Terrordrohung auf den Eiffelturm

EiffelturmAnonyme Anrufer haben heute um 20.20 Uhr gedroht, den Eiffelturm in die Luft zu sprengen. Tausende Besucher mussten evakuiert werden. Gemäß der französischen Presse wurde die Drohung wegen der Nähe zum neunten Jahrestag der Anschläge des 11. Septembers 2001 und weil gerade heute das Gesetz zum Verbot der Ganzkörperverschleierung im öffentlichen Raum endgültig beschlossen wurde besonders ernst genommen.

Noch immer sind Spezialeinsätzkräfte mit Spürhunden vor Ort und suchen nach möglichen Sprengsätzen.

Die aktuelle Lage am Eiffelturm können Sie hier live mitverfolgen:

(Herzlichen Dank an alle Spürnasen)




Amtlich: Frankreich beschließt Burka-Verbot

Jetzt ist es amtlich: Frankreich verbietet muslimischen Frauen das Tragen von Vollschleiern wie Burka und Nikab. Ein entsprechendes Gesetz nahm am Dienstagabend mit der Verabschiedung durch den Senat bei 246 Ja-Stimmen und nur einer Gegenstimme die letzte Hürde. „Die Burka ist kein religiöses Zeichen, sondern ein Zeichen der Unterwerfung. Sie ist in Frankreich nicht willkommen“, sagte Staatschef Nicolas Sarkozy.

Das Verbot soll von Frühjahr kommenden Jahres an auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen sowie in Bussen, Bahnen, Bibliotheken und Behörden gelten. Wer dennoch sein Gesicht verhüllt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen. Zusätzlich oder alternativ kann die Teilnahme an einem Kurs in Staatsbürgerkunde angeordnet werden. Männer, die Frauen zum Tragen eines Schleiers zwingen, droht sogar bis zu einem Jahr Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 30 000 Euro. Sind die Betroffenen minderjährig, ist eine Verdoppelung der Strafe möglich.

(Quelle: zdf.de)




Kleine Übung in politischer Logik

Die Freien Demokraten dümpeln in den Meinungsumfragen um die fünf Prozent und müssen um ihre parlamentarische Zukunft bangen. Vor unseren Augen vollzog sich ein beinahe beispielloser Sturz einer Partei nach nur anderthalb Jahren Regierungsteilnahme. Und da die FDP-Politik größtenteils zu einer Ein-Mann-Show degeneriert ist, schreibt die Basis der Partei und die Öffentlichkeit allgemein den Niedergang der durch und durch negativen persönlichen Ausstrahlung des Guido Westerwelle zu.

(Von Ivan Denes)

Diese Einschätzung wird verstärkt durch das sture Festklammern des Mannes an seiner Doppelfunkton – Parteivorsitzender und Außenminister. Westerwelle ist zu sehr ein Narziss, um im persönlichen Bereich zu politischen Kompromissen fähig zu sein.

Nun ist allgemein bekannt, dass die überwältigende Mehrheit der bundesdeutschen Wähler die Aufnahme der Türkei als Vollmitglied der Europäischen Union ablehnt. Auch Frankreich ist kategorisch dagegen und sogar die österreichische Sozialdemokratie hat sich noch unter Gusenbauer gegen die Aufnahme positioniert.

Nicht zuletzt muss darauf hingewiesen werden, dass Angela Merkel, die Bundeskanzlerin, die die Richtlinienkompetenz der Regierungskoalition hält, in der Guido Westerwelle zweite Geige zu spielen hat, die geltende deutsche Position in dieser besonders gewichtigen Frage mit der Formulierung „privilegierte Partnerschaft“ festgelegt hat.

Die konkreten Aussichten der Türkei, je in die EU aufgenommen zu werden sind, trotz des gegenteiligen Palavers und der in Brüssel aufgezogenen Shows, gleich null. Übrigens hat die Umorientierung der türkischen Außenpolitik längst veranschaulicht, dass man das in Ankara zur Kenntnis genommen hat.

Trotzdem: im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit und im Gegensatz zur amtlichen Linie der eigenen Regierung versucht Westerwelle seit Anfang seiner Amtszeit im Auswärtigen Amt, einen Beitritt der Türkei zur EU zu befürworten. Er geht dabei immer nur so weit, bis er einen offenen Konflikt mit Angela Merkel und der Union vermeidet. Aber seine Position ist unverkennbar.

