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Für welche Nation spielt ein Nationalspieler?

Morgen beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Wie PI berichtete, sind nicht alle „National“-Spieler bereit, sich auch mit Deutschland zu identifizieren. Das findet bei „unserem National“-Trainer Joachim Löw größtes Verständnis. Man ist „National“-Spieler, fühlt aber für ein anderes Land. Aber es geht auch anders. Es gibt auch Spieler der Deutschen Elf, die sich mit dem Land identifizieren. Auch wenn so manches Qualitätsmedium dies durch eine unzureichende „Wiedergabe“ zu überdecken versucht.

Ein Spieler, der gerne für Deutschland spielt, ist der in Santo André (Brasilien) geborene Cacau. Im Interview mit der WELT erklärt Cacau:

WELT ONLINE: Hand aufs Herz, haben Sie als Jugendlicher nicht davon geträumt, für Brasilien statt in einer anderen Nationalmannschaft zu spielen?

Cacau: Damals hatte ich noch keine Gedanken daran. Ich lebe nun seit fast elf Jahren in Deutschland, bin seit zwei Jahren deutscher Staatsbürger. Deutschland ist jetzt mein Land. Ich bin mit dem Herzen Deutscher. Für mich ist es zum Beispiel selbstverständlich, dass ich die Nationalhymne mitsinge.

Dass er dies kann, ohne seine Wurzeln zu verleugnen, macht er auch deutlich:

WELT ONLINE: Was würden Sie empfinden, wenn Sie in Südafrika gegen Brasilien spielen und auch noch das entscheidende Tor für Deutschland schießen würden?

Cacau: Daran versuche ich erst gar nicht zu denken. Ich hätte aber kein Problem damit, den entscheidenden Treffer zu erzielen, es würde jedoch große Emotionen in mir wecken.

Auch sein Umfeld macht es ihm nicht besonders schwer, sich zu Deutschland zu bekennen:

WELT ONLINE: Wie reagieren die brasilianischen Medien darauf, dass Sie für Deutschland spielen?

Cacau: Das ist in Brasilien ein großes Thema. Was ich bisher so mitbekommen habe, finden es alle gut. Der Tenor ist: Wir hätten es an seiner Stelle genauso gemacht.

WELT ONLINE: Und Ihre Familie? Drückt sie auch die Daumen?

Cacau: Meine Mutter ganz bestimmt, auch mein Vater und meine Brüder. Alle fiebern mit mir und damit auch für Deutschland. Kürzlich habe ich mit meinem Bruder Vlademir telefoniert. Er war schon ganz aufgeregt und ich musste ihn beruhigen. Meine Freunde wünschen mir zwar ebenfalls alles Gute, aber ich glaube, die meisten drücken trotzdem Brasilien die Daumen.

Cacau fühlt sich auch in beiden Sprachen zuhause:

WELT ONLINE: Was nehmen Sie mit zur WM-Endrunde? Als gläubiger Christ die Bibel?

Cacau: Natürlich, und zwar in deutscher und portugiesischer Sprache. Die Bibel ist mein Lieblingsbuch.

Ein Bekenntnis zu Deutschland sollte man schon erwarten dürfen. Aber dem ein oder anderen Nationalspieler dürfte es schwer fallen, einen positiven Bezug zu seinem Land aufzubauen, wenn ein Bekenntnis zu diesem Land so peinlich ist, dass es für den deutschen Leser falsch übersetzt wird?

In einem Artikel spiegelt das größte deutsche Nachrichtenmagazin seiner Leserschaft vor, ein Times-Interview mit Michael Ballack wiederzugeben.

Ballack sprach davon, mehrere Optionen in seiner Heimat Deutschlands zu haben, einen Wechsel in die USA oder nach Dubai schloss er aus.

Der Times hatte Ballack gesagt:

“I’m not yet ready to ‘retire’ by going to the United States or Dubai and want to stay in Europe. I’m a proud German who always enjoyed living there, so have some options back home.” („Ich bin noch nicht bereit für einen Wechsel nach Dubai oder in die USA und mich so „zur Ruhe zu setzen“. Ich möchte in Europa bleiben. Ich bin ein stolzer Deutscher, der es immer genossen hat, dort zu leben; daher habe ich in meiner Heimat die ein oder andere Möglichkeit.“)

Ballack hat dem Interviewer also nicht nur von seinen Möglichkeiten in Deutschland berichtet, sondern ihm mitgeteilt, warum(!) er gerne wieder in seiner Heimat spielen wolle. Wenn Ballack stolzer Spanier oder stolzer Italiener wäre, würden es die Spiegel-Redaktion bestimmt gerne aufgreifen, warum der Spieler gerne wieder in seine Heimat zurückkehren würde. Aber als Deutscher…

PI freut sich allerdings über jeden (wenn auch derzeit leider verletzten) Nationalspieler, der sich zu unserem gemeinsamen Land bekennt – gleichgültig wo dessen Wurzeln liegen mögen. Man kann damit zwar kein Parteiamt der Grünen erlangen, da man dafür die Nationalflagge bepinkeln oder sich dem Bekenntnis, dem deutschen Volk zu dienen, entziehen müsste. Aber dafür kann man mit einem Bekenntnis zu unserem Land die Herzen der Deutschen erobern – zumindest derer, die es gerne sind.




