Lafontaine KommunistDie Linkspartei, mit der SPD-Chef Kurt Beck künftig so gerne koalieren möchte, zeigt immer mehr ihr wahres Gesicht. Oskar Lafontaine hat jetzt verlauten lassen, dass er Passagen aus dem Kommunistischen Manifest in das künftige Parteiprogramm der Linken aufnehmen will. Mehr…

(Fotomontage: Antibürokratieteam)

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66 KOMMENTARE

  1. Oskar Lafontaine will den kommunistischen „Mein Kampf“ in das Parteiprogramm aufnehmen?
    Das überrascht auch keinen.
    Die „Gutmenschen, Neoliberalen oder Linken“- das sind alle Kommunisten und man sollte sie auch beim richtigen Namen nennen- damit sind die auch „entlarvt“.

  2. Lafontaine ist das Paradebeispiel für den linken Rattenfänger. Selber den Luxus lebend und liebend macht er sich zum Anwalt der Enterbten und Entrechteten.

    Seine Saarbrücker Vita sollte ausgereicht haben, ihn ein für allemal aus dem Verkehr zu ziehen.

    Aber „das Volk“ liebt die Gaukler.

  3. Off-Topic:Wer mal etwas darüber lernen will, wie man der Islamisierung Europas durch türkische Mohmmedaner am besten begegnen kann, der sollte sich z.B. mal das hier ansehen:

    http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=24020

    „Christliche Missionierung durch Kreuzförmige Dächer in der Türkei?“

    Es gibt wirklich nichts wo vor der mohammedanische Durchschnittstürke soviel paranoide Angst hat wie vor christlicher Missionierung und dem Zeichen des Kreuzes in allen Varianten.

    Das Kreuz-Zeichen scheint bei den Mohammedanern die gleiche Wirkung zu haben, wie bei Graf Dracula. 🙂

  4. Das wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht.

    Multimillionär Oskar wird sich doch nicht selbst enteignen.

    Oskar macht mit seinen „Ideen“ ganz großen Reibach. Das ist wohl auch sein Hauptanliegen.

  5. Wer von den folgenden Kommentatoren hat das Kommunistische Manifest gelesen? Sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen, was Marx postuliert hat, könnte sinnvoll sein.
    Eine Reihe von Forderungen, wie unentgeltliche Schulbildung, Verbot der Kinderarbeit sind doch überaus sinnvoll. Ich sehe aber die Tendenz, ähnlich engstirnig zu reagieren, wenn irgendeine Idee aus Marx‘ Feder stammt oder Lenin formuliert hat. Erinnert das nicht an andere Gestalten, die pauschal alles ablehnen, was z.B. die NPD erklärt?

  6. #2 Spy,

    „Neoliberale“ ist ein Kampfbegriff der diversen sozialistischen Fraktionen um Liberale und Freiheitliche zu diskreditieren.

    Mit Benjamin Cobden, einer der „berüchtigten Mänchester-Liberalen, ist man auch so mies umgesprungen. Das er aber, gegen Parlament und Landadel, für eine Aufhebung der Importzölle für Getreide kämpfte wird nicht gesprochen. Er tat es, um die Hungersnöte der Arbeiter zu lindern.

    Er war eine wahrer Liberaler!

  7. Fakt ist aber auch, daß die oft gepriesene Liberalisierung der Märkte auch nicht viel gebracht hat – bei Energie werden Monopolrenten „erwirtschaftet“, die dann für anderes Unnütze zum Fenster ‚rausgeworfen werden.

    Bahn und Post sind auch so ein Fall – als bahnkunde interessiert mich nicht, ob die DB in Großbritannien oder in den USA tätig ist, ich will hier guten Service!

  8. #5 Strelnikow (14. Apr 2008 10:03)

    Sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen, was Marx postuliert hat, könnte sinnvoll sein.

    Wie bitte??? Ich höre (lese) wohl nicht recht.

    Zu diesem Thema ist die Literatur endlos, ganze Universitäten und Lehrstühle im Ostblock haben sich ausschliesslich mit „mit dem auseinandergesetzt, was Marx postuliert hat“.

    Soll man jetzt die überall sichtbaren Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung einfach ignorieren und Marx von Neuem studieren? 🙂

  9. „Zur Judenfrage“ hat Hitler die bekannte Phrase „Endloesung der Judenfrage“ benutzt, und Marx sprichr von „aufloesen“ der Junden:

    Zur Judenfrage

    „Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld. Nun wohl! Die Emanzipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judentum wäre die Selbstemanzipation unsrer Zeit…. Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet, auf seine jetzige Höhe getrieben wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendig auflösen muß.
    Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum.“

    (MEW a.a.O. 1, 372 f.)

    Der Marxismus ist ein Aufruf zum Völkermord und daher muss verboten werden…..aber wem erzähle ich das… den Kommunistennazis, die schon einen grossen politischen Einfluss in D haben?

  10. Zum Thema Lafontaine: Der gute Oskar wird bei der Landtagswahl 2009 im Saarland für das Ministerpräsidentenamt antreten. Die SPD wird aller Voraussicht nach nur dritte Kraft und liebäugelt auch schon mit der Linken. Eine Koalition der Kommunisten unter Lafontaine zusammen mit den Sozialdemokraten ist somit nicht unwahrscheinlich.

  11. @#5 Strelnikow
    Niemand bestreitet, dass nicht auch ein paar Wahrheiten drin stehen.
    Natürlich will keiner die Kinderarbeit zurück.
    Aber das ist wieder die alte Diskussion, auch im 3. Reich war nicht alles schlecht.
    Nur im Grundtenor handelt es sich eben um ein faschistisches Machwerk und für dinge wie allgemeine Bildung oder die Abschaffung der Kinderarbeit lassen sich sicher auch andere Quellen finden.
    Wer sich auf dieses Buch bezieht, der ist in jedem Falle ein Gegner der Demokratie und der Freiheit.

    @#8 Weiterdenker
    Die Liberalisierung des Strommarktes würde ich nicht gerade als beispiel sehen. Die ist wirklich gründlich schief gelaufen. Jetzt habe ich statt einem Monopol des Staates halt 4, die sich den Markt aufgeteilt haben. Das war nun wirklich nicht im Sinne des Erfinders.
    Gerade der Telekommunikationsbereich zeigt doch, dass es funktioniert. Dort gibt es wirklich viele Anbieter und seit Kabel Deutschland mit einem eigenen Netz am Markt ist, sind auch nicht mehr alle von der Telekom abhängig.
    Bei Bahn und Post gibt es leider auch noch nicht genügend Anbieter, aber im Vergleich zum Strommarkt dürfte zumindest bei der Bahn der Einstieg leichter sein. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
    Wobei ich sagen muss, ich fahre eigentlich öffters mit der Bahn und auch einem ihrer Konkurrenten und bin eigentlich ganz zufrieden. Und auch die Privaten Paketdienste machen ihren Job. Was die Briefzustellung anbelangt, kann ich nicht viel sagen, denn das macht man ja eigentlich so gut wie gar nicht mehr.

