Spritze1Zu einem selbstbestimmten Leben gehört, den Zeitpunkt des eigenen Todes selbst festlegen zu können. Der Staat hat nicht das Recht, uns hiervon abzuhalten und zum Leben zu zwingen. Tut er es dennoch, so vergreift er sich an der Autonomie des Einzelnen aufgrund religiöser oder kruder philosophischer Vorstellungen. Religion aber ist Privatsache und Naturrecht überholt. Fallen verbliebene Restriktionen für einen selbstbestimmten Tod, dann ist das ein Fortschritt hin zu einer freiheitlicheren Gesellschaft ohne Gängelung: Der Staat hält sich aus der Verfügung der Person über das eigene Leben – und das eigene Sterben – heraus! So die gängige und recht griffige These. Auf den ersten Blick zumindest.

(Von Marcus Franz)

Genau genommen emanzipiert sich auch der Gesetz-Geber von religiösen oder naturrechtlichen Vorgaben, die ihn darauf beschränken, ewiges Gesetz in Buchstaben des zeitlichen Gesetzes abzubilden. Indem der Staat die Freiheit gewährt, über das persönliche Leben durch willkürliche Wahl des Todeszeitpunktes zu verfügen, ermächtigt er sich selbst dazu, das aus einem Gebiet jenseits menschlicher Rechtssetzung – Gott, Naturrecht – bislang hemmend herübergreifende Tabu für haltlos zu erklären und dessen Bann zu brechen. So gesehen steigert der Staat hinten herum seinen Hoheits- und Deutungsanspruch – auch wenn es vordergründig so aussieht, als nähme er sich zurück.

Beklagen wir, dass der Staat immer mehr in die innersten Bereiche des Lebens vordringt, dann sollte man nicht übersehen, dass der große Fürsorger sich als großer Emanzipator gibt: Der Einwanderungs-Staat emanzipiert durch verordnete Weltoffenheit und Toleranz von der Befangenheit in der eigenen Kultur. Der EU-Superstaat emanzipiert von nationaler Engstirnigkeit. Der Kita-Staat emanzipiert von elterlicher Autorität. Der Sex-Staat emanzipiert vom Schamgefühl. Der Kultur-Staat subventioniert die Hässlichkeit und emanzipiert von der Macht des Schönen. Der Erziehungs-Staat emanzipiert von Vorurteilen. Der Homo-Staat emanzipiert von Geschlechts-Stereotypen. Der Quoten-Staat emanzipiert von antiquierten Rollenbildern.

Mit dem emanzipatorischen Großprojekt der Befreiung von einem letzten mächtigen Tabu dürften sich dem großen fürsorgenden Emanzipator weitere Interventionsräume eröffnen. Zu denken ist an durchgreifende sozial- und bildungspolitische Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz des Freitodes oder die juristisch-moralische Aufwertung des selbstbestimmten Todes gegenüber dem „traditionellen“. Fromme Ab-Scheu vor der Selbstüberhebung durch Selbsttötung gilt dann als „religiös imprägnierte“ Phobie, die „menschenverachtend“ den humanistischen Fortschritt behindert. Ein anti-phobisches Maulkorbgesetz müsste solcherart beschränkte Quertreiber und Querulanten zum Schweigen bringen. Wir kennen das.

Sicher, bevor ich einem entwürdigenden Siechtum anheimfalle, gebe ich mir den Gift-Cocktail! Aber das sagt sich jetzt leicht daher. Doch dürfte das Zeitfenster klein sein, innerhalb dessen wir im Ernstfall gerade noch klar und willens genug sind, diesen Entschluss zu fassen. Viele werden den rechtzeitigen Absprung verpassen – weil man doch immer wieder einen Tag zuwartet oder die „Phobien“ zu mächtig sind. Dann aber obläge es alsbald dem – staatlichen! – Sozial- und Gesundheitsbetrieb, sich der „Würde“ der Schutzbefohlenen anzunehmen und den „süßen Tod“ zu vergönnen, über den die Betroffenen selbst nicht mehr entscheiden können. Gerne wird der große fürsorgende Emanzipator den versäumten Akt ultimativer Autonomie stellvertretend vollstrecken.

Also ist es noch nicht ausgemacht, dass der Staat als Vormund und Erzieher in die Grenzen gewiesen und die Gesellschaft insgesamt „liberaler“ wird, wenn er die gesetzlichen Restriktionen annulliert, die der uneingeschränkten individuellen Freiheit, über Leben und Tod in eigener Sache autonom zu entscheiden, noch im Wege stehen. Wer weiß, durch die Hintertür kommt der Gouvernanten-Staat womöglich umso mächtiger und besitzergreifender zurück.

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66 KOMMENTARE

  1. Das sind reichlich krude Gedankengänge. Weil mich der Staat zu irgendetwas zwingen könnte, sollte ich von vornherein auf mein Selbstbestimmungsrecht verzichten?

  2. Das nennt man „sozialverträgliches“ Ableben. Mit 67 wird man, wenn es nach unseren tollen Politikern geht, dann sanft eingeschläfert.

