Kreuz bei Pro Köln-DemoAus aktuellem Anlass möchte ich auf die Bedeutung des Christentums in der islamkritischen Bewegung eingehen. Ohne jegliche Anzeichen orthodoxer Dogmatik, haben Christen unterschiedlicher Herkunft in Köln gezeigt, dass sie zu ihrem kulturellen Erbe stehen. Die Israelflagge nahm als Symbol für die Wurzel unserer Religion den gebührenden Platz in der Mitte ein.

(Gastbeitrag von pinchador vom Aktionsforum)

Somit haben Islamkritiker und die Bürgerbewegung Pro Köln der antisemitischen Fraktion eine klare Absage erteilt. Die Mahnwache gegen Islamisierung hat gezeigt, dass Christen unterschiedlicher Herkunft vereint gegen die Islamisierung demonstrierten. Der kenianische Gastredner Joseph Intsiful hat mit seinem Erfahrungsbericht ein eindrucksvolles Bekenntnis zu unseren Werten abgelegt. Darüber hinaus waren auch griechischstämmige Mitbürger anwesend, die sich trotz und gerade wegen ihres Migrationshintergrundes auf unsere Seite stellten. Die Kunde von der Islamisierung Europas hat somit schon lange Bevölkerungsteile erreicht, die nicht deutschstämmig sind.

Alle Menschen, die an dieser Demonstration teilnahmen, haben eines gemeinsam – sie sind Christen. Ob gläubig oder nicht, ob Kirchgänger oder nicht spielt dabei keine Rolle. Der entscheidende Punkt ist: Sie alle eint die Überzeugung, dass das Christentum untrennbar mit den Werten unserer abendländischen Gesellschaft verbunden ist. Diese Überzeugung zu haben, bedeutet in der heutigen Zeit ein Nonkonformist zu sein. Die Multikulti-Apologeten bestimmen den Zeitgeist und lassen keinen Raum für die Propagierung unserer Werte. Historisch betrachtet war Nonkonformismus im Christentum das treibende Element, der Spiritus Rector der gesamten Bewegung. Ohne nonkonforme Menschen hätte sich die frohe Botschaft niemals ausbreiten können. So heißt es im Römerbrief:

Stellet euch nicht dieser Welt gleich,
sondern verändert euch durch
Erneuerung eures Sinnes
(Röm, 12,2)

Auch unsere islamkritische Bewegung stellt sich dieser Welt nicht gleich, sie ist nicht zeitgeisthörig, sondern verweist auf Missstände und spricht die Wahrheit offen aus – auch wenn sie noch so unbequem ist. Gerade jetzt zu einer besinnlichen Zeit wie Weihnachten sollten wir uns auf unsere christlich-jüdischen Wurzeln besinnen und Kraft schöpfen, um diesen Nonkonformismus beizubehalten um nicht nach dem Takt der Politiker und Medien zu tanzen. Wir alle werden auch nächstes Jahr unsere Positionen klar vertreten und in Form von Demonstrationen auf die Straße tragen.

Wir vom Aktionsforum wünschen allen Christen ein gesegnetes Weihnachtsfest und allen jüdischen Gemeinden ein herzliches Chanukka Sameach!

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83 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank Pinchador, dem kann ich nur beipflichten.

    Mal was anderes, jedes Jahr hat es doch irgendwo in Köln so einen Türkischen Basar gegeben, mit viel Lärm und so weiter, ist der dieses Jahr auch wieder? Wird es wieder Fotos geben?

    Bin schon sehr gespannt, was die Kölner zu berichten haben.

  2. Wenn ich diesen Beitrag lese scheint mir, man hält sich nächstens besser fern von derartigen religiösen Veranstaltungen der Christen.
    auch stellt sich nunmehr die Frage, ob man mit den „Pro“-Bewegungen nicht genau diejenigen unterstützt, die man eigentlich exakt nicht unterstützen will.

    Innermonotheistische Auseinandersetzungen darüber, welche Form der selbstverschuldeten Unmündigkeit nun die schönere ist, interessieren mich nicht.

    Übrigens ist Israel ein säkularer Staat…

  3. Sie alle eint die Überzeugung, dass das Christentum untrennbar mit den Werten unserer abendländischen Gesellschaft verbunden ist.

    stimmt ganz genau. nur hat sich diese tatsache bei weiten teilen der bevölkerung, und bei allen politikern noch nicht herumgesprochen. das ist schade. 🙁

    also bleibt nur eins: zurück in die steinzeit!

  4. @ #3 Rechtspopulist

    Jeder kann eine Entscheidung treffen – auch Sie in diesem auf Menschenrechten, christlichen Werten sowie Meinungsfreiheit gegründeten Staat.

  5. http://www.welt.de/politik/article2911904/Hass-Leid-und-Uebergriffe-auf-Christen-in-Bethlehem.html#msg_comment

    Aus der Geburtsstadt Jesu fliehen seit Jahren die Christen: Nur noch gut 15 Prozent der Bevölkerung Bethlehems sind christlich. Und auch von ihnen wollen viele die Stadt verlassen. Der Grund: Sie fühlen sich von ihren muslimischen Nachbarn bedroht und diskriminiert.

    H. hat Angst. „Schreibe meinen richtigen Namen und ich bin ein toter Mann“, sagt er. „Entweder jagen sie mir eine Kugel durch den Kopf oder sie beschuldigen mich der Kollaboration mit Israel. Dann werde ich vorher noch gefoltert.“ H. ist Christ, er lebt in Bethlehem, der Geburtsstadt Jesu, der Wiege seiner Religion, und will nichts sehnlicher als endlich fort. „Nach Deutschland, nach Amerika, nach Norwegen – irgendwohin, wo man mich nicht bedroht.“

    H. ist nicht der einzige Christ, der Bethlehem verlassen möchte. Vor nicht allzu langer Zeit waren 80 Prozent der Bevölkerung der Kleinstadt Christen, 1990 waren es immerhin noch 60 Prozent. Heute sind unabhängigen Schätzungen zufolge gerade noch 15 Prozent der Bevölkerung christlich – und es werden ständig weniger. Den offiziellen Grund für die Abwanderung bekommt man in Bethlehem überall zu hören: die israelische Besatzung, die Einriegelung durch eine mehrere Meter hohe Betonmauer und die desolate Wirtschaftslage.

    „Das ist alles nicht ganz falsch“, gibt H. zu. Der Hauptgrund aber werde immer verschwiegen: die Diskriminierung der Christen durch die muslimische Mehrheit. „Das geht von Beleidigungen auf dem Markt bis hin zu Vergewaltigungen und Mord“, erzählt er. Viele der Souvenirläden um die Geburtskirche würden seit Jahren Schutzgeld an muslimische Gangs zahlen und die Polizei greife nicht ein.

    „Es gibt organisierte Gruppen, die Christen ihr Land stehlen.“ Er persönlich kenne drei Fälle, in denen sich die Betroffenen an Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gewandt hätten. „Er hat jedes Mal eine Untersuchung versprochen und dann ist nichts passiert. Als Christen sind wir leichte Beute.“ Nur in der Zeitung stünde nie etwas von diesen Vorfällen. „Unsere Kirchenführer und die christlichen Politiker haben auch Angst und wollen alles nicht noch schlimmer machen. Deshalb schweigen sie.“

    Wie Victor Batarseh. Der pensionierte Physiklehrer ist Katholik und seit 2005 Bürgermeister der Stadt. „Seit Jahrhunderten leben hier Christen mit Muslimen einträchtig und friedlich zusammen. Ich glaube nicht, dass es da irgendwelche Spannungen gibt. Das eigentliche Problem ist die Besatzung, darin sind sich alle Palästinenser einig.“

    Batarseh ist eher der gemütliche Typ, ein zuvorkommender älterer Herr, der genau darauf achtet, dass man auch nicht zu viele der servierten Kekse auf dem Teller liegen lässt. Dass er früher mal bei der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ dabei war, sieht man ihm jedenfalls nicht an. Eben wegen der Besatzung sei das Leben für alle schwer in Bethlehem, erklärt er wohlwollend. Die Christen aber hätten oft Verwandte im Ausland und könnten dem Wunsch nach Auswanderung deshalb Taten folgen lassen. Aber sobald Frieden herrsche, würden auch viele Christen zurückkehren, da ist sich Batarseh sicher.

    Batarseh ist heute eigentlich nur noch Bürgermeister, weil in Bethlehem eine sehr eigene Auslegung von Demokratie herrscht. Per Gesetz müssen der Bürgermeister und sein Stellvertreter Christen sein. Im Stadtrat sitzen seit den Wahlen 2005 auch fünf Mitglieder der radikalislamischen Hamas. „Das sei unproblematisch“, versichert der Bürgermeister. Hier ginge es nicht um Parteipolitik, alle Abgeordneten würden gleichermaßen den Bürgern und ihrer Stadt dienen wollen. Dass einer der Hamas-Stadträte, Hassan al-Masalmah, vor zwei Jahren öffentlich vorschlug, die Christen eine im Koran erwähnte Sondersteuer für ungläubige Schutzbefohlene zahlen zu lassen, verschweigt Batarseh.

    Samir Kumsija verschweigt nichts, und genau das ist sein Problem. Kumsija war der Eigentümer und Betreiber des einzigen privaten christlichen Fernsehsenders in den Palästinensergebieten. Al-Mahed (Die Geburt) musste vor gut einem Jahr aus Geldmangel schließen. Keine der christlichen Gemeinden wollte einspringen, auch ein muslimischer Sponsor war nicht zu finden, dabei habe er freitags sogar Gebete aus der Moschee übertragen, sagt Kumsija.

    Er hat sich mit seinem Sender aber auch sehr unbeliebt gemacht: Über mehr als 160 Übergriffe auf Christen habe er im Laufe der Jahre berichtet, sagt er selbst. Nicht ohne Folgen: Er habe eine ganze Sammlung an Drohbriefen, immer wieder würden beleidigende Flugblätter über ihn kursieren. Vor zwei Jahren warfen unbekannte einige Molotowcocktails in den Garten seines Hauses. Abgeschreckt hat ihn das nicht. „Christen müssen weit Schlimmeres erdulden.“

    So sei vor vier Jahren ein sechzehn Jahre altes christliches Mädchen von einem Muslim tagelang entführt worden, ohne dass irgendjemand eingeschritten sei. „Die Polizei hat dem Entführer einfach geglaubt, dass sie ein Paar seien und heiraten wollten.“ Erst nachdem sich die Familie des Mädchens, das auch die amerikanische Staatsangehörigkeit besaß, an das amerikanische Konsulat wandte, konnte das Mädchen gerettet und zu Verwandten in die USA geflogen werden.

