Mahnwache für Geert Wilders in Berlin

Am 3.6.2010 fand vor der Niederländischen Botschaft in Berlin-Mitte eine Mahnwache für Geert Wilders statt. Die PI-Gruppe Berlin wollte damit noch vor den Parlamentswahlen am 9. Juni in den Niederlanden ein Zeichen der Solidarität mit Wilders setzen. In der Klosterstraße brannten zwei große orangefarbene Kerzen, an Passanten und vor der Ampel haltende Autofahrer wurden Flyer und Buttons verteilt.

Zum Abschluss wurde ein selbst verfasster und von allen unterzeichneter Brief übergeben, mit folgendem Wortlaut:

Exzellenz,

als deutsche Bürgerinnen und Bürger verfolgen wir mit Besorgnis den Prozess, der in den Niederlanden gegen Geert Wilders geführt wird und bitten Sie herzlich, unsere Gedanken zu diesem Prozess anzuhören.

Wahrscheinlich haben Sie in Ihrer Schulzeit – wie die meisten Niederländer – auch von der „Hexenwaage von Oudewater“ gehört. In den kleinen Ort Oudewater flüchteten sich im Mittelalter viele Frauen und Männer aus allen Gebieten des Heiligen Römischen Reiches vor dem verheerenden Hexenwahn, der große Teile des Volkes und seiner Eliten ergriffen hatte. In Oudewater fand man nun für diese bedauernswerten Menschen eine ganz einfache Lösung, die in ihrer pragmatischen Nüchternheit typisch war für den realistischen niederländischen Bürger: Man wog die Verdächtigen mit der präzisen Ratswaage, und wenn man ein normales Gesicht feststellte, konnte die angebliche Hexe keine sein und war von allen Vorwürfen befreit. So einfach war das damals, und die vielen Unschuldigen, die es nach Oudewater schafften, verdankten diesem genial einfachen Verfahren ihr Leben und ihre körperliche Unversehrtheit.

Warum erinnern wir daran? Weil man daran exemplarisch zeigen kann, wie einfach gesunder Menschenverstand und praktische Nüchternheit religiösen Irrsinn und Fanatismus in die Schranken weisen können. Nichts anderes hat Geert Wilders getan. Es entspricht dem gesunden Menschenverstand und der praktischen Nüchternheit, nach den Kosten der muslimischen Einwanderung zu fragen. Es entspricht dem gesunden Menschenverstand, Kopftuchträgerinnen, die wegen ihres Kopftuches keine Arbeit finden, die Sozialleistungen zu streichen. Geert Wilders hat Mut bewiesen, indem er mit dem Film „Fitna“ die Gefahren des politischen Islams aufgezeigt und die Werte unserer europäischen Kultur betont hat, und er braucht diesen Mut auch, denn radikale Moslems bedrohen ihn dafür mit dem Tode, und ihre Unterstützer veranstalten eine „Hexenjagd“ auf ihn. Hätte damals den aufrechten Bürgern von Oudewater jemand erzählt, welchen Kampf ihr Nachfahre einst gegen einen zumindest ebenso fanatischen und gefährlichen religiösen Irrsinn würde führen müssen – es hätte ihm wohl niemand geglaubt.

Sehr geehrter Herr Botschafter, wir möchten in diesem Brief unsere Unterstützung und tief empfundene Solidarität mit Geert Wilders kundtun. Wir sind normale deutsche Bürgerinnen und Bürger, und einige von uns haben selbst einen „Migrationshintergrund“ oder leben mit moslemischen Partnern zusammen, wir sind weder rechtsradikal noch fremdenfeindlich. Uns eint jedoch mit Geert Wilders die Sorge vor der totalitären, undemokratischen und menschenfeindlichen Ideologie des politischen Islams, die sich in Westeuropa immer weiter ausbreitet.

Nachdem der freundliche „Haus-Manager“ (Foto oben) der Botschaft den Brief entgegengenommen und versprochen hatte, diesen persönlich an den Botschafter weiterzuleiten, zogen die Teilnehmer der Mahnwache in eine gemütliche Kneipe am Alexanderplatz um. Dort entspann sich eine lebhafte Diskussion darüber, wie es weitergehen soll. Sind wir nicht viel zu wenige, um Geert Wilders und seine Anliegen auch in Deutschland bekannt zu machen, gegen die geballte Macht der Massenmedien?

