Wenn fast ein Drittel der Wähler deutlich machen, dass sie für die Zukunft mehr denen trauen, die abseits der Mitte stehen, ist das für einen richtigen Politiker noch lange kein Grund, über die Probleme nachzudenken, für die die Anderen anscheinend die besseren Antworten haben. Ob in Köln oder Wien: In perverser Umkehrung des Grundprinzips der repräsentativen Demokratie, demzufolge der Wähler durch seine Wahl die Richtung der politischen Entscheidungen bestimmt, fühlen sich Politiker berufen, für „falsche“ Wahlentscheidungen mit Strafmaßnahmen erzieherisch auf den irregeleiteten Souverain einzuprügeln.

Die Presse berichtet aus Österreich:

Während das Parteivolk im Partyzelt vor der Löwelstraße feierte, zogen sich die Mächtigen der SPÖ am Wahlsonntag gegen 20 Uhr in die Parteizentrale zurück, um zu beraten, wie es weitergehen soll. Es dürfte eine sehr aufwühlende Debatte gewesen sein, an deren Ende sich alle einig waren: Keine Koalition mit FPÖ und BZÖ.

Kurz danach kam ein aufgekratzter Michael Häupl ins Zelt: Er trat auf die Bühne, ergriff das Mikrofon und schimpfte drauflos – auf die „rechtspopulistischen Parteien“ des Landes. „Diese Koffer“, sagte der Wiener Bürgermeister wortwörtlich, „diese Scheiße“, fügte er noch deftiger hinzu. 1938 seien die Juden zu Feindbildern gemacht worden, nun die Ausländer. Er vergleiche daher FPÖ und BZÖ ganz bewusst mit den Nazis. „Ab morgen beginnt der Kampf gegen Rechtspopulismus und Neofaschismus!“, rief Häupl in den Raum. Und: „Niemals wieder! Niemals wieder!“ Er wiederholte es mehrfach. Das Publikum schrie ebenso aufgekratzt zurück: „Niemals wieder! Niemals wieder!“

Auch am Tag danach fand sich kein Sozialdemokrat von Rang, der einer Koalition mit der FPÖ und dem BZÖ das Wort reden wollte. Mit einem Mandat Überhang würde sich Rot-Blau derzeit ausgehen. Doch die Faymann-Doktrin lautet: Mit den Freiheitlichen koalieren wir nicht. Und es halten sich auch alle daran.

Wien ist auf dem sprachlichen Niveau des Kalifats Schrammastan zu Köln angekommen. Wie seltsam, dass gerade die immer so entgleisen, die von sich behaupten, die besseren Argumente zu haben und die Anderen als „Populisten“ beschimpfen.

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109 KOMMENTARE

  1. „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus!“

    Ignazio Silone

  2. Hätte die SPÖ 1683 regiert, dann hätte man die Belagerung der Türken vermieden, die Stadttore geöffnet und zum „interkulturellen Dialog“ eingeladen.

    Der „Steffl“ wäre heute eine Moschee, die Alpen der Hindukusch, Porsche und Mozart hätte es nie gegeben und Sissy hätte eine Burka getragen!

  3. Welche schreckliche Verirrung der Gutmenschen im Dickicht der (un)demokratischen Möglichkeiten. Der Wettlauf in der politischen Sackgasse nimmt immer groteskere Züge an. Je weiter man sich von der Haupt- und Durchgangsstraße der Realitäten entfernt, desto greller wird das „Nie wieder“-Gekreische. Flankiert von durch uns bezahlte „Programme gegen Rechts“, von denen die Schreihälse profitieren, ohne dass irgendein Abzweig nach rechts in der langen Sackgasse zu erkennen wäre. Für den Weg zurück zur Hauptstraße, wo der Verkehr fließt, haben diese Bankrotteure keine Kraft mehr.

  4. Hitler ist weder in Deutschland noch in Österreich durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen. Im Deutschen Reich waren es gerade oberklugscheißige Besitzstandswahrer die in Politikergestalt daher kamen und meinten hinter den Kulissen die Fäden zum „Wohle“ und im eigenen Kalkül ziehen zu müssen.

    Insofern halte ich Typen wie diese Politschranzen für nicht ungefährlich. Insbesondere wenn deren Geschichtsbildung dermaßen skrude und ideologsch gefärbt ist.

  5. Der Bürgermeister von Wien ist genauso wie der
    Bürgermeister von Köln ein Vertreter jener Machtelite, die den Islamismus in Europa will.
    Dass die Bevölkerung in dieser Frage nicht mitzieht, macht ihn so wütend.

  6. Nie wieder! Nie wieder! – seit vierzig Jahren wird dies nun mantramäßig wiederholt und nun in der Stunde der Bewährung, in der Israel durch den Iran in seiner Existenz bedroht wird, stellen sich diese Heuchler auf die falsche Seite und haben nicht mal den Anstand ihr verlogenes „Nie wieder“-Gekrächze, das nur zur Unterdrückung Andersdenkender dient einzustellen!

    Beauseant

  7. Als Volk muss man ja inzwischen ganz schön zittern vor dem Tag, an dem unsere Politiker das nächste Mal zur Urne gehen.

    Bitte wählt uns wieder, wir erhöhen auch Eure Diäten um die Hälfte!

  8. Interessant fand ich auch die Bemerkungen der österreichischen Korrespondentin in den Tagesthemen vom Montag als sie über die ausländischen Reaktionen auf die Wahl sprach. Demnach hätten einige europäische Politiker von einem Demokratiedefizit in Österreich gesprochen. Die rechten Wähler, die sich aus einfachen Menschen, quasi aus der Unterschicht, rekrutierten, seien für die niederen, ausländerfeindlichen Parolen der rechten Parteien empfänglich gewesen. Also im Klartext hat sie 30% der österreichischen Wähler als tumbe unterbelichtete Nazis beleidigt.

    Ich habe inzwischen bei fast jeder Ausgabe der Tagesthemen oder vom Heute Journal den Ansatz zum Herzkasper.

  9. da geht einigen leuten der arsch auf grundeis, weil die wähler sich erdreisteten, etwas anderes als die von der qualitätspresse empfohlenen qualitätspolitiker zu wählen.
    dabei haben die qualitätspolitiker sich alles so schön ausgedacht mit multikulti-bevölkerungsaustausch und islamisiereung europas, alles wurde bis ins detail geplant und vorbereitet und nun diese frechen wähler! pfui!
    schämen soll es sich, das dumme stimmvieh!

    @ spö-wähler: wacht endlich auf! nur die dümmsten kälber wählen ihre qualitätspolitiker selber!

  10. „Ich habe inzwischen bei fast jeder Ausgabe der Tagesthemen oder vom Heute Journal den Ansatz zum Herzkasper.“

    Machs wie ich: Ich habe die Nutzung der Öffentlichrechtlichen als Informationsmedium aufgegeben.

  11. „Die Ausländer sind die Juden von heute“. Wenn ich sowas schon höre, da könnte ich aus der Haut fahren. Wenn ein Türke einen Sprachtest ablegen muß, bevor er ein Visum bekommt ist das also mit der Deportation nach Theresienstadt vergleichbar. Was für eine skrupellose Instrumentalisierung der Shoa. Widerwärtig.

    Aber stimmt, ich hatte vergessen: es ware wahrscheinlich Juden, die in den dreißiger Jahren auf der ganzen Welt Terroranschläge verübt haben. Und jüdische Gangs haben die deutschen Jungs und Mädels an der Schule terrorisiert.

  12. Das schreibt die ausländische (also für Österreich ) Presse

    „taz“ (Berlin):
    „Die Rechten schlagen zu. (…) Eine Koalition der Verlierer zeichnet sich nach den Nationalratswahlen vom Sonntag in Österreich ab. Da die Grünen zu schwach sind, um den Mehrheitsbeschaffer zu spielen, bleibt nur eine Neuauflage der großen Koalition, die in diesem Fall erstmals weniger als zwei Drittel der Mandate auf sich vereinigen würde. Die Koalitionsverhandlungen dürften aber langwierig werden. Die ÖVP verstand schon den zweiten Platz 2006 als peinliches Missverständnis der Wähler. Dass sie sich jetzt gleich als Juniorpartner in die Arme der SPÖ wirft, ist nicht zu erwarten. Eine Allianz mit den Rechten dürfte zumindest sondiert werden.“

    „New York Times“:
    „Die ausländerfeindlichen rechtsextremen Parteien haben von der großen Unzufriedenheit der Bürger profitiert und beinahe ein Drittel der Stimmen bei den Parlamentswahlen erreicht. Die beiden Parteien der Mitte erlitten bedeutende Verluste, obwohl sie die Mehrheit erreichen konnten und damit ihre brüchige und unbeliebte Koalition wiedererrichten könnten. (…) Die Wahl war kein Referendum über Migration, sagte OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. Es war in erster Linie die Enttäuschung über die funktionsunfähige Regierung, die zu diesem Resultat führte.“

    „Corriere della Sera“ (Mailand):
    „Triumph der extremen Rechten in Österreich. Die regierende Koalition fällt erstmals unter 60 Prozent, während FPÖ und BZÖ von Haider zusammen auf 30 Prozent kommen. Ein Sieg nach Zahlen der SPÖ (Sozialdemokraten), aber ein politischer und symbolischer Sieg der extremen Rechten bei den heutigen vorgezogenen Parlamentswahlen in Österreich. (…) Wenn sich die Daten bestätigen, handelt es sich um das schlechteste Resultat seit Ende des Zweiten Weltkriegs für die beiden Großparteien (SPÖ und ÖVP, Anm.). Eine Stimmenlawine hingegen für die extreme Rechte: Die FPÖ, deren Anführer Heinz-Christian Strache sofort den Anspruch auf den Kanzler in der neuen Regierung erhoben hat, erreicht 17,9 Prozent.“

