Der bunte Schreck

Buntespräsident WulffPräsident Paul von Hindenburg gründete die „Braune Republik Deutschland“, Präsident Wilhelm Pieck erklärte die von Stalin besetzten Gebiete zur „Roten Republik Deutschland“ – beide Farbvarianten endeten für die Deutschen bekanntlich in Katastrophen. In seiner berüchtigten Rede zum Nationalfeiertag 2010 rief Präsident Christian Wulff nun die „Bunte Republik Deutschland“ aus.

(Von Kai Radek)

Wir sollten die Zeichen an der Wand erkennen: Ab jetzt wird der dritte totalitäre Staat auf deutschem Boden errichtet, zum dritten Mal werden die Deutschen mit Schönfärbereien und verführerischen Parolen in den Abgrund geleitet. Die Antwort kann nur sein: Aktives politisches Engagement nicht nur in der virtuellen, sondern auch in der realen Welt wird ab jetzt für jedermann zur Pflicht.

Die Deutschen haben die dauerhafte Ansiedlung der Gastarbeiter nie gewollt. Die ethnische Umgestaltung unseres Landes war von Anfang an das Experiment einer kleinen Minderheit multikulturalistischer Extremisten an der Staatsspitze. Diese Leute sind nicht dumm: Genau wie wir sehen sie natürlich auch, dass ihr selbstherrliches Experiment längst gescheitert ist. Aber wie seinerzeit das Politbüro der SED sitzen auch unsere heutigen Herrscher in der Falle ihres eigenen Systems: Einer wie der andere mitschuldig und zutiefst in das bizarre gemeinsame Werk verstrickt, werden auch unsere Staats- und Parteiführer eher das ganze Land in die Katastrophe führen als eigene Fehler zugeben. Wir sollten uns daher keine Illusionen machen: Eine kleine Ideologenclique auf verlorenem Posten, deren größenwahnsinnige Vision leicht durch einen einfachen Blick auf die Realität zu entlarven ist, kann sich auf Dauer nur durch Unterdrückung an der Macht halten, wie das Beispiel des Stalinismus zeigt. Ein Staat also, der sich seit Christian Wulffs Rede öffentlich dazu entschieden hat, trotzig an einer wirren Utopie festzuhalten, an die kaum jemand mehr glaubt, muss eines Tages zwangsläufig zu einem totalitären System werden.

Die Zukunft sieht somit düster aus: Wie in allen totalitären Staaten wird die amtliche Obrigkeit auch uns in zunehmendem Maße mit einer Mischung aus aufgezwungener Jubelpropaganda und gnadenloser Repression begegnen. Die Meinungsfreiheit wird massiv eingeschränkt werden. In wenigen Jahren wird jede Kritik an der staatlichen Einwanderungspolitik gesetzlich verboten sein. Tausende von kleinen Sarrazins, die es dann noch wagen werden, die Errungenschaften des real existierenden Multikulturalismus öffentlich anzuzweifeln, werden ihren Arbeitsplatz verlieren und vor Gericht gezerrt werden. Politically Incorrect wird es nicht mehr geben. Jede Hoffnung auf Schutz durch unsere Verfassungsrechte ist naiv: Unsere Staats- und Parteiführer, seit jeher in Wort und Tat zur offenen Verfassungsfeindlichkeit neigend („Wahlen und Abstimmungen“, „Nutzen des deutschen Volkes mehren“ etc.) und jederzeit zum Rechtsbruch bereit („Euro-Lüge“), werden auch weiterhin jede Menge juristischer Taschenspielertricks erfinden, um das Grundgesetz geschickt auszuhebeln.

Parallel zur wachsenden Repression wird sich ein totalitärer multikulturalistischer Staat der Zukunft dem Machtausbau seiner langfristig einzigen Verbündeten widmen: Der Einfluss radikaler Islamisten und türkischer Nationalisten, beide schon heute mit Staatsgeldern intensiv gefördert und eng mit Ämtern und Behörden verzahnt, wird deutlich zunehmen. Wie in Frankreich längst üblich, wird man auch bei uns Stellen in Behörden unter fadenscheinigen Vorwänden bevorzugt mit Gastarbeitern besetzen, Deutsche werden Schritt für Schritt aus allen wichtigen Positionen im Staatsdienst, aus Lehramt und Justiz, Polizei und Bundeswehr gedrängt werden. Den politischen Einfluss der Deutschen wird man durch Schaffung eines „Wahlrechts“ für ausländische Staatsangehörige und noch leichtere Einbürgerungen unter Verletzung jeglicher staatlicher Schutz- und Sorgfaltspflichten immer weiter beschränken. Neue radikal-islamische und nationalistisch-türkische Parteien werden in die Parlamente drängen und in Koalitionsregierungen mit SPD, Grünen und SED („Die Linke“) Justiz-, Innen- und Bildungsminister stellen. Der Rechtsstaat wird endgültig zur Farce werden: Die in England mittlerweile flächendeckend etablierte Anwendung der Scharia ist auch in Deutschland nur noch eine Frage der Zeit. Wir wissen spätestens seit Kirsten Heisig, dass verängstigte Richter bereits heute vielerorts nur noch das „Recht“ sprechen, das man ihnen per Morddrohung am Telefon diktiert.

Infolge der staatlich betriebenen Ansiedlung anderer Nationen wird natürlich auch der Einfluss ausländischer Mächte steigen. Insbesondere die Türkei, das Land mit der viertgrößten Armee der Welt, wird den Ausbau ihrer indirekten Verwaltungsstrukturen in Deutschland beschleunigen: Neben einer steten Erweiterung ihres Moscheennetzes wird sie vor allem die Errichtung eines parallelstaatlichen türkischen Schulwesens vorantreiben, um durch eigene Indoktrination die Loyalität der in Deutschland lebenden Türken zu einem ausländischen Staat zu zementieren. Der berüchtigte türkische Geheimdienst wird der Versuchung, zentrale Schlüsselpositionen im deutschen Verwaltungswesen mit eigenen Gefolgsleuten zu besetzen, kaum widerstehen können. Türkisch wird in jedem Fall zweite Amtssprache werden: in allen öffentlichen Gebäuden, vor Gericht, in Schulen, im Bundestag. Wie heute schon in Frankreich werden sicher eines Tages auch in Deutschland Autonomieforderungen erhoben werden. Bereits in 15 oder 20 Jahren werden bestimmte Gebiete Deutschlands so weit türkisch und arabisch geprägt sein, dass ein Verbleib dieser Territorien innerhalb des deutschen Staatsgebiets politisch kaum noch zu rechtfertigen sein wird. Thilo Sarrazins warnender Verweis auf die Entwicklung des Kosovo wird sich bewahrheiten: Der Hochverrat der heutigen politischen Klasse wird seinen konsequenten Abschluss in der territorialen Aufspaltung unseres Landes finden.

