imageNicht nur Göttingen (wie gerade berichtet) – auch das „arm, aber sexy“-Berlin zeigt sich wieder einmal „bunt und weltoffen“ gegenüber den aktuell rund 10.000 ausreisepflichtigen Berliner Asylbetrügern. Der Tagesspiegel schreibt:

Während diese früher in Abschiebehaft genommen wurden, wird ihnen jetzt erlaubt, sich selbst zu stellen. Im Jahr 2013 habe man in 780 Fällen so entschieden. „Nur 34 von diesen 780 Personen sind dann erschienen“, sagte Mazanke. „Der Rest ist unserer Aufforderung nicht gefolgt, wir mussten die Flüge stornieren.“ Das Vorgehen sei vor einigen Jahren geändert worden. Im Jahr 2012 erfolgten noch 157 der 363 Abschiebungen aus dem Polizeigefängnis Grünau.

Das ist aber total doof von den „Flüchtlingen“, dass Sie nicht selbstständig zu ihrer Abschiebung erscheinen. Damit konnte jetzt wirklich keiner rechnen. Sollte übrigens doch einmal ein Asylbetrüger abgeschoben werden, und sei es nur nach Italien, gibt es regelmäßig „Aktivisten“, die dies durch Blockaden zu verhindern wissen. Warum solche Aktionen auch noch straffrei bleiben, ist ein weiteres Geheimnis der „Bunten Republik Deutschland“ (siehe Video).

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43 KOMMENTARE

  1. Man ist immer wieder beeindruckt, wie sehr deutsches Recht von deutschen Behörden respektiert und umgesetzt wird.
    Vielleicht bittet man ja auch Diebe und Räuber nächstens zum Gefängnis, nach rechtskräftigem Urteil? Soviel Verständnis muss sein, oder?

    Die Presse hat übrigens ihren guten Anteil an diesen Zuständen, weil regelmäßig Berichte über unmenschliche Abschiebungen erschienen, wenn die Abgeschobenen im Flugzeug Randale gemacht haben.
    Armes Deutschland!

  2. Ich war Zeuge einer solchen unmenschlichen Abschiebung mit Air Berlin in das „unsichere EU-Mitglied Italien“.

    Als nahezu alle Passagiere an Bord waren begann die „Theateraufführung“, man schmiss sich auf den Boden, klagte und schrie laut auf arabisch oder so…;
    Letzlich wurden die Abzuschiebenden aus dem Flugzeug getragen u. werden wohl heute noch in Berlin sein.
    Es gab auch genügend sog. Gutmenschen unter den Passagieren, die meinten alles über die Leidensgeschichte der Abzuschiebenden zu wissen.
    Merke: Nicht die Asylbetrüger sind schuld, sondern die deutschen Helfer und Helfershelfer.

  3. Chrmenn (07. Mai 2015 09:15)
    Ich hab bis 2001 im Bereich Asyl gearbeitet und damals wurden die noch mit Handschellen und wenn sie gespuckt oder gebissen haben mit Motorradhelm zur Abschiebung gebracht. So gehört es sich auch im Umgang mit Kriminellen.
    Kein Wunder das so viele herkommen wollen wenn sie
    so denn Hintern rum gehoben bekommen

  4. In dem obigen Artikel vom Tagesspiegel ist die Rede von einer Türkin namens Banu Olgun (31).

    Banu Olgun wurde ausgetrickst, um abgeschoben zu werden!

    Hier kann man nachlesen, was es mit dieser mehrfach vorbestraften Türkin auf sich hat.
    Das ganze rot-grüne Gesoxxx hat sich wegen der Abschiebung fast ins Beinkleid gepinkelt.
    http://www.zukunftskinder.org/?p=50967

    Ihre türkischen Freunde jammern auf facebook über die pöhsen Deutschen!
    https://de-de.facebook.com/ARD/posts/10152679078601389

  5. Wir werden von VOLLPFOSTEN verwaltet, eine Regierung ist anders.
    Hier hat sich der dümmste Volksanteil zusammengerottet um die Bevölkerung zu bestehlen. Bauernschläue hat dieses arbeitsscheue Gesindel, welches aus Studienabbrecher und anderen Faulpelzen besteht schon.