    „stern“ (Hamburg):
    „Österreich erlebt einen Rechtsruck. Die rechten Parteien FPÖ und BZÖ haben bei den Parlamentswahlen am Sonntag knapp 30 Prozent der Stimmen errungen. Besonders die BZÖ des Rechtspopulisten Jörg Haider legte deutlich zu. Sozialdemokraten und Konservative verloren Stimmen. Die Regierungsbildung wird schwierig. Haider tönte, er werde nur als Kanzler nach Wien gehen.“

    „Yedioth Aharonoth“ (Jerusalem):
    „Nach den massiven Zugewinnen für die Parteien der extremen Rechten stellt sich die Frage, wie die Welt reagieren wird. Der Blick der gesamten Welt richtete sich am Sonntag auf Österreich, als klar wurde, dass die großen Gewinner jene Parteien waren, die als rechtsextrem angesehen werden. (…) Während die westliche Welt diese beiden Parteien als rechtsextrem einstufen könnte, sehen die Österreicher selbst sie nicht unbedingt als radikal an.“

    „The Times“ (London):
    „Die extreme Rechte hat in Österreich ein großes Comeback gefeiert und ging aus den Wahlen als zweitgrößter Block hervor. (…) Die österreichischen Wähler dürften beide Parteien (die ÖVP und die SPÖ) für ihre Unfähigkeit bestraft haben, zusammen zu regieren. Experten meinen, der Aufstieg der extremen Rechten spiegle die Unzufriedenheit der Wähler mit dem Versagen der Mitteparteien, eine funktionierende Regierung zu bilden, wider. Doch ihr Erfolg beruht auch auf den zunehmenden Ängsten (der Bürger) vor Einwanderung und (dem Verlust) von Einfluss in der Europäischen Union.“

    „El Pais“ (Madrid):
    „Die extreme Rechte legt los bei den österreichischen Nationalratswahlen. Die Ultranationalisten von Strache und die Extremisten von Haider sind trotz des Sieges der Sozialdemokraten die Schattensieger. Die österreichische extreme Rechte ist in Feierstimmung nach der Strafwahl bei den heute in dem Land abgehaltenen Nationalratswahlen. Trotz des Sieges der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) haben die zwei Formationen der populistischen Rechten, die Freiheitliche Partei (FPÖ) von Heinz-Christian Strache und das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) von Jörg Haider, als einzige ihre Unterstützung ausgebaut im Angesicht des Falls der Sozialisten und der Konservativen. (…) Letztlich haben die Wähler die Regierung für die politische Krise abgestraft.“

    „Süddeutsche Zeitung“ (München):
    „Desaster des alten Regimes. Seit 1945 haben SPÖ und ÖVP nicht mehr so schlecht bei Parlamentswahlen in Österreich abgeschnitten. Der Parteienegoismus hat seine Antwort durch die Bürger bekommen. Österreich erlebt einen dramatischen Rechtsruck. Es ist noch schlimmer gekommen, als sich dies die zugleich zornigen und verzagten Österreicher ausgemalt hatten. (…) Dass es dabei die Volkspartei (ÖVP) noch stärker getroffen hat, ist nur gerecht (…). Die ÖVP hat mit den alten Apparatschiks weitergemacht. Deren Ende ist nahe. Der amtierende Vizekanzler Wilhelm Molterer, der sich mit viel Witz und Taktik gegen den Willen seiner ÖVP als Kanzlerkandidat durchgesetzt hatte, wird abtreten müssen. Mit ihm aber wird sich die ÖVP auch eines düsteren Geistes entledigen können – des früheren Kanzlers Wolfgang Schüssel, der als Fraktionschef die zersetzende Politik der letzten Jahre wesentlich mitverantwortet hat.“

    „The Guardian“ (London):
    „Österreich wurde gestern von einem politischen Erdbeben erschüttert, als die neo-faschistische Rechte erstmals gemeinsam als stärkste politische Kraft des Landes aus einer Parlamentswahl hervorgingen. (…) Die beiden großen Parteien, die Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg regiert hatten, stürzten auf historische Tiefststände ab. (…) Die extreme Rechte profitierte von der Enttäuschung der Bürger mit den beiden großen Parteien, die im Jahr 2006 Monate gebraucht hatten, um eine ‚Große Koalition‘ zu bilden und dann 18 Monate lang durch interne Streitigkeiten gelähmt waren. Die gleiche Situation könnte sich jetzt wiederholen, wenn auch unter anderen Parteiführern.“

    „Neue Zürcher Zeitung“ (Zürich):
    „Die Quittung der Verulkten (…) Die Wählerinnen und Wähler sind berechenbarer als die Politiker. Sie haben den beiden großen Parteien SPÖ und ÖVP jene Quittung verpasst, die diese mehr als verdient haben. Es ist die Quittung für anderthalb Jahre großer Koalition, für anderthalb Jahre kleinlichen Feilschens um kurzfristige Vorteile, für anderthalb Jahre eifersüchtigen Gezänks unter Rivalen (…). Dass die beiden Großparteien im Wahlkampf (…) das Wahlvolk aber auch noch nach Strich und Faden verulken und veräppeln würden, indem sie sich in immer groteskeren Wahlversprechen überboten, konnte nur noch mit Fassungslosigkeit mitverfolgt werden. Selbst die dümmsten Wählenden sind nicht so dumm, dass sie nicht genau wussten, wie sie sich angesichts solcher grenzenloser Anbiederung zu verhalten haben: Sie geben die Stimme jenen, die den Populismus als Programm pflegen. (…) Die eigentlichen Gewinner heißen FPÖ und BZÖ oder besser: Heinz-Christian Strache und – das Irrlicht ist wieder da – Jörg Haider. (…) Man kann erahnen, wie schwierig es sein wird, aus diesem Schlamassel wieder eine handlungsfähige Regierung zu bilden.“

    „Le Monde“ (Paris):
    „Starke Zugewinne für die extreme Rechte in Österreich. Nach ersten Hochrechnungen haben die beiden Parteien der extremen Rechten ein historisches Ergebnis bei den österreichischen Parlamentswahlen erzielt. Die Sozialdemokraten lagen trotz Verlusten vorne, auf Kosten der Konservativen.“

    „POP TV“ (Ljubljana/Laibach):
    „‚Die Zugewinne der extremen Rechten sind alarmierend und schockierend‘ (Zitat des Kärntner Slowenen und LIF-Kandidaten Rudi Vouk im Titel, Anm.) Den Rechtsextremisten ist ein großer Durchbruch gelungen, die gemeinsam 30 Prozent der Stimmen erreicht haben. (…) Bei den Wahlen 1999 war Jörg Haider der reale Sieger. Damals hat ihn Volkspartei-Chef Wolfgang Schüssel als Koalitionspartner in die Regierung genommen. Wegen seiner kontroversiellen Standpunkte verhängte die EU Sanktionen über Österreich, Haider zog sich in die Lokalpolitik zurück und setzte seine Karriere als Landeshauptmann Kärntens fort. Wird er jetzt in großem Stil auf die Bühne der Bundespolitik zurückkehren?“

    „El Mundo“ (Madrid):
    „Österreich gibt den Sozialdemokraten die Macht, und der extremen Rechten mehr Unterstützung. Die beiden Parteien der extremen Rechten waren dank einer Denkzettelwahl für die beiden großen Parteien die einzigen Kräfte, die zulegen konnten.“

    „Spiegel Online“ (Hamburg):
    „Triumph für die Rechtspopulisten in Österreich: Die rechte FPÖ und Jörg Haiders BZÖ konnten ihren Stimmenanteil fast verdoppeln. Die Regierungsparteien müssen schwere Verluste hinnehmen. Die sozialdemokratische SPÖ bleibt laut Hochrechnungen zwar stärkste Partei – aber mit nur noch 29,2 Prozent der Stimmen.“

    „Frankfurter Rundschau“:
    „Ein Volk geht nach rechts. So viele Stimmen wie gestern in Österreich hat in Europa seit 1945 keine rechtsradikale Gruppierung mehr bekommen. (…) Waren es die zänkischen, kompromissunfähigen Sozial- und Christdemokraten, die die Rechten so stark gemacht haben? Das ist bestenfalls ein Teil der Wahrheit. Es waren schließlich die Rechten selbst, die die kläglich gescheiterte große Koalition überhaupt erst gestiftet haben.“

    „La Repubblica“ (Rom):
    „Die Sozialdemokraten führen, aber die extreme Rechte konnte zulegen. Nach vielen Jahren ist der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider, der seine Stimmenanzahl verdreifachen konnte, wiederauferstanden.“

    „Neue Zürcher Zeitung“:
    „Die SPÖ reagiert unbeeindruckt auf Schlappe und rechten Wahltriumph. Rechtsparteien weiterhin zerstritten. Österreichs Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben am Sonntag historisch schlechte Wahlresultate erzielt. Die SPÖ bleibt aber stärkste Kraft im Land und will weiterhin den Regierungschef stellen – wohl in einer neuen Großen Koalition mit der ÖVP.“

    „Focus Online“ (München):
    „30 Prozent für rechte Parteien. Die Rechtspopulisten können bei der Parlamentswahl in Österreich jubeln: FPÖ und BZÖ verdoppelten ihren Stimmenanteil nach ersten Hochrechnungen fast. Stärkste Kraft ist die SPÖ.“

    „Berliner Zeitung“:
    „Die bittere Schlussfolgerung ist: Nicht die Schwäche der Demokraten ist das Problem, sondern die Stärke der Rechten. Deren Wähler wissen, was sie wollen: Österreichs Reichtum gerechter verteilen – und niemanden von außen daran teilhaben lassen. Man sehnt sich nach den Siebziger-, nicht nach den Dreißigerjahren. Man will wieder die „Insel der Seligen“: einen Nationalstaat mit viel sozialer Kontrolle und „Wärme“ und gern auch mit vielen „Fremden“, sofern diese nach drei Wochen wieder abreisen. Eine rote Ampel gegen Abzweigungen nach rechts außen, wie sie überall sonst auf dem Kontinent vom Strom der Geschichte gespeist wird, gibt es in Österreich nicht.“

