Typisches Urteil, bei dem deutsche Trottel Beifall spenden. Ob Unwetter oder Streik: Bahnreisende haben auch bei höherer Gewalt Anspruch auf Entschädigung für Verspätungen, wenn etwa Unwetter oder Erdrutsche der Grund der Verspätung sind. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am Donnerstag entschieden (Az: C-509/11). Frage: Wer zahlt das? Die Bahn? Woher hat die ihr Geld? Vom Kunden! Also zahlen wieder einmal alle Kunden einer Firma die beknackten Ansprüche einzelner Betroffener, die Ansichten irgendwelcher einzelner doofer Kläger und noch dümmerer Richter!

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62 KOMMENTARE

  1. Besser wäre es die Vorstandsgehälter und Boni einzufrieren und dann die Schadensersatzkosten mit diesen zu verrechnen.

  2. Das sollte man nicht so humorlos sehen. Natürlich zahlen wir als Bahnfahrende alle über die Fahrkartenpreise für die Entschädigungen, die Einzelne sich herausklagen. Der jeweilige Anteil am Fahrpreis ist hierbei eine Art Versicherungsbeitrag, den jeder wie bei der Krankenversicherung zu zahlen hat, auch dann, wenn er nicht krank ist. Das Prinzip ist das Gleiche. Jetzt steht jedenfalls fest, dass man im Betroffenheitsfall auch von der Bahn sein „Krankengeld“ erhält – sofern man einen Antrag stellt und der „Versicherungsfall“ gegeben ist.

    Daran ist nichts zu kritisieren.

  3. Frage: Wer zahlt das? Die Bahn? Woher hat die ihr Geld? Vom Kunden! Also zahlen wieder einmal alle Kunden einer Firma die beknackten Ansprüche einzelner Betroffener, die Ansichten irgendwelcher einzelner doofer Kläger und noch dümmerer Richter!

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! 😉

  4. Exakt so ist es !
    Verbraucherschützer haben wieder ihre Existenzberechtigung (die ich ihnen nicht VÖLLIG absprechen will) unter Beweis gestellt. Die meisten Kunden, denen wirtschaftliche Zusammenhänge verschlossen bleiben, können sich bei der nächsten Preiserhöhung wieder aufregen.

    Als Nebeneffekt könnte das durch den bei Lokführern aufgebauten Druck noch zu unnötigen Unfällen führen.

    Aber egal, Hauptsache man hat wieder einen ANSPRUCH.

  5. Das ist das zweite, was wir machen müssen, wenn wir diese Elite mit dem Elitenapeaser Lucke fort gejagt haben. Den EuGh abschaffen, der mischt sich ständig nur ein und kosten verschwenderisch viel Geld. Recht bringen die sowieso nicht, die bringen nur das, was unsere Eliten als ‚Recht‘ betrachtet haben.

  6. Wer entschädigt mich, wenn ich wieder mal im Stau stehen muss? Ich hätte gerne eine Tankfüllung vom deutschen Staat, finanziert durch Steuererhöhungen.

  7. Na wenn wir schon für´s Klima zahlen, ist es nur logisch, dass wir auch für alles dazwischen zahlen.

    Wundert mich nur, dass wir noch nicht zur Kasse gebeten werden, wenn in der Nachbargalaxie eine Supernova auftritt.

  8. Mich würde mal die Begründung interessieren; und gegen wen kann ich Ansprüche geltend machen, wenn ich, wegen eines Staus auf der Autobahn, einen wichtigen Termin verpasse?
    Demnächst muß die Bahn wohl abwägen, ob sie ohne lange Verzögerungstaktik, die xx% Lohnforderung der eigenen Bediensteten erfüllt oder lieber die ebenso berechtigten Schadenersatzforderungen ihrer Klientel. Eine schöne Zwickmühle für die, die einst nicht vom Wetter redeten.
    Ein schöner Nebeneffekt ist, daß kein Bahnfahrer sich mehr über gestohlenen Oberleitungen und herausgerissene Schienen aufregen wird, wenn diese Diebstähle ihm doch eine Entschädigung einbringt Wieder A….karte für die DB

  9. @ #1 RS_999 (26. Sep 2013 13:33)

    Besser wäre es die Vorstandsgehälter und Boni einzufrieren und dann die Schadensersatzkosten mit diesen zu verrechnen.

    Ich habe mir soeben bei Ihrer geistigen Leuchtkraft die Augen verblitzt und fordere Schadenersatz. Schauen Sie mal nach, Ihr Konto ist bereits gepfändet!