    Stoppt den “NAZI-ISLAMISMUS”
    Stoppt die “LINKSFASCHISTEN”

  6. Wenn es darum geht, einen Aufenthaltsanspruch bis in die letzte Instanz durchzusetzen, dann ist der deutsche Rechtsstaat okay.

    Wenn dieser Rechtsstaat nach einem sauberen Verfahren aber entscheidet, dass man gehen soll, dann wird auf den Staat geschissen.

    Soweit zur moralischen Qualität dieser Herrschaften.

    Meine Frage: heute wird doch alles evaluiert – warum evaluiert man nicht die objektive Lebenssituation der Abgeschobenen nach deren Rückkehr?

    Folgt man den Märchenerzählern von ProAsyl, Kirche und Medien, haben all diese verzeifelten Menschen ihr nacktes Leben gerettet.

    Ich bin mir sicher, dass nicht mal 0,1% der Abgeschobenen nach der Rückkehr staatlicher Gewalt zum Opfer fallen.

  7. #7 moeblierter_Herr (07. Mai 2015 09:58)

    …“Ich bin mir sicher, dass nicht mal 0,1% der Abgeschobenen nach der Rückkehr staatlicher Gewalt zum Opfer fallen.“

    Das nicht, aber ich gehe davon aus, daß bei einer entsprechenden Überprüfung im Heimatland 99,9 % direkt im Knast landen, aber nicht aus politschen Gründen.

  8. Ich glaube das Grundgesetz muss vor denen geschützt werden, die es nicht handhaben. Was ist das für eine Regierung????

  9. Die konnten bloß die Einladung nicht richtig lesen.

    Hätte man ihnen einen richtigen Deutschkurs zu Gute kommen lassen, hätten es auch alle richtig lesen können, wann und wo sie zu erscheinen haben.

    Typisch dilettantische Berliner Verwaltung.
    Es gibt also nichts Neues unter der Sonne.

  10. #5 gegendenstrom (07. Mai 2015 09:37)
    Deutschland ist freies Land, eine Ausreise oder Auswandern ist ohne Probleme möglich 😉

  11. #5 gegendenstrom (07. Mai 2015 09:37)
    Deutschland ist ein freies Land, eine Ausreise oder Auswandern ist ohne Probleme möglich 😉

  12. Berlin zeigt sich wieder einmal “bunt und weltoffen” gegenüber den aktuell rund 10.000 ausreisepflichtigen Berliner Asylbetrügern.
    ++++

    Werden den wenigstens die Sozialleistungen gestrichen?

  13. #1 Chrmenn (07. Mai 2015 09:15)

    Vielleicht bittet man ja auch Diebe und Räuber nächstens zum Gefängnis, nach rechtskräftigem Urteil?

    Nun ja – früher war das so.

    War auch kein Problem, weil der kreuzbrave obrigkeitshörige Michel sich selbstverständlich pünktlich zum Strafantritt vor den Toren der Haftanstalt einfand.

    Ungelogen.

  14. Ich habe heute bei t-online vom Schicksal des ehemaligen deutschen Nationaltorwarts Eike Immel gelesen, der weder Wohnung noch Krankenversicherung hat und darauf gepostet, daß er es doch mal als Ausländer versuchen soll. Da war ich aber schneller zensiert und weg vom Fenster als ich gucken konnte.

  15. „Nur 34 von diesen 780 Personen sind dann erschienen“, sagte Mazanke. „Der Rest ist unserer Aufforderung nicht gefolgt, wir mussten die Flüge stornieren.“

    Das sind doch Peanuts.. man rechnet man mit mindestens einer million illegalen in Deutschland.
    Wenn das mal reicht.

    Laut Migrationsbericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aus dem Jahr 2005 gehen Schätzungen von bis zu einer Million Illegalen aus.

    EU weit,ist von 6 millionen die Rede.

    Ich halte die Zahlen für geschönt.

    Ein Zusammenhang von illegalen und Kriminalität zeigt als nur ein Beispiel,die
    kalabrische ’Ndrangheta.Diese
    organisiert Einreisen Krimineller, die für sie Handlangerdienste übernehmen müssen.

    Im übrigen,bittet die Bundesregierung um
    Anzeige dieser illegalen,sollte man als Bürger einen Verdacht haben.
    Zum totlachen.