In der Tat, noch sind wir zu wenige. Aber wir werden immer mehr. Die PI-Gruppe Berlin, die erst ein gutes halbes Jahr besteht, verdoppelt bisher die Anzahl ihrer Mitstreiter etwa alle sechs Wochen, d.h. wir wachsen exponentiell, und die Menge unserer Sympathisanten ist kaum mehr zu überschauen. Auch die Vernetzung mit den PI-Gruppen anderer Städte und Regionen schreitet voran. Eine neue Bürgerbewegung ist am Entstehen. Wir lassen uns nicht entmutigen. Die kommenden Donnerstage werden wir unsere Mahnwache fortsetzen. Ab jetzt ist jeder Donnerstag Geert-Wilders-Tag. Lasst uns dazu jeden Donnerstag ein sichtbares Zeichen zur Unterstützung von Geert Wilders tragen. Das kann ein „Grüner Schlips“ sein, ein „Geert Wilders Button“ oder ein T-Shirt mit eindeutigen Motiven. Bis der Prozess gegen ihn endlich eingestellt wird.

(Ein Bärchen, PI-Gruppe Berlin)




Weiter brutale Gewalt in Hamburg


Diese Gewalt geht nicht von rechts aus, daher sorgt sie auch nicht für Sondersendungen im Fernsehen. Und unsere PolitikerInnen sehen sich parteiübergreifend nicht einmal zu einer Stellungnahme genötigt. Zwei weitere Fälle brutaler (Migranten ?)-gewalt erschüttern die Hansestadt.

Über den einen berichtet die WELT:

Am Rande des Binnenhafenfestes in Harburg haben zwei junge Männer einen Radfahrer beinahe tot getreten. Dass der Mann noch lebt, hat er vermutlich beherzt eingreifenden Passanten zu verdanken. Sie hatten die betrunkenen Schläger Mesud S. und Zana D. abgedrängt, als die auf den Kopf des am Boden liegenden Mannes eintrampelten. Die Ärzte diagnostizierten bei dem Opfer schwere Hirnblutungen und Brüche. Der 42 Jahre alte Mann liegt im Krankenhaus und ist bislang nicht ansprechbar.

Er war in der Nacht zum Sonntag in einem Fußgängertunnel, der den Binnenhafen mit der Harburger Altstadt verbindet, auf die Täter getroffen. Vermutlich war es eine Nichtigkeit, wegen der es zwischen dem Radfahrer und den 17 und 18 Jahre alten Schlägern zur Konfrontation kam. Die gingen sofort äußerst brutal gegen den Mann vor. Sie stießen den 42-Jährigen vom Rad, schlugen und traten auf ihn ein. „Das schnelle Handeln der Zeugen hat Schlimmeres verhindert“, so ein Beamter. Die Passanten alarmierten auch sofort die Polizei.

Natürlich ist die Entschuldigung schon parat: Die Täter waren betrunken! Da macht man sowas.

Über Tat Nr. 2 schreibt der NDR:

Nur wenige Meter von dem Fundort der Leichenteile entfernt war am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr ein 53-Jähriger schwer verletzt aufgefunden worden. Mitarbeiter einer Reinigungsfirma endeckten den Mann in einem Gebüsch auf dem Bahnhofsvorplatz an der Hannoverschen Straße. Das Opfer wurde mit Stichverletzungen in Hals und Oberkörper in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der 53-jährige Türke aus dem niedersächsischen Buchholz, der früher selbst zum Reinigungspersonal des Bahnhofes gehört haben soll, schwebt in Lebensgefahr.

Hier ist alles unklar: Täter, Motive, alles… Tatsache aber ist: Immer mehr potentielle Killer laufen in Hamburg frei herum!

(Spürnase: hm)




„Eheprobleme“ im Deutschland von heute

Selbstverständlich handelt es sich um einen Einzelfall™, der rein gar nichts mit der Herkunft des Täters zu tun hat. Im nordrhein-westfälischen Borken versuchte ein Türke seine getrennt von ihm lebende Ehefrau zu überfahren und zu erschießen. Er verletzte sie lebensgefährlich. Die Tat geschah vor den Augen des gemeinsamen zwölfjährigen Sohnes.

Die Borkener Zeitung berichtet:

Ein 41-Jähriger rammt am Dienstag um 7.15 Uhr auf der Fontanestraße in Borken seine von ihm getrennt lebende Frau mit einem Auto. Die 38-Jährige stürzt vom Rad. Der Täter schießt sie anschließend auf offener Straße mit mehreren Schüssen aus einer Pistole nieder, trifft sie in den Bauch. Der zwölfjährige Sohn des Paares sieht die Tat weitgehend mit an, berichtet Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.

Die 38-jährige Frau ist lebensgefährlich verletzt.

