Christine HaderthauerManchmal können sich Männer in der Politik an Frauen ein Beispiel nehmen. Im Fall der CSU scheint es so zu sein. Während die einstmals stolze bajuwarische Kraft von einem Schwächeenfall in den nächsten torkelt und währenddessen mit islamfreundlichen Aussagen noch mehr patriotisch-konservative Wähler verschreckt, hält eine der wenigen Mutigen dagegen: Christine Haderthauer (Foto).

Die frühere Generalsekretärin und jetzige Sozialministerin scheint die Gefahr Islam identifiziert zu haben. Und sie hat im Interview mit dem Münchner Merkur auch das Rückgrat, das auszusprechen, was ohnehin die überwiegende Mehrzahl der Bürger denkt:

Ein zentrales Thema ist die Integration und unser Verhältnis zum Islam. Wir dürfen das Thema nicht anderen Kräften außerhalb der Politik überlassen. Wohin so etwas führt, haben wir gerade in der Schweiz gesehen.

Gut erkannt, Frau Haderthauer. Wenn das nun die Macht-Taktiker und selbsternannten Wahlstrategen der CSU endlich auch so sehen, müsste irgendwann Schluss sein mit der unerträglichen Islam-Verharmloserei. Denn faktisch ist dies, das weiß jeder, der sich nur ein bisschen mit dieser Ideologie beschäftigt, völlig sinnfrei. Aber in den Denkstuben der etablierten Parteien wird offensichtlich schon hochgerechnet, wie stark der Anteil des muslimischen Wählerpotentials in 20 Jahren sein wird. Aber dieser Ausverkauf der Interessen der einheimischen nichtmuslimischen Bevölkerung geht nicht spurlos am Volk vorbei. Und die von Haderthauer angesprochenen “Kräfte außerhalb der Politik” – sprich die Bürgerbewegungen und die Internet-Bloggerszene – wird mehr und mehr Sturm laufen, wenn die Geisterbahnpolitik in Bezug auf den Islam so fortgeführt wird.

Das sehen offensichtlich auch die erstaunlich kritischen Reporter des Münchner Merkur so und haken nach:

Schöne Worte. Warum gab es denn keine Silbe aus der CSU zum Angriff auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten, kaum eine zum Minarett-Entscheid? Hat die CSU ihr Ohr nicht mehr am Volk? Oder schämt sie sich wie die Schweizer Politiker für ihr Volk?

Das betrifft doch uns alle. Wenn man erlebt, wie diese Diskussionen ablaufen in der Öffentlichkeit, wenn man erlebt, dass kritische Stimmen, wie Sarrazin, dem man sicherlich nicht in jeder Silbe rechtgeben muss, von einem Kenan Kolat unwidersprochen in die geistige Nähe zu Hitler gerückt werden darf – dann fragt man sich, ob wir insgesamt in der Lage dazu sind, uns mit dem Islam mit dem notwendigen Selbstbehauptungswillen auseinanderzusetzen und die Diskussion erwachsen zu führen.

Ein Franz Josef Strauß hätte sich getraut!

Richtig ist: Die CSU muss wieder kantiger zu ihren Inhalten stehen, auch mal gegen den Mainstream. Das ist Politikeraufgabe. Dazu gehört der Mut, sich kontroversen Debatten zu stellen und nicht immer erst dann eine Meinung zu vertreten, wenn man sich der Zustimmung der Mehrheit sicher ist. Ich möchte die Integrationspolitik in diesem Jahr zu meinem Schwerpunkt machen. Bayern ist hier richtungsweisend, weil wir Integration einfordern: Bei uns gibt es zum Beispiel verpflichtende Deutschkurse vor der Schule, weil Sprachkenntnisse der Schlüssel zu Bildungsteilhabe und damit zur Integration ist. Ich wundere mich, dass Rot-Rot in Berlin hier nicht mitzieht.

Die Berliner Soziologin Necla Kelek warnt die deutschen Politiker vor Duckmäusertum gegenüber dem politischen Islam: Gewisse Kreise seien schon froh, wenn die Dänen axtfeste Türen bauen. Ist das die richtige Antwort?