  16. #7 moeblierter_Herr (07. Mai 2015 09:58)

    Meine Frage: heute wird doch alles evaluiert – warum evaluiert man nicht die objektive Lebenssituation der Abgeschobenen nach deren Rückkehr?

    Alles schon dagewesen:

    Die traurige Wahrheit. Der STERN bei den Abgeschobenen im Sudan (STERN Nr. 39 v. 21.09.1995, S. 44 ff.): Zwei Monate lang hatten sie in den Transiträumen des Frankfurter Flughafens um eine Einreise nach Deutschland gekämpft. Sie seien Studenten und im Sudan wegen ihres Engagements in der Opposition verfolgt und gefoltert worden, erklärten sie den Behörden. Und baten die Asyl-Entscheider „im Namen Gottes, des Barmherzigen, unsere Angelegenheit mit mitleidigen Augen“ zu betrachten. Als dies nicht geschah und ihre Anträge abgelehnt wurden, traten die Afrikaner unter heftiger Anteilnahme deutscher Medien in einen mehrwöchigen Hungerstreik: „Unser Ableben in Deutschland ist für uns leichter als die Rückkehr in das militärische Regime im Sudan“, schrieben sie dem „Chef der Polizei“.

    Ein Kölner Psychologe hatte die Männer während des Hungerstreiks in Frankfurt untersucht und „schwere Traumatisierungen“ sowie „akute Suizidgefahr“ festgestellt. „Die Folterungen sind noch nicht verarbeitet“, schrieb er in seinem Gutachten.

    Ihab El Tayeb Mohammed Ali, geboren am Neujahrstag 1970. Einer der Abgeschobenen. Vom 26. Juli bis 12. September 1995 wohnhaft im Transitbereich C 182/183 des Frankfurter Flughafens, jetzt wieder zu Hause… Ihab widerspricht: „Ich fühle mich politisch verfolgt. Hier gibt es keine Freiheit. Ich werde der deutschen Regierung nie verzeihen, was sie mir angetan hat.“ Da schneidet ihm der Vater das Wort ab: „Du hast noch nie etwas mit Politik zu tun gehabt. Auch nicht mit der Security. Du wolltest reisen und Geld verdienen. Jetzt ist es weg, das ist schlimm genug.“

    Bis zur Abreise arbeitete Ihab als Mechaniker in der Autowerkstatt seines Vaters. In Deutschland hatte er behauptet, Student zu sein, was ihm die Frankfurter Asyl-Entscheider nicht abnahmen: „Die Tatsache seines angeblichen Universitätsbesuches dürfte als frei erfunden angesehen werden.“

    Die Situation ist grotesk. In Deutschland laufen Politiker und Menschenrechtler Sturm gegen die Abschiebung. Der Limburger Bischof Franz Kamphaus sprach von einem „Skandal“, die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Herta Däubler-Gmelin warf Bundesinnenminister Manfred Kanther (CDU) vor, als „Christ versagt“ zu haben. Und Ihab erzählt eine Geschichte, die wie eine zynische Bestätigung erscheint für all jene, die schon immer gewußt haben, daß Asylbewerber nur nach Deutschland kommen, um Geld zu kassieren…

    Schließlich berichteten seine Freunde während des Asylverfahrens von Folterungen, ausgedrückten Zigarettenkippen an den Armen und glühenden Schrauben, die bei Verhören in ihre Körper gedreht wurden (offensichtlich unkontrolliert hingenommen worden)…

    El Hussein Ahmed, Führer der „Democratic Unionists Party (DPU“, war bis zum Millitärputsch 1989 Außenminister seines Landes. Seitdem hat er mehr Zeit in Gefängnissen verbracht als außerhalb. Er wurde gefoltert in einem „Ghosthouse“ (Geisterhaus), einem der berüchtigten „Geheimgefängnisse“ der Stadt…. Nachdem er vom Hungerstreik seiner Landsleute gehört habe, sagt er, habe er sofort nachforschen lassen, ob sie bekannt seien in der Opposition. Niemand, sagt er, habe diese Menschen als Aktivisten erlebt. „Es ist eine Schande. Diese jungen Männer haben versucht, unsere Notsituation auszunützen.“ Deutschland habe einigen seiner Parteifreunde politisches Asyl gewährt. „Ich bin aber froh, daß ihr diese Simulanten nach Hause geschickt habt. Sonst würde unsere Arbeit unglaubwürdig.“

