dietrich_200.jpgNachdem letzte Woche die Neue Luzerner Zeitung PI im allgemeinen und Christine Dietrich im besonderen für ihr Engagement für christliche Werte und gegen das Verschweigen problematischer Aspekte des Islam angegriffen hatte, bringt das Urner Wochenblatt heute einen Gastbeitrag der engagierten Theologin und PI-Autorin zum Thema Toleranz und Dialog zwischen Christen und Muslimen. Wir veröffentlichen den Artikel, der online noch nicht verfügbar ist. Die tendenziösen Berichte der Luzerner Zeitung und von 20min Schweiz hatten zu überwiegend positiven Reaktionen geführt.

Im Urner Wochenblatt schreibt Pfarrerin Dietrich heute:

Alle Menschen sind vor Gott gleich, egal ob sie braun, weiß, schwarz oder farbig sind. Gerade als Christenmenschen haben wir die Freiheit und die Pflicht unsere Nächsten zu lieben, selbst wenn dies bedeutet, normalerweise Unerträgliches zu ertragen – denn dies bedeutet im ursprünglichen Sinn „tolerant sein“. Wir waren in unserer Geschichte als Christenmenschen oftmals nicht so tolerant, im Gegenteil: Haben uns vergangen an Andersdenkenden, Juden und Schwarzen.

Ganz anders ist heute unsere Haltung gegenüber dem Islam: Hier wird alles getragen – ertragen – toleriert. Sogar, dass eine Fußballmannschaft wie Inter Mailand verklagt werden kann, wenn die Spieler Trikots mit aufgedruckten Kreuzen tragen – dies erinnere gewisse Muslime an die Kreuzzüge, hieß es in der Begründung. Halbmonde, Kampfansagen und bösartigste Karikaturen gegen Christen hingegen, haben uns nicht aufzuregen, auch nicht, dass unsere christlichen Brüder und Schwestern heute die am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft weltweit sind – dass Menschen hingerichtet werden, weil sie eine Bibel besitzen.

Woher kommt diese bis zur Selbstaufopferung gehende plötzliche Feindesliebe? Aus echtem Mitgefühl oder doch eher aus Angst vor möglichen terroristischen Anschlägen? Toleranz aus vorauseilendem Gehorsam? Natürlich ist es wichtig, mit Andersdenkenden zu reden, auf sie zuzugehen, aber nicht bis hin zur Selbstaufgabe – um Versöhntheit in der Verschiedenheit müsste es dabei gehen.

Wie aber, kann Versöhntheit in der Verschiedenheit erreicht werden mit einem Gegenüber, das unsere Andersartigkeit nicht ertragen kann, uns nicht als gleichwertig ansehen kann, uns nicht toleriert – wie das Beispiel mit den Kreuzen auf den Trikots deutlich zeigt? Was kommt als Nächstes? Alle Landesflaggen mit Kreuzen? Da wäre unsere eigene auch dabei…

Toleranz muss spätestens dort Grenzen haben, wo wir nicht nur uns selbst gefährden, sondern auch diejenigen, die bei uns Schutz suchen. So heißt es schon in der Erklärung der Menschenrechte, dass ein Mensch nur solange frei ist, wie er einem anderen nicht schadet, ihn nicht beeinträchtigt. Unsere Toleranz darf nicht über unsere Schutzverpflichtung für die Verfolgten gehen.

Wenn wir mit offiziellen muslimischen Behörden Verhandlungen führen, ohne eingängige Prüfungen und Rückfragen, nur um des Friedens willen, gefährden wir oft leichtfertig das Leben der Menschen, die gerade vor diesen Systemen in unserem Land Schutz suchen. Menschen, die sich vom Islam getrennt haben und deswegen um Leib und Leben fürchten müssen. Menschen, die in ihren muslimischen Heimatländern aus religiösen Gründen verfolgt werden und deren weitere Verfolgung bei uns wir durch gedankenlose Gespräche und Verhandlungen vorantreiben.