    „Die Welt“ (Berlin):
    „In Österreich hat das rechte Lager mit deutlichen Stimmengewinnen seine Rückkehr gefeiert. Die beiden rechtspopulistischen Parteien FPÖ und Jörg Haiders BZÖ kamen gemeinsam auf fast 30 Prozent der Stimmen und wären vereint die stärkste Partei. Die Sozialdemokraten gewannen die Wahl trotz Verlusten. (…) Trotz der Verluste für SPÖ und ÖVP gilt eine Neuauflage der großen Koalition unter SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann als wahrscheinlich. (…) Sollte sich die ÖVP verweigern, könnte eine SPÖ-Minderheitsregierung mit Duldung von FPÖ, BZÖ und Grünen die Folge sein.“

    „Bild-Zeitung“ (Berlin):
    „Rechte jubeln in Österreich. FPÖ und BZÖ können Stimmenanteil fast verdoppeln, SPÖ bleibt stärkste Partei. (…) Die Folgen für Österreich sind noch unklar. Im Wahlkampf schlossen die etablierten Parteien immer eine Zusammenarbeit mit den Rechten aus. Dennoch stand die Sorge vor einer Wiederholung der alpenländischen Geschichte im Raum: Im Jahr 2000 hatte die konservative ÖVP mit der FPÖ als zweitstärkste Kraft eine umstrittene Regierungskoalition unter ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gebildet. Dies hatte nachhaltige Konsequenzen für das südliche Nachbarland Deutschlands: EU-Sanktionen und außenpolitische Isolierung.“

    „Tagesspiegel“ (Berlin):
    „Bei den Parlamentswahlen in Österreich wurden die Sozialdemokraten die stärkste Kraft. Ungetrübt ist dieser Sieg nicht: Die rechten Parteien FPÖ und BZÖ konnten die Anzahl ihrer Stimmen zusammen fast verdoppeln.“

    „Tages-Anzeiger“ (Zürich):
    „Rechtspopulisten feiern Wahltriumph. Bei den Wahlen in Österreich haben die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP massive Verluste hinnehmen müssen. Die SPÖ bleibt gemäß ersten Hochrechnungen die stärkste Partei.“

    „SME“ (Bratislava/Preßburg):
    „Haider und die Populisten triumphierten bei der Wahl. Die bisherigen Regierungspartien, die Sozialdemokraten und die Volkspartei, haben bei den vorgezogenen Parlamentswahlen schwere Verluste erlitten. Die Abstimmung zeigte laut ORF-Hochrechnungen einen Triumph der rechten Parteien – der FPÖ und des BZÖ, die 30 Prozent der Stimmen erreichten.“

    „Vecernji list“ (Zagreb):
    „Die Sozialdemokraten haben am meisten Stimmen erhalten, aber die extreme Rechte hat gesiegt. Der wahre Sieger ist die extreme Rechte, da die FPÖ und das BZÖ gemeinsam rund 30 Prozent der Stimmen erreicht haben. Die SPÖ errang 29 Prozent der Stimmen.“

    „B-92“ (Belgrad):
    „Die SPÖ ist der Sieger der österreichischen Parlamentswahl, die Rechte verbuchte einen großen Erfolg. Den größten Erfolg notierte die extrem rechte FPÖ von Heinz-Christian Strache mit 17,9 Prozent der Stimmen, 6,8 Prozent mehr als im Jahre 2006. Diese Partei widmete im Wahlkampf eine besondere Aufmerksamkeit der serbischen Gemeinschaft in Österreich, die von anderen Parteien bis vor kurzem vernachlässigt wurde.“

  13. #2 Eurabier

    Hätte die SPÖ 1683 regiert, dann hätte man die Belagerung der Türken vermieden, die Stadttore geöffnet und zum “interkulturellen Dialog” eingeladen.

    Der “Steffl” wäre heute eine Moschee, die Alpen der Hindukusch, Porsche und Mozart hätte es nie gegeben und Sissy hätte eine Burka getragen!

    Stelle mir grade die Sissiverfilmungen auf mohammedanisch vor…
    Schade um Romy.

  14. Solange die “Volksparteien” noch so viele Stimmen kriegen, dass sie miteinander koalieren können, und seien es Koalitionen aus 3 Parteien, werden sie niemals merken, dass sie vielleicht was falsch gemacht haben und es wird sich nichts ändern. Aus diesem Grunde bin ich (obwohl kein Österreicher) sicher, dass es eine SPÖ/ÖVP-Koalition geben wird. Die FPÖ wir als Schmuddelkind gemieden (schon alleine deshalb weil es sonst Druck aus der EU gibt).

    Nur gesetzt den Fall, dass die FPÖ oder eine vergleichbare Partei in Deutschland die absolute Mehrheit bekommt (das kann ich mir in Österreich gut vorstellen, in Deutschland aber beim besten Willen nicht), dann, erst dann, werden die etablierten Parteien zum Nachdenken gezwungen. Ich habe aber dennoch starke Zweifel, dass sie dann die richtigen Schlüsse ziehen, wie der Artikel so schön zeigt.

  15. Hier ein anderer aktueller Artikel in der „Presse“. Überschrift:
    Häupl: Kein Integrationsproblem in Wien

    Na alter Wien-Häuptling, wenn du das sagst, ist ja alles in Butter! Null Problemo in Vienna!

    Oder doch nicht?

    Hier ein paar Auszüge von dem, was er so alles vor hat:

    Integration verstärken. Ab Herbst kommt die „Integrations- und Niederlassungsbegleitung“. Migranten werden intensiver als bisher mit der Wiener Lebensart und den Wiener Institutionen vertraut gemacht – um multikulturelle Konflikte abzubauen.

    Gemeindebau-Offensive. Die Finanzmittel für die Gebietsbetreuungen, die Konflikte im Gemeindebau regeln, wurden vor einiger Zeit fast verdoppelt; es gibt ein Drittel mehr Personal. Dazu gibt es 20 interkulturelle Mediatoren, die Konflikte zwischen Alt- und Neo-Österreichern im Gemeindebau lösen sollen. Und: Neumieter werden in (bereits) 50 Gemeindebauten beim Einzug ganz gezielt mit Nachbarn und Hausordnung vertraut gemacht, um Konflikte durch Unwissenheit zu vermeiden.

    Sprache: Durch die vorgezogene Schuleinschreibung sollen Kinder, die kaum Deutsch können, rechtzeitig erfasst werden, um sie im Kindergarten (sprachlich und verhaltensmäßig) sattelfest zu machen.

    Die FP-Wähler seien Frustwähler, die […] Angst um ihre Sicherheit haben, weil es in Wien zu wenig Polizisten gibt.

    Klingt das wirklich nach „kein Integrationsproblem“???

    Und: wer darf das alles bezahlen???

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/418862/index.do?_vl_backlink=/home/politik/neuwahlen/index.do

  16. Man wundert sich immer wieder über die erbitterte Verbissenheit mit der sich die durch „68“ Geschädigten gegen das eigene Volk und für den Islam einsetzen.

  17. Politiker brüsten sich gerne damit, „nah bei den Menschen“ zu sein und demonstrieren gerne öffentlichkeitswirksam Volksnähe.

    Wenn die Wahlergebnisse allerdings nicht genehm sind, fangen dieselben Politiker an, das Volk anzupöbeln, dann wird aus Volksnähe plötzlich Volksbeschimpfung. Erwachsene Männer mutieren zu bockigen Kindern und beleidigten Leberwürsten. Das macht sie zwar noch nicht zu „Undemokraten“, es zeigt aber einen sehr geringen Grad geistiger Reife. Da gehts auf so manch einem Kinderspielplatz erwachsener zu.

  18. Poltiker für niedrige Wahlbeteiligung strafen
    Selbst bei der spannendsten Wahl seit langem lag ,wie jetzt in Bayern, die Beteiligung nur bei beschämenden ca. 50%.Wie bei allen Wahlen in Deutschland in den letzten Jahren ist die Wählerabstinenz ein Alarmsignal für die zunehmende Distanz zwischen Volk und Parteien. Hierbei isses ganz klar die Pflicht der Politiker ,diese Distanz zu beheben, getreu dem Strauß-Motto:Dem Volk aufs Maul schauen. Als Motivation für eine Politik im Sinne und zum Nutzen des Volkes könnte eine Strafe dienen, die die Parteikandidaten wohl besonders schmerzt, die Sitze in den Parlamenten, und damit deren Pfründe, der Wahlbeteiligung anpassen. Also etwa die jetzige Zahl an Sitzen wird nur dann an die Parteien verteilt sagen wir bei etwa 70% Wahlbeteiligung und dann geht’s runter im Gleichschritt mit der Wahlbeteiligung.

  19. Last sie doch – das ist doch nur ein ins eigene bein schiesen und nicht mehr.
    Man stelle sich vor: die nächste große Koalition, diesmal nur mit einem Überhangmandat, in österreich. Wieder keine richtige politische Linie, wieder nur wischi-waschi beim versuch ja allen alles recht zu machen und ja niemanden ans bein zu pinkeln, so berechtigt das auch wäre – und wieder mehr wähler bei der FPÖ und BZÖ, sofern diese ruhig bleiben und sich aus der Opposition mit vernünftigen Konzepten an die Wähler wenden.

    Die SPÖ macht doch eh nur den nächsten Unsinn und regiert am wählerwillen vorbei, ist belehrend und geht nicht auf die Probleme der Wähler ein.