    Jeder Rückkehrer erhielt (am Flughafen) umgerechnet 20 Dollar „Begrüßungsgeld“. Ein Beamter lächelte: „Welcom to Sudan.“

    Nach langem Klopfen an einem Eisentor tritt eine alte Frau heraus. Ihr Sohn sei nicht da, schreit sie. Sie wirkt sehr ungehalten und bittet nicht, hereinzukommen. „Er hat uns ruiniert. Wir haben nichts mehr. Wir alle hatten unser Geld zusammengelegt.“ Mohammad Mustafa, ihr Sohn, habe in Khartum auf der Bank gearbeitet und erzählt, in Moskau studieren zu wollen…

    Yasir Mahjoub Khalifa, 20, vor zwei Monaten Passagier des Lufthansa-Fluges LH 589 nach Moskau mit Zwischenstopp in Frankfurt, putzt mit einem Lappen ein Auto, das Taxi seines Vaters. Anfang Juli kutschierte er noch Fahrgäste durch Khartum. Er war nie Student, wie in seinem Asylantrag stand, und bisher nicht politisch aktiv…

    Nassir Mubarak Ezzedin: Er war noch nicht einmal mit dem Gymnasium fertig. Die ganze Verwandtschaft hat zusammengelegt. Wir haben sogar ein Haus verkauft und Schulden gemacht“, sagt die Frau. „Warum“, fragt Nassirs Mutter, „konnten die Deutschen nicht reinlassen? Nur diese sieben, was macht das schon für einen Unterschied?

    Und so viel zur Denke dieser Neger!

  17. Habe mir gestern die Tagesthemen in der ARD angesehen.

    Erster Beitrag: BND-Affäre
    Zweiter Beitrag: Razzia bei rechtsextremer Gruppe.
    Dritter Beitrag: Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim nahe Ludwigshafen.
    (Wenn es denn einer war, denn Bitumenbahnen auf dem Dach waren in Brand geraten)

    Nun wartete ich auf einen Bericht über den von einem Landsmann erstochenen Somalier in einem Flüchtlingsheim bei Teltow.

    Fehlanzeige!
    Den hatte man genauso unterschlagen ,wie den von einem Russen getöteten Ukrainer in einem anderen Flüchtlingsheim letzte Woche.

    Diese Morde werden einfach redaktionell unterschlagen.
    Passt nicht ins Weltbild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
    Nur von Deutschen abgestochene Flüchtlinge zählen.

    Gibt es aber nicht so viele.
    Pech aber auch für ARD und ZDF.

    🙄

  18. ot

    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44828/1.html

    Ausländische Banden und deutsche Einzeltäter

    Wie die Medien über Kriminalität berichten

    Immer wieder stehen Journalisten vor derselben Frage, wenn sie über einen aktuellen Kriminalfall berichten: Da hat einer auf besonders bestialische Weise seine Schwiegermutter dahingemeuchelt.

    Muss man nun berichten, dass er Ausländer ist? Oder sollte man das als Nebensächlichkeit weglassen, um nicht zu dumpfem Ausländerhass aufzustacheln?
    Schließlich hat der Mord an der Schwiegermutter nichts mit ausländischer Folklore zu tun.
    Er kommt auch bei Inländern schon mal vor.

    Irgendwie fällt es schwer zu entscheiden, worin der bösartigere Rassismus liegt: Im Verschweigen oder im Hervorheben.

    ………..

    Ja, man soll gar Wörter und Texte vermeiden, „die durch semantische Konnotationen negativ aufgeladen“ sind. Ausdrücklich nennen die Autoren den Begriff „Drogendealer“.

    Den solle man unbedingt vermeiden, weil er bereits eine ausländerfeindliche Konnotation enthalte.

    Dasselbe gilt für Ausdrücke wie „Mafia“ und gar „Organisierte Kriminalität“.

    Die soll man nicht benutzen, weil das die Ausländerfeindlichkeit fördern könnte.

    …………………………………..