Solange in saudischen Schulbüchern steht, dass nur Muslime vollwertige Menschen seien, und dass man alle anderen hassen soll, solange Erstklässlern Höllenängste eingejagt werden, solange Frauen geschlagen und gesteinigt werden, solange die Menschenrechte mit Füssen getreten werden und solange zur Ermordung der „Ungläubigen“ aufgerufen wird, können wir keinen echten Dialog auf Augenhöhe zwischen gleichberechtigten Partnern führen, weil die anderen uns gar nicht als gleichberechtigte Partner akzeptieren.

Den Namenlosen, den Leidenden, den Unterdrückten muss eine Stimme gegeben werden – dies ist unsere Pflicht als Christenmenschen.


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25 KOMMENTARE

  1. Off topic:

    In Luzern wurde das Kulturzentrum Boa dichtgemacht. Im Sommer dieses Jahres hatte PI noch einen Bericht darüber veröffentlicht, weil dort Inge Viett zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen hatte.

    (Mein Spürnasen Tipp)

  2. Kernsatz: wir können keinen Dialog auf Augenhöhe zwischen gleichberechtigten Partnern führen, weil die anderen uns gar nicht als gleichberechtigte Partner akzeptieren.

    Das scheint mir richtig zu sein.

    Wie sinnvoll, jetzt auf Deutschland, auf Köln, Berlin, Frankfurt gezogen, kann es dann sein, Moscheebauten zuzulassen, die ja mehr als ledigliche Gebetshäuser sind. Um die herum und in denen die Ansiedlungen der Läden und kulturellen Begegnungsstätten errichtet werden, die weit über den Gebetsvorgang hinausgehen. Die deren gesamten Lebeninhalt umfaßt.

    Wir siedeln hier Leute an, die nicht nur keine Integration im Sinne haben. Wir erlauben ihnen, die dazu notwendigen Strukturen zu errichten. In der Hoffnung, dadurch als gleichberechtigt akzeptiert zu werden?

    Ich werte dies so:

    Wäre ich ein gläubiger Moslem, der hierher gezogen ist, ich käme niemals auf den Gedanken, in diesen Deutschen Gleichberechtigte erkennen zu können.

    Auch ich halte diese Deutschen für undiskutabel, wüßte nicht, was die mir geben könnten.

    Eigene Bedeutung hat man, oder man hat sie nicht. Nur davon ist abhängig, ob man akzeptiert, oder – wie in diesem Falle – verachtet wird.

    E.Ekat

  3. Sehr guter Text vom Frau Dietrich. Das sind genau die Punkte, die einmal ganz klargestellt werden müssen:
    – Nächstenliebe/Feindesliebe, Grenzen der Feindesliebe: die unumstössliche Grenze für die Feindesliebe ist da, wo durch sie der Macht des Bösen Raum gegeben wird. Gegenüber dem Teufel und seinen Mächten gibt es keine Liebe. Gibt man dem Bösen Raum, so gibt man das Gute preis und aus Liebe gegenüber dem Bösen lässt man die Liebe gegenüber dem Guten fallen. Der Begriff Nächstenliebe/Feindesliebe in seiner (ursprünglichen) christliche Bedeutung ist dem Islam total fremd.
    – die falsch verstandene Toleranz unserer westlichen Gesellschaft gegenüber dem Islam: Toleranz bezeichnet die soziale, kulturelle und religiöse Nichtverfolgung von Einzelnen oder Gruppen, deren Glaubens- und Lebensweise vom etablierten religösen oder gesellschaftlichen System abweicht. Diese Definition vom „Toleranz“ (wie wir sie hier im Westen verstehen) ist nicht vereinbar mit dem Islam.
    Ich kann mich nur O. Fallaci anschliessen: sie stellte die These auf, dass der dekadente, in seiner Sucht nach Frieden blind gewordene Westen durch sein liberales und nachsichtiges Verhalten (gegenüber dem Islam) den „Islamismus“ erst zum Entstehen gebracht habe. Nicht der „Islamismus“ ist das Problem, sondern der Islam als intolerante Polit-Religion an sich.
    Ich kenne genug Menschen, die aus Gründen der (isl.) Religion nach Europe geflüchtet sind und jetzt feststellen müssen, dass sich ähnliche Zustände wie in ihren ehemaligen Heimatländern hier in Europa schleichend etablieren. Wenn man mit solchen Menschen über den Islam spricht, bekommt man die nackte Wahrheit über diese „Religion des Friedens“ zu hören und kann nur erschaudern…..