Gefängnis und Peitsche für Kuss beim Shoppen

Ein Saudi wurde von einem saudi-arabischen Gericht zu vier Monaten Gefängnis, 90 Peitschenhieben und zwei Jahren Kaufhausverbot verurteilt, weil er in einem Einkaufszentrum eine Frau umarmt und geküsst hat. Überführt wurde der „Missetäter“ mit Hilfe der Überwachungskameras, die in saudischen Landen anscheinend auch zur Kontrolle von Sitte und Moral benutzt werden. Die Geküsste wird ebenfalls noch vor Gericht gestellt.




Zuwanderung macht Deutschland dümmer

Wieder einmal spricht Thilo Sarrazin aus, was die meisten Leute nur denken oder allenfalls hinter vorgehaltener Hand sagen: Die von unseren PolitikerInnen zu verantwortende Zuwanderung macht das Land dümmer. Das liegt zum einen am niedrigen Bildungsgrad der Einwanderer und zweitens daran, dass diese so vermehrungsfreudig sind.

Die WELT schreibt:

Deutschland droht wegen der Einwanderer nach Aussage von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin ins Hintertreffen zu geraten. „Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer“, sagte Sarrazin bei den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft der Unternehmerverbände Südhessen.

Der 65-Jährige brachte dies mit Hilfe umfangreicher Zahlen in Zusammenhang mit Zuwanderern „aus der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika“. Sie wiesen weniger Bildung auf als Einwanderer aus anderen Ländern. Sarrazin hat des Öfteren mit provokanten Äußerungen über Zuwanderer für Empörung gesorgt.

Weil bekanntlich nicht sein kann, was nicht sein darf. Und Sarrazins Äußetungen passen nunmal gar nicht ins Bild des Mainstreams, der uns Zuwanderung als Bereicherung anpreist.

Einwanderer bekämen zudem mehr Kinder als Deutsche, sagte Sarrazin. Es gebe „eine unterschiedliche Vermehrung von Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Intelligenz“, sagte der frühere Finanzsenator Berlins. Intelligenz werde von Eltern an Kinder weitergegeben, der Erbanteil liege bei fast 80 Prozent. Einige der Zuhörer reagierten mit einem Schmunzeln, erkennbare Unmutsäußerungen gab es nicht.

Oh ganz böse Sache, wo wir doch wissen, dass es nur am Schulsystem liegt…

(Spürnase: Stolze Kartoffel)




Eine Hochzeit und 40 Todesfälle


In Kandahar hat sich ein Friedensterrorist auf einer Hochzeitsgesellschaft in die Luft gesprengt. Es riss mindestens 40 Menschen mit sich in Allahs Paradis, darunter viele Kinder. Aufgrund der schweren Verletzungen vieler Verwundeter geht man davon aus, dass die Anzahl der Opfer noch steigen wird.

Und die Weltgemeinschaft, die noch vor Empörung mit dem Säbel rasselt, weil Israel seine Grenzen verteidigt hat, schweigt angesichts des mohammedanischen Massenmordes. Nichts regt sich im Blätterwald. Offenbar sind für Allah getötete Menschen nur halb soviel Wert, wie von Juden getötete.

Der Spiegel berichtet:

Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Hochzeitsfest in der südafghanischen Provinz Kandahar sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt, als ein Unbekannter am Mittwochabend bei der Feier im Bezirk Arghandab seinen Sprengstoffgürtel in der Menschenmenge zündete. Unter den Verletzten waren auch der Bräutigam und zahlreiche Kinder.

„Dutzende von Menschen wurden in der Explosion entweder getötet oder verletzt“, sagte ein Sprecher des Provinzgouverneurs. „Es war ein Selbstmordattentäter“, fügte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen hinzu. Angesichts der schweren Verletzungen vieler Opfer befürchtete die Polizei einen weiteren Anstieg der Zahl der Todesopfer. Bis zum Donnerstagmorgen bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

Eine Sprecherin der Nato-geführten Isaf-Truppen sagte, man wisse von dem Anschlag und unterstütze die örtlichen Sicherheitskräfte. „Das ist eine afghanische Angelegenheit“, fügte sie hinzu.

Man könnte auch sagen, dies ist eine innerislamische Angelegenheit! Aber natürlich geht das gar nicht. Und die Islamverbände sehen auch keinen Grund, gegen diesen falsch verstandenen Islam zu demonstrieren. Wozu auch? Neun von Juden in Selbstverteidigung getötete Terroristen lassen sich viel besser vermarkten als unschuldige moslemische Kinder, die vorzeitig ins Jenseits abberufen wurden.

(Spürnase: Helene V.)




Gaddafi: „Die Türkei als trojanisches Pferd“

Gaddafi und ErdoganDer allseits so beliebte Oberst Muammar Gaddafi hat sich mal wieder über europäische Politik geäußert. Das steht ihm ja auch zu, denn Europa ist schon längst ein islamisches Land. Nur die Europäer wissen noch nichts davon, deswegen müssen sie sich vom Herrn Oberst auch über die Rolle der Türkei bei der Islamisierung belehren lassen. Robert Spencer hat zu dem Thema auf JihadWatch einen lesenswerten Artikel veröffentlicht.

