Der Stasi-Mord, der Deutschland veränderte

KurrasDa kam sie nun gestern die Nachricht: Der Student Benno Ohnesorg, der auf einer Demonstration der Studentenbewegung gegen den Schahbesuch im Jahr 1967 in Berlin erschossen wurde, war das Opfer einer Stasi-Kampagne (PI berichtete). Der Polizist Karl-Heinz Kurras (Foto), der ihn erschoss, war Stasi-Mitglied und vieles spricht dafür, dass Benno Ohnesorg im DDR-Auftrag erschossen wurde, um Unruhen in Westdeutschland anzuheizen. Wie wir wissen, mit großem Erfolg.

Dafür spricht auch, dass Mitglieder der späteren RAF immer wieder in der DDR Zuflucht fanden. Im Prinzip müsste jetzt für viele Altlinke eine Welt zusammenbrechen. Ich selbst habe diese Ereignisse als jugendlicher Gymnasiast erlebt und weiß noch genau, wie dieses Ereignis zur Radikalisierung der Studentenbewegung bzw. in Folge zur Bildung der Baader-Meinhof Gruppe bzw. der späteren RAF geführt hat.

Der Hass auf das kapitalistische System, die Elterngeneration der „Täter“, die gefühlte Ungerechtigkeit des Krieges der USA in Vietnam, alle diese Gefühle wurden durch den Tod eines unschuldigen Studenten durch einen „Vertreter der Staatsgewalt“ aufgeheizt.

Es war das ausschlaggebende Ereignis für die Radikalisierung von Teilen einer Generation, die in den kommenden Jahren die Bundesrepublik intensiv in Atem halten sollte und 1977 in dem Geiseldrama von Mogadischu und der Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hans Martin Schleyer gipfeln sollte.

Ich bin sicher, alles dies hätte in dieser Radikalität nicht stattgefunden, wäre bekannt gewesen, dass es sich um eine Kampagne aus der DDR handelte, also der dortigen Sozialisten, der Linken. Die Geschichte müsste umgeschrieben werden. Davon bin ich als Zeitzeuge überzeugt.

Nun ist es zu spät. Dieses Ereignis hat eine ganze Generation beeinflusst und ist mitverantwortlich für die unerträglichen Zustände, die wir heute in diesem Land haben.

Ohne den Linksruck einer ganzen Generation bzw. großen Teilen derer, die heute in leitenden Positionen der Politik, Medien und Justiz sitzen, hätten wir andere Verhältnisse in diesem Land. Wir hätten keinen so verbreiteten linken Mainstream, kein solches Gutmenschentum und keine solche Islamophilie.

Für mich, der ich schon lange kein Linker mehr bin, hält sich der Schock in Grenzen. Allerdings sollte er Vielen meiner Generation und der eigentlichen älteren 68er zu denken geben, bzw. zum Umdenken anregen.

Ich fürchte aber, dazu ist es zu spät. Wer 40 Jahre mit einer Lebenslüge gelebt hat, dem wird es schwer fallen diese fallen zu lassen. Der Schaden ist angerichtet, den diese Generation bei dem „Marsch durch die Institutionen“ hinterlassen hat.

Wir leben bereits in einer post 68er-Gesellschaft.

» Bettina Röhl: Tod von Benno Ohnesorg: Staatsmord aus Ostberlin?

(Gastbeitrag von survivor)




„Tolerant dank 1968“ – Ein Kommentar

Unter dem Titel „Tolerant dank 1968“ (kostenpflichtig) äußert sich heute Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) in der FAZ zum Thema „60 Jahre Grundgesetz“. Schon die Überschrift erscheint dabei als ein Affront gegen das Grundgesetz, denn die 68er-Bewegung darf wohl als Urheber einer Entwicklung gelten, die das Grundgesetz im Laufe der Zeit immer weiter ausgehöhlt hat.

Sie darf ebenfalls als Dunstkreis gelten, aus dem spätere „Staatsmänner“ und „Politiker“ wie Joschka Fischer, Daniel Cohn-Bendit, Hans-Christian Ströbele oder Claudia Roth aufgetaucht sind. Was diese Volks(!)-Vertreter für das Staatsvolk (sich) geleistet haben, welchen Beitrag sie zur Stabilisierung eines Wertesystems und einer deutschen Identität im gut nachbarschaftlichen Kontext geliefert haben, ist allbekannt. Dass der im Titel geführte Begriff der Toleranz sich gewandelt hat, dass er von einem Prädikat der Aufklärung zum Ausweis einer multikulturell und multikriminell verkommenen Beliebigkeitsgesellschaft abgestiegen ist, die sich als Blinde nur noch an den Krücken einer selbst verordneten politischen Korrektheit vor sich hinschleppt und als Beute für andere interessant wurde: Das wissen und erfahren täglich Deutsche, die sich IHREM Land verbunden fühlen. Die sich nicht in die wirklichkeitsfremde, abgeschlossene Scheinwelt der Politik geflüchtet haben.

Ministerin Zypries beginnt ihre Ausführungen in der FAZ mit der These, „die Zukunft des Grundgesetzes entscheide[…] sich daran, ob es gelingt, die Pflicht zu einer gerechten Sozialordnung zu erfüllen“. Ist es aber nicht gerade der schon weitgehend verwirklichte Traum der Sozialromantiker, der die Gesellschaft in eine hoffnungslose Schieflage gebracht hat? Hat die Ausschüttung – man könnte auch sagen: der Diebstahl – von Geldern aus Sozial- und Steuerkassen an Ausländer ohne jede wirkliche Anspruchsberechtigung irgendetwas mit „gerechter Sozialordnung“ zu tun?

