Video: „Die Akifikianer“, Folge 5 – Der Aufschrei


Ein #Aufschrei erschallte durch das ganze Land, als vor ein paar Monaten sechs Frauen über den tagtäglichen Sexismus twitterten. Jetzt bekamen sie dafür den Grimme Online Award. Messias meint, auch du kannst einen wichtigen Preis erhalten! … Mußt dich aber dafür ein wenig „anstrengen“. (Alle bisherigen Folgen mit Akif Pirincci auf der Achse des Guten)




Ägypten: Mehrere Tote am „Tag des Zorns“

Heute haben sich, wie angekündigt, die Moslembrüder zur Demonstration auf die Straße begeben. Da heute Freitag ist, kann angenommen werden, dass die zuerst in der Moschee so richtig angeheizt wurden. Das Resultat ist aber für ägyptische Moslemverhältnisse recht schwach, bis jetzt wurden drei Tote und 69 Verletzte gemeldet. Die Toten gab es wohl in der Nähe des Gebäudes, in dem Mursi eingesperrt ist. Ein Update mit Korrektur nach oben, kann für später erwartet werden. Es ist zwar schon dunkel in Ägypten, aber außer ein paar Steinewerfern ist nichts Gravierendes passiert.

(Von felixhenn)

Das Militär hat verkünden lassen, dass Mursi verhaftet werden musste, weil sich die Wirtschaft im freien Fall befand. Dabei wurden natürlich die 40 Millionen Ägypter erwähnt, die mit höchstens zwei US$ pro Tag auskommen müssen, aber nicht die Militärs, die in allen lukrativen Geschäften wie Tourismus und Waffenschmieden ihre Finger drin haben. Wenn wir auf den Kalender schauen, können wir vermuten, dass sich das Militär für das Tourismusgeschäft im Herbst vorbereitet. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Ägypten als Reiseziel unattraktiv, weil zu heiß. Das Hauptgeschäft ist in den Herbstferien und später. Jedoch ist klar zu sehen, zu was für einer Wirtschaftspolitik Moslembrüder fähig sind. Es bleibt nur zu hoffen, dass uns sowas erspart bleibt.

Der Übergangspräsident Adli Mansour sagt, dass in seiner Regierung auch die Moslembrüder eingebunden werden, was wohl realistisch ist, da sie eine feste Größe darstellen, die nicht zu übersehen ist oder ignoriert werden kann. Wenn man weiß, dass zu Mubaraks Zeiten die Moslembrüder sehr beliebt waren, weil sie viel Sozialarbeit geleistet haben, stimmt es für die nächste Wahl recht hoffnungsvoll, weil sie ihre Maske verloren haben. Mursi hat aus einem wirtschaftlich sehr schwachen Land ein Land gemacht, das noch ärmer wurde – und das trotz Milliardenhilfen vom Ausland. Diese Fehler sehen sogar die Moslembrüder. Wo das viele Geld hinfloss, wird nicht diskutiert. So gesehen, würde Ägypten auch in die EU und den Euro passen, da werden auch nie Nachweise verlangt.

Die Moslembrüder künden an, dass es in den nächsten zwei Nächten sehr heiß werden soll. Daran kann wohl kaum Zweifel bestehen. Wenn Moslems was gut beherrschen, dann ist das die wahllose Zerstörung.

Wer in den letzten Tagen Al Jazeera mit den Live-Einblendungen gesehen hat, konnte sehen, wie PI in Ägypten permanent bestätigt wird. Menschenmengen und immer ein Einpeitscher, der die Stimmung aufheizt, pure Demagogie. Dann die Molsembrüder, die permanent von Demokratie sprechen, die zutiefst missachtet wurde. Genau wie Westerwelle und Obama, die Super-Demokraten. Wenn aber Demokratie mit Demos, dem Volk, was zu tun hat, dann war wohl die Mehrheit hinter der Entscheidung des Militärs. Wenn ein Präsident gegen das Volk regiert, hat das Volk das Recht, diesen abzusetzen. Das ist in der Geschichte der Demokratie immer wieder vorgekommen. Nixon ist wegen weit weniger Vergehen zum Teufel gejagt worden und kein Linker hat dagegen demonstriert. Und wie oft hat man von Moslems gehört, dass Demokratie so gar nichts für Moslems ist? Erdogan hat das doch schon mehr als klar ausgedrückt.

Auf dem Livestream von Al Jazeera sind aktuell Schüsse zu hören und Hubschrauber die herumfliegen. Es sind Leute zu sehen die flüchten. Die Moderatoren vermissen Polizei auf den Straßen. Vielleicht will man so dem Militär Gelegenheit geben, den Moslembrüdern die Rote Karte zu zeigen.

Video: Ägypter auf dem Kriegspfad bedrohen Christen mit Verbrennen (gefunden auf Vlad Tepes Blog)

Währenddessen hat Katar dem geistlichen Oberhaupt der Moslembruderschaft, Scheich Yusuf al-Qaradawi, die Staatsbürgerschaft entzogen. Ihm wird die Einreise ins Land verweigert und alle Büros der Moslembruderschaft in Katar wurden geschlossen. Ob dies Auswirkungen auf die Bereitschaft von Katar haben wird, das ZIEM in München zu finanzieren, ist noch nicht bekannt.




Necla Kelek: Sozialdemokratischer Kniefall

Peer Steinbrück, Yasemin Karakasoglu, Matthias Machnig und Karl Lauterbach(Focus-Artikel vom 17.6., der seit heute online verfügbar ist) Die in Bremen lehrende Erziehungswissenschaftlerin Yasemin Karakasoglu ist als Migrationsforscherin bekannt und steht nun im Kompetenzteam des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, und zwar für Bildung und Wissenschaft. Sie gehört dem Sachverständigenrat der deutschen Stiftungen für Integration und Migration an. Erstmals in der Öffentlichkeit trat Karakasoglu im Jahr 2000 als Gutachterin im sogenannten Kopftuchstreit auf. Damals nannte sie die Kopftuchträgerinnen die „glücklichen Töchter Allahs“; ein Kopftuchverbot käme einer „deutschen Fatwa“ gleich. Sie bezog ihre wissenschaftliche Überzeugung aus einer qualitativen Befragung von 25 türkischen Pädagogikstudentinnen.

