TV-Tipp: Phoenix-Runde zur Integrations-Studie

Phoenix RundeIn der Berliner Phoenix-Runde wird heute Abend (22.15 – 23 Uhr) über die Integrationsstudie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung diskutiert, wonach türkische Migranten die mit Abstand am schlechtesten integrierte Einwanderergruppe in Deutschland ist (PI berichtete).

Gäste der Sendung sind v.l.n.r.: Maria Böhmer (CDU, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung), Kenan Kolat (Türkische Gemeinde in Deutschland) Reiner Klingholz (Berlin-Institut) und Seyran Ates (Rechtsanwältin). Für die Phoenix-Redaktion steht schon vorab fest, wer die Hauptschuld an der Misere trägt: „Werden die Türken mit ihren Problemen in Deutschland alleine gelassen?“, heißt es in der Beschreibung zur Sendung. Mag ja alles sein, aber irgendwie will uns dabei nicht einleuchten, warum es mit den spanischen, italienischen und polnischen Einwanderern keinerlei Integrationsprobleme gibt…

» info@phoenix.de
» post@seyranates.de
» kenan.kolat@tgd.de
» maria.boehmer@bundestag.de
» klingholz@berlin-institut.org

» BILD: Nichts Neues im Theater Integrationspolitik

(Spürnase: Marcus)




NS-Kriegsverbrecher konvertierte zum Islam

Aribert HeimDie Recherchen zum meistgesuchten Nazi-Verbrecher Aribert Heim legt das ZDF morgen um 21 Uhr in der Dokumentation „Most Wanted Nazi – Das Geheimnis des Dr. Tod“ dar. Der ehemalige KZ-Arzt konvertierte Anfang der 1980er Jahre zum Islam und trug seitdem den Namen Tarek Farid Hussein. Er starb am 10. August 1992 in Kairo an Enddarmkrebs.

In Ägypten soll Heim als Muslim unter dem Namen Tarek Farid Hussein gelebt haben, Anfang der achtziger Jahre war er zum Islam übergetreten, zuvor hatte er unter seinem zweiten Vornamen als Ferdinand Heim in Ägypten gewohnt. […]

Danach lasse sich „zweifelsfrei nachweisen, dass Hussein und der gesuchte Nazi-Verbrecher ein und dieselbe Person sind“. […]

„Ja, das ist Mr. Hussein, da bin ich hundertprozentig sicher, das ist der Deutsche, der zum Islam übergetreten ist“

Ein weiterer Beleg dafür, dass auch Moslems durchaus unter der Kategorie „Nazis“ geführt werden sollten.




Wo „die Musik spielt“…

Gutmenschen-Aktion GoRespectUnter dem Titel „Frustration über Jugendvandalismus in Bad Godesberg“ berichtet der Bonner General-Anzeiger von einer besonderen Aktion: die Initiative „GoRespect“ verteilt an Geschäftsinhaber und Wirte Aufkleber für Bedrängte „Hilfe bei Gewalt hier“.

Der GA zitiert den Vorsitzenden dieser Initiative Wolf Kuster:

„Das ist wichtig, denn auch nach Ladenschluss mag ja der eine oder andere Schutz suchen“, erklärt Kuster. 180 Läden und Gaststätten seien inzwischen mit dem „GoRespect“-Symbol bestückt. Mit dem Zeichen, dass jeder Respekt gegenüber Menschen und Sachen bewahren müsse.

Andererseits zeigt sich Kuster bedrückt von dem, was ihm Ladeninhaber vor allem an der nördlichen Koblenzer Straße berichteten. „Da herrscht eine große Frustration, ja Verzweiflung über die vielen Einbrüche und Gewalttaten, hinter denen Jugendliche vermutet werden.“

Kein Wort verliert der General-Anzeiger darüber, wer diese Jugendlichen sind. Die nördliche Koblenzer Straße ist die Verlängerung der Bonner Straße, über die PI schon hier berichtet hatte. Es handelt sich um das Problemviertel von Bad Godesberg, in dem vorwiegend Araber leben, die auch durch die islamische König-Fahd-Akademie angelockt worden sind. Anstatt aber mehr Polizeipräsenz zur Durchsetzung der öffentlichen Ordnung zu fordern, will Kuster ein neues Jugendzentrum, da, wo „die Musik spielt“:

„Es müsste nach dem Wegzug des K7 ins Pennenfelder Stadion wieder ein fester Jugendtreff her“, meint Kuster. Deshalb schlage „GoRespect“, die Initiative aus Vertretern von Polizei, Verwaltung, Schulen, Schulpflegschaften und dem Jugendhilfezentrum Godesheim, die Schaffung eines Treffs im Bereich Friesdorfer und Bonner Straße vor, wo „die Musik spielt“.