  3. Es gibt bereits heute die Möglichkeit bei Schwerstkranken, lebenserhaltene Maßnahmen einzustellen.

    Die große Gefahr dieser „neuen Euthanasie“ ist doch, dass damit die alten Menschen mit ihrer kostenintensiven Pflege und Medizin so günstig entsorgt werden können. DAS ist die Gefahr und ich behaupte sogar, eine Absicht der (links-grünen) Politik dahinter. Die alten „Nazideutschen“ sollen der neuen bunten Mischgesellschaft nicht finanziell zur Last werden, da die mit ihren Intelligenzdefiziten und kulturellen Schwierigkeiten den Wohlstand Deutschlands nicht erhalten können. Die Migranten können kaum ihre eigene Sippe ernähren (siehe Sozialleistungsbezug) und sollen die kinderlosen alten „Nazisdeutschen“ nun auch noch pflegen und ewig am Leben erhalten, welche Zumutung. Das sagt von den Grünen und Linken so keiner öffentlich, aber man muss nur eins und eins zusammen zählen. Da bietet sich der preiswerte „Suizid-Kid“ an, dessen Kosten die Krankenkassen natürlich übernehmen, um die Alten preiswert zu entsorgen, wenn ihre Pflege und Medizin ein bestimmtes Grundsicherungsniveau übersteigt.

  4. Es gibt keinerlei Basis für ein moralisches Wertesystem ohne das Naturrecht und damit am Ende Gott. Eine Weltvorstellung die alleine auf dem Materiellen beruht, kennt nur das Materielle und damit keinen übergeordneten Wert und keine übergeordnete Wahrheit.
    Was das Recht des Staates betrifft, in derartige persönliche Entscheidungen einzugreifen, steht auf einem anderen Blatt.

  5. Ich habe eine Patientenverfügung gemacht, die bei einem Notar hinterlegt ist und danach wird meine Wille erfüllt ( die Menschen die mir am innigsten verbunden sind wissen Bescheid) Es wird keinen Pfleger oder staatlich bestallten geben, der mein Vermögen verschleudert für monate oder gar jahrelange Apparate-Medizin. Wenn keine aussicht auf Heilung und ein selbstbestimmtes Leben besteht werden die Apparate abgestellt Fertig Aus!!
    Kann ich jedem nur empfehlen. Das ganze philosofische Gedöns des Schreibers interessiert mich NICHT!
    Mich interessiert auch nicht der Staat sondern nur meine Lieben die nicht mit ansehen sollen wie ein bewußtloser Krüppel dahindämmert und sich Krankenhäuser, Pfleger und wer sonst die Taschen vollscheffeln. Und die Kirche oder irgend ein Gott interssieren mich schon gar nicht.
    Allerdings sehe ich auch die Gefahr dass nicht leistungsfähige Menschen die keine Verfügung getroffen haben abgeschoben werden. Aber auch an denen lässt sich solange sie noch nicht tot sind trefflich Geld verdienen.
    Alos PATIENTENVEFÜGUNG!!!! und zwar solange man noch kerngesund ist und mitten im Leben steht!!!

  6. Berlin-Oranienplatz: Grüne fordern Gratis-Fahrkarten für illegale Einwanderer.Unter dem Titel „Bewegungsfreiheit für Lampedusa & Co“ beantragten sie im Bezirksparlament Friedrichshain-Kreuzberg Freikarten für die Ausländer, die seit Monaten den Oranienplatz in Kreuzberg besetzen. SPD, Piratenpartei und Linkspartei stimmten für den Antrag.

    Quelle: http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/oranienplatz-gruene-fordern-gratis-fahrkarten-fuer-illegale-einwanderer/

    Auch ich möchte in Berlin umsonst den ÖNV nutzen. Schließlich ist KEIN Mensch illegal und alle vor dem Gesetz gleich. Bitte kostenlose ÖNV-Nutzung für alle Menschen.

    Ich frage mich welche Lebensperspektive diesen Leuten aufgezeigt werden soll?
    Ihr müsst nur ordentlich randalieren dann bekommt ihr was ihr wollt. Eine leistungslose Vollversorgung?

  7. Ich bin noch nicht sicher, ob ich das richtig verstehe. Schlägt der Autor auf unterschwellige Weise vor, daß dann doch besser gleich der Staat die Hoheit über private Lebensentscheidungen behalten soll, weil sonst gesellschaftlicher Druck auf diese Entscheidungen sich unkontrolliert entfalten würde? Netter Versuch durch die Hintertür, tradierten religiösen Vorstellungen den Machterhalt zu sichern. Sagt mir, daß das so nicht gemeint ist.

  8. http://blaulichtticker.eu/bad-groenenbach-essensschlacht-bei-mc-donalds-billige-anmache-laeuft-schief/#sthash.PMkHcTCR.VFk53hH4.dpbs

    „Die jungen Männer fühlten sich in ihrer Ehre gekränkt“

    Was für eine Ehre ?
    Hätten diese zugewanderten Ehre dann hätten sie die Abfuhr akzeptiert.
    Diese Leute haben keine Ehre. Sie bringen Schande über alle ihresgleichen.
    Wenn es ein Volk auf diesen Planeten gibt die ein starkes Ehrgefühl haben, dann sind es die Japaner. An denen sollten sich diese Südländer ein Beispiel nehmen und Harakiri machen.

  9. # 5 Anthropos

    Die einzige Bewegungsfreiheit die dem Pack zugestanden werden soll,ist, über Lampedusa dahin zurück wo sie hergekommen sind. Dann sollen sie von mir aus in ihrem Kral fordern. Mal schauen, was ihnen das heimische Bezirksparlament, bestehend aus Häuptling, Medizinmann und Dorfälteste genehmigt. 🙂

  10. Der Autor dieses Artikels, Prim. Dr. Marcus Franz, wurde vom katholischen Ordensspital der „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“ (Hartmannschwestern) hinausgeworfen, weil er sich auch in der Politik für die Lehre der Hl. Kirche einsetzte:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1544341/StronachMandatar-Franz-verliert-Posten-als-Primar-

    Prim. Dr. Marcus Franz steht mit seinen Aussagen in voller Einheit mit der Lehre der Kirche und in vollem Gegensatz zu Politik und Orts-Kirche in Österreich.