Bis es soweit ist, wird unser Leben zunehmend von Angst geprägt sein. Wie in Holland, Belgien, England und Frankreich wird sich das in Deutschland heute noch verborgene ethnische Konfliktpotenzial eines Tages gewalttätig entladen. Bombentote und der Anblick brennender Moscheen oder brennender Kirchen werden den Alltag unserer Kinder bestimmen. Das Ende der „Bunten Republik Jugoslawien“ sollte uns allen ein warnendes Beispiel sein: Mord, Totschlag, unvorstellbares Grauen. Genau das ist die Zukunft, in die uns ein Christian Wulff mit seinen Schönredereien und Verharmlosungen zu verführen droht. Genau das ist die Zukunft, in die wir uns nicht verführen lassen dürfen.

Die Deutschen sind oft genug belogen worden. Der Staat hat uns damals erzählt, diese Leute seien „Gastarbeiter“. Diese ganz offensichtliche Lüge ist vermutlich die größte Lüge der deutschen Geschichte. Wir haben uns das ganze Theater jetzt über 40 Jahre lang geduldig angeschaut. Die Verhältnisse sind stets schlimmer geworden, kein einziges Versprechen unserer Politiker hat sich jemals als wahr erwiesen: all die schönen Worte erscheinen im Rückblick nur als Hinhaltetaktiken, einzig und allein dazu bestimmt, Zeit zu gewinnen und vollendete Tatsachen zu schaffen. Wir sollten diesen Typen an der Staatsspitze kein Wort mehr glauben. Nach den Schrecken der „Braunen“ und „Roten“ Republik wollen wir die Schrecken einer „Bunten“ Republik gar nicht erst erleben. Wir legen keinen Wert mehr auf den nächsten totalitären Staat.

Christian Wullfs Rede sollte uns ein Fingerzeig sein: Der Staat handelt ab nun nicht mehr nur grob fahrlässig, er handelt ab jetzt mit Vorsatz. Für uns alle sollte dies bedeuten: aktives politisches Engagement gegen die staatliche Islamisierungs- und Orientalisierungspolitik, aktives Engagement für eine Rückführung der Gastarbeiter in ihre Herkunftsländer. Kontakte knüpfen, eigene Gruppen aufbauen, Aktionen durchführen, mit anderen für die Freiheit und gegen multikulturalistischen Totalitarismus eintreten. Es ist ziemlich egal, wo, wie und mit wem man anfängt: Jeder wird gebraucht, jeder kann einen Beitrag leisten, jeder noch so kleine Schritt einer persönlichen politischen Vernetzung bringt uns einen Schritt weiter, und nur gemeinsam sind wir stark. Die Zeit, in der es noch ausreichte, sich seinen Zorn im Internet von der Seele zu schreiben, ist vorbei. Seit Christian Wulffs Rede ist aktives politisches Engagement in der realen Welt für uns alle eine Pflicht.




Zukunftsenergie Gas

Zukunftsenergie GasNa schön, ich gestehe, dass ich den Titel nur gewählt habe, um grüne Abgeordnete in Hysterie zu versetzen, die PI ja bekanntlich sehr gerne lesen, um zu erfahren, was draußen in der realen Welt vorgeht. Aber ein (großes) Körnchen Wahrheit ist schon dabei. Die „Achse des Guten“ hat mich freundlicherweise auf das Thema gebracht, das will ich freimütig einräumen. Wenn man schon abschreibt, dann soll es einem wenigstens zur Zier gereichen.

(Von Schalk Golodkowski)

Sie führte mich zu einem Beitrag von Peter Foster in der Financial Post. „Solar verblasst während Schiefergas aufflammt“, so die Feststellung des Autors, die er mit der Frage verband: Was geschieht mit den erneuerbaren Energien, wenn die schwarzseherische Klimawissenschaft in sich zusammenbricht? China beherrscht zwei Drittel des Weltmarkts für Solarpanele, benutzt aber selbst kaum welche. Warum? Sie sind unwirtschaftlich. Die Chinesen nutzen lieber die Vorteile, die sich durch die überteuerten staatlichen Einspeisevergütungen des Westens bieten. Zu diesem Zweck erhalten chinesische Photovoltaik-Unternehmen staatliche Subventionen, was ironischerweise bereits dazu geführt hat, dass US-Solarfirmen ihre Produktion nach China verlagerten.

Doch die Solarsubventionen werden im Westen zurückgefahren und in Spanien ist das Subventionssystem bereits kollabiert. Studien haben gezeigt, dass dort jeder „grüne“ Job auf Kosten von zwei „normalen“ Jobs erkauft wurde. Die Windkraft, für die derzeit in Deutschland mit Renditen von mehr als acht Prozent geworben wird, wird das gleiche Schicksal erleiden, wenn die Subventionen fehlen.

Neben deren Wegfall, den die grünen Umweltapostel natürlich möglichst lange hinauszögern möchten, um die Blamage weit in die Zukunft zu verlagern, droht den alternativen Energien jetzt aber noch eine ganz andere Gefahr. Allein die Schiefergas-Vorräte der Erde könnten für 250 Jahre reichen. Dies musste vor kurzem der Chefökonom der IEA, Dr. Fatih Birol, kleinlaut einräumen. In den USA habe der Schiefergas-Boom bereits zu einem starken Rückgang der Investitionen in erneuerbare Energien geführt. Gegen die Kräfte des Marktes ist eben keine Ideologie gewachsen.