  10. Tut mir leid, aber wer die Trägheit und Verschwendungssucht dieses ehemaligen Staatsbetriebes kennt und auf der anderen Seite vielleicht auch gelegentlich Bahnkunde ist, kann sich über dieses Urteil nur freuen.

    Zumal es sich im Vergleich zu den sonstigen Summen, die anderswo verschwendet werden, um die sprichwörtlichen Peanuts handelt.

    Die Preiserhöhungen kommen – so oder so.

  11. OT weiteres interessantes Gerichtsurteil

    (Präzedenzfall für öffenttlich übertragenen Muezzin-Moslem-Blues)

    Zugezogen. Rentner. Aus der Kirche ausgetreten. Gebimmel störte seine Ruhe.

    Nachts müssen Glocken schweigen

    Ein Rentner aus München wird in seinem Ruhestand im fränkischen Haundorf künftig weniger von Kirchenglocken gestört. Vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof erreichte er am 19. Juli, dass fortan weniger geläutet wird. Den nächtliche Glockenschlag zu jeder Viertelstunde will die evangelische Kirchgemeinde nach einem vom Gericht angeregten Kompromiss abstellen. Das Einläuten des Sonntags am Samstag ab 16.00 Uhr wird von 14 auf 10 Minuten verkürzt. Dafür darf das Gebetsläuten am Freitag ab 11.00 Uhr auch künftig fünf Minuten dauern (Az.: 22 B 12.2388). Die Kirche kann den Vergleich noch bis 30. September widerrufen, wenn der Gemeindevorstand nicht zustimmen sollte.

    Der 71-jährige Rentner war aus München in das Dorf bei Ansbach gezogen. Doch in der Nachbarschaft sind die Schläge der Christus-, der Taufglocke und der 1873 gegossenen Gebetsglocke zu hören, der ganze Stolz der Gemeinde von Haundorf. „Ihr Geläut unterstreicht, dass ich zu Gott gehöre und durch die Taufe erlöst wurde“, sagt Dekan Armin Diener. „Das ist bei den Haundorfern so verankert.“ Aber der Zuzügler war vor 25 Jahren aus der Kirche ausgetreten, das Gebimmel störte seine Ruhe. Weil seine Klage beim Verwaltungsgericht Ansbach erfolglos blieb, ging er in Berufung. Der Verwaltungsgerichtshof in München holte ein Gutachten ein: Freitags werden 66,9 Dezibel erreicht, samstags 71,3, in der Spitze 86,2 Dezibel. Das ist schon sehr laut. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts muss Glockenläuten „im Rahmen des Herkömmlichen“ hingenommen werden. Vom Läuterecht darf aber kein so exzessiver Gebrauch gemacht werden, dass den Nachbarn Gesundheitsschäden drohen. In München wies Richter Rainer Schenk darauf hin, dass im Falle eines Urteils deutliche Einschränkungen des Läutens wahrscheinlich seien. Das förderte die Bereitschaft zur Einigung.

  12. Gemecker über die Bahn und über die europäischen Richter ist zwar in, aber ich finde das Urteil ganz in Ordnung.

    Reisende haben laut EU-Gesetz bei Verspätungen von ein bis zwei Stunden ein Recht auf Erstattung von mindestens einem Viertel des Preises der Fahrkarte. Ab zwei Stunden müssen die europäischen Bahnunternehmen mindestens die Hälfte des Preises erstatten.

    Die Entschädigung solle nicht den Unternehmer für seine Fehler bestrafen, sondern den Preis kompensieren, den der Fahrgast als Gegenleistung für eine nicht im Einklang mit dem Beförderungsvertrag erbrachte Dienstleistung gezahlt hat.

    Wir reden hier nicht über eine Entschädigung, welche Nachteile aus der verspäteten Ankunft ausgleicht. Ob ich ein Bewerbungsgespräch oder den Urlaubsflieger verpasse, alle daraus entstehenden Kosten bleiben weiter bei mir hängen. Lediglich einen Teil des Preises der Bahnfahrt bekomme ich wieder, also einen Rabatt auf das Ticket. Ob das auch in Fällen höherer Gewalt gerechtfertigt ist, hängt davon ab, was mir die Bahn beim Kauf verspricht. „Wir bringen dich von München nach Wien, irgendwann und irgendwie“ oder „…heute, um 15:27, binnen 4 Stunden und 29 Minuten, mit einem modernen Railjet“. Wenn ich letzteren Fall acht Stunden unterwegs bin, in einem stinkenden Reginonalzug, dann ist das sicherlich eine deutlich schlechtere Dienstleistung, als mir bei Vertragsabschluß versprochen wurde. Ein Preisnachlass ist da durchaus gerechtfertigt.