    Alle Menschen, die in Österreich keinen Anti-Rom-Kurs verfolgen, werden öffentlich demontiert (auch romtreue Bischöfe werden innerkirchlich vernichtet).

  11. Vor Jahrelanger Apparatemedizin müssen wir sicher keine Angst haben, da sich bereits alle einig sind, dass dies zu teuer ist. Und es werden sich Mittel und Wege finden, entweder die Kranken unter Druck zu setzen, damit sie endlich nach dem tödlichen Cocktail rufen oder, noch einfacher, die Todeskriterien werden einfach geändert. Man hat ja gesehen, wie schnell das ging, als Organe für die Transplantation gebraucht wurden.Da wird jemand, der sich noch bewegt, noch atmet, dessen Herz noch schlägt einfach für Tod erklärt und die Apparate werden abgestellt, wenn man einer Transplantation nicht zustimmt. Es gibt mittleerweile genug Leute, die dies überlebt haben und sogar wieder völlig gesund geworden sind. Wer traut da schon noch den Ärzten, die auf einen Karrieresprung hoffen.

  12. #4 bergwanderer,

    Aus lachsheit haben wir hier noch keine Patientenverfügung gemacht obwohl es sicherlich Zeit wird. Werde morgen endlich sofort einen Termin beim Notar machen. Müssen sowieso noch was andere Sachen zusätzlich geregelt werden.

    Ich bin der Meinung das ich selber verfügen darf über mein Leben. Kein Staat oder sonstwer hat darüber nicht zu bestimmen. Dahinsiegen will ich nicht.

    Aber wenn man nun weiter philophisiert. Der Staat nimmt sich zu allen Zeiten das Recht heraus über Lebensende zu bestimmen, denn werden die sich eines Tages auch das Recht heraus nehmen zu bestimmen, wann und wieviel Kinder die einzelne Frau bekommen soll.
    Wenn man schon über Leben und Tod bestimmen will, gehört das ja auch dazu. Zwangstod, Zwangspartner, Zwangsschwangerschaften usw.

    Die Welt ist verrückt geworden und wir stehen da und gucken zu.

  13. Mit kruden Mutmaßungen, Herr Franz, ist aber auch niemandem gedient.
    Selbstverständlich kann jede Bewegung eines Staates im Sinne der Bürgerrechte so oder so ausgelegt werden.
    Selbstverständlich könnte der Staat auch pervertieren – wenn er es nicht schon ist.
    Aber auf paranoide Weise immer gleich die grausamsten Dämonen an die Wand zu malen ist für das Begreifen eines Vorgangs nicht hilfreich.

    Einen Trost habe ich für alle Düster-Denker:
    Wenn die Bürger eines Staates nicht den Mut aufbringen, ihren Staat zu kontrollieren, dann sind sie für die Folgen selbst verantwortlich und verdienen es nicht besser.
    Wenn ich mich in ein Auto setze, dann kann ich damit nach Hause fahren; ich kann aber auch im Auto eine Flasche Schnaps leeren und dann mit Tempo 100 durch die örtliche Fußgängerzone brettern.
    Wir als Bürger müssen die Kontrolle über diesen Staat ganz konkret wiedergewinnen – wir haben die Kontrolle nämlich verloren.
    Ich bin politisch aktiv und werde jedes Jahr mindestens einmal verhaftet – was, Herr Franz, machen Sie?!

  14. Der Unfall von Michael Schumacher hat mich nachdenklich werden lassen. Nachdenklich in der Richtung, dass ich mich mit der Situation Schädel-Hirntrauma und Wachkoma intensiv beschäftigt habe. Es ist kein angenehmes Thema. Passieren kann es jedem Menschen jederzeit. Durch Herzinfarkt, Schlaganfall oder Unfall.

    Die Informationen über eine Patientenverfügung lese ich z.Zt. durch und lasse mich auch noch beraten. Und dann wird eine PV sofort ausgefüllt und unterschrieben.

    Ich möchte nicht der Willkür, Geldgier und Experimentierfreudigkeit irgendwelcher Ärzte und Kliniken ausgesetzt sein, während ich in einem solchen Fall ohnmächtig eine Belastung für Hinterbliebene bin und ein sinnvolles, selbstbestimmtes Leben nicht mehr führen kann.

    Dieser tragische Fall in diesem Video macht doch sehr betroffen. Respekt an die Ehefrau und Freunde, die sich täglich aufopfern.
    Ich für meinen Teil würde es vorziehen, so nicht mehr leben zu wollen.

  15. OT – Schau in meine Welt! (kika)
    Safiya ist 12 Jahre alt und erst kürzlich von Berlin nach Brandenburg gezogen. Dort wechselt sie nach den Ferien in die 7. Klasse eines Gymnasiums. Umziehen ist für viele Kinder generell nicht einfach. Besonders schwer ist es jedoch, wenn man – wie Safiya – das einzige muslimische Mädchen in der Kleinstadt ist. Da Safiya mit dem Schulwechsel ein Kopftuch tragen möchte, wird sie als Andersgläubige schnell zu erkennen sein.

    http://www.kika.de/scripts/fernsehen/was_laeuft/index.cfm?d=2014020911&pp_id=170357

  16. Zu einem freiem Leben gehört auch das Recht, frei über sein Ende entscheiden zu können!

    Fromme Menschen jedweder Ausrichtung müssen das mit sich und ihrem „Gott“ ausmachen. Die Menschen, die nicht in religiösen Ängsten gebunden sind, müssen sich NICHT an die „Götter“ anderer Menschen und deren kruden Vorstellungen von Fegefeuer und Paradies halten!

