Den Bock zum Gärtner machen

Wenn wir uns einmal die politische Landschaft in Deutschland ansehen, sehen wir da viel Eigenartiges. Was aber ganz besonders verblüffend ist, sind die neu geschaffenen Ministerien für Integration auf Länderebenen und die dazugehörigen MinisterInnen.

(Von Felixhenn)

– Niedersachsen: Aygül Özkan
– Baden Württemberg: Bilkay Öney
– Berlin: Dilek Kolat (Foto oben)

Wenn wir uns mal diese Ministerinnen etwas näher anschauen, stellen wir fest, dass das alles Türkinnen sind. Und wenn wir einmal darüber nachdenken, welche Gruppe der Zuwanderer die meisten Probleme macht und sich nicht integrieren will, was finden wir da heraus? Bingo, die Türken. Hat eigentlich schon einmal ein regierender Bürgermeister oder Ministerpräsident erklärt, warum gerade Türkinnen das Problem mit der Zuwanderung besser regeln sollen als andere? Warum hat man nicht Brasilianerinnen, Russinnen oder Philippininnen im Kabinett? Deren Volksangehörige machen doch viel weniger Probleme, also scheinen die besser zu wissen, worauf es bei der Einwanderung in ein fremdes Land ankommt.

So wie das momentan aussieht, werden diejenigen, die uns am meisten Geld kosten und die meisten Probleme verursachen, auch noch mit Ministerposten belohnt. Was kommt als nächstes? Werden die künftigen Landesinnenminister und Landeschefs der Polizei bei der Mafia rekrutiert? Oder die Finanzminister beim neu zu gründenden Bund der Steuerhinterzieher? Oder Außenminister bei den Steinewerfern? Sorry, hatten wir schon. Aber Hochstapler als Wirtschaftminister und Legastheniker als Kultusminister wäre auch noch gut.

Ob eine Demokratie, die immer Mehrheiten hinterher rennen muss, egal wie pervers das ist, die beste aller Regierungsformen ist, muss langsam angezweifelt werden. Zumindest solange man die Regierenden nicht stärker darauf verpflichtet, ihrem Volk zu dienen.




Luxemburg: Antiweißer Rassismus

Das Video eines brutalen Übergriffs von vier Afrikanern auf einen Weißen erschüttert derzeit Luxemburg. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie zunächst einer der Afrikaner mit einem weißen Fahrgast streitet und die beiden sich anschließend rangeln. Anschließend scheint sich der die Situation zu beruhigen, der Weiße setzt sich hin und der Afrikaner redet auf ihn ein. Doch dann kommt ein weiterer Afrikaner hinzu und gemeinsam prügeln beide auf den in einem ansonsten völlig leeren Zug sitzenden Mann ein, verlassen das Abteil.

Das reichte dem Streithahn vom Beginn aber wohl noch nicht: Nach einiger Zeit kommt er mit einem anderen Begleiter zurück und drischt mit diesem den Mann wie im Wahn auf den Boden, tritt und schlägt auch noch auf sein Opfer ein, als dieses wehrlos darniederliegt.

Die luxemburgische Polizei berichtet:

Auf Anordnung des Untersuchungsgerichts Luxemburg veröffentlicht die Polizei ein Tätervideo, welches den Tathergang eines brutalen Überfalles am 14.12.2011 zwischen 22,15 Uhr und 23,00 Uhr in einem Zugabteil auf der Bahnstrecke Luxemburg-Rodange beinhaltet. Mehrere Täter schlugen einen Fahrgast im Abteil zusammen und beraubt den Mann. Das Opfer wurde schwerverletzt von den Rettungsdiensten aus dem Zug im Bahnhof Berchem geborgen. Wer kann Hinweise über die Straftaten liefern? Alle Informationen bitte an den Polizeinotruf 113 weiterleiten.

Ja, das was da zum Schluss regungslos am Boden liegt, ist ein Mensch…




Abendblatt: Roter Faden für Rassismusforscher

Über Andreas Hieronymus (Foto), Leiter des „Instituts für Migrations- und Rassismusforschung“, schreibt das Hamburger Abendblatt: Beim Rassismus hat er vor allem die Islamophobie im Auge, die durch die Anschläge in New York vom 11. September 2001 einen gewaltigen Aufschwung erfahren hat. „Die Islamophobie ist beim Entstehen des vereinigten Europas“, sagt der überzeugte Europäer, „das, was der Antisemitismus beim Entstehen des deutschen Nationalstaats war. […] Wir müssen die neue europäische Identität positiv bestimmen.“

(Von Alster, PI-Hamburg)

Auch diesmal, in der 24. Folge des „Roten Fadens“, heißt es in der Wochenendserie des Hamburger Abendblattes:

Der rote Faden zieht sich durch die Stadt: Er verbindet Menschen, die einander schätzen, bewundern, überraschend finden. Sie entscheiden, an wen sie ihn weiterreichen: an andere, die hier arbeiten, die Besonderes für Hamburg leisten, die als Vorbilder gelten.