„Gaddafi: Gott schuf Europa nicht nur für die Europäer, aus Firas Press (englische Google Übersetzung)

Tripolis – Firas Press: drängte der Libysche Führer Oberst Muammar Gaddafi, Mohammedaner in der EU sich zu vereinen und sich der People’s Leadership of the Islamic World anzuschließen, deren Vorsitzender er ist, um dem entgegenzutreten, was er als Bedrohung für Moslems hält, wobei er auf den allmächtigen Gott verweist, der die Erde für alle Menschen erschaffen habe und nicht für Sex im Besonderen, mit Bezug auf die Europäer.

Gaddafi sagte beim Treffen am Donnerstag in der Libyschen Hauptstadt Tripoli, den Häuptern der Delegationen der Führer des “Sozialen Völkischen Islamischen Forums Muammar Freundschaft Netzwerks auf dem Balkan, und der Vereinigung von Gaddafi den jungen Leuten von Bosnien und Herzegovina, die Libyen besuchten, «Ihr seid eine Seltenheit in Europa, ihr bekommt die Mehrzahl, so Gott will, ihr werdet die Oberhand und höhere Stufen haben, ihr werdet Imams und Oarthyn des Europäischen Kontinents sein.»
Er ergänzte: «Falls die Turkei in die EU eintritt und es gibt beide Staaten in der EU der Balkan und Albanien in der EU, heißt das, der europäische Kontinent ist kein Kreuzzug mehr oder christlich, aber der Islam wurd ein starker Partner auf dem europäischen Kontinent zum Grund der menschlichen Wesen».
«Wir warten auf Tag, wenn die Turkei der EU als trojanisches Pferd beitritt, so lehrt die Geschichte».
Und Gaddafi, der die rotierende Präsidentschaft des arabischen Gipfels inne hat, setzte die Bedeutung von Statistiken herab, die besagen, dass Moslems eine Minderheit in Europa seien. Das sei nicht wahr, denn diese Statistiken seien tendenziös. Er setzte hinzu: «Es gibt mehr Moslems als von den offiziellen Statistiken erklärt».

Er setzte hinzu: «Glücklicherweise fingen die Moslems an, sich zu vermehren und mehr zu vermehren als andere Religionen, vielleicht ist dies ein Zeichen von Gott. Das ist Gottes Wille, dass Moslems sich mehr vermehren sollen als andere Rassen. Vielleicht ist dies der Beweis, dass Gott am Ende mehr Moslems als andere auf der Welt will»….

Er sagte: «Wir müssen uns in Europa vereinigen und ein islamischer Staat sein unter dem Banner der Führung des islamischen Volkes», wobei er darauf verwies, dass Gott die Erde für alle Menschen geschaffen habe…

Tja Gaddafi, nicht alle Menschen auf diesem Planeten sind Mohammedaner und die anderen hätten auch noch gern einen Platz, auch wenn euch das nicht genehm ist.

Anmerkungen: Der Text ist natürlich grottenschlecht, denn er stammt nicht von meinem Freund Robert Spencer, der einen genialen Stil hat, sondern von Firas News. Auffällig sind die Wiederholungen, das gehört zum Islam, denn Lügen werden irgendwann geglaubt, wenn sie nur oft genug wiederholt werden; das wussten schon die Nazis, aber die Mohammedaner wussten es vor ihnen.

Aber die Sonne bringt es an den Tag, die Türkei soll ganz offensichtlich als trojanisches Pferd in die EU eingeschleust werden, das gibt der bekiffte und koksende Gaddafi ganz offen zu. Er verhöhnt auch noch die Völker des Balkans, die den Islam nie ausstehen konnten, die jahrhundertelang unter der osmanischen Knute leiden mussten. Man hat in Deutschland genug Möglichkeiten, sich mit Griechen, Serben, Kroaten, Montenegrinern, Bosniern und Mazedoniern zu unterhalten. Die können ein Lied von der islamischen Bereicherung singen – nach 400 – 500jähriger Unterdrückung.

Zwei Bemerkungen zur Übersetzung: „Oarthyn“ ist kein englisches Wort, scheint irgendwas mit Männlein und Weiblein zu tun zu haben. Wer mehr wissen will, soll googlen. Das Wort „breed“ habe ich mit Rasse übersetzt, denn bei Menschen handelt es sich nicht um Züchtungen. Schon interessant, dass Gaddafi die Moslems als Rasse bezeichnet, er scheint wohl bei Frau Schiffer abgeschrieben zu haben. Damit ist natürlich auch jeder, der etwas gegen den Islam hat, ein Rassist. Aber darüber wird uns der Herr Oberst bestimmt noch einmal belehren.

(Gastbeitrag von epistemology)




Presseschau zur Wahl in den Niederlanden

Gestern fand in den Niederlanden die Wahl zu dem 150 Sitze umfassenden Nationalparlament statt. Heute erklären die Mainstream-Medien (MSM), warum entgegen ihrer Prognosen nun doch Geert Wilders der Sieger dieses Wahlgangs wurde. Dessen Partei konnte sich von neun auf 24 Sitze und damit so stark wie keine andere Partei steigern. Die meisten Qualitätsmedien können sich aber augenscheinlich nicht ihrer Prognose erinnern, wissen dafür aber – meist – umso besser, was man als politisch Korrekter von Geert Wilders zu halten hat.

