PEGIDA gegen „Menschenrechte“

m-2Die auf Hochtouren laufende Propagandamaschinerie vermeldet, dass sich „Widerstand“ gegen PEGIDA formiert. Vor allem in München, der nunmehrigen Hauptstadt der Gegenbewegung. Immerhin über 12.000 „Widerstandskämpfer“ (Foto oben) sollen es gewesen sein, die sich solidarisch mit Staats- und Parteiführungen erklärten und todesmutig einem Feind entgegenwarfen, der zwar gar nicht da gewesen aber doch irgendwie latent vorhanden ist. Im gestrigen Livestream von mopo24 wurde ebenfalls auf die Gegendemo in München hingewiesen: „Aktuell demonstrieren übrigens in München rund 12.000 Menschen vor dem Nationaltheater gegen PEGIDA und für Menschenrechte“.

(Von Marcus)

Menschenrechte! Jetzt wird aber das ganz große Besteck herausgeholt! PEGIDA stellt die „Menschenrechte“ infrage, schwirrt es durch die Kommentare: „Die Anführer dieser Demonstrationen sind keine Patrioten, sondern Rassisten, die Menschenrechte in Frage stellen und Minderheiten diskriminieren.“ (interkultureller Rat Darmstadt). „Pegida stellt Menschenrechte wie die Religionsfreiheit und das Recht auf Asyl und damit die Grundlage unserer Gesellschaft infrage“ (pro Asyl). „Für eine weltoffene Gesellschaft – Menschenrechte sind nicht teilbar. Dresden für alle!“ (Gegendemo Dresden).

Wir sind es ja gewohnt, dass die Parole „Menschenrechte“ heutzutage zum Label herabgekommen ist, mit dem alle nur erdenklichen Begehrlichkeiten und Ansprüche gegenüber meines Nächsten Hab und Gut, der Gesellschaft, dem Staat, der Geschichte, dem Leben, dem Universum und dem lieben Gott geltend gemacht werden: Recht auf Arbeit, Bildung, Grundeinkommen, Kindstötung, Zugang zu kommunalen Schwimmbädern, Aufmerksamkeit und Anerkennung.

In Dresden demonstrieren „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Lassen wir die Frage einmal dahingestellt, ob es „den“ Islam überhaupt gibt und ob nach Lage der Dinge von Islamisierung gesprochen werden kann. Halten wir lediglich fest, dass freie Bürger ihre persönliche Einschätzung zum Ausdruck bringen, dass die zunehmende Präsenz islamisch-orientalischer Milieus in unserem Gemeinwesen und – als weltoffene Bürger und gute Europäer schauen die Dresdner über ihren regionalen Tellerrand hinaus – in Europa nicht nur innovativ und bereichernd ist, sondern auch Effekte zeitigt, die man sich vielleicht nicht unbedingt antun muss. So was sollte eigentlich durch die Meinungsfreiheit gedeckt sein. Oder ist alternativlose Islamophilie inzwischen Staatsräson und erste Bürgerpflicht?

Jeder kritische Vorbehalt gegen eine unhinterfragt fortschreitende islamisch-orientalische Durchdringung unseres Alltags, unseres Landes und Europas insgesamt, ist demnach ein Angriff auf Menschenrechte. Liebe Mitleser, jetzt begleiten Sie mich und helfen Sie mir auf die Sprünge, sollte ich einem Denkfehler unterliegen.

Denn hieße das nicht, wenn die Autoren solcher Phrasen es ernst damit meinen, dass jeder einzelne von über einer Milliarde Muslimen unter Berufung auf universales Menschenrecht Zugriff auf meine Wahrnehmung, mein Denken, meine Meinung, meine Beschäftigung mit Religion und Geschichte, mein Reden und genau genommen (sind wir heute mal kleinlich) auch darauf hat, wie ich über einen Teil meines Eigentums verfüge (Bleistift, Papier, Rechner als Medien der Meinungsäußerung)?

Jeder Moslem auf der Welt hat demnach ein natürliches und durch das staatliche Gewaltmonopol mir gegenüber exekutierbares, positives Recht auf mein unvoreingenommenes Wohlwollen, auf meine voraussetzungslose Wertschätzung seiner Kultur und Religion, hat einen unverdienten pauschalen Anspruch auf meine Anerkennung seiner bloßen Anwesenheit als „Bereicherung“ und natürlich darauf, dass wir uns einer ständigen Selbstzensur und Gewissenserforschung unterziehen, sollten uns Alltagseindrücke, geschichtliche Fakten oder gesunder Menschenverstand von der Linie der Staats- und Parteiführung weglocken, die uns freilich großzügig volkspädagogischen Beistand leistet, damit niemand auf verbotene Gedanken kommt.

In kartoffelteutonischer Einfalt unterfüttert von dumpf-urgermanischem Freiheitssinn möchte man eher dazu neigen, dergleichen als ziemlich fiese Form der Tyrannei und des Despotismus anzusehen, die umso perfider ist, als dass sie die „Menschenrechte“ bemüht.




Video: Mehr als 17.000 bei Pegida Dresden

Heute Abend findet auf dem historischen Dresdner Theaterplatz vor der weltberühmten Semperoper die zehnte und damit letzte Pegida-Kundgebung in diesem Jahr statt, zu der wieder eine Rekordteilnehmerzahl erwartet wird. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des bevorstehenden Weihnachtsfestes. Nach einer Rede des Pegida-Initiators Lutz Bachmann werden gemeinsam drei Weihnachtslieder („Alle Jahre wieder“, „Stille Nacht“, „Oh du Fröhliche“) gesungen und dazu Kerzen angezündet. Für alle, die heute Abend bei der Pegida-Feier nicht selbst vor Ort sein können, bietet RuptlyTV – die russische Nachrichtenagentur mit Sitz in Berlin – ab 17.30 Uhr GMT einen LIVESTREAM auf Youtube an. Wir werden den Livestream rechtzeitig hier in diesen Beitrag einbetten und freuen uns, wenn unsere Leser dazu wie vor zwei Wochen wieder fleißig kommentieren.




Schröder fordert „Aufstand der Anständigen“

aufstand_schroederDie WELT berichtet: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat in der Auseinandersetzung mit der islamfeindlichen Pegida-Bewegung einen „Aufstand der Anständigen“ gefordert. Unter diesem Begriff hatte der damalige Kanzler nach einem Brandanschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge im Jahr 2000 zum Protest gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Hat der „Genosse der Bosse“ und Gazprom-Funktionär Gerhard Schröder denn so ein kurzes Gedächtnis? Sein letzter Appell an die von ihm als „anständig“ erachteten Bürger ging ja bekanntlich gründlich schief – nachdem sich herausstellte, dass die Übeltäter, die zunächst für den Synagogenanschlag in Düsseldorf im Jahre 2000 als ursächlich erschienen, eben keine „unanständigen“ Rechten – sondern vielmehr arabischstämmige Muslime waren.