Vor zwei Tagen fand in der Türkei ein Referendum zur Änderung von 26 Paragraphen der Verfassung statt (PI berichtete). Dabei ging es um einen brilliant gegossenen Zuckerguss aus lauter kleinen demokratischen Verbesserungen (Kinderschutz, Datenschutz, Förderung der Frauen, Ombudsmann, Erweiterung des Streikrechts usw.), um den Kern der Änderungen in Brüssel schmackhaft erscheinen zu lassen. Der eigentliche Inhalt der Referendumsvorschläge ist gut getarnt, aber erkennbar: die endgültige Entmachtung des Kemalismus in Armee und Justiz – ein bedeutender Schritt in Richtung einer islamistischen Präsidial- und Personaldiktatur unter Recep Tayyip Erdogan. Dazu Guido Westerwelle: Das Referendum sei ein „weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der Türkei nach Europa.“ Die Diskussion in der Türkei „auch über die konkrete Ausgestaltung der Machtbalance im Staat“ sei „zu begrüßen“.

Nun stellt sich die Frage nach der inneren Logik einer Pro-Beitrittspolitik eines FDP-Außenministers just in der verzweifelten Lage seiner Partei und der unabwendbaren Konsequenz, wegen dieser protürkischen Stellungnahme weitere erhebliche Stimmverluste einzufahren.

Ein großes Licht mag Guido Westerwelle nicht sein, aber mit einer solchen Entwicklung muss er natürlich gerechnet haben und wenn nicht er, dann die Experten im AA und in der FDP-Zentrale. Daraus die logische Folgerung: Guido Westerwelle muss einen bedeutenden Grund haben, warum er in Bezug auf den EU-Beitritt der Türkei eine Linie verfolgt, die ein Requiem der FDP einzuläuten droht.

Auf die Benennung dieses Grundes muss ich aus presserechtlichen Gründen verzichten, weil sie spekulativ wäre und (noch?) nicht mit Fakten belegbar. Aber die Frage bleibt: cui bono?

Zum Autor: Ivan Denes (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch „politisch unkorrekt“ (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de.




Rechts sein macht glücklich!

Rechts sein macht glücklich!Tja, wer hätte das gedacht. Offenbar macht eine eher konservative, rechtsideologische Gesinnung glücklicher als eine linksideologische. Dr. Eckart von Hirschhausen (Foto r.) – Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller – erklärt in seinem Bestseller-Buch „Glück kommt selten allein“ dazu folgendes:

Die Welt ist ungerecht! Und eine der größten Ungerechtigkeiten ist: Linke sind überall auf der Welt schlechter gelaunt als Rechte. Vor allem, weil sie sich maßlos über Ungleichheit und ungerechte Verhältnisse grämen.

Der erste Hinweis kam bereits 2006 ans Tageslicht, durch eine repräsentative Umfrage unter amerikanischen Bürgern. Danach bezeichneten sich 47 Prozent aller Konservativen als „sehr glücklich“, während nur 28 Prozent der Anhänger des linken Lagers diese rosige Selbsteinschätzung teilten. 2008 wies der dänische Ökonom Christian Bjornskov nach, dass dieses Rechts-Links-Glücksgefälle über alle Staatsgrenzen hinweg gilt. In der „World Value Survey“ wurden Angaben von 90000 Testpersonen aus über 70 Ländern ausgewertet, darunter den USA, Deutschland, der Schweiz und Österreich. Und es gab keine Ausnahme: Je weiter links eine Person politisch steht, desto unglücklicher ist sie, und umgekehrt. Die Wahrnehmung von Ungleichheit macht Europäer übrigens noch unglücklicher als die Menschen in den USA, vermutlich, weil Amerikaner aus Tradition mehr darauf pochen, dass jeder es zu etwas bringen und man auf dem Weg vom Tellerwäscher zum Millionär auch mit einer Spülmaschine zufrieden sein kann.

Woran liegt das?