Als ich fünf Jahre später mit derselben Methode arbeitete und in meinem Buch „Die fremde Braut“ auf das Problem der „arrangierten Ehen“ in der türkisch-muslimischen Gemeinschaft aufmerksam machte, war das für Karakasoglu eines der „reißerischen Pamphlete, in denen eigene Erlebnisse und Einzelfälle zu einem gesellschaftlichen Problem aufgepumpt werden“. Mit insgesamt 60 „Migrationsforschern“ veröffentlichte sie in der „Zeit“ unter dem Titel „Gerechtigkeit für Muslime“ ein Traktat gegen mich, Ayan Hirsi Ali und andere, das nach Einschätzung des Journalisten Thierry Chervel „zu den niederträchtigsten Dokumenten der intellektuellen Geschichte der Bundesrepublik“ gehört, weil es nur darauf angelegt war, die Reputation der kritischen muslimischen Frauen zu zerstören. Dass Karakasoglu danebenlag, zeigte die aus dem Buch entstandene Debatte, die der Bundestag mit einem Gesetz gegen Zwangsverheiratung und einer Reform des Zuwanderungsgesetzes beendete.

(PI hat über die Berufung von Karakasoglu schon berichtet – der lesenswerte Focus-Artikel von Necla Kelek geht hier weiter)




NSU: blamabler Prozeßtag, Waffe unklar

nsu-ceskaDer NSU-Prozeß verlief gestern für die Anklage katastrophal. Es ging um die angebliche Ceska-Tatwaffe und wie sie die Zeugen beim BKA erkannten, beziehungsweise nicht erkannten. Schon das obige Foto ist total unklar und eine seltsame Komposition. Offenbar eine total unbeschädigte Pistole und dahinter und darunter Schrott. Was soll die Waffe sein? Warum ist ein Teil kaputt und der andere unbeschädigt? Genauso verlief die Gerichtsverhandlung. Selbst Richter Götzl schüttelte den Kopf.

Um ehrlich zu sein, kam ich bei den folgenden Zeitungsartikeln nicht mit. Um was ging es eigentlich? Ein Durcheinander erster Güte mit BKA-Beamten, die offenbar von Waffen nichts verstanden und trotzdem zur Vernehmung eingesetzt waren?

WELT: Wenn der BKA-Experte kaum Ahnung von Waffen hat
ZEIT: Die heikle Suche nach der Mordwaffe
STERN: BKA erntet Kritik wegen Identifizierung der Waffe
WAZ: Rätsel um Polizei-Fotos zur Tatwaffe des NSU-Trios

Wie gesagt, werde aus den Artikeln und den seltsamen Ermittlungsmethoden des BKA nicht schlau! Vielleicht blicken es unsere Leser?




Essen: Sachleistungen statt Geld für Zigeuner

Die Stadt Essen will jetzt Ernst machen mit dem Schutz vor unkontrollierter Armutseinwanderung und findet ungewohnt deutliche Worte. Dies berichtet die WAZ heute auf ihrer Lokalseite.

(Von Marsianer)

Im Wortlaut heißt es dort:

Sie kommen früher, dafür gehen sie später: In jedem der vergangenen drei Jahre musste die Stadt rund 100 bis 150 Roma mehr unterbringen, die aus Serbien und Mazedonien nach Essen reisten. (…) Klopften die ersten Zuzügler in den vergangenen Jahren frühestens im Oktober an, stehen sie nach Angaben der Stadt bereits jetzt schon wieder auf der Matte. „Hohe Anreize“, sagt Sozialdezernent Peter Renzel, „sind der Grund, warum sie sich auf den Weg machen.“ (…) Fakt ist: Seitdem das Bundesverfassungsgericht die auszuzahlenden Gelder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz deutlich angehoben hat, stieg die Zahl der Roma aus Serbien und Mazedonien auch in Essen merklich, obwohl die Familien keinerlei Chance auf ein erfolgreiches Asylverfahren haben. Wenn dieser finanzielle Anreiz wegfalle – das sagen laut Renzel selbst Roma-Vertreter in Serbien – dann werde sich der Strom der Zuwanderer, die inzwischen als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden, deutlich minimieren.

Ebenfalls zu dem bundesweit einmaligen neuen Konzept gehört die Unterbringung in eine Groß-Einrichtung, die zudem durch einen Sicherheitsdienst bewacht werden soll. Der Verein für die Überfremdung Deutschlands mit dem Tarnnamen Pro-Asyl gibt sich empört und spricht von Abschreckungspolitik. Doch Peter Renzel pariert den Vorwurf:

„Wenn wir nicht handeln, kommen jedes Jahr bis zu 150 Asylbewerber mehr.“ Und: „Die Winterflüchtlinge sind eben nicht die, die daheim in unzumutbaren Verhältnissen leben.“ Davon ist der Sozialdezernent nach Besuchen auf dem Balkan überzeugt.

Essen hat jährliche Gesamtausgaben in Höhe von rund 15 Millionen Euro für stadtweit 2400 Asylbewerber in Heimen und Wohnungen. Eine offiziell eingerichtete Schuldenuhr weist auf die hohe Verschuldung der Stadt hin. Der Zuwachs der Schulden beträgt über 17.000 Euro – pro Stunde! 75.614.000,00 Euro beträgt die jährliche Zinsbelastung der Stadt!

(Foto oben l.: Essens Sozialdezernent Peter Renzel)




Allzweckwaffe Asylbewerber

Linke und Linksextreme bringen Asylsuchende gezielt für ihre Zwecke in Stellung. Unter dem Vorwand humanitärer Unterstützung grassiert das politische Geschäft mit der Instrumentalisierung von Asylbewerbern. In München ist der Versuch, mit einem Hungerstreik von Asylbewerbern den Rechtstaat regelrecht zu erpressen, vorerst gescheitert. In Berlin entstehen dagegen immer öfter Räume, in denen der Rechtsstaat keine Geltungskraft mehr hat. (Der gesamte Artikel von Norman Hanert in der Preußischen Allgemeinen Zeitung)




Video München: Lasst das Volk entscheiden!