Manche Muslime, die bei uns leben, verstehen unsere Religionsfreiheit falsch: Nämlich so, dass die christlich-abendländische Mehrheitsgesellschaft sie bitteschön in ihrem religiösen Empfinden nicht stören darf. Unsere Aufgabe ist es klarzumachen, dass bei uns Religionsfreiheit nicht losgelöst über unserem Grundgesetz steht. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich unsere Grundrechte, dass sich Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung falsch verstandener Religionsfreiheit unterzuordnen haben. Da ist die Grenze, und die haben wir in der Vergangenheit zu wenig wehrhaft verteidigt.

Wir werden ganz genau hinsehen, wie sich die CSU in dieser Hinsicht weiter positioniert. Und jede Formulierung, jede politische Maßnahme und jede Stellungnahme zu islamischen Vorfällen auf die Goldwaage legen. Wenn die CSU nicht bald “Kante zeigt”, wie Christine Haderthauer es so schön formuliert, und zwar harte Kante gegen den Islam, dann werden ihr die Wähler in Scharen davonlaufen.

» christine.haderthauer@csu.de
» leserbriefe@merkur-online.de

(Text: byzanz)

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46 KOMMENTARE

  1. Tut mir leid, ich glaub kein Wort von dem was sie da sagt. Noch am ehesten den ersten Absatz. Da sagt sie durch die Blume, wie rassistisch die Schweizer doch sind. Früher mal hatte ich sie ja ganz gern, aber nach ihren Äusserungen kurz nach der Wahl, muss man sie wohl auch zu den Gutmenschen zählen.

  2. Haderthauer, das war doch die, die vergessen hat, daß ihr früherer Parteikollege Strauß maßgeblichen Anteil daran hatte, Bayern zu dem zu machen, was es heute ist:

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/782/465374/text/
    Haderthauer: Strauß ist kein Vorbild

    Überhaupt haben heute kaum noch CSUler die Eier, die Selbstverständlichkeit auszusprechen, daß Strauß einer der größten deutschen Nachkriegspolitiker war. Henry Kissinger hielt ihn für einen der intelligentesten Politiker, die ihm je begegnet sind.

  3. „Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

    Zitat „Faust“ (Goethe)

  4. Dieser Tage bejubeln sich die LinksgrünInnen zum 30 Jahrestag ihrer Gründung als Staatszersetzungspartei, als politischer Arm der 68erInnen.

    In den 30 Jahren waren sie zwar nur 7 Jahre an der Regierung, an sich schon desaströs genug.

    Aber selbst in der Opposition haben sie die Lufthoheit über die Stammtische des mehr oder weniger intellektuellen Diskurses errungen.

    Grüne Politik ist per se gut, sei es Ökologismus, der Kampf gegen rechte Windmühlen oder eben auch die „Segnung“ der multikulturellen Gesellschaft.

    Konservative Politik hingegen ist „rückwärtsgewand“, „überholt“ und „ewiggestrig“.

    Wer kennt sie nicht, die Andenpakt-Generation der JU-Funktionäre mit Cordhosen, Brille und Scheitel aus den 1970ern? Wie „schick“ und modern waren dagegen die Jusos mit dem Feudel des Massenmörders Arafat und dem T-Shirt des Massenmörders Che Guevara und die Verehrung des Massenmörders Mao Tse Tung?

    Links war „in“, dann kam die Anti-AKW-Bewegung mit Wyhl, Grohnde und Brockdorf, die Geburtsstunde der linksgrünen Bewegung.

    Und heute?

    Heute will die Union raus aus dem „stocksteifen“ Image, will die GrünInnen kopieren, regiert sogar mit ihr wie eine verkaufte Prostituierte.

    Und zu einem modernen Weltbild gehört für die AndenpaktlerInnen nun einmal auch grenzenlose Toleranz, dabei hatten Rüttgers, Wulff und Müller doch noch durch die Gnade der frühen Geburt keine 68erInnen als Lehrer, sollten doch noch mit klarem Verstand Denken und Urteilen gelernt haben!

    Mit dem Islamkuschelkurs verliert die Union ihr konservativ-okzidentales Profil, erodieren die „Volks“parteien, kommen neue Splitterparteien (Piraten) nach oben, irgendwann die erste Islampartei, dann geht das Land seinen desaströsen Weg in den Weimarer Untergang!

    Also, liebe Unionisten, schärfen Sie besser ihr Profil, mehr Adenauer und Strauss, weniger Roth und Ströbele!