Konservative finden den Status quo gut und wollen ungern an den Verhältnissen wackeln. Linke sind vor allem deshalb unglücklicher, weil sie viel stärker mit der Welt, wie sie ist, hadern, sie als unfair und ungerecht betrachten. Auch wenn man es der Toskana-Fraktion der SPD nicht automatisch an den Autos, den Wohnungen und den Anzügen ansieht: Innerlich leiden sie sehr! Und wer einmal die Villa der sozialen Gerechtigkeit von Oskar Lafontaine gesehen hat, weiß: Reichtum drückt auf Gemüt und Geschmack.

Einen lesenswerten, wenngleich etwas älteren Artikel von Dr. Hirschhausen findet man zudem hier. Vielleicht lassen sich mit dieser Erkenntnis die erschöpften, zermürbten, vergrämten, fahlen Gesichter unserer linken Gutmenschen erklären.

Aber Dr. Eckart von Hirschhausen ist bestimmt auch ein Nazi…

(Autor: Veritas)




Burka-Verbot in der Schweiz angestrebt

Burkas SchweizDer Große Rat des Kantons Aargau will in der Schweizer Bundesversammlung ein nationales Burkaverbot erwirken, „damit im öffentlichen Raum das Tragen von Kleidungsstücken, die das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllen, unter entsprechender Strafandrohung bei Missachtung untersagt wird“. Das Kantonsparlament hat die Vorlage mit 76 gegen 42 Stimmen gutgeheißen.

Allein SP und Grüne stemmten sich gegen die Initiative. In einer nächsten Phase werden jetzt die rechtlichen Grundlagen ausgearbeitet, durch die klar werden sollen, dass es sich um islamische Schleier handelt, die man verbieten will – möglichst ohne die Religion zu benennen. Es soll ja keiner „Beleidigt-Sein“ als Gegenargument vorbringen können.




Ausländerbeauftragter zu islamkritisch

Der Thüringer Ausländerbeauftragte Eckehard Peters (Foto) soll in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden, weil er sich kritisch mit dem Islam auseinandergesetzt und ein islamkritisches Buch verteilt hat. Das Buch widerlegt wissenschaftlich praktisch alle Thesen, die gängigerweise über den Islam verbreitet werden. Und genau das darf natürlich nicht sein.

So wie früher die katholische Kirche ihre Dogmen eisern gegen die Wissenschaft verteidigt hat, so tut das heute die Dressurelite mit den Thesen, die gute Menschen über den Islam verbreiten. Und These Nr. 1 heißt: Islam = Frieden. Soll doch der real existierende Islam aussehen, wie er will.

Die Leipziger Volkszeitung schreibt:

Der zuletzt wegen der Verbreitung eines umstrittenen Moslem-Buches in die Kritik geratene Thüringer Ausländerbeauftragte Eckehard Peters soll in den Ruhestand gehen. Einen entsprechenden Antrag habe das Sozialministerium an CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht gestellt, sagte Ministeriumssprecher Uwe Büchner am Donnerstag auf Anfrage. Das Kabinett wolle sich in der nächsten Woche mit der Personalie befassen.

Der 61-Jährige hatte 500 Exemplare des Buches „Good Bye Mohammed“ von Norbert Pressburg an Verantwortliche in Behörden und Schulen verteilt. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Anja Siegesmund sagte: „Wir brauchen keinen kleinen Sarrazin in Thüringen.“ Sozialstaatssekretär Hartmut Schubert hatte am Mittwoch im Landtag erklärt, dass die in dem Buch enthaltenen Aussagen dem Integrationsanliegen widersprechen. Peters habe die Verbreitung nicht mit der Landesregierung abgesprochen.

Im August hatte es erste Spekulationen über eine Neubesetzung des Amtes des Ausländerbeauftragten gegeben. Der Ministeriumssprecher sagte, es sei ein Wechsel zum 1. Oktober geplant. Die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Heß sei dafür vorgesehen. Peters ist seit 1992 Ausländerbeauftragter der Landesregierung. Er hatte auch schon in der Vergangenheit mit seinen Aktionen für Diskussionen gesorgt.

Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Uwe Höhn hat Peters mit dem Versand des Buches seine Kompetenzen deutlich überschritten. Zudem stehe das Werk im Widerspruch zur Aufgabe des Beauftragten, Ausländer zu integrieren. Peters zeige damit ein fragwürdiges Verhältnis zu anderen Religionen.