Foto 5Zur Kundgebung am vergangenen Samstag auf dem Münchner Marienplatz reisten neun Mitstreiter aus Baden Württemberg per Kleinbus an und verstärkten uns bei unserem Bemühen, der Münchner Bevölkerung den Riesen-Skandal rund um das geplante Europäischen Islamzentrum beim Stachus vor Augen zu führen. Das Schlachtross der Islam-Aufklärung Michael Mannheimer, Benjamin Franz von der Aktionsgruppe verfolgter Christen und der irakische Christ Josef trugen wesentlich zu einem kraftvollen Auftritt bei.

Video 1 – Michael Mannheimer:

Video 2 – Benjamin Franz von der Aktionsgruppe verfolgter Christen:

Video 3 – wir werden uns durch nichts und niemandem vom Bürgerentscheid abbringen lassen:

Video 4 – alle verfassungsfeindlichen Befehle des Korans streichen!

Fotos der Kundgebung:

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Die nächsten Kundgebungen in München:

Samstag, 6. Juli, 11-20 Uhr, Schleißheimerstr. 504
Dienstag, 9. Juli, 14-20 Uhr, Stachus
Samstag, 13. Juli, 11-20 Uhr, Pariser Platz

(Fotos: Roland Heinrich; Kamera: Augensand)




Schützt die Uni Duisburg-Essen eine Antisemitin?

radkeIn der letzten Woche hat die Universität Duisburg-Essen eine Comic-Ausstellung vorzeitig beendet, weil eine muslimische Studentin, die sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt gesehen hat, eine Collage abgenommen und zerstört hat (PI berichtete). Jetzt hat die taz recherchiert, dass die Studentin in Wahrheit die Collage einer israelischen Künstlerin zerstört hat. Womit sich die Frage stellt, ob die von Professor Dr. Ulrich Radtke (Foto) geführte Uni das der Öffentlichkeit verschwiegen hat, um den antisemitischen Hintergrund dieser Tat zu verschleiern?

(Von Peter H., Mönchengladbach)

„Auf der zerstörten Collage stand weder das Wort ‚Allah‘, noch zeigte sie eine Sexszene. Stattdessen ist darauf eine Friedensdemonstration in Israel zu sehen, bei der auf einem Transparent die Aufschrift ‚Shalom‘ zu lesen ist.“

Soweit die taz. Es war also nicht, wie die WAZ am 28. Juni berichtet hat, die Collage des US-Comickünstlers Craig Thompson, die von der muslimischen Studentin zerstört wurde – diese Collage wurde von der angehenden Gesellschaftswissenschaftlerin am 17. Juni „nur“ abgehängt. In Wahrheit wurde die Ausstellung abgebrochen, nachdem die junge Muslima am 24. Juni eine Collage mit Motiven aus Rutu Modans Werk „Blutspuren“ zerstört hat. Die mehrfach preisgekrönte Graphic Novel „Exit Wounds“ der israelischen Künstlerin Rutu Modan, die 2008 unter dem Titel „Blutspuren“ auch auf deutsch erschien, spielt vor dem Hintergrund der Bedrohungssituation der in Israel lebenden Menschen durch palästinensische Selbstmordattentäter. Wodurch die Darstellung, hier seien die religiösen Gefühle einer jungen Muslima verletzt worden, eine völlig neue Bedeutung bekommt. Und dass eine Darstellung einer israelischen Friedens-Demo, bei der auf einem Transparent das hebräische Wort für „Frieden“ zu lesen ist, die Zerstörungswut einer muslimischen Studentin ausgelöst hat, lässt wahrlich tief blicken.

Uni Duisburg-Essen weiß und tut nichts

Die Enthüllung der taz wirft aber auch ein fragwürdiges Licht auf die Leitung der Universität Duisburg-Essen. Dass die WAZ fälschlicherweise darüber berichtet hat, die Anhängerin Allahs hätte ein Plakat des US-Comickünstlers Craig Thompson zerstört, muss nicht den Redakteuren der WAZ angelastet werden: Die Studentenzeitung akduell hat am 24. Juni das Abhängen von Thompsons Collage thematisiert. Somit lag es nahe, Informationen über die Zerstörung einer Collage auf diese zu beziehen. Auch ist es vorstellbar, dass den akduell-Redakteuren bei der Veröffentlichung ihres Beitrages noch nicht bekannt war, dass die betreffende Studentin am gleichen Tag eine israelische Collage zerstört hat. Es ist jedoch nicht vorstellbar, dass der Uni-Leitung zum Zeitpunkt ihrer Stellungnahme gegenüber der WAZ, die vermutlich kurz vor dem 28. Juni und somit mehrere Tage nach der Zerstörung der Collage erfolgt sein dürfte, immer noch nicht bekannt war, dass in Wahrheit eine andere Collage zerstört wurde. Somit stellt sich die Frage, ob die Uni-Leitung die WAZ und damit die Öffentlichkeit bewusst in diesem Irrtum belassen hat, um den antisemitischen Charakter der Tat zu verschleiern?

Aber es kommt noch schlimmer: Obwohl der antisemitische Hintergrund der Zerstörung offensichtlich ist, zieht sich die Uni-Leitung auf die lächerliche Aussage zurück, man würde derzeit noch „über die Motive der Studentin rätseln“. Auch hat es bislang weder einen Strafantrag der Universität wegen Sachbeschädigung gegen die Studentin gegeben, noch deren Exmatrikulation, die aufgrund wiederholter Sabotierung einer Hochschul-Veranstaltung möglich und auch zwingend wäre. Stattdessen soll jetzt mit der Judenhasserin ein „eindringliches Gespräch“ geführt werden. Was die Anhängerin Allahs, die sich der Unterstützung des Islamischen Studierendenbundes (ISB) an der Uni Duisburg-Essen sicher sein kann, wenig beeindrucken dürfte. Solange die Studentin nicht angezeigt und exmatrikuliert wird, wird sich Rektor Radtke den Vorwurf gefallen lassen müssen, seine Universität schütze eine Judenhasserin.