    Im Übrigen ist dieser Ansatz nicht neu. Auch bei Reisen haftet der Veranstalter für höhere Gewalt, zum Beispiel wenn in einem Badeparadies ein Sturm den Strand verwüstet hat. Natürlich nur, sofern der Strand im Katalog versprochen wurde.

  13. @1: RS_999:

    Sie geben typische Neidreflexe von sich. Diese sind von der linken Umverteilungsmafia über die Medien ausgerufen worden. Sie sollten sich davon frei machen.

  14. @ Dr.T:
    „Im Übrigen ist dieser Ansatz nicht neu. Auch bei Reisen haftet der Veranstalter für höhere Gewalt, zum Beispiel wenn in einem Badeparadies ein Sturm den Strand verwüstet hat. Natürlich nur, sofern der Strand im Katalog versprochen wurde.“
    ————————————-
    Und das finden Sie gut?
    Frage: Wann hatten Sie zum letzten mal eine Reisezeitgarantie im Taxi und sollen verspätete Taxifahrten auch entschädigt werden?

  15. @ Mokkafreund

    zu kritisieren ist daran, das auch die Kunden den „Mehrpreis“ zahlen müssen, die diese Versicherung nicht in Anspruch nehmen wollen.

    Man wird gezwungen für etwas zu bezahlen, was man gar nicht nutzt und auch nicht nutzen will (an was erinnert das wohl?).

    Es ist eine uralte, m.E. absolut berechtigte Vertragstradition, das Höhere Gewalt eine Haftung ausschließt.

    Die wurde jetzt geschleift. Ein weiterer Schritt in Richtung Volkaksogesellschaft, die es freilich nicht zum Nulltarif gibt.

  16. Hier könnte natürlich jeder Betroffene besser sein als die verkommenen Sozialismusgerichte in Brüssel.
    Wenn die Bahn geschlampt hat, dann willich mien Geld zurück. (so ist mir mal der letzte Anschluß weggefahren (obwohl der hätte warten müssen) und ich konnte nur noch mit Taxi nach Hause.
    Wenn aber ein Erdrutch passiert, dann will ich natürlich keine Entschuldigung. Aber wer handelt so? Es liegt halt nicht am Staat, sondern am Bürger. (-> Frag nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. Wobei natürlich klar wäre, dass das Land das tut, was es für einen tun muß)

  17. @#14 ingres (26. Sep 2013 15:04)

    Parallel zu meinem Kommentar lief eine Kommentierung im WDR ( der Sender). Bahnkunden könne es nun egal sein, warum der Zug Verspätung hat. Punkt, aus, Ende. Tja, so ist der Mensch.

  18. @#14 ingres (26. Sep 2013 15:04)

    Wenn aber ein Erdrutch passiert, dann will ich natürlich keine Entschädigung.

    muß das heißen.

  19. Ein ganz übler Trick wie sich das „römische“ 12 Sterne Imperium die Diktatur durch „wohlwollende“ Gesetze „für“ den zukünftigen EU-Reichsbürger erkauft.

    Hinten rum wird der Geldbeutel samt Inhalt durch Abgaben und Steuern der EU gestohlen, vorne herum tut man so als wäre das EU Machtmonster nur für die Bürger da um sie vor Abzocke zu schützen.

    Die EU als Fortunas Füllhorn für die Bürger, ist genauso verlogen wie „Islam ist Frieden“. Und damit weis man schon wohin die Reise geht.

  20. Als grosser Eisenbahnfan bin ich sehr geschockt von diesem schwachsinnigen Urteil.
    Die Bahn sollte dieses Urteil einfach missachten, denn es ist weltfremd und ich denke auch nicht rechtens.

    Uebrigens kann die Bahn auch die Hersteller der Zuege fuer die Verspaetungen haftbar machen, wenn ein Baum ein Zug zerstoert hat, denn er ist ja nicht stabil genug gewesen und ein Konzern wie Bombardier oder Siemens sollte sowas doch mit einberechnen! 😀

  21. Dieser „europäische Gerichtshof“ zeigt den Menschen eben eindrucksvoll auf, wie gut sich die EU um die Schäfchen kümmert und wie gut die EU für die Schäfchen ist.

