SZ: Islamkritiker sind die Antisemiten von heute

In der Süddeutschen ist heute ein Kommentar erschienen, der völlig faktenresistent Islamkritiker von heute mit Antisemiten von gestern gleichsetzt. Verfasst wurde er vom Historiker Wolfgang Benz (Foto), der das Zentrum für Antisemitismus-Forschung an der TU-Berlin leitet. Dort wird fröhlich der Antisemitismus relativiert, indem er mit der „Islamophobie“ verglichen wird. Die Moslems seien die Juden von heute.

Auszug:

Das Feindbild „Westen“ im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild „Islam“ erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. Feindbilder sind Produkte von Hysterie.

So. Hysterie. Mal abgesehen von den Kopfabschneide-Videos islamischer Terroristen, sind schwere Menschenrechtsverletzungen im „Haus des Friedens“ allgegenwärtig: Die Ungleichstellung von Mann und Frau, arrangierte und Zwangsehen, Kinderhochzeiten, Steinigungen, Hinrichten Andersgläubiger, Homosexueller und „Abtrünniger“, Ehrenmorde, Amputationen von Körperteilen und und. Alles Hysterie, und hat auch nichts mit dem Islam zu tun, weswegen in islamischen Ländern auch so energisch dagegen vorgegangen wird.

Aber wir werden damit getröstet, dass es sich bei der Wahrnehmung dieser Scheußlichkeiten um eine weitverbreitete Verhaltensstörung handelt, eine „Beeinträchtigung der Wahrnehmung“.

Wenn wir Hysterien als weitverbreitete Verhaltensstörung definieren, die unter anderem durch Beeinträchtigung der Wahrnehmung, durch emotionale Labilität, durch theatralischen Gestus und egozentrischen Habitus charakterisiert ist, dann erklären sich Phobien gegen andere Kulturen oder ganz unterschiedliche Minderheiten in der eigenen Gesellschaft als Abwehrreflex.

Und nun geht’s richtig zur Sache:

Bausteine des Feindbilds sind Verallgemeinerung und Reduktion von wirklichen oder vermeintlichen Sachverhalten auf Negativa. Gerüchte, Unterbewusstes, Hörensagen, literarische und volkstümliche Überlieferung erheben sich zu „Tatsachen“ – die jedoch nur vom Glauben leben.

Das klassische Beispiel bietet die Konstruktion des am weitesten verbreiteten Textes der Judenfeindschaft: die „Protokolle der Weisen von Zion“. Am Ende des 19. Jahrhunderts entstand es als antisemitisches Pamphlet, das eine jüdische Weltverschwörung belegen sollte. Obwohl die „Protokolle“ in allen Details als Fälschung entlarvt wurden, haben sie dem russischen Zaren wie den Nationalsozialisten Dienste geleistet, heute werden sie im islamischen Kulturkreis verbreitet. Sie dienen der Propaganda gegen Israel als Waffe. Millionen glauben an das Bild vom Juden als Inkarnation des Bösen in der Welt, welches die „Protokolle“ suggerieren.

Wer sich, zu Recht, über die Borniertheit der Judenfeinde entrüstet, muss aber auch das Feindbild Islam kritisch betrachten (das sich zuweilen eines aggressiven, aufgesetzten Philosemitismus bedient).

New York, Madrid, London, Bali, Djerba – alles „vermeintliche Sachverhalte“, im Gegensatz zu den „Tatsachen“, die den Protokollen zugrunde liegen.

Die unterschwellig bis grobschlächtig praktizierte Diffamierung der Muslime als Gruppe durch so genannte „Islamkritiker“ hat historische Parallelen. Derzeit wird der Islam gedanklich mit Extremismus und Terror verbunden, wodurch alle Angehörigen der islamischen Religion und Kultur mit einem Feindbild belegt und diskriminiert werden sollen.

Die Verbindung Islam und Terror bzw. Extremismus ist natürlich völlig an den Haaren herbeigezogen (s. oben) und entbehrt jeder Grundlage. Übrigens sind die meisten Opfer des Islam selbst Moslems, weswegen sich schon deshalb der Begriff des „Moslemhassers“ für den Islamkritiker verbietet.

Heinrich von Treitschke (1834 – 1896), renommierter deutscher Historiker und populärer Publizist, sah einst in seiner Überfremdungsangst Deutschland von Feinden umringt und durch mangelnde Bereitschaft der jüdischen Minderheit zur Assimilation im Inneren bedroht. Durch Autorität und Beredsamkeit verlieh er dem Antisemitismus Reputation und Schubkraft. Das war 1879, als er den Berliner Antisemitismusstreit auslöste. „Aus der unerschöpflichen polnischen Wiege“, behauptete der Gelehrte, dränge „eine Schar strebsamer, Hosen verkaufender Jünglinge herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen beherrschen“ würden.

Die Parallele ist unübersehbar, wenn als taktische Waffe im geargwöhnten Kampf um die „Islamisierung Europas“ heute das Wochenbett der muslimischen Frau beschworen wird. Treitschkes Angriffe gegen das deutsche Judentum markierten die Aufkündigung des mühsam erkämpften liberalen Konsenses über die Integration. Der Berliner Antisemitismusstreit war vor allem eine Identitätsdebatte, eine Auseinandersetzung darüber, was es nach der Emanzipation der Juden bedeuten sollte, Deutscher zu sein und deutscher Jude zu sein.

Hier Parallelen zu konstruieren, ist so aberwitzig, dass es sich verbietet, auf diesen Unsinn überhaupt einzugehen. Damals verabredeten sich vermutlich Juden in der Synagoge, um ihren neuesten Terroranschlag zu planen, so wie es heute Moslems in der Moschee tun.

In Internet-Foren, in denen Islamfeindschaft besonders schamlos verhandelt wird, wurde vor kurzem der Mord an der Ägypterin im Dresdner Gerichtssaal freudig kommentiert. Die Tat sei zu verurteilen, schrieb einer, „allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger“.

Ein anderer meinte, im Koran werde „in über 60 Suren zum Mord an Andersgläubigen und Ungläubigen, speziell an Juden und Christen“ aufgerufen. Diese Überzeugung wird er gegen alle Hinweise über den wirklichen Inhalt des Korans so energisch verteidigen, wie der Antisemit vom Glauben an den schlimmen Inhalt des Talmud, an jüdische Ritualmorde und andere Wahnphantasien nicht ablässt. Ein Dritter weiß, dass mit Hochdruck für ein Ziel gearbeitet wird: „Vernichtung Deutschlands durch Zuwanderung und Islamisierung“.

Wieder handelt es sich wohl um eine Wahrnehmungsstörung, ja vielleicht gibt es den Koran gar nicht, und er ist wie die Protokolle eine Fälschung?

Der symbolische Diskurs über Minarette ist in Wirklichkeit eine Kampagne gegen Menschen, die als Mitglieder einer Gruppe diskriminiert werden, eine Kampfansage gegen Toleranz und Demokratie.

Das ist gut. Die Verteidiger einer Demokratie gegen eine totalitäre Ideologie werden selbst zu Feinden der Demokratie. Das ist Orwells 1984 in Reinkultur.