Haben Sonderbedingungen für Moslems im Arbeitsrecht und bei der Einstellung auch in den öffentlichen Dienst, als „Mitsprache“ und „Teilhabe“ etikettierte Umwälzung unserer Ordnung, per „Antidiskriminierungsstelle“ und dann mangels Gegenwehr quasi kampflos erstrittener Grund und Boden in unserem gesellschaftlichen Gefüge etwas zu tun mit „gerechter Sozialordnung“? Ist ein Eindringen in unser Land „gerecht“?

Es kommt noch viel schlimmer, und man bedenke den Anlass der Äußerungen der Ministerin: Frau Zypries bemerkt einerseits das „hohe Ansehen unserer Verfassung“. Andererseits entspreche ihr Text „nicht der tatsächlichen Rechtslage“.

Es ist aber genau umgekehrt: Die „tatsächliche Rechtslage“ ist vielfach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Auf welchem Boden also steht eigentlich Frau Zypries? Und wie ist es überhaupt möglich, dass in der Bundesrepublik offenbar über Jahrzehnte das Grundgesetz missachtet wurde, um linke Politikziele durchzusetzen, während andere, grundgesetzkonforme Ansichten weiträumig diskreditiert wurden?

Das „hohe Ansehen“ des Grundgesetzes, das von Frau Zypries ins Feld geführt wird, müsste eigentlich – neben der Würde des Gesetzes selber – Grund sein, dieses Gesetz nun auch zu achten. Und: Dieses „hohe Ansehen“ steht in krassestem Gegensatz zur Ablehnung einer ungeliebten und bürgerfernen EU (vgl. Wahlbeteiligung etc.), auf deren „europarechtliche Vorgaben“ sich Frau Zypries aber meint beziehen zu sollen. Dies ausgerechnet auch noch bei der Differenzierung von Deutschen und Ausländern, die per Definition verschwinden soll.

Vorbereitet ist dieser Coup u.a. durch die rotgrüne „Reform“ des Staatsangehörigkeitsrechts 2000, die Staatsrechtler Isensee nicht weniger als „Staatsstreich des Parlaments“ nannte, insofern hier schlicht am Grundgesetz vorbeiregiert wurde und v.a. Türken quasi per Federstrich zu Deutschen erklärt wurden (Kreierung von „Passdeutschen“). Die Türkei ist es aber, die sich einerseits unter die „europarechtlichen Vorgaben“ drängelt (EU-Beitritt), andererseits aber Assimilation in Deutschland als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet (Erdogan).

Die These von Frau Zypries, mit einem Kommunalwahlrecht identifizierten sich Türken stärker mit dem Gemeinwesen, ist mithin halsbrecherisch. Es geht offenbar gar nicht um eine plausible Begründung. Es geht – nach der „Reform“ des Staatsangehörigkeitsrechts – um die Durchsetzung einer Wahlrechts-„Reform“, die in eine bestimmte Ideologie eingebunden ist.

Dass Deutschland ein Einwanderungsland sei, wie die Ministerin in dem FAZ-Artikel behauptet, stimmt so nicht. Die Behauptung impliziert als Selbstverständlichkeit den gar nicht vorhandenen Willen des ungefragten Staatsvolks, welches das Grundgesetz kennt und dessen Diener Frau Zypries sein sollte. Die Deklarierung unserer Heimat als Einwanderungland, d.h. realiter als Ramschladen für alle möglichen Selbstbediener, steht im harten Kontrast zur Stigmatisierung und Kriminalisierung der Deutschen, die in demokratisch-aufgeklärtem Bewusstsein die Prinzipien von Einigkeit, Recht und Freiheit pflegen und das kulturelle Band in einer Wertegemeinschaft, die sich auch im Grundgesetz niederschlägt, bewahren wollen. Es werden also genau die Falschen gefördert.

Die katastrophalen Folgen der Integrationsverweigerung, die immer stärker werdenden Gegengesellschaften (oft zitiert: „Haut ab hier, das ist unsere Straße“): sie (dis)qualifizieren die Behauptung von Frau Zypries, Integration sei „Staatsaufgabe“. Einwanderung und damit untrennbare Integration sind stets Recht, das der Staat gewähren kann, ohne dazu verpflichtet zu sein. Und dies korrespondiert auf Seiten des Einwanderers mit der unbedingten und alleinigen Pflicht zur SELBSTintegration, die nicht mit irgendwelchen vermeintlichen Ansprüchen an den Staat kombiniert werden kann.

Als Laudator auf das Grundgesetz erscheint Frau Zypries zweifelhaft, und der Titel „Tolerant dank 1968“ klinkt wie eine Selbstbezichtigung.

(Gastbeitrag von A. Frank)




Nur das Wort „Krankenkasse“ nicht auf türkisch

Damit Migranten auch ohne lästige Deutschkenntnisse wissen, was für Leistungen das Gesundheitssystem für sie anbietet, wurde in Hannover vor 20 Jahren das Ethno-Medizinische Zentrum (EMZ) gegründet.

Die Hannoversche Allgemeine schreibt:

Während oben in der Moschee gebetet wird, sitzen unten etwa 20 türkische Frauen und warten auf ihre Unterrichtsstunde zur „Seelischen Gesundheit“. Türk, selbst gebürtige Türkin, arbeitet als Mediatorin für das Ethno-Medizinische Zentrum (EMZ) in Hannover und hilft im Projekt „Mit Migranten für Migranten“ (MiMi) ihren Landsleuten, sich im deutschen Gesundheitssystem zurechtzufinden. Sie erklärt geduldig, was genau die Krankenkasse bezahlt und welcher Facharzt bei Depressionen helfen kann.

Dabei redet die 40-Jährige nicht auf Deutsch mit den Frauen, sondern in ihrer Muttersprache, Türkisch. Es ist lebhaft, so wie es eben ist, wenn viele Frauen aufeinander treffen. Es wird Tee gereicht und die Kinder toben im Hintergrund mit Fußbällen durch den kargen Raum, während Ömür Türk erklärt, welche zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen jedem Krankenkassenmitglied zustehen. „Ihr könnt zweimal im Jahr zur Untersuchung gehen“, sagt sie.