    Wie der Bauer, der seine Schäfchen hegt und pflegt und vor dem Wolf beschützt, damit der Bauer die Schäfchen regelmässig scheren kann, bevor er sie letztendlich selber schlachtet und isst.

  22. #2 Mokkafreund (26. Sep 2013 13:44)

    Doch, daran gibt es etwas zu kritisieren oder sehen Sie die Verteilungswirkungen zu Lasten der normalen Bahnfahrer nicht? Nur preisunsensible Kunden, z.B. irgendwelche im öffentlichen Auftrag Reisenden, spüren diesen Anstieg nicht. Das ist absurd!

  23. #13 Dr. T (26. Sep 2013 14:47)

    Der Verwaltungsgerichtshof in München holte ein Gutachten ein: Freitags werden 66,9 Dezibel erreicht, samstags 71,3, in der Spitze 86,2 Dezibel. Das ist schon sehr laut.

    86 DB ist in Etwa die Lautsrärke, die ein modernes Auto einen Meter hinter der Auspuffmündung entwickelt, wenn der Motor im Stand mit ca. 3000 U/Min betrieben wird.

    Wie „laut“ das ist, kann jeder mit Auto kurz selbst nachprüfen.

    Das Gericht wollte wohl seinen Teil dazu betragen, dass Religion aus der Öffentlichkeit verschwindet, würde das bei einer Moschee mit Muezzinruf allerdings nie wagen.

    Religion ist nicht gleich Religion und Mensch ist nicht gleich Mensch.

  24. Welcher ist eigentlich der Appellationsgerichtshof zu diesem Euripäischen Gerichtshof?

    Falls es die höchste Instanz sein sollte, kann man sich dann auf offensichtliche Unsinnigkeit des Urteils berufen?

  25. Wer im Bahnbereich arbeitet weiß, wie groß äußere Einflüsse auf den Bahnbetrieb sind. Und weil so etwas in ganz Deutschland quasi minütlich passiert, kräht da kein Hahn oder Pressefuzzi nach.

    Angefangen von jedem erdenklichem Zeug was auf die Schiene gelegt wird inkl. Selbstmörder, Diebstahl von Oberleitungsanlagen (Kupfer!), Bäumen etc. pp

    Und das Tollste: Omnibusfernverkehr und Flugverkehr – Ausgenommen! Das macht so richtig Sinn!

  26. #13 Dr. T (26. Sep 2013 14:47)

    Dieser Argumentation folgend, müsste die Bundesregierung und die EU allerdings Schadensersatzansprüche in Milliardenhöhe leisten, da die Regierung und die EU ihre Verpflichtungen gegenüber uns Bürgern nicht erfüllen.

    TML: Die folgenden Tags können verwendet werden:

    Opfer von Migrantengewalt haben laut EU-Gesetz bei Verletzungen über einen blauen Fleck ein Recht auf Erstattung von mindestens einem Viertel ihrer Steuern. Ab zwei blauen Flecken müssen die europäischen Einwanderungsministerien mindestens die Hälfte der Steuern erstatten.

    Die Entschädigung solle nicht den Einwanderer für seine Fehler bestrafen, sondern die Steuern kompensieren, die der Einheimische als Gegenleistung für eine nicht im Einklang mit dem Schutzauftrag erbrachte Regierungsleistung gezahlt hat.

    :mrgreen:

  27. #2 Mokkafreund (26. Sep 2013 13:44)

    Das sollte man nicht so humorlos sehen. Natürlich zahlen wir als Bahnfahrende alle über die Fahrkartenpreise für die Entschädigungen, die Einzelne sich herausklagen. Der jeweilige Anteil am Fahrpreis ist hierbei eine Art Versicherungsbeitrag, den jeder wie bei der Krankenversicherung zu zahlen hat, auch dann, wenn er nicht krank ist. Das Prinzip ist das Gleiche. Jetzt steht jedenfalls fest, dass man im Betroffenheitsfall auch von der Bahn sein “Krankengeld” erhält – sofern man einen Antrag stellt und der “Versicherungsfall” gegeben ist.

    Daran ist nichts zu kritisieren.

    Doch daran ist was zu kritisieren. Nämlich der *jeder* Part. Die meisten Menschen können sehr gut damit Leben, wenn es einmal im Jahr einen Erdrutsch oder ähnliches gibt und dadurch der Zug verspätung hat. Wer damit nicht leben kann, soll eine Zusatz-Versicherung abschließen. Wer damit leben kann soll aber vom güntigeren Fahrpreis profitieren!
    Ich möchte als Kunde nämlich nicht jeden Luxus, den irgendwelche Leute unbedingt haben müssen, mitfinanzieren.
    Ich will auch nicht die Beratung für Technik-Legastheniker in einem Elektronik-Fachmarkt bezahlen, da bestell ich lieber im Internet.

