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Qualitätsmedien fallen auf „Bio-Viagra“-Ente rein

ViagraSeitens der sogenannten „Qualitätspresse“ wird gerne betont, wie verlässlich und vor allem gut recherchiert und fundiert doch die Beiträge seien. Damit wird zum einen der Preis gerechtfertigt, den man für seine Produkte verlangt; vor allem aber will man damit den Anspruch untermauern, man liefere verläßliche Informationen – und das ganz im Gegensatz zu z.B. Internetblogs (wie PI).

Nun wird dieser Anspruch zumindest von PI-Informierten zu Recht in Zweifel gezogen angesichts des volkspädagogischen Eifers, mit dem eben diese „Qualitätsmedien“ die Abgründe des Islams sowie den hohen Anteil muslimischer Bevölkerungsteile an Gewaltverbrechen und Sozialbetrug in Deutschland verschleiern.

Aber auch Nicht-PI-ler runzeln in der letzten Zeit vermehrt die Stirn und fragen sich (bisher vor allem insgeheim) beunruhigt, ob man dem Blatt denn noch vertrauen könne. Zuletzt sorgte z.B. die Posse um den erfundenen Vornamen des neuen Wirtschaftsministers („Wilhelm“) für Zweifel, der von den angeblichen „Qualitätsjournalisten“ ungeprüft einfach bei Wikipedia abgeschrieben wurde…

In die gleiche Kategorie fällt offenbar eine pikantere Ente, der die „dpa“ und somit fast alle großen deutschen Zeitungen und Magazine aufgesessen sind: Die angebliche pflanzliche Alternative zum Potenzmittel „Viagra“ gab es gar nicht.

Der STERN schreibt nicht frei von Häme über seine Kollegen:

„Bio fürs Bett – Wissenschaftler entwickeln Potenzpille aus Pflanzen“, titelte die DPA. Auch die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) meldete kurz darauf: „Pflanzenmix macht Viagra als Potenzmittel Konkurrenz“. Damit hatte die scheinbare medizinische Sensation Eingang in viele Blätter und Online-Seiten gefunden, die diese ungeprüft übernahmen. Diverse Internetseiten und Tageszeitungen berichteten am nächsten Tag über die angebliche pflanzliche Potenzpille ohne Nebenwirkungen. „Bild“ jubelte gar „Erektion dank Mutter Natur“. Die „Welt“ erstellte eine Fotomontage mit einer grünen Pille in der Viagra-Rautenform, darauf der Name des pflanzlichen Potenzmittels. Recherche gab es vermutlich noch nicht einmal in homöopathischen Dosen.

Denn wäre diese erfolgt, hätte den Journalisten schon am Montag etwas dämmern können. Olaf Schröder, der Leiter der klinischen Versuche an der Charité, war nicht zu erreichen. Ausgerechnet kurz nachdem seine wissenschaftliche Entdeckung durch die Medien geisterte, versagte sein Handy laut der Charité-Pressestelle. Anfragen von stern.de per Email wurden bis heute nicht beantwortet und auch bei der Pressestelle der Klinik waren die Studien, von denen Schröder gegenüber der DPA berichtet hatte, nicht zu bekommen.

Wie einfach es ist, die „vierte Macht im Staate“ zu täuschen, sieht man an diesem Beispiel.

Trau, schau, wem….

(Gastbeitrag von Roland)




Großbritannien führt Migranten-Steuer ein

Die Briten sind unzufrieden. Grund dafür sind immer höhere Arbeitslosigkeit und immer mehr Zuwanderung. Die Beschäftigungslosigkeit unter Muslimen sogenannten „Asiaten“ sei besonders hoch. Seit die Arbeitslosenzahlen jetzt bereits die Zwei-Millionen-Marke überschritten haben – Tendenz steigend – sieht die Labour-Regierung ihre Felle davonschwimmen.

Sie plant daher verschärfte gesetzliche Maßnahmen, die einem starken Rechtsruck zuvorkommen sollen. Im Zuge dieser Reformen erhebt Großbritannien neu eine Migrantensteuer: 50 Pfund sollen Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten künftig für ihre Visa bezahlen. Ob das die Labour-Regierung noch retten kann? das Volk zumindest hält momentan nicht allzuviel von Samthandschuhen. 78 Prozent der Briten finden, arbeitslose Migranten sollten die Insel auf der Stelle verlassen.