Schiefergas ist dank neuer Fördertechniken und gestiegener Energiepreise plötzlich zur preiswerten Alternative geworden – und man kann es in Deutschland fördern. Die staatliche russische Agentur Ria Novosti veröffentlichte am 11. Januar einen ins Deutsche übersetzten Beitrag der „Nesawissimaja Gaseta“. Russland befürchtet, dass seine Gasexporte nach Westeuropa stark zurückgehen könnten. Es gibt gewaltige Schiefergasvorkommen in Polen, Schweden, Deutschland und Frankreich. Ria Novosti schreibt:

Falls die Europäer tatsächlich das Gas fördern können, dann werden sie viel weniger russisches Gas importieren. Die Deutsche Welle (DW) hatte vor kurzem über die Perspektiven der Schiefergaserschließung in Nordrhein-Westfalen, nahe Münster, berichtet. Die Vorgehensweise der Deutschen dürfte typisch für alle Europäer werden.

Branchenkenner schätzen die Gasvorräte in Nordrhein-Westfalen auf mindestens eine Billion Kubikmeter, was Deutschlands Bedarf für viele Jahre decken könnte. Derzeit importiert Deutschland mehr als 30 Prozent Gas aus Russland. Nach der Fertigstellung der neuen Nord-Stream-Pipeline könnte Russlands Anteil am deutschen Markt wachsen. Wenn in Deutschland jedoch Gas ausgebeutet wird, müssten diese Pläne korrigiert werden.

Wozu also noch Windparks, hinter denen zur Absicherung obendrein sowieso Gaskraftwerke stehen müssen?

„Nesawissimaja Gaseta“ klammert sich derweil an die Hoffnung, dass für die Schiefergasförderung in NRW Umweltgenehmigungen erforderlich seien, was fünf bis zehn Jahre dauern könne. Welch ein Glücksfall, dass NRW kein Geld mehr hat, das wird die Genehmigungsverfahren vielleicht beschleunigen. In den verbleibenden 250 Jahren kann man dann in Ruhe grüne Technologien entwickeln, die auch ohne Subventionen am Markt bestehen können. Das gilt übrigens auch für das Elektroauto, das ohne Zuschüsse ebenfalls keine Chance hat. Daimler-Chef Zetsche drohte deshalb mit der Abwanderung der Sparte ins Ausland. Sollen sie gehen, am besten nach China. Wenn’s dann dort funktioniert, bauen wir es günstig nach und werden reich damit, wie die Chinesen.




Gott hat sich „geirrt“

Pfarrer wird PfarrerinEs ist ein weit verbreiteter Irrtum unserer Zeit, anzunehmen, dass der Weltgeist stets mit dem Getöse eines galoppierenden Pferdes weiter zieht. Es gibt Zeiten, wie die unsere, in denen er hinter einem Schleier aus „Wohlstand für alle“ im Verborgenen, aber nicht weniger mächtig und temporeich wirkt. Irgendwann fällt dann der Vorhang und wir stehen vor einer ganz neuen Welt.

Wer dies verstanden hat lernt auf die scheinbar kleinen Vorkommnisse, die vordergründigen Belanglosigkeiten ein anderes Augenmerk zu richten, weil sie in ihrer Summe einen klaren Blick in die Zukunft erlauben. So soll es in diesem Beitrag auch mit der Geschichte von einem evangelischen Kirchenmann sein, der nach 26 Jahren als Pfarrer, nach zwei Ehen und sieben daraus hervor gegangenen Kindern entdeckte, eigentlich eine Frau sein zu wollen.

Verschiedene seriöse, wie auch Boulevard-Medien berichten überschwänglich verständnisvoll über Pfarrer Spörkel aus Rees, der sich aktuell im durchaus fortgeschrittenen Alter von 54 Jahren eine Geschlechtsumwandlung unterzieht, gleichwohl aber bei seiner Gemeinde bleiben wird. Völlig sachlich wird von dessen Hormonbehandlung erzählt, und darüber, dass er gerade seine Stimme mit Hilfe einer Logopädin verweiblicht. Selbstverständlich trägt er nun Ohrringe und schminkt sich auch.

Natürlich findet es der links-liberale Mainstream seiner Gemeinde gut, was sich da vor seinen Augen abspielt. Der kopfschüttelnde Rest unterliegt der Schweigespirale.

Bild berichtet:

Hans-Gerd Spörkel kehrte zu seiner Gemeinde zurück. Und beim Kaffee im Pfarrheim nach dem ersten Gottesdienst ergriff er das Wort, um seine so ungewöhnliche Lebenssituation zu erläutern: „Ich habe zehn Minuten gesprochen – und dann passierte etwas, das ich nie für möglich gehalten hätte: Es gab langanhaltenden Beifall!

Als es eine kritische Frage gab, meldeten sich 15 Menschen zu Wort und sagten so positive Dinge über mich, wie sie normalerweise erst beim Abschied gesagt werden. Ich wusste nicht mehr, wo ich hinsehen sollte!“

Man mag im ersten Moment geneigt sein, ein Taschentuch zu holen, um sich die vor Rührung feuchten Augen zu trocknen: Welche menschliche Größe, welche gelebte Toleranz. Wenn alle glücklich sind, wer sollte sich an diesen Vorkommnissen dann stören? Sind wir hier nicht im Vorhof des Himmels gelandet?

Leider ist es aber nicht ganz so einfach. Denn es stellt sich damit plötzlich eine für Christen existentielle Frage: Könnte es sein, dass einer glücklich in gemeinsamem Singen und Kaffeekränzchen vereinten Kirchengemeinde hier nicht weniger als der „Schöpfergott“ abhanden gekommen ist?

Denn unabhängig davon, ob man an die Bibel glaubt oder nicht, ist die Botschaft dieses Vorgangs klar und eindeutig: „Der wohl etwas in die Jahre gekommene (doch nicht so allmächtige) Herrgott muss sich bei der Geschlechtsverteilung im Fall des Herren Spörkel geirrt haben. Wir sehen ihm dies (aufgrund seines Alters?) aber gerne nach und sind zum Glück inzwischen so großartig, dass wir dies nachträglich in Ordnung bringen können.“

Ganz nebenbei hatte dieser Pfarrer, sich selbstverwirklichend, mit seinen zwei Ehen ja bereits anderes wichtiges Bibelterrain geräumt. Denn bei Markus 10, 9 steht unmissverständlich geschrieben: „Was denn Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“.