    Das Argument, dass alte Menschen aus Kostengründen „in den Tod getrieben“ werden entbehrt doch jeglicher Grundlage. Aktuell kostet ein Heimplatz mindestens 3000 Euro pro Monat. Die Heimleitung + Pfleger sind also sehr daran interessiert, ihre „Insassen“ möglichst lange zu behalten.

    Und wenn schon mit Geld und Erbe argumentiert wird. Warum soll das Häuschen, wofür z.B. die alten Eltern ihr Leben gespart haben, um es den Kindern zukommen zu lassen, in wenigen Jahren in einem lieblosen Heim „verbraucht“ werden?

    Ansonsten wünsche ich den leidenschaftlichen Gegnern hier niemals die Situation, ohnmächtig das langsame Sterben (genauer krepieren) eines geliebten Menschen erleben zu müssen. Das betrifft ja keineswegs nur sehr alte Menschen, sondern Menschen jeden Alters.

  17. #19 Achot (09. Feb 2014 14:07)
    Was für eine elende Gehirnwäsche.
    Nach meinem Eindruck schaut aber kaum einer Kika, höchstens Gutmenscheneltern, die ihre Kinder dazu zwingen. Die werden dann aber bald mit umso größerer Renitenz abspringen…….

  18. Ich habe es in einem ähnlichern Artikel zum SPIEGEL Titelthema hier schon einmal geschrieben:

    Die Politstricher bereiten über die Systemmedien den Boden dafür, dass, nach dem rechtlich abgesicherten selbstbestimmeten ,,Freitod,, dann irgendwann, der Staat bestimmt, welches Leben noch lebenswert ist.

    Hier spielt einzig die Wirtschaftlichkeit eines Menschen dann eine Rolle.
    Da die westlichen Gesellschaften immer älter werden, aber immer weniger Kinder geboren werden, die zur Finanzierung ihrer pflegebedürftigen Eltern herangezogen werden können, MÜSSEN die entsprechenden Interessenverbände aus der Versicherungsbranche jetzt reagieren.

    Sicher, das künstlich am Leben erhalten, in Seniorenheimen und Krankenhäusern ist ein lohnendes Geschäft- doch wird das in Zukunft kaum noch jemand bezahlen können.
    Darum muss nun die Gesellschaft auf die kommenden Veränderungen im Umgang mit dem Alter und den Alten vorbereitet werden.

    Und wie bei allem, was gegen das Wohl der Massen gedacht ist- so wird auch hier kompromisslos nur über die ,,Vorteile,, des staatlich legitimierten ,,Freitods,, berichtet.
    So plazieren die Interessenverbände der Versicherungswirtschaft, mit Hilfe ihrer Politmarionetten und den Systemmedien, das Thema schon einmal in unseren Köpfen.

    Natürlich nur mit den ,,positiven,, Aspekten behaftet.
    Schritt für Schritt wird dann in der Gesellschaft die Akzeptanz dafür geschaffen, dafür, dass ,,Der Staat,,- also das Kapital darüber entscheidet- wen es am Leben lässt, oder wer tot nützlicher ist.

    Der ein oder andere wird evtl. meinen, es handelt sich hier um eine Spinnerei eines notorischen Verschwörungstheorieverbreiters.
    Doch die Pläne für dieses Vorhabens- die Bevölkerung ganz offiziell in ,,wertes und unwertes Leben,, zu klassifizieren, liegen schon lange in den Schubladen der wirklich Mächtigen bereit.

    Nun dürfen ihre Politbüttel damit beginnen über die Systemmedien uns schrittweise auf die neue Zeitzrechnung vorzubereiten.

    Der Anfang ist gemacht.
    Der selbstbestimmte Freitod- da können ja nur Spinner und Religonsfanatiker etwas dagegen haben 😉
    Dann kommt der nächste Schritt- es wird das ,,Töten auf Verlangen,, staatlich legitimiert und reglementiert.

    Bei der nächsten Stufe dann, wird bei einem besonders schlimmen Fall, wo es niemanden mehr gibt, der es bestimmen kann- vom Staat eine Tötung ,, zum Wohle des leidenden Menschen,, erlaubt. ( Im Idealfall natürlich, ein kleines Kind- das wirkt immer am besten… )

    Dieser Mensch ist unheilbar krank- leidet entsetzlich und absolut niemand- außer den oben schon erwähnten Spinnern und Religionsfanatikern wird dagen sein, dieses bedauernswerte Wesen von seinen Qualen zu erlösen.

    Und ab da, wird der Staat- also das Kaspital- immer öfter bestimmen, wer leben oder sterben ,,darf,,.
    Kommende Generationen werden es dann als selbstverständlich empfinden, dass über ihre Lebensspanne fremdverfügt wird.
    Genau das ist das Ziel- und es wird erreicht, wenn WIR uns nicht massiv dagegen wehren.

    Auch hier gilt:

    JAMMERT NICHT, KÄMPFT.

  19. (OT) Volksabstimmung gegen „Masseneinwanderung“ in der Schweiz
    Ich hoffe, diese (nicht nur für Schweizer) wichtige Abstimmung gibt hier heute noch einen Thread. Die EU jedenfalls hetzt schon mal gegen diese Abstimmung (Der Schweiz droht die Guillotine). In den HR-Radionachrichten kam zudem die Meldung, dass sich jetzt auch unser Freund Martin Schulz zu Wort gemeldet hat. Aber ich gehe davon aus, dass sich die Schweizer durch so eine Drohkulisse nicht abschrecken lassen – eher im Gegenteil.