(Spürnase: Sachse)




„Hier ist Mohammed!“

ShiningIn Stanley Kubricks Horrorfilm aus dem Jahre 1980, Shining, zerdrischt Jack Torrance, gespielt von Jack Nicholson, mit der Axt eine Tür, um seine Frau und seinen sechsjährigen Sohn zu ermorden, und ruft dabei: „Hier ist Jacky!“ Dieses Filmbild und der Ausruf erlangten Kultstatus. Am vergangenen Freitag fand Shining eine Neuauflage im wirklichen Leben, als ein 28-jähriger, mit einer Axt bewaffneter Somalier auf die Glastür zum Bungalow des 74 Jahre alten Karikaturisten Kurt Westergaard eindrosch, der in einem bürgerlichen Vorort der dänischen Stadt Aarhus lebt.

(Von Thomas Landen, Brussels Journal, Übersetzung: Israel_Hands)

Die Tür, die aus zusätzlich verstärktem kugelsicherem Glas bestand, gab schließlich nach. Westergaard jedoch, der am Stock geht, blieb gerade noch Zeit, das Schlafzimmer seiner fünfjährigen Enkelin aufzusuchen, sie zu wecken und sich mit ihr im Badezimmer einzuschließen.

Das Badezimmer der Westergaards ist zu einem Panikraum umfunktioniert worden. Es besitzt eine Stahltür und ist mit einem Alarmknopf mit direkter Verbindung zur Polizei ausgestattet. Drei Minuten später waren die Beamten vor Ort. Inzwischen hieb der Somalier mit seiner Axt auf die Stahltür ein, schrie „Blut“ und „Rache“, während er versuchte, sich Zugang zu verschaffen. „Hier ist Mohammed!“

Als die Polizei eintraf, drang der Somalier mit seiner Axt auf einen Beamten ein, bis Schüsse ins Knie und die Schulter aus den Waffen weiterer Beamter ihn aufhielten. Westergaard und seine Enkeltochter kamen unverletzt davon, doch das Grauen, das sie erlebten, entzieht sich jeder Schilderung. Der Vorfall erinnert an eine andere Horror-Szene aus dem wirklichen Leben, die sich vor sechs Jahren am hellichten Tag auf einer Amsterdamer Straße abspielte. Ein junger Marokkaner namens Mohammed Bouyeri verübte eine rituelle Schlachtung an dem niederländischen Filmemacher Theo van Gogh; er schlitzte van Goghs Hals auf, weil jener einen Dokumentarfilm über die Stellung der Frau in traditionellen muslimischen Gesellschaften gedreht hatte.

Kurt Westergaard konnte von Glück reden, dass der Anschlag vom Freitag verhältnismäßig früh am Abend stattfand, gegen 22 Uhr, als er noch in seinem Wohnzimmer saß und sofort erkannte, was vorging. Er konnte von Glück reden, dass er doppelt starkes kugelsicheres Glas hatte, das ihm genug Zeit verschaffte, um seine Enkelin aus dem Bett zu holen und mit ihr ins Badezimmer zu flüchten. Hätte sich der Anschlag mitten in der Nacht ereignet, während Westergaard schlief, hätte er womöglich nicht die selbe Geistesgegenwart besessen und hätte nicht derart schnell reagiert. Er, seine Enkelin oder beide hätten in Stücke gehackt werden können.

Vor fünf Jahren, als die ersten Todesdrohungen gegen den Karikaturisten laut wurden, verwandelten die dänischen Behörden den Bungalow der Westergaards in eine Festung. Sie ersetzten sämtliche Fensterscheiben durch kugelsicheres Glas, bauten das Badezimmer der Familie zu einem Panikraum um und installierten Überwachungskameras rund ums Haus. Diese Maßnahmen retteten Westergaard, wenn auch nur knapp. Für die Zukunft benötigt die Familie Westergaard einen noch besseren Schutz.

Vor fünf Jahren setzten muslimische Geistliche ein Kopfgeld in Höhe von 1 Million Dollar auf Kurt Westergaard aus, weil er eine Karikatur gezeichnet hatte, die den Propheten Mohammed mit einer im Turban steckenden Bombe darstellt. Diese Karikatur, so Westergaard, „war ein Versuch, jene Fanatiker bloßzustellen, die massenhaft Sprengstoffanschläge, Morde und weitere Scheußlichkeiten mit dem Hinweis auf die Aussprüche ihres Propheten rechtfertigen. Wären viele Muslime der Ansicht, dass ihre Religion solche Taten nicht billigt, dann wären sie aufgestanden und hätten deutlich gesagt, dass diese Gewalttäter die Bedeutung des wahren Islam falsch verstanden haben. Doch dies taten nur sehr wenige von ihnen.“

Bis heute tun das nur sehr wenige von ihnen. Der Kommentar, den die „moderate“, in Dubai ansässige Zeitung Gulf News am 2. Januar über den versuchten Anschlag auf Kurt Westergaard veröffentlichte, liest sich wie folgt:

Die Karikatur war ganz ohne Frage zutiefst beleidigend für alle Muslime. Für seine Tat wird Westergaard von allen, die an die wahre Religion des Islam glauben, mit äußerster Verachtung angesehen. Einen Anschlag auf ihn zu verüben, bedeutet gleichwohl, sich auf das Niveau eines jämmerlichen und widerwärtigen Menschen hinab zu begeben.

Dieser Vergeltungsanschlag dient nur dazu, erneut das Ausmaß der Kränkung deutlich zu machen, die dänische Zeitungen begingen, indem sie die Funken der Beleidigung mit dem Brennstoff des Hasses entfachten.

Westergaard und seinesgleichen sollten besser vergessen werden.

Obwohl die Gulf News das versuchte Attentat verurteilt, nennt sie es einen „Vergeltungsanschlag“ und stellt es moralisch auf eine Stufe mit Westergaards Verfertigung einer „zutiefst beleidigenden Karikatur“. Die Gulf News kritisiert den Möchtegern-Attentäter, aber nicht für den Versuch, den Karikaturisten umzubringen, sondern dafür, sich „auf das Niveau“ dieses „jämmerlichen und widerwärtigen Menschen hinab begeben“ zu haben. Hat denn auch Westergaard versucht, einen Menschen mit einer Axt zu töten? Nein, er hat lediglich mit einem Stift eine Zeichnung angefertigt.

Welten liegen zwischen der Bekundung einer politischen Meinung – egal wie beleidigend, verächtlich oder widerwärtig sie manchen erscheinen mag – und einem Axtmord. Ein Mordanschlag kann niemals mit einer Beleidigung gleichgesetzt werden. Ein Bild zu zeichnen, einen Dokumentarfilm zu drehen, ein Buch zu schreiben oder eine Meinung zu äußern, kann niemals damit gleichgesetzt werden, loszuziehen, um jemanden mit einer Axt zu töten. Das ist sonnenklar. Und doch hat es den Anschein, dass sogar die „moderaten“ Muslime der Gulf News in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht in der Lage sind, das zu begreifen.

Es ist schlichtweg unmöglich, irgendwelche Illusionen bezüglich der „wahren Religion des Islam“ zu hegen, so lange Muslime nicht imstande sind, diesen Unterschied zu erkennen. „Auge um Auge“, sagt die Bibel und schränkt damit das Ausmaß jeder Vergeltung auf eine gleichwertige Strafe ein. Eine Karikatur als Strafe für eine Karikatur, das wäre fair. Der Koran jedoch schränkt das Ausmaß der Vergeltung nicht ein. Ganz im Gegenteil, der Islam fordert einen Kopf für eine Karikatur (Westergaard), einen Kopf für ein Buch (Rushdie), einen Kopf für einen Film (van Gogh), einen Kopf für eine politische Meinungsäußerung (Wilders). Jeder, der den Islam „beleidigt“, oder den Koran, oder Allah, oder seinen Propheten, verdient die Todesstrafe.