    Kumsija hat eine umfangreiche Liste mit allen ihm bekannten Übergriffen auf Christen zusammengestellt und sie an die Palästinenserbehörde, den Vatikan, allerlei Regierungen und Kirchenführer im Heiligen Land geschickt. Die wenigen offiziellen Reaktionen waren entmutigend. Einzig der Leiter der Franziskaner-Kustode im Heiligen Land, Pater Pierbattista Pizzabella, nahm sich des Themas an und erregte 2005 mit einem Interview in der italienischen Zeitung „Corriere della Serra“ Aufsehen. „Fast jeden Tag, ich wiederhole, jeden Tag, wird unsere Gemeinde von muslimischen Extremisten in diesen Gebieten angegriffen“, sagte der Pater. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

  6. @ #1 karl-friedrich (25. Dez 2008 11:32)

    Den wird es doch jedes Jahr geben, ist es doch den Moslems eine liebgewordene Gewohnheit geworden zu zeigen, daß sie keinen Respekt vor christlicher Tradition und Kultur haben. Der Bazar an Karfreitag ist der beste Beweis, daß keinerlei Interesse besteht an einer Integration. Warum sollten sie das auch haben, wenn sie niemand in die Schranken weisen will!

    http://www.pi-news.net/2008/03/vingster-hammelbraten-die-nachbarn/

  7. Ein gelungener Beitrag, der die Problematik der Desintegration und Deassimilierung der Menschen aus der Poliideologie der Unterwerfung in das Licht rückt, in das es gehört.

    Dem Ausbau der Diametralwelten dieser „Kulturvölker“ wird man nur mit Nonkonformismus begegnen können.

    Die Ursachen und Wirkungen hierzu sind zulange, zuoft und vor allen Dingen immer mit falschen Vorzeichen versehen kommuniziert worden. Die Benennung von Ross und Reiter ist gebotener denn je, auch wenn hie und da ein Lichtstsreifen am Horizont der islamkritischen Bewegung auftaucht, dürfen wir in unserem Unterfangen der Isolation dieser Unkultur aus der Vorzeit keine Mühen scheuen.

    Hier ist übrigens ein weiterer guter Beitrag zu diesem Thema, der aufzeigt dass man nicht aktiver Christ sein muss um zu begreifen was den Regelkreis der Vernichtung abendländischer Werte durch moslemische Brückenköpfe ausmacht….

  8. Die Israelfahne? Was hat die da verloren? Das Christentum gibt es seit 2000 jahren, Israel seit 60. Ich verstehe den Zusammenhang hier nicht.

  9. #3 Rechtspopulist
    Das war keine religiöse Veranstaltung sondern eine Mahnwache von christlich und jüdisch geprägten Bürgern gegen die schleichende Landnahme des Islam in unserem Land.
    Gegen einen Islam, der unsere Lebensweise, Sitten, Traditionen, Gebräuche und Freiheiten offen in Frage stellt und diese abschaffen oder einschränken will. Gegen einen Islam, der ständig Toleranz einfordert, selbst aber diese nicht leisten kann, da diese religöse Ideologie Toleranz selbst nicht zulässt. Das lehnen wir daher komplett ab und unterwerfen uns nicht diesem scheinheiligen Anbiederungsritus. Wir sagen nein zur unterschwelligen Abschaffung unserer jüdisch-christlichen Werteordnung.
    Gallier
    pro-nrw

  10. Als aller erstes möchte ich allen PI Lesern ein schönes und gesegnetes Weihnachten und Chanukkahfest wünschen. Heute morgen schaue ich mir die Nachrichten auf der welt.de Seite an und finde 2 Artikel die meine Aufmerksamkeit anregen.
    Zuerst ein Bericht über die Vorbereitung der israelischen Armee, einen Angriff gegen die Hamas im Gazastreifen zu führen.
    http://www.welt.de/politik/article2929671/Israel-bereitet-Raketenangriffe-gegen-Hamas-vor.html

    Der andere Artikel beschäftigte sich mit der Christenverfolgung in Bethlehem durch Muslime.
    http://www.welt.de/politik/article2911904/Hass-Leid-und-Uebergriffe-auf-Christen-in-Bethlehem.html

    Was mir bei diesen beiden Artikeln auffiel, war die die Anzahl der Leserbriefe und die Art wie sie geschrieben sind.
    Beim Thema Christenverfolgung hat man eine Handvoll Kommentare, die sich besorgt zeigen.
    Beim Thema Israel sind bis zu 15 Seiten voll von Kommentaren, die die Hamas zum großen teil in Schutz nehmen und den Juden jedes Recht auf Selbstverteidigung absprechen.
    Der „Jude“ ist für viele wohl immer noch eine Lust- und Reibungsfläche an der man sich gerne suhlt.
    Manchmal habe ich das Gefühl, daß Gott uns Europäer aus genau dieser Dummheit und Torheit mit muslimischer Einwanderung bestrafen tut. Solange es Deutsche und andere Europäer gibt, die lieber und gerne die Gefahr durch die Juden herbei fantasieren und die reale Gefahr durch die Muslime und ihren Fanatismus ausblenden, kann es keine Hoffnung für unsere ehemals christlichen Länder geben.
    Der Antisemitismus und der Verrat an seinem christlichen Erbe, ist die Atombombe der Muslime. So werden sie uns erobern.

  11. @Anno II

    Richtig, wir müssen dem Mohammedaner seine Grenzen zeigen. Stellt sich die Frage, wie man dies am Besten anstellt.
    Mit Gewalt wird man zunächst nicht weit kommen, denn da schaltet sich schnell der antideutsche Staat ein. Muss erst mal eine (wenigstens kleine) politische Änderung her.
    Der nächste Schritt ist dann natürlich die Vereinigung des Volkes, denn einer allein wird nicht viel ausrichten können. Und das Volk scheint den Übeltäter langsam zu erkennen.
    Demonstrationen, Pax Europa und „Pro“-Bewegungen sind ein guter Anfang.

  12. Aus einem anderen Thread, kein OT:

    @#46 wolfi
    #18 Unbeschnitten (24. Dez 2008 12:36)

    Anfrage an Frau Zypries:

    “Ähnlich soll bestraft werden, wer einen Völkermord oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet oder verharmlost.”

    Wann werden die ersten Imame der DITIB Moscheen verhaftet? Im Auftrag der türkischen Regierung leugnen sie den Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern….

    12 warten auf Antwort…

    Eben, um 12.47 waren es schon 36!

    Ich denke, die werden ewig warten oder die Frage wird politisch korrekt gelöscht!

  13. Moslems provozieren in Nazareth:

    Ausgerechnet zu Weihnachten haben Moslems in Nazareth zwei große Banner vor der Basilika aufgespannt. In dem in englisch und arabisch zitierten Koranvers wird der christlichen Lehre von Jesus als Sohn Gottes widersprochen.

    Der (Dhimmi) Bürgermeister kritisiert den Vorfall, will jedoch die Banner nicht entfernen lassen, um die Fundamentalisten keinen Vorwand zur Konfrontation zu liefern.

    Der komplette Artikel mit Foto: http://www.cnsnews.com/public/content/article.aspx?RsrcID=41260

  14. bevor ich gleich eine Gans versenke und anschließend nicht mehr Papp sagen kann:

    Rechtspopulist:

    Was soll uns das sagen: Israel ist ein säkularer Staat.

    Unterstellt, daß sich dies auch tatsächlich formal so verhielte, so wäre dies eher eine Kritik, dessen Erörterung sich besser auf das Motto dieses Forums, den Header von PI beziehen müßte.

    Der Text, auf Du wohl Deine Bemerkung zugrundelegtest lautete:

    Die Israelflagge nahm als Symbol für die Wurzel unserer Religion den gebührenden Platz in der Mitte ein.

    IsraelFlagge, …. Symbol für die Wurzel unserer Religion.

    Hast Du da ein verkapptes Bekenntnis zum ungeliebten Israel gewittert?

    Hätte man Deiner Meinung nach zutreffenderweise vielleicht eine Torah-Rolle mit sich führen müssen?

    Ich sage Dir: das wäre ähnlich problematisch gewesen. Was also hätte man Deiner Meinung nach machen sollen? Konkretisiere das doch bitte einmal.

    Im Ernst: Dir paßt die ganze Richtung nicht. Du nennst Dich Rechtspopulist. Das sollte schon irgendeinen Grund haben.

    Christliche Wurzeln, sowie die dabei unterliegenden jüdischen Wurzeln lehnst Du ab.

    Also völlig ohne Glaubensebene, bzw das, was Du als Glaubensebene bezeichnen wirst ?

    Wäre es nicht aufrechter, Du würdest Dich nicht darauf beschränken zu bemängeln, was alles Dir nicht genehm ist und stattdessen mal reinschreiben, welche Orientierungen dann vor Deinem Auge Gnade fände und vor allem, auf welcher Grundlage diese Orientierung stehen sollte?

    E.Ekat

  15. Ob gläubig oder nicht, ob Kirchgänger oder nicht spielt dabei keine Rolle. Der entscheidende Punkt ist: Sie alle eint die Überzeugung, dass das Christentum untrennbar mit den Werten unserer abendländischen Gesellschaft verbunden ist.

    Es ist ein Irrtum zu meinen, man könne Christentum ohne den Glauben daran haben. Wohin dies führt, sehen wir ja gerade. Wie will man ein „System“ verteidigen, an das man nicht mehr glaubt.
    Um sich gegen den Islam zu wehren, dessen Anhänger an ihn sehr wohl mit der ganzen Existenz ihres Lebens glauben, bedarf es eines Christentums, das seine Botschaft nicht nur glaubt, sondern auch lebt und überzeugt ist, daß sich Gott in Jesus der Welt offenbart hat.

    Ohne diesen festen und unerschütterlichen Glauben daran, habe wir dem Islam nichts entgegenzusetzen, da hilft auch nicht die undefinierbare Rückbesinnung auf die abendländische christliche Kultur, eine Kultur übrigens, die wir seit mehr als 50 Jahren bewußt selber zerstören, auch mit eifriger Bemühungen derer, die sich hier so gerne Atheisten nennen.

    Jetzt, da sich ein gewaltiger Feind unseren Toren naht, schreit man nach der Verteidigung christlicher Wurzeln und weiß schon gar nicht mehr was man damit meint und verechselt ihn mit irgendeinem christlich verbrähmten Humanismus.
    Doch der wird hier nicht helfen. Wir haben Gott die kalte Schulter gezeigt und zu ihm gesagt: „Lass uns in Ruhe – du bist tot“. Und wenn wir jetzt dafür die Quittung kriegen, dann schreien wir wieder danach. Aber Gott läßt sich nicht spotten. Nun säen wir, das wir geerntet haben.