Die Leiterin des „Seminars“ ist übrigens die einzige Anwesende ohne Kopftuch. Deutsch spricht niemand. Wozu auch? Man nennt das „Migranten in ihrer vertrauten Umgebung abholen“.

Das Konzept, die Migranten in ihrer Landessprache über Gesundheitsthemen zu informieren und sie in ihrer vertrauten Umgebung abzuholen, hat Erfolg. So großen, dass das EMZ aus Hannover und sein Gründer und Geschäftsführer Ramazan Salman die Idee inzwischen in zehn Bundesländer exportiert hat. Seit 20 Jahren vermittelt das Zentrum in der Königstraße zwischen den Kulturen, seitdem wurden 20.000 Migranten im Bereich Gesundheit von etwa 800 ausgebildeten Mediatoren aus 69 Herkunftsländern in ihrer Landessprache aufgeklärt. „Es geht darum, die Migranten in das bestehende Gesundheitssystem zu integrieren“, sagt Salman.

Das ist ein interessanter Neubegriff von „Integration“. Integration bedeutet also, in der jeweiligen Landessprache dem Migranten zu erklären, wie er die Leistungen des Gastlandes am besten abgreifen kann, ohne allzu sehr mit ihm in Berührung zu kommen.

Es seien manchmal profane Situationen, an die der gebürtige Türke denkt, wenn er davon spricht, dass es in Deutschland im Gesundheitsbereich noch an Verständnis für Migranten mangelt. Er denke daran, dass zur Geburt eines Kindes bei Muslimen gleich die ganze Familie im Krankenzimmer sitzt, weil „sie überzeugt sind, dass die ganze Familie ein Kind kriegt“. Schickt das Klinikpersonal die Angehörigen nach Hause, könnte das sogar gesundheitliche Konsequenzen für die Schwangere haben, sagt der Medizinsoziologe.

Geht es jetzt um eine Schwangere oder um die Geburt eines Kindes, Herr Medizinsoziologe? Und was ist mit eventuell Schwangeren, bzw. frischgebackenen Mütter des Gastlandes? Müssen die die ganze Sippe aushalten, auch wenn das für sie eventuell gesundheitliche Konsequenzen hat, die nicht nur positiv sind?

Um Verständigungs- und Vertrauensprobleme abzubauen, vermittelt das EMZ zwischen Migranten und dem deutschen Gesundheitspersonal, bietet Informationsveranstaltungen und Broschüren in verschiedenen Sprachen an, beteiligt sich an Forschungsprojekten und stellt Dolmetscher. Etwa 180 speziell medizinisch geschulte Dolmetscher für 50 Sprachen und Dialekte kann das EMZ in Kliniken, Asyl- und Flüchtlingseinrichtungen und Beratungsstellen einsetzen.

Um „Verständigungs- und Vertrauensprobleme abzubauen“, muss offenbar ausschließlich das deutsche Klinikpersonal für die Bedürfnisse der Migranten sensibilisiert werden. Aber keine Sorge: Auch dafür zahlen wir.

Die Gesundheitsnachhilfe am Weidendamm ist für die türkischen Frauen kostenlos. Nach der Stunde wird Ömür Türk belagert und gibt noch Tipps für den Arztbesuch. Sie spricht immer noch türkisch, nur das Wort „Krankenkasse“ übersetzt sie nicht. „Das lässt sich nicht so gut auf türkisch sagen.“

Warum wohl nicht?

» ethno@onlinehome.de

(Spürnase: Ludwig v. B.)




Indonesien erstellt Regeln für Facebook-Nutzung

In Indonesien ist Facebook noch vor Google und Yahoo die am meisten aufgerufene Internet-Adresse. Der Boom des Online-Netzwerks hat die Religionsführer des bevölkerungs- reichsten muslimischen Landes der Welt jetzt veranlasst, Regeln für dessen Nutzung zu erstellen.

Die Netzeitung berichtet:

Rund 700 muslimische Geistliche in Indonesien haben Internet-Communities wie Facebook jetzt grundsätzlich ihren Segen erteilt. Solange die Dienste nicht als Plattform für Lügen, Geschwätz und Flirten herhielten, dürften sie von gläubigen Muslimen genutzt werden, hieß es am Freitag nach einer zweitägigen Konferenz zu dem Thema im Entwurf der Abschlusserklärung.

Nutzer dürften keine allzu intimen Fragen stellen oder «vulgäres Handeln» unterstützen. Das sei auch in den Online-Communities verboten. Die Imame wiesen darauf hin, dass Facebook und andere «neue» Kommunikationsformen wie Mobiltelefone, Textnachrichten oder Videokonferenzen viele Vorteile böten. Ein Organisator der Konferenz in der Stadt Kediri auf der Insel Java, Narbil Haroen, hatte am Donnerstag erklärt: «Es ist notwendig, ein Edikt für virtuelle Netze zu erlassen, weil diese Online-Beziehungen sexuelle Begierden wecken könnten, was im Islam verboten ist.»

Die Imame riefen Facebook und andere Netzwerke wie Friendster auf, «unzüchtiges und pornografisches» Material zu löschen. Andernfalls wollten sie darauf hinwirken, dass die Internetseiten ganz blockiert werden, warnte die Nahdlatul Ulama, die größte muslimische Organisation Indonesiens, am Freitag.