Nein, das erinnert alles leider eher an Pippi Langstrumpf („ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt“), als an Martin Luther oder gar die Apostel!

Die heute von 50-70jährigen geprägte evangelische Kirche ähnelt immer mehr einem Amalgam aus von dieser Generation noch häufig erlebter kindlicher Frömmigkeit, die einen im Alter nochmals in die Kirche führt, und 68er-Links-Liberalismus. Sie ist dabei ähnlich zeitgeistzerfressen, wie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die nationalsozialistischen „Deutschen Christen“, die aus Jesus einen Arier machen wollten. Nur ist zu befürchten, dass das lutherische Christentum eine zweite derartige Verbiegung nicht überleben wird.

Wer als Kirche unter Missachtung der biblischen Botschaften, die in vielen Dingen für die Spaßgesellschaft sperrig sind, stets – zum Beispiel mit geschlechtsumgewandelten Pfarrern – den bequemsten Weg geht, hat keine Zukunft. Im Gegensatz zu allen vorherigen Generationen seit der Christianisierung, gibt es unter den Jugendlichen der letzten 20-30 Jahre klare Mehrheiten, die in ihrer Kindheit nicht mehr von ihren Eltern emotional (d.h. nicht hinterfragend) an das Christentum herangeführt wurden. Diese in weiten Teilen agnostischen, kirchenfernen Generationen beeindrucke ich nicht wirklich dadurch, wenn ich mich als Kirche bis zur Unkenntlichkeit verbiege, weil damit die „logischen Probleme“ der Religion durch zusätzliche Widersprüche nur umso mehr offenbar werden. Diese Generationen werden nicht mehr von alleine – wenigstens im Alter aus Angst vor dem Tod – zur Kirche zurück finden. Dazu gibt es inzwischen zu viele sonstige, jeweils emotional näher liegende „Communities“, in denen diese Generationen sich jetzt und dereinst sammeln.

Die (evangelische) Kirche muss wieder den Mut finden, sich zu ewigen Werten und Botschaften zu bekennen und unsere Gesellschaft wieder mit gestalten wollen. Sie muss den Menschen – inklusive ihrem eigenen Bordpersonal – auch wieder etwas abverlangen, wieder wert-konservativer werden und dabei mit einer Stimme reden. Religion hat nicht den Anspruch eine diskutierbare Weltanschauung, sondern den eine ewige Wahrheit zu sein! Und sie muss den vom Islam hingeworfenen Fehdehandschuh aufheben und erst einmal im eigenen Land mit der Mission beginnen! Vielleicht würde die Abschaffung der staatlich erhobenen Kirchensteuer hier wieder für Initiative sorgen bei einen immer mehr von der Verwaltung zur Abwicklung von Kirchengemeinden übergehenden evangelischen Klerus.

Die Gefahr besteht so oder so, dass in 100 Jahren europäische Kirchengebäude nur noch vom Staatlichen Denkmalschutz oder übernehmenden muslimischen Gemeinden erhalten werden. Wenn die evangelische Kirche so weiter macht, nähern wir uns bei dieser Befürchtung der Gewissheit.

Es war übrigens auch in anderen Zivilisationen stets ein Endzeitsymptom, dass die Menschen ihren Gottheiten – wie hier zu spüren – nur noch allegorische Bedeutung zumaßen. Konkurrierenden, „nachwachsenden“ Religionen sind solche Phänomene nie entgangen – und stärkten sie stets in ihrem Sendungsbewusstsein und ihrem Selbstverständnis von Nachfolge.

(Von Thorsten M.)




Die Ära der Heuschreckenschwärme

HeuschreckenSie lesen hier eine Humoreske über das paranoide Weltbild von Menschen, die einer faschistoiden, totalitären und geisttötenden Ideologie verfallen sind. Der Zwang zu wahnhafter Interpretation der Wirklichkeit ist die Konsequenz davon: Im Juli 2007 verhafteten Mitglieder des iranischen Geheimdienstes vierzehn Eichhörnchen wegen Spionierens für den Westen. Es wurde behauptet, diese Nagetiere wären mit „Spionageausrüstungen ausländischer Agenturen versehen“.

Bevor wir diese besorgniserregende Enthüllung als ein Beispiel geistiger Labilität abtun, sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass kein geringerer als der iranische Polizeikommandant Esmaili Ahmadi-Moqadam diese Nachricht bestätigte, was sicherlich als vertrauenseinflössend zu betrachten ist. Obwohl Israel nicht namentlich erwähnt wird, gilt der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad zweifelsohne als der Hauptverdächtige.

Die Ägypter scheinen ebenfalls mit dem Mossad unterstellten Machenschaften vertraut zu sein. Als ein Haifisch eine deutsche Touristin im Gewässer eines Badeortes am roten Meer tötete, mutmaßte der Stadthalter vom Südsinai, Mohamed Abdel Fadil Shousha, dass er nicht „außer Betracht stelle“, Israel könnte die Angriffe auf Touristen geplant haben um der Wirtschaft vor Ort zu schaden. Wir sollten wiederum nicht annehmen, dass die Ägypter gewohnheitsmäßige Übertreiber sind, denn wie viele Kenner der Angelegenheiten des Mittleren Ostens bezeugen können, sind die Ägypter der Inbegriff von Wahrhaftigkeit. Nun befinden wir uns aber trotzdem in einer Zwickmühle, denn auch zahlreiche israelische Touristen pflegen diese Badeorte am roten Meer aufzusuchen. Wir müssen also annehmen, dass ein israelischer Haifisch selektiv arbeitet.