  28. In einem mir bekannten Dorf nähe Freiburg hat auch mal vor Jahren eine Zugezogene gegen das Glockengeläute der ev. Kirche geklagt.
    Die Kirche läutet heute noch wie zuvor, die Klägerin ist sonderbarerweise weggezogen.

  29. Das Problem ist nicht die Haftung als Solche, sondern die Beschneidung der Vertragsfreiheit. Wenn meine Firma sich verpflichtet, eine bestimmte Menge Ware zu liefern und es tritt „höhere Gewalt“ ein, dann ist das unseren Kunden auch scheiß egal – wir zahlen dann Konventionalstrafe oder sogar Schadenersatz (falls ein Schaden deshalb eintritt). Aber das sollte in einer freien Gesellschaft jedem Unternehmer selber überlassen bleiben, zu welchen Bedingungen er eine Ware oder Dienstleistung zu Verfügung stellt. Wichtig ist nur, dass es vorher hinreichend kommuniziert wurde, damit sich der Kunde aller Vor- und Nachteile des Angebotes bewusst ist.

  30. #2 Mokkafreund
    Daran ist zu beanstanden, das es sich nicht um eine freiwillige Vereinbarung handelt, sondern um ein von einem Gericht allen auferlegtes Verfahren und damit um einen Eingriff in die Vertragsfreiheit.
    Wenn ein privates Verkehrsunternehmen sich selber dazu entschließt eine solche Versicherung einzuführen und wenn die Kunden dazu ihr Einverständnis geben, in dem sie Tickets bei diesem Unternehmen kaufen, dann ist alles In Butter. Aber so ist es hier nicht, der Staat nimmt den Menschen mittels eines Gerichtes, das keinem höheren Gesetz folgt sondern nur der Macht, die Entscheidungsfreiheit. Es ist der Ausdruck einer sich selber vergötternden Staatsbürokratie, die Herrschaft über das ganze Leben haben will.

  31. #37 Schaffer (26. Sep 2013 18:10)
    „Gehts noch? Eine Behoerde versagt und ihr meckert, weil die Opfer dieser Behoerde aufbegehren?“

    Wo ist denn bei höherer Gewalt das Versagen?

  32. Vorhin hat ein „Deutschland“funk-Reporter in süffisantem Tonfall verkündet: ‚Die Zeiten sind vorbei, wo man sich bei Verspätungen auf höhere Gewalt herausreden konnte!‘

    In Zukunft ist also die DB für Erdbeben, Überschwemmungen und Meteoriteneinschläge verantwortlich, und der Deppenfunk freut sich öffentlich darüber. Die CDU hat scheinbar die Wahl gewonnen, aber das Land wird im Untergrund immer weiter idiotensozialisiert:

    Eltern werden demnächst gezwungen, ihre Kinder ab einem halben Jahr in den sozialistischen Staatsunterricht zu bringen, die Eisenbahn wird für Naturkatastrophen bestraft und europäisch-christlich aufgezogene Kinder werden mit Gewalt in Moscheen der Arschheber-Religion geschleppt.

    Über den Schwimm-Unterricht in den nächsten Jahren – alle Mädchen im Burkini, getrennt von den Jungen – habe ich dabei noch gar nichts gesagt …

  33. Boah Leute….kriegt euch mal wieder ein!
    Ich bin Vielfahrer im Nahverkehr und täglich sind mit massiven Verspätungen zu rechnen…..so massiv das ich mittlerweile 3 Bahnen früher fahre und selbst das ist kein Garant für pünktliches Ankommen!

    Selten sind „Erdbeben“ oder „Supernovas“ dafür verrantwortlich…..sondern veraltete Technik und Inkompetenz!

    Dann sind die Züge aufgrund jener Verspätungen auch noch so voll wie KZ-Züge!!!
    Dafür zahle ich dann im Abo 150 Euro im Monat!?

    Liebe Staufreunde…..seit froh das ihr im Stau in Ruhe in der Nase popeln könnt ohne das sich stinkende Mitfahrgäste an euch reiben^^

  34. #36 kantata (26. Sep 2013 17:54)

    Es ist der Ausdruck einer sich selber vergötternden Staatsbürokratie, die Herrschaft über das ganze Leben haben will.