Kontakt:

Professor Dr. Ulrich Radtke
T01 S06 C04 (Essen)
rektor@uni-due.de




Wenn ideologische Allianzen brechen

Ob nun niemand die Absicht hat, eine Mauer zu errichten oder ein rotlackierter, faschistischer Antifant in den vorgeblichen Kampf gegen seine braunen Gesinnungsbrüder zieht – stets hat der rote oder grüne Gutmensch nicht den Zwang, sein Tun und Sein zu legitimieren. Die Gesellschaft neigt zur Urteilsneurose, ist in vielen Angelegenheiten zum kritischen Hinterfragen nicht mehr in der Lage oder bereits knietief in Lethargie versunken. Der konservative Journalist Jan Fleischhauer, der in einem stramm linken, sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen ist, beschrieb das Linkssein in erster Linie als Gefühl. Das Gefühl, stets ohne Legitimationsarbeit im Recht zu sein.

(Von Rechtskonservativer Denker)

Tatsächlich hat es der rote Mob geschafft, ganz im Stil der Marx’schen Arbeiterbefreiung, den Begriff des Antifaschismus für sich zu vereinnahmen und ihn zum hauptsächlichen Assoziationsattribut des Eigenen zu machen. Doch längst hat das Versagen des Sozialismus in die Köpfe vernünftiger und historisch sachkundiger Menschen Einzug gehalten, das Linke steht längst nicht mehr für die direkte Vertretung der Interessen des durchschnittlichen Arbeiters.

Im linken Lager weiß man ganz genau um die eigene Legitimationskrise nach den sozialistischen Katastrophen bis 1989. Sodann musste man sich neue gesellschaftlich relevante Vorwände schaffen, um im öffentlichen Bewusstsein als strahlende Freiheitskämpfer wahrgenommen zu werden.

Heute züchtet man sich mit dem Multikulturalismus, den man mit antirassistischen Parolen verteidigt, nicht nur einen Schutzschild, sondern auch eine gewaltige Ladung sozialen Sprengstoffes heran.

Man versucht die multikulturelle Präsenz in Deutschland als sozial fortschrittlich und erhaltenswert zu verkaufen, um sich in der Gesellschaft Ansehen zu verschaffen und mit moralisch scheinbar richtigen Speeren in den Kampf gegen politische Gegner zu ziehen.

Besonders radikaler Islamismus (bzw. der Islam selbst) und Linksradikalismus bzw. Linksextremismus gehen gern eine kriegerische Allianz gegen Deutschland und seine demokratische Grundordnung ein. Doch wann brechen die deutschenfeindlichen Interessengemeinschaften, wenn der Platz immer enger wird? Was passiert, wenn die multikulturelle Gesellschaft kollabiert und der antifaschistische Selbstschutzmechanismus in gewalttätige Autonomie umschlägt?

Ich wage einen kurzen Ausblick.

Wir drehen die Zeit einige Jahrzehnte vor und sehen eine noch wesentlich weiter vorangetriebene Islamisierung, die in Großstädten zunehmend zu nächtlichen Sozialkonflikten in Verbindung mit schweren Gewaltverbrechen führt.

Regelmäßig kommt es zu brutalen Angriffen auf Deutsche durch kulturelle Bereicherer. Ein Großteil der Bevölkerung hat sich an die Randgebiete der Stadt zurückgezogen und lebt (wenn möglich) unter seinesgleichen, um dem täglichen Schlachten auf Deutschlands Straßen so weit wie möglich zu entgehen. Innerhalb der zentraleren Stadtgebiete haben sich die Mietpreise im Vergleich zu heute beinahe verdoppelt, das Angleichen der Mietpreise durch Konkurrenzunternehmen etabliert die neuen Horrorpreise zukünftig als neuen Nationalstandard.

Nur wenige, relativ Vermögende leisten sich die zentrale Wohnlage und sehen sich durch ihre finanziellen Polster immer häufiger Angriffen von Linksextremisten ausgesetzt. Die Rote SA führt ihren Krieg gegen die letzten verbliebenen „Reichen“ im Zentrum der Stadt, die im Gegensatz zu Mittel- und Unterschicht noch nicht auf die Randgebiete ausweichen mussten, die aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums und entsprechender Nachfrage am Wohnungsmarkt, als einzige Wohngebiete einigermaßen bezahlbar geblieben sind. Doch auch das wird sich ändern, wenn auch Besserbezahlte und Kieznostalgiker allmählich aufgrund der enormen Kriminalität in der Stadt, weiter in Wohngebiete an den Stadträndern schwemmen. Migranten erobern durch ihre Geburtenraten die Stadtgebiete und verwandeln die einstmaligen Altstädte in soziale Kriegslandschaften, in denen noch mehr als heute bereits die Straßen jede Nacht durch Blaulicht erhellt werden.

Aufgrund der gewaltigen Finanzbelastungen der öffentlichen Haushalte, ist es der Staatsgewalt ohne noch monströsere Steuerbelastung der Bevölkerung nicht möglich, ihre Exekutive zu finanzieren. Es wird immer weniger und immer schlechter ausgerüstete und konfliktgeschulte Polizei geben, die sich linker und ausländischer Gewalt erwehren kann. Durch die gewaltige Verwahrlosung der Städte und Stadtränder, können viele Betriebe ihr Gewerbe nicht mehr effektiv betreiben, weil ihnen entsprechende Gewerbeflächen fehlen oder sie in ländlicheren Gefilden nicht effektiv wirtschaften können. Bruttosozialprodukt und allgemeine Kaufkraft sinken, Steuerbelastungen aufgrund immer größerer Sozialstaatskosten durch wachsenden Ausländeranteil steigen. Die Parallelgesellschaften florieren besser denn je und integrationsrelevante Eingliederungsarbeiten entfallen fast zwangsläufig in vollem Maße, der Anteil kompetenter und qualifizierter Einwanderer sinkt weiter.