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-will-mehr-Platz-fuer-Fluechtlinge

    Bereits im vergangenen Jahr gab die Stadt Hannover mehrere Standorte bekannt, auf denen die GBH neue Unterkünfte für Flüchtlinge bauen sollte. Eine Unterkunft befindet sich in Wettbergen, die auf 50 Plätze begrenzt sein sollte.

    Nach Informationen der HAZ soll die Zahl nun aber erhöht werden.

    Hannover. Mehr als 500 Flüchtlinge sind im Bettenhaus des früheren Oststadt-Klinikums einquartiert, meist junge Männer. Noch ist die Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft groß, doch wie schnell die Stimmung kippen kann, zeigte die jüngste Einwohnerversammlung. Kritische Fragen zu „Reibereien“ innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaft wurden zu Beginn der Sitzung laut, von einem „Pulverfass“ war die Rede, am Ende jedoch überwog der Wille zur Hilfe.

    Jetzt beginnt die städtische Immobiliengesellschaft GBH mit dem Bau eines Flüchtlingsheims in Wettbergen, das möglicherweise deutlich größer ausfällt als ursprünglich geplant war.
    Damit würde sich die Stadt von der auferlegten Kapazitätsgrenze von 50 Plätzen für Neubauten verabschieden.

    Wohnheimplätze in Wettbewergen sollen erhöht werden
    Bereits im vergangenen Jahr gab die Stadt mehrere Standorte bekannt, auf denen die GBH rasch neue Wohnheime errichten sollte. Einer davon ist das Grundstück an der Tresckowstraße in Wettbergen, gleich neben einem Supermarkt.

    Wie andere neue Wohnheime, so sollte auch die Unterkunft in Wettbergen auf 50 Plätze begrenzt sein.
    Doch nach Informationen der HAZ laufen im Hintergrund Gespräche zwischen GBH, Stadt und Ratspolitik, ob diese Zahl erhöht werden kann.
    Die Stadt will die Gespräche weder dementieren noch bestätigen.

    Man sei an den Ratsbeschluss gebunden, heißt es offiziell. „Die Stadt hat allerdings noch in erheblichem Umfang zusätzliche Kapazitäten zur Unterbringung von Flüchtlingen aufzubauen“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos. Daher habe man die Pflicht, „alle Möglichkeiten, die sich für die Unterbringung von Flüchtlingen anbieten, auszuloten“.

    Grüne wollen investieren

    Die SPD signalisiert zumindest Offenheit für solche Überlegungen, bei der CDU rennt die Stadt ohnehin offene Türen ein. Die Grünen bleiben skeptisch. „Wir sehen keinen Bedarf für eine Erweiterung“, sagt Grünen-Fraktionschefin Freya Markowis. Schließlich habe man die Grenze nicht ohne Grund festgelegt. Besser sei es, in den Wohnungsbau zu investieren.

    Als die Kommunalpolitiker ihre Kriterien für die Flüchtlingsunterbringung formulierten, musste Hannover 650 Asylsuchende aufnehmen.

    Das war vor zweieinhalb Jahren. Jetzt sind es 2600 Menschen, denen die Stadt ein Dach über dem Kopf geben muss.

    Damals legten SPD und Grüne ihr „Drei-Säulen-Modell“ fest. Jeweils ein Drittel der Asylsuchenden sollte in Wohnheimen leben, in Wohnprojekten und in Wohnungen.

    „Damit erteilen wir Massenunterkünften eine deutliche Absage“, sagte der damalige baupolitische Sprecher der SPD, Thomas Hermann – heute Erster Bürgermeister.

    Die Zeiten haben sich radikal geändert. 2500 Flüchtlinge leben aktuell in städtischen Einrichtungen, davon allein fast 900 in Notunterkünften wie Turnhallen, einer ehemaligen Schule und dem Oststadtkrankenhaus.

    180 Asylsuchende sind in Wohnprojekten einquartiert, der weitaus größte Teil ist in Wohnheimen untergebracht, nur 460 Asylsuchende leben in Wohnungen.
    2600 zusätzliche Flüchtlinge sollen es laut aktueller Landesberechnung von Jahresbeginn bis Ende September sein – doch im Rathaus rechnet man damit, dass diese Zahl sich in Kürze erhöht.