Die Imamin Halima Krausen reichte den inzwischen tiefrot verknoteten Faden weiter an Dr. Andreas Hieronymus (PI berichtete), “weil ich sein vielfältiges Engagement gegen Diskriminierung schätze”. Sein vielfältiges Engagement äußert sich inzwischen im Heranschaffen von Aufträgen und der Forschungstätigkeit über Rassismus. Das bedeutet vor allem: netzwerken.

Sein Institut wurde 1990 von einer Gruppe von Frauen gegründet, die nach der Wiedervereinigung fassungslos erste Gewalttaten gegen Türken und andere Ausländer registrierten. Sie wollen Antworten auf die Frage: Wie muss sich die Gesellschaft ändern, damit die Eingewanderten hier Handlungsfähigkeit und Perspektive entwickeln und ihr Leben optimal gestalten können? Hieronymus sitzt auch im Vorstand des europäischen Netzwerks gegen Rassismus, ENAR, das – gestützt auf nationale Netzwerke – in fast 30 Ländern der EU präsent ist.

Das Hamburger Abendblatt schreibt:

Auftraggeber ist entweder die EU-Kommission, die wissen will, wie es um die Integrationsbemühungen bei Migranten steht, um die Bekämpfung des Rassismus. Oder es sind Stiftungen, die sich um die Veränderungen zum Beispiel in Osteuropa hin zu einer offenen Gesellschaft sorgen. „Wir erstellen einmal im Jahr den ‚Schattenbericht‘ zum Rassismus in Deutschland, untersuchen dafür Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Gesundheitsmarkt, Polizei und Dienstleistung.“ Regierungen machen das auch, in Zahlen und Statistiken. Das Institut liefert konkrete Beispiele, Schicksale, Geschichten.

In Hamburg haben sie mit großen Firmen wie Budnikowsky die Einstellungstests untersucht daraufhin, wie strukturelle Barrieren für bestimmte Gruppen wegzuräumen wären. Damit auch Migranten Chancen haben, und die Firmen gute Leute bekommen. „Oft wird ja gar nicht erkannt, was für Potenziale Migranten für die wirtschaftliche Entwicklung mitbringen“, sagt Hieronymus…

Der Mann mit den kleinen Ringen im Ohrläppchen und dem lila Pullunder über dem blasslila Hemd forscht nicht nur, er lehrt auch – an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg und bei den Pädagogen an der Universität Hamburg. Dort merke er: Die Studenten jagen oft nur Punkten hinterher, die wollen gar nicht wissen. Dabei gibt es so viele Themen: Zum Beispiel, dass der Wegfall der Mauern zwischen Ost und West in Europa neue Mauern zur Folge hat – an den Außengrenzen der EU. Sie seien, wenn man die ertrunkenen Migranten im Mittelmeer zähle, kaum weniger tödlich, sagt er. Beim Rassismus hat er vor allem die Islamophobie im Auge, die durch die Anschläge in New York vom 11. September 2001 einen gewaltigen Aufschwung erfahren hat. „Sie ist beim Entstehen des vereinigten Europas“, sagt der überzeugte Europäer, „das, was der Antisemitismus beim Entstehen des deutschen Nationalstaats war.

Hieronymus ist viel unterwegs. Brüssel, Istanbul, Schweden, Zypern, Palermo, Budapest – Projekte, netzwerkelnde Gespräche, Tagungen.

Medien werden gebrieft: Sein Institut für Migrations- und Rassismusforschung, das Open Society Institute sowie das Islamische Wissenschafts- und Bildungsinstitut luden zur Teilnahme an einem Workshop ein. In der Einladung heißt es:

Mit Ihrer Teilnahme am Runden Tisch möchten wir sicherstellen, dass die Endfassung des Berichts ein umfassendes, akkurates und ausgewogenes Bild der Situation in Hamburg wiedergibt.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Runde Tisch keine öffentliche Veranstaltung ist. Wir zielen auf einen offenen und vertrauensvollen Dialog. Deswegen wird das Treffen geschlossen, nicht-öffentlich und in einem vertrauensvollen Rahmen stattfinden. Vertreter von Medien werden zum Vertrauensschutz verpflichtet und dürfen nicht nach außen berichten. Die Aufgabe der anwesenden Medienvertreter wird es sein, die Empfehlung zu Medien zu diskutieren.

Wer nachlesen mag, wie solch ein nationaler Aktionsplan von „Netz-gegen-Rassismus“ u.a. zu medieninternen Sanktionierungen gegen stigmatisierende Darstellungen aufruft, falls die ethnische Zugehörigkeit oder Nationalität im Falle einer Straftat genannt wird (S.22) und dergleichen mehr: netz-gegen-rassismus.de.