Vor zwei Jahren wurde Westergaards Ehefrau von dem Kindergarten vor die Tür gesetzt, der ihr Arbeitsplatz war. Sie wurde entlassen, weil mehrere Eltern Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder äußerten. Es fällt nicht schwer, die Sorge der Eltern dieser Kinder, die in Frau Westergaards Obhut standen, nachzuvollziehen. Diese Eltern hatten Angst, eines Morgens könnten irgendwelche axtschwingenden Barbaren an der Tür auftauchen und „Hier ist Mohammed!“ rufen. Ihre Besorgnis ist vernünftig, denn jeder weiß, wozu diese Leute fähig sind. Und dennoch, statt Frau Westergaard hinauszuwerfen, wie es der Kindergarten auf Ersuchen der besorgten Eltern tat, sollten die Eltern sich lieber fragen, ob es nicht an der Zeit ist, die eingedrungenen Barbaren hinauszuwerfen.

Für den Westen ist es an der Zeit, die Augen vor der „wahren Religion des Islam“ zu öffnen. So lange der Westen dies nicht tut, wird er nicht in der Lage sein, gegen jene zu bestehen, die sich den Weg zum Herz unserer Zivilisation mit der Axt freihauen. Der Möchtegern-Attentäter Kurt Westergaards war ein 28 Jahre alter Somalier, der in Dänemark lebte, seit er 16 war. Der Mann besaß eine dänische Aufenthaltserlaubnis, obwohl er Mitglied einer terroristischen Vereinigung war. Die dänischen Behörden wussten, dass er Mitglied von Al-Shabaab war, dem somalischen Ableger von Al Quaida. Vor fünf Monaten wurde eben dieser Fanatiker in Kenia festgenommen und sieben Wochen lang in Haft gehalten, weil man ihn verdächtigte, in eine Verschwörung zur Ermordung der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton verwickelt zu sein, wobei das Hotel in die Luft gejagt werden sollte, in dem sie logierte.

Was hätte die Gulf News geschrieben, wenn dieser Anschlag Erfolg gehabt hätte? Dass „Clinton und ihresgleichen“ besser vergessen werden sollten? Weitaus schlimmer als die muslimische Rechtfertigung des jüngsten muslimischen Terrorakts ist die Tatsache, dass Dänemark es diesem Mann gestattete, nach Dänemark zurückzukehren. Mann sollte doch wohl annehmen, dass, wenn Kenia den Mann als unerwünschten Ausländer hinauswerfen konnte, Dänemark dasselbe hätte tun können?

Die dänischen Behörden gestatteten ihm, zurückzukehren. Sie machten geltend, dass sie keine Befugnis gehabt hätten, ihn rund um die Uhr zu überwachen, da er, obwohl als gefährlich bekannt, bislang kein tatsächliches Verbrechen begangen habe. Und doch hätten sie ihn nicht ins Land lassen dürfen. Gefährliche Somalier haben einen eigenen Ort zum Bleiben. Man nennt ihn das gefährliche Somalia. Dänemark ist die Heimat von Menschen wie Kurt Westergaard, seiner Frau, seiner Enkeltochter und anderer Dänen.

Am Samstag verkündete der dänische Integrationsminister, Birth Rønn Hornbech, dass Dänemark seine Lektion gelernt habe und es Ausländern erschweren wolle, eine ständige Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, wenn sie die Integration verweigern. Warum verwehren die Behörden westlicher Staaten nicht jedem Muslim die Einreise, der nicht eine verpflichtende Erklärung unterschreibt, dass er nach unseren Gesetzen leben wird statt nach denen des Islam? Wenn Muslime, einschließlich der „moderaten“, dies verweigern, gibt es weltweit 56 Staaten, die der Organisation der Islamischen Konferenz angehören, wo sie entweder bleiben oder wohin sie zurückkehren können.

Es ist weder unverschämt noch intolerant noch „islamophob“ von gewöhnlichen Bürgern, keine axtschwingenden, halsabschneidenden Fanatiker in der eigenen Nachbarschaft dulden zu wollen. Hier ist das Gesetz, Mohammed! Du kannst nicht hier leben und uns deine barbarische Lebensweise aufzwingen.




Der Ehrenmann und die Cowboys

Ein geachteter hanseatischer Ehrenmann wäre beinahe in seiner deutschen Heimat Hamburg-Uhlenhorst (Foto) von schießwütigen amerikanischen Cowboys ermordet worden! Nachdem die irakischen Vorwürfe gegen die private Sicherheitsfirma Blackwater vor Gericht keinen Bestand hatten, ist die deutsche Presse froh über ein neues Gerücht der amerikanischen Vanity Fair, mit dem man sich der alten Vorurteile über die schießwütigen Amis und die edlen Araber versichern kann.

Sogar der Süddeutschen Zeitung scheinen es aber der unseligen Zufälle dabei etwas zu viele zu sein:

Der Hamburger Geschäftsmann Mamoun Darkazanli, ein deutscher Staatsbürger syrischer Herkunft, ist meist gutbürgerlich gekleidet und hat feine Manieren. Bei seinen Nachbarn in Hamburg-Uhlenhorst gilt er als höflich.

Bei Anti-Terror-Fahndern in den USA allerdings steht der 51-Jährige in einem verheerenden Ruf. Sie bezichtigen ihn, über viele Jahre Helfer der Terrorholding al-Qaida gewesen zu sein. Dem US-Magazin Vanity Fair zufolge soll Darkazanli auf einer Art Todesliste der CIA gestanden haben.

Vor gut vier Jahren sollen CIA-Agenten und Mitarbeiter der berüchtigten Söldnerfirma Blackwater, die mittlerweile unter „XE“ firmiert, die Liquidierung Darkazanlis in Hamburg vorbereitet haben.

Ein Team habe den Kaufmann wochenlang observiert. Weder die deutschen CIA-Filialen noch deutsche Behörden seien eingeweiht gewesen. Das Programm soll dann „wegen des Mangels an politischem Willen“ eingestellt worden sein. Auf der Todesliste habe neben Darkazanli beispielsweise auch der Pakistaner Abdul Qadir Khan gestanden, der in seiner Heimat als „Vater der Atombombe“ gilt und nukleares Know-how an Staaten wie Libyen oder den Iran verkauft haben soll.

Khan ist international eine Berühmtheit, der Name Darkazanli hingegen ist nur Insidern geläufig. In den USA allerdings ist der Syrer zum Symbol für angebliches deutsches Versagen beim Anti-Terror-Kampf geworden. Den deutschen Sicherheitsbehörden war nach den Anschlägen vom 11. September von amerikanischen Regierungsmitgliedern vorgeworfen worden, deutsche Ermittler seien über viele Jahre nicht ausreichend gegen Darkazanli vorgegangen, obwohl dieser früh Kontakt zu Al-Qaida-Leuten gepflegt habe und unter anderem mit drei Mitgliedern der Hamburger Terrorzelle bekannt gewesen sei, die den 11. September vorbereitet habe: „Die deutsche Regierung hat islamistische Gruppen offenbar nicht als Bedrohung wahrgenommen“, heißt es in einem Bericht des US-Kongresses.

