Email aus dem aufständischen Iran

Liebe Freunde, ich bin in Iran. ich darf mein haus nicht verlassen. einen unbekannten anruf (Ohne die Nummer an dispaly) hat mir gesagt ich solle besser fuer mein gesundheit und was wiess ich zu hause bleiben! solch anrufe haben viele gekriegt!

alle akitvisten sind verhaftet. der bruder von Khatami auch. Hashemi, mousavi und Khatami und viele andere durfen ihr haus nicht verlassen und ihr haus ist umgeben von Gard und geheimdienstleute! (Zum Teil 200 Stueck!)

30 journalisten von einer Reformisten Zeitung sind in Gebaeude eingeschlossen und bewafnete Gardisten haben es blockiert

sie schiessen auf unsere Kinder

sie schlagen die junge Leute bis zum Tod

es gibt kein Handy, SMS und Internet alles ist gefiltert und ich brauchte ueber die komplizierte Wege ueber 1 Std. damit ich es euch schicke kann

vielleicht kann ich mich nicht mehr melden

ich kann mit diese Internet keine Bilder fuer euch schicken

die Unis sind zu

die Leute die freitag gewaehlt haben, wurden gestern geschlagen

eben habe ich gelesen die 30 journalisten sind verhaftet

das Visum von auslaendische Journalisten wird nicht verlaengert

die leute schreien auf die Strassen: gibt unsere Stimmen zurueck

wir stehen alleine da und haben keine unterstutzung

wo sind die Organisationen die fuer Gazastreifen sich arrangiert haben? heute ist Frauentag in Iran und gestern auf die strassen von Iran haben wir unser Geschenk bekommen!

eben habe ich die Nachricht bekommen. die beamten von innenministerium haben heimlich die richtige stimmen heraus gegeben:

49,322,412 Leute konnten waehlen

42,026,078 haben gewaehlt

davon 138,716 ungultig

Mousavi 19,075,623 Stimmen

Karoubi13,387,104

ahmadinejad 5,698,417

Rezaii3,754,218

die richtige Zahlen sind die!

Ahmadinejad hat gesagt, die leute konnen jetzt feiern aber keine feiert. ab dienstag ist in Iran ein Streik. mousavi hat es veroffentlicht

Ahamdinejad sagte immer die Leute in Gazastreifen werden ohne Grund geschlagen und getotet

hat er jetzt einen Grund unser Jugend so zu behandeln? informiert eure Freunde (Ohne Meinen Namen denn ich bin so unter druck)

die welt soll unsere Schreie hoeren! wir wollen nichts als unser Recht! wir wollen keine Atombomben. wir wollen kein Krieg. wir wollen das man uns nicht schlaegt nur weil wir unser Recht verlangen. wer soll uns helfen?

Liebe Freune nach 5 naechte fast ohne schlaf und wenn mit Alptraeumen, kann ich nur mit zittrige Hand und weinend schreiben

noch nie in meinem Leben habe ich so lange geweint

ich denke jeden augenblick dass meine Traennen alle sind aber nein sie fliessen ununterbrochen. ich kann nicht mehr lachen!

ich weiss nicht wer das gesagt hat: „wer die Wahrheit nicht kennt, ist Dumm, aber wer die Wahrheit kennt und schweigt, ist ein Verbrecher!“

macht es gut meine freunde

vielleicht melde ich mich wieder

M.




Vertrieben, versklavt, gefoltert und getötet

Christenverfolgung im IslamDer real existierende Islam hat mit der Kairoer Märchenstunde des Barack Hussein Obama absolut nichts zu tun. Weltweit werden etwa 250 Millionen Christen nur wegen ihres Glaubens verfolgt, und meist sind die Anhänger der Religion des Friedens™ dafür verantwortlich.

Die Organisation Christian Solidarity International (CSI) hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die weltweiten Christenverfolgungen zu berichten und den bedrängten Menschen zu helfen. Ein Diavortrag in der oberbayerischen Gemeinde Hausham zeigte den entsetzten Besuchern, wie sich der kompromisslose Machtanspruch dieser faschistischen Ideologie „friedlichen Religion“ in der Realität auswirkt.

Christenverfolgung im Islam

Alleine im Sudan gibt es bis jetzt 2 Millionen Tote. Als Folge eines Bürgerkrieges, der von eingewanderten arabischen Moslems angezettelt wurde. Um dem Islam die Herrschaft über das gesamte Land zu bringen, wie es der machtversessene Eroberer „Prophet“ Mohammed seinen Anhängern schon vor 1400 Jahren vorschrieb.

Christenverfolgung im Islam

Märchenonkel Obama hat bekanntlich afrikanische Wurzeln, und so müsste er eigentlich bestens Bescheid wissen über die barbarischen Grausamkeiten, die der Islam dort an „Ungläubigen“ begeht. Aber wenn der eigene Papa Moslem ist, schaut man da vielleicht nicht so gerne hin:

Christenverfolgung im Islam

Die Moslems des Sudan gehen nach bewährtem islamischem System gegen die Ungläubigen vor. Zunächst Diskriminierung, dann Verfolgung. Schließlich vertreibt man sie und erlaubt ihnen die Rückkehr zu ihren Häusern erst, wenn sie zum Islam konvertiert sind. Andere werden versklavt, gefoltert, misshandelt und getötet. Auf grausamste islamisch korrekte Weise. Alles völlig korankonform im Auftrag ihres Propheten:

Koran, Sure 5, Vers 33:

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Im Sudan zeigt sich der real existierende Islam, wie er von dem brutalen und skrupellosen Machtmenschen „perfekten und vollkommenen Menschen“ Mohammed angelegt wurde. Eine „Religion“ als Instrument, um die eigene Macht zu vergrößern, andere Völker zu unterwerfen und sich selbst als besseren Menschen fühlen zu können.

