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Iris Berben: Bekenntnisse einer Ex-68erin

Der Konservative glaubt daran, dass unvergängliche Werte existieren, deren Bewahrung und Befolgung sich lohnen – Hedonismus und überzogenen Individualismus lehnt er als selbstzerstörerisch ab. Mit dem Alter leuchtet dieses feste Wertegerüst auch so manchem Linken ein. Anzeichen dafür gibt es auch bei der Schauspielerin Iris Berben, einer einstigen Mitläuferin der 68er-Bewegung.

Die „Rheinische Post“ berichtet:

Schauspielerin Iris Berben glaubt nicht, dass sie zum Vorbild taugt. Sie frage sich bis heute, warum sie so weit gekommen sei. Sie sei „absolut eine Hochstaplerin“.

„Wenn ich mir meine Biografie ansehe, bin ich einfach nicht gut dafür“, sagte sie in einem am Samstag veröffentlichten „B.Z.“-Interview. „Jahre des Experimentierens mit Drogen, eine Abtreibung, bis zum Anschlag unverheiratet, ein uneheliches Kind, dreimal von der Schule geschmissen worden und das Bekenntnis zur 68er-Bewegung“, fügte die 62-Jährige hinzu.

Berben sagte, Stillsitzen zähle nicht zu ihren Stärken. Aber sie könne sehr gut mit sich allein sein. Warum sie Schauspielerin geworden ist, wisse sie selbst nicht so genau.

„Ich war niemals auf einer Schauspielschule, deswegen denke ich oft: Das hätte doch mal jemand merken müssen“, sagte sie. Bis heute frage sie sich, „warum ich bin, wo ich bin“. Sie sei „absolut eine Hochstaplerin“.

PI meint: Besser spät als nie!




Bonn: Islamische BIG-Partei attackiert Israeltag

Eines hat die islamische BIG-Partei in Bonn „bestens“ aus den Erfahrungen anderer totalitärer Ideologen verinnerlicht: Betätige dich als lautester Schreihals, viele Leute glauben dir dann selbst den größten Unsinn. Auch wenn es weniger „halal“ ist, so treibt die BIG-Partei die Sau der Judenfeindlichkeit durch die Stadt. Es geht um nichts Geringeres als die Delegitimierung des Staates Israel.

Als Hassobjekt pars pro toto muss der Jüdische Nationalfonds (hebr. Keren Kajemeth LeIsrael) herhalten, was laut Wikipedia in der islamischen Welt gewisse „Tradition“ hat, da man dort der Auffassung ist, so gegenüber der Weltgemeinschaft „gerechtfertigte Kritik“ am Zionismus verkaufen zu können. Die BIG-Partei indes entblödet sich nicht, die Pallywood-reifen Ereignisse um den Beduinen-Stamm der Al-Turi in Al-Arakib als eine Art „himmelschreiendes Unrecht“ darzustellen.

In einer großen Anfrage vom 2.10.2012 an die Verwaltung der Stadt Bonn schreibt die BIG-Partei in Kooperation mit den Grünen:

Mit der Übernahme der Schirmherrschaft des Israel-Tages im Rahmen der Interkulturellen Woche „Wer immer Du bist“, die in diesem Jahr vom Jüdischen Nationalfonds KKL veranstaltet wird, unterstützt der Oberbürgermeister eine nationalistische israelische Organisation. Die Projekte des JNF und seiner Tochterunternehmen im illegal besetzten Westjordanland sind Teil der Siedlungspolitik, die dem Frieden in Nahost entgegensteht und auch von der Bundesregierung kritisiert wird. Mit der Unterstützung des JNF wird eine dem Friedensplan direkt zuwider handelnde Organisation unterstützt.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD), der nicht gerade als Freund von Islamkritikern gilt, zeigte sich angesichts der Attacke der BIG-Partei gegen den Jüdischen Nationalfonds und zugleich dem Versuch der Desavouierung des Israel-Tages, der in der Stadt erstmals am 4. Mai 2006 gefeiert worden ist, halbwegs souverän. Unter Verwendung diplomatischer Floskeln lässt er in seiner Stellungnahme durchblicken, den islamischen Tausendundeine-Nacht-Märchen rund um den Jüdischen Nationalfonds keinen Glauben zu schenken, da sie objektiv widerlegbar sind. Trotz Islam-Bonus fand die BIG-Partei beim politisch korrekten Genossen Nimptsch diesmal kein Verständnis.