Die BILD-Zeitung schiebt – wie man das als gutes Propagandablatt macht – in eine Frage eine Prämisse ein. Nämlich, dass Wilders Haider sei. Die Redakteure zeigen auch keine Parallelen zwischen diesen beiden auf. Genügt ihnen doch die Behauptung. An der Sicht des Nahost-“Konflikts“ der beiden dürfte es nicht liegen. BILD stellt auch heraus, dass Wilders – um seine negative Sicht auf den Koran zu beschreiben – diesen mit „Mein Kampf“ vergleicht. Das dürfte nicht Haiders Sicht gewesen sein, der nach hiesiger Kenntnis nichts mit der NS Ideologie verglichen hat, um seine Abscheu zu dokumentieren. Vielmehr fand er lobende Worte für die Arbeitsmarktpolitik der Nazis. Aber Fakten stören BILD nur und unterstellt, dass auch seine Leser nicht mit solchen belästigt werden wollen.

In die Schlagzeilen geriet Wilders zuletzt mit seinem islamkritischen Kurzfilm „Fitna“ (dt. „Zwietracht“), den kein Fernsehsender zeigen wollte. Am 27. März 2008 veröffentlichte Wilders den Film, der islamistischen Terror in direkten Zusammenhang mit dem Koran stellt, deshalb im Internet. Das Ergebnis: Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Im Februar 2009 verbot ihm Großbritannien die Einreise und die Vorführung seines Filmes im Parlament.

Was BILD verschweigt: Die Ausweisung bzw. Abschiebung Wilders durch britische Behörden war rechtswidrig, wie ein Gericht Ihrer Majestät feststellte. Der BILD scheint auch entgangen zu sein, dass Wilders mittlerweile in London im House of Lords den Film vorstellte und über dessen Inhalt diskutierte. Es hätte auch zum ganzen Bild(!) gehört, zu erwähnen, dass die Anklage gegen Wilders durch die Staatsanwaltschaft – weil sie keine strafbare Handlung erkennen wollte – eingestellt worden war, bevor das Verfahren durch ein Klageerzwingungsverfahren seitens muslimischer Verbände fortgeführt wurde.

Spiegel-Leser wissen dagegen wieder mehr! Der Mann, dem laut SpOn am Wahltag (09.06.2010) noch die „Entzauberung drohte“

Wahlen in den Niederlanden
Geert Wilders droht die Entzauberung

Doch Umfragen sehen den Islamkritiker mit der wasserstoffblonden Tolle allenfalls auf Platz vier, abgeschlagen hinter der rechtsliberalen Partei für Freiheit und Demokratie (VVD), der sozialdemokratischen Arbeitspartei (PvdA) und den Christdemokraten von Regierungschef Jan Peter Balkenende. Die Wirtschaftskrise bewegt die Niederländer in jüngster Zeit offenbar mehr als die Einwanderungspolitik.

wird am 10.06.2010 vom Spiegel – da die Fakten nun mal nicht zu leugnen sind – zum Sieger der Wahl erklärt.

Wilders zieht die Niederlande nach rechts

Der eigentliche Wahlsieger aber heißt Geert Wilders. Der Rechtspopulist wurde mit seiner Partei für die Freiheit (PVV) mit 24 Sitzen zur drittstärksten Kraft in den Niederlanden – noch vor den regierenden Christdemokraten.

Da hat sich die Lektüre von SpOn mal wieder gelohnt…

Das zweite Springer Blatt DIE WELT stellt in der Schlagzeile „Mit Geert Wilders rückt Holland nach rechts“ eine Behauptung auf, deren Begründung sich der Redakteur im Artikel dann allerdings spart. Jedoch muss man dankbar sein, dass man sich in dem Beitrag einer rationalen Sicht auf die Ergebnisse befleißigt.

Nun werden sich wieder diejenigen zu Wort melden, die glauben, dass sich die Niederlande mit diesem Wahlergebnis langsam aus dem Kreis zivilisierter Demokratien entfernen. Doch das Gegenteil ist richtig: In den letzten Wochen haben alle Spitzenkandidaten in der Sache hart, aber mit Fairness und gegenseitigem Respekt in unzähligen Debatten miteinander gestritten. Die Bürger nahmen großen Anteil, und sie haben sich nicht zuletzt mit einer erneut hohen Wahlbeteiligung von rund 75 Prozent als engagierte Demokraten erwiesen.

Es war bemerkenswert, wie der unterlegene Job Cohen am Wahlabend all jenen Parteien gratulierte, die stark hinzugewonnen hatten, ausdrücklich auch Geert Wilders – wobei Cohen die Buhrufer unter seinen Anhängern zur Ordnung rief. Auf die gleiche Weise unterband Mark Rutte den Jubel seiner Fans, als er den gerade erfolgten Rücktritt des christdemokratischen Premiers Jan Peter Balkenende erwähnte. Noch vor dem Dank an seine Wähler sprach Rutte dem großen Wahlverlierer seinen Respekt und seinen Dank für dessen Amtsführung aus.

Nüchtern und informativ berichtet die taz, auch wenn die von ihr festgestellte Zersplitterung kein wirklich neues Phänomen in den Niederlanden ist:

ZERSPLITTERTE NIEDERLANDE
Wahlsieg mit einem Fünftel der Sitze

Mit gerade mal 31 von 150 Sitzen ist der Rechtsliberale Rutte Wahlsieger. Der christdemokratische Premier Balkenende verlor jeden zweiten Sitz. Rechtspopulisten unter Wilders nun dritte Kraft.