  5. Die CSU muss wieder kantiger zu ihren Inhalten stehen, auch mal gegen den Mainstream. Das ist Politikeraufgabe. Dazu gehört der Mut, sich kontroversen Debatten zu stellen und nicht immer erst dann eine Meinung zu vertreten, wenn man sich der Zustimmung der Mehrheit sicher ist.

    Applaus!

  6. Wieder mal das übliche Geschwurbel.

    Konservative Wähler bitte nicht verprellen, sondern schön drauf aufpassen daß die den eigenen Karren ziehen. Immer schön rechts blinken und dann doch wieder links abbiegen.

    Wie immer.

  7. Schon seltsam, was die Dame da von sich gab (im oberen Zitat: Ein zentrales Thema ist die Integration und unser Verhältnis zum Islam. Wir dürfen das Thema nicht anderen Kräften außerhalb der Politik überlassen. Wohin so etwas führt, haben wir gerade in der Schweiz gesehen.).

    Was sie damit meint, scheint nur sie zu wissen…

  8. Die CDU hat ihren Herrn Bosbach, die CSU Frau Haderthauer.
    Beide werden zur Beschwichtigung der konservativen Stammwähler kurz von der Leine gelassen, bekommen aber anschliessend wieder einen Maulkorb verpasst.
    Die CSU versucht das, was unsere angeblich rechte Blätterwelt wie die „Welt“, die „FAZ“ vormacht – den Spaghat zwischen Befriedigung ihrer konservativen Wähler und Leser und gleichzeitig Ankuscheln an neu zu erschliessende Möglichkeiten.

    Ich lese dieses Interview natürlich mit Freude – allerdings auch mit grosser Skepsis – will heissen: CSU, ich glaube Dir kein Wort!

  9. Solange die FDJ-Kanzleuse noch das Ruder in der Hand hält, machen solche Überlegungen keinen Sinn. Mutti muss weg!

  10. @

    #8 Tanks_and_Guns

    Ich gebe dir vollkommen recht. Ein totaler Widerspruch. Zuerst vollmundige Versprechen („Die CSU muss wieder kantiger zu ihren Inhalten stehen“) und danach eine Aussage mit dem genauen Gegenteil („Wir dürfen das Thema nicht anderen Kräften außerhalb der Politik überlassen. Wohin so etwas führt, haben wir gerade in der Schweiz gesehen“).
    Und ich zitiere nochmal: “Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.”

  11. Schöne Worte. Warum gab es denn keine Silbe aus der CSU zum Angriff auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten, kaum eine zum Minarett-Entscheid? Hat die CSU ihr Ohr nicht mehr am Volk? Oder schämt sie sich wie die Schweizer Politiker für ihr Volk?

    Die Frage hat sie, wenn überhaupt, so beantwortet: „Wir haben alle nix gesagt, weil wir feige sind.“ Mir erschließt sich nicht, was daran mutig sein soll. Und wie sie so kantiger werden will, erst recht nicht.

  12. Es gärt in der CSU. Schön zu sehen auf diesem Video aus Aschaffenburg.

    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-minarett-ID1259596012198.xml

    Alle Redner der CSU versuchten, die anwesenden auf den Pro Islam Kurs einzuschwenken. Es handelte sich um CSU Mitglieder und Wähler. Überwiegend. Es gelang nicht. Trotz des Schlusswortes des CSU Aschaffenburg-Stadt Vorsitzenden, der sich die Moschee wünscht, aber ohne Minarett.

    Das es tatsächlich Konservative in der Partei gibt, sieht man daran:

    Die Junge Union Aschaffenburg-Stadt lädt am 14. Januar 2010 um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung mit der bekannten Frauenrechtlerin und Islamkriterin Mina Ahadi ein. Frau Ahadi ist Gründerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime.Ort der Veranstaltung ist der Pfarrsaal der Gemeinde St. Gertrud in Schweinheim (Eingang Frühlingstraße), Aschaffenburg.

    Eingeladen sind alle interessierten Bürger.

    Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Mitglieder oder Sympathisanten extremer und ausländerfeindlicher Organisationen von der Veranstaltung ausgeschlossen sind

    Es gibt die konservativen noch. Und sie trauen sich nun offen zu reden.

    Jeder einzelne in der CSU muss sich entscheiden: Für Freiheit, Grundgesetz und Menschenrechte oder Islamisierung!