  12. Das Bild ist zu schmeichelhaft. Ich habe ihn voriges Jahr gesehen. Da hängt alles in Falten, und die Muckis wie auf dem Bild gibt es auch nicht.

  13. #5 Strelnikow (14. Apr 2008 10:03)

    >> Sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen,
    >> was Marx postuliert hat, könnte sinnvoll
    >> sein.
    >
    > Wie bitte??? Ich höre (lese) wohl nicht
    > recht.

    Oh doch. Dann kann man sich sein eigenes Bild machen und muß nicht den Aufarbeitungen anderer glwuben. War es nicht Marx sogar, der sagte, das Grundprinzip eines guten Kommunisten sei es, an allem zu zweifeln? 😉

    > Zu diesem Thema ist die Literatur endlos,
    > ganze Universitäten und Lehrstühle im
    > Ostblock haben sich ausschliesslich mit
    > “mit dem auseinandergesetzt, was Marx
    > postuliert hat”.

    Völlig richtig. Und wer das KM liest, stellt fest, daß an diesen Lehreinrichtungen ein Haufen Mist erzählt wurde und bemerkt dann, welche Krämpfe nötig waren, um Marx‘ Aussagen an die Realität anzupassen. Theorie und Praxis, Marx und Murx.

    > Soll man jetzt die überall sichtbaren
    > Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung
    > einfach ignorieren und Marx von Neuem
    > studieren? 🙂

    In der Tat. Oder glaubst du, was die aktuellen Lehrstühle über unser aller Bereicherung aus dem Morgenland erzählen?

  14. @ #4 M.Voltaire (14. Apr 2008 10:02)

    Das Kreuz tut nur Satan und seinen Anhängern weh, und sie fürchten sich davor, genauso wie Weihwasser.

    Das Kreuz ist das Symbol für die Niederlage Satans schlechthin.

    Und wer wird schon gerne an Niederlagen erinnert?

  15. Marx hat nur einiges übersehen, z.B. ganz wesentlich, dass diejenigen, die da ausgebeutet wurden das freiwillig gemacht haben. Dabei gings ihnen nämlich immer noch besser, wie vorher, wo sie von dem was sie irgendwo aufein paar m2 angeplanzt hatten leben mussten.

  16. Wenn der je so Gearbeitet hätte wie er auf dem Bild dargestellt ist,brauchten wir uns heute nicht aufzuregen über die Gaukler und Volksverhetzer bei denen er ein Grosser werden will.

    Im Leben nichts geleistet ein Schmarotzer

  17. #14 Strelnikow (14. Apr 2008 10:27)

    Oh doch. Dann kann man sich sein eigenes Bild machen und muß nicht den Aufarbeitungen anderer glwuben. War es nicht Marx sogar, der sagte, das Grundprinzip eines guten Kommunisten sei es, an allem zu zweifeln? 😉

    Ich kenne meinen Marx;-)

    Zu der Zeit, als ich noch jung und bildungsfähig war, war das Studium des Marxismus-Leninismus und der unsterblichen Werke des Grossen Führers Máo Zéd?ng grosse Mode gewesen. Selbst heute kann ich noch Passagen aus der Roten Bibel auswendig.

    Der Hinweis, heut wieder den Marxismus-Leninismus zu studieren ist sowas von reaktionär und protokonservativ …

    Nein, nicht nötig, ich verlasse mich auf die sichtbaren Ergebnisse von einem Millionenheer von Fachleute des wahren Marxismus.

  18. Für oder Gegen das staatliche Eigentum an
    Systemen der Grundversorgung – Energie, Transport, Verkehr, Gesundheit, Telekommunikation ?

    Wir haben heutzutage, so kommt es mir immer wieder vor, die Herrschaft des bequemen, platten Denkens :

    Im politisch/gesellschaftlichen Bereich ist alles gut, was linksgrün / politisch korrekt ist.

    Im wirtschaftlichen Bereich ist alles gut, was
    radikal marktliberal, grenzüberschreitend und
    entstaatlichend ist.
    Im wirtschaftlichen Bereich sind die Deutschen, so staatsverhaftet sie sonst sind,
    hemmungslos umgeschwenkt.
    Korruption, Mißwirtschaft, Rückständigkeit – das wird einverständig immer dem staatlichen Bereich angelastet –
    Innovation, Wachstum, Gewinn – das wird ebenso
    pauschal immer nur der Privatwirtschaft zugeordnet.
    Die Wahrheit ist :
    Das Zusammenwirken starker, hart und im „richtigen Geist“ gemanagter staatlicher Institutionen und Unternehmen – mit der Privatwirtschaft ist die beste aller möglichen Welten.
    Die ideologische Diskriminierung staatlichen Handelns ist krank, lächerlich und dem kollektiven Gesellschaftsinteresse im höchsten Maße abträglich.
    Das Kriterium „im richtigen Geist gemanagt“ ist nun einmal ein weiches Kriterium – aber das fast allein entscheidende.
    Und es läßt sich durch keine Systemdiskussion
    der Welt ersetzen.
    Das Schicksal der Bahn z.B.ist keine Frage der
    Gesellschafts- oder Wirtschaftsform.
    Die schweizerische Bundesbahn, doch zweifellos
    ein staatliches Unternehmen macht in vielem das Gegenteil der Bundesbahn, obwohl doch von
    dieser all ihre Maßnahmen mit Marktnotwendigkeiten begründet werden.
    Die schweizerische Bundesbahn erweitert und pflegt ihre Schienennetze und Bahnhöfe – und man staune – hat Zuwächse bei der Verlagerung
    von Straße auf Schiene.
    Gegen verquastes Denken, affektive Verliebtheit in protzige, superteuere Großprojekte (Superbahnhöfe) und die Abkehr von gesunder, systematischer Basisarbeit, die kein Renommee einbringt – ist kein Kraut gewachsen.
    Zudem gibt es solche Defizite auch in Großunternehmen der Privatwirtschaft.
    Siehe Verhalten von General Motors gegenüber Opel in Deutschland.

  19. #15 Knuesel (14. Apr 2008 10:34)

    @ #4 M.Voltaire (14. Apr 2008 10:02)

    Das Kreuz tut nur Satan und seinen Anhängern weh, und sie fürchten sich davor, genauso wie Weihwasser.