Diese Passage zielte vor allem auf Darkazanli. Auch Spaniens Justiz hatte gegen ihn einen Haftbefehl verhängt, weil er zu einer spanischen Terrorzelle Kontakt gehabt haben soll. Aber das Bundesverfassungsgericht kippte 2005 auf eine Verfassungsbeschwerde Darkazanlis das deutsche Gesetz zum europäischen Haftbefehl.

Niemand war länger und hartnäckiger an ihm dran als die CIA. Seit 1993 hat sich der Geheimdienst für den Deutsch-Syrer interessiert. Bei einem in Afrika festgenommenen Terrorverdächtigen war Darkazanlis Hamburger Telefonnummer aufgetaucht. In den folgenden Jahren fand man seine Telefonnummer bei europäischen Dschihadisten. Mitte der neunziger Jahre vermittelte er den Kauf eines Schiffes, das für die Terrorgruppe des Osama bin Laden bestimmt war.

Ihm sei „nicht bekannt“ gewesen, dass „der Erwerber dieses Schiffs der Chef der al-Qaida gewesen sein soll“, stellte Darkazanli vor einigen Wochen in einer in einem Magazin abgedruckten Gegendarstellung fest.

Auch hatte er in den neunziger Jahren die Vollmacht für ein Konto, das Ermittler dem damaligen angeblichen Finanzchef von al-Qaida zuschrieben: „Mir ist bis heute nicht bekannt, dass der Inhaber des Kontos der Finanzchef der al-Qaida war“, teilte Darkazanli in seiner Gegendarstellung mit.

Freundlich betrachtet ist Darkazanli ein Mann, der Pech hatte, immer wieder die falschen Leute zu treffen. Auch wird er häufiger reingelegt. Es gibt Fotos, die ihn angeblich bewaffnet am Hindukusch zeigen. Doch seine Frau Brigitte, die zu ihm hält, hat früh darauf hingewiesen, dass es sich um eine Montage handeln müsse. (…)

Die Karlsruher Ermittler stellten fest, der Hamburger Kaufmann sei zwar immer wieder mal Ansprechpartner verschiedener al-Qaida-Verantwortlicher gewesen und habe auch mit Verantwortlichen der Terrorholding Handelsgeschäfte gemacht, aber diese Geschäfte ließen keinen konkreten Bezug zu terroristischen Zielsetzungen erkennen.

Der Mann, dem das amerikanische Hit-Team vor gut vier Jahren in Hamburg nachgestellt haben soll, um ihn dann möglicherweise zu liquidieren, lebte jahrelang in der Furcht, von einem amerikanischen Kommando entführt zu werden und möglicherweise in Guantanamo zu landen. Aber hat er sich auch vorstellen können, dass ein Killer-Kommando plante, ihn mitten in Deutschland zu liquidieren?

Er vertraue auf die Rechtsordnung in seiner deutschen Heimat, hat Darkazanli amerikanischen Reportern mitgeteilt.

Dazu hat der Ehrenmann aus Hamburg auch allen Grund. Denn anders als die USA, Spanien, die Europäische Union und sogar die UNO, glauben deutsche Behörden ganz fest an die Serie unglücklicher Missverständnisse, die den edlen „Deutsch-Syrer“ unter falschen Verdacht gebracht haben. Dabei könnte auch eine Rolle spielen, dass nach deutschem Recht die Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung erst nach 2001 durch eine Gesetzesänderung strafbar wurde. Schließlich lebt die deutsche Asyl-und Migrationsindustrie zu einem Gutteil von der Bemutterung von Personen, die anderen Ortes als Terroristen angesehen werden.

Umso härter wird sich jetzt der Zorn der deutschen Rechtspflege gegen die gerüchteweise verdächtigten Amerikaner wenden. Man darf auch gespannt sein, ob deutsche Journalisten sich wieder einmal, wie seinerzeit bei der CIA-Flug-Story, bis in die USA begeben, um verdächtigte Regierungsmitarbeiter und deren Familien vor ihren Privathäusern zu belästigen. Nach Syrien trauen sie sich jedenfalls nicht, obwohl es auch dort sicher allerhand zu recherchieren gäbe.




SWP: Westergaard so gefährlich wie Attentäter

Einen Kommentar unterster Schublade kann man heute in der Südwestpresse finden. Nach einem Loblied auf die Pressefreiheit, stellt Autor Eugen Röttinger fest, dass der Karikaturist Kurt Westergaard provozieren wollte und deshalb „unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit mindestens so verblendet sei wie sein Attentäter.“ Anders gesagt, ist Westergaard wohl selbst schuld.

Die SWP schreibt wörtlich:

Beleidigung oder Pressefreiheit: Nach dem versuchten Mordattentat eines Islamisten auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard gehen die Wogen hoch. Ohne Umschweife: Der somalische Attentäter ist strengstmöglich zu bestrafen. Denn nichts rechtfertigt Gewalt und Extremismus, nichts eine Fatwa, ein religiös begründetes Todesurteil. Und zweitens: An der Pressefreiheit darf niemand rütteln.

Schon einmal, 1988, hatten Verleger und Publizisten gekuscht, als sich zuerst kein Verlag fand, die „satanischen Verse“ des mit einer Fatwa belegten Salman Rushdie zu veröffentlichen. Diese Blöße gab es 2006 bei den Nachdrucken der Mohammed-Karikaturen trotz der Proteste Hunderttausender in der islamischen Welt nicht. Die Karikaturen wurden damals in Europa als das bezeichnet, was sie waren: verhöhnend und miserabel – aber uneingeschränkt gedeckt durch die Meinungs- und Pressefreiheit.

Doch es gibt nicht nur eine rechtliche Seite. Meinungs- und Pressefreiheit haben auch mit Moral und Verantwortung zu tun. Der vor seinem Rausschmiss bei Bayern München in einer Fotomontage als Jesus am Kreuz dargestellte Jürgen Klinsmann hatte rechtlich keine Chance gegen diese Veröffentlichung. Moralisch: unterste Schublade. Journalisten müssen sich nicht nur bewusst sein, was sie erreichen wollen, sondern was sie tatsächlich bewirken.

Westergaard wollte bewusst provozieren. Und er provoziert, fern jeder Verantwortung unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit, munter weiter: Für ihn sponsort pauschal der Islam den Terror. Er ist mindestens so verblendet wie sein Attentäter. Deshalb sind beide gefährlich.

Also mit anderen Worten ist das wohl ein gleichberechtigter Kampf. Entschuldigung, geht’s noch? Hat Westergaard versucht, jemanden zu ermorden? Hat er eine Flugzeug gesprengt oder in ein Haus geflogen? Hat er eine Bombe gelegt? Nichts von alledem. Er hat nur den Bleistift gezückt und den Islam mit Terror gleichgesetzt, eine These, die nichts besser untermauert hat, als der Mordversuch auf ihn. Oder wollte der Mitbürger islammischen Glaubens und gerade damit überzeugen, dass der Islam Frieden™ bedeutet und Westergaard ganz falsch lag?

Offenbar ist nichts zu dumm, um in deutschen Qualitätsmedien abgedruckt zu werden. Die Meinungsfreiheit schützt eben auch Dummheit.

