Warum ist der Westen erfolgreicher als andere Kulturen und Erdteile? Über diese Frage läßt sich trefflich streiten, und die Antworten werden sehr verschieden sein. Ein ganz bekanntes Buch behandelte ja einmal den Zusammenstoß der Kulturen, und auch dazu mußte sich der Autor Huntington damals erst klar werden, was die Kulturen unterscheidet. Nun hat der britische Historiker Niall Ferguson ein dickes Buch zum Thema geschrieben, das heute in der NZZ besprochen und sehr gelobt wird. Wodurch ist also die westliche Kultur die beherrschende in der Welt geworden?

Ferguson nennt sechs Faktoren:

Da ist zunächst – und keineswegs von Gott gegeben – der Wettbewerb; Konkurrenz innerhalb der europäischen Mächte und Institutionen, manchmal verständnisinnig im Milieu der Universitäten, manchmal kriegerisch und bis aufs Blut. Da ist, damit verwandt, zweitens die Wissenschaft, die sich seit dem ausgehenden Mittelalter nach und nach aus allen Fesseln ideologisch-politischer Bevormundung emanzipiert. Drittens kommen hinzu Begriff und Realität des Eigentums als eines Grundrechts, das seit der Renaissance gegen die Ansprüche von Krone und Staat erstritten wurde. Als vierte Ursache fügt sich die Medizin ein, indem sie lebensdienlich die Kräfte zum Dasein stärkt. Fünftens erscheint der Konsum auf der Bühne als ein langer Weg zum Wohlstand. Der letzte Faktor ist die Arbeit – mit allen Aufweichungen ihres Ethos, wie sie wohl tatsächlich für die westliche Spätmoderne zu beobachten wären. Wettbewerb, Wissenschaft, Eigentum, Medizin, Konsum, Arbeit – diese sechs erklären nach Ferguson den Erfolg.

Angenommen, wir folgen Ferguson in seiner Argumentation, dann stellt sich natürlich sofort die Frage, ob der Westen noch führend ist und wenn ja, wie lange. Selbst wenn alle Faktoren nach wie vor ihre Gültigkeit hätten, wie steht es denn mit der Demographie? Niemand kann führend bleiben, wenn er ausstirbt! (Niall Ferguson: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettbewerb der Kulturen. Propyläen, Berlin 2011)

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104 KOMMENTARE

  1. Dieses ganze Geschwätz der Zukunfts- und Demographieforscher, die sich anmaßen, 50 Jahre und mehr vorauszusehen, das der Deutsche ausstirbt, ist völliger Unsinn. Keiner weiß, was in 5 Jahren sein wird. Vielleicht wird die Geburtenrate in 5 Jahren wieder steigen.

    Und davon mal abgesehen, was spräche dagegen, wenn Deutschland statt 82 Mio. nur 60 Einwohner hätte? Nichts. Mehr Platz! Die Dänen leiden auch nicht darunter……nur die Bundesregierung, sie benötigt Einnahmen…..die sie jedoch nur mit mehr qualifizierter Zuwanderung generieren könnte statt mit quantitativer!

  2. Seriöse Geschichtswissenschaft ist rückwärtsgewandte Prophetie. Sie erkennt Ursachen und Wirkungen, Anstösse und Folgen erst und einigermassen verlässlich ex post

    http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/gehen_wir_unter_1.14440970.html

    Und so ist es doch mit allem. Wieso denn auch sollten die Gutmenschen schlauer sein als wir hier es sind, die wir doch nicht mehr machen als in Bezug auf die Moslems sowie die türkischen Nationalisten 1 und 1 zusammenzuzählen und daraus
    unsere Schlüsse zu ziehen.

    Ja noch weniger als das: Wir zitieren nur wortgetreu das, was deren Führungsfiguren ständig von sich geben sowie das, was jeder in den Geschichtsdarstellungen über diese Gruppen nachlesen kann. Und sind nur allein deswegen, weil wir es wiederholen, die bösen Rechten, oder die Rechtsextremen. Oder die Nazis.

    Wir sind der Bote der in Stücke gehackt wird vom ungnädigen Herrscher ob seiner Botschaft von der verlorenen Schlacht. Von diesem Herrscher (Entscheider) der aber selber auch schon verloren ist. Der es in just diesem Moment nur noch nicht spürt, sondern erst etwas später. Ein kleines bisschen später.

  3. #1 g.witter

    1. Wer nie geboren wurde, wird keine Kinder haben

    2. Renten muessen bezahlt werden. Was nicht moeglich sein wird.

    3. Muslime werden, sobald sie die Mehrheit haben, dafuer sorgen, dass wir entsorgt werden.

  4. #4 Achherje

    naja, das Buch hat 530 Seiten, man kann nicht immer alles abtun, wenn man es nicht gelesen hat! Der Kapitalismus hat am Erfolg des Westens einen großen Anteil!

  5. #1 g.witter (21. Jan 2012 21:44)
    Dieses ganze Geschwätz der Zukunfts- und Demographieforscher, die sich anmaßen, 50 Jahre und mehr vorauszusehen, das der Deutsche ausstirbt, ist völliger Unsinn. Keiner weiß, was in 5 Jahren sein wird. Vielleicht wird die Geburtenrate in 5 Jahren wieder steigen.

    Und davon mal abgesehen, was spräche dagegen, wenn Deutschland statt 82 Mio. nur 60 Einwohner hätte? Nichts. Mehr Platz! Die Dänen leiden auch nicht darunter……nur die Bundesregierung, sie benötigt Einnahmen…..die sie jedoch nur mit mehr qualifizierter Zuwanderung generieren könnte statt mit quantitativer!

    Psychologie der Massen,
    Womit hält man Messen am besten unter Kontrolle? Mit Angst.
    Herrscht keine akute physische Bedrohung (wie zB Furcht vor dem Arbeitslager unter Stalin), die Angst erzeugt, erfindet man eine und spannt die Medien dazu ein.
    Man denke nur an die jahrelang währende Kampagne über das Waldsterben und was für dramatische Endzeit- und Untergangsfiktionen daraus gesponnen wurden.
    Ähnliches mit dem Klimawandel und jetzt mit den angeblich aussterbenden Deutschen.
    Wohlweislich unterschlägt man dabei, dass in Deutschland seit 20 Jahren keine Grossindustrien mehr existieren, was zur Folge hat, dass die grosse Menge an Arbeitskräften überhaupt nicht mehr untergebracht werden könnte, wenn man die gleiche Geburtenrate wie Anfang der 60er Jahre zur Grundlage nimmt.
    Selbst wenn es irgendwann nur noch 50 oder gar nur noch 40 Mio.
    Deutsche geben wurde , ist es noch lange kein Indiz für irgendwelchen Wohlstandsverlust.

  6. Nun kenne ich nicht das Buch, sondern nur die Rezension, aber: wenn das denn alles sein soll, ist es nicht viel mehr als BlaBla.

    Was die Entwicklung Europas angeht, fallen mir spontan etliche Faktoren ein, die hier nicht genannt wurden, aber dennoch eine Rolle gespielt haben:

    – die Entstehung der Hanse und die Entwicklung freien Kapitals
    – die Entstehung freier Städte
    – der Schwarze Tod und seine Folgen
    – die Entdeckung Amerikas
    – Weiterentwicklungen in Schiffsbau und Nautik
    – Europäische Philosophie und die Proklamierung des Individuums(!) als eigentliche Basis aller Philosophie (Cogito, ergo sum)
    – die Gesamtheit der Aufklärung
    – die Trennung zwischen Bourgeois und Citoyen
    – die Entwicklung des modernen Staates und des Konzepts öffentlicher Aufgaben

    Und die Liste ist nicht vollständig.
    Ich habe immer ein Problem mit Leuten, die die Welt mit einer Handvoll Schlagworte meinen, erklären zu können.

  7. Da scheinen mir einige Parallelen zur Analyse von Julija Latynina zu sein:
    – Privateigentum
    – Technischer Fortschritt
    – Der wechselseitige Wettbewerb zwischen den europäischen Ländern
    – Ein minimaler Staat und
    – Ein Bewusstsein von der Überlegenheit der europäischen Zivilisation.
    Schade, das wurde aus meiner Sicht hier bei PI nicht so richtig gelesen und diskutiert.
    Da müssen wir hier wohl noch viel mehr über die heutigen von den Linken eingeführten „neuen westlichen/EU-Werte) erfahren und doch auch über die eigentlichen schwer errungenen westliche Werte aufklären.
    http://www.pi-news.net/2012/01/julija-latynina-die-eurosklerose/#more-233852

  8. #7 Schwachsinn, wenn die Babyboomer in Rente gehen, wirst du sehen, wieviel noch von deinem Brutto uebrig bleibt.
    Oder willst du die dann alle euthanisieren?

  9. Der Westen war schon im Mittelalter erfolgreich.

    Kapitalismus und Demokratie sind zweierlei!

  10. DAS CHRISTENTUM MACHTE DEN OKZIDENT ERFOLGREICH!

    DER CHRISTLICHE GLAUBE SCHWINDET UND MIT IHM DER ERFOLG!

    DER ISLAM MACHT ALLES KAPUTT, SELBST SEINE EIGENEN GLÄUBIGEN!

  11. #9 Alster (21. Jan 2012 22:16)

    Jein. Latyninas Analyse war aus meiner Sicht pointierter.

    Grundsätzlich ist es schade, dass solche Themen offenbar immer erst kurz vor Mitternacht eingestellt werden.

  12. 10 Deutscher in Irland (21. Jan 2012 22:17)
    #7 Schwachsinn, wenn die Babyboomer in Rente gehen, wirst du sehen, wieviel noch von deinem Brutto uebrig bleibt.
    Oder willst du die dann alle euthanisieren?

    Das Problem ist wesentlich vielschichtiger, als dass man einfach nur mit einer zu geringen Geburtenrate abtun kann.
    Mit der gleichen Geburtenrate wie Anfang der 60er Jahre würde in D ein noch grösseres Prekariat entstehen, weil schlicht und ergreifend keine Arbeitsplätze mehr in Deutschland existieren.
    Die Industrien, die hier noch produzieren, arbeiten derart effizient, dass nur noch wenige, gut qualifizierte Menschen gebraucht werden.
    Die Zeiten, in denen zum Beispiel im Ruhrgebiet jedermann, vom Ungelernten bis zum Universitätsabgänger, Arbeit fand und Vollbeschäftigung herrschte, sind schlicht und ergreifend ein für allemal vorbei.
    Dazu kommt noch das Problem der völlig desolaten Bildungspolitik, die zur Folge hat, dass der Grossteil Schulabgänger, salopp formuliert, einfach zu blöd ist, eine Ausbildung anzutreten und damit zu einem Leben in Hilfsjobs (die immer knapper werden) und H4 verurteilt sind.
    Anstatt die Chance der geringen Geburtenrate zu nutzen und in kleineren Klassen effektiv zu unterrichten, werden die Klassen immer grösser, teilweise bis zu 30 Schülern.
    Als weiterer Faktor kommen die völlig am reellen Bedarf vorbei gemeldeten Erstsemester in Sozialkunde, BWL- und VVL Fächern, soweit ich mich erinnere, waren es 8000 pro Semester (!) die dann auf den Arbeitsmarkt drängen und mit ernährt werden wollen.

    Von den Zuwanderern, die hier noch nie einen Cent erwirtschaftet haben und auch nie werden, braucht man nicht anzufangen – die Kosten dürften in die Billionen gehen.

  13. #12 Da ist was dran.
    Nur dass wir deswegen auch in einigen Jahren vom Islam geknechtet werden…darueber mache ich mir die groessten Sorgen. In Kindergaerten sind wir ja bereits zahlenmaessig unterlegen, und wenn ich in Rente gehe ist es zappenduster in Deutschland.
    Hoffentlich wird das Ruder bald rumgerissen.

  14. Was hat der Islam schon als Kultur vorzuweisen.
    Vielleicht gab es sie einst, aber heute gibt es nur noch Zerstörung der Kultur.
    Sicher mag es einige wenige Schrifsteller geben.
    Das scheint es aber auch schon gewesen zu sein.

    Sämtliche größeren Bauvorhaben werden von westlichen Ländern bewältigt.
    Selbst die riesigen Parkanlagen in Riad ,die wunderschönen Gärten wurden von deutschen Landschaftsarchitekten angelegt.

    Was bleibt? Die Teppichknüpfer, das Goldschmiedehandwerk, die Liebe zum Weihrauch.

    Mir fällt nicht mehr ein.

  15. #11 Stefan Cel Mare
    „Jein. Latyninas Analyse war aus meiner Sicht pointierter.

    Grundsätzlich ist es schade, dass solche Themen offenbar immer erst kurz vor Mitternacht eingestellt werden.“

    Du sprichst mir aus dem Herzen – und ja, sie war pointierter, ich wollte es ehrlich gesagt nochmal „unterbringen“.
    Wir wollen ja ehrlich sein!

  16. Wollen wir moderne Maschinenstürmerei, also Computerstürmerei?

    Dann kriegt jeder einen Hammer, eine Hacke und paar Schafe und Ziegen, wie in Afghanistan oder arabischem Hinterland, muhahaha und alle sind irgendwie beschäftigt!

    Die Ölscheichs lassen für sich Westler arbeiten. Kein Fortschritt, kein Luxus, keine Ölförderung ohne uns Christen. Sind sie krank, kommen sie nach München in unsere Krankenhäuser zur Behandlung.
    Auch den buddhistischen, hinduistischen, konfuzianischen oder schintoistischen Asiaten ist trotz einiger wissenschaftlicher Erkenntnisse kein Fortschritt für die breite Masse gelungen ohne uns Christen.

    Die Islamideologie ist sogar ein Vollversager.