Andreas Hieronymus sollte sich doch bitte mal mit der Diskriminierung von Christen und Ungläubigen durch das geplante islamische Einkaufscenter in Harburg beschäftigen – am besten mit dem Antisemitismus und Rassismus, der dem Islam eigen ist.

Aus einem ENAR-Schattenbericht Deutschland 2009/2010, der irgendwie einen Schatten hat. Für Deutschland wurden u.a. folgende Befunde festgestellt:

Stereotypien und Hassreden gegen den Islam sind verbreitet und sogenannte „Islamkritiker“ bekommen regelmäßig ein breites öffentliches Forum. Ein öffentliches Forum für andere Perspektiven wird nicht geboten, mit der Folge, dass Muslime sich von Mainstream-Medien abwenden.

Andreas Hieronymus reicht den Faden übrigens weiter an Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD), weil er wissen will, wie die Bürgerschaft die Absichtserklärung der „Koalition gegen Diskriminierung“, der Hamburg im Sommer beigetreten ist, mit Leben (oder auch Geld?) füllen will. Sie kann ihn beruhigen. 2012 wird Hamburg 25 Prozent mehr Mittel im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus zur Verfügung haben, das hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion beschlossen.




„Arabischer Frühling“: Mediale Parallelwelten

„Demokratiebewegung“, „Freiheitskämpfer“, „Menschenrechtsaktivisten“ – den islamophilen Massenmedien war während des sogenannten „Arabischen Frühlings“ kein Begriff zu pathetisch, um die „Arabellion“ nicht als Beweis für die Demokratiefähigkeit des Islams zu deuten. Wer darauf hinwies, dass es bei den Aufständen vorrangig um den Lebensstandard und nicht um Demokratie ging, war schnell als Miesmacher verschrien.

Nachdem islamische Extremisten bei Wahlen nun von einem Sieg zu nächsten gehechelt sind, dürfte in die meisten Redaktionsstuben Ernüchterung eingekehrt sein. Die Medien zeigen nun immer häufiger ein ungeschöntes Bild der Realität. So lässt die „Allgemeine Zeitung“ aus Hessen eine zum Islam konvertierte Deutsche namens Amelie Schneider zu Wort kommen – und die nimmt kein Blatt vor den Mund:

Amelie Schneider ist empört. Seit sieben Jahren lebt sie in Syrien und arbeitet für die Regierung als archäologische Dokumentatorin. Und sie erlebt hautnah, wie sich auch „ihr“ Land infolge der Ereignisse in Kairo und dem Aufbegehren von großen Teilen der Bevölkerung verändert. Aber was sie in den Medien darüber liest, erzürnt sie. Die seien alle auf Seiten der Aufständischen, die aus ihrer Sicht kurz davorstehen, das Land ins Mittelalter zurückzukatapultieren.

„Ich erlebe so viele Anfeindungen, wie sie vorher undenkbar waren, und das nur, weil ich europäisch aussehe. Dabei bin ich sogar inzwischen vom Glauben her Muslimin“, sagt die 62-Jährige. Allerdings keine Sunnitin, wie 75 Prozent der Bevölkerung, sondern Alawitin, eine Richtung des Islams, der auch die regierende Familie Assad angehört, und die wesentlich freizügiger lebt. (…)

Das alles war lange problemlos, aber nun hat sich vieles verändert. „Wenn ich heute jogge oder mit dem Fahrrad unterwegs bin, werde ich mit Steinen beworfen. Und als ich jüngst in Mared el Homan die zwei Kilometer vom Hotel zum Museum  durch ein traditionelles Viertel der Sunniten zu Fuß zurücklegen wollte, haben Kinder mich sogar mit Steinschleudern angegriffen“, berichtet sie von Aggressionen gegen Ausländer und Andersgläubige. Schon vor zwei bis drei Jahren habe sie gehört, wie „Hasspredigten“ von den Moscheen hallten und die Folgen jeweils unmittelbar zu spüren bekommen. „Wenn ich Kinder frage, warum sie mich angreifen, sagen sie, weil ich keinen Schleier trage, keine Muslimin sei“, berichtet Schneider.

Hinter ihrer Stadt Tartus in der Gemeinde Al Krab verläuft in drei Kilometer Entfernung die Grenze zwischen den Wohngebieten der Alawiten und koptischen Christen und denen der Sunniten. Im Frühjahr sei dort die Angst umgegangen, berichtet die Mainzerin. „Die christlichen Gebiete wurden okkupiert, jeden Moment musste man befürchten, dass die Kirchen in Flammen aufgingen. Die Regierungstruppen haben eingegriffen und die Christen gegen die Sunniten verteidigt. Aber in den deutschen Medien werden die Sunniten als arme Demonstranten bezeichnet, die angegriffen würden, das ist schlicht falsch.“ (…)