(Spürnase: Journalpepe)




Irak „entjudaisiert“ Grab des Propheten Ezechiel

Der alttestamentliche Prophet Ezechiel war ursprünglich israelitischer Priester und lebte zur Zeit des Babylonischen Exils (im 6. Jahrhundert vor Christus). In Babylon (heute Irak) schrieb er seine prophetischen Schriften und in Babylon ist er vor der Befreiung seines Volkes verstorben. Heute, über 2500 Jahre nach seinem Tod, wollen die Iraker sein in der Nähe von Bagdad gelegenes Grab „entjudaisieren“ und an der Pilgerstätte für Juden und Christen eine große Moschee zu Ehren Allahs und seines „Propheten“ zu errichten.

Die uralten hebräischen Inschriften (Foto) sollen restlos getilgt werden – zum Teil ist dies bereits geschehen. Die irakische Altertümerbehörde wurde von den islamischen Führern unter Druck gesetzt, alle Beweise zu vernichten, die belegen, dass Juden im Irak lebten, Jahrhunderte bevor es überhaupt einen Islam gab. Nebst Ezechiel sind ebenfalls die Propheten Esra, Nehemia, Nahum, Jonah und Daniel auf dem Gebiet des heutigen Irak begraben.

(Spürnase: Mike Hammer)




Kristina Köhler, PI und der Spiegel

Kristina Köhler ist ein in vieler Hinsicht erfrischendes neues Gesicht in der schwarz-gelben Bundesregierung. Insbesondere ihre unidiologisch-nüchterne Sicht des Themas Islamisierung, prädestiniert sie für Anfeindungen der Linken. Wenn es in den ersten fünf Wochen ihrer Amtszeit vorwiegend diverse Blogger waren, die nach Haaren in ihrer Karrieresuppe gesucht haben, erhält sie nun in der aktuellen Printausgabe des SPIEGEL (01/2010, S.133) den Ritterschlag linksmedialer Nachstellungen.

So wiederholt das Hamburger Nachrichtenmagazin unter Personalien Anschuldigungen, Frau Köhler habe „mindestens von Mai 2007 bis April 2008“ auf ihrer Homepage einen Link auf PI-News platziert. Der SPIEGEL freut sich dabei, Köhler allen halbherzigen Dementis zum Trotz und dank www.archive.org als zumindest zeitweilige PI-Sympathisantin „ertappt“ zu haben.

Als Leser Herrn von Blumencrons Nachrichtenmagazins frage ich mich allerdings einmal mehr, ob sich dieses Blatt gerade in Sachen Informationsfreiheit selbst noch wirklich ernst nimmt?! Der eigentliche Skandal ist schließlich, dass man sich rechtfertigen muss, wenn man auf Webseiten verweist, die einem helfen den Teil der Wahrheit herauszuarbeiten, der der Bevölkerung laut Pressekodex ganz offiziell verschwiegen werden soll.

» Kontakt: leserbriefe@spiegel.de

(Text: Thorsten M.)




Teheran stellt dem Westen Ultimatum

Nachdem ein ums andere Mal ein Ultimatum, das die fünf Vetomächte des Weltsicherheitsrates und das wichtige Deutschland, das auch mit am „Verhandlungs“-Tisch sitzen darf, verstrichen ist, dreht der Iran kurzerhand den Spieß um. Er stellt dem Westen ein Ultimatum.

Entweder, ihr tanzt in Sachen Uran-Anreicherung nach meiner Pfeife, oder wir reichern selbst an, sagte Außenmister Mottaki. (Foto). Damit wird doch die Sache weniigstenss klar, wer hier die Bedingungen stellt. RP online schreibt:

Der iranische Außenminister Manuschehr Mottaki hat am Wochenende dem Westen ein Ultimatum gestellt, auf die Bedingungen Teherans für eine Urananreicherung im Ausland einzugehen. Anderenfalls werde Iran das Uran selbst anreichern, sagte der Politiker. Das bedeutet, Iran hätte dann die Möglichkeit, neben dem schwächer angereicherten Uran für den Betrieb eines zivil genutzten Reaktors zur Stromerzeugung hoch angereichertes Uran für den Bau von Atombomben zu gewinnen. Vor allem die USA und Israel sind überzeugt, Teheran strebe eine Nuklearwaffe an, um seine Stellung im Nahen Osten gegenüber Israel zur beherrschenden Macht im islamischen Lager auszubauen. Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte den Staat Israel wiederholt in seiner Existenz bedroht.

Das iranische Ultimatum wurde in Washington zurückgewiesen. In Berlin sagte ein Sprecher des Außenministeriums, Iran sollte endlich das Angebot der internationalen Gemeinschaft annehmen. (…) Nun drohen dem Land neue Sanktionen, die die durch die gewaltsamen Unruhen geschwächte Regierung weiter Glaubwürdigkeit kosten.

Und vor diesen Sanktionen hat Iran, wie wir aus der Vergangenheit wissen, bekanntlich mächtig Angst.

(Spürnase: GrundGesetzWatch)




4. Montags-Demo gegen Rot-Rot in Brandenburg

Unter dem Motto „Zukunft braucht Erinnerung!“ ruft die Bürgerinitiative „Politik für die Mitte“ für heute 18 Uhr erneut zu einer friedlichen Demonstration in Potsdam gegen die gegenwärtige rot-rote Regierung auf. Aufarbeitung und Versöhnung setzen Reue und Wahrhaftigkeit bei den damaligen Verantwortungsträgern und „Tätern“ voraus. Jüngste Äußerungen führender Brandenburger Politiker der Linkspartei zeugen aber eher von Hohn und Gespött.

So hat der ehemalige „IM Hans-Jürgen“ und heutige Brandenburger Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke) seinen Einsatz für die Rechte von Stasi-Opfern bekundet, die Montagsdemonstrationen gegen Rot-Rot jedoch – die auch von diesen Opfern getragen werden – mit Worten wie: „Ich halte von diesen Demos überhaupt nichts“ abgetan.

Entsetzt sind wir über die aktuellen Äußerungen in der Tagespresse von Ministerpräsident Matthias Platzeck. Der Stil der Aussagen, die Matthias Platzeck in der Presse tätigt, entspricht mittlerweile dem führender Genossen der Partei „DIE LINKE“. Aussagen zur nötigen Neubewertung der ostdeutschen Geschichte lassen vergessen welcher politischen und sozialen Herkunft der Ministerpräsident ist. So attestiert Matthias Platzeck 98% der „DDR-Bevölkerung“ eine Mitschuld am Bestehen der SED-Diktatur.

In diesem Sinne rufen wir Sie dazu auf, sich an dieser Demonstration „Zukunft braucht Erinnerung!“ zu beteiligen. Als Redner wird unter anderem die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld zu den Teilnehmern sprechen.

Treffpunkt: Heute ab 17:30 Uhr auf dem Vorplatz vom Nauener Tor (14467 Potsdam, Kreuzung zur Friedrich-Ebert-Straße)
Kundgebung: 18 Uhr
Beginn des Zuges: ca. 18:30 Uhr
Route: Nauener Tor / um den Platz der Einheit bis Am Bassin/Markt

(Pressemitteilung der Bürgerinitiative Politik für die Mitte, die ein loser Zusammenschluss engagierter Bürger gegen die rot-rote Regierung in Brandenburg ist)




Scholl-Latour: „Mit Terrorismus kann man leben“

Peter Scholl-Latour hat gestern in der Druckausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein bemerkenswertes Interview gegeben. Aufhänger war sein aktuelles Buch „Die Angst des weißen Mannes“. In dem Gespräch drehte sich Vieles um den Islam und die mangelnde Integration von Moslems in Deutschland.