    Das Kreuz ist das Symbol für die Niederlage Satans schlechthin.

    Und wer wird schon gerne an Niederlagen erinnert?

    In der Tat. Da kann man allerdings wirklich langsam auf die Idee kommen, daß die Mohammedaner des Teufels sind.

    Diese wirklich unfaßbare Paranoia, die die gegenüber allem christlichen haben…

    http://www.politikcity.de/forum/tags/index.php/christentum/

    Ich habe das bisher noch nie so betrachtet, aber vielleicht ist an Konstantins Schlachtruf:

    IN HOC SIGNO VINCES!

    wirklich etwas dran.

    Fakt ist jedenfalls, daß Mohammedaner durch nichts so sehr in Rage gebracht werden und sich bedroht fühlen, wie durch das Kreuzzeichen und alles Christliche.

    Das sollte einem zu denken geben, bzw. sollten wir Europäer uns zu Nutzen machen.

  20. Das Kommunistische Manifest von Karl Marx von 1848 ins Parteiprogramm der Linken aufzunehmen, wäre wie, wenn die CDU die 95 Thesen ins Grundsatzprogramm aufnehmen würde.

    1853 wiederief Karl Marx in seinen Band „Das Kapital“ zum Teil seinen Thesen, die er im KM abgefaßt hat. (Er hat festgestellt was er zum Teil für einen Blödsinn dort geschrieben hatte)

    Karl Marx war der erste , der sich wissenschaftlich mit politischer Ökonomie und dessen AUswirkungen auseinandersetzte.

    Der jüdische Karl Marx

    Biographie

    1818 geboren in Trier

    Ursprünglich waren sowohl Vater als auch Mutter Juden

    Vater Heinrich Marx (eigentlich Marx Levi, alter jüdischer Familienname Mardochai) war Jurist, konnte jedoch wegen seines jüdischen Glaubens die Praxis nicht weiterführen und konvertierte so 1817 zum evangelischen Glauben.

    Marx hatte 4 Brüder und 5 Schwestern, er verlebte eine sorglose Jugend

    Vorfahren des Vaters und der Mutter waren seit vielen Generationen Rabbiner gewesen

    Karl Marx distanzierte sich vom Judentum

    1824 wurde er zusammen mit den anderen Kindern konvertiert (Übertritt zur protestantischen Kirche)

    1825 konvertiert seine Mutter

    Erlebnis (Religionswechsel wegen des Berufs) wurde prägend für Marx‘ Verhältnis zur Religion

    1830-35 Marx besuchte Jesuitengymnasium

    http://www.judentum-projekt.de/persoenlichkeiten/wissen/karlmarx/

    Karl Marx äußert sich zur Judenfrage 1843/44:

    Die Schrift „Zur Judenfrage“ ist eine Arbeit, die zu vielen Missdeutungen geführt hat, weil – vor allem im zweiten Teil – Marx die Juden einseitig mit „Schacher“ und Geschäftsgeist identifiziert, also populäre Klischees und Vorurteile zu bedienen scheint.

  21. „Aufnehmen will Lafontaine auch die Passage, wonach „an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt“ wurde.“

    Da sind wir heute zum Glück einen wesentlichen Schritt weiter. Anstatt wie im Mittelalter unseren Kirchenzehnten und Grundzehnten für einen nutzlosen „Überbau“ abdrücken zu müssen, dürfen wir heute unsere Steuern für die schöne neue multikulturelle, gender – gemainstreamte und treibhausgasfreie Welt bezahlen.
    Da macht es auch gar nichts aus, dass es sich schon längst nicht mehr um einen „Zehnten“, sondern schon bald um die Hälfte unseres Einkommens handelt.

  22. Seit Marx hat sich so vieles verändert:

    Technisch: Strom in den Häusern, Atomkraft, die Möglichkeit der globalen Vernichtung durch Kernwaffen, Mobilität (Auto), Roboter,die Arbeit machen.

    Sozial: Wohlstand in noch nie gekanntem Ausmaß(selbst als Hartz4 Empfänger leide ich keinen Hunger oder muß obdachlos werden)
    Wo gibt es heute noch Proletarier??

    Politisch: Demokratie, d.h. freie Wahlen, die Möglichkeit zur Mitwirkung ist gegeben (z.B. Entwicklung der Grünen, Graue Panther, Schill-Partei etc.), soziale Marktwirtschaft,

    Warum sollte die Menschheit noch einmal eine Ideologie, eine Philosophie verwenden und durchsetzen, die vergangen ist?? Es ist eine Utopie, Sozialismus und Kommunismus zu erreichen, die bisherigen Versuche (DDR, Kuba etc.) waren doch immer nur Staatskapitalismus. Wozu wieder auf Bauernfänger hören??

  23. zu #5 Strelnikow

    „Eine Reihe von Forderungen, wie unentgeltliche Schulbildung, Verbot der Kinderarbeit sind doch überaus sinnvoll“

    Und wo sind die im kommunistischen China, kommunistischen Norkorea usw. zu sehen ??

    Diese naiven Äusserungen zeigen einmal mehr deutlich, wie manche hier noch
    diesen dummen kommunistischen Kindheitsträumen nachtrauern.

    Nur mit Fleiss und harter Arbeit sind wir hier zu Wohlstand gekommen, nicht durch
    Theorien von Rattenfängern und Heuchlern !!

    A propos, unentgeltliche Schulbildung und Verbot der Kinderarbeit wird doch in der
    Bundesrepublik Deutschland angeboten und durchgesetzt, oder hab ich was verpasst ?

  24. Rattenfänger und Betrüger!
    Gefährliche Betrüger.

    Es sind so viele:

    Lieber Joschka Fischer,
    Sie haben Ihren 60. Geburtstag im „Grill Royal“ gefeiert, dem angesagtesten VIP-Restaurant der Hauptstadt. Ich erwähne den Ort für Geschichtsschreiber, die Ihre Persönlichkeit vom Frankfurter Hausbesetzer zum „Grill Royal“-Gastgeber dokumentieren sollen.

    http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2008/04/14/post-von-wagner-14-04,geo=4261188.html

    Grün/linkes Pack.

  25. #9 Weiterdenker (14. Apr 2008 10:08)

    Fakt ist aber auch, daß die oft gepriesene Liberalisierung der Märkte auch nicht viel gebracht hat – bei Energie werden Monopolrenten “erwirtschaftet”, die dann für anderes Unnütze zum Fenster ‘rausgeworfen werden.

    Bahn und Post sind auch so ein Fall – als bahnkunde interessiert mich nicht, ob die DB in Großbritannien oder in den USA tätig ist, ich will hier guten Service!