Die nach Arbeitskräften schreiende Industrie wandert immer mehr ab, Deutschland dreht sich immer mehr den Hahn selbst zu, die Staatskompetenzen werden immer mehr ausgeweitet.

Der sozialistische Teufelskreis der Steuerproblematik durch eine stark erhöhte Staatsquote setzt ein. Immer schlechtere Bedingungen im Lebensraum und am Arbeitsmarkt treiben immer mehr Globalisierungsverlierer in die linksextreme Szene. Zusätzlich dazu wächst auch der Rechtsextremismus aufgrund der steigenden Ausländerprobleme stark an, da sich verdrossene und vom Multikulturalismus in die Ecke gedrängte Einheimische, nicht von aggressiven Einwanderern verdrängen lassen wollen. Die Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Migranten, islamischen Fundamentalisten und Rechts- und Linksextremisten werden noch weitaus zahlreicher als heute sein.

Ruhige und aufrechte Bürger flüchten letztendlich freiwillig aus den sozialen Schützengräben der deutschen Städte und überlassen den Migranten und Extremisten immer mehr das Feld. Stadt und Land werden sich voneinander abschotten, da sich Bevölkerung, Mietpreise, Kriminalitätsraten, örtliche Erscheinungsbilder und industrielle Verwurzelung grundlegend unterscheiden werden und immer weiter voneinander abdriften.

Die sich gegenüberstehenden Bevölkerungsblöcke setzen sich aus gegensätzlichen Personentypen zusammen. Deutsche und Integrierte meiden die Städte und ziehen weg, hinein in konservative und kleinbürgerliche Gefilde und führen ihr gewünschtes Eigenleben fernab der Brandherde der urbanen Lebensräume.

In den Städten sammeln sich vornehmlich Migranten, die durch ihre enorme Vermehrung fester und vermutlich irgendwann beherrschender Teil der Umgebung geworden sind. Die abnehmende Zahl normaler und friedliebender Menschen wird ob der gewaltigen sozialen und finanziellen Spannungen abnehmen, Rechtsextremisten verteidigen verbissen ihre Wohngebiete gegen Migranten und Linksextremisten. Und die Roten Socken schieben dem Staat und den Deutschen die Schuld für die prekäre Lage in die Schuhe, sie fordern lauthals den Kommunismus ohne zu begreifen, dass die Bundesrepublik ökonomisch genau auf diesen zusteuert, aber nicht aufgrund der bösen Reichen, die mit ihren Unternehmen ins ruhigere Ausland geflohen sind, sondern durch die gewaltigen Geldlasten des Sozialstaates, die die Arbeitenden tragen müssen, um die lieben kulturellen Bereicherer durchzufüttern, mit denen sie sich 30 Jahre zuvor noch antifaschistisch solidarisiert haben und heute dafür umso regelmäßiger die Brechstangen um die Ohren hauen.

Die linken Weltverbesserer, die vorher fleißig im Kampf gegen Rechts jede kritische Prophezeiung mit wüstem Geschrei übertönt haben, wünschen sich mit Sicherheit bald selbst Abstand vom sozialmilitärischen Kochtopf in ihren geliebten Moslem- und Sponti-Kiezen und begreifen mit kaltem Schweiß auf der Stirn, dass ihre kulturellen Bereicherer doch nicht so bereichernd sind und die Geister, die sie riefen, sie bald selbst heimsuchen werden.

Vielleicht hat ja dann endlich jemand die Absicht, eine Mauer zu bauen…




MERIAN über Kitsch-Moschee in Rom

Im gestern zitierten ROM-Heft des MERIAN vom 11. November 1991 steht auch ein Artikel über die Moschee von Rom am Monte Antenne (Foto), die damals gerade erbaut wurde und die im Artikel ‚Sankt Kitsch‘ genannt wird:

Das Mekka des Okzidents

SANKT KITSCH

„Allah wird groß sein, auch in Rom“: Die rund fünfzigtausend Muslime in der Ewigen Stadt blicken stolz auf den Monte Antenne, wo die größte Moschee außerhalb Asiens und Afrikas entsteht. Eine mohammedanische Kultstätte in der Diözese des Papstes? Kein Wunder, daß es lange Streit um das Projekt gab.

Schon in den dreißiger Jahren bemühten sich arabische Botschafter bei Benito Mussolini um die Baugenehmigung für ein islamisches Bethaus. Der „Duce“ fragte im Vatikan nach, dem ein Mitspracherecht bei wichtigen architektonischen Veränderungen in Rom zustand. Papst Pius XI. wollte sein Plazet nur geben, wenn die Muslime ihrerseits eine katholische Kirche in Mekka erlaubten. Das kam für die Araber jedoch nicht in Frage. So wurde der Plan ad acta gelegt. Und jetzt, rund vierzig Jahre später, holte man ihn wieder hervor.

Die Zahl der islamischen Immigranten am Tiber war rapide angestiegen; überdies wünschten Italiens Politiker bessere Beziehungen zu den Ölscheichs. Arabiens König Feisal versprach Geld für eine Kultstätte, für die auch bald ein Bauplatz auf dem Monte Mario in Aussicht stand. Eine Moschee so nahe beim Petersdom, vielleicht gar noch mit einem Muezzin, dessen Gebetsruf die Papstansprachen oder das Geläut von Kirchenglocken stören könnte? Unmöglich.

Die Anhänger Mohammeds müßten, so ließ der Vatikan damals unmißverständlich verlauten, „bei der Standortwahl und den äußeren Dimensionen ihrer Kultstätte den besonderen Charakter Roms als Zentrum des Katholizismus berücksichtigen“.

Schließlich fanden die römischen Stadtväter einen Ausweg. Sie schenkten dem aus Botschaftern islamischer Staaten gebildeten Komitee ein Grundstück am Monte Antenne. Von den Ölscheichs finanziert, wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, den ein italienisch-irakisches Team gewann. Dennoch blieben noch viele Hürden zu überwinden.