Natürlich machen wir uns bereits Gedanken über das Verschulden anderer:

Hat etwas auf die Tat hingewiesen? Nachbarin Saina Nasseri berichtet, dass der mutmaßliche Täter sich schon früher gegen seine Frau aggressiv gezeigt habe. Doch diese Tat – unbegreiflich. Viele der weiter entfernt wohnenden Nachbarn haben den Knall gehört, ihn aber nicht einer Pistole zugeordnet. Nicht registriert, dass sich direkt vor ihrer Haustür eine Tragödie abgespielt hat.

Sehr nachlässig! Sie hätten den Hilfeschrei des Täters bereits vorab vernehmen können…

(Spürnase: Ruhrpottler)




Muslimische Wut über Medina

In Dänemark fühlten sich junge Muslime in ihren religiösen Gefühlen durch den Namen einer Sängerin – Medina – verletzt und bewarfen die Künstlerin bei einem Open-Air-Konzert in Ishoij bei Kopenhagen mit Eiern. Sie waren der Auffassung, dass der Name Medina, der für die heilige Stadt des Islam stünde, nicht zu nackter Haut und erotischen Texten passe.

Als die 15-20 Jahre alten Muslime die Eier warfen, stoppte die dänische R&B- und Hip-Hop-Sängerin Medina (eigentlich Andrea Fuentealba Valbak) die Musik und hielt ihnen eine Standpauke: „Hier sind einige, die zuhause schlecht erzogen wurden. Und ich finde, dass es richtig, richtig respektlos gegenüber denjenigen ist, die hierher gekommen sind, um es schön zu haben, und dann zerstört ihr das. Es ist fair, wenn ihr meine Musik nicht leiden könnt, aber dass ihr gekommen seid, um die fucking faulen Eier zu werfen, was soll das? Eure Eltern sollten sich schämen! Ihr könnt es uns doch nicht kaputt machen, wenn wir Spaß und Freude haben! Das ist ein fucked Benehmen!“ Sprachs und setzte das Konzert fort. Inzwischen wurden die Jugendlichen von der Polizei abgeführt.

Der dänische Politiker Naser Khader sagte zu dem Vorfall, dass eine Grenze erreicht ist, wenn der Name Medina junge Muslime provozieren kann. Dass dies in Ishoej geschah, ist wieder ein Beweis dafür, dass der Wertekampf die ganze Zeit unter der Oberfläche brodelt. Sie sollten einen einfachen Fahrschein nach Medina bekommen.

(Übersetzte Zusammenfassung von Alster, Spürnase: Werner S.)




Angela Merkel und der europäische Ablasshandel

Nachdem dem deutschen Steuerzahler gar nicht so schnell das Geld weggesteuert werden konnte und kann, wie es die Einheitsparteien in Bonn und Berlin über Jahrzehnte hinweg ausgegeben haben, ist nun das Ende der Fahnenstange erreicht. Es rächt sich jetzt, dass der Bundeshaushalt seit 1969 nur noch einmal und zwar 2007 ausgeglichen war.

(Von nockerl)

Selbstredend ist die gesamtstaatliche Verschuldung aber auch im Jahr 2007 – wenn auch nur leicht (0,5% BIP) – gestiegen. So sehr die Bundesregierung in ihrer Ankündigung, zu sparen, auch im Ungefähren bleibt, so wird doch nur allzu deutlich: Es wird nur da gespart, wo deutsches Steuergeld an Deutsche fließt. Die undemokratische Bürokratie in Brüssel, alle Nettoempfänger – einschließlich Griechenlands (2008 sechs Milliarden Euro) und auch sonst jede Kopfgeburt unserer politischen Elite darf sich weiter des ungeminderten wenn nicht verstärkten Mittelzuflusses aus Deutschland erfreuen.

Während die Bundesregierung also den deutschen Michel um Verständnis für die nationale Anstrengung bittet, fließt dessen Geld ins Ausland ab. So zahlte Deutschland 2008 denn auch acht Milliarden Euro netto mehr in die europäischen Kassen ein als es selbst daraus bezog. Dies ist nun mittlerweile schon europäische Tradition. Da ist es ein schwacher Trost, dass pro Kopf die Niederländer noch mehr in die EU-Kassen einzahlen als der einzelne Deutsche. Der größte (nationale) Zahler bleibt Deutschland. So will die Bundesregierung zwar durch Subventionsabbau sparen, aber das nur, indem es weniger Ausnahmen bei der Befreiung von der Ökosteuer gibt. Derweil darf die EU-Bürokratie mit unserem Geld weiter fröhlich Straßen auf griechische Inseln subventionieren, die dann auch prompt im Nichts enden – wie das deutsche Steuergeld eben auch.