(Spürnasen: Israel_Hands, Sauron, Eisfee und hm)




Englischbuch thematisiert „verrückte“ Christen

Ein neues Schulbuch für den modernen Englischunterricht in beruflichen Gymnasien aus dem Cornelsen-Verlag bringt als „humorvolle“ Beispiele nicht mehr Peter, Paul and Mary, sondern als durchgeknallt beschriebene bibeltreue Christen, die als wirr und weltfremd karikiert werden. Millionen Amerikaner seien einem religiösen „Wahn“ verfallen, der auf der Bibel gründe, heißt es in dem „pädagogisch wertvollen“ Lehrmittel.

Besonders angegriffen, wird die Regierungszeit George W. Bushs. Auch „Israels Aktionen“ gelten den Autoren als „extrem kontrovers.“ Das Buch behauptet, die Amerikaner würden nichts von Umweltschutz halten, weil sie auf das Ende der Welt warten und deswegen auch mit den genauso „verrückten“ Israelis Krieg im Nahen Osten anzetteln.

Sollten Schüler mit einem Englischlehrmittel nicht besser englisch lernen? Aber als Indoktrinationsplattform ist offenbar bereits jedes Fach recht.

(Spürnase: Ralf H.)




Ein sudanesischer Sklave erzählt sein Leben

Simon Deng (50) ist ein sudanesischer Menschenrechtler. Als Kind versklavt, fand er zurück in die Freiheit. Heute lebt er in den USA und macht auf die Verbrechen im größten Flächenstaat Afrikas aufmerksam. Simon Deng erzählt: „Im Südsudan wurde ich von einem Araber entführt und in den Norden des Landes gebracht. Er gab mich als Geschenk weiter! Ich wurde von meinem geliebten Heim weggebracht. Ich war noch ein Kind, das geliebt und umsorgt gewesen war. Zu diesem Zeitpunkt war ich neun jährig.

Mein Besitzer zwang mich zur Arbeit. Ich hatte anzupacken wie ein Esel. Sie hatten nun mich, um Wasser zu holen. Bei anderen trug der Esel das Wasser oder sie mussten es kaufen. So musste ich morgens als erster aufstehen und abends kam ich als letzter in Bett. Ich hatte viel zu tun und einen miserablen Platz zum Schlafen.

Als Kind hat man ja eigentlich nicht die körperliche Verfassung, das alles zu tun. Darüber hinaus wurde ich beschimpft und man sah mich nicht als Menschen an. Ich war der „Abid“ (Sklave) oder der „Boy“. Ich musste auch separat essen, ich erhielt einfach den Rest, der meine „Besitzer“ nicht mehr aßen, das was sie übrig ließen.

Mir blieb nichts anderes übrig, als zu allem „Ja“ zu sagen. Sonst wurde ich auch geschlagen, und auch dann, wenn ich nicht laut genug ja sagte. Manchmal wurden auch Gründe erfunden, um mich zu prügeln. Kinder in meinem Alter droschen ebenfalls auf mich ein. „Schlagt den Sklaven, schlagt den Sklaven“, riefen sie. Ich konnte mich nicht wehren, hätte ich es getan, wäre es noch viel schlimmer geworden. Es ging so lange, bis sie sagten, „nun ist es genug“. Ich konnte nur nach Gnade rufen. Mit anderen Kindern spielen kam nicht in Frage. Ich war schließlich der Sklave.

Ich konnte einzig auf Gott hoffen. Dass jemand kommt, der mich befreit. Dreieinhalb Jahre hoffte ich und träumte davon, dass es morgen besser wird.

Der Ausweg wäre gewesen, wenn ich zum Islam konvertiert wäre. Die Besitzer, zu denen ich Mutter und Vater zu sagen hatte, hätten dann einen arabischen Namen für mich ausgewählt und mich ab dann Sohn genannt. Konvertieren hätte aber bedeutet, dass ich meine Identität aufgeben würde. Und ich wäre auch dann nicht gleich behandelt worden. Zudem hatte ich ja im Süden einen wunderbaren Vater, Mutter, Schwestern und Brüder. Sie hatten mir Liebe gegeben. Ich hatte eine Familie. Immer wieder sagte ich: „Ich werde mich entscheiden.“ So gewann ich Zeit. Ich dachte immer, dass es morgen besser wird.