FAS: Wir reden uns die Köpfe heiß, wie wir die Integration der verschiedenen Menschen, die in unserem Land leben, vollbringen sollen. Passen manche Völker besser zueinander als andere Völker?

PSL: Das ist so. Da spielt die Religionszugehörigkeit eine große Rolle. Ein christlicher Araber hat keine Probleme, sich zu integrieren. Die Religion macht eine Barriere, nicht weil sie böse ist, sondern weil sie anders ist, andere Gesetze hat. Es gibt auch islamische Tugenden, die wir nicht besitzen.

Darauf können wir auch stolz sein. Denn einschlägige islamische Tugenden wie Handabhacken oder Kopfabschneiden wollen wir gar nicht besitzen. Und was böse ist oder nicht, liegt wohl auch im Sinne des Betrachters. Bekämpfen, Erobern, Beute machen, erniedrigen, unterwerfen und töten – die ganze Litanei des Korans eben – kann man angesichts der Menschheitsgeschichte vielleicht als „nicht ungewöhnlich“ interpretieren. Unzeitgemäß bleibt es allemal. Und dass wir im 21. Jahrhundert nicht von diesem islamischen Kabinett des Grauens bereichert werden wollen, hätte auch Peter Scholl-Latour mal dezent einfließen lassen können. Aber wir kennen ihn ja: Er hält sich immer ein diplomatisches Hintertürchen offen – schließlich will er ja noch weiterhin in diverse Fernsehtalkshows eingeladen werden und in islamische Länder reisen. Unvergessen in diesem Zusammenhang auch sein Flug 1979 in verdächtiger Vertrautheit neben dem triumphierenden Ayatollah Khomeini in den für den Islam frisch eroberten Iran.

Im Interview geht es herzerfrischend weiter: Scholl-Latour nimmt eine der wenigen autochthonen Islamkritikerinnen in Deutschland aufs Korn – unsere neue Familienministerin Kristina Köhler:

PSL: Dass wir jetzt eine Familienministerin mit Zuständigkeit für den Islam benennen von 32 Jahren, die nicht verheiratet ist, keine Kinder hat – was die Familie betrifft, ist mir das egal, aber dass sie sich um den Islam kümmert, ist ein Skandal.

Wedelt jetzt der Schwanz mit dem Hund? Haben wir uns bei der Wahl unserer Familienministerin an einer steinzeitlich eingestellten Minderheit zu orientieren? PSL scheint sich bei seinen vielen Aufenthalten in Ländern wie Afghanistan und Pakistan schon viel zu sehr an die Scharia gewöhnt zu haben. Auch Richard Wagner, den Redakteur der FAZ, verwundert diese Feststellung des 85-Jährigen:

Was ist daran skandalös?

Weil sie keine Ahnung hat. Und man muss auch Rücksicht nehmen auf die Mentalität dieser Völker. Für die ist eine 32 Jahre alte ledige Frau, die in wilder Ehe lebt, wie man früher sagte, inakzeptabel.

Eine Anhäufung von Ungeheuerlichkeiten in drei Sätzen. Erstens hat Kristina Köhler wie kaum eine andere in diesem Land Ahnung vom Islam. Seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, ist sie dort ordentliches Mitglied im Innenausschuss und Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Islam, Integration und Extremismus. In dieser Funktion machte sie immer wieder auf die Gefahren des radikalen Islam aufmerksam. In der Debatte um einen theologischen Aufsatz Mustafa Cerics für eine CDU-nahe Publikation warnte sie außerdem vor einem „europäischen Kalifat“. Diese Politikerin als „ahnungslos“ zu bezeichnen, ist, mit Verlaub, eine Frechheit. Aber das beobachten wir bei PSL mit zunehmendem Alter immer häufiger. Höchst bemerkenswert auch sein Auftritt neben der inoffiziellen israelischen Botschafterin Melody Sucharewicz vor einem Jahr in der NDR-Talkrunde „3nach9“. Dort zeigte er sich eifersüchtig auf das Fachwissen der jungen Israelin und wurde regelrecht zickig (PI berichtete). Dabei lieferte er in seiner wachsenden Erregung sogar faktische Fehler und verwechselte Katjuscha- mit Kassam-Raketen. Aber nun weiter im Interview:

Was ist das größte Problem im Umgang mit dem Islam?

Die Gefahr, die uns droht, ist natürlich eine Entfremdung der türkischen Gemeinde. Die Dritte Generation besinnt sich mehr auf den Islam als die Ersten, die hierher zu uns gekommen sind, und die auch ziemlich unwissende Leute waren. Ich bin auch gegen den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. Das akzeptieren die Türken auch, aber man muss die richtigen Argumente vorbringen. Die Mahnung, sie müssten die Menschenrechte einhalten, ist eine verdammte Heuchelei. Ich sage denen, Ihr seid die Erben eines großen Reiches. Ihr seid gleichberechtigt mit uns, Ihr seid nicht privilegierte Partner, Ihr seid gleichberechtigt. Schlimm ist im Islam der fundamentalistische Wahhabismus der Saudis. Das sind aber die lieben Kinder des Westens.

Was steht uns noch alles bevor?

Vor dem Terrorismus brauchen wir keine Angst zu haben, mit Terrorismus kann man leben. Die Demographie wird uns beschäftigen. Ich bin im Irak das erste Mal 1951 gewesen. Damals waren es fünf Millionen, heute sind es 25 Millionen. In Algerien 1953, da gab es acht Millionen Muselmanen, heute sind es über 30 Millionen.

Mit den demographischen Gefahren hat Scholl-Latour zweifellos Recht. Aber wie er den Terrorismus verharmlost, ist schon atemberaubend. Der 85-Jährige befindet sich geistig offensichtlich noch in seinen Zeiten als Mitglied der Französischen Fremdenlegion, als man noch mit Gewehren gegeneinander kämpfte. Dass Terroristen heutzutage eine schmutzige radioaktive Bombe zünden oder ein Atomkraftwerk hochjagen könnten, kommt ihm offensichtlich nicht in den Sinn. Und ganz abgesehen davon – wir wollen gar nicht mit dem Terrorismus leben. Sondern wir wollen ihn und das Gedankengut, das hinter ihm steht, überwinden.

Hochinteressant jetzt auch die Stellungnahme des altgedienten Auslandsjournalisten zum Schweizer Minarettverbot:

Saudi-Arabien hat sich über das Minarettverbot der Schweizer empört, lässt aber selbst kein Christentum zu. Wie müsste der Westen sich da verhalten?

Wenn sie in Deutschland abstimmen ließen, würden sie wahrscheinlich zu einem ähnlichen Resultat kommen. Eine Stellungnahme kann man schon erwarten, aber die Kanzlerin, die Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Union, das Wort christlich kennt sie gar nicht. Sie redet immer von einer werteorientierten Außenpolitik, welche Werte meint sie denn? Es gibt auch islamische Werte. Mohammed war ein Sozialrevolutionär. Er hat eine Religion geschaffen, die weder Adel noch Klerus kannte, wenigstens in der Sunna. Er hat, da er selbst Waise war, für die Witwen und Waisen gesorgt. Er hatte die Vielweiberei auf vier Frauen begrenzt. Für die damalige Zeit war das alles sensationell.