    Fortschritt für alle kam letztendlich nur mit dem Christentum: Spitäler, Pflegeanstalten, Armenspeisung, Babyklappen:

    >>So genannte Findelkinder wurden schon vor Jahrhunderten von Findelhäusern und Waisenhäusern aufgenommen. Eine der ältesten „Babyklappen“ ist noch heute am Vatikanischen Hospital Santo Spirito sichtbar. Papst Innozenz III. ließ gegen Ende des 12. Jahrhunderts als erster verfügen, dass an den Pforten der (damals besonders in den romanischen Ländern zahlreichen) Findelhäuser sogenannte Drehladen (ital. Torno) angebracht wurden. Die erste Drehlade wurde 1198 im Spital des Heiligen Geistes in Rom errichtet. Diese Einrichtung sollte die geheime Aussetzung ermöglichen und die Tötung unehelich geborener Kinder verhindern. Das von der Zunft der Seidenweber im 14. Jahrhundert gestiftete Findelhaus „Ospedale degli Innocenti“ in Florenz besitzt einen drehbaren Holzzylinder („Ruota“), an dem bis 1875 Säuglinge anonym abgegeben werden konnten.<< wikipedia

  17. Ferguson nennt sechs Faktoren:
    … usw.
    – diese sechs erklären nach Ferguson den Erfolg.

    Es fehlt m. E. noch der wichtigste und 7. Faktor:

    Nämlich die höhere durchschnittliche Intelligenz inclusive der (wenigen) Menschen mit einer sehr hohen Intelligenz.

    Wobei ich nicht ganz ausschließen möchte, dass die Entstehung von Intelligenz mit den 6 oben genannten Faktoren zu tun haben könnte!

    Jedenfalls wäre es Menschen mit der Intelligenz von Islamisten (in allen 57 islamischen Staaten) oder von Pygmäen aus Zentralafrika wohl kaum gelungen, auf dem Mond zu landen und wieder auf die Erde zurückzukehren.
    Oder das z. B. ein Anatolier die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie zusammen mit einem zuständigen Obermufti ergründen könnte, ist für mich auch schwer vorstellbar! 😉

    Nichts gegen diese manchmal netten Leute, aber Fakt ist Fakt!

    http://www.lokfuehrer-hamburg.de/esel.jpg

    http://www.e-pics.ethz.ch/index/ETHBIB.Bildarchiv/images/ETHBIB.Bildarchiv_Dia_023h-078_17517.jpg

    http://1.bp.blogspot.com/_kxPG6y8Qctk/TEUyREk9LHI/AAAAAAAAeZc/JTbOsQ7HN6E/s800/Apollo+11+-+Rare+Photos+(14).JPG

  18. #1 g.witter (21. Jan 2012 21:44)

    Dieses ganze Geschwätz der Zukunfts- und forscher, die sich anmaßen, 50 Jahre und mehr vorauszusehen, das der Deutsche ausstirbt, ist völliger Unsinn. Keiner weiß, was in 5 Jahren sein wird. Vielleicht wird die Geburtenrate in 5 Jahren wieder steigen.

    Demographie ist für 20-30 Jahre in die Zukunft gut prognostizierbar, weil man weißt, viele schon geboren wurden.

    Und davon mal abgesehen, was spräche dagegen, wenn Deutschland statt 82 Mio. nur 60 Einwohner hätte? Nichts. Mehr Platz!

    Wenn von 60 Mio. Einwohnern 40-50 Mio. aus dem Dritten Welt stammen würden, dann wäre Deutschland auch ein Land der Dritten Welt. Rente könnte man dann vergessen…

    Die Dänen leiden auch nicht darunter……nur die Bundesregierung, sie benötigt Einnahmen…..die sie jedoch nur mit mehr qualifizierter Zuwanderung generieren könnte statt mit quantitativer!

    Im Moment braucht Deutschland gar keine Zuwanderung, weil eigene Fachkräfte keine Arbeit finden – sie wandern bekanntlich aus. Man soll erst diejenigen mit der Arbeit versorgen, die im Land sind.

    Zu Ursachen der heutigen Situation:
    http://www.pi-news.net/2011/11/ist-der-niedergang-europas-noch-zu-stoppen/

  19. Was lese ich hier nebendran?

    Pi-Serie: Mit Muslimen diskutieren – aber wie?

    Wir sollten in erster Linie mit unseren eigenen Leuten diskutieren. Da haben wir genug zu tun.

    Mit Moslems diskutieren ist mir zu anstrengend und zu erfolglos. Muselmanen, selbst der netteste westlich Integrierte ist im hintersten Winkel von seiner Auserwähltheit überzeugt, von einem Stolz, der gar nichts mit der wirklichen Leistung der islamischen Welt zu tun hat. Ein Stolz, der auf nichts beruht, als den Einflüsterungen durch Mohammed und dem Koran.

  20. #13 Deutscher in Irland (21. Jan 2012 22:46)
    #12 Da ist was dran.

    Falls ich das noch hinzufügen darf:

    Als Beispiel dient mit persönlich das VW Werk in Baunatal bei Kassel, wo auch das zentrale Ersatzteillager für alle VW Marken untergebracht ist.
    Wenn ich mich recht erinnere, waren es in 2007 um die 2.500 Beschäftigte, die die komplette Ersatzteilversorgung aller VW Marken
    europaweit durchführt – dass heisst, jedes Ersatzteil was bestellt wird, ist in spätestes 24h beim Händler oder in der Werkstatt, egal ob es ein Vertragshändler einer VW Marke oder eine Freie Werkstatt
    ist. Bei VW ist die Inbetriebnahme einer neuen Logistik-EDV geplant, die nochmals eine Reduzierung der Belegschaft zur Folge haben wird. Die Bedienung dieser EDV setzt mindestens den Abschluss einer Elektroniker- oder Fachinformatiker-Ausbildung voraus.
    Als Gegenstück sollte man sich die Qualifikation der Schulabgänger ansehen, die überhaupt in der Lage ist, eine Ausbildung als Fachinformatiker oder Elektroniker anzufangen.
    Mit effizient in kleinen Klassen unterrichteten Schülern wäre die Auswahl mit Sicherheit da und auch an diesem Beispiel wollte ich verdeutlichen, dass die geringe Geburtenrate wesentlich weniger dramatisch daherkommt, als es das gezielte Angstschüren tut.

  21. #15 Gut, aber da das Prekariat (plus das moslemische mit wesentlich hoehrer Geburtenate)ja immer noch mit durchgefuettert werden muss und die Rentner ihre zwangsabgefuehrten Rentenbeitraege wiederhaben wollen und auch immer aelter werden waehrend jede Generation zahlenmaessig nur 2/3 der vorigen Generation betraegt…kurzum die Steuerabgaben werden jeden Verbliebenen mit halbem Hirn zur Auswanderung zwingen.

  22. Ferguson nennt sechs Faktoren:
    … usw.
    – diese sechs erklären nach Ferguson den Erfolg.

    Es fehlt m. E. noch der wichtigste und 7. Faktor:

    Nämlich die höhere durchschnittliche Intelligenz inclusive der (wenigen) Menschen mit einer sehr hohen Intelligenz.

    Wobei ich nicht ganz ausschließen möchte, dass die Entstehung von Intelligenz mit den 6 oben genannten Faktoren zu tun haben könnte!

    Jedenfalls wäre es Menschen mit der Intelligenz von Islamisten (in allen 57 islamischen Staaten) oder von Pygmäen aus Zentralafrika wohl kaum gelungen, auf dem Mond zu landen und wieder auf die Erde zurückzukehren.
    Oder das z. B. ein Anatolier die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie zusammen mit einem zuständigen Obermufti ergründen könnte, ist für mich auch schwer vorstellbar!

    Nichts gegen diese manchmal netten Leute, aber Fakt ist Fakt!

    http://www.lokfuehrer-hamburg.de/esel.jpg

    http://www.e-pics.ethz.ch/index/ETHBIB.Bildarchiv/images/ETHBIB.Bildarchiv_Dia_023h-078_17517.jpg

    3. link folgt gleich!

  23. #16 Techniker (21. Jan 2012 23:05)

    Bist Du auch ein VW-Knecht?

    Nein, ich hatte nur einmal indirekt beruflich mit Audi (EDV) zu tun, daher konnte ich das Beispiel anführen.
    Allerdings, wenn man sich umschaut ist es in jeder Branche so, dass durch immer grössere Automatisierung der Arbeitsabläufe in den Betrieben weniger Arbeitskräfte benötigt werden, an die gleichzeitig eine immer höhere Anforderung an die Qualifikation bestehen wird.

    #17 Deutscher in Irland   (21. Jan 2012 23:13)  
    #15 Gut, aber da das Prekariat (plus das moslemische mit wesentlich hoehrer Geburtenate)ja immer noch mit durchgefuettert werden muss

    Dem ist leider in der Tat so.
    Udo Ulfkotte, so umstritten er sein mag, hatte aufgelistet, dass alleine die durch die Anwerbung der Gastarbeiter aus der Türkei entstandenen Folgen (oder besser: Schäden) in die Billionen gehen.
    Was alleine an (vermutlich geduldeter) illegaler Sozialversorgung und Geldtransfer in die Türkei dieser Bevölkerungsgruppe zusammenkommt, hat bis heute niemand gewagt, zu ermitteln.
    Welche Kosten den Ortskrankenkassen durch die im Anwerkeabkommen zugestandene medizinische Mitversorgung
    von in der Türkei lebenden Verwandten bis heute zusammenkamen, sollte man besser nicht versuchen, zusammenzuaddieren

    Ein weiteres Beispiel: wenn man die Gesamtsumme der im Bundeshaushalt bereitgestellten Summe für H4
    nur linear auf die Anzahl der H4 Empfänger umrechnet, ergibt sich pro Kopf € 4.500, – die rein theoretisch direkt ausgezahlt werden könnten. Der Rest dürfte in der Schlammschicht versickern.

    Aber was das eigentliche Thema angeht:
    Ja, es ist in der Tat so, dass es immer mehr Rentner in Deutschland gibt, die versorgt werden müssen und auch sollen.
    Allerdings ist in Anbetracht der Gesamtauflistung von völlig unnötigen selbstauferlegten Kosten Deutschland
    die reale „Bedrohungslage“ eines finanziellen Kollapses durch die einheimischen Rentner meiner Meinung eher als gering einzustufen, wenn man zusammenaddiert, welche wirklich greifbaren Ausgaben vorhanden sind:

    – Sozial- Integrations- und Migrationsindustrie
    – Transferunion innerhalb der EU
    – Länderfinanzausgleich, der u.a. Länder wie Bremen und Berlin (demnächst wohl auch BaWü und NRW) beständig am Tropf hängen lassen wird – das Geld muss erwirtschaftet werden
    – von Transferleistungen auf Dauer abhängiges Prekariat (egal ob selber durch desolate Bildungspolitik herausgezüchtet oder durch Asyl- und Zuwanderungspolitik ins Land geholt, das sich auch freudig weitervermehrt)

  24. #20 Lepanto (21. Jan 2012 23:01)

    Demographie ist für 20-30 Jahre in die Zukunft gut prognostizierbar, weil man weißt, viele schon geboren wurden.

    Hier ein Einwand: Existentielle Kriege, dazu moderne Kriege, zukünftige Kriege, also vermutlich Kriege mit islamischen Staaten unter Kernwaffeneinsatz, um schwelende Konflike mal für einige Zeit zu klären (und man sollte nie glauben, die viertelherzigen Aktionen im Irak, in Afg. oder gegen somalische Piraten spiegeln westliche Fähigkeiten) können das ruckzuck über den Haufen schmeißen. Zukunft ist niemals linear. Auch Demographie nicht. Man weiß, wieviele geboren wurden – aber man weiß nicht, wieviele einmal sterben werden. Und das werden in den unzivilisierten Staaten mehr sein als im Westen, weil dort nunmal das Kanonenfutter lebt – und solche Gesellschaften ihre Massenverluste ohne zu zögern aus der demographischen Portokasse zahlen.

    Ein grundlegender Zivilisatioszusammenbruch, sollte der Westen vom Islam/3. Welt überrannt werden und ein 3. Welt-Loch werden, würde übrigens ebenso einen weltweites Massensterben auslösen – keiner mehr da, da Nahrung produziert und liefert.

    Ansonsten Zustimmung.

  25. „völlig unnötigen selbstauferlegten Kosten“…genau so sieht das aus. Wenn Deutschland eine Person waere, wuerde die sich die asozialsten Freund kaufen und sich zur Kroenung des Tages jeden abend die Pulsadern anritzen.

  26. Am allerwenigsten bekommt einer Gesellschaft Wohlstand und Vollversorgung wie sie im heutigen Sozialstaat verwirklicht sind.

    Damit gehen Moral, Respekt, Selbstbehautpungswillen den Bach runter, wie wir es mit ansehen muessen, anlaesslich der stetig fortschreitenden Islamisierung, die von vielen Deutschen Weicheiern unterstuetzt wird.

    Parteien, Medien, Regierungen „Gutmenschengruppen“ legen den Roten Teppich aus fuer ihrer eigenen Untergang.

    Leider aendert sich nichts, so lange keine starke, funktionierende, medienwirksame konservative Oppositionspartei existiert, die Dinge beim Namen nennt, im Bundestag vertreten ist und Deutsche Interessen vertritt.

    Die Unionsparteien und FDP unterscheiden sich in keinem Deut von den Zerstoerern von Gruen bis Rot mehr.