Christenverfolgung im Islam

Toleranz gegenüber Intoleranz ist Dummheit, Pazifismus gegenüber Gewalt bedeutet Untergang. Eigentlich müsste man im Sudan massiv militärisch vorgehen, um den muslimischen Horden Einhalt gebieten und christliches Leben schützen zu können. Aber das geht momentan wegen anderer Prioritäten offensichtlich (noch) nicht. Also liegt es an Hilfsorganisationen wie CSI, die nach christlichen Prinzipien versuchen zu helfen. So kauft CSI beispielsweise von Moslems versklavte Christen frei:

Christenverfolgung im Islam

Im Jahr 2007 konnte CSI auf diese Weise im Sudan 1020 Menschen aus islamischer Sklavenhaltung retten, bei der sie unfassbaren Quälereien ausgesetzt waren.

Christenverfolgung im Islam

Die muslimischen Herrenwesen benutzen die geraubten Menschen als Arbeits- und Sexsklaven. Wer sich widersetzt, wird bestialisch gefoltert inklusive korankonformem Gliedmaßenabhacken. Noch immer sind im Nordsudan 35.000 Christen versklavt. Und muslimische Horden führen immer wieder Raubzüge in den christlichen Süden durch. Über diese muslimischen Raubzüge braucht sich niemand zu wundern, denn deren „Religion“ erlaubt dies nicht nur, sondern weist es sogar an:

Koran, Sure 48, Vers 20:

Allah hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen werdet, und Er hat euch dies eilends aufgegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten, auf daß es ein Zeichen für die Gläubigen sei und auf daß Er euch auf einen geraden Weg leite.

Lösegeld für Sklaven zu kassieren entspricht ebenfalls der islamischen Machtideologie „Friedensphilosophie“:

Koran, Vers 47, Sure 4:

Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut ihnen auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest. Fordert dann hernach entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Lasten von euch wegnimmt. Das ist so. Und hätte Allah es gewollt, hätte Er sie Selbst vertilgen können, aber Er wollte die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind – nie wird Er ihre Werke zunichte machen.

Den befreiten Menschen liefert CSI anschließend wichtige Güter, damit sie sich wieder ein selbstbestimmtes Leben aufbauen können. Hilfe zur Selbsthilfe: Kochgeschirr, landwirtschaftliche Geräte, Werkzeuge, Getreidesamen etc.

Christenverfolgung im Islam

Christentum contra Islam. Hilfe gegen Terror, Nächstenliebe gegen Brutalität. Im Sudan zeigen sich die krassen Gegensätze zwischen diesen beiden Religionen besonders intensiv.

Christenverfolgung im Islam

Es gibt natürlich noch viele weitere Beispiele, wie der Islam das Christentum mit allen Mitteln bekämpft. In Nigeria beispielsweise wurden im November 2008 in der Stadt Jos 400 Menschen, darunter sieben Pfarrer, umgebracht. Die entfesselten muslimischen Horden brannten zudem 40 Kirchen ab. Der Grund für die Gewalt-Exzesse: Nach demokratischen Wahlen hatte sich ein für Moslems ungünstiges Ergebnis angekündigt.

Christenverfolgung im Islam

Auch im Irak erkennen immer mehr Menschen die Vorteile der westlich-demokratisch-freien Lebensweise. Aber muslimische Erpresser setzen sie gnadenlos unter Druck. Systematisch werden Kinder von Familien entführt, die beim Aufbau des Irak helfen. Mit massiven Drohungen zwingt man die Betreffenden, ihre Mitarbeit zu beenden. Hier ein Erpresserbrief im Wortlaut:

Wenn Du Dein Kind noch einmal sehen willst, gib Deine Arbeit mit den Feinden und Besatzern auf. Bereue Deine blasphemische Einstellung. Sonst ist das Leben Deiner Tochter in Gefahr, denn sie ist die Tochter eines Verräters. Wir erwarten von Dir ein Lösegeld von 15.000 Dollar – dafür, dass wir Dich und Deine Familie bis jetzt am Leben gelassen haben. Hier siehst Du Deine Tochter. Sie lebt noch, ist in unseren Händen, bis Du sie und Dich rettest.

Christenverfolgung im Islam

Der Islam konnte andere Menschen noch nie mit der Kraft seiner Worte überzeugen, dazu ist der Koran viel zu einfältig, geistlos und gewaltversessen. So musste er sich schon immer mit Drohungen, Einschüchterungen, Brutalität und Barbarei durchsetzen. Auf diese Weise macht sich der Islam Menschen gefügig.

Christenverfolgung im Islam

Der Sudan ist nach 22 Jahren muslimischem Zermürbungskrieg traumatisiert. Dort leben Christen, die massive Unterstützung brauchen. Aber der politisch korrekte Mainstream wünscht es nicht, Kritik am Islam zu äußern und ihn für den weltweiten Terror zur Verantwortung zu ziehen.