645 Prozent Zuwachs

Facebook nahm am Freitag zunächst nicht Stellung zur Haltung der Geistlichen. Das Unternehmen hat aber bereits vorher erklärt, dass die Nutzer über die Plattform vor allem mit Freunden und Familie Kontakt hielten oder sich über aktuelle Ereignisse austauschten. Indonesien ist nach Angaben von Facebook das Land mit dem höchsten Mitgliederzuwachs in Südostasien: Die Steigerung um 645 Prozent auf 831.000 Mitglieder war größer als in China oder Indien.

Dabei haben im bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt bislang weniger als ein halbes Prozent der 235 Millionen Einwohner eine Internetverbindung. Facebook ist in Indonesien inzwischen die am meisten aufgerufene Internet-Adresse – noch vor Google und Yahoo.

Ein Edikt der Imame hat zunächst keine rechtliche Wirkung. Eine Übernahme durch den einflussreichen Ulema-Rat würde aber für die Mehrheit der – vergleichsweise liberalen – Muslime in Indonesien verpflichtend sein. Ein Verstoß gegen dessen Vorgaben wird als Sünde betrachtet.

Es ist doch immer wieder schön, kein Moslem zu sein…




Ein Stiefel, der in ein menschliches Gesicht tritt…

Südländisch bereichert wurde der 19-jährige Marius M. (Foto). Zehn „Südländer“ traten minutenlang auf dem Kopf des hilflos am Boden Liegenden herum. Sie brachen ihm das Jochbein mehrfach, zertrümmerten sein Nasenbein und brachen ihm die Schneidezähne ab. Und wieder fällt einem nichts anderes ein, als den weisen George Orwell („1984„) zu zitieren: „Sie wollen ein Bild der Zukunft? Stellen Sie sich einen Stiefel vor, der in ein menschliches Antlitz tritt, immer und immer wieder.“ Welcher Politiker wird medienwirksam betroffen an das Krankenbett des jungen Mannes eilen?

(Spürnase: Heinz W.)




Einzelfall™-Gemetzel: Mann ersticht Ehefrau

Mit ihren drei Jahren musste die kleine Denia ansehen, wir ihr Vater, ein Albaner, die Mutter mit einem Messer regelrecht abschlachtete. Vor den Augen ihres Kindes verblutete die Frau. Das Mädchen schrie die ganze Zeit, was den Vater aber nicht von seiner grausigen Tat abhielt. Erst als er sein schreckliches Werk vollendet hatte, holte er die Feuerwehr. Der Mann befand sich ganz offensichtlich in einem Verbotsirrtum.

(Spürnase: schmibrn)




Mazal tov, Bundesrepublik Deutschland!

Israel gratuliert Deutschland zum morgigen 60. Geburtstag und wird am Berliner Bürgerfest mit einem Pavillon vertreten sein. Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, übermittelt der Bundesrepublik zu ihrem runden Geburtstag seine herzlichen Glückwünsche.

„Die besonderen deutsch-israelischen Beziehungen haben sich über gut vier Jahrzehnte hinweg zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte entwickelt. Wir können auf eine fruchtbare Zusammenarbeit in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zurückblicken; auf individueller und gesellschaftlicher Ebene sind sich beide Länder erheblich näher gekommen. Dies ist eine gute Basis, um gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft gegenübertreten zu können. Ich gratuliere der Bundesrepublik herzlich zu ihrem 60jährigen Bestehen. Mazal Tov!“

Im Pavillon auf dem Bürgerfest können sich Interessierte morgen zwischen 10 und 22 Uhr über Israel informieren. Eine Fotoausstellung zeigt die rasante Entwicklung des modernen Staates Israel, der vor einem Jahr sein 60-jähriges Bestehen gefeiert hat.




Anatolien mitten in München

Anatolien mitten in MünchenEs wurde groß als „Integrationsfest“ angekündigt: „Bayram 09“ vom 20.-24. Mai am Münchner Candidplatz. Was man dort noch bis Sonntag erleben kann, ist Monokultur in Reinform. Der Autor und sein Fotograf waren an Christi Himmelfahrt vor Ort und haben noch nie eine so hohe Kopftuchdichte auf so engem Raum erlebt.

Wer über die politisch-religiöse Bedeutung des Kopftuchs informiert ist, fühlt sich beim Anblick dieser Bilder noch befremdeter:

„Erlebe Münchens Vielfalt“ heißt das Motto dieser insgesamt viertägigen Veranstaltung, aber die Realität sieht eher nach türkisch-islamisch-fundamentalistischer Einfalt aus:

Kein Wunder, denn für die Organisation zeichnet der Verband der Islamischen Kulturzentren verantwortlich. Um dem ganzen ein politisch korrektes Mäntelchen umzuhängen, ist der Münchner Integrations- und Bildungsverein offiziell auch mit im Boot. Dort scheint man aber keinerlei Einfluß auf die Gestaltung dieses „Integrationsfestes“ ausgeübt zu haben.

Um diese turkisch-islamische Machtdemonstration politisch noch aufzuwerten, war hoher Besuch der Bayerischen Staatsregierung und der Münchner CSU anwesend:

Kultusminister Ludwig Spaenle, Münchens Fraktionsvorsitzender Josef Schmid und Bezirksausschuss-Vorsitzender Thomas Schwindel durften sich die Reden des Türkischen Generalkonsuls Ali Rifat Köksal und des Türkischen Bildungsattaches Mahmut Hackali anhören. Selbstverständlich auf – türkisch.