  27. „Wo die Erkenntnis beginnt, endet der Glaube“, dieser kluge Satz von Ulul Beg, Herrscher von Samarkand, Enkel von Timur, sagt eigentlich alles!
    (Er wurde übrigen 1449 von Fundamentalisten, darunter seinem eigenen Sohn-ermordet. Dieser wurde nur 1 Jahr später ebenfall getötet!)
    Im Islam – darf es keine Erkenntnis geben. Blinder Glaube ist die Lebensmaxime. Kritik oder Zweifel – streng verboten.
    Wer wundert sich da über ihre Rückständigkeit. Die einzigen Erfolge stammten aus Raub, der Beute, Landeroberung, und jetzt den Ölfunden.
    1 (ein) einziger wissenschaft. Nobelpreisträger (A. Zewail, Ägypten. 1999/Chemie). Dieser hat jedoch in Penn & Berkeley studiert. Denn dem Islam ist es in 1400 Jahren nicht gelungen, eine namhafte Universität zu schaffen.
    Bernard Lewis, arab. Herkunft, ehem. Professor an der Princeton Univ, und Autor vieler Bücher in einem „Weltwoche-Interview“
    „Es gibt in der arab. Welt mehr als 250 Universitäten, und fast jede bildet Ingenieure aus – das sind 10.000de jedes Jahr.
    Aber immer, wenn arab. Regierungen etwas technisch besonders Kompliziertes planen, müssen sie jemand aus dem Ausland einfliegen, weil es in der arab. Welt ocffenbar keine Ingenieurbüros gibt, die so was können!
    Schlimmer noch, jetzt kommen sogar Experten aus Korea, einem Land, das vor 50 Jahren weit hinter der islam. Welt lag. Heute sind die Koreaner vorne, und das schmerzt besonders die Muslime und beunruhigt sie!
    Aber auch bei den in Europa eingewanderten Muslimen – findet niemals eine Integration statt, aus psychologischen und strukturellen Gründen:
    Mangel an Bildung
    fehlender Wille zur Spracherlernung
    hohe Kosten für den Staat – durch KommunaL&Sozialkosten – allein der muslim. Immigranten
    Jugendkriminalität
    kulturelle Absonderung
    arachische Lebensform
    Statt der Loslösung ihrer kulturellen, integrativcen Defizite – eine Verfestigung derselben.
    Da keine Änderung ihrer fatalen Lebenseinstellung zu erkennen ist – werden sie immer am unteren Rand jeglicher Gesellschaft bleiben.
    Diese Realität wird durch einen irrealen Überlegenheitskomplex – kompensiert!

  28. Sigmund Freud definiert die westliche Zivilisation als das Ergebnis sublimierter Sexualenergie! Diese Defintion macht Sinn und bdarf gar keiner weiteren Erörterung!

    Dazu,
    das Gale Dictionary of Psychoanalysis:
    Sublimation is a process that diverts the flow of instinctual energy from its immediate sexual aim and subordinates it to cultural endeavors.

    Das es so ist, sehen wir ja inzwischen, auch, in Europa überall. Die, „amüsieren“ sich und wir, arbeiten!

  29. Korrigiert

    Sigmund Freud definiert die westliche Zivilisation als das Ergebnis sublimierter Sexualenergie! Diese Defintion macht Sinn und bedarf keiner weiteren Erörterung!

    Dazu,
    das Gale Dictionary of Psychoanalysis:
    Sublimation is a process that diverts the flow of instinctual energy from its immediate sexual aim and subordinates it to cultural endeavors.

    Dass das es so ist, sehen wir ja inzwischen, auch in Europa, überall. Die, “amüsieren” sich und wir, arbeiten!

  30. Nicht Intelligenz war der Grund für den so genannten Erfolg des Westens, es war Skrupellosigkeit. Die Ausbeutung anderer Völker und ihrer Bodenschätze durch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel. Dann kam der Kapitalismus, dessen Erfolg vor allem durch die Nazis vorangetrieben wurde. Die Nutzung von Zwangsarbeitern und die Zerstörung im Krieg und der damit verbundene Wiederaufbau legten das Fundament für den Erfolg der Industrie des Westens nach der Wirtschaftskrise. Weiter aufgebaut wurde dieser Erfolg auf der Ausbeutung von Menschen in nicht-kapitalistischen Ländern. Kommunistische, sozialistische und andere Diktaturen ermöglichten es der westlichen Industrie billig Waren herzustellen, weil die Arbeiter in diesen Systemen keinerlei Menschenrechte haben. Sie machten Geschäfte mit diesen Regimen und stärkten sie damit. Nun sind diese Regime auf die Idee gekommen, selbst als Kapitalisten auf dem Weltmarkt mitzumischen. So sind sie zu einer überlegenden Konkurrenz geworden, die dem Westen den Wind aus den Segeln nimmt. Aber anstatt sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen, lasst ihr euch lieber von den neo-liberalen Kräften ein neues Feindbild vorsetzen, das euch von den wahren Problemen ablenken soll.

    Anmerkung PI-Moderation: Wir bitten alle „PI-ler“ erst in die Tastatur zu beissen… 😉

  31. Der Westen ist in keiner Weise allen anderen Zivilisationen überlegen. Inder, Chinesen, Japaner, Afrikaner haben großartige wissenschaftliche und kulturelle Leistungen hervorgebracht. Nur die Mohammedaner haben niemals irgendetwas zustande gebracht. Geistig minderbemittelt wie sie nun einmal sind, kriegen sie nichts auf die Reihe. Und das nehmen sie uns übel, denn schuld sind immer die, die ihnen überlegen sind. Viel Spass beim Beleidigt sein. Das ist mittlerweile Volkssport bei den Hohlköpfen.

  32. Wettbewerb, Wissenschaft, Eigentum, Medizin, Konsum, Arbeit – diese sechs erklären nach Ferguson den Erfolg.

    Und genau mit diesen sechs Punkten ist der Untergang gleichzeitig am besten beschrieben!!! Wie sieht es denn mit diesen edlen Geister realistisch aus?

    Wettbewerb:
    Kann ein Wirt in seiner privaten (nicht-öffentlichen) Kneipe frei entscheiden ob Rauchen oder nicht? Kann ich frei jede politische Meinung mir auch Vorort hautnah anschauen, ohne direkt in Verdacht des Konsumenten zu kommen? Wettbewerb der besten Argumente oder Gnade der MSM?

    Wissenschaft:
    Wer verteilt die Fördergelder und frei nach Ideologie? Großzügig bezahlt und unterstützt werden doch nur noch Stichwort-„Wissenschaften“ und zwar im korrekten Vorgabengewand: Gender, Multi-Kulti, Anti-Atom, Homo, Pro-Islam, Frauenförderung, Quotenbeweisung, CO2-Menschen-Klima, Nazi, Nazi, Nazi…

    Eigentum:
    Warum ist es denn verpönt zu sagen „Europa den Europäern“ oder gar „Deutschland den Deutschen“? Wer keine Grenzen zieht, kann auch nichts besitzen, was es zu verteidigen vorgibt! Es geht aber auch ne Nummer kleiner; Warum ist denn der Begriff „Besitzstandswahrer“, egal für welche Seite, zu einer negativen polemische Personenbezeichnung geworden?

    Medizin:
    Die Pharmaindustrie und die Mediziner sind bestimmt gute Handwerker, aber auch mit Sicherheit miserable Seelenklempner! Doch Sie maßen es sich permanent an. Aber in Europa bleibt besonders die Frage, ob die „Medizin“ mittlerweile nicht mehr tötet, als vor dem Tod rettet, wir sollten die massenhaften Abtreibungstötungen dabei einbeziehen!

    Konsum:
    Was wird denn alles konsumiert? Meinungen vorwiegend! Da wird selbst ne Handtasche vom Zweckinstrument zur ideologischen Item erhoben und das Recht oder besser die Pflicht auf Sex zum Ersatz auf gesellschaftlicher Teilhabe instrumentalisiert, bis in den Kindergarten hinein!

    Arbeit:
    Niemand muss arbeiten und niemand muss diesen ernähren! Wer aber arbeitet, hat zu verdienen und wer nicht, eben nicht! Die ganzen Sozialsysteme waren ja ursprünglich nie als ein Arbeitsersatzsystem gedacht, sondern als Notfallsysteme oder Katastrophensysteme!

    —-
    Und zu jedem einzelnen Punkt könnte ich noch wesentlich mehr anmerken!

  33. #37 Jan Nolte (22. Jan 2012 00:47)
    Nicht Intelligenz war der Grund für den so genannten Erfolg des Westens, es war Skrupellosigkeit. Die Ausbeutung anderer Völker und ihrer Bodenschätze durch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel. Dann kam der Kapitalismus, dessen Erfolg vor allem durch die Nazis vorangetrieben wurde.

    Darüber lässt sich ewig diskutieren und man kommt zu einem Ergebnis wie bei der Diskussion um die berühmte Henne und dem Ei.

    Die Ausbeutung anderer Völker und ihrer Bodenschätze durch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel ist so alt wie die Menschheit selber, das hat wenig mit dem Erstarken Europas oder
    der Skrupellosigkeit der Europäer zu tun.
    Diese Dinge betrieben ausnahmslos sämtliche Hochkulturen schon seit Jahrtausenden.
    Der unaufhaltsame Aufstieg Europas begann mit den technischen Fortschritt, der nach dem Ende des dreissigjährigen Krieges einsetzte.
    Warum man in anderen Ländern der Welt mit dieser diesem rasanten technischen Fortschritt und den immer neuen Erfindungen nicht Schritt halten konnte, kann nur spekuliert werden.
    In Europa mag es daran gelegen haben, dass mit dem Ende des dreissigjährigen Krieges die Allmacht der katholischen Kirche gebrochen war und sich dadurch eine gewisse Freiheit im Geiste der Menschen ausbreiten konnte, während sich eine damals junge Religion ausbreitete, die das Denken der Menschen rückwärts gewandt einschränkte.

    Die Produktion zu Dumpingpreisen in den Ostblockländern während des kalten Krieges spielte am Gesamtvolumen der damals produzierten Gütern gemessen, eine absolut zu vernachlässigende Rolle.
    So musste zB die Sowjetunion jährlich ein Volumen von Megatonnen Getreide importieren, trotzdem die Ukraine in der Lage gewesen wäre, den Bedarf zwei- bis dreifach abzudecken.
    Das kommunistische System war schlichtweg nicht in der Lage, ein den Bedarf an Getreide zu decken.

  34. Wenn wir nicht aufpassen, wird es in weniger als 50 Jahre heißen „Warum war der Westen erfolgreich“!! Und das hängt nicht nur mit der Demographie zusammen, die aber natürlich auch eine Rolle spielt…es gibt immerhin 1 Milliarde Chinesen und Inder, wenn China wirklich seine Massen mit hochmodernen ABC Waffen ausrüstet, kann es praktisch machen, was es will und sich nehmen, was es braucht – keiner kann so eine Supermacht dann in die Schranken weisen. Westliche Werte und Moral hat diese macht ja jetzt schon abgelehnt – also was soll sie stoppen? Und wer? Kleine schwache europäische Staaten – 60 Millionen gegen 1 Milliarde? Wahrscheinlich hätte das nicht mal der alte Willy II geglaubt, der ja die dt. Kräfte schon Anfang des letzten Jahrhunderts maßlos überschätzte – heute bemerke ich ähnliche Tendenzen, darum bin ich besorgt, wenn ich an die Zukunft denke. Ein zersplittertes Europa überlebt keinen asiatisch-europäischen Krieg, auch keinen Wirtschaftskrieg, dass es Chinas Fernziel ist, uns erst abhängig zu machen und dann zu „erwürgen“ ist eigentlich kein Geheimnis, jedenfalls nicht in China – da wird über diese Strategie recht offen diskutiert, wobei man uns in China schon nicht mehr ernst nimmt, dort sind der große „Gegner“ die USA, an dessen Schachmatt man gerade lautlos arbeitet – wir sind dann die nächsten auf der Liste.

    Da ist, damit verwandt, zweitens die Wissenschaft, die sich seit dem ausgehenden Mittelalter nach und nach aus allen Fesseln ideologisch-politischer Bevormundung emanzipiert.

    Na ja, das ist nur ein Teil der Wahrheit – viel prägender war die Emanzipation von kirchlicher Bevormundung – die Kirche hat gerade im Mittelalter verheerend auf die Entwicklung Europas gewirkt und antik Erkenntnisse oder Erkenntnisse aus anderen Kulturkreisen verbannt, ja sogar das eigenständige Denken war eine Sünde und konnte zum Tode führen. Mit dem Machtverlust der Kirchen begann wortwörtlich Europas Renaissance und schließlich Vorherrschaft in Medizin und Technik, in Kultur und Wissenschaft. Spanien ist so ein Beispiel, weil dort die christliche auf kleinem Raum mit der jüdischen und muslimischen Zivilisation in Berührung kam – und da sah die christlich/westliche >Zivilisation nicht gerade gut aus und war deutlich rückständiger…ich hätte mich im Mittelalter niemals von einem christlichen Arzt behandeln lassen – deren Behandlung führte meist sicher zum Tod, weil die Kirche eben eine Forschung und Weiterentwicklung verbot! Oder man denke nur an den Fall Gallileo- ohne Aufklärung würde die Kirche heute noch behaupten, die Erde sei eine Scheibe und das Zentrum des Universums…schlimm, dass sie heute als moralische Instanz gilt, bei der Vergangenheit.

  35. Weiß einer näheres?

    Sogar Polizeihubschrauber im Einsatz – 21.01.2012 – 0 Kommentare
    Tumulte im Jugendwohnheim
    Von Sven Marquart
    Landkreis Verden (mar). Tumultartige Szenen haben sich in einer Betreuungseinrichtung für straffällig gewordene Jugendliche im Landkreis Verden abgespielt und am Donnerstagabend zwischen 19 und 21.30 Uhr ein stattliches Polizeiaufgebot in Atem gehalten.

    http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Verden/520584/Tumulte-im-Jugendwohnheim.html

  36. Ist der Westen wirklich erfolgreicher als andere Erdteile? Ich glaube er ist es noch.

    Es stimmt schon, dass aus der Religion des Friedens noch kein einziger Nobelpreisträger hervorgegangen ist, so weit ich weiß. Gebildetere Leser werden sicherlich gleich eine lange Liste hier aufführen.

    Doch warum sollen sich die anderen Erdteile denn auch anstrengen? Können sie sich doch weiterhin mit ihrer Frieden stiftenden Religion beschäftigen und sich vermehren wie die Nagetiere. Und das ganz in Ruhe. Sie verpassen ja nichts. Denn der Westen wird sie schon durchbringen. Mit allem was das Herz begehrt.

    In einem sind sie doch wirklich klug, und dafür wird es bestimmt auch bald einen Nobelpreisträger geben, lassen sie den Westen doch für sich arbeiten, den Westen sie mit Medizin versorgen, den Westen sie mit Eigentum versorgen und den Westen arbeiten lassen damit der Westen für ihren Konsum sorgt. Ach ja, der Wettbewerb, der besteht darin, welcher nicht westliche Erdteil, lässt den Westen am besten für sich sorgen.