Weglaufen war keine Option. Immer wenn ich geschlagen wurde, zeigte man mir ein Bild eines Menschen auf einer Banknote, der keine Beine hatte. Damals war auf einer sudanesischen Note eine Person, die keine Beine hatte. Dieses Bild zeigte man mir immer und man sagte: „Schau es gut an. Wenn du auch nur daran denkst, wegzulaufen, schneiden wir dir die Beine ab.“ Ich glaubte, dass sie das tun würden.

Dann zog die Familie in eine grosse Stadt. Dort sah ich auf der Strasse Männer, die Schmucknarben trugen, wie wir sie im Stamm Shiluk tragen. Ich hatte diese Narben noch nicht. Aber für mich waren meine Gebete beantwortet. Ich sah Hoffnung. Als wäre die Sonne aus dem Nichts heraus aufgegangen. Dreieinhalb Jahre hatte ich niemanden von meinem Stamm gesehen.

Ich sagte ihnen, dass ich ebenfalls ein Shiluk sei und erklärte ihnen meine Situation und wie mein Dorf im Süden hieß. Einer erklärte, dass er jemanden kenne, der aus diesem Dorf stammt. Ich hatte Angst, dass mir nicht geholfen würde, und ich weinte. Da sagte einer: „Keine Angst, wir glauben dir. Wir nehmen den anderen Mann mit und treffen uns morgen wieder hier.“ Ich hatte keine andere Wahl.

Am nächsten Tag war ich als erster da. Sie waren zu viert. Den anderen Mann kannte ich. Er brach in Tränen aus. Niemand hatte nämlich gewusst, was mit mir geschehen war. Mein Vater hatte dem zehn Kühe versprochen, der mich finden würde. Nach zweieinhalb Jahren hatte man aufgegeben und mich für Tod erklärt. Nun sah dieser Mann mich, den Totgeglaubten.

Wir trafen uns nun täglich, bis zu dem Moment als er sagte: Morgen gehen wir zurück.

Die Rückreise dauerte zweieinhalb Tage. Meine Eltern hatten nichts davon erfahren, es gab damals kein Telefonnetz. Ich werde die Szene nie vergessen. Sie kamen von den Feldern zurück. Es war ein Moment des Schocks, der Freude – alle kamen zusammen und meine Mutter verlor fast den Verstand. Wir weinten, es war unglaublich. Ich finde die richtigen Worte kaum.

Als ich zurück war, wurde ich wieder zum Menschen. Als erstes ließ ich mir die Stammesnarben machen. Ich hoffte, dass man so kein Interesse mehr haben würde, mich zu verschleppen, da ich jetzt als Shiluk kenntlich war. Nun blieb ich aber immer im Dorf, denn ich war damals in einer Stadt entführt worden. Die Stadt war nun vorerst tabu.

Später dann zog ich nach Khartum, in die Hauptstadt. Ich wurde ein guter Schwimmer. Ich wollte nicht mehr erniedrigt werden. Mit der Zeit wurde ich ein Champion und ich erhielt einen Status. Im Süden leben viele Christen, die sind aber im Norden nicht so willkommen, dort herrscht die Scharia. Für die Christen und andere Menschen aus dem Südsudan wollte ich mich nun stark machen, für ihre Glaubensrechte.

Sie wollen Khartum reinigen, einerseits von Schwarzen und von Christen im speziellen. Wegen dem langen Krieg im Süden flüchteten viele Schwarze. Rund zwei Millionen südsudanesische Christen leben rund um Khartum in Lagern und Slums. Sie haben kein fließendes Wasser, keine Spitäler, nichts. Gerne werden Feste gefeiert, bei dem es auch Alkohol gibt, aber keine Gelage. Aber die Scharia verbietet das und es wird als Verbrechen angesehen. So werden zum Beispiel Frauen verhaftet, wenn sie diese Getränke herstellen. Sie werden sexuell genötigt, die Polizei zeigt ihre Macht. Manche müssen für drei bis sechs Monate ins Gefängnis. Viele kriegen ihre Kinder dort, kaum eines überlebt. Dazu hört man in der Welt nichts.

Als Schwimmchampion ging ich nun in ein solches Gefängnis um die Lage anzusehen. Als ich am frühen morgen kam, wurden gerade tote Babys weggebracht, aus allen drei Gefängnissen, die ich besuchte. Das traf mich. „Oh mein Gott! Und niemand sagt etwas“, dachte ich mir. Doch die Regierung sagte, ich solle meine Nase nicht in etwas stecken, das mich nichts angeht. Ich sei als Schwimmer respektiert, habe meinen Platz und damit habe es sich.