Christenverfolgung im Islam

Das Christentum kommt in Afrika unter die Räder des islamischen Eroberungszuges, und was propagieren linksgrüne Meinungsmacher? Sie bedauern unaufhörlich die Kreuzzüge und die europäische Kolonialzeit, relativieren unsere eigene Kultur, verleugnen unsere christlich-jüdisch-abendländischen Wurzeln, verraten unsere Werte, verharmlosen den Islam und freuen sich über jede neugebaute Großmoschee. Während in islamischen Ländern Kirchen systematisch zerstört werden.

Christenverfolgung im Islam

Diese penetrante Volkspädagogik durch Desinformation zeigt Wirkung. Genauso, wie die Medien das erschütternde Thema Christenverfolgung vernachlässigen, findet sich daran kaum Interesse in der Bevölkerung. Zum Vortrag im bayerischen Hausham, ein Ort im Süden Münchens mit 8000 Einwohnern, fanden sich trotz umfangreicher Ankündigungen gerade mal zehn Personen ein.

Christenverfolgung im Islam

Darunter zwei linksorientierte Gutmenschen, die das Gespräch auf schuldbewusste Selbstreflexion lenken wollten. Diese Personen wollten partout nicht den Islam kritisiert sehen. So wie viele Muslime eine gewaltideologische Gehirnwäsche durchlaufen haben, erfolgte bei diesen linksgrünen Wirrköpfen eine toleranzdurchtränkte Multikulti-Gehirnwäsche. Es ist rational nicht nachvollziehbar, wie ein normal denkender Mensch angesichts solch schockierender Bilder aus dem Jahre 2008

Christenverfolgung im Islam

die Kreuzzüge des 11. Jahrhunderts relativierend erwähnen kann. Aber das ist symptomatisch für den Geisteszustand dieser Menschen: Sie blenden die Gegenwart aus und führen sich lang zurückliegende historische Ereignisse vor Augen, bei denen sich der eigene Kulturkreis gegen die muslimische Aggression militärisch zur Wehr gesetzt hat. Dabei blenden sie die Ursache dieser Reaktion, nämlich 400 Jahre andauernde Eroberungskriege des Islam, konsequent aus. Diese Menschen wollen sich auch gar nicht objektiv informieren, denn das eigene zurechtgelegte Weltbild darf nicht ins Wanken gebracht werden. Und so weigerten sich diese beiden ideologisch blockierten Gutmenschen, die angebotene erstklassige Fachliteratur auch nur anzusehen.

Christenverfolgung im Islam

Der tiefsitzende anerzogene Schuldkomplex muss schließlich befriedigt werden. Das ist 68er-Denke in Reinkultur, und dieser wirre Geisteszustand muss erst vollständig aus unserer Gesellschaft verschwinden, bevor wir der islamischen Gefahr wirkungsvoll begegnen können. Denn was in Afrika und Asien den Christen passiert, sind nicht isolierte kulturell bedingte Grausamkeiten.

Christenverfolgung im Islam

Für diese Ereignisse ist das System Islam verantwortlich. Jährlich sterben weltweit 175.000 Christen wegen religiöser Verfolgung. In den meisten Fällen sind die Täter Moslems. Da sie merken, dass ihre „Religion“ der christlichen nicht das Wasser reichen kann. Christen bekennen sich zu Bildung, Wissenschaft, freiem Denken, Menschenrechten, Humanismus und Demokratie. All dies lehnt der Islam konsequent ab.

Christenverfolgung im Islam

Die bedrängten Menschen in Afrika brauchen eine Alternative zum islamischen Weltbild. Wenn ihnen die christliche Philosophie nähergebracht wird und sie vom mohammedanischen Terror geschützt werden, dann hat der Islam dort keine Chance mehr.

Christenverfolgung im Islam

Es ist noch mehr internationale christliche Solidarität nötig. Damit diese Menschen eine Zukunft haben, sich weiterentwickeln und ihren Kontinent aufbauen können. Und nicht von einer steinzeitlichen Gewaltkultur verschlungen werden.

Christenverfolgung im Islam

(Text und Fotos: byzanz)




Gegen die gutmenschliche Besserwisser-Arroganz

Der amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor Andrew Klavan schlägt in der pjtv-Sendung „On The Culture“ die Gründung einer Auto-Aufkleber-Polizei vor, die dumm-selbstgerechten Besserwisser-Sprüchen, wie „Krieg ist nicht die Antwort“, den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Wer möchtegern-kluge Sprüche wie „Krieg ist nicht die Antwort“ auf sein Auto klebt, müsste bei einer „Aufkleber-Kontrolle“ auch darüber Auskunft geben können, auf welche „kluge“ Frage, dies „nicht die Antwort“ sein soll.

Würde die Frage lauten: „Was möchten Sie heute tun?“ würden die meisten von uns der Aussage „Krieg ist nicht die Antwort“ zustimmen. Wenn aber die Frage lautet, wie man Leute aus der Sklaverei befreit, einen völkermordenden Wahnsinnigen aufhält oder die fortschrittlichste, freiste und zivilisierteste Kultur der Menschheitsgeschichte vor ihrer Zerstörung bewahrt, durch theokratische Wilde, die versuchen, diese Gesellschaft in die mittelalterliche Hölle ihrer Heimatländer zu verwandeln, dann wäre Krieg doch vielleicht sehr wohl die Antwort.