Jeweils eine quälend lange Viertelstunde, und dann gab’s eine kurze zusammenfassende Übersetzung in vier Sätzen. Wer weiß, was die Herren zuvor alles geplaudert hatten. Im Publikum saß hauptsächlich eine Abordnung junger anzugsgekleideter Türken, die bereits in einer geschlossenen Gruppe zum Festplatz gekommen waren.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass sie rein um des guten Eindrucks willen dorthin bestellt worden waren. Zuhör- und Klatschtürken sozusagen. Ein Mitglied der Staatsregierung kommt nun mal nicht alle Tage, und da darf man schließlich nicht mit leeren Stühlen oder unangemessen gekleideten Kopftuchmenschen irritieren, die sich besser im Hintergrund halten sollen:

Kultusminister Spaenle durfte seine Ermahnungen zum Erlernen der deutschen Sprache und seinen Appell für Bildungsbereitschaft neben einem Werbeplakat von „Fatih“-Reisen halten. Wer sich in der türkischen Eroberungsgeschichte auskennt, verbindet mit dem Namen Fatih (übersetzt: „Eroberer“) äußerst unangenehme Erinnerungen. Der Eroberer des christlichen Konstantinopels, Fatih Sultan Mehmet, machte sich einen gefürchteten Namen als Christenschlächter. Ihm wird nicht zuletzt durch die Namensgebung von Moscheen in Deutschland auch heute noch Ehre, Ruhm und Dankbarkeit gezollt.

Gleich nebenan gab es bezeichnenderweise einen Stand mit türkischen Zeitschriften, auf denen dieser „friedliche Moslem“ Sultan Fatih Mehmet in stolzer Pose auf dem Titelblatt zu sehen ist:

Trotzdem machten Spaenle und Schwindel (Nomen est omen..) gute Miene zum bösen Spiel, als sie sich brav Geschenke überreichen ließen, das ganze auch voller Symbolhaftigkeit vor der türkischen Fahne:

Gerade Thomas Schwindel (im Bild links) ist hierbei eine interessante Figur: Er zeigte sich noch vor zwei Jahren als intensiver Islam-Kritiker, der im Internet unter seinem Pseudonym „Dammerl“ den Islam als zu bekämpfende Ideologie bezeichnete und in die Nähe des Faschismus rückte, wie die Süddeutsche Zeitung damals ausführlich berichtete.

Nun, mittlerweile scheint Thomas Schwindel wieder auf Parteilinie getrimmt, und die sieht wohl momentan eher einen Schmusekurs mit dem Islam vor. Ein hochkompliziertes Unterfangen auf vermintem Gelände. Bei diesem „Integrationsfest“ hat man die ganze Zeit das Gefühl, im falschen Film zu sein. Vor allem westlich-freizügig-sommerlich gekleidete Frauen wirken in dieser Szenerie wie unpassende Fremdkörper:

Eine knallharte Eroberungskultur versucht sich ein harmlos-nettes Mäntelchen umzuhängen. So werden dem Autor und seinem Fotografen auch ein Haufen Unterlagen in die Hand gedrückt. Neben einem dicken Integrationsbericht der Bundesregierung inklusive Vorwort von „Das-müssen-wir-aushalten“-Böhmer gibt es auch einen hübschen Flyer über den doch ach so liebenswerten und einfühlsamen Propheten Mohammed. Anhand von unfassbar banalen Geschichtchen, die man aus den Tiefen der Hadithe hervorgekramt hat, will man doch tatsächlich das reale Bild des Mörders, Räubers, Sklavenhalters, Steinigers, Handabhackers, Frauenzüchtigers und Eroberers vertuschen:

Der islamkundige Leser sieht sich an die aktuellen Fälschungsversuche des Zweiten Dhimmi Funks (hier und hier) erinnert, der den Islam gerade auch als „wissenschaftsorientierte“ und „friedliche“ Religion verkaufen will. In ähnlicher Strategie wird hier Mohammed losgelöst von jeglichen geschichtlichen Fakten als vorbildlich netter Mensch dargestellt. Das muss man eben genauso glauben wie die „Tatsache“, dass der Völkermord an den Armeniern schließlich nie stattgefunden hat…

Auch ein Plakat über eine Sportveranstaltung darf in dem Infopaket nicht fehlen. Wer allerdings der türkischen Sprache nicht mächtig ist, erkennt lediglich an den Bildern, um was es sich hier handelt:

Auch der Flyer der Bayram-Veranstaltung enthält türkische Sätze ohne Übersetzung:

Deutsche Unternehmen wie die Allianz und die Postbank zeigen sich auf dem Fest bereits integrationswillig. So lassen sie ihre Broschüren schon komplett auf türkisch drucken:

Man spürt deutlich, in welcher Richtung die Integration verlaufen soll. Es handelt sich wohl um eine Einbahnstraße in Richtung „Osmanisches Reich reloaded“:

Aber selbst dieses monokulturelle Ereignis wies noch Fortschritte im Vergleich zur Herbstveranstaltung des letzten Jahres auf. Dort waren im Festzelt tatsächlich ganz konsequent Männlein

von Weiblein durch eine Wand voneinander getrennt:

Daraufhin hatten sich die CSU-Stadträte Dr. Reinhold Babor und Manuel Pretzl beim Sozialreferat der Stadt München beschwert und angeregt, ob man das in Zukunft vielleicht nicht doch unterlassen könne. Aber auch so war deutlich zu sehen, dass sich die deutsche und die türkisch-fundamentalistisch-islamische Kultur völlig konträr zueinander darstellen.

Nicht nur optisch prallen hier zwei Welten aufeinander, die fast nichts miteinander gemein haben:

Kultusminister Spaenle ließ sich auf einem Rundgang über den Festplatz von den Schönheiten der türkisch-islamischen Kultur überzeugen:

So konnte der Bayerische Kultusminister auch vor einem Stand der türkischen (Invasions-) Religionsbehörde DITIB abgelichtet werden:

Alle Stände hatten selbstverständlich strenges Halal-Essen, keine Frage. Bier oder Schweinshaxn suchte man vergebens. Ein Integrationsfest frei von verbindenden Elementen.

Wer den Israel-Tag vor zwei Wochen am Münchner Stachus besucht hatte, konnte dagegen ein echtes Miteinander beobachten, als bayerische Trachtenkinder neben jüdischen tanzten.