Auch beim Rettungspaket für die Totgeburt Euro nimmt Deutschland von allen Mitgliedsstaaten die größten Risiken auf sich, während Frankreich sich mittels der „gemeinsamen“ Institutionen an den Mitteln zur Rettung des Euros gesund stößt. Dies vermag Frankreich, indem es seine Banken mit deutschem Steuergeld versorgt. Doch im Falle unserer französischen Freunde verbietet es die Etikette, sich solches Verhalten zu verbitten.

Vielmehr lässt sich Merkel in einer Nacht- und Nebelaktion auch noch eine „gemeinsame“ Wirtschaftspolitik von den Franzosen abschwatzen wie weiland Helmut Kohl die Deutsche Mark. Aber es ist durchaus auch für Unterhaltung gesorgt, bürgte doch z.B. Italien und Spanien für den Falle der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands ebenfalls. Man sieht, dass die Bundesregierung unter Angela Merkel auch in der größten Krise nicht ohne Sinn für Humor zu Werke geht.

Und während Indien im Rahmen seines Raumfahrtprogramms bereits 2008 eine erste Mondsonde ins All entsandte, macht sich die deutsche Politik heute noch Sorgen, um das „Entwicklungsland“ Indien. Da kann Indien dann unbesorgt in die unendlichen Weiten des Weltalls aufbrechen, hat es doch Deutschland, das mit seinem Steuerperpertuum Mobile sich den profanen Sorgen der Zurückgebliebenen annimmt. Doch ist nicht die Politik an solchen Fehlentwicklungen alleine schuld. Hatte doch die Ankündigung des neuen Entwicklungshilfeministers, Dirk Niebel, endlich diese Zahlungen einzustellen, ihm umgehend den Vorwurf des Populismus eingebracht. Denn schließlich gebe es auch in China und Indien Armut.

Es scheint der Bundesregierung auch jeder Gedanke an eine Kündigung von Sozialabkommen mit anderen Ländern durchweg verboten. Solche nur noch dann aufrecht zu erhalten, wenn sie auch heute noch einen fairen Interessenausgleich zwischen den beteiligten Ländern darstellen und diese ansonsten zu kündigen, verbietet sich die deutsche Politik. Ist es doch allemal leichter bei deutschen Arbeitslosen, Eltern, Beamten, Flugpassagieren und solchen, die trotz Erderwärmung weiterhin heizen, zu sparen.

Deutsche Interessen vertreten ist der Kanzlerin Sache nicht. Müsste Merkel doch dann riskieren, auf der „internationalen Bühne“ von den verschiedenen Staatschefs sich nicht mit deutschem Steuerzahlergeld einen sehr teuren Applaus abholen zu können. Schließlich haben die Deutschen ein schlechtes Gewissen zu haben, was von jeher deren Taschen öffnet. Und wie weiland Johann Tetzel zieht die Elite durch die deutschen Lande und kauft den Leuten ihr schlechtes Gewissen ab. So wird die deutsche Verantwortung für ein friedliches Europa und die weltweite Wohlfahrt in dem gleichen Sinne benutzt wie es Tetzel tat, der den Deutschen ihr schlechtes Gewissen mit dem Spruch abkaufte: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele (aus dem Fegefeuer) in den Himmel springt!“ Mit dem Geld der Deutschen wurde dann der Petersdom in Rom gebaut.

Heute baut man keine Dome mehr. Heute gibt es für deutsches Geld nur noch einen Wasserkopf in Brüssel und gut gebaute Straßen ins Nirgendwo und auch sonst allerlei (aus deutscher Sicht) Unnützes. Doch auch die Deutschen werden irgendwann nicht mehr zahlungswillig sein. Das ist bislang jedoch nur eine These – wenn auch nicht die eines Mönchs!




Erdogan, der Chuzpe-Politiker

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist ein Großmeister der harten Worte und der wahrheitsuntreuen Hetzreden. Und er spielt sich zur moralischen Instanz hoch, ganz besonders, wenn es um die Beurteilung anderer geht. Unter „anderen“ sollen natürlich Nichtmuslime, lies: Christen und Juden, verstanden werden.

(Von Ivan Denes, Zeichnung: derkarikaturist.de)

Dabei lässt er eine gewisse Seite seiner Denkweise erkennen, die von westlichen Beobachtern gewollt oder ungewollt undiagnostiziert bleibt, nämlich was für gläubige Moslems gilt, gilt für den Ungläubigen nicht. Dahinter steckt auch ein gewisser Konformismus: die Türkei ist NATO-Mitglied, für die strategischen Interessen der USA ist der Luftwaffenstützpunkt Incirlik ein unentbehrliches Glied bei der Versorgung der amerikanischen Verbände im Mittleren Osten, besonders im Irak. Schon unter Bill Clinton/Madeleine Albright versuchte die US-Regierung aus diesen strategischen Gründen die Mitgliedschaft der Türkei in der EU durchzuboxen.