Kaum lag die Baugenehmigung vor, wehrten sich die Bewohner des Stadtviertels Monte Antenne: Sie wollten auf dem Gelände lieber einen Park. Die Grünen attackierten das Projekt als schweren städtebaulichen Fehler. Und noch Anfang 1991 stritten sich Roms Stadträte um die Höhe des Minaretts. Arabische Diplomaten argwöhnten, hinter den Widerständen steckten vatikanische Autoritäten, denen die rund einhundert Millionen Mark teure Moschee nach wie vor ein Dorn im Auge sei. Mittlerweile wurde ein Kompromiß gefunden. Kritiker, wie der römische Architektur-Papst Bruno Zevi, die den Stilmischmasch der Moschee anprangerten, sind inzwischen verstummt. Zevi hatte den Superbau als „Basilika von Sankt Kitsch“ verspottet. (MERIAN – ROM 11.11.1991)

Papst Pius XI. hatte völlig recht: keine Moschee in Rom, wenn es nicht auch eine Kirche in Mekka gibt. Aber wie üblich knickte die westliche Politik ein, das Öl war also wichtiger! Wir hätten es auch ohne Moschee bekommen. Wer hätte damals das arabische Öl denn kaufen sollen, wenn nicht der Westen?




DIE FREIHEIT Bayern: 2147 Unterschriften zur Teilnahme an Landtagswahl abgegeben

Foto 5aIn einem wahren Kraftakt haben die Sammler der FREIHEIT Bayern zusammen mit ihren fleißigen Unterstützern aus Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg die große Hürde geschafft: In nur fünf Wochen schafften sie die Hürde von 2000 Unterstützungs-Unterschriften für den Wahlantritt zur Landtagswahl in Oberbayern. Gestern Abend gab DIE FREIHEIT eine Viertelstunde vor Ablauf der Frist 2147 beglaubigte Unterschriften im Wahlbüro der Regierung von Oberbayern ab – damit müsste der Schritt zur Teilnahme an der Landtagswahl geschafft sein. Eigentlich. Aber jetzt prüft noch die Regierung von Oberbayern bis zum 19. Juli, und wenn dort wider Erwarten noch 148 Unterschriften aussortiert werden sollten, dann war alle Kraftanstrengung umsonst.

(Von Michael Stürzenberger)

Wer einmal Unterstützungs-Unterschriften für den Wahlantritt einer jungen Partei gesammelt hat, der weiß, wie anstrengend das ist. Bei einem nachvollziehbaren Bürgerbegehren wie dem gegen das Europäische Islamzentrum, mit dem sich viele Menschen identifizieren können, ist das noch vergleichsweise einfach. Aber für eine Partei zu werben, die bisher viele noch gar nicht kennen oder von der sie durch die linkslastigen Medien ein völlig verzerrtes Bild erhalten haben, ist ein ganz anderer Schritt. Wie viel Überzeugungsarbeit auf der Straße notwendig ist, wie viel Absagen man wegstecken muss, welch aggressiven Anfeindungen man bisweilen ausgesetzt ist und wie mühsam manche Diskussionen sind, das kann nur der beurteilen, der das selber mit dem Klemmbrett in der Hand durchgemacht hat.

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Aber mit dem Ausfüllen und Unterschreiben des amtlichen Dokumentes ist es ja noch nicht getan. Jede Unterschrift muss dann bekanntlich bei der zuständigen Gemeinde noch beglaubigt werden. Hierbei fallen schon einige weg, die entweder nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, nicht mit Erstwohnsitz gemeldet sind oder deren Angaben nach Ansicht des Beamten „unleserlich“ sind.

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Nach einem Tag Sammeln ist man normalerweise richtig erledigt. Aber unsere fleißigsten Unterstützerinnen wie Hertha, Maria, Marion, Mechthild, Pia und Margit haben in den letzten Wochen eine wahre Herkulesarbeit vollbracht. Pia beispielsweise kam am letzten Wochenende mit dem Nachtbus aus Rom, um im Endspurt dabei sein zu können. Marion hatte ihre Freundin Thoko aus Südafrika mitgebracht, die „Farbe“ ins Spiel brachte und uns jeden Tag tatkräftig auf der Straße unterstützte. Sie berichtete uns, dass die Islamisierung auch in ihrer Heimat rasch voranschreitet. Hertha und Maria, unsere beiden „Golden Girls“, haben drei Wochen lang fast jeden Tag gesammelt. Eine unglaubliche Leistung, und das im Alter von 75 Jahren. Ihr Einsatz hält sie geistig und körperlich frisch.

Die Frauen sammelten sogar am gestrigen Donnerstag noch die letzten notwendigen Unterschriften in den Orten, deren Rathäuser am Nachmittag geöffnet hatten, ließen sie dort gleich abstempeln und dann ging es in Windeseile durch den Feierabend-Stauverkehr zur Regierung von Oberbayern in die Münchner Maximilianstraße. Wir betraten das Gebäude um zehn vor sechs und waren völlig abgekämpft. Andere Mitstreiter kamen noch mit einzelnen beglaubigten Unterschriften aus bis zu 60 Kilometer entfernten Orten extra nach München gefahren. Ich selber habe von frühmorgens acht bis 17 Uhr bei mehr als 300 gefahrenen Kilometern über ein Dutzend Gemeinden von Pfaffenhofen über den Ammersee bis zur Südspitze des Starnberger Sees abgeklappert, um geleistete Unterschriften noch über die Ziellinie retten zu können.

