Pro Israel Demo in LondonDa sollten sich einige in Deutschland ein Beispiel dran nehmen: Israelsympathisanten sind in London am Wochenende gleich zweimal auf die Straße gegangen, um sich für die einzige Demokratie im Nahen Osten einzusetzen. Nachdem bereits am Samstag Flagge für Israel gezeigt wurde, fand am Sonntag auf dem Trafalgar Square eine weitere große Pro Israel-Kundgebung statt. Ein PI-Leser war für uns dabei.

Während die pro-palästinensiche Demonstration vor der israelischen Botschaft in London am vergangenen Samstag in einem riesen Chaos endete, wartete ich bei der pro-israelischen Kundgebung am Sonntag auf dem Trafalgar Square vergeblich darauf, dass Autos in Flammen aufgingen und Fensterscheiben zu Bruch gingen. Schuld daran war wohl das klare Leitmotiv dieser Veranstaltung: „Say yes to peace“.

Tausende Israel-Freunde waren zusammengekommen, um für den Frieden im Nahen Osten einzustehen – Frieden für die Bürger Israels UND Gazas. Die Rede Oberrabbiner Jonathan Sacks unterstreichte dieses Ziel: „We say to those who criticize Israel: You want Palestinian children to grow up with hope, so do we. You want Palestinians to be able to live with dignity, so do we.“

Die knapp einhundert Gegendemonstranten hatten dieser Kundgebung wenig entgegenzusetzen. Obwohl es zu keinen Ausschreitungen kam, hätte ich es mir jedoch bei diesem schönen Ereignis ersparen können, das Konterfei Nasrallahs unter ihnen zu erblicken (siehe unterstes Foto).

Pro Israel Demo in London

Pro Israel Demo in London

Pro Israel Demo in London

Nasrallah in Londonistan

» BBC-Video zur Demo

(Gastbeitrag von AufDerSucheNachEinerNeuenDefintionVonFreiheit)

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25 KOMMENTARE

  1. Am Wochenende war in London im Extrem zu sehen, was Tatsache ist.

    Hier Zivilisation auf der Grundlage des christlich-jüdischen Kulturschatzes des Abendlandes, da der Ansturm der Wüstensöhne mit den archaischen Blutriten der Herdenvölker.

    Die autochthonen Briten wissen, an wen sie sich gerne halten. Dennoch steht dem Königreich eine schreckliche Zeit bevor.

    God save the Queen.

  2. „End the seige-Talk to Hamas“ Ja klar.
    Sollte erstens wohl „siege“ heißen und sonst:
    Die Belagerung ist beendet die Tzahal ist drin. Gesprochen wird mit der Hamas auch schon. In der einzigen Sprache die sie verstehen! Go IDF!

  3. Die Berichterstattung über die Notwehrkampagne Israels gegen die mohammedanischen Terroristen in Gaza wirkt wie Wasser auf die Mühlen von pi. Selten zuvor demaskierte sich die verlogene Correctnes der MSM so offensichtlich wie in diesen Tagen. Bestes Beispiel ist der Duisburger Fenstersturz, wo deutsche Polizisten 70 Jahre „danach“ nicht nur duldeten, dass Steine auf jüdische Fenster flogen. Sie machten sich selbst zur Speerspitze des mohammedanischen Straßenterrors.
    Wie schreiben die MSMedien darüber? Erst berichten sie gar nicht, dann findet sich ein widerwilliges Artikelchen auf Seite 7 und dann fegt man die hereinprasselnden Leserbriefe unter den Teppich.
    Wahrscheinlich ist dieser Offensichtlichkeit das eklatante Anwachsen der pi-Leserschaft geschuldet.

  4. Alle Achtung u. Hut ab!
    Es wäre wünschenswert – dass auch in unseren Gefilden die Menschen, die UNSERE Kultur hochschätzen u. aufrecht erhalten wollen – endlich, endlich „aufwachen“ u. zur Besinnung kommen, BEVOR es 10 Minuten NACH 12 Uhr ist!! (5 nach ist es bereits…)

  5. Wenn man die Kundgebungen vergleicht, so ist leicht zu erkennen, dass sich dabei Barbarei und Zivilisation gegenüberstehen.
    Auf Seiten der Israel-Sympathisanten fliegen daher keine Steine und der vom Islam üblicherweise verbreitete Hass entfällt ebenso.
    Interessant ist dabei, dass sich die Pro-Israel-Demonstranten nicht durch „Hisbullah“-Plakate etc. provozieren lassen! Wie es umgekehrt aussieht, wissen wir alle.