Erdogan geht von einem Werturteil aus, der charakteristisch ist für die gesamte islamische Welt. Schon die alten Römer kannten es: Quod licet Jovi non licet bovi, Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt. Nach den Ereignissen an Bord der „Mavi Marmara“ – die Blockadebrecher-Flotille wurde nachgewiesener Maßen von der Regierung in Ankara stillschweigend toleriert – erging sich Erdogan in von Hass strotzenden Tiraden gegen die Israelis und so nebenbei stellte er fest, dass Hamas keine terroristische, sondern eine Organisation von Freiheitskämpfern sei. Die Israelis hätten auf offener See, also völkerrechtswidrig, ein Massaker veranstaltet, die friedlichen Einwohner von Gaza litten unter Terror und materieller Misere. Und an all dem Leiden sind selbstverständlich die Israelis schuld, die palästinensisches Gebiet besetzt halten.

Nur eine gezielte Amnesie und eine Urteilsweise nach dem „Quod licet Jovi“-Prinzip kann Erdogan veranlassen, unerwähnt zu lassen, dass die türkische Armee Anno 1974 die Zypern-Invasion in Szene gesetzt hatte und seitdem die nördlichen 34% der Insel besetzt hält. Bevor er die israelische Besatzungsmacht kritisiert, für die ihm die politisch-moralische Grundlage fehlt, sollte er sich an seine eigene Nase fassen. Ebenfalls vergessen scheint Erdogan die weit über 40.000 Toten, die die antikurdische Repression bisher gekostet hat, im Vergleich zu der die Bekämpfung der „Intifada“ verblaßt. Und vergessen scheinen schließlich die amtlichen türkischen Lügen in Bezug auf den Genozid von 1916-1917.

Nun droht Erdogan mit einem Besuch in Gaza, wahrscheinlich an Bord eines türkischen Kriegsschiffes, das eine neue „Hilfe für Gaza“-Flotille eskortieren werde. Dabei koordiniert Erdogan seine zukünftige antiisraelische Aktion mit Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad. Der Unterschied zwischen den Beiden liegt auf der Hand: während der Iraner rundum den Globus als unzurechnungsfähig eingestuft wird, kann man bei Edogan lediglich eine grenzenlose, böswillige Chuzpe feststellen, wie es im Jiddischen heißt.

Zum Autor: Ivan Denes (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch „politisch unkorrekt“ (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de.




Britische Moslems starten Imagekampagne

Weil der Islam mit so vielen bösen Stereotypen behaftet sei, wollen Moslems in Großbritannien jetzt sein Image aufpolieren. Dazu wollen sie aber weder den Koran verbrennen, noch friedlich werden, sondern sie schalten Anzeigen, die den Menschen suggerieren, dass sie an Wahrnehmungsstörungen leiden, und der real existierende Islam nichts mit dem Islam zu tun hat.

Der Focus berichtet:

Britische Muslime haben am Montag eine Kampagne gestartet, die das Image ihrer Religion verbessern soll.

Die Aktion solle den „oft falschen und negativen Stereotypen unseres Glaubens auf unseren Bildschirmen und in unseren Zeitungen“ entgegenwirken, erläuterte Remona Aly von der Stiftung „Exploring Islam“. Neben einer Website wird es Anzeigen geben, die in Londons U-Bahn-Stationen und auf Taxis zu sehen sein werden. Ein Poster zeigt eine mit einem Schleier verhüllte Rechtsanwältin. Daneben steht der Text: „Ich glaube an die Rechte der Frauen. Wie Mohammed.“

Aha. Soweit ist das klar. Alles bleibt, wie es ist, nur muss der Ungläubige lernen, alles Negative im real existierenden Islam positiv zu sehen. Oder, um es frei nach Orwell („1984„) zu sagen: „Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke“.




Erdo-Wahn & Sendungswahn gegen Israel

Erdogan und AhmadinedschadErdogan und Ahmadinedschad haben sich in ihrem Israelhass zusammengetan und wollen mit vereinten Kräften den Staat bekämpfen, der in ihren Augen „im Laufe der letzten gut 60 Jahren Verbrechen begangen hat, wie es sie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit gegeben habe“. Die Türkei und der Iran hingegen seien beide „Leuchttürme der Menschlichkeit und der Moral“.