    Sehr weit gedacht scheinen sie ja nicht zu haben. Statt dessen stellen sie hier Behauptungen auf der Grundlage der SPD/Linkspartei/NPD-Sozialismuspropaganda auf.

    Wo ist der Bahnsektor bitte dereguliert bzw. privatisiert wurde? Das Unternehmen Bahn wurde tatsächlich nur in eine privatrechtliche Unternehmensform überführt, gehört aber nach wie vor zu 100% dem Staat. Ähnlich sieht es bei der Post aus, wo der Staat Anteile hält und mit seiner Gesetzgebung (Stichwort Mindestlogn für Briefzustellunger) dafür sorgt, dass das Unternehmen weiter seine Monopolstellung aufrecht erhalten kann.

    In den Bereichen, die wirklich dem Markt freigegeben wurden, haben wir tatsächlich nur positive Entwicklungen zu beobachten, so beispielsweise im Telekommunikationsbereich.

    Kann sich noch einer daran erinnern, was eine Gespräcjseinheit (30 Sekunden waren das glaube ich) in den Neunzigern gekostet hat, als der Staat das „geregelt“ hat? Heute ist Telekommunikation billig und selbstverständlig, die Produkte werden immer besser, die Preise fallen. Das ist Marktwirtschaft und das funktioniert auch.

  26. Natürlich will keiner die Kinderarbeit zurück.

    Richtig. Ab wann ist man in Deutschland kein „Kind“ mehr? Jugendstrafrecht bis …
    ein Täter die „Reife“ eines Erwachsenen hat.
    Bis 21-22-23 ?

  27. @ #28 Marco

    Kann sich noch einer daran erinnern, was eine Gespräcjseinheit (30 Sekunden waren das glaube ich) in den Neunzigern gekostet hat, als der Staat das “geregelt” hat? Heute ist Telekommunikation billig und selbstverständlig, die Produkte werden immer besser, die Preise fallen. Das ist Marktwirtschaft und das funktioniert auch.

    genau so ist es. ich kann mich an zeiten erinnern, da habe ich fuer ein gespraech von d nach usa 5 dm pro minute gezahlt. da hat man sich vorher ganz genau ueberlegt, was man besprechen moechte und versucht, alles ruck zuck abzuhandeln. heute zahlt man in die usa nicht mal 1 ct pro minute!

  28. @True7
    ***
    zu #5 Strelnikow

    “Eine Reihe von Forderungen, wie unentgeltliche Schulbildung, Verbot der Kinderarbeit sind doch überaus sinnvoll”

    Und wo sind die im kommunistischen China, kommunistischen Norkorea usw. zu sehen ??
    ***

    Ich habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt, ich bemängelte lediglich das reflexhafte Reagieren und pauschale Verurteilen, wenn irgendwo „Kommunismus“ drauf steht. So wie (auch von mir) das grün-pauschale „jugendlicher Moslem = kriminalitätsunfähig“ abgelehnt wird, so erwarte ich auch hier Differenzierung.
    Im übrigen kann ih die Verhältnisse in den genanten Ländern mangels eigener Anschauung nicht beurteilen.

    ***
    Diese naiven Äusserungen zeigen einmal mehr deutlich, wie manche hier noch
    diesen dummen kommunistischen Kindheitsträumen nachtrauern.
    ***

    Was ist am Traum von einer gerechten Gesellschaft falsch?

    ***
    A propos, unentgeltliche Schulbildung und Verbot der Kinderarbeit wird doch in der
    Bundesrepublik Deutschland angeboten und durchgesetzt, oder hab ich was verpasst ?
    ***

    Noch, guter Mann, noch…

  29. Politische Eingriffe in den Markt führen langfristig immer zu höheren Preisen. Die Preissteigerungen werden an die Verbraucher weitergereicht. Die Verbraucher schreien dann nach höheren Löhnen. Um diese bezahlen zu können, werden die Preise weiter angehoben…
    Die Inflationsspirale knallt ungebremst ins Unermessliche.
    Linke Politik ist per definitionem nur kurzsichtig angelegt und führt deswegen auch zwangsläufig ins Chaos.

  30. Popmoderne Gesellschaft: Geldmensch Lafontaine predigt sehr linke Haltung. Aber der schöne Schein ist ja da, man muß eben ankommen, sich verkaufen, was dahintersteckt, ist unwesentlich. Man muß nur den dümmsten gemeinsamen Nenner finden und sahnt ab. Das ist auch marktwirtschaftlich gedacht.
    Ebenso beinhart kapitalistisch: Vertreter einer Randgruppe (also Bildungsprekariat oder auch Akademiker) haben mit der Ganzlinkspartei den schnellstmöglichen, größten finanziellen Nutzen bei geringem Aufwand. Warum sollten diese eine derartige Gelegenheit ausschlagen, bietet sich doch auch so die Möglichkeit, den verhaßten Klassenstrebern des gehobenen Bürgertums mal eins reinzuwürgen.
    Zum Glück habe ich meine Prinzipien…

  31. #1 TITO Was ist los in diesem Lande – unglaublich !

    das Ausland nimmt mit grosser Betroffenheit zur Kenntnis, dass die BRD, durch die der Sozialismus einmal eine Mauer zog, sich schon wieder in Richtung Sozialismus bewegt.

    Für das Ausland ist diese Entwicklung des bereits zwei fürchterliche Diktaturen hervorgebracht habenden Deutschland, nicht mehr nachvollziehbar.

  32. Zum Verbot der Kinderarbeit:

    Intention und praktische Folgen der Kinderarbeit sind alles andere als positiv. Die Gewerkschaften und Sozialisten haben sich damals aus den gleichen Gründen für das Verbot von Kinderarbeit strakgemacht, wie es auch heute westliche Linke in Bezug auf die angebliche „Ausbeutung“ von Kindern in den Frabriken internationaler Konzerne der „Dritten Welt“ tun.

    Und diese haben nichts mit „sozialer Gerechtigkeit“ oder „Menschlichkeit“ zu tun, sondern mit knallharten und egoistischen Interessen. Weniger Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt bedeutet nämlich steigende Löhne – zumindest für die, die Arbeit haben. Da ohne Kinderarbeit viele Unternehmen an internationaler Wettbewerbsfähigkeit verloren, gab es demnach weniger Arbeit und somit auch weniger Möglichkeiten für Arbeiter, ihre Falilien zu ernähren.

    Die Folgen für die Betroffenen waren aber teils verheerend.