Zwar würden die Statistiken nicht unbedingt von einer akuten Steigerung der Jugendgewalt in Godesberg sprechen, weiß Kuster. „Ich bin aber sicher, die Dunkelziffer liegt viel höher, weil die Leute viel zu wenig Anzeigen erstatten.“

(Gastbeitrag von Aufgewachter)




Die Attentäterinnen-Macherin von Irak

Samira Jassam (Foto), 51, wurde ehrfürchtig ‚Um al-Mumenin‘ – Mutter der Gläubigen genannt. Jetzt allerdings verbringt sie ihre Tage im Gefängnis, nachdem sie von der irakischen Polizei festgenommen wurde. Man wirft ihr vor, die Vergewaltigung von über 80 Frauen organisiert zu haben, um die Opfer, die nach islamischen Recht sonst schandvoll gesteinigt worden wären, anschließend als Selbstmordattentäterinnen zu rekrutieren. Dutzende Anschläge wurden so von ihr eingefädelt und befehligt.

Nochmal ganz deutlich: Sie hat zuerst aktive und wissentliche Beihilfe zur Vergewaltigung geleistet, nur um dann die sich aus dem moslemischen „Rechtsempfinden“ resultierende Notlage des Opfers auszunutzen. Den Frauen blieb keine andere Wahl als entweder beschämende Steinigung oder ehrenvoller Weg ins Paradies. Dies in mehr als 80 Fällen.

In einem Video erklärt sie die Art und Weise der Vorbereitung und Übergabe der Frauen an die Terrorgruppen. Die Frau zog offensichtliche Genugtuung aus ihrem Handeln und es fehlte ihr absolut an jeglichem Unrechtsbewusstsein oder etwaiger Achtung vor dem Leben anderer. Begründet wurde jede Handlung direkt mit dem Koran.




Mainz: Abrenzung mit Integrationsauftrag


Die Meldungen über die – kaum noch als schleichend zu bezeichnende – Islamisierung Europas, die Bildung von Paralellgesellschaften und steigende Radikalisierung der Moslems reißen nicht ab. Also volle Kraft voraus in die falsche Richtung. Und so genehmigt die Domstadt Mainz die erste Islamkita. Aber mit Integrationsauftrag!

Die Anforderungen an die Kita-Leitung sind so typisch wie dümmlich.

Zu den Auflagen des Jugendamtes gehörten die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats, feste Kontakte zu nichtmuslimischen Kindertagesstätten und die Distanzierung von extremistischen Tendenzen.

Der Trägerverein distanzierte sich bereits im Vorfeld und zwar durch Löschen eines Links zu einem als islamistisch geltenden Prediger. Außerdem verurteilt man auf der Website des Trägervereins „jegliche Gewalt gegen unschuldige Menschen, Entführungen, Selbstmordattentate, Zwangsehen, Ehrenmorde, Blutrache und sonstige gewalttätige Ausschreitungen als völlig inakzeptabel“ und hetzt nur noch gegen Israel. Wenn das nicht wahre Aufrichtigkeit ist…

(Danke an alle Spürnasen)




Al-Qaradawi wünscht sich neuen Holocaust

Scheich Yusuf al-Qaradawi (Foto), einer der einflussreichsten sunnitisch-muslimischen Gelehrten, findet: „Allah hatte Hitler beauftragt, die Juden zu bestrafen – und wenn Allah dies will, wird es das nächste Mal durch die Hand der Rechtgläubigen geschehen.“ Am Ende seiner Rede drückt er seiner Hoffnung auf den eigenen Märtyrertod durch israelische Bomben aus, nachdem er möglichst viele Juden „abschlachten“ konnte.