  4. Meine Polo-Shirts mit dem ambrosianischen Kreuz sind übrigens schon eingetroffen. Das Kreuz ist da kleiner und darum kann ich das Polo auch immer und überall tragen.
    Wenn man mich dann fragt, ob ich auf einmal Fussball.Fan sei, kann ich das Geschichtchen erzählen.

  5. Necla Kelek stellt übrigens in Frage, dass der Islam mit der Verfassung kompatibel sei:

    Seit fast einem Jahr diskutieren wir mit den Islamverbänden über eine gemeinsame Erklärung zum Wertekonsens. Der strittige Text lautet: „Grundlage ist neben unseren Wertvorstellungen und unserem kulturellen Selbstverständnis unsere freiheitliche und demokratische Ordnung, wie sie sich aus der deutschen und europäischen Geschichte entwickelt hat und im Grundgesetz ihre verfassungsrechtliche Ausprägung findet.“ Die Islamverbände des Koordinierungsrates der Muslime weigern sich bis heute, dieser Formulierung zuzustimmen.

    und

    Für mich ist der Islam als Weltanschauung und Wertesystem nicht in die europäischen Gesellschaften integrierbar und deshalb generell nicht als Körperschaft öffentlichen Rechts anzuerkennen. Das ist keine Frage des guten Willens. Es fehlen die institutionellen, strukturellen und theologischen Voraussetzungen dafür und seinen Vertretern, mit einem Wort von Habermas, „eine in Überzeugung verwurzelte Legitimation“.

    Quelle: a href=“http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~EAC62BF6E610D47E98790BF227E8EB577~ATpl~Ecommon~Sspezial.html“>klickmich

  6. Sehr verehrte Frau Dietrich,

    meine volle Zustimmung zu Ihrem Artikel!
    Leider wird ist die Ev.Kirche von Ihrer Erkenntnis noch weit entfernt. (Leider)

  7. @10 dann muessen wir Aufklaerungsarbeit leisten! Diese Frau hat so recht! AUFKLAERUNG! Die Wahrheit, die Vernunft ist auf unserer Seite, und wir muessen noch viiieele Menschen mehr auf dieser Welt von unserer Vernunft ueberzeugen und einfach die Tatsachen offenlegen, die Perspektiven, der Islam ist eine Tote Strasse der viele seiner „Glaeubigen“ durch Zwang haelt es ist Zeit LICHT INS DUNKEL zu fuehren! Jeder von uns!

  8. Wir wissen ja mittlerweile, daß uns im Islam nicht eine Religion des Friedens gegenüber steht, sondern eine Religion der Gewalt, der Unterdrückung von Menschen, der Religion mit Absolutheitsanspruch auf die Weltherrschaft. Also eine totalitäre Religion.

    Was ist da zu tun? Man sollte glauben, daß die christlichen Kirchen und deren Mitglieder diesem totalitärem Anspruch die eigene klare Position aufzeigen und auch entgegensetzen, also ihre Position des Verständnisses vom wahren Gott, so sie diese haben.

    Natürlich: Wie wir nicht gezwungen werden (dürfen), uns für Jesus und den Kampf für das Licht zu entscheiden, sollen auch wir keinen Mitmenschen dazu zwingen oder zwingen wollen, sondern haben jedem die Freiheit des Willens und des Entscheides zu lassen, so wie er uns gelassen ist.

    Wer sich aber einmal für Jesus und die Wahrheit entschieden hat, darf dort wo Irrtum und Unwahrheiten verbreitet und vertreten werden, nicht schweigen, sondern hat gerade da die Pflicht in aller Ruhe, aber bestimmt und klar für die ihm offenbarte Wahrheit einzustehen und zu zeugen. Es ist also falsch, ja Verrat an der Wahrheit und Überzeugung, dort eines faulen Friedens (Dialog) wegen zu schweigen, wo Irrtum und Unwahrheit vertreten und verbreitet werden. Die Echtheit eines Nachfolgers Jesu (so nennen sich die Priester, Bischöfe und Päpste) hat sich just darin zu beweisen, daß er konsequent und eindeutig für Jesus Zeugnis ablegt, sich zu Ihm bekennt und unerschrocken für die ihm offenbarte Wahrheit einsteht. Toleranz auf geistigem Gebiet ist unangebracht, wenn es gilt, für die Wahrheit einzutreten, Irrlehren zu beleuchten und gegen die Lüge anzukämpfen, ist und bleibt die Wahrheit doch stets die gleiche.