(Von cantaloop)

Dann war sehr schnell Ruhe bei den Genossen und Grünen – so einem Verlauf beim „Aufstand“ hatte man sich nicht gewünscht. Und rasch verebbte auch der mediale Hype um dieses Thema. Nur der schale „Nachgeschmack“ blieb.

Aber jetzt tönen sie wieder und sind furchtbar „entsetzt“ – die Guten und die Noch-Besseren vom linken Rand – allen voran wie immer, wenn es gegen „Bio“-Deutsche geht, der „Bonusmeilen-King“ Özdemir, der in dem Welt-Artikel auch wieder seinen Sermon abgeben darf:

Özdemir kritisiert „weinerliche Haltung“ zu Pegida

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir wies Forderungen nach einem Dialog mit dem nicht extremistischen Teil der Pegida-Demonstranten zurück. Er halte nichts von „so einer weinerlichen Haltung im Umgang mit Pegida“, sagte Özdemir im RBB-Sender Radio eins. „Klartext ist angesagt und nicht dieses Gesülze, was ich da zum Teil höre von manchen Kollegen von mir.“

Nach all diesen Verlautbarungen dieser selbstgefälligen „Polit-Elite“ im Lande kann man wohl getrost davon ausgehen, dass diese wohl noch viel restriktivere Massnahmen gegen die Pegida-Aktivisten ergreifen würden, wenn man sie denn ließe. Gummiknüppel und Wasserwerfer stehen sicher schon bereit. Die würden garantiert alles niederknüppeln lassen, was von ihrer verordneten politisch-korrekten Meinung auch nur einen Jota abweicht, dessen bin ich mir sicher.

Mit Linksextremen gegen die bürgerliche Mitte – das ist exakt das Gegenteil von „anständig“, werter Herr Schröder. Wie weiland die DDR-Führung, die in 1989 bekanntermaßen auch schon „Notfall-Pläne“ in der Schublade hatte, die dann aber glücklicherweise nicht benötigt wurden.

Und im Anschluss würde man wohl laut an „Umerziehungs-Einrichtungen“ denken – denn nur so kann man die nach Ansicht der linken Politik „Fehlgeleiteten“ wieder auf Kurs bringen. Das wussten auch schon Stalin und Mao – die ja bekanntlich in gewissen linken Kreisen immer noch als salonfähig gelten.

Wenn ihr euch da mal nicht täuscht, liebe Polit- „Elite“, Partei-Apparatschiks und Altpolitiker aus der Gruft. So wie es aussieht, wird die Pegida-Bewegung immer mächtiger. Und schon sehr bald wird ein politischer Gegenpol entstehen – und dass, um mit den Worten eines ebenfalls in die Versenkung geschickten Genossen zu schließen, ist auch gut so!




Montags sind wir alle Dresdner!

Rede von Kathrin aus dem 12-köpfigen Organisationsteam von PEGIDA Dresden am vergangenen Montag vor 15.000 Bürgern, die mit der momentanen Politik in Deutschland bezüglich Asyl, Einwanderung und Islam überhaupt nicht einverstanden sind. Heute Abend werden 20.000 zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern erwartet.

So sieht es aus und klingt es, wenn 15.000 Menschen „Wir sind das Volk“ rufen:

2015 wird das Jahr der Montagsdemonstrationen in ganz Deutschland!

(Kamera: Michael Stürzenberger)




TV-Tipp: Spiegel TV über PEGIDA

spiegelKamerateams von SPIEGEL TV waren in der vergangenen Woche unterwegs, um eine Reportage über PEGIDA zu filmen, die heute um 22:40 Uhr auf RTL ausgestrahlt wird. Sie waren nicht nur bei den Kundgebungen in Bonn und Dresden, sondern haben auch diverse Interviews geführt. So suchten sie Melanie Dittmer (oben Bildmitte) auf und befragten sie zu ihrer politischen Vergangenheit. Sie waren auch bei Michael Stürzenberger in München und wollten viel zur Islamisierung Deutschlands, Asylmissbrauch und PEGIDA wissen. Update: Jetzt mit Video und Richtigstellungen!

Es ging aber auch noch um andere Themen, und das macht stutzig: Beispielsweise die gerichtliche Auseinandersetzung mit dem CSU-Stadtrat Marian Offman, der sich über die PI-Veröffentlichung eines Interviews bei einer Kundgebung mit Stürzenberger beschwert hatte und über „Hassmails“ klagte, die er in der Folge der Berichterstattung über seine Auftritte bei den Gegendemos zum Münchner Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum erhalten hatte. Der Reporter forderte mich in dem Interview drei Mal (!) auf, mich bei Offman für die Beleidigungen zu entschuldigen. Das hatte schon etwas Inquisitorisches. Da Marian Offman Jude ist, sollte hier möglicherweise wohl auch ein Hauch von Antisemitismus angeheftet werden. Bei Stürzenberger fällt das aber bekanntlich schwer, denn er ist bekennender Israel-Unterstützer, hat nicht wenige jüdische Freunde und im Bayerischen Landesvorstand der FREIHEIT auch einen jüdischen Mitbürger. Man wird sehen, ob SPIEGEL TV diese rein politische Auseinandersetzung mit Offman in die Reportage um 22:40 Uhr einbaut.

Die Vorankündigung der Sendung zeigt, dass es im Fall von Melanie Dittmer hauptsächlich um ihre frühere politische Einstellung geht und wie sie den Holocaust beurteilt. Es ist also anzunehmen, dass es möglicherweise auch ein Ziel der Reportage sein könnte, den Personen im Umfeld der PEGIDA auf Biegen und Brechen ein „rechtsradikales“, „rassistisches“, „antisemitisches“ oder „ausländerfeindliches“ Mäntelchen umhängen zu können. Es wäre eine positive Überraschung, wenn es sachlich um die Themen ginge, die PEGIDA Woche für Woche mit zigtausenden Bürgern auf die Straße bringt.

Auf livingscoop ist das Video der Reportage bereits aufgetaucht:

Richtigstellung von Michael Stürzenberger:

In dem Bericht werde ich bei meiner Arbeit als freiberuflicher Journalist in einem Film-Produktionsstudio gezeigt. Hierzu wird behauptet:

„Von hier aus führt Stürzenberger seinen multimedialen Kampf gegen das Fremde.“

Erstens handelt es sich hier keinesfalls um ein Studio, von dem aus PI mit Beiträgen versorgt wird. Zweitens führe ich keinen „Kampf gegen das Fremde“, sondern kläre über den Islam auf. Hierbei werde ich von vielen Ausländern tatkräftig unterstützt, wie beispielsweise der Christin Nawal aus Ägypten, dem irakischen Christen Jakob, dem Ex-Moslem Nassim Ben Iman aus dem Nahen Osten und den geflohenen Christen aus dem Irak in München.