Die taz widmet richtigerweise Geert Wilders den größten Teil des Artikels, wobei sie allerdings vermeidet, ihn zum Wahlsieger zu erklären.

Drittstärkste Kraft ist der Rechtspopulist Geert Wilders, der es mit seiner Partei für die Freiheit (PVV) auf 24 Sitze (2006: 9 Sitze) brachte und bereits Anspruch auf Beteiligung an der künftigen Regierung erhoben hat.

Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk NOS, sieht Wolders (Wilders, Anmerkung PI-Redaktion) als den „großen Gewinner“. Der Rechtspopulist hatte unter anderem einen Einwanderungsstopp für Muslime und die Kürzung der Sozialhilfe für neue Immigranten gefordert. Noch in der Nacht bekräftigte er seine Forderung nach Beteiligung an der nächsten Regierung. „Wir wollen regieren“, sagte er.

Es wäre „nicht demokratisch“, so Wilders, wenn die anderen Parteien bei der Regierungsbildung an der Tatsache vorbeigehen würden, dass seine PVV von rund 1,5 Millionen Niederländern gewählt worden sei. Wilders strebt nach eigenen Worten eine Koalition mit der rechtsliberalen VVD und den Christdemokraten an. Als möglicher weiterer Koalitionspartner käme die kleine orthodox-calvinistische Partei SGD (2 Sitze) in Betracht.

PvdA-Spitzenkandidat Job Cohen gratulierte Wilders. „Wir haben den gewaltigen Zuwachs der PVV zu respektieren“, sagte er. Auch VVD-Chef Mark Rutte gratulierte Wilders und nannte das Ergebnis seiner eigenen Partei „prachtvoll“.

Allerdings liefert die taz ihren Lesern am 10.06.2010 keine Erklärung dafür, warum Geert Wilders so gut abschnitt, obwohl sie ihren Lesern noch am 8.06.2010 erklärte, welche Fehler die Wilders-Partei gemacht habe – weshalb sie nun abgestürzt sei.

Das liegt auch am Auftreten der PVV nach den Kommunalwahlen. Ihr Festhalten an einem Kopftuchverbot in öffentlichen Institutionen ließ sie schnell aus den Koalitionsgesprächen ausscheiden. Bei vielen Wählern entstand der Eindruck, die PVV fühle sich in der Opposition am wohlsten, inzwischen sind sie von rund 20 auf etwa 12 Prozent gestürzt.

Die SZ widmet sich der Frage, wie so viele Experten so falsch liegen konnten.

„Das Ergebnis ist eine deutliche Überraschung“, kommentiert Friso Wielenga, der Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien an der Universität Münster. Er erklärt das Resultat im sueddeutsche.de-Gespräch mit dem Phänomen des „Vorhang-Wählers“: In Umfragen hätten viele Niederländer ihre Unterstützung für den umstrittenen Politiker, der rund um die Uhr bewacht wird, nicht zugeben wollen. „In der Wahlkabine, hinter dem Vorhang, stimmen sie doch für die PVV.“ Auf dieses Phänomen hatte bereits der Rotterdamer Professor Henri Beunders vor der Wahl im Gespräch mit sueddeutsche.de hingewiesen. In den letzten Umfragen waren der PVV etwa 18 Sitze vorhergesagt worden, bei der Wahl 2006 erhielt sie nur neun Mandate.

Die Frage, durch was ein Klima entsteht, in dem sich niederländische Wähler gezwungen sehen, über ihr Stimmverhalten zu lügen, stellt die SZ leider nicht. Aber die Frage stellen, hieße in diesem Falle, sie beantworten.

Stattdessen zieht die SZ gleich wieder Experten heran, die erklären, dass PVV-Wähler nur deshalb gegen Zuwanderung seien, weil sie sich nicht glücklich schätzen können, in deren Nachbarschaft zu leben.

Die PVV wird nach Einschätzung von Soziologen vor allem von Menschen unterstützt, die Angst vor einem sozialen Absturz haben. Dabei wohnen sie eher selten in Vierteln mit hohem Ausländeranteil.

Wer also für eine andere Zuwanderungspolitik ist, der hat nur noch nicht das Glück erkannt, das sich dahinter verbirgt. Es scheint auch merkwürdig, dass die SZ einen Experten vorführt anführt, der von dem Ergebnis selbst überrascht ist, dann aber weiß, welche Wohn- und Einkommensverhältnisse diese Wähler haben. Das ist auch daher überraschend, dass die SZ zunächst feststellt, dass viele Wähler sich in den Umfragen zu ihrer Wahlentscheidung PVV nicht bekennen und die SZ deshalb nicht wusste, wieviele der Befragten die PVV wählen. Dafür weiß sie dann am Tag nach der Wahl, wo sie wohnen und wie sich deren Einkommen gestaltet. Hut ab, bei so viel Recherchekunst.

Überraschend ist der ökonomische Hintergrund der Wilders-Wähler: Laut Wielenga verfügt ein Drittel der PVV-Wähler über unterdurchschnittlich wenig Geld, während 30 Drittel über hohe Einkommen verfügen.