Mit der Intervention der israelischen Armee gegen die „Gaza-Solidaritätsflotte“ habe „die Totenglocke für das zionistische Regime“ geläutet, erklärte Ahmadinedschad heute vor begeisterter Menge in der Abou Ayyoub Ansari Moschee in Istanbul, die mit „Allahu akbar“ antwortete.

Ahmadinedschad hat – erfüllt von religiösem Sendungswahn, die endzeitliche Judenvernichtung in die Hand zu nehmen, um das islamische Weltreich einzuläuten – einen Juniorpartner gefunden. Den türkischen Premierminister Erdogan, der sich in seinen Machtphantasien bereits als Herrscher eines neuen osmanischen Großreiches sieht, was den arabischen Stammesfürsten im Nahen Osten im übrigen gar nicht in den Kram passt. Sich von einem Türken sagen lassen, wo’s lang geht? Soweit kommt’s noch! Auch der Chef der palästinensischen Automiebehörde Mahmud Abbas ist alles andere als begeistert, obwohl es doch um das Schicksal „Groß-Palästinas“ geht.

Falls es zu einem bewaffneten Konflikt zwischen der Türkei und Israel kommen sollte, hätte die Türkei als NATO-Mitglied sogar Unterstützungsrecht durch die Mitgliedstaaten. Jedenfalls steht im NATO-Vertrag vom 4. April 1949:

Art. 6.2) [Angriffsdefinition] Im Sinne des Artikels 5 gilt als bewaffneter Angriff auf eine oder mehrere der Parteien jeder bewaffnete Angriff
(i) auf das Gebiet eines dieser Staaten in Europa oder Nordamerika, auf die algerischen Departements Frankreichs, auf das Gebiet der Türkei oder auf die der Gebietshoheit einer der Parteien unterliegenden Inseln im nordatlantischen Gebiet nördlich des Wendekreises des Krebses;
(ii) auf die Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge einer der Parteien, wenn sie sich in oder über diesen Gebieten oder irgendeinem anderen europäischen Gebiet, in dem eine der Parteien bei Inkrafttreten des Vertrags eine Besatzung unterhält, oder wenn sie sich im Mittelmeer oder im nordatlantischen Gebiet nördlich des Wendekreises des Krebses befinden.

Dann dürften die deutschen Linken dann endlich eigene Kriegsschiffe gegen das böse Israel entsenden.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Westergaards letzte Zeichnung für Jyllandsposten

Der Idealismus des Don Quichote sagt auf Wiedersehen und danke - die Realität des Sancho Panza bleibt - bis auf WeiteresKurt Westergaard beendet nach gut 25 Jahren mit einer Abschiedszeichnung (Bildunterschrift: „Der Idealismus des Don Quichote sagt auf Wiedersehen und danke – die Realität des Sancho Panza bleibt – bis auf Weiteres“) seine Arbeit als Karikaturist für die dänische Zeitung „Jyllandsposten“ und deren Leser. Er wolle kein Sicherheitsrisiko mehr für die Zeitung und die Kollegen sein.

Die Zeichnung wird heute ganzseitig in der Jyllandsposten ausgedruckt und gleichzeitig in einer Auktion der Galerie Draupner in Skanderborg zum Verkauf angeboten. Der Erlös geht an Fußballkinder in Ghana. Der Galeriebesitzer Erik Guldager sagt zur Zeichnung: „Hand aufs Herz. Die Zeichnung hat das Potenzial, internationalen Kultstatus zu erlangen. Don Quichote, der Reiter der traurigen Gestalt und sein treuer Gefolgsmann Sancho Pancho sind weltbekannte Figuren aus der Litheratur, und der Federstrich ist Kurt Westergaard in Bestform mit deutlichem Hinweis zu dem Kampf, in dem er sich befindet. Typisch Kurt Westergaard.“

Man kann für die Karikatur mitbieten. Zur Zeit liegt das Gebot bei 12.500 dänischen Kronen.

Auch deutschsprachige Medien berichten vom Karriereende Westergaards, ohne allerdings seine letzte Zeichnung zu erwähnen, geschweige denn zu zeigen:

» ORF: Mohammed-Karikaturist malt künftig Aquarelle
» Spiegel: Kurt Westergaard geht in Rente

(Übersetzung: Alster / Spürnase: Kamenka)




Report Mainz entlarvt Friedensheuchler

Report Mainz gehört zu den wenigen Ausnahmen der deutschen Presselandschaft, die die Aufgabe der informativen Berichterstattung noch über den Auftrag linker bis linksextremer Volkspädagogik stellen. Sehr zum Ärger der in den meisten anderen Medien, besonders aber im staatlichen Zwangsfernsehen schon wie einstmals in der Ostzone hofierten Neo-SED. Jetzt sendete der SWR einen sehenswerten Bericht der Magazinsendung über die Tanz- und Gesangspartner der deutschen Hakenkreuzfahrer der Linkspartei.