Es ist aber nicht das erste Mal, dass die BIG-Partei in Bonn unzweifelhafte Judenfeindlichkeit zur Schau stellt. Bereits am 4. Juni 2010 nahm man wie selbstverständlich an einer Hamas-nahen Demonstration von Arabern teil, die anlässlich des Geschehens um die „Gaza-Flottille“ veranstaltet worden war. BIG-Funktionär Eyup Akman sprach zu seinen aufgebrachten Glaubensgeschwistern. Ein Mohammed Amin al-Husseini feierte seinerzeit mit Latrinenparolen wie „Juden raus aus Palästina!“, „Kindermörder Israel!“ und „Hoch lebe Erdogan!“ fröhliche Urständ. Ist die Division der SS „Handschar“ vielleicht doch nicht im Mai 1945 zerrieben worden?

Was hat die ehemalige Bundeshauptstadt und Stadt des Grundgesetzes nun zu erwarten? Unverhohlene koranische Drohungen wie „Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden!“? Wiederholungen des 1. April 1933 (Stichwort „Boycott Israel!“)? Der Rubikon ist schon lange überschritten. Eine deutliche Erwiderung auf die unappetitlichen Aktionen der BIG-Partei seitens der Jüdischen Gemeinde Bonn ist im höchsten Maße angebracht.




Göppingen: Rechte friedlich, Linke randalieren

Im baden-württembergischen Göppingen hat heute eine Gruppe von rund 150 Neonationalsozialisten unter dem Motto „Ausbeutung stoppen – Kapitalismus zerschlagen“ eine Kundgebung durchgeführt. Entgegen dem in der Öffentlichkeit gezeichneten Bild blieben die Rechtsextremisten friedlich, während gegendemonstrierende Linksextremisten zu Gewalt griffen. Sie versuchten eine Absperrung zu durchbrechen, attackierten Polizeibeamte mit Schlägen, Tritten sowie Wurfgeschossen und beschädigten mehrere Einsatzfahrzeuge.

Das „Handelsblatt“ berichtet:

In Göppingen ist es am Samstag bei Protesten gegen einen Aufzug von Neonazis zu Ausschreitungen gekommen. Etwa 80 bis 100 Aktivisten aus dem linken Spektrum seien in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei ging von 2.000 Gegendemonstranten in der Innenstadt aus, darunter auch gewaltbereite Mitglieder des linken Spektrums.

Nach Polizeiangaben versuchte kurz nach 13.30 Uhr eine größere Gruppe, die polizeilichen Absperrungen zu durchbrechen. Dabei seien Beamte getreten und geschlagen worden. Zuvor waren Polizisten mit Feuerwerkskörpern beworfen worden. Durch Steinwürfe wurden mindestens drei Streifenwagen beschädigt.

Der Neonazi-Aufmarsch startete trotz der Proteste um kurz vor 15.00 Uhr mit rund 150 Teilnehmern. Die Demonstration richtete sich gegen Kapitalismus und Ausbeutung. Der Anmelder hatte 400 Teilnehmer erwartet.

Die Polizei prüft auch, ob ein Kabelbrand an der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm möglicherweise vorsätzlich gelegt wurde, um etwa die Anreise von Neonazis zu erschweren. Durch das Feuer an der Trasse zwischen Süßen und Gingen an der Fils war der Bahnverkehr für mehr als eine Stunde unterbrochen.

Bei der Polizei hört sich das Ganze so an:

Polizeibeamte wurden um 15.10 Uhr von etwa 250 vermummten Personen des linken Spektrums im Bereich Friedrich-Ebert-Straße / Mörikestraße mit allen möglichen Gegenständen beworfen. Die Lage dort konnte durch den Einsatz von Pfefferspray beruhigt. Werden. Auch hier gibt es bislang noch keine Meldungen über Verletzungen.