    Oder?

  37. @ #37 Jan Nolte (22. Jan 2012 00:47)

    Also gut, ich habe vorher in die Tastatur gebissen!

    Deswegen nur ein kurzer Kommentar: Selten so eine gequirlte S…e gelesen.

    (Bitte geeignetes einsetzen, es gibt viele Wörter die mit „S“ anfangen und mit „e“ aufhören!

  38. Bestes Beispiel für die Lüge der Demografen ist Libyen.
    20 mal so groß wie Österreich, aber nur 6 Millionen Einwohner, jetzt noch um die Kriegsopfer vermindert und es ist ein lebendiges Volk, das sich noch Geplänkel als nachrevolutionären Ausklang leisten kann.
    Garnicht sehr arbeitsam aber ölreich.
    Bald ist es wiederum dort soweit, dass sie sich jeden brauchbaren AUsländer leisten können, dank ihres kaufmännischen Geschicks, das wir Europäer ja auch nicht missen müssen.

    Sogar wenig Ausbildung ist dort vonnöten, weil sie sich Facharbeiter importieren können
    und mittels geschickter Verträge, diese auch wiederum wegschicken können, wenn sie diese nimmer brauchen. Das unterscheidet uns von diesem Wüstenvolk, dass wir geradezu krankhaft
    jeden Ungelernten lieber hier haben, als Fachleute. Das wird uns aber immer nur eingeredet, dass dies so notwendig sei, weil wir sonst aussterben würden. Dass aber geradezu das Gegenteil daraus entsteht, verschweigen diese Täuscher. Dieser unqualifizierte Zuzug, signalisiert jedem
    Autochthonen, dass für ihn kein Platz mehr in seiner Heimat ist und damit auch sein Nachwuchs unerwünscht erscheint und somit jeder Zuzügler unserer eigenen Zukunft ein Hindernis darstellt.

  39. #37 Jan Nolte (22. Jan 2012 00:47)

    L@@**+**98766())*?=8+98(&/&&$%I/P)==`!!`)&$%6()=?=?0& ?? 😯

    Alerta ! Alerta !!

    Den „Humanismus“ in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ! :mrgreen:

  40. @ #1 g.witter

    Das ist so ziemlich das Dümmste, was man hier auf PI lesen kann.

    Es gibt kaum etwas, was man so genau vorhersagen kann wie die demographische Entwicklung. Und dies nicht nur bei einem gut dokumentierten Land wie Deutschland. Die UNO sagt selbst die Weltbevölkerung seit 1950 sehr genau voraus, was man ja empirisch nachvollziehen kann.

    Es geht bei der Geburtenentwicklung nicht nur um die reine Anzahl. Es geht vor allem um den sogen. Alterquotienten. Eine Bevölkerung die hoffnungslos überaltert ist, wird immer weniger Leistung bringen, immer weniger wehrlos werden (wie wir sehen können) und wird immer mehr in seinen Werten und Sicherheiten verschwinden. Brutalere Kulturen suchen sich die schwächsten Opfer. Die Bevölkerung Europas wird bis 2050 deutschlich auf 690 Mio. Menschen verringern. Die Nachbarkontinente Afrika und Asien werden im gleichen Zeitraum um satte 1 Milliarde Menschen anschwellen – junge, aggressive Menschen. Europa ist der einzige Kontinent, der schrumpft. Und nun raten sie einmal, welche Kultur im immer wehrloser werdenen Europa stärker und stärker wird?

    Ich helfe Ihnen: es ist die Kültür, die von unseren Polit-Eliten bereits hofiert wird, weil sie mit ihrem Machtinstinkt ganz genau wissen, an wen sie sich in Kürze halten müssen.

    Ein Instinkt, der Ihnen offenbar fehlt. Und nun erzählen sie mal weiter die 68er-Märchen von Dänemark, dass wir die Welt indess retten müssen, indem wir unsere Kinder nicht mehr auf die Welt bringen.

  41. #7
    Selbst wenn es irgendwann nur noch 50 oder gar nur noch 40 Mio.
    Deutsche geben wurde , ist es noch lange kein Indiz für irgendwelchen Wohlstandsverlust.

    „Irgendwann“ ist gut. Das werden die Jungen und nicht ganz so Alten hier erleben. Nämlich innerhalb einer Generation (25-30 Jahre).
    Wie das? Ganz einfach. Geburtenrate der Deutschen 1,3 – 1,4 wo zum Erhalt 2,14 nötig wären.
    D. h. JEDE Generation 1/3 weniger.
    Jetzt 75 Millionen (Rest sind Beute“deutsche“). 2037 rd. 50 Millionen. 2062 33 Millionen.

    Dazu kommen Probleme das man schon jetzt nicht genug Mint Fächer Absolventen hat die dementsprechend studieren. Dazu kommt eine Überalterung (Schnitt z. Zt. 42, irgendwas. Dazu kommt das inochmmer mehr Rentner“anteile“ auf EINE Arbeitskraft kommen.
    Dazu der Zuzug von Superspezialisten aus dem Südosten Europas (man muss sich die Eisbergspitzen Diskussion) im Tageslügel (16 (fremde) Kinder in einer Schule kommen nicht mit da absolut keine Deutschkenntnisse.) antun.
    AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALLes kein Problem wenn Analphabeten kommen und ihre Kinder kein Stück Deutsch können. Das reiche Berlin dessen Bürgersteige mit Blattgold belegt sind, dessen Nahverkehr für Benutzer kostenfrei ist und das Pro Klasse 2 Lehrer abstellen kann weil Berlin jeden Tag 62 Milliarden Euro Gewinn hat bezahlt das alles aus der Portokasse.
    Typen wie Southcross bekommen dort ALLES MASSENWEISE veröffentlicht.
    Wer dort ab und an mit liest kennt ihn. Wenigstens bekommt er reichlich ROT. Wenigstens total verblödet sind die Berliner nicht.

    Eine verkommene und versiffte Drecksbande wie der Rest von Berlin. Was nicht dramatisch wäre wenn nicht der Rest des Landes den Müll bezahlen müsste und es unsere Hauptstadt wäre.
    Gerade für Berlin müsste es ein Zuzugsverbot geben (wie früher in der DDR?).
    Dazu eine verbrecherische „Rechtsprechung“ die von den Abbruchfachkräften verlangt nur rd. 150 – 200 € im Monat zu machen“ um das Gewerbe als ernsthaft anzusehen.
    Der Rest von 1000 – 2000 Euro (je nach Kinderanzahl und Wohnungsgröße kommt vom Nazideutschen.
    Der züchtet diese Zustände im wahrsten Sinne des Wortes heran.
    Der analphabetische Zigeuner aus Ru. kann mehr Kohle zum Leben haben als ein (guter meint fachlich) deutscher Facharbeiter. Er muss nur seine Frau dazu bringen immer schön schwanger zu werden. Da die fast so „fleißig“ wie die ultraorthodoxen Juden in Israel sind wird es ein schnell wachsendes Problem.
    Ab 2014 wirds richtig lustig.
    Natürlich wird es jede Menge Arbeitsverhältnisse (für ein paar Monate) geben. Danach wird für den Rest des Lebens mitsamt den 3-7 Kinderchen abgehartzt.

    Dafür kann ich nur Nazi Vokabular nutze: Volksverräter die Menschen die dies zulassen und fördern. Ob Richter, Staatsanwälte und Politiker.
    In der „schwarzen“ Ecke (CDU) nicht besser Filzokratie mit Bankenskandal der Berlin einige Milliarden neue Schulden „beschert“ hat. ***gelöscht***

  42. #1 g.witter (21. Jan 2012 21:44)

    Und davon mal abgesehen, was spräche dagegen, wenn Deutschland statt 82 Mio. nur 60 Einwohner hätte? Nichts. Mehr Platz!

    Aus welchem Feld der Träume sind Sie kürzlich entkommen? Ihr wunschdenken in allen Ehren aber die Realität sieht doch etwas anders aus. Was glauben Sie womit die Lücke die durch die Zurückdrängung der deutschen Bevölkerung ensteht gefüllt wird? Ein Tipp, es sind zwas „Fachkräfte“, aber nicht solche, die normale Menschen jetzt vermuten würden.

    Die Dänen leiden auch nicht darunter……nur die Bundesregierung, sie benötigt Einnahmen…..die sie jedoch nur mit mehr qualifizierter Zuwanderung generieren könnte statt mit quantitativer!

    Wenn sie auch nur im entferntesten erahnen könnten, wodrunter die Dänen zur Zeit leiden. Sie lesen hier noch nicht lange mit, oder? Früher hätte man sie jetzt mit Verlinkungen gesteinigt. Es wundert mich schon, dass das so unkommentiert stehen bleibt.

  43. Es ist letzten Endes die Freiheit.

    Je freier eine Gesellschaft, desto besser geht es dem einzelnen. Je unterdrückter, desto schlechter geht es dem einzelnen.

  44. „Nur dass wir deswegen auch in einigen Jahren vom Islam geknechtet werden…darueber mache ich mir die groessten Sorgen. In Kindergaerten sind wir ja bereits zahlenmaessig unterlegen, und wenn ich in Rente gehe ist es zappenduster in Deutschland.
    Hoffentlich wird das Ruder bald rumgerissen.“

    Man muß echt froh sein, wenn man schon 72 ist!

  45. #48 incorrect robot

    Es ist letzten Endes die Freiheit.

    Je freier eine Gesellschaft, desto besser geht es dem einzelnen.

    Schön wär’s, wenn es so einfach wäre.
    Wenn ich die Freiheit habe, jedem den Schädel zu spalten, dann geht es jedem einzelnen sicher nicht besser.

    Nein, hier fehlen noch Menschenrechte. Dann kommt noch ein wichtiger Aspekt hinzu: dass der einzelne sich selbst aufgibt und für den anderen sein Leben hingibt. Und wer es kann: den anderen mehr zu lieben als sich selbst. Das nennt man Nächstenliebe. Wie dies gemeint ist, hat uns Christus gezeigt.

    Das begreift man heute im Partyland Europa überhaupt nicht mehr. Denn das widerspricht der coolen Partymaus von heute in einem Verständnis von „Freiheit“, wie man es ihr durch die Massenmedien eingetrichtert hat. Sie kennt es gar nicht mehr anders, daher hält sie diesen Freiheitsbegriff für wahr.

    All dies muss man heute, nach den 1968er Jahren offenbar dem ach so modernen und ach so gescheiten Mitteleuropäer erst einmal wieder erzählen.

  46. Als die spanischen und portugiesischen
    Entdecker unterwegs waren, die Welt für ihre Länder und Herrscher zu „erschließen“, gab es den chinesischen Admiral Zheng He, der mit zehnmal größeren Schiffen unterwegs war, um zu entdecken.
    Aber der chinesische Kaiser verbot weitere Fahrten und damit war China aus dem Rennen.

    Es hätte bei anderer Entscheidung des „Sohnes des Himmels“ ganz anders ausgehen können für Europa!
    Guckst du hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zheng_He

  47. schmibrn (09:15):
    >>Das begreift man heute im Partyland Europa überhaupt nicht mehr. Denn das widerspricht der coolen Partymaus …<<

    Man mag vieles erkennen und aufzählen, worin die geistliche Grundlage für den unerhörten Aufstieg des Westens lag und liegt und was daran abstirbt. Allerdings ist das Alles dann erst die Basis; das Fundament; auf denen etwas aufgebaut werden kann. Dazu wiederum bedarf es aber etwas, was einer gewissen Party-Generation à la Piratenpartei weitestgehend abgeht und sich in drei Worten zusammenfassen lässt:

    Disziplin, Fleiß und Leistungsbereitschaft

  48. in der tat eine interessante diskussion. der sog. westen wird diese fähigkeiten schon in kürze brauchen. unsere wehwehchen wie beispielsweise übergewicht, überalterung der ges., massenverblödung durch medien und unterhaltungsindustrie sind schnell heilbar wenn diese gesellschaft und ihre grundordnung ernsthaft in frage gestellt und angegriffen wird. eine kurzrecherche bei wiki zeigt die verschiebung der int. kräfteverhältnisse. in ägypten beispielsweise hat sich in den letzten 60 jahren die bevölkerung von ca. 20 auf 80 mio. vervierfacht. diese 80 mio leben zu 3/4 von nahrungsmittelimporten. eigentlich könnten also mit den eigenen ressourcen nur die 20 mio wie 1950 am leben bleiben. in den meisten nordafrikanischen ländern sieht es ganz ähnlich aus. die palästinenser in ihrer dauer-opferrolle seit 1948 sind übrigens mit abstand die demographisch erfolgreichsten. nun fragt man sich, wie sowas überhaupt möglich ist. ich vermute, dass das etwas mit dem ölgeschäft im nahen osten zu tun hat. wir, der westen haben mit unseren industrien und dem konsum von treibstoffen und erdölprodukten eine in archaischen denk- und verhaltensmustern (30% analphabeten/islam) steckengebliebene weitestgehend beschäftigungs- und perspektivlose armee von vielen mio jungen männern erschaffen. diese müssten eigentlich in die zukunft blicken und sich unsere lebensweise/technologie zu eigen machen, um nach dem ende des öls weiterleben zu können. sie müssten auch ein offenes verhältnis zu den israelis anstreben, um deren fähigkeiten zur kultivierung und nahrungsgewinnung in wüstenregionen zu erlernen. vor allem aber müssten sie eine strenge familienpolitik wie etwa die chinesen in den vergangenen jahrzehnten durchsetzen, um ihre zahl zu begrenzen und ein friedliches nebeneinander der kulturen langfristig zu sichern. nun fragt man sich, wie real solche entwicklungen absehbar sind. die antwort ist ziemlich negativ. ausgerechnet die einführung der demokratie zur volksbefragung ergibt in den vormals postkolonialen/postsozialistischen ländern ein für uns erschütterndes ergebnis. die leute wählen nicht den fortschritt und die freiheit, sondern das, was sie halt kennen – den fundamentalistischen islam. ob das bei der lösung ihrer existenziellen probleme hilfreich ist? wenn eine population in dem maße angewachsen ist, dass die vorhandenen knapper werdenden ressourcen weiteres wachstum verhindern dann begibt sie sich auf wanderschaft. das ist bei insekten so (heuschrecken) und erst recht beim menschen (völkerwanderung). der sog. westen muss sich in den nächsten jahren also neu orientieren und den schwerpunkt weg von der wohlstands- und wohlfahrtsgesellschaft hin zu verteidigung, abschottung und autarkie bei geringen eigenen rohstoffpotentialen verlagern. aber das hat er eigentlich immer schon ganz gut vermocht. also kein grund zur panik.