Aber Bayram ’09 ist eine einzige Zurschaustellung türkischer Kultur. Im Rahmenprogramm war zum Beispiel auch eine Art Sprechtheater zu sehen, selbstverständlich rein auf türkisch. Als deutscher Besucher sitzt man ratlos da und fragt sich, um was es eigentlich geht. Es sind viel türkische Nationalkleidung und ein Mann mit langem Imam-Bart zu sehen:

Der interessierte Besucher kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass das langfristige Ziel solcher Entwicklungen die Integration der deutschen Kultur in die türkische sein soll, nicht umgekehrt. Vor allem, wenn man die islamische Eroberungs-Ideologie bestens kennt. Die schließlich auch wachgehalten wird: Wir haben in bester Erinnerung, wie erst kürzlich der türkische Premierminister Erdogan nach seinen Ausfällen gegen Israel als „Eroberer von Davos“ gefeiert wurde.

Wenn die deutsche toleranzverliebte Mehrheitskultur widerstandslos eine solch schleichende Islamisierung gestattet, dann können wir die Uhren danach stellen, wann uns der Geburtendjihad die realen Auswirkungen dieses kulturell-religiösen Übernahmeversuchs vor Augen führt.

Gilt für uns in nicht allzuferner Zukunft, wenn wir dann im eigenen Land die Minderheit sind, eigentlich auch Erdogans Satz:

„Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“?

Oder werden dann ganz andere Saiten aufgezogen? Aber nein, wie uns auch das ZDF zuverlässig versichert, gestattet der Islam schließlich ein friedliches und tolerantes Nebeneinander der Religionen…

(Text: byzanz, Fotos: RChandler und deusvult.info)




Netanjahu: Jerusalem wird nicht geteilt

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Foto) hat gestern auf der offiziellen Zeremonie zum Jerusalem-Tag gesprochen. Dabei unterstrich er die die jahrtausendlange Verbindung des jüdischen Volks zur Hauptstadt des Staates Israel und ihre Unteilbarkeit: „Das vereinigte Jerusalem ist die Hauptstadt Israels. Jerusalem hat immer uns gehört und wird immer uns gehören. Es wird nie wieder geteilt oder halbiert werden. Jerusalem wird allein unter israelischer Oberhoheit bleiben.“

Netanjahu sagte weiter:

„Im vereinigten Jerusalem werden die Religionsfreiheit und der freie Zugang zu den heiligen Stätten für alle drei Religionen garantiert, und es ist der einzige Weg sicherzustellen, dass die Mitglieder aller Glaubensrichtungen, Minderheiten und Konfessionen hier weiter sicher leben können.“

„19 Jahre lang war Jerusalem eine verwundete Stadt; eine Stadt, in deren Herzen sich Stacheldraht und Minenfelder, Gefechtsposten und Sperrbezirke befanden; eine Stadt, deren Hauptstraßen mit Verteidigungswällen gegen Scharfschützen bedeckt waren; eine Stadt, deren Bewohner sich nicht frei von Ort zu Ort bewegen konnten. Im Juni 1967 hat sich die Situation für immer verändert.“

„Unsere Verbindung zu Jerusalem ist Jahrtausende alt. Als Volk haben wir niemals unseren ‚Augapfel’ aufgegeben, das Ziel unserer Gebete, die Hauptstadt unserer Nation, Jerusalem. Heute, als Staat, erfüllen wir diese uralte Sehnsucht, diesen antiken Wunsch.

Die größten Mühsale, Exile und Schwierigkeiten der Geschichte konnten uns nie davon abbringen, nach der Verwirklichung des Traums des jüdischen Volkes seit Generationen zu streben – der Gründung eines Staates im Land Israel, mit Jerusalem als seiner Hauptstadt. Dies war der Wunsch eines jeden Juden im Exil, in jeder Gemeinde und in jedem Gebet: „Nächstes Jahr im erbauten Jerusalem“. Ich glaube, dass es uns nur die Wiedervereinigung Jerusalems unter israelischer Oberhoheit ermöglichen kann, schnell den zweiten Teil von Jesajas Prophezeiung zu erfüllen: ‚Sie pflegen ihre Schwerter dann zu Pflügen… nicht hebt ein Volk wider Volk ein Schwert, sie lernen nicht mehr Krieg.’ Dies ist unser Gebet, und dies ist unsere Hoffnung hier in Jerusalem.“(Quelle: Außenministerium des Staates Israel, 21.05.09)

Die vollständige Netanjahu-Rede lesen Sie hier.

(Spürnase: Ben T.)




Edinburgh: Israelische Filmemacher unerwünscht

Zum internationalen Film-Festival im schottischen Edinburgh darf die junge israelische Regisseurin Tali Shalom Ezer (Foto) nicht hinfahren, obwohl die israelische Botschaft die ganze Finanzierung ihrer Reise übernommen hätte und ihr Film nichts mit Politik zu tun hat. Nachdem „pro-palästinensische Aktivisten“, allen voran Regisseur Ken Loach, sich von der möglichen Anwesenheit einer israelischen Frau bedroht fühlten, sagte die Festival-Leitung ihr die Teilnahme ab.

Update: Die Festivalleitung hat die Teilnahme mittlerweile angeblich (wegen des medialen Aufsehens) doch wieder zugesagt.

Letters from Rungholt meint dazu treffend:

Als der Regisseur Ken Loach hörte, dass er bei einem Festival dieselbe Luft einatmen muss, die auch durch die Lungen einer jungen Israelin gezogen ist, platzte ihm der Kragen, und er rief die Festivalbesucher zum Boykott auf. Wo man israelische Filme sieht und israelische Regisseure willkommen heißt, da glaubt man am Ende noch, dass Israelis ganz normale Menschen mit Träumen, Plänen und Gefühlen sind, ja kreativ geradezu! Nein nein, das würde den Kampf des palästinensischen Volks zunichte machen. Das erfinde ich? Das erfinde ich leider kein bisschen.