Leute, die gedankenlos derartige Aufkleber durch die Gegend fahren, vermitteln den falschen Eindruck, sie gehorchten einem moralisch höher stehenden Auftrag als die Männer und Frauen, die mit ihrem vergangenen und gegenwärtigen Einsatz unter Lebensgefahr, das Selbstzufriedene Leben der Kleber-Moralisten erst ermöglichen. Wer nicht der „intellektuellen Unaufrichtigkeit“ bezichtigt werden möchte, sollte derartige Sticker schnell von seinem Autolack kratzen.




Neue Gäste aus G.

Gastfreundschaft-2

Aus Norkorea und Iran steckt der neue amerikanische Präsident gerade zwei fulminante außenpolitische Ohrfeigen ein. Ganz so einfach ist es wohl doch nicht, die Welt mit einer Charmeinitiative zu erobern. Sogar in Freundesland zeigt sich, dass es ganz etwas anderes ist, dem neuen Messias im Wahlkampf mit feuchten Augen ob seiner Vorschläge zur Verbesserung der Welt zuzujubeln, als die daraus resultierenden politischen Konsequenzen mit zu tragen.

Die chinesischen Moslemterroristen aus Guantánamo, die ursprünglich zur Aufnahme in Deutschland vorgesehen waren, haben inzwischen in sonnigeren Gefilden Unterkunft gefunden. Nicht ganz ohne finanzielle Anreize für die aufnehmende Insel, deren Regierung um die Bedenken der Bevölkerung nicht allzuviel Aufhebens macht.

Claudia Roth schämt sich dafür, aber ihr kann geholfen werden. Denn ganz so billig sollen die Deutschen, die zu den lautesten Jublern gehörten, als Obama im Wahlkampf seine linkspopulistischen Reden schwang, nicht davon kommen. Jetzt sind zwei neue Gäste aus Guantánamo im Gespräch. Die Aussichten für eine Integration sind ausgezeichnet, denn die beiden Märtyrer sind hier schon bekannt. Der Polizei.

WELT-online berichtet:

Die beiden Guantánamo-Häftlinge, zu deren Aufnahme die USA Deutschland drängen, sind der Polizei bereits aktenkundig. Medienberichten zufolge fiel einer von ihnen als drogensüchtiger Dealer auf und stand mehrfach kurz vor der Abschiebung. Der zweite sei sogar in einem Video mit einem Top-Terroristen zu sehen gewesen.

Zwei Guantánamo-Häftlinge aus Tunesien und Syrien, die Deutschland auf Wunsch der USA aufnehmen soll, sind den Sicherheitsbehörden seit langem bekannt. Der Syrer sei in einem 2001 aufgenommenen Video zusammen mit Ramzi Binalshibh zu sehen, einem der Planer der Anschläge vom September 2001, berichtete der „Spiegel“. Der Tunesier sei der Polizei in Hessen als drogenabhängiger Dealer aufgefallen, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Der Syrer reiste laut „Spiegel“ 2000 nach Afghanistan und sei dort nach eigenen Angaben von den Taliban in ein Ausbildungslager gezwungen worden. Als er das Lager habe verlassen wollen, sei er in ein Taliban-Gefängnis in Kandahar gesteckt worden. Er sei allerdings in einem im Herbst 2001 aufgenommenen Video als potenzieller Märtyrer zu sehen, berichtete auch „Focus“.

Der Tunesier sei 1996 illegal nach Deutschland gekommen und habe unter falschem Namen Asyl beantragt, berichtete der „Focus“. Er habe sich im Frankfurter Drogenmilieu bewegt und sei drogensüchtig gewesen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Ihm sei mehrfach die Abschiebung angedroht worden, bevor er 1999 freiwillig in Richtung Pakistan verschwand.

Dort machte er laut „Focus“ eine paramilitärische Ausbildung. Nach den Anschlägen vom 11. September sei er aus Afghanistan in den Iran geflohen, sei wieder zurückgeschickt worden und 2003 den US-Militärs übergeben worden, hieß es aus den Sicherheitskreisen.

Omi hatte einen gestickten Sinnspruch über dem Küchenherd hängen: „Vier sind geladen, acht sind gekommen, gieß´ Wasser zur Suppe, heiß´alle willkommen!“




Solana auf Freundschaftsbesuch bei der Hisbollah

EU-„Außenminister“ Javier Solana (Foto l.) traf sich gestern in Beirut mit Hajj Hassan (r.), einem Abgeordneten der radikal-islamischen und vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah – just am selben Tag, an dem Holocaust-Leugner und Israel-Hasser Ahmadinedschad im Iran als Präsident nach gewisser Zählweise „wiedergewählt“ wurde.

Israel ist überrascht, dass ein führender Vertreter der EU offiziell mit einem anti-israelischen Terrorfunktionär verhandelt und erwartet umgehend eine Erklärung. Ein Treffen dieser Art mit der Hisbollah, die von der EU selber eigentlich einmal als Verbrecherorganisation eingestuft wurde, hatte es bisher noch nie gegeben. Doch die EU streckt jetzt eindeutig ihre Fühler in Richtung Zusammenarbeit mit der libanesischen „Partei-Allahs“ aus. Auch Großbritannien pflegte in den letzten Monaten bereits fleißig Kontakte. Die EU-Unterstützung brächte indirekt auch dem Iran mehr Rückendeckung.