    Beispiel Deutschland: Arbeiterfamilie um 1890.Das Einkommen der 8-köpfigen Familie reicht mit Kinderarbeit aus, dass eines der 6 Kinder Schule und sogar Gymnasium besuchen kann. Das Kind studiert danach, macht seinen Doktor. Durch das nun höhere Einkommen kann dieses eine Kind die Rente seiner Eltern sichern, seinen eigenen Kindern bessere Start- und Bildungschancen bieten und noch die ganze Bedürftigen der Verwandtschaft und Bekanntschaft unterstützen. Und nun stelle man sich vor, die fünf anderen Kinder hätten nicht arbeiten dürfen. Die Familie würde heute noch im Dreck leben und nicht ein Kind hätte studiert.

    Beispiel Asien: In asiatischen Ländern produzieren internationale Großkonserze wie z.b. Nike. Nike baut dort eine Fabrik für Turnschuhe. Die lokalen Bauernfamilien schicken ihre Kinder nun in die Fabrik. Dort bekommen sie einen — aus westlicher Sicht — tatsächlich recht niedrigen Lohn. Allerdings ist doch die Frage, was die Alternative wäre? Wäre die Nike-Fabrik nicht dort, müssten die Kinder auf dem Feld buckeln. Dies dürfte sich weniger lohnen, als in der Fabrik zu arbeiten, denn wäre dies nicht Fall, würden die Familien ihre Kinder dort nicht hinschicken. Auch dürfte die Arbeit auf dem Feld wesentlich anstrengender, zeitintensiver und gesundheitsschädlicher sein, als jene in der Fabrik. Zusammenfassend also: Die „Ausbeutung“ durch westliche Konzerne sorgt also dafür, dass die asiatische Bauernfamilie a) ein höheres Einkommen hat, b) die Kinder weniger hart arbeiten müssen und c) mehr Zeit haben, um sich zb zu bilden oder einfach nur zu spielen usw. Analoge entwicklungen wie beim Deutschland-Beispiel sind auch wahrscheinlich.

  33. „Intention und praktische Folgen der Kinderarbeit sind alles andere als positiv. “

    Korrektur: „Intention und Folgen des Verbots der Kinderarbeit …“

    soll es heißen.

  34. #31 Strelnikow (14. Apr 2008 13:06)

    Was ist am Traum von einer gerechten Gesellschaft falsch?

    Das Dumme ist nur, dass der Kommunismus keine gerechte Gesellschaft erschafft. Was ist überhaupt eine gerechte Gesellschaft? Wo es jedem gut geht? Das ist nicht gerecht, eine solche Gesellschaft ist ungerecht gegenüber denen, die dafür arbeiten, denn diejenigen, die nicht arbeiten wollen, bekommen das selbe wie jene, die arbeiten. Was ist eine „gerechte Gesellschaft“? Gleichbehabdlung für alle? Gleicher Lohn für alle? Alles gleich für alle? Das ist nicht gerecht, das ist ungerecht. Ungerecht gegenüber den Leuten, die Ambitionen und Initiative zeigen. Ambition und Initiative sollen belohnt werden (was nur im Kapitalismus, in der freien Marktwirtschaft funktioniert), das hat der Kommunismus nie gemacht (und wird er auch nie, dazu ist er zu dogmatisch und festgefahren). Die Idee einer „gerechten Gesellschaft“ ist eine Illusion, eine Utopie… ein Wahn. Wer nichts riskiert und nicht kämpfen will hat nicht dasselbe verdient wie jemand, der bereit ist sein Bestes zu geben.

    Eine echte, gerechte Gesellschaft ist doch ohnehin ein Albtraum, genauso wie der Gedanke „ach, wär‘ das Leben doch gerecht“. Denn wenn es das wäre, würde jeder das bekommen was er verdient (im Guten wie im Bösen).

  35. Völker höret die Signale
    auf zum letzten Gefecht.

    Die Überlandzentrale
    versorgt Berlin mit Licht!

    Ist Gräberschänden eigentlich strafbar?
    Ja wirklich?
    Hoffentlich kommt keiner auf die Idee Marx, Luxemburg Mielke usw. auszugraben und entsprechend öffentlichkeitwirksam (You tube) zu behandeln.
    Mohameds Scharrstelle kennt man ja nich, und Lafo, Roth und Konsorten leben noch ( und zwar nicht schlecht).

  36. Lasst doch den Lafontaine machen, als Opposition ist es leicht, abstruse Forderungen zu stellen und vom Leder zu ziehen. Das bringt Bewegung in die politische
    Landschaft und im Extremfall der SPD die Rolle des Juniorpartners. Dann können sich Vizekanzler Beck und seine Ypsilanti als
    republiktourende Sozialismuserklärer profilieren und sich freuen, hinter Oskar und
    Co. ein wenig an der Macht schnuppern zu dürfen. Wie einst 1933 unter anderem Vorzeichen die Hugenbergs und von Papens.
    Wir werden noch viel Kurzweil mit Oskar haben.

  37. Wer mit sozialistischen und kommunistischen Ideen die Politik machen will, handelt aus niederen Beweggründen. Das Gleiche gilt auch für Gewerkschaftsfunktionäre. Vielleicht wäre nicht schlecht die Einnahmen der linksfaschisten in der 4 Buchstabenzeitung dem Prekariat zu präsentieren, damit es endlich verstanden wird.
    Vergleich: Ein Manager, oder Konzernchef muß sein Geld ERWIRTSCHAFTEN. Wie kommt nun ein Kommunist zum Vermögen und mit welchen Mitteln will er das Geld für sein Wahlpöbel BESORGEN?

  38. Ich frage mich immer:

    Hatte der das Gedankengut wohl auch schon, als er ein SPD-Grande war?

    Oder hatte der irgendwann ein kommunistisches Erweckungserlebnis?

  39. #36 Godzilla

    Was ist überhaupt eine gerechte Gesellschaft?

    Das wäre z.B. eine leistungsgerechte Gesellschaft. Diejenigen, die eine bloss gerechte Gesellschaft fordern, stört meist das Wort „Leistung“. Mein Kompromissvorschlag: Wie brauchen eine transferleistungsgerechte Gesellschaft 🙂

  40. #31 Strelnikow (14. Apr 2008 13:06)
    ***
    > Was ist am Traum von einer
    > gerechten Gesellschaft
    > falsch?