Der 57-minütige Film „Surrogate“ ist eine Liebesgeschichte und hätte in Edinburgh Premiere feiern sollen, doch Tali Shalom Ezer wird nicht mit dabei sein.

Update: Anscheinend hat das Filmfestival wegen der Medienberichte kalte Füße bekommen und lässt die Regisseurin nun doch anreisen. Der Film soll nach offiziellen Angaben wie geplant gezeigt werden. Wer den palästinenserfreundlichen Edinburghern gern selber noch auf den Zahn fühlen möchte, kann an folgende Mailadresse schreiben: info@edfilmfest.org.uk

(Spürnase: Christian G.)




Bergluft macht frei

BergtourVergangenes Wochenende strahlte die Sonne vom Himmel, die Temperaturen waren angenehm und keine Wolke zeigte sich am Himmel. Ideales Wetter für eine kleine Bergtour. Also, hinein ins Auto und ab in Richtung Berge. Natürlich war ich nicht der Einzige, der so dachte. Wenn man dann auch noch einen ebenso bekannten wie beliebten Berg erklimmt, trifft man zwangsläufig viele Gleichgesinnte: Wanderer, Tourengeher, Kletterer, das ganze Spektrum eben.

Genau diese zahlreichen Begegnungen auf über 1500 Metern Seehöhe haben mir wieder etwas Kraft und Zuversicht gegeben. Keine Angst, jetzt kommt kein esoterisches oder philosophisches Geschwurbel. Nein, ganz im Gegenteil. In den Bergen herrscht zwischen allen, die sich auf ihnen bewegen, etwas, dass man in unserer rezenten Gesellschaft mittlerweile gänzlich vermisst: ehrliche und aufrichtige Achtung voreinander. Das Wort „Respekt“ kann, weil durch inflationären und vor allem falschen Gebrauch seitens eingewanderter Mohammedaner vollkommen entwertet, in diesem Zusammenhang nicht mehr sinnvoll gebraucht werden.
In den Bergen achtet man sich, man grüßt sich, spricht miteinander und hilft sich gegenseitig, wenn es notwendig ist. Es gibt ein verbindendes Element zwischen all jenen, die sich im Hochgebirge bewegen: eben genau den Umstand, dass sie es tun. Es gehört eine ganz bestimmte Geisteshaltung und Einstellung dazu, abseits von Bergstraßen und Seilbahnen mehr oder weniger hohe Berggipfel zu besteigen.

Hier gibt es auch keine soziale Rangordnung, egal ob gemächlicher Wanderer oder Extremkletterer, die gegenseitige Achtung gilt uneingeschränkt und ist immer gleich groß. Dazu kommt, dass man hier oben keine mohammedanischen Kulturbereicher antrifft. Da diese Menschen offenbar zur Natur, den Bergen und in ihrer Erhabenheit eine offenbar ebenso niedrige Affinität wie zu humanistischer Bildung und (Hoch)Kultur haben, ist die Bergwelt noch weitgehend von ihnen verschont geblieben. Alleine der Gedanke, einen Berg zu besteigen, muss diesen Menschen vollkommen absurd und sinnlos erschienen, zumal es dafür keinen einfach zu erkennenden Nutzen oder gar eine materielle Belohnung gibt. Andernfalls wäre wohl auch schon eine heftige Diskussion um die christlichen Gipfelkreuze ausgebrochen.

In den Bergen bekommt man eine Ahnung davon, wie eine Gesellschaft funktionieren könnte. Freiheit und Individualität werden hier noch groß geschrieben, ohne dass dabei der Zusammenhalt und die Solidarität der Gruppe vernachlässigt würden. Eigenverantwortung ist hier ebenso wichtig, wie das totale Vertrauen in seine Bergkameraden (ist dieses Wort bereits Autobahn?).

All das funktioniert deshalb, weil es abseits von sozialem Status, Herkunft oder Alter einen gemeinsam Nenner, eine große Klammer gibt: die Liebe zur Natur und den Bergen, den Willen etwas zu leisten, ein (oft im wahrsten Sinne des Wortes) hoch gestecktes Ziel zu erreichen und sich den Gewalten der Natur auszusetzen. Darum trifft man in den Bergen nur einen ganz bestimmten Menschenschlag, andere Gruppen – man kann sich leicht ausmalen, wer aller dazuzurechnen ist – meiden aus genau diesen Gründen die Berge – und das ist auch gut so.

Deshalb funktioniert auch die Gemeinschaft in den Bergen, weil niemand die Solidarität der Gruppe missbraucht und nur dann die Hilfe anderer in Anspruch nimmt, wenn er sie wirklich braucht. Ein Verhalten, das in unserer sozialistischen Multikulti-Gesellschaft vollkommen unverständlich ist. Das Bild, das der Autor hier gezeichnet hat, mag etwas idealisiert sein, aber wer in die Berge geht, der kann unsere dekadente und dem Untergang geweihte Multikulti-Gesellschaft für einige Zeit hinter sich lassen und erfahren, wie ein Zusammenleben zwischen Menschen funktionieren könnte. Vom Gipfel eines Berges ist das ganze Ausmaß der Zerstörung und des Verfalls, dem „unsere“ Gesellschaft, „unsere“ Städte und „unsere“ Länder ausgesetzt sind, noch viel deutlicher und klarer zu erkennen.

(Gastbeitrag von A. Wappendorf)




Benno Ohnesorg – doch ein politischer Mord?