    Wer will jetzt noch mit der dummen Floskel daherkommen: „Islam ist Frieden“? Dem ist nur noch zu entgegnen: „Islam heißt Unterwerfung“. Wer diese Überetzung im Hinterkopf hat, kann sich ganz schnell vorstellen, wie islamische „Friedens“-Demos aussehen…

  6. OT

    Neues vom Fall Mannichl, inzwischen mit einem gewissen Unterhaltungswert:

    http://www.welt.de/politik/article3015795/Zeugin-im-Fall-Mannichl-wurde-angeblich-bedroht.html?page=3#article_readcomments

    Mordanschlag auf Polizeichef
    Zeugin im Fall Mannichl wurde angeblich bedroht
    (18)
    13. Januar 2009, 10:07 Uhr

    Panne mit Folgen: Bei den Ermittlungen zu der Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl wurde der Name einer Zeugin im Haftbefehl für ein verdächtiges Neonazi-Ehepaar erwähnt. Kurz darauf bekam die Frau Besuch von einem Mann mit Glatze. Er wollte sie zwingen, ihre Aussage zurück zu ziehen.

  7. #7 Mandy Koslowsky (13. Jan 2009 11:07)

    „Duisburger Fenstersturz“

    Na, das werden wohl spannende 30 Jahre! 🙂

  8. #7 Mandy Koslowsky:

    Das ist ja nicht nur PI. Durch das Medium Internet sind neue Informationsstrukturen möglich geworden, die gewsise Informationsmonopole kippen. Das ist der Grund, warum wir inzwischen alle miteinander über Informationen verfügen, anhand derer wir darüber urteilen, ob denn auch die MSM ihre Hausaufgaben „ordentlich“ machen oder nicht.

    Die unfreiwillige Komik dabei liegt in dem Umstand verborgen, dass wir uns damit natürlich auch in einer situation befinden in der wir auf die MSM auch genausogut verzichten können.

    Der übliche Journalist, der sich als Meinungsbildner versteht, wird angesichts derartiger entwicklungen seinen eigenen Ambitionen kaum mehr in vollem Umfange gerecht werden können. die Volkserziehung funktioniert nicht mehr wirklich. Das mag man je nach politischer Perspektive bemängeln, aber es ist eher eine Tatsache, dass gerade in der internet-bedingten Informationsvielfalt bedeutende Chancen liegen.

  9. @ Mandy Koslowsky

    Sehe ich genauso. Einerseits ist es ärgerlich, dass sich unsere MSM mal wieder zum Steigbügelhalter machen für Kristallnacht 2.0, andererseits ist es natürlich so, dass PI dank dieser unnachahmlichen Blödheit unserer 68er-Mumien-Journaille und deren Kindergarten, die ja leider die Szene beherrschen (wenn ich auch nicht alle Journalisten mit denen in einen Topf werfe), die Gelegenheit hat, eine geradezu einzigartige Anlaufstelle zu sein.

    Die Berichterstattung finde ich von Tag zu Tag grotesker. Gerade habe ich die neustesn Mannichl-News auf Stern.de gelesen. Das ist so dermaßen schlecht interpretiert, dass einem förmlich die Haare zu Berge stehen. Die hängen sich da allen Ernstes immer noch an diesem Ehepaar auf, das mittlerweise durch ein halbes Dutzend Alibis entlastet ist. Dazu wird eine „Zeugin“ beheult, die angeblich von einem Neonazi wie aus dem Klischeebuch bedroht worden ist. Das ist ausgerechnet die „Zeugin“, die das Münchner Ehepaar unschuldig in den Knast gebracht hat UND die angeblich den Schlangen- und Kreuz-Tatü-Mann gesehen hat – die außer ihr noch NIE jemand gesehen hat, kein Verkäufer, kein Verfassungsschutz, kein Antifa-Stasi-Ich-Knipse-Nazis-aus-dem-Gebüsch-Heraus, kein Vermieter usw.

    Anstatt sich mal ein paar Gedanken darüber zu machen, ob die Zeugin nicht vielleicht einen leichten Geltungsdrang hat, dass sie mit immer neuen Zeugenaussagen, von denen bisher keine haltbar war, auf sich aufmerksam macht, beschwört der STERN mal wieder gerade das angeblich bevorstehende Vierte Reich, während natürlich über die „Tod den Juden“-Demos unserer Kulturbereicherer sowie über die Causa Duisburg kein Sterbenswörtchen verloren wird.

    Es gibt doch sicher Redakteure der MSM, die gelegentlich auch hier bei PI vorbeischauen. Mir ist es völlig rätselhaft, wie man als Teil der MSM-Presse angesichts der dort abstürzenden Zahlen so blöd sein kann (vom Ethos mal ganz abgesehen), nach wie vor an dem volkspädagogischen Getue festzuhalten. Denen muss doch langsam aufgehen, dass ein Großteil der belesenen und politisch interessierten Bevölkerung gestrichen die Nase voll hat vom Belogenwerden, von dem ganzen Mannichl-Schwachsinn, von dem 68er-Geschnarche usw. usw.

    Naja, die haben ja bekanntlich eine lange Leitung und kapieren das erst, wenn sie bei der ARGE ihre Wartenummer in der Hand halten, um ihre Stütze abzuholen.