Weiter wird behauptet:

„Friedliche Moslems gibt es für ihn nur im Schläfer-Modus.“

Auch das ist falsch. Unser Bürgerbegehren gegen das geplante extremistische Islamzentrum in München haben bekanntlich etwa 120 Moslems unterschrieben, darunter viele Aleviten, und die sind wirklich an einer grundlegenden Modernisierung des Islam interessiert. In dem Statement, das ich SPIEGEL TV gegeben habe, zitiere ich lediglich ein offizielles islamisches Rechtsgutachten über das Verhalten von Moslems in Minderheit.

Zu Melanie Dittmer:

Sie berichtete in ihrer Rede bei BOGIDA am 15. Dezember über den unangemeldeten (!) Besuch von SPIEGEL TV (ab 4:00):

Sie ist vermutlich auch auf der medialen „Abschussliste“, weil sie als ehemalige ZDF-Mitarbeiterin über die dortigen Manipulationen ausgepackt hat:




Cora Stephan: Populisten, Pöbel und Politiker

pegida_[…] Was sich da in den letzten Tagen über etwa 15.000 unter der ungewöhnlichen Parole „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ demonstrierende Menschen in Dresden ergießt, Menschen, von denen man im Einzelnen gar nichts weiß, könnte man, wenn man pathetisch wäre, den Untergang politischer Gesprächskultur in diesem Lande nennen. Hier wird nämlich nicht mehr gesprochen, sondern nur noch gespuckt und gespien – was man offenbar darf, wenn es sich um Nazis handelt, weshalb es sich empfiehlt, die zu maßregelnden Bürger vorwegnehmend gleich als solche anzusprechen. („Hier auf ndr.de weiterlesen)




Broder über Pegida und Politik

[…] Die Menschen da draußen im Lande sind freilich nicht dumm. Sie mögen noch nie einen Film von Steven Soderbergh gesehen oder ein Buch von Richard David Precht gelesen haben, aber sie haben ein Gespür für das Falsche, Pathetische, Verlogene. Sie ahnen, dass irgendetwas nicht stimmt, wenn ihnen immer wieder gesagt wird, es gebe keine „Armutseinwanderung“, sie aber gleichzeitig jeden Tag hören und lesen, dass die Gemeinden mit dem nicht vorhandenen Problem nicht fertig werden. Gleiches gilt für die Islamisierung, die sich natürlich an der Altonaer Elbchaussee ganz anders darstellt als in der Neuköllner Sonnenallee. Irgendwann ist die Bereitschaft, sich die Realität schön zu reden oder schön reden zu lassen, erschöpft. Die Menschen da draußen im Lande finden es auch nicht witzig, als „Rassisten“ bezeichnet zu werden, während ein Gewalt verherrlichender Berliner Rapper für seine Verdienste um die Integration mit einem Preis geehrt wird. (Broder bringts auf den Punkt – hier weiterlesen)




NDR sendet fingiertes Interview mit „PEGIDA-Demonstrant“

RTL-Reporter Felix ReichsteinDie Empörung der Medien ist dieser Tage groß. Kaum ein Teilnehmer der PEGIDA-Kundgebungen will ein Wort mit ihnen sprechen. Die Schuld dafür ist selbstverständlich nicht bei den Journalisten zu suchen, dessen höchstes Anliegen es ist, wahrheitsgemäß und unabhängig zu berichten, sondern bei der komischen Mischpoke. Die Bürger sehen das freilich anders und strafen die versammelten Schmierfinken größtenteils mit Nichtbeachtung. Den Vorwurf Lügenpresse und Propagandamedien, wollte nun der NDR in seinem Magazin „Panorama“ entkräften. Man sprach mit den wenigen Demonstranten, die sich dazu bereit erklärten und sendete die Interviews ungeschnitten, um den Vorwurf der Verfälschung zu entkräften. Was dann allerdings passierte, offenbarte den ganzen Abgrund der Berufslügner.

(Von Buntlandinsasse)

Ein junger Mann wurde (bei 3:04 min im Video unten) nach dem Grund seiner Teilnahme befragt. Er schwadronierte davon, dass ihm die Vorfälle in Syrien und dem Irak Angst machen würden, dass ihm zu viele Ausländer in Deutschland rumlaufen und vor allem empört ihn die hohe Anzahl an Türken in Deutschland. Nachfragen zu seinen Empfindungen konnte er selbstverständlich nicht beantworten. Er zeigte genau das Bild, das Politiker und Medien von den Demonstranten gerne zeichnen. Diffuse Ängste, die sich nicht begründen lassen. Unsicherheit, die von Neonazis ausgenutzt wird und eine ordentliche Portion Türkenhass und Fremdenfeindlichkeit.

Hier das Video:

Nur handelte es sich bei dem Mann überhaupt nicht um einen PEGIDA- Anhänger, sondern – wie die Junge Freiheit herausfand – um RTL-Reporter Felix Reichstein (Foto oben), der selber vor Ort war, um über die Veranstaltung zu berichten. Nachdem er vermutlich ein paar merkwürdige Rückfragen erhalten hat, meldete er sich beim NDR und distanzierte sich von seinen Aussagen. Der NDR veröffentlichte daraufhin folgendes Statement:

Wie wir im Nachgang zur Sendung erfahren haben, handelt es sich bei einem der Demonstranten, die wir vor Ort in Dresden interviewt haben, um einen Reporter von RTL. Der Mann hat sich nun bei uns gemeldet und beteuert, daß er eigentlich anderer Ansicht sei und daß diese Aussagen nicht seiner Meinung entsprächen.

Der NDR beteuert, nicht gewußt zu haben, dass es sich um einen Kollegen handelt. Dies erscheint relativ unglaubwürdig, weil Reichstein im Internet angibt, zwischen März und Oktober 2012 selber beim NDR gearbeitet zu haben. Es scheint daher eher so, als ob man mangels redebereiter Bürger mal eben einen alten Kollegen vor die Kamera gezerrt hat.

Wie auch immer die Sache abgelaufen ist: irgendjemand hat bewußt versucht zu manipulieren, um das gewünschte Bild der Demonstranten abbilden zu können. Ob es der NDR war, oder Reichstein selber, oder Reichstein im Auftrag von RTL, oder alle Beteiligten zusammen, läßt sich nicht sagen. Was sich aber sagen läßt, ist, dass sich jener Berufsstand an diesem Abend mal wieder redlich das Prädikat „Lügenpresse“ verdient hat. Für Journalisten die hier mitlesen: Wundert ihr euch wirklich noch über diese Bezeichnung? Wenn ja, dann macht es auch keinen Sinn mehr, euch unsere Meinung zu erklären. Nach diesem Bericht sollte um so mehr gelten: Straft sie mit Schweigen! Redet kein Wort mit ihnen! Damit trefft ihr sie am meisten. Das einzige Fazit dieser schmierigen Lügenaktion kann nur lauten: Lügenpresse, halt die Fresse!!!