    Da dies eben die sich selbst nennenden Nachfolger Jesu nicht tun, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sich Millionen von Christen in Deutschland nicht bereit sind, das System Islam real und geistig zu durchleuchten, damit sie die Fähigkeit erlangen, die existenziellen Gefahren zu erkennen, die hinter diesem System stecken.
    Erst aus dieser Fähigkeit entsteht die Kraft, sich im ‚christlichen Gottes-Bewußtsein‘ neu zu positionieren und da machtvoll aufzutreten, wo versucht wird, dem Widerpart Jesu Tür und Tor zu öffnen. Hier findet der Kampf statt und nur hier ist er zu gewinnen. Hierfür brauchen wir mutige Menschen wie Christine Dietrich!

  9. Ein klasse Beitrag, Frau Dietrich! Und schön, dass Sie „Ungläubige“ mit Anführungszeichen schreiben!

  10. #5 Hedwig (15. Dez 2007 16:38)

    Sehr guter Text vom Frau Dietrich. Das sind genau die Punkte, die einmal ganz klargestellt werden müssen:
    – Nächstenliebe/Feindesliebe, Grenzen der Feindesliebe: die unumstössliche Grenze für die Feindesliebe ist da, wo durch sie der Macht des Bösen Raum gegeben wird. Gegenüber dem Teufel und seinen Mächten gibt es keine Liebe. Gibt man dem Bösen Raum, so gibt man das Gute preis und aus Liebe gegenüber dem Bösen lässt man die Liebe gegenüber dem Guten fallen. Der Begriff Nächstenliebe/Feindesliebe in seiner (ursprünglichen) christliche Bedeutung ist dem Islam total fremd.
    – die falsch verstandene Toleranz unserer westlichen Gesellschaft gegenüber dem Islam: Toleranz bezeichnet die soziale, kulturelle und religiöse Nichtverfolgung von Einzelnen oder Gruppen, deren Glaubens- und Lebensweise vom etablierten religösen oder gesellschaftlichen System abweicht. Diese Definition vom “Toleranz” (wie wir sie hier im Westen verstehen) ist nicht vereinbar mit dem Islam.
    Ich kann mich nur O. Fallaci anschliessen: sie stellte die These auf, dass der dekadente, in seiner Sucht nach Frieden blind gewordene Westen durch sein liberales und nachsichtiges Verhalten (gegenüber dem Islam) den “Islamismus” erst zum Entstehen gebracht habe. Nicht der “Islamismus” ist das Problem, sondern der Islam als intolerante Polit-Religion an sich.
    Ich kenne genug Menschen, die aus Gründen der (isl.) Religion nach Europe geflüchtet sind und jetzt feststellen müssen, dass sich ähnliche Zustände wie in ihren ehemaligen Heimatländern hier in Europa schleichend etablieren. Wenn man mit solchen Menschen über den Islam spricht, bekommt man die nackte Wahrheit über diese “Religion des Friedens” zu hören und kann nur erschaudern…..
    ———————————————-

    Mein Kompliment! Kann jeden Satz nur noch unterstreichen! Danke!

  11. #14 Richard A. (15. Dez 2007 18:49)

    Ihrem Beitrag schließe ich mich voll und ganz an! Ich sage schon lange – auch, wenn dies von MANCHEN nicht gern gehört wird – unsere Gottlosigkeit ist unser Untergang! Ich sage nur noch NINIVE!

  12. Frau Dietrich, Sie sind eine sehr mutige Frau.

    Chapeau!!!!