Die Linke erklärte, die Versetzung von Peters in den vorzeitigen Ruhestand sei ein konsequenter, aber viel zu später Schritt. Das von ihm verteilte Buch sei der letzte, aber keinesfalls der erste Fehltritt des Ausländerbeauftragten über die Grenzen des demokratisch und migrationspolitisch Erträglichem, sagte die Linke-Abgeordnete Sabine Berninger.

Bei dem „äußerst kritischen Buch“ handelt es sich um: Norbert G. Pressburg, Good Bye Mohammed. Wie der Islam wirklich entstand – tatsächlich eine ernstzunehmende, nach Art eines guten Wissenschaftsjournalismus geschriebene Darstellung der neueren Forschungsergebnisse und weiterführende Thesen, wie sie in den letzten Jahren von Forschern (Karl-Heinz Ohlig, Gerd-Rüdiger Puin, Christoph Luxenberg, Volker Popp, Markus Groß u.a.) vorgebracht worden sind, die sich in der wissenschaftlichen Gesellschaft INÂRAH (Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran) zusammengetan haben.

Es ist schon erstaunlich – besonders wenn man Vergleiche anstellt mit der großzügigen Publizität, die man Werken angedeihen läßt, die die Grundlagen des Christentums zu erschüttern meinen –, wie beflissen unsere herrschenden Politiker die Muslime vor wissenschaftlichen oder auch wissenschaftsjournalistischen Bücher bewahren möchten.

(Spürnase: Kölschdoc)




Größtes Waffengeschäft aller Zeiten

Hussein Obama hat das größte Waffengeschäft der Menschheitsgeschichte in die Wege geleitet. Mit einer 90 Milliarden Lieferung an die moslemische Wüstendiktatur Saudi-Arabien hofft der Friedensnobelpreisträger, einerseits die durch sozialistische Experimente verursachte Wirtschaftskrise auf nachfolgende Präsidenten zu verschieben, andererseits ein militärisches Gegengewicht gegen den immer gefährlicher aufrüstenden Iran zu errichten.

Letzteres geht solange gut, bis das korrupte Regime der Familie Saud gestürzt wird, und Saudi-Arabien nach dem Willen des mohammedanisch geprägten Volkes ein islamischer Gottesstaat wird, der wie manch anderer ehemaliger Verbündete des Westens die hochmodernen Waffen dann mit „Allahu akbar“ gegen die Lieferanten wenden wird.

Die Süddeutsche berichtet:

Die Obama-Regierung bereitet das größte Waffenexportgeschäft aller Zeiten vor: Saudi-Arabien plant den Kauf von modernsten US-Kampfjets und Hubschraubern im Wert von etwa 60Milliarden Dollar. Weitere 30 Milliarden will das Königreich offenbar ausgeben, um seine Marine mit neusten Spezialschiffen für küstennahe Einsätze auszurüsten. Zudem möchte Washington ein neues Raketenabwehr-System an Riad verkaufen, das in der arabischen Region ein Zeichen gegen Irans umstrittenes Raketenprogramm setzen soll.

Nach Informationen des Wall Street Journal könnte allein die Aufrüstung der saudischen Luftwaffe mehr als 77000 US-Arbeitsplätze des Boeing-Konzerns sichern. Boeing will 84Kampfflugzeuge vom Typ F-15 verkaufen, hinzu käme die Lieferung von 70 Apache-Kampfhubschraubern sowie von 36 Exemplaren des kleinen, extrem wendigen Hubschraubers Little Bird. Zudem ist von 72 Black-Hawk-Helikoptern die Rede, die der Hersteller Sikorsky produziert. Produktion und Verkauf würden über fünf bis zehn Jahre gestreckt.

Mit dem Argument, das Waffengeschäft garantiere Jobs in Zeiten schwacher wirtschaftlicher Entwicklung, will die Obama-Regierung auch im Kongress dafür werben. Erwartet wird, dass das Parlament dem Deal zustimmt, da mögliche Sicherheitsbedenken Israels bereits ausgeräumt scheinen: Die saudischen F-15 würden nicht mit Lenksystemen längster Reichweite ausgestattet und zugleich will Jerusalem den (noch schlagkräftigeren) F-35-Kampfjet kaufen.

