hält er der Lehrerin noch entgegen, dass sie selbst schuld sei an dieser Situation. Klar, schließlich ist sie den Anweisungen des schwarzen heranwachsenden Herrenmenschen nicht nachgekommen.

Später stellte sich heraus, es habe sich um eine Softairwaffe mit Druckluftsystem und Kunststoffpadronen gehandelt. Für die Lehrerin war das aber in der Situation nicht ersichtlich, sie hatte wohl Todesangst.

Die Frau meldete den Vorfall später im Rektorat und reichte Klage ein. Da war das Video aber auch schon im Internet verbreitet worden. Die Lehrerin, die aus Schulkreisen als eher schüchtern und wohl auch schon „abgestumpft“ beschrieben wird ist seither in psychologischer Betreuung.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron twitterte am Samstagabend seine Bestürzung in die Welt, und dass so etwas „inakzeptabel“ sei. Er selber hat aber wohl vor kurzem mit Aufnahmen von seiner herzlichen Nähe zur schwarzen Verbrecherklientel dieser Gruppe noch mehr Mut gemacht ihrer Gewaltaffinität freien Lauf zu lassen. Einer der jungen Schwarzen, mit denen er posierte war gerade aus dem Knast entlassen worden, wo er wegen Raubes einsaß. Kurz nach der Fotosession mit dem Präsidenten wurde der Verbrecher wegen Drogenbesitzes und Widerstands gegen die Polizei erneut zu einer Haftstrafe verurteilt.

Der bewaffnete Schüler vom Gymnasium Édouard Branly wurde in Untersuchungshaft genommen, ist aber mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die Schule darf er bis auf Weiteres aber nicht mehr betreten, er wurde vom Unterricht suspendiert. Im November soll er einem Jugendrichter vorgeführt werden. Bei einer Verurteilung wegen schwerer Gewaltausübung drohen ihm bis zu dreieinhalb Jahre Gefängnis. Der Jugendliche sagte der Polizei, es sei nur „Spaß“ gewesen. Auch seine Eltern haben offenbar kein Unrechtsbewusstsein und erklären die Sache für „aufgebauscht“. (lsg)




Rolex-Chebli geht offline

Von REALSATIRE | Au weia, das haben die Facebook-Hater nun davon. Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) ist wegen der Kritik an ihrer teuren Rolex ganz dolle beleidigt und offline gegangen. Sie hat ihren Account wegen einer Vielzahl von Hassnachrichten deaktiviert, schreibt die FAZ unter Bezug auf Bild.

Da kam es wie gerufen, dass Chebli am Montagvormittag an einer „Hate speach“-Diskussion im Bundesrat teilnahm, mit dabei auch eine Vertreterin von Facebook. Chebli erklärt laut Bild dort, dass sie wegen der vielen Hass-Nachrichten am Wochenende keine andere Möglichkeit mehr gesehen habe, als ihren Account zu deaktivieren. Facebook reagiere zu langsam bei Hass-Nachrichten, sie selbst könne das allein nicht steuern

„Mein Facebook-Account hat sich zu einem Tummelplatz für Nazis und Extremisten aller Couleur entwickelt“, sagte die SPD-Politikerin. „Hunderte, manchmal waren es sogar tausende Hassbotschaften unter einem Post. Und zwar unabhängig vom Inhalt. Egal, was ich gepostet habe, es wurde mit Hass und Hetze reagiert.“ Solchen Leuten wolle sie keine Plattform mehr bieten, so Chebli. Ob und wann ich wieder online gehe, kann ich Stand heute nicht sagen.“ Auf Twitter bleibt sie aber präsent.

Viele User hatten der 40-jährigen Staatssekretärin beim Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), geneidet, dass sie eine 7.300 Euro teure Rolex ihr eigen nennt. Ein Fotobeweis von 2014, als sie Karriere beim damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) machte, war jetzt im Netz aufgetaucht. Mit der Bemerkung, dass dies den Zustand der SPD 2018 symbolisiere. Einige Kommentatoren hatten durchblicken lassen, dass Sawsan wohl nicht richtig ticken könne, wenn sie als Vertreterin der (früheren) Arbeiterpartei einen Luxus-Wecker Marke Rolex demonstrativ am zarten Handgelenk trage.

Die bekennende Muslimin hatte recht schnippisch geantwortet, dass sie als Migrantin ja immerhin von ganz unten käme und wisse, was Armut sei. Woraufhin die Post im Netz erst richtig abging. Zuviel Bling-Bling am Handgelenk, kein Stil, zu prollig und nichts dahinter, lauteten zusammengefasst viele Kommentare.

Die fotogene Sawsan bekam aber auch etlichen Zuspruch. Unter anderem von Christian Lindner (FDP), der sie wie folgt verteidigte: „Man muss nicht arm sein, um gegen Armut zu sein“.

Sawsan Chebli wurde 1978 in Berlin geboren, die Familie lebte mit 12 Kindern in Moabit von Sozialhilfe und Lebensmittelspenden. Ihr Vater sprach bis zu seinem Tod kein Deutsch, Sawsan machte Abitur, studierte Politik. Mit 15 Jahren wurde sie Deutsche. 2001 trat sie der SPD bei und machte märchenhafte SPD-Karriere: 2014 Vize-Sprecherin bei Steinmeier, später Staatssekretärin bei Müller im Berliner Senat.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sprang Chebli auf Twitter bei: „Habe übrigens großen Respekt vor dem Weg von Sawsan Chebli, bin froh, dass sie bei uns ist, unser Land solche Aufstiegsgeschichten schreibt und finde, wir brauchen viel mehr davon.“

Sieht nicht so aus, als wenn ihr die Rolex-Affäre schaden würde. Doppelmoral war unter Sozis schließlich schon immer weit verbreitet. Der Salon-Bolschewist Fidel Castro hatte gar zwei Rolex:

Kommentar dazu auf der Facebookseite von „FDP liberté“:

Liebe Linke in der SPD,

der Skandal ist nicht, dass Sawsan Chebli (SPD) eine Rolex trägt. Der eigentlich Skandal ist, dass sie als Linke nicht zwei Rolex trägt.

Für die jüngeren unter Euch: Das ist Fidel Castro.

Und wer Lust hat etwas zu googeln: Auch Che Guevara (der Typ auf Euren T-Shirts, der Homosexuelle hasste und hinrichten ließ) war ein Fan der Uhrenmarke Rolex.

Merke: Ohne Rolex gibt es keine Revolution!