„Wir stehen in Syrien im bittersten Religionskrieg, und wenn wir den gegen die Sunniten verlieren, haben wir ihn bald auch in Europa“, ist die Mainzerin überzeugt. Schuld seien die „Hetzberichte der ausländischen Medien“, die die Demonstranten bestärkten. Die derzeitige Regierung sei zwar nicht demokratisch gewählt, aber sie habe die Religionsfreiheit garantiert, den Frauen Rechte, jedem eine kostenlose Behandlung im Krankenhaus, Essen und Heizöl für die Armen und bis zum Beginn der Unruhen die Reisefreiheit. „Was derzeit geschieht, ist kein arabischer Frühling, sondern der Weg zurück ins Mittelalter. Die Alawiten und Christen wollen keinen islamischen Staat. Der führt direkt zurück ins Mittelalter.“

Wir denken dennoch, dass Deutschland Syrien unbedingt finanziell unterstützen sollte. Nach den 92 Millionen Euro für Tunesien fallen ein paar Millionen mehr oder weniger schließlich nicht ins Gewicht…

(Foto: Anhänger des syrischen Präsidenten Bashar Assad)




Magdeburg: Linke werfen Betonplatte auf Polizei

In Magdeburg hat sich am 14. Januar 2012 eines abermals unter Beweis gestellt: Wenn Sozialisten auf gegnerische Sozialisten treffen, gibt es Mord und Totschlag. „Nationale Sozialisten“ wollten an den alliierten Bomberangriff auf die Hauptstadt Sachsen-Anhalts am 16. Januar 1945 erinnern. Internationale „SozialistInnen“ waren hierüber so empört, dass sie sich genötigt sahen, einen Polizisten u. a. mit einer 40 mal 20 Zentimeter großen Betonplatte bewerfen zu müssen.

(Von Nico)

Passend hierzu ein Zitat der einstigen Juso-Bundesvorsitzenden und Ex-Mitglieds der linksextremen „Roten Hilfe“, Franziska Drohsel (heute 31): „Ich kritisiere die Gleichmacherei. Rechtsextremismus spricht Menschen das Recht auf Leben ab. Grundlage linker Politik ist das Streben nach einem freien und selbstbestimmten Leben für alle.“ So gehört es also zu einem „freien und selbstbestimmten Leben“, Mitmenschen töten zu wollen. Trotz Beteuerungen der linken Szene, man habe das Morden und Mordanschläge auf Andersdenkende aufgegeben, muss mit der internationalsozialistischen Ikone Bertolt Brecht erwidert werden: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“




Staatsanwalt fordert 22 Jahre Haft für „Fergie“

Ein Ankaraner Staatsanwalt hat gegen die britische Herzogin Sarah „Fergie“ Ferguson Anklage wegen der „Verletzung der Privatsphäre von fünf Kinder“ erhoben und eine Haftstrafe von 22 Jahren und sechs Monaten gefordert. Ihr Verbrechen: Sie hatte zusammen mit einem Journalisten und verdeckter Kamera Quälereien in einem türkischen Waisenhaus aufgedeckt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regierung Erdogan die Pressefreiheit mit Füßen tritt (siehe beispielsweise hier, hier oder dort).

Der „Focus“ berichtet:

Vernachlässigt, in Lumpen, gefesselt – Filmaufnahmen, die ein Videoteam um Herzogin Sarah „Fergie“ Ferguson in einem türkischen Waisenhaus gemacht hat, sorgten 2008 für Schlagzeilen und diplomatische Verstimmung.

Für die Ex-Frau des britischen Prinzen Andrew sollen die Bilder nun ein Nachspiel haben: Ein Staatsanwalt in Ankara hat Ferguson wegen Verletzung der Privatsphäre von fünf Kinder angeklagt. Er fordert 22 Jahre und sechs Monate Haft.

Mit einem britischen Journalisten war Ferguson nahe Ankara in ein staatliches Pflegeheim gekommen. Das Team fand behinderte Kinder, die angebunden waren oder den ganzen Tag in ihren Betten liegen mussten. Die Aufnahmen waren so wohl nur möglich, weil das Team eine versteckte Kamera benutzte. Ferguson soll allerdings – so berichteten es damals türkische Zeitungen – Spenden angeboten haben. Sie habe dafür Heime in Augenschein nehmen wollen, deren Lage besonders schlecht sei. Die Herzogin war bei dem Besuch mit schwarzer Perücke und einem grünen Kopftuch verkleidet.

Nach dem Film von „Fergie“ wurde bekannt, dass ähnliche Zustände auch in anderen Pflegeeinrichtungen herrschen. So waren Behinderte in einem Heim verprügelt und mit brennenden Zigaretten und kaltem Wasser gequält worden. Ob die Täter verurteilt wurden, ist nicht bekannt.