Dass sowohl dem Iran als auch der Hisbollah primär an der Vernichtung Israels gelegen ist, scheint die EU dabei nicht zu stören. Es verwundert daher nicht weiter, dass Solana auch mit den Palästinensern das Gespräch sucht. Für die Anschuldigungen Hassans gegenüber Israel, die Israelis würden den libanesischen Luftraum überwachen, hatte Solana ein offenes Ohr, auch dafür, dass die Hisbollah nicht entwaffnet werden will. Die auf israelische Städte gerichteten Raketenabschuss-Stationen würden sie nicht aufgeben wollen – sie dienten „zur Verteidigung“ gegen Israel.

(Spürnase: Moderater Taliban)




Wildschweine in der Politik

Ein weiteres wenn auch kleines Beispiel für die Unfähigkeit der Palästinenser, für irgendetwas die Verantwortung zu übernehmen und sei es nur der Schutz des eigenen Gemüsegartens, finden wir in Berichten aus Samaria. Wildeber würden von den israelischen Bauern trainiert um dann in die Gärten der Palästinenser einzufallen.

Es wurde allerdings nicht erklärt, wie die Israelis den Wildebern beibringen, israelische von arabischen Gärten zu unterscheiden.
Israel ist nicht der Lage, die Wildeberplage in der Gegend um die arabischen Dörfer in Samaria unter Kontrolle zu bekommen, weil diese Gegenden komplett unter palästinensischer Selbstverwaltung stehen.

(Spürnase: Imli)




Ägypten: Arbeitslager für Christen

„And throughout history, Islam has demonstrated through words and deeds the possibilities of religious tolerance and racial equality.“ — Barack Obama, Kairo am 04.Juni 2009

Im Einklang mit geltendem Recht betrieben sechs Christen während des islamischen Fastenmonats Ramadan ein Strassencafé. Die Strafe: drei Jahre Gefängnis und Arbeitslager.

Der Richter Mohammed Hassan El-Mahmoody liess sich nicht umstimmen: drei Jahre Arbeitslager und 2100 Dollar Busse für sechs angeklagte Brüder der christlichen Familie Familie Morris Ghatas. Die sechs Christen Ashraf, Magdy, Osama, Nabil, Wahid und Hany hatten es gewagt, ihr Stras­sencafé in der Hafenstadt Port Said im islamischen Ramadan-Fastenmonat tagsüber zu öffnen. Damit, so das Gericht, seien Muslime verleitet worden, während der Ramadan-Zeit gegen das geltende islamische Trink- und Essgebot zu verstossen. Während des Ramadan ist es Muslimen bis zum Anbruch der Dunkelheit verboten, zu essen und zu trinken.
Strafe ohne Straftat

Vergeblich hatte der Verteidiger der sechs Christen, Ramses El-Nagar, das Gericht darauf hingewiesen, dass kein ägyptischer Gesetzartikel den Betrieb von Gaststätten während der Ramadan-Zeit verbietet. Schliesslich gibt es in Ägypten neben den einheimischen Christen viele nichtmuslimische Touristen, für welche die Regeln des Ramadan nicht gelten. Zudem legte der Verteidiger El-Nagar einen Videofilm vor, der bewies, dass die Polizei mit völlig unverhältnismäs­siger Gewalt gegen die Cafébetreiber vorgegangen war. Zwei der sechs Angeklagten wurden die Arme gebrochen, ein dritter erlitt schwere Kopfverletzungen. Seit einem halben Jahr sind die sechs Brüder in Haft.

„And throughout history, Islam has demonstrated through words and deeds the possibilities of religious tolerance and racial equality.“ — Barack Obama, Kairo am 04.Juni 2009

Bitte helfen Sie, wenden Sie sich an die ägyptische Botschaft und das ägyptische Tourismusbüro.
Kontaktadressen




Zuma schlägt Befreiung von Strafverfolgung vor

Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma (Foto) hat vorgeschlagen, autokratischen afrikanischen Herrscher gegen Machtverzicht eine Befreiung von Strafverfolgung zu gewähren. Im Hinterkopf dürfte er da wohl vor allem den Präsidenten des Nachbarlandes Zimbabwe haben, der in seiner fast dreißigjährigen Herrschaft die einstige Kornkammer Afrikas in einer Hungerzone verwandelt hat.

Weiße Farmer wurden enteignet, Parteigünstlinge erhielten die Farmen. Und da haben wir auch schon das Problem: mit diesem vielleicht wohlgemeinten Vorschlag á la „lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ wird Zuma keinen Erfolg haben. Es geht schon lange nicht mehr lediglich um Mugabe, es geht um die Tausenden Speichellecker, Günstlinge, Profiteure seines Regimes, die eben nicht vor einer Strafverfolgung geschützt wären.

Mit seinem Vorschlag würde Zuma lediglich Mugabe vor einer mehr als verdienten Gefängnisstrafe schützen können. Afrika braucht allerdings die Aufarbeitung von in Afrika verübten Verbrechen und dies sollten sie aus eigenen Kräften tun. Das dies möglich ist, hat man nach 1994 in Südafrika gesehen. Wenn Zuma sich mit diesem Vorschlag durchsetzen würde, hätte dies einen ganz faden Beigeschmack, auch auf die momentan eher labilen Verhältnisse in Südafrika.