  49. Alberich (09:44):
    >>Es hätte bei anderer Entscheidung des “Sohnes des Himmels” ganz anders ausgehen können für Europa!<<

    Hätte, könnte, würde, sollte, …
    .
    Tatsächlich war China über Jahrtausende ein in sich ruhender Koloss – weitestgehend bewegungsunfähig, statisch und in sich verschlossen. Verglichen mit dem quirligen Abendland eine Bude von Langeweilern und Sesselpupern.

  50. #54 Graue Eminenz

    Disziplin, Fleiß und Leistungsbereitschaft

    Bin da wieder einmal ganz bei Ihnen. Lassen Sie mich noch „Opferbereitschaft“ hinzufügen.
    Ich gebe ich auf für denjenigen, der Schwächer ist. Aber diese Leidensfähigkeit ist ja selbst an dem Punkt heute schon vorbei, wo es darum geht, sich für seine eigenen Kinder zurücknehmen zu müssen.

    Anders ausgedrückt gäbe es noch die sieben Tugenden:

    Liebe, Glaube, Hoffnung, Mäßigung, Gerechtigkeit, Geduld und Tapferkeit (gaaaanz schrecklich!).

    Aber das sind Dinge, die ja aus dem ach so dunklen Mittelalter stammen…

  51. #38 epistemology (22. Jan 2012 00:52)

    Nur die Mohammedaner haben niemals irgendetwas zustande gebracht. Geistig minderbemittelt wie sie nun einmal sind, kriegen sie nichts auf die Reihe. Und das nehmen sie uns übel, denn schuld sind immer die, die ihnen überlegen sind.
    ———————————————-
    Dieser „Mechanismus“ funktioniert auch in Europa hervorragend, wie man an den ausfallenden Nazi-Beschimpfungen der durch und durch verkommenen Griechen gegen uns, erkennen kann. Sobald wir nicht mehr bereit sind, deren schon als obszön zu bezeichnenden Benefiz‘ und ihre Dauerparty zu finanzieren, werden wir mit geschlossenem Visier angefeindet, beleidigt und als Nazis verunglimpft.

    Und in Italien fängt es auch schon an, gegen uns zu gären!

    In jeder Gruppe gibt es Gewinner und Verlierer – sonst hätten wir diese abscheulich-sozialistischen Possen der PIGS nicht so lange stillschweigend mitfinanziert!

  52. Da sind Korrekturen nötig!
    Jan Nolte: Sorry, aber in Ausbeutung, sind die Muslime, und viele Primitivkulturen allen anderen überlegen.
    Offensichtlich haben sie keine Ahnung, dass heute noch die Sklaverei in den Golfstaaten, und einigen afrik. Staaten existiert.
    Den asiatischen, meist weiblichen, Gastarbeiterinnen wird sofort der Pass bei Ankunft weggenommen. sie werden ausgenützt, auch sexuell missbraucht, und sollte sich eine beklagen, wird sie eingesperrt, oder ohne Lohn abgeschoben, während einem muslim. Arbeitgeber – niemals etwas passiert.
    Und in Dubai konnte jeder sehen der wollte, dass die männl. Gastarbeiter, in primitiven Containersiedl. wohnen müssen, mit Stacheldraht umsäumt, und für 500 $ im Monat schuften dürften.
    Ich sehe die Dinge wie sie sind, und bin völlig beunflussbar. Weil ich eine Entwicklung gut voraussehen kann, habe ich Europa schon als islamdevastiert als Zukunftsmodell eingeschätzt. Da ich zwei Staatsbürgerschaften besitze, kann ich in jedes anglo-amerik. Land auswandern.
    Zu meinem grössten Entsetzen hat sich der Islam auch dort eingenistet. Trotzdem habe ich die Hoffnung. dass die Anti-Islamwelle – nur von den USA kommen kann.
    But – we shall see!
    ad epistemology:
    Sie sind ein Witzbold, wollen sie uns auf den Arm nehmen?……auch Afrika hat grossartige Wissenschaftler?!
    Das glauben sie wirklich, wo in keinem der 53 afrik. Staaten demokratieähnliche Zustände herrschen, und nirgends eine Univ. von Weltruf steht. Da ich 5 Jahre in Afrika lebte, könnte ich mit einer ganz anderen Betrachtung aufwarten.
    Fakt ist, dass aus Bewohnern einer primitiven Kralkultur in Afrika, nach ihrer Sklavenverschickung (die ich unmenschlich finde), nur die Schwarzafrikaner, die sich 2oo Jahre in einem demokrat. Umfeld, die letzten Jahre „entwickeln-evolutionieren“ konnten, heute, Wissenschaftler, Gouverneure, Neurochirurgen, etc. (Obama ist ein Sonderfall, der längere Beschreibung bräuchte, er ist ja Halbkenianer – der ja das Redetalent der Muslime besitzt)
    Selbstverständlich gibt und gab es immer Hochkulturen, wie die ägypt. die chines. & japan. Indische, und präcolumbianische.
    Aber das – was unser heutiges Leben besonders bestimmt – die Technik – ist ausschliesslich –
    westl. /amerik-europ.!

  53. #50 incorrect robot (22. Jan 2012 08:24)

    Es ist letzten Endes die Freiheit.
    Je freier eine Gesellschaft, desto besser geht es dem einzelnen. Je unterdrückter, desto schlechter geht es dem einzelnen.

    Die > 70 % islamischen Wähler in Ägypten haben ihre Vertreter deshalb gewählt, weil sie nicht wie wir im Westen leben wollen.

    Sollen sie doch! Laßt sie und die anderen islamischen Staaten gewähren, ohne westliche Einflußnahme!

    Aber wir sollten islamischen Staaten auch nichts verschenken. Kein Geld für nichts!

    Sofern sie Öl besitzen verschenken sie uns dieses auch nicht sondern verkaufen es uns.
    Geld gegen Ware und umgekehrt!
    Deshalb müssen die Islamisten noch lange nicht so sein wie wir!

    Radikale und nicht integrierbare Islamisten in unseren Ländern sollten wegen der von ihnen ausgehenden Terrorgefahr intensiv kontrolliert und möglichst sofort in ihre Länder abgeschoben werden!

    Außerdem sollte bei uns das Zuwanderungsgesetz geändert werden und der Islam als Terrororganisation in Deutschland verboten werden.
    Mit der dazugehörigen Grundgesetzänderung zur Religionsfreiheit!
    Der Islam ist nach unseren Maßstäben nämlich keine Religion sondern eine hegemoniale Terror-Sekte!

  54. #37 Jan Nolte (22. Jan 2012 00:47)

    Dann kam der Kapitalismus, dessen Erfolg vor allem durch die Nazis vorangetrieben wurde.

    Pruuuuust! ROFL!

    Einen schlagenderen Beweis dafür, wie miserabel unser Bildungssystem geworden ist, hätte man nicht abliefern können.

  55. der Westen in erfolgreicher weil er erfolgreich die anderen Völker unterdrückt und ausbeutet.
    Ohne den Westen wäre z.B. Ghana schon längst auf dem Mond gelandet und hätte Angola ein modernes Magnetschwebebahnnetz und die Türkei wäre Autoproduzent Nr.1, leider müssen sie immer wieder gegen unfaire Türkentumbeleidigungen von Hurensöhnen ankämpfen um ihre Ehre zu retten und kommen deswegen nicht dazu Fabrike fertigzustellen.

    Der Westen ist ein Nazi, so sieht es nämlich aus!!!

  56. #56 Graue Eminenz (22. Jan 2012 09:54)

    „Das Abendland „quirlig“, China aber nicht!“

    – – – – –

    Es war genau umgekehrt!
    Von 380-1789 bewegte sich im Abendland, unter der Diktatur der katholischen Kirche (feudaler Klerikalfaschismus!) gar nichts!

    http://de.wikipedia.org/wiki/4._Jahrhundert

    Die Chinesen aber, quirlig, hatten schon um 200 v. Chr. mit dem Bau der, 8851,8 km langen, „Mauer“ begonnen, mit der sie sich, seit 2200 Jahren, ungebetene, nomadisierende, erfolgreich,“Gäste“ vom Leib halten!

    http://de.wikipedia.org/wiki/4._Jahrhundert

    Und wir? Wir, haben zwar Mauern im Hirn, aber nicht – bei Gibraltar, Lampedusa, am Bosporus!

  57. Muss heissen
    ….mit der sie sich, seit 2200 Jahren, ungebetene, nomadisierende, ”Gäste”, erfolgreich, vom Leib halten!

  58. Inzwischen haben wir ja im Westen sogar nomadisierendes KAPITAL! Ganz toll!
    Das wird überall investiert überall, nur nicht – „zuhause“!

  59. Die Geschichte der vergangenen 6000 Jahre ist die Auseinandersetzung zwischen produktiven Sesshaften und unproduktiven Nomaden.
    Modern: Cowboys gegen Farmer!

  60. Ohne die Kommentare gelesen zu haben, in denen sicher einige dasselbe feststellen.

    Der Autor vergisst den wichtigsten Punkt:

    Die Abwesenheit des Islam.

  61. #40 Das_Sanfte_Lamm (22. Jan 2012 01:58)
    Diese Dinge betrieben ausnahmslos sämtliche Hochkulturen schon seit Jahrtausenden.

    Richtig. Und genau das machte sie so „erfolgreich“, und nicht ihre vermeintliche Intelligenz.

    #40 Das_Sanfte_Lamm (22. Jan 2012 01:58)
    Die Produktion zu Dumpingpreisen in den Ostblockländern während des kalten Krieges spielte am Gesamtvolumen der damals produzierten Gütern gemessen, eine absolut zu vernachlässigende Rolle.

    Damals? Noch heute produziert man munter in Diktaturen wie China. Und auch das Öl ist nur so billig zu haben, weil die meisten Länder im Nahen Osten Diktaturen sind, die vom Westen gestützt werden.

    #44 Don Quichote (22. Jan 2012 05:14)
    Deswegen nur ein kurzer Kommentar: Selten so eine gequirlte S…e gelesen.

    Tja, die Wahrheit besteht leider sehr oft daraus. Da ist so eine romantisierte Version einer Hochkultur natürlich angenehmer 🙂
    Einerseits die Greultaten der europäischen Hochkultur runterspielen, aber andererseits Ängste schüren vor ähnlichen Greultaten durch den Islam.

    #60 Stefan Cel Mare (22. Jan 2012 11:24)
    Einen schlagenderen Beweis dafür, wie miserabel unser Bildungssystem geworden ist, hätte man nicht abliefern können.

    Ich würde eher sagen, diese hasserfüllten Halbwahrheiten, die viele PI-ler hier vertreten, sind ein Beweis dafür wie miserabel das Bildungssystem ist.

  62. 48 Zack1 (22. Jan 2012 06:36)
    Dazu kommen Probleme das man schon jetzt nicht genug Mint Fächer Absolventen hat die dementsprechend studieren. Dazu kommt eine Überalterung (Schnitt z. Zt. 42, irgendwas. Dazu kommt das inochmmer mehr Rentner”anteile” auf EINE Arbeitskraft kommen.
    Dazu der Zuzug von Superspezialisten aus dem Südosten Europas (man muss sich die Eisbergspitzen Diskussion) im Tageslügel (16 (fremde) Kinder in einer Schule kommen nicht mit da absolut keine Deutschkenntnisse.) antun.

    Im Prinzip deckt sich das mit meiner Meinung.
    Das Problem der Überalterung und Geburtenrückgang wird medial wohl wesentlich mehr dramatisiert, als es tatsächlich sein mag.
    Dramatischer ist in meinen Augen, dass mit den wenigen eigenen humanen Ressourcen derart sträflich umgegangen wird, indem man die Bildung derart verkommen lässt und sich dadurch ein ungebildetes Prekariat heranzüchtet, was ein krasser Widersprich zu den zahllosen unbesetzten Lehrstellen darstellt.
    Da ich gelegentlich Bewerberschreiben zu lesen bekomme, kann ich nur noch einmal wiederholen: die Schulabgänger sind schlicht weg zu blöd. Zu blöd auf Grund der völlig verkommenen Bildungspolitik.
    Es ist schlichtweg unmöglich, dass ein 16jährigen Schulabgänger keine Prozentrechnung beherrscht und nicht in der Lage ist, Quadrat- und Wurzelberechnung durchzuführen.
    In der Tat würde die Zuwanderung von integrations- und leistungswilligen Menschen, vor allem jungen Familien die Demographie problemlos kompensieren.
    Über das, was stattdessen an humanen Ressourcen nach Deutschland kommt, oder besser angesaugt werden, muss man hier mit Sicherheit nicht weiter diskutieren.

  63. #62 Direkte Demokratie

    #56 Graue Eminenz (22. Jan 2012 09:54)

    “Das Abendland “quirlig”, China aber nicht!”

    – – – – –

    Es war genau umgekehrt!
    Von 380-1789 bewegte sich im Abendland, unter der Diktatur der katholischen Kirche (feudaler Klerikalfaschismus!) gar nichts!