    Das Dumme ist nur, dass der Kommunismus keine gerechte Gesellschaft erschafft. Was ist überhaupt eine gerechte Gesellschaft? Wo es jedem gut geht? Das ist nicht gerecht, eine solche Gesellschaft ist ungerecht gegenüber denen, die dafür arbeiten, denn diejenigen, die nicht arbeiten wollen, bekommen das selbe wie jene, die arbeiten. Was ist eine “gerechte Gesellschaft”? Gleichbehabdlung für alle? Gleicher Lohn für alle? Alles gleich für alle? Das ist nicht gerecht, das ist ungerecht.
    (…)
    Die Idee einer “gerechten Gesellschaft” ist eine Illusion, eine Utopie…
    ***

    Die gerechte Gesellschaft ist ein Illusion, weil sie nicht mit den menschlichen Eigenschaften Neid, Gier und Habsucht harmoniert. Der Kommunismus wurde (uns im Osten) als die perfekte, gerechte Gesellschaft verkauft an der man gerade arbeite. Manche sehen als typisch kommunistische Staaten die UdSSR unter Stalin und auch Freund Pol Pot an, andere sehen die Welt, die uns in „Star Trek“ gezeigt wird, als kommunistisch an.

    In die Welt paßt sehr das „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jeder nach seinen Bedürfnissen.“ Die geldlose Gesellschaft, in der jeder nur das nimmt, was er braucht und sein bestes für die Gesellschaft gibt. So hat Janeway nicht 20 Paar Schuhe in der Kammer stehen… Versuche mal, das heute umzusetzen: „Ab Mittwoch, 10.00 werden für alle Zeiten alle Damenschuhe gratis abgegeben.“
    Da würden nicht die Frauen sagen „Ach, wenn ich neue Pumps brauche, dann gehe ich sie holen.“ Die Frauen würden uns, wenn wir von der Arbeit kommen, zu Autovermietung schicken um einen 3,5-Tonner zu holen und in den Schuhläden gäbe es Mord und Totschlag. Sie würden ein paar hundert Schuhe holen, egal ob sie passen oder nicht, und davon 90% innerhalb von Wochen wegwerfen, weil neue geholt werden.
    Ähnlich sähe es mit Lebensmitteln aus, es würde nicht geholt was gebraucht, sondern was man tragen kann.

    Wenn du schreibst, daß diese Welt ungerecht gegenüber den Leistungswilligen, dann gehst du auch von heutigen Verhältnissen aus, wo Faulheit und Ignoranz dominieren.

    Beim „Aufbau des Kommunismus“ wurde und bei der Diskussion über solche Gesellschaftsmodelle wird völlig übersehen, daß für diese Gesellschaft Menschen mit einem neuen Bewußtsein nötig sind. Ohne die oben genannten Eigenschaften. Da es diese nicht gibt, ist das Thema für die nächsten Jahrhunderte erledigt.

  41. #41 Eisvogel (14. Apr 2008 15:09)

    Ich frage mich immer:

    Hatte der das Gedankengut wohl auch schon, als er ein SPD-Grande war?

    Hmmm, Lafontaine ist genausowenig „links“, wie ich „links“ bin.

    Für mich ist Lafontaine ein Klassiker des politische Rattenfängers. Bar jeder Überzeugung, aber mit der Witterung, was möglicherweise gefragt sein könnte.

    Er ist wie der Friseur, der jeder Frau die Frisur verpasst, die sich sich wünscht. Völlig egal, ob sie passt oder nicht.

  42. #34 Marco

    Zum Verbot der Kinderarbeit:

    Intention und praktische Folgen der Kinderarbeit sind alles andere als positiv. Die Gewerkschaften und Sozialisten haben sich damals aus den gleichen Gründen für das Verbot von Kinderarbeit strakgemacht, wie es auch heute westliche Linke in Bezug auf die angebliche “Ausbeutung” von Kindern in den Frabriken internationaler Konzerne der “Dritten Welt” tun.

    Und diese haben nichts mit “sozialer Gerechtigkeit” oder “Menschlichkeit” zu tun, sondern mit knallharten und egoistischen Interessen.

    Unter diesem Gesichtspunkt sollten wir in Deutschland auch wieder Kinderarbeit zulassen, das würde die Konkurenzfähigkeit im Zuge der Globalisierung enorm steigern.

    Weißt du, warum speziell Preußen gegen die Kinderarbeit vorging? Das Gestz von 1839 verbot Kindern unter zehn Jahren die Arbeit in Fabriken, für die 10 bis 16-jährigen war die Arbeitszeit auf zehn Stunden täglich begrenzt, Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit. 1853 wurde das Mindestalter auf zwölf Jahre angehoben.

    Und die Gründe? Die Kinder waren durch die Schinderei mißgebildet, kränklich und kleinwüchsig, so daß die preußische Armee kaum noch normale Rekruten finden konnte und die Wehrfähigkeit des Landes in Gefahr geriet.

  43. Beim “Aufbau des Kommunismus” wurde und bei der Diskussion über solche Gesellschaftsmodelle wird völlig übersehen, daß für diese Gesellschaft Menschen mit einem neuen Bewußtsein nötig sind. Ohne die oben genannten Eigenschaften. Da es diese nicht gibt, ist das Thema für die nächsten Jahrhunderte erledigt

    Das glaube ich nicht.

    Dass real existierende Menschen nicht zur Ideologie passen, hält Ideologen nicht davon ab, an ihrer Ideologie kleben zu bleiben. In dem Fall müssen die Menschen eben umerzogen werden (natürlich zu ihrem eigenen Besten) und die hartnäckigen Umerziehungsverweigerer muss man eben leider eliminieren.

    Der Kommunismus ist ein bisschen mutiert. Weniger ökonomisch – mehr kulturell.

    Political correctness – Die Rache des Marxismus

    Allerdings gibt es auch noch genug Irre, die auf das Original abfahren.

    Der Sozialismus ist nicht totzukriegen. Ich mag zwar den Spruch nicht:

    „Wer mit 20 kein Sozialist ist, hat kein Herz – wer mit 40 immer noch einer ist, hat keinen Verstand.“

    Die zweite Hälfte ist schon ok, mich stört die erste ein bisschen, weil es wirklich 20-Jährige gibt, die den Sozialismus vehement ablehnen und die sehr wohl ein Herz haben. Allerdings stimmt die Tendenz. Jungen Menschen gefällt der Sozialismus, und das ist da auch nicht böse, es ist naiv und lieb. Wenn ich dran denke, was ich in Teenie-Jahren für Müll verzapft und auch schriftlich verfasst habe … ohje. Ist zum Glück alles vernichtet!

    Das Problem ist heute der Jugendkult. Harmlos liebe Teenie-Spinnereien werden nicht als solche lächelnd hingenommen und korrekt einsortiert, bis sie sich ausgewachsen haben. Menschen weigern sich erwachsen zu werden und huldigen ihren eigenen Teenie-Spinnereien noch in fast greisen Jahren.