Allein Boeing hat seine Fabriken über 44 US-Bundesstaaten verstreut. Das Pentagon hatte zuletzt mehrere seiner eigenen Rüstungsprogramme beschnitten und angekündigt, die Ära rasant wachsender Verteidigungsbudgets sei vorbei. (…)

Offenbar noch in einem weniger verbindlichen Stadium befinden sich die Verhandlungen um die Lieferung hochmoderner US-Kampfschiffe. Saudi-Arabien will seine Seestreitkräfte mit sogenannten Littoral Combat Ships im Wert von bis zu 30 Milliarden Dollar verstärken: Diese Schiffe sind für Gefechte in flachen, küstennahen Gewässern ausgelegt und besonders für Anti-Terror-Einsätze konzipiert. Politisch brisant sind die Verhandlungen über den Ausbau der saudischen Raketenabwehr: Damit möchte Washington ein Signal gegen Irans Raketenprogramm aussenden, das Teheran nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste mit maximalem Aufwand vorantreibt. Zusätzlich zu den konventionellen Patriot-Raketen wollen die USA in der Region das Thaad-System etablieren, dessen Raketen in weit größerer Höhe sowohl innerhalb wie außerhalb der Erdatmosphäre fliegen können. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben für angeblich sieben Milliarden Dollar bereits eine kleinere, ähnliche Variante des Thaad-Systems mit drei Abschussrampen und 147 Raketen erworben.

Die Konzerne Lockheed Martin und Raytheon, die diese Technologie gemeinsam entwickelten, versprechen sich Milliardenumsätze im Nahen Osten, falls Irans Raketenentwicklung und sein umstrittenes Atomprogramm die Furcht vor einer nuklearen Aufrüstung der Region weiter schüren.

Das mag auch der Grund sein, warum Friedensnobelpreisträger Obama bisher alle Gedanken, die iranische atomare Aufrüstung militärisch zu beenden, torpediert hat. Aus der Geschichte gelernt hat man offenbar nichts. Auch Irak und die afghanischen Dschihadisten waren einst Verbündete der USA, die jetzt ihre Soldaten im Feuer der eigenen Waffenlieferungen sterben sehen. Und mit Pakistan existiert eine islamische Atommacht, die ständig in Gefahr ist, über Nacht in die Hand von Terroristen zu geraten. Mit Saudi-Arabien wird es nicht anders enden, auch wenn die Diktatoren zur Zeit aus Angst vor dem Iran militärische Zugeständnisse an Israel und den Westen machen. Im Schutz der eigenen militärischen Stärke könnte sich diese Haltung schnell ändern.




Österreich: Uni bietet Türkisch für Lehrer an

Während man in Deutschland noch immer kein probates Mittel gefunden hat, ausländischen Kindern mit schlechten Deutschkenntnissen eine bessere Bildung zu ermöglichen, ist man in Österreich schon einen Schritt weiter. Um die Integration bildungsferner Schichten zu erleichtern, werden in der Landeshauptstadt der Steiermark, Graz, nicht die Schüler angehalten Deutsch zu lernen, sondern die Lehrer türkisch.

Auf der Website der Karl Franzens-Universität heißt es euphorisch:

Mangelnde Deutschkenntnisse von MigrantInnen-Kindern in der Grundschule stellen alle Betroffenen vor große Probleme. Die Kinder haben kaum Chancen, grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, was nicht zuletzt auch die sozialen Spannungen erhöht. Die Geisteswissenschaftliche Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz hat nun die Initiative ergriffen und – österreichweit einzigartig – ein zweijähriges Masterstudium zu türkischer Sprache und Kultur entwickelt. Zielgruppe sind in erster Linie AbsolventInnen der Pädagogischen Hochschulen (PH), die nach ihrem Abschluss direkt in das Masterprogramm einsteigen können.

„Wir wollen vor allem Grundschul- und SonderschullehrerInnen die nötigen Kompetenzen vermitteln, um einen besseren Zugang zu den türkischsprachigen SchülerInnen zu bekommen“, erklärt der Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Gernot Kocher. „Ziel ist es, Voraussetzungen zu schaffen, die es MigrantInnen-Kindern ermöglichen, dem Unterricht zu folgen und sich in die Klassengemeinschaft wie auch in die Gesellschaft zu integrieren“, so Kocher.