  20. #8 kart (09. Feb 2014 13:35)

    Sie meinen wahrscheinlich Seppuku. Harakiri hat sich eher im englischen Sprachraum durchgesetzt. Übrigens würden diese Typen nie Seppuku machen dürfen, weil das den Samurai vorbehalten war. Bei allen anderen Männern ging man davon aus, dass sie die Schmerzen nicht aushalten würden – das trifft auf die von ihnen angeführten Pfosten durchaus zu.

  21. Das Ableben der Bio-Deutschen muss beschleunigt werden, denn wir brauchen „viel Platz“ für moslemische Zukunfsdeutsche und Inder, die Gauck ganz herzlich hierher eingeladen hat!

  22. Nur als kleine Denksportaufgabe:

    Wie wäre es mit einem Leben / altern in Würde- anstelle nur ein Sterben in ,,Würde,,?

    JAMMERT NICHT, KÄMPFT.

  23. #10 Mindgre (09. Feb 2014 13:40)
    Der Autor dieses Artikels, Prim. Dr. Marcus Franz, wurde vom katholischen Ordensspital der „Franziskanerinnen von der christlichen Liebe“ (Hartmannschwestern) hinausgeworfen, weil er sich auch in der Politik für die Lehre der Hl. Kirche einsetzte:
    —————-
    Frage eines Laien:
    Was ist eine „Hl. Kirche??? Oder war das ein Verschreiber und es heisst Hg- Kirche???
    (HG ist Quecksilber, HL ist Hansestadt Lübeck)
    Krieg da keinen Grund rein….

  24. #29 Yogi.Baer (09. Feb 2014 14:35)

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Ihre Frage ernst gemeint ist, aber „hl.“ oder „Hl.“ vor Eigennamen oder Abstrakta meint ausgeschrieben imm „heilig“, womit kurz gesagt eine besondere Nähe und / oder Beziehung zu Gott ausgesagt ist. Im Lateinischen heißt es sanctus / sancta, eingedeutscht dann „Sankt“, abgekürzt „St.“.

    Beispiele:
    der Hl. Vater = Papst
    Hl. Dreikönig = Epiphanie = Feiertag am 6.1.
    Hl. Maria = Muttergottes
    St. Martin

    Alles klar?

  25. Sterbehilfe hat ihre Berechtigung wenn es darum geht extreme Leiden zu verkürzen. Dann und nur dann kann ich das befürworten. Andererseits würde eine weitreichende Akzeptanz und Legalisierung vermutlich in Zusammenhang mit den zukünftigen Kostenproblemen im Gesundheitssystem dazu führen, das es nicht nur zum Zwecke des ersparen von Leid bei ohnehin totkranken Menschen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen gemacht wird. Anfangs vielleicht sogar halb freiwillig, ich denke da z.B. an Bewohner von Pflegeheimen die ihren Kindern die hohen monatlichen Kosten ersparen wollen, oder der Gesellschaft nicht auf der Tasche liegen wollen. Die nächste Stufe ist dann, das dieses Verhalten zunehmend akzeptiert wird, und man dann in so einem Gesellschaftsklima es dann einfach hat bestimmte teure Behandlungen nicht mehr in der Basisversorgung zu bezahlen, und stattdessen auf die Sterbehilfe zu verweisen.

    Daher denke ich wäre es besser dieses Tabu nicht aufzustoßen, auch wenn es in manchen Fällen durchaus menschlich sein kann.

  26. arabisches Verständnis: Würde = Ehre
    juristsich korrekt: Menschenwürde = Menschsein

    Menschenwürdebedeutet daß man Juden oder Behinderten die Menschnrechte nicht absprechen kann oder das Menschsein.

  27. Wobei der Wert eines Lebens in dieser Gesellschaft ohnehin nur einen geringen Stellenwert zu haben scheint, wenn man bedenkt das Totschläger mit im internationalen Vergleich lächerlichen Strafen von manchmal weniger als 5 Jahren Gefängnis bestraft werden.

  28. # 30 Yogi.Baer

    Da hat der Yogi.Baer schon recht:
    unterstellen wir, dass „Hl.“ für „Heilig“ steht, mithin „Heilig“ als Adjektiv der Unterscheidung dient, dann muss die Frage erlaubt sein:
    Warum „Heilige Kirche“ extra herausstellen – gibt es denn noch eine „Unheilige Kirche“?

  29. Auch hier wird es drei Generationen dauern:
    Die 1. Generation debattiert und bereitet den Boden vor
    Für die 2. Generation wird es zumindest akzeptabel
    Für die 3. Generation wird es zur Selbstverständlichkeit

    Erst die 4. Generation wird merken, dass sie in einer Sackgasse feststeckt.

  30. Man sollte dieses Thema nicht wieder an politische,
    ideologische, religiöse Ausrichtungen fest machen !
    Das verhärtet, fanatisiert sofort wieder die Positionen, und schränkt die FREIHEIT jedes einzelnen Menschen ein !
    Jede/r sollte FRÜHZEITIG bei klarem Verstand seine
    vorsorge Entscheidung treffen. An die sich jeder Staat, Religion, Ideologie, Sekte, Verein, Mob, usw. uneingeschränkt zu halten hat.
    Es lebe die FREIHEIT auch bis zum Tot.

  31. OT: Seit die eine alles verschlimmbessernde Autokorrektur in den Browser eingebaut haben ist das Ding nicht mehr benutzbar.

  32. Wahrheit: Die deuchen Steirenken 7 Tage Durst und Hunger oder 25 Tage Hunger und dann wird das als glanzleistung der Flüchtlinge publiziert die sich die übrigggebliebnen Portionen in den ache geschoben ahben. Dafür darf man aber bei eienr FAhndungsmeldung den Teint (Hauttönung) nicht mehr reinschreiben.