    „Mein Volk, das in vergangnen Tagen des Herren Banner fröhlich schwang,
    dazu von hohem Geist getragen,
    so himmlisch schöne Lieder sang.
    Wo ist denn deiner Väter Glauben, ihr feste Burg, ihr Waff und Wehr?
    Du ließt dein höchstes Gut dir rauben von einem ganzen Höllenheer.

    Mein Volk, das einstens protestierte voll Kühnheit wider Trug und Wahn,
    daß schnell dein Geist der lang verirrte,
    betrat der Wahrheit lichte Bahn.
    Ist jener Kampf denn schon beendet, im Geist besiegt der Lügner Rott?
    Weh dir du hast dein Herz gewendet,
    bekämpft das Licht nun selbst mit Spott.“

    (Altes Gemeindelied von 1870)

    Ein gesegnetes Weihnachtsfest allen, die an unseren Herrn Jesus Christus glauben. Wir wissen: Eure Herren gehen – unser Herr aber kommt!

  16. #3 Rechtspopulist (25. Dez 2008 11:51)

    „“Wenn ich diesen Beitrag lese scheint mir, man hält sich nächstens besser fern von derartigen religiösen Veranstaltungen der Christen.““

    Tun sie nicht so scheinheilig.

    Nach Ihrer eigenen Dokumentation und Einstellung zum Christentum hiet im Forum, haben Sie christliche Veranstaltungen höchstens als potentieller Stöhrer aufgesucht…

  17. #14 E.Ekat (25. Dez 2008 12:52)

    ich vermute mal stark,er meint schlicht,das es unsinn ist ein religiöses dogma durch ein anderes zu ersetzten.
    das unsere kultur von religionen beeinflusst ist will dabei gar niemand bestreiten.
    als atheist lehne ich diese ganze religiöse gehirnwäsche ab.
    mit ein wenig gesundem menschenverstand ergeben sich moralische werte auch prima von alleine,da braucht man kein märchenbuch für.
    egal von wem geschrieben.
    gerade darum hat der islam hier und nirgendwo auf der erde was verloren,er verstösst nicht nur gegen unsere demokratische grundordnung,sondern auch gegen alles was uns menschen wirklich ausmacht.
    z.b. die fähigkeit nein zu sagen,auch wenn die hormone etwas anderes wollen.

  18. Wer die Nachrichten den letzten Jahre während der Weihnachtszeit berücksichtigt, erkennt die Marschrichtung von Allahs Bodenpersonal (inkl. den estoterich-antitheistischen Rechs- und Linksextremen): Das Fest der Liebe „Christmas“ wird systematisch attackiert und missbraucht werden. Für Kenner des Islams (sowie den o. genannten Ideologien) zeichnet sich so bereits jetzt die Grenze dieser Auseinandersetzung ab: es wird KEINE geben.

  19. Kann den Ausführungen von pinchador nur in Teilen zustimmen.

    Man sollte nur nicht in den Fehler verfallen, die „islamkritische Bewegung“ zu einer Sache des Christen/Judentums herunter zu brechen. Dies würde den Kampf gegen die Islamisierung auf einem Kamp der Religionen reduzieren, was zu Ende gedacht heißen würde, bei der Bekämpfung des Islams ginge es nur um eine Religion.
    Da aber der Islam, wie wir alle wissen, mit einer Religion nur im Entferntesten etwas zu tun hat, wäre damit der gesamten Sache sicherlich nicht gedient.

  20. #25 Die Realitaet (25. Dez 2008 13:18)

    (inkl. den estoterich-antitheistischen Rechs- und Linksextremen):

    netter versuch der diskreditierung von nichtgläubigen.
    sehr billig und unterscheidet sich in keinster weise von berichten der massenmedien,oder propaganda diverser gruppierungen.

  21. Erst einmal ein frohes Weohnachtsfest.

    In der Auseinandersetzung mit dem Islam nützen uns Grabenkämpfe zwischen bekennenden Christen und überzeugten Nichtgläubigen überhaupt nichts. Wenn wir nicht gemeinsam gegen den Islam stehen, schwächen wir uns selbst.

  22. Hallo Leute, ich wünsche Euch allen ein frohes, gesundes und gesegnetes Weihnachten!
    Ob wir alle, die wir zu Weihnachten ein bißchen wieder zu Kindern werden, wirklich alle (tief)gläubige Christen sind, die auch ihr Alltagsleben nach christlichen Maximen ausrichten, möchte ich doch bezweifeln. Aber, man unterschätze nicht die tiefen Spuren (christlicher)Erziehung in unserer Kindheit und die außerordentliche Wirkung von Ritualen, für die der Mensch seit der Steinzeit überaus empfänglich ist. Nur so ist zu erklären, daß am Heiligabend mindestens dreimal soviele Leute in die Christmessen drängen, als es Kirchensteuerzahler gibt. Nochmal so viele sitzen wahrscheinlich vor dem Fernseher und sehen sich den Gottesdienst zu Hause an. Und wenn es keine Kirchensteuer gäbe, gäbe es überhaupt keine Diskussionen über zu wenige eingeschriebene Christen in D.
    Ich halte das, was gestern Abend in unseren Städten und Dörfern zu beobachten war, für außerordentlich wichtig: einem bestimmten Teil unserer Bevölkerung (nicht unseres Volkes!) wurde vor Augen geführt, wie tiefverwurzelt das Chrisdtentum in unserem Lande noch ist – Tiefe des Glaubens hin oder her. Und, es fällt mir nicht leicht, das festzustellen, auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben mit ihren Programmen demonstriert, was hier in diesem Lande die prägende Religion ist. Das war meiner Meinung nach ein subtiler Fingerzeig an die arrogante Minderheit,welch hohe Kultur diese Religion hervorgebracht hat und zugleich eine Mahnung an die Mehrheit, sich das nicht aus den Händen nehmen zu lassen. Wie schon gesagt, es war subtil gemacht; es offen zu sagen, dazu reichte die Courage nicht aus. Aber ich habe noch nie einen Heiligen Abend erlebt, der öffentlich derartig christianisiert war. Läßt uns das für die Zukunft hoffen?

  23. Was für ein blöder Artikel, der in keinster Weise darauf eingeht, dass die „unsere Werte“ (oder wie immer man das nennen will) allesamt GEGEN die christliche(n) Kirche(n) erkämpft werden mussten.
    Dabei will ich ja gar nicht leugnen, dass mit der Aufklärung endlich einige Dinge, die in der Bibel stehen, umgesetzt wurden, aber könnte die katholische Kirche noch so, wie sie mal konnte, wäre Europa unfrei bis dort hinaus.
    Letzten Endes geht es doch nicht um irgendwelche Religionen, sondern darum, dass irgendwelche bescheuerten Imame oder bescheuerten Pfaffen oder wer auch immer MACHT ausüben will und der Ansicht ist, andere hätten nach ihrer Pfeife zu tanzen.

  24. Auch in der DDR ging in 1989 die Veränderung von den Kirchen aus. Damals fanden die Montagsdemonstrationen in der Nikolaikirche in Leipzig statt, die schließlich das Ende der DDR herbeiführten.

    Leider haben sich jetzt bei uns katholische Laienverbände auf die Seite der Kommunisten geschlagen. Sie laufen mit dem Zeitgeist, das ist bequemer.

    Aber das scheint wohl nicht zu vermeiden zu sein, daß es auch in den Kirchen Mitläufer gibt. Auch in dunklen deutschen Zeiten gab es in den Kirchen Anpassung an das Unrecht, aber auch Widerstand. Gerade die Kirchen sind der Ort, der einen Gegenpol zu totalitären Tendenzen des Staates setzen kann. Deshalb sind die Kirchen in jeder Diktatur ein Störfaktor, sei es eine rote oder braune Diktatur.

  25. #21 Gleichschaltung (25. Dez 2008 12:59)

    Braucht man wirklich einen Gott oder etwas woran man glaubt um sich „menschlich“ zu verhalten ? Man also nicht hingeht und andere Menschen, belästigt, ermordet, terrorisiert o.ä.. Bekommt man das nicht genauso hin wenn man einfach mal das Gehirn einschaltet und Regeln für das Zusammenleben aller Menschen erlässt ?

    Für mich ist der Glaube eigentlich die Wurzel allen Übels. Denn im Namen des Glaubens wurden und werden Gewalttaten begangen. Würde es so was wie „Glauben“ nicht geben so würden wohl schlagartig ca. 90% aller Konflikte auf dieser Welt aufhören zu existieren. Und dabei spielt es keine Rolle das im jetzigem Christentum der Gewalt abgeschworen wurde. Man erinnere sich was davor im Namen „Gottes“ alles so abgelaufen ist (Hexenverfolgung, Kreuzzüge, Tötung Andersdenkender, etc.) und wieviele Menschen dabei ihr Leben lassen mussten. Vieles was damals geschah wirkt u.U. auch heute noch nach.

    Nichtsdestotrotz respektiere ich alle Leute die sich einem Glauben zugehörig fühlen und diesen auch ausleben, so lange wie dadurch nicht gewisse Regeln gebrochen werden. Womit wir beim Islam angekommen werden. Denn diese „Gläubigen“ treten immer und immer wieder die Regeln mit Füßen und meinen Ihre eigenen Regeln aufstellen zu können. Das kann auf Dauer nicht gut gehen, egal ob man nun einer „Glaubensgemeinschaft“ angehört oder nicht.

  26. Leute ich bin ein entschiedener Gegner des Islam und ein Befürworter unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und ich habe keine Lust mich von den Christen einzuverleiben lassen. Ich bin für eine noch strengere Säkularisierung unseres Staates.

  27. Achtung! , ein weiser Mann am Ende seines Lebens:

    …und der menschliche Geist sich erweitern wie er will, über die Hoheit und sittliche Kultur des Christentums wie es in den Evangelien schimmert und leuchtet, wird er nicht hinauskommen !!

    Johann Wolfgang von Goethe

  28. Auch Dir eine gute Weihnachtszeit, pinchador und vielen Dank für Deine Zeit, die Du dem „Aktionsforum gegen die Islamisierung Europas“ widmest.
    Dein Beitrag passt zwar nicht in das Bild, das das Meinungsestablishement von der islamkritischen Bewegung gerne malt, entspricht aber dem, was viele vernünftige, kritische Europäer inzwischen bewegt… auch dafür vielen Dank.