Auch die Saudis wollen nicht abseits stehen; sie haben eben kürzlich den neusten Stand ihrer Abwehrtechniken zur Schau gestellt. So verhafteten sie einen Geier, der vermutlich von der Mossad geschickt wurde um die Abwehrbereitschaft dieses Wüstenkönigsreiches zu erkunden und zu testen. Laut Berichten „wurden der globale Standortbestimmungssender und die Beringung mit dem Vermerk ‚R65 – Universität von Tel Aviv’ von den Saudis als ausgeklügelte Spionageausrüstung erkannt, welche es dem Vogel ermögliche, Geheimbotschaften nach Israel zu senden. Die saudische Zeitung al-Weeam berichtete, dass die Bewohner der Gegend, in welcher das gefiederte Tier gefangen wurde, die Fährtensuchausrüstung als Beweisstück zionistischer Verschwörung bezeichneten.“ Die Erklärung, dass der arme Vogel lediglich Teil eines israelischen Forschungsprogramms sei, welches territoriale Bewegungsmuster dieser Zugvögel untersuche, wurde als ein weiterer Beweis zionistischer Desinformation und Ablenkungsmanöver dargestellt.

Erinnern wir uns auch daran, dass der Sudan die Israelis beschuldigt hat, letztere hätten einen spionierenden Pelikan in sudanesisches Gebiet geschickt und Libyen bezichtigte Israel, Moskitos mit HIV infiziert zu haben. Wer kann hingegen den heimtückischsten aller brutalen israelischen Pläne vergessen von dem in den zwei palästinensischen Zeitungen, Al-Ayyam und Al-Hayat Al-Jadida, am 17., respektive am 18. Juli 2008 die Rede war? Es scheint, als habe Mossad einen Schwarm gigantischer Ratten auf die Straßen von Jerusalem losgelassen um „das Leben der Bewohner in eine lebendige Hölle zu verwandeln, so dass diese gezwungen seien, wegzuziehen.“ (Al Ayyam) Es ist ein Rätsel, wie die Ratten zwischen Arabern und Juden unterscheiden konnten; wir müssen auf weitere Erläuterungen warten. Es sei denn, diese Nagetiere seien jüdische Ratten gewesen, welche mit Matzah gefüttert und mit den Feinheiten des Talmud bekannt gemacht wurden.

Solche Behauptungen und Anschuldigungen erscheinen gar manchem Betrachter als übertrieben. Sogar diejenigen, welche überzeugt sind, Israel sei durch und durch das Übel selbst, werden wohl vor der Wahrscheinlichkeit solchen tierischen Unfugs Abstand nehmen. Könnte es wirklich sein, dass die Israelis für ein derartig kompliziertes und gewaltiges „bio-ops“ Projekt verantwortlich sind? Die Zeit, Energie, Finanzierung und Betriebsmittel welche unerlässlich sind um Nager, Vögel, Insekten und Meerestiere einzuspannen sowie deren Aktivitäten zu leiten, soll uns Anlass zu einer Denkpause geben.

Wahrscheinlich gibt es jedoch eine andere Erklärung für diese störenden Ereignisse. Könnte es nicht sein, dass der Herr auf der Seite Seines auserwählten Volkes geblieben ist? Entfesselte denn nicht der Herr während der ägyptischen Gefangenschaft der Israeliten eine Heuschreckenplage, welche – wie im Buch Exodus erzählt wird – „sich über ganz Ägypten ausbreitete … so dass sich das Land verdunkelte … und nichts grünes mehr in den Bäumen oder in den Kräutern der Felder war …“? Könnte nicht der hebräische Gott einmal mehr Seine Geschöpfe – die Eichhörnchen, Haifische, Pelikane, Moskitos, Ratten und Geier, welche ja nur die Heuschrecken du jour sind – entsenden, um Seinen Willen zu manifestieren und den Feinden Seines Volkes Unannehmlichkeiten zu bereiten?

Wie anders könnten dann diese übernatürlichen – mit Ersatzheuschreckenplagen durchgeführten – Interventionen erklärt werden?

Zugegebenerweise gibt es ernsthafte Zweifel an dieser Interpretation, welche davon abgeleitet werden müssen, dass die Israelis selbst dezidierte Heuschreckengegner sind. Forscher am interdisziplinären Zentrum für Neurowissenschaften an der hebräischen Universität in Jerusalem sind fleißig daran Mittel zu finden, um Heuschreckenplagen verhindern zu können. Sie haben herausgefunden, dass Heuschrecken mit einer polaren Vision ausgestattet sind, welche es ihnen ermöglicht, zwischen Land und Meer(wasser) zu unterscheiden. Die Anwendung dieser Erkenntnis wird zu Umleitungstechniken für diese Insekten führen; ein unschätzbarer Segen nicht nur für Israel, sondern auch für den ganzen mittleren Osten. Wieso würden es dann die Israelis darauf absehen, den Willen des Herrn zunichte zu machen? Was machen wir mit einem solch offensichtlichen Widerspruch?

Am Ende bleibt uns vielleicht die vorläufige Hypothese, dass die Araber und die Iraner vollkommen aus den Angeln gehoben sind, und daß Israel auf unfaire Weise verleumdet wurde. Ich verstehe, es ist schwer zu glauben, aber wir müssen auch diese Möglichkeit ins Auge fassen.

(Von David Solway, FrontPageMagazine, 11. Januar 2011 / Übersetzung: DerProphet.info)




Selbstmordanschlag an Moskauer Flughafen

Flughafen MoskauMindestens 31 Tote und 100 Verletzte sind laut Spiegel die nach einem Selbstmordattentat am Moskauer Flughafen Domodedowo zu beklagen. Der Attentäter hat im Ankunftsbereich des Flughafens eine Detonation mit der Sprengkraft von 7,7 Kg TNT ausgelöst und sich dabei auch selbst getötet.

Die russischen Behörden fahnden nach drei weiteren Männern. Die Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht. Für die Verkehrsknotenpunkte im gesamten Land wurde Alarmbereitschaft angeordnet. Während die Hintergründe noch unklar sind, gibt es schon einen ersten Verdacht.