Eben. Für die damalige Zeit. Die barbarisch-arabische Wüstengesellschaft des 7. Jahrhunderts, in der es durchaus üblich war, dass Väter ihre Töchter lebendig begruben, um die „minderwertige“ Nachkommenschaft loszuwerden, kann man eigentlich nur verbessern. Da erscheinen dann auch die Reformen eines Mohammed als Fortschritt. Aber diesen selbsternannten Propheten, der seine Kritiker umbringen ließ, der eigenhändig tötete, der einen Massenmord an Juden anordnete und sich auch daran beteiligte, einen Mann, der das Beutemachen legitimierte, das Sklaventum fortführte und mit einer Neunjährigen Sex hatte, im Nachhinein als einen „Sozialrevolutionär“ zu verklären, das ist schon atemberaubend.

Man stelle sich einmal vor, jemand würde sich im Interview über Adolf Hitler als einen „modernen Sozialpolitiker“ des vergangenen Jahrhunderts äußern. Als einen „fortschrittlichen Modernisierer“, der das Kindergeld erfand, zusätzliche Feiertage wie den 1. Mai einführte und den bezahlten Urlaub ausbaute. Ohne dabei gleichzeitig sein diktatorisches Unterdrückungssystem, seinen irrationalen Rassenhass, seine größenwahnsinnigen Eroberungsphantasien und seine Anordnung zum industriellen Massenmord zu erwähnen. Das würde in der Öffentlichkeit völlig zurecht zu einem Aufschrei führen. Aber bei Mohammed kann man es ja machen. Denn über diesen „Propheten“ sind die Fakten nicht so geläufig wie bei Massenmördern eines Schlages wie Hitler, Stalin, Mao, Ho Chi Minh oder Pol Pot.

Das muss man Peter Scholl-Latour zum Vorwurf machen: Er weiß Bescheid über den Islam und seinen Erfinder. Er müsste ein Mahner und Aufklärer sein. Aber er will es sich mit der islamischen Welt nicht verscherzen. Jahrzehntelang bereiste er diese Länder intensiv und sammelte dort Stoff für seine Bücher. Er zeigt Verständnis für andere Kulturen und respektiert sie auch. Das darf man durchaus Kulturrelativismus nennen. Vor allem, wenn sich eine solch fremdartige, rückschrittliche und gefährliche Ideologie bei uns breitmacht. Peter Scholl-Latour, bei allem Respekt für Ihr Lebenswerk: Überdenken Sie Ihre Einstellung. Auch im hohen Alter darf man noch jeden Tag hinzulernen.

» Das vollständige FAZ-Interview kann man hier nachlesen.
» leserbriefe@faz.de

(Text: byzanz)




Spagat: Guter Staatsbürger – guter Moslem


Qualitätsjournalisten sind zuweilen so einfältig (bzw. halten ihre Leser dafür), dass sie das sonst stets abgestrittene Offensichtliche plötzlich zugeben. Hoffen sie, dass es keiner merkt? So berichtet die WAZ darüber, wie hart es für einen Konvertiten ist, ein guter Moslem und gleichzeitig ein treuer deutscher Staatsbürger zu sein. Sonst ist es doch üblicherweise kein Problem, Islam und Grundgesetz zu vereinbaren…

Die WAZ schreibt:

Patrick Möller sitzt auf einem Teppich im Gebetsraum der Moschee. Er trägt ein muslimisches Gewand, die Djellaba, und eine Kopfbedeckung. Er ist der einzige in der Moschee, der sich auf das Beten auch äußerlich vorbereitet hat, die anderen Gemeindemitglieder tragen Jeans, Pullover oder karierte Hemden: „Was die Auslegung der Religion angeht, bin ich sehr streng”, sagt Patrick Möller. Er betet fünf Mal am Tag, so wie es vorgeschrieben ist, er isst kein Schweinefleisch, trinkt keinen Alkohol, geht nicht in die Disco, hält sich ans Fasten und an das Sexverbot vor der Ehe. Patrick Möller ist ein Moslem wie er im Buche steht. Und damit eckt er an: „Das öffentliche Bild des Islams ist sehr schlecht. Schon in der Schule gab es intensive Diskussionen”, erzählt Patrick Möller. „Ich nehme die Religion sehr ernst, fühle mich aber auch als treuer deutscher Staatsbürger. Das ist schon ein harter Spagat.”

Seine Mutter habe die Konvertierung sehr tolerant aufgefasst: „Ich bin ja jetzt kein Al Qaida-Anhänger geworden”, sagt Patrick Möller, der Gewalt ablehnt, Ehrenmorde verurteilt und auch die Unterdrückung von Frauen nicht akzeptiert: „Das Problem ist meist nicht die islamische Lehre, sondern es sind die Gläubigen.” Viele Muslime kennen den Koran nicht oder die Lehren Mohammads. Zudem gebe es große Unterschiede in den muslimischen Gemeinden: türkische Moscheen hält Patrick Möller für sehr verschlossen, in Kleve gebe es vorwiegend Araber, die sehr weltoffen seien und vorwiegend auf deutsch predigen.

Dass Araber als besonders weltoffen gelten, wussten wir noch nicht. Ebenso wenig, dass nicht der Islam das Problem ist, sondern die Gläubigen. Aber wir lernen gerne dazu.

(Spürnase: Skeptiker)




Soldatenkritik: Käßmann fühlt sich missverstanden

Nach der harschen Soldatenschelte während ihrer Neujahrspredigt (PI berichtete) rudert die Ratsvorsitzende der Evang. Kirche Deutschlands, Bischöfin Margot Käßmann, jetzt zurück. „Ich bin schockiert, was so aus meiner Predigt gemacht wird“. Dass sie die Bundeswehr-Soldaten verurteilt habe, sei eine „perfide Unterstellung“, so Käßmann im Interview mit der BILD.

Ihre Grundeinstellung, dass der Krieg „nicht zu rechtfertigen“ sei, wiederholt sie dagegen.

BILD fragte die Bischöfin: Sie haben erklärt, dass der Krieg in Afghanistan „durch nichts zu rechtfertigen” sei. Was sollen gläubige Soldaten davon halten?

Margot Käßmann: Als evangelische Kirche sagen wir: Ein solcher Einsatz ist nur zu rechtfertigen, wenn der zivile Teil klar dominiert. Der Vorrang des Zivilen aber ist doch beim Bundeswehreinsatz längst infrage gestellt. Und er wird vollends zerstört, wenn Deutschland weitere Einsatztruppen nach Afghanistan schickt.

BILD: Lassen Sie die deutschen Soldaten nicht im Stich, wenn Sie als oberste Protestantin so predigen?

Käßmann: Das ist eine perfide Unterstellung. Ich bin schockiert, was so aus meiner Predigt gemacht wird. Katholische wie evangelische Geistliche begleiten unsere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan beim Einsatz und auch danach. Wir sprechen mit Traumatisierten und wir begraben die Toten, wenn sie nach Deutschland zurückkehren, und stehen ihren Angehörigen bei.