Und während der letzte „Experte“, der sich in der SZ zur Wahl in den Niederlanden äußerte, am 8.06.2010 behauptete, es gehe Geert Wilders gar nicht um die Macht

Geert Mak zur Niederlande-Wahl
„Geert Wilders will gar nicht regieren“

Der niederländische Schriftsteller Geert Mak erklärt, wer den Rechtspopulisten Wilders unterstützt, vor welchen Problemen die nächste Regierung steht und wo eine neue Trennlinie in Europa verläuft.

wirft ihm die SZ am 10.06.2010 das genaue Gegenteil vor.

Vorhang auf für Geert Wilders
Ruf nach der Macht

Nach dem Überraschungserfolg forderte Wilders, der sich im Wahlkampf für einen Einwanderungsstopp aus nichtwestlichen Staaten eingesetzt hatte, eine Beteiligung an der neuen Regierung. Er nannte es „nicht demokratisch“, wenn die anderen Parteien an der Tatsache vorbeigehen würden, dass seine PVV von 1,5 Millionen Niederländern gewählt worden sei.

Aber der Experte beruhigt den unruhig gewordenen SZ-Leser gewohnt kompetent:

Friso Wielenga ist in dieser Frage skeptisch: „Ich rechne nicht damit, dass die PVV an der neuen Regierung beteiligt sein wird.“ Zwar hätten die Rechtsliberalen gemeinsam mit der CDA und der PVV eine knappe Mehrheit mit 76 Sitzen, doch die Personaldecke der PVV ist extrem dünn: Geert Wilders ist ihr einziges Mitglied. „Mark Rutte, der Chef der Rechtsliberalen, hat eine stabile Regierung versprochen. 2002 haben die Niederländer gesehen, dass die Beteiligung der populistischen Liste Pim Fortuyn für Chaos und Probleme sorgte.“

Eines scheint sicher: Geert Wilders wird in den kommenden Jahren die niederländische Politik weiterhin prägen und beeinflussen, egal ob er mit seiner PVV Teil der Regierung wird oder den Oppositionsführer geben wird. Erschreckend viel Unterstützung erhielt er bei den Erstwählern, von denen fast jeder fünfte für die PVV stimmte. Dies hatte sich bereits einen Tag vor der Wahl angedeutet: Bei einer vom niederländischen Institut für Publizistik und Politik (IPP) veranstalteten Testwahl an fast 400 Schulen mit 180.000 Mädchen und Jungen im ganzen Land kam der blondtoupierte 46-Jährige auf Platz eins.

Wenn die SZ recht hätte, müssten diese jungen Leute in Schulen gegangen sein, die einen sehr geringen „Migranten“-Anteil hatten. Nur so konnte ihnen das Glück entgehen, welches sich hinter dem Multi Monokulti-Wahn verbirgt. Da scheint noch viel Arbeit nötig, bevor die SZ über Ergebnisse dieser Wahl nicht erschrickt.




Grüne: Kein „deutsches Volk“ mehr in Eidesformel

Der taufrisch in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählte Grünen-Abgeordnete Arif Ünal (Foto) hat gestern direkt zu Beginn der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Landtages die Katze aus dem Sack gelassen. Der seit 30 Jahren in Deutschland lebende Ünal möchte in Zukunft bei der Eidesformel anstatt „Zum Wohle des deutschen Volkes“ lieber „Zum Wohle der Bevölkerung in NRW“ sagen – den zwei Millionen Migranten in NRW zu Liebe.

Videos von Plenarsitzungen sagen mehr als tausend Worte:

Nach der Rede von Ünal stellt die Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) den Antrag zur Abstimmung:

„Meine Damen und Herren, eine Aussprache zu diesem… äh … zu dieser Stellungnahme sieht die Geschäftsordnung nicht vor. Wir können daher zur Abstimmung kommen. Wer diese vorläufige Geschäftsordnung also in Kraft setzen möchte, den bitte ich um das Handzeichen. … Danke schön. Ist jemand dagegen? Enthält sich jemand? Dann ist das zunächst so einstimmig ang … abgeschlossen.“

Was heißt denn jetzt „abgeschlossen“, Frau Landtagspräsidentin? Aber das geht uns ja gar nichts an…

(Spürnase: nurednal)




Taliban hängen siebenjährigen „Spion“

Ein siebenjähriger Junge wurde von den Taliban bezichtigt, in der südlichen Provinz Helmland „Informationen an fremde Soldaten“ weitergegeben zu haben. Auf Grund dieses Verdachts wurde das Kind aus dem Dorf Heratyan am Dienstagabend gehängt. Dawood Ahmadi, Sprecher der Provinzregierung, sagte: „Der unschuldige Junge war kein Spion, aber er könnte die Polizei oder Soldaten über versteckte Sprengsätze informiert haben.“ Bereits früher sind Kinder aus demselben Grund hingerichtet worden.

(Mit Dank an alle Spürnasen)




Albaner ersticht Ehefrau im Hafturlaub

Ein als mustergültig – weil nicht aggressiv (!) – bekannter Kosovo-Albaner hat vorgestern auf offener Straße in Detmold (NRW) während eines Hafturlaubes seine Ehefrau und Mutter seiner sieben Kinder im Alter zwischen drei und 25 erstochen. Der Mann saß wegen „gefährlicher Körperverletzung“ in Haft, weil er seine Exfreundin erschlagen wollte.