  20. #12 Liegeamstrand

    “Berliner Zeitung”:
    “Die bittere Schlussfolgerung ist: Nicht die Schwäche der Demokraten ist das Problem, sondern die Stärke der Rechten. Deren Wähler wissen, was sie wollen: Österreichs Reichtum gerechter verteilen – und niemanden von außen daran teilhaben lassen. Man sehnt sich nach den Siebziger-, nicht nach den Dreißigerjahren. Man will wieder die “Insel der Seligen”: einen Nationalstaat mit viel sozialer Kontrolle und “Wärme”.

    Vielen Dank für die tolle Zusammenstellung. Erstens: sind die Rechten keine Demokraten? Und zweitens: was ist an diesen Wünschen nach Wärme verwerflich?

  21. #22 KDL (01. Okt 2008 09:49)

    Guckst Du Cohn-Bendit:

    http://www.schweizer-demokraten.ch/html/schlussfolgerung.html

    „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt. (…) Sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüssen.“

  22. @#5 Azazilius: Hitler ist demokratisch an die Macht gekommen. Das ist ja das Gefährliche an der Demokratie. Auch Schramma ist demokratisch an die Macht gekommen.

  23. Interessant wäre es zu sehen, wie die Politikerkaste versucht, zum Beispiel 60% der Bevölkerung zu marginalisieren.

    Eine geistige Öffnung der Wahlschafe darf es unter keinen Umständen geben.

    Der internationale Druck auf Österreich vor wenigen Jahren und die Vorkommnisse um Köln lassen erahnen, dass einer solchen potentiellen Öffnung im Zweifelsfall auch mit offener Repression begegnet werden wird.

    Bislang spuren die Schafe in Deutschland auch so noch…..

  24. Allmählich fühle ich mich an einen Satz von 1848 erinnert:

    „Ein Gespenst geht um in Europa! … Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet …“

  25. Das Volk ist nicht dumm, das müssen die Politiker aus repräsentativen Demokratien noch lernen. Lernen würden sie es dann, wenn es Sachabstimmungen gäbe.

    Denn das Volk hat immer recht. Wer in einer direkten Demokratie etwas anderes laut sagt, wird nicht mehr gewählt.

    Die traditionellen Parteien haben verloren, weil sie sich nicht an die heissen Kartoffeln wagen. Mir wär’s auch lieber, die Mitte und die Liberalen würden Klartext reden, aber sie tun es nun mal nicht.

  26. @ KDL

    Unsere Linken stört “ Nestwärme “ die gesunde Familie, da in Dieser sich eine „andersartige“ ergo eigene Meinung bilden könnte und man nicht von Beginn an indoktriniert werden kann. siehe Krippenpflicht, etc…
    Ich wäre für eine Schildpflicht für Idioten ! *lach*

  27. Schoensessel

    Das Problem bei Hitler waren die Ausnahmegesetze. Die habe die Begrenzung der Macht aufgehoben. Ohne die hätte die Schweinerei kaum solche Ausmasse angenommen.

    (Da ist der Ausnahmepunkt der Demokratie, und das weiss man heute zum Glück und kann einen Reset machen.)

  28. @ #29 FreeSpeech: Das mit dem Ermächtigungsgesetz ist mir schon klar. Trotz allem wurde er erst mal ganz demokratisch Kanzler. Und wie schnell Macht missbraucht werden kann, haben wir in Köln gerade erst gesehen. Dafür benötigt man heute kein Ermächtigungsgesetz mehr.

  29. @ #12 Liegeamstrand

    “Berliner Zeitung”:
    Eine rote Ampel gegen Abzweigungen nach rechts außen, wie sie überall sonst auf dem Kontinent vom Strom der Geschichte gespeist wird, gibt es in Österreich nicht.”

    Da hat sich der Alleswisser doch selber entlarvt: Die Roten, die Linken fühlen sich als heilige George im Kampf gegen den braunen, rechten Drachen, hu hu. Dass sie selber schon längst giftigen Atem aushauchen und außer dem Kampf gegen die andern nichts mehr zu bieten haben, wissen sie sehr gut, deswegen wird mit jedem Entlarven ihrer eigenen Nutzlosigkeit das Schwert gegen den Drachen immer theatralischer geführt.

  30. Was Österreich betrifft, wie ich schon sagte, es ist nichts passiert, was soll der Terz? Letzlich werden sich die beiden größten „demokratischen“ Parteien wieder zusammen tun und alles bleibt beim alten. Ist irgendwie wie DDR, da konnte man zwar auch andere Parteien wählen, aber am Ende hat immer die SED klar gewonnen. Na sowas. Hier ist’s dann halt nicht ein Einparteien-System sondern ein Zwei-Parteiensystem, wobei zwischen den beiden nicht (mehr?) so viel Unterschied ist und die bilden dann halt wieder eine Koalition, wenn es zur Regierung mit einem kleineren Partner nicht reicht.

    Und @FreeSpeech: Hitler (warum lese ich den namen eigentlich jeden Tag irgendwo? – der Mann ist lange tod und Stalin war viel schlimmer) war ein unbedeutender Niemand. Irgendwas muss er ja „richtig“ gemacht haben, um überhaupt erst Macht zu bekommen. Von daher würde ich behaupten sein Aufstieg war schon irgendwie demokratisch. Und „Volkdummheit“ hin oder her, solange die geballten gleichgeschalteten Meiden Tag für Tag das selbe vorbeten, läuft das durchaus auf’s selbe hinaus wie Dummheit, wenn ich mit Beispielsweise die hohen Quoten für die Grünen ansehe. Offensichtlich haben wir einfach noch nicht genug Windmühlen und CO2-Gesetze und Sprit- sowie Strompreise sind wohl auch noch zu niedrig.

  31. Na jedenfalls sind die Osterreicher auf dem richtigen Wege. Auch wenn die beiden „Volksparteien“ SPÖ und ÖVP wieder eine Regierung bilden sollten, haben viele Ösis Selbstbewußtsein bewiesen und FPÖ oder BZÖ gewählt. Sollen die SPÖ-Clowns doch hysterisch kreischen und rumzicken.

    Leider kann man von Deutschland nicht sagen, das es auf dem richtigen Weg ist. Weit und breit ist weder auf Bundes- noch auf Landesebene eine wirklich freiheitliche und konservative, frische Partei zu sehen, die Chancen hätte, ein zweistelliges Wahlergebnis zu erringen. Die abgenutzten Altparteien und die Linke dominieren die Politikszene.

    Der deutsche Wähler hat eben keinen Mumm. Der wählt genau so, wie der typische Konsument einkauft: In den Korb kommt nur das, was man kennt. Was Neues wird nicht ausprobiert, auch wenn einem das Alte eigentlich nicht mehr so recht schmeckt. Die Deutschen haben auf dem Weg zur Freiheit noch einen langen Weg vor sich.

  32. Die Frage ist doch: wie kann man in Deutschland auf ähnliche Zahlen wie FPÖ/BZÖ kommen?
    Man kann ja sehr schön studieren, wie eine schäumende Systempresse alle politischen Inhalte der Wahlgewinner komplett ignoriert und Fakten verdreht um kurzerhand den Stempel „Rechtsradikale“, „Neo-Faschisten“ aufbügeln zu können.
    Man kann so gut wie sicher schon erwarten, daß bei einer Koalition mit BZÖ/FPÖ wieder Sanktionen aus Berlin und der EU zu erwarten sind.
    (Analog der „Tausend-Mark-Sperre“ von 1933)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tausend-Mark-Sperre

    Stark abweichlerische Meinungen werden in unserer Pseudo-Demokratie quasi sanktioniert:
    1. Stempel als Nazi/Faschist verpassen
    2. Danach: „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“, massive Anzeigekampagnen „gegen Rechts“ usw.
    3. 2. ist dann die Begründung, um massiv gegen die Abweichler vorzugehen, auch mit Gewalt. Ob 1. dabei auch tatsächlich zutrifft ist vollkommen gleichgültig.
    4. Voila-der Meinungseinheitsbrei mit EU-Diktatur und korrupten Parteien kann ungestört weiterwurschteln.

    Dieses undemokratische, diktatorische und korrupte Konglomerat aus Politik und Medien muss irgendwie überwunden werden.
    Man kann das nicht oft genug wiederholen: wenn die Bevölkerung z.B. gegen den Neubau von Moscheen ist, dann ist es ihr verdammtes demokratisches Recht, diese Ansicht auch politisch vertreten zu wissen. Ohne ausgegernzt oder mit Gealt bedroht zu werden.
    Ein Staat, der missliebige Meinungen unterdrückt und ausgrenzt, ist eine Pseudo-Demokratie, die durch etwas Fortschrittlicheres ersetzt werden muss.

  33. Pikantes Detail am Rande: Der besagte Wiener Bürgermeister war selbst schlagender Burschenschafter und war auch eine zeitlang mit seinen verhassten „Neofaschisten“ zusammen und verdankt auch den „bösen Nazis“ seinen Aufstieg…

  34. Kurz danach kam ein aufgekratzter Michael Häupl ins Zelt: Er trat auf die Bühne, ergriff das Mikrofon und schimpfte drauflos – auf die „rechtspopulistischen Parteien“ des Landes. „Diese Koffer“, sagte der Wiener Bürgermeister wortwörtlich, „diese Scheiße“, fügte er noch deftiger hinzu.

    Dieser typische Häupl Auftritt ist seinem Milieu, welchem er entstammt und dem er sich zugehörig fühlt, zuzuschreiben . Häupl, bei dem es kaum möglich sein dürfte, ihn zu irgendeiner Tageszeit nicht mit einem gewissen Promillesatz im Blut anzutreffen, neigt oft dazu, Probleme auf recht einfache, um nicht zu sagen auf „seine“ Art zu lösen. Ein typischer Vertreter der in Österreich sog. Penthouse-Sozialisten, – Wasser predigen und Wein saufen, im Fall Häupl nicht gerade wenig davon, besonders in gespritzter Form, wie man gelegentlich hört.