Wünschenswert wäre das kleine bisschen mehr Mut gewesen, den Fernsehzuschauern auch noch die ganze schmuddelige Wahrheit zuzumuten. Bei Minute 2:00 geht es um jene Gesänge, die die deutschen Linksfaschisten so gerührt haben:

„Khaibar Khaibar, oh Ihr Juden, die Armee Mohammeds ist auf dem Weg. Intifada bis zum Sieg“.

Brav erklärt uns der Sprecher, was Intifada bedeutet – aber was hat es mit dem rätselhaften Khaibar auf sich? Hier lohnt sich ein Blick in die WELT vom 6. Juni, der das Unaussprechliche herausrutschte:

Die israelische Armee veröffentlichte einen sechs Minuten langen Originalmitschnitt des Funkverkehrs vor dem Angriff. Auf die Aufforderung der Israelis, abzudrehen, antwortet eine Männerstimme: „Geht zurück nach Auschwitz!“ Gegen Ende ist ein anderer Mann zu hören: „Wir helfen den Arabern gegen die USA. Vergesst 9/11 nicht, Jungs.“ Schon vor dem tragischen Zwischenfall hatte der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira Aufnahmen von Bord des Schiffes veröffentlicht, auf denen eine Gruppe Passagiere in Sprechchören die Schlacht von Khaibar beschwört.

In Khaibar hatte der Prophet Mohammed im siebten Jahrhundert ein jüdisches Dorf ausradiert und die Bewohner töten oder vertreiben lassen.

Der Prophet der Ideologie, die deutsche Journalisten ihren Zuschauern und Lesern als „Religion des Friedens“ zu verkaufen trachten, hat ein jüdisches Dorf ausradiert und die Bewohner getötet oder vertrieben? Man könnte sogar noch ergänzen, dass er zur Feier des Massenmordes ein Mädchen heiratete, dessen Vater und deren Brüder er zuvor eigenhändig enthauptet hatte – so berichten es die Hadithen, die Lebensbeschreibungen Mohammeds, die allen Muslimen als Anleitung für ein gottgefälliges Leben gelten. Auch dem freundlichen Gemüsehändler von nebenan, falls er denn ein gläubiger Moslem ist.

Und heutige Muslime sind darauf stolz und besingen dieses Verbrechen, wenn sie sich mit deutschen „Antifaschisten“ auf eine friedliche Hilfsmission begeben? Ob wir den Tag noch erleben, an dem auch das staatliche Zwangsfernsehen solche Fakten eingesteht?

(Vielen Dank allen Spürnasen / Foto: Ob antifaschistischer Schutzwall oder Hilfsflottille: Wenn Stalinisten Frieden spielen, kommt es zu Blutverlusten)




Kreativer Protest

Auch in Israel gibt es die Sorte Gutmenschen, die den eigenen Soldaten, deren täglichem Einsatz sie ihr Überleben zwischen mörderischen Araberbanden zu verdanken haben, in den Arm fallen. Wie überall auf der Welt sammeln sich auch in Tel Aviv nicht die hellsten Köpfe unter der bedingungslosen Friedensfahne. Und so brauchte man eine geschlagene Stunde, bis auffiel, dass sich eine Gruppe „russischsprachiger Personen“ mit merkwürdigen Botschaften unter die gegen Israel demonstrierenden Araberfreunde gemischt hatte.

MIG-News hat die Bilder der kreativen Aktion, die sich teilweise auf Zitate des satirischen Friedensflottensongs bezieht:

» Weitere Fotos…

(Spürnase: Nashorn)




Nichtmuslime schuld an muslimischer Gewalt

Die aufgrund ihrer politisch unkorrekten Ergebnisse länger zurückgehaltene Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), die den Zusammenhang zwischen der Religiosität Jugendlicher und ihrer Gewalt(-bereitschaft) aufzeigt, führt in der Diskussion zu den altbekannten Ergebnissen. Dass christliche Jugendliche mit zunehmender Hinwendung zu ihrem Glauben weniger aggressiv werden, muslimische hingegen die gegenteilige Entwicklung nehmen, wird von islamischen Verbänden im Ergebnis angezweifelt. Die Schuldfrage ist aber nach Ansicht des Vorsitzenden des Islamrates, Ali Kizilkaya, schon geklärt: Die Muslime erleben durch die böse Gesellschaft so viel mehr an Diskriminierung.