  29. @#30 der_typ_aus_ehrenfeld

    Ich glaube Du begehst hier den Fehler, den viele machen; Religion und Konfession in einen Top zu werfen. Ich bin überzeugter Christ, möchte aber mit der Körperschaft Kirche, also den selbsternannten Vertreter Gottes auf Erden, nichts zu tun haben. Zu viel Mist ist „im Namen Gottes“ schon verzapft worden. Auch heute ist das Appeasement der Kirchen gegenüber den neuen Möchtegernmachthabern schon unerträglich. Das sind aber Leute, die in Karnevalsgewänder gehüllt, nur Angst vor dem eigenen Machtverfall haben. DAS hat meiner Meinung nach NICHTS mit Christentum zu tun.
    Wichtig ist, dass wir, die wir „sehen“ zusammenstehen und nicht klein beigeben. Unsere Werte, unsere Freiheit und unsere kulturelle Errungenschaften gilt es zu verteidigen. Und das im „Namen“ der Sache (siehe oben: Werte, Freiheit, etc.)und nicht unter dem Deckmantel irgendeiner Ideologie/Konfession.
    Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
    Misfit

  30. Versucht noch weitere ausländische Redner zu bekommen oder auch selbst aufzubauen.
    Es wird ja unter den Türken, Kurden, Iranern, Afrikanern oder Asiaten welche geben welche unsere gemeinsamen Grundwerte teilen.
    Wichtig ist, dass wir den Gedankenverbrechern in unserer Gesellschaft mit solch deutlichen Zeichen ein klare und nicht übersehbare Absage erteilen.

  31. #17 Tanks_and_Guns (25. Dez 2008 12:49)
    Hihi, geil…

    http://de.youtube.com/watch?v=CFKhcfRhjPc&NR=1

    Wenn mir mal wieder einer kommt mit Vorurteilen etc., werde ich ihm einfach mal diesen Clip präsentieren…

    Das ist ja irre: Schulabrecher mit Migrationshintergrund, eine Integrationsbeauftragte der Grünen mit Migrationshintergrund, ein deutscher Akademiker – alle sagen offen, wie es wirklich ist. Und ein deutscher TV-Sender zeigt es!

    #33 willsagenwasichgraddenk (25. Dez 2008 14:18)
    Achtung! , ein weiser Mann am Ende seines Lebens:
    …und der menschliche Geist sich erweitern wie er will, über die Hoheit und sittliche Kultur des Christentums wie es in den Evangelien schimmert und leuchtet, wird er nicht hinauskommen !!
    Johann Wolfgang von Goethe

    *Staun* Demnach war Goethe doch kein Mohammedaner, wie es die Muslime aus dem „Westöstlichen Divan“ herauslesen wollen? Oder ist er am Ende seines Lebens dem wahren Glauben abtrünnig geworden und schmort nun in Allahs Hölle?

  32. #6 schmibrn:

    Die Bundesrepublik Deutschland fußt nicht auf „christlichen Werten“.
    Meinungsfreiheit und Demokratie z.B. sind europäischen Ursprungs und älter als das Christentum.
    Wenn es z.B. in der Römischen Universalkirche eines nicht gibt, dann doch die Meinungsfreiheit! Gleiches gilt auch für sexuelle Selbstbestimmung.

    Aber wenn Christen schon von „ihren“ Werten reden, dann sollte man sie an ihre Kriminalgeschichte erinnern und zudem sogleich die Frage stellen, woher sie denn diesen oder jenen „Wert“ haben, denn nur wer in Sachen Religionsgeschichte gänzlich unbedarft ist, wird leugnen, dass das Christentum ein Synkretismus ist.

    #9 Gallier:

    Zitat: „Das war keine religiöse Veranstaltung sondern eine Mahnwache von christlich und jüdisch geprägten Bürgern gegen die schleichende Landnahme des Islam in unserem [sic!] Land.“

    Wenn christlich und jüdisch geprägte Bürger Wahnwachen halten, ist die Prägung nun mal eine religiöse. Was die Landnahme des Islam in Europa angeht: Ich habe dazu eine eindeutige Haltung.
    Wen mir aber Christen und Juden sagen: „Das ist UNSER Land!“ Und wenn sie dann noch draufsetzen: „Wir sagen nein zur unterschwelligen Abschaffung unserer jüdisch-christlichen Werteordnung.“

    Dann habe ich mit diesen Leute ein Problem, weil ich die Werteordnung des hist. Monotheismus ablehne und deren Abschaffung für eine der wichtigsten Handlungen überhaupt halte.
    Die Fundamente unserer heutigen Zivilisation sind entweder älter als das Christentum oder aber sie wurden gegen dieses mit zähem Ringen unter enormen Verlusten durchgesetzt.
    Dem hist. Monotheismus sind die Gedanken der Freiheit des Individuums, die (nicht nur) sexuelle Selbstbestimmung und in diesem Gesamtzusammenhang insbesondere die Freiheit des Denkens wesensfremd.
    Das Bild vom Menschen als Huftier, die „Schafe“, die des „Hirten“ bedürfen, weil sie alleine unfähig sind, ist für mich skandalös. Zeigt es doch die selbstverschuldete Unmündigkeit in aller Deutlichkeit. Unmündigkeit und Fremdbestimmtheit sind keine Werte und „Gott“ ist kein Erkenntnisgegenstand.

    Nicht nur Schopenhauer hat die Frage aufgeworfen, ob es denn tatsächlich zu Gunsten der Religion ausfiele, wenn man deren Schaden und Nutzen gegeneinander aufwiegen täte.
    Wenn Christen heute beklagen, dass sie verfolgt werden, dann drängt sich die Frage auf, ob sie sich einmal Gedanken darüber gemacht haben, wen sie selbst alles verfolgt, unterdrückt und vernichtet haben.

    Das Problem der religiös motivierten Kräfte ist, dass sie heute keine Mehrheiten mehr bekommen und dass zig Leute von der Religion solchermaßen angewidert sind, dass sie voller Häme beobachten, wie nun die Christen plötzlich der dritten Abrahamsreligion und ihrem Machtwillen einschließlich der dazugehörigen Gewalt hilflos gegenüberstehen, eine Religion übrigens, durch deren Präsens die gesamte christliche Position vollständig relativiert wird.

    Schon das Wort „Europa“ zeigt, wo unsere Wurzeln wirklich liegen. Da ist es traurig mit anzusehen, wie sich im Zuge des Verfalls des Christentums die nächste Religion aus dem Orient hier breit macht – mit eben dem gleichen „barmherzig-eifersüchtigen“ Gott und allem drum und dran, was wir aus den zurückliegenden Jahrhunderten kennen.

    Ich bin als Europäer nicht an einer orientalischen Werteordnung interessiert, die unsere ureigenen Kulturdenkmäler zerstört und Menschen versklavt.

    Für Nicht-Christen erscheint es bizarr, wenn ausgerechnet die Anhänger eines Kultes, in deren Zentrum ein Mord steht, durch den eine „allmächtige“ Gottheit versöhnt werden soll, Ehrenmorde des islamischen Kulturkreises beklagen.
    Warum sollte ein allmächtiger Gott es nötig haben, dass zu seiner Ehrenrettung, ohne die keine „Vergebung“ denkbar zu sein scheint, sich selbst zum Mörder zu machen?
    Die Rede von der „Barmherzigkeit“ gepaart mit brutalsten Vorgehensweisen begegnet uns im hist. Monotheismus ständig. Der „Gott“ ist so lange „barmherzig“ und erscheint freundlich wie getan wird, was er verlangt… Bekommt er seinen Willen nicht durchgesetzt, wird er jähzornig und vernichtend. Zugleich werden wie selbstverständlich die Götter anderer Kulte verflucht und verteufelt – siehe „Luzifer“…
    Man muss Christen nur einmal sagen, dass man ihren Kult ablehnt. Dann ist SOFORT Schluss mit Nächstenliebe. Es fallen dann zumeist gewisse Masken und man sieht sich als „Heide“ einem nicht wirklich „heiligen Geiste“ der Religion gegenüber. Ganz In diesem Sinne war die „Frohe Botschaft“ auch zugleich immer eine Drohbotschaft.
    Um als Nicht-Christ eins draufzusetzen, ließe sich auch das Matthäus-Evangelium 10. 5-6 als einer den im Christentum üblichen Widersprüche zitieren:
    „Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“
    Das heißt, Jesus selbst war selbstverständlich gar kein Christ, sondern Jude und zudem kommt er auch nicht als Gründer des Christentums in Frage, der nämlich heißt bekanntlich Paulus. (Siehe dazu z.B. auch Römer 11.19) Abgesehen davon ist im Judentum nun wirklich keine Hinrichtung des Messias vorgesehen…

    Aber es geht um Werte… Man muss sich dazu doch sogleich ein deutliches Bekenntnis des „Heidenapostels“ auf der Zunge zergehen lassen und lese dazu Korinther 1.17ff, dabei insbesondere 1.27-29: „…was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, …damit er zuschanden mache… und das Unedle… und das Verachtete hat Gott gewählt, das da nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist…“
    Das sind keine Werte, das ist die Umkehr jeglicher Werte. Das war eine Kriegserklärung an die „Heiden“ und ihre Zivilisationen. Man lassen solchen Leuten fast zwei Jahrtausende freien Lauf dann hat man die Exzesse, die wir alle aus der Geistesgeschichte Europas kennen.

    Wenn wir nicht in der Lage sind, der Religion als solcher als freie Bürger gegenüberzutreten, werden wir die nächste Epoche religiös motivierter geistiger Umnachtung erleben, dann wird sich nämlich der Islam durchsetzen, um ebenfalls „zunichte zu machen, was etwas ist“.

    Der historische Monotheismus kann doch nicht als Fundament der Kritik an einer seiner eigenen Traditionen dienen…

  33. @#35 misfit:
    Habe ich ja erwähnt: Dass es auch Gutes in der Bibel gibt, zweifelt ja keiner an. Und mit grundlegender Religionskritik anzufangen, wäre hier wohl fehl am Platze. Ich bin Atheist und verstehe Leute nicht, die jemanden (also Gott) brauchen, warum auch immer.
    Die Menschenrechte gehen weit über das Christentum hinaus, weil man – sehr verkürzt gesagt – niemanden (also keinen Gott) mehr braucht, um nett zu anderen zu sein. Und die Kirche(n) haben sich lange dagegen gesträubt.

    Ich verstehe einfach nicht diese Herangehensweise „und wir sind alle lieb zueinander, weil Gott oder Jesus das so sagt“.
    Ich halte Religion für eine Form von Geisteskrankheit (ohne das jetzt böse zu meinen!), für eine Art Angst oder Faulheit, selbst mal alles zuende zu denken.
    Das mag jetzt hart klingen, aber ich kann mich, ehrlich gesagt, in jeden doofen Neonazi besser reindenken, als in Menschen, die an Gott glauben (und nein, ich bin gewiss kein Nazi).
    Wobei ich das natürlich niemandem verbieten kann. Und wenn die Leute glücklich damit sin, soll es mir recht sein. Darum geht es ja.