Doppeltes Pech: Roma da, Geld weg

KnakeWerner

Was für viele PI-Leser sonnenklar war, stellen jetzt auch die Berliner Sozialexperten mit Verblüffung fest: Die Roma, denen die SED-Sozialsenatorin Knake-Werner (Foto30.000 Euro  geschenkt hat, die sie  den arbeitenden Menschen in Berlin gestohlen hatte, damit sie endlich abhauen und ihre Freunde aus der Hausbesetzerszene nicht länger in peinliche Erklärungsnot bringen, sind nach Empfang der „Rückkehrhilfe“ einfach geblieben. Na sowas!

Unterbringung in einer Kirche, vom Staat 30.000 Euro ohne Gegenleistung bar auf die Hand – Berlin ist ein gutes Pflaster für Bettler, die dreist genug sind. Aus diesem Paradies weg zu ziehen wäre schon ziemlich dumm. Da muss doch noch mehr drin sein? Der Berliner Kurier berichtet:

Sie gaben ihr Wort, nahmen Geld für die Abreise, doch die Bettel-Roma sind immer noch da! Nachmittags gingen sie in Gruppen erneut auf Mitleids-Tour. Der KURIER erwischte sie diesmal in Mitte.

Bahnhof Alexanderplatz, 15.08 Uhr. Begleitet von einem Mann, gehen die vier Frauen (mit Kopftüchern, eine mit Kind) schnellen Schrittes am Fernsehturm vorbei. Ihr Ziel ist die Museumsinsel. Wahllos halten sie Passanten handgeschriebene Zettel unter die Nase, sagen auf Englisch: „Bitte helfen Sie uns!“ Einige der Angesprochenen zücken ihr Portmonee, andere schütteln die Bettler ab.

250 für jeden Erwachsenen, 150 Euro pro Kind. Etwa 30 000 Euro ließen sich die 110 Roma im Rathaus Mitte als „Rückkehrhilfe “ auszahlen, damit sie in ihre Heimat fahren (KURIER berichtete). Sie waren nach Deutschland als Touristen eingereist, dürfen als EU-Bürger nicht abgeschoben werden. Rumäniens Konsul Remus Marasescu (40): „90 Prozent von ihnen reisen nach Rumänien, der Rest nach Spanien. Das versprechen die Klan-Chefs.“ Laut Marasescu sind viele schon auf dem Weg: „Wir hörten von einem Auto, das bei Nürnberg liegen blieb, kümmern uns gerade darum.“ Nachdem die Roma die „Reisekosten“ in der Tasche hatten, trafen sie sich am Donnerstagabend am Haus Bethanien (Kreuzberg), wo sie schon mal unterkamen. Wo sie die Nacht verbrachten, ist unklar. Roma-Unterstützer halten die Rückkehr-Aktion für ungesetzlich: „Alle Daten müssen aus Computern gelöscht werden.“

(Spürnase: Gottes rechter Arm)




Mathematik überführt die Wahlbetrüger

iran-protest

Nach der Präsidentenwahl erlebt der Iran die schwersten Unruhen seit dem Putsch gegen den Schah vor 30 Jahren (Foto). Gegner des angeblichen Wahlsiegers Ahmadinedschad vermuten hinter dem überlegenen Sieg des alten und neuen Präsidenten Wahlfälschung. Ein einfaches mathematisches Verfahren gibt ihnen Recht.

Was den Wahlabend einer demokratischen Wahl spannend macht, sind die Schwankungen der Ergebnisse, je nachdem, welche aktuell ausgezählten Stimmen gerade hinzu kommen. Denken Sie an das auf und ab roter und blauer Staaten in den USA, oder die Schwankungen der Bundestagshochrechnungen, je nachdem ob gerade Bayern oder Bremen eingerechnet werden. Da regionale Stärken und Schwächen einzelner politischer Gruppen in jedem Land, besonders aber in einem so großen und ethnisch heterogenen Staat wie dem Iran naturgesetzlich vorliegen, bietet sich ein einfaches Verfahren zur Plausibilitätsprüfung an.

Wenn man in einem Diagramm die Stimmanteile zweier Kandidaten in der Folge der Auszählungsergebnisse in einem x/y-Schema aufträgt, spiegeln sich diese Schwankungen in Schwankungen der Verbindungslinie der einzelnen Ergebnise wieder. Welche Gestalt die Kurve annehmen wird, lässt sich nicht vorhersagen, wohl aber, welche sie niemals haben kann: die einer Geraden.

iranwahl-hochrechnungZum Vergrößern aufs Diagramm klicken.

Blogger Andrew Sullivan, der laufend über die dramatischen Ereignisse im Iran berichtet, entdeckte das Beweisstück, das auf den offiziellen Zwischenergebnissen der iranischen Präsidentenwahl basiert. Die statistische Unmöglichkeit lässt sich nur so erklären, dass die Zwischenergebnisse von einem im Voraus festgelegten Endergebnis interpoliert wurden, ohne die naturgesetzliche Nichtlinearität sich entwickelnder Wahlergebnisse zu berücksichtigen.

Nachdem SMS, Handynetze und Internet seit dem Beginn der Unruhen weitgehend gesperrt wurden, gibt es nur wenig verlässliche Nachrichten. Hier sind einige Amateurvideos, die das Ausmaß der Unruhen erahnen lassen:

Der Sage nach wollen die Moslems die Mathematik erfunden haben – mit der Anwendung scheinen sie aber bis zum heutigen Tag große Schwierigkeiten zu haben.