    So ein Blödsinn!
    Europa hat sich gerade aus dem „dunklen Mittelalter“ wie es die 68er-Schwätzer heute bezeichnen entwickelt.
    Während die Chinesen mit Schwarzpulver noch kleine Feuerwerke gebastelt haben, hat sich die Europäische Kultur mit ihren Wissenshunger daran gemacht, das Schwarzpulver für die Waffenentwicklung weiterzuentwickeln (ja is ‚ wieder nix für den Mitteleuropäischen Pazifisten). Diese geplante, experimentelle Vorgehensweise, das wissenschaftliche Arbeiten und die Beweiführung durch Selbstkritik und Gegenbeweis sowie der Arbeit an der Wahrheit kommen aus der bösen katholischen Kirche. Das alles kommt aus der Gründungszeit der Klöster, die genau zu dem von Ihnen Zeitpunkt (oder besser herauskopierten Wikipediaeintrag) aus einem tiefen und frommen Glauben heraus entstanden, als Europa mehrmals in dieser Epoche vor dem Abgrund stand.

    Das steht natürlich nicht in dem vielgeschätzten Wikipediaeintrag.

  64. Direkte Demokratie (12:31):
    >>Von 380-1789 bewegte sich im Abendland (…) gar nichts!<<

    Soll das jetzt ein Witz sein?
    .
    Augustinus, Boethius, Abaelard, Bacon, von Aquin, Petrarca, von Rotterdam, Machiavelli, Grotius, Descartes, Leibnitz, Locke, Voltaire, Kant, …
    Alles Nix????
    .
    Von der Vogelweide, von Soest, Dante, Michelangelo, Dürer, Shakespeare, Bach, Goethe, …
    Alles Nix????
    .
    Klosterbibliotheken, Universitäten, Renaissance, Buchdruck, Aufklärung, US-Verfassung, …
    Alles Nix????
    _________________

    In welchem Dämmerzustand leben Sie eigentlich?

  65. Jan Nolte (13:12):
    >>… auch das Öl ist nur so billig zu haben, weil die meisten Länder im Nahen Osten Diktaturen sind, die vom Westen gestützt werden.<<

    Öl wird an den Börsen (New York, Antwerpen, London, Singapur als wichtigste) frei gehandelt. Neben dem Nahen Osten sind u.A. Russland oder Kanada bedeutende Ölförderer.

  66. #70 schmibrn (22. Jan 2012 13:18)

    #62 Direkte Demokratie

    #56 Graue Eminenz (22. Jan 2012 09:54)

    “Das Abendland “quirlig”, China aber nicht!”

    – – – – –

    Es war genau umgekehrt!
    Von 380-1789 bewegte sich im Abendland, unter der Diktatur der katholischen Kirche (feudaler Klerikalfaschismus!) gar nichts!

    So ein Blödsinn!

    – – – – –

    Mit der Geburtenkontrolle („7 Milliarden Menschen sind – 6 Milliarden zuviel!“) ist es umgekehrt. Das Abendland hat sie erfunden, „Rom“, aber, verbietet – die Verhütung!
    China, dagegen, wendet sie, seit 60 Jahren, an!
    Ohne die Ein-Kind-Politik hätten sich die Chinesen, nicht um 30% vermehrt, sondern wie die Inder, um 300! Wenn es heute keine 4 Milliarden Chinesen gibt, sondern nur 1,3 verdanken wir das Mao Tse Tung und nicht dem Papst!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ein-Kind-Politik

    Demographie? Renten? Wachstum?
    Nicht auf die Masse an Menschen kommt es an, sondern auf die Klasse!

  67. #70 schmibrn (22. Jan 2012 13:18)

    #62 Direkte Demokratie

    #56 Graue Eminenz (22. Jan 2012 09:54)

    “Das Abendland “quirlig”, China aber nicht!”

    – – – – –

    Es war genau umgekehrt!
    Von 380-1789 bewegte sich im Abendland, unter der Diktatur der katholischen Kirche (feudaler Klerikalfaschismus!) gar nichts!

    – – – – –

    So ein Blödsinn!

    – – – – –

    Mit der Geburtenkontrolle (“7 Milliarden Menschen sind – 6 Milliarden zuviel!”) ist es umgekehrt. Das Abendland hat sie erfunden, “Rom”, aber, verbietet – die Verhütung!
    China, dagegen, wendet sie, seit 60 Jahren, an!
    Ohne die Ein-Kind-Politik hätten sich die Chinesen, nicht um 30% vermehrt, sondern wie die Inder, um 300! Wenn es heute keine 4 Milliarden Chinesen gibt, sondern nur 1,3, verdanken wir das Mao Tse Tung und nicht dem Papst!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ein-Kind-Politik

    Demographie? Renten? Wachstum?
    Nicht auf die Masse an Menschen kommt es an, sondern auf die Klasse!

  68. #71 Graue Eminenz (22. Jan 2012 13:29)

    Direkte Demokratie (12:31):
    >>Von 380-1789 bewegte sich im Abendland (…) gar nichts!<<

    Soll das jetzt ein Witz sein?

    – – – – –

    Die, die Sie da aufführen, waren, wie wir heute sagen, PI – politisch nicht korrekt!
    Es sind genau die, deren Aufklärungsarbeit das Abendland, Revolten, Revolutionen – den Laizismus (die Trennung von Staat und Kirchen), die Wiederherstellung FREIHEIT verdankt!

  69. Direkte Demokratie (13:58):

    >> “Rom”, aber, verbietet – die Verhütung!
    China, dagegen, wendet sie, seit 60 Jahren, an!
    <<

    Abgesehen davon, dass die chinesische Bevölkerung trotz Allem weiter wächst, die Europas aber extrem schrumpft – ist das nun ein Beleg für die ach so tolle Quirligkeit der Chinesen über die letzten Jahrhunderte?
    .
    China ist übrigens nach jahrhunderte langer Erstarrung wieder in Bewegung gekommen durch 2 Dinge:
    1. den Kommunismus, der aus dem Abendland stammt; und nun
    2. durch die Öffnung für Marktwirtschaft (mit Manchesterkapitalismus-Ausprägung), ebenfalls nach westlichem Zuschnitt.
    .
    Chinesische Geschäftsleute tragen übrigens den abendländischen Anzug mit Krawatte; während ich im Büro nicht mit einem gelben Bademantel und Strohhut mit Glöckchen à la traditionelles China herum laufe.
    .
    Last but not least: Trotz massiver staatlicher Unterdrückung breitet sich der christliche Glaube – und speziell in seiner katholischen Form – wie ein Flächenbrand in China aus. 😉

  70. #73 Graue Eminenz (22. Jan 2012 13:34)
    Öl wird an den Börsen (New York, Antwerpen, London, Singapur als wichtigste) frei gehandelt.

    Das Geld, das damit verdient wird, geht in die Taschen der Diktatoren und stärkt ihre Macht.

  71. #77 Graue Eminenz (22. Jan 2012 14:14)

    Last but not least: Trotz massiver staatlicher Unterdrückung breitet sich der christliche Glaube – und speziell in seiner katholischen Form – wie ein Flächenbrand in China aus.

    – – – – –

    Dumme gibt es auch, in – China!

    Dazu, ein Zitat:
    „Sagt der König zum Priester:
    Du machst ihn dumme, ich mach´ ihn arm!“

  72. Nachtrag (eine Edit-Funktion wäre gut):

    #73 Graue Eminenz (22. Jan 2012 13:34)
    Neben dem Nahen Osten sind u.A. Russland oder Kanada bedeutende Ölförderer.

    Russland ist auch eine Diktatur. Weil die Bevölkerungen in den Diktaturen nicht am Gewinn ihres Öls beteiligt werden müssen, können die Diktatoren das Öl billig auf dem freien Markt anbieten und drücken damit den Preis auch für die westlichen Förderer. Und diese greifen zu Mitteln wie Lohndumping um mitthalten zu können.

  73. Ich müsste etwas recherchieren, selbst im linientreuen Spiegel wurde in 2 Artikeln die Klischees über die angeblich düstere Epoche des Mittelalters in Europa und Deutschland berichtigt.
    So gab es im mittelalterlichen Deutschland der Kaiserzeit (korrekt: Heiliges Römisches Reich deutscher Nation) ein für die damalige Zeit einmalig gut funktionierendes Rechts-, Verwaltungs- und Justizsystem und auch Sozialsystem.
    Mit etwas Recherche könnte man auch den Spiegelartikel eines Historikers wieder finden, der jahrelang die Archive der alten deutschen Kaiserstädte durchforschte und erstaunliches zutage förderte: Folter, Hexenverbrennung und Kerkerhaft Unschuldiger wurde in einem wesentlich geringeren Umfang angewendet, als man es bis dato behauptete und kam zum Teil jahrelang zum Erliegen bzw. überhaupt nicht zur Anwendung.
    Das im Mittelalter ausschließlich Mord, Totschlag, Hexenverbrennung, Krieg, Ungerechtigkeit und Folter herrschten kann man getrost als ideologische Mottenkiste bezeichnen.

  74. Im facebook von Ruprecht Polenz las ich gerade ein Statement, dass mir sehr gefallen hat und ich deshalb hier reinsetze:

    http://www.facebook.com/ruprecht.polenz
    Vielleicht dämmerts ja mal bei Polenz

    Tomas … lieber Ruprecht Polenz, sind sie so nett und erklären sie mir einmal den unterschied zwischen „islamische sekte“, „islamistische sekte“ und „radikale islamistische sekte“? wenn „islamistisch“ für fundamental/radikal-islamisch steht (womit dann einige christliche sekten als „christlistisch“ zu bezeichnen wären), ist dann nicht „radikal islamistische sekte“ mehr als doppelt-gemoppelt?
    vielleicht sollten wir uns von diesem verschleiernden gruselbegriff einfach verabschieden und uns mit dem islam genau so auseinandersetzen, wie wir dieses mit christlichen oder hinduistischen (u. a.) glaubenanhängern tun. es gibt christen/hindu – die sind anhänger ihrer glaubensrichtung und heißen im islam moslem oder muslimim. als adjektiv sind diese menschen entweder christlich, hinduistisch oder islamisch (und nicht islamistisch). und wenn bei denen im kopf die schrauben durchdrehen und sie zu fanatikern werden, dann sind sie entweder radikale oder auch gewaltbereite christen, hindu oder moslem – nicht aber „christlisten“, „radikale christlisten“ oder eben „islamisten“ oder „radikale islamisten“.
    und: ist jemand, der einen christlichen oder jüdischen gotteststaat errichten will (und solche gibt es ja auch), wegen der damit verbundenen politischen dimension dann ein „christlist“ oder „judaist“? sicherlich nicht – er bleibt ein fundamentalistischer. radikaler und vielleicht auch gewaltbereiter christ oder jude.
    mit der von ihnen genutzten wortwahl, lieber herr polenz, laufen sie in eine geschickt aufgestellte, scheindifferenzierende falle, die nur dem ziel dient, die durchgeknallten moslems im bewusstsein der nicht-moslem möglichst weit weg von ihrer glaubensbasis zu nehmen und damit letztlich die islamische welt (einschließlich fundamentalistischer prediger) aus der verantwortung für die handlungen ihrer radikalen glaubensbrüder zu nehmen.
    aber: wenn radikale christen anfangen sollten, weltweit moslems wegen ihres glaubens zu ermorden, dann wären selbstverständlich alle würdenträger in orthodoxer, katholischer und protestantischer bewegung aufgefordert, dazu unmissverständlich stellung zu nehmen.
    aus dieser verantwortung möchte ich die islamischen würdenträger nicht durch eine ablenkende wortwahl entlassen, denn ebenso wie im christentum gilt auch im islam: wer sich von einer radikalen, fundamentalistischen handlung, vollzogen im namen seines glaubens, nicht eindeutig distanziert, der billigt sie nicht nur, sondern er muss sich den vorwurf gefallen lassen, sie zumindest heimlich zu unterstützen.
    deshalb erwarte ich von islamischen würdenträgern weltweit, eindeutig zu dem vorgehen ihrer radikalen glaubensbrüder stellung zu beziehen – und so lange dieses nicht geschieht, werden sie sich den vorwurf gefallen lasssen müssen, zumindest klammheimlich mit den glaubenstriebtätern zu sympathisieren

  75. Das im Mittelalter ausschließlich Mord, Totschlag, Hexenverbrennung, Krieg, Ungerechtigkeit und Folter herrschten kann man getrost als ideologische Mottenkiste bezeichnen.

    Wer bitte behauptet, dass das Mittelalter ausschließlich daraus bestand? Natürlich hat man die Menschen damals nicht am laufendem Band ermordet. Schließlich brauchte man sie als billige Arbeitskräfte auf den königlichen Lehnshöfen. Der kirchliche Terror diente dabei lediglich zur Disziplinierung, damit die Arbeiter erst gar nicht auf die Idee kamen, sich gegen ihre Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Sie sollten fürs Paradies im Jenseits schuften, damit ihre Herren in einem Paradies auf Erden leben konnten.
    Rechts-, Verwaltungs-, Justizsystem und Sozialsystem dienten dem gleichen Zweck. Genau wie heute.

  76. @ #79 Direkte Demokratie

    Mann, was ist denn mit Ihnen los?
    Sie sind ja vollkommen faktenressistent.
    Biserl zuviel SPON, Stern und GEZ die letzten 40 Jahre konsumiert?

  77. @ Pi-News

    #37 Jan Nolte

    Diese Kommentar ist doch wohl nicht echt, oder? Das ist doch ein Fake eines PI-Redakteurs um die Leser zu ärgern!

    Ihr erwartet doch nicht, das die Leute auf so einen Käse eingehen?
    PI-Moderation: Kein Fake, der ist echt!

  78. #37 @Jan Nolte

    „…Nicht Intelligenz war der Grund für den so genannten Erfolg des Westens, es war Skrupellosigkeit. Die Ausbeutung anderer Völker und ihrer Bodenschätze durch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel…“

    Das gibt’s doch gar nicht?!?

    Es ist genau umgekehrt! Und das so was von eindeutig! So was von eindeutig, das es Kracht!

    Nicht Skrupellosigkeit, die Ausbeutung anderer Völker und ihrer Bodenschätze durch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel war der Grund für den Erfolg des Westens, es war
    Intelligenz!

    Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel haben das Wachsen des Wohlstands und den ihm zugrunde liegenden technischen Fortschritt in den aller meisten Fällen nur behindert!