Hier ein Video mit Szenen direkt nach dem Anschlag:

Der Spiegel berichtet:

Ein Bekennerschreiben gibt es derzeit noch nicht. Eine naheliegende Vermutung ist, dass eine Verbindung zu Dschihadisten aus der Region Tschetschenien, dem sogenannten Emirat Kaukasien, gibt. Allerdings ist es dort im vergangenen Jahr zu internen Verwerfungen gekommen. Der Führer, Emir Doku Umarow, hat sich einen öffentlichen Führungsstreit mit seinem Vize geliefert. Ob sich die Organisation wirklich aufgespalten hat, ist noch offen. […]

Im vorigen Jahr hatten tschetschenische Selbstmordattentäterinnen im in der Moskauer Metro 40 Menschen in den Tod gerissen. Auch in der Metro wurden die Kontrollen wieder verschärft. Die gesamte Polizei in Moskau wurde in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. „Alle Patrouillen halten nach verdächtigen Personen und Gegenständen an öffentlichen Orten Ausschau“, sagte ein Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden. Besondere Aufmerksamkeit gelte den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mitarbeiter des Innenministeriums und des Geheimdienstes FSB wurden an die drei Moskauer Flughäfen geschickt, wie RIA Nowosti meldete. Domodedowo im Süden Moskaus ist der größte Airport der russischen Hauptstadt; die beiden anderen Moskauer Flughäfen sind Wnukowo und Tscheremetjewo, hinzu kommen zwei Regionalairports.

UPDATE: Wie die WELT berichtet fanden Ermittler am späten Nachmittag den Kopf des mutmaßlichen Attentäters. Demnach handele es sich um einen Mann im Alter zwischen 30 und 35 Jahren mit „arabischem Aussehen“.




Österreich: Politik verheimlicht Türkengewalt

Was dem geneigten PI-Leser bereits seit langer Zeit bekannt ist, erzürnt gerade Österreich. Mitte September hatte eine Verbrecherbande von vier Türken einen Diskobesucher derart brutal geschlagen und getreten, dass dieser zum Pflegefall wurde. Geglaubt, ihr Opfer sei tot, warfen die Türken den Schwerverletzten sogar noch über eine Mauer. mehr




Video: PI-Interview mit Geert Wilders

PI-Interview mit Geert WildersWie wir bereits berichteten, gab der niederländische Islamkritiker Geert Wilders PI am 21. Januar im Parlamentsgebäude von Den Haag ein ausführliches Interview auf Englisch. Darin unterstrich der 47-Jährige, der mit seiner Partij voor de Vrijheid drittstärkste politische Kraft in den Niederlanden ist und indirekt in die Regierung eingebunden ist, den Willen, im Verbund mit der von ihm gegründeten International Freedom Alliance, die Islamisierung des Westens zu stoppen.

Das auf Deutsch geführte Video-Interview mit Geert Wilders, René Stadtkewitz und Marc Doll folgt in Kürze.

Foto-Galerie:

(Interview: Michael Stürzenberger, Schnitt: Manfred Schwaller, Kamera: nockerl)




Elisabeth’s Voice – Phase Zwei

Am Dienstag den 18. Januar 2011 stand Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Wien ein zweites Mal vor Gericht. Man hatte auf ein Urteil gehofft, aber der Prozess wurde auf den 15. Februar vertagt. Was war passiert? Am ersten Prozesstag letzten November hatte Elisabeths Verteidiger Dr. Rami darauf bestanden, die belastenden Tonbandaufnahmen vorzuspielen, die unbefugt während des Seminars mitgeschnitten worden waren.

Allerdings war das Gericht auf Grund technischer Probleme nicht dazu in der Lage die Kassetten vorzuspielen und so wurde diese Sache auf den zurückliegenden Prozesstag letzten Dienstag verschoben.

Anstatt diese Kassetten, die eine Laufzeit von 4 Stunden hatten, komplett vorzuspielen, entschied Dr. Rami nach 45 Minuten dass das Gericht genug gehört hatte, um zu beweisen, dass hier keine Aufwiegelung zum Hass vorliege oder irgendetwas anderes. Vielmehr wurde ganz deutlich, dass der Ton und die Situation innerhalb dieses Seminars nüchtern und respektvoll war.

Deshalb war es ziemlich überraschend, dass die Richterin – nicht der Staatsanwalt! – damit fortfuhr Elisabeth und ihrem Anwalt mitzuteilen, dass die bestehende Anklage erweitert wurde, und zwar auf „Herabwürdigung religiöser Symbole einer anerkannten religiösen Vereinigung“. Sofort verlangte ihr Anwalt eine Vertagung, so dass sich die Verteidigung mit einer neuen Strategie darauf vorbereiten könne.

Obwohl die Anklage „Aufwiegelung zum Hass“ eine höhere Strafe beinhaltete, ist es schwieriger dies nachzuweisen. Der neue Anklagepunkt aber macht eine Verurteilung – und so die Notwendigkeit einer Revision – wahrscheinlicher. Da wir wissen, dass Elisabeth die Anklage mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen wird, müssen wir über die Möglichkeit nachdenken, dass sie verurteilt werden wird, und wir müssen uns darauf vorbereiten. Dies macht einen erneuten Spendenaufruf nötig.

Wir bitten unsere Leser um Hilfe. Nicht nur finanzielle Hilfe – viele von uns können vielleicht nicht mehr spenden – sondern auch Hilfe in der Form, dass man die Informationen weiterverbreitet. Elisabeth Sabaditsch-Wolff, wie auch Geert Wilders, Lars Hedegaard und die anderen Mitglieder der Roster of the Silenced [Liste derjenigen, die zum Schweigen gebracht wurden] sind die Kanarienvögel in der westlichen Kohlenmine. Wo sie heute stehen, müssen morgen Hunderte und Tausende nachfolgen.

Wenn wir nicht genug Menschen die Augen öffnen können über das, was heute in Europa passiert, dann wird sich ein eiserner Vorhang des Schweigens unabänderlich auf die gesamte Welt senken.

Elisabeth braucht Ihre Hilfe, um gegen diese Anklage kämpfen zu können und um sicherzustellen, dass die Wahrheit Wahrheit bleibt. In Erinnerung daran, aktivieren wir die Kampagne Elisabeth’s Voice [Elisabeths Stimme] noch einmal. Alle ihre Spenden werden noch einmal in einen speziellen Fonds gehen, der speziell für ihre Verteidigung eingerichtet wurde, und er wird nur für Rechtsanwaltshonorare, Übersetzungen und sachbezogene Bücher sowie andere Dokumentationen aufgewendet werden, die zur Vorbereitung der Verteidigung dienen. Besuchen die Webseite Save Free Speech und spenden Sie über Pay Pal, oder beachten Sie die Informationen über Banküberweisungen am Ende dieses Artikels.