» Kontakt: panorama@ndr.de
» Auch der Spiegel, die Süddeutsche und die ZEIT berichten über den Medienskandal




DLF-Morgenandacht: Pfarrerin warnt vor Pegida

obertJeden Morgen um 6.23 Uhr gibt es beim Deutschlandfunk die Sendung „Morgenandacht“, in der Kirchenvertreter „mit der Weisheit der Bibel über den gewohnten Horizont hinaus blicken“ – so heißt es zumindest in der Beschreibung zur Sendung. In Wahrheit sind die knapp fünfminütigen „Andachten“ zumeist politische Manifestationen im Gewand christlicher Nächstenliebe. So auch die Morgenandacht der evangelischen Pfarrerin i.R. Angelika Obert (Foto) aus Berlin vom 19.12., die sich – umgarnt von pseudo-religiösem Gesäusel – mit der Pegida-Bewegung befasst. Tenor: Die Ängste der Menschen sind nicht begründet, denn es gibt gar keine Islamisierung in Deutschland und „viele begrüßen es, dass in unserem reichen Land jetzt mehr Flüchtlinge aufgenommen werden“. Aber hören Sie selbst!

» Kontakt: mail@angelika-obert.de
» Facebook-Seite von DLF-Evangelisch
» Hier der komplette Redetext von Angelika Obert




Zentralrat der Juden: Pegida brandgefährlich

zdj_schusterDer Zentralrat der Juden hat die „Pegida“-Proteste scharf kritisiert. Die Angst vor islamistischem Terror werde instrumentalisiert, um eine ganze Religion zu verunglimpfen, sagte der neue Zentralratsvorsitzende Josef Schuster. Schuster kritisierte die „Pegida“-Proteste vor diesem Hintergrund scharf. Die Demonstranten dürften „auf keinen Fall“ unterschätzt werden. „Die Bewegung ist brandgefährlich. Hier mischen sich Neonazis, Parteien vom ganz rechten Rand und Bürger, die meinen, ihren Rassismus und Ausländerhass endlich frei ausleben zu dürfen“…

(Damit outet sich der ZdJ-Neuling Schuster als gleich doofer Zeitgenosse wie unsere Politiker, unsere Presse und unsere Bischöfe! Wir Bürger stehen umso fester hinter Pegida, je mehr weitere arrogante Prediger uns belehren wollen, was wir zu tun und zu denken haben. Gerade weil wir für so doof gehalten werden, wehren wir uns. Ein Paolo Pinkel alle zehn Jahre sollte eigentlich reichen?)




Von Vulkanen, Politik und der (nicht mehr) schweigenden Mehrheit

imageKommt es zu einem Vulkanausbruch, zu einer explosiven Eruption, entleert sich schlagartig und mit großer Kraft das, was lange unter der Oberfläche brodelte. Ein sonst so ruhiges und idyllisches Gebilde entwickelt plötzlich die Macht, jahrzehntelang gefestigte Strukturen aufzubrechen und wegzureißen. Nur wer stets und ausschließlich von außen auf den Vulkan schaut, wird davon überrascht. Wer sich hingegen die Mühe macht, unter die Oberfläche zu schauen, kann feststellen, was dort lodert und brodelt, lange bevor es sich manifestiert.

(Von Buntlandinsasse)

Die Welt war so schön im Berliner Regierungsviertel. Die Mehrheit der Regierung im Parlament: gigantisch, eine Opposition: de facto nicht vorhanden. Angela Merkel wurde gerade mit 96,7% als Bundesvorsitzende der CDU bestätigt. Eine Prozentzahl, über die wir ungläubig und anmaßend schmunzeln würden, käme sie aus Russland oder Nordkorea. Ein Vier-Parteienkonglomerat verschachert ungehindert Deutschlands Souveränität und verbrennt unsere Geldreserven. Uns größtenteils feindlich gesonnene Invasoren werden millionenfach in Deutschland angesiedelt und uns als bereichernde und dringend benötigte Atomphysiker und Gehirnchirurgen verkauft. Der Bürger kriegt es nicht mit oder will es nicht wahrhaben. Mutti wird’s schon richten. Doch innerhalb der unter der Oberfläche verborgenen, schweigenden Mehrheit brodelt es gewaltig.

2013 erste Risse in heiler Berliner Welt

Die ersten Risse in der heilen Berliner Welt, werden im Frühjahr 2013 sichtbar. Eine neue Partei tritt an und verspricht den „Mut zur Wahrheit“. In ihr sammeln sich die unterschiedlichsten Menschen, die das Merkelsche Dogma der alternativlosen Eurorettung nicht mehr mittragen wollen. Zunächst belächelt und als Verschwörungstheoretiker abgestempelt, stellt man in Windeseile Landes- und Kommunalverbände auf die Beine und bringt immer mehr Menschen auf seine Seite. Als Umfragen einen Parlamentseinzug für möglich halten, greift der politisch-mediale Komplex zur jahrelang erprobten und wirkungsvollen Lieblingswaffe, der Nazikeule. Obwohl schon mit unübersehbaren Gebrauchsspuren, erfüllt sie noch einmal ihren Zweck. Der Einzug der AfD in den Bundestag wird verhindert, das Ergebnis mit 4,7% bleibt aber mehr als bemerkenswert. Trotz einer beispiellosen Diffamierungskampagne und dem Einsetzen des militanten Arms der Regierung, der sog. „Anti“Fa, gelingt 2014, innerhalb weniger Wochen, der Einzug in drei ostdeutsche Landesparlamente, zweimal mit zweistelligen Ergebnissen. Die seit anderthalb Jahren durch die Blockparteien versprochene argumentative Entlarvung der AfD lässt bis heute auf sich warten. Man scheut die Auseinandersetzung, weil man weiß, dass man der Wahrheit nichts entgegenzusetzen hat und die Bürger langsam aber sicher die immer gleichen Worthülsen und ausdruckslosen Textbausteine satt haben. Stattdessen empört man sich künstlich und beleidigt, wo es nur geht. Dabei lernen schon kleine Kinder: Wer schreit, hat unrecht – wer beleidigt, hat keine Argumente. In dieser Hinsicht scheinen die sog. Eliten dieses Landes der Entwicklungsstufe eines Kindes hinterherzuhinken.