  35. @25 Eurabier

    Der verlinkte Artikel ist eine nüchterne und völlig realistische Analyse ohne Schönfärberei! Sie sei jedem zum Lesen anempfohlen!

  36. Der Wiener SPÖ-Bürgermeister Häupl hat ein allseits bekanntes, äußerst massives und bedenkliches Alkoholproblem. Insider berichten, dass es immer schwieriger wird, ihn wenigstens ein paar Stunden am Tage nüchtern zu halten. Seine Nachfolgerin wird die derzeitige Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) werden. Ein Austausch ist demnächst geplant, spießt sich aber noch am Sesselkleben des Alkoholikers.

  37. Warum gehen die feigen Schweine nicht auf die Straße, die im Internet so zahlreich vertreten sind. Wenn ihr immer nur im Untergrund anonym herummeckert wird sich nie etwas ändern. Zeigt Flagge in der Öffentlichkeit!

  38. #40 david ben gurion (01. Okt 2008 10:51)
    Wieviel Spritzer Mineral sind denn dann da drin? Bei einem Doppler machen ein paar Tropfen auch nicht viel aus…

    Bei der letzten Gemeinderatswahl 2005 hatte die SPÖ in Wien noch 49% der Stimmen gekriegt. Jetzt bei der Nationaratswahl waren es nur noch 35%. In zwei Jahren könnte die unter 30% rutschen und vielleicht können ihr dann nicht mal die Grünen helfen, eine Mehrheit aufzubauen und den Bürgermeister zu stellen.

    Es ist die Angst, wieso Häupl so aufjault!
    Immerhin könnte Häupl dann mit seiner türkischen Lenebdsgefährtin in ihr Heimatland ziehen und eine WG mit Fatima Roth aufmachen.

  39. Es tut sich was : Gibt seit gestern auf Youtube ein neues Patcondell – Video anlässlich der englischen Shariagerichte , dabei ist auch ein Link, der über den Parteitag(oder so ähnlich) der Tories berichtete.
    Selbst die Tories,gemeinhin nicht gerade als naziverdächtig angesehen , haben verlauten lassen, mit dem britischen Multikultialptraum Schluss machen zu wollen, sollten sie die nächsten Wahlen gewinnen ( woran wohl kein Zeifel besteht).

  40. Gegen diese Dummheit anzukämpfen müsste unser Ziel sein! Wer nicht die Gefahren des Islams kennt, braucht sich vor dem Islam auch nicht zu fürchten.

  41. FPÖ und BZÖ sind keine extremistischen Parteien, besonders das BZÖ halte ist völlig unideologisch, da es rechte Forderungen(z.B. schärferes Asylrecht, Minarettverbot) mit linken Forderungen (z.B. Tobin tax, Förderung des Öko-Landbaus) und klassischen liberalen Positionen (flat tax) verbindet.

    Wer daher wie Häupl FPÖ und BZÖ „bewußt“ mit den Nazis vergleicht, gehört eigentlich wegen Verharmlosung der NS-Verbrechen ins Gefängnis.

  42. Ich glaube, die verbliebene Koalition der Gerechten wird zur Strafe in ihrer letzten Legislaturperiode das Wahlvolk austauschen.
    Wir werden sehen.
    😉

  43. Die Politiker von Amerika bis Europa scheinen sich in letzter Zeit häufiger zu versprechen:

    Diese Koffer“, sagte der Wiener Bürgermeister wortwörtlich,

    Kuffar hätte es doch bestimmt heißen sollen!

  44. #43 HerrUnwichtig (01. Okt 2008 11:06)

    Dummschwätzer!

    Feige ist das Stichwort auf das ich warte!

    Sind jetzt drei Tage:

    #18 HerrUnwichtig (30. Sep 2008 14:05)

    Oder Herr Trollinger mit dem Tarnkäppchen?

    Ich warte seit zwei Tagen auf Belege von Ihnen?

    Hier mal mein Post von gestern, unbeantwortet!

    War klar.

    #31 Wolfrabe (29. Sep 2008 12:55)

    #30 HerrUnwichtig (29. Sep 2008 12:35)

    Wissen Sie, was mich an Leuten wie Ihnen am meisten stört?

    Sie tauchen hier im Forum auf, labern die ganze Zeit unbelegtes Zeug von Pro Köln, wenn man Ihren Text liest, sehe ich nur Pro Köln und NPD.

    In meinen Augen sind Sie einfach nur ein Troll, der unter einem Tarnmäntelchen Pro Köln diskreditieren will.

    Ich fragte Sie gestern schon nach Belegen, und wie nicht anders zu erwarten, keine Antwort.

    Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Rouhs oder so, das ist bekannt und hier schon reichlich diskutiert.

    Was Sie hier für einen Mist verbreiten, sind ziemlich harte Vorwürfe, also belegen sie diese, oder gehen wieder zu Inymedia, oder woher immer sie auch gekommen sind.

    Gerade habe ich das nochmal gelesen, und mir sind da noch ein paar Nettigkeiten aufgefallen, unter anderem so nebenbei mal Herrn Beisicht mit Adolf verglichen, die DVU auch nochmal mit mit ins Textbild gebracht.

    Hier mal ein Zitat von Ihnen dazu(Nr.30):

    Das ist auch der einzigste Grund warum Pro Köln im übrigen im Verfassungsschutzbericht auftaucht, weil sie Kontakte zu nachweislich rechtsextremistischen Parteien haben.

    Hier die von Ihnen Beklagte dazu:

    Das Innenministerium stützte seine Wertungen schwerpunktmäßig auf das folgende Zitat von der pro-Köln-Internetseite: „Schluß mit der Islamisierung Deutschlands! Keine Großmoscheen nach Köln! Keine Zusammenarbeit mit Vorfeld- und Tarnorganisationen des türkischen Staates mitten in Deutschland! Wer als Moslem hierzulande leben will, der soll sich erst einmal darüber klar werden, welchem Land seine Loyalität gilt. Eine fünfte Kolonne Ankaras, die zum Beispiel in der Frage des EU-Beitrittes der Türkei politischen Druck ausüben könnte, brauchen wir hier nicht! Weder in Köln noch anderswo in Deutschland!

    Wissen Sie,ich beobachte die Pro`s auch sehr genau, aber beim Lügen habe ich die Pro`s noch nie erwischt.

    Also wie sieht`s jetzt aus Herr Trollinger, kommt da jetzt noch was?

    Und jetzt werden Sie auch noch beleidigend.

  45. „Kuffar hätte es doch bestimmt heißen sollen“

    (in Korrektur des Beitrags 48)

    gehörte nicht zum Zitat, sondern war meine Anmerkung.

  46. Also wenn die „große“ Parteien das Problem ihrer Politik nicht erkennen wollen, vielleicht werden sie bei den nächsten Wahlen die Möglichkeit dazu haben, wo die schwarzen und roten insgesamt unter 40% sein werden.

  47. # 47 sniperkater:
    Sie sind doch schon dabei, das Volk auszutauschen, nämlich durch Masseneinwanderung, das geht nur nicht innerhalb einer Legislaturperiode, sondern dauert wesentlich länger. Dabei besteht natürlich die Gefahr, daß das Volk aufwacht und merkt, was gespielt wird, bevor dieses Werk vollendet ist. Und da das Volk langsam aufwacht, werden sie immer nervöser und aggressiver.

  48. Bernhard Vogel, der alte – und eigentlich ganz vernünftige- Mann der CDU hat gestern abend bei Maischberger die FPÖ und BZÖ als rechtsRADIKALE Parteien bezeichnet.

  49. Der Bericht zeigt in deutlicher Weise, was ich auch erleb, wenn ein Gespräch mit Linken erfolgt:

    Ruckzuck fehlen die Argumente und die Nazikeule versucht, jegliche fehlenden Inhalte zu ersetzen. Aber wie in Österreich: Immer mehr Leute erkennen den Islamrealismus statt Islamschönlügnerei.

  50. Was soll man von roten Sozialdemagogen auch anderes erwarten als niederes Gosseniveau? Überall das Gleiche mit den sozialistischen Proleten. Auch ein Anzug und die Krawatte machen aus einem Asozialen noch keinen anständigen Menschen.

  51. Ach, der gute Häupl hat soeben eine Stimme für die nächsten Wahlen in Wien verloren. Nämlich meine.

    Sogar ohne diese „Entgleisung“ würde ich den Mann, der Wien ruiniert, nicht mehr wählen.

  52. #18 Aufgewachter (01. Okt 2008 09:38)

    Hier ein anderer aktueller Artikel in der “Presse”. Überschrift:
    Häupl: Kein Integrationsproblem in Wien

    Na dann soll der Herr Häupl mal in den Rennbahnweg im 22. kommen. Der ist fast komplett ethnisch gesäubert. Die einzigen Inländer und Nichtmohammedaner die ich dort täglich sehe, sind die Leute die zur Ubahn gehen (und nicht in dieser Siedlung wohnen).

    Abends als (nicht-muselige) Frau ohne Begleitung am Rennbahnweg? Ne, lieber nicht, mir wird da schon als Mann manchmal mulmig.

  53. #44 Aufgewachter (01. Okt 2008 11:06)

    Es ist die Angst, wieso Häupl so aufjault!
    Immerhin könnte Häupl dann mit seiner türkischen Lenebdsgefährtin in ihr Heimatland ziehen und eine WG mit Fatima Roth aufmachen.

    Häupl hat eine türkische Lebensgefährtin? Stimmt das wirklich? Beim Googlen wird man nicht fündig.
    Dachte immer Moslems dürften mit Schweinefleisch nicht in Berührung kommen.
    Würde aber so einiges, wenn auch nicht alle erklären. –
    Stell mir gerade bildlich vor, wenn der stark übergewichtige Alkoholiker seine Aishe oder Fatima “beackert“………nein Schluss jetzt, mit wird gleich übel…..