    ——————

    Es geht ganz einfach auch darum leistungslos hochbezahlte Posten zu besetzen. Und um diese Posten zu rechtfertigen, muß man permanent (meist sinnlose) Gesetze und Verordnungen erlassen. Dann kann man wieder überprüfen ob diese Verordnungen eingehalten werden usw. Jeder Kanalarbeiter oder Müllman leistet eine wertvollere Arbeit als die Brüsseler Verbrecherbande. Im Grunde genomen ahebn großé Leute all diese Abgründe menschlichen Handelns vom Anbeginn der Menschheit an beschrieben. Irgendjemand die Formel der Bürokratie aufgestellt, dass sich jeder Beamte zusätzliche Beamte hält, damit er seinen Posten sichert. Das ist auch das äquivalente Prinzip bei den Brüsseler Verordnungen.

  35. @#31 mabank

    Ich möchte als Kunde nämlich nicht jeden Luxus, den irgendwelche Leute unbedingt haben müssen, mitfinanzieren.

    ist Pünktlichkeit jetzt Luxus?

  36. Es ist die alte Mär von der „bösen“ Bahn. Durch Gesetze würde sie gezwungen jetzt ordentlich zu arbeiten.

    Was auf den ersten Blick für Bahnleidende „der große Sieg“ gegen die Peiniger der deutschen Bahn wirkt, entpuppt sich als groß angelegtes Scheinmanöver.

    1. Werden die „Strafzahlungen“ vom Kunden bzw. über Umwege vom Steuerzahler gezahlt.
    2. Wird sich diese Regulierungswut an Bahnschaltern und in den vollen Zügen bemerkbar machen, wo es noch mehr Stress von „Bahnwutbürgern“ gibt, die das Reisen dann noch „angenehmer“ machen.
    Dagegen werden die handydementen Dauerlaberer in Großraumwagons eine Wohltat gewesen sein.

    3. Die EU kann weiterhin den Bürger hintenrum entmachten, ausbeuten und demnächst vor geschlossenen Banken in Schach halten.

    Nebelkerzen wie die der „Bahnregulierung“ oder „endlich fast kostenlos das Handy benutzen dank EU“ Propaganda scheint das unwissend-wollende EU Volk ja gern im Sautrog vorzufinden.

  37. Leck mich am Arsch!

    Verzeihung, anderes fällt mir dazu nicht mehr ein, was ich grade im „SWR“-Fernsehen sehe:

    1. Die baden-württemberische „Integrationsministerin“ (500.000 € im Monat Gesamtkosten?) Bilkay Öney erklärt zu den Hilferufen der BW-Kreistage wegen der ausufernden Kosten für Asylbewerber, dass sie dafür nicht zuständig sei!

    2. Frau Bilkay Öney ist stolz, ein neues Programm zur Einbürgerung von Migranten vorzustellen, bei dem die unentbehrlichen Eindringlinge – zum Beispiel eine türkische Boxerin – ihren bisherigen Pass beibehalten dürfen!

    Deutschland verrecke, du hast es nicht mehr anders verdient.

  38. @ #39 Glockenseil

    Boah Leute….kriegt euch mal wieder ein!

    Ich bin Vielfahrer im Nahverkehr und täglich sind mit massiven Verspätungen zu rechnen…..so massiv das ich mittlerweile 3 Bahnen früher fahre und selbst das ist kein Garant für pünktliches Ankommen!

    Selten sind “Erdbeben” oder “Supernovas” dafür verrantwortlich…..sondern veraltete Technik und Inkompetenz!

    Und wo ist da jetzt die höhere Gewalt? Du selber schreibst es: „Selten sind “Erdbeben” oder “Supernovas” dafür verrantwortlich“

    Wo ist die höhere Gewalt? Wann hast du zum letzten Mal das Wort „logisch“ gehört?

    Sei mir nicht böse – aber solche Deppenbeiträge rutschen bei mir mit Hilfe höherer Gewalt (Schwerkraft) ins Klo runter!

  39. @ #41 ich2 @#31 mabank

    Ich möchte als Kunde nämlich nicht jeden Luxus, den irgendwelche Leute unbedingt haben müssen, mitfinanzieren.

    ist Pünktlichkeit jetzt Luxus?

    Ist ein Erdbeben Luxus? Ein Hochwasser? Ist die Bahn schuld an Erdbeben, Hochzwassern und Meteoriteneinschlägen?