Das Dilemma der CDU

Aber noch ein anderer Aspekt, den die Union bisher versucht auszublenden, ist durch das Erscheinen der AfD in der Parteienlandschaft entstanden. Der angestammte Koalitionspartner der CDU, die FDP (ältere werden sich erinnern), ist pulverisiert. Ein Wiedererstarken ist momentan Utopie. Der Union bleibt nur die große Koalition oder ein weiteres Öffnen zu den Grünen. Letzteres würde massiv Stimmen der konservativen Wählerschaft kosten. Das weiß auch die SPD, die somit, trotz deutlich weniger Stimmen, die Union immer mehr unter Druck setzen kann. Schon der aktuelle Koalitionsvertrag könnte ebenso ein rot-grüner sein. Handschrift der CDU, Fehlanzeige. Trotz konstanter Umfragewerte über 40% hat Thüringen gezeigt, dass allein die Tatsache, stärkste Partei zu werden, nicht mehr ausreicht, um an der Regierung beteiligt zu sein. Die SPD, die sich nicht mal mehr zu schade ist, den Steigbügelhalter für einen kommunistischen Ministerpräsidenten zu spielen, wird – entgegen aller Beteuerungen – die rot-rot-grüne Option auch im Bund ins Auge fassen. Der Machthunger eines Gabriel dürfte deutlich größer sein als die Sorge um ein Land, das man eh abschaffen möchte. Ein plötzliches Öffnen Richtung AfD seitens der Union würde nach all den Distanzierungen und Diffamierungen den letzten Funken Glaubwürdigkeit verspielen und auch die AfD müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um eine Koalition mit einer Merkel geführten CDU einzugehen. Das würde die junge Partei nicht überleben. Ein Dilemma für Merkel und die CDU, das man sich selber eingebrockt hat.

Ostdeutsche kennen noch die Macht des Volkes

Im Oktober 2014 steigt der Druck unter der Oberfläche erneut gewaltig an. Das Bündnis PEGIDA erscheint auf der Bildfläche. Zunächst mit 250 Menschen gestartet, bringt PEGIDA im Dezember über 15.000 Bürger auf die Straßen Dresdens, um gegen die Islamisierung des Abendlandes und eine völlig aus dem Ruder laufende Asylpolitik zu demonstrieren. Aus diesen beiden Punkten angetreten, geht es längst um so viel mehr. Es geht um eine klare Absage an die herrschende Politik und die systemtreuen Propagandamedien. Es geht darum zu zeigen, dass die Bürger nicht mehr bereit sind, sich noch länger unterdrücken und kriminalisieren zu lassen, wenn sie Fakten aussprechen, die die selbstherrlichen Eliten totschweigen wollen. Dass diese Bewegung ihren Ursprung im Osten Deutschlands hat, ist kaum verwunderlich. Die Nachkriegsgeneration im Westen kam nie in die Verlegenheit, für ihre Freiheit kämpfen zu müssen. Über Jahrzehnte eingelullt, ist der Blick für die katastrophalen Zustände in den Städten Deutschlands oft verklärt. Doch die Ostdeutschen wissen noch sehr gut, wie es ist. Und sie kennen die Macht des Volkes. Mittlerweile haben sich deutschlandweit mehrere Ableger gebildet. Tendenz rasant steigend.

Diffamierungskampagne gegen Pegida

Die reflexartige Reaktion der politisch-medialen Kaste ist wie so oft lächerlich und weltfremd. Zunächst lächelnd und ignorant, wurde man nach einer Zahl von 10.000 Menschen in der letzten Woche deutlich nervös. Eine Propagandakampagne, an der Elemente aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte ihre helle Freude gehabt hätten, wurde inszeniert. Politiker aller Blockparteien überschlugen sich mit Beleidigungen und Hetze. „Eine Schande für Deutschland“ seien sie, Brunnenvergifter und Neonazis. Absteiger und Transformationsverlierer. Chaoten und unmündige Dummbürger. Yasmin Fahimi und Cem Özdemir vergaßen dabei kurz, dass sie ja die Rolle der gut integrierten Moslems spielen sollen und warfen mit antijüdischen Parolen um sich. Auch die Systemmedien wollten ihren Teil dazu beitragen, PEGIDA zu stoppen. Rassisten und Ausländerfeinde wären dort unterwegs. Man suchte mit der Lupe nach bekannten Rechtsextremen in der Masse und war offenbar einem Orgasmus nahe, als man tatsächlich zwei, drei fand. Eine große deutsche Zeitung fand sogar heraus, dass ein PEGIDA- Organisator mal in einem Fußballstadion neben jemandem stand, der einen Cousin hat, dessen Schwippschwager mal auf der Straße an einem Hooligan vorbeigelaufen war. Damit war die Verfassungsfeindlichkeit PEGIDAs nun endgültig belegt. Oder doch nicht? Na gut, dann mußte noch mehr her. In Vorra gingen schlagartig drei leerstehende Gebäude, die zu Flüchtlingsheimen umgebaut werden sollten, in Flammen auf. Die Schuldigen? PEGIDA, ist doch klar. Wer sonst? Die klischeehafte Aneinanderreihung von Nazisymbolen und rechtsextremen Parolen, die auf den Fassaden der Gebäude hinterlassen wurde, machen es mehr als unglaubwürdig, dass die Täter in der Neonaziszene zu suchen sind. Diese False-Flag-Aktionen sind seit Jahr und Tag ein Volkssport in der linksextremen Szene und von wem diese finanziert wird, ist auch bekannt. Auch die Kommentare im Internet zu diesem Vorfall zeigten, dass der Großteil der Bevölkerung doch noch eins und eins zusammen zählen kann. Aber es hätte doch so schön gepasst und jetzt glaubt das keiner. Ok, dann musste halt der magische NSU-Rucksack nochmal ausgegraben werden, aus dem man seit drei Jahren in unregelmäßigen Abständen „neue Beweise“ zieht, wie ein Zauberer Kaninchen aus einem Hut. Diesmal war es ein USB-Stick mit neuen Anschlagszielen, den man bei den bisherigen 638 Durchsuchungen doch glatt übersehen hatte. Aber auch das ließ die Leute nur noch mit den Augen rollen. Ergebnis der einwöchigen Schwerstarbeit: 5000 Menschen mehr kamen zu PEGIDA in dieser Woche. Eine Entwicklung von nicht mehr für möglich gehaltener Tragweite! Es war das klare Zeichen des Volkes, dass die Nazikeule ausgedient hat. Der Krug ging so oft zum Brunnen, dass er nicht nur brach, sondern in tausend Stücke zersprang. Die Menschen glauben die ewigen Geschichten von Nazi-Phantomen und bösen Rechtspopulisten nicht mehr. Sie wollen wieder selber entscheiden, was und wen sie für gut und richtig halten und nicht dieses von Politik und Medien befohlen bekommen, deren Alltagsgeschäft es ist, zu lügen, bis sich die Balken biegen. PEGIDA hat ein Ventil geöffnet, aus dem sich nun unaufhaltsam das bisher unterdrückte Bahn bricht. Die Menschen sehen, dass sie mit ihrer Meinung alles andere als alleine dastehen und dass man sich nicht dafür zu schämen braucht, wenn man für die Errungenschaften einer freien, aufgeklärten Gesellschaft eintritt, die Politiker mit Hilfe von Medien, bezahlten Schlägertruppen und feindlichen Kämpfern aus archaischen Kulturen, abzuschaffen gedenken. Zu glauben, dass das nur ein paar verirrte Spinner sind, ist der nächste Fehler der Politik. Nach Umfragen teilt die Hälfte der Bevölkerung die Ansichten von PEGIDA und es scheint tatsächlich so, als ob es die oft bezweifelte schweigende Mehrheit wirklich gibt, die nun nicht mehr bereit ist, zu schweigen.