  33. Wenn die lex naturalis überholt ist, dann auch die Würde des Menschen und alle unverletzlichen Rechte, es sei denn die „autonome“ absolute Vernunft, die zu dumm ist, um Mathematik oder die Analytik, also nicht kontingente Gesetzlichkeiten zu erfinden, vollbringt ein Wunder und überrascht uns mit nicht kontingenten Gesetzen, aus denen wir dann endlich herleiten können, was der autonome und freie, weil solidarisch, Einheitsmensch so alles braucht.
    Das Naturrecht sieht unter bestimmten Umständen den Freitod als damit vereinbar an ( etwa Plotin I 47, 31. 43; 8, 8; 16, 19; IV 4, 44,, 23f.).
    Als wir 48/49 von den Amis mit unseren Rechten bedacht wurden haben sie doch glatt vergessen, uns dabei auch zu verraten, daß diese Rechte doch nicht, wie der Sklavenhalter Jefferson meinte, objektiv evident* sind, aber vielleicht wußten sie und wissen es bis heute immer noch nicht besser.
    * Nicolai Hartmann, Zur Grundlegung der Ontologie, Berlin 1965, S. 272 f.

  34. @ #5 bergwanderer

    Soweit stimme ich zu.

    Doch zwei Punkte sind mir ein wenig zu pauschal / missverständlich geraten.

    Erstens, ich vermute, sie meinen ,,Sozialpfleger-Betreuer,, die von Amtswegen in manchen Fällen bestellt werden um einem Menschen, der dazu selber nicht mehr in der Lage ist, dessen Geschäfte zu tätigen.
    Hier gibt es in der Tat, leider immer wieder Berichte von Betreuern, die ihre Schutzbefohlenen betrügen.

    Pflegepersonal allerdings, das sich an Patienten bereichert, ist doch eher eine Seltenheit.
    Da ist dann schon eher die Familie / Verwandtschaft bei der Hand, einem todgeweihten sein (noch) Hab und Gut vorzeitig zu entreißen.

    Der zweite Punkt:

    Solange man noch ,,kerngesund,, ist, da lässt sicch schnell und einfach sagen:
    Bei mir werden alle Machinen abgeschaltet, wenn keine Aussicht auf Genesung besteht.

    Doch aus Berufserfahrungen kann ich ihnen versichern, WENN es dann so weit ist, klammert man sich doch sehr an das kleine Leben- hofft, betet ( auch ohne an einen Gott zu glauben )- bettelt um jeden Augenblick, den man noch bewußt erlebt.
    Dass man willig und wissentlich sich aus dem Leben wünscht, dazu braucht es schon eine Menge an Leid, Qual und Hoffnungslosigkeit.

    In der Regel findet man diese Bereitwilligkeit eher bei sehr alten- kranken Menschen, oder extrem verzweifelten- Lebensüberforderten und natürlich bei Folteropfer, denen man solch unbeschreibliche Qualen bereitet, dass ihnen nur noch der Tod als Hoffnung und Ausweg bleibt.

    Doch allgemein ist das Leben und überleben wollen SEHR tief in uns Menschen verwurzelt.
    Stellen sie es sich nicht zu einfach vor- selber ,,den Stecker zu ziehen,, oder bei Bewußtsein sich dafür zu entscheiden.

    Bis dato hatte ich zwei Situationen, in denen ich jeweils- wie man so schön sagt- ,,mit dem Leben abgeschlossen hatte,, – und beides mal, war ich ( wem oder was auch immer ) dankbar überlebt zu haben.

    Eine Patientenverfügung ist jedoch immer gut und sinnvoll, allerding muss auch gewärht sein, dass es Menschen gibt, die im Bedarfsfall davon wissen.
    Alleine, dass sie bei einem Notar liegt, hilft nichts.
    Man sollte auch dazu einen Hinweis bei sich am Körper tragen.
    So ist im Fall der Fälle sicher gestellt- dass, nach dem eigenen Wunsch mit einem verfahren wird- und man eben nicht als Mensch-Maschine dahinsiechen muss.

  35. Der erste Abschnitt ist super. Ein Plädoyer für die Freiheit. Alles, was danach kommt, sind „aber“, wo keine hingehören und Vergleiche, die nicht passen.

  36. Eine Patientenverfügung hilft seine Entscheidung zu treffen !!
    Jeder Frau,
    jedem Mann
    das SEINE !!!

    Wenn Gesetzt, Bestimmungen gut gemacht sind gibt es auch keine Probleme !
    Leider haben wir nur noch Deppenpolitiker/innen,
    Gauckler, Fanatiker, Geisteskranke, Gehingewaschene,
    Beschränkte, Ignorante, Volksverräter usw. in der Politik.

  37. #22 derletztetrojaner
    #32 EasyChris

    Wirtschaftliche Gründe – bei den Betroffenen das schmale Budget, bei den Helfern (Heimen oder private Pflegekraft) spielt Geld die Rolle. Pflegekräfte brauchen Arbeit und Lohn, die Heime suchen Gewinn.

    weil sie sich die Pflege daheim nicht mehr leisten können *** Altenpflege: Opa wohnt jetzt in Ungarn