Das ist auch eine von zwei Erklärungen, die laut WELT tatsächlich gegeben werden kann:

Für ihre Befunde geben die Autoren der Studie keine eindeutige Erklärung. Möglich sind zwei Deutungslinien, die einander nicht ausschließen müssen.

Erstens: Muslimische Jugendliche erleben sich in Deutschland als randständig, neigen daher zu kriminellem Verhalten und geben dieser Randständigkeit Ausdruck, indem sie sich forciert zur Identität als Muslime bekennen.

Zweitens: Sie erleben zu Hause und in den Moscheen islamische Lehren und Kulturformen, die gewaltaffine Verhaltensmuster bestärken, und werden auch deshalb kriminell. Dass dies nicht abwegig ist, legt die Studie insofern nahe, als sie bei gläubigen muslimischen Jungs eine hohe Akzeptanz gewaltlegitimierender Männlichkeitsnormen („Machokultur“) findet.

Der erste Ansatz scheint aber schon für den Leiter des KFN, Chrstian Pfeiffer selbst – soweit es um soziale Randständigkeit geht – nicht die Erklärung zu sein, wie PI schon berichtete:

“Selbst wenn man soziale Faktoren herausrechnet, bleibt ein signifikanter Zusammenhang zwischen Religiosität und Gewaltbereitschaft”, sagte Pfeiffer.

Zudem sei darauf verwiesen, dass die „Randständigkeit“ wie von keiner anderen Zuwanderergruppe von den Muslimen selbst herbeigeführt wird. Was aber von den Islamverbänden nicht eingeräumt wird, müsste man doch sonst seine ständige Opferrolle aufgeben. Diese zweite Deutung lehnen daher islamische Verbände folgerichtig ab.

Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, erklärte gegenüber WELT ONLINE die Unterschiede zwischen Christen und Muslimen mit Unterschieden in der Benachteiligung: „Muslimische Migrantenkinder machen mehr Diskriminierungserfahrungen als christliche. In Ermangelung einer festen Identität erklären sie sich dann zu überzeugten Muslimen, obwohl ihre Gewalttaten oder auch ihr Alkoholkonsum im Widerspruch zum islamischen Glauben stehen“, sagte Mazyek.

Kizilkaya macht auch die der Studie entgegenstehende Beobachtung: Je religiöser die muslimischen Jugendlichen werden, desto weniger gewaltbereit sind sie. Es ist das gute Recht Kizilkayas die Studie anzuzweifeln, was bei dem Leiter des KFN, Christian Pfeiffer, durchaus seine Berechtigung hat. Schließlich stößt sich auch PI regelmäßig an dem von seinem Weltbild getriebenen Kriminalitäts“forscher“. Kizilkayas Beobachtung könnte sogar aus seiner Perspektive richtig sein – ist er doch Muslim (mit Migrationshintergrund).

Denn die muslimischen Jugendlichen unterscheiden bei dem Objekt ihrer Aggression sehr wohl danach, auf wen diese abzielt. Die Verachtung für die Gesellschaft und/oder alle anderen, die nicht der Umma angehören, sticht jedem ins Auge, der sich damit befasst. Die im Koran (Sure 48, Vers 28) überlieferte Aufforderung, barmherzig zu den Muslimen, aber hart zu den Ungläubigen zu sein, wird wohl nicht in jedem Einzelfall die direkte Motivation sein. Aber sie steht für den Geist dieser Religion, die alle anderen verachtet. Darüber wurde zu lange hinweggesehen, so dass sich unter anderem atemberaubender Judenhass und Verachtung für die sogenannten „Kartoffeln“ unter muslimischen Jugendlichen breit machen konnte, die fein säuberlich beschwiegen werden.

Für die Muslime ist die Studie daher kein Grund zur Selbstkritik, sondern zur Untermauerung der eigenen Forderungen:

Die Islamverbände sehen Defizite nur bei der Vermittlung friedlicher Koran-Botschaften. „Seit langem fordern wir eine Ausbildung der Imame in Deutschland und einen islamischen Religionsunterricht an den Schulen. Hierüber müssen sich die Bundesländer dringend mit den Religionsgemeinschaften verständigen“, fordert Mazyek. Theologische Konsequenzen hingegen verlangt Bülent Ucar, Professor für islamischen Religionsunterricht in Osnabrück.

So, so der Herr Professor für islamischen Religionsunterricht fordert also vollkommen selbstlos mehr Einfluss Religionsunterricht an deutschen Schulen. Dann wird bestimmt alles gut…