Die AfD-Sachsen will nun im Januar mit den PEGIDA-Initiatoren Gespräche auf Augenhöhe führen. Es bleibt abzuwarten, was daraus wird. Eine Chance, die die Blockparteien durch ihr – Achtung Nazialarm!!! – entartetes Demokratieverständnis und ihre Arroganz verschenkt haben. Wenn die Zahl erstmal auf 30.000, 40.000 oder mehr angewachsen ist, und das wird sie, wird keiner mehr mit ihnen reden wollen. Die Menschen im Osten wissen noch, welche Macht das Volk gegen Regime hat, die den Volkswillen mit Füßen treten.

Damokles-Schwert NSU

Als wäre das nicht schon genug Unruhe, schwebt auch immer noch das Damokles-Schwert des NSU über den Köpfen der Regierenden. Spätestens seit dem Veröffentlichen der Ermittlungsakten durch „Fatalist“ seit Mai dieses Jahres, droht die Bombe zu platzen. Das Märchen der „Braunen Armee Fraktion“, die elf Jahre mordend, brandschatzend, bombenlegend und raubend durch Deutschland zog und dabei stets unterhalb des Radars der Ermittlungsbehörden und Geheimdienste blieb, glaubt kein Mensch mehr, der alt genug ist, um zu verstehen, dass der Osterhase keine Eier bringt. Eine Politik, die trotz der durch die veröffentlichten Akten bewiesenen Lügen, Vertuschungen und Beweismittelfälschungen offenbar nicht willens ist, die Taten aufzuklären, macht sich höchst verdächtig, Gründe für diese Untätigkeit zu haben. Welche auch immer. Auch ist diese Affäre der endgültige Beweis dafür, dass die Medien durch die Politik gleichgeschaltet wurden. Für jeden Journalisten müßten diese Akten ein gefundenes Fressen und Ansporn sein, einen riesen Skandal aufklären zu können. Trotzdem berichtet kein Blatt auch nur im Ansatz darüber. Wer noch einen Beweis für die Gleichschaltung benötigte, hier ist er. Trotzdem geschehen noch Zeichen und Wunder. Wie PI berichtete, nahm sich 3sat in dem Magazin „Kulturzeit“ diesem Thema an. Man sprach mit den Leuten, die die Akten analysieren, schenkte ihnen Glauben und selbst der Moderator sprach von einem Skandal und einer Staatsaffäre. Ob das Thema nun auch von anderen Medien aufgegriffen wird, darf zwar bezweifelt werden. Dennoch war dieser Bericht ein Meilenstein. Die Leute des „Arbeitskreis NSU“ haben völlig recht in ihrer Einschätzung, dass diese Affäre als staatsgefährdend anzusehen ist, weil sie sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten könnte. Sollte es wirklich zutreffen, dass der Staat Menschen ermordet, Mörder deckt und Taten Unschuldigen in die Schuhe schiebt, was würde uns dann noch von Unrechtsregimen unterscheiden, auf die wir so gerne mit dem Finger zeigen? Eine Aufklärung dieses NSU- Komplex könnte ein politisches Beben auslösen, wie wir es in der Nachkriegszeit noch nicht erlebt haben und das letzte bisschen Vertrauen in die Politik restlos zerstören.

Ein Volk hat sich noch nie ewig unterdrücken lassen

All diese Dinge dürften im Moment für mächtig viel Unruhe in Berlin sorgen, auch wenn man es natürlich nie zugeben würde. Die Affäre Pädathy tut nun noch ihr übriges. Wie weit das Tischtuch zwischen Volk und Politik zerschnitten ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Momentan würde ich sagen, komplett und unwiderruflich. Die Chance, dies zu ändern, liegt ausnahmslos bei der Politik. Die einzige Möglichkeit wäre, dass die Regierenden endlich das machen, wofür sie vom Volk bezahlt werden. Den Willen der Bürger vertreten und nicht die eigenen Interessen. Dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen und nicht dem Wohl aller Völker der Erde, während man das eigene unterdrückt, beleidigt und bekämpft, abweichende Meinungen kriminalisiert und auf Grundrechte spuckt, solange die „Falschen“ sie in Anspruch nehmen wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die völlig abgehobenen Eliten, die das Volk offenbar nur noch als abartigen Pöbel betrachten, der lediglich dazu da ist, ihre Gehälter und wahnwitzigen Pensionen zu bezahlen und ansonsten die Klappe zu halten hat, während die Herrschenden in wenigen Jahren ein Land mit über tausendjähriger Geschichte restlos zerstören, zur Einsicht kommen, tendiert gegen Null. Einen historischen Fakt sollten die hohen Herren und Damen allerdings nicht außer Acht lassen. Noch nie in der Geschichte hat ein Volk widerstandslos zugesehen, wie man ihm sein Land geraubt hat. Noch nie hat ein Volk sich ewig unterdrücken lassen. Irgendwann haben alle gegen die Unterdrücker aufbegehrt. Die Anfänge davon sehen wir nun in Dresden. Aber auch in Italien, in Spanien, Belgien oder Frankreich. Die Menschen wollen sich ihr Land, ihre Identität, ihre Werte und ihre Rechte nicht länger nehmen lassen. In einer Demokratie ist das Volk der Souverän, nicht der bezahlte Politiker! Die erste Spielregel der Demokratie, von der die Regierenden nichts mehr wissen wollen.

Brodeln unter der Oberfläche

Damit wären wir wieder beim eingangs beschriebenen Vulkan. Die Politik ist von PEGIDA und der immer größer werdenden Kritik an Regierung und Medien nur deshalb so überrascht, weil sie schon vor Jahren damit aufgehört hat, nach innen zu hören und zu schauen. Kritik wurde nie ernst genommen, sondern einfach als „nazi“ abgetan. Aus dem Elfenbeinturm schaute man herab auf den Pöbel und war der Überzeugung, dass dieser einen anhimmelt. Durch dieses meilenweite Entfernen von den Menschen konnte man nicht erkennen, dass es unter der Oberfläche brodelt und ein sonst so ruhiges und idyllisches Gebilde auf einmal die Kraft entwickelt, jahrzehntelang gefestigte Strukturen aufzubrechen und wegzureißen. Der letzte Vulkanausbruch dieser Art in Deutschland liegt gerade mal 25 Jahre zurück. Traurig, dass wir schon wieder drüber reden müssen.