  54. Sollen sie doch eine Koalition der Verlierer bilden. Dann reicht es bei der nächsten Wahl für eine Regierung FPÖ/BZÖ. Die Bürger schauen sich dieses Affentheater nicht mehr länger an.

  55. #55 david ben gurion (01. Okt 2008 12:04)

    Das ist eines von den Problemen.

    Natürlich gibt es überall auch intelligente und weltoffene Oberschichten, auch in der Türkei, und ein Herr Häupl kennt dann genau solche Leute.

    Guck dir doch mal die, von unseren Steuern finanzierte Villa in der Türkei, von der ungelernten Fatimah Roth an, das ist das Bild was die haben wollen, denn sie sind zu feige, sich mal nachts in ein bereichertes Viertel in Europa zu begeben.

  56. #55 david ben gurion (01. Okt 2008 12:04)

    Ach so, ob das stimmt weiß ich nicht.

    Aber das ist eines von vielen Problemen.

  57. Demokratie war so schön, solange der Wähler der herrschenden Kaste einfach nur immer wieder seine Loyalität versichert hat. Da war er mündiger und verantwortungsvoller Bürger, gebildet, vorausschauend und weise.
    Doch wehe nun, er macht von seinem Recht Gebrauch, seine Meinung zu ändern und den Herrschern die Gefolgschaft zu verweigern! Da mutiert er, quasi über Nacht, zum tumben Idioten. Da bedarf er der Belehrung, der Erziehung, ja notfalls der Knute, wenn er nicht hören will.

  58. „Ab morgen beginnt der Kampf gegen Rechtspopulismus und Neofaschismus!“, rief Häupl in den Raum. Und: „Niemals wieder! Niemals wieder!“ Er wiederholte es mehrfach. Das Publikum schrie ebenso aufgekratzt zurück: „Niemals wieder! Niemals wieder!“

    Das einzige was ihnen noch fehlt ist ein Führer, den sie mit ausgestrecktem, rechten Arm „Zuheilen“ können!

  59. Junge Freiheit: Linkspartei schöpft rechtes Wählerpotential ab

    Der Bonner Politikwissenschaftler Frank Decker hält in Deutschland Wahlerfolge von Rechtspopulisten wie in Österreich für unwahrscheinlich.

    Die dortige Situation sei seiner Ansicht nach nicht mit der in Deutschland zu vergleichen. „Die fremdenfeindliche Stimmung bei uns ist weit schwächer ausgeprägt“, sagte Decker dem Kölner Stadt-Anzeiger.

    Außerdem werde ein Großteil des Protestwählerpotentials von der Linkspartei abgeschöpft. Deren Sozialpopulismus ließe sich allerdings ganz gut mit Fremdenfeindlichkeit und Wohlfahrts-Chauvinismus verknüpfen. Der Anteil rechter Protestwähler wäre hierzulande daher mit Sicherheit größer, wenn es die Linkspartei nicht gebe, sagte der Populismusforscher.

    Allerdings fehle der deutschen Rechten auch eine charismatische Führungsfigur. Wenn überhaupt verfüge die Linkspartei mit Oskar Lafontaine über solch eine für Wahlerfolge notwendige Persönlichkeit.

    http://www.junge-freiheit.de/Single-News-Display.154+M54d99127862.0.html

    Dies zeigt letztlich die Uninformiertheit der so genannten Protestwähler, also vieler Linke-Wähler auf. Denn in Fragen der nationalen Interessen sowie bei Integration und in vielen anderen Punkten unterscheiden sich linke von rechten Parteien deutlich.

  60. Der Oberhetzer spricht, der Mob stimmt ein- erinnert frappierend an „1984“.

    Mich regt das alles nicht mehr au- sollen sie nur weitermachen. Denn diese rote SA ist doch schon längst keine Volkspartei mehr.

    SPÖ und ÖVP, die zwei klaren Wahlverlierer, gehn wieder zusammen, bitte, sollen sie!
    Am besten noch mehr mohammedanische Unterschicht ins Land holen!
    Dann wird in Bälde die FPÖ einzige Volkspartei sein!

    Die FPÖ-Wähler als Nazis hinzustellen (denn genau dies ist in Wahrheit die Taktik der Linken) wird nicht mehr verfangen. Das oberlehrerhafte Rassismusgelaber der gutmenschlichen Schlitzpisser interessiert doch keine Sau mehr!

    Man lehne sich zurück und harre entspannt der Dinge, die da kommen!

  61. Der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) wertet die Wahlergebnisse von NPD und DVU bei den Kommunalwahlen als dramatisch. Die NPD hatte landesweit 1,8, die im Landtag vertretene DVU 1,6 Prozent erreicht.

    Jo, total dramatisch. Zusammen 3,4 Prozent – das sind ja schon beinahe alle. Dass der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck da in Panik gerät und nun den Kampf gegen den „Rechtsextremismus“ verstärken will, ist natürlich vollkommen verständlich.

    http://www.junge-freiheit.de/Single-News-Display.154+M59893f4480e.0.html

  62. 69 Meister Eder (01. Okt 2008 12:33)

    Jou, fast die gesamte Bevölkerung.

    Mehr Geld für den Kampf gegen rechts, sofort!

  63. @#69 Meister Eder

    Dramatisch ist, das daran die Sinnlosigkeit der Kampfes gegen Rechts deutlich wird. Es will auchnicht so richtig gelingen den Unwillen in breiten Teilen der Bevölkerung als -Rechtsextremismus hat die bürgerliche Mitte erreicht- zu verkaufen.

    Den Leuten schwant so langsam das vollkommen willkürlich Teile der Bevölkerung zu Rechtsextremen/Nazis erklärt werden um die Gelder am fließen zu halten.

    Den Leuten ist klar geworden das sowohl NPD als auch DVU nur dazu benutzt/am Leben gehalten wurden, um ein großes „Nazi-Schild“ durchs Land zu tragen. Die NPD zu verbieten wäre das beste gewesen was hätte passieren können aber(oh Wunder!) es ist damals nicht geschehen.

  64. Man muss sich dann nicht wundern wenn die Rechten das nächste mal 35% der Stimmen bekommen und das übernächste mal 40% … .

    Wollen etablierten Parteien nicht verstehen, dass die Problematik Islam vs. Judentum seinerzeit nicht mal ansatzweise miteinander vergleichbar sind? Bzw. der Spies nahezu ungedreht ist.
    Verschiedene Linksliberale aus meinem persönlichen Umfeld sind zumindest erschüttert und ratlos nach meiner, mit youtube Links unterstützer Islam Aufklärung.
    Diese werden durchaus auch mal Rechts wählen wenn sie das als sinnvoll erkennen.

  65. Die ZEIT ist böse auf die jungen Österreicher:

    http://www.zeit.de/online/2008/41/wahlen-in-oesterreich

    Die meisten Stimmen bekamen Österreichs Rechtsparteien von jungen Menschen, jeder dritte Unter-30-Jährige hat sie gewählt. Woher kommt diese rechte Gesinnung

    ie Rechtsparteien als Protest- und nicht als Gesinnungsgemeinschaft? Als Begründung für eine Wahlentscheidung kann das nicht genügen. Warum sind immer mehr junge Leute bereit, mit ihrem Protest eine intolerante Politik in Kauf zu nehmen? Das österreichische Meinungsforschungsinstitut Fessel-Gfk hatte nach der Wahl eine Umfrage präsentiert, wonach 33 Prozent der Unter-30-Jährigen die Freiheitliche Partei (FPÖ) von Heinz Christian Strache gewählt haben.

    Zusammen erreichten FPÖ und das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) von Jörg Haider gar 43 Prozent unter den Jungwählern. Bei ungelernten Arbeitern schafften die Rechtsparteien mit ihrer Mischung aus sozialer und nationalistischer Politik überhaupt die absolute Mehrheit. Die Gründe für die Wahlentscheidung bilden laut Umfrage eine Trias aus „Protest gegen die Regierung“, „Spitzenkandidat“ und „frischem Wind“ in einem antiquierten System.

    Vielleicht hat das Präkariat auch andere Ängste, Sorgen und Nöte wie der Rotweingürtel?

  66. In den 90 ern hat man behauptet, die FPÖ sei nur die Partei der „jungen, zornigen Arbeiter“, die eher einen niedrigen Bildungsstand und eine schlechte Berufsausbildung haben. – War damals überall zu hören und zu lesen.

    Jetzt, wo die FPÖ wiedererstarkt ist, kann man schon wieder lesen: „Sieht man sich das Bildungsniveau an, so zeigt sich, dass wenige Maturanten und Akademiker FPÖ und BZÖ wählen. Diese haben sich eher für Rot, Schwarz oder Grün entschieden, wobei sie bei letzteren verhältnismäßig stark vertreten sind.

    Bei der Gruppe der ungelernten Arbeiter und Facharbeiter konnten sie mit Abstand die meisten Stimmen holen.

    Als was lernen wir als aufmerksamer Leser und Zuhörer: Wenn man ungebildet, ungelernt ist, sich sein Auskommen mit seiner eigenen Hände Arbeit verdienen muss, wählt man FPÖ!

    Die Akademiker wählen natürlich Grün, denn nur sie haben den Durchblick, sind weltoffen und, und….

    Irgendwie ungerecht, dass FPÖ-Wähler überhaupt ein Wahlrecht besitzen, oder was will man uns sagen?

  67. @25 Eurabier

    Ich kann mich #42 halblinker Nochbessermensch nur anschließen: der verlinkte schweizer Artikel ist unbedingt lesenswert!