  10. #4 schweinsleber

    Der Kaufhof Mainz erteilt gejagten Israelsympatisanten Hausverbot mit dem Hinweis:

    So Leute wie euch brauchen wir hier nicht

    Besonders interessant erscheint diese Maßnahme vor dem Hintergrund der Arisierung des Kaufhauses Tietz 1933 und seiner Umbenennung in Westdeutsche Kaufhof AG. „Juden oder Menschen, die vor antisemitischen Übergriffen Schutz suchen, sind in den Geschäften der Firma Kaufhof offensichtlich nach wie vor unerwünscht.“ folgert Christian Struck, Sprecher des AK Antifa Mainz.

    Siehe da, es ist doch schon wieder so weit. Aufrechte Demokraten sollten die Kaufhof-Kaufhäuser sabotieren.

  11. Isreal ist im Gegensatz zur HAMAS, welche Kinder als Schutzschilder braucht und vom Kindesalter an aufhetzt sowie die andern Palästinenser wahllos umbringt, nicht feige. Die HAMAS ist ein blutrünstiges Monster, was ja die HAMAS-Charta belegt. Oder: Von der Himmelskönigin Al-Lat zu Allah…
    Aus der HAMAS-Charta, Ende Art. 7:
    Die Tötung von Juden wird für die Hamas zur Voraussetzung für das Kommen des Jüngsten Gerichts: „ … Die Stunde (des Gerichtes) wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‘Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn! …“ Quellen: http://usahm.info/Dokumente/Hamasdeu.htm bzw. http://www.matthiaskuentzel.de/contents/sprache-der-vernichtung
    Nieder mit der HAMAS!

  12. @ #16 Paula
    „Naja, die haben ja bekanntlich eine lange Leitung und kapieren das erst, wenn sie bei der ARGE ihre Wartenummer in der Hand halten, um ihre Stütze abzuholen.“ für die GEZ-Zwangsfinanzierten Schmierfinke trifft dies voll und ganz zu. Bei den Privaten sehe ich da ein wenig Hoffnung, wenn es darum geht ökonomisch zu Überleben, dass dann irgendwann auch ein überholter Verhaltenskodex über Bort geworfen wird. Meiner Erinnerung nach (kann mich aber auch täuschen) war RTL-Aktuell der erste Nachrichtensender, der über die Münchner U-Bahnschläger berichtete, worauf die ÖR-Journaille nachziehen musste. Der Gegenöffentlichkeit im Internet und allen voran PI, kann hierbei nicht oft genug gedankt werden.
    Es lebe die Freiheit!

  13. @ 16

    Ich glaube, ich muss mal meinen Tonfall von # 16 etwas mäßigen und korrigieren.

    Da drückt sich doch so eine langsam steigende Verachtung aus. Seit ich denken kann, wird man von diesen 68er-Denk-Verboten bzw. Geboten drangsaliert und belästigt.

    Schon lange nervt die Heuchelei in diesen Kreisen unglaublich, da einerseits ständig diese teils berechtigte, teils aber auch völlig an den Haaren herbeigezogene Nazihysterie kultiviert wird, andererseits aber die eigene Ideologie, die sich von den Nazis nur im Verhältnis zu Deutschland und im Styling unterscheidet, munter ausgelebt oder zumindest geduldet (in Form der Antifa-Auswüchse z. B.).

    Man kennt das ja schon lange, aber angesichts dessen, was sich derzeit auf Deutschlands Straßen abspielt, wird diese bigotte Sauce wirklich ganz massiv an die Oberfläche gespült.

    An die Juden/Israelis in diesem Land kann ich nur appellieren: Glaubt nicht, dass von diesen Gutmenschen, die ständig Vorträge über „man darf nicht wegschauen“, „Arsch huh“ halten usw. einer einen Finger für Euch krumm macht. Vergesst das. Das ist reine Zeitgeist-Opportunismus-Show. Die Leute, die euch wenn überhaupt helfen werden, sind ganz woanders zu suchen.

    Man konnte schon vor Jahren beobachten, dass z. B bei Krawallsituationen in öffentlichen Verkehrsmitteln es praktisch immer ausgerechnet die ZEIT- und TAZ-Leser waren, die sich dann ganz klein gemacht und hinter ihrer Zeitung versteckt haben. Wer in brenzligen Situationen Zivilcourage zeigt, dass sind dann eher die vom Bürgertum verachteten Proleten, die gerade in Arbeitsklamotten mit Stulle in der Hand von der Baustelle kommen (etwas klischeehaft gesagt).

    Das mag trivial sein, aber es scheint so, dass eine gewisse körperliche Fitness auch selbstsicherer macht, was das Gefühl der eigenen körperlichen Sicherheit und Unversehrtheit betrifft. Die wissen meistens auch, dass es sich nicht immer lohnt, erst noch groß zu diskutieren.

  14. @ 20 netcat

    Danke,Kommentator, für den unverzichtbaren Link zur „Achse des Guten“.

    Ja, die Mainzer Ereignisse sollten nicht nur gesondert thematisiert werden, sondern die Mainzer Staatsanwaltschaft muß von Amts wegen jetzt sofort zupacken. Hier wurde elementares Rechtsgut beschädigt.

    Wir werden beobachten …..

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