Bitte spenden sie großzügig. Der Ausgang dieses Prozesses wird uns alle betreffen, unsere Kinder und unsere Enkel. Wir müssen für unsere Werte an die wir glauben, eintreten. Es wird keine zweite Chance geben.

Eine neue Facette in Elisabeths Fall zeigte sich am Dienstagabend, als die österreichischen Zeitungen berichteten, dass man hören konnte wie sie auf den Seminaraufnahmen gesagt habe, „Euro-Islam ist Scheiße“. Das war eine blanke Lüge – die Tonbandaufnahme zeigte deutlich auf, dass sie dies nicht gesagt hatte.

Die Geschichte ist die, dass die APA (Austria Press Agency) einen jungen Mann geschickt hatte, um die Gerichtsverhandlung zu verfolgen, und er „verhörte“ sich, indem er berichtete, dass Elisabeth gesagt haben solle „Euro-Islam ist Scheiße“, tatsächlich sagte sie aber „Der Euro-Islam ist Wunschdenken“. Beide Begriffe, also Scheiße und Wunschdenken, klingen aber völlig verschieden, also gibt es offensichtlich keine Möglichkeit, dass sich der Reporter bei zwei ähnlich lautenden Begriffen verhört haben könnte – dies war ein böswilliges Falschzitat.

Elisabeths Anwalt hat einen Verleumdungsprozess gegen alle Zeitungen angekündigt, die diese falsche Darstellung veröffentlicht haben. Dies kommt zu den Gerichts- und Anwaltskosten noch hinzu, aber wenn sie den Fall gewinnt, wird sie sich an der Entschädigungssumme schadlos halten.

Nachfolgend ein Leserbrief an Die Presse von Frau Dr. Maria Stücker über die Verleumdung Elisabeths durch die Zeitung:

Leserbrief zu: Prozess zu Islam-Seminar: „Der Muslim lügt“

Ich war beim Prozess von Frau Sabaditsch-Wolff, aber die die Aussage „Der Euro-Islam ist einfach nur scheiße“, habe ich nicht gehört. Vielmehr habe ich die Aussage in Erinnerung, der Euro-Islam sei Wunschdenken. Und die Aussage, „Der Islam ist Scheiße“, diente auch nur um zu zeigen, wie schlecht es um die Meinungsfreiheit in Österreich (wie in ganz Europa) bereits bestellt ist.

Die Aussage, „Der Muslim lügt“, habe ich ebenfalls nicht gehört, sondern „wir werden 24 Stunden lang belogen“ – und zwar unter Hinweis und Erläuterung des Prinzips der Taqiyya, d.h. der religiös legitimierten Lüge gegenüber Ungläubigen: Und dass die Vertreter des Islam dieses Prinzip praktizieren belegen unzählige Aussagen: So etwa, dass der Koran das Schlagen von Frauen verbiete, während er in Wahrheit die Männer dazu auffordert – und dies schon auf bloßen Verdacht hin. Oder dass Steinigung nichts mit der Scharia, sondern alles mit dem Patriarchat zu tun hätte, während Mohammed sie selbst praktizierte und bspw. der Iran diese Strafe auch heute verhängt. Oder dass der Islam Religionsfreiheit garantiere, während er in Wahrheit für Apostasie die Todesstrafe vorsieht. Oder dass Islam Friede und Toleranz sei, während die Scharia den Heiligen Krieg zur Dauerverpflichtung erklärt und die unterworfenen Nichtmuslime massiv diskriminiert. Prof. Bassam Tibi (selbst Moslem) zum christlich-islamischen Dialog: „Selig die Betrogenen“.

Nicht Frau Sabadtisch-Wolff unterstellt Mohammed Pädophilie, sondern es sind die islamischen Grundlagentexte selbst: Im Alter von über 50 Jahren heiratet er ein 9-Jähriges Mädchen; und auch der Koran geht in seinen Verstoßungsregelungen von der Verheiratung vorpubertärer Mädchen als gegebenes Faktum aus. Bis heute rechtfertigen islamische Rechtsgelehrte von Marokko bis Indonesien (darunter die NU als größte Moslemorganisation des Landes) Kinderehen unter Hinweis auf das Beispiel Mohammeds und den Koran. In etlichen islamischen Ländern kennt nicht einmal das staatliche Gesetz ein Mindestheiratsalter. Wenn also diese Aussage eine „Herabwürdigung religiöser Lehren“ darstellt, dann kann nur sagen: „Es ist der Islam und sein Prophet selbst, die den Islam und seinen Propheten herabwürdigen.“ Nichts zeigt deutlicher als das, wie es um das Verhältnis von Islam und Vernunft bestellt ist.

Wenn Medien unwahre Behauptungen über Islamkritiker verbreiten, dann fällt dies offenbar unter Pressefreiheit; wer allerdings unbequeme Wahrheiten über den Islam sagt, dem kann es passieren, dass er von eben diesen Medien wegen Verhetzung angezeigt wird.

Die Medien sollten nicht vergessen, dass die Meinungsfreiheit die Grundlage der Pressefreiheit ist, dies umso mehr, als gemäß „EU-Rahmenbeschluss gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ Wahrheit keinen Entlastungsgrund mehr darstellt.

Und die Menschenrechtsorganisationen sollten nicht vergessen, dass ohne Meinungsfreiheit alle anderen Menschenrechte obsolet sind. Es wäre also hoch an der Zeit, dass sie sich gegen die Hate-Speech-Gesetze, die in Europa über die Hintertür der EU Eingang gefunden haben, anzukämpfen beginnen.

Und die Politiker seien daran zu erinnern, dass die Menschenrechte kein Instrument der Politik sind, die sie beliebig manipulieren können; sie haben sie vielmehr zu respektieren, aber nicht zu kriminalisieren.