Der „Gelehrte“ ist 82 Jahre alt, doch die Weisheit des Alters ist offensichtlich kein Attribut, mit dem man ihn beschreiben könnte – blinder Hass und unmenschliches Gegeifere trifft es schon eher. Vermutlich erhofft er sich zudem durch sein Märtyrertum (im Alter von 82 Jahren) jede Menge Jungfrauen.

Und so einer wurde – nebenbei bemerkt – vom Newsweek Magazin als „moderater Moslem“ bezeichnet.




Mordfall Kardelen: Tatverdächtiger ist ein Türke


Als die türkischstämmige Buchautorin und Menschenrechtlerin Serap Çileli wagte, die Möglichkeit zu erwägen, der Mörder der achtjährigen Kardelen könnte auch ein Türke sein, wurde sie von der türkischen Presse zerrissen. Denn so böse Menschen, die ein kleines Mädchen vergewaltigen und ermorden, gibt es nur unter Deutschen, aber niemals unter Türken. Jetzt sucht die Polizei einen Tatverdächtigen – es ist ein türkischer Nachbar (Foto).

Der mutmaßliche Mörder der achtjährigen Kardelen aus Paderborn ist ein 29 Jahre alter Türke aus der Heimatstadt des Mädchens. Das berichtet das Westfalenblatte in seiner Online- Ausgabe. Demnach sei der von der Polizei verdächtigte Mann verheiratet und kinderlos. Er habe sich abgesetzt und werde nun mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Die WELT bleibt auch bei Kindesmord ihrer volkspädagogischen Verantwortung treu. Dort kann man noch immer nicht fassen, dass der Täter ein Türke sein soll und hält die Information vorsichtshalber zurück. Vielleicht hat der Täter ja doch schon einen deutschen Pass. Der Leser weiß ja schon, dass es sich um „einen Mann aus Paderborn“ handelt. Selbst der STERN ist ehrlicher, und das will schon was heißen.

Immerhin hat die Polizei ergebnisoffen ermittelt und der türkischstämmigen Bevölkerung nicht vorab einen Persilschein ausgestellt. In der deutschen Hurriyet ist Kardelen jetzt kein Thema mehr. Einen türkischen Mörder wird die türkische Presse dem Mädchen nicht verzeihen.

» BILD: Kardelens Mörder auf der Flucht
» WAZ: Fall Kardelen: Polizei fahndet nach Nachbarn




Abbas fordert EU-Truppen für Palästina

Da sich die Europäer so gern für Palästina und gegen die Juden einsetzen, nutzt Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Foto) die Gelegenheit, diese Ressourcen für sich zu nutzen. Er verlangt, die internationale Gemeinschaft müsse ihrer „rechtlichen, politischen und moralischen Verpflichtung“ genügen und für „angemessenen Schutz“ der Palästinenser sorgen – „Friedenstruppen“ für ein judenfreies „Palästina“.

(Spürnase: Markus B.)




Gaddafi will Herrscher Groß-Afrikas werden

Libyens exzentrischer Führer Muammar al-Gaddafi träumt davon, Präsident der Vereinigten Staaten von Afrika zu werden. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat der libysche Diktator, der in seiner Heimat bereits seit 40 Jahren an der Macht ist, bereits geschafft – er wurde zum Vorsitzenden der Afrikanischen Union ernannt. In Gaddafis Traum-Großreich Afrika hätten die Christen – etwa die Hälfte der Bevölkerung – nichts mehr verloren.

Denn das Christentum hält der islamische Führer für eine Religion, die nicht zu Afrika passt und die Bibel in seinem verschrobenem Weltbild für eine Art Fälschung des erst viel später entstandenen Korans. Wer nicht dem Islam folge, sei sowieso verloren. Frühere „Fehler“ müssten im „Licht des Korans“ ausgemerzt werden. Bereits jetzt werden Christen in weiten Teilen Afrikas verfolgt.

Update: Nachdem Oberst Gaddafi gestern zum Chef der Afrikanischen Union gewählt worden war, möchte er von nun an als „König der Könige“ angesprochen werden. Es war eben doch sehr heiß, in der libyschen Wüste.