Die Zahl der Ingewahrsamnahmen hat sich mittlerweile (Stand: 15.45 Uhr) auf etwa 101 erhöht. Außerdem wurden 8 Personen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, Beleidung und Widerstand zum Nachteil von Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Von den polizeilichen Maßnahmen waren ausnahmslos Personen des linken Spektrums betroffen.

Es ist durchaus bemerkenswert, dass sich die Medien auf rechtsextreme Gewalt (2011: 755 Delikte) fokussieren, während linksextreme Gewalt (2011: 1157 Delikte) die Mehrzahl der politisch motivierten Gewalttaten darstellt.

» Bilderstrecke bei den „Stuttgarter Nachrichten“




Offener Brief an die NRW-Landtagspräsidentin

Der türkische Generalkonsul Firat Sunel bei der Übergabe der Gebetsteppiche an Landtagspräsidentin Carina GödeckeGeehrte Frau Gödecke und Herren, der Bericht liess mich fast vom Hocker fallen. Ein Landesparlament in Deutschland, das seine Räume mit türkisch-mohammedanischen religiösen Reliquien pflastert. Erstaunlich, dass Frau Kraft noch nicht mit Kopftuch oder Burka herumläuft.

(Von Egon Sunsamu, Frankfurt/M.)

Ich bin der Meinung und damit durchaus grundgesetzkonform, dass Religion Privatsache sein und bleiben muss. Daher haben Andachtsräume und religiöse Symbole im Landtag nichts zu suchen! Haben Sie schon mal was von Trennung von Staat und Religion gehört?

Besonders die Symbole einer totalitären und intoleranten Eroberungsideologie wie der Islam. Mit der Einführung des Islamunterrichtes in NRW wollen Sie bestimmt sicherstellen, dass schon Grundschulkinder Allahs Anweisungen verinnerlichen können.
Hierzu ein Zitat aus dem Koran, welche friedliche und tolerante Anweisung Allah an ALLE Moslems gegeben hat:

Sure 4, Vers 89:

“Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.”

Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Sozialhilfe- und Kriminalitätsstatistik…

(Foto oben: Der türkische Generalkonsul Firat Sunel bei der Übergabe der Gebetsteppiche an Landtagspräsidentin Carina Gödecke)




Straßburg: Polizei erschießt Verdächtigen

Bei einem großangelegten Einsatz der französischen Polizei zur Extremismusbekämpfung ist in Straßburg ein Verdächtiger erschossen worden. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, schoss der Mann auf die Beamten, als diese ihn festnehmen wollten. Daraufhin hätten die Beamten das Feuer erwidert und den Mann tödlich getroffen. Drei Polizisten wurden leicht verletzt. Die Festnahme sollte den Angaben zufolge im Zuge von Ermittlungen nach einem Anschlag auf einen jüdischen Lebensmittelladen in der Pariser Vorstadt Sarcelles Mitte September erfolgen. Dabei war ein Sprengsatz in das Geschäft geworfen worden, wodurch ein Mensch leicht verletzt wurde. Der Einsatz sei Teil einer Polizeiaktion in verschiedenen Städten Frankreichs, hieß es aus den Ermittlerkreisen, ohne dass weitere Details genannt wurden. Der Einsatz erstreckte sich auch auf Nizza und den Pariser Raum. (AFP)




NRW-Landtag kriegt mehrere Gebetsteppiche

Mehrere Gebetsteppiche hat der türkische Generalkonsul Firat Sunel an Landtagspräsidentin Carina Gödecke übergeben, damit auch Angehörige des muslimischen Glaubens ihre Religion im Raum der Stille ausüben können. Die Zeremonie fand auch im Beisein von Prälat Hülskamp, Leiter des Katholischen Büros, Kirchenrat Krebs vom Büro der Evangelischen Kirche sowie dem Direktor der Jüdischen Gemeinde Szentai-Heise statt.