  34. @ pinchador:

    dass heutzutage bekennende Christen zu den Nonkonformisten zählen und nicht die Areligiösen (die Agnostiker, Atheisten und selbsternannten „mutigen“ modernen Häretiker und Ketzer), ist eine Feststellung, der ich absolut zustimme, auch wenn ich der agnostischen Denkweise zuneige und damit – in dieser Beziehung – zum Mainstream zähle.

  35. @#32 Laurel (25. Dez 2008 14:17)

    Das Christentum und das Judentum sind nicht die alleinigen Wurzeln unserer europäischen Kulturen. Was wir Europäer gemeinsam verteidigen und einfordern müssen ist die schonungslose Konfrontation des Islam mit den Errungenschaften der Aufklärung. Islam muss sich, zumindest in Europa, der Prüfung auf Kompatibilität mit unser freiheitlichen europäischen Kulturen stellen. Besteht er diese Prüfung nicht, muss Islam sich ändern. Fordern wir das nicht sehr bald ein, wird Islam Europa langsam aber zielstrebig ändern, was mit Einschüchterung durch Terror, durch Massenmigration im Verbund mit der Pflege von Parallelgesellschaften (DITIB & Co.) und einfach durch Demographie geschehen wird.

    Dies deutlich auszusprechen und entsprechende Forderungen zu stellen muss unbedingt alle bewußten und freiheitlichen Europäer einen, unabhängig von Herkunft, Weltanschauung oder Hautfarbe.

    Wenn wir uns zersplittern, nutzt das nur unseren gemeinsamen politischen Gegnern.

  36. dass heutzutage bekennende Christen zu den Nonkonformisten zählen und nicht die Areligiösen (die Agnostiker, Atheisten und selbsternannten “mutigen” modernen Häretiker und Ketzer), ist eine Feststellung, der ich absolut zustimme

    Ist ja auch logisch. Als Atheist habe ich keinerlei Verständnis für diese ganzen Religionen, aber wenn der Dom hier in Köln rumstehen darf, darf auch eine repräsentative Moschee gebaut werden. Soweit tolerant sollte man schon sein.
    Dass aber ausgerechnet DITIB hier was bauen will, ist unter aller Sau, der Laden ist absolut indiskutabel (wie der Vatikan übrigens auch, nur ist der nicht ganz so schlimm).

    Was mir wirklich übel aufstößt, ist, dass ProKöln hier derart abgefeiert wird; das letzte Flugblatt zum Thema Moschee, welches ich im Briefkasten hatte, war schlicht und ergreifend rassistisch. Punkt. Das hat absolut nichts mit Aufklärung, Verteidigung der europäischen Werte oder Freiheit zu tun, sondern mit „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“.
    Es ist wirklich nicht gut, dass alle Parteien in Köln außer ProKöln die Argumente der Moscheegegner nicht wenigstens anhören. Da gibt es nämlich gute Argumente, es gibt auch blöde, aber einfach zu sagen „Das sind alles Nazis“ ist dumm bzw. faul.
    Und wenn man im Rat sitzt und eine Meinung nicht teilt, hat man wenigstens zu versuchen, die Bürger von der eigenen Meinung zu überzeugen. Aber dieser Dialog hat ja nie stattgefunden.
    Dennoch ist es schlimm, mit ProKöln mitzulaufen, denn wenn deren Meinungen zum Thema Zusammenleben in einer Stadt/in einem Staat umgesetzt würde, wäre ich sowas von schnell ins Ausland abgehauen, das glaubt Ihr gar nicht.

  37. #38 Rechtspopulist
    Aufpassen Rechtspopulist. Mit der sexuellen Freiheit bei den Germanen, dass muss genau recherchiert werden.
    Ich glaube Cäsar war es, der die Germanen wegen ihrer Züchtigkeit lobte … was nichts Gutes ahnen läst.

  38. @#47 karlmartell:

    Ich habe den Artikel gelesen, und sehe das vollkommen anders. Ich glaube nicht, dass wir das ausdiskutieren müssten, wir werden beide auf unserem Standpunkt bestehen und keine Mitte finden. (Was ja auch in Ordnung ist.)

  39. @45 Was mir wirklich übel aufstößt, ist, dass ProKöln hier derart abgefeiert wird; das letzte Flugblatt zum Thema Moschee, welches ich im Briefkasten hatte, war schlicht und ergreifend rassistisch. Punkt.

    Eine solche Schreiberei kommt mir bekannt vor. Beschuldigungen, aber keine Beweise. Könntest Du denn bitte einmal den Text dieses Flugblattes zitieren, den Du hier „schlicht und ergreifend rassistisch“ bezeichnest? Ich will es genau wissen.

  40. @#34 Islam_kritisch (25. Dez 2008 13:48)

    Für mich ist der Glaube eigentlich die Wurzel allen Übels. Denn im Namen des Glaubens wurden und werden Gewalttaten begangen. Würde es so was wie “Glauben” nicht geben so würden wohl schlagartig ca. 90% aller Konflikte auf dieser Welt aufhören zu existieren.

    Du Spinner! Die schlimmsten Verbrechen mit den höchsten Opferzahlen wurden im Namen des Kommunismus und des Nationalsozialismus (in alphabetischer Reihenfolge genannt) begangen, mit Abermillionen von Toten. Und gerade diese Systeme bekämpfen die Religionen aufs Äußerste.

  41. @#49 Leserin:

    Gerne. Wo finde ich auf der ProKöln-Homepage denn die Flugblätter, damit ich zitieren kann?

  42. @#50 Leserin:
    Ob nun Glauben an einen Gott, Glauben an die arische Rasse oder was auch immer: Die Muster sind dieselben. Es geht immer nur darum, Leuten etwas vorzumachen, was man letzten Endes nicht begründen muss, weil es ja für „eine gute Sache“ ist. Dasselbe Problem wie beim Patriotismus. „Unser deutsches Vaterland“ ist eine ähnlich blöde „Begründung“. (Wobei ich den damit ausdrücklich NICHT mit dem Faschismus oder sonstwas gleichsetzen will!)

  43. @34 Islam_kritisch

    Natürlich brauchst du Gott um Werte definieren zu können, denn die ewiggültigen Moralvorstellungen kommen eben nicht aus dem „Gehirn“, sondern von Gott. Sie müssen auch von „außerhalb“ kommen, denn wenn jeder sein Gehirn einschaltet und daraus Moralvorstellungen generieren will, dann ist eben der Willkür Tür und Tor geöffnet.

    Denn der Satanist ist auch davon überzeugt, dass seine Moralvorstellungen richtig sind, ebenso der Islam, der Atheist oder der Humanist. Es ist der große Irrtum der Aufklärung zu meinen, Moralvorstellungen könnten durch Vernunft erschlossen werden. Wo wir damit hinkommen, siehst du ja.

    Und Glaube – jeder Mensch glaubt, auch du. Sogar Atheismus ist ein Glaube und eine Religion. Und wenn du meinst, ohne Glaube auszukommen, dann ist das eben dein Glaube, deine Religion, denn ob es wirklich so ist, weißt auch du nicht, das glaubst du nur. Ohne Glaube kann kein Mensch leben. Die Frage ist nur – an was glaubt der Mensch?

    Die Christenheit ist überzeugt davon ( oder sollte es zumindest sein), daß unser Gott, der sich in Jesus Christus offenbart hat, der Richtige und Einzige ist und das seine Moralvorstellungen die Richtigen sind.

    Ich gebe dir Recht, daß im Namen des Glauben viel Elend fabriziert wird, auch im Namen des vermeidlich Christlichen. Aber das liegt daran, dass es soviel falsche Glauben gibt, es gibt auch einen falsch verstandenen christlichen Glauben.

    Dennoch, dir auch ein gesegnetes Weihnachtsfest.

  44. #45 der_typ_aus_ehrenfeld (25. Dez 2008 15:05)

    Immer wieder schön, wenn hier Behauptungen ohne Quelle oder Nachweis gemacht werden.

    Könnte Sie bitte zu diesem Flugbatt mal eine Quelle angeben, z. B. über die Pro Köln Seite , oder zur Not einfach mal den Text abschreiben oder einscannen.

    Meines Erachtens sind alle Flugblätter über die Suchfunktion als PDF zu haben.

    Ich beschäftige mich ja nun auch schon einige Zeit mit den Pro`s, aber Ausländer raus habe ich noch nie von dieser Seite gehört.

    Im Gegenteil, dort werden so vernünftige Dinge gefordert, wie zum Beispiel den Migrantenanteil in den Schulklassen auf 30% festzusetzen. Das hört sich nicht nach Ausländer raus, sondern eher nach Problemlösungen an.

    Deutschland den Deutschen habe ich dort auch noch nie vernommen oder gelesen. Aber unabhängig davon, was man von diesem Satz hält, was würde Ihnen denn mehr zusagen?

    Deutschland den Türken, Deutschland den Franzosen, den Engländern, den Arabern?

    Wo bleiben dann die Deutschen?

    Vertreiben?

    Was sagen die Menschenrechte dazu?

    Zu Ihrer Meinung jedem würde ein Moschee zustehen, Sie wissen schon, dass eine Moschee nicht mit einer Kirche zu vergleichen ist?

    Sie haben sich sicher schon mal damit beschäftigt, was dort so alles nettes gepredigt wird, und warum nennen sich so viele Moscheen in Deutschland Fatih-Moschee.

    Nein haben Sie sich noch nicht mit beschäftigt, sollten Sie mal tun.

    Hat sicher nichts zu bedeuten.