    Asylsuchende dürfen arbeiten

    Die Region Hannover weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass sich Asylbewerber ab dem vierten Monat ihres Aufenthalts in Deutschland eine Beschäftigung suchen dürfen. Allerdings muss die Zentrale Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit dem Antrag zustimmen. Gute Chance haben Asylbewerber insbesondere in den Bereichen, in denen Fachkräftemangel herrscht. Das Team Zuwanderung der Region Hannover, das seinen Sitz in der Maschstraße 17 hat, ist den Asylsuchenden in der Stadt und dem Umland bei der Suche nach einer entsprechenden Arbeitsstelle behilflich.

    Asylsuchenden wird darüberhinaus weiterhin eine Unterkunft zugewiesen, in der sie sich aufhalten müssen.

    Die früher geltende Residenzpflicht, wonach Asylsuchende, deren Anerkennungsverfahren noch nicht abgeschlossen war, den Bezirk der für sie zuständigen Ausländerbehörde nicht oder nur mit entsprechender Erlaubnis verlassen durften, ist inzwischen aufgehoben.
    Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl suchen, dürfen sich demnach zu Besuch auch in anderen Bundesländern aufhalten.<<

    Für deutsche Hartzer besteht die Residenzpflicht natürlich weiter, soweit ich weiß.

    Have a nice day.

  19. Jepp Bruder Tuck,
    die Residenzpflicht für Hartzer besteht nach wie vor
    und wenn dagegen verstoßen wird werden die Leistungen gekürzt. Beim dritten Verstoß werden die Leistungen komplett gestrichen und der Harzer verliert Unterhalt und Wohnung und wird somit obdachlos…….
    Das ist die bittere Realität in Deutschland.
    Das interessiert die immer nach Menschlichkeit rufenden Grünen kein Bisschen 🙁 🙁

  20. @ 26 GundelGaukeley

    Wenn jemand bei Hartz 4 gegen die Pflicht der Ortsanwesenheit verstößt, wird nicht gekürzt, sondern der H4 Empfänger ist schlicht für die Zeit der unerlaubten Ortsabwesenheit kein solcher mehr. Also für diese Zeit gibts kein Geld und auch die Krankenkasse wird dann nicht mehr bezahlt.

    Ein Asylbetrüger, also einer, der zur Ausreise aufgefordert wurde, weil er kein solcher ist, und dennoch in betrügerischer Weise sich weiter in Deutschland aufhält, dort vermeldet BZ:

    Wer sich aber unerlaubt hier aufhält, der bekommt dennoch Sozialhilfe, denn er soll ja nicht verhungern. Es gilt der Hartz-IV-Regelsatz, also 391 Euro für Erwachsene und zwischen 229 und 296 Euro (je nach Alter) für Kinder im Monat. Dazu eine Unterkunft. Da kommt bei 7125 Personen (1. Januar 2014) eine ordentliche Summe zustande.

    Der Herr Innensenator hatte keine Kapazität, zu den Fragen Stellung zu nehmen.

    http://www.bz-berlin.de/berlin/7125-asylbewerber-abgelehnt-aber-noch-da

  21. Ich weiß wirklich nicht, wieso ich mich noch an Gesetze dieses absurden Staates halten soll.
    Entweder sie gelten für alle gleichermaßen oder ich fühle mich ihnen nicht länger verpflichtet.

  22. #26 GundelGaukeley (07. Mai 2015 11:50)

    Warum sollte das die Grünen auch interessieren? Da handelt es sich ja zweifellos überwiegend um Deutsche.
    Und die sind für einen Grünen weniger wert, als Scheiße an seinem Schuh.

  23. #22 Orient:

    Danke vielmals! Dieser „stern“-Artikel ist mir neulich auch wieder eingefallen, eine Sensation damals in hysterischer Zeit. Die sieben Afrikaner, sollte man noch hinzufügen, haben die Lufthansa-Maschine, die sie zurück in die Heimat befördern sollte, kurz und klein geschlagen. Und was hat der Artikel bewirkt? Nichts hat er bewirkt, man hätte doch zumindest annehmen können, dass die ganze Helferblase, die den armen Sudanesen „schwere Traumatisierungen“ durch Folter bescheinigt hatte, sich schamerrötend zu ihrem Irrtum bekennt: nichts da, Schweigen im Walde.