Aber ich wollte nicht dasitzen und meine Augen verschließen. Ich wusste genau woher ich kam. Es brauchte jemand, der für sie redet. Ich kaufte ein One-Way-Ticket in die USA. Ich drehte dieser Regierung den Rücken. Ich brauchte einen Ort, wo ich für meine Leute einstehen konnte. Wo ich für die sprechen kann, die keine Stimme haben. Denn die UN beispielsweise hat im Sudan total versagt, ich nenne sie die „Do Nothing Organisation“. Im Sudan kann man einen Menschen für zehn Dollar kaufen. Die UNO ist darüber informiert. Sie tut nichts.

1990 organisierte ich auf der Columbia Universität in den USA eine Kampagne gegen die Sklaverei. Die Regierung des Sudan will natürlich nicht darüber reden. Aber es gibt die Sklaverei noch immer, 200 Jahre nach Abraham Lincoln. Ich habe schon verschiedene Freiheitsmärsche organisiert. Und im September 2009 beginne ich den nächsten. Er wird zwei Monate dauern und er führt von Licolns Heimatstadt Springfield in Chicago ins Freiheitszentrum in Cincinnati, Ohio wir werden unterwegs die alten Sklavenlieder singen. Es ist wie Nelson Mandela sagte, „der Weg in die Freiheit ist nie kurz.““

Simon Deng sprach in der Schweiz in Schulen, Kirchen und andernorts über die Sklaverei, die in seiner Heimat noch heute geschieht. Eingeladen hatte in Christian Solidarity International (CSI).

(Gastbeitrag von Ben Juda)




Die Wissenschaft hat festgestellt…

pascal… dass 109% aller organisierten Rechtsextremisten exakt 15 Jahre alt sind. Das jedenfalls ergibt sich aus der jüngsten Studie des Professor Pfeiffer (PI berichtete), wenn man sie mit den offiziellen Zahlen von Verfassungsschutz und Innenministerium in Bezug setzt. Den meisten Qualitätsjournalisten, die das Phänomen mit mangelnder Bildung erklärten, fiel der erstaunliche Sachverhalt nicht auf. Ausgerechnet die taz , immer wieder für eine Überraschung gut, hat nachgerechnet.

Die Netzeitung berichtet:

Die Zahl jugendlicher Ausländerfeinde ist erschreckend hoch, stellt eine Studie fest. Das liege an mangelnder Bildung, behaupten manche Leitartikler. Andere sehen sich die Zahlen erst einmal genauer an.

Die «tageszeitung» sieht sich die «fragwürdigen Zahlenspiele» der Studie etwas genauer an und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis:

«Knapp 4 Prozent der 15-Jährigen seien Mitglied in rechtsextremen Gruppen oder Kameradschaften. (…) In absoluten Zahlen heißt das: 34.000 Jugendliche sind rechtsextrem organisiert.

Sollten die Zahlen auch nur annähernd stimmen, dann hat Deutschland, allen voran das Innenministerium, ein Problem. Denn das Bundesamt für Verfassungsschutz geht in seinem jüngsten Bericht landesweit von rund 31.000 organisierten Rechtsextremisten in allen Altersgruppen aus. Kann es sein, dass mehr als 100 (!) Prozent der organisierten Rechtsextremisten im Land 15-Jährige sind? Wohl kaum.«

Benutze deinen Verstand, riet die Aufklärung. Vieles wäre besser, wenn dies auch für heutige Journalisten und Professoren gelten würde.

(Spürnase: Denker. Foto: Als Wissenschaftler noch rechnen konnten: Pascal an seiner Rechenmaschine)




Frage an die Kanzlerin

hamasdemo

Die antisemitischen Hassveranstaltungen muslimischer Einwanderer beim letzten Gazakonflikt (Foto: Düsseldorf) veranlassen eine Bürgerin zu einer berechtigten Frage an Bundeskanzlerin Merkel: Wie wird sich das deutsch-israelische Verhältnis entwickeln, wenn Muslime in Deutschland in Zukunft immer mehr Einfluss gewinnen?