  68. „Ab morgen beginnt der Kampf gegen Rechtspopulismus und Neofaschismus!“, rief Häupl in den Raum. Und: „Niemals wieder! Niemals wieder!“ Er wiederholte es mehrfach. Das Publikum schrie ebenso aufgekratzt zurück: „Niemals wieder! Niemals wieder!“

    In Anbetracht der Wahlergebnisse in Ö-Land muss ja diesesmal eher ein Anschluss Deutschlands an Österreich befürchtet werden und nicht umgekehrt.

  69. 60 david ben gurion (01. Okt 2008 12:04)

    Offiziell zusammen gesichtet wurde sie freilich noch nicht. Aber die Spatzen pfeifen es vom Dach…

    Wenn du bei Google Häupl „türkische freundin“ eingibst, kommen ein paar Treffer. Von seiner Frau lebt er schon seit längerem getrennt. Aber diese Personalie ist letztendlich wurscht.

    Die Beliebtheit seiner Vorgänger Gratz und Zilk hat Häupl eh nicht erreichen können, siehe auch die Wahlergebnisse:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ergebnisse_der_Landtagswahlen_in_%C3%96sterreich#Gemeinderat_in_Wien

    Wer in einem Nobelviertel wie dem 19. Bezirk am Rande des Wienerwalds wohnt, der kriegt halt kaum von dem mit, was unten auf den Wienern Straßen abgeht und auch in den Gemeindebauten. Die Pensionisten, die dort wohnen und immer rot gewählt hatten, sterben langsam weg oder haben auch die Schnauze voll von der Kulturbereicherung. So manche Beisl, wo sie immer ihr Vierterl getrunken haben, sind inzwischen Döner-Grills. Da tröstet es sie auch nicht, wenn in den letzten Jahren viele Gemeindebauten renoviert worden sind. In den, von ihnen einstmals geliebten, Beserlparks lümmelt sich jetzt die Ausländerjugend rum und es wird nur noch „Südländisch“ gesprochen.

    Das ist das, was die Alten bewegt. Auch wenn die heuer mehrheitlich noch die SPÖ gewählt haben, so kann es in zwei Jahren schon anders aussehen. Und die Jugend hat ja auch schon reichlich Erfahrungen mit marodierenden Moslembanden sammeln müssen. Da helfen auch nicht die Stimmen von der mittleren Generation.

    Ich schätze, die Wiener SPÖ schaut ganz genau hin, was da in Bayern abgeht. Mancher der Genossen befürchtet auch eine Götterdämmerung und dass das rote Wien bald Geschichte werden könnte. Häupl will 2010 wieder antreten. Ob man ihn dann auch lässt, steht auf einem anderen Blatt.

  70. Für all die Gesetzgläubigen hier ein Zitat von H.Hesse:

    Das Recht ist stark nur in des Starken Hand und das Gesetz nur gültig für die Schwachen.

  71. Thielemans, Schramma, Häupl – sie alle ähneln einander auch äußerlich in erschreckender und auffallender Weise. Schnupfen die alle das gleiche?
    HerrUnwichtig (hübscher Nick, genau das sind Sie wohl auch) hüpft immer noch als Möchtegern-agent provocateur durch die Threads …

  72. Tja, wer den undemokratischen Vorstoß begeht und Rechtspopulisten der „Heutezeit“ mit „Nazis der Gestrigkeit“ gleichsetzt, hat nicht verstanden, daß es dabei um wichtige Sorgen der Bürger und Probleme geht, wie Massenüberflutung durch Migranten aus Drittländern, die Islamisierung Europas, Dumping-Lohn-Preise durch unqualifizierte Schwarzarbeiter aus Drittländern, leere Sozialkassen wegen Ausgaben an Drittländer und HartzIV, Bekämpfung des EU-Verbrechertums, gutmenschliche Willkür, Zensur der Medien – gegen all das kämpfen nur die Rechten, also sind sie die Guten und nicht das stigmatisierte Böse ewiggestriger Linksfaschos!

    Die Linksnazis haben nie gelernt sich mit politischen Gegner auseinader zu setzen, undemokratisches Verständnis gehört abgestraft!! Wer politisiert denn dauernd? Die Linksnazis, die keine andere Meinungen zulassen wollen, weil sie die Nazis sind!
    Wer macht den Webseiten (Heiden gegen Rechts)gegen Rechts, Rock gegen Rechts….und den ganzen Sputz! Das würde einem Rechten gar nicht einfallen, da er sich mit Andersdenkenden demokratisch unterhalten und auseinander setzen kann. Wer Rechtspopulisten nicht mit Nazi verwechselt, weiß daß es sich um die wahren Demokraten handelt!

  73. #82 Wolfrabe
    Herr Unwichtig ist das was sein Nick aussagt:unwichtig.
    Gib Dich nicht mit Kleinkram ab.

  74. #80 Kara Ben Nemsi (01. Okt 2008 14:49)

    Thielemans, Schramma, Häupl – sie alle ähneln einander auch äußerlich in erschreckender und auffallender Weise. Schnupfen die alle das gleiche?

    Ja, in der Tat, die Ähnlichkeit ist frappierend.
    In diesem Zusammenhang stellen sich dann natürlich gleich weitere Fragen:

    • Ist diese, naja, sagen wir mal eigentümliche Physiognomie Voraussetzung oder Folge ihres politischen Wirkens?

    • Gibt es vielleicht sowas wie ein Sozi-Gen, und wenn ja, handelt es sich dabei vielleicht um eine Mutation?

    • Ist sowas ansteckend, wenn ja, wie kann man sich anstecken und gibt es Heilungschancen?

    Nichts als Fragen!!!

  75. #72

    Man muss sich dann nicht wundern wenn die Rechten das nächste mal 35% der Stimmen bekommen und das übernächste mal 40% … .

    Wollen etablierten Parteien nicht verstehen, dass die Problematik Islam vs. Judentum seinerzeit nicht mal ansatzweise miteinander vergleichbar sind? Bzw. der Spies nahezu ungedreht ist.
    Verschiedene Linksliberale aus meinem persönlichen Umfeld sind zumindest erschüttert und ratlos nach meiner, mit youtube Links unterstützer Islam Aufklärung.
    Diese werden durchaus auch mal Rechts wählen wenn sie das als sinnvoll erkennen.

    Erschüttert worüber? Das du es wagst die „Schöhneiten und die friedliebende Religion des Islams anzuprangern“? Oder das träumerhafte Weltbild über Muslime und deren „Weltanschauung“ was der Realität gewichen zu sein scheint?

  76. #18 Aufgewachter

    Danke für Deinen Link. Habe im Kommentarbereich Häupl mal zusammen mit den anderen EU-Mufti-Bürgermeistern aufgezählt.
    Diese bangen übrigens alle um EU-Fördergelder, die sofort gestrichen werden, wenn man nicht die proletarische EU-Sprache spricht.

  77. Irgendwie erinnert mich Michael Häupl an die Herren Fritz Schramma und Freddy Thielmann… Nicht nur was das Äußerliche und die Funktion (Bürgermeister einer Großstadt) angeht, sondern auch was Islamophilie und abgrundtiefer Hass auf unliebsame politische Mitbewerber sowie menschenverachtende und demokratiefeindliche Aussagen betrifft.

  78. Die österreichen Sozikommunisten sind ebenso irregeleitet wie die Deutschen. Sie haben den Anschluß vollzogen.

  79. #86 david ben gurion
    Vermute sich phänotypisch niederschlagende Mutation bzw. Anpassung an Kommendes (der Schnäuzer wird z.B. leicht zum Vollbart). Hoffentlich aber evolutionäre Sackgasse.
    JWvG hatte schon Recht:
    Es ist der Geist, der sich den Körper schafft.

  80. @#60 david ben gurion (01. Okt 2008 12:04

    daß häupl mit einer türkin liiert ist, ist offenes geheimnis in wien.

    die aussagen von ihm, 30 % der fpö und bzö wähler als „koffer“ und „scheisse“ zu bezeichnen, kann so nicht hingenommen werden.

    daß er ein massives alkoholproblem hat, ist ebenfalls bekannt. er wird als „grüner veltliner“ bezeichnet.

    das die aussagen von ihm schlicht und einfach proletenhaft waren, steht für mich fest. er ist das, was man als lumpenproletariat bezeichnet.

    in österreich gehen die stimmen in den foren gegen ihn hoch.

    sowas ist bürgermeister einer weltstadt. einer stadt mit kultur.

    leider sind in wien bereits so viele neo“österreicher“, daß die spö wieder und wieder gewählt wird. geschenke sind wohnungen in gemeindebauten, wogegen österreichische familien keine bekommen. geöffnet hat die gemeindebauten für ausländer faymann.

    verläßliche zahlen, wieviel zuzügler es gibt, existieren offiziell nicht, man munkelt aber von 30-40 %.

    die new york times ist nicht gut informiert, wenn sie die spö als mittepartei bezeichnet.

    mfg
    wien 1529

  81. #94 wien1529 (01. Okt 2008 18:46)

    ……leider sind in wien bereits so viele neo”österreicher”, daß die spö wieder und wieder gewählt wird.

    Das unterstreicht genau das, was hier auf PI schon ein paar mal zu lesen war und man sich an den Fingern einer Hand abzählen kann:

    Es bleibt nur noch ein kleines Zeitfenster, – maximal 2 Legislaturperioden – um das Steuer noch herum zu reißen, um wieder Herr im eigenen Haus zu werden. Wenn das nicht gelingt, ist es zu spät, für immer zu spät.
    Darum, nie und nimmer Wahlrecht für Nichtösterreicher, wie es die SPÖ angeblich in Wien bereits anstrebt, das wäre der Anfang vom Ende. Keine Stimme für eine Partei, die das auch nur in Erwägung zieht.

    Liebe Wiener, jagt diese roten Socken endlich aus dem Rathaus, bevor es zu spät ist!!!