    Verzeihung, aber solche Idioten wie heute sind mir in den letzten zehn Jahren PI nicht begegnet! Ist heute Ausgang für alle linksverdrehten Joghurts und Besserwisser?

  40. @ #37 Schaffer

    Gehts noch? Eine Behoerde versagt und ihr meckert, weil die Opfer dieser Behoerde aufbegehren?

    Au ja – haben die Behörden versagt, hat die Politik geschlafen???!

    Informier dich mal über die verrottenden privaten Bahnlinien in Großbritannien und frag dich, warum die Bürger in Hamburg letzte Woche dafür gestimmt haben, dass die Hamburger Wasserversorgung die an Privatfirmen verkauften Anteile für teuer Geld wieder in die öffentliche Hand zurückkaufen sollen!

    Bei öffentlichen Behörden hast du immerhin noch ein niedergeschriebenes Recht auf dein Recht – bei Firmen bist du am Arsch, wenn dir was nicht passt, anders gesagt: Du bist der kleine Arsch, der gegen ein Imperium von Anwälten klagen will.

  41. Danke kewil, dass Du das mal so schön auf den Punkt bringst, schön geschrieben. Ich dachte schon, ich wär der einzige im Lande, der das so sieht – in meinem Bekanntenkreis finden das sicher wieder alle richtig so.

  42. @ #40 ingres #36 kantata

    Es ist der Ausdruck einer sich selber vergötternden Staatsbürokratie, die Herrschaft über das ganze Leben haben will.
    ——————
    Es geht ganz einfach auch darum leistungslos hochbezahlte Posten zu besetzen.

    Ich sehe grade aus Versehen „Das ist Spitze“ Erinnerung an Hans Rosenthal., eine ‚Hommage‘ an eine ganz nette, aber saudumme Quizsendung aus den 70ern, die jetzt wieder als kultureller Höhepunkt des 20. Jahrhunderts gepriesen wird.

    Das Geld wäre da, aber es wird, wie im Imperium Romanum vor 2.000 Jahren, vergladiatort für Brot und Spiele – wichtig ist, dass das Scheißvolk nicht verhungert und seinen Spaß hat. Und ich habe jeden Tag mehr die untrügliche Ahnung, dass es genau so sein muss. Wir Menschen sind noch nicht so weit, „Menschen“ zu sein!

    Werden es vielleicht nie sein. Und wenn wir es dennoch schafften, wäre unser Leben vielleicht so langweilig, dass wir durch Langeweile wieder zu Untermenschen würden, wie heute.

    Ich fasle, aber ich fasle ganz gut heute abend, glaube ich. 😉

  43. @#44 Fensterzu

    Ist ein Erdbeben Luxus? Ein Hochwasser? Ist die Bahn schuld an Erdbeben, Hochzwassern und Meteoriteneinschlägen?

    Wegen Meteoriteneinschlägen hat sich wohl die Österreichischen Bundesbahnen noch nicht versucht sich herauszureden. Es geht ja nicht an das der Kunde voll zahlt obwohl er nicht die zugesicherte Leistung bekommt.

  44. #43 Fensterzu (26. Sep 2013 20:05)

    @ #39 Glockenseil

    Boah Leute….kriegt euch mal wieder ein!

    Ich bin Vielfahrer im Nahverkehr und täglich sind mit massiven Verspätungen zu rechnen…..so massiv das ich mittlerweile 3 Bahnen früher fahre und selbst das ist kein Garant für pünktliches Ankommen!

    Selten sind “Erdbeben” oder “Supernovas” dafür verrantwortlich…..sondern veraltete Technik und Inkompetenz!

    Und wo ist da jetzt die höhere Gewalt? Du selber schreibst es: “Selten sind “Erdbeben” oder “Supernovas” dafür verrantwortlich”

    Wo ist die höhere Gewalt? Wann hast du zum letzten Mal das Wort “logisch” gehört?

    Sei mir nicht böse – aber solche Deppenbeiträge rutschen bei mir mit Hilfe höherer Gewalt (Schwerkraft) ins Klo runter!

    —————————————–

    Schon mal was von Ironie gehört?

    Technische Mängel und Inkopetenz sind eben keine höhere Gewalt……ergo ist auch eine Form von Schadenersatz, z.B. eine Teilerstattung des Fahrpreises, völlig rechtens!

    Angenommenen Sie zahlen den vollen Preis für eine regelmäßige Dienstleistung, völlig egal welche, kommen aber regelmäßig nur zu einem Bruchteil in den Genuß jener Dienstleistung……was zur Hölle rechtfertigt dann noch den vollen Preis?