    Hiermal eine Übersicht der Eroberer-Moscheen in Deutrschland:

    Fatih-Moschee Augsburg, Bürgermeister Widmeierstraße, Augsburg [2]
    Al Fath-Moschee Bergheim, Friedrich-Bessel-Straße, Bergheim
    Fatih-Moschee Berlin, Pfülstraße, Berlin-Kreuzberg
    Fatih-Camii Bielefeld, Vilsendorfer Straße, Bielefeld
    Fatih-Moschee Bocholt, Langenbergstraße, Bocholt (DITIB)
    Fatih-Moschee Bremen, Stapelfeldtstraße, Bremen-Gröpelingen [3]
    Fatih-Moschee Bremerhaven, Weidestraße, Bremerhaven (IGMG)
    Fatih-Camii Dietzenbach [4]
    Al Fath-Moschee Dortmund, Mallinckrodtstraße, Dortmund [5]
    Fatih-Camii Duisburg
    Fatih-Moschee Düren, Veldenerstraße, Düren (DITIB)
    Fatih-Camii Düsseldorf, Oberbilker Allee, Düsseldorf (IGMG)
    Fatih-Camii Düsseldorf, Festenbergstraße, Düsseldorf (DITIB)
    Fatih-Moschee Elsenfeld, Erlenbacherstraße, Elsenfeld [6]
    Fatih-Moschee Essen, Katernberger Straße [7]
    Fatih-Moschee Esslingen am Neckar, Fritz-Müller-Straße, Esslingen am Neckar
    Fatih-Moschee Flensburg, Meiereistraße, Flensburg, (DITB)
    Fatih-Moschee Hamm, Robertstraße, Hamm [8]
    Fatih-Moschee Heilbronn, Goppeltstraße, Heilbronn (IGMG)
    Fatih-Moschee Herford, Engerstraße, Herford
    Fatih-Moschee Herzberg, Aue, Herzberg
    Fatih-Moschee Karlsruhe, Dieselstraße, Karlsruhe
    Fatih-Moschee Kiel
    Fatih-Moschee Köln, Neusser Straße, Köln (IGMG)
    Fatih-Camii Krefeld, Saumstraße, Krefeld
    Fatih-Moschee Lage, Heidensche Straße, Lage
    Fatih-Moschee Lörrach, Schwarzwaldstraße, Lörrach (IGMG)
    Fatih-Moschee Lübeck, Katharinenstraße, Lübeck
    Fatih-Camii Lünen, Altstedderstraße, Lünen
    Fatih-Moschee Mannheim, Böckstraße, Mannheim [9]
    Fatih-Moschee Marl, Bachackerweg, Marl
    Fatih-Camii Mülheim an der Ruhr [10],
    Fatih-Moschee Memmingen, Schlachthofstraße, [11]
    Fatih-Moschee Neumünster, Friedrichstraße, Neumünster
    Fatih-Moschee Nürnberg, Hessestraße, Nürnberg
    Fatih-Camii Oberderdingen, Flehinger Straße, Oberderdingen [12]
    Fatih-Moschee Pforzheim, Eutinger Straße, Pforzheim [13]
    Fatih-Moschee Pleidelsheim, Am Kanal, Pleidelsheim [14]
    Fatih-Moschee Remscheid, Industriestraße, Remscheid
    Fatih-Camii Schüttorf [15]
    Fatih-Moschee Sinsheim [16]
    Fatih-Camii Spaichingen [17]
    Fatih-Camii Stadtallendorf, Wupperweg, Stadtallendorf, 2004
    Fatih-Moschee Steinbach
    Fatih-Hicret-Camii Stuttgart, Heinrich-Baumann-Straße, Stuttgart
    Fatih-Camii Unterschleißheim [18]
    Fatih-Camii Werdohl, Altenaerstraße, Werdohl (IGMG)
    Fatih-Moschee Wülfrath, Lindenstraße, Wülfrath
    Fatih-Moschee Wuppertal, Dahlerstraße, Wuppertal-Langerfeld, 2006 (DITIB)

    Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass sie zu einer der etablierten Parteien gehören, die ihre Felle fortschwimmen sieht?

  45. Moment, Moment, so ganz komme ich da nicht mit. Ich zitiere

    „Gerade jetzt zu einer besinnlichen Zeit wie Weihnachten sollten wir uns auf unsere christlich-jüdischen Wurzeln besinnen“.

    Da bitte ich doch um Nachhilfe. Wie bitte sehen die jüdischen Wurzeln aus?

    Nur damit das klar ist: Antisemitismus, nein Danke.
    Aber: unkritische Isreal- Begeisterung, auch Nein Danke.

    Bitte nicht vergessen, dass die Politk Isreals in den besetzten Gebieten den Islamisten gehörig in die Hände spielt.

  46. # 50 Leserin:

    Hast Du noch nie die Fotos gesehen, auf denen hohe und höchste christliche Würdenträger, Bischöfe, Kardinäle versammelt sind, während des Dritten Reiches, und den Arm zum „deutschen Gruß“ erhoben haben? Und es ist ein Irrtum zu glauben, Hitler sei Atheist gesesen, Hitler war Katholik, er hat dieses bis zum Ende seines Lebens nie aufgegeben, er hat die Katholische Kirche immer bewundert, wohl wegen ihrer Macht und der Fähigkeit, viele Menscghen an sich zu binden. Über diese Seite von A.H. geben unter anderem die Bücher von Friedrich Heer, des wohl besten Kenners der Geschichte Österreichs, Auskunft.
    Und die evangelische Kirche in der DDR hat sich selbst definiert als „Kirche im Sozialismus“. Der Vater von Angela Merkel, der freiwillig vom Westen in die DDR übergesiedelt ist, ist dafür das beste Beispiel.
    Es entspricht daher nicht der Wahrheit zu behaupten, die Kirchen hätten im Dritten Reich und in der DDR Widerstand geleistet. Das genaue Gegenteil war der Fall

    #34 Islam-resistent:
    41 41 Rechtspopulist:
    Ich stimme Euch beiden voll zu.
    Auch wenn es die Christen nicht gerne hören: „Gott ist tot, und Gott bleibt tot.“ (Friedrich Nietzsche)
    Es ist eine Illusion zu glauben, es könne und es werde zu einer Renaissance des Christentums in Europa kommen. Dieses wird mit Sicherheit nicht geschehen, da bin ich mir ganz sicher. Seit der Aufklärung ist das Christentum geistig tot, daran wird sich auch nichts mehr ändern.
    Gott hat den Menschen, auch den Christen, in der Auseinandersetzung mit dem Islam nicht geholfen, und er wird uns allen auch in Zukunft nicht helfen, weil es ihn gar nicht gibt.
    Viele sprechen hier immer wieder von den „jüdische-christlichen Wurzeln“, die Europa angeblich habe.
    Wie gesagt, es ist von „Wurzeln“ die Rede.
    Wissen die, die dies immer wieder behaupten, denn wirklich nicht, daß der erste und bis heute nicht übertroffene Höhepunkt der Europäischen Kultur bei den alten Griechen stattgefunden hat, und sich fortgesetzt hat bei den alten Römern? Und das waren gerade keine Christen.
    Und daran konnte erst wieder angeknüpft werden, als man in Italien in der deshalb so genannten „Renaissance“ die Antike wiederentdeckt hat.
    Die ganze moderne Wissenschaft der Neuzeit ist gegen den erbitterten Widerstand der Kirche und des Christentums geschaffen worden.
    Wollen es die Apologeten des Christentums hier denn nicht wahrhaben, daß Galileo Galilei und Spinoza gesellschaftlich isoliert und mit dem Tode bedroht wurden, daß Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, und zwar von Christen?
    Und bevor das Christentum ganz Europa in den Würgegriff nahm, gab es ja auch die einheimische Kultur der Germanen, Kelten und Slawen, und deren Erbe ist auch heute in ganz Europa präsent.
    Unsere Wurzeln, ich betone: Wurzeln, liegen in der griechischen und römischen Antike sowie in der Kultur der (je nach Land und Region) Kelten, Germanen und Slawen.
    Alles andere kam erst später dazu.
    Wenn immer wieder von „christlichen und jüdischen Wurzeln“ gesprochen wird, die Europa angeblich haben soll, ist dies nur eine Variante der Politischen Korrektheit.

  47. #28 mark (25. Dez 2008 13:26)

    netter versuch der diskreditierung von nichtgläubigen. sehr billig und unterscheidet sich in keinster weise von berichten der massenmedien,oder propaganda diverser gruppierungen.

    Ist schon mal aufgefallen, dass es keinen Gottesbeweis gibt?

    Und schon mal aufgefallen, dass es auch keinen Beweis fuer die Nichtexistenz Gottes gibt?

    Was daraus folgt:

    es ist voellig unfruchtbar, sich als Nichtglaeubiger in eine Diskussionn einzufuehren und dort dann vorgeben zu wollen, wie sinnvoll Glaeubigkeit sei.

    Dies basiert auf dem Glauben einer Nichtexistenz Gottes. Und dies lehnen einige eben ab. Darauf mu- man sich einstellen, wenn man nicht missionieren will oder gar Wahrheiten fuer sich gepachtet zu haben glaubt, die andere nicht teilen.

    Da kommt dann ein Forum sehr schnell an Grenyen.

    Aber das haben schon die Soyialisten nicht kapiert, ich nehme an, ein GehirnVirus.

    Die christliche Praegung unserer Kultur
    ist ein Tatsache, der sich sowohl derjenige, der Glaeubig zu sein glaubt, als auch derjenige, der von sich glaubt nicht glaeubig zu sein nicht entsiehen kann.

    E.Ekat

    E.Ekat

  48. Rechtspopulist, wie schon weiter oben festgestellt bist Du einer, der deutlich macht, was ihm nicht passt.

    Dabei lasse ich mal unter den Tisch fallen, wie gut Du Deine Ablehnungen begruendest.

    Religionen, also Christentum, Judentum als praegenden Einfluss lehnst Du ab mit Hinweisen, wonach diese Werte vertraeten, die aelter als das Chistentum seien.

    Dann wohl auch aelter als das Judentum, sonst wuerde Deine Argumentationskette yerreissen.

    Meine Frage an Dich, der Du aus dem Wege gegangen bist, wohl weil sich diese Werte in der Kopfyeile von PI wiederfinden, lautete:

    Auf was moechtest Du Dich hier stuetzen. Auf welches Wertesystem jenseits von Wertebindungen unserer Kultur moechtest Du uns verpflichten.

  49. @#54 Wolfrabe:

    Nein, über die Suchfunktion bei ProKöln finde ich nichts, weil ich die genauen Formulierungen nicht mehr kenne. Und den Papiermüll, der hier angekommen ist, habe ich entsorgt.

    Im Gegenteil, dort werden so vernünftige Dinge gefordert, wie zum Beispiel den Migrantenanteil in den Schulklassen auf 30% festzusetzen. Das hört sich nicht nach Ausländer raus, sondern eher nach Problemlösungen an.

    Tolle Problemlösung. Und wie soll das gehen? Wenn im Einzugsgebiet der Schule nunmal mehr als 30% „Ausländer“ (dummes Wort übrigens: als wäre „Ausländer sein“ irgendeine Kategorie; da gibt es riesige Unterschiede!) leben, müssen die doch unterrichtet werden. Oder sollen großflächig Schüler aus „überwiegend deutschen“ Gebieten in „überwiegend ausländische“ Stadtteile gekarrt werden?

    Deutschland den Deutschen habe ich dort auch noch nie vernommen oder gelesen. Aber unabhängig davon, was man von diesem Satz hält, was würde Ihnen denn mehr zusagen?