Mit Samthandschuhen kommen wir nicht weiter

Über die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig (Foto) haben wir schon häufig berichtet. Sie verschließt nicht die Augen vor jugendlicher Migrantengewalt. Früher nach eigenen Angaben selbst Multikulti-Fraktion, fragt sie heute, wann Toleranz zur Unterlassung wird. Mehr…

(Den zahlreichen Spürnasen herzlichen Dank)




Schweden: Einzug der Scharia


Nun hat sogar die Frankfurter Rundschau entdeckt, dass es Probleme zwischen Islam und freier Gesellschaft gibt. Natürlich nicht mit dem Islam, nur mit seinen radikalen Vertretern. Aber immerhin spricht man von Hasspredigten in Moscheen, Schleierzwang und Paralellgesellschaften.

In den Schulen im Vorort Rosengård im schwedischen Malmö bleiben nach den Sommerferien in den achten und neunten Klassen oft ein paar Plätze leer. 13- und 14-jährige Mädchen aus islamischen Familien waren während des Urlaubs in der Heimat ihrer Eltern in Ehen gezwungen worden. Viele Mädchen kehren aus den Ländern nicht zurück. Viele Zurückgekehrte leben als Hausfrau. Wenn sie in Malmö ausgehen wollen, hüllen sie sich in Schleier, selten aus freiem Willen, vielmehr aus Angst vor der „Gesinnungspolizei“. Das sind Gruppen männlicher Jugendlicher, die diejenigen schikanieren, die sich ihrer Meinung nach „unislamisch“ benehmen.

Auch das ist Schweden 2009: In Kellermoscheen und islamischen Freischulen fordern radikale Prediger ihre Zuhörer auf, sich von der schwedischen Gesellschaft zu isolieren und die demokratischen Grundregeln zu missachten. In den öffentlichen Schulen verlangen Eltern, dass Mädchen und Jungs nicht in der gleichen Schulbank sitzen, und während die Jungen Sportunterricht haben, sollen die Mädchen nähen lernen. Islamisten suchen Neuankömmlinge auf, erzählen ihnen, welche Regeln in Rosengård gelten. Es sind nicht die, nach denen man in anderen Stadtteilen lebt.
(…)
Von 30 Lehrern, Sozialarbeitern und Polizisten, mit denen die Autoren der Studie sprachen, berichten 29 von zunehmender Radikalisierung in den vergangenen fünf Jahren. „Eine kleine Zahl von Extremisten bekommt immer mehr Macht über immer mehr Menschen“, sagt der Konfliktforscher Magnus Ranstorp, einer der Verfasser des Rapports. „Frauen, die früher nie Schleier trugen, werden dazu gezwungen, patriarchalische Machtstrukturen werden zementiert.

Neuangekommene Familien, die nicht besonders religiös oder traditionsgebunden waren, sagen, dass sie in ihrer Heimat freier gelebt hätten als hier.“

In etwa einem Drittel der rund 15 Kellermoscheen werden „Gewalt verherrlichende Botschaften“ verbreitet. Mehr und mehr Familien wählen Islamschulen statt der öffentlichen, in denen sich in den höheren Klassen die Zahl der Schüler halbiert hat. Viele Menschen verlassen das Ghetto nie. „Es gibt Jugendliche, die, obwohl sie hier geboren sind, noch nie in der 20 Minuten entfernten Innenstadt waren“, sagt Ranstorp. Er nennt die Segregation als größtes Problem, „sie führt zu einer bösen Spirale von Arbeitslosigkeit, Misstrauen und Bitterkeit gegenüber der Gesellschaft, die wiederum die Isolation verstärkt.“

Die Bewohner Rosengårds wissen nichts von Schweden, und die Schweden wissen nichts von Rosengård. Nur wenn es dort Krawalle gibt wie im vergangenen Dezember, als sich Proteste gegen die Schließung einer Moschee in eine Hassorgie gegen die Polizei entwickelte, macht der Stadtteil Schlagzeilen.

Wenn „Hitler ist groß“ gerufen wird, wie am vorletzten Wochenende in Malmö, ist das keine Schlagzeile wert.