An der PH Steiermark startet nun ein zweijähriger Vorbereitungskurs, der die für das Masterprogramm erforderlichen Türkisch-Grundkenntnisse vermittelt. Das neue Studium steht auch InteressentInnen aus anderen Berufsfeldern offen, sofern sie zumindest einen Bachelor-Abschluss haben und die nötigen Sprachkenntnisse mitbringen. Der Start des Masterprogramms ist für das Wintersemester 2012/13 geplant.

Lehramtsstudium Türkisch

Die Uni Graz ist im Bereich Türkisch bereits seit Jahren Vorreiterin. Österreichweit einzigartig ist das Dolmetsch-Studium Türkisch, das 1951 erstmals angeboten wurde. In Zukunft soll – ebenfalls einmalig in Österreich – ein Lehramtsstudium Türkisch hinzukommen – zur Ausbildung von LehrerInnen für den AHS-Bereich. Als Konkurrenz zur deutschen Sprache oder Hemmschuh für die Integration sieht Dekan Kocher den Türkisch-Unterricht in keinem Fall. „Im Gegenteil, Forschungen haben gezeigt: Je besser Kinder ihre Muttersprache beherrschen, umso leichter fällt ihnen das Erlernen der Zweitsprache“, betont Kocher. Univ.-Prof. Dr. Annemarie Peltzer-Karpf vom Institut für Anglistik der Uni Graz hat dies vor einigen Jahren im Rahmen einer umfassenden Studie mit Wiener SchülerInnen bestätigt.

» gernot.kocher@uni-graz.at

(Gastbeitrag: eizo)




AMILAND räumt mit Vorurteilen über die USA auf

Alle reden von Thilo Sarrazin, doch Integration ist nur eines der Themen, über die man hierzulande lediglich flüstern darf. Ein anderes ist Amerika. Die in Berlin lebende Journalistin Heather De Lisle wendet sich in ihrem neuen Buch „AMILAND – Streitschrift für die Weltmacht USA“ (seit gestern im Buchhandel) gegen Obama-Hype, Bush-Bashing und die wirren Ansichten, die viele Deutsche vom Land of the Free haben.

„US-Republikaner sind nach allgemeiner Ansicht in Deutschland alte weiße Männer, kriegsverherrlichende, rassistische, homophobe Choleriker, die in ihrer Freizeit Babyrobben umbringen und ihre eigene Großmutter für ein Barrel Öl verkaufen würden“, sagt Heather De Lisle, die in solche Klischees nun wirklich nicht passt. Die bekennende Konservative schreibt über das komplizierte deutsch-amerikanische Verhältnis, über richtige und falsche Entscheidungen der Regierung Bush und darüber, wie Amerikaner die Deutschen sehen.

Sie macht sich lustig über den Friedensnobelpreis für Obama, erklärt, was das Wort Freedom für die Amerikaner bedeutet und schlägt zurück, wenn es heißt, die Amis seien ein kulturloses Volk: „Jackson Pollock, Norman Rockwell und Andy Warhol haben mit ihrer Kunst ganz neue Wege geöffnet. Der erste Spielfilm mit Ton kam aus Amerika. Der erste Zeichentrickfilm auch. (…) Elvis, Bob Dylan, Chuck Berry, Michael Jackson, Frank Sinatra und Jimi Hendrix – alles Amerikaner.“ Und was ist mit Stowes‘ Roman „Onkel Toms Hütte“, Hawthornes „Der scharlachrote Buchstabe“, mit Salinger, Hemingway oder Mark Twain? Ist das keine Kultur? „Wie kann“, fragt die Autorin, „ein Land, das Medien und Kultur weltweit entscheidend prägt, kulturlos sein?“

Wenn ein Buch wie AMILAND nur wenige Tage nach 9/11 erscheint, dann spielt darin natürlich auch der Kampf gegen den Terror eine wichtige Rolle. Soll man gefangene Al Kaida-Kämpfer wie ganz normale Kriminelle behandeln, fragt De Lisle, um diese Frage sogleich klar zu verneinen. Als Beispiel wählt sie den „Unterhosen-Bomber“ Umar Farouk Mutallab, der am ersten Weihnachtsfeiertag 2009 versuchte, einen in seiner Unterwäsche versteckten Sprengsatz an Bord des Northwest Airlines-Fluges 253 von Amsterdam nach Detroit zu zünden.