PI-Beiträge zur Iran-Wahl:

» Die “Bilderbuchdemokratie” hat gewählt
» Iraner wählen den Krieg




Eine Schande für die ganze Familie Fofana

Im Prozess um den von der Elfenbeinküste stammenden Judenmörder Youssouf Fofana (Foto), der Ilan Halimi aus Geldgier und Judenhass brutal zu Tode gefoltert hatte, gab es eine überraschende Wendung. Der Bruder von Youssouf dem selbsternannten „Barbaren“, Daouda Fofana, hat gegen den Haupttäter ganz unverblümt ausgesagt: “Du hast einen Unschuldigen verbrannt. Mörder, verrecke!”

Daouda Fofana, der zum Lebenslauf seines Bruders, Youssouf Fofana, befragt wurde, trat sichtlich erregt in den Zeugenstand und rief: “Was kann ich sagen? Es ist eine Schande, es ist eine Schande für unsere Familie, es ist eine Schande für alle Menschen, die den Namen Fofana tragen.” Dabei schaute Dauouda Fofana geradewegs seinem Bruder Youssouf in die Augen (weshalb die Richterin ihn ermahnte, sich dem Gericht und nicht dem Angeklagten während seiner Aussage zuzuwenden).

Anschließend kam es zu einem rabiaten Wortgefecht zwischen den beiden Brüdern, worin Youssouf betonte:

“Ich bin stolz. Ich haben einen Juden getötet”.

Daraufhin schrie Daouda seinen Bruder an:

“Du wirst in der Hölle verbrennen, so wie du diesen armen Unschuldigen verbrannt hast. Du bist ein Mörder, verrecke…” Youssouf drohte daraufhin seinem Bruder: “Ich werde dein Foto ins Internet stellen, und du wirst auch verrecken” (bereits zu Prozessbeginn hatte Youssouf Fofana den Geschworenen gedroht, ihre Fotos würden per Internet verbreitet werden, je nach Urteilsspruch könnte ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt werden).

Das Wortgefecht und auch andere Aussagen Youssouf Fofanas zeigen, wie tief der Judenhass bei vielen Muslimen geht.

(Spürnase: Monka)




Politiker begrüßen dritte Hausener Moschee

hausen-bauplatz

Hessische Politiker und Kirchenvertreter haben anlässlich der Grundsteinlegung für die dritte Moschee im Frankfurter Stadtteil Hausen ihre Freude über die fortschreitende Islamisierung Deutschlands ausgedrückt.

Die Frankfurter Rundschau berichtet:

Der hessische Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) sagte in einem Grußwort laut Manuskript, Integration sei das Zukunftsthema in der Mitte der Gesellschaft. Sie sei keine Randgruppen-Angelegenheit.
Jeder achte Mensch in Hessen habe keinen deutschen Pass, jeder vierte einen Migrationshintergrund, was in Frankfurt für zwei von drei Neugeborenen gelte.

Die größte Gruppe der Zugewanderten seien die Moslems. „Gleichwohl ist diese Religionsgemeinschaft ethnisch heterogen und religiös vielfältig.“ Hahn versicherte den rund 400 Gästen der Grundsteinlegung, die freie Ausübung der Religion sei ein wichtiger Baustein der Integration. Hahn: „Als Verfassungsminister darf ich Ihnen versichern, dass die Religionsfreiheit nicht zur Disposition steht.“

Ehrlicherweise muss man zugestehen, dass der Minister auch ein paar mahnende Worte fand, die die Rundschau ihren Lesern vorenthält. Die Frankfurter Allgemeine berichtet ausführlicher:

An der Feier nahmen gestern auch mehrere Repräsentanten aus der Politik, des Islam und der Kirchen teil. Für die Landesregierung sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP), er wünsche der Moschee „eine gesegnete Zukunft“. Deutschland sei ein Einwanderungsland, aber auch ein Land mit einem zu respektierenden Wertesystem, zu dem Religionsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau und die Freiheit des Einzelnen gehörten. Der Bau sei der „Ernstfall“ für die Religionsfreiheit, sagte der katholische Stadtdekan Raban Tilmann.

Die Frankfurter Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen) sagte, Moscheen gehörten zu Frankfurt, weil Muslime zu dieser Stadt gehörten. Es müsse eine Offenheit für Moscheen geben, aber auch eine Offenheit in Moscheen. Beim Bau weiterer Moscheen in der Stadt sei ein „strukturiertes Vorgehen“ nötig. Dabei müssten die Sorgen von Nachbarn sehr ernst genommen werden. Zu Kontroversen wie der um die Hausener Moschee komme es, weil Religion „keine harmlose Angelegenheit“ sei, sagte die evangelische Pröpstin Gabriele Scherle.

Athenagoras Ziliaskopoulos, griechisch-orthodoxer Pfarrer und Vorsitzender des Rates der Religionen in Frankfurt, sagte, die neue Moschee und die gegenüberliegende russisch-orthodoxe Kirche seien wie ein „Tor zur Stadt“. Dieses Bild wollte sich Georg Poloczek vom Gemeinderat der russisch-orthodoxen Gemeinde auf Anfrage nicht spontan zu eigen machen.