    Wie entsteht Wohlstand? Durch Erfindungen, die nach einiger Zeit der Masse der Bevölkerung als Konsumgüter zur Verfügung stehen.

    Dazu brauch es Zwei Dinge: a) Möglichst viel Freiheit in der Forschung und B) Rechtssicherheit für Erfinder, die aus den Forschungsergebnissen Konsumgüter herstellen und verkaufen.

    Wie diese Konsumgüter hergestellt werden ist doch erst der zweite Schritt!

    Ob nun mit a) Arbeitern die übertrieben hoch bezahlt werden, b) Arbeitern die angemessen bezahlt werden, c) Arbeitern die zu niedrig bezahlt werden oder c) Sklavenarbeit, ist doch für den ersten – und entscheidenden Schritt – völlig irrelevant!

    Bei den Indianern, den Azteken, den Inka, den Mongolen, den alten Chinesen, im alten Indien, im Islam, bei den Afrikaner, gab es auch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel! Gibt es sogar teilweise noch bis heute! (Islam, Afrika, Indien)

    Und wo stehen diese Kulturkreise heute? Es ist Eindeutig, dass Ihre Argumentation falsch ist!

  79. #84 Jan Nolte (22. Jan 2012 15:19)
    Wer bitte behauptet, dass das Mittelalter ausschließlich daraus bestand? Natürlich hat man die Menschen damals nicht am laufendem Band ermordet. Schließlich brauchte man sie als billige Arbeitskräfte auf den königlichen Lehnshöfen. Der kirchliche Terror diente dabei lediglich zur Disziplinierung, damit die Arbeiter erst gar nicht auf die Idee kamen, sich gegen ihre Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Sie sollten fürs Paradies im Jenseits schuften, damit ihre Herren in einem Paradies auf Erden leben konnten.
    Rechts-, Verwaltungs-, Justizsystem und Sozialsystem dienten dem gleichen Zweck. Genau wie heute.

    Die Argumentation erinnert an den Schwarzen Kanal, mit einer bewundernswerten Beharrlichkeit immer Montagabend im DDR Fernsehen ausgestrahlt.
    Man versuchte dort immer wieder aufs neue darzulegen, dass der Arbeiter im Westen, der in Zentralbeheizten Wohnungen oder dem eigenen Reihenhäuschen mit Farbfernsehen, Telefon, 2-3 Urlaubsreisen im Jahr und einem Neuen Auto vor der Tür, nach wie vor gnadenlos von Ausbeutern der übelsten Sorte ausgebeutet, gedemütigt und unterdrückt wird und dass es für den Arbeiter im Westen eine Erlösung ist, endlich in Verhältnissen wie im Osten leben zu dürfen.

  80. #84 Jan Nolte (22. Jan 2012 15:19)

    Wer bitte behauptet, dass das Mittelalter ausschließlich daraus bestand? Natürlich hat man die Menschen damals nicht am laufendem Band ermordet. Schließlich brauchte man sie als billige Arbeitskräfte auf den königlichen Lehnshöfen. Der kirchliche Terror diente dabei lediglich zur Disziplinierung, damit die Arbeiter erst gar nicht auf die Idee kamen, sich gegen ihre Ausbeutung zur Wehr zu setzen. Sie sollten fürs Paradies im Jenseits schuften, damit ihre Herren in einem Paradies auf Erden leben konnten.
    Rechts-, Verwaltungs-, Justizsystem und Sozialsystem dienten dem gleichen Zweck. Genau wie heute.

    Lieber Nolte. Sind Sie gesund? Das ist eine ehrlich gemeinte Frage und nicht ironisch oder gehässig? Ich meine auch nicht, dass Sie im Kopf krank sind. Denn mit einer gewissen Verdunklung kann man natürlich die Welt so sehen. Nein, ich frage Sie, ob Sie magenkrank sind.

    Denn ich bin fest davon überzeugt, dass man magenkrank wird, wenn man ihre Sicht auf die Welt hat.

    Mal ehrlich, sind Sie magenkrank?

  81. #37 @Jan Nolte

    Und noch ein paar Anmerkungen zum Thema Kolonialismus:

    Weder hatte nur Europa als einziger Kolonien, noch waren die westlichen Kolonialmächte auf die Rohstoffe angewiesen. Auch als Absatzmärkte waren sie eher bedeutungslos und für das Wirtschaftswachstum waren sie auch nicht von großer Bedeutung.

    Das ist in der Wissenschaft längst Konsens! Da brauchen Sie auch nicht lange Suchen! Nur mal ein paar Zitate aus dem Lexikon der Populären Irrtümer, Stichwort Kolonialismus: Ausgabe von 1997 (!), also schon über 10 Jahre her.

    „…Dass die außereuropäischen Kolonialreiche nie die räumliche Ausdehnung etwa des britischen Empire erreichten, lag weniger am Wollen als am können: Ohne Straßen und wetterfeste Handelsflotte stießen Perser, Mayas, Inkas, Araber und Chinesen bald an die Grenzen ihrer Expansionsgelüste – man kann entfernte Völker schlecht kontrollieren, wenn ein Brief vier Jahre mit der Maulierstaffel braucht. Hätten Chinesen und Japaner und nicht die Europäer den Kompass und das Segeln gegen den Wind erfunden, vielleicht würden wir heute Tribute an den Mongolenkaiser zahlen und nicht zu Jesus, sondern Buddha beten…“

    „… Zu Anfang des 20. Jahrhunderts betrug die Autarkierate der westlichen Industrienationen bei Eisen, Kupfer, Blei, Zink, Mangan, Bauxit und anderen Mineralien fast 100 %, und gewisse Rohstoffe wie etwa Kohle wurden sogar netto exportiert. Die einzige Industrienation, die schon damals auf Rohstoffimporte angewiesen war, war Japan, aber Japan hatte damals noch keine Kolonien…“

    „…Und selbst bei den wenigen Rohstoffen wie Baumwolle, Gummi oder Phosphor, wo eine gewisse Abhängigkeit bestand, war diese, falls nötig, leicht zu überwinden, wie die Erfahrung Deutschlands im Ersten Weltkrieg zeigt: Nach Wegfall der Rohstoffe durch die englische Seeblockade hatte man in kurzer Zeit Ersatzprodukte aufgetrieben….“

    „…Kolonien waren für das westliche Wirtschaftswachstum weit weniger wichtig als die meisten Glauben. Unter den reisten Ländern der Gegenwart (hier Stand 1997) tauchen Spanien und Portugal, die größten Kolonialmächte der frühen Neuzeit gar nicht auf. Die Spizenrreiter bezüglich Wohlstand, Deutschland, Japan, USA, Schweiz, Norwegen, Schweden, Finnland, Luxemburg, hatten nie oder nur ganz kurzzeitig Kolonien besessen. Frankreich und Großbritannien können sich in der Spitzengruppe halten, nicht weil, sondern obwohl sie Kolonialmächte waren….“

  82. #88 EU abschaffen (22. Jan 2012 17:23)
    Ob nun mit a) Arbeitern die übertrieben hoch bezahlt werden, b) Arbeitern die angemessen bezahlt werden, c) Arbeitern die zu niedrig bezahlt werden oder c) Sklavenarbeit, ist doch für den ersten – und entscheidenden Schritt – völlig irrelevant!

    Der zweite Schritt ist aber relevant für den Erfolg. Du kannst noch so viele Erfindungen machen, wenn du im zweiten Schritt nicht bereit bist, Ausbeutung in Kauf zu nehmen kommst du nicht weit. Dann vermodert deine Erfindung im Schrank bis das Patent abgelaufen ist und danach von anderen übernommen wird, die deine Skrupel nicht teilen.

    #88 EU abschaffen (22. Jan 2012 17:23)
    Bei den Indianern, den Azteken, den Inka, den Mongolen, den alten Chinesen, im alten Indien, im Islam, bei den Afrikaner, gab es auch Kolonisierung, Feudalismus und Sklavenhandel! Gibt es sogar teilweise noch bis heute! (Islam, Afrika, Indien)

    Dort hatten sie halt eine andere Vorstellung davon was Erfolg ist und haben ihre Intelligenz dafür angewandt.

    #89 Das_Sanfte_Lamm (22. Jan 2012 17:58)
    Man versuchte dort immer wieder aufs neue darzulegen, dass der Arbeiter im Westen, der in Zentralbeheizten Wohnungen oder dem eigenen Reihenhäuschen mit Farbfernsehen, Telefon, 2-3 Urlaubsreisen im Jahr und einem Neuen Auto vor der Tür, nach wie vor gnadenlos von Ausbeutern der übelsten Sorte ausgebeutet, gedemütigt und unterdrückt wird und dass es für den Arbeiter im Westen eine Erlösung ist, endlich in Verhältnissen wie im Osten leben zu dürfen.

    Tja, so konnte man halt davon ablenken, dass der DDR-Bürger in Wirklichkeit ausgebeutet wurde, um für den Arbeiter im Westen billig Konsumgüter herstellen zu können (Stichwort IKEA). Damit wurde der westliche Arbeiter wiederum für seine Komplizenschaft mit den Ausbeutern belohnt.

    #90 Demokedes (22. Jan 2012 17:59)
    Denn ich bin fest davon überzeugt, dass man magenkrank wird, wenn man ihre Sicht auf die Welt hat.

    Mal ehrlich, sind Sie magenkrank?

    Kann gut sein, dass der ein oder andere davon magenkrank werden würde. Aber es ist nun mal eine reale Sicht. Undogmatisch und politisch inkorrekt. Und nur wenn man die Welt so sieht wie sie ist, kann man die Fehler erkennen und etwas gegen sie tun. Dieses Wissen bewahrt mich vor der Magenkrankheit. 😉

  83. @ Jan Nolte

    Bitte den Ironie-Hinweis nicht vergessen, sonst könnte man meinen, dass Sie das kommunistische Geschreibsel ernst meinen…

  84. #91 EU abschaffen (22. Jan 2012 18:18)
    Und noch ein paar Anmerkungen zum Thema Kolonialismus: …

    Kleinvieh macht auch Mist. Kolonialismus war auch nur ein Punkt den ich genannt habe. Die Ausbeutung der eigenen Bevölkerung war ein weiterer Motor des Erfolgs. Später als der Adel out und die Kapitalisten in waren und die Arbeiter aufbegehrten, hat man die Ausbeutung nach und nach in die diktatorischen Länder ausgelagert.

  85. #93 schmibrn (22. Jan 2012 18:52)
    Bitte den Ironie-Hinweis nicht vergessen, sonst könnte man meinen, dass Sie das kommunistische Geschreibsel ernst meinen…

    anarchistisches Geschreibsel, bitte! 😉

  86. #37 Jan Nolte

    „…Die Nutzung von Zwangsarbeitern und die Zerstörung im Krieg und der damit verbundene Wiederaufbau legten das Fundament für den Erfolg der Industrie des Westens nach der Wirtschaftskrise….“

    Was ist das für eine Konstruktion?

    Was hat die Nutzung von Zwangsarbeitern während dem Krieg der Industrie langfristig gebracht? Der Krieg war doch ein Rückschritt für den Wohlstand der Menschen in den westlichen Ländern insgesamt. Für die deutsche Industrie besonders, einmal durch die Immigration der jüdischen Wissenschaftler unmittelbar vor dem Krieg und unmittelbar nach dem Krieg durch den immensen Wissenschafts- und Patentraub der Alliierten. Beispielsweise die ganze Raketenindustie sowohl in den USA als auch in der Sowjetunion wurde mit deutschen Wissenschaftlern erst möglich, die der deutschen Industrie logischerweise nicht mehr zu Verfügung standen.

    Das Fundament für den Erfolg der Industrie des Westens, wurde doch im 19. Jahrhundert gelegt. Halt eben mit den technischen Erfindungen, die die Industrialisierung möglich gemacht haben, angefangen mit der Dampfmaschine.

    „…Weiter aufgebaut wurde dieser Erfolg auf der Ausbeutung von Menschen in nicht-kapitalistischen Ländern. Kommunistische, sozialistische und andere Diktaturen ermöglichten es der westlichen Industrie billig Waren herzustellen, weil die Arbeiter in diesen Systemen keinerlei Menschenrechte haben….“

    Der Import von Waren, während der Zeit des Kalten Krieges aus Sozialistischen/kommunistischen Ländern und der Dritten Welt war eher gering, das westliche wurde noch daheim produziert.

    Und auch hier gilt: Dinge wie der Videorekorder, der CD-Spieler, das Handy, der Computer, moderne Turnschuhe, das Autoradio und die anderen tausenden von Dingen, die in den letzten 50 Jahren unser Leben lebenswerter gemacht haben, mussten erst mal erfunden bzw. alter Produkte verbessert und auch vermarktet werden! Das geschah alles in den Westlichen Ländern selber.