Auf der Seite „Direkt zur Kanzlerin„, wo Bürgeranfragen vom Pressedienst der Bundesregierung beantwortet werden, fragt eine Bürgerin:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
am 29. Dezember vergangenen Jahres haben Sie die Offensive der israelischen Armee gegen die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen als Selbstverteidigungsmaßnahme verteidigt.
Während der Offensive gab es in Deutschland zahlreiche, sehr emotionale Demonstrationen, die sich entschieden gegen die Offensive richteten. Die meisten Demonstranten kamen aus muslimischen Ländern.
Heute leben in Deutschland etwa 3.3 Mio Menschen muslimischen Glaubens. Hochrechnungen zufolge wird dieser Anteil bis 2030 auf über 10 Mio Menschen steigen. Späterstens dann werden die Muslime eine wichtige Wählergruppe darstellen.
Ich würde gern wissen, ob Sie persönlich davon ausgehen, dass sich ein Bundeskanzler im Jahr 2030 bei einem Konflikt zwischen Israel und Palästinensern noch Pro-Israelisch äußern können wird.
Eine Pro-Israelische Äußerung würde in diesem Fall viele Wählerstimmen kosten und könnte auch die innere Sicherheit auf die Probe stellen. Beides wollen Politiker normalerweise um jeden Preis vermeiden.

Wird also eine künftige Bundesregierung bei Konflikten im Nahen Osten noch Partei für Israel ergreifen können? Wird das Recht auf freie Meinungsäußerung gewahrt bleiben?

Mit freundlichen Grüßen, Astrid Kramer

Eine Antwort von Frau Merkel liegt noch nicht vor. Man kann sich aber an einer Abstimmung beteiligen, um der Anfrage mehr Gewicht zu verleihen. Zur Zeit liegt sie bereits weit im positiven Bereich (+277 Punkte).

(Spürnase: Philipp)




„Danish Free Press Award“ für Ehsan Jami

Ehsan JamiNeben Geert Wilders gilt der iranisch stämmige Ehsan Jami (Foto) in den Niederlanden als profiliertester Islamkritiker. Der 23-Jährige gründete im Juni 2007 den an den deutschen Zentralrat der Ex-Muslime angelehnten Centraal Comité voor Ex-moslims und wurde seitdem mehrfach Opfer gewalttätiger Muslime. Für sein mutiges Eintreten für die Meinungsfreiheit erhielt Jami jetzt in Kopenhagen den „Danish Free Press Award“.

Hier seine Rede zur Preisverleihung:


Ehsan Jami from Snaphanen on Vimeo.

» Snaphanen: Ehsan Jami speaks in Copenhagen
» Snaphanen: Ehsan Jami in Copenhagen
» Gates of Vienna: Is Freedom Subjective?




Mit Gummikult gegen den Papst

Wenn man heute die Zeitungen aufschlägt, gibt es kaum ein Blatt, das sich nicht über den Papstbesuch in Afrika entsetzt. Und wieder wird die AIDS-Keule ins Feld geführt und mächtig übertrieben. Man stellt es so dar, als wäre das Kondom das Allheilmittel gegen die weltweite Ausbreitung des HIV-Virus und als würde der Papst mit seiner rigiden Sexualmoral und seiner Ansicht, Kondome würden gegen das Aids-Problem nicht helfen, sondern es noch verschlimmern, das Überleben tausender kleiner Afrikanerkinder gefährden. Doch die Realitäten sind ganz anders. Der rosarote Gummikult ist ein Riesengeschäft und gaukelt Menschen weltweit falsche Sicherheiten vor.

Die Welt zitiert beispielsweise gegen den Papst Rebecca Hodes von der südafrikanischen Organisation Treatment Action Campaign, einem Verein also, der indirekt vom Gummitanz profitiert, die meint,

mit seiner Opposition gegen die Verhütung zeigte Bedenikt, „dass ihm das religiöse Dogma wichtiger ist als das Leben von Afrikanern“… Es sei richtig, dass Kondome nicht die einzige Lösung für die Aids-Probleme in Afrika seien. Sie seien aber eines von wenigen erprobten Mitteln, um HIV-Infektionen zu verhindern.

Gleicher Meinung ist, wie nicht anders zu erwarten war, die Obergrünin Claudia Roth.

Als „höchst unverantwortlich“ bezeichnete die Grünen-Chefin Claudia Roth die Haltung Benedikts. „Der Papst setzt damit eine kontraproduktive, destruktive, lebensfremde und liebesfeindliche Politik fort, die jeglichen vernünftigen Ansatz bei der Bekämpfung der HIV- und Aids-Epidemie zunichte macht“, sagte sie dem Blatt.