Benno OhnesorgSein Tod durch eine Polizeikugel führte entscheidend zur Radikalisierung der 68er Studentenbewegung und war gleichzeitig Startschuss für den linken Terrorismus in Deutschland. Doch Benno Ohnesorg, Student der Romanistik und Germanistik, Pazifist und Mitglied einer evangelischen Studentengemeinde, wurde nach neuesten Erkenntnissen am 2. Juni 1967 in Berlin nicht durch einen Vertreter des verhassten Schweinesystems erschossen, sondern durch einen Stasi-Mitarbeiter.

Benno Ohnesorg, der verheiratet war und dessen Frau ihr erstes Kind erwartete, war 26 Jahre alt, als er getötet wurde. Es war seine erste Demonstrationsteilnahme überhaupt. Der Todesschütze Karl-Heinz Kurras wurde am 21. November 1967 freigesprochen.

Es war ein Schuss, der Deutschland veränderte. Am 2. Juni 1967, einem lauen Frühsommertag, eskalierte eine Demonstration gegen den Schah von Persien vor der Deutschen Oper in West-Berlin. Die Polizei reagierte über und wandte gegen zahlreiche Studenten brutale Gewalt an.

Schließlich kam es zur Katastrophe: Im Hof des Hauses in der Krummen Straße löste sich kurz nach 20.30 Uhr ein Schuss aus der Waffe des Kriminalbeamten Karl-Heinz Kurras. Die Kugel traf den Studenten Benno Ohnesorg, Pazifist und Mitglied einer evangelischen Kirchengemeinde, in den Hinterkopf. Obwohl zahlreiche Polizisten und Demonstranten sowie sechs Journalisten in der Nähe waren, konnte der genaue Hergang bis heute nicht aufgeklärt werden.

Fest steht nur: Kurras‘ Kugel wurde zu einem Startschuss auch für linke Terroristen in Deutschland. Ohnesorgs Tod gehörte als zentrales Argument zur Selbstrechtfertigung jener politischen Amokläufer, die dann 67 Menschen umbrachten. So berief sich Ulrike Meinhof in ihrem 1970 im „Spiegel“ veröffentlichten Bekenntnis zur Gründung der RAF auf den 2. Juni 1967: Die „Bullen“ seien „Schweine“, auch wenn Intellektuelle Schwierigkeiten hätten, „das auf die Polizei anzuwenden, die ihnen auf der Straße begegnet, mit der sie es zu tun kriegen, die sie einsperrt und die sie zusammenknüppelt und die in Berlin ja auch schon geschossen hat“. Auch die Berliner Terrorgruppe „Bewegung 2. Juni“ bezog sich nicht nur mit der Wahl ihres Namens auf Ohnesorgs Tod.

Die beiden Historiker Cornelia Jabs und Helmut Müller-Enbergs veröffentlichten jetzt in der angesehene Fachzeitschrift „Deutschlandarchiv“ neue Erkenntnisse.

Karl-Heinz Kurras soll ein Spitzel der DDR-Staatssicherheit gewesen sein. Der 1927 geborene Polizist soll sich am 26. April 1955 zur inoffiziellen Mitarbeit beim DDR-Geheimdienst verpflichtet haben, obwohl er eigentlich lieber in die DDR habe übersiedeln und dort als Volkspolizist tätig werden wollen. (…) Im Rahmen einer aufwändigen Recherche in den Stasi-Unterlagen fanden die beiden Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde Dokumente wie die eigenhändige Verpflichtungserklärung von Kurras, sein SED-Parteibuch und mehrere Beurteilungen der Arbeit des Spitzels aus der Feder von Führungsoffizieren. Kurras soll der „Linie IV“ zugeordnet gewesen sein, die im Ruf stand, für „unfeine Dinge zuständig“ gewesen zu sein, so Müller-Enbergs und Jabs.

Noch kann man nicht sagen, ob die Stasi hinter dem Tod Ohnesorgs gestanden hat, da noch nicht alle Erkenntnisse veröffentlicht wurden.

Fest steht aber offenbar, dass Kurras auch nach dem Ereignissen des 2. Juni 1967 nicht aus der SED ausgeschlossen wurde; seine Mitgliedschaft hielt er natürlich geheim, denn als Mitarbeiter einer Sonderermittlungsgruppe der Westberliner Polizei, die sich mit der Suche nach Verrätern in den eigenen Reihen befasste, arbeitete der mutmaßliche IM der Stasi an einer höchst sensiblen Stelle.

Kurras selbst soll die Botschaft erhalten haben, alle Informationen zum Tod Ohnesorgs zu vernichten und alle Tätigkeiten für die Stasi vorerst ruhen zu lassen.

Und so könnte sich doch noch bewahrheiten, dass Ohnesorgs Tod ein politischer Mord war – allerdings ganz anderes, als die Linken uns all‘ die Jahre suggerieren wollten.

(Spürnasen: Pete, Roland E. und Asma)




Muslimaufstand wegen Fußtritt auf den Koran

Etwa 1.000 muslimische Immigranten aus Syrien, Pakistan und Afghanistan randalieren in Athen, schmeißen Fensterscheiben ein und demolieren Autos, weil ein griechischer Polizist angeblich den Koran eines syrischen Kaffee-Besitzers genommen und auf den Boden geworfen habe, wonach er anschließend mit dem Fuß darauf getreten sei. Der Polizist habe des „Heilige Buch“ damit „zerstört“.




Ex-Sklave Simon Deng berichtet über Sudan

Der ehemalige sudanesische Sklave Simon Deng (Foto mit Pamela Geller), der mit neun Jahren von der Familie verschleppt und drei Jahre lang als Kindersklave bei Moslems gehalten wurde, erzählt, wie diese Kinder unmenschlich behandelt und gedrängt werden, zum Islam überzutreten. Deng schilderte seine Erlebnisse am 20. Mai im Schweizer Fernsehen. Sie sehen hier einen Mitschnitt von CSI zur Sendung.

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