  44. @34 Marco

    Die Kinderarbeit wurde in Preußen (da mal wieder führend) auf Druck des Militärs eingeschränkt, da durch die Schinderei und die unvorstellbar schlechten Arbeitsbedingungen in den Fabriken kaum noch geeignete Rekruten zu finden waren.
    Das vergessen auch viele Gewerkschaftsfuzzis gerne, dass die bösen Militärs hier so was Gutes geschafft haben.
    Heute undenkbar- man stelle sich vor, Schneiderhahn verlangt eine Einschränkung der Abgabe von Fastfood an Jugendliche und eine Ausweitung des Schulsports auf 12 Stunden in der Woche 😉

  45. #33 rebaseissue

    Für das Ausland ist diese Entwicklung des bereits zwei fürchterliche Diktaturen hervorgebracht habenden Deutschland, nicht mehr nachvollziehbar.

    Die meisten Länder in Europa sind inzwischen mindestens genauso sozialistisch – und das ist für mich noch viel weniger nachvollziehbar.

  46. @#44 Strelnikow

    Beim “Aufbau des Kommunismus” wurde und bei der Diskussion über solche Gesellschaftsmodelle wird völlig übersehen, daß für diese Gesellschaft Menschen mit einem neuen Bewußtsein nötig sind. Ohne die oben genannten Eigenschaften. Da es diese nicht gibt, ist das Thema für die nächsten Jahrhunderte erledigt.

    Der Mensch muss sich dem System anpassen.
    Das ist doch der Grundgedanke des Faschismus. Deshalb brauchte man in der DDR eine Mauer und die Stasi. Der Mensch sollte gebrochen und umgeformt werden. Das ist menschenverachtend
    Wer sagt, der Mensch müsse sich dem System anpassen ist ein Verbrecher.

    Das System muss sich natürlich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt. Ganz davon abgesehen, so schlimm finde ich die meisten Menschen gar nicht, klar Ausnahmen bestätigen die Regel (Hitler, Stalin, Mohammed, Marx, Chaves, Castro, Che Guevara …)
    Der Kapitalismus ist das System der Wahl. Es schafft die richtigen Anreize, damit sich die Menschen anstrengen, was am Ende der gesamten Gesellschaft nützt. Warum wohl sind die westlichen Länder so gut entwickelt. Warum haben wir alle DSL, große Autos, warum sind unsere Häuser mit duzenden Geräten vollgestellt.
    Weil die Hersteller sich davon ein gutes Geschäft versprachen und Millionen in die Entwicklung gesteckt haben. Am Ende profitieren wir alle.
    Wir haben ja gesehen, was die Leute in der DDR hatten. Nichts.

    Ohne Anreiz keine Leistung. Es hat schon einen Grund, warum wir immer mehr Alg II Empfänger haben.
    Warum soll man arbeiten, wenn man auch so versorgt wird. Der Mensch ist von Natur aus faul. Deshalb ist es fatal, wenn der Staat Geld ohne Gegenleistung austeilt. Es war von Anfang an klar, dass es immer mehr Leute gibt, die das System ausnutzen.

    Zum Thema „was der Mensch wirklich braucht“.
    Jeder nimmt sich, was er braucht. Was soll das denn bedeuten.
    Was braucht der Mensch? Schutz gegen das Wetter = Kleidung und eine Überdachung. Dann noch Essen und Trinken. Das muss reichen, denn unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten gar nicht mehr. Ergo ist alles andere Luxus. Strom, Internet, Fernsehen, Auto, Flugzeug …
    Wir haben also alle viel mehr, als man braucht. Damit ist diese Theorie schon ad absurdum geführt. Die Frage ist als nur, wie viel Luxus man sich gönnt und das hängt von der Person und dessen Leistung ab, so einfach ist das.
    Und wenn jemand 30 Schuhe haben will, dann habe ich da nichts dagegen, zumindest so lange diejenige das Geld ehrlich erworben hat.

  47. @Strelnikow
    „Neues Bewußtsein“?! Wo kommen Sie denn her? Sind Sie gerade aus einem dreihundertjährigen Dornröschenschlaf erwacht und wissen nicht, was für Leichenberge die verschiedenen Bemühungen, der Menscheit ein „neues Bewußtsein“ zu verpassen, insgesamt verursacht haben (vor allem seit 1917)?

    Nie wird Menschen soviel Unrecht angetan wie im Namen eines „neuen Bewußtseins“, einer „neuen Gesellschaft“, „neuen Zeit“ oder eben „neuen Weltordnung“ und was der Neuigkeiten mehr sind.

    Soviel Elend und Not hätte man der Menschheit ersparen können, wenn man sie einfach in Ruhe gelassen hätte bzw. ließe. Wie die Erfahrung lehrt, geraten welthistorische Rundumschläge umso verheerender je besser sie gemeint sind.

  48. @#53 Bohemund
    Ganz genau,
    Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint.
    Kurt Tucholsky

  49. Warum müssen Menschen, die den Islam ablehnen, automatisch Antikommunisten sein? Marx war anders als die angeblichen Marxisten, die seine Idee pervertierten, kein Massenmörder, sondern ein Mensch mit einer Vision, die bereits ein christlicher Gelehrter namens Thomas Morus vor 500 Jahren zu Papier brachte. Selbst Thomas Mann, der ja wohl kaum links-verdächtig war, schrieb: „Der Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche.“ Liebe PIler, denkt daran, konzentriert Euch auf die wahre Gefahr, die uns droht. Unsere Kulturbereicherer wählen in der Mehrheit nicht die Linke…..

  50. Der Saar-Napoleon hat in seinem Leben nur sehr eingeschränkt körperlich gearbeitet.

    Deshalb ist sein linker Unterarm in dem Bildchen viel zu kräftig ausgefallen und das bloße Tragen eines „Motteks“ würde den Herrn sehr beschweren.

  51. #55 halfscot (14. Apr 2008 17:39)

    Nö, Stalin, Hitler, Lenin, Mao…. waren auch keine Massenmörder.

    Alles klar.

    Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben. – Arthur Schopenhauer

  52. @ratio

    Lies dir mal meinen Kommentar durch und nimm zur Kenntnis, dass ich die von dir Genannten in Zeile drei gemeint habe. danach wende dein Schopenhauer Zitat auf dich an.