Er wurde nicht wegen „versuchten Totschlags“ verurteilt. Die Begründung zeigt einen beängstigenden Grad gutmenschlicher Totalverblödung:

Als Isa K. vor einem Jahr wegen der Attacke mit der Eisenstange vor Gericht stand, hatte Oberstaatsanwalt Diethard Höbrink eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags gefordert. Die hatte das Gericht abgelehnt und nur auf gefährliche Körperverletzung erkannt. Damals lautete die Begründung unter anderem: »Hätte der Angeklagte die junge Frau töten wollen, hätte er das nicht auf offener Straße getan.«

Vermutlich waren die tödlichen Stiche auf offener Straße demnach auch bloß Warnstiche.

Ein Gefangener der JVA Bielefeld-Senne hat gestern während eines Hafturlaubes seine Ehefrau erstochen. »Wir sind erschüttert«, sagte Uwe Nelle-Cornelsen, der Leiter der Justizvollzugsanstalt.

Der Kosovo-Albaner Isa K. (49) war im Mai 2009 vom Landgericht Detmold wegen gefährlicher Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte der Ex-Freundin seines Sohnes auf offener Straße aufgelauert und in blinder Wut mit einem Eisenrohr auf die 20-Jährige eingeschlagen, bis er Martinshörner hörte. Das Opfer hatte mit Knochenbrüchen schwer verletzt überlebt. Das Motiv des Täters: Die junge Frau hatte bei der Polizei gegen ihren kriminellen Freund ausgesagt.

Am 25. Januar 2010 hatte sich der Gärtner in der JVA Bielefeld-Senne zum Haftantritt gemeldet und war in die Außenstelle Oelde verlegt worden. »Wir hatten nie Probleme mit ihm«, sagt JVA-Leiter Nelle-Cornelsen. »Er sah ein, dass er etwas falsch gemacht hatte, er war hier nie gewalttätig und wurde auch von unserer Psychologin nicht als aggressiv eingeschätzt.« Deshalb habe Isa K. immer mehr Lockerungen bekommen. Im April sei ihm erstmals Urlaub genehmigt worden, von dem er pünktlich zurückgekehrt sei.

»Dann gab es plötzlich zu Hause immer mehr Probleme«, erklärt der Gefängnisleiter. Das Haus der Familie in Detmold sollte zwangsversteigert werden, und die Ehefrau habe angekündigt, die sieben Kinder im Alter zwischen drei und 25 Jahren zu verlassen. Oberstaatsanwalt Michael Kempkes aus Detmold: »In dieser Situation hatte der Anwalt des Häftlings beantragt, die Haft zu unterbrechen.« Die Staatsanwaltschaft Detmold holte eine Stellungnahme des JVA-Leiters ein, die positiv ausfiel, und genehmigte eine Haftunterbrechung vom 2. Juni bis zum 5. Juli. »In dieser Zeit wollte der Gefangene eine Lösung für seine Kinder finden und die Hausversteigerung abwickeln«, sagt Uwe Nelle-Cornelsen.

Seit einer Woche lebte Isa K. wieder bei seiner Familie an der Bielefelder Straße 279 in Detmold-Heidenoldendorf. Dort kam es gestern Mittag gegen 12.30 Uhr zu der Bluttat. »Der Streit zwischen den Eheleuten hatte im Haus begonnen«, sagt Ralf Östermann, der Leiter der Mordkommission. Die bereits verletzte Frau war dann vor ihrem gewalttätigen Mann auf die Straße geflohen.

Zeugen sahen, wie Isa K. mit einem Messer in der Hand hinter der schreienden Frau herstürzte, sie über den Bürgersteig verfolgte und die 40-Jährige schließlich niederstach. Während die Frau lebensgefährlich verletzt zu Boden sank, kehrte ihr Mann ins Haus zurück.

Hätte er sie töten wollen, hätte er das doch nicht auf offener Straße getan…

(Spürnasen: Lukas 1960 und lobo1965)




Christian Wulff will eine „buntere Republik“

Da verbucht der niederländische Islamkritiker Geert Wilders gestern einen triumphalen Stimmenzuwachs von neun auf 24 Sitze bei den Wahlen in unserem Nachbarland – und was fordert zeitgleich der Kandidat von CDU, CSU und FDP für das Amt des Bundespräsidenten, Christian Wulff?
In der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ sagte er auf die Frage, welche Akzente er als Staatsoberhaupt setzen würde, Deutschland werde „ein Land werden müssen, das bunter und vielfältiger ist“. Man dürfe mit Blick auf den demographischen Wandel „niemanden mehr links liegen lassen. Wir brauchen die Integration der Migranten, der ausländisch-stämmigen in unserem Land.“

Laut einer aktuellen Umfrage des Forsa-Instituts will ein Gros der Bevölkerung lieber Joachim Gauck als Präsidenten…

(Spürnase: Bernd)




Gutmensch Antje Hildebrandt verliert die Kontrolle

Wie sehr die extremlinken Jounallien in den Schreibstuben der deutschen Main-Stream-Medien verhasst auf alle Andersdenkenden sind, beweist die „Qualitätsjournalistin“ Antje Hildebrandt in einem Artikel über die ehemalige Tagesschau-Redakteurin Eva Herman (Foto) in der Welt. Weil diese der gutmenschlichen Hetze nicht erlegen ist und sogar sehr erfolgreich nicht nur in den Bestseller-Listen auftaucht, verliert Antje Hildebrandt völlig die Kontrolle.