    Natürlich steht das da nirgends wörtlich, aber darauf läuft es hinaus. Und mir würde mehr zusagen, dass jeder da leben kann, wo er will und alle glücklich und zufrieden sind.
    Abgesehen davon sind die Nationalstaaten Konstruktionen. Was habe ich als Kölner denn mit einem Bayern gemeinsam? Ziemlich viel, aber mit dem Niederländer jenseits der Grenze noch viel mehr.
    Genau so, wie ich nicht wüsste, welche Ziele und Wünsche mich mit – beispielsweise – der Kanzlerin verbinden. Es kommt halt immer darauf an, wer wo hin passt.

    Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass sie zu einer der etablierten Parteien gehören, die ihre Felle fortschwimmen sieht?

    Ich gehe zwar zu jeder Wahl, wähle aber jedes Mal „Ungültig“ – aus dem einfachen Grund, dass ich wirklich niemandem auch nur ansatzweise meine Stimme anvertrauen würde. (Dass das nicht ideal ist, weiß ich, aber es fehlen, wie gesagt, die Alternativen.)

  50. #55 Steppenadler (25. Dez 2008 16:58) Moment, Moment, so ganz komme ich da nicht mit. Ich zitiere

    “Gerade jetzt zu einer besinnlichen Zeit wie Weihnachten sollten wir uns auf unsere christlich-jüdischen Wurzeln besinnen”.

    Da bitte ich doch um Nachhilfe. Wie bitte sehen die jüdischen Wurzeln aus?

    Dazu ist es wohl zu spaet.

    Oder zu frueh.

  51. Wenn ich diesen Beitrag lese scheint mir, man hält sich nächstens besser fern von derartigen religiösen Veranstaltungen der Christen.
    auch stellt sich nunmehr die Frage, ob man mit den “Pro”-Bewegungen nicht genau diejenigen unterstützt, die man eigentlich exakt nicht unterstützen will.
    Innermonotheistische Auseinandersetzungen darüber, welche Form der selbstverschuldeten Unmündigkeit nun die schönere ist, interessieren mich nicht.

    Übrigens ist Israel ein säkularer Staat

    @ (#3) Rechtspopulist (25. Dez 2008 11:51)

    Wir Christen sind zur Freiheit berufen.

    Galater 5,13: Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen! Allein sehet zu, daß ihr durch die Freiheit dem Fleisch nicht Raum gebet; sondern durch die Liebe diene einer dem andern.

    Manche meinen, sie wären frei, dabei werden sie aber durch sündige Bindungen geknechtet, geben es aber nicht zu. Unmündigkeit ist eine Definitionssache, je nach Standort. Entweder ist man Knecht der Sünde und des Fleisches, oder Knecht der (Nächsten-)Liebe und des Geistes. Es ist Ansichtssache, ob man mehr den Menschen vertraut, oder dem biblischen Gott.

    Israel versucht zur Zeit sein Vertrauen auf Weltliche Mächte zu setzen, und wird immer mehr allein gelassen, und zugleich von der Weltgemeinschaft (UN) unter Druck gesetzt. Es wird der Zeitpunkt kommen, da werden sich alle gegen Israel versammeln, und Israel wird erkennen müssen, daß nur noch der lebendige, biblische Gott für Israel kämpfen wird.

    Paulchen

  52. #7 Schweinchen_Mohammed (25. Dez 2008 12:00)

    http://www.welt.de/politik/article2911904/Hass-Leid-und-Uebergriffe-auf-Christen-in-Bethlehem.html#msg_comment

    Nur in der Zeitung stünde nie etwas von diesen Vorfällen. “Unsere Kirchenführer und die christlichen Politiker haben auch Angst und wollen alles nicht noch schlimmer machen. Deshalb schweigen sie.”

    diese Taktik trifft wohl auch bei den Bereicherungen hierzulande zu.

    Augen zu , Ohren zu, bloß keinen staub aufwirbeln, Probleme kleinreden und negieren… alles in der Hoffnung daß die Zeit das Problem von selber löst…

  53. #9 der_typ_aus_ehrenfeld (25. Dez 2008 17:59)
    Oder sollen großflächig Schüler aus “überwiegend deutschen” Gebieten in “überwiegend ausländische” Stadtteile gekarrt werden?

    Man könnte das mischen und auch Ausländer in deutsche Gebiete karren, wie du dich ausdrückst. So dass die ganze Karrerei gerecht verteilt wäre. Mein Gott was müssen wir noch alles anstellen, um einer gewissen Sorte von Migranten eine gewisses Maß an Bildung beizubringen.

    Abgesehen davon sind die Nationalstaaten Konstruktionen. Was habe ich als Kölner denn mit einem Bayern gemeinsam? Ziemlich viel, aber mit dem Niederländer jenseits der Grenze noch viel mehr.

    Was haben wir mit der Türkei gemeinsam, was hat Holland mit Marokko gemeinsam?

    Aber du hast schon recht, so langsam frage ich mich auch, wenn ich deine Ansichten durchlese, was habe ich als Süddeutscher mit den Kölnern gemeinsam. Ich glaube bald, du hättest wirklich keine Probleme damit, wenn Köln und Umgebung unter türkische Verwaltung gestellt würde, da ja Köln in ein deutsches Konstrukt hinein gezwängt wurde, könnte man es sicher auch ohne Probleme einem türkischen Konstrukt zuordnen, dann müsstest du endlich keine Sympathiebekundungen mehr für das Deutsche ertragen.

  54. eine Kultur übrigens, die wir seit mehr als 50 Jahren bewußt selber zerstören, auch mit eifriger Bemühungen derer, die sich hier so gerne Atheisten nennen

    Leider kommen die meisten Atheisten oder Agnostiker, auch meiner Erfahrung nach, aus dem linken Lager. Getrieben durch die Kritik an der katholischen Kirche. Und zum Thema Islam fällt ihnen auch nur „Frieden“ ein.
    Es gibt aber auch Atheismus der rein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus begründet ist. Ein kurzer Abriß dazu:

    Und schon mal aufgefallen, dass es auch keinen Beweis fuer die Nichtexistenz Gottes gibt?

    Den gibt es schon längst. Es ist bewiesen daß Intelligenz eine körperliche Eigenschaft ist, es ist genauso mathematisch bewiesen, daß jede Art von intentionalem Handeln nur durch die Wechselwirkung konkurrierender Systeme zustande kommt.
    Es kann keine einzelne Instanz geben die von sich aus zu irgendeiner Handlung fähig wäre. Das ist nicht gerade förderlich für die Vorstellung von einem allmächtigen Gott.

    Natürlich brauchst du Gott um Werte definieren zu können, denn die ewiggültigen Moralvorstellungen kommen eben nicht aus dem “Gehirn”, sondern von Gott

    Unser Gruppen- und Sozialverhalten unterscheidet sich nicht mehr von dem anderer Primaten als bei Primaten untereinander. Wir sind eine soziale Spezies und selbst Moral läßt sich biologisieren.
    Religionen braucht es dazu bestimmt nicht, die zerstören nur was uns über Jahrmillionen das Überleben unserer Spezies sicherte.

    Freier Wille, Geist, Überleben nach dem Tod, der Mensch als das vernunftbegabte, beseelte Geistwesen – alles widerlegt. Den Religionen ist jegliche Basis weggebrochen.

    Atheismus ist also kein Ersatzglaube, wie manchmal behauptet wird.
    Obwohl die ganze Beweislast gegen die Religionen erdrückend ist, ist der Islamisierung keinesfalls gelassen entgegenzusehen. Das sollte uns trotz der (noch) vorhandenen Differenzen zusammenschweißen.

  55. Welche Wahrscheinlichkeit ist eigentlich hoeher?

    Ob ein

    hedonistisch-sozialistischer PI-Leser

    oder ein

    Mohammedaner

    in Deutschland zu Weihnachten eine Kirche in Brand steckt?

    Fuer mich sieht es immer mehr danach aus, als sei das deutsche Volk (sorry, Autobahn!) mittlerweile derart von Neid, Missgunst und besserwisserischer Spalterei zerfressen, dass eine wirksame Bewegung gar nicht mehr zustande kommen KANN!

    Dieser militante, plakative Atheismus ist aus der 68er Bewegung gewachsen. Das sollte Einigen hier mal klar werden, warum sie jedesmal krampfhaft ihr Hoeschen festhalten, wenn vom Christentum die Rede ist!

    Und, nein, ich bin selbst kein Kirchen-Christ.

  56. #15 Sceadugengan (25. Dez 2008 19:52)
    Das sollte Einigen hier mal klar werden, warum sie jedesmal krampfhaft ihr Hoeschen festhalten, wenn vom Christentum die Rede ist!

    Nein, manche Christen meinen, die Gegnerschaft zum Islam sei nur aus einer restlichen christlichen Grundhaltung heraus zu erklären und sie versuchen nun jedem Islam-Gegner eine gewisse Restchristlichkeit aufzuschwätzen.
    Das Verbindende zwischen den Atheisten, Agnostikern, Christen und was weiß ich was, ist die Ablehnung des Islam. Atheisten können sehr wohl Christen neben sich dulden und Christen die wirklich tolerant sind und nicht von missionarischem Eifer besessen, sollten Atheisten neben sich dulden können.

  57. @#63 Laurel:
    Das mit der Schüler-Rumfahrerei: Das ist für niemanden schön und sollte deshalb unterlassen werden. Die Schule sollte möglichst nahe am Wohnort sein, und fertig. Ich finde es nun wirklich dämlich, wegen einer Deutschen-Ausländer-Quote oder wie auch immer Du das nennen willst, Leute durch die Gegend zu chauffieren.
    Und nein, ich will nicht, dass Köln unter türkische Verwaltung gestellt wird, zumindest nicht bei dem, was politisch in der Türkei abgeht, da ist mir die Verwaltung durch Berlin immer noch lieber.
    Andererseits halte ich Nationalstaaten für viel zu groß, als dass die sich vernünftig (im Sinne von wirklicher Demokratie) regieren ließen; wahrscheinlich wäre es besser, wenn wieder einzelne Regionen für sich selbst verantwortlich wären. (Und nein: Die Kleinstaaterei des deutschen Mittelalters will ich auch nicht zurück; ein wenig besser könnte man das alles doch schon hinkriegen.)

    Oder anders: Ob jemand Türke, Deutscher, US-Amerikaner, Israeli oder Paslästinenser ist, sagt erst mal NICHTS, absolut NICHTS über die Person aus. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, und das scheinen einige Leute in diesem Forum einfach nicht auf die Kette zu kriegen.

  58. @ (#64) ramma damma (25. Dez 2008 19:44)

    Das sind kühne Behauptungen, wie kannst Du behaupten daß es Beweise für die Nichtexistenz gibt? Gott ist Geist:

    Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.