Erzbischof Schick: PEGIDA – nichts für Christen

schick_pegidaIn einer Predigt im oberfränkischen Drügenberg hetzte Erzbischof Ludwig Schick, Vorsitzender der Kommission für Weltkirche (kleines Foto), gegen die islamkritische PEGIDA-Bewegung und forderte zu deren Boykott auf. Sein Appell: „Christen dürfen da nicht mitmachen!“

(Von Verena B., Bonn)

Die Rheinische Post schreibt:

Pegida-Aktivisten verbreiten Rassenhass und schüren irrationale Ängste unter den Menschen gegen andere Kulturen und Religionen, sagte Schick. Er lehne ihre Aktionen „ohne Wenn und Aber“ ab.

Das Christentum predige Humanismus, gleiche Rechte und Würde sowie Gerechtigkeit und Frieden. Die geschehe nicht mit Demonstrationen, sondern durch einen Dialog der Wahrheit und Liebe mit Andersdenkenden.

Schick sowie mehrere Mitglieder des Domkapitels und weitere Mitarbeiter der Erzdiözese gingen auch in den sozialen Medien im Internet auf Distanz zur Bewegung PEGIDA. Dazu nutzten sie den Kurznachrichtendienst Twitter und auch die Facebook-Seite des Erzbistums.

Immerhin macht sich Schick Sorgen um die über 100.000 Christen, die jährlich von den Korangläubigen der Friedensreligion ermordet werden, nachdem sie offenbar nicht zu einem Dialog der Wahrheit und Liebe mit Andersdenkenden bereit waren. Dennoch gibt der gute Hirte die Hoffnung nicht auf, wie ein Interview mit dem Katholischen Nachrichtendienst (KNA) zeigt:

KNA: Herr Erzbischof, wie sicher sind Christen sechs Monate nach dem Mord an drei christlichen Verlagsmitarbeitern in der Türkei?

Schick: Die Situation der Christen ist unverändert. Sie halten sich ziemlich zurück und versuchen jede Konfrontation zu vermeiden, üben aber gleichzeitig ihre Religion aus. Dabei wollen sie den Eindruck vermeiden, sie würden missionieren.

KNA: Sie haben sich mit mehreren Amtsbrüdern getroffen. Was erwarten diese von den europäischen Katholiken?

Schick: Dass wir sie unterstützen, damit sie ihren Glauben freier und offener leben können. Die Türkei muss die Christen anerkennen und ihnen volle Religionsfreiheit gewähren. Dazu ist es auch nötig, die Kirche als Institution öffentlichen Rechts anzuerkennen. Als juristische Person existiert die Kirche nicht. Sie kann so etwa auch keine Kirchen bauen.

KNA: Welche Rolle könnte dabei die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religionen (Ditib) in Deutschland spielen?

Schick: Die Ditib müsste sich dafür einsetzen, dass die Kirche in der Türkei die gleichen Rechte bekommt, wie die Ditib sie in Deutschland genießt.

Ja, die DITIB (und viele andere verfassungsfeindliche islamische Organisationen und Verbände, die in Deutschland geduldet und hofiert werden) müssten sich für die Rechte der Christen in islamischen Ländern einsetzen. Tun sie aber nicht und werden es auch nie tun, weil es der Heilige Koran verbietet. Da helfen auch „Dialoge“ nichts: Kritik am Islam ist (demnächst vielleicht bei Strafe) verboten!

Vielleicht erinnern sich einige PEGIDA-Teilnehmer in Dresden noch an den evangelischen Pfarrer Roland Weißelberg, der sich am 31. Oktober 2006 während einer Messe im Augustinerkloster in Erfurt selbst anzündete und tötete, weil er ein Zeichen des Protests gegen die Ausbreitung des Islams in Deutschland setzen wollte. Weißelberg hätte sich der PEGIDA-Bewegung sicher angeschlossen, auch wenn ihn der fromme Erzbischof als Rassist bezeichnet hätte, der „irrationale Ängste unter den Menschen gegen andere Kulturen und Religionen“ schürt. Welche Kulturen und Religionen (im Plural) meint der Erzbischof eigentlich außer dem Islam?

Wir gedenken des Pfarrers Weißelberg indes mit großem Respekt, der uns vor Kirchenvertretern wie Ludwig Schick inzwischen vollkommen abhandengekommen ist!

Kontakt:

» pressestelle@erzbistum-bamberg.de




Ulfkotte bei 2. Bogida – Bonns OB Nimptsch: Islam-Gegner sollen Kundgebung absagen

Nachdem am 15. Dezember bei der ersten Bogida-Kundgebung am Bonner Kaiserplatz der Bestseller-Autor Akif Pirincci ein Grußwort gehalten hat, wird es am 22. Dezember bei der zweiten Bogida ebenfalls einen Prominenten des geschriebenen Worts, nämlich Dr. Udo Ulfkotte, als Redner für die Islamkritiker in der Bundesstadt geben. Ulfkottes 2003er Buchtitel „Der Krieg in unseren Städten“ beschreibt sehr treffend die von den Altparteien verschuldete, rheinische Wohlfühl-Oase für Salafisten.

(Von Bogidist)

In einem Aufruf schreibt Ulfkotte:

[…] Am kommenden Montag werde ich bei der BOGIDA in Bonn in der Innenstadt mitspazieren. Um 18.30 Uhr treffen wir uns auf dem Markt in Bonn an der Ecke von H&M. Ich bin gespannt, wie viele Bürger gemeinsam mit mir gegen die schleichende Islamisierung friedlich durch die Stadt ziehen wollen. Ich bin dann also einer, den der sächsische Innenminister Markus Ulbig eine „Ratte“ nennt. Einer, den Bundesjustizminister Heiko Maas eine „Schande für Deutschland“ nennt und der grüne Türke Cem Özdemir nennt uns „üble Mischpoke“. Das sind die, die uns eiskalt die D-Mark weggenommen haben, gerade die Steuergelder unserer noch nicht einmal gezeugten Kinder auf dem EU-Roulettetisch in bankrotte EU-Staaten schieben, unsere Bundeswehr in Kriege schicken, die wir nicht wollen und immer neue problematische Menschenmassen aus fernen Ländern bei uns unterbringen wollen – auf unsere Kosten. Und wer dagegen aufmuckt, der wird als „Ratte“ bezeichnet… geht’s noch? Ich freue mich auf Unterstützung – Montag, 22. Dezember ab 18.30 Uhr auf dem Bonner Marktplatz. […]

Indes ist im Bonner General-Anzeiger vom 19. Dezember davon die Rede, Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) bitte die Bogida-Organisatoren darum, die Demonstration am kommenden Montag, die abweichend von der ursprünglichen Ankündigung am Marktplatz vor dem Alten Rathaus beginnen wird, abzusagen. Der semi- und hochsozialistischen politischen Klasse der ehemaligen Bundeshauptstadt am Rhein ist es offenkundig gar nicht recht, das heiße Eisen Islamisierung unmittelbar in der Salafisten-Hochburg mit derartiger Medienöffentlichkeit zu thematisieren. Wird nicht auf den frommen Wunsch des Genossen Oberbürgermeisters eingegangen, muss mittels der zeitgenössischen SA-Horden, genannt „Antifa“, nachgeholfen werden. Gewisse Parallelen zum Volksaufstand 16./17. Juni 1953 in Ost-Berlin sind nicht von der Hand zu weisen.