  82. Solche Aussagen passen zu Herrn Häupl. Ein Mann der einer schlagenden Burschenschaft angehört hat und zu den Sozis gegangen ist nachdem er herausfand das er dort eher eine Kariere machen kann. Der gute Mann har noch nicht überrissen das die Wähler von der Politik seiner Partei die Nase voll haben. Möglicherweise hat ihm noch niemand gesagt dass seine Muselfreunde Alkohohl ablehnen, aber vielleicht ist er irgendwann nüchtern und begreift es von selbst. Sollte er bei Aussagen über die Bevölkerung die andere Parteien wählen nüchtern sein müsste ihm der angesprochene Wähler verklagen oder verprügeln.

  83. wahlrecht für nichtösterreicher war in der tat schon thema. ist aber, soweit ich weiß, vom verfassungsgerichtshof abgeschmettert worden.

    dreimal darfst raten, wer das wollte…..tatata…die roten.

    wenn jetzt tatsächlich die rot-schwarz-grüne koalition kommt, wie es schon die spatzen von den dächern pfeiffen, dann ist der nächste bundeskanzler blau – fpö oder orange – bzö.

    von haider mag man denken, was man will, er ist der brillianteste redner von ö. und sein kärnten hat er auch auf vordermann gebracht.

    ich glaube, häupl hat durch seinen abusus und seine jasagerpartie bis jetzt keine echte konkurrenz gespürt, die schwarzen in wien sind ja zu vergessen. aber die fpö erstarkt in wien. und auch die jungen wählen sie, sie sind diejenigen, die die folgen unbegrenzter einwanderung zu tragen haben.

    wie merkwürdig häupl und seine wienpolitik ist ist, kann man aus dem artikel sehen. die kommentare sind lesenswert:

    http://diepresse.com/home/politik/neuwahlen/418862/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

    er sieht also kein integrationsproblem. ich habe ein wenig dagegen geschrieben:

    aha
    wieder was gelernt. integrationsprobleme sind nicht existent, deshalb braucht man mediatoren, weil es eh keine probleme gibt, deshalb geht man von gemeindebau zu gemeindebau, weil man keine probleme hat. so schaut die häuplsche parallelrealität aus.

    natürlich ist es frust, die die fpö gestärkt hat. doch nicht, weil der strache so schön ist. frust, weil man von oben verordnet hat, daß eh alles supa ist und man es in der realität stets anders erlebt.

    hoffentlich können die mediatoren genügend fremdsprachen, denn mit deutsch werden sie kaum weiterkommen. am besten gleich in begleitung von der polizei, wenn die ersten drohungen fallen. oder werden nur die urösterreicher mediiert, damit sie, wenn möglich den gemeindebau sozialverträglich verlassen?

    was will uns häupl da vormachen? klappern die zähne? hat er angst vor machtverlust? in bayern ist die csu auch gefallen. nix ist für die ewigkeit.

    mfg
    mc

  84. 97 huene (01. Okt 2008 19:30)

    Ein Mann der einer schlagenden Burschenschaft angehört hat ….

    Hab persönlich kein Problem mit Burschenschaften. Da weiß man wenigstens, woran man ist. Das sind zumindest mit Sicherheit keine ideologischen Flachwurzler!
    Das ist in Zeiten wie diesen schon viel wert!

    Ansonsten volle Zustimmung.

  85. #95 david ben gurion

    Es sieht beileibe düster aus in/für Deutschland, aber es gibt auch Lichtblicke!

    Während PI z.Z. im Schnitt von deutlich über 20.000 Menschen besucht wird, hat der Internetauftritt der Jungen Freiheit z.B. täglich weit über 30.000 Zugriffe zu verzeichnen; steigende Verkaufs-/(Probe)Abozahlen inklusive… 🙂

  86. Wien. „Erbärmlich und letztklassig“ findet FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache das, was Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Wahlabend über die Freiheitlichen gesagt haben soll. Häupl erklärte nämlich: „Ab morgen beginnt der Kampf gegen Rechtspopulismus und Neofaschismus!“ Die Freiheitlichen soll er als „Koffer“ bezeichnet haben.

    Es sei eine „sehr emotionale Rede“ am Ende eines anstrengenden Tages gewesen, meint dazu die Pressesprecherin der Wiener SPÖ, Gerlinde Dobusch. Dass Häupl die FPÖ als neofaschistisch bezeichnet haben soll, bestreitet sie aber. Er habe nur gemeint, sie arbeite mit den selben Methoden. Ob dabei auch das Wort „Scheiße“ gefallen sei, wie die „Presse“ schreibt, daran könne sie sich nicht erinnern. Eine Sprecherin des Bürgermeisters erklärt, dieses Wort habe sie von ihrem Chef „in fünfeinhalb Jahren noch nie gehört“.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=374673

  87. Mein Gott! Langsam hält man es echt im Kopf nicht mehr aus! Früher war Rechts (meist) gleichbedeutend mit Bürgerlich – Konservativ.
    Heute,da sich alle in einer imaginären Mitte tummeln, ist jeder Wertkonservative,jeder Bildungsbürger,jeder der es wagt etwas Anderes,als das Übliche Multi-Kulti-Trallala zu denken, immer gleich rechtsradikal.
    Echt nicht mehr auszuhalten.

  88. „Niemals wieder, niemals wieder…!“
    Ja, da ist sie wieder, die Konversion der Angst, in der Europa erstarrt ist.
    Mit diesen zwei Worten erfaßt man 66% der herrschenden europäischen Gesellschaftstheorie !
    Es ist aber nicht dynamisch, nicht lebendig, nicht gewinnend, wenn man etwas „niemals wieder“ will, DASS ES SCHON LANGE NICHT MEHR GIBT !
    Sie wollen sich auf ewig daran klammern, den
    Dämon von 1933 in seiner Gruft festzuhalten.
    Alle Beschwichtigungen nützen nichts – sie stilisieren Alles, was entfernt der „verdächtigen Neigung“ frönt, das EIGENE
    positiv zu bewerten abzugrenzen, für faschistisch.
    Sie pflegen ihren Kult vom Dämon von 1933, etwas anderes können Sie nicht mehr sehen, sie
    sind Knechte ihres VoodooZaubers geworden,
    Knechte von etwas Totem…
    Was nur kann sie erlösen…?

  89. Lasst das ganze linke Gutmenschengesindel in Deutschland wie sonstwo doch wie „pawlowische Hunde“ aufheulen, wenn – egal wo in Europa – bekennend freiheitliche, nationalkonservative Parteien Wahlen gewinnen!

    Auch bei uns wird der Tag kommen, an dem ein Haider oder Strache wie ein „Phönix aus der Asche“ auf der politischen Bühne erscheint, die Massen mit einem explizit konservativem Programm begeistert und damit dann Wahlen für die deutsche Rechte gewinnt.

    Kein „Zeitgeist“ hält ewig – und auch der linke Gesinnungsterror mit seinen politisch korrekten Auswüchsen/Protagonisten wird eines Tages von der breiten Masse unseres Volkes hinweggefegt/aus dem kollektiven Gedächnis gelöscht werden!!!

  90. #103 Phoenix21
    „Knechte von etwas Totem…
    Was nur kann sie erlösen…?“

    Eine langjährige Therapie auf der Couch.
    (Konversionsneurose)
    Gilt natürlich nur für Individuen, nicht für Nationen. Diese Zeit haben wir nicht.

  91. #Survivor

    Erstens haben wir alle Zeit der Welt, denn auf
    der Welt sind wir, bis wir tot sind.
    Und das ist noch relativ lange.
    Und wenn man schon davonausgeht, daß „sowieso
    alles verloren ist…wenn nicht noch der eine kommt..“ na dann kann man ja auch alles versuchen.
    Es gibt Therapien, die helfen.
    Schon nach einem Jahr.
    Es gibt natürlich auch unheilbar Kranke.
    Mit ihnen verführt die Psychiatrie anders.

    Zweitens
    ist die Sache mit einer Neurose nicht das individuelle Ding, nachdem es klingt.
    Es gibt eine Menge Literatur, die dem, der`s
    nicht weiß oder glauben will, darlegt, daß ein
    Kollektiv, eine verbundene Mehrheit von Individuen, eine Gesellschaft, ein Volk, ein Land so etwas wie ein Kollektivwahrnehmung haben, einn Kollektivgeist, eine Kollektivseele. Und die kann sich auf dieselben Wege begeben wie die Seele eines
    Einzelmenschen.
    Und dieselben Schicksale erleiden – oder sich
    selber bauen.
    Massenpsychose, Massenneurose.

  92. Tja, mehr als dumm rumm schreien kommt von den Herren Poilitkern bei solchen Themen ja nie. Die haben ein Problem: keine Argumente. Daher schreien. Je lauter desto besser. Was sollen sie auch schon sagen. Die Realität, die der Durchschnittsmensch tagtäglich erlebt deckt sich eben nicht mit den ständig gebrüllten Parolen. Echt doofe Geschichte. Was nun tun? Naja brüllen wir halt lauter.

    Die Dakota Indianer haben mal gesagt „Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Unsere Damen und Herren Politiker haben halt andere Lösungen gefunden. Sie besorgen sich einfach eine bessere Peitsche. Oder sie erklären tote Pferde zum Normalzustand. Auf keinen Fall aber würden sie behaupten das Pferd wäre tot. Das darf auch sonst niemand sagen, sonst wird man mit lustigen Schimpfworten belegt. Tolle Welt, in der wir leben. Wenn’s nicht so traurig wäre könnte man sogar drüber lachen.

  93. #99 david ben gurion (01. Okt 2008 19:43)
    Ich habe auch nichts gegen Burschenschaften, es zeigt nur welcher machtgeiler Wendehals Herr Häupel ist. Eben ein Papier Sozi ein spitzen Gehalt eine riesige Gemeindewohnung in einem Bau mit einem Alibimigranten (einen persischen Arzt oder so) und nur auf die Sicherung seiner Pfründe bedacht.

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