Die Qualitätsjurnalistin Antje Hildebrandt schreibt bei Welt-Online:

Eva Herman und die Verschwörungstheoretiker

Back to Bildschirm: Die Ex-„Tagesschau“-Moderatorin darf endlich wieder Nachrichten vortragen. Fragt sich nur, was für welche.

Lange hat sie getrommelt, damit sie zurück auf den Bildschirm darf. Jetzt ist Miss Tagesschau zurück: Sie liest wieder die Nachrichten. Okay, mit der „Tagesschau“ hat es nicht geklappt. Zwischen dem NDR und Eva Herman gab es nach ihrem Rauswurf im September 2007 und einem verlorenen Prozess um ihre Wiedereinstellung kein Happyend. Der Sender kann ganz gut ohne seine geschasste Sprecherin.

Umgekehrt, so scheint es, ist es etwas schwieriger. Jedenfalls musste Herman lange warten, um wieder vor dem typisch-leuchtenden Nachrichten-Blau, das so charakterisch für das „Tagesschau“-Studio ist, zu sitzen. Es ist nicht der einzige Déjà-vu-Effekt, den der Zuschauer eines Online-Portals beschleicht. Sie trägt noch immer diese leuchtend bunten Outfits, in denen sich vom Hintergrund abhebt wie ein Smartie aus dem Weltall. Den staatstragenden Tonfall trifft sie auch noch. In Verbindung mit dem mütterlich-strengen „Ich-weiß-genau-was-Du-getan-hast-Blick“ ist er geeignet, eine Reifenpanne an der A2 als Auslöser für den Weltuntergang zu verkaufen.

So gesehen ist Eva Herman an ihrem neuen Arbeitsplatz genau richtig. Für einen kleinen, aber sendungsbewussten Verlag in Rottenburg am Neckar liest sie jetzt „Nachrichten, die Ihnen die Augen öffnen!“ Und zwar solche, die gemeinhin als politisch unkorrekt eingestuft werden, wie Verlagschef Jochen Kopp WELTONLINE sagt. Von einem PR-Gag will er nichts wissen. Er sagt, der Verlag breche eine Lanze für die Meinungsfreiheit…

Nein, ihr Auftritt ist keine Parodie aus „Switch Reloaded“. Eva Herman nimmt ihre neue berufliche Herausforderung tatsächlich ernst. Mit einer Miene, von der man nicht genau weiß, ob sie vor Schreck oder vor Tapferkeit erstarrt ist, kämpft sie sich seit Anfang Juni täglich in einem mehrminütigen „Worst of …“ durch Bandwurmsätze, die jede Nachrichtenredaktion ihrem Volontär um die Ohren gehauen hätte.

Als Referenz für ein Comeback im öffentlich-rechtlichen Fernsehen eignen sich diese Nachrichten wohl nicht. Aber darum geht es angeblich auch nicht. „Ich finde gut, dass wir dort Nachrichten bringen können, die sonst nicht so im Fokus stehen“, hat sie der „Bild“-Zeitung gesagt…

Ob dieser Rahmen geeignet ist, die nach ihren umstrittenen Äußerungen zur Familienpolitik im Dritten Reich entlassene Nachrichtensprecherin zu rehabilitieren, darf bezweifelt werden. Schon wird in einem Forum des Internetportals „Politically incorrect“ darüber spekuliert, ob die Autorin eigentlich weiß, von wem sie sich da hat vor den Karren spannen lassen.

Oder ob sie die Spekulationen um ihr Weltbild bewusst befeuere, kaum hat sie sich in ihrem gerade erschienenen Buch „Die Wahrheit und ihr Preis“ noch einmal nachdrücklich von dem Vorwurf distanziert, sie sympathisiere mit dem Mütterbild im Dritten Reich.

Verleger Jochen Kopp kann das egal sein. Hermans neues Buch hat es inzwischen auf Platz 21 der „Spiegel“-Bestsellercharts geschafft. Er sagt, noch nie habe der Verlag so viele E-Mails zu einer Neuerscheinung bekommen wie zu dieser. „90 Prozent der Zuschriften sind positiv, einige geradezu euphorisch.“ Offenbar gäbe es viele Zuschauer, die Herman vermissten.

Antje Hildebrandt, die offensichtlich auch gerne bei PI mitliest, ist für ihre „Wortspielchen“ bereits bekannt. Hier ist sie eindeutig über das Ziel hinausgeschossen, was auch ihre Leser zeitnah feststellten:

Derlei Kommentare gibt es dort zuhauf. Der Kommentarbereich wurde dann natürlich geschlossen!

Bereits zuvor hatten die Qualitätsjournalisten Christopher Keil und Johannes Boie der SZ sich in ihrem gutmenschlichen „Übereifer“ im Ton vergriffen und mussten zurückrudern:

In einer früheren Version des Artikels wurde fälschlicherweise behauptet, der als rechtsextrem umstrittene Autor Jan Udo Holey würde im Kopp-Verlag verlegt. Er wird dort aber nur beworben. Außerdem begrüßt Eva Hermann ihre Zuschauer mit „Guten Tag“ und nicht mit „Guten Abend“. Wir bitten, diese Fehler zu entschuldigen.

Die bösen „Verschwörungstheoretiker“ der Kopp-Redaktion kommen vermutlich wegen der kostenlosen Werbung vor Lachen derzeit nicht in den Schlaf. Dennoch widmet man sich dort den Anfeindungen sehr detailliert (hier und hier)…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)