PI-Beiträge zum Thema:

» Türkei verlangt Auslieferung einer Herzogin
» Herzogin von York angeklagt wegen Türkeikritik




Ägyptischer Imam: Europa bald islamischer Staat

In der arabischen Welt reden viele muslimische Imame Klartext und lassen damit keine Zweifel am totalitären Machtanspruch des Islams. Wie beispielsweise der Ägypter Ali Abu Al-Hasan, der ganz offen von der muslimischen Übernahme Europas spricht. Auszüge seiner Freitagspredigt in Alexandria wurden am 6. Januar bei „Al-Hekma TV“ unter dem Titel „In einigen Jahrzehnten wird Europa ein einziger islamischer Staat werden“ ausgestrahlt. Memri TV hat es sofort aufgegriffen und seitdem geht es um die Welt. Die Blaue Narzisse hat es gestern veröffentlicht. Dieses Video sollte sich jeder ansehen, der die Gefahr der muslimischen Unterwanderung bisher unterschätzt hat.

(Von Michael Stürzenberger; Übersetzung: Florian Euring)

Hier der Text:

Mit der muslimischen Einwanderung nach Europa und dem Unwillen der Europäer zu heiraten und Kinder zu kriegen, haben dort hundert Menschen achtzig Nachkommen. Und zehn Jahre später werden diese achtzig sechzig Nachkommen haben. Und diese sechzig werden vierzig Nachkommen haben. Und diese vierzig werden ein Jahrzehnt später zehn sein. Und zwanzig Jahre später wird kein einziger von ihnen übrig sein.

Europa hat dies begriffen. Nach einer Weile wird Europa ein einziger muslimischer Staat werden, der nichts kennen wird, außer: “Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet.”

Das wird geschehen, ob es ihnen passt oder nicht. Das ist der Beschluss Allahs. Der Islam kommt.

Gut, dass wir das in Bild und Ton haben, damit keine Missverständnisse aufkommen. Hier das Video – knapp eineinhalb Minuten, die es wahrlich in sich haben:

Auch in der ausführlichen Video-Dokumentation „Die islamische Bruderschaft in Europa“ (mit deutschen Untertiteln) wird die muslimische Unterwanderung auf unserem Kontinent deutlich dargestellt.

Keiner wird später behaupten dürfen, er habe von nichts gewusst..




Protest gegen Verleugnung deutscher Opfer

Auf der kleinen Brücke im Frankfurter Stadtteil Rödelheim war der 14-jährige Marc im Jahr 2009 auf seinem Skateboard unterwegs nach Hause, als ihn ein Auto erfasste und mehrere Meter über die Straße schleuderte. Der türkische Fahrer kümmerte sich nicht um den Jungen, sondern flüchtete.Ausnahmsweise geht es nicht um getürkte Kredite oder halbseidene Bekanntschaften, sondern um Existenzielles: Meister Wulff will am 23. Februar zu einer „Gedenkfeier für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt“ einladen – die unzähligen deutschen Opfer ausländischer Gewalt sind ihm wie immer trotz vieler Anfragen kein Wort wert. Grund genug, massenhaft per Mail zu protestieren!

(Von G. Mayer, PI-Rhein-Neckar)

Seit 1991 hat die „NSU“ vermutlich acht Morde an Ausländern verübt. Im gleichen Zeitraum wurden 7.500 Deutsche von „Migranten“ ermordet und drei Millionen Deutsche Opfer gewalttätiger Übergriffe von Ausländern. Die Sprechblasen, die unsere Volksvertreter über die Taten von „Rechtsterroristen“ und „Neonazis“ absondern, sind Legion. Das Verleugnen, Ideologisieren, Weginterpretieren der massenhaften Gewalttaten von Ausländern an Deutschen ebenso.

Soweit, so bekannt. Diese Verhöhnung von deutschen Opfern von höchster Stelle ist längst zynische Normalität für uns Deutsche. Unsere „Volksvertreter“ und auch der schicke „Bundespräsident“ der Deutschen haben längst ihre Verpflichtung vergessen, Schaden vom deutschen Volk zu wenden und seinen Nutzen zu mehren. Der Mumm dazu ist ihnen politisch korrekt abhanden gekommen.

Aber offenbar kann massenhafte Post vom Volk diesen Personen Beine machen. So berichtet die FAZ, dass die Stimmung zu Wulff in Berlin „dramatisch gekippt ist, mit Blick auf die Schreiben, die aus der Bevölkerung an die Fraktionen und Abgeordneten“ gingen. Jetzt muss dem Türken-Wuffwuff mit Mails und Briefen die rote Karte für seine Verleumdung der deutschen Opfer gezeigt werden.

Deshalb: Schreiben Sie an Ihre Abgeordneten, die Merkel oder an Norbert Lammert, Wolfgang Bosbach, aber auch an Renate Künast oder Jürgen Trittin! Protestieren Sie gegen die Verleugnung und Verhöhnung der deutschen Opfer ausländischer Gewalt!

(Foto oben: Auf der kleinen Brücke im Frankfurter Stadtteil Rödelheim war der 14-jährige Marc im Jahr 2009 auf seinem Skateboard unterwegs nach Hause, als ihn ein Auto erfasste und mehrere Meter über die Straße schleuderte. Der türkische Fahrer kümmerte sich nicht um den Jungen, sondern flüchtete.)