    Gibt es auch einen Link?

  24. #30 Heta (07. Mai 2015 12:42)
    #22 Orient:

    Danke vielmals!

    Gern geschehen.

    Gibt es auch einen Link?

    Weiß ich nicht, habe ich einfach aus meinem Archiv kopiert. Versuch es mal mit Eingabe eines Textteils bei google.

  25. #24 Bruder Tuck

    „Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl suchen, dürfen sich demnach zu Besuch auch in anderen Bundesländern aufhalten.“

    Abschaffung der Residenzpflicht, damit die Abschiebung noch unmöglicher wird!
    Daran erkennt man, wie unsere Regierung denkt.

    Die niederländische Regierung z. B. hat dagegen veranlasst, dass Asylanten alternativlos in Sammellagern außerhalb der Städte untergebracht werden, wo abgelehnte Asylforderer konsequent und innerhalb kürzester Zeit abgeschoben werden können.

  26. Wer aus Deutschland noch abgeschoben wird, ist entweder ein wirklich Verfolgter oder ein Ehrlicher oder einer, der sich saudumm angestellt hat.
    Alle anderen Asylbetrüger, also 99,9 % der sogenannten „Flüchtlinge“, wissen genau, dass es nicht viel dazu braucht, um diesen zahnlosen Staatsapparat, der nicht einmal willens ist, seine eigenen Gesetze zu vollstrecken, nach Strich und Faden auszutricksen.
    Alle bleiben da, alle fordern ohne Ende, und diese Bananenrepublik macht genau das, was man auf dem Bild oben sieht, sie rollt diesem Pack den roten Teppich aus.
    Braucht irgendjemand noch eine Erklärung dafür, dass die alle nach Deutschland wollen? Von den üppigen Sozialleistungen gar nicht zu reden. So etwas gibt es nirgends auf dieser Welt. Derjenige, der noch zuhause bleibt, ist entweder zu blöd oder zu feige, übers Mittelmeer zu schippern.

  27. „Die Abzuschiebenden wurden eingeladen, sich selbst zu stellen.“
    Und dann kommen die einfach nicht! Dabei haben wir schon so schöne Flugzeuge bestellt, pfui, wie ungezogen, jetzt müssen wir die wieder abbestellen!
    Wie blöd kann eine Behörde sein? Ist Weltfremdheit neuerdings
    Einstellungsvoraussetzung bei der Ausländerbehörde ?
    So blöd ist doch nur der Deutsche, wie in einer Geschichte von Gunter Kunert:
    „Sie werden hiermit aufgefordert, sich am ***, dem *** um **** Uhr zu Ihrer Hinrichtung in ***, Straße, Nr., einzufinden. Für Sie ist Kabine Nr. 0815 vorgesehen.“ Und der brave deutsche Trottel latscht hin, weils die Behörde ihm schreibt und läßt sich brav exekutieren!
    Deswegen kann man es mit uns machen!

    @pi Was habe ich falsch gemacht, hier dauernd bei acces denied und extra Eingabe E-Mail zu landen?

  28. Was ich nicht verstehe ist, dass wir auch noch die Kosten der Abschiebung (falls mal abgeschoben wird) übernehmen. Zuerst müsste jede finanzielle Unterstützung für den Abzuschiebenden entfallen. Ich würde die Herrschaften zu deren Botschaft in Berlin bringen, sie auf das Botschaftsgelände abladen und dann soll die Botschaft zusehen, wie sie ihre Landsleute „nach Hause“ bringt. Außedem wird der Botschaft eine Rechnug mit allen angefallenen Kosten überreicht. Werden die wieder freigelassen, dann wird die Botschaft direkt geschlossen und unser Botschafter auch abberufen. Hilft das nicht, dann kann man ja Wirtschaftssanktionen beschließen oder den Flugverkehr in diese Länder stoppen. Wie es geht, zeigen die Sanktionen mit Russland.

  29. #33 Heta (07. Mai 2015 13:22)
    #31 Orient:

    Hab ich versucht, finde aber leider nichts.

    Ein Grund mehr, mal wieder die alte, ehrwürdige Stadtbibliothek aufzusuchen, die haben den „Stern“ garantiert. Steht ja alles bei, einschließlich Seitenzahl.