    Früher hat die CSU jedes heiße Eisen angepackt. Was die anderen nicht zu sagen wagten, wurde von der CSU angesprochen!

    Dahin muss die CSU zurück. Strauß ist tod. Aber sein Geist ist noch lebendig!

  13. Die ist auch nur eine Opportunistin. Naja, und Tacheles reden kann man das Geschwurbel auch nicht nennen.

  14. Immer dieses Suggestivfragen:

    Die stärkste Partei in der Schweiz ist die SVP, und deren Politiker schämen sich sicherlich nicht für ihr Volk. Die sind stolz auf ihr Volk. Bei den deutschen Politikern gibt es den Begriff „Volk“ ja gar nicht mehr, der ist zu „rechts“. Lieber sagt man dann „Menschen“ „Bevölkerung“ oder „Mitbürger“. Wo es kein Volk mehr gibt, da kann es ja auch keine Umvolkung geben

  15. #15 Unbequemer Demokrat (11. Jan 2010 10:33)

    Demo, es ist eine Schande, daß niemand mehr ausspricht, was er denkt und fühlt. Egal ob Politiker; oder der „Mann von der Straße“.

    Die PC wird der Tod sein für Deutschland (und den Rest Europas).

    Ich kläre, soweit es aus beruflichen und privaten Gründen möglich ist (man muß mittlerweilen wieder in Deutschland aufpassen, was man denkt und sagt) Freunde, Bekannte und die Familie auf, was die Islamisierung betrifft.

    Nicht immer einfach, aber ich mache es. Und ab und an erziehle ich einen Erfolg…

  16. Sie ist keine Bayerin , das wird ihr immer nachhängen.

    Als Beute Bayerin wird die doch gar nicht ernst genommen.

  17. Das es tatsächlich Konservative in der Partei gibt, sieht man daran:

    Die Junge Union Aschaffenburg-Stadt lädt am 14. Januar 2010 um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung mit der bekannten Frauenrechtlerin und Islamkriterin Mina Ahadi ein. Frau Ahadi ist Gründerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime.Ort der Veranstaltung ist der Pfarrsaal der Gemeinde St. Gertrud in Schweinheim (Eingang Frühlingstraße), Aschaffenburg.

    Eingeladen sind alle interessierten Bürger.

    Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Mitglieder oder Sympathisanten extremer und ausländerfeindlicher Organisationen von der Veranstaltung ausgeschlossen sind

    Es gibt die konservativen noch. Und sie trauen sich nun offen zu reden.

    Soll das Satire sein?
    Offen zu reden?

    Man will keine „Ausländerfeinde“ oder gar „Rechtsextreme“. Aha. Wäre es nicht gerade wichtig die zu überzeugen? Und überhaupt: Mina Ahadi ist sicherlich alles mögliche aber bestimmt nicht „konservativ“. Warum traut man sich nicht einen deutschen Islamkritiker einzuladen? Warum dürfen nur Ausländer bei der CSU Kritik am Islam üben?

    Die CSU ist ein feiger Sauhaufen ohne Charakter

    Ich habe schon öfter mit hochrangigen CSU Politikern unter zwei Augen gesprochen: Tenor: „Sie haben ja Recht, aber wir müssen da mitmachen , ansonsten werden wir fertiggemacht“.

    Wenn jemand verblendet ist und naiv zu Multi-Kulti steht ist das eine Sache. Wenn jemand dies nur aus Feigheit tut, um politisch Karriere zu machen und sich den Koaltionspartner Grüne/SPD/Mauermörder(das kommt auch bald) nicht verprellen will, der ist ein charakterloser Geselle.

  18. Wichtig fände ich es, dass einzelne Politiker aus der Union wegen Hochverrats vor Gericht kommen, weil sie den Islam dabei unterstützt haben, gegen uns Deutsche Krieg zu führen. Erst wenn das geschehen ist, sollte sich die CSU Gedanken machen, wie sie wieder Vertrauen in ihre Politik gewinnen kann.

  19. Es ist sicherlich nicht alles falsch was Leute wie Ahadi oder Kelek sagen. Aber man sollte wissen: Diese Leute sind Interessenvertreter von Migranten, und so sollte man sie halt auch behandeln!

    „Mutig“ wäre es von der CSU eine Politikerin wie Susanne Winter von der FPÖ einzuladen um zu referieren. Aber das trauen sie sich nicht.