Tipps und Hinweise, wie Sie mit Ihrem MdB Kontakt aufnehmen können:

Auf der Webseite des Deutschen Bundestages finden Sie eine aktuelle Auflistung aller Mitglieder des Deutschen Bundestages für die 17. Wahlperiode. Falls Sie den MdB aus Ihrem Wahlkreis suchen, gibt es auf der Seite des Bundestages eine eigene Wahlkreisabgeordneten-Suchmaschine.

Alle Abgeordneten des Bundestages sind unter folgender Anschrift per E-Mail erreichbar:

» vorname.nachname@bundestag.de

(Z.B.: wolfgang.bosbach@bundestag.de)

E-Mails an die Wahlkreisadresse gehen an:

» vorname.nachname@wk.bundestag.de

(Umlaute bitte mit entsprechender Abwandlung in ue, ae, oe, ss. Titel wie Dr. u.ä. entfallen)

Postanschrift

Alle Abgeordneten sind unter folgender Anschrift per Post erreichbar. Sämtliche Briefe müssen mit Absender versehen sein, da Briefe ohne Absender in der Regel nicht weitergeleitet werden.

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel.: 030 / 227-0
Faxnummern sind nur über die Zentrale einzeln zu erfragen.




Eine deutsche Jüdin zum Islamkritiker-Bashing

Einer der absurdesten, aber trotzdem stereotyp wiederholten Vorwürfe an Islamkritiker ist jener, man sei ein Nazi, Rassist und Ausländerfeind. Das „Islamkritiker-Bashing“ feiert zur Zeit eine wahre Hochkonjunktur. Je deutlicher die Kritik am Islam zum Ausdruck gebracht wird, desto heftiger ist die Gegenreaktion weiter Teile der Medien, der Integrationsindustrie und politisch korrekter Kreise in Politik und Gesellschaft. Die deutsche Jüdin Monika Kaufmann bezieht zu dieser unsachlichen, diffamierenden und die historischen Fakten völlig auf den Kopf stellenden Kampagne Stellung:

Wir Islamkritiker werden von Euch „Politisch Korrekten“ Nazis genannt – nun, dieses „Kompliment“ können wir ungebraucht zurückgeben. Die wahren Nazis von heute sind die Mohammedaner, die sich am Weltherrschaftswahn ihres selbsternannten Propheten orientieren. Wir Juden waren die ersten Opfer dieses antisemitischen Massenmörders und sind bis heute die Opfer der islamischen Barbarei geblieben.

Man braucht nicht nur nach Israel zu schauen, wo mohammedanische Selbstmordattentate an der Tagesordnung sind. Die Vertreter der minimalen jüdischen Minderheiten in islamischen Ländern können niemals offen antworten, wenn sie denn einmal gefragt werden, denn ihnen sitzt die Furcht im Nacken. Wenn sie offen reden würden, wäre das ihrem Wohlergehen wenig zuträglich.

Aber bleiben wir mal in good old Europe im allgemeinen und Deutschland im besonderen. Hitler hasste die Juden, verachtete die Christen und liebte die Mohammedaner. Er bewunderte ihren Eroberungswillen, ihren bedingungslosen Gehorsam und machte sich allen Ernstes Gedanken darüber, ob man den National-Sozialismus nicht besser zu einer Religion nach dem Beispiel des Islams erhoben hätte.

Dem Großmufti von Jerusalem, einem der größten Antisemiten aller Zeiten, überliess er auf Wunsch eine von einem deutschen Juden enteignete Villa, wo der Mufti nicht zu darben brauchte. Der zur damaligen Zeit wohl „ranghöchste“ Moslem bezug auch noch eine hohe Apanage vom Naziregime.

Außerdem war er stark in die Vefolgung der europäischen Juden involviert. Al-Husseini sorgte dafür, dass sie nicht nach Madagaskar (Überlegung der Nazis) oder Palästina ausreisen konnten, sondern legte den Nazis nahe, sie besser nach Auschwitz oder andere Vernichtungslager zu deportieren. Desweiteren organisierte er die Hanjar-SS-Brigaden im muslimischen Bosnien und im Kosovo, die beim Abschießen der Juden ein besonderes Vergnügen fanden. Siehe auch meinen Artikel „Tribut an einen antisemitischen Massenmörder„. Leider ist das darin plazierte Video vom Urheber gelöscht worden. Der Mufti trug schon sehr zur Völkerverständidigung und Multikulti bei, das bleibt ihm unbenommen.