Anwesend war auch Vizepräsident Daniel Düngel. Die Landtagspräsidentin wies auf die Bedeutung des Raumes der Stille im Landtag Nordrhein-Westfalen hin. Dieser solle Ruhe, Einkehr und Besinnung in dem oft hektischen Alltag ermöglichen. Der Raum gebe aber auch die Möglichkeit zum Gebet…

(Pressemitteilung NRW Landtag 5.10.12)

Kontakt:

» NRW-Landtagspräsidentin: carina.goedecke@landtag.nrw.de
» Prälat Martin Hülskamp: zentrale@katholisches-buero-nw.de
» Kirchenrat Rolf Krebs: ev.bueronrw@ekir.de




Zwischenbericht vom „Zwischentag“ in Berlin

Ein mutiges Vernetzungsprojekt der konservativen Szene hat verdient geklappt: Bereits um 11 Uhr heute Vormittag konnte der Veranstalter beinahe 500 Besucher vermelden, die sich zur ersten deutschen „Zwischentag“-Messe im würdigen Veranstaltungsort in Berlin-Wilmersdorf zusammenfinden.

(Von Mr. Merkava aus Berlin)

Organisiert und initiiert vom regen Götz Kubitschek vom Rittergut Schnellroda als konservative Messe und Veranstaltung mit diversen konservativen und liberalen Beiträgen in einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, ist die Besucherresonanz außerordentlich positiv, so dass man schon heute hoffen kann, dass es in den nächsten Jahren weitere Zwischentage geben wird.

Mit Spannung erwartet wird die Podiumsdiskussion zwischen PI-Autor Michael Stürzenberger und Karlheinz Weißmann (Institut für Staatspolitik) um 15.30 Uhr zum Streitthema “Soll man den Mohammed-Film zeigen?”.

Die Veranstaltung inklusive des Begleitprogramms geht heute bis 18 Uhr und einzelne Eintrittskarten sind an der Tageskasse natürlich noch zu erhalten. Für Kurzentschlossene hier noch einmal die Adresse der Zwischentag-Messe: AVZ Veranstaltungszentrum, Emserstr. 12-13, 10719 Berlin-Wilmersdorf.

Fotos:

» Internetseite zwischentag
» Begleitprogramm zum zwischentag
» Werbefilm zum zwischentag




Spiegel will endlich Kreuz.net „ausheben“

Vermutlich kennen die meisten Leser das ultra-orthodoxe (und manchmal antisemitische) Kreuz.net mit seiner unorthodoxen Wortwahl bereits. Nach dem Tod des hochgejubelten Komödianten Dirk Bach kürzlich schrieb Kreuz.net, er brenne jetzt in der ewigen Homo-Hölle. Eigentlich nichts Besonderes, so etwas steht dort jeden Tag. Aber das Hamburger „Nachrichtenmagazin“ nahm das in seiner bekannten verleumderischen Art mit verlogenen Fragen gleich zum Anlaß, die „Hassprediger“ von kreuz.net hintenrum mit der katholischen Amtskirche in Verbindung zu bringen. 

Und der SPIEGEL tut vor allem schwer empört. Kreuz.net habe diesmal überzogen. Es gab mehr als Empörung, gegen die Betreiber liegen Anzeigen vor. Und gleichzeitig fordert Autor Frank Patalong die Behörden zum Einschreiten auf:

Kreuz.net auszuheben wäre eine Aufgabe für einen Geheimdienst oder eine internationale Kooperation von Fahndern – ohne das wird es wohl kaum klappen. Rechtfertigen ließe sich ein juristisches Vorgehen gegen Kreuz.net schon mit der Anklage der Volksverhetzung – Beweismaterial dafür kann man auf der Seite so gut wie täglich sammeln. Dass Kreuz.net durch den selbst vom Zaun gebrochenen Bach-Skandal ins Visier hartnäckigerer Ermittler rückt, ist nach diesem „Erfolg“ wahrscheinlicher geworden.