    Immer mehr Österreicher werden in einem Pflegeheim in den östlichen Nachbarländern untergebracht – aus finanziellen Gründen, aber auch, weil sie sich dort intensivere Pflege erhoffen.
    Mehr als 800 Kilometer hat Herr Färber auf dem Weg in seine neue Heimat zurückgelegt. Eine Reise von über acht Stunden, die ihn von den Vorarlberger Bergen ins ungarische Flachland geführt hat. Nach der Grenze säumen verfallene Häuser und Straßenschilder in einer fremden Sprache den Weg – Herr Färber kann sie nicht verstehen. Die neue Heimat des 77-Jährigen befindet sich in der ungarischen Kleinstadt Balatonszárszó, direkt am Plattensee. Dort liegt das Pflegeheim „Balaton“, betrieben von „SeniorenCare“. Dahinter steht die Firma Armonea, der größte Betreiber von privaten Pflegeheimen in Belgien. Heinrich Färber ist Anfang August hergezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. „Ich wollte niemandem zur Last fallen“, sagt Färber. Außerdem ist sein Aufenthalt hier um die Hälfte billiger als in einem Heim zu Hause.
    Immer mehr Österreicher und Deutsche bringen ihre Angehörigen in den östlichen Nachbarländern unter, weil sie sich die Pflege daheim nicht mehr leisten können. Das Angebot ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Neben Ungarn gibt es auch in der Slowakei, Tschechien oder Kroatien Pflegeheime für deutschsprachige Pensionisten. „Österreich und Deutschland haben einen Mangel an Pflegepersonal, sie können einfach nicht die gleiche Betreuung bieten wie wir“, sagt Paul De Coninck, Geschäftsführer der Residenz am Plattensee.
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1382748/Altenpflege_Opa-wohnt-jetzt-in-Ungarn

  38. #42 derletztetrojaner,

    Patientenverfügung und Organspende
    könnten im Personalausweis gespeichert werden.
    Jede Patientenverfügung muß änderbar sein,
    und wenn es dann so weit ist noch einmal
    geprüft werden.
    Wenn der/die Todkranke dann nicht mehr in der Lage ist seinem Weg /Ableben zuzustimmen,
    gilt die Patientenverfügung.

  39. #45 Babieca

    In der Kürze liegt die Würze !
    Ich sage immer kurz und schmerzlos.
    Kommt Zeit kommt Rat ….. usw. 😉 😉 🙂

    Für die FREIHEIT in der Welt
    T.L.

  40. @ #8 kart

    Dieses asozial- dümmliche Verhalten ist oft typisch für die sog. Südländer- Migranten.

    Wer SO schnell in seiner ,,Ehre,, verletzt ist, der kann so viel Ehre nicht haben.
    Bei dem unsäglich blöden Brunftgehabe vieler Migranten, schwanke ich zwischen haltlosem Lachen und Brechreizbeschleunigung.

    Lustig zu sehen aber, wie die ,,Südländer,, immer wieder B- Hörnchen Attitüde mit Alphamänchen verwechseln.

    Bedauerlich ist allerdings, dass es kaum noch Zivilcourage gibt- sich fast niemand findet, der den Rotzbübchen gepflegt ein paar schallert, für ihr ungebührliches Gehabe.

    Sich aber, ihrer Migranten- Narrenfreiheit sehr wohl bewusst, treiben es viele von diesen, unerwünschten, artfremden Bereicherern immer ,,bunter,,.

    Doch hier handle ich- wo immer sich es bietet, nach dem bewährten Motto:

    NICHT JAMMERN, HANDELN 😉

  41. @ #47 Tierra Libre

    danke für den Hinweis- ich weiß es jedoch, da ich beruflich viel damit zu tun hatte.

    Leider ist es allgemein zu wenig bekannt, was man heute schon für Möglichkeiten hat.

    Von seiner Organspendewilligkeit im Personalausweis gespeichert kann ich nur abraten.
    Man sollte hier den konventionellen Organspendeausweis ausfüllen.

  42. „“Zu einem selbstbestimmten Leben gehört, den Zeitpunkt des eigenen Todes selbst festlegen zu können. Der Staat hat nicht das Recht, uns hiervon abzuhalten und zum Leben zu zwingen. Tut er es dennoch, so vergreift er sich an der Autonomie des Einzelnen „“
    Genau so seh ich das auch und verweise auf die Parallelen der kriminellen Machenschaften mit der Rundfunkabgabe-bezahlzwang!
    http://www.youtube.com/watch?v=BazosYBovFk

  43. 07 Februar 2014, 12:30
    „“Gehört auch Pädophilie zur „sexuellen Vielfalt“?…

    Doch manche Befürworter des Bildungsplans wollen noch weitere Gruppen einbeziehen.

    Als am 1. Februar 600 Bürger in Stuttgart gegen das Vorhaben protestierten, erklärten einige Gegendemonstranten, auch Pädophilie sei eine schützenswerte sexuelle Variante…““
    http://kath.net/news/44800

    „“Pädophilie und Verhaltenskontrolle
    Warum Pädophile nicht ausgegrenzt werden dürfen…““

    Samstag, 08.02.2014, 19:24 · von FOCUS-Online-Experte Klaus Beier
    http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gastkolumnen/beier/paedophilie-und-verhaltenskontrolle-warum-paedophile-nicht-ausgegrenzt-werden-duerfen_id_3589906.html

    LEUTE, DÄMMERT EUCH WAS???

    DAS OVERTON-FENSTER
    „“Der amerikanische Soziologe Joseph P. Overton (1960-2003) beschrieb eine Technik zur Manipulation der Einstellung zu den Dingen in der Gesellschaft, die früher als absolut inakzeptabel galten…““ (pi-news.net)

  44. @ #46 Felix Austria (09. Feb 2014 15:34)

    UND WIE OFT WIRD OPA BESUCHT IM FERNEN UNGARN?

    WESHALB NICHT GELICH IN DER DOM-REP? DA FLIEGT MAN DOCH WENIGSTENS EINMAL IM URLAUB HIN.