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All dies nehmen nur Menschen auf sich, die zutiefst überzeugt von ihrer Aufgabe sind. Die wissen, dass eine Menge Dinge in Deutschland völlig falsch laufen. Die aus der Geschichte gelernt haben und erkennen, dass Wegschauen, passives Dulden und Resignieren in die Katastrophe führt. Die etablierten Parteien versagen bei einem der wichtigsten Themen unserer Zeit, der Islamisierung der westlichen Gesellschaften, völlig. Daher ist es immens wichtig, jetzt aktiv zu werden und rechtzeitig Widerstand zu leisten. Nicht umsonst ist eine unserer fleißigen Sammlerinnen Mitglied der wiedergegründeten Weißen Rose (Marion, Foto oben). Der Geist der besten Freundin von Sophie Scholl, Susanne Zeller-Hirzel, lebt in diesen bewundernswerten Frauen fort. Sie haben ihre Erkenntnis verinnerlicht:

„Der Fanatismus, der absolute Wahrheitsanspruch und die geistige Einfältigkeit sind sich sehr ähnlich, wie im Islam so auch im Nationalsozialismus“

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Susanne hatte sich über viele Jahre ausführlich über den Islam informiert, den Koran studiert und jede Menge Bücher über die Islamsierung des Westens gelesen. Vor allem die augenöffnenden Werke von Udo Ulfkotte hatten es ihr angetan. Im hohen Alter von 91 Jahren war sie wacher im Kopf als manche der jungen Dauer-Gegendemonstrantinnen wie beispielsweise eine gewisse Natalie P., die Susanne bei unseren Kundgebungen immer wieder mit ihren dreisten und infamen Zwischenrufen als „dement“ diffamiert.

Auch gestern lungerte sie mit etwa einem Dutzend ihrer extrem linken Gesinnungsgenossen an der Gastwirtschaft herum, in deren Biergarten wir unseren Erfolg feierten. Zuvor hatten wir noch bei der Bürgerversammlung in München-Giesing Flugblätter verteilt. Diese Spitzel verfolgten uns von dort über einen Kilometer auf dem Weg in die Wirtschaft und fotografierten unseren Tisch dann aus unmittelbarer Nähe von der Straße aus, was vor allem Marion an die DDR erinnerte. Sie ist in diesem Unrechts-, Überwachungs- und Bespitzelungsstaat aufgewachsen, hat den geistigen Terror der Stasi hautnah miterlebt und sieht sich durch diese linken Straßentruppen in unselige Zeiten zurückversetzt.

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In München, wo sich seit 20 Jahren Ude-Herrschaft ein schon mafiös zu nennendes linkes Netz gespannt hat, fühlt man sich wie in einer DDR 2.0. Aber David hat den Kampf gegen Goliath aufgenommen, und was der zahnlose Papiertiger CSU München in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch Anpassung an den linken Münchner Zeitgeist verschlafen hat, packt DIE FREIHEIT jetzt an.

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Und David schaffte es schließlich auch, mit einem gezielten Wurf Goliath außer Gefecht zu setzen..

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(Fotos: Roland Heinrich)




Erdogan, der Tyrann und seine EU-Komplizen

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Am 12. September 1980 ging das türkische Militär gegen religiöse Oppositionsbewegungen vor, die den säkularen Staat herausforderten, und übernahm die Macht über das Land. Es war ein Staatstreich wie aus dem Bilderbuch. Was bei diesen Ereignissen hervorstach, war, daß westliche Nationen, deren politische Strukturen energisch jede Einmischung des Militärs in die zivile Politik ablehnten, in Wirklichkeit über die Aktion des Militärs erleichtert waren. Immerhin hatte sich ein Jahr zuvor der säkulare und verbündete Staat Iran in eine theokratische und feindlich gesonnene Nation verwandelt.

(Von Timon Dias in The Jerusalem Post / gefunden über Israpundit / Übersetzung: Klaus F.)

Aber mit der Zeit wurde eine besorgniserregende Dynamik offenbar: Die Sichtweise des Westens auf islamische religiös-politische Bewegungen hat sich geändert, während sich die Kernideologie und die Absichten dieser Bewegungen nicht ein bißchen geändert haben.

Der Westen hat irgendwie aufgehört, den politischen Islam als eine feindliche Ideologie anzusehen, und auf dieser neu gefundenen rosa Wolke damit begonnen, die Konsolidierung islamistischer Macht aktiv zu unterstützen, besonders in der Türkei.

Es war die EU, die erklärte, daß die Türkei, sollte sie jemals ein Mitglied der EU werden wollen, den Einfluß des türkischen Militärs auf die zivile Politik beenden müsse. Es ist einleuchtend, daß die EU keinen Mitgliedsstaat mit einem Militär will, das die Demokratie nach Lust und Laune abschaffen kann. Aber es war höchst unvernünftig von der EU, zu denken, daß das türkische Militär die Bedrohung durch die islamistische Opposition nur erfunden habe. Und es war ausgesprochen ignorant von der EU, die Warnungen des türkischen Militärs vor der inhärent antiwestlichen Einstellung islamistischer Doktrin in den Wind zu schlagen.

Es ist wahr, moderne türkische Islamisten, mit dem gegenwärtigen türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan als Beispiel ersten Ranges, haben angefangen, ihre theokratischen Intentionen in einer diskreteren und unschuldiger klingenden Art zu predigen, aber es ist nicht so, als ob Erdogan ein Meister der Verstellungskunst wäre. Die Wahrheit ist schon die ganze Zeit für jeden sichtbar, der nicht von Wunschdenken geblendet ist.

Es ist wohlbekannt, daß Erdogan während seiner Zeit als Bürgermeister von Istanbul von 1994 bis 1998 sagte, daß „die Demokratie wie ein Zug ist: Wenn man sein Ziel erreicht hat, steigt man aus.“ Deutlich weniger bekannt ist, daß er während der gleichen Periode wiederholt erklärte, warum seine Ideologie inhärent tyrannisch ist.