  30. #36 Werner Bernshausen (07. Mai 2015 13:30)

    Was ich nicht verstehe ist, dass wir auch noch die Kosten der Abschiebung (falls mal abgeschoben wird) übernehmen.

    Hier war vor Jahren ein Auswanderer dabei, der in Thailand lebt und beschrieb, wie die das machen. Die zahlen auch keinen Pfennig, da sitzen die Abzuschiebenden im Knast, auch sämtliche Asylanten. Die durchlaufen das Asylverfahren im Knast und müssen sich dann ein Aufnahmeland suchen. So macht man das!

  31. #34 sator arepo

    „Braucht irgendjemand noch eine Erklärung dafür, dass die alle nach Deutschland wollen?“

    Deutschland gibt als einziges Land in der EU illegalen Migranten eine nahezu 100 %ige Sicherheit, dass die investierten Schleppergebühren gut angelegt sind.

  32. @ #35 mischpacha

    „Wie blöd kann eine Behörde sein? Ist Weltfremdheit neuerdings
    Einstellungsvoraussetzung bei der Ausländerbehörde?“

    Nein gewiss nicht, es sind die Direktiven, die sie von oben erhalten. Und die lauten nun einmal: Maximale Willkommenskultur, Bemühungen um Abschiebung werden nur pro forma durchgeführt, zur Beruhigung des deutschen Michels, in der Praxis entfallen Abschiebungen jedoch, nach dem Motto: versucht haben wir es ja, aber es geht leider nicht. Das ist unser Staat mittlerweile.
    Aber wir Deutschen, wehe von uns begeht einer eine Ordnungswidrigkeit, dann können wir uns davon überzeugen, wie effektiv unsere Behörden noch arbeiten können, alles ganz nach Gesetz und ohne jede Ausnahme oder gar Gnade. So sehen die Verhältnisse aus in Deutschland, wenn wir andere wollen, müssen die Verbrecher, die im Namen des deutschen Volks gegen dasselbe handeln, komplett aus allen Ämtern entfernt werden, aus der Politik und allen staatlichen Organen und Institutionen. Das ist wirklich alternativlos, nämlich unsere letzte Rettung.

  33. Wie lange will noch Bayern das bunte Treiben im roten Irrenhaus Bürlün durch Länderfinanzausgleich bezahlen?

  34. Wer bezahlt überhaupt die Flüge? Sollen die Betrüger erst mal abarbeiten und auch alle anderen Kosten die durch ihren Asylbetrug enstehen!

  35. Die türkische Messerstecherin, deren Abschiebung betrauert wurde, hat zuvor noch eine Psychologin engagiert, die ihr Ausreiseunfähigkeit bescheinigen sollte. Begründung – bitte gut festhalten – : FLUGANGST. Cool. Das einzige, was mich wundert ist, dass es diesmal nichts genutzt hat, normalerweise ist in Berlin ja kein Grund dämlich genug, den man ins Feld führen kann, Intensivtäter und Co. als „unentbehrliche Facharbeiter“ in der Stadt zu behalten. Nebenbei: nur 75% aller türkischstämmigen Schüler schaffen in Berlin einen Schulabschluss. Und die leben teilweise schon in der 4. Generation in der Stadt. Das schreibt nicht der Bayernkurier, sondern sogar die taz. Soviel zum Thema Facharbeiter, Renten, demographischer Wandel etc. Aber das ist ein anderes Thema. Integration ist echt kein Thema in Berlin.

  36. Das erinnert mich an den Fall eines verurteilten Totschlägers(auch hier in Berlin) der seine Strafe(ich glaube 8 Jahre) nicht sofort antreten konnte da im Knast erstmal kein Platz für ihn frei war.Also entschloß man sich,ihn vorübergehend auf freiem Fuß zu lassen um ihm dann nach ca.6 Monaten eine Aufforderung zum Haftantritt zukommen zu lassen.
    Und dann geschah das Unglaubliche:
    Der Kerl ist einfach über alle Berge!
    Sicher hatte DAMIT niemend der Verantwortlichen rechnen können…
    Ich will ja nicht behaupten das die dumm sind,die haben nur kein Glück beim Denken.

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