Dr. Maria Stückler
Böckhgasse 11/5/40
A-1120 Wien

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Zu richten an: Notar Mag. Martin Scheichenbauer, Hemmaweg 5, A-9342 Gurk

(Quelle: EuropeNews 22 Januar 2011 und savefreespeech.org / Originaltext: Elisabeth’s Voice Phase two auf Gates of Vienna von Baron Bodissey / Übersetzung von Liz/EuropeNews)




Bremen: Rockerclub „Mongols“ nicht aufgelöst

Wir hatten bereits in unserem letzten Artikel mit Blick auf die Webseite der Verbrecherbande „Mongols“ satirisch festgestellt, dass diese sich entgegen der Meldungen sowie der Intervention der kurdischstämmigen Abgeordneten Sirvan-Latifah Cakici (30, SPD), deren krimineller Bruder dort Gründsmitglied ist, eben nicht aufgelöst haben. Jetzt hat auch der „Weser-Kurier“ in einem Artikel festgestellt, dass die Bande sich „neu formiert“.

Der Weser-Kurier berichtet:

Bremen. Sie waren nicht mehr als eine Handvoll junger, krimineller Männer, aber beschäftigten von Anfang an Polizei, Medien und diverse Internetforen: Als sich die Bremer „Mongols“ Ende November nach nur wenigen Monaten wieder auflösten, atmeten Ermittler und konkurrierende Motorradgangs auf. Ein drohender Konflikt zwischen den Rockergruppen in Bremen schien abgewendet. Doch, wie jetzt bekannt wurde, sind die Mongols wieder aktiv. In voller Kluft treten sie in der Bremer Innenstadt oder auf der Diskomeile auf – zu Fuß oder im Auto. Denn ein Motorrad besitzt keiner von ihnen.

(…) Vier von ihnen sollen zum Kreis der arabisch sprechenden Mhallamiye gehören, einer ist Kurde. Ethno-Rocker titulierte ein überregionales Magazin die Gruppe. Der Kurde ist der Bruder einer SPD-Bürgerschaftsabgeordneten. Da die Abgeordnete weiter mit ihrem mehrfach vorbestraften Bruder unter einem Dach wohnt, wurde auch ihr Zimmer vor einiger Zeit bei einer Hausdurchsuchung der Polizei auf den Kopf gestellt. Prozessbeobachter kennen zwei andere Männer aus den Verfahren um die Schießerei auf der Diskomeile und einem Tötungsdelikt in der Gaststätte Born Eck, bei dem ein 18-Jähriger starb.

Für Außenstehende mag das Interesse von fünf Männern, Mitglied in einer Motorradgang zu werden, ohne selbst Biker zu sein, kurios anmuten. Für die Polizei passt so ein Ansinnen durchaus ins Bild. „Es geht nicht um irgendwelche ,Easy-Rider-Gefühle‘, sondern um knallharte Geschäfte“, heißt es aus Ermittlerkreisen. So waren die fünf Klubmitglieder ebenso wie viele Hell’s Angels schon in Drogen- und Waffengeschäfte oder im Rotlichtmilieu aktiv. Doch die Hell’s Angels in Hannover waren offenbar nicht interessiert. Unverrichteter Dinge kehrten die Bremer Mongols in die Hansestadt zurück. Auf ihrer Internetseite bekommen sie nun Zuspruch von Interessierten aus ganz Deutschland. Martialisches Auftreten gehört dazu. So werben die Ethno-Rocker mit einem T-Shirt, auf dem ein Maskierter mit zwei Revolvern in der Hand auf den Betrachter zielt. „1%er MFFM“ ist an anderer Stelle zu lesen. „Die Prozentzahl steht für den Anteil der Bevölkerung, der sich bewusst nicht an gesetzliche Regeln hält“,

erklärt ein Beamter auf Nachfrage. Die vier Buchstaben stünden für das Motto: Mongols Forever – Forever Mongols.

Der „Mongols M.C.“ entstand Ende der 60er-Jahre in Kalifornien. Innerhalb der nächsten Jahre bildeten sich weitere Gruppen in den USA. „Immer schon umgab den Club eine gewisse Mystik“, heißt es auf der Homepage der Bremer Rocker ohne Motorrad. Respekt, Kameradschaft und Verschwiegenheit seien Kennzeichen der Mongols M.C. , die sich nach dem kriegerischen Reitervolk der Mongolen benannten. „Im Lauf der Zeit verstand und akzeptierte die Öffentlichkeit den kulturell eigenwilligen Lebensstil und nahm ihn als solchen an“, fabulieren die Macher der Homepage weiter. Wer die Debatten im Internet zu den Mongols verfolgt, stößt auf Kommentare, in denen die Verfasser darauf hinweisen, dass die Zeit in Bremen günstig sei für einen neuen, kriminellen Motorradclub. Schließlich seien die Hell’s Angels wegen der schärferen Gangart von Polizei und Justiz dazu gezwungen „die Füße stillzuhalten“.

Als „Outlaw Motorcycle Gang (Motorradbande außerhalb des Gesetzes) werden die Mongols international verdächtigt, Teil der organisierten Kriminalität zu sein. Dabei stellen die Rockerbanden innerhalb der Szene Gebietsansprüche, die sie notfalls auch mit Gewalt durchsetzen. Am Dienstag wird sich der Senat mit den Mongols beschäftigen. Den Anstoß dazu hatte eine Anfrage des Abgeordneten Jan Timke (Bürger in Wut) gegeben. Nach Aussage der Polizei befinden sich die Rocker gerade auf der Suche nach einem Vereinsheim.

Nach Intervention der SPD hat der Weser Kurier dazu gestern noch folgende Meldung publiziert:

Dann ist die ehrenwerte Abgeordnete Sirvan-Latifah Cakici (ehemals Die Linke, jetzt SPD), gegen die die Staatsanwaltschaft Bremen erst kürzlich ein Strafverfahren gemäß § 153a StPO gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 300 Euro eingestellt hat, weil die Abgeordnete die türkische Frau ihres Geliebten mit einschlägigen SMS bedroht und beleidigt haben soll: „Ich kenne Leute, die sowas regeln“, wohl doch noch schnell von zu Hause ausgezogen…

(Herzlichen Dank allen Spürnasen)