Zurück zum heutigen Deutschland. Viele deutsche Konvertiten zum Islam dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit Nazi-Gedankengut in sich tragen. Deutsche Konvertiten zum Islam gehören zu der Katogorie der Bürger, die herausgefunden haben, dass man seine Großmachtsphantasien heutzutage nur noch mit Hilfe des selbsternannten Propheten ausleben kann. Denn Nazis, die sich als solche bezeichnen, sind out. Wenn man aber dieselben Herrenmenschenphantasien im Namen des selbsternannten Propheten verkündet, dann ist man in. Und seinen Antisemitismus kann man auch ausleben, ohne dass man deswegen geächtet wird. Ist doch äußerst praktisch.

Auf dem Höhepunkt der Dreyfus-Affäre 1898 veröffentlichte der große französische Schriftststeller Emile Zola in der Zeitung L‘ Aurore einen offenen Brief an den französischen Präsidenten mit dem Titel „J‘accuse“ – Ich klage an. Ich will mich nicht mit diesem großen Schriftsteller vergleichen, aber auch ich klage an:

Ich klage die Franfurter Rundschau an, Islamkritiker zu diffamieren und ihnen zu unterstellen, mit der NPD zu sympathisieren. Kein Wort davon ist wahr, liebe FR, durchgeknallte Kommentare gibt es überall.

Ich klage Wolfgang Benz an, den Direktor des Instituts für Antisemitisforschung, der allen Ernstes Islamophobie in die Nähe von Antisemitismus rückt. Benz, der sein Fach bei einem Nazi alter Schule gelernt hat, muss es ja wissen. Herr Benz, kümmern sie sich um den Antisemitismus der Mohammedaner. Die meisten antisemitischen Übergriffe in Europa gibt es in Frankreich, weil es dort die meisten Mohammedaner gibt. Die Franzosen setzen sich gegen diesen Antisemitismus zur Wehr. Darüber sollten Sie einmal nachdenken.

Ich klage den Spiegel an, PI in die rechtsextreme Ecke zu rücken. Islamkritik hat nichts mit Rechtsextremismus zu tun. Es geht vielmehr um die Verteidigung der Freiheit und der Menschenrechte. Rühmliche Ausnahme beim Spiegel ist Matthias Matussek, der den Islam genau kennt. Herr Matussek, wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich gegen die Masse der Unwissenden durchsetzen würden.

Man kann diese Liste endlos fortsetzen. Zum Schluss nur noch ein Punkt: Ich klage alle an, die Islamophobie mit Ausländerfeindlichkeit gleichsetzen. Ausländer sind hier hochwillkommen, wenn sie ihre Küche, ihre Musik, ihre Tänze etc. mitbringen. Aber man legt hierzulande keinen Wert auf ein barbarisches Gesetz, das hatten wir unter den Nazis schon einmal. Die Sharia hat keinen Platz in der zivilisierten Welt. „Juden sind Affen und Schweine“, so heisst es im unheiligen Koran, auch das hatten wir einmal in Deutschland. Im übrigen hat der Islam niemals etwas zur Weiterentwicklung der Menschheit beigetragen.

Aber die absurde Kampagne gegen die Verteidiger der Freiheit, der Demokratie und der Menschenrechte treibt weiter bizarrste Blüten. Siehe auch das neueste Video-Machwerk gegen Michael Stürzenberger, der mit übelsten Propaganda-Methoden in die rechtsradikale Ecke gestellt werden soll. Diese verzweifelten Versuche, der immer stärker werdenden sachlich fundierten Islamkritik Herr zu werden, zeigt die Hilflosigkeit der Islamverteidiger.

Hier das recht aufwendig produzierte Video „Stoppt die anti-islamische Hetze“:

„Adolf M. Stürzenberger, geisteskranker Hetzer“ – die Auseinandersetzung um eine totalitäre, gewaltbereite, tötungslegitimierende, rassistische und frauenfeindliche Ideologie hat längst die Ebene des sachlichen Argumentationsaustausches verlassen – falls sie sich jemals dort befunden haben sollte. Es geht nur noch um diffamierende und aufs übelste verleumdende Propaganda. Alles scheint auf die Prognose von Samuel P. Huntington, den „Clash of civilizations“, zuzulaufen.




Protest gegen Theaterstück „Golgota Picnic“

Das Theaterstück „Golgota Picnic“, ein Werk des argentinisch-spanischen Regisseurs Rodrigo Garcia, wird, nachdem es in Frankreich Massenproteste auslöste, nun auch in Deutschland aufgeführt. Das Thalia-Theater in der Gaußstraße in Hamburg hat für den 23. Januar, 20.00 Uhr, den Aufführungs-Termin bekannt gegeben. In „Golgota Picnic“ wird Jesus Christus als Terrorist dargestellt und mit Blasphemien verhöhnt.

Eine Szene zeigt z.B. eine groteske Nachahmung der Kreuzigung, eine halbnackte Frau mit falschen Stigmata und einem Motorradhelm mit einer Dornenkrone auf ihrem Kopf. Schauspieler und Schauspielerinnen treten in vielen Szenen völlig nackt auf, und wem das noch nicht reicht, der kann auf der Großleinwand ihre Genitalien im Detail betrachten.