(Spürnasen:Dante, M. F. und Eckhard)




Antisemitismus – „gut“ und „böse“

In den Augen der Mainstream-Gesellschaft und der Medien gibt es zwei Sorten von Antisemiten: „Böse“ zu denen pauschal die Rechten und neuerdings sogar der Papst gezählt werden und „gute“, weil als harmlos erachtete, Muslime. Vielen Europäern gelten „die Araber“ immer noch als edle Wilde, die als etwas rückständig betrachtet werden, viel unter westlichem Kolonialismus gelitten haben und daher einen „legitimen Groll“ auf den Staat Israel hegen. Malte Lehming (Foto) bringt im Tagesspiegel-Kommentar seine Gedanken über den Papst, Bischof Williamson und die Hamas auf den Punkt.

Warum darf ein katholischer Geistlicher auf keinen Fall die in Auschwitz Ermordeten verhöhnen, während in vielen Freitagspredigten in der muslimisch-arabischen Welt die „Lüge vom Judenmord“ und das „Märchen von den Gaskammern“ gängige Metaphern sind?

Die Antwort ist leicht: Muslime werden im Westen tatsächlich nicht ganz ernst genommen. Ihr Antisemitismus gilt als eine Art Folklore, der wegen der besonderen kulturellen Rückständigkeit mildernde Umstände verdient hat – ein ideologischer Import aus Europa, der den Lehren Mohammeds nur übergestülpt wurde, ein Kunstprodukt, nichts Organisches. Darum dürfen bei Anti-Israel-Demos wegen des Gazakrieges selbst in Deutschland die übelsten Slogans skandiert werden. Würden Ethnodeutsche dieselben Hassparolen brüllen, wäre längst der Staatsanwalt tätig. Wer aber derart mit zweierlei Maß misst, ist entweder Ignorant oder Rassist.

Lesen Sie weiter hier.




Quo vadis, Austria?

Die Entwicklung Österreichs nach 1945 stellt wohl eine Erfolgsgeschichte sondergleichen dar. Aus zerstörten Strukturen, auch in seelischer Hinsicht, bauten wir einen gemeinsamen Staat auf, der uns allen ein zufriedenstellendes Leben sicherte. Der innere Zusammenhalt, die Betonung des Gemeinsamen, die Überwindung parteipolitischer Ansichten, einfach der gute Wille, führten das wiederauferstandene Österreich in wirtschaftliche Bereiche, die in Europa keinen Vergleich scheuen mussten.

(Gastbeitrag von mons carant)

Wenn wir aber innehalten und uns fragen, wo wir in 20 Jahren stehen werden, so sind optimistische Gedankenspiele unangebracht. Nichts deutet darauf hin, dass wir die erarbeiteten Standards werden halten können.

Der Staat und seine Organe verlieren sukzessive ihre Durchsetzungskraft, sie gehen vor dem von innen und außen kommenden Druck in die Knie. Im Inneren sind es Ideologien und Dogmen, die sich mit sozialem und humanem Verständnis tarnen, in Wirklichkeit aber das klassische Bürgertum, im Denken eher traditionell und heimatbewusst ausgerichtet, zerstören wollen.

Von aussen wirkt der Emmigrationswille all jener, die in wirtschaftlich schwachen oder morbiden Staaten leben, von ihrer Hände Arbeit nicht leben können oder wollen und die den Eindruck eines Glitzerlandes Europa vorgegaukelt bekommen. Sie nehmen in Kauf, aus Sozialleistungen leben zu müssen, weil dies, materiell gesehen, paradisisch zu ihren alten Lebensbedingungen wirkt. Falls sie noch nicht beim Grenzübertritt erkennen, wie man sich erfolgreich solange wehrt, bis ein humanitärer Aufenthaltstitel erworben werden kann, unsere Gutmensch-Organisationen bringen es ihnen in Rechtsberatungen schon bei.

Der Begriff der „österreichischen Nation“, nach 1945 zur Staatsdoktrin erkärt, von der Linken früher forciert, mit immerwährender Neutralität und allumfassender Landesverteidigung zu einem Selbstverständnis verwoben, wird immer weniger strapaziert. Man rückt heute von den Meilensteinen unserer Neutralitätsauffassung ab, macht sich in internationalen Militäreinsätzen zum Spielball der Mächtigen. Diplomatische Geschmeidigkeit beweisen wir, wenn es um einen (nicht-ständigen) Sitz im Sicherheitsrat der UNO geht.