    Richtig…..nichts!

    Viel Spaß beim runterspülen…Sie Genie!

  45. Was ich mich schon lange frage…

    Die Strafzahlungen von Ausnutzern einer beherrschenden Marktstellung oder Absprachen(Microsoft, Google, O2, Pharmafirmen, etc.) durch die EU nutzen wem?

    Die, die beschissen wurden, müssen schlussendlich durch höheren Preise diese Strafen wieder bezahlen – mir wäre noch nie zu Ohren gekommen, dass die Betrogenen von der EU etwas von den Geldern erhalten hätten…

  46. Mokkafreund sieht das vollkommen richti meiner Meinung nach.
    Schadensersatzforderungen auch einzelner Reidender bei einer Airline oder gegen Hotels werden von einer Solidargemeinschaft getragen. Genauso das Prinzip von Bausparverträgen und Kranken- oder Unfallversichungen oder Sachersicherungen. Das Prinzip ist immer das gleiche. Wer das nicht versteht ist einfach nur beschränkt Ich zahle mit meiner Haftpflichtversicherung doch nicht nur meine möglichen Schäden die hoffentlich nie eintreten sondern auch die Haftplichschäden Betroffener. Es wäre schlimm wenn es anders wäre Kaum ein Einzelner wenn er nicht Multimillionär wäre könnte sich noch in den Straßenverkehr trauen

  47. Unglaublich was ich in diesen Kommentaren lese. Die Deutsche Bundesbahn hat einmal funktioniert. Da gab es keine höhere Gewalt.

    Die Weichen waren gewartet und wurden vor dem Winter extra geschmiert, die Weichenheizungen überprüft.

    Die Trassen waren frei geschnitten und kontrolliert, da sind keine Bäume auf die Oberleitung gefallen.

    Es gab Streckengeher und alles was aussah als würde es kaputt gehen wurde vorsorglich instand gesetzt.

    Der Mist der letzten Jahre ist nur der Gewinnoptimierung und dem Börsengang geschuldet, da ist dieses Urteil das richtige Signal.

  48. #52 Bratak (26. Sep 2013 21:35)

    Unglaublich was ich in diesen Kommentaren lese. Die Deutsche Bundesbahn hat einmal funktioniert. Da gab es keine höhere Gewalt.

    Die Weichen waren gewartet und wurden vor dem Winter extra geschmiert, die Weichenheizungen überprüft.

    Die Trassen waren frei geschnitten und kontrolliert, da sind keine Bäume auf die Oberleitung gefallen.

    Es gab Streckengeher und alles was aussah als würde es kaputt gehen wurde vorsorglich instand gesetzt.

    Der Mist der letzten Jahre ist nur der Gewinnoptimierung und dem Börsengang geschuldet, da ist dieses Urteil das richtige Signal.

    ——————————————–

    Genau so siehts´ aus!

  49. Ich fuhr nach München in meine Heimatstadt zum Klassentreffen.. auf dem Hinweg sah ich nahe an den Gleisen Schrebergärten und B ä u m e – wunderte mich… was passiert wohl bei einem Gewittersturm ( heutzutage Unwetter )??
    Bei der versuchten Heimfahrt: Der Zug fällt komplett aus… ein Unwetter hat Bäume und Wellblech auf die Gleise geschmissen….Statt um 23 Uhr hatte ich das Glück um 3 Uhr morgends zu hause zu sein…
    Es gibt genug Bäume in Wäldern, warum an Hauptstrecken der Bahn?

  50. # glocknseil

    Mal eine Frage wo fahren sie denn im Nahverkehr. Im Berliner Nahverkehr hatte ich selten Verspaetungen und die beliefen sich meistens im 1-2 min Bereich. Aktuell fahr ich auch nicht mehr so viel Bahn doch da waren auch die meisten Verspaetungen hoeherer Gewalt zugerechnet, meistens Notfalleinsaetze, Suizide usw.

  51. Gilt die Entschädigung auch für Verspätungen bei ONEWAY Reisen in den Orient?
    Wenn ja sollte die Bahn schnell handeln denn einige Passagiere hätten dort schon längst hingemusst. 😀
    Obwohl ich mir schon vorstellen kann, dass der ICE dann sogar doppelte Geschwindigkeit erreicht, wenn es für einen guten Zweck ist, da ist die Gefahr einer Verspätung und Rückerstattung dann eh nicht so gegeben. 😀

    http://www.youtube.com/watch?v=Ic3WLKVB9Yk

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