  53. @#55 halfscot
    Es gibt eigentlich nur zwei möglichkeiten, um links zu sein.
    Entweder man ist dumm, oder man ist böse.
    Auf die meisten Gefolgsleute trifft sicher ersteres zu. Das war in Russland so, im 3. Reich und ist sicher auch heute richtig.
    Aber diese Erklärung kann für Marx nicht herhalten. Dumm, war er sicher nicht. Außerdem liefert er den Beweis ja selber. Er hat ja selbst erwähnt, dass es notwendig ist, den Mensch umzuerziehen und dass es unvermeidlich ist, Kritiker zu ermorden.
    Er wusste also, dass die einzige Möglichkeit, seine Ideologie durchzusetzen darin besteht, eine Diktatur einzurichten, in der Regimegegner verfolgt werden. Genau das haben Stalin und Hitler später getan. Die beiden waren nämlich keinesfalls wirklich helle Köpfe. Sie haben praktisch nichts selbst erfunden, sondern die Ideen Marx‘ mehr oder weniger direkt umgesetzt.

    Marx hatte dazu selbst nie die Gelegenheit. Er war der Erfinder, während Hitler und Stalin diejenigen waren, die seine Ideen umgesetzt haben und zwar genau so, wie vorgesehen.

  54. #59 Andy (14. Apr 2008 18:16)

    @#55 halfscot
    Es gibt eigentlich nur zwei möglichkeiten, um links zu sein.
    Entweder man ist dumm, oder man ist böse.

    Man kann aber auch beides sein: dumm und böse.

    Wie der Herr Marx und die meisten Sozis, die es sonst nicht auf 300 Millionen Leichen gebracht hätten und auch heute noch lustig weiter morden, wenn sich wie in Nordkorea usw. die Gelegenheit dazu ergibt.

    1. Wissenschaftlich war der Herr Marx eine Null.

    „Das Kapital“ – ein Machwerk, das er nicht einmal selbst „vollendet“ hat – ist Seite für Seite, Satz für Satz eine Zumutung, bodenloser Schwachsinn. – War auch seine eigene Meinung:

    „Es ist möglich, daß ich mich blamiere. Indes ist dann immer mit einiger Dialektik zu helfen. Ich habe natürlich meine Aufstellungen so gehalten, daß ich im umgekehrten Fall auch Recht habe.“ Marx an Engels, 1857 (MEW 29, 161).

    „Sei endlich einmal etwas weniger gewissenhaft Deinen eignen Sachen gegenüber; es [Das Kapital] ist immer noch viel zu gut für das Lausepublikum. Daß das Ding geschrieben wird und erscheint, ist die Hauptsache; die Schwächen, die Dir auffallen, finden die Esel doch nicht heraus.“ Engels an Marx, 1860 (MEW 30, 15).

    „Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen.“ Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 248).

    2. Moralisch war der Herr Marx eine – sorry – Drecksau.

    Moral des Karl Marx in Selbstzeugnissen

  55. @#60 halfscot
    Das ist kein Unsinn, leider sehen das viele, die links wählen nicht.
    Es ist die typische linke Ausrede, dass es nie einen richtigen Sozialismus gab. Das ist natürlich Blödsinn. Wenn man sich die Ideen, die dahinter stehen ansieht, dann merkt man sehr schnell, dass es ohne Faschismus nicht geht. Es gibt nur Freiheit oder Sozialismus, denn letzteres ist das genaue Gegenteil.

    Was die Frage angeht, man muss nicht zwangsläufig Antikommunist sein, wenn man den Islam ablehnt, allerdings ist PI vor allem ein Forum für die Freiheit. Deshalb sind wir natürlich antikommunistisch und anti sozialistisch.
    Ich sehe auch keinen Grund, den Islamofaschismus zu bekämpfen, nur um den klassischen Faschismus wieder einzuführen. Ich hatte eigentlich gehofft, dieses Kapitel wäre nach 45 im Westen und nach 89 im Osten vorbei.

    Wie man sich doch täuschen kann. Kaum sind die letzten Mauertoten begraben, tauchen sie wieder auf.

  56. @#55 halfscot

    Warum müssen Menschen, die den Islam ablehnen, automatisch Antikommunisten sein?

    Das kann ich Dir gerne kurz und bündig verraten:

    Weil der Islam letztlich nichts weiter ist als eine weitere irre Heilslehre sozialistischer Prägung.

    Das Konzept der islamischen Ummah ist geradezu ein Paradebeispiel für eine totalitäre sozialistische Utopie.

    Das Individuum mit all seinen individuellen Wünschen, Bedürfnissen und seinem Individualcharakter wird verachtet und unterdrückt, das Kollektiv – die islamische Ummah – hingegen verherrlicht.

    Ob nun „Herrschaft des Proletariats“ (Kommunismus / Bolschewismus der Sowjetunion), „Volksgemeinschaft“ (Hitlers nationaler Sozialismus) oder nun die „islamische Ummah“:

    Auch wenn sie sich in gewissen Nuancen unterscheiden, so sind sie alle Ausprägungen sozialistischer Heilsutopien, in der das Individuum nichts, das Kollektiv jedoch alles gilt.

    Es ist deshalb auch nicht überraschend, dass die europäischen Sozialisten aller Ausprägungen – ganz gleich ob nun Labour in UK oder die Nationalsozialisten des 3. Reichs – so geringe Berührungsängste mit dem Islam verspüren, den sie alle haben einen gemeinsamen Feind:

    Das selbstbestimmte freie Individuum, das in einer freien (=liberalen) Welt seinen eigenen Neigungen, Wünschen und Bedürfnissen nachgeht.

    Unsere Kulturbereicherer wählen in der Mehrheit nicht die Linke…..

    Was für ein Unsinn, selbstverständlich wählen die „Kulturbereicherer“ vorzugsweise die sozialistischen Parteien – das ist ja der Grund, warum sich die Sozialisten aller Parteien (und damit meine ich ausdrücklich auch sozialdemokratische Parteien wie die CDU) so nachdrücklich weitere Wähler aus der Dritten Welt importieren.

  57. #6 Strelnikow Wer von den folgenden Kommentatoren hat das Kommunistische Manifest gelesen? Sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen, was Marx postuliert hat, könnte sinnvoll sein.
    Eine Reihe von Forderungen, wie unentgeltliche Schulbildung, Verbot der Kinderarbeit sind doch überaus sinnvoll.

    Stelle dir einfach einmal vor, dass wir das Kommunistische Manifest gelesen haben und den Rest der MEGA ebenso. Wir wissen auch, dass nichts von dem, was man dort lesen kann, dem Anspruch auf Wissenschaftlichkeit entspricht, es sei denn, man verwechsele einen solchen mit dem Geplärre eines arbeitslosen Journalisten aus dem 19ten Jahrhundert. Und vor allem reissen wir nicht Sätze aus dem Kontext. Viel Spass noch mit den doch überaus sinnvollen Forderungen aus „Mein Kampf“. Mit deiner Methode wirst du dort nämlich garantiert fündig.

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