  45. Das Ganze kann man, nachdem die gesellschaftliche Ablehnung aufgeweicht und die Ablehnung wegen dem „Nutzen“ für die Gesellschaft in eine Zustimmung umgekehrt wurde, auch zur Volksbelustigung in einen festlichen Rahmen packen.

    http://www.youtube.com/watch?v=LSUAAKFLoL0

    Nein, der Link führt nicht zur Soylent-Green-Geschichte, die ist zu unfeierlich…

    Tja, immer diese Schwarzseher und ihre ollen Filme…
    😉

  46. #1 Tramp (09. Feb 2014 13:07)

    Weil mich der Staat zu irgendetwas zwingen könnte, sollte ich von vornherein auf mein Selbstbestimmungsrecht verzichten?
    ……………………………………………….
    Keiner hindert sich am Selbstmord.
    =====================================

    #2 marie (09. Feb 2014 13:09)

    Das nennt man “sozialverträgliches” Ableben. Mit 67 wird man, wenn es nach unseren tollen Politikern geht, dann sanft eingeschläfert.

    …………………………………………..

    Haben die auch gesagt, WER das machen soll?

    =============================================

    #3 Rohkost (09. Feb 2014 13:20)

    Die alten “Nazideutschen” sollen der neuen bunten Mischgesellschaft nicht finanziell zur Last werden, da die mit ihren Intelligenzdefiziten und kulturellen Schwierigkeiten den Wohlstand Deutschlands nicht erhalten können.
    ………………………………………………..

    Genauso ist es !

    Das Geld für eine menschwürdige Pflege von Alten und Kranken haben sie schon längst aufgefressen.
    Ausserdem fliegen die Milliarden nur so ins Ausland für EU, Nato, UNO.

    Da viele schon keine Kinder mehr haben, kassiert der Staat auch noch das Erbe.

  47. Bis zu „so die gängige …“
    ein guter Beitrag 😉
    Selbstverständlich gehört zu einem selbstbestimmten Leben auch der selbstbestimmte Tod. Daß darüber ein anderer zu bestimmen wagte, ist nur perhorreszierend. Darüber diskutiere ich (daher auch) nicht.

  48. Eine genau abgefasste Patientenverfügung ist gut und wichtig. Noch wichtiger aber ist es, einen Menschen, dem man absolut vertrauen kann, schriftlich zu bestimmen, der für einen entscheidet. Ich erinnere mich sehr deutlich an einen Fall, da war in der Patientenverfügung eine ungewünschte lebensverlängernde Maßnahme nicht aufgeführt. Wenn die alte Dame nicht noch einmal kurz aufgewacht wäre und klar gesagt hätte, dass sie keine Magensonde will, hätten die Ärzte ihr Sterben unnötig in die Länge gezogen. Sie hatte versäumt, einem ihrer Kinder schriftlich die Verantwortung für Zweifelsfälle zu geben.

  49. KoG: Kardinal wegen “Homophobie” angeklagt
    9. Februar 2014

    Papst-Freund Sebastián Aguilar soll vor Gericht

    Madrid

    „“Es geht los. Erstmals in der Geschichte wird gegen einen Kardinal der Katholischen Kirche wegen „Homophobie“ ermittelt. Am 6. Februar erhob die Staatsanwaltschaft von Malaga Anklage gegen den von Papst Franziskus zum Kardinal ernannten emeritierten Erzbischof von Pamplona, Msgr. Fernando Sebastián Aguilar. Der 84jährige Claretinerpater und Freund des Papstes, der in zwei Wochen das Kardinalsbirett aus dessen Hand empfangen wird, wurde kurz nachdem Papst Franziskus im Januar seine Erhebung in den Kardinalsstand bekanntgegeben hatte, interviewt. Bei dieser Gelegenheit wurde er auch zum journalistischen Dauerbrenner „Homosexualität“ befragt. Der ernannte Kardinal sagte dabei, daß Homosexualität „durch eine angemessene Behandlung geheilt werden“ kann…““
    http://koptisch.wordpress.com/2014/02/09/kog-kardinal-wegen-homophobie-angeklagt/

  50. @Marcus Franz: Verstehe ich das richtig, der Staat hindert dich also am Selbstmord? Falls du das richtig findest, also die staatlische Euthanasie, schau mal nach Holland, wo just dieses Gesetz nun doch recht oft – wer hätte es gedacht – missbraucht wird.

  51. #47 derletztetrojaner

    Betriff aber auch die Option eine Organspende
    abzulehnen.
    Es ist auch immer ratsam einer Vertrauenspersohn.
    Eine Betreuungsvollmacht zu erteilen !

    Wer weiß wie es kommt?

    Es lebe das Leben,
    es lebe der Tod ……..

  52. #61 sohnes (09. Feb 2014 20:38)

    In den Niederlanden ist Euthanasie unter strengen Regeln erlaubt

  53. Letztendlich ergibt sich ein Interessenkonflikt:
    Einerseits die potentiellen Erben, die an einem schnellen Ableben von Opa/Oma interessiert sind, andererseits die Ärzte, die versuchen, das Letzte an Behandlungskosten aus ihrem Opfer herauszuholen. Eine PV ist hier sicher eine Hilfe, jedoch optimiert wird die Situation nur durch eine Person des absoluten Vertrauens des Betroffenen.

  54. Immer wenn es Leuten an Argumenten mangelt kommen sie mit verschwurbelten Theorien daher, die dann – oh Wunder – zeigen, dass alles ganz anders ist, als es der kleine Fritz im ersten Moment erwarten würde…
    Sterbehilfe ist aber keine Quantenmechanik!

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