Blasphemie-Vorwürfe gegen modernes, „kritisches“, linkes Theater? Ist PI jetzt unter die Taliban geraten? Dem pauschalen Religionsfeind der reinen Lehre entgeht bisweilen, dass es ein Unterschied ist, ob vermeintliche Gotteslästerer von Rechtgläubigen abgestochen werden oder wirkliche Gotteslästerer lernen müssen, mit Kritik zu leben, wenn Christen im Rahmen des Grundgesetzes und des laikalen Staates sich die Meinungsfreiheit nehmen, um gegen die Verunglimpfung religiöser Symbolik zu protestieren. Es handelt sich, mit Verlaub, um dieselbe Freiheit, welche die „Kulturschaffenden“ für sich gerne beanspruchen – und leider zu monopolisieren geneigt sind. Widerrede gilt als „Intoleranz“, wenn nicht gar „Terror“.

Wenn aber schon christlicher Protest gegen solche Spitzenprodukte künstlerischen Schaffens artikuliert wird, möge dieser bitte, bitte nicht in der Pose des „Beleidigten“ erfolgen! Überlasst das weinerliche Gewimmer ob der „verletzten Gefühle“ anderen. Doch muss man weder gekränkt noch ein glaubender Bekenntnis-Christ sein, um aufzumerken. Auch der Kultur-Christ, der sachlich resümiert, dass wir dem Christentum durchaus so manches hohe Gut zu verdanken haben, sollte es nicht ohne Gegenwehr hinnehmen, wenn der staatlich alimentierte Kulturbetrieb Ambitionen, die Gesellschaft ihrer christlichen Grundform zu entfremden, kostspielig in Ekel-Bilder übersetzt, die dann von den Rezensenten der Medien zur avantgardistischen Innovation ausgerufen werden, mit der „man“ als Bildungsbürger mitzuhalten hat.

Inwiefern unser christliches Erbe eine Quelle der Werte ist, die wir gegen den politischen Islam und die repressive „political correctness“ hochhalten, darüber lässt sich streiten. Zu weit hergeholt ist es aber doch wohl nicht, dass die Gottebenbildlichkeit des Menschen uns im Grundgesetz als unantastbare Würde wiederbegegnet. Oder reicht unsere Überzeugung von der Einzigartigkeit des Individuums nur zurück bis zur detailreichen Porträtkunst der Renaissance-Malerei und verweist wirkungsgeschichtlich rein gar nicht auf den christlichen Begriff einer unwiederholbaren personalen Geist-Seele? Im gern zitierten Satz über den Verfassungsstaat, der auf Voraussetzungen beruht, die er selbst nicht schaffen kann, werden wir wiederum an die Verbindlichkeit transzendenter, menschlicher Verfügbarkeit entzogener Normen erinnert.

Wer zu einem anderen Ergebnis kommt, mag an „Golgota Picnic“ seinen Spaß haben. Aber auch Anhänger der Religionskritik sollten sich fragen, ob derlei Hohn-Spektakel den religionskritischen Zweig unserer Geistesgeschichte einladend vertreten oder nicht eher diskreditieren. Genau deswegen aber dürfen allzu sensible Christen, die jetzt geneigt sein könnten, nach Art der Wut- und Gutbürger per Sitzblockade Aufführungen zu verhindern, die Angelegenheit etwas gelassener nehmen: Wenn von linker „Kritik“ und Kulturrevolution nicht mehr übrigbleibt als genitalfixiertes Schmuddel-Theater, an dem Halbbildungsbürger Gefallen finden, die sich ihre Geschmacksverirrung allen Ernstes als Ausdruck überlegener Intelligenzleistung anrechnen, dann spricht sich das doch selbst das Urteil!

Dennoch schadet es nicht, den Verantwortlichen höflich aber bestimmt die Meinung zu geigen. Sportsgeist, Kritik zu ertragen, setzen wir bei den Adressaten voraus. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Interessant zu wissen wäre, wie weit denn die Bereitschaft wirklich geht, das Stilmittel des verstörenden Tabubruchs zuzulassen und nicht nur anderen, sondern auch sich selbst zuzumuten. Genau genommen müsste dieser „progressive“ Ansatz nämlich auch politisch unkorrekten Provokationen ganz ohne linke Proteste und Verbotsforderungen Raum geben. Unseren „Kulturschaffenden“, die nicht in den Verdacht kommen sollen, sich bevorzugt an Gegnern abzuarbeiten, die leidensfähig und ungefährlich sind, möchten wir nahelegen, dass auch der Kriegsfürst aus Mekka und Medina ein dankbares Thema dramaturgischer Religionskritik abgäbe. Die Resonanz darauf dürfte GEWALTIG sein.

Ausschnitt aus der Golgota Picnic-Aufführung in Graz im Herbst 2011:

» info@thalia-theater.de