Es existieren Videoaufzeichnungen von Erdogan, wie er sagt: „Man kann nicht gleichzeitig säkular sein und ein Moslem! Man ist entweder ein Moslem oder säkular! Wenn beide zusammen sind, dann erzeugen sie umgekehrten Magnetismus [d.h. sie stoßen sich gegenseitig ab]. Es ist unmöglich für die beiden, zusammen zu existieren! Daher ist es nicht möglich für eine Person, die sagt ‚Ich bin ein Moslem’, hinzugehen und zu sagen ‚Ich bin auch säkular’. Und warum ist das so? Weil Allah, der Schöpfer des Moslems, absolute Macht und Herrschaft besitzt!“ Er fuhr fort damit, zu sagen: „Wann [gehört die Souveränität dem Volk]? Es ist nur dann, wenn es zur Wahl geht [alle fünf Jahre], daß die Souveränität dem Volk gehört. Aber sowohl materiell als auch in der Essenz gehört die Souveränität vorbehaltslos und allezeit Allah!“ Dies mag für westliche Leser beliebig und irrelevant klingen, aber das ist es nicht. Das allumfassende theologische Streben von Islamisten ist die Implementierung der Souveränität Allahs auf der Erde, bekannt als Hakimiyyat Allah, unter Anwendung einer göttlich vorgeschriebenen Sammlung von Gesetzen, die Scharia genannt wird. Das Problem mit der Souveränität Allahs ist, daß sie nicht von gewöhnlichen Sterblichen abgesetzt werden kann, weil die Souveränität der Menschen natürlich gegenüber der Souveränität Allahs einen niederen Rang einnimmt. Dies bedeutet, daß die islamistische Doktrin ihnen nicht erlaubt, sich auf demokratische Weise von der Macht entfernen zu lassen, und dies macht ihre Ideologie inhärent tyrannisch.

Sind Erdogans Ansichten überraschend? Nicht im geringsten. Erdogan war ein Lehrling von Necmettin Erbakan, dem Gründungsvater von dem, was im Grunde die türkische Moslem-Bruderschaft ist: Milli Görü?. Überraschend ist dagegen, daß westliche Politiker, die meisten davon EU-orientiert, sich dafür entschieden, die Natur und die Ideologie der Islamisten zu ignorieren, und stattdessen ihre Politik und Forderungen darauf lenkten, die einzige Institution abzuschaffen, die sie in Schach halten könnte: Die türkische Armee.

Aber jetzt, wo sich die tyrannische Ideologie Erdogans auf den türkischen Straßen manifestiert, fangen dieselben Politiker endlich, wenn auch zögerlich an, sich gegen Erdogan auszusprechen und öffentlich die Wünschbarkeit der Türkei als EU-Mitgliedsstaat anzuzweifeln. Obwohl es eine gute Sache ist, daß sie es auszusprechen wagen, kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, daß die Weltsicht der EU ungefähr die gleiche Vorhersagekraft hat wie ein Wetteransager, der für den Tag heftigen Schneefall voraussagt, aber erst, nachdem er am selben Morgen aus dem Fenster geschaut und die bereits in Schnee gehüllte Stadt gesehen hat. Sie hätten es kommen sehen müssen, aber ihre utopische Weltsicht hinderte sie daran.

Europäische Politiker verurteilen nun Erdogan für sein tyrannisches Verhalten, aber die Tatsache ist, daß Europa sich mitschuldig an der Konsolidierung der islamistischen Macht in der Türkei gemacht hat. Die EU-Forderung nach Abschaffung des türkischen Militärs gab Erdogan eine beispiellose Legitimierung für die Fortsetzung eines Kampfes zwischen Theokratie und Säkularismus, eines Kampfes, der um fast ein Jahrhundert vor den Beginn der türkischen EU-Ambitionen zurückdatiert.

Es war auf den Flügeln dieser neu gefundenen Legitimierung, daß es Erdogan möglich war, dreister zu handeln und hochrangige Militärs zu entlassen oder mittels Scheinprozessen zu inhaftieren.

Aber ihre Dreistigkeit ist nicht auf türkischen Boden beschränkt. Der türkische Minister für europäische Angelegenheiten Egemen Bagis erzählte der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, daß er hoffe, sie würde ihre Ablehnung einer EU-Mitgliedschaft der Türkei aufgeben. Er besaß daraufhin die schiere Frechheit, ihr im wesentlichen ein Ultimatum bis zum 24. Juni zu stellen, „ihre Fehler zu reparieren, andernfalls gäbe es Konsequenzen“.

Die Holländer und die Deutschen müssen erst noch nachgeben, aber die Fortsetzung der Gespräche zwischen der EU und der Türkei ist für den Oktober bestimmt. Dies zeigt schlicht und einfach, daß weichherzige EU-Figuren keine Gegner für die alpha-männliche Straßenkämpfermentalität der Türken sind.

Anläßlich eines Abendessens im Jahr 1952 nach der Aufnahme der Türkei in die NATO wurde ein türkischer General gefragt, wie er sich fühle mit seinen neuen amerikanischen Verbündeten. Er antwortete: „Das Problem mit den Amerikanern als Verbündete ist, daß man nie weiß, wann sie sich umdrehen und sich selbst in den Rücken fallen.“

Heute ist Präsident Barack Obama ein guter Kumpel von Erdogan und hat wiederholt erklärt, daß die Türkei als ein Beispiel für die islamische Welt dienen sollte. Die EU ist Gehilfe bei der Marginalisierung der türkischen Armee, die in der Tat diktatorisch, aber ihrer Natur gemäß dem Westen gegenüber freundlich gesonnen ist, und bereitet dadurch den Weg für die Konsolidierung der Macht einer feindseligen Ideologie: dem politischen Islam.

Die Befürchtung des türkischen Generals von 1952 erscheint im 21. Jahrhundert nach wie vor gerechtfertigt. In dieser Angelegenheit ist sich der Westen wahrlich und gründlich selbst in den Rücken gefallen.

Der Autor ist ein holländischer Master-Student der klinischen Psychologie und arbeitet für den größten niederländischen unabhängigen politischen Blog.




AfD zur Bundestagswahl zugelassen

Die AfD ist zur Bundestagswahl zugelassen. „Innerhalb von knapp fünf Monaten haben wir es geschafft die Partei zu gründen, in 16 Bundesländern Landesverbände zu bilden und Landeslisten aufzustellen. Nun sind wir auf dem besten Weg in Richtung Bundestag“, sagte Parteichef Bernd Lucke (Foto). Heute wird noch über weitere Parteien entschieden, dann ist die Liste der zugelassenen Parteien für die Bundestagswahl fertig. Der AfD fehlen aber in einigen Bundesländern noch Unterstützer-Unterschriften, die bis Mitte Monat eingegangen sein müssen! Nachtrag: Hier Näheres für Leute, die die AfD unterstützen möchten!