Eine ebenfalls sehr billige Tour fährt der SPD-VolkskammerBundestagsabgeordnete Ulrich Kelber. Am 18. Dezember ließ der Linksaußen-Politiker und Falschmünzer die URL bogida.de registieren, um auf die „Antifa“-Seite „Bonn stellt sich quer“ weiterzuleiten. Einmal wieder wird der fließende Übergang vom vermeintlich seriösen Bundespolitiker zu linksextremen Krawallmachern offenbar. Im Rahmen persönlicher Gespräche konnte in Erfahrung gebracht werden, dass Ulrich Kelber von den Themen Islam und Islamisierung so viel Ahnung hat wie ein Tiefseeschwamm vom Fliegen.

Für den 22. Dezember ist Bogida mit ihrem Bestseller-Autor Udo Ulfkotte alles Gute zu wünschen. Dass der moralische Bankrott der Altparteien und ihrer Schergen einmal mehr für jedermann sichtbar wird. Auch mit noch so viel sozialistisch und mohammedanisch motivierter Gewaltanwendung wird sich die Wahrheit nicht länger unterdrücken lassen.




Pegida: Schweigen oder nicht Schweigen?

schweigen_pegidaTja, da ist man dieser Tage baff in den Redaktionsstuben […]. Es gibt tatsächlich noch oder wieder öffentlich aktive Bürger in diesem Land, die nicht derart nach ihren paar Sekunden Bildschirmzeit gieren, daß sie sich für das Verarschtwerden auch noch bedanken, schreibt Nils Wegner in einem Beitrag für die Sezession.

Er fährt fort:

Und den Rest der journalistischen Selbstapotheose erledigen nun die Abendspaziergänger, indem sie (Ausnahmen bestätigen die Regel) gar nicht mit den sie wie die Wespen den Kuchen umschwirrenden Reportern sprechen oder ihnen allenfalls ins Gesicht sagen, was sie von der hiesigen Medienlandschaft halten. […] Wer sich aber von jemandem, der ihn andauernd implizit beleidigt und explizit von ihm ausgehalten werden will, nicht abwendet, der ist hoffnungslos verblödet und/oder ein Masochist. Anscheinend besinnen sich inzwischen mehr und mehr Leute darauf, daß beides kein besonders erstrebenswerter Zustand ist.

Dazu unsere Umfrage:

Wie sollten sich die Pegida-Demonstranten gegenüber den Medien verhalten?

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HH-Journaille: Verständnis für Anti-Islam-Demos ist „wirklich bedrohlicher Mainstream“

c_ungerIn Hamburg, wo sich bis jetzt gar keine „Pegidas“ wegen der dort besonders geförderten linken Schlägertrupps der Antifa auf die Straße trauen, da wo Kurden und Salafisten mit Messern, Macheten, Baseballschlägern und Schlagstöcken und Eisenketten aufeinander losgehen und unbehelligt von der Staatsmacht demonstrieren können, da fühlen sich Pressevertreter bedroht.

(Von Alster)

Von wem fühlen sie sich bedroht? Laut einer Umfrage zeigt trotz aller Gegenwehr und Verunglimpfung durch Politik und Presse jeder Zweite Verständnis für Anti-Islam-Demos. Das beklagt der Politikredakteur des Hamburger Abendblatts Christian Unger (Foto):

Das ist der wirklich bedrohliche Mainstream.

Aber:

Man muss die Menschen ernst nehmen, mit all ihren hässlichen Fratzen. Bildung und Integration ist die stärkste Waffe der Demokratie gegen Feinde – das gilt für Islamisten wie für Neonazis. Das gilt aber auch für die Pegida-Demonstranten: Sie müssen aufgeklärt und integriert werden.

In diesem Leitartikel „Recht der Verblendeten“, im Hamburger Abendblatt zeigt sich deutlich die Angst der linken Leitmedien vor Entzug des von linker Politik brav weitergegebenen Erziehungsauftrags: Sie müssen uns aufklären und integrieren. Worüber und wo hinein? Wer sind die Verblendeten?

Der Artikel beklagt auch, dass Pegida-Anhänger einen „Mainstream der Systempresse“ angreifen, obwohl Politik und Medien doch etliche Male von radikalen Muslimen in Deutschland, von Dschihadisten, die in den Krieg ziehen, von einem Siegeszug des Islamismus in einigen arabischen Staaten, berichten würden. Da müssten sich doch eher der türkische Lebensmittelhändler in Ottensen oder der friedliche Moschee-Gänger in Billstedt aufregen. Denn sie kämen in den Medien kaum vor, so Unger.

Fassen wir zusammen:

In Mohammed Attas Hamburg tragen nicht nur Salafisten und Kurden ihren kulturfremden Krieg aus, das wird ja auch auf Plakaten bei Pegida thematisiert und das war übrigens mitverantwortlich für den großartigen Anfangs-Abwehrkampf der Hooligans gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas in Köln und Hannover. In Hamburg werden die Beschimpfungen durch Politiker und Medien noch getoppt. Es fehlt nur noch der Aufruf zu Umerziehungslagern. Die Islamisierung ist da ja sogar vertraglich in einem „Staatsvertrag“ mit islamischen Verbänden beschlossen worden.

Auch gibt es in Hamburg einen besonders hohen Anteil von jugendlichen Asylsuchenden, die zwar rundum versorgt werden, die Hamburger Bürger aber kulturfremd entreichern und physisch bereichern.

Hamburg ist ein gefährliches Pflaster für mündige aufgeklärte Bürger, die friedlich protestierend „spazieren gehen“ wollen. In Hamburg hätten besonders Senioren gerne Hooligan-Begleitung, um sich frei und unbehelligt in der Stadt bewegen und mit der S-Bahn fahren zu können.

In Hamburg wird „Verkehrte Welt“ gespielt: Die Presse ist hier, wo die Islamisierung vom Senat unterstützt wird aber gar keine Demonstrationen stattfinden, besonders aufgebracht über Demonstrationen, die im noch nicht so islamisierten Dresden organisiert werden.

Da hilft nur Aufklärung – oder sind die Hamburger Politik und die Mischpokepresse schon so meschugge, dass sie dafür nicht mehr zugänglich sind? Diese Frage geht auch anlässlich der anstehenden Wahl in Hamburg an den AfD-Vorsitzenden Herrn Kruse. Wie geht es uns, Herr Kruse? Norddeutsche müssen erstmal noch weit fahren, um Pegidas zu unterstützen.

Kontakt:

» briefe@abendblatt.de