Die Regierungspropaganda über die importierten „Rentensicherer“ ist schon längst zusammengebrochen, es lässt sich nicht mehr verbergen, unsere Sozialtöpfe werden durch Gruppierungen ins Wanken gebracht, die keinen Beitrag dazu leisten. Die Linke und Teile der Konservativen, vor allem die liberal und human-gutmenschlich Angehauchten, zeigen sich erkenntnisunfähig. Weiterhin sprechen ihre kühnen Befürworter von kultureller Bereicherung, als ob es staatsbürgerliche Pflicht wäre, unser Steuergeld den Integrationsunwilligen entgegenzureichen. Die Kriminalstatistik, die Pisa-Studie und der Finanzstatus der Krankenversicherungen erbringen eine andere Darstellung. Wer von der autochthonen Bevölkerung das „Recht auf Heimat“ erwähnen will, wird ohne Verzug in die Schublade „Rassist“ gesteckt. Will er darüber weiter diskutieren, wirkt die Nazi-Keule.

Trotz intensiver Schönrede, daran heftig beteiligt die Mehrheit der Zeitungen und das Staats-TV, erkennen die Bürger immer deutlicher, welche Makulatur heute die propagierten Segnungen der multikulturellen Erziehung in der Schule darstellt. Unsere Kinder erhalten zuwenig schulische Zuwendung, da wir ja unbedingt kulturell lernresistente Familien zum Beweis unserer gutmenschlichen Attitüde ins Land holen. Der Ausländer wird zum Inbegriff des Guten, mit dem das „böse Element des Nationalen“, ja selbst des harmlosen österreichischen Nationalen, bekämpft werden muss. Eine Art selbst auferlegter Buße, auf dass der Friede gewahrt bleibe.

Die Globalisierung führte zu einem Entkoppeln der Moral von der sozialen Grundaufgabe der Wirtschaft, nicht nur in Österreich. Was uns helfen würde, wären starke Mahner, Kritiker, die nicht vom System abhängen. Haben wir aber nicht, Parteien, Politiker und Medien schwimmen voll im Mainstream und tun alles, um das alte, selbstständige Österreich vergessen zu machen.

Wie sich jemand aus der Politik anschickt, die negativen Verstrickungen zu thematisieren, wird er sozial, wenn notwendig auch ökonomisch, abgesondert. Sehr subtil, in den meisten Fällen sogar standesgemäß. Nebenthemen weden ausgegraben, breitgetreten und der Abweichler wird medial niedergemacht. Die Zeitungen sprechen das Urteil ohne Anhörung des Beschuldigten. Politische Macht und Medien sind Partner geworden, demokratiepolitisch ein glatter Rückfall. Jounalistisches Ethos ist zum hohen Gut geworden.

Und niemand kann uns plausibel machen, warum wir unsere Wirtschaftskraft für ausländische, in jeder Hinsicht mit uns nicht kompatible Gruppierungen aufwenden sollen. Die Ausbreitung des Islam befürworten wir selbst, sind stolz auf unsere Toleranz, ohne zu beachten, wie dabei neben unserem Geld auch unsere kulturelle und soziale Prägung verloren geht. Die innere Sicherheit sinkt, soziale Spannungen sind vorprogrammiert.

Andererseits will die EU von partikulären Länderinteressen nichts mehr wissen, die europäischen Regionen sollen wohl ihre fruchtbringende Eigenart verlieren, die Menschen zu Einheitsbürgern werden, zu Systembedienern, Konsumenten und zu Star-Bewunderern. Unsere Politiker tangiert das nicht, sie wurden zu Brüsseler Marionetten, wobei im Hintergrund der Bühne, abseits des Lichts, die Beobachter stehen, die auf eine harmonische Akkordierung zu weltpolitischen Aspekten achten.

Was werden wir unseren Enkeln sagen, wenn sie wissen wollen, warum die Völker, übrigens: auch die Kirchen, geschwiegen haben? Weil unser Arbeitsplatz gefährdet war? Weil wir langsam „hineingerutscht“ sind, wie eine Generation vor uns? Schade um unser altes Österreich.