Nach seiner Festnahme erzählte er seinen Befragern eine Stunde lang alles, was sie wissen wollten, bis einer von „den FBI-Oberschlipsdeppen“ (De Lisle) ihm seine Rechte vorlas. Ab diesem Augenblick war es vorbei mit Mutallabs Bereitschaft, sein Gewissen durch ein umfassendes Geständnis zu erleichtern. Weshalb will Obama Terroristen wie normale Verbrecher behandeln? De Lisle: „Glaubt denn irgendjemand das draußen, dass ein fanatischer Selbstmordattentäter bereit wäre, zu verhandeln? Wofür denn? Er war doch so oder so schon bereit, sein Leben zu opfern.“

AMILAND – ein Buch, das treffend, manchmal wütend, und auf jeden Fall immer polemisch ist. „Wir sind also teilweise ungebildet, teilweise fettleibig und teilweise auch vollkommen unkultiviert, aber wir sind immer noch die letzte Supermacht der Welt, und – viel wichtiger – wir sind frei!“

» AMILAND – Streitschrift für die Weltmacht USA: Von Heather De Lisle, Tredition Verlag Hamburg, 180 Seiten, 14,80 €, ISBN: 978-3-86850-780-5. Mehr Informationen auf www.amiland.biz, Email: info@amiland.biz




Commerzbank: Wir sprechen die gleiche Sprache

PI-Leser Marcel F. schickte uns einen Flyer der Commerzbank (l.) und schreibt: „Vor einigen Wochen habe ich bei uns in Frankfurt in einer Filiale Werbeflyer der Commerzbank auf türkisch gesehen und gleich mal einen mitgenommen, um Ihnen mal ein Exemplar per Anhang zu schicken. Ich finde es ja erstaunlich, dass jetzt schon die Banken es für nötig halten, nur die Türken anzusprechen.“

» info@commerzbank.com




Junge Türken führend bei Gewalttätern


Was Thilo Sarrazin erwähnte, erfüllt auch so manchen Polizisten mit Sorge: Und zwar der Anteil nichtdeutscher Täter an schweren Gewaltverbrechen. Führend sind hier Türken, nicht etwa Vietnamesen. Dabei ist nicht mal der Migrationshintergrund erfasst, wie Berlin das macht, sondern nur die Staatsbürgerschaft.

Das heißt, wer eingebürgert ist, gilt als Deutscher! Und es geht auch nicht um Passvergehen, wie uns die Beschwichtiger gern glauben machen, die ja nur ein Ausländer begehen kann, sondern um schwere und gefährliche Körperverletzung, an denen junge Türken einen Anteil von 37 – 40% haben.

Spätaussiedler und eingebürgerte Zuwanderer zählen zu den deutschen Tatverdächtigen. Ein hundertprozentiges Bild kann die Polizeistatistik deshalb nicht liefern. Doch auch 30 Prozent ausländische Tatverdächtige stellen für Rittenauer einen hohen Wert dar. Die Mehrheit der Zuwanderer gehe mit Sicherheit einer Arbeit nach „und spricht Deutsch, manche sogar Schwäbisch“, sagt der Kripo-Chef. Die Gruppe, gegen die ermittelt werde, ist für ihn jedoch „keine Randerscheinung“.

Bei schwerer und gefährlicher Körperverletzung machten nicht-deutsche Tatverdächtige zuletzt sogar zwischen 37 und 40 Prozent aus. Rittenauer: „Eine Wahnsinnszahl.“ Jugendliche Ausländer sind bei Körperverletzung und Straßenraub ebenfalls überrepräsentiert ? vor allem junge Türken.

Oh, oh. Das ist aber voll Autobahn, das auszusprechen. Die Stimme sollte geschlossen werden. Wo wir doch alle wissen, dass die sozialen Verhältnisse schuld sind. Wir sollten mehr Sozialhilfe zahlen.

Die deutsche Sprache – Grundpfeiler für Perspektiven im Berufsleben – beherrscht die Klientel der Polizei schlecht. „Da gibt es große Defizite“, sagt Polizeisprecher Harald Schumacher. Er führt junge Tatverdächtige an, die sich kaum artikulieren könnten, obwohl sie in Deutschland geboren sind. Konflikte würden deshalb oft mit Gewalt gelöst.