Doch schon in der Einleitung stand das Eingeständnis: Jetzt müsste man nur noch wissen, wer diese sind. Da wird der Kreuzjäger Patalong vom Spiegel trotz Whois kein Glück haben. Kreuz.net meldet derweil erfreut unter Post von den Kotstechern fast eine Million Klicks! Genießen Sie diese Schlammschlacht in drei Akten:

» Kreuz.net: Jetzt brennt er in der ewigen Homo-Hölle (mit 1600 Kommentaren)!
» Spiegel: Scheinheilige Hassprediger (keine Kommentare)!
» Kreuz.net: Fast eine Million Klicks (mit 260 Kommentaren)!




Zwei Interviews mit Salman Rushdie

Salman Rushdie hat ein neues Buch veröffentlicht. Es fiel zusammen mit der letzten weltweiten Mohammedaner-Mordrandale. Gerade erschienen zwei Interviews mit Rushdie in der FAZ und der NZZ.  Zitieren wir einen Abschnitt aus beiden Interviews. 

In der FAZ sagt Rushdie unter anderem:

Keine Vorsicht! Es wird immer zu Respekt vor irgendwelchen Gefühlen geraten und zu Umsicht, noch einmal: Dies sind Codewörter für Angst. Wir sind in ganz wenigen Ländern auf der Welt privilegiert, sagen zu dürfen, was wir wollen. Es gibt nur wenige Länder auf der Welt, in denen wir dieses Geschenk haben. Wir müssen es wertschätzen. Alle anderen wollen es, wir haben es – lasst uns uns nicht benehmen, als ob wir es nicht brauchen.

In der NZZ stellte PI-Gegner Ramon Schack die Fragen. Er fiel auf den Bauch:

Schack: In der westlichen Welt, vor allem aber in Europa, erlebten wir in den letzten Jahren den Aufstieg sogenannt islamophober, rechtspopulistischer Parteien, teilweise flankiert von spektakulären Wahlerfolgen. Wie beurteilen Sie dieses Phänomen?

Rushdie: Den Begriff «Islamophobie» lehne ich ab, da es sich um einen politischen Kampfbegriff handelt, welcher das Recht auf freie Meinungsäusserung einschränken soll. Diese Gruppierungen konnten natürlich nur entstehen, weil die etablierten Parteien nicht angemessen auf den Aufstieg des politischen Islamismus reagierten, vor allen nicht, wenn dieser durch Zuwanderung innerhalb der eigenen Grenzen entstand. Die politische und kulturelle Elite übte sich ja sehr lange darin, diese Bedrohung zu ignorieren oder zu verharmlosen, frei nach dem Motto «Es darf nicht sein, was nicht sein kann!». Das habe ich ja damals teilweise selbst erlebt, im Jahr 1989. Nicht die Personen wurden kritisiert, die gegen mich eine Fatwa ausgesprochen hatten, sondern mein Buch «Die satanischen Verse». Erstaunlicherweise kamen diese Äusserungen teilweise von Persönlichkeiten, die selbst jahrzehntelang gegen den Einfluss der Kirche in ihren Ländern agitiert hatten. Was nun diese neuen Parteien betrifft: Das Phänomen ist problematisch, wenn es sich gegen Muslime als Menschen richtet, wenn es sich als auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit basierender Hass auf Einwanderer äussert. Damit verteidigt man nicht die Werte des Westens, sondern spielt den Islamisten direkt in die Hände.

Aber das wird natürlich den scheinheiligen Ramon Schack nicht überzeugen. Lesen Sie dazu, wie er sich einst zu PI verhielt, hier!




Salafisten zerstören Sufi-Moscheen in Tripolis


Was vielleicht nicht so bekannt ist – die Moslems machen sich auch gegenseitig ihre Moscheen kaputt. So zerstörten Salafisten Sufi-Heiligtümer in Tripolis am hellichten Tag, und das vom Westen hergebombte und eingesetzte Regime in Libyen schaute tatenlos zu. Das Foto zeigt ein wichtiges Sufi-Heiligtum, das gerade mit einem Bagger abgerissen wird. Die Salafisten rissen auch das Grab auf und zerrten den Leichnam des Heiligen heraus, um ihn zu schänden. Und das ist nicht der einzige Fall. Der Abriss, auch historisch wertvoller Denkmäler, geht weiter.