Was hier großräumig Verschwiegen wird ist, dass in den 70er Jahren, in der Zeit vor AIDS, die Sexualaufklärer noch predigten, es sei unverantwortlicher Leichtsinn, nur mit Kondom zu verhüten. Mittel der Wahl war damals die Pille. Wenn im Notfall doch noch ein Kondom verwendet wurde, dann nur mit gleichzeitiger Doppelsicherung mit empfängnisverhütenden Sprays. Die Gummis galten als höchst unsicher, wegen vielfältigen potentiellen Versagensgründen von Herstellungs- bis zu Anwendungsfehlern. Damals ging es noch um Schutz vor Samenzellen.

Bei HIV geht es um millionenfach kleinere Viren, vor denen jetzt Kondome angeblich auf einmal ultimativ schützen sollen. Dies ist in der Tat höchst unsicher und vermittelt den Anwendern ein fatales Gefühl von falscher Sicherheit. Die Rückkehr des rosa Gummis ist selbst wirtschaftlich ein Riesengeschäft und kam nur zustande, weil es bis heute kein besseres Mittel gibt. In biologischen Labors wird ein enormer Aufwand betrieben um die Übertragung von Viren zu vermeiden und wir denken ernsthaft, wir schaffen’s mit einer hauchdünnen schicht Gummi.

Aber weil wir diesen Gummikult-Glauben eben nicht verlieren wollen, empören wir uns lieber über den Papst, dem wir im aktuellen Fall mit viel antikirchlicher Gutmenschlichkeit vielleicht auch gleich noch ein Stück Afrikanerfeindlichkeit unterstellen können. Dabei geht das Geschreibsel der deutschen Qualitätspresse meilenweit an den afrikanischen Realitäten vorbei. Welt-Kommentator Andreas schreibt um 07:39 Uhr

Ich lebe in Afrika und muss dem Papst recht geben. Da Kondome nur eine 80% (UN-Jahresbericht) Sicherheit bergen, aber vermarktet werden, als ob diese die Lösung aller Probleme sind, verschlimmert die Kondompropaganda das Problem.

Außerdem lehnen Afrikaner das Kondom nicht wegen der Kirche ab, sondern weil sie Nachkommen haben wollen. Erst letzte Woche hat mir ein Mitarbeiter erzählt, dass ein Paar, obwohl der Mann AIDS hat, Geschlechtsverkehr haben, weil sie unbedingt Kinder haben wollen. Das ist Afrikanische Realität! Das helfen Kondome kein Bisschen.

Europäische Gummi-Erziehungsmethoden können in dem Kontext nur kontraproduktiv sein. Aber wen interessiert das schon wirklich, wenn man wieder mal so richtig über die Kirche herziehen kann.

Aidsrate

» Kondome als Vorbeugung gegen Aids?




Peer Steinbrück jagt Schweizer „Indianer“

Der Bundesfinanzminister hatte letzten Samstag am Rande des Treffens der G-20 in London begeistert über die „schwarze Liste“ – die gemeinsame Drohung der Staaten, die ihre Steuern zu hoch ansetzen, sich dann aber wundern, wenn die Leute ihr Vermögen ins Steueroasen auslagern – referiert und der Schweiz mit der „siebten Kavallerie vor Yuma“ in Anlehnung an einen Western gedroht.

„Die muss man nicht unbedingt ausreiten. Die Indianer müssen nur wissen, dass es sie gibt,“

meinte Steinbrück. Dass er die Schweizer mit wilden, räuberischen Indianerhorden verglichen hat, entfachte die Wut der Schweizer Außenministerin und den eidgenössischen Volkszorn.

Ausbaden muss es jetzt der deutsche Botschafter in der Schweiz, Axel Berg, der bereits zum zweiten Mal ins Bundeshaus zitiert wurde. Staatssekretär Michael Ambühl bezeichnete die Worte Steinbrücks im Gespräch mit Berg als „inakzeptabel und aggressiv, zwischen freundschaftlich verbundenen Nachbarn beleidigend und vollkommen unhaltbar“.