  87. #92 Jan Nolte
    Ausbeutung anderer Völker ist nur ein Fakt für Erfolg, reicht aber nicht und es tun alle Völker.
    Natürlich hat der Westen ausgebeutet wie alle anderen auch und für die Völker als ganzes würde es zumeist keinen Unterschied machen ob er nun hat oder nicht hat, für einzelnen Menschen immer.
    Der belgische König 1920 war einer der übelsten. Ganze Länder (belgisch Kongo) hat der ganz übel für seien persönlichen Wohlstand Ausbluten lassen.
    Die geistigen Führer (hier die Kirchen) waren ganz klare Erfüllungsgehilfen der Ausbeuter, denn das ist der wahre Auftrag aller dieser geistigen Verführer, eben das Volk dumm zu halten. Und sobald sich wieder mal ein echter Mensch unter den Pfarrern und Priestern gefunden hat dem die ganze Lumperei unerträglich wurde bekam der echte Probleme, bestes Beispiel John Brown.
    Erst als die Humanisten dieses Gespann Kirche und Herrscher zerschossen hatten ging es wirklich aufwärts aber heute ist das Geschrei der Frommen noch gross dass sie so brutal in ihre Schranken verwiesen wurden.
    Da die ja so Fromm und sind und daran glauben dass nichts ohne den Willen ihres Gottes geschehen kann sollten sie sich lieber mal überlegen warum dieser Gott ihnen Lehnin, Stalin und Hitler geschickt hat.
    Ich sage es mal so: Wenn es den gibt dann bestimmt nicht zur Prüfung ihres Glaubens wie die sich gerne, einreden sondern zur Zerschlagung ihrer aggressiven von Hartherzigkeit durch und durch zerfressener Art. Heute hat die Kriche faktisch nichts mehr zu sagen und uns geht es eigentlich sehr gut. Der Islam ist der nächste dem so richtig eine reingehört wenn wer nicht rasch aufhört mit seiner menschenverachtenden Scharia und genau so könnte es auch kommen.
    Aber nicht von einem Gott sondern von den Menschen die diesen Kult so nach und nach immer mehr erkennen. Eben so wie das schon immer war wenn komische Situation entstehen.
    Ohne den irren von der Kirche gesalbten Christen Kaiser Wilhelm wäre es nie zu einem Hitler gekommen.
    Ohne die parasitären Fürsten in Russland, ebenfalls von Kirche gesalbt hätte es Lenin oder Stalin nie gegeben.
    Die Christen hier sollten sich besser nicht so aufblasen oder so tun als hätte das Christentum mit all dem nichts zu tun.
    Zu viel heiße Luft bringt nur zum Platzen.

  88. @#84 Jan Nolte (22. Jan 2012 15:19)

    DAS SIND ALLES MÄRCHEN, Herr Nolte !

    Die Kirche hatte im Mittelalter – ähnlich heute – KEINE Macht außer ihrer Glaubwürdigkeit, dem Vertrauen, das Gläubige und Adel ihr und ihrem Wort entgegenbrachten.

    Sie hatte keine Waffen, keine Armeen, und die Gerichte waren immer schon „eigenständig“ (oder evtl natürlich den Mächtigen, den Adeligen „zugeneigt“)

    Die Kirche war immer schon geistlich. Wenn Adelige sich (frech) das Bischofsamt erkauften – oder unter den Nagel rissen – und dann „Schweinereien der Macht“ begingen – dann bitte das nicht aufs Konto „Kirche“ buchen sondern dorthin zurechnen, wo es hingehört: Übergriffe der Mächtigen, die sich über die Kirche setzten – aber mit der Zeit und Gottes Einwirken wurden solche Fehlentwicklungen korrigiert.

    Die Kirche hat sich gereinigt, damals, und sie tut es immer wieder neu.

    Sie wird alle Institutuionen überdauern.

    Sie lebt in der Wahrheit, in der wahren Freiheit, und in der Liebe, alles Dinge, die andere Institutionen nicht haben – und sich auch nicht backen können.

    Europa ist groß geworden, weil hier die Christenheit nicht überwunden wurde (wie im Orient die orthodoxe Kirche)

    Warum das so ist ? Karl Martell allein erklärt das nicht.
    Es war und ist wohl Gottes Wille.

  89. #96 EU abschaffen (22. Jan 2012 19:06)
    Was ist das für eine Konstruktion?

    Vor dem Krieg war die Weltwirtschaftskrise. Also schrumpfte der Wohlstand. Der Krieg ermöglichte es der Industrie Waffen zu produzieren und tat dies u.a. mit der Hilfe von Zwangsarbeitern. Nach dem Krieg war alles zerstört und der Wiederauffbau bescherte dem Westen den Wirtschaftsaufschwung. Erst dadurch konnte der Westen seinen Erfolg wieder aufnehmen.

    #96 EU abschaffen (22. Jan 2012 19:06)
    Das Fundament für den Erfolg der Industrie des Westens, wurde doch im 19. Jahrhundert gelegt. Halt eben mit den technischen Erfindungen, die die Industrialisierung möglich gemacht haben, angefangen mit der Dampfmaschine.

    Und auch hier gilt: Dinge wie der Videorekorder, der CD-Spieler, das Handy, der Computer, moderne Turnschuhe, das Autoradio und die anderen tausenden von Dingen, die in den letzten 50 Jahren unser Leben lebenswerter gemacht haben, mussten erst mal erfunden bzw. alter Produkte verbessert und auch vermarktet werden! Das geschah alles in den Westlichen Ländern selber.

    Und nochmal: Der zweite Schritt ist aber relevant für den Erfolg. Du kannst noch so viele Erfindungen machen, wenn du im zweiten Schritt nicht bereit bist, Ausbeutung in Kauf zu nehmen kommst du nicht weit. Dann vermodert deine Erfindung im Schrank bis das Patent abgelaufen ist und danach von anderen übernommen wird, die deine Skrupel nicht teilen.

    Und eine wichtige Sache hat den wirtschaftlichen Erfolg nach dem Krieg vorangebracht: Die Staatsverschuldung. Sie ermöglichte eine konsumfreudige, weil finanziell abgesicherte Bevölkerung.

  90. #98 Herbert Klupp

    Die Kirche war immer schon geistlich. Wenn Adelige sich (frech) das Bischofsamt erkauften – oder unter den Nagel rissen – und dann “Schweinereien der Macht” begingen – dann bitte das nicht aufs Konto “Kirche” buchen sondern dorthin zurechnen, wo es hingehört:

    Ja, ja.
    Immer schön den Joker ziehen um mit all dem nix zu tun zu haben.
    Das können übrigens alle Ideologien. Lief es schief lag es nicht an der Ideologie. Nur bei den anderen Ideologien haut man feste drauf.

  91. @ kewil:
    Danke für die Erwähnung des Buches!
    @ #4 achherje
    Hallo Troll!? Wenn alle Deutschen so schnell urteilen wie Du, dann wird es Zeit fürs Aussterben! Das Buch ist herausragend und auch noch spannend geschrieben. Die Times nennt Ferguson den brillantesten Historiker seiner Generation!
    @ #1 g.witter
    Erst lesen, dann lospoltern. Ferguson ist Historiker. Dein Thema ist ein Randthema im Buch.
    „Keiner weiß, was in 5 Jahren sein wird.“
    Was soll das? Es ist bekannt, dass laut StatBuAmt im Jahr 2009 z.B. in Stuttgart schon 63% aller Menschen unter 5 Jahren Migrationshintergrund hatten. D.h. dass wir spätestens in ca. 12 Jahren eine grundlegende Verschiebung der Politik in D haben werden. Und die Türkei weiß schon genau, weshalb sie verfassungswidrig die BIG-Partei sponsort.
    Kann ich mich bei Dir in 12 Jahren für Deine Beschwichtigung bedanken g.witter?
    „Vielleicht wird die Geburtenrate in 5 Jahren wieder steigen.“ Du glaubst an den Klapperstorch, richtig?
    „Und davon mal abgesehen, was spräche dagegen, wenn Deutschland statt 82 Mio. nur 60 Einwohner hätte? Nichts. Mehr Platz!“
    So ein Blödsinn! Lies Ferguson und Du kapierst, wieso D dann keine Chance mehr haben wird. Im Detail wäre das hier zu lang.
    „Die Dänen leiden auch nicht darunter……nur die Bundesregierung, sie benötigt Einnahmen…..die sie jedoch nur mit mehr qualifizierter Zuwanderung generieren könnte statt mit quantitativer!“
    Bedingte Zustimmung. Die Dänen haben aber noch den Ars.. in der Hose und sagen auch mal NEIN, wenn sie ausgenommen werden sollen.

    Ferguson muss den Grünen mit seiner Analyse ein extremer Dorn im Auge sein. Schön, dass er nicht deutsch ist. Sonst könnten ihn die Grünen gleich wieder in die Nazi-Ecke schieben. Es passt schon alles zusammen. Strom wird massiv teurer, die Bevölkerung lebt mehr und mehr von Sozialleistungen, Leistung ist verpönt, Unternehmen ziehen die Forschung aus Deutschland ab, die Sorge um die eigene Gesellschaft wird als Nationalismus verschrien…
    Vielleicht könnte mal jemand „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten umtexten auf die Gutmenschen oder Grünen?

  92. @ #97 Jochen10

    Die Christen hier sollten sich besser nicht so aufblasen oder so tun als hätte das Christentum mit all dem nichts zu tun.

    Ich blas mich auf soviel ich will. Ihren Befehlton können Sie gegenüber Christen wieder an den Tag legen, sobald atheistische Lagerkommandeure hier wieder das sagen haben.

  93. #94 Jan Nolte

    „…Kleinvieh macht auch Mist. Kolonialismus war auch nur ein Punkt den ich genannt habe. Die Ausbeutung der eigenen Bevölkerung war ein weiterer Motor des Erfolgs…“

    Moment mal! Wir sprachen doch über den Wohlstand des Westens insgesamt. Und warum alle andern Kulturen nie so ein Wohlstandsniveau erreicht haben. Oder nur wenn sie im wesentlichen die Methoden Westens übernommen haben (z. B. Japan) bzw. das versuchen (heute z. B. China).
    Jetzt schreiben Sie, der Wohlstand des Westens sei entstanden, weil die Leute im Westen sich gegenseitig ausgebeutet haben. Wenn das so ist, kann die Ausbeutung – bei dem Hohen Niveau das wir heute (trotz Krise) im Vergleich zu andere Kulturen und unsern Vorfahren haben – so schlimm nicht gewesen sein!

    Ich gebe zu, dass man als Industriearbeiter im Jahr 1880 oder 1910 im Vergleich zu heute nicht viel zu lachen hatte. Trotzdem ist der Lebensstandart im Westen immer weiter gestiegen.

    Der Kapitalismus ist die einzige natürliche und logische Ordnung für die Menschen. Allerdings muss es Regeln geben die für alle gelten:

    Vor dem Gesetz müssen alle Gleich sein, Bildung muss für alle Kinder gleich sein (Schulpflicht), Der Schutz des Eigentums muss garantiert sein. Ferner müssen bestimmte moralische Regeln gelten, Kinderarbeit muss verboten sein, schwangere Frauen und Behinderte müssen einen Schutz haben und natürlich muss der höchst möglich Arbeitsschutz bei gefährlichen arbeiten gewährleistet sein. Ferner Müssen Lebensmittel und Medikamente einer besonderen Kontrolle unterworfen sein.

    So, und wenn man dann auch noch bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit ein Arbeitslosengeld bekommt, das 20 mal höher ist als, in kommunistischen Ländern das Gehalt bei regulärer Arbeit, kann das System so schlimm nicht sein!

    Wenn diese Punkte gewährleistet sind, kann sich meiner Meinung nach keiner ernsthaft irgendwie „augebeutet“ fühlen, das ist dann reine Propaganda. Mann muss akzeptieren, dass es – beim Endergebnis – nie eine komplette Gleichheit aller Menschen geben wird! Alle anderen Versuche Enden früher oder später in Mord und Totschlag. Das fing auf der Guillotine der französischen Revolution an und endete in Auschwitz, im Gulag, auf den Killing Filds in Kambodscha und bei den Hungersnöten in Nordkorea heute.

  94. @ #101 schmibrn

    @ #97 Jochen10

    Die entscheidenden Fragen, die bezüglich des Christentums zu klären sind, sind doch folgende:

    Hat das Christentum den Aufstieg Europas alleine oder mit anderen Faktoren zusammen bewirkt? Dann wäre das Christentum positiv zu bewerten. Oder gab es Aspekte am Christentum, die Geschichte die mal positiv und mal negativ waren? Dann ist die Frage wie ist die Gewichtung? Was überwiegt? Oder hat das Christentum den Aufstieg Europas nur weniger behindert als andere Religionen ihre Kulturkreise. Dann wäre das Christentum negativ zu bewerten.

    Der Forschungsstand heute sieht etwa so aus, das es sehr positive und sehr negative Aspekte gab, aber die positiven doch überwiegen. Zumindest, nachdem was ich gelesen habe. Alles hier darzulegen würde den Rahmen sprengen aber für interessierte, hier eventuell ein paar Anregungen zum lesen:

    Jean Gimpel, Die industrielle Revolution des Mittelalters (1980), James Hannam, Die vergessenen Erfinder. Wie im Mittelalter die moderne Wissenschaft entstand (2011), Manfred Brocker & Tine Stein (Hsg), Christentum und Demokratie (2006), Thomas E. Woods jr., , Sternstunden statt dunkles Mittelalter. Die katholische Kirche und der Aufbau der abendländischen Zivilisation (2006), Hans Conrad Zander, Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inqisition (2007), Alvin J. Schmidt, Wie das Christentum die Welt veränderte: Menschen – Gesellschaft – Politik – Kunst (2009), Kurt Flasch (Hsg), Das Licht der Vernunft. Die Anfänge der Aufklärung im Mittelalter (1997)

  95. Das Thema ist beliebig schwierig. Aber es gibt wohl nur eine einzige naheliegende pauschale Antwort.

    Es wird wohl das kapitalistische Wirtschaften sein, dass den relativen Erfolg des Westens ausmacht. Intelligenz kann nicht grundsätzlich der entscheidende Faktor sein. Denn intelligent (oder sogar intelligenter) sind die Asiaten ja auch. Und auch die Hochkulturen vergangener Jahrhunderte waren sicher intelligent. Aber dort entstand der Kapitalismus nicht.

    Um ähnlich erfolgreich zu sein, müssen andere Kulturen wohl versuchen (bzw. haben es ja bereits getan oder sind dabei) das westliche Modell zu kopieren (unabhängig davon, ob das westliche System einen weiteren, zumindest vorübergehenden Crash erleiden wird).

    Ob die jeweilige Kultur dafür geeignet ist den Kapitalismus zu kopieren hängt nicht nur von ihrer Intelligenz, sondern eher von ihren geistigen Grundlagen ab. Und diese geistigen Grundlagen sind wohl maßgeblich von den vorherrschenden religiösen Vorstellungen und der damit verbundenen Ethik beeinflusst.

    Max Weber z. B. wollte klären warum der Kapitalismus (die moderne Gesellschaft) sich im Westen und nicht in Asien oder anderswo entwickelt hat und meinte, „dass der Geist des Kapitalismus“ auf der protestantischen Ethik basiert

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