Wenn Bürger, die bedauerlicherweise zum ersten Großdialog nicht zugelassen waren (PI berichtete), noch Fragen haben, werden die Politiker diese im bevorstehenden Bundestagswahlkampf gerne beantworten. Achten Sie auf blau-gelbe Regenschirme der FDP.

» Eussner: Moschee-Areale im Westen, vom Islam erobertes Gebiet

(Spürnasen: Markus, Ben K.)




Die „Bilderbuchdemokratie“ hat gewählt

Passend zur Wahl überraschte FAZ.net mit einem langen Bericht über die „Bilderbuchdemokratie“ im Iran. Doch Lügen haben kurze Beine. Was sich wirklich abspielt, wenn in einem Gottesstaat das Volk entscheidet, konnte der entsetzte Gutmensch gestern abend im ZDF heute Journal hautnah beobachten.

Da kam selbst das sonst so um „Integration“ bemühte ZDF nicht um die Realität herum: Straßenschlachten und wütender Protest in Teheran, Schlagstöcke und Regierungstruppen gegen den vermeintlichen Willen des Volkes. Alles in allem dann doch eine Nummer zu groß, um es zu verheimlichen. Einmal vom journalistsischen Eifer gepackt, ließen sich die Damen und Herren vom heute Journal gar zu einer – das muss man wirklich anerkennen – großen Leistung verleiten: die schonungslose Darstellung der Wirklichkeit.

Schon im Vorspann berichtete das ZDF über die „schwersten Unruhen im Iran seit einem Jahrzehnt“. Von brutalem Vorgehen der Polizei gegen Oppositionskräfte ist die Rede. Und mehr noch: von massiven Behinderungen für die Berichterstatter und Korrespondenten. Darauf wurden Auschnitte aus der Pressekonferenz des Oppositionsführers Moussawi, gezeigt, der von „Unregelmässigkeiten“ bei der Wahl berichtete. Und er sei nach „den ihm vorliegenden Informationen“ der Sieger der Wahl, der „rechtmäßig gewählte Präsident“ des Iran. Doch das beanspruchte zur selben Zeit auch Amtsinhaber und Friedensstifter Ahmadinedschad für sich.

Wirklich beachtlich war, dass das ZDF trotz aller Tumulte und Behinderungen ein Interview mit seinem Korrespondenten Halim Hosni senden konnte, der sich auf dem Dach eines Teheraner Gebäudes vor die Kamera stellte. Und was er zu verkünden hatte, führt das oben genannte FAZ-Geschreibe aus dem sinnbefreiten Raum gar gänzlich ad absurdum.

Hosni berichtete von eingeschränkten Arbeitsbedingungen, Telefonnetze liefen nicht, der Internetzugang wäre blockiert. Das Team würde bei seinen Dreharbeiten behindert, ein Regierungsvertreter wacht über die Aufzeichnungen und zensiert, was dem Regime nicht passt. Auf die Frage, ob er die Vorwürfe, die Wahl sei manipuliert worden, glaubhaft findet, antwortete er: „Mittlerweile schon“, und schilderte, was er in Erfahrung bringen konnte: „Wahlbeobachter der Opposition wurden nicht in die Wahllokale gelassen, Personen, die zur Auszählung zugeordnet waren, wurden abgewiesen und durch andere Personen ersetzt.“ Und dass zudem acht Millionen Stimmen in zwei Stunden ausgezählt worden seien, erschien dem ZDF-Korrespondenten – so wörtlich – „surreal und unrealistisch“.

Nachdem all diese erschreckenden Informationen trotz Einschränkungen der Regierung ihren Weg in die Weltöffentlichkeit fanden, war übrigens auch FAZ.net genötigt, ein kleines bißchen Wahrheit in ihr Onlineangebot zu mischen:

Der unterlegene Moussawi kündigte aber an, sich diesem „Theater“ nicht zu beugen. Er werde das Ergebnis nicht akzeptieren. Die Wahlleiter hätten seine Wahlbeobachter aus den Wahllokalen gewiesen, sagte Moussawi. Er bat Chamenei dringend um eine Unterredung; der aber reagierte nicht. Karrubi zeigte sich schockiert über den Wahlausgang und bezeichnete die Stimmenauszählung als „illegitim“. Abtahi, ein Stellvertreter des früheren Staatspräsidenten Chatami, zählte gegenüber BBC Beispiele für Wahlfälschungen auf. So seien in Wahllokalen vor der Öffnung der für die Wähler die Urnen bereits gefüllt gewesen und habe es in Wahlkreisen, in denen Moussawi populär ist, nicht genügend Stimmzettel gegeben.

Wenn man allerdings sieht, wie hierzulande Medien gleichgeschaltet voranschreiten, Moscheebau und Islamisierung verherrlichen und Kritik aus der Bevölkerung als rechtes Teufelszeug dämonisieren, dann könnte man sogar stutzig werden, ob das mit der „Bilderbuchdemokratie“ nicht am Ende sogar ernst gemeint war.

Wer im Übrigen wissen will, wie demokratisch der Iran wirklich ist, findet wie so oft bei Wikipedia Antwort. Das mag keine professionelle Quelle sein, besser als die FAZ erscheint sie allemal.

» PI: Iraner wählen den Krieg
» WELT: Ahmadinedschad – eine Wahl für die Apokalypse

(Gastbeitrag von Frank Furter)