Schon in der Vergangenheit hatte insbesondere Deutschland mehrfach versucht, die Schweiz zu erziehen und ihre Politik im deutschen Sinn zu beeinflussen, was bereits früher zu Unstimmigkeiten geführt hat. Der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz sagte gegenüber Deutschland bereits vor einem Jahr

das Bankgeheimnis sei Ausdruck des liberalen Credos, der Privatheit schlechthin. Es sei eine Vereinbarung zwischen Bürger und Staat. „Der Staat schaut mir nicht ins Portemonnaie. Im Gegenzug hat er Anspruch darauf, dass ich ehrlich veranlage“.

Statt Schweizer Indianer zu jagen würde man vielleicht mehr gewinnen, wenn die Steuern gesenkt und Bankgeheimnisse eingeführt würden.

Die Steuermoral in der Schweiz sei sehr hoch. „Vielleicht müsste die EU ihrerseits die Einführung des Bankgeheimnisses prüfen“, sagte Merz.

Aber nicht wahr, Herr Steinbrück, mit dem Finger auf andere zeigen und sich über sie empören ist eben einfacher, als selbst was tun. Da treibt man doch lieber weiterhin munter SPD-Wahlkampf.




Neue Studie: Böse deutsche Jugend

Wiedenroth-KarikaturWährend Bürger, Polizisten, Staatsanwälte und so mancher Jugendrichter schockiert das Ausmaß männlich-muslimischer Jugendgewalt zur Kenntnis nehmen, wird der Öffentlichkeit wieder einmal das Bild von der schlimmen deutschen Jugend präsentiert. Über das Phänomen „Migrantengewalt“ darf nur sprechen, wer die eigene öffentliche Hinrichtung in Kauf nimmt (s. z.B. Roland Koch oder Staatsanwalt Reusch). Wer hingegen auf die eigenen Leute spuckt, gehört automatisch zu den Guten.

Begeistert und unkritisch gibt die Qualitätatspresse eine neue Studie des SPD-Kriminologen Christian Pfeiffer wieder, der feststellt, dass angeblich jeder fünfte männliche deutsche Jugendliche stark ausländerfeindlich sein soll. Innenminister Schäuble gibt sich schockiert.

Die vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene Studie, die bisher größte zum Thema Jugendgewalt in Europa, wurde am Dienstag in Berlin vorgestellt. Dafür wurden 44 610 zufällig ausgewählte Jugendliche der neunten Jahrgangstufe aus 61 repräsentativ ausgewählten Regionen befragt.

Der dramatische Befund der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen folgt im letzten Teil des 132-seitigen Papiers. „Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus“ heißt es dort im im nüchternen Wissenschaftsdeutsch.

Die Benennung von „Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus“ in einem Atemzug lässt bei den deutschen natürlich Erinnerungen an dunkle Zeiten wach werden, sicher nicht zufällig. Und während die Öffentlichkeit zu Tode erschrocken auf die neue Hitler-Jugend starrt, versäumt sie rein zufällig den Zusammenhang zwischen moslemischen Migranten und steigendem Antisemitismus wahrzunehmen.

Festgemacht werden die neuen Erkenntnisse an Aussagen wie diesen:

Zwei Drittel der deutschen Jugendlichen betrachten Ausländer mit Skepsis. 64 Prozent neigen mehr oder weniger stark zu der Aussage, in Deutschland gebe es zu viele Ausländer.

Da muss gegengesteuert werden, mit einem verstärkten Kampf gegen Rechts™!

Uta Rasche schreibt in der faz

Christian Pfeiffer, der PR-gewandte Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, würde nicht so erfolgreich Drittmittel für sein überschaubares Haus einwerben, fände er in seinen Daten nicht doch einen Skandal: Demnach sollen genauso viele 15 Jahre alte Jungen rechtsextremen Gruppen angehören wie anderen politischen Parteien oder sozialen Organisationen zusammen.

Hätte Pfeiffer auch Organisationen mitgezählt, in denen sich Jugendliche sonst engagieren – Sportvereine, Feuerwehren, kirchliche Jugendverbände –, sähe das Bild gleich viel heller aus. Für die Erforschung regionaler Unterschiede ist nun eine Nachfolgestudie nötig, dann müssen Präventionsmaßnahmen untersucht werden. Alarmismus hilft, die Anschlussfinanzierung zu sichern.

Kontakt:

Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V.
Professor Dr. Christian Pfeiffer
Lützerodestr. 9
30161 Hannover
Telefon: 0511-348360
Telefax: 0511-3483610
c.pfeiffer@kfn.uni-hannover.de

(Karikatur: Wiedenroth – herzlichen Dank allen Spürnasen)