„Erschreckend“ nennt ein Ermittler Erfahrungen vor allem mit türkischen Familien. Man habe mit Eltern oft „ein Riesenproblem“ bei der Verständigung ? obwohl sie schon 20 Jahre hier lebten. Und auch Schüler im Alter von 15, 16 oder 17 seien oft nicht in der Lage, einen Sachverhalt zu schildern – „weil sie die Sprache nicht beherrschen.

Aber die Sprache allein ist es nicht. Mohammed Atta konnte auch gut englisch, kam aus reichem Haus und war hochgebildet…

(Spürnase: Prussia)




FDP-Innenexperte will “Turbo-Einbürgerungen”

Der FDP-Innenexperte Hartfrid WolffNoch immer nicht schnell genug geht es den Liberalen mit dem demografischen Wandel Deutschlands. Der FDP-Innenexperte Hartfrid Wolff (Foto l.) forderte jetzt in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung eine noch schnellere Einbürgerung als bisher: „Die Möglichkeit der beschleunigten Einbürgerung ist ein wichtiges Signal der Offenheit und des Aufnahmewillens an alle Migranten.“

Die BILD berichtet:

Wer sich vorbildlich in Deutschland eingliedere solle künftig bereits nach vier Jahren anstatt wie bisher nach acht Jahren eine Einbürgerung beantragen können, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf ein Positionspapier der Bundestagsfraktion. Der FDP-Innenexperte Hartfrid Wolff sagte der Zeitung: „Die Möglichkeit der beschleunigten Einbürgerung ist ein wichtiges Signal der Offenheit und des Aufnahmewillens an alle Migranten.” Damit werde ein Anreiz geschaffen, sich sprachlich und beruflich rasch zu integrieren. Angesichts des fortschreitenden Fachkräftemangels sei dies auch im deutschen Interesse. Der integrationspolitische Sprecher der FDP, Serkan Tören, fordert zudem, mehr doppelte Staatsbürgerschaften zuzulassen. „Für viele Migranten ist es ein Riesenschritt, die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes aufzugeben”, sagte er dem Blatt.

Im Spiegel heißt es dazu weiter:

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur DAPD fordert die FDP-Fraktion in dem sechsseitigen Papier mit dem Titel „Integration: Chancen nutzen – Zusammenhalt stärken“ zahlreiche weitere integrationspolitische Maßnahmen: Demnach sollen muslimischer Religionsunterricht in deutscher Sprache, Elternarbeit und Lehrstühle für islamische Theologie sowie Personal aus Einwandererfamilien für den öffentlichen Dienst gefördert werden.

Deutschland schafft sich ab…

» hartfrid.wolff@bundestag.de




Deutsche auf Platz zwei am Sklavenmarkt

Geiselnahme und Sklavenhandel gehören nach dem Vorbild des falschen Propheten zu den ehrbarsten Geschäften der Mohammedaner. Bisher waren deutsche Geiseln die lukrativste Ware auf dem islamischen Sklavenmarkt. Doch jetzt hat uns Spanien überholt. Sozialist Zapatero, der seit langem vor dem Islam kriecht, als wolle er in den Vorstand der Deutschen Bundesbank, zahlte einen neuen Rekordpreis für spanische Helfertouristen.

Yahoo berichtet:

Mit einem Rekordlösegeld von acht Millionen Euro soll Spanien Medienberichten zufolge drei seiner Staatsbürger aus den Fängen des nordafrikanischen El-Kaida-Ablegers Aqmi befreit haben. Dies sei die höchste Summe, die je ein Land an die Gruppe El Kaida im islamischen Maghreb (Aqmi) gezahlt habe, zitierte die spanische Tageszeitung „El Mundo“ (Montagsausgabe) einen algerischen Regierungsberater. Madrid hat bisher nie bestätigt, ein Lösegeld für die drei Mitarbeiter einer katalanischen Hilfsorganisation gezahlt zu haben, die im November 2009 in Mauretanien entführt und anschließend in Mali festgehalten worden waren. Im März und August hatte die Terrorgruppe ihre Geiseln schließlich freigelassen.

Unser Reisetipp: Wenn Sie beim nächsten Wüstenurlaub in die Langflinte eines freundlichen Gemüsehändlers auf Heimaturlaub blicken, zeigen Sie einfach auf Ihren Nebenmann und sagen: „Spanier“.

(Spürnase: Faustrecht)