  20. … dann werden ihr die Wähler in Scharen davonlaufen.

    Aber wohin würden sie davonlaufen? Es gibt leider keine Alternative in Deutschland. Leute mit Charisma gibt es nur in der Linkspartei. Es sei denn Leute wie Sarrazin würden eine Partei rechts von der Mitte gründen …

  21. DANKE #RECHTS GUT#
    da erinner ich mich daran das deutschland mal schöner war als wir eigewandert sind. da wurden dinge beim namen genannt und politiker haben auch selber gedacht.

  22. Wir werden ganz genau hinsehen, wie sich die CSU in dieser Hinsicht weiter positioniert. Und jede Formulierung, jede politische Maßnahme und jede Stellungnahme zu islamischen Vorfällen auf die Goldwaage legen. Wenn die CSU nicht bald “Kante zeigt”, wie Christine Haderthauer es so schön formuliert, und zwar harte Kante gegen den Islam, dann werden ihr die Wähler in Scharen davonlaufen.

    Wen juckt das, wo PI oder irgendeiner seiner Schreiberlinge „ganz genau hinsehen“. Unglaubliche Selbstüberschätzung.

  23. Ich erinnere an den Spruch von FJS: „Rechts von der CSU darf es keine andere demokratische Partei geben“. Da die CSU mittlerweile deutlich nach links gedriftet ist, gibt es derzeit viel Spiel nach rechts.

    #17 20.Juli 1944

    Es wird Zeit, dass die Basis endlich die Parteiführung hinweg fegt. Ich bin für eine neue Revolution – und sei sei nach Art der französischen mit Guillotinen 😉

  24. Hört hört was die Quotenfrau der CSU mit Segen des Politquerulanten Seehofer zu verkünden hat…ne danke darauf kann ich verzichten.

  25. Vertraut solchen Aussagen bloß nicht!

    Haderthauer mag es Ernst meinen, aber wer nun die CSU wählt, wählt die rot-grüne CDU/CSU-Politik. Haderthauer, Bosbach, Köhler… gute Leute, aber sie sind nichts weiter als unfreiwillige Rattenfänger.

  26. Forget it, Mädl!
    Gerade die CSU hatte in den letzten Jahrzehnten jederzeit die Möglichkeit Profil zu zeigen.

    Bin mal gespannt, wie solche Polit-Profianpasser einen windelweichen Wackelpudding „kantig“ bekommen wollen, ohne die Wähler wieder und immer wieder zu belügen, um es den Lobbyisten, sprich ihren wirklichen Auftraggebern, recht zu machen.

    Zeigt es doch z.B. bei den 10 Mrd. Euro der Bürger, die Euer Finanzminister Huber und die ganzen „Experten“ in den Aufsichträten und Vorständen einfach mal so, läppisch in den Sand gesetzt haben.
    Da habt ihr bspw. genug Gelegenheit, mal richtig die Verantwortlichen mit „eisernem Besen“ aus ihren Ämtern zu kippen.

    Was war die Wahrheit:
    – Null echte Konsequenzen –

    Diese Medienclowns veräpplen uns doch von vorne bis hinten!

  27. Haderthauer spielt die Flöte und das Stimmvieh folgt ihr verzückt in Seehofers „der-Islam-ist-willkommen-wir-brauchen-mehr-Moscheen“-Falle.

    Die CSU stellt seit Jahren die Mehrheit in Bayern.
    Warum befasst man sich erst jetzt mit den tatsächlichen Problemen?
    Genau, weil die Wähler weglaufen.

    Von Wahllügen haben wir die Nase voll.

  28. Ich gehe, im Gegensatz zu den meisten Kommentatoren davon aus, dass die CSU ihr „come back“ zu einer konservativen Partei sehr ernst nehmen wird, und die CDU eines Besseren belehren wird, wenn dieser unsägliche Hosenanzug in Berlin endlich von der Bühne verschwunden ist – was nicht mehr allzu lange dauern kann!

    Denn wenn die CDU/CSU diesen Rollback nicht schafft, wird sie das Schicksal der SPD erleiden!