BILD: Ist wirklich „nichts gut in Afghanistan”, wie Sie Neujahr gepredigt haben?

Käßmann: In meiner Neujahrspredigt habe ich gesagt: „Alles ist gut“ – dieser Wunsch ist viel zu banal. Und ich habe verschiedene Beispiele dafür gegeben, was nicht gut ist. Afghanistan war eines, denn alle Einsatztruppen dort und auch die Zivilbevölkerung leiden in diesem Krieg.

BILD: Sind Sie für den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan?

Käßmann: Den sofortigen Abzug habe ich nie gefordert. Aber für unsere Kirche ist klar: Wir brauchen einen erkennbaren Plan für den Abzug, wir brauchen eine Exit-Strategie. Immer mehr Militär zu schicken ist doch offensichtlich keine Lösung und bringt keinen dauerhaften Frieden.

BILD: Ist es nicht naiv, wenn Sie „mehr Fantasie für den Frieden, für ganz andere Formen, Konflikte zu bewältigen” fordern?

Käßmann: Ich habe schon in meiner Neujahrspredigt gesagt, dass ich nicht naiv bin. Wahr ist doch: Waffen schaffen offensichtlich keinen Frieden in Afghanistan. Wer will das denn leugnen?

BILD: Was soll die Bundeswehr denn anders machen, um den Konflikt mit selbstmörderischen Taliban zu bewältigen?

Käßmann: Da geht es um Fragen, die politisch zu entscheiden sind! Wenn ich für den Frieden plädiere, ist das eine Schlussfolgerung aus dem Matthäus-Evangelium: „Selig sind die Friedfertigen“. Jede andere kirchliche Position würde doch wohl erstaunen, oder?

BILD: Die Linkspartei, die den sofortigen Abzug aus Afghanistan will, jubelt über Ihre Äußerungen …

Käßmann: Eine Predigt ist keine politische Erklärung. Als Bischöfin stehe ich keiner Partei als Kronzeugin zur Verfügung!

„Selig sind die Friedfertigen“ sagt Käßmann – als ob diese Aussage das bequeme, tatenlose Zusehen angesichts der Machenschaften der Taliban rechtfertigen würde. Doch wer friedfertig ist zu den Taliban, ist gleichzeitig ungerecht all jenen gegenüber, die von ihnen unterdrückt, misshandelt und ermordet werden.




Pierre Vogel will „Lawine auslösen“

Ein Video vom 31.12.09, das in der marokkanischen AL Quds-Moschee in Krefeld gedreht wurde (PI berichtete), lässt aufhorchen. Der Prediger Pierre Vogel verbreitet seinen Islam salafistischer Prägung. Nun wäre der Islam nicht der Islam, wenn es lediglich um Dawa im spirituellen Sinne gehen würde.

Pierre Vogels Intentionen sind ganz andere, wie er in der Moschee unmissverständlich zu erkennen gibt:

„Ich bin gekommen, um eine Lawine auszulösen.“ (ab 3:35 min)

Pierre Vogels Dawa-Arbeit dient nicht nur zur Ausbreitung einer korangetreuen Version des Islams, sondern zugleich als politische Indoktrination. Muslimen soll vorgekaukelt werden, eine unterdrückte Minderheit zu sein, um sie dazu zu bringen, für ihre „Rechte“ zu kämpfen. Dies soll hauptsächlich in Form von öffentlichen Kundgebungen vonstatten gehen. Am kommenden Samstag findet solch eine Demonstration in Frankfurt am Main statt (um 14 Uhr auf der Zeil). Das Motto „Ja zur Islamkritik, nein zur Hetze“ impliziert Verhandlungsbereitschaft vor dem Hintergrund muslimischer Forderungen. In Wirklichkeit dient die Kundgebung als Instrument zur Durchsetzung derselben.

In anderen Videos lässt Pierre Vogel verlauten, dass er angeblich einen sogenannten „hohen Rat der Muslime“ gegründet hat, um zu den anderen, vermeintlich „duckmäuserischen“ Islamverbänden in Konkurrenz zu treten. So sollen möglichst viele Moscheen seinem Verband beitreten, um eine politische Bewegung zu forcieren. Bei allen Differenzen und Streitigkeiten unter den islamischen Verbänden sollte man sich keine Illusionen machen. Ob nun die DITIB die türkischen Jugendlichen ideologisch an ein islamisch-nationalistisches Geschichtsverständnis binden will oder Pierre Vogel für eine multiethnische Umma wirbt ist gleich. Sie alle arbeiten im Endeffekt gegen unsere liberale Werteordnung. Der Zug rollt.

(Gastbeitrag von Pinchador)




Berlin: Ziegen in Streichelzoo geschächtet


Natürlich wissen wir nicht, wer die Täter waren, vermutlich deutsche Nazis, die den Islam in Verruf bringen wollen. Gestern fehlten im Streichelzoo des Museumsdorfes Düppel im Berliner Nobelbezirk Zehlendorf zwei Ziegen. Kinder fanden nur riesige Blutlachen und -spritzer. Offenbar sind die Tiere geschächtet und zum Essen mitgenommen worden, wie die Polizei vermutet. Mehr…

(Spürnasen: Goldfasan, J.U.B. und Berliner)




Kein Kopftuch: Freiwild für Demütigungen aller Art

Weil die Ehefrau eines Anhängers der Friedensreligion™ ihr Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht getragen hatte, wurde sie Opfer eines Einzelfalls™. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft wurde sie mehrfach geschlagen und vergewaltigt – Freiwild eben.

Insbesondere wegen der Berichterstattung über die Unterdrückung der Frau im Islam werden wir stets heftig kritisiert. Auch Udo Ulfkotte hat über diese „Problematik“ im Rahmen seiner neu erschienenen DVD „SOS Abendland“ ausführlich berichtet.

Durchforstet man Ankündigungen sowie Pressemitteilungen der deutschen Gerichte, stösst man schnell auf Strafverfahren zum Thema:

Das Landgericht Frankenthal (Pfalz) kündigt an:

4. am 20.01.2010 um 09.00 Uhr die II. Große Strafkammer gegen einen 47-jährigen syrischen Staatsangehörigen, der in der Zeit zwischen Juni 2008 und dem 17.08.2008 in Ludwigshafen am Rhein seine Ehefrau geschlagen haben soll, weil sie sich ohne Kopftuch außerhalb des Hauses begeben haben soll. Weiter soll er sie mehrfach vergewaltigt und verletzt haben. Fortsetzungstermin ist auf den 26.01.2010, 9.00 Uhr anberaumt;

Das Morgenweb vermutet hierzu forsch:

Prozess wegen „Ehrverletzung“

Eine „Frage der Ehre“ war das Verhalten wohl für diesen Mann: Weil seine Frau ohne Kopftuch auf die Straße ging, soll ein 47-jähriger syrischer Staatsangehöriger seine Angetraute geschlagen sowie sie mehrfach vergewaltigt und verletzt haben. Dies wirft ihm zumindest die Staatsanwaltschaft am Landgericht Frankenthal vor und hat ihn angeklagt. Die Taten, die in der Anklageschrift genannt sind, sollen sich zwischen Juni und August 2008 zugetragen haben.

Hat bestimmt nichts mit dem Islam zu tun. Ein Einzelfall™ eben…

Hinweis: Der Prozess wird öffentlich verhandelt!