    Und, schaden kann es ja nicht, Gott schütze Sie:-)

  13. ja die Christine Dietrich ist schon Tapfer…

    gut,dass ich weiss wer sie ist :
    denn auf dem foto sieht sie aus wie so eine
    übriggebliebene Grüne aus den 70iger jahren
    vom outfit her 🙂

  14. @Richard

    dann muss halt ein jeder eine kleine Frau Dietrich werden, in organisierter Form. Viele wissen das wir es mit einer gewalttaetigen Religion zu haben, aber die wenigsten wissen was der Islam oder besser was bei zahllosen Islamische Institutionen die von Indonesien bis England reichen auf der Agenda steht und wie sie diese Agenda unerbittlich vorrantreiben ohne einen Funken von Widerstand! Der Activismus gegen dieses System muss vorrangetrieben werden, von Muslimen die dieses System selber verabscheuen, von uns von jedem! Mit welchen Methoden ist mir voellig gleich solange diese dem Ziel dienen den Islamismus am effektivsten zu bekaempfen!

  15. Man muss mit Muslimen Tacheles reden!

    Unsere Argumente sind klar, deren oft schwammig (abgesehen von den Puristen).

    Sie muessen Farbe bekennen und sich entscheiden = fuer einen Islam wie er viele Medien und Moscheen und literarien propagiert oder wie er sich subtil in die Koepfe gemaessigter Muslime einfloesst oder einen offenen, kritikfaehigen, reformierten Islam.

    Einem Islam dessen Humanitaet sich auch auf Nichtmuslime bezieht, ohne rechtliche oder gesellschaftlich gezwungene, vom Staat fnanzierte und unterstuetzte Regelungen und Gesetzte, die den freihen Willen seiner Mitglieder unterminieren.

    Einen Islam der die Gleichheit aller respektiert und Pluralitaet akzeptiert.

    Ein Islam der aufraeumt mit steinzeitlichen Denkweisen, ein Islam dem das Leiden von Muslimen und Nichtmuslimen in Afrika genauso wichtig ist wie die paar Quadratkilometer in Palaestina und die Leiden seiner Bewohner.

    Ein Islam in der die Frau ihr ganzes Potential ausschoepfen kann!

    Einen Islam der Gelehrte vorbringt die mehr vorzuweisen haben als das sie mit dem Schwanz in einer Hand und einem Koran in der anderen geboren wurden!

    Absichte daraufhin zu arbeiten sollten sollten die uns erstmal zeigen um auf Augenhoehe mit uns reden zu koennen!

  16. @#22
    Mit den Muslimen kann nicht Tachles geredet werden. Wir haben ein anderes Verständnis von Dialog (vgl. dazu auch Taqqyia, das mohammedanische, rhetorische Konzept der „Täuschung der Ungläubigen“). Kritische Prüfung ist etwas Gutes; wer die Wahrheit liebt, muss daran interessiert sein, zu recherchieren, zu vergleichen, zu revidieren. Der Grossteil der Muslime schätzt diese Werte nicht. Vom Gläubigen wird Gehorsam und Unterwerfung verlangt: der Gehorsam gegenüber dem Propheten ist jedem Muslim laut Qur’an eine grundlegende Pflicht.
    Der Dialog mit den Muslimen hat bisher nichts gebracht und wird auch in Zukunft nichts bringen. Im Weg steht u.a. die Intoleranz des Islam gebenüber Nicht- und Andersgläubigen, die Christen- und Judenfeindlichkeit, die Unterordnung der Menschenrechte/der Verfassung unter die Gesetze der Schari’a, die Unterjochung der Frauen, das muslimische Bild des Menschen generell, uvm. Der Islam ist bis heute, im Jahr 2007, 21. Jh., nicht fähig gewesen, den Sprung in die Neuzeit zu machen. Hier ein m.E. aufschlussreiches Video zum Thema:

    http://www.youtube.com/watch?v=surlfEl0vwU

  17. „[….] Toleranz muss spätestens dort Grenzen haben, wo wir nicht nur uns selbst gefährden, sondern auch diejenigen, die bei uns Schutz suchen. So heißt es schon in der Erklärung der Menschenrechte, dass ein Mensch nur solange frei ist, wie er einem anderen nicht schadet, ihn nicht beeinträchtigt. Unsere Toleranz darf nicht über unsere Schutzverpflichtung für die Verfolgten gehen. [….]

    Danke Christine Dietrich für den guten Überblick zum Thema Toleranz aus christlicher Perspektive.

    Paulchen

  18. Tzja und wie sollen wir uns verteidigen??? Wie koennen doch nicht auf unseren Aerschen sitzen und denen ihre Uns-verachtenden Werte ausbreiten lassen! Das darf nicht passieren!

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