  29. An der Basis der Union rumort es ja schon länger. Jetzt fordern einige CDU-Landesverbände, dass endlich eine Debatte über das miserable Wahlergebnis der CDU bei den BTW geführt wird und mahnen mehr konservatives Profil an. Das Problem ist aber, es gibt auf Bundesebene in der Union derzeit keine Person mehr, die den Konservativen eine laute Stimme und ein überzeugendes Gesicht verleiht. Der, der es hätte sein können – Friedrich Merz – gehört ja nicht einmal mehr dem Bundestag an.

  30. Hier (und in anderen Threads) reden viele von von einem Projekt 18 für die CDU/CSU. Bei der SPD ist gar das Scheitern an der 5%-Hürde in der Diskusssion. Aber ich frage mich, wer dann das Vakuum auffüllt, und vom Versagen der ehemaligen Volksparteien profitiert. Guido Westerwelles FDP vielleicht? Oder vielleicht doch die SED, jetzt Linkspartei gennant? Ich sehe jedenfalls keine Alternative am Horizont. Und daher wird es gehen wie bisher: Ist die SPD schwach gewinnt die CDU/CSU? Ist letztere schwach gewinnt wieder die SPD. D.h., es sollte niemand die SPD abschreiben. Traurig aber wahr.

  31. Irgendwie finde ich das Spielchen ein wenig ermüdend.

    Erst heißts: „Moscheen sind toll“ aus den Reihen der CSU,

    jetzt sind wieder einige dagegen, blablabla.

    Die CSU ist JETZT an der Macht und fördert nach Kräften die islamisierung. DAS ist es, was zählt.

    Glaubt ihr, dass diese Menschen Skrupel haben, euch anzulügen? Selbst kleine Kinder machen das. Erst trete ich jemandem vor das Schienbein, dann sag ich: „ich war es nicht“. Sie fördern die islamisierung, aber weil sie Stimmen brauchen, lassen sie wieder 2-3 Leute in die Medien, die nach vorne das Gegenteil behaupten.

    Hoffentlich versinkt Deutschland mitsamt seinem ganzen Dreck, damit endlich mal der große Kehraus kommt. Das System ist von vorne bis hinten so überaus korrupt und verseucht, dass nur noch das Entfernen von 90% der jetzigen „Leistungsträger“ eine echte Abhilfe schaffen könnte. Alles andere ist wirkungslos.

  32. #22 Ibex

    Deutsche Islamkritiker, die nicht nur ab und an mal Quotenmäßig den Islam kritisieren.

    Da fällt mir spontan Hartmut Krauss ein. Aber, der ist Marxist.

    Oder Ralph Giordano..Großartig..Mist.Der ist Kommunist.

    Bleibt noch Broder. Welche politische Gesinnung hatte der doch gleich?

    Ist es nicht erstaunlich, das überwiegend die Marxisten und Leninisten gegen den Islam sind?

    Eigentlich nicht.Denn Marx und Lenin haben damals schon vor dem Islam gewarnt.

    Warum forcieren die heutigen sogenannten Linken den Islam?

    Hierauf hat Hartmut Krauss eine Antwort gefunden:

    >b> Wenn sich die heutigen poststalinistischen Islamverteidiger auf Marx berufen, so handelt es sich hierbei lediglich um ein plumpes Täuschungsmanöver für Mitläufer der allerdümmsten Sorte.“

    Ich bin kein linker. Aber wer einen Redner zum Thema Islam sucht, der mit verständlichen Worten spricht, konsequent den Islam ablehnt, kommt an ihnen nicht vorbei.

    Raddatz ist da eine Ausnahme. Aber wer sonst lehnt den Islam ab?

    Und der Satz, das keine extremen zugelassen sind, hat auch seine Begründung. Wenn links oder sogenannte Rechtsextreme mit ihren Pro Islam Parolen die Veranstaltung stören, ist das für den Veranstalter nutzlos.

    Und ausländerfeindlich? Pierre Vogel ist Deutscher, Mayzek ist Deutscher, A. Köhler ist Deutscher.

    Der Islam ist mittlerweile kein reines importiertes Problem mehr.

    Siehe den Bericht über den Aufmarsch von Pierre Vogel am Römer in Frankfurt am Wochenende. Wie damals die SA.Nur noch nicht in der Anzahl.

    Und offensichtlich wieder mit Unterstützung der Kirche. Auch wenn die dementiert.

    Bei der letzten Veranstaltung versuchte die NPD Stimmung zu machen. Es gelang ihr nicht. Denn sie wurde damit konfrontiert, das ihr Vorsitzender Voigt vor radikal islamischen Vereinen geredet hat, auf Moscheeeinweihungen war. Und es Zusammenarbeit zwischen NPD und Islamvereinen gibt.