Die Frankfurter Allgemeine schreibt heute in einem langen Artikel:

Bereits im März 2012 hatten Hunderte von Salafisten versucht, die Pilgerstätte zu schänden, waren aber von der vorgewarnten Bevölkerung vertrieben worden. Vor wenigen Wochen jedoch handelten die radikalen Muslime im „Schutz“ von Schießereien zwischen rivalisierenden örtlichen Milizen. Die Zeugenberichte über die Vorgänge des 24.August widersprechen sich, doch das Resultat ist eindeutig: Die Fassade des Heiligtums ist beschädigt, die Kuppel der Grabmoschee, ob durch Raketenbeschuss oder eine Sprengung, ist eingestürzt, eines der schlanken Minarette ist durch Einschüsse schwer beschädigt. Das Mausoleum selbst wurde mit Presslufthämmern malträtiert. Am Ort der Grablege zeigt ein tiefes Loch, wo die Fanatiker den Leichnam des Heiligen herauszerrten.

Es gibt auch Videos dazu, zum Beispiel hier bei Al Dschasira! In deutschen GEZ-Medien ist man zurückhaltend in der Berichtertattung über die „Religion des Friedens“.




Türkei: seit drei Tagen wird zurückgeschossen

nullNachdem die kriegsgeile türkische Armee schon seit drei Tagen nach Syrien reinballert und das kriegsgeile türkische Parlament mit dem kriegsgeilen Erdogan an der Spitze diese Angriffe ausdrücklich genehmigt hat, wird heute morgen überall  gemeldet, wieder habe eine syrische Granate in der Türkei eingeschlagen und wieder habe Erdogan zurückballern müssen. Was für ein dummer Quatsch in unseren blöden „Qualitätsmedien“! 

Kein Journalist hier hat erstens gesehen, daß es eine syrische Granate war. Die Türken können daherlügen, was sie wollen, die deutsche Presse glaubt ihnen. Dies wäre aber nicht der erste herbeiprovozierte Krieg.

Aber glauben wir mal den Türken. Das heißt aber noch lange nicht, daß Assad die Raketen abgefeuert hat. Welches Interesse sollte der schwer bedrängte Assad haben, die Türkei als zusätzlichen Kriegsgegner zu haben? Absolut keines natürlich. Das sollte auch dem größten Dummkopf in den Qualitätsmedien einleuchten.

Wer aber hat ein Interesse, die ganze Welt gegen Assads alewitisch, schiitisch und christlich bewohnten Teil Syriens aufzuhetzen? Natürlich die sunnitisch, salafistische Opposition. Wer könnte die auch vom Westen bewaffnete Opposition im Norden hindern, Raketen in die Türkei zu schießen, um sie in den Krieg zu ziehen? Niemand natürlich. Und wer hindert die Opposition daran, Bombenanschläge in Aleppo oder sonstwo zu verüben und das hinterher Assad in die Schuhe zu schieben? Niemand natürlich.

Dazu kommen die Kurden im Norden, die längst einen kurdischen Staat zusammenträumen mit Teilen des Iraks, Syriens und womöglich der Türkei. Darum ist der große Führer Erdogan auch so nervös, und es ist sehr wahrscheinlich, daß dort oben keine Friedhofsruhe eingkehrt, auch wenn Assad gestürzt werden sollte. Es wird ein jahrzehntelanger Unruheherd bleiben. Au0erdem machten die Türken doch auf Händchenhalten mit Achmadinedschad. Das dürfte vorbei sein. Die Türken haben nun auch Feinde im schiitischen Iran.

Aber sie setzen offenbar auf ihre sunnitisch-salafistischen Freunde in allen Teilen Arabiens. Und genau das tut der Westen völlig blödsinnig auch. Warten wir mal, bis die NATO, also unter anderem Westerwelle, dem Mitglied Türkei Waffen, Flugzeuge und Soldaten schickt, denn unsere Freiheit wird auch im Hindukusch in Aleppo verteidigt. Wie sagte Samuel Huntington? Der Islam hat blutige Grenzen!