    Israel, bzw. die Juden, sind die Zeugen des biblischen Gottes (Jesaja 43, Verse 10 und 12; Jesaja 44, Vers 8 ), sie sind mehr wie ein „rotes Tuch“ für die Nationen, besonders aber für die um Israel liegenden islamischen Nationen. Besonders seit sie wie biblisch prophezeit wieder auf die Weltbühne der Nationen zurückgekehrt sind (nach ca. 1900 Jahren).

    Die Welt wird durch Israel, bzw. die Juden (die Zeugen Gottes), ständig an den biblischen Gott erinnert. Für die Moslems ist es unerträglich, es ist eine Verhöhnung Allahs, darum internationalisieren diese Moslems ihre Tragödie.

    So nimmt die Erfüllung der biblischen Prophetie vor unseren Augen Gestalt an, und einige Mitstreiter hier behaupten, daß sie Gott nicht sehen.
    Wie bereits erwähnt, Gott ist Geist. Kann man die Liebe oder den Haß sehen? Ja, in der Beziehung zwischen Personen. Genauso kann man Gottes Handeln in der Beziehung zwischen den Juden und der Person des biblischen Gottes erkennen.

    Paulchen

  59. @ suryoyo.. edo brikho!

    ich wünsche allen frohe weihnachten.

    die europäer sollten sich im kampf gegen den islam mit der geschichte der orientalischen christen beschäftigen. aus ihren fehlern können wir in europa lernen.

    von PI erwarte ich nächstes jahr mehr aktionen …ich denke da geht noch mehr.

    gruss
    euer aramäer

  60. Sorry,
    ein wichtiges Wort fehlte in diesem Satz:

    Das sind kühne Behauptungen, wie kannst Du behaupten daß es Beweise für die Nichtexistenz Gottes gibt?

    Paulchen

  61. #64 ramma damma (25. Dez 2008 19:44)

    Leider kommen die meisten Atheisten oder Agnostiker, auch meiner Erfahrung nach, aus dem linken Lager. Getrieben durch die Kritik an der katholischen Kirche. Und zum Thema Islam fällt ihnen auch nur „Frieden“ ein.

    Es gibt aber auch Atheismus der rein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus begründet ist. Ein kurzer Abriß dazu:

    „Und schon mal aufgefallen, dass es auch keinen Beweis fuer die Nichtexistenz Gottes gibt? “

    Den gibt es schon längst. Es ist bewiesen daß Intelligenz eine körperliche Eigenschaft ist, es ist genauso mathematisch bewiesen, daß jede Art von intentionalem Handeln nur durch die Wechselwirkung konkurrierender Systeme zustande kommt.

    Jetzt wird es esoterisch. Unter Verwendung von Begriffen wie Wissenschaftlichkeit, oder mathematischer Beweisbarkeit.

    Dann beweise Du mal, daß Intelligenz eine körperliche Eigenschaft ist und leite daraus dann ab, ob dies ein Gottbeweis ist, oder aber das genaue Gegenteil davon.

    So ein Humbug.

    E.Ekat

  62. Ich empfehle das Wort „Christ“ bei den Griechen zu lassen – und dies meine ich NICHT geringschätzig – ……

    Wem Bekennertum wichtig ist und damit zusammengehend auch wichtig wird sich in den richtigen Wortreigen einzubringen der sollte sich dem YAH-Kult zuzählen.

    Wer so denkt lässt den Katholizismus weit hinter sich, steigt über den Evangelikalismus und sogar das Messianische Judentum auf …. verliert die dunkle Bodenhaftung problematischer Passagen in den Schriften (Matthäus/Paulus und einiges mehr) ….. und kommt so in die Stimmung kommen in der schier unbeschreibbare Wonnegefühle erlebt werden können.

    Viele kennen das einzig in Zusammenhängen mit irrtümlich als „Nahtoderfahrungen“ genanntem seelischen Wahr-Nehmen-Dürfen.

    Bitte Lesern und Leserinnen überlassen wie das aufzunehmen ist.

  63. #17 der_typ_aus_ehrenfeld (25. Dez 2008 20:48)
    Ob jemand Türke, Deutscher, US-Amerikaner, Israeli oder Paslästinenser ist, sagt erst mal NICHTS, absolut NICHTS über die Person aus. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, und das scheinen einige Leute in diesem Forum einfach nicht auf die Kette zu kriegen.

    Ich glaube mit der Integration von Ausländern haben wir Deutsche, im Vergleich zu anderen Ländern, uns wirklich nichts vorzuwerfen.
    Wenn aber gewisse Migrantengruppen und deren passdeutsche Nachkommen der Ansicht sind, dass ihre wahre politische Führung in der Türkei oder in Mekka oder in Kairo oder was weiß ich wo sitzt, meint, sie hätten hier ein Siedlungsrecht erworben, nur um Brückenköpfe für ihr Herkunftsland oder ihre grausige Politreligion aufzubauen, so sind Abwehrmaßnahmen der hier lebenden Bevölkerung (Deutsche incl. integrierte Zugewanderte), mehr als berechtigt.

  64. Dann beweise Du mal, daß Intelligenz eine körperliche Eigenschaft ist …

    Du hast Recht, du bist der lebende Beweis dafür, dass ein Mensch ohne Gehirnmasse sogar eine Tastatur bedienen kann.

    Noch ’n Smiley extra für dich 😉

  65. wie kannst Du behaupten daß es Beweise für die Nichtexistenz Gottes gibt?

    Die Beweise kommen von einer unerwarteten Seite: von der KI.
    Es ging darum ob es möglich ist eine intelligente Maschine zu kreieren die Lösungen durch kreatives Nachdenken findet.
    Es ist nicht möglich da Intelligenz, wie schon ausgeführt, eine körperliche Eigenschaft ist. Vereinfacht gesagt, über die Form definiert ist, und daß jegliches intentionales Handel nur durch eine Wechselwirkung dieser Formen erreicht wird.
    Da die Beweisführung auf mathematischer Ebene erfolgt, betrifft dies nicht nur Maschinen sondern auch solche Vorstellungen wie Geist oder Gott.
    Geist paßt mit Körperform und Fressen und Gefressen werden halt nicht so recht zusammen.

    Kann man die Liebe oder den Haß sehen?

    Eine Kurzdarstellung zur Liebe:
    In einer Gefahrensituation, dazu zählt z.B. auch der soziale Abstieg, entsteht Streß und Angst.
    Um diese abzubauen bedienen wir uns Hilfsmittel: Gegenstände oder Koalitionen mit Artgenossen.
    Um diese Hilfsmittel an sich zu binden, bedient sich die Biologie eines Gefühls: der Liebe.
    Droht Gefahr diese Hilfsmittel zu verlieren entwickelt sich ein anderes Gefühl: der Hass.

    Das ist nur die Kurzform, ohne darauf einzugehen wies sich dies aufgrund hormoneller Funktionen nachweisen läßt. Also, auch der Begriff der Liebe geht den Religionen verloren, denn sie ist nicht das wie sie z.B. vom christlichen Glauben verstanden wird. Man kann nicht auf Geheiß irgendwen lieben. Und ein Gott kann genausowenig lieben wie er Hunger auf Nahrung hat.

    Da dies kein Forum ist, bringt es nichts hier so ein Faß aufzumachen. So richtete sich mein Einwand hauptsächlich dagegen alle Atheisten in die linke Ecke abzudrängen.

  66. Ich mag die Arroganz nicht mit der die beiden Seiten, Gläubige und Ungläubige sich hier betrachten. Ich bin nicht besonders religiös aber Gläubige als dumm zu bezeichnen ist eine Unverschämtheit. Man müsste wissen, dass diese einen beträchtlichen Teil der größten Geister in der Menschheitsgeschichte auf ihrer Seite haben.
    Man sollte demnach mal überdenken, wem es bei solch einer Intoleranz wohl an geistiger Tiefe fehlt. Ob jemand nun glaubt oder nicht ist seine Sache, die man anerkennen sollte.

    Religiosität entstand vielleicht schon auf der elementarsten Ebene des Menschseins.
    Nämlich nicht nur um sich durch Aberglauben und Rituale stark zu machen, was sicher seinen positiven Effekt hatte, sondern in einer besonderen Art der Betrachtung der Natur und des Lebens. Es ist wohl eine ethische Betrachtung, die dem Leben und der Natur etwas unbestimmtes wertvolles, „heiliges“ gibt. Albert Schweizer nannte das die Erfurcht vor dem Leben und sah den Menschen, der diese Erfurcht besitzt, als religiös an.

  67. PI nähert sich rapide einem Tiefpunkt.

    Zwischen Rechten und Pöbel nun noch ein Schwachmaat, der die Nichtexistenz Gottes mathematisch herbeiführt.

  68. #51 der_typ_aus_ehrenfeld (25. Dez 2008 16:01) @#49 Leserin:

    Gerne. Wo finde ich auf der ProKöln-Homepage denn die Flugblätter, damit ich zitieren kann?
    – – – –
    Wieso soll ich Dein Büttel sein und für Dich Hilfsarbeiten erledigen?
    Wenn Du etwas behauptest, dann bitte Beweise auf den Tisch. Tipp den Text ab und wenn Du es nicht kannst, dann schweig anstatt haltlose Behauptungen aufzustellen.

  69. Kaum ist „Heilig Abend“ vorbei haut ihr schon wieder aufeinander ein.
    Versucht doch mal ein paar Tage lang Ruhe und Frieden in eure Köpfe Einzug halten zu lassen.
    So wird das nichts mit dem gemeinsamen Kampf gegen die Islamisierung.

  70. Um eines klarzustellen: Es kann nur eine religiöse Wahrheit geben. Jeder, der von sich behauptet, er sei besonders auserwählt von Gott (wie beispielsweise im Judentum oder bei den Evangelikalen), spricht Unsinn. Es geht darum, ein rechtschaffenes Leben zu führen, und sich nicht in einen Auserwähltheitswahn hineinzusteigern. Jeder Mensch wird zu Gott gelangen, der eine früher, der andere später. Das ist eine Frage von Weisheit und nicht von Besserwisserei.

  71. survivor, 81, LOL,

    So wird das nichts mit dem gemeinsamen Kampf gegen die Islamisierung.

    Nein, das wird nichts. Da hast Du recht. Schon garnicht gemeinsam. Es existiert kein gemeinsamer Nenner, auf was man sich beziehen könnte. Es gibt kein verbindendes Kultur-Bewußtsein.

    Man sollte die Schulen, die Gymnasien schließen. Reine Geldverschwendung.

    Das wird dann die Zeit der Rechten. Und auch der sonstigen Spinner aller Schattierungen, die jederzeit glauben wollen einen Ruf gehört zu haben.

    Ein Volk muß versuchen nun, ohne jegliche Führung auszukommen zu Zeiten, in denen sich jeder für einen kleinen Führer hält.

    Det wird nix. Aber….. es wird spannend.

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