    Mein Tip: Wer aus der Nähe von Aschaffenburg ist, gehe hin. Mina Ahadi ist eine gute Rednerin.

  33. Ich frage mich nur, wohin denn die abgesprungenen Wähler der Dhimmi-Seehofer-CSU laufen sollen. Etwa zu den gleichen oder noch grösseren Feigdhimmi FDP, SPD oder gar den grünen Schwuchteln? Es gibt doch gar nichts in Deutschland, was derzeit wählbar ist. Unmögliches Land, dieses Deutschland. Alle 50 Jahre liegt du falsch.

  34. Frau Haderthauer habe ich auch immer für fähig und geradeheraus gehalten. Bis sie vor einiger Zeit in einer der einschlägigen Fernseh-Gesprächsrunde Buschkowsky angegriffen hat, weil er autochthone Studenten, die in Berlin-Neukölln leben und erklärten bei Zusammentreffen mit moslemischen Gruppen zu später Stunde solle man besser den Blick senken, zustimmend als „Schlaue Jungs“ bezeichnet hatte. Ob das vielleicht nur deshalb war, weil Sie in der Defensive war, lässt sich nicht sagen. Eines jedoch lässt sich wie schon die Bibel wusste sicher sagen: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ …

  35. Frau Haderthausers Argumentation ist vielsagend:

    Wir dürfen das Thema nicht anderen Kräften außerhalb der Politik überlassen. Wohin so etwas führt, haben wir gerade in der Schweiz gesehen

    Christoph Blochers SVP ist eine Kraft innerhalb der Schweizer Politik, eine Volks- und Regierungspartei. In der deutschen CSU ist es jedoch so schwer, die offensichtlichen Probleme mit der islamischen Migration anzusprechen, dass man sich auf Meta-Argumente a la „wenn wir jetzt nicht und dafür hergeben, die schlimmen Dinge zu sagen, die das Volk hören will, dann tun das andere politische Kräfte, die diese schlimmen Dinge nicht nur sagen sondern auch noch ernst meinen“.
    Mit solchen selbstreferentiellen Begründungen wird das nichts.

  36. CSU? Bei Träne Seehofer ist lange politisch die Luft raus. Der hat eigentlich keine Lust auf seinen Posten, keine Kraft, keinen Mut und keine Leidenschaft. Der spielt seine Rolle, weil den Job sonst keiner macht. Sone Type an der Spitze ist der Tod für eine Partei.

    Haderthauer? Warum nicht mal ´ne Frau?
    Ich fürchte nur, dass auch sie bei der ersten leisen Kritik, beim ersten leichten Drohen mit der Keule „Rechtsradikalismus“ einknicken würde – das war bisher immer so.

  37. Ein zentrales Thema ist die Integration und unser Verhältnis zum Islam. Wir dürfen das Thema nicht anderen Kräften außerhalb der Politik überlassen. Wohin so etwas führt, haben wir gerade in der Schweiz gesehen.

    Böse „Kräfte schuld“ am Votum der Schweizer? Auch Frau Haderthauer geringschätzt die Fähigkeit der Menschen, sich eine eigene Meinung zu bilden – sehr schade!

  38. Ein zentrales Thema ist die Integration und unser Verhältnis zum Islam. Wir dürfen das Thema nicht anderen Kräften außerhalb der Politik überlassen. Wohin so etwas führt, haben wir gerade in der Schweiz gesehen.

    Ja, zum Minarettverbot – und genau das möchte Frau Haderthauer bei uns mit allen Mitteln verhindern. Was daran „patriotisch-konservativ“ oder gar „mutig“ sein soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Auch in Bayern schießen die Minarette wie Pilze aus dem Boden und die CSU ist immer ganz vorn mit dabei. Wenn es nach dem Willen von Frau Haderthauer geht, dann werden Islamkritiker ebenso „mutig“ bekämpft, wie es heute schon bei böhsen Rechtsextremisten üblich ist. Da gibt es dann schon mal 5 Monate Knast ohne Bewährung für das Tragen eines T-Shirts mit aufgedrucktem Keltenkreuz.
    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=1103:keltenkreuzpulli-f